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Donnerstag, 26. April Den neuen OLC (= OLC 3.0) verstärkt für Flugmeldungen nutzen ;-) Artikel übersetzen

Bitte euere Flüge über den OLC 3.0 abwicklen. Denn nur die Erfahrungen aus vielen Flugmeldungen ermöglichen es dem OLC, das System weiter zu entwickeln - danke.


Mittwoch, 25. April OLC-Discus: Super Flüge in Frankreich und Saisonbeginn in Deutschland Artikel übersetzen

Die ersten drei Wochen der noch jungen Saison habe ich mit dem OLC-Discus in Puimoisson verbracht. Dort konnte ich die ersten hundert Stunden auf dem Flieger vollmachen und mich so richtig warmfliegen für die Saison. Da dieses Jahr noch sehr viel Schnee lag und es im Vergleich zu letztem Jahr auch deutlich kälter war, war die ‘Spielwiese’ begrenzt. Weiter als das Mondane-Tal reichten wenige Flüge nach Norden. An den ersten Tagen konnte ich die klassischen Strecken wie den Parcours mal wieder antasten. Auch der Ost-Run, eine schnelle morgendliche Streckenvariante an den Nord-Südhängen östlich von Puimoisson bis nach Nizza wurde mehrmals geflogen.
Charakteristisch für das Wetter in Südfrankreich dieses Jahr war, dass sich keine klassische Hochdruckwetterlage einstellen wollte, die gutes thermisches Streckenflugwetter an mehreren Tagen hintereinander versprochen hätte. Stattdessen gab es viele Tage, an denen sich kleine Lücken im ansonsten tristen mitteleuropäischen Wetter auftaten, die dann aber oft überraschend gut waren. Durch den Turbo konnte ich immer als einer der ersten starten, ohne zu riskieren, keinen Anschluss zu finden.
Am besten thermischen Tag konnten ich morgens bis Kilometer Hundert in den Osten fliegen. Während man Nizza, Monaco und andere Städte an der Cote d’Azur rechts liegen lässt, kann man - bei entsprechender Basis - gleichzeitig die Po-Ebene zur linken sehen. Wenn man noch etwas weiter fliegt, stützt man sich auf den Militärflugplatz Albenga, man verlässt die Alpen also bereits wieder Richtung Italien. An diesem Tag stand weiter westlich ein starkes Windfeld, so dass wir nicht nur thermisch, sondern auch dynamisch im Hang bis zum Mount Ventoux fliegen konnnten. Dieser Berg thront als Abschluss der westlichen Seealpen hoch über dem Rhonetal und ist nicht nur auf den Fernsehbildern der Tour de France eine imposante Erscheinung.
Am ersten April sollte es dann starken Nordwestwind geben. Wir hatten die Wetterlage schon ein paar Tage vorher in den Blick genommen und uns zu einem Frühstart entschlossen. Zusammen mit Sebastian Griener in der LS8 und den Sportsoldaten Philipp Goralski, Lukas Blattmann und Lisa Scheller waren wir 20 Minuten vor Sunrise startbereit. Leider wollte die Morane auch mit Starthilfe nicht anspringen, so dass wir erst eine Stunde später in die Luft kamen. Im Hinterkopf rumorte den ganzen Tag der Plan, mit sechs Schenkeln zwischen Luberon und Susatal die magischen 1000 Kilometer zu knacken. Die Welle des nur 300 Meter tiefen Asse-Tals schoss uns bereits auf über 3000 Meter.
Der Weg bis zum Pic de Bure - dem Aufzug in die oberen Etagen bei den meisten Wellenflügen - gestaltete sich aber bereits schwierig. Um 11 Uhr erreichte ich zusammen mit Tobias Welsch in der ‘PR’ dann die Wende im Susatal. Währende Tobi allerdings weiter nach Norden flog und fast bis zum Alpenhauptkamm vordrang, ging es für mich mit Rückenwind zum Luberon. Allerdings hatte sich zu dieser Zeit bereits die Thermik unterhalb des Wellensystems ausgebildet. Einmal im Thermiksystem gelang es mir nicht mehr, einen guten Einstieg nach oben zu finden. So verbrauchte ich viel wertvolle Zeit in Rotoren, die hintenraus einfach fehlte. Schade, denn mit einer etwas konservativeren Flugplanung hätte man wohl am Ende des Tages einen vierstelligen Kilometerstand haben können. Alles in allem war es aber ein sehr lehrreicher Flug und über 800 Kilometer im April sollte man sich immer freuen! Zwei Tage später dann noch ein weiterer Mischtag aus Welle und Thermik, bevor der Urlaub sich dem Ende zuneigte.
Zurück in Deutschland gab es Mitte April bereits einen Flug aus Nastätten mit interessanten Wetterphänomenen, die ich im OLC-Kommentar beschrieben habe. Aus Weinheim konnte ich bei gefühltem Hochsommerwetter knapp 950 OLC-Punkte fliegen - ein Flug, über den ich an dieser Stelle nochmals genauer berichten werde.
In Vorfreude auf die vielen Stunden die hoffentlich noch in diesem Flieger folgen, möchte ich mich bereits beim OLC und bei Wilfried Großkinsky bedanken, die mir dieses außergewöhnliche Jahr ermöglichen.
 
Moritz Althaus
 
Endanflug über den Lac du Sainte-Croix
Das Susatal aus 4000 Metern mit Blick auf die Po-Ebene
Anflug auf den Pic de Bure mit Philipp Goralski in der ‘IYB’
Der Mount Ventoux mit der berühmten Straße
Im Teamflug mit Sebastian Griener
Glücklicher Pilot nach Landung in Weinheim
 

Dienstag, 24. April SFG Giulini: Start in die neue Saison Artikel übersetzen

Zum Start in die neue Saison sah es auf dem Flugplatz Dannstadt aus wie auf einem kleinen Wettbewerb. In 2er Reihen standen 21 Gleiter der 3 Mannschaften - davon 2 in der 1. Bundesliga - im Grid.  Am Samstag war es zunächst gar nicht so einfach aus dem Rheintal Anschluss an die Wolken im Odenwald zu bekommen. War dies allerdings bewältigt, wurde man mit schönen Bedingungen und einer hohen Basis belohnt.
Jan Hertrich jagte seine LS-8/18t über Odenwald, Spessart und Rhön zum Thüringer Wald. Mit einem 107er OLC-Schnitt und über 600km ein toller Flug. Johannes Dibbern im E-Shark flog rund 50km weiter wie Jan, war aber mit einem 90er OLC-Schnitt nicht ganz so flott. Am Sonntag entwickelte sich recht spät im Pfälzer Wald vor der nahenden Kaltfront eine interessante Linie. Der Einstieg in dieser unlandbaren Region war recht schwierig, aber erstmal "eingefädelt" konnte man bei Basishöhen über 2.500m MSL schön gleiten. Leider in einem recht begrenzten Bereich und auch nicht sehr lange - kein Vergleich mit den phänomenalen Bedingungen auf der Alb - aber für einen Rheintal-Piloten ziemlich begeisternd. Unser A-Trainer Charly Müller nutzte diese Bedingungen mit seinem Ventus-cT optimal und wurde mit einem 107er OLC-Schnitt - ganz knapp vor Jan - der Schnellste unserer Truppe.
Die erste Runde brachte uns - den überragenden Bedingungen auf der Alb geschuldet - lediglich müde 2 Pünktchen, dafür 2 tolle Flugtage mit eindrucksvollen Flügen.  Spaß und Motivation sind wie in den letzten 15 Jahren präsent und versprechen eine spannende Saison. 
 
Uwe Melzer
 
Fast wie ein kleiner Wettbewerb. Vier LS-Flugzeuge vorne im Grid. An der Rhön.

 


Dienstag, 24. April Große Strecken über den Alpen Artikel übersetzen

Zunächst einen ganz recht herzlichen Glückwunsch an die Wahnsinns-Schnitte auf der Alb! Einfach UNGLAUBLICH!
Der Ligaauftakt für uns in Königsdorf war geprägt durch eine, für den frühen Zeitpunkt im Jahr, sehr homogene großräumige Alpen Wetterlage. Daher entschieden sich die allermeisten von uns für die DMSt große Strecken auszuschreiben. Junior Nikolai Wolf flog hierbei samstags ein 706km DMSt Viereck mit dem Discus 2b und am Sonntag mit der ASG 29 das 765km Viereck, welches Papa Thomas am Samstag geflogen war (praktisch, wenn man nicht umdeklarieren muss..) und scheiterte am Ende für den OLC nur hauchdünn an der 1000er Marke.
Oli Wolfinger umrundete ein gemeldetes 700er FAI Dreieck, während ich selbst ein 860er und ein 880er Viereck, mit kleiner OLC Verlängerung flog. Die Ligaschnitte waren hierbei am zweiten Schenkel nur ein Abfallprodukt. Einzig Johannes Achleitner setzte nach einem ausgiebigen Frühstück mit der Freundin voll auf die Liga und war dann auch unser schnellster Mann.
Den Alpenliga Rundensieg erflogen allerdings unsere Jungs in Nötsch, die entlang der Karawanken und Pustertal jojoten. Aber selbst wenn wir mit diesen Flügen in der Bundesliga gewertet würden, hätten wir zwar in die Phalanx der zehn Alb Vereine (schon auffällig, wenn alle 10 Teams von der Alb unter den top ten der Rundenwertung liegen…) eindringen können, aber über Platz neun wären wir auch so nicht gekommen… Gut für unsere U 25 Truppe, dass es auf der Alb wohl nicht ganz so viele Junioren gibt ;-)
 
Mathias Schunk
 

Dienstag, 24. April U25: Speed-Start in den Ligasaison Artikel übersetzen

Was für ein Start in die U25-Saison. Diesen gab es so in den letzten beiden Jahren nicht. Das Wetter meint es hauptsächlich mit dem Süden und der Mitte Deutschlands gut, so dass immerhin 100 Vereine ins Rennen gingen. Wer eher nördlich oder östlich in Deutschland zu Hause ist, konnte sich lediglich mit schönem Fußgängerwetter zufrieden geben und hat im Nachgang nicht schlecht  Bauklötze über diese Speedrunde gestaunt.
Der FC Eichstätt (BY) hängt mit 353,35 Speedpunkten die Messlatte extrem hoch. Ein relativ kleiner Verein mit einer hochmotivierten Jugendtruppe. Wie bereits im vergangenen Jahr zählen sie ganz klar zu den Favoriten und sind eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Titelverteidiger SFZ Königsdorf (BY). Fast schon selbstverständlich sind die Königsdorfer wieder ganz vorn mit dabei. Ihre Alpenflüge sind nicht nur schnell, sondern metern auch in der OLC-Plus-Wertung.
Jedoch schiebt sich der LSR Aalen (BW) auf den Silberrang. Sind die Aalener wieder zurück? Im Geburtsjahr der U25 waren sie eine Zeitlang fast unschlagbar und mussten sich am Ende nur knapp mit Silber zufrieden geben. Schon damals zeichnete den Verein eine hervorragende Jugendarbeit aus. Oder anders: die Youngsters hier sind ein super Team, das die Wochenenden gemeinsam plant, sich für das Strecken- und Ligafliegen allein organisiert und gegenseitig motiviert. Ganz selbstverständlich werden sie früh an den Streckenflug von den alten Hasen herangeführt und begeistert. Finden sie in dieser Saison zu ihrer Stärke aus dem Jahre 2014 zurück?
Den schnellsten Flug legt jedoch Nino Welz von der FG Schwäbisch Gmünd (BW) zurück. Wie bereits Bernd Fischer in seinem Bericht über die Segelflug-Bundesliga schreibt, brennt die Schwäbische Alb. Und so muss auch Nino „einfach nur“ geradeaus fliegen. Kreisen? Fehlanzeige, das hält nur auf. 155,56 Speedpunkte packt er aufs Konto. Bei den Bedingungen geht das Segelfliegerherz auf. Damit müsste man als Verein doch ganz vorn in der U25 stehen können. Eben nicht, denn leider haben sie die Chance auf einen dritten Piloten verschenkt und konnten somit nur den Rang sechs ergattern. Schade, denn bei diesen Bedingungen hätten auch absolute Neulinge erste Erfolge im Streckenflug erzielen können. Jeder Punkt zählt und kann entscheidend sein. Ein Manko, dass allerdings fast durchweg in der U25 auffällt: Es gibt nur wenige Vereine, die konsequent drei Jugendliche ins Rennen schicken.

Rundenwertung U25: 1.  FC Eichstätt (BY) 353,35 Speed/50 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 332,82 Speed/49 Punkte, 3. SFZ Königsdorf 321,88 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 1: 1.  FC Eichstätt (BY) 50 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 49 Punkte, 3. SFZ Königsdorf 48 Punkte

Steffi Keller (OLC-Redaktion)


Montag, 23. April Ein Bundesligastart der Superlative - die Schwäbische Alb brennt Artikel übersetzen

Bereits Mitte der Woche stand fest, dass in der ersten Runde der diesjährigen Saison in Blaubeuren geflogen werden konnte. So kam es nicht von ungefähr, dass gleich 10 Segler der FLG am Samstagmorgen am Start waren. Gegen Mittag gestartet, wurden die Piloten gleich mit einer Basis von 2000 m belohnt, die später sogar noch auf über 2500 anstieg. Über die Alb in der Schwarzwald gesprungen und kurz vor dem Luftraum Basel gewendet und wieder zurück, so war meist die Streckenwahl der Erstligisten mit langjähriger Erfahrung.
Nach den grandiosen Flügen vom Samstag (Dirk Ströbl 128 Punkte, Sebastian Bauder 122, Oliver Stockinger 117) dachte keiner daran, dass diese Gesamtpunktzahl von unschlagbaren 367 Punkten am Sonntag noch getoppt werden kann. Doch niemand hat damit gerechnet, dass sich die Aufreihungen und die Überentwicklungen auf der Alb sich so brachial entwickeln würden. Diesmal ging es zwar nicht so weit in den Westen wie am Samstag doch die Wendepunkte reichten aus, dass in den zweieinhalb Stunden Strecken von bis zu 430 km erreicht wurden. Dabei kamen Schenken von über 100 km mit einem Schnitt über 200 km/h zustande.
Schnellster Blaubeurer im Albjojo war wie schon am Vortag Dirk Ströbl mit sagenhaften 162 Punkten schlug er in seiner schönen LS 8neo den Vereinsrekord von Altmeister Charlie Bauder aus dem Jahre 2011 um mehr als 20 Punkte. Gefolgt von Philipp Söll 153 Punkte, der am Vortag seine standesamtliche Hochzeit feiern durfte und umso froher war, dass der Sonntag der bessere der beiden Tage sein sollte. Joachim Krais ergänzte perfekt die beiden Top Schnitte mit 152 Punkten. In seinem Kommentar gab er dann schließlich zu, dass es vielleicht heute mal doch gut gewesen wäre Wasserballast in seinen Ventus 2cm zu tanken.
Alle drei waren sich einig sie brauchen nicht nach Namibia, solange es so ein Wetter auf Ihrer geliebten Alb gibt. Beachtlich ist auch, dass selbst die nächsten Drei Flüge aus Blaubeuren immer noch zu einer top ten Platzierung gereicht hätten. So kann für die Blaubeurer mit Rundenplatz 3 hinter Gmünd und Aalen die Saison weiter gehen.
Auch die aufgestiegenen Nachbarn von FSV Laichingen konnten mit nur 20 Punkten weniger einen guten vierten Platz behaupten. Hier schrieb Altmeister Bernd Nübling in sein Kommentar, dass er so ein Wetter in 48 Jahren nicht erlebt hat. Schnellster Laichinger war Bernd Weber der eben mal in seinem neuen Ventus 3 über 1036 km flog.

Martin Söll
 
Namibia-Wetter auf der Alb. Blaubeuren mit Fluggelände Sonderbuch. Rekordpilot Dirk Ströbl in seiner LS 8 neo.
 

Montag, 23. April Pflichtpunkt zum Saisonauftakt für den AC Pirna Artikel übersetzen

Hochmotiviert gingen die Speedjäger des AC Pirna an beiden Tagen des ersten Ligawochenendes an den Start. Da im Erzgebirgsraum nicht klar war, welcher Tag besser für die Kilometerjagd geeignet war, teilten wir uns auf Samstag und Sonntag auf. Im Nachhinein war der Sonntag besser, was Franco Fritzsch mit einem Flug nach Hof und 97 Speedpunkten bewies. Patrick Schkrock gelangen 76 Speedpunkte. Komplettiert wurde die Wertung durch den Flug von Benny Schüch mit 56 Speedpunkten am Samstag. Gegen die Konvergenz auf der Schwäbischen Alb kann unser Erzgebirge leider nicht mithalten; Gratulation in den Südwesten für die tollen Flüge. Aber es kommen ja noch 18 Runden...
 
Benjamin Schüch
 
Nicht die besten Bedingungen über der Sächsischen Schweiz.
Auch die ersten Außenlandungen waren in Runde 1 dabei.
Sonntag war das Wetter über dem Erzgebirge besser.

 


Montag, 23. April Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Vergangenes war Deutschland überdeckt von starken Frösten, dieses Jahr dagegen zeigt sich ein ganz anderes Bild: Hochsommerlich und mit den ersten kräftigen Gewittern startet die OLC-Liga 2018. Aber gezündet hat auch und vor allem das Wetter im Süden (eigentlich Warmluft), während der Norden (Kaltluft) eher das Nachsehen hatte. Aber immerhin fanden 59 der 60 Vereine in Liga 1 und 2 die Möglichkeit, Punkte zu erfliegen.
Samstag:
Die Kaltluft im Norden lag zwar unter Hochdruckeinfluss, war aber nur flach eingeflossen. Die daraus resultierende Inversion lag wie ein Deckel auf der Luftmasse und begrenzte die Blauthermik auf Arbeitshöhen nur wenig über 1000m. In der Summe also nicht gerade die besten Bedingungen.
Blau ist dann zumindest auf dem Satellitenbild von 12UTC (14MESZ) auch im Süden die dominierende Farbe, denn zu der Zeit zeichneten erste, einzelne Entwicklungen die Kämme nach. Aber mit zunehmender Einstrahlung kam dann die warme Luftmasse immer mehr ans Laufen und 2h später waren verbreitet Quellungen zu sehen. Ein später Start war also kein Nachteil, wenn man "nur" auf Ligapunkte aus war. Aber man konnte die Ligapunkte auch "nebenher" auf der großen Strecke mitnehmen, dafür waren Wetter und Rennstrecken weitläufig und homogen genug.
Sonntag:
Der Sonntag sollte für den Süden aber noch einen drauflegen: Vorderseitig eines Troges war es nun eine etwas labilere Luftmasse, die sich im Satellitenbild durch die Feuchtefelder über Nord- und Nordwestdeutschland bzw. BeNeLux andeutet. In den Folgestunden sollten sich daraus zum Teil kräftige Schauer und Gewitter entwickeln. Weit weg vom Trog nach Süden hin fand sich genau die Balance von Labilität und Feuchte, die hohe Basiswerte vor allem über den Kämmen brachte. Ideales Ligawetter, bei dem sich die Cumuli z.T. in deutlich über 2500m reihten.
So zeigen die Flugspuren auch sehr deutlich (übrigens für beide Tage), welche Linien die lohnenswerten waren.
Wer hat was draus gemacht?
Keine Überraschung - das Wetter hat für eine klare Nord-Mitte-Südverteilung gesorgt. Dabei hatten die erstgenannten auch nur einen der beiden Tage für Ligaflüge zur Verfügung. Vergleich man dann auch noch die Kurbelanteile, wird schnell klar: Geradeaus ist einfach schneller, aber es muss eben auch das Wetter dafür sein. Cumuli in 2700m und mehr am Sonntag über der Alb gegen 1000m Blauthermik über der Heide - jeder von uns weiss, welches die anstrengendere Variante ist. So finden sich bei den Spitzenflügen, die indexkorrigiert im Bereich von über 160km/h liegen Kurbelanteile, Kurbelanteile die (teils deutlich) unter 10% lagen.
Spitzenreiter mit 0% - und gleichzeitig auch die punkthöchsten Ligaflüge - steuerten Michael Lange und Jürgen Koch von der FG Schwäbisch Gmünd bei. Jeweils kreislos und mit 165km/h bzw. 164km/h ging es die Alb entlang. Als dritter steuerte Bastian Hörber 158km/h bei, was in der Summe herausragende 488 Runden-km/h bedeutete. Und mit welcher Mannschafts-Power man hier rechnen muss, zeigt der Blick auf die weiteren Flüge vom Hornberg aus, denn noch 3 weitere Flüge lagen auf fast dem gleichen Niveau.
Rundenplatz 2 mit rund 13 Runden-km/h weniger erreichten die Titelverteidiger der LSR Aalen. Hier holten Steffen Schwarzer (161km/h, 0% Kurbelanteil), Wolfgang Gemeiner (absolut schnellster Flug mit 182km/h) und Peter Aigen die Punkte für den in dieser Saison "Gejagten". Platz 3 geht nur knapp dahinter an die FLG Blaubeuren.
Ein Blick auf die erste Rundenwertung zeigt natürlich die Alb-Vereine ganz vorne, die ersten Flüge vom Samstag dann aber doch noch unter den ersten 10 Vereinen (Michael Schlaich, LSV Schwarzwald).
Bemerkenswert ist neben er hohen Punktzahl der Rundensieger aber sicher auch die Dichte in der Spitze, denn bis zur Tabellenmitte liegen die Runden-km/h bei über 330 - ein Wert der an vielen Runden ausreicht, um als Erster auf dem Treppchen zu stehen.
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass sicher nicht das Unvermögen entscheidet, ob man in dieser Runde am Tabellenende steht, sondern dass einfach das Wetter seinen Teil dazu beigetragen hat - das es ausgerechnet einige Aufsteiger trifft, ist auch kein Kriterium, die notwendigen Kurbelanteile an die 50% schon eher.
EIne ganz ähnliche Geschichte ließe sich auch für Liga 2 erzählen. Dort hatte die FLG Grabenstetten in dieser Runde die Nase vorn, für die Patrick Kutschat (148km/h, nahezu 0% Kurbelanteil), Silvan Meckelnburg und Raphael Ladner den Rundensieg souverän vor der LSG Ravensburg und der FG Freudenstadt erflogen.
Der Ligastart war ja schonmal ganz brauchbar (mit schwäbischer Bescheidenheit ausgedrückt), für einen spannenden Anfang ist also gesorgt. Das Wetter sieht zwar für Runde 2 momentan etwas zweifelhaft aus, hat damit aber Potential nach oben
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 

 


Freitag, 20. April DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 20.04. 2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Hochdruckgebiet relativ stationär über der Nordsee. Für weite Teile Deutschlands bleibt somit warme, trockene und stabil geschichtete Luft wetterbestimmend. Im Süden der Bundesrepublik sorgen flache Hitzetiefs im Tagesverlauf für eine zunehmende Labilisierung der Luftmasse. Dabei ist nachmittags besonders an und in den Alpen auch hochreichende Konvektion denkbar.
Am SONNTAG wird der in den vergangenen Tagen wetterbestimmende Keil im Tagesverlauf von einem ostwärts durchschwenkenden Trog Richtung Polen verdrängt. Mit einer westlichen bis südwestlichen Strömung wird feuchtere, kühlere und teils hochreichend labil geschichtete Luft
herangeführt. Im Zuge dessen steigt ab den Nachmittagsstunden im Westen und Süden der Republik das Risiko für teils schwere Gewitter!
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG überwiegt mäßige bis gute Blauthermik mit Arbeitshöhen von 1000 bis 1400 m. In den Seewindbereichen/Küstenbereichen mit auflandigem Wind mitunter gestörte Thermik, im Bergland darf es etwas mehr sein. Eher lokal auch gezeichnete Thermik. Im Westen und Nordwesten sind am Sonntag Überentwicklungen denkbar.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Thermikbeginn gegen 08 UTC. Gute, besonders im Bergland zum Nachmittag ausbildende, sehr gute Blauthermik mit Arbeitshöhen allgemein um 2200 m, maximal bis 3000 m. Dabei besonders im Bergland Ausbildung von flachen, hoch ansetzenden CUs, die sich im Nachmittagsverlauf meist rasch wieder auflösen. Thermikende gegen 16:30 UTC. Bis auf Weiteres letzter, störungsfreier Thermiktag.
SONNTAG: Mit Thermikbeginn ausbildende, meist mäßige bis gute Blau-, teils auch CU-Thermik, Richtung Schwarzwald und Schwäbische Alb am frühen Nachmittag sehr gute CU-Thermik zeitweise möglich. CU-Bewölkung am Nachmittag rasch auflösend. Thermikansätze ab den späten Nachmittagsstunden im Westen durch auflebendem Höhenwind teils zerrissen oder durch hochreichende Überentwicklungen gestört.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG durch das Einsickern etwas kühlerer und geringfügig feuchterer Luft kann sich meist gute Wolkenthermik entwickeln, die am Nachmittag am Alpenrand durch einzelne Wärmegewitter gestört sein kann.
Am SONNTAG gelangt aus Südwesten wieder etwas wärmere Luft in den Vorhersagebereich. Es kann sich mäßig bis gute Wolkenthermik entwickeln, die nachmittags besonders über den Bergregionen durch Überentwicklungen gestört wird.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Montag, 16. April Mission Titelverteidigung beginnt Artikel übersetzen

Es geht wieder los! Am Wochenende startet die Segelflug Bundesliga 2018. Dann heißt es für die Segelflug-Piloten des Luftsportrings Aalen wieder, fliegen- möglichst weit und möglichst schnell. Doch in dieser Saison sind die LSR-Piloten zu ersten Mal die Gejagten.
Als Titelverteidiger hat man es besonders schwer. Pünktlich zu Saisonstart am Samstag scheint der Wettergott auch den Luftsportring-Segelflug-Piloten hold zu sein. Denn es könnte über der Schwäbischen Alb durchaus gut nutzbare Thermik geben. Also können sie am Samstag und vielleicht auch am Sonntag zu ihren ersten Liga-Flügen starten. 30 Vereine starten in der ersten Liga, aber nur wenn das Wetter stimmt. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Segelflugjahr für den LSR- Aalen. Als Meister in die Saison zu starten ist natürlich die richtige Motivation für eine gute Liga-Saison!“ – analysiert der LSR- Segelflugreferent Manfred Streicher die Ausgangslage. „Der Winter war für die Piloten ausdauernd, schneereich und meist grau!“. Wir konnten kaum trainieren, aber das ging auch vielen anderen Vereinen so.
Steffen Schwarzer hat als Einziger in den vergangenen 3 Wochen fast jede Wetterlage genutzt, um ein paar kurze Flüge mit seinem Segelflugzeug zu machen. Die Wetterlagen über der Ostalb waren aber bei weitem noch nicht so, dass überhaupt Streckenflüge von über 100 Kilometer geflogen werden konnten. Dennoch wird auch er sicher in der kommenden Saison eine der Stützen der Bundesliga-Mannschaft sein.
Alle Elchinger Segelflieger sind sich einig, das wird ein ganz besonderes Jahr. Es wird wieder gejubelt werden. Emotionen und Tränen gehören zum Wettbewerb. Wenn es mal nicht gut läuft, sollte man sich den Spruch von der Fußball- Trainerlegende Sepp Herberger zu Herzen nehmen. " Nach dem Spiel( Flug) ist vor dem Spiel( Flug). Die Saison geht über 19 Runden/Wochenenden bis August. „In diesem Sinne freuen wir uns auf die nächsten, sicherlich hochspannenden 19 Runden!“ so Manfred Streicher.
Auch Wolfgang Gmeiner mangelt es nicht an Motivation. Er glaubt ernsthaft an die Titelverteidigung. „Wir müssen einfach wieder den Selben Team-Spirit wie letztes Jahr bekommen!“. Wichtig ist dabei natürlich das Wetter. Wenn das nicht mitspielt und die ersten drei Runden wetterbedingt nicht gut laufen, muss der Luftsportring gleich mal hinterher fliegen. „Wenn wir es schaffen, gleich am Samstag unter die ersten 10 zu kommen, dann ist das Bundesliga-Feuer wieder voll am brennen!“, so Gmeiner.
 
Michael Kost

Freitag, 13. April 21./22. April: Startschuss zur 18. Saison der Segelflug-Bundesliga Artikel übersetzen

Endlich geht’s wieder los, das allwöchentliche Runden-Ritual der Segelflug-Bundesliga!
Es startet die erste Runde am 21./22. April, und nach 19 Runden ist dann am 25./26. August wieder Schluss. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden gerade in den letzten Runden wieder spannende Kämpfe in den jeweiligen Ligen um Titel oder Aufstieg, resp. Kassenerhalt angesagt sein. Aber das ist ja gerade das Geniale am OLC-Ligaprinzip, dass, wer letztlich gewinnen wird, nicht schon im Mai/Juni nach den markanten Super-Langstrecken-Wetterlagen feststeht, sondern das Punktsystem für Spannung bis zur letzten Runde Ende August sorgt.
Die Segelflug-Liga – eine permanente Kontaktchance zur Öffentlichkeit
 Das Endergebnis 2017 der Landesklasse Bayern.
Es war eine der markanten Zielsetzungen beim Einrichten der Segelflug-Liga vor rd. 20 Jahren, dass das System nahezu allwöchentlich den Vereinen die Möglichkeit gibt, ihre Lokalpresse mit Infos aus dem Segelflug-Sport zu versorgen, wie es auch in anderen Sportarten üblich ist. Eindrucksvolle Beispiele von hervorragender Pressearbeit bekommt der OLC immer wieder zugesandt. Dabei hat sich gezeigt, dass es absolut nicht erforderlich ist, irgend einen Titel zu gewinnen … oftmals ist die Sympathiewirkung für den Verein erheblich größer, wenn man via Pressearbeit die Öffentlichkeit den Kampf um einen Abstieg miterleben lässt. Mancherorts geht das sogar so weit, dass, wenn einmal kein Bericht zum Liga-Wochenende bei der örtlichen Zeitung abgeliefert wird, der zuständige Redakteur anruft und fragt, wo denn der Report bleibt – so muss es sein!
Und ganz wichtig zu wissen ist es … die Kontaktchancen betreffen nicht nur Vereine, die in der Segelflug-Bundesliga oder 2. Segelflug-Bundesliga mitfliegen, sondern auch die Clubs aus der Quali-Liga, welche in den Landesklassen der jeweiligen Bundesländer ausgewiesen sind. Als Beispiel ist rechts das Endergebnis der Landesklasse Bayern abgebildet (es fehlen hier natürlich diejenigen Vereine, welche in der Segelflug-Bundesliga, resp. 2. Segelflug-Bundesliga fliegen).
Zu jedem Wochenbeginn: Perfekte Rundenberichterstattung incl. Wetter-Report
Ganz hervorragend hat sich die Kooperation mit Bernd Fischer / TopMeteo bewährt, nach jeder Runde in Form einer Kombination ‘Sportergebnis & Met-Report‘ zu berichten. Der Kern der Aussage ist dann immer … was haben die in der jeweiligen Runde erfolgreichen Teams aus der eigentlich ja für alle gleichen Wettersituation besser gemacht … diese Infos sind das Salz in der Suppe für unseren Sport … so kompakt bekommt man das nirgendwo geboten.
Und natürlich werden die Redakteure des OLC-Magazins mit eigenen Beiträgen zu den Runden die allwöchentliche Information vervollkommnen (– so es etwas Interessantes zu berichten gibt).
Wichtig, weil auch interessant: Beiträge aus den Vereinen
Mit großem Interesse werden die dem OLC zugesandten Beiträge aus den Vereinen gelesen. Es werden hierbei keine großen Erkenntnisse erwartet oder spektakuläre Hinweise ‘wie gewinne ich eine Liga-Runde‘ … nein … hier freut man sich auf Schilderungen (und Bilder) zum Liga-Fliegen in den Vereinen, ‘wie es eben leibt und lebt‘.
Der OLC freut sich auf eine spannende Liga-Saison ;-)

Donnerstag, 05. April MILVUS Segelflug - Bekleidung Artikel übersetzen

Nach knapp 4 Jahren Flugeinsatz, zehntausenden von OLC Streckenflugkilometern und mit dem Feedback von vielen Segelflugpiloten hat MILVUS die Segelfliegerhose 2.0 entwickelt. Neu gibt es die Pilotenhose in zwei Farben, Grössen bis XXXL, einen integrierten Klettgürtel, mehr Taschen und einen Zweiwegreissverschluss für ein noch einfacheres Blasenmanagement.
Jetzt NEU im Onlineshop: Pilotenhose «MIKE» und «LIMA»Benütze den Gutscheincode OLC2018 und profitiere von 10% auf das gesamte Sortiment von MILVUS bis Ende April 2018.

After almost 4 years of flying, tens of thousands of OLC flight kilometers and with feedback from many glider pilots, MILVUS has developed the glider trousers 2.0. The pilot pants are now available in two colors, sizes up to XXXL, an integrated Velcro belt, more pockets and a two-way zipper for an even easier bladder management.
New in their Onlinestore: Pilot trousers «MIKE» und «LIMA» Use the coupon code OLC2018 and benefit from 10% on the entire range of MILVUS until end of April 2018.
 

 


Mittwoch, 28. März Aktuell: Das OLC Liga/Speed-Update - ein Plus für den Segelflug Artikel übersetzen

Seit einigen Jahren ist die Feststellung unstrittig, dass immer mehr ‘motorisierte Segelflieger‘ bei Speed- oder auch Liga-Flügen ihren Motor bewusst für taktische Maßnahmen nutzen. Man hat das schon seit geraumer Zeit aufmerksam beobachtet, war aber immer der Auffassung, dass, solange das nicht ergebnisverzerrend ist, eine Regelanpassung (noch) nicht notwendig wäre.
Dies hat sich aber mit der Saison 2017 grundlegend verändert: Beim Liga-Finale im letzten Oktober in Poppenhausen wurde hierzu eine Analyse von ausgewählten Liga-Runden vorgestellt und erläutert. Auffallend dabei vor allem, dass gerade in Runden mit eher schlechteren Wetterbedingungen offenbar die Möglichkeiten den Motor taktisch zu nutzen immer öfter besonders zählen (z.B. um von einem entfernten Fluggebiet wieder zurück zu fliegen). Folglich brechen die Teilnehmer mit Segelflugzeugen ohne Motor in einer derartigen Runde regelrecht weg – die Liga-Runden werden in diesen Fällen eine Angelegenheit von fast 2/3 motorisierten Segelflugzeugen (welche dann auch in den betreffenden Runden die taktischen Möglichkeiten des Motors zum fast hälftigen Anteil nutzen).
An guten Runden hingegen nehmen nach der Statistik in etwa zur Hälfte gleich viele motorisierte und nicht motorisierte Segler teil. So beendeten beispielsweise in einer derartigen Runde 7,5 % der reinen Segler ihren Flug mit einer Außenlandung, bei den Motorisierten nutzten hingegen trotz gutem Wetter 30 % ihren Motor, um wieder nach Hause zu kommen. Nach eingehender Analyse ist eindeutig erkennbar, dass die deutlich vielen Rückflüge mit Motorkraft taktisch geplant waren (z.B. überlange Rückenwindschenkel). Dieser Effekt ist natürlich eine extreme Schieflage und verzerrt den sportlichen Vergleich motorisiert / nicht motorisiert in den einzelnen Ligen.
Nun wird der OLC regulierend mit einer Regelanpassung in der Form eingreifen, dass es für das Fliegen einer Speed- oder Liga-Aufgabe völlig unerheblich ist, ob ein Segelflugzeug einen Motor hat oder nicht.
Dieser Ansatz geht auch völlig konform mit der OLC-Philosophie, welche schon vor über 15 Jahren formuliert wurde und unverändert bis zum heutigen Tag gilt: Der OLC unterscheidet nicht zwischen motorisierten und unmotorisierten Segelflugzeugen.
Ab dem 30. März wird jetzt, neben dem seit Jahren bekannten Startkreis mit einem Radius von 15 km, auch ein Zielkreis mit 15 km Radius eingeführt.
Die neu hinzu gekommene Regel lautet exakt:
Nach dem Sprintendpunkt muss der antriebslose Flug in einem Zylinder mit 15km Radius um den Startplatz enden beziehungsweise diesen kreuzen.
 

Mittwoch, 28. März Breaking News: OLC’s League/Speed-Update - Hands up for the Sport of Soaring Artikel übersetzen

It is no big secret that during the past few years ‘motorized glider pilots’ have been taking advantage of their engines to strategically enlarge their Speed- and League-distances and thus fly faster and farther than others. We have been keeping an eye on this practice for a while but never thought it would be anti-competitive. It seemed not (yet) necessary to change the rules.
But this has fundamentally changed in the 2017 OLC-season: During our annual League-closing event in Poppenhausen last October, a study of selected league-rounds was presented and commented to the audience. It became obvious that especially during those rounds with less favorable soaring conditions the tactical options you have have with auxiliary powered gliders have been exerted more and more (e.g. returning from a better region after a good flight). Competitors with unpowered gliders do not have the chance to win such a weekend - a League weekend with minor weather is dominated by almost 2/3 auxiliary powered gliders (and about half of them are actually using their engines under these conditions).
Statistics show that in good weather half of the League competitors do not even have an engine available. During such a weekend for example only 7.5% of the ‘pure’ gliders end up landing out while - despite good weather conditions - about 30% of the powered ships pull their engines to fly home. After a close look into the statistics it is obvious: Those significantly many engine-helped returns were tactically planned (e.g. to take advantage of long downwind legs). This effect has now tilted the scores in an extreme way and distorts the competitive element when comparing (auxiliary) powered and unpowered sailplanes flying together in their particular OLC-Leagues.
We have decided to now step in and adjust the problematic element. OLC is changing the rules in a way so it is completely irrelevant for a League- or Speed-task if a competing glider is equipped with an engine or not.
The idea is by the way part of our OLC-philosophy which has been enunciated more than 15 years ago, which is still valid and has never been altered: OLC does not differentiate between (auxiliary) motorized and unpowered sailplanes.
Beginning March 30, we will in addition to the well known start circle now be introducing a finish circle with a radius of 15 km.
The additional and definite new rule says:
Subsequent to the finish point of the sprint the unpowered flight has to conclude inside or cross a cylinder with a radius of 15 km around the start point.

Mittwoch, 14. März Der aktuelle OLC >>> nicht mehr wiederzuerkennen ;-) Artikel übersetzen

Ab sofort ist der OLC bestmöglich für die Nutzung durch Smartphone oder Tablet-PC ausgelegt. Man erkennt das auf den ersten Blick an der Darstellung, denn die hat sich komplett verändert. Unverändert hingegen ist natürlich der Inhalt … der OLC ist das geblieben, was er auch bisher war und wie er bisher funktionierte.
Nunmehr also präsentiert sich der OLC in einem speziellen ‘responsive webdesign‘, was bedeutet, dass sich die Darstellung (wie z.B. Navigationen, Seitenspalten, Texte) immer an die Eigenschaften des jeweils benutzten Endgerätes (wie z.B. Smartphone oder Tablet-PC) anpasst (auch Touchscreen-Funktionen wie tippen und wischen).
Der Fortschritt gilt jedoch nicht nur der Präsentation, auch die Flugmeldung wurde selbstverständlich in das System entsprechend integriert, sodass schnellstmöglich nach der Landung der Flug via Smartphone oder auch Tablet-PC gemeldet werden kann.
Das Projekt ‘smartOLC‘ wurde vor etwa zwei Jahren mit dem Ziel gestartet, dass man sich beim OLC an die veränderten Nutzergewohnheiten anpassen wollte. Die Umsetzung selbst war dann ungemein aufwendig und konnte nur mit in diesem speziellen Sachgebiet erfahren IT-Profis realisiert werden.
Keine Frage, die ganze Aktion kostet dem OLC viel Geld, denn das alles ist im Ehrenamt nicht mehr leistbar.
Darum bedankt sich der OLC an dieser Stelle ganz herzlich bei den Förderern/Sponsoren, aber auch bei den vielen Smiley-Besitzern, welche dem OLC die für derartige Umstellungen die notwendigen Geldmittel zur Verfügung stellen ;-)
Sollten, trotz aller Bemühungen, eventuelle Fehler auftauchen, dann seid bitte so nett und sendet uns ein Mail an: smartOLC@onlinecontest.org
Und falls euch ein Fehler am Weiterarbeiten hindert (z.B. bei einer Flugmeldung), dann findet ihr im ‘neuen OLC‘ den Button ‘OLC 2.0 Layout‘, wo man zum gewohnten OLC umschalten kann, um die Aktion fortzuführen.
Dieser Button-Service ist aber begrenzt bis zum 30. März.
 
Vielen Dank für eure Mithilfe und einen erfolgreichen Saisonstart.
 

Mittwoch, 14. März The new OLC ==>> it‘s all different ;-) Artikel übersetzen

As of now OLC will be available in a new format, perfectly laid out for smart phones or tablet computers. At first sight you will find our service has been completely new designed. The content, of course, did not change ... OLC will continue the way it has always been working. Our virtual platform is still functional with its tried-and-tested system.
Henceforward, the “smart” OLC is offered in a special ‘responsive web design‘, which means that its layout (e.g. for navigation, columns on a page, texts) is automatically adapted to the properties of your specific device (e.g. your smart phone or tablet). Touch screen application like typing or swiping will also be available.
The improvement is not simply reduced to a new design; of course a feature to easily upload your flight is also part of our innovative system. You may now upload your flight using your smart phone or tablet pc right after landing.
We had already started the ‘smartOLC‘ project about two years ago. The goal was to adapt OLC’s platform to our users’ altering habits.
But the realization of our ideas was awfully complex, and most problems could only be solved by experienced IT professionals. No question, our latest project was nothing but cheap. This kind of work could not be accomplished by OLC’s volunteers only.
This is why we would like to thank all contributors and sponsors, as well as our smiley owners, who support OLC with money. Without you we would not have been able to realize such a big reorganization ;-)
If despite all our efforts you should find any mistakes or bugs in the system, please send an e-mail to: smartOLC@onlinecontest.org
And if an error (e.g. when uploading a flight) should restrain you from going on, please look for the button ‘OLC 2.0 Layout‘ in our “new OLC” which will forward you to the well-known OLC website. You will then be able to complete your operation there.
Please note, the button-service will be limited until March, 30, though.
Thank you very much for your help! We whish you a successful start into a new soaring season and many great flights!
 

Siebert
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