OLC-Magazin ... powered by Bürklin


Samstag, 21. Juli OLC GliderRace 2018: Speed-Camp für die U25-Cracks Artikel übersetzen

 
Unter dem Motto ‘Die Besten treffen sich‘ lädt die OLC-Organisation das Top Piloten-Dutzend der U25-League zu einem Speed-Camp auf die Wasserkuppe ein.
Die Basis für die Auswahl ist hierfür das Ranking ‘U25 Pilotenprofile‘, welches sich im OLC-Menue in der Länderauswahl Deutschland unter OLC-Liga findet … und ein Smiley ist natürlich obligatorisch ;-)
In diesem Spezial-Ranking sind alle U25-Teilnehmer mit ihren Flügen und Punkten aufgeführt, mit denen sie sich in den jeweiligen Runden in der Mannschaft ihres Vereins platzieren konnten. Wer sich in dieser Sonderwertung also ganz vorne findet, der muss nicht nur gut fliegen können, sondern er muss in Punkto U25-Liga kontinuierlich die komplette Liga-Saison über ganz einfach am Ball geblieben sein!
Fraglos ist das der Schlüssel zum Erfolg.
Nicht selten sind in den Vereinen derart eifrige Piloten auch die Sport-Vorbilder für den Nachwuchs, der sich noch in der Grund- o.a. Lizenzausbildung befindet.
Und gerade solche Vorbilder sucht und braucht unser Sport – deshalb engagiert sich hier der OLC markant.
Und … last but not least … die Einladung umfasst:
- Kein Nenngeld
- Keine Campinggebühr
- Keine Schleppgebühr
Geflogen wird im Kern nach dem Regelwerk des FAI/IGC Sailplane Grand Prix.
In der nächsten Woche gehen (natürlich unter Platzierungs-Vorbehalt) Einladungen an die besten 18 Teilnehmer … dann wird man sehen, wie sich der Teilnehmerkreis u.U. zusammensetzen könnte (denn nicht alle Geladenen haben Zeit oder vllt. kein Standard-Klasse Flugzeug zur Verfügung). Aber mit jeder Runde werden dann die Teilnehmer konkreter.
Die OLC-Organisation freut sich auf die Veranstaltung und dankt der Fliegerschule Wasserkuppe für die Kooperation.
 
 

Freitag, 20. Juli DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 20.07.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG hält sich über der Nordhälfte Deutschlands noch Hochdruckeinfluss mit störungsfreiem Wetter. Ein breiter Höhentrog über Frankreich ist für die Südhälfte wetterbestimmend. Ein flaches Bodentief auf der Vorderseite des Troges führt aus Südwesten hochreichend feuchtlabile Warmluft in die südlichen und teils in die westlichen Teile des Landes heran. Hier kommt es überwiegend südlich des Rheins und Mains zu verbreitet kräftigen konvektiven Umlagerungen, welche sich zum Abend bis in den Osten von Bayern ausbreiten.
Am SONNTAG wandert der Höhentrog von Frankreich über die Alpen in den Mittelmeerraum. Dabei wird vor allem Süddeutschland von der feuchtlabilen und warmen Luftmasse bestimmt, wo es weiterhin zu kräftigen konvektiven Umlagerungen kommt. Auf der Trog Rückseite fließt im Tagesverlauf im Westen mit einer nordwestlichen Strömung etwas kühlere und stabilere Luft ein und die konvektiven Wetterescheinungen lassen hier nach. In der Nordhälfte Deutschlands können sich vor allem im Nordosten in der am SAMSTAG eingesickerten leicht labilen Luftmasse tagesgangbedingt einzelne Schauer und Gewitter bilden, ansonsten herrscht hier bei schwachen
Druckgegensätzen meist ruhiges Wetter.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG zum Teil gute, vor allem in der Südwesthälfte durch abschirmende mittelhohe Wolkenfelder gestörte Thermik. Oftmals Blau-, örtlich auch Wolkenthermik, nach Süden hin Gefahr von Überentwicklungen. Arbeitshöhen zwischen 1500 und 2300 m.
Auch am SONNTAG gebietsweise Beeinträchtigung durch abschirmende mittelhohe Bewölkung, teils Blau-, teils Cumulusthermik mit
Arbeitshöhen 1500-2300 m sowie örtliche Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG nur in Sachsen mäßige bis gute Thermik, ansonsten keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG im nördlich des Mains und Rheins geringe bis mäßige Thermik gebietsweise durch Abschirmung gestört. In Sachsen und Thüringen mäßige bis gute Thermik, örtlich durch Überentwicklung gestört. In den übrigen Gebieten keine nutzbare Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG nur in Sachsen mäßige bis gute Thermik, ansonsten keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG im nördlich des Mains und Rheins geringe bis mäßige Thermik gebietsweise durch Abschirmung gestört. In Sachsen und Thüringen mäßige bis gute Thermik, örtlich durch Überentwicklung gestört. In den übrigen Gebieten keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Donnerstag, 19. Juli Sperrung Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) Artikel übersetzen

Der Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) ist ab sofort wegen eines großen Open Air Festivals bis Dienstag 24.7.18 gesperrt und nicht anfliegbar (siehe auch Notam).
Es sind auch keine  Aussenlandungen in Flugplatznähe möglich.
Bitte dringend beachten!!!

Mittwoch, 18. Juli SFG Giulini: 600 in 6 und 330 in 3 Artikel übersetzen

Bei guter Wetterprognose am Samstag starteten wir zunächst gut gelaunt in den Odenwald, leider war der Weg weiter in den Osten noch blau und wir schwenkten in Richtung Schwarzwald. In Freudenstadt trafen sich 4 Dannstadter Liga-Piloten (Karsten Koop im Ventus cM, Alex Meinicke in der LS-1f, Dieter Bartek und ich auf LS-4WL) und wir beschlossen wieder in Richtung Nordost zu drehen, da es weiter nach Süden nach schlechteren Bedingungen aussah. Die nächste Wende war Gmünden im Spessart, dann noch einmal zurück an den Langenbrand im Schwarzwald und nach Hause. Mit 611km in 5:52 Std. und 106 Liga-Speedpoints waren wir sehr zufrieden. Ein schöner, entspannter Flug bei knackigem Wetter.
Der Sonntag war wesentlich labiler und niemand rechnete wirklich mit einer Verbesserung der Schnitte. Aber wie so oft, kam es anders... Wir starteten in Erwartung eines puren Spaß-Fluges. Es zeigten sich im Odenwald schon früh große Schauer, doch am Rand entlang konnte man schön die tragenden Energielinien nutzen. Zwar wusste man nie, wie weit es geht und was hinter einem passiert, aber es war sehr interessant und spannend. Am Schluss hatte wir das Glück, das in einer beleuchteten Schauerwand, die uns den Heimweg versperrte, sich ein kleiner Durchgang offenbahrte, den wir dankend nutzten. Wir waren zwar nur knapp 3 Stunden in der Luft, konnten aber 330km gleiten und erreichten 112 Speedpoints. 
Komplettiert mit der Wertung von Charly Müller (Ventus cT, CS) am Samstag gab es den 9. Rundenplatz und 12 Punkte. Damit klettern wir auf Rang 22 der Bundesliga-Tabelle. Das war ein wirklich schönes, erlebnisreiches Flugwochenende...
 
Uwe Melzer
 
Am Langenbrand Richtung Odenwald Das Tor nach Hause

 


Mittwoch, 18. Juli Gewitter bringen speed: Bauder holt wichtige Punkte Artikel übersetzen

Am Samstagabend dieser 13ten Runde sah es zunächst so aus, dass trotz den schnellen Flügen von Dirk Ströbl und Philipp Söll nur ein Trostpunkt für die FLG bleiben würde, da wie schon so oft dieses Jahr der Dritte schnelle Flug fehlte. Dirk Ströbl reichte es dabei nicht ganz nach Blaubeuren und er musste bei den Drachenfliegern im Blaubeurer Teilort Seissen landen. Voll motiviert startete Philipp Söll am Sonntag erneut im Doppelsitzer der FLG, konnte jedoch mit Copilot Jonas Hafner keinen nennenswerten Schnitt erfliegen. So hingen alle Hoffnungen an Charlie Bauder, der top trainiert von der Meisterschaft aus Lüsse bei Berlin zurück kam.
Mit Copilot Andreas Sebald von der FG Gingen/Fils ging es für ihn entlang der Gewitter über die Alb. Auf deren Rückweg von Osten schnitt ihnen ein Gewitter den Heimweg ab und sie mussten bei den Fliegerkameraden in Erbach landen. Glücklicherweise liegt deren Platzrunde keine 15 km Luftlinie von Blaubeuren entfernt, sodass der Flug gemäß neuer Regelung noch für die Liga gewertet wurde. Mit 8 Punkten dank Rundenplatz 13 waren die Blaubeurer dann letztendlich sehr zufrieden. Sie stehen punktgleich mit dem FLC Schwandorf auf dem 6ten Platz.
Dass der Bayerische Wald die letzten Runden bessere Ligaflüge zugelassen hat sieht man auch an der Tabellenspitze, an der die LSG aus Bayreuth erstmals den Luftsportring Aalen überholte. So bleibt es die letzten 6 Runden der Liga noch spannend und mit 23 Punkten auf den ersten Platz haben die Blaubeurer noch eine Chance auf einen Podest Platz am Ende der Ligasaison. Auf der Weltmeisterschaft im polnischen Ostrów liegt das Blaubeurer Nationalmannschaftsmitglied nach 5 Wertungstagen auf einem beachtlichen 15ten Platz. Noch bis zum 21. Juli geht es um den Weltmeistertitel.
 
M. Söll
 
Dirk Ströbl nach seiner
Landung auf dem
Drachenflugplatz
Seissen
Dunkler Heimflug
Gewitter auf der Blaubeurer
Rennstrecke
 

Mittwoch, 18. Juli Erfolgreiche Runde 13 fürs SFZ Artikel übersetzen

Gab es am Freitag den 13. noch sehr gutes Segelflugwetter in den Alpen und Mathias Schunk konnte einen Flug mit mehr als 1000km Flugstrecke zurücklegen, auch wenn ihm das EU Ministertreffen EDR gewisse Hürden abverlangte. Die 13. Ligarunde am Wochenende war dann einmal mehr von nicht so gutem Flugwetter in den Alpen geprägt.
Alpenwertungen am Samstag
Das höhere Relief war auch dieses Wochenende aus Wettergründen nicht nutzbar, so wurde einmal mehr nur am Alpenrand geflogen. Thomas Wolf und Jonathan Cross im Arcus erzielten zwischen Lech- und Inntal, entlang der Vorberge mit 91,4 km/h den besten Schnitt. Die rasch wechselnden Bedingungen machte es allerdings allen sehr schwer, so musste Klaus Peter Renner, auf ähnlicher Route unterwegs, nur zu einem etwas anderem Zeitpunkt, in Pömmetsried landen. Junior Jakob Edmaier musste sogar in Rottach Egern außenlanden, hatte zu diesem Zeitpunkt aber zumindest schon eine Wertung von 45 km/h in der Tasche, da er zuvor schon einmal in den Zielkreis um Königsdorf geflogen war. Mathias Schunk und das Dirk Weisel/Paul Ramsauer in der ASH 25 waren Richtung Osten unterwegs. Mathias, der an den Loferer Steinbergen wendete, erzielte 88,2 km/h, während das Team Weisel/Ramsauer bis zum Dachstein weiterflog und es auf 85,4 km/h brachte. Nicht viel langsamer war, auf ähnlicher Route wie Mathias, Johannes Beyer mit 84,5 km/h und erzielte damit die schnellste Königsdorfer Juniorenwertung. Patrick Wölfel, der im Alpenvorland unterwegs war erzielte mit 75,2 km/h den zweitbesten Juniorenschnitt des SFZ.
Sonntag kurzes Wetterfenster im Flachland
Sonntag konnte in den Bergen dann gar nicht geflogen werden und so nutzte man ein kurzes Wetterfenster im Alpenvorland. Junior Nikolai Wolf, der als erstes gestartet war kam von Anfang an gleich richtig schnell voran und meldete dies sofort, woraufhin der Rest dann auch startetet. Mit 113,4 km/h erzielte er dann auch die schnellste SFZ Wertung des Wochenendes. Johannes Beyer und Benjamin Bachmaier im Arcus kamen auf ähnlicher Routenführung auf 105,7 km/h und Mathias Schunk verbesserte seine samstägliche Wertung ebenfalls um 10 km/h, die allerdings, wie alle anderen sonntäglichen Flüge, nur für die Bundesliga und nicht für die Alpenliga zählte. Emanuel Schieck vervollständigte mit 96,4 km/h das Juniorentrio. Das Wetterfenster war genau so, dass wir danach das WM Endspiel beim benachbarten Kroatischen Restaurant angeschauen konnten. Leider konnten wir, mangels Vorhandenseins nicht in ein französisches wechseln...
Spannender Zweikampf an der Tabellenspitze
Es gab den fünften Rundensieg 2018 in der internationalen Alpenliga. Der Tabellenzweite SMBC Kirchdorf/Micheldorf flog auf Platz vier und verliert damit drei Punkte, nachdem es in der letzten Runde genau umgekehrt ausgegangen war, als wir vier Punkte auf die Österreicher verloren hatte, so dass der Zweikampf weiter geht. Die Junioren flogen hinter Pirmasens auf Rundenplatz zwei und machen auf den Tabellenzweiten Lichtenfels, das auf Rang sechs flog in der Tabelle vier Punkte gut und führen nun mit 52 Punkten Vorsprung.
 
Mathias Schunk
 

Dienstag, 17. Juli LSG Fallersleben: Viele glückliche Gesichter Artikel übersetzen

Die Runde 13 war durch viele glückliche Pilotengesichter in Ummern geprägt. Dabei fing der Samstag doch recht verhalten an. 8/8 am Vormittag ließen nur die ganz Motivierten ihre Flugzeuge vorbereiten und die LSG sah mit Günter Raab (Ventus cM) und Arnie Weber (DG 400) sowie Benno Beesten (Nimbus 4M) nur motorisierte Segelflugzeuge in der Luft. Während Günter und Arnie über Südheide und Altmark ihre Kreise zogen, wollte Benno den Nimbus nach der Lilienthal Glide 2018 von Lüsse nach Hause fliegen. Blöd ist, dass so ein Heimfliegen durch die Start-Zielkreis-Regelung nur schwer für die Liga zu nutzen ist. Aber mit einem Abstecher (Kringel) nach Südosten sprang wenigstens ein verkürzter wertbarer Ligaflug dabei raus.
Sonntag zeigte sich das Wetter in Ummern dann besser als vorhergesagt und einige Piloten planten große Strecken – z.B. um Berlin herum. Andere ließen sich durch den schönen Wolkenhimmel spontan zu einem Überlandflug motivieren. So gingen Arne Brüsch mit Max Müller (ASH25), Heinz Brunßen-Gerdes (PIK 16), Thomas Quindel (Discus), Carsten Rietig mit Roman Langer (Twin III SL), Kathrin Busse (ASW19), Michael Waibel mit Rainer Schardt (ASH25e), Achim Elvers (DG300), Norbert Schulz (Discus) und Benno Beesten (Nimbus 4M) nach und nach von Ummern überland.
Insbesondere die Frühgestarteten konnten bei moderater Basis die geringen lateralen Wolkenabstände zu sehr langen Geradeausfluganteilen nutzen. Bei einigen lag zwischen Windenbart und erster Wende kein einziger Kreis. Da der Wind kaum einen Faktor darstellte, führte die Wolkenoptik die meisten zunächst Richtung Nordosten. Hinter der Elbe wurden die Bedingungen schwächer, so dass man gut daran tat, rechtzeitig zu wenden. Da die Lüneburger Heide gut entwickelt war, konnte man den zweiten Schenkel bis an die Weser legen. Versuche, die Flüge deutlich nach Süden auszudehnen, wurden hingegen schnell mit Wolkenentzug bestraft. Alle neun in Ummern gestarteten Besatzungen konnten ihre Flüge in die Speedwertung bringen, die meisten erreichten 90 bis 98 Speedpunkte. Nur der in Bronkow zu einem verheißungsvollen Flug gestartete Thorsten Föge (Ventus ct) musste im Endanflug seinen Motor nutzen und fiel so aus der Ligawertung. Arne und Max haben zwar ihren Plan, Berlin zu umrunden, aufgegeben, brachten aber mit 835 km einen der weitesten Flüge in Deutschland an diesem Tag und mit fast 98 Speedpunkten den besten LSG-Ligabeitrag nach Hause.
Da die Heide ohne Wind gegen die süd- und mitteldeutschen Rennstrecken das Nachsehen hat, reichte es in Runde 13 für die LSG nur zu Platz 16. Thomas Quindel und Norbert Scholz erkämpften zudem einen weiteren Punkt für den LSV Altkreis Isenhagen. Wichtiger als die Punkte waren aber an diesem Wochenende die vielen glücklichen Pilotengesichter nach tollen unvergesslichen Flügen.
 
Benno Beesten
 
Die Spätstarter im Ummern
Schöne Cumuli über dem flachen Norden
Arne und Max nach ihrem 835km-Flug
 

Dienstag, 17. Juli 13. Runde U25: Flotte Flüge und lange Gesichter prägen die Dreizehnte Artikel übersetzen

Ein Teil der Aalener
U25-Mannschaft. Foto: Michael Kost
Eine spannende Runde mit vielen Möglichkeiten, Überraschungen, aber auch für einige mit Enttäuschungen liegt hinter uns. Während Königsdorf seinen Vorsprung weiter ausbauen und auch Lichtenfels ordentlich Punkte ergattern kann, bringt die „13“ für Aalen kein Glück. Diese Ein-Punkt-Runde reißt zwischen ihnen und dem Silber-Team Lichtenfels eine ordentliche Lücke. Wie in den letzten Wochen auch, steht das Aalener U25-Team hochmotiviert an beiden Tagen in den Startlöchern. Mit vier Flugzeugen warten sie auf einen günstigen Zeitpunkt, wenigstens auf eine kleine Lücke, die der Wettergott gewährt. Die gibt es jedoch nicht. Die starken und früh auftretenden Gewitter geben keine Gelegenheit für einen Liga-Flug. So bleibt den Aalenern nichts übrig, als in der kommenden Runde erneut durchzustarten.
Und das werden sie, denn auf die Leistungen in der bisherigen Saison können sie mit Stolz zurückschauen. Das in diesem Jahr neu gefundene U25-Team besteht aus meist frisch gebackenen Lizenzinhabern um die 17 Jahre. Eigentlich wollten sie erstmal nur schauen, was sie so erreichen können und wie sie im Vergleich zu den anderen Mannschaften stehen. Daraus wurde dann ein richtiger Volltreffer. „Mal gucken“ heißt ihr Ziel schon lange nicht mehr. Den dritten Platz wollen sie gern halten.
Eine gute Hilfe sind die U25 Piloten der ersten Stunde. Die damaligen Youngstars aus 2014 unterstützen das junge Team. Und ganz selbstverständlich gehört das Strecken- und Speedfliegen direkt während und nach der Ausbildung dazu. Paul Schwarz, der sofort nach Erwerb seiner Lizenz im vergangenen Jahr Blut geleckt, nicht nur am Platz zu fliegen, gehört derzeit zu den erfolgreichsten U25-Piloten.
Deutlich mehr Wetterglück hat in dieser Runde das Team aus Pirmasens (RP). Sie nutzen ihre Möglichkeiten hervorragend aus und verweisen die Favoriten auf die nachfolgenden Ränge. Das hier aber nicht nur Wetterglück, sondern auch definitiv Können hinter steckt, zeigen die interessanten Flüge. Komfortabel ist anders. Es gibt nicht immer unbedingt richtig gut Luft unterm Flügel, auch wenn teilweise super Steigwerte belohnen. Florian Spath berichtet, dass die Flüge aufgrund der starken Überentwicklung „schon eher spannend“ waren. Es macht jedoch nicht den Eindruck, dass ihn dies stört. Im Gegenteil. Für ihn sind alle Flüge und Herausforderungen Training.
Gemeinsam mit Felix und Maximilian Kries knacken sie schlussendlich die magische 300er Speed-Punkte-Grenze. Eigentlich fokussieren sich die Pirmasenser jedoch auf die zentralen Wettbewerbe. Insofern waren sie über den Rundensieg überrascht und erfreut. Das eine schließt das andere jedoch gar nicht aus. Die U25 ist aus Sicht des OLC eine hervorragende Chance, die Fertigkeiten bei allen Wetterlagen auch für zentrale Wettbewerbe zu schulen.
Rundenwertung U25: 1. AC Pirmasens (RP) 301,79 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 294,34 Speed/49 Punkte, 3. AC Nastätten (RP) 285,42 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 13: 1. SFZ Königsdorf (BY) 603 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 551 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 497 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Montag, 16. Juli Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Niederschlag Samstag 06.00 UTC
Niederschlag Sonntag 06.00 UTC
Runde 13 und langsam wird es kanonisch: Der Sommer hält und wieder mal können (fast) alle Vereine punkten. Was die Speed angeht, gehört diese Runde mit Sicherheit zu den schnelleren. Das zieht sich in der Summe auch schon über das ganze Jahr. Mittlerweile hat nicht nur der führende in Liga 1 eine akkumulierte Gesamtspeed deutlich jenseits der 4000km/h - ein Wert der in den Vorjahren noch nicht in Runde 13 erreicht wurde. Trotzdem fliegt kein Team dem anderen davon. In der 1. Liga nimmt das Kopf-an-Kopf Rennen jetzt erst richtig Fahrt auf, aber dazu später mehr ...
Samstag:
Während sich die Woche über ein Kaltluftropfen/Trog eher störend ausgewirkt hatte, war pünklich zum Wochenende der Hochdruck und die trockene Luftmasse wieder da. Schon Freitag hatten der Westen - aber auch die Alpen - 1000er-Wetter zu bieten. Und das setzte sich zumindest im Westen dann auch am Samstag fort.
Geprägt war - auch wenn man es nicht direkt auf den ersten Blick sieht - das Wetter durch 2 Luftmassen: Zum einen eine eher trockene und leicht kühlere Luftmasse im Norden (wenn man von den hartnäckigen Stratus-Feldern zwischen Elbe und Müritz mal absieht) und einer wärmeren und etwas labileren im Süden. In dieser hielten sich die Überentwicklungen allerdings noch in Grenzen, auch wenn man im Satellitenbild Richtung Main-Donau schon deutliche Quellungen sieht, aus denen dann auch Schauer fielen. Die Flugspuren zeigen hier dann auch weniger Aktivitäten, ganz anders als über den Rennstrecken im Westen und Südwesten oder aber auch zwischen Thüringer Wald und Fichtelgebirge.
Sonntag:
Eine deutliche Spur labiler im Süden war dann der Sonntag. Die Luftmassenverteilung hatte sich gegenüber dem Vortag kaum geändert, lediglich die Grenze lag ein wenig weiter südlich. Aber die Warmluft im Süden war deutlich labiler und so erkennt man im Satellitenbild schon früh und sehr deutlich die zahlreichen auswehenden Cirrenschirme der Überentwicklungen, auch wenn südlich der Donau noch größerere Lücken waren. Deutlich besser präsentierte sich dagegen der Norden: Am Vortag lag hier noch das dichte Feuchtefeld, nun hatten sich daraus strukturierte Cumuli gebildet, die ein schnelles Vorankommen trotz der nicht ungemein hohen Basis ermöglichten. Die Verteilung Der Luftmjassen kann man auch gut anhand der akkumulierten
Niederschläge am Samstag und Sonntag erkennen.
Wer hat was draus gemacht?
Beide Tage hatten wieder einiges auch abseits der Liga zu bieten. Ein Tag, an dem man einen getreckten Endanflug aus dem Westerwald über annähernd 150km den kompletten Rothaarstrang entlang bis nach Padaerborn schafft, sind nicht sehr häufig im Westen der Republik - geflogen von Ingo Zoyke und Arno Kleinert am Sonntag. Auch wenn der Wetterraum nicht der einfachste war, die schnellsten Schnitte - und das gilt für beide Ligen -, hatte der Südosten zwischen Thüringer Wald und Fichtelgebirge zu bieten. Auch wenn es weiträumig fliegbar war, gehört vielleicht auch ein bisschen Glück dazu, den fast optimalen Startplatz mit Zugriff auf die optimalen Rennstrecken zu haben. So der AC Lichtenfels: Jan Kretzschmar, Gerd Peter Lauer und Philipp Lauer nutzten am Samstag diesen Bereich, zum einen Liga-optimiert, aber auch, um die Liga-Speed eingebettet in einen weiteren Flug durchzuführen. Jan gebührt dabei, dass er mit indexkorrigierten knapp 139 km/h den schnellsten Schnitt dieser Runde erreichte, auch wenn Matze Sturm von Winzeln aus (ebenfalls am Samstag) über dem Schwarzwald mit absoluten 156km/h noch etwas schneller unterwegs war. Der LSV Schwarzwald konnte damit auf den zweiten Platz vorfliegen.
Auch die nachfolgenden Plätze konnten sich die Teams bereits am Samstag sichern. Inklusive der Bayreuther auf Rundenplatz 5, wobei Heiko Hertrich mit seinem Flug am Sonntag noch für eine Festigung des Platzes sorgte. Dass die Alb nicht der optimale Raum für schnelle Schnitte war, bekamen vor allem die Aalener zu spüren. Sie versuchten es daher wohl mit einer Verlegung des Startplatzes. Johannes Böckler flog von Rothenburg aus am Samstag bei sicher nicht ganz einfachen Bedingungen am Bayerischen und Thüringer Wald "nur" 113km/h, Ulrich Mildenberger und Dieter Walz versuchten am Sonntag von Bad Neustadt aus am Thüringer ihren Speed zu machen. Am Ende war aber nur Rang 20 drin.
So musste der Titelverteidiger nach 11 Wochen die Führung an die Bayreuther abgeben. Aber nur knappe 5 Punkte trennen nun die wechselnden Jäger und Gejagten. Und auch die FG Schwäbisch Gmünd ist weiter in direkter Schlagdistanz, nach dem Rundensieg konnte ausserdem der AC Lichtenfels zum Spitzentrio aufschliessen.
In Liga 2 ist das Bild der Flüge etwas variantenreicher, das liegt sicher auch daran, dass mit dem AC Bad Nauheim und dem LSC Bad Homburg 2 Vereine ganz vorne mit dabei sind, die aus der Mitte Deutschlands heraus den Zugriff gleich auch mehrere Wetteräume - respektive Rennstrecken - haben. Der schnellste Flug geht an Lorenz Dierschke, der von Ober-Mörlen aus am Sonntag ebenfalls die hohe Basis zwischen Westerwald und Rothaar für 131km/h nutzte.  Ein Weg, den auch Niels Deimel gewählt hat, der Schnellster für den LSC Bad Homburg war.
Über allen trohnt die SFG Steinwald, die sich mit ihrem zweiten Rundensieg weiter ganz oben festsetzen und den Vorsprung auf die zweitplatzierten Gifhormer auf mittlerweile 37 Punkte ausbauen konnte. Marc Fuchs, Helmut&Stefan Joost und Bernd Morawitz hatten - von allen 3 unterschiedlichen Startplätzen - am Samstag den Weg zwischen Oberpfalz und Thüringer Wald für den Rundensieg nutzen können.
Mitte der Woche wird sich die Wetterlage etwas umstellen - mal sehen, wer am kommenden Wochenende dann die optimalen Bedingungen vor der eigenen Haustüre zur Vefügung hat - oder wer rechtzeitig eine Verlegung plant. Es bleibt spannend, nicht nur von Wetter her, sondern auch wer was draus macht ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Freitag, 13. Juli DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 13.07.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG reicht eine Hochdruckbrücke vom Ostatlantik bis in die Mitte Deutschlands. Mit Nordwestströmung ist Nordseeluft in die Norddeutsche Tiefebene vorgedrungen. Über den zentralen Mittelgebirgen Deutschlands liegt trockene mäßig warme Luft. Südlich der Mainlinie ist trockene aber hochreichend labile Warmluft eingeflossen. In Süddeutschland und den Zentralalpen bildet sich im Tagesverlauf hochreichende Konvektion aus.
Am SONNTAG hat sich ein Hochdruckgebiet großflächig über Deutschland ausgebreitet. Die bodennahe Strömung bleibt schwach um Nord bis Ost. Eine mäßig warme bis warme Luftmasse ist in Norddeutschland wetterbestimmend. Im Süden Deutschlands und in den Alpen bleibt es labil und es bildet sich vor allem nachmittags isoliert hochreichende Konvektion aus.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG entwickelt sich gute Thermik mit Arbeitshöhen zwischen 1500 und 2000 m, teils Wolken-, teils Blauthermik. und 2000 m zu erwarten. Teilweise wird diese durch Überentwicklungen und hohe Bewölkung gestört bzw. abgeschirmt.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG überwiegend gute bis sehr gute Wolkenthermik mit Tendenz zur Überentwicklung.
Am SONNTAG nördlich des Mains gute bis sehr gute Blauthermik. Südlich des Mains überwiegend gute Wolkenthermik mit Tendenz zur
Überentwicklung.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG wegen abschirmender Wolkenfelder meist nur mäßige Wolkenthermik, die nachmittags örtlich durch Überentwicklungen gestört ist.
Am SONNTAG kann sich unter wechselnd starker, abschirmender Bewölkung mäßige bis gute Wolkenthermik entwickeln, die ab den Mittagsstunden örtlich durch Überentwicklungen gestört ist.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 11. Juli Wann wird mal wieder Alpenflugwetter? Artikel übersetzen

Waren für das Junioren Team des SFZ am Wochenende unterwegs: v.l.n.r.: Jakob Edmaier, Johannes Beyer (hinten) und Nikolai Wolf.
Foto: Mathias Schunk
"Wann wird mal wieder richtig Sommer?",so hieß ein einmal Lied von Rudi Carell, so ähnliche Gedanken gibt`s momentan in Königsdorf auch, wenn man sich im Flachland immer wieder die Hintern wund fliegt und die Alpen ein ums andere Wochenende nix hergeben. Nichts desto Trotz liegt das SFZ, sowohl in der internationalen Alpenliga, als auch bei den Junioren in der U25 Liga an der Tabellenspitze.
Zwei Alpenwertungen am Samstag
In das höhere Relief konnte am Samstag niemand fliegen, da die Basis dort einfach zu niedrig war. Oli Wolfinger und das Doppelsitzer Gespann Willibald Prestl und Peter Haitz waren dann auch die einzigen, die über den ersten Hügeln entlang des Alpenrands zwischen Allgäu und Salzburg Punkte für die Alpenliga erflogen. Mit 74,8 km/h (Wolfinger) und 70,8 km/h (Prestl/Haitz) hatte das SFZ somit samstags aber zumindest schon einmal zwei der drei notwendigen Alpenwertungen. Bei den Junioren waren Emanuel Schieck mit 73,9 km/h und Lukas Keibel mit 54,6 km/h im Alpen Vorland unterwegs. Die beste SFZ Wertung steuerte Andrea Abt bei, die in Lüsse bei Berlin auf einer Quali mitfliegt und 94,0 km/h erzielte.
Sonntag das gleiche Bild
Auch Sonntag zeigte sich Petrus nicht anders gestimmt, erneut gab es im Flachland deutlich bessere Flugbedingungen, als in den Alpen. Junior Johannes Beyer flog Richtung schwäbische Alb und erzielte mit 101,7 km/h die schnellste SFZ Wertung des Wochenendes. Nikolai Wolf, der im Voralpenland zwischen Kaufbeuren und Rosenheim blieb, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen wieder in den 15km Radius zu kommen, erzielte 86,9 km/h. Jakob Edmaier landete bei seinem Ligaflugversuch am Flugplatz in Warngau, rettet sich zuvor aber gerade noch in den Zielkreis.
Für die Alpenliga waren Oliver Wolfinger und Mathias Schunk unterwegs, erneut waren jedoch nur die Vorberge befliegbar. Mathias konnte mit 78,7 km/h den notwendigen dritten Flug beisteuern, womit das SFZ in der zwölften Runde auf Rang sieben flog. Die schnellsten Schnitte in den Alpen wurden in Südfrankreich erflogen, so siegte der LSV Freunde Pui, während der direkte Verfolger des SFZ an der Tabellenspitze, der SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich dritter wurde und somit vier Punkte auf Königsdorf gutmachen konnte. Die SFZ Junioren landeten hinter Rundensieger Lichtenfels auf Rang zwei und führen die Tabelle nun vor Lichtenfels an, das wiederum den bisherigen Tabellenzweiten Aalen überholte. In der Bundesliga landete das SFZ auf Rang 19, bekam zwei Punkte und dümpelt, wie seit Wochen im vorderen Mittelfeld herum.
 
Mathias Schunk
 
 
 
 

Mittwoch, 11. Juli Euroglide - 2.000 km quer durch Europa Artikel übersetzen

Derzeit findet die Euroglide statt, ein Wandersegelflugwettbewerb quer durch Europa. Gestartet wird in Venlo (NL), die Strecke geht über Güstrow nahe Rostock nach Frydland an der tschechisch-slovakischen Grenze bei Ostrava. Nächste Wende ist Hütten-Hotzenwald im Südschwarzvald, bevor es zurück nach Venlo geht. Jona Keimer und Johannes Achleitner nehmen mit einer nicht eigenstartfähigen ASH 25 e teil, allerdings im Gegensatz zu den meisten Teilnehmern ohne Rückholer.
Das gesamte erforderliche Equipment, das auf ein Minimum reduziert wurde wird im Flugzeug untergebracht. Die Flugplätze müssen aus der Luft sorgfältig ausgewählt werden, damit ein Schlepp am nächsten Tag möglich ist und die Schleppmaschine organisiert werden. Übernachtet wird unter einer über den Flügel gespannten Plane. Die Kleidung dient in Plastikbeutel verschlossen als Sitzunterlage und ein Schlafsack als Kopfstütze.
Am Dienstag wurden von den Euroglide-Teilnehmern Strecken über 900 km geflogen, so auch von Jona Keimer und Johannes Achleitner, von Neu Gülze in der Nähe von Hamburg über Güstrow, westlich an Berlin vorbei an den Fläming. Der Einstieg ins Riesengebirge war etwas schwierig im blauen bei Jelenia Gora. Die Wende Frydland in Tschechien wurde um ca. 19 Uhr lokal erreicht. In der letzten Abendthermik wurde dann der Flugplatz Medlanky direkt bei Brünn erreicht. Die beiden schreiben jeden Abend einen Blogbeitrag über den Wettbewerbstag, der nicht nur das Fluggeschehen, sondern auch interessante Geschichten beinhaltet, die entlang der Route auf den diversen Fluplätzen passieren.
Der Blog ist zu finden unter dem Link: jonaundbreznontour.wordpress.com
Zur Euroglide-Homepage: www.euroglide.nl
Flug vom Dienstag: https://www.onlinecontest.org/olc-3.0/gliding/flightinfo.html?dsId=6603680
 
Johannes Achleitner
 
Route Euroglide 2018
Das Flugzeug mit integrierter
Übernachtungsmöglichkeit
In der letzen Abendthermik
über der Lüneburger Heide
 

Dienstag, 10. Juli OLC-Discus: Spannende Flüge im Juni Artikel übersetzen

Ich melde mich mit einem kleinem Bericht zu zwei Flügen Ende Juli. Am 23.06 ist für Süddeutschland gutes Segelflugwetter vorhergesagt. TopMeteo malt die Wettergrenze genau über Nastätten in den Himmel. Und in der Tat, die Optik ist nicht verlockend, als ich um zehn Uhr hinter unserer Dimona starte. Zudem herrscht strammer Nordwind. Mit 1600 Metern Höhe und am südlichsten Rand des Bundesliga-Kreises starte ich schließlich meinen Flug. Kurz hinter dem Hunsrück-Kamm fliege ich in starkes Saufen - komisch. Als es kurz darauf anfängt leicht zu steigen, drehe ich den Flieger in den Wind. Und tatsächlich - mit deutlich über einem Meter geht es in einem Wellenaufwind bis an den Luftraum in FL65. Der Blick nach Osten ist brutal. Im Lee des Taunus hat sich eine riesige Lenti entwickelt. Leider voll im Luftraum. Mit Rückenwind geht es nun nach Süden und bei Rammstein sinke ich unter die ersten kleinen Wolken.
Lukas Winterhoff ist auch bereits unterwegs. Zusammen geht es unter schönen Reihungen bis weit nach Frankreich hinein. Das leicht hügelige Gelände hier ist von oben wunderschön anzuschauen und auch thermisch sehr gut. Kleine Felder und Dörfer und immer wieder Waldrücken, die sich durch die Landschaft ziehen.
Südlich Nancy trocknet es zunehmend ab. Erst weit im Osten über den Vogesen zeichnen sich wieder schöne Wolken ab. Da müsste man doch hinkommen. Doch der Einstieg gestaltet sich schwierig. Das Gebirge scheint abzusaugen. Am Flugplatz ‘Saint-Die-des-Vosges’ bin ich bereits unter 1000 Meter gesunken. Im Lee eines Hanges kann ich einen rettenden Bart ziehen. Der Einstieg ist geschafft. Etwas zehn Minuten später ist der Hauptkamm überquert.
Ich steige nochmal auf 1700 Meter, vor mir das komplett blaue Rheintal. Ob das wirklich sinnvoll ist, jetzt Richtung Freiburg abzugleiten? Egal, notfalls gibt es ja den Turbo. Über dem Kaiserstuhl kann ich ein paar wichtige Meter Höhe machen. Doch so richtig gut geht es nicht. Der Kandel vor mit wird immer größer und die Luft immer unruhiger. Der starke Nordost-Wind macht die Luft so weit unten sehr unberechenbar. In 700 Metern suche ich den rettenden Bart. Als ich schließlich einkreise, schwankt das Vario zwischen Plus und Minus fünf Metern. Begleitet von vielen Paraglidern schleiche ich mich das Elztal hoch.
Aus dem Hang gelingt dann schließlich der Einstieg ins höhere Gelände. Über der Hochebene des Schwarzwaldes spielt der Wind dann keine große Rolle mehr, hier herrscht ganz anderes Wetter. Gute Steigwerte und eine Hohe Basis erlauben einen zügigen Weiterflug. Über das Murgtal geht es dann an Karlsruhe und Landau vorbei in den Pfälzer Wald. Hier ist das Wetter noch gut, doch von weiter Norden drückt bereits die Feuchte herein. Bei Ramstein versuche ich gegen den starken Wind nochmals an die Basis zu steigen. Doch es ist vergebens. Das zerklüftete Gelände südlich von Bad Sobernheim lädt nicht gerade zur Außenlandung ein, und so bin ich froh, dass das vertraute Brummen des Turbos mich schließlich zurück nach Nastätten trägt.
Für den folgenden Mittwoch kündigt sich wieder Wetter an. Per What’s App sind die anderen Junioren schnell motiviert und so bereiten Marcel Kaspari (Hornet), Max Karl (DG1000) und ich bereits am Dienstag Abend alles vor. Am Mittwoch Morgen dann leichte Ernüchterung. TopMeteo hat zurückgerudert. Für den Thermikbeginn trifft der niederländische Rasp jedoch meist am Besten zu. Und der verspricht erste Wolken zwischen zehn und halb elf. Also los.
Der erste Bart steht immer, und zwar wirklich immer, an der Autobahn, die durch ein kleines Tal den Hunsrück quert. Zwei Minuten bevor ich dort ankomme, bildet sich die Wolke. Es geht bereits mit zwei Metern. Bernd Fischer hat die Luftmassenverteilung für diesen Tag sehr gut beschrieben. Einzelne Nord-Süd Streifen mit unterschiedlicher Feuchte. Nach Süd-Westen fliegen wir leider in die etwas trockenere Luft. Kurz vor Idar-Oberstein dann der Wechsel vom ‘Soonwald’ kommend auf den ‘Schwarzwälder-Hochwald’. Hier muss ich kurz parken, bis das Wetter vor mir aufbaut. Danach geht der im Wind liegende Kamm aber super. An der Saar wende ich, nun heißt es gegen den strammen Nord-Ost Wind kämpfen.
Das hügelige Gelände nördlich des Pfälzer Waldes ist bei stärkerem Wind oft etwas eklig. Bis zum Donnersberg kann ich mich gerade so durchschwabbeln. Aus dem Lee gelingt dort dann wieder der Anschluss. Wann wird das Wetter endlich besser? Der Einstieg in den Odenwald ist noch etwas spannend, doch mit jedem Kilometer nach Osten wird die Basis höher und die Steigwerte besser. Gegen den Wind gelingt so ein 90er Schnitt. Kurz vor Bayreuth wende ich, die Optik nach Nord-Westen ist schwierig. Doch der Tag überrascht. Mehrmals frage ich mich, wie ich denn irgendwie auf den nächsten zehn Kilometer Höhe machen soll und ziehe kurz darauf drei Meter. Und das mit Wasser und Mücken.
Auch die Schnittgeschwindigkeit steigt nun endlich an. Nördlich des Sauerlandes wende ich wohl etwas zu früh im Luftraum von Paderborn. Der Rückenwind drückt und das Sauerland geht abends einfach so gut, dass es aus Nastätten sinnvoll ist, dieses auf Kilometer 40 so spät wie möglich zu verlassen. Um 19 Uhr sind wir alle wieder daheim, die 900 Kilometer geknackt und die Basis ist immer noch bei über 2000 Metern. Max zieht zu diesem Zeitpunkt sogar nochmal knapp 4 Meter. Doch beim Verlängern mache ich einen kleinen taktischen Fehler. Etwas zu lange fliege ich gegen den Wind an, die Wolkenoptik erscheint mir noch gut, doch irgendwie geht es nicht mehr. So reicht es am Ende nicht ganz für die 1000 Kilometer. Aber egal, an diesem Tag fliegen wir alle unsere bisher punkthöchsten Flüge und sind froh, die Möglichkeit und den passenden Startplatz zu haben, solche Tage voll auszureizen.
 
Moritz Althaus
 
Blick auf den Taunus nach Start,
die Thermik setzt meist vor dem
Hunsrück ein, nur der Luftraum stört.
Flugplatz Ramstein von oben
Landschaftsbild in Frankreich
Letzte Wolke vor
Rheintal-Querung
Marcel Kaspari und
Moritz Althaus
vor dem Start
Wellenaufwind am Taunus
 

Dienstag, 10. Juli 12. Runde U25: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Aalen und Lichtenfels Artikel übersetzen

Eine Chance hat an diesem Wochenende fast jeder, der Nordosten kann sogar mit komfortablen zwei Versuchstagen Punkte scheffeln. Genutzt haben die Möglichkeiten viele U25 Liga-Teams, was die Runde besonders spannend macht. Insbesondere für die derzeitigen Top-Vereine geht es um wertvolle Punkte. Vorneweg fliegt weiterhin Königsdorf; Lichtenfels und Aalen liefern sich knapp dahinter ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen um Silber.
Es muss nicht immer die große Truppe sein. In Lichtenfels hat sich ein Dreiergespann gefunden, dass zusammen, wie man an den Ergebnissen sieht, richtig Gas gibt. Natürlich heißt das für alle jedes Wochenende alles geben. Aber das ergibt sich. “Wir kommen einfach zum Flugplatz und fliegen drauf los“, erzählt Dominik Biesenecker. Sie haben sich anfänglich das Ziel gesetzt, unter die Top 10 zu kommen. Bereits die ersten Runden laufen so hervorragend, dass sie ihr Ziel hochschrauben. An Königsdorf wollen sie dranbleiben und hier Druck machen. Leider gibt es eine wetterbedingte Nullrunde, ärgert sich Dominik, so dass der Anschluss leicht abgerissen ist. Dennoch, ein Treppchenplatz ist definitiv der Plan in dieser Saison. Dieses Ziel motiviert, jede Woche anzutreten und natürlich die neue Nachwuchsförderung (U25 Pilotenprofil). Immerhin sind dank der konsequenten Speedflüge im Rahmen der U25 Liga alle drei Lichtenfelser hier mehr als verdient unter den ersten zehn. Eine geniale Leistung. Und nicht nur das, Philipp Lauer führt den Reigen seit Wochen an.
Schauen wir uns die Flüge an. So haben sowohl die Lichtenfelser, als auch der Rundenzweite Königsdorf die Herausforderungen zu Beginn ihrer Flüge zu meistern. Während sich Lichtenfels 60 bis 70 Kilometer durchs Blaue an die ersten Wolken herantasten muss, dümpelt Königsdorf anfänglich unter 8/8 Bewölkung. Klar wirkt sich das auf die Geschwindigkeit aus, aber am Ende läuft es. Das mutiges Losfliegen, auch bei scheinbar nicht so optimalen Bedingungen lohnt, zeigen die Endresultate. Die Drittplatzierten dieser Runde sind erneut die beiden Gifhorner „Raser“. Mittlerweile ist die Leistung des Zweiter-Teams fast keine Überraschung mehr. Denn erneut schafft Dennis Polej den schnellsten U25-Flug. Wie gelingt das? Man könnte meinen, er hat das Kurbeln einfach eingestellt. Keine fünf Prozent verwendet er innerhalb des zweieinhalb Stunden-Fensters für zeitraubendes Kreisen. Auch Nico Klingspohn steht in dieser Runde nicht ganz so auf das Kurbeln und bringt den zweitschnellsten Flug ein. Natürlich können die beiden dank des kräftigen Windes auf den Rückenwindschenkeln ordentlich Speed zu machen.
Schlussendlich haben alle vorn fliegenden Teams ihre Wetterbedingungen bestmöglich genutzt und es damit der Konkurrenz nicht leicht gemacht.
Rundenwertung U25: 1. AC Lichtenfels (BY) 265,77 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 262,67 Speed/49 Punkte, 3. LSV Gifhorn (NI) 243,49 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 12: 1. SFZ Königsdorf (BY) 554 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 506 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 496 Punkte

Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Dienstag, 10. Juli Lichtblick bei der SFG Giulini Artikel übersetzen

In den 3 Tagen vor dieser Ligarunde ging die PFD-Prognose für den Samstag im Rheintal von grün auf blau zu rosa zurück. Davon unbeirrt starteten wir (Dieter Bartek LS-4WL,  Johannes Dibbern LS-8neo und Uwe Melzer LS-4WL) spät (...nach 12 Uhr) mit Ostkurs. Bei Heidelberg ging es in den Odenwald das Neckartal entlang und je weiter wir in den Osten vordrangen, umso angenehmer wurden die Bedingungen. Die Bewölkung auf Kurs ging sogar immer mehr zurück und hinter Würzburg wurde es - zu unserem Erstaunen - sogar blau. Buddy und ich entschlossen uns den Streifen wieder zurück zu fliegen und Johannes drehte auf Südost-Kurs.
Zurück in Heidelberg gingen wir dann ebenfalls in Südost-Richtung Johannes wieder entgegen, der soeben hinter Neuburg auf KM220 auf Heimatkurs gedreht hat. An der A7 zwischen Crailsheim und Dinkelsbühl unter einer schönen Aufreihung trafen wir uns kurz. Wir nutzten die angenehme Wolkenstrasse noch bis zur ihrem Ende am Nördlinger Ries und gingen dort dann ebenfalls auf Heimatkurs. Unverhofft gut war dieser Tag und über 550km mit Speedpoints zwischen 99,50 und 103,66 standen bei uns 3 auf der Uhr. Hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Unser Trainer Charly Müller (Ventus cT, CS) war auf dem Quali-Wettbewerb in Lüsse nur unwesentlich langsamer.
Der Sonntag war zwar mit besseren PFD-Werten versehen, hielt sich aber nicht wirklich daran. Karsten Knoop (Ventus cM, XH) umrundete zwar ein angemeldetes FAI-Dreieck um Stuttgart, aber niemand von uns konnte heute die Samstagsschnitte noch toppen.  Immerhin brachte der 8. Rundenplatz mal fette 13 Punkte auf unser Konto und hievt uns auf einen Nicht-Abstiegsplatz.
 
Uwe Melzer
 
Morgens am Neckar Nördlingen Abends bei Heidelberg

 


Dienstag, 10. Juli FLG Blaubeuren: Im Osten steht das Wetter Artikel übersetzen

Am Freitagabend nach einer Versammlung der FLG schauten noch einige Mitglieder den Segelflug Wetterbericht an, der leider keine nutzbare Thermik für den Samstag vorhersagte. Dennoch war man sich einig trotzdem Punkte für die Ligawertung holen zu wollen. So standen am Samstagmorgen bereits 6 Segler an der Startstelle. Am Mittwoch hatten die Blaubeurer bereits Besuch von einer ASH25 die am Euroglide (Wandersegelflug durch ganz Europa) teilnimmt. Bei noch tiefer Basis machten sich die ersten auf Richtung Westen. Wegen der derzeit in Hayingen stattfindenden Deutschen Meisterschaft im Segelkunstflug wichen sie nach Süden aus und es ging langsam gegen Westen vor.
Nach erfolglosen langsamen Kilometern entschloss man sich das Glück im Osten zu suchen. Hier wurden sie mit hoher Basis und schönen Steigwerten belohnt. Es gelang den meisten dennoch nicht schnelle Flüge über die gesamte Wertungszeit zu erreichen, da sie immer wieder zu lange brauchten um unter den großflächigen Wolken das beste steigen zu finden. Joachim Krais hingegen machte alles richtig, indem er sich bereits morgens entschied gen Osten zu fliegen. In der Oberpfalz gewendet machte er sich auf über Rothenburg bis in den Odenwald und zurück zu fliegen, was ihm mit 101,36 Punkten den drittschnellsten Flug im „Ländle“ bescherte. Am Abend meldete sich noch spät ein Segler im Funk der FLG. Es war Christoph Klein von Travel by glider, der nonstop aus Riesa (zwischen Leipzig und Dresden) über 430 km nach Blaubeuren Wandersegelflug machte. Gestärkt durch gutes Bier und Essen von den Fluglagergästen des FC Aarbergen ging es für ihn nach einer Nacht im Tower der FLG weiter im Segelflug bis Dijon.
Für die FLG war am Sonntag nichts mehr drin, so blieb es dank dem Flug von Joachim, einem Flug von Charlie aus Lüsse (92 Punkte) und Martin Söll mit 88 Punkten bei einem Trostpunkt für die FLG, was an dem Tabellenplatz 6 nichts änderte. Am Sonntagabend schaute man gespannt auf die Wertung des ersten Wertungstages der Weltmeisterschaft an der Sebastian Bauder derzeit teilnimmt. Dieser liegt nach dem zweiten Tag bereits auf einem sehr guten elften Platz in der stark besetzten Starterfeld.
 
M.Söll
 
Luftige Begegnung bei Ingolstadt Heimflug des Blaubeurer Arcus Söllfie ;-)

 


Dienstag, 10. Juli Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Meteosat 8: Samstag 05.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 05.00 UTC
Was diese Saison auszeichnet, ist ganz sicher, dass (fast) jede Runde (fast) alle fliegen können. Auch diese Runde 12 gehört ganz sicher dazu: Wenn Luftmassen und Feuchte auch nicht immer homogen verteilt sind - jeder bekommt seine Chance auf Punkte. Die Rundensieger sind über die Ligen hinweg sowohl im Süden als auch im Norden zu finden und in Liga 2 wird (mal wieder) schneller geflogen als in Liga 1.

Samstag:
Aber das Wetter ist dann nicht immer ganz so einfach, ganz so eindeutig. Denn diese Runde hat auch wieder gezeigt, das ein gutes Stück Dynamik im System ist. Beginnen wir mit der Zeit zu der man (zumindest die ersten) Gedanken an das Wetter des Tages verschwendet. Morgens um 7 offenbart der Blick ins Satellitenbild vielleicht nicht ganz das, was man sich vielleicht vom Tag versprochen hat. Aber die offenen Bereiche, die Feuchte, die Strömung - alles das wird essentiell in den kommenden Stunden werden - und damit für die Zeit, die wir in der Luft verbringen.
Ein dickes Feuchtefeld zwischen Pfalz und Rhein-Main ist in der Frühe erkennbar, ebenso wie einiges an Feuchte über dem Nordosten und am Alpenrand. Die Situation gut 7h später stellt sich auf den ersten Blick ganz anders dar, aber die Ausbreitungen zwischen Pfalz und Schwarzwald sind durchaus ein Resultat der zwischenzeitlich mit der Nordströmung bis dorthin verfrachteten Fechte. Im Norden und Nordosten dagegen hat sich die Feuchte aus der Nacht in der trockenen Luft nahezu vollständig aufgelöst.
Sonntag:
Auch am Sonntag zeigt sich ein ähnliches Bild: Morgens liegen noch reichlich Feuchtefelder vor allem über den Mittelgebirgen, am
Nachmittag ist davon nicht mehr viel zu sehen. Die Tendenz, das sich in in den Nachmittagsstunden der Effekt der Sonneneinstrahlung und des verbreiteten trockenen Bodens immer mehr durchsetzt, ist beiden Tagen gemein. Das nachmittägliche Satellitenbild zeigt aber auch sehr schön die beiden (oder drei) Rennstrecken des Tages: Zum einem im Norden grob zwischen Nordheide und Wolfsburg und im Süden über dem Schwarzwald und - und das ist vielleicht nicht ganz typisch -, im Südosten nicht über Thüringer und Bayerischem Wald, sondern etwas westlich davon, vor allem über der Oberpfalz.
Wer hat was draus gemacht?
Beide Tagen (mal wieder) waren auch wieder für die lange Strecke tauglich, aber die schnellen Schnitte gehören dann doch in den
Nachmittag, teils auch späteren Nachmittag, wenn die Luftmasse durchgeheizt war. So offenbarte die Eifel beispielsweise am
Samstag das typische Phänomen, dass sich Konvergenzen bilden, die bis in den Abend hinein standen. Dieser Samstag hatte damit durchaus auch schnelle Schnitte zu bieten, die ihren Schwerpunkt eher im Süden und Westen hatten. Aber egal ob aus Donauwörth, Dannstadt oder dem Lüsseraner Exil - man musste am Sonntag zusehen, wie Wetter und Schnitte nochmal zulegen konnten.
In Liga 1 nutzte das vor allem das Team vom FLC Schwandorf. Angeführt von Roland Biesen, der seine Speed über der Oberpfalz - und dann noch mit einem weiten Schlag mit Rückenwind - machte, erreichten die Oberpfälzer den Sieg in dieser Runde. Auch die homogene Teamleistung war Mit-Garant, wobei auch Johannes Häring/Jonas Biesen und Christoph Klenk ihre Schnitte beisteuerten.
Herausragend schnell präsentiert sich das Wetter über dem Schwarzwald, wie der Flug von Matze Sturm zeigt. 127km/h bleiben selbst nach der Indexkorrektur noch von den 135km/h übrig. Nach der Waschkühe am Samstag zeigte sich der Schwarzwald nun von seiner besseren Seite. Joachim Schwenk und Sybille&Matthias Krauss komplettieren das gute Ergebnis für die Winzelner. Matthias sorgt aber letztendlich bei den knappen Punktabständen dafür, dass Platz 2 gesichert wurde.
Wiederum im selben Wetterraum unterwegs wie die Rundensieger aus Schwandorf waren die Bayreuther. Andreas Baier, Friedhelm Lotte und Heiko Hertrich nutzten ebenfalls die Entwicklungen über der Oberpfalz, um auf Rundenplatz 3 zu fliegen.
An der Reihenfolge in der Gesamtwertung der Top-Mannschaften hat sich gegenüber der Vorwoche nichts wesentliches geändert. Da aber sowohl Bayreuth als auch Schwäbisch Gmünd (5.) in dieser Runde etwas besser platziert waren als die führenden Aalener (10.), bleiben beide in unmittelbarer Schlagdistanz zum Titelverteidiger.
Das einer der besten Wetterräume des Wochenendes der über der Oberpfalz war, zeigen ja die bisherige Besprechung und natürlich auch die Flugspuren. Für die SFG Steinwald lag damit die Rennstrecke direkt vor der heimischen Haustüre, wobei es für den Rundensieg dieses Mal aber nicht gereicht hat, denn zu dominant waren die Flüge aus der Heide. Hier konnten die Teams aus Gifhorn und Fallersleben die Reihungen über der östlichen Heide optimal nutzen. Das gilt insbesondere für Bastian und Klaus Busse und Dennis Polej, die bis auf die letzten Meter knappe 350km im engen Team absolvierten. Selbst nach Indexkorrektur gelangen ihnen damit die mit Abstand schnellsten Flüge in dieser Runde. Selbst Nico Klingpohn war als dritter noch schneller als der Rest der Liga. Mit herausragenden 371 km/h Liga-Speed sind die Gifhorner damit auch das mit Abstand schnellste Team in der Rundenabrechnung. Und ein Blick in die "weiteren Flüge" zeigt, dass auch die breite Basis schnell unterwegs sein kann. Gleiches gilt übrigens auch für die zweitplatzierten Fallerslebener.
In der Gesamtwertung setzen sich Gifhorn als Zweiter und die führende SFG Steinwald langsam vom Rest des Feldes ab. Spannend dürfte hier - trotz der recht großen Abstände - werden, welche entscheidende Rolle das Wetter einnehmen wird, denn die Teams ja in ganz unterschiedlichen Regionen/Wetterräumen unterwegs. Aber die ersten Prognosen sehen für das kommende Wochenende wieder weiträumig fliegbares Wetter - schön ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Samstag, 07. Juli U25 - Liga: Bitte sendet uns eure Vereinsberichte ;-) Artikel übersetzen

Engagiert, wie kaum eine andere U25-Mannschaft - das SFZ Königsdorf berichtet regelmäßig über sein Juniorenteam.
Ihr fliegt aktiv in der U25-Liga und kämpft jedes Wochenende um eine gute Platzierung? Ihr baut auch an Wetterlagen auf, an denen anderenorts die Hallentore geschlossen bleiben und holt euch die entscheidenden Punkte? Dann schickt uns doch regelmäßig Eure Erlebnisberichte von den Liga-Wochenenden (das Smartphone für Fotos war auch mit an Bord? Perfekt!) Durch die Beiträge erlangt nicht nur eure Jugendgruppe an Bekanntheit, sondern ihr lasst auch die Segelfliegerwelt an schönen Liga-Erlebnissen teilhaben. Eine tolle Sache, wie wir finden.
So geht’s:
Am Wochenende habt ihr etwas Besonderes erlebt, seid stolz auf euer Ergebnis oder habt trotz mäßiger Wetterlage das Beste herausgeholt? Schildert uns die Eindrücke von der Liga-Runde in einem kurzen Bericht mit bis zu drei Fotos und sendet uns Text und Bilder über unser Kontaktformular oder direkt per E-Mail an magazin-cvd@onlinecontest.org. Die Bildbezeichnungen notiert ihr am besten unter dem Beitrag. Werden uns Vereins-Logos neu zugesandt, so bitte in sehr guter Qualität.

Wir freuen uns auf Eure Erlebnisberichte!
 

 


Freitag, 06. Juli DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 06.07.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG ist ein Hoch über der Nordsee und den Britischen Inseln für weite Teile Deutschlands wetterbestimmend. Nur über den Alpen liegen noch Reste der labilen Luft vom Vortag.
Am SONNTAG dominiert weitestgehend Hochdruckeinfluss, der sich nun auch in den Alpen durchgesetzt hat. Ein Randtief, das unter Abschwächung von  Nordwestpolen langsam nach Südosten zieht, hat jedoch feuchte Meeresluft in die Nordosthälfte geführt. In der zweiten Tageshälfte trocknet diese Luftmasse wieder ab.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG fließt mit einer teilweise lebhaften NW Strömung etwas kühlere Luft ein. Darin kann sich verbreitet mäßige bis gute Thermik,  zum Teil jedoch blau bilden. Die Arbeitshöhen erreichen am Nachmittag  1300 bis 1700 m. Der Wind in 1500 m erreicht 30-35 km/h, und führt
teilweise zu Aufreihungen.
Am SONNTAG Zufuhr kühlerer Meeresluft aus NW, dabei in der Früh häufig dichte, tiefe Bewölkung, im Tagesverlauf Übergang zu meist mäßiger Thermik. Die Untergrenzen erreichen am Nachmittag über der Südhälfte 1500 bis 1900 m, teilweise muss mit Ausbreitungen gerechnet werden. Über Schleswig-Holstein und in den auflandigen Küstenbereichen bleibt es Seewindbedingt meist blau und die  Arbeitshöhen bleiben mit 600 bis 900 m deutlich tiefer.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG entwickelt sich im Westen und Süden gute CU-Thermik. In den restlichen Regionen entsteht mäßige Blauthermik mit Arbeitshöhen um FL060.
Am SONNTAG bildet sich erneut gute CU-Thermik, nur in Sachsen ist die Thermikentwicklung anfangs durch dichtere Wolkenfelder gestört, dort entsteht am Nachmittag mäßige Wolkenthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG am Alpenrand überwiegend mäßige Wolkenthermik, Richtung  Donau gute Wolkenthermik, zeitweise gibt es Ausbreitung.
Am SONNTAG verbreitet gute bis sehr gute Wolkenthermik, lokal im Osten auch Blauthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 04. Juli AS 33...the most modern 15/18m sailplane Artikel übersetzen

Almost thirteen years after the first flight of the highly successful ASG 29, our development team is happy to introduce its successor, the AS 33. The continuously improved ASG 29 is still a fully competitive 15/18m sailplane in the competition scene. Nevertheless, we have decided on a new design since the latest innovations in the area of aerodynamic simulations show that additional and decisive performance improvements can be achieved. Over countless hours of work using a commercial CFD program our engineers were, among other things, able to optimize the 3D airflow around the fuselage/wing intersection and at the wingtip.
By combining the many years of experience in sailplane construction and the fully developed features of its predecessor, a completely new standard in the 15/18m class has been created. The totally new wing of only 10 sq. meters (18m) permits a very high wing loading thereby achieving maximum performance in the high speed spectrum.
New wing profiles based on the latest aerodynamic findings were developed and tested in the wind tunnel. This ensures that the profiles have all the characteristics of modern laminar profiles: very low drag combined with even higher lift while circling and pleasant handling. Together with the proven Schleicher-typical harmonized aileron and flap interaction, excellent climb performance is assured even in turbulent thermals.
In addition to the very popular 18m version it will again be possible to fly in the FAI racing class with 15m span. Because of the further inboard half span position at 5m, it was possible to achieve a performance optimal wing planform also with the smaller wingspan version.
Naturally, the reliable and continually further developed “Es” propulsion system with electric start capability and simplest operating controls will also be available for the AS 33. Many other features of modern sailplanes, for example the safety cockpit, will be integrated into this latest design. Other refinements such as a retractable tail wheel will be available as options.

We would be happy to provide you with additional information about equipment options by providing a quotation. Simply contact us at:
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