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Mittwoch, 23. Mai SFZ Königsdorf: Samstag hui, Sonntag pfui Artikel übersetzen

Der Samstag zeigte sich kurzfristig besser als durch die Wetterprognosen erwartet. Zwar war die Basis in den Bergen noch relativ niedrig, nichts desto Trotz startete Mathias Schunk um halb elf, um vor den Schauern vielleicht doch eine Ligawertung zu erfliegen. Am Geierstein fand er den ersten schwachen Aufwind und flog weiter nach Südosten, wo die Wetteroptik durchaus optimistisch stimmte. Die Wettereinschätzung meldete er natürlich sofort nach Königsdorf. Nach knapp drei Stunden landete er wieder in Königsdorf und hatte, bei den Wetteraussichten komplett überraschend eine Ligawertung von 92,6 km/h erflogen. "Offenbar war ich zufällig immer zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle".
Kurz danach saß Mathias schon wieder im Schleppflugzeug und zog Junior Johannes Beyer nochmals in die Luft, der bei seinem ersten Versuch leider in Greiling außenlanden musste. Markus Eggl war sofort losgefahren, um ihn wieder heimzuholen. Beyer flog dann im Voralpenland, nachdem die Berge mittlerweile bereits komplett mit Schauern dicht waren. Nach eineinhalb Stunden war aber auch der zweite Versuch zu Ende, da die Thermik um 16 Uhr komplett zusammengebrochen war. Aber immerhin 41,9 km/h in der Wertung. Für die Junioren erzielten Nikolai Wolf und Vincent Heckert bei der Quali in Erbach Wertungen von jeweils 53 km/h. Die Senioren Wertung vervollständigte Andrea Abt beim Dannstädter Vergleichsfliegen.
Mit der samstäglichen Zwischenwertung war man beim SFZ dann durchaus zufrieden, lagen die Junioren doch auf Rundenplatz sechs und übernahmen wieder die Tabllenführung und in der Bundesliga wurde man auf Rundenplatz acht und als Tabellensiebter geführt. In der gesamten Alpenregion gab es samstags insgesamt nur 19 gültige Wertungsflüge und da es nur vier Teams schafften, mehr als einen Flug in die Wertung zu bringen, lag das SFZ durch den insgesamt schnellsten Flug der Alpenregion von Mathias auf Rundenplatz fünf und eroberte sich die, wie bei den Junioren, die am letzten Wochenende verlorene Tabellenführung zurück, da die Hauptkonkurrenten aus der Schweiz und Österreich keine Wertung schafften.
Sonntag hatten die Prognosen dann leider recht und an Ligaflüge war in Königsdorf nicht zu denken.Auch in Erbach wurde frühzeitig neutralisiert, so dass alle Hoffnungen auf dem ASH 25 Team Julius Hoffelner/Dirk Weisel, die zum Training für die Quali in Bayreuth flogen. Sie erzielten dort zwar eine sehr gute Wertung von 100,0 km/h, aber andere Teams waren eben mit drei Piloten dort. Das SFZ rutschte sowohl auf Rundenplatz, als auch auf Tabellenplatz neun zurück. Die Junioren wurden zwar bis auf Rundenplatz 13 durchgereicht, liegen aber dennoch in Tabelle wieder vorne. In der Alpenliga konnte der Tabellenführer vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf am Sonntag drei Wertungen erfliegen und holte sich Rundenplatz zwei hinter dem AeC Belluno aus Italien. Das SFZ beendet die fünfte Runde auf Rang sieben und liegt hinter Kirchdorf/Micheldorf jetzt auf Tabellenplatz zwei.
 
Mathias Schunk
 
Julius Hoffelner (links) und Dirk Weisel (rechts) erzielten am Wochenende in Bayreuth den besten Königsdorfer Ligaschnitt
 
Tiefen Wolken am erschwerten am Samstag das Alpenfliegen
Echter Einsatz für die Liga, nach einer Außenlandung startet Johannes Beyer zum zweiten Versuch und holt den dritten Flug für die U25 Wertung

 


Mittwoch, 23. Mai Erfolgreiche Außenstellen bringen dem AC Braunschweig 9 wichtige Punkte Artikel übersetzen

Auch diese fünfte Runde lief erneut zur Zufriedenheit des Aero-Clubs aufgrund eines guten Mittelfeldplatzes ab. Zur Zeit laufen in Jena, Bayreuth und Hockenheim die Qualifikationsmeisterschaften zur nächsten Deutschen Meisterschaft 2019 mit Piloten unserer Segelfluggruppe.Christian Ückert und Joshua Arntz mit Copilotin Wiebke Holste nehmen in Jena am Wettbewerbsgeschehen teil.
Kornelius Volosciuk sowie Heiko Braden fliegen in Bayreuth und Hockenheim und konnten zwei wichtige Flüge für die Bundesligawertung beisteuern.
Am Samstag gab es von Waggum wegen nicht vorhandener Thermik keine Möglichkeit, einen Streckenflug in die Wertung zu bringen. Der Sonntag hingegen wurde bei erneut mäßiger Blauthermik von Klaus-Dieter Arntz, Rolf Wagner, Holger Scholz, Rolf Radespiel und Lennard Waschke, der früh außen landete, genutzt. Dieses Trio brachte 254,12 Speedpunkte mit nach Hause:
Kornelius Volosciuk, ASW 22BLE, 95,90 Speedpunkte,
Klaus Dieter Arntz, ASH 26E, 81,64 Speedpunkte, Heiko Braden, Ventus 2cM/18m, 76,57 Speedpunkte,
Arntz, der sich gerade mit der ASH 26 vertraut macht, flog zunächst gegen den strammen Ostwind an und wendete in Lüsse. Dieser Rundensieg ging mit 329,42 Speedpunkten nach Bayreuth. Die Gesamtwertung wird mit nunmehr 85 Punkten vom LSR Aalen dominiert und wir liegen weiterhin auf Rang 24 mit jetzt 17 Punkten.
 
Rolf Wagner
 
Die neu erstandene ASH 26E der Haltergemeinschaft Arntz/Dombrowsky
Erneut gab es am Sonntag mäßige Blauthermik ohne Ende in Niedersachsen
Faszination Streckensegelfliegen
 

Dienstag, 22. Mai 5. Runde U25: Vierer-Pulk setzt sich an der Spitze ab Artikel übersetzen

Die Alpen und der äußerste Norden haben es in dieser fünften Runde nicht wirklich gut erwischt. Allen anderen eröffnet dieses Wochenende zumindest eine Chance auf Punkte. Auch wenn es nicht das einfachste Wetter mit den schnellsten Schnitten ist -manch einer hätte sich den Pfingstmontag zum Liga-Wochenende dazu gewünscht- konnte fast überall problemlos eine Wertung erflogen werden. Oder anders… hätte. Einige Möglichkeiten, wenn vielleicht auch kleine, sind liegen geblieben.
Einer, der diesmal zuschlägt, ist die SFG Stadtlohn. Sie holt sich souverän den Rundensieg und kann nach einer extrem starken 2017er Saison wieder ins Geschehen einsteigen. Und das wetterbedingt mit eher drei durchschnittlich schnellen Flügen von jeweils um die 80 Speedpunkte. Aber eben drei. Sie sind jedoch noch ein Stückchen von einer Top-Platzierung entfernt, denn die Vereine aus dem Süden haben weiterhin die Nase vorn. Noch?
War der Süden Deutschlands im ersten Viertel vom Wetter bevorteilt? Schauen wir in die anderen Ligen – ein klares „Ja“. Dominiert werden sowohl die Segelflug Bundesliga, 2. Bundesliga, als auch die Quali-Liga eher von Bayern und Baden-Württemberg. Erst diese fünfte Runde ist eine, die für örtliche Durchmischung sorgt.
Schauen wir noch einmal zurück auf diese Runde. Genauer zum AC Schweinfurt. Hier meistert Jens Elflein mit über 109 Speedpunkten den schnellsten U25-Flug der Runde fünf und kann damit 29 Punkte für den Verein sichern. Super Leistung und zugleich schade. Was hätten drei Piloten bewegen können?
Das sieht man an der Spitze. Erneut legt der AC Lichtenfels eine konstant gute Leistung hin, versilbert diese Runde und kann somit weitere wichtige Punkte scheffeln. Gemeinsam mit den drei „Treppchen-Besetzern“ Königsdorf, Aalen und Eichstätt formiert sich ein Vierer-Pulk, dass sich deutlich nach vorn absetzt. Es kann und wird jedoch noch viel passieren. Hoffen wir, dass das Wetter fair wird, so wie ansatzweise in dieser Runde und damit allen gleiche Chancen bietet. Und viel wichtiger: es sollten noch mehr Vereine die gebotenen Chancen ergreifen und die U25 dadurch spannender werden lassen.
Rundenwertung U25: 1. SFG Stadtlohn (NI) 239,42 Speed/50 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 216,61 Speed/49 Punkte, 3. Aero-Club Rhein-Nahe (RP) 202,21 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 2: 1. SFZ Königsdorf (BY) 230 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 227 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 227 Punkte

 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Dienstag, 22. Mai LSG Fallersleben: Weit verteilter Einsatz bringt 9 Punkte Artikel übersetzen

Auch in Runde 5 bringen die LSG-Piloten wieder viele Flüge in die Wertung. Am Samstag konnte die LSG-Delegation beim Spreewald-Pokal in Bronkow den vierten Wertungstag für die ersten – allerdings nicht besonders schnellen - Liga-Flüge nutzen. In der mäßigen Blauthermik war man froh, sich nicht permanent in Außenlanderisiko zu finden.
Sonntag lag nur die halbe Aufgabe im Blauen und die Basis war meist deutlich angestiegen und so konnten Michael Waibel + Klaus Busse, Lothar Kaps + Arne Brüsch, Kathrin Busse, Peter Meurers und Benno Beesten ihre Liga-Schnitte über Polen und der Lausitz deutlich steigern. Endlich konnte auch Helge Liebertz als Teilnehmer des Jenacup mit seinem Wettbewerbsflug zum 1. WT ins Geschehen eingreifen und den zweitbesten LSG-Flug in Runde 5 beisteuern. Schnellster LSG-Pilot war wieder einmal der im heimischen Ummern gestartete Günter Raab. So erreichte die LSG mit Flügen aus Niedersachsen, Thüringen und Brandenburg einen guten 12. Platz in dieser Runde.
 
Benno Beesten
 
Die Fallersleber Offene Klasse im Grid
Endlich Wolken
Bronkow, Austragungsort des Spreewald-Pokals

 


Dienstag, 22. Mai Bayreuth-Wettbewerb 2018: Bayerische Segelflug-Meisterschaft und Qualifikation zur DM Artikel übersetzen

Nach Pfingsten findet am Bayreuther Flugplatz wieder ein großer Segelflug-Wettbewerb statt. 85 Piloten kämpfen in drei Wertungsklassen um die Bayerischen Meistertitel und die Qualifikation zur nächsten DM. Darunter befinden sich u.a. drei Welt- und Europameister. Zehn Tage bis zum 2. Juni wird das Spektakel dauern.
Segelflug-Wettbewerbe werden wie Luftrennen ausgetragen: Morgens erhalten die Piloten eine Liste mit Wegpunkten, die schnellstmöglich abzufliegen sind. Für jeden Piloten zählt dabei die individuelle Zeit vom Überqueren der virtuellen Abfluglinie bis zum Überqueren der Zielkreislinie kurz vor der Landung. Die Piloten müssen dabei die besten Aufwinde finden und entscheiden, wo entlang und wie schnell sie fliegen. Wer schneller fliegt, muss eher wieder einen Aufwind suchen. Denn die Segelflieger müssen sich nur mit Hilfe aufsteigender Luft am Himmel halten. Auf diese Weise schaffen sie im Laufe eines Fluges Strecken zwischen 100 und 600 km, ganz ohne Motor.
Sportleiter Wolfgang Clas kann für die Konstruktion der Strecken auf eine Auswahl von 200 Wendepunkten zurückgreifen. Die äußersten liegen südlich von Dresden, am Ende des Bayerischen Waldes, bei Kassel, kurz vor Karlsruhe und auf der Schwäbischen Alb. Auch über Tschechien werden die Teilnehmer wahrscheinlich fliegen müssen.
Der Bayreuth-Wettbewerb ist eine von elf Qualifikationsmeisterschaften in diesem Jahr, auf der sich die Piloten für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2019 qualifizieren können. Bayreuth ist dabei eine von nur zwei Qualifikationsmöglichkeiten der Offenen Klasse, der Wertungsklasse mit den größten Segelflugzeugen, die fast eine Tonne auf die Waage bringen und bis zu 32 m Spannweite aufweisen. Für bayerische Piloten ist Bayreuth auch die Landesmeisterschaft. Neben der Offenen Klasse starten auch Flugzeuge der 18-Meter-Klasse (18 m Spannweite) und der Standardklasse (15 m Spannweite).
Drei ehemalige Welt- und Europameister zählen zum Starterfeld: Michael Buchthal aus Freudenstadt, Weltmeister der Standardklasse 2008, Bruno Gantenbrink aus Iserlohn, Weltmeister der 15-Meter-Klasse 1989 und Europameister der Offenen Klasse 2000 und Werner Meuser aus Marburg, Weltmeister der 15-Meter-Klasse 1997 und 2001.
Sechs Mitglieder der LSG Bayreuth wollen ebenfalls um die DM-Qualifikation und die Bayerischen Meister-Titel mitkämpfen: Langstreckenspezialist Alexander Müller, Heiko Hertrich und Uwe Förster treten in der Offenen Klasse an, Johannes Baier in der 18-Meter-Klasse und sein Bruder Georg in der Standardklasse, wo auch Hertrichs Neffe Jan starten wird. Somit ist der Gastgeber auch heuer wieder gut auf dem eigenen Wettbewerb vertreten.
Offiziell startet der Wettbewerb am Dienstag abend, 22. Mai um 19 Uhr mit dem Eröffnungsbriefing. Von Mittwoch, 23. Mai bis zum Freitag nach Fronleichnam finden die Wertungsflüge statt, am Samstag, den 2. Juni um 10 Uhr werden die Sieger in der Segelflughalle am Flugplatz geehrt.
Von der Besucherterrasse am alten Terminal aus lassen sich Starts und Landungen gut verfolgen. Gestartet wird ab etwa 11 Uhr, wenn es die Wetterlage zulässt. Innerhalb einer guten Stunde werden dann alle Segelflugzeuge per Flugzeugschlepp oder mit ihren Hilfsmotoren (die nach dem Start natürlich auszuschalten sind) in die Luft gebracht. Der Bayreuther Flugplatz hat dann kurzzeitig mehr Starts als der Frankfurter Flughafen. Mit den ersten Landungen ist etwa zwischen 16 und 17 Uhr zu rechnen. Auf der Besucherterrasse gibt es auch Informationen über den aktuellen Stand des Wettkampfes und den Wettbewerb allgemein.
Auch unter www.bayreuth-wettbewerb.de sind Bilder, Wertungen und Liveberichte zu finden. Erstmals lassen sich dabei die Flugzeuge auch live auf einer Karte verfolgen.
 
Daniel Große Verspohl
 

Mittwoch, 11. Januar Wellenflug in Frankreich: Erster 1.000er mit Start in den Cevennen Artikel übersetzen

Gérards Flug im OLC findet sich hier.
Im Dezember berichteten wir über Gérard Lherm, der mit den französischen Mittelgebirgen sein persönliches Flugparadies gefunden hat. Seit Jahresbeginn ist Gérard nahezu an jedem Tag in der Luft. Am 7. Januar gelang ihm dann der ganz große Coup – ein 1.000-Kilometer Wellenflug. Eine große sportliche Leistung – wenn man bedenkt, dass in unseren Breiten im Winter zwischen Sonnenaufgang - und Untergang nicht einmal neun Stunden liegen. Wenig Zeit also, um solch eine Aufgabe zu absolvieren.
Gérard startete gemeinsam mit seinem Copiloten Eric Boyer kurz nach Sonnenaufgang um 8.42 Uhr. Geplant sind 931 Kilometer um die Wendepunkte Suza, La Bastide Rouairoux, Villefort und Le Pic St Loup. Am Hausberg „La Serranne“ bläst der Wind aus nördlicher Richtung schon ordentlich und Gérard steigt auf 4.000 Meter. Als die beiden um 9.20 Uhr ihre Abfluglinie bei „Village du Causse de la Selle“ überfliegen bleiben noch 8,5 Stunden Zeit, ein enges Fenster also.
Weiter geht der Flug durch die Cevennen, am Mont Lingas vorbei bis zum Mont Méjan. Daraufhin überqueren die beiden die Rhone und versuchen den Sprung in die Alpen.
Um 10.20 Uhr fliegen sie mit Freigabe zum Einflug in die Alpen Richtung Pic de Bure. Angekommen in 2.800 Metern geht es mit bis zu 5 Metern Steigen schnell wieder auf über 5.000 Meter, die nötige Höhe um das „Massif de Écrins“ zu queren und in die Welle von Briançon einzusteigen. Es läuft gut und gegen Mittag wendet Gérard nördlich von Briançon. 
Nach 4 Flugstunden stehen nur 320 Kilometer auf der Uhr und es bleiben weniger als 5 Stunden Flugzeit. Gérard glaubt nicht mehr daran, die Aufgabe zu schaffen.
„Ein Spazierflug erscheint uns nun sinnvoller als ein Rekordversuch“, berichtet Gérard. Doch der Wind hilft den beiden ihre Schnittgeschwindigkeit zu erhöhen. Der Rückweg läuft besser als gedacht, der Sprung zurück in die Cevennen-Welle ist schnell getan.  Um 15.00 Uhr sind dann 580 Kilometer abgeflogen und es bleibt nur noch 2,5 Stunden hell. „Die 1.000km sind wohl verloren. Wir müssten mit 150km/h weiterfliegen, um die 420km noch zu schaffen, das erscheint uns unm&¨glich.“, so Gérard.
Nun kommt die Magie der Cevennen ins Spiel. „Wir surfen auf gut aufgereihten Wellen“. Nach nur einer Stunde und 194 Kilometern ist Gerard im Norden von Carcassonne. Noch 230km und 1:40 Stunden bis Sonnenuntergang.
„Das Ende des Fluges ist fantastisch: 160 bis 180 km/h im Schnitt bei fast konstanter Höhe über dem Tal von St .Pons und im Aufwind des Mont’s d’Orb“, so Gérard. Die letzte Stunde ist angebrochen, noch 120km.
„Die Zeit drängt. Wir müssen entscheiden, ob wir steigen und zur letzten Wende zurückfliegen oder auf den Wellen, die uns vom Mont Lozère entgegenkommen weitersurfen wollen. Wir entscheiden uns für Letzteres, und es funktioniert." Nun berechnen sie den letzten Wendepunkt neu, um noch bei Tageslicht landen zu können
Um 17.24 Uhr erreicht Gérard die letzte Wende, 66 Kilometer sind noch zu fliegen, noch 25 Minuten wird es hell sein. Mit Rückenwind erreichen die beiden nach nur 15min ihr Ziel. Es ist geschaft: Der erste 1.000km Flug um Wendepunkte mit Start in den Cevennen.
Ungewöhnliche Bedingungen ermöglichten einen ungewöhnlichen Flug.
Ausschlaggebend waren nicht zuletzt auch die Kontroller, die einen Einflug in Luftraum D und C ermöglichten.
„Außerdem haben wir von einer Portion Glück, einem guten Schlepp-Piloten und einem Zaubertrank (Kürbissuppe) profitiert“, resümiert Gérard.
 
Eric Scharfenort
 
Gérard
Über den Wolken
Von den Cevennen geht
es in die Alpen.
In den Alpen
Copilot Eric
Kurz vor Sunset
 

Dienstag, 10. Januar Rhön-Segelflugwettbewerb: Jetzt anmelden Artikel übersetzen

 

Nach zwei Club-Klasse Qualifikations-Wettbewerben in 2008 und  2010 wird es vom 28. Juli bis 4. August 2012 wieder einen klassischen Segelflugwettbewerb auf der Wasserkuppe geben.  Auf diesem Wettbewerb könnt Ihr Euch für die Deutsche Segelflugmeisterschaft der Club-Klasse 2013 qualifizieren. Aber auch für alle anderen gilt – eine Anmeldung, die sich lohnt. Es gibt schließlich nichts Schöneres, was sich ein Segelflieger wünschen kann, als  am Berg der Flieger - dem Ort wo das Segelfliegen erfunden wurde- um sportliche Erfolge zu kämpfen.
Damit will man an die große Tradition der Rhön-Wettbewerbe der 30er-Jahre anknüpfen und auf der Wasserkuppe wieder aktiv Wettbewerbssport betreiben. Das erfolgreiche Sailplane Grand Prix Finale im vergangenen Jahr hat bewiesen, dass dieser Ort für Wettbewerbe hervorragend geeignet ist. Lange hat die Szene auf einen derartigen Publikumszulauf gewartet.
Neben dem traditionsreichen Hintergrund sind aber natürlich auch die orographischen Rahmenbedingungen reizvoll. Flüge in den Thüringer Wald, ins Erzgebirge, in die Oberpfalz und nach Westen ins Hessische Bergland bieten die ganze Attraktivität des Mittelgebirgs-Segelfliegens. Und dann die Rhön selbst - mancher Endanflug wurde noch gerettet, weil man mit Hang- oder am Hang ausgelösten thermischen Aufwinden die Heimflughöhe ersteigen konnte - in der Ebene wäre ein solcher Flug eben kurz vor dem Platz zu Ende gewesen!
Die Experten sind sich mittlerweile einig: Die Wasserkuppe ist ein Premium-Ort für Segelflugwettbewerbe, ein echter Höhepunkt also zum Abschluss der Wettbewerbssaison.
 
Wie funktioniert die Anmeldung zum Rhön-Segelflugwettbewerb:
Wer teilnimmt, um sich für die Deutsche Meisterschaft der Club-Klasse 2013 zu qualifizieren, muss das Meldeverfahren über das Quali-Meldeportal SCORE des DAeC abwickeln: http://www.daec-segelflug.de/quali/index.php
Alle andere Teilnehmer melden sich bitte formlos per eMail an: mail@onlinecontest.org
Weitere Informationen sowie die komplette Ausschreibung findet Ihr auch unter http://www.rhoen-segelflugwettbewerb.de/.
 
Wir freuen uns über Eure Teilnahme!
 
Steffi Keller
 

Dienstag, 10. Januar Segelfliegen Magazin wird Platin-Sponsor und Medienpartner Artikel übersetzen

Der OLC begrüßt Segelfliegen Magazin als neuen Platin-Sponsor. Zusätzlich zu dieser Förderung gehen der OLC und das Segelfliegen Magazin eine Medienpartnerschaft ein. Das gemeinsame Ziel ist, den Segelflugsport weiter voran zu bringen und in seiner Entwicklung zu unterstützen.  
Der neue Platin-Sponsor wird sich im Rahmen dieser Partnerschaft unter anderem an der Organisation und Ausrichtung von OLC-Veranstaltungen beteiligen. Die alljährlichen Events wie das OLC-Symposium sollen in Zukunft gemeinsam geplant und durchgeführt werden.
Aber nicht nur bei den OLC-Events will man sich gegenseitig unterstützen. Es ist z.B. auch bei Segelfliegertagen in den Teilnehmerländern und anderen Veranstaltungen ein gemeinsamer Auftritt geplant.
Medienpartnerschaft heißt aber auch und vor allem, in der aktuellen Berichterstattung zu kooperieren: Geplant sind unter anderem regelmäßige Veröffentlichungen zum OLC im Segelfliegen Magazin, wie z.B. zu neuen Features für die Bediener- und Kundenfreundlichkeit.
Das OLC-Magazin hingegen ist als Online-Magazin in seiner Berichterstattung zu bemerkenswerten Flügen und den Segelflugsport betreffenden Themen tagesaktuell und dadurch einmalig.
Ohne Frage, das Segelfliegen Magazin kann und soll dann im nächsten Heft besondere Flüge aufgreifen und für detaillierte, umfassende Beiträge verwenden.
Im OLC-Magazin werden weiterhin wie gewohnt Kurzberichte aus dem Segelfliegen Magazin veröffentlicht. Die vollständigen Artikel können dann wie bisher in der gedruckten Version gelesen werden.
Als Zeichen der Partnerschaft prangt nun in der Kopfzeile auf der Titelseite des Segelfliegen Magazin der Hinweis „Medienpartner des OLC'. Auf Seite vier, unter dem Impressum, findet sich das „OLC Platin-Sponsor Logo“.
Die seit über 10 Jahren andauernde hervorragende Zusammenarbeit des OLC mit dem aerokurier wird unverändert im bisherigen Umfang weitergeführt.
 
OLC/ES
 

Montag, 09. Januar Californian pilots launch into a happy new year: Ramy Yanetz enjoys fantastic views Artikel übersetzen

Enjoy his photos and have a look at his flight here.
 
January 7th was the first day of the New Year that several Californian glider pilots pulled out their ships to score some first 2012-OLC-points. Ramy took a tow out of Byron, an airport about 50 nautical miles east of San Francisco, heading westwards. He released in a 1-2 knot wave, which got stronger further up, then moved to the “Diablo Wave”. Mount Diablo is an isolated peak of 3,864 feet, visible from most of the San Francisco Bay Area and much of northern California. Two hours after take off he topped just below 18,000 feet. During the next hours he worked multiple wavelets around the San Francisco Bay Area, enjoying fantastic views and taking wonderful pictures.
He explains: “The wind was mostly from the north, 40-50knots. Once up just below Class-A airspace, I decided to do a “Bay Tour”. I stayed mostly between 15K to 18K: Mt Diablo to Oakland Hills, over the Bay Bridge to Downtown San Francisco, Golden Gate Bridge, Stinson Beach, over the ocean to Point Reyes, south to Half Moon Bay and La Honda, east over Mountain view across the bay to Mission peak and back to Byron.”
Ramy only once got below glide back to Byron near Point Reyes out above the Pacific Ocean. After nearly six hours and 322 kilometers he landed back at Byron 3 minutes before sunset.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
San Francisco’s Bay Bridge
and Golden Gate Bridge
Point Reyes
Ramy in his ASW 27
 

Sonntag, 08. Januar Mentales Segelflug-Training (MST) - hervorragend vorbereitet in die Saison 2012 Artikel übersetzen

Jeder kennt bestimmt diese Situation: Es gibt Tage da läuft nichts. Geplant ist der sportliche Erfolg, aber man kann seine Leistung im so wichtigen Moment nicht abrufen. Am Ende des Tages ist dann die Enttäuschung groß. Es drängt sich die Frage auf: Was ist denn heute nur passiert? Die Antwort ist einfach: Ablenkung, Unkonzentriertheit, oder mentale Schwäche.
Anders betrachtet: Mentale Stärke unterscheidet einen guten vom sehr guten Segelflieger.
Der Schlüssel zum Erfolg
Gedanken sind Kräfte mit denen man siegen oder verlieren kann. Ohne die Tasache, sich in Stresssituationen, bei Aufregung oder an Tagen, an denen die Seele belastet ist, auf das Wesentliche zu konzentrieren, erzielt man niemals die Leistung, die man erreichen könnte. Das Gehirn ist mit anderen Dingen beschäftigt: Overload! Das eigentliche Ziel gerät aus dem Fokus der Gedankenwelt.
Aus diesen Gründen ist mentales Training ein wichtiger Bestandteil eines jedes Trainingsprogramms. Den Kopf fit zu machen, muss genauso zur Selbstverständlichkeit werden, wie Instrumente und Flugzeug im Winter auf Vordermann zu bringen. Mit dem Unterschied, dass mentale Stärke in der entscheidenden Situation mehr Punkte bringt als der polierte Flieger (oder ein neuer Bordcomputer)!
Wie funktioniert MST?
Handlungsabläufe werden analysiert und dann so lange trainiert ,bis sie verinnerlicht und (vor allem) jederzeit abrufbar sind. Dabei geht es nicht um das Auswendiglernen von Bedienungsanleitungen, sondern vielmehr um die Vorstellung von Situation mit all ihren möglichen emotionalen Ausprägungen und Varianten.
Hört sich einfach an? Ist es auch. Aber der Einsteiger sollte die Basics unbedingt unter Anleitung eines erfahrenen MST-Trainers üben, da sich beim Selbsttraining gefährliche Fehler einschleichen bzw. sie sogar antrainiert werden können.
Das Seminar
Über zehn Jahre Erfahrung stecken mittlerweile im MST-Seminarkonzept. Viele Spitzensportler im Segelflug-, Drachen- und Gleitschirmsport haben bereits davon profitiert. So ist einer der größen Fans der ehemalige Segelflug-Weltmeister Michael Buchtal aus Freudenstadt und der amtierende Europameister der Offenen Klasse Markus Frank (Bietigheim). Im vergangenen Februar nahm zum Beispiel auch der spätere deutsche Vizemeister der Clubklasse 2011 Gerrit Feige an einem MST-Seiminar teil.
Weitere interessante Informationen und Erfahrungsberichte zum MST-Konzept finden sich hier.
 
Das nächste  MST-Seminar findet statt am:
17.-19. Februar 2012 östlich von Nürnberg in der fränkischen Schweiz.
Es sind noch Plätze frei.
 
Wollt Ihr teilnehmen oder habt Ihr Fragen zum MST-Konzept, sendet bitte eine eMail an: mail@onlinecontest.org, Stichwort MST.
Wir freuen uns auf Euch.
 
Steffi Keller

 


Samstag, 07. Januar 1000-Kilometer Dreieck: Patrick Puskeiler weiter auf Punktejagd Artikel übersetzen

Der Flug im OLC findet sich hier.

Unser Junior Challenge-Vizemeister Patrick Puskeiler ist in Bitterwasser weiter auf der Jagd nach großen Strecken. Gestern erflog der 24-jährige Student bei gutem Wetter 1.275 Punkte und landete damit auf Platz 2 der Tageswertung weltweit. Diesen 1.200 Kilometer Flug (1.016 Kilometer Dreieck) absolvierte er mit einem geliehenen Ventus 2cM. Die ihm zur Verfügung gestellte ASH 25 EB 28 musste wegen Motorproblemen am Boden bleiben. Glücklicherweise konnte sich Patrick ein Ersatzflugzeug leihen und hob so am vergangenen Freitag zum ersten Mal in Namibia im Einsitzer ab.
Patricks Ziel für diesen Tag war es, ein möglichst großes Dreieck zu fliegen. „An die 1000 Kilometer hatte ich da aber noch nicht gedacht“, so Patrick.
Um 9.08 Uhr (UTC) startete er und flog zuerst Richtung Nordosten, wo die ersten Wolken standen. Die Wettervorhersage prognostizierte, dass es dort an diesem Tag zuerst überentwickeln sollte. Gegen halb 12 wendete er  in 3.500 Metern Höhe hinter der Grenze von Botswana. Der erste Schenkel lief auf den Tag gesehen noch eher langsam, 109 km/h standen bei der ersten Wende auf dem Rechner.
Der Rückweg habe sich dann schon schwieriger gestaltet, da sich die Wolken zunehmend ausbreiteten und das Steigen dadurch schwächer wurde, berichtet Patrick. Der Plan war Richtung Gamsberg zu fliegen und von dort den Flug nach Süden fortzusetzen. Schlecht war dieser zweite Schenkel dann aber nicht. Mit einem Schnitt von 143 km/h konnte Patrick sich steigern. Die Wolken entwickelten sich Richtung Süden gut und er kam schnell voran. Der dritte Schenkel bescherte ihm dann eine Durchschnittsgeschwindigkeit jenseits der 160 km/h. Die restlichen drei Schenkel der Streckenwertung sollten dann ähnlich laufen.
Aufgrund einiger hoher CB’s war Richtung Süden gegen halb vier nachmittags (UTC) Schluss. In 4.000 Metern Höhe wendete Patrick und trat dem Heimweg an. Dieser war problemlos, weshalb er zum Höhen und Zeitverbrauch noch über Bitterwasser hinausflog. „ Zum Glück, wie sich später rausstellte, denn ich wusste zwar das ich sehr weit geflogen bin, dachte aber nicht das es so weit war! Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich dann im OLC meine 1200km Punktlandung sah! Ein toller Tag!“, resümiert Patrick.
 
Eric Scharfenort
 

Peter H. Braasch
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