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Sonntag, 27. Mai Alexander Müller gewinnt ersten Wertungstag Artikel übersetzen

Nach drei Tagen gewitterbedingter Zwangspause konnte der Internationale Bayreuth-Wettbewerb erst am Samstag seinen ersten Wertungstag verbuchen. Zur Freude der Veranstalter ging der Tagessieg der Offenen Klasse an den Bayreuther Alexander Müller. In der 18-Meter-Klasse zeigten die beiden Favoriten, wie unterschiedlich die Wetterlage war.
Vorhergesagt war für Samstag gute Thermik, weswegen Sportleiter Wolfgang Clas große Aufgaben gewählt hat: Für die Offenen ging es über 544 km rund um Nürnberg über Suhl, Aalen und Regensburg. Die 18-Meter-Klasse hatte eine anspruchsvolle Aufgabe von 506 km zwischen Thüringer Wald, Rhön und Odenwald mit den Wenden Titschendorf bei Nordhalben, Bad Liebenstein und Mosbach. Die zuletzt startende Standardklasse bekam 461 km mit den Wenden Auerbach (Vogtland), Bad Hersfeld und Bad Brückenau, für die am wenigsten leistungfähigsten Flugzeuge scheinbar die schwierigste Strecke.
Allerdings war im Süden und Westen die Thermik früher vorbei als gedacht. Das hat vor allem der Offenen Klasse dort Probleme bereitet, wo morgens eigentlich das beste Wetter zu erwarten war: Auf der Fränkischen Alb. In der Live-Verfolgung im Internet ließ sich deutlich beobachten, wie die Flugzeuge etwa ab Eichstätt nur noch langsam vorwärts kamen. Viele haben dort auch ihren Hilfsmotor starten müssen, womit die Wertung beendet war. Nur 10 von 28 Flugzeugen haben die Strecke regulär geschafft. Allen voran Alexander Müller (LSG Bayreuth), der mit 98,55 km/h den Tagessieg für sich verbuchen konnte.
In der 18-Meter-Klasse ergab sich ein völlig heterogenes Bild: Während der zweimalige Weltmeister Werner Meuser (LSV Homberg/Ohm) bereits nach 248 km seinen Hilfsmotor starten musste, machte sich die schwächer werdende Thermik bei vielen anderen erst 100 km vor Bayreuth bemerkbar. Nur sechs von 24 Flugzeugen haben die Aufgabe geschafft, angeführt vom ehemaligen Vize-Weltmeister Tassilo Bode (LSV Gifhorn) mit 97,24 km/h. Johannes Baier hat sich als einziger Bayreuther in dieser Klasse noch sehr lange in schwacher Thermik in der Luft gehalten, musste aber letztlich auch nach 489 km, 17 km vor dem Ziel, seinen Motor starten. Damit wurde er immerhin noch Tagessiebter.
Für die Standardklasse erwies sich die Route weiter nördlich wider Erwarten als Glücksfall, hier haben 22 von 29 Flugzeugen die Aufgabe regulär geschafft. Tagessieger wurde hier Thomas Krausert aus Aschaffenburg mit 114,99 km/h. Die scheinbar schwierigste Aufgabe war damit die mit der höchsten Erfolgsquote und der schnellsten Wertung.
Auch am Sonntag konnten die Segelflugzeuge an den Start gehen, aufgrund der Gewitterwarnungen wurden von Sportleiter Wolfgang Clas variable Aufgaben entlang des Thüringer und des Oberpfälzer Waldes gewählt.
 
Daniel Große Verspohl
 
Der ehemalige Vize-Weltmeister Tassilo Bode, hier unmittelbar vor dem Start, war einer von nur sechs Piloten der 18-Meter-Klasse, welche die Tagesaufgabe von 506,7 km vollständig ohne Motor geflogen sind.
Bayreuths Langstreckenspezialist Alexander Müller hat seinen Heimvorteil gleich am ersten Tag ausgespielt und die Tageswertung der Offenen Klasse für sich entschieden.
Thomas Krausert vom FSC Möve Obernau aus Aschaffenburg konnte nicht nur den Tagessieg der Standardklasse verbuchen, sondern hatte auch die schnellste Wertung im gesamten Wettbewerbsfeld.

 


Samstag, 26. Mai 750 Segelflugzeuge im Visier – die OLC Segelflugflotte wächst und wächst: Der OLC-Partner PETER H. BRAASCH präsentiert aktuelle Infos Artikel übersetzen

Im Namen des OLCs und der Firma PETER H. BRAASCH möchten wir uns zunächst ganz herzlich bedanken für das Vertrauen all derer, die Mitglieder beim OLC-Flottenvertrag geworden sind. Besonders hervorheben wollen wir hier auch noch einmal das Engagement von Herrn Reiner Rose, der das Projekt initiiert und begleitet hat.
Mittlerweile ist die „Schwelle“ von 500 Luftfahrzeugen längst überschritten und daher gewähren wir jetzt allen Mitgliedern den höchst möglichen Rabatt (aktuell nähern wir uns 750 Flugzeugen in der Flotte!). Natürlich freuen wir uns, wenn noch mehr Interessenten des OLCs unseren Service in Anspruch nehmen und in den Genuss der Vorzüge unserer Vereinbarung kommen. Kurz zusammengefasst sind diese eben nicht nur die deutlich günstigeren Konditionen auf Grund des Mengenvorteils, sondern vor allem Service und besonders im Schadenfall die Begleitung durch die erfahrenen und kompetenten Sachbearbeiter von PETER H. BRAASCH.
In diesem Zusammenhang möchten wir auf Folgendes hinweisen:
Wir mussten feststellen, dass sich Marktbegleiter kritisch zum OLC-Flottenvertrag geäußert haben. Es wird behauptet, die versicherten OLC-Teilnehmer würden ihre Rechte und Pflichten aus dem eigenen Vertrag verlieren z. B. bei Schadenzahlungen und/oder Prämienabführungen. Das ist schlicht falsch. Alle Haftpflichtverträge werden grundsätzlich auf den Versicherungsnehmer selbst ausgestellt. Darüber hinaus ist vertraglich klar geregelt, dass sämtliche Korrespondenz über die Verträge/ Prämienerhebungen/ Schadenabwicklungen etc. direkt mit uns erfolgt, dies ist zusätzlicher Service und kein Verlust von Rechten oder Pflichten. Bezüglich der Abwicklung von bereits eingetretenen Schadenfällen gab es bisher keinerlei Beschwerden – im Gegenteil. Gleiches kann Ihnen auch Reiner Rose gerne jederzeit bestätigen.
Reiner Rose hat den OLC Flottenvertrag zum Wohle aller Teilnehmer ins Leben gerufen, denn die Menge der versicherten Flugzeuge – und damit eine vermehrte Zahl gleichartiger Risiken – ermöglicht die Senkung der Beiträge für jeden Einzelnen.
Mit PETER H. BRAASCH haben Sie einen Partner gewonnen, der seit 1971 erfolgreich für seine Kunden ausschließlich im Bereich der Luftfahrtversicherung tätig ist. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen uns und Reiner Rose besteht ebenfalls bereits seit 2004. Wir freuen uns sehr, dass wir diese nun mit Ihnen ausweiten können! Gleichzeitig möchten wir Sie natürlich auch noch einmal motivieren, von den Vorzügen des OLC Rahmenvertrages zu profitieren und in unsere Solidargemeinschaft einzutreten :-)
Abschließend wünschen wir Ihnen auf diesem Wege eine schöne, gesunde und erlebnisreiche Flugsaison 2018 und verbleiben
mit fliegerischem Gruß

PETER H. BRAASCH
(Hamburg, den 22.5.2018)
 
Detallierte Infos zur OLC Segelflugflotte finden sicher hier.
Habt ihr weitere Fragen, bitte sendet uns ein Mail: olc-flotte@onlinecontest.org

 


Freitag, 25. Mai DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 25.05.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG dominiert unter schwachen Luftdruckgegensätzen verbreitet ruhiges Wetter. Morgens hält sich im Süden eine feuchte Grundschicht, die sich im Vormittagsverlauf rasch auflöst. Sonst fließt mit einer östlichen Strömung in Bodennähe sehr warme und trockene Luft ein. Ein Höhentief bzw. ein Kaltlufttropfen über dem Nordwesten Polens labilisiert die Luftmasse über dem Nordosten Deutschlands. Auch in den Alpen wird örtlich wieder hochreichende Konvektion erwartet.
Am SONNTAG beeinflusst das Höhentief Norddeutschland mit einer bodennah feuchten und im Tagesverlauf auch zunehmend labilen Luftmasse. Im Südwesten Deutschlands wird aus Südwest feuchte und labil geschichtete Luft herangeführt. In den restlichen Landesteilen fließt aus Osten trockene Warmluft ein; hier bleibt es störungsfrei. Inneralpin kann es vereinzelt zu konvektiven Umlagerungen kommen.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG vorherrschend gute, mitunter sehr gute CU-Thermik. Eher  strichweise mal zerrissene oder durch Überentwicklungen/abschirmende Wolkenfelder gestörte CU-Thermik. Unmittelbar im auflandigen und beständigen Wind der Ostsee zum Teil nur schwer nutzbare und vorwiegend blaue Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG entwickelt sich verbreitet gute CU-Thermik, am Nachmittag im Osten zunehmend als Blauthermik. Die Thermik wird teils durch dünne hohe Wolken gehemmt. Im östlichen Bergland sowie am Schwarzwald kann es zu Überentwicklungen kommen.
Auch am SONNTAG wird überwiegend gute Thermik erwartet, im Bergland als CU-Thermik, im Flachland gestrichen oder als Blauthermik.
Lediglich im äußersten Westen kommt es durch abschirmende Bewölkung meist zu geringer oder nicht nutzbarer Thermik. Zusätzlich sind im westlichen Bergland Überentwicklungen möglich.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Wolkenthermik, nur vereinzelt Überentwicklungen über den Alpen, dem Bayerischen Wald und der Westalb.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, im Westen zeitweise abgeschirmt. Über den Alpen mäßige Wolkenthermik mit Überentwicklungen ab Mittag.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 23. Mai SFZ Königsdorf: Samstag hui, Sonntag pfui Artikel übersetzen

Der Samstag zeigte sich kurzfristig besser als durch die Wetterprognosen erwartet. Zwar war die Basis in den Bergen noch relativ niedrig, nichts desto Trotz startete Mathias Schunk um halb elf, um vor den Schauern vielleicht doch eine Ligawertung zu erfliegen. Am Geierstein fand er den ersten schwachen Aufwind und flog weiter nach Südosten, wo die Wetteroptik durchaus optimistisch stimmte. Die Wettereinschätzung meldete er natürlich sofort nach Königsdorf. Nach knapp drei Stunden landete er wieder in Königsdorf und hatte, bei den Wetteraussichten komplett überraschend eine Ligawertung von 92,6 km/h erflogen. "Offenbar war ich zufällig immer zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle".
Kurz danach saß Mathias schon wieder im Schleppflugzeug und zog Junior Johannes Beyer nochmals in die Luft, der bei seinem ersten Versuch leider in Greiling außenlanden musste. Markus Eggl war sofort losgefahren, um ihn wieder heimzuholen. Beyer flog dann im Voralpenland, nachdem die Berge mittlerweile bereits komplett mit Schauern dicht waren. Nach eineinhalb Stunden war aber auch der zweite Versuch zu Ende, da die Thermik um 16 Uhr komplett zusammengebrochen war. Aber immerhin 41,9 km/h in der Wertung. Für die Junioren erzielten Nikolai Wolf und Vincent Heckert bei der Quali in Erbach Wertungen von jeweils 53 km/h. Die Senioren Wertung vervollständigte Andrea Abt beim Dannstädter Vergleichsfliegen.
Mit der samstäglichen Zwischenwertung war man beim SFZ dann durchaus zufrieden, lagen die Junioren doch auf Rundenplatz sechs und übernahmen wieder die Tabllenführung und in der Bundesliga wurde man auf Rundenplatz acht und als Tabellensiebter geführt. In der gesamten Alpenregion gab es samstags insgesamt nur 19 gültige Wertungsflüge und da es nur vier Teams schafften, mehr als einen Flug in die Wertung zu bringen, lag das SFZ durch den insgesamt schnellsten Flug der Alpenregion von Mathias auf Rundenplatz fünf und eroberte sich die, wie bei den Junioren, die am letzten Wochenende verlorene Tabellenführung zurück, da die Hauptkonkurrenten aus der Schweiz und Österreich keine Wertung schafften.
Sonntag hatten die Prognosen dann leider recht und an Ligaflüge war in Königsdorf nicht zu denken.Auch in Erbach wurde frühzeitig neutralisiert, so dass alle Hoffnungen auf dem ASH 25 Team Julius Hoffelner/Dirk Weisel, die zum Training für die Quali in Bayreuth flogen. Sie erzielten dort zwar eine sehr gute Wertung von 100,0 km/h, aber andere Teams waren eben mit drei Piloten dort. Das SFZ rutschte sowohl auf Rundenplatz, als auch auf Tabellenplatz neun zurück. Die Junioren wurden zwar bis auf Rundenplatz 13 durchgereicht, liegen aber dennoch in Tabelle wieder vorne. In der Alpenliga konnte der Tabellenführer vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf am Sonntag drei Wertungen erfliegen und holte sich Rundenplatz zwei hinter dem AeC Belluno aus Italien. Das SFZ beendet die fünfte Runde auf Rang sieben und liegt hinter Kirchdorf/Micheldorf jetzt auf Tabellenplatz zwei.
 
Mathias Schunk
 
Julius Hoffelner (links) und Dirk Weisel (rechts) erzielten am Wochenende in Bayreuth den besten Königsdorfer Ligaschnitt
 
Tiefen Wolken am erschwerten am Samstag das Alpenfliegen
Echter Einsatz für die Liga, nach einer Außenlandung startet Johannes Beyer zum zweiten Versuch und holt den dritten Flug für die U25 Wertung

 


Mittwoch, 23. Mai Erfolgreiche Außenstellen bringen dem AC Braunschweig 9 wichtige Punkte Artikel übersetzen

Auch diese fünfte Runde lief erneut zur Zufriedenheit des Aero-Clubs aufgrund eines guten Mittelfeldplatzes ab. Zur Zeit laufen in Jena, Bayreuth und Hockenheim die Qualifikationsmeisterschaften zur nächsten Deutschen Meisterschaft 2019 mit Piloten unserer Segelfluggruppe.Christian Ückert und Joshua Arntz mit Copilotin Wiebke Holste nehmen in Jena am Wettbewerbsgeschehen teil.
Kornelius Volosciuk sowie Heiko Braden fliegen in Bayreuth und Hockenheim und konnten zwei wichtige Flüge für die Bundesligawertung beisteuern.
Am Samstag gab es von Waggum wegen nicht vorhandener Thermik keine Möglichkeit, einen Streckenflug in die Wertung zu bringen. Der Sonntag hingegen wurde bei erneut mäßiger Blauthermik von Klaus-Dieter Arntz, Rolf Wagner, Holger Scholz, Rolf Radespiel und Lennard Waschke, der früh außen landete, genutzt. Dieses Trio brachte 254,12 Speedpunkte mit nach Hause:
Kornelius Volosciuk, ASW 22BLE, 95,90 Speedpunkte,
Klaus Dieter Arntz, ASH 26E, 81,64 Speedpunkte, Heiko Braden, Ventus 2cM/18m, 76,57 Speedpunkte,
Arntz, der sich gerade mit der ASH 26 vertraut macht, flog zunächst gegen den strammen Ostwind an und wendete in Lüsse. Dieser Rundensieg ging mit 329,42 Speedpunkten nach Bayreuth. Die Gesamtwertung wird mit nunmehr 85 Punkten vom LSR Aalen dominiert und wir liegen weiterhin auf Rang 24 mit jetzt 17 Punkten.
 
Rolf Wagner
 
Die neu erstandene ASH 26E der Haltergemeinschaft Arntz/Dombrowsky
Erneut gab es am Sonntag mäßige Blauthermik ohne Ende in Niedersachsen
Faszination Streckensegelfliegen
 

Montag, 30. Januar Das magische Worcester Artikel übersetzen

Markus Flug im OLC findet sich hier
Nicht so häufig wie Gariep Dam, aber immer wieder tauchen in der OLC-Wertung Flüge vom südafrikanischen Worcester aus auf.  Worcester – gerade einmal gemütliche eineinhalb Stunden von Kapstadt entfernt, bietet hervorragende Bedingungen, wenn auch nicht immer wirklich einfach. Beeindruckend neben den hervorragenden sportlichen Möglichkeiten ist die spektakuläre Landschaft. Zwischen Bergen und zwei Ozeanen sammelt man Punkte und Kilometer. Markus Geisen gibt uns einen ersten Einblick in einen Flug, den er und Dawid Pretorius quasi im Parallelflug dort erleben. An einem klaren Novembertag ohne jegliche Wolken, dafür gigantischer Sicht, gelingt es Markus und Dawid jeweils rund 500 Punkte zu erhaschen. Am besagten Novembertag ist es nicht einfach, dem Kamm zu folgen, als der Wind weiter nach Osten drehte. Dawid fasst den Entschluss, auf der Nordseite zu bleiben. Eine Entscheidung, die sich als gut erweist. Markus hingegen ist etwas unentschlossener, da er diese Option nicht wirklich gut kennt. Ergebnis - er verliert Zeit. Die erste Wende machen beide daher an etwas unterschiedlichen Punkten. Markus beschreibt den Rückweg nach Worcester als deutlich einfacher, denn die Thermik hat sich nun verlässlich entwickelt.
Laut Wettervorhersage soll der Wind nördlich von Kapstadt auf West drehen. Daher fällt die Entscheidung, den dritten Schenkel Richtung Norden über Tulbach, Winterhoek und den unteren Porterville-Kamm zu legen. Dicht unter der Kammspitze folgen sie der Wand und können  ordentlich Gas geben und eine richtig gutes Stück Strecke abreiten. An Thermik denkt  hierbei keiner der beiden. Am Ende des Kamms bei Renosterhoek geht es dann gen Paarl.
Nur ein kleine Veränderung des Windes bereitet nun doch die eine oder andere Schwieirgkeit. Nach dem euphorischen Hochgeschwindigkeits-Ritt kriechen die beiden nun in Kammhöhe eher im Schneckentempo weiter. Mit schwacher Thermik schaffen sie aber doch noch genügend Höhe zu bekommen, um den wichtigen Sprung ins Tulbach-Tal zu machen. Und so gelingt es dann auch, wieder am Startplatz anzukommen.
Markus beschreibt die Flüge in Worcester als spektakulär. Die Blicke auf den Indischen Ozean, den Atlantik, die riesigen Containerschiffe und auf den Tafelberg machen diese Flüge so außergewöhnlich. Ob Hangflug, Thermik oder das Segeln entlang der Konvergenz – alles ist möglich. Aber die eher lokalen Wettersysteme brauchen eine gewisse Erfahrung.
Mehr könnt Ihr über Markus Erfahrungen in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift segelfliegen, die Ende Februar erscheint, lesen.

Markus Geisen/ Steffi Keller
 

Die False Bay
Strecke machen am Hang -
In der Ferne der Atlantische Ozean
Auf Südkurs Richtung
" vine lands", dem größtem
Weinanbaugebiet von Südafrika.
 

Freitag, 27. Januar „Rock me“ Mountains: Leben und Fliegen im Wilden Westen Artikel übersetzen

Boulder im US-Bundesstaat Colorado ist einer der aktivsten Segelflugplätze der Vereinigten Staaten. Nicht nur die extremen meteorologischen Verhältnisse sind für deutsche Piloten ungewohnt.
Im Sommer 2010 zogen wir mit unseren drei Kindern von Schleswig-Holsteins feuchter Nordseeküste in die staubtrockenen Foothills der Rocky Mountains am Stadtrand von Denver. Colorado ist mit einer durchschnittlichen Höhe von 6800 Fuß (2070 Meter) über MSL der höchstgelegene Bundesstaat der USA. Unsere neue fliegerische Heimat ist die Soaring Society of Boulder.
Der Flugplatz von Boulder liegt in der Ebene auf 5288 Fuß. Hier gibt es neben der Segelfliegerei jede Menge anderen Luftverkehr, eine Segelflugschule ist dem Verein direkt benachbart. Wenige Meilen westlich vom Platz erheben sich majestätisch die Rockies. Die Continental Divide – die kontinentale Wasserscheide – mit Bergen bis zu 14000 Fuß ist nur etwa 30 Kilometer vom Platz entfernt. Solange dort oben Schnee liegt, ist sie ein echter Blickfang.
In den Wintermonaten sorgt diese Kette für riesige Wellenaufwindgebiete, in den Sommermonaten brüllt hier die Thermik. So zackig und kantig wie sich beispielsweise die Indian Peaks aus der Continental Divide abzeichnen, so verwirbelt ist streckenweise auch die dünne Luft. Beim Dahingleiten in vermeintlich ruhiger blauer Luft gibt es urplötzlich einen Schlag, der Fahrwerkshebel fühlt sich befreit und Schwupps ist das Rad draußen. Die Diskussion über Sauerstoffmitnahme, Trinkversorgung und die Pinkeltüte gibt es in Colorado nicht. Die O2-Flasche ist einfach immer dabei.
Den vollständigen Beitrag gibt es in der aktuellen Ausgabe des Segelfliegen Magazin:

 

Donnerstag, 26. Januar Trog über Südaustralien ermöglicht weite Flüge Artikel übersetzen

Thomas Flug im OLC findet sich hier.
Vergangenen Sonntag flog Matthew Scutter mit seiner LS 4 in Australien seinen ersten 1000er (wir berichteten). Zwei Tage später folgt ihm Thomas Seiler auf einer ähnlichen Route. Auch bei ihm stehen über 1000 Kilometer und gute 900 Punkte auf der Uhr. Am Ende des Tages reicht das für Platz 1 weltweit. Matthew startete von Gawler, Thomas von Stonefield aus. Die beiden Plätze liegen in direkter Nachbarschaft.
Charakteristisch für beide Flüge war eine besondere Wetterlage. Diese erkannte Thomas schon am Vorabend: „Dass der Flugtag Potenzial haben wird, war mir schon am Vorabend  bewusst, als in der Boden-Vorhersagekarte des australischen Wetterdienstes zwischen zwei Hochdruckgebieten der Drucktrog über Südaustralien eingezeichnet war“, berichtet Thomas.
Auch die beiden für das Fluggebiet verfügbaren RASP-Vorhersagen versprachen einen Cumulustag mit Basis in der 3000-Meter-Größenordnung. Allerdings mit dem Potenzial für Überentwicklungen.
Am Dienstag morgen änderten sich die Vorhersagen nicht. Möglichst viele Punkte oder eine möglichst Weite Strecke hatte Thomas nicht geplant. „Mir ging es wie meistens um eine Flugtour mit interessanten meteorologischen Eindrücken und das Überfliegen von für
mich unbekannten Gebieten.“
Geplant war von Stonefield so weit wie möglich die Flinders Ranges nach Norden, deutlich weiter als bei seinen bisherigen Flügen in diese Richtung.
„Nach dem Start gegen Mittag ging es zunächst nur zögerlich hoch, bald aber baute sich die Thermik richtig ordentlich auf, und ich kam
nordwärts gut voran“, so Thomas. Über den Flinders Ranges standen aber schon diverse Schauer, und das Mittelgebirge war unter den teilweise ausgebreiteten  olken stark abgeschattet. Er blieb im Norden daher weiter westlich und flog an den Rand eines Salzsees, des Lake Torrens. Am Ostrand des  Salzsees - thermisch selbst ziemlich schlecht – bildete sich eine ordentliche "Wurst", die Thomas aber nicht allzu weit ausflog, da mitten drunter ein Regenschauer plötzlich einsetzte, und beim Blick weiter nach
Norden die zunehmenden Überentwicklungen nicht so begeisterten.
350 Kilometer von Stonefield entfernt wendete er.  „Der Rückweg gestaltete sich problemlos, so dass ich gegen 18 Uhr Lokalzeit wieder in Platznähe war. Da die Thermik noch gut entwickelt war, setzte ich den Flug natürlich fort und flog weiter gegen Süd-Südost.“
Diese Streckenführung hat am Abend oft den Vorteil, dass man an der Seebrisenfront heran kommt und  mit Aufwindreihungen rechnen kann. Zudem hatte die Sonne tagsüber genug Gelegenheit, die trockenen Böden wie Akkus mit Wärmeenergie aufzuladen,  so dass es, wie auch schon an anderen guten Tagen, Abendthermik gab. „Dadurch konnte ich noch fast 120 km weg fliegen und problemlos heimkommen“, resümiert Thomas.
 
Thomas Seiler/Eric Scharfenort
 
Bei solch einer Himmelsoptik
macht Fliegen ganz besonders viel Freude
Aufreihungen in der Nähe von Port Augusta
Abendlicher Endanflug über dem
Murray River. Die Hochufer leuchten in der Abendsonne.

 


Mittwoch, 25. Januar OLC-Team joins the SSA Convention 2012 in Reno, Nevada Artikel übersetzen

On the first weekend in February, glider pilots from all over the United States will travel to Reno to attend the annual SSA Convention. As the OLC-community is growing and developing worldwide, OLC’s contest director Reiner Rose will join the event and meet the Soaring Society of America. On his way to Reno he will stop in Boulder, Colorado, to pick up Elke who soars with the Boulder club. SSB’s members invited him to give a talk at the NCAR building in Boulder’s foothills coming Monday. After a great OLC season 2011, Boulder pilots are proud to prepare two German natives for the big American gathering in Reno.
Friday morning at the Convention, glider pilots are invited to listen to Reiner, who will speak about the worldwide development and goals of the “online contest”. He will explain how to find your way through the contest’s website and which opportunities it has to offer. As 2011 has been the first year of OLC-Plus scoring, the time is right to review its basic concept and the results for competition soaring.
Elke, as a new member of the OLC-Team, will talk to pilots during the OLC Luncheon which is also scheduled on Friday, at noon. She will introduce the audience to the OLC Magazine and explain how to find it online or how to submit a story. By the way, have you ever wondered why to sign up for an OLC-Smiley?
Saturday, Reiner will give a speech about the Barron Hilton Challenge (BHC). Together with Hannes Linke he will talk about its rules and the achievements of the 2011 season. You might have the Baron Hilton Cup in mind? BHC is not quite the same. After the BH-Cup had come to an end, BHC was developed as a new competition.
During the past season, more than 1,000 glider pilots of nearly 140 North American clubs participated in the country's soaring contest, logging more than 11,500 flights and more than 3 million kilometers.
We are excited to meet the growing US OLC-community!
 

 


Mittwoch, 25. Januar Worcester–Magic: Markus Geisen spent a soaring vacation in South Africa Artikel übersetzen

Have a look at Markus’ flight here
Once in a while some fantastic flights out of a South African airfield near the town Worcester appear in OLC’s ranking. With his friend Dawid Pretorius flying from there, offering his LS-8-18m to Markus, the two pilots set out for some soaring in the Cape area in late November 2011.
Markus tells about a 520k flight with breathtaking scenery: “I could see the Indian Ocean on the way out. On the way back to the west Table mountain was clearly visible in the south and also the container ships on the Atlantic, north of Saldanha.“ He explains the soaring in the local weather system needs a lot of experience. You have to be able to switch from ridge soaring to thermalling. Knowing about convergence lines over the mountains and how to use them is very helpful. Often, these different conditions can be found during just one flight.
The day Marcus talks about, it was difficult to follow the ridge which rises north of the airfield, as the wind did not quite blow from the best direction. They started their flight, following the ridge south-eastwards: “Dawid’s plan to stay on the northern side of the ridge did work very well for him, but I lost quite a bit of time not knowing the option too well. Dawid turned ahead of me at Tradouw pass, with me turning on the saddle between Montague and Barrydale. The way back to Worcester worked better, as by now the thermal system was established. As the wind had been forecasted to swing towards west in the area north of Cape Town, our plan was to go from Worcester northwards over Tulbach, through the scenic Agter Winterhoek and along the low Porterville ridge. We drove the two aircraft right down to the ridge’s top, travelling at high speed not even thinking about thermalling. After turning at the end of the ridge at Renosterhoek our intention was to get right down to Paarl and back again before flying home.”
However with a slight turn of the wind to a more southerly direction, the ridge now allowed only for crawling back at slow speed. Right at the southernmost part of the ridge, south of Porterville, a weak thermal lifted them up just high enough to jump over north of Saron and glide into the Tulbach valley, where a conveniently placed thermal allowed for another climb. From here the two gliders gained enough altitude to move along the ridges of the Witzenberg and to fly back to Worcester via Waaihoek.
 
Markus Geisen / Elke Fuglsang-Petersen
 
False Bay on the eastern side
of the Cape peninsula
Porterville ridge going north
- and the Atlantic Ocean to the far left.
The Porterville ridge going
south towards the vine lands
 
 
 

Montag, 23. Januar aerokurier Segelfliegen- EXTRA Artikel übersetzen

Die aerokurier Ausgabe März bringt ein großes Segelfliegen-EXTRA.
Themen der Ausgabe sind:
 
- Fünf neue Segelflugzeuge bei der Weltmeisterschaft in Texas: Titelkampf der Konstrukteure
- Luftige Begegnungen: Thermikfliegen mit gefiederten Kollegen
- Profilentwicklung: Grenzschichtkontrolle durch Absaugung – das neue Boermans Profil im Windkanal
- Moriarty: Der top Club im OLC – Auf Streckenjagd in New Mexico
- Britisch Classics: Erlebnis Oldtimer Slingsby T.21b
- Historischer Flugtag: Einmalerlaubnis zum Hangfliegen in den Dünen von Rossitten
- Kavalierstart: Wie lässt sich dieses Windenrisiko vermeiden
- Was sich nach dem 8. April alles ändert: Die neue EU-Lizenz.
 
 
 
 

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