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Saturday, 22. February 2020 OLC direct claim with two gliding IT systems stopped translate news

In 2014, the OLC signed a preUpload agreement with three hardware and software companies, under which IGC flight files can be uploaded directly to the OLC from their systems.
Meanwhile it is known that it is unfortunately no longer possible with two of these systems to upload IGC flight files directly to the OLC. The reason for this is that the operators, in violation of the terms of the respective contract of 2014, unauthorisedly stored the IGC flight files of participants on third servers or in their own cloud.
Although the OLC participant has to assume when using the OLC pre-upload function that his flight will be loaded directly onto the OLC server, as is usual in the classic OLC system, it will additionally be stored on a non-OLC system: As we cannot guarantee the participant any data protection from this moment on, we excluded this option in the agreement. This applies to the personal data contained in each IGC flight file, and most certainly to the corresponding flight profile.
In doing so, the two operators had violated one of the OLC's very distinctive basic policies, according to which the OLC guarantees each participant that his IGC flight file will never fall into the hands of a third party (only a limited number of 10 flights per day for possible flight analysis downloads is allowed).
It was more by coincidence in last autumn that the OLC learned about the violation of the contractually agreed privacy and data protection requirements.
Reactions on the side of the OLC were the natural consequence.
One operator then stopped the direct upload from his system to the OLC around Christmas time 'overnight'. Unfortunately, however, no information can be found on his website.
The other operator, however, was much more proficient. The operator realized the error, and terminated the preUpload contract with the OLC with immediate effect at the end of December and stopped the perUpload service. Unfortunately, however, on his website he initially presented the facts as if the OLC had terminated the procedure ... which is clearly wrong (in the meantime it has been agreed with the OLC that the text will be amended).
In addition to this, the second operator has reported that the flight uploading was incorrectly programmed (API). There was no barogram in the message view of the device where you could check the scoring times - this led to a large number of incorrect flight registrations and thus to complaints.
This last fact once again proves that such direct upload can be made only directly to the OLC portal, because only then all procedures run entirely correct.
The third preUpload partner 'Air Avionics', on the other hand, has been able to provide an absolutely perfect direct flight upload service throughout. Air Avionics' system iGlide (for iPhone) has fully complied with all OLC requirements right from the very beginning (from 2014!).

Thursday, 20. February 2020 OLC-Direktmeldung mit zwei Segelflug IT-Systemen gestoppt translate news

Im Jahr 2014 hat der OLC mit drei Betreibern von Hard- und Softwaresystemen jeweils einen preUpload Vertrag geschlossen, wonach IGC-Flugdateien über deren System direkt zum OLC upgeloadet werden können.
Mittlerweile bekannt ist es nun, dass es leider bei zwei Systemen nicht mehr möglich ist, die ausgelesenen Flüge direkt zum OLC zu melden. Der Grund hierfür ist, dass die Betreiber entgegen den im jeweiligen Vertrag von 2014 vereinbarten Regelungen die IGC-Flugdateien von Teilnehmern unerlaubt auf dritte Server resp. in ihrer eigenen Cloud abspeicherten.
Obwohl also der OLC-Teilnehmer bei der Benutzung der OLC-Preupload-Funktion davon ausgehen muss, dass sein Flug, wie im klassischen OLC-System gewohnt, direkt auf den OLC-Server geladen wird, wird er zusätzlich auf einem OLC-fremden System gespeichert: Da wir ab diesem Moment dem Teilnehmer keinerlei Datenschutz garantieren können, haben wir diese Option per Vertrag ausgeschlossen. Das betrifft die sowohl die in jeder IGC-Flugdatei enthaltenen personenbezogenen Daten, als vor allem auch das entsprechende Flugprofil.
Damit hatten die beiden Betreiber gegen eine der ganz markanten Grundphilosophien des OLC verstoßen, wonach der OLC jedem Teilnehmer garantiert, dass seine IGC-Flugdatei niemals in fremde Hände gelangen wird (einzig eine für eventuelle Fluganalysen täglich zum Download begrenzte Menge von 10 Flüge ist gestattet).
Eher zufällig hat nun der OLC im letzten Herbst von der Missachtung der vertraglich vereinbarten Teilnehmer-Datenschutzregelung erfahren.
Reaktionen von Seiten des OLC waren natürlich die Folge.
Ein Betreiber hat dann um die Weihnachtszeit ‘von heute auf morgen‘ den Direktupload von seinem System zum OLC eingestellt. Auf seiner website erfährt man darüber aber leider nichts.
Der andere Betreiber hingegen war erheblich souveräner. Man hat den Fehler eingesehen, kündigte Ende Dezember den preUpload-Vertrag mit dem OLC mit sofortiger Wirkung und stellte das perUpload-Verfahren ein. Leider stellt er aber auf seiner website den Sachverhalt zunächst so dar, als hätte der OLC das Verfahren beendet … was eindeutig falsch ist (mittlerweile wurde mit dem OLC vereinbart, dass der Text geändert wird).
Hinzu kommt noch bei dem zweiten Betreiber, dass die Flugmeldung fehlerhaft programmiert war (API). Es gab nämlich im Gerät in der Meldeansicht kein Barogramm, wo man die Wertungszeiten checken konnte – das führte zu einer Vielzahl von fehlerhaften Flugmeldungen und damit zu Beschwerden.
Diese letzte Tatsache ist auch einmal mehr der Beweis, dass derartige Direktmeldungen nur direkt zum OLC-Portal gehen dürfen, denn nur dann laufen alle Verfahren absolut korrekt ab.
Beim dritten preUpload-Partner ‘Air Avionics‘ hingegen läuft die Direktflugmeldung bis zum heutigen Tag absolut perfekt. ‘Air Avionics‘ hat sich mit seinem System iGlide (für iPhone) von Anfang an (also ab 2014!) korrekt an alle OLC-Vorgaben gehalten.

Wednesday, 05. February 2020 Bitterwasser Cup 2019/2020 translate news

Wenn daheim in Europa die stille Zeit anbricht und starke Aufwinde und Wolkenstraßen nur noch in unseren Erinnerungen existieren, dann beginnt die Flugsaison auf der Südhalbkugel. Segelfliegen in Namibia, was für eine Sache! Aufwinde, Basishöhen, Sichtweiten und Wolkenstraßen ein bis zwei Nummern größer und besser als an den besten Tagen in Europa!
Während man am Anfang des Fluges in der Blauthermik noch etwas angespannt und sehr konzentriert ist, realisiert man erst wirklich, was um einen herum geschieht, wenn man von dem ersten Hammerbart unter einer der ersten Wolken, die sich gebildet haben, wach gerüttelt wird. Eine Sichtweite fast bis ins Unendliche. Eine atemberaubende Landschaft. Schroffe Felsen, die an die Mondoberfläche erinnern, sandgelbe Wüsten und die endlose Steppe. Einzigartig. Und genauso endlos, wie sich die Landschaft am Boden erstreckt, erstrecken sich die Schönwettercumuli am sonst tiefblauen Himmel. Jetzt muss ich wohl im Paradies für uns Segelflieger angekommen sein.
Vom Bitterwasser Lodge & Flying Centre nach Bitterwasser eingeladen durfte ich mich zehn Tage lang mit dem neuen Ventus 3M im namibischen Luftraum austoben. Zwar ist der Januar bereits das Ende der eigentlichen Saison, wie sich aber herausstellen sollte, hatte ich es mit dem Wetter verglichen zu der bis dahin schon vergangenen und eher durchschnittlichen Saison sehr glücklich getroffen. Nach einem etwas kleineren Flug zur Eingewöhnung standen mir drei Tage mit sensationellen Bedingungen bevor. Entlang der Naukluftberge, die sich an der Grenze zwischen der Wüste Namib und der Kalahari befinden, konnte man unter einer über hunderte von Kilometern ausgeprägten Konvergenzlinie wahnsinnige Fluggeschwindigkeiten erzielen, sodass ich nach diesen drei Tagen zwei Flüge mit deutlich über 1.100 km und sogar einen mit 1.250 km in jeweils nur etwa neun Stunden absolvieren konnte. Was für eine Sache!
Die darauffolgenden Flüge fanden teilweise bei gewittrigen Wetterlagen oder fast ausschließlich im Blauen statt und fielen deshalb auch etwas kleiner aus. Sie waren aber in keiner Weise weniger beeindruckend oder interessant als die vorherigen Flugtage. Zum Ende der Saison, als auch schon die ersten Flugzeuge im Container verstaut und auf die lange Reise zurück nach Europa vorbereitet wurden, kehrten die Wolken zurück und brachten uns die größeren Flugstrecken wieder – zentral über dem Fluggebiet, sodass man vom Norden bis in den Süden oder auch in den Osten bis nach Botswana problemlos fliegen konnte. Nur der anfänglich gut beschriebene Westen schien dann keine gute Wahl mehr zu sein: Dieser war mit sehr starken Windgeschwindigkeiten bis 60 km/h, Blauthermik und oftmals im Tagesverlauf aufgrund der Trockenheit ausgebildeten Sandstürmen eher benachteiligt. Dieses Windfeld hatte aber auch sein Gutes: An seiner östlichen Grenzlinie bildete sich eine ebenfalls hervorragend nutzbare Konvergenzlinie aus, sodass mir an einem der letzten Tage noch einmal mein längster Flug von über 1.260 km gelang.
Spuren des Verschleißes würden wohl selbst bei unserer etwas jüngeren Generation bei zehn aufeinander folgenden Flugtagen mit insgesamt 70 Flugstunden auftreten, wenn man denn nicht in Bitterwasser am Boden ein Rundum-Sorglos-Paket bekommen würde: Probleme sind gelöst, bevor sie entstanden sind, jeder ist hilfsbereit und zu all dem wird man noch erstklassig kulinarisch bei hervorragender und sehr interessanter Gesellschaft versorgt. Einfach perfekt. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte!
Mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen
 
Maximilian Dorsch
 
Vor dem Start.
Blick über den Gamsberg
Richtung Süden.
Entlang der Konvergenz.
Entlang der Naukluft Mountains
mit Blick in die Namib Wüste
Vor der Gewitterlinie.
Nach der Landung mit
Sandsturm im Norden des Platzes.

 

Tuesday, 04. February 2020 Mission Königsdorfer Titelverteidigung translate news

Segelflug Theorie Fortbildung am vergangenen Sonntag - das Ziel heißt Titelverteidigung bei den Junioren und in der internationalen Alpenliga.
Im Vereinsheim nahmen letzten Sonntag über 60 Piloten des SFZ Königsdorf an einer internen Streckenflug Weiterbildungs Veranstaltung teil. Unter Anleitung der neun Trainer Andrea Abt, Benjamin Bachmaier, Johannes Beyer, Jakob Edmaier, Thomas Mattern, Klaus Peter Renner, Mathias Schunk, sowie Nikolai und Thomas Wolf erarbeitete man in drei Gruppen spezielle Themen zum Thema Streckensegelflug. Die Teilnehmer konnten vorab selber entscheiden in welchem Bereich sie sich besonders fortbilden wollen, so dass es für jeden eine individuelleFörderung gab. Neben Grundlagen der Taktik bei Alpenflügen, standen auch die speziellen Bedingungen bei Flügen im Föhn auf der Tagesordnung. Andrea Abt motivierte ältere Piloten in ihrem Vortrag anhand ihres eigenen Werdegangs, dass es nie zu spät ist mit dem Streckensegelflug und Wettbewerbssegelflug anzufangen. Bis zur ersten Bundesligarunde im April sind es zwar noch gut zwei Monate hin, aber nicht nur die Königsdorfer Junioren sind heiß drauf, dass die Flugsaison endlich wieder losgeht.
Erfolg fürs SFZ Königsdorf bei der Sportlerwahl des Jahres
Nachdem bereits bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2018 in der 24.000 Einwohner zählenden Stadt Geretsried die Königsdorfer Segelflieger in zwei von vier ausgeschriebenen zum Sieger gewählt wurden (das U25 Team bei den Jugend Mannschaften und Mathias Schunk in der Kategorie Erwachsenen Einzelwertung), ist es fast schon sensationell, dass bei der 2019er Wahl erneut beide Segelflug Vorschläge wieder unter die top fünf gewählt wurden. Auch wenn es diesmal weder für Kunstflieger Wolfgang Schieck, noch für das Senioren Ligateam zum Titel gereicht hat, hinterließ man für den Segelflug doch erneut eine gewisse Duftnote. Ein großer Erfolg für eine Randsportart wie den Segelflug, bestand die Konkurrenz doch aus Fußballern, Eishockeyler, Badminton Spielern, Schwimmern etc., etc.
 
Mathias Schunk

 

Friday, 24. January 2020 Die AS 33 fliegt: Der neue 18m-Segler startet am Huhnrain zum Erstflug / The AS 33 flies: The new 18m sailpane makes its first flight at Huhnrain translate news

Während in weiten Teilen Deutschlands das Wetter eher bewölkt und trüb war, hatte Petrus für den Erstflug der AS 33 in der Rhön ein sonniges Fenster bereit gehalten. Aber nicht nur die Sonne strahlte, auch in den Gesichtern aller Akteure konnte man die Freude über das äußerst gelungene Ereignis ablesen.
Um 11.30 Uhr Ortszeit verließ die AS 33 erstmals den festen Boden. Am Steuerknüppel Geschäftsführer Uli Kremer, der den neuen 18m-Segler gleich auf Herz und Nieren prüfte, inklusive der komfortablen Heimkehrhilfe mit elektrischem Anlasser. Drei weitere Flüge konnten anschließend noch durchgeführt werden, bevor Piloten und Zuschauer wegen der doch recht eisigen Temperaturen gerne die Einladung zu einem kleinen Imbiss in die Flugplatzhütte annahmen.
 
While in large parts of Germany the weather was cloudy and somewhat gloomy, St. Peter provided a sunny window over the Rhön for the first AS 33 flight.  But it wasn’t just the sun which shone brightly – but the faces of everyone present were equally bright with joy about the highly successful event.
At around 11:30 a.m. local time the AS 33 lifted off for the first time. Company head Uli Kremer was at the controls and he thoroughly checked everything out including the retriever motor with the electric starter. Three additional flights were possible before the pilots and spectators retired happily to the airport hut for a small meal, away from the still quite cold temperatures.
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau
 
     

 


Thursday, 09. January 2020 Deutsche Meisterschaften im Segelflug 2020 in Bayreuth translate news

Das Jahr 2020 hält auch im bayerischen Luftsport einen Höhepunkt bereit: Der Flugplatz Bayreuth-Bindlacher Berg ist Austragungsort der Deutschen Segelflug-Meisterschaften 2020. Bis zu 110 Piloten treten in den Pfingstferien zu einem zwölftägigen Luftrennen durch ganz Süddeutschland an. Darunter sind viele Welt- und Europameister, die mit um die Deutschen Meistertitel kämpfen wollen.
In Bayreuth geht es um die Titel der Offenen, der 18-Meter- und der Doppelsitzerklasse und um den Einzug in die neue Nationalmannschaft. Los geht es am Pfingstsonntag, 31. Mai mit dem Eröffnungsbriefing, es folgen zwölf Wertungstage bis zur Siegerehrung am 13. Juni.
Der Wettbewerbsraum umfasst ganz Süddeutschland und das angrenzende Tschechien: Die äußersten Wendepunkte liegen südlich von Dresden, am Ende des Bayerischen Waldes, bei Kassel, kurz vor Karlsruhe und auf der Schwäbischen Alb.
Unter den angemeldeten Piloten befinden sich natürlich die bisherigen Mitglieder der Nationalmannschaft, angeführt von Weltmeister Michael Sommer (LSV Regensburg) und seinem Vize Felipe Levin (LSV Homberg/Ohm), die aktuell beide Deutsche Meister der Offenen Klasse sind. Eine der spannendsten Fragen wird daher, ob sie das Kunststück eines punktgleichen Wettbewerbs wiederholen können und somit eine gemeinsame Titelverteidigung erreichen.
Wenn Ihnen nicht die anderen Piloten der Offenen einen Strich durch die Rechnung machen: Die ehemaligen Welt- und Europameister Markus Frank (LSR Aalen), Bruno Gantenbrink (LSV Ruhr-Lenne-Iserlohn) und Uli Schwenk (LSV Münsingen) werden den Titelverteidigern sicherlich das Leben schwer machen wollen, ebenso wie die 25 anderen Teilnehmer der Offenen.
In der 18-Meter-Klasse tauchen einige Namen auf, die bislang eher aus anderen Klassen bekannt waren: Die Gastgeber freuen sich vor allem auf ein Wiedersehen mit dem Offene-Klasse-Weltmeister der Bayreuth-WM 1999 Holger Karow (FG Wolf Hirth / LSV Landshut), aber auch Tassilo Bode (LSV Gifhorn), Europameister der Offenen 2002, tritt in der 18-Meter-Klasse an, ebenso wie Ex-Clubklasse-Weltmeister Matthias Sturm (LSV Schwarzwald), Ex-Standardklasse-Europameister Mario Kießling (FG Wolf Hirth) und Frauen-Weltmeisterin Katrin U. Senne (FSV Sindelfingen). In der 18-Meter-Klasse treten insgesamt 40 Piloten an.
In der Doppelsitzerklasse, die erstmals bei einem Wettbewerb in Bayreuth ausgetragen wird, gehen 30 Flieger an den Start, angeführt von Titelverteidiger Markus Geisen (LSV Mönchsheide).
Einzelne Startplätze sind wie jedes Jahr wieder für ausländische Gäste vorgesehen, hier wird sich wohl erst im Vorfeld der diesjährigen WM in Stendal klären, wer die letzte große Gelegenheit zum Training in Deutschland nutzen möchte.
Schirmherr der DM ist Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann.
 
Daniel Große-Verspohl

Saturday, 21. December 2019 The new E-VOLUTION: The multi-talent for joint flying translate news

Professor Loek M. Boermans
What's next in gliding? The question is dealt with at a high level in Bitterwasser gliding center, Namibia. Manfred Dick, once the youngest German Open Class Champion (1979 in Bückeburg), presented his E-VOLUTION glider project: a high-performance travel glider with a wingspan of 23 meters and a roomy cockpit for tall pilots and a baggage compartment. It gets a folding drive with an electric motor for self-launch and a range extender for range in powered flight. The system is designed for quick, stress-free action. The propeller pylon extends in a few seconds and with the propeller still folded causes minimal drag with immediate operational readiness. The system in the back of the fuselage also allows a low undercarriage for easy entry and independent taxiing.
Professor Loek M. Boermans, whose profiles are used by many modern gliders, reported on his design work for Manfred Dick's new glider project. Loek Boermans designed the profiles for minimal profile drag at all lift coefficients and relevant local Reynolds numbers. The lift curve does not show a plateau in slow flight, as is the case with many new profiles, which leads to irritation when circling, because you can fly very slowly, so that it no longer increases lift but only increases drag. The wing with winglets has an elliptical plan form, the induced drag of which should be 0.5 percent below the absolute minimum (according to the theory of Munk) at all speeds (lift coefficients). Boermans paid particular attention to the wing-fuselage junction of the double-seater with a spacious cockpit for side-by-side arrangement of the seats. According to his latest findings, you will probably see a somewhat unusual wing-fuselage combination. Depending on how well this combination can be designed compared to a tandem seater, the E-Volution will get a wingspan of 23 or 25 meters.
The feasibility of the concept has now been proven by an engineering office experienced in electric flight, and there is already a manufacturer.
 
Text und Bild: Gerhard Marzinzik

Saturday, 21. December 2019 Die neue E-VOLUTION: das Multitalent für das Fliegen zu zweit translate news

Professor Loek M. Boermans
Was gibt’s Neues im Segelflug, was bei der Entwicklung neuer Flugzeuge? Wenn im Winterhalbjahr die Südhalbkugel, speziell Namibia, ein großer Treffpunkt für Segelflieger ist, dann lässt sich dort auch viel darüber erfahren, was derzeit in der Entwicklung steckt. So hat jetzt Manfred Dick, einmal der jüngste Deutsche Meister in der Offenen Klasse (1979 in Bückeburg), im Segelflugzentrum Bitterwasser sein Flugzeugprojekt E-Volution vorgestellt: Ein doppelsitziges Hochleistungs-Reise-Segelflugzeug mit 23 Meter Spannweite und nebeneinander angeordneten Sitzen. Für den Eigenstart erhält es einen Klappantrieb mit Elektromotor und für die Reichweite im Motorflug einen Range Extender. Das Antriebssystem ist für die schnelle, stressfreie Inbetriebnahme konzipiert. Der Propeller-Pylon ist in wenigen Sekunden ausgefahren und verursacht mit noch zusammengefaltetem Propeller minimalen Widerstand bei unmittelbarer Betriebsbereitschaft. Der Klappantrieb im Rumpfrücken erlaubt zugleich für den bequemen Einstieg und zugleich autarkes Rollen ein niedriges Fahrwerk.
Für die aerodynamische Auslegung hat Manfred Dick Professor Loek M. Boermans gewonnen, mit dessen Profilen viele moderne Segelflugzeuge unterwegs sind. Loek Boermans berichtete in Bitterwasser über seine Auslegungsarbeiten für die E-VOLUTION. Für die Profile des Tragflügels hat der Aerodynamiker alle Register gezogen. Sie sind für minimalen Profilwiderstand bei allen Auftriebsbeiwerten und relevanten lokalen Reynoldszahlen ausgelegt. Hier zeigt die Auftriebskurve im Langsamflug auch kein Plateau mehr wie dies noch bei vielen neuen Profilen der Fall ist, was gerade beim Kurbeln zu Irritationen führt, weil man sehr langsam fliegen kann, damit aber nicht mehr den Auftrieb sondern nur noch den Widerstand erhöht. Der Flügel erhält Winglets und einen elliptischen Grundriss, dessen induzierter Widerstand bei allen Geschwindigkeiten (Auftriebsbeiwerten) um 0,5 Prozent unter dem absoluten Minimum (nach der Theorie von Munk) liegen soll. Dem Flügel-Rumpf-Übergang des Doppelsitzers mit geräumig ausgelegtem Cockpit hat Boermans besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Nach seinen jüngsten Erkenntnissen wird man hier wahrscheinlich eine etwas ungewöhnlich gestaltete Einschnürung zum Leitwerksträger sehen. Abhängig davon, wie gut die Ausgestaltung des breiten Zweier-Cockpits gegenüber einem Tandemsitzer gelingt, wird die E-Volution über 23 oder 25 Meter Spannweite erhalten.
Die Machbarkeit des Konzepts hat inzwischen ein im Elektroflug erfahrenes Ingenieurbüro nachgewiesen, und einen Hersteller, der bisher allerdings noch nicht mit eigenen Mustern hervorgetreten ist, gibt es auch schon.
 
Text und Bild: Gerhard Marzinzik

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