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Montag, 16. April Mission Titelverteidigung beginnt Artikel übersetzen

Es geht wieder los! Am Wochenende startet die Segelflug Bundesliga 2018. Dann heißt es für die Segelflug-Piloten des Luftsportrings Aalen wieder, fliegen- möglichst weit und möglichst schnell. Doch in dieser Saison sind die LSR-Piloten zu ersten Mal die Gejagten.
Als Titelverteidiger hat man es besonders schwer. Pünktlich zu Saisonstart am Samstag scheint der Wettergott auch den Luftsportring-Segelflug-Piloten hold zu sein. Denn es könnte über der Schwäbischen Alb durchaus gut nutzbare Thermik geben. Also können sie am Samstag und vielleicht auch am Sonntag zu ihren ersten Liga-Flügen starten. 30 Vereine starten in der ersten Liga, aber nur wenn das Wetter stimmt. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Segelflugjahr für den LSR- Aalen. Als Meister in die Saison zu starten ist natürlich die richtige Motivation für eine gute Liga-Saison!“ – analysiert der LSR- Segelflugreferent Manfred Streicher die Ausgangslage. „Der Winter war für die Piloten ausdauernd, schneereich und meist grau!“. Wir konnten kaum trainieren, aber das ging auch vielen anderen Vereinen so.
Steffen Schwarzer hat als Einziger in den vergangenen 3 Wochen fast jede Wetterlage genutzt, um ein paar kurze Flüge mit seinem Segelflugzeug zu machen. Die Wetterlagen über der Ostalb waren aber bei weitem noch nicht so, dass überhaupt Streckenflüge von über 100 Kilometer geflogen werden konnten. Dennoch wird auch er sicher in der kommenden Saison eine der Stützen der Bundesliga-Mannschaft sein.
Alle Elchinger Segelflieger sind sich einig, das wird ein ganz besonderes Jahr. Es wird wieder gejubelt werden. Emotionen und Tränen gehören zum Wettbewerb. Wenn es mal nicht gut läuft, sollte man sich den Spruch von der Fußball- Trainerlegende Sepp Herberger zu Herzen nehmen. " Nach dem Spiel( Flug) ist vor dem Spiel( Flug). Die Saison geht über 19 Runden/Wochenenden bis August. „In diesem Sinne freuen wir uns auf die nächsten, sicherlich hochspannenden 19 Runden!“ so Manfred Streicher.
Auch Wolfgang Gmeiner mangelt es nicht an Motivation. Er glaubt ernsthaft an die Titelverteidigung. „Wir müssen einfach wieder den Selben Team-Spirit wie letztes Jahr bekommen!“. Wichtig ist dabei natürlich das Wetter. Wenn das nicht mitspielt und die ersten drei Runden wetterbedingt nicht gut laufen, muss der Luftsportring gleich mal hinterher fliegen. „Wenn wir es schaffen, gleich am Samstag unter die ersten 10 zu kommen, dann ist das Bundesliga-Feuer wieder voll am brennen!“, so Gmeiner.
 
Michael Kost

Freitag, 13. April 21./22. April: Startschuss zur 18. Saison der Segelflug-Bundesliga Artikel übersetzen

Endlich geht’s wieder los, das allwöchentliche Runden-Ritual der Segelflug-Bundesliga!
Es startet die erste Runde am 21./22. April, und nach 19 Runden ist dann am 25./26. August wieder Schluss. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden gerade in den letzten Runden wieder spannende Kämpfe in den jeweiligen Ligen um Titel oder Aufstieg, resp. Kassenerhalt angesagt sein. Aber das ist ja gerade das Geniale am OLC-Ligaprinzip, dass, wer letztlich gewinnen wird, nicht schon im Mai/Juni nach den markanten Super-Langstrecken-Wetterlagen feststeht, sondern das Punktsystem für Spannung bis zur letzten Runde Ende August sorgt.
Die Segelflug-Liga – eine permanente Kontaktchance zur Öffentlichkeit
 Das Endergebnis 2017 der Landesklasse Bayern.
Es war eine der markanten Zielsetzungen beim Einrichten der Segelflug-Liga vor rd. 20 Jahren, dass das System nahezu allwöchentlich den Vereinen die Möglichkeit gibt, ihre Lokalpresse mit Infos aus dem Segelflug-Sport zu versorgen, wie es auch in anderen Sportarten üblich ist. Eindrucksvolle Beispiele von hervorragender Pressearbeit bekommt der OLC immer wieder zugesandt. Dabei hat sich gezeigt, dass es absolut nicht erforderlich ist, irgend einen Titel zu gewinnen … oftmals ist die Sympathiewirkung für den Verein erheblich größer, wenn man via Pressearbeit die Öffentlichkeit den Kampf um einen Abstieg miterleben lässt. Mancherorts geht das sogar so weit, dass, wenn einmal kein Bericht zum Liga-Wochenende bei der örtlichen Zeitung abgeliefert wird, der zuständige Redakteur anruft und fragt, wo denn der Report bleibt – so muss es sein!
Und ganz wichtig zu wissen ist es … die Kontaktchancen betreffen nicht nur Vereine, die in der Segelflug-Bundesliga oder 2. Segelflug-Bundesliga mitfliegen, sondern auch die Clubs aus der Quali-Liga, welche in den Landesklassen der jeweiligen Bundesländer ausgewiesen sind. Als Beispiel ist rechts das Endergebnis der Landesklasse Bayern abgebildet (es fehlen hier natürlich diejenigen Vereine, welche in der Segelflug-Bundesliga, resp. 2. Segelflug-Bundesliga fliegen).
Zu jedem Wochenbeginn: Perfekte Rundenberichterstattung incl. Wetter-Report
Ganz hervorragend hat sich die Kooperation mit Bernd Fischer / TopMeteo bewährt, nach jeder Runde in Form einer Kombination ‘Sportergebnis & Met-Report‘ zu berichten. Der Kern der Aussage ist dann immer … was haben die in der jeweiligen Runde erfolgreichen Teams aus der eigentlich ja für alle gleichen Wettersituation besser gemacht … diese Infos sind das Salz in der Suppe für unseren Sport … so kompakt bekommt man das nirgendwo geboten.
Und natürlich werden die Redakteure des OLC-Magazins mit eigenen Beiträgen zu den Runden die allwöchentliche Information vervollkommnen (– so es etwas Interessantes zu berichten gibt).
Wichtig, weil auch interessant: Beiträge aus den Vereinen
Mit großem Interesse werden die dem OLC zugesandten Beiträge aus den Vereinen gelesen. Es werden hierbei keine großen Erkenntnisse erwartet oder spektakuläre Hinweise ‘wie gewinne ich eine Liga-Runde‘ … nein … hier freut man sich auf Schilderungen (und Bilder) zum Liga-Fliegen in den Vereinen, ‘wie es eben leibt und lebt‘.
Der OLC freut sich auf eine spannende Liga-Saison ;-)

Donnerstag, 05. April MILVUS Segelflug - Bekleidung Artikel übersetzen

Nach knapp 4 Jahren Flugeinsatz, zehntausenden von OLC Streckenflugkilometern und mit dem Feedback von vielen Segelflugpiloten hat MILVUS die Segelfliegerhose 2.0 entwickelt. Neu gibt es die Pilotenhose in zwei Farben, Grössen bis XXXL, einen integrierten Klettgürtel, mehr Taschen und einen Zweiwegreissverschluss für ein noch einfacheres Blasenmanagement.
Jetzt NEU im Onlineshop: Pilotenhose «MIKE» und «LIMA»Benütze den Gutscheincode OLC2018 und profitiere von 10% auf das gesamte Sortiment von MILVUS bis Ende April 2018.

After almost 4 years of flying, tens of thousands of OLC flight kilometers and with feedback from many glider pilots, MILVUS has developed the glider trousers 2.0. The pilot pants are now available in two colors, sizes up to XXXL, an integrated Velcro belt, more pockets and a two-way zipper for an even easier bladder management.
New in their Onlinestore: Pilot trousers «MIKE» und «LIMA» Use the coupon code OLC2018 and benefit from 10% on the entire range of MILVUS until end of April 2018.
 

 


Mittwoch, 28. März Aktuell: Das OLC Liga/Speed-Update - ein Plus für den Segelflug Artikel übersetzen

Seit einigen Jahren ist die Feststellung unstrittig, dass immer mehr ‘motorisierte Segelflieger‘ bei Speed- oder auch Liga-Flügen ihren Motor bewusst für taktische Maßnahmen nutzen. Man hat das schon seit geraumer Zeit aufmerksam beobachtet, war aber immer der Auffassung, dass, solange das nicht ergebnisverzerrend ist, eine Regelanpassung (noch) nicht notwendig wäre.
Dies hat sich aber mit der Saison 2017 grundlegend verändert: Beim Liga-Finale im letzten Oktober in Poppenhausen wurde hierzu eine Analyse von ausgewählten Liga-Runden vorgestellt und erläutert. Auffallend dabei vor allem, dass gerade in Runden mit eher schlechteren Wetterbedingungen offenbar die Möglichkeiten den Motor taktisch zu nutzen immer öfter besonders zählen (z.B. um von einem entfernten Fluggebiet wieder zurück zu fliegen). Folglich brechen die Teilnehmer mit Segelflugzeugen ohne Motor in einer derartigen Runde regelrecht weg – die Liga-Runden werden in diesen Fällen eine Angelegenheit von fast 2/3 motorisierten Segelflugzeugen (welche dann auch in den betreffenden Runden die taktischen Möglichkeiten des Motors zum fast hälftigen Anteil nutzen).
An guten Runden hingegen nehmen nach der Statistik in etwa zur Hälfte gleich viele motorisierte und nicht motorisierte Segler teil. So beendeten beispielsweise in einer derartigen Runde 7,5 % der reinen Segler ihren Flug mit einer Außenlandung, bei den Motorisierten nutzten hingegen trotz gutem Wetter 30 % ihren Motor, um wieder nach Hause zu kommen. Nach eingehender Analyse ist eindeutig erkennbar, dass die deutlich vielen Rückflüge mit Motorkraft taktisch geplant waren (z.B. überlange Rückenwindschenkel). Dieser Effekt ist natürlich eine extreme Schieflage und verzerrt den sportlichen Vergleich motorisiert / nicht motorisiert in den einzelnen Ligen.
Nun wird der OLC regulierend mit einer Regelanpassung in der Form eingreifen, dass es für das Fliegen einer Speed- oder Liga-Aufgabe völlig unerheblich ist, ob ein Segelflugzeug einen Motor hat oder nicht.
Dieser Ansatz geht auch völlig konform mit der OLC-Philosophie, welche schon vor über 15 Jahren formuliert wurde und unverändert bis zum heutigen Tag gilt: Der OLC unterscheidet nicht zwischen motorisierten und unmotorisierten Segelflugzeugen.
Ab dem 30. März wird jetzt, neben dem seit Jahren bekannten Startkreis mit einem Radius von 15 km, auch ein Zielkreis mit 15 km Radius eingeführt.
Die neu hinzu gekommene Regel lautet exakt:
Nach dem Sprintendpunkt muss der antriebslose Flug in einem Zylinder mit 15km Radius um den Startplatz enden beziehungsweise diesen kreuzen.
 

Mittwoch, 28. März Breaking News: OLC’s League/Speed-Update - Hands up for the Sport of Soaring Artikel übersetzen

It is no big secret that during the past few years ‘motorized glider pilots’ have been taking advantage of their engines to strategically enlarge their Speed- and League-distances and thus fly faster and farther than others. We have been keeping an eye on this practice for a while but never thought it would be anti-competitive. It seemed not (yet) necessary to change the rules.
But this has fundamentally changed in the 2017 OLC-season: During our annual League-closing event in Poppenhausen last October, a study of selected league-rounds was presented and commented to the audience. It became obvious that especially during those rounds with less favorable soaring conditions the tactical options you have have with auxiliary powered gliders have been exerted more and more (e.g. returning from a better region after a good flight). Competitors with unpowered gliders do not have the chance to win such a weekend - a League weekend with minor weather is dominated by almost 2/3 auxiliary powered gliders (and about half of them are actually using their engines under these conditions).
Statistics show that in good weather half of the League competitors do not even have an engine available. During such a weekend for example only 7.5% of the ‘pure’ gliders end up landing out while - despite good weather conditions - about 30% of the powered ships pull their engines to fly home. After a close look into the statistics it is obvious: Those significantly many engine-helped returns were tactically planned (e.g. to take advantage of long downwind legs). This effect has now tilted the scores in an extreme way and distorts the competitive element when comparing (auxiliary) powered and unpowered sailplanes flying together in their particular OLC-Leagues.
We have decided to now step in and adjust the problematic element. OLC is changing the rules in a way so it is completely irrelevant for a League- or Speed-task if a competing glider is equipped with an engine or not.
The idea is by the way part of our OLC-philosophy which has been enunciated more than 15 years ago, which is still valid and has never been altered: OLC does not differentiate between (auxiliary) motorized and unpowered sailplanes.
Beginning March 30, we will in addition to the well known start circle now be introducing a finish circle with a radius of 15 km.
The additional and definite new rule says:
Subsequent to the finish point of the sprint the unpowered flight has to conclude inside or cross a cylinder with a radius of 15 km around the start point.

Mittwoch, 14. März Der aktuelle OLC >>> nicht mehr wiederzuerkennen ;-) Artikel übersetzen

Ab sofort ist der OLC bestmöglich für die Nutzung durch Smartphone oder Tablet-PC ausgelegt. Man erkennt das auf den ersten Blick an der Darstellung, denn die hat sich komplett verändert. Unverändert hingegen ist natürlich der Inhalt … der OLC ist das geblieben, was er auch bisher war und wie er bisher funktionierte.
Nunmehr also präsentiert sich der OLC in einem speziellen ‘responsive webdesign‘, was bedeutet, dass sich die Darstellung (wie z.B. Navigationen, Seitenspalten, Texte) immer an die Eigenschaften des jeweils benutzten Endgerätes (wie z.B. Smartphone oder Tablet-PC) anpasst (auch Touchscreen-Funktionen wie tippen und wischen).
Der Fortschritt gilt jedoch nicht nur der Präsentation, auch die Flugmeldung wurde selbstverständlich in das System entsprechend integriert, sodass schnellstmöglich nach der Landung der Flug via Smartphone oder auch Tablet-PC gemeldet werden kann.
Das Projekt ‘smartOLC‘ wurde vor etwa zwei Jahren mit dem Ziel gestartet, dass man sich beim OLC an die veränderten Nutzergewohnheiten anpassen wollte. Die Umsetzung selbst war dann ungemein aufwendig und konnte nur mit in diesem speziellen Sachgebiet erfahren IT-Profis realisiert werden.
Keine Frage, die ganze Aktion kostet dem OLC viel Geld, denn das alles ist im Ehrenamt nicht mehr leistbar.
Darum bedankt sich der OLC an dieser Stelle ganz herzlich bei den Förderern/Sponsoren, aber auch bei den vielen Smiley-Besitzern, welche dem OLC die für derartige Umstellungen die notwendigen Geldmittel zur Verfügung stellen ;-)
Sollten, trotz aller Bemühungen, eventuelle Fehler auftauchen, dann seid bitte so nett und sendet uns ein Mail an: smartOLC@onlinecontest.org
Und falls euch ein Fehler am Weiterarbeiten hindert (z.B. bei einer Flugmeldung), dann findet ihr im ‘neuen OLC‘ den Button ‘OLC 2.0 Layout‘, wo man zum gewohnten OLC umschalten kann, um die Aktion fortzuführen.
Dieser Button-Service ist aber begrenzt bis zum 30. März.
 
Vielen Dank für eure Mithilfe und einen erfolgreichen Saisonstart.
 

Mittwoch, 14. März The new OLC ==>> it‘s all different ;-) Artikel übersetzen

As of now OLC will be available in a new format, perfectly laid out for smart phones or tablet computers. At first sight you will find our service has been completely new designed. The content, of course, did not change ... OLC will continue the way it has always been working. Our virtual platform is still functional with its tried-and-tested system.
Henceforward, the “smart” OLC is offered in a special ‘responsive web design‘, which means that its layout (e.g. for navigation, columns on a page, texts) is automatically adapted to the properties of your specific device (e.g. your smart phone or tablet). Touch screen application like typing or swiping will also be available.
The improvement is not simply reduced to a new design; of course a feature to easily upload your flight is also part of our innovative system. You may now upload your flight using your smart phone or tablet pc right after landing.
We had already started the ‘smartOLC‘ project about two years ago. The goal was to adapt OLC’s platform to our users’ altering habits.
But the realization of our ideas was awfully complex, and most problems could only be solved by experienced IT professionals. No question, our latest project was nothing but cheap. This kind of work could not be accomplished by OLC’s volunteers only.
This is why we would like to thank all contributors and sponsors, as well as our smiley owners, who support OLC with money. Without you we would not have been able to realize such a big reorganization ;-)
If despite all our efforts you should find any mistakes or bugs in the system, please send an e-mail to: smartOLC@onlinecontest.org
And if an error (e.g. when uploading a flight) should restrain you from going on, please look for the button ‘OLC 2.0 Layout‘ in our “new OLC” which will forward you to the well-known OLC website. You will then be able to complete your operation there.
Please note, the button-service will be limited until March, 30, though.
Thank you very much for your help! We whish you a successful start into a new soaring season and many great flights!
 

Samstag, 03. März Fulminanter Saisonstart mit dem OLC-Discus Artikel übersetzen

Anfang Oktober nahm ich auf der Wasserkuppe den OLC-Discus mit großer Vorfreude in Empfang. Mit dem 4. Platz in der Junior Challenge konnte ich mich für diese außergewöhnliche Möglichkeit qualifizieren. Clemens hatte zum Abschluss den Lack noch einmal in perfekten Zustand gebracht und auch Hänger und Ausrüstung sind bis ins kleinste Detail gepflegt.
Bereits am folgenden Wochenende konnte ich erstmals einen Flug mit dem OLC-Discus unternehmen. Bei unverhofft guter Herbst-Thermik fühlte ich mich nach zwei Jahren mit einer LS8 direkt sehr wohl. Auch der Motor wurde getestet und so durfte sich der Flieger an sein neues Zuhause in Nastätten gewöhnen.
Wilfried Großkinsky hatte sich im Rahmen der Funkgeräteumrüstung dazu entschlossen, in den Discus ein neues Highend Navigationssystem einbauen zu lassen. Hierbei entstand dann ein Teamwork zwischen Wilfried, Dieter Schwenk von LX Navigation und Bernd Mangold von der Firma Schempp Hirth als Prüfer. Außerdem bekam der OLC eine neue Innenausstattung als Sponsoring von der Firma Dieter Schempp Interieur aus Albstadt.
Der Umbau war Anfang Januar abgeschlossen und knapp eine Woche später ergab sich die Möglichkeit den Flieger bei sehr starken Westwind an der Bergstraße im Hangaufwind testen. An zwei Tagen kamen so zwischen Darmstadt und Bruchsal über acht Stunden in der Luft zusammen. Das Gefühl, nach mehr als drei Monaten am Boden endlich wieder in der Luft zu sein, entschädigte für die riesige Schlammschlacht am Boden.
Doch nicht nur bei Westwind lässt sich im Rheintal im Winter fliegen. Ein paar Wochen später sitze ich zu einer Uhrzeit, zu der ich normalerweise noch im Bett liege, in über 1500 Meter im laminaren Aufwind bei 30-40 km/h Ostwind. Die aufgehende Sonne taucht den verschneiten Odenwald in ein ganz besonderes Licht. Wir nutzen die Wellenspots am Königsstuhl und am ‚Tromm‘-Höhenzug und können so über 300 Kilometer fliegen. Für den Sprung Richtung Schwarzwald reicht die Höhe am Königsstuhl leider nicht, über 2500 Meter sollten es schon sein. Doch nur zwei Wochen später die nächste Nordostlage. Hochdruckgebiet ‚Hartmut‘ sorgt für vier fliegbare Tage hintereinander. Die Flieger werden schon am Abend vorher aufgerüstet und zwanzig Minuten vor Sonnenaufgang rollt der erste Schleppzug in Weinheim an.
Zusammen mit Dennis Leip und Matthias Arnold gewinnen ich Meter für Meter im Lee des Königsstuhls über Heidelberg. Der frühe Start zahlt sich dabei aus - bereits ein paar Stunden später sorgt die labile Schichtung zusammen mit der Sonneneinstrahlung für eine deutliche Schwächung des Wellenaufwindes. Mit knapp 3000 Metern gleiten wir los Richtung Murgtal im Schwarzwald. Die Höhe reicht, und eine halbe Stunde später steigen wir bei Gaggenau in die nördlichste Welle des Schwarzwald ein. Über Hornisgrinde und Schwarzwaldhochstraße geht es nach Süden Richtung Freiburg. Leider ist der Schwarzwald hier zu fast 8/8 bedeckt, doch mit Rückenwind steht uns immer die Flucht nach Westen in das Rheintal offen.
Nördlich von Freiburg finden wir die Welle nun aber nicht mehr. In knapp 1500 Metern suchen wir vorsichtig im Lee des Kandels nach dem rettenden Aufwind. Später erfahren wir, dass andere Piloten hier bereits früh morgens außengelandet sind oder den Motor nutzen mussten. Doch wir haben Glück, nach einer knappen Stunde sind wir wieder in Flugfläche 100 und tasten uns nach Norden vor. Zurück zur Hornisgrinde benötigen wir mehr als zwei Stunden, die Gegenwindkomponente macht sich hier bemerkbar. Mit Freigabe bis Flugfläche 120 erreichen wir im Murgtal dann ausreichend Höhe, um die rettenden Rotoren bei Heidelberg anzufliegen. Insgesamt kommen bei 9 Stunden Flugzeit 500 Streckenkilometer zusammen.
Zwei Tage später gelingen dann wahrlich historische Flüge. Matthias Arnold berichtet auf www.soaring.blog, wie erstmals die 800 Kilometer bei Ostwelle aus Weinheim geknackt wurden.
Für die nächsten Wochen hoffe ich noch auf ein paar Hang- und Wellenfluglagen. Vielleicht ergibt sich sogar der ein- oder andere thermische Flug aus Nastätten, bevor es dann Anfang März für mehrere Wochen nach Südfrankreich geht. Den Frühling so in der Provence zu verbringen und mit dem ‚OLC‘ dort die Landschaft zu erkunden, ist natürlich ein riesiges Privileg.
 
Moritz Althaus
 
Geschlossene Wolkendecke über dem Schwarzwald
Aufrüsten nach dem Schneeschauer
Sonnenaufgang über dem Odenwald
Hangflug bei Heidelberg
Matthias Arnold in der BW3
Mit der ‘DL’ in der Tromm-Welle

 


Peter H. Braasch
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LXNAV
ILEC
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