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Thursday, 14. March 2019 ICAO-Segelflugkarten und Flieger-Taschenkalender 2019 bei Siebert Luftfahrtbedarf translate news

Auf geht’s zur neuen Saison!
Der OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) bietet aktuelles Kartenmaterial und Flieger-Taschenkalender an. Die neuen ICAO-Segelflugkarten Deutschland 2019 sind schon in zwei Wochen lieferbar und können vorbestellt werden. Die Karten mit aktuellen Lufträumen und Frequenzen kosten € 10,80 ohne Folie und € 13,80 in der folierten Version. Für Vereine und andere Sammelbesteller gibt es ab 20 Karten 10% Rabatt und ab 50 Karten 20% Rabatt. Der informative Flieger-Taschenkalender Deutschland 2019 erscheint ebenfalls Ende März in der Ausgabe 2019. Der Kalender kostet € 22,00. Sammelbesteller erhalten ab 10 St. 10% Rabatt und ab 25 St. 15% Rabatt.
Wenn euch der Service von Siebert gefällt, könnt ihr noch bis zum 27.03.2019 bei der aerokurier Leserwahl in der Kategorie Pilotshops voten. Der aerokurier verlost unter allen Teilnehmern viele wertvolle Preise.
 
 

Friday, 01. March 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - FEB 2019 translate news

The FFVP’s Potchefstroom adventures continue in JS’s February Newsletter with Philippe de Péchy sharing about the men’s training week. Philippe also impressively broke the 750km triangle record placing JS1, Potchefstroom and of course himself on the list of French records. Jonker Sailplanes together with their partners M+D Flugzeugbau excitedly announces that they will exhibit at the Aero Friedrichshafen 2019, a great opportunity to meet and chat with Uys Jonker as well also other seasoned JS Pilots. At the factory JS’s designing team had some very innovative design development training sessions. Two of JS’s newly appointed engineers are introduced and to end the newsletter off a request to participate in their JS2 Self launcher survey is made.
 
 
 
Eric Napoleon, Philippe de Pechy,
Philippe Schroeder, Christophe Abadie,
Eric Bernard, Meric Morel
JS2 Self-Launcher

 


Monday, 25. February 2019 Segelflieger der Luftsportgemeinschaft sind Mannschaft des Jahres in Bayreuth translate news

Die Bayreuth Dragons (links) und die Segelflieger der Luftsportgemeinschaft (rechts) bei der Preisübergabe.
Foto: Franziska Baier
Die Segelflieger der LSG Bayreuth haben es geschafft: Sie sind Mannschaft des Jahres in ihrer Heimatstadt geworden. Auf dem gestrigen Ball des Sports in der Oberfrankenhalle wurden sie vor 1.200 Gästen von der Lokalzeitung Nordbayerischer Kurier für den letztjährigen Gewinn von Segelflug-Bundesliga und World League geehrt.
Dem voraus gegangen war ein Telefonentscheid der Kurier-Leser. Erstmalig gab es keine Jury mehr, die Siegermannschaft wurde ausschließlich nach dem Ergebnis des Televotings ermittelt.
Damit mussten sich die Luftsportler gegen eine ganze Reihe von Mannschaften durchsetzen, die normalerweise vor Publikum spielen: Die Bundesliga-Basketballer von medi Bayreuth, das Handballteam Haspo Bayreuth, die Triatlethen des Team Icehouse, die DEL2-Eishockeyspieler des EHC Bayreuth und die American-Football-Mannschaft Bayreuth Dragons.
Kurz gesagt: Der Sieg war nur möglich, weil wir jede Unterstützung mobilisiert haben. Vielen Dank also auch an alle Leser des OLC-Magazins, die unserem Aufruf abzustimmen, gefolgt sind! Ihr habt es gezeigt, dass der Luftsport auch gegen Publikumssportarten bestehen kann, wenn wir Luftsportler zusammen stehen.
Mit den Aalenern hatten wir natürlich eine gegenseitige Unterstützung ausgemacht, die nun im Erfolg beider Bundesliga-Konkurrenten in ihren Städten gemündet ist. Einen herzlichen Glückwunsch daher nochmals auf die Alb und ein spezielles Danke für die Aalener Stimmen im Bayreuther Televoting!
In unserem Bekanntenkreis haben wir auch schon von ein paar Preisgewinnern unter den Anrufern gehört. Wir hoffen, dass auch der eine oder andere von Euch etwas gewonnen hat. Wenn Ihr zur Einlösung in Bayreuth seid, gebt uns gerne Bescheid.
Die Basketballer von medi Bayreuth wurden trotz einer auch sehr erfolgreichen Saison sprichwörtlich auf "eigenem Parkett" (die Oberfrankenhalle ist auch die Spielstätte der Basketballer) nur Dritter hinter den Bayreuth Dragons. Sportlerin des Jahres wurde die Handicap-Radsportlerin Michaela Grassinger.
Das Sportkuratorium Bayreuth als Veranstalter des Balls hatte als Ehrengast den früheren Turnweltmeister und Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger gewinnen können, der als Fallschirmspringer auch einen Hauch von Luftsport mit in die Veranstaltung brachte. Gienger und Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zählten dann auch zu den Gratulanten.
Bis um eins in der Nacht fegte der Ball des Sports über das Parkett der Oberfrankenhalle.
 
Daniel Große Verspohl
 
 
 

Thursday, 21. February 2019 Der Segelflug im März - aerokurier translate news

Top-Themen sind:
Giftschlange über Speyer
Jens Jordan hat ein Faible für polnische Holzflugzeuge. Schnittig und zu ihrer Zeit durchaus konkurrenzfähig, bieten sie noch heute eine Menge Flugspaß. Mit der Restaurierung seiner SZD-36A Cobra 15 erfüllte sich Jens seinen Traum.
Vagabunden
Einfach mal für ein paar Tage drauflos – im Sommer 2018 mit seinen langen Hockdruckperioden war das allemal möglich. Josy und Wolfgang Zeyen berichten von einem spannenden Trip mit ihrem Scheibe Falke an die Küsten von Nord- und Ostsee.
Zum Tod von Wolf Lemke
Wolf Lemke hat mit den LS-Flugzeugen die Geschichte des Segelflugs maßgeblich mitgestaltet. Vier seiner Weggefährten – Günter Schapka, Werner „micro“ Scholz, Gerhard Waibel und Wolfgang Binz – vier seiner Weggefährten werfen in diesem Nachruf einen Blick auf sein Schaffen.
Weitere Themen im Heft:
Pilot Reports zur Aquila A212GX und zur ICP Ventura
Praxis: Gefahren durch Nachlaufturbulenzen von Helikoptern
Flight Training Special mit großem Flugschul-Guide
 

Saturday, 16. February 2019 Erste Wellenflüge mit dem OLC-Discus translate news

Der Winter ist nun fast vorbei und in den letzten Monaten konnte ich bereits rund 25 Stunden auf dem Discus sammeln. Den wohl interessantesten Flug konnte ich im November des vergangenen Jahres machen, als das Wetter im Rheintal eine Ostwellenlage verspricht. Diese Wetterlage zeichnet sich durch kräftigen, eisigen Ostwind, hohen Luftdruck und strahlenden Sonnenschein aus.
Schon lange begeistern mich die Wellenflüge aus dem Rheintal in den Schwarzwald.
Mit dem Ziel die für mich neuen Wellensysteme des Schwarzwalds zu erkunden, mache ich mich um vier in der Früh schon auf den Weg nach Weinheim. Zum Sonnenaufgang bin ich startbereit, wundere mich allerdings ein wenig über Südkomponente im Wind. Den Einstieg ins Wellensystem versuchen ich am Königstuhl bei Heidelberg, allerdings enttäuscht dieser, sodass hier der Motor aushelfen muss. Viele müssen hier den Motor bemühen, beim Blick nach unten sehe ich weitere Flugzeuge außenlanden. Kurz darauf trägt die Welle schwach, aber konstant auf Flugfläche 100. Gemeinsam mit Moritz Althaus und Dennis Leip breche ich nach Süden auf. Knapp 70 Kilometer gleiten wir bis zum ersten Wellenspot des Schwarzwalds, niedrig kommen wir dort an, sodass wir froh sind nicht alleine nach dem erhofften Steigen suchen zu müssen. Tief aber zuverlässig steigen wir ein und können dank Freigabe unseren Flug schon bald in 3600 Meter fortsetzen.
Bis Kilometer 130 auf Weinheim können wir den ersten Schenkel strecken bevor wir kein zuverlässiges Steigen mehr antreffen. Nach der Wende fliege ich allerdings zu zögerlich vor, falle nach unten aus dem System raus und finde mich tief im Schwarzwald zwischen all den Rotoren wieder. Den Anschluss an die Anderen habe ich bereits verloren als ich nach langer Zeit wieder laminares Steigen finde. Dieser Fehler kostet mich viel Zeit und so bleibt mir nur noch die Möglichkeit ein kleines Jojo im Murgtal zu fliegen bevor ich den Heimweg antreten muss.
Im Endanflug auf Heidelberg, wo ich nochmals steigen möchte, um meine Strecke nach Norden zu verlängern, läuft mir die Sicherheitshöhe davon. Lediglich 400 Meter Reserve bleiben noch auf Walldorf. In 600 Meter komme ich dort tatsächlich an und will gerade den Turbo nutzen, da es aussichtslos scheint, nochmal Anschluss zu finden, als mich die Welle mit bis zu drei Metern pro Sekunde zurück auf 2700 Meter befördert. Mit dieser Höhe kann ich nochmal bis an die südliche Luftraumgrenze von Frankfurt verlängern, sodass knapp 400 Kilometer zusammen kommen.
Das zögerliche Vorfliegen im Schwarzwald, verbunden mit dem Absitzer hat mich an diesem Tag leider 100 Kilometer gekostet.
Im Anschluss ergaben sich zwei weitere Flüge in der Westwelle des Rheintals mit Strecken um die 200 Kilometer. Der Saisonbeginn nähert sich allerdings mit großen Schritten und langsam beginnen die Vorbereitungen für den Saisonstart in den südfranzösischen Alpen.
 
Marcel Kaspari
 
OLC nach der Landung
in Weinheim
Endanflug pünktlich zum
Sonnenuntergang
Hoch über dem Schwarzwald
 

Wednesday, 28. March 2018 Breaking News: OLC’s League/Speed-Update - Hands up for the Sport of Soaring translate news

It is no big secret that during the past few years ‘motorized glider pilots’ have been taking advantage of their engines to strategically enlarge their Speed- and League-distances and thus fly faster and farther than others. We have been keeping an eye on this practice for a while but never thought it would be anti-competitive. It seemed not (yet) necessary to change the rules.
But this has fundamentally changed in the 2017 OLC-season: During our annual League-closing event in Poppenhausen last October, a study of selected league-rounds was presented and commented to the audience. It became obvious that especially during those rounds with less favorable soaring conditions the tactical options you have have with auxiliary powered gliders have been exerted more and more (e.g. returning from a better region after a good flight). Competitors with unpowered gliders do not have the chance to win such a weekend - a League weekend with minor weather is dominated by almost 2/3 auxiliary powered gliders (and about half of them are actually using their engines under these conditions).
Statistics show that in good weather half of the League competitors do not even have an engine available. During such a weekend for example only 7.5% of the ‘pure’ gliders end up landing out while - despite good weather conditions - about 30% of the powered ships pull their engines to fly home. After a close look into the statistics it is obvious: Those significantly many engine-helped returns were tactically planned (e.g. to take advantage of long downwind legs). This effect has now tilted the scores in an extreme way and distorts the competitive element when comparing (auxiliary) powered and unpowered sailplanes flying together in their particular OLC-Leagues.
We have decided to now step in and adjust the problematic element. OLC is changing the rules in a way so it is completely irrelevant for a League- or Speed-task if a competing glider is equipped with an engine or not.
The idea is by the way part of our OLC-philosophy which has been enunciated more than 15 years ago, which is still valid and has never been altered: OLC does not differentiate between (auxiliary) motorized and unpowered sailplanes.
Beginning March 30, we will in addition to the well known start circle now be introducing a finish circle with a radius of 15 km.
The additional and definite new rule says:
Subsequent to the finish point of the sprint the unpowered flight has to conclude inside or cross a cylinder with a radius of 15 km around the start point.

Wednesday, 14. March 2018 Der aktuelle OLC >>> nicht mehr wiederzuerkennen ;-) translate news

Ab sofort ist der OLC bestmöglich für die Nutzung durch Smartphone oder Tablet-PC ausgelegt. Man erkennt das auf den ersten Blick an der Darstellung, denn die hat sich komplett verändert. Unverändert hingegen ist natürlich der Inhalt … der OLC ist das geblieben, was er auch bisher war und wie er bisher funktionierte.
Nunmehr also präsentiert sich der OLC in einem speziellen ‘responsive webdesign‘, was bedeutet, dass sich die Darstellung (wie z.B. Navigationen, Seitenspalten, Texte) immer an die Eigenschaften des jeweils benutzten Endgerätes (wie z.B. Smartphone oder Tablet-PC) anpasst (auch Touchscreen-Funktionen wie tippen und wischen).
Der Fortschritt gilt jedoch nicht nur der Präsentation, auch die Flugmeldung wurde selbstverständlich in das System entsprechend integriert, sodass schnellstmöglich nach der Landung der Flug via Smartphone oder auch Tablet-PC gemeldet werden kann.
Das Projekt ‘smartOLC‘ wurde vor etwa zwei Jahren mit dem Ziel gestartet, dass man sich beim OLC an die veränderten Nutzergewohnheiten anpassen wollte. Die Umsetzung selbst war dann ungemein aufwendig und konnte nur mit in diesem speziellen Sachgebiet erfahren IT-Profis realisiert werden.
Keine Frage, die ganze Aktion kostet dem OLC viel Geld, denn das alles ist im Ehrenamt nicht mehr leistbar.
Darum bedankt sich der OLC an dieser Stelle ganz herzlich bei den Förderern/Sponsoren, aber auch bei den vielen Smiley-Besitzern, welche dem OLC die für derartige Umstellungen die notwendigen Geldmittel zur Verfügung stellen ;-)
Sollten, trotz aller Bemühungen, eventuelle Fehler auftauchen, dann seid bitte so nett und sendet uns ein Mail an: smartOLC@onlinecontest.org
Und falls euch ein Fehler am Weiterarbeiten hindert (z.B. bei einer Flugmeldung), dann findet ihr im ‘neuen OLC‘ den Button ‘OLC 2.0 Layout‘, wo man zum gewohnten OLC umschalten kann, um die Aktion fortzuführen.
Dieser Button-Service ist aber begrenzt bis zum 30. März.
 
Vielen Dank für eure Mithilfe und einen erfolgreichen Saisonstart.
 

Wednesday, 14. March 2018 The new OLC ==>> it‘s all different ;-) translate news

As of now OLC will be available in a new format, perfectly laid out for smart phones or tablet computers. At first sight you will find our service has been completely new designed. The content, of course, did not change ... OLC will continue the way it has always been working. Our virtual platform is still functional with its tried-and-tested system.
Henceforward, the “smart” OLC is offered in a special ‘responsive web design‘, which means that its layout (e.g. for navigation, columns on a page, texts) is automatically adapted to the properties of your specific device (e.g. your smart phone or tablet). Touch screen application like typing or swiping will also be available.
The improvement is not simply reduced to a new design; of course a feature to easily upload your flight is also part of our innovative system. You may now upload your flight using your smart phone or tablet pc right after landing.
We had already started the ‘smartOLC‘ project about two years ago. The goal was to adapt OLC’s platform to our users’ altering habits.
But the realization of our ideas was awfully complex, and most problems could only be solved by experienced IT professionals. No question, our latest project was nothing but cheap. This kind of work could not be accomplished by OLC’s volunteers only.
This is why we would like to thank all contributors and sponsors, as well as our smiley owners, who support OLC with money. Without you we would not have been able to realize such a big reorganization ;-)
If despite all our efforts you should find any mistakes or bugs in the system, please send an e-mail to: smartOLC@onlinecontest.org
And if an error (e.g. when uploading a flight) should restrain you from going on, please look for the button ‘OLC 2.0 Layout‘ in our “new OLC” which will forward you to the well-known OLC website. You will then be able to complete your operation there.
Please note, the button-service will be limited until March, 30, though.
Thank you very much for your help! We whish you a successful start into a new soaring season and many great flights!
 

Saturday, 03. March 2018 Fulminanter Saisonstart mit dem OLC-Discus translate news

Anfang Oktober nahm ich auf der Wasserkuppe den OLC-Discus mit großer Vorfreude in Empfang. Mit dem 4. Platz in der Junior Challenge konnte ich mich für diese außergewöhnliche Möglichkeit qualifizieren. Clemens hatte zum Abschluss den Lack noch einmal in perfekten Zustand gebracht und auch Hänger und Ausrüstung sind bis ins kleinste Detail gepflegt.
Bereits am folgenden Wochenende konnte ich erstmals einen Flug mit dem OLC-Discus unternehmen. Bei unverhofft guter Herbst-Thermik fühlte ich mich nach zwei Jahren mit einer LS8 direkt sehr wohl. Auch der Motor wurde getestet und so durfte sich der Flieger an sein neues Zuhause in Nastätten gewöhnen.
Wilfried Großkinsky hatte sich im Rahmen der Funkgeräteumrüstung dazu entschlossen, in den Discus ein neues Highend Navigationssystem einbauen zu lassen. Hierbei entstand dann ein Teamwork zwischen Wilfried, Dieter Schwenk von LX Navigation und Bernd Mangold von der Firma Schempp Hirth als Prüfer. Außerdem bekam der OLC eine neue Innenausstattung als Sponsoring von der Firma Dieter Schempp Interieur aus Albstadt.
Der Umbau war Anfang Januar abgeschlossen und knapp eine Woche später ergab sich die Möglichkeit den Flieger bei sehr starken Westwind an der Bergstraße im Hangaufwind testen. An zwei Tagen kamen so zwischen Darmstadt und Bruchsal über acht Stunden in der Luft zusammen. Das Gefühl, nach mehr als drei Monaten am Boden endlich wieder in der Luft zu sein, entschädigte für die riesige Schlammschlacht am Boden.
Doch nicht nur bei Westwind lässt sich im Rheintal im Winter fliegen. Ein paar Wochen später sitze ich zu einer Uhrzeit, zu der ich normalerweise noch im Bett liege, in über 1500 Meter im laminaren Aufwind bei 30-40 km/h Ostwind. Die aufgehende Sonne taucht den verschneiten Odenwald in ein ganz besonderes Licht. Wir nutzen die Wellenspots am Königsstuhl und am ‚Tromm‘-Höhenzug und können so über 300 Kilometer fliegen. Für den Sprung Richtung Schwarzwald reicht die Höhe am Königsstuhl leider nicht, über 2500 Meter sollten es schon sein. Doch nur zwei Wochen später die nächste Nordostlage. Hochdruckgebiet ‚Hartmut‘ sorgt für vier fliegbare Tage hintereinander. Die Flieger werden schon am Abend vorher aufgerüstet und zwanzig Minuten vor Sonnenaufgang rollt der erste Schleppzug in Weinheim an.
Zusammen mit Dennis Leip und Matthias Arnold gewinnen ich Meter für Meter im Lee des Königsstuhls über Heidelberg. Der frühe Start zahlt sich dabei aus - bereits ein paar Stunden später sorgt die labile Schichtung zusammen mit der Sonneneinstrahlung für eine deutliche Schwächung des Wellenaufwindes. Mit knapp 3000 Metern gleiten wir los Richtung Murgtal im Schwarzwald. Die Höhe reicht, und eine halbe Stunde später steigen wir bei Gaggenau in die nördlichste Welle des Schwarzwald ein. Über Hornisgrinde und Schwarzwaldhochstraße geht es nach Süden Richtung Freiburg. Leider ist der Schwarzwald hier zu fast 8/8 bedeckt, doch mit Rückenwind steht uns immer die Flucht nach Westen in das Rheintal offen.
Nördlich von Freiburg finden wir die Welle nun aber nicht mehr. In knapp 1500 Metern suchen wir vorsichtig im Lee des Kandels nach dem rettenden Aufwind. Später erfahren wir, dass andere Piloten hier bereits früh morgens außengelandet sind oder den Motor nutzen mussten. Doch wir haben Glück, nach einer knappen Stunde sind wir wieder in Flugfläche 100 und tasten uns nach Norden vor. Zurück zur Hornisgrinde benötigen wir mehr als zwei Stunden, die Gegenwindkomponente macht sich hier bemerkbar. Mit Freigabe bis Flugfläche 120 erreichen wir im Murgtal dann ausreichend Höhe, um die rettenden Rotoren bei Heidelberg anzufliegen. Insgesamt kommen bei 9 Stunden Flugzeit 500 Streckenkilometer zusammen.
Zwei Tage später gelingen dann wahrlich historische Flüge. Matthias Arnold berichtet auf www.soaring.blog, wie erstmals die 800 Kilometer bei Ostwelle aus Weinheim geknackt wurden.
Für die nächsten Wochen hoffe ich noch auf ein paar Hang- und Wellenfluglagen. Vielleicht ergibt sich sogar der ein- oder andere thermische Flug aus Nastätten, bevor es dann Anfang März für mehrere Wochen nach Südfrankreich geht. Den Frühling so in der Provence zu verbringen und mit dem ‚OLC‘ dort die Landschaft zu erkunden, ist natürlich ein riesiges Privileg.
 
Moritz Althaus
 
Geschlossene Wolkendecke über dem Schwarzwald
Aufrüsten nach dem Schneeschauer
Sonnenaufgang über dem Odenwald
Hangflug bei Heidelberg
Matthias Arnold in der BW3
Mit der ‘DL’ in der Tromm-Welle

 


Tuesday, 27. February 2018 DSV gegen Wolkenflug für Segelflug im Streckenflug translate news

Mehr als besorgt nimmt der Deutsche Segelflugverband e.V. (DSV) die Berichterstattung im Aero-Kurier 1/2018 zum Thema „Aus freien Stücken ohne Sicht?“ zur Kenntnis. Dort wird berichtet: „Der Bundesausschuss Unterer Luftraum DAeC setzt sich vehement dafür ein, Wolkenflug mit Segelflugzeugen auch in Deutschland wieder zu erlauben.“
Der DSV hält diese Initiative für völlig überflüssig und in der Sache für falsch. Wolkenflug in Verbindung mit dem klaren Verstoß des Heran- oder Einfliegens in die Wolken im Luftraum E zu bringen ist kontraproduktiv.
Das in dem Beitrag genannte „…Heranfliegen an Wolken ohne Einhaltung der Mindestabstände…“ ist ein Verstoß gegen gesetzliche Regelungen und der DSV widerspricht der Aussage klar und deutlich. Nach unserer Kenntnis ist dies auch nicht Position der Verantwortlichen in allen Organisationsformen des Segelflugs in Deutschland.
Der Abstand zur Untergrenze der Wolken ist keine Willkür, sondern u.a. auch für die IFR-Flüge, die den Übergang von IFR zu VFR fliegen, dringend notwendig. Zudem soll die horizontale Sichtbarkeit für Segelflug und anderen Sichtverkehr sichergestellt werden.
Konkrete Festlegungen z.B. in Wellenfluggebieten könnten Ausnahmen sein, um mit Erlaubnis der Flugsicherung dort mit entsprechender Ausbildung, Berechtigung, Ausrüstung und detaillierter Kenntnis der Verfahren Wolkenflug als Ausnahme im Segelflug zu praktizieren.
Der DSV mit seinem für ganz Deutschland tätigen AUL-Segelflug wird auch weiterhin die wirklichen Themen und Probleme für die Sportart Segelflug in allen Luftraumfragen vertreten. Dabei werden wir auch die Interessen der anderen Luftsportarten beteiligen. Von dieser Arbeit mit Kompetenz profitieren alle Segelflieger.
 
Hier weiterlesen. Weitere Informationen zur Luftraumarbeit des DSV unter www.dsv.aero
 
DSV Referat Luftraum und Flugbetrieb

Tuesday, 20. February 2018 Perlan upgrades and new videos translate news

During the non-wave season the Perlan Project likes to make improvements to Perlan 2. This year we have added 50 percent more battery and new custom insulated battery boxes. We have changed the tire and the brakes. And we are making new custom hatches with an even better fit for pressurization. Each of these upgrades is documented with photos in our most recent blogs.
But we also have the time to create powerful and beautiful videos from our 4k tail camera footage. Imagine soaring along with Perlan 2 on the Patagonia winds among wondrous wave clouds, over ice blue glaciers, on sun kissed wings. You can enjoy all that and more in our newest videos.
Our biggest news might be that the Perlan Project has been nominated for the Collier Trophy for our success in 2017. This is like the Oscars in Aviation, simply being nominated is an honor.
If you attend the Soaring Society of America convention in Reno March 1-3 please sign up to fly the Perlan Project simulator or look at Perlan 2 on the convention floor. The Friday night OSTIV dinner will feature a Perlan presentation. If you want advance notice of when we will fly wave again please follow us on our Twitter account. Perlan Soars High!
 
Jackie Payne
 

 


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