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Thursday, 21. May 2020 BEENDET: Unterbrechung der Gesamtwertungen OLC-Plus & Speed-OLC aus Gründen Covid 19 translate news

Die Gesamtwertungen für DEUTSCHLAND des OLC-Jahres 2020 für den OLC-Plus Champion, für die Junior Challenge und für den Speed-OLC Champion sowie den Young Eagle Speed Cup werden ab dem 21.05.2020 wieder unverändert fortgeführt.
Der OLC wünscht euch erfogreiche Flüge.

Thursday, 21. May 2020 LLL: Liga legt los! translate news

'Die Ligen in GE und US ... 2019 und 2020  mit Aufsteigern und Absteigern
Ungeduldig mussten die Ligapiloten warten. Nun gehen endlich alle OLC-Segelflug-Ligen am Pfingstwochenende (30./31.Mai) los!
Was war seit dem geplanten Ligastart (18.April) passiert? Einschränkungen durch Corona überall. Uneinheitliche Regeldetails erzeugten ein großes Durcheinander in der Auslegung der Verordnungen. Jeder neue Ansatz war sicher notwendig, aber brachte irgendwie auch einen Kollateralschaden für eine gewisse Gruppe von Menschen. Diese waren oft uneinsichtig und blickten dann neidvoll auf Andere, bis hin zu Anzeigen unter Freunden! Gelebte Solidarität innerhalb der EU- und Bundesländer und bis hinunter in die einzelnen Vereine ist scheinbar während Krisenzeiten schwierig durchzuhalten, obwohl gerade da ein Zusammenhalt außerordentlich wichtig wäre. Besonders polarisierend hat sich die Diskussion leider innerhalb der Segelfluggemeinde entwickelt. Es gibt bei solchen ungeplanten „Großereignissen“ mit den einhergehenden gewaltigen Einschnitten in einer föderalen Struktur natürlich immer Gewinner und Verlierer. Einen sehr schweren Stand hatten und haben deshalb die verantwortlichen Entscheider auf allen Ebenen. Hier ließ der Vorstand das Fliegen zu, dort tauschte er sogar die Hallenschlösser aus, damit niemand ein Flugzeug auch nur anrühren konnte. Protestbriefe und sogar persönliche Anfeindungen blieben dann nicht aus. Die Folgen und die Lehren aus dieser Krise werden uns wohl noch lange beschäftigen.
Der OLC als weltweit anerkanntes Wertungsportal für Piloten zeigte sich als Fels in der Brandung, ließ unfundierte Kritiken abprallen, überschritt keine Kompetenz in der Bevormundung von eigenverantwortlichen Piloten und übernahm auch zu keiner Zeit die Auslegungshoheit von Vorschriften oder die Prüfung der Einhaltung von gesetzlichen Rahmenbedingungen – wie er dies übrigens auch nicht für Luftraumverletzungen, Flugzeuggewichte, Pilotenscheine, etc. tut! Nur aus Fairnessgründen musste natürlich der sportliche Vergleich, sprich die Wertungslisten von OLC-Plus, OLC-Speed und die Ligen ausgesetzt werden.
Verkürzte Saison, spannendere Runden
Nun bleiben 13 Ligarunden im Jahr 2020 übrig, um würdige Meister und Aufsteiger, sowie auch die unausweichlichen Absteiger zu ermitteln. Bis auf eine kleine Regeländerung bei der U25-Liga – es bilden nur noch zwei Jung-Piloten eine Mannschaft – bleibt alles beim bewährten Alten. Die kürzere Ligasaison wird aber allen ambitionierten Vereinen einen noch größeren Fokus auf die vollständige Besetzung jeder einzelnen Runde abfordern. Verluste von „Big Points“ bei schlechterem Wetter können weniger gut ausgeglichen werden als dies mit den standardgemäßen 19 Runden der Fall ist. Zudem könnte die Abwesenheit von „Key Playern“ in der Sommerurlaubszeit einen größeren negativen Effekt haben.
Jedoch hat die Geschichte der OLC-Liga immer gezeigt, dass trotz einiger Anpassungen der Regeln, immer wieder die gleichen Faktoren maßgebend sind, um vorne in der Rangliste dabei zu sein: ein solider Grundstock an guten Piloten, hohe Motivation, ein guter Teamgeist, Unterstützung vom Vereinsumfeld, gute Regelkenntnisse und deren Anwendung bei der Flugtaktik. Entsprechende Eigenschaften werden die Gewinnerteams auch 2020 sicher wieder vorweisen, kürzere Saison hin oder her.
Ein weiterer Jahrhundertsommer kann kommen
Sicher sind schon ein paar gute und schnelle Wochenenden dem Lockdown zum Opfer gefallen. Aber gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass die besten Liga-Wetterlagen nicht nur am Anfang einer Saison liegen – wie im Rekordjahr 2018, sondern wie 2019 eher in den letzten sechs Runden. So wurden gute Rundensiege mit hervorragenden Mannschaftsleistungen von über 380 Speedpunkten im Juli und August erflogen. Beispielhaft sind die Saisonbestleistungen von 399 und 394 Punkten von Lichtenfels und Rinteln ab Mitte Juli in den Runden 14 und 17 erzielt worden.
Nachdem es 2019 nur Absteiger aus Baden-Württemberg in allen Ligen gab – und keinen einzigen Aufsteiger, ist den dortigen Mannschaften ein faireres Wetter über die Rest-Saison zu wünschen. Allerdings kommt zum Beispiel den verbliebenen drei Erstligisten aus dem Südwesten ein Phänomen zu Gute, welches schon mehrfach früheren Gutplatzierten in anderen Bundesländern geholfen hat: Je weniger Mannschaften aus ähnlichem Gebiet in der Konkurrenz, je weniger nimmt man sich bei gutem Wetter in dieser Region gegenseitig die Rundenpunkte ab. Sollte die Zahl pro Region jedoch weiter sinken, verschwindet der Vorteil wieder, weil sich für nur eine gute Mannschaft auch kein Abstand zur Konkurrenz aus anderen Regionen bilden kann. Königsdorf als quasi einziger Verein aus der Alpenregion musste dies beispielhaft in den vergangenen Jahren immer wieder schmerzlich erfahren.
Ein bisschen Vorbereitung hilft immer
Hoffentlich hat die Zeit seit Lockerung der Einschränkungen gereicht, damit auch alle Ligapiloten ihre obligatorischen Überprüfungs- und Gewöhnungsflüge hinter sich bringen, sowie auch noch etwas Speedtraining absolvieren konnten. Die letzten beiden Wochen haben ja mit vielen Tausendern und schnellen Flügen bei guter und hoher Thermik schon nette Flüge zugelassen. Also: Rechner auf Ligaoptimierung programmieren, nochmal die Regeln überfliegen, die Mannschaft motivieren, eine Taktik bereitlegen und die Flügel putzen! So dürfte dem großen Spaß der Ligafliegerei – auch bei einer verkürzten Saison – ab dem Pfingstsamstag nichts mehr im Wege stehen.
Wir wünschen allen Mannschaften schöne schnelle Flüge. Dem Meister aus Rinteln viel Erfolg bei der Titelverteidigung, den Jägern etwas mehr Fortune als letztes Jahr, den Aufsteigern die nie endende Hoffnung auf den Verbleib und den Absteigern einen sofortigen Wiederaufstieg! Haltet Abstand, am Boden wie in der Luft und bleibt gesund!
 
Heiko Hertrich

 

 

 

Wednesday, 20. May 2020 Definitive launch of the OLC leagues 2020 translate news

As already announced in the OLC magazine on 17 April, all OLC leagues will start on 30/31 May with the first round.
The last round will be flown on 22/23 August.
This is a fully-fledged league season with then 13 rounds.
It concerns -
Germany: Segelflug-Bundesliga, 2. Segelflug-Bundesliga, Quali-Liga, Landes-Klassen, U25 Junioren-Liga
The Netherlands: OLC-League, U25 Junior League
Canada: OLC League
USA: Gold League, Silver League, U25 Junior League
...and several other leagues.

All the best - your OLC team ;-)

Monday, 18. May 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Wochenende 16./17.5. translate news

An diesem Wochenende ging der Himmel auf .... Die vorhergehende Woche war die Woche der Eisheiligen. Passend dazu - fast wie im Bilderbuch - brach Montag die arktische Kaltluft von Nordwesten ein. Da das alleine nicht reicht, stand auch gleich ein Hoch parat, das die eingeflossene trockene Luftmasse stabilisierte. Im Süden hatte sie zuerst zwar etwas Mühe, konnte sich aber dann doch rechtzeitig zum Wochenende durchsetzen. Der Norden hatte gleichzeitig immer wieder mit den Ausläufern am Südwestrand eines Troges Skandinavien zu tun.
Samstag:
So auch am Samstag. Deutlich sieht man auf dem Satellitenbild von 12UTC (14 MESZ) dichte Bewölkung, wo sich die von der Nordsee eingeflossene Feuchte unter der Inversion ausbreitete. Auch ein schmales, aber dichtes Cirrenfeld, das gegen Mittag die Grenze zu BeNeLux in Richtung Südosten überquert hatte, sollte sich für einige Piloten als Hindernis herausstellen.
Weiter im Süden waren die Bedingungen nahezu störungsfrei. Die Trockenheit der Luftmasse zeigt sich auch darin, dass es über weiten Teilen nur wenig entwickelte. Deutlich erkennbar sind aber die gut entwickelten Linien über der Alb, die flächige Entwicklungen über (dem Osten von) Bayern aber auch die im Grenzbereich zwischen der feuchten Luft im Norden und der trockeneren Luftmasse südlich davon.
Sonntag:
Die Konstallation der Druckgebiete und der Luftmasse hat sich gegenüber dem Vortag kaum geändert. Die im Westwind von den Niederlanden und der Nordsee her nachfliessende Feuchte breitete aber nur noch im Nordwesten stärker aus. Östlich von Elbe/Saale war es jetzt offener und der Wind konnte die Cumuli schön reihen. Auch über der Mitte und dem Süden gab es wieder Entwicklungen - und die teilweise schon sehr früh - beschränkte sich aber eher auf Mittelgebirge.
Das sich über das Wochenende so gutes Wetter entwickelte, ist neben der Luftmasse an sich noch zwei weiteren Dingen geschuldet:
Die Lage hatte ein paar Tage Zeit, sich aufzubauen. Dadurch kann sich die Luftmasse Tag für Tag vertikal immer wieder durchmischen und damit strukturieren. Der so wichtige vertikale Temperaturgradient änderte sich dann oberhalb der nächtlichen Bodeninversion nicht mehr. Heizt die Inversion morgens weg - und das geht in der klaren Luft sehr schnell - steht mit einem Schlag fast die komplette Arbeitshöhe des Vortages zur Verfügung. Man hat also schon früh gute Arbeitshöhen.
Und dann die trockene Vorgeschichte: Nachdem der April schon knochentrocken war, stand ihm der Mai in weiten Teilen kaum nach. Die Erwärmung des Bodens wird also kaum bis gar nicht durch Feuchtigekeit am Boden (sei es durch Tau oder Regen) gestört. Beide Faktoren kamen in idealer Weise noch zu der guten Luftmasse dazu ...
Wer hat was draus gemacht?
Viele! 'ne ganze Menge! Kaum ein Monat wie der Mai lässt solche Kombinationen aus Kaltluft, Hochdruck und bereits ausreichend Tageslänge zu. So fallen natürlich zuerst - und da kann man bereits am ersten Tag des Kaltlufteinbruchs beginnen - die langen Strecken im OLC-Plus auf: Montag: 1x über 1000km, Dienstag: 4x über 1000km, MIttwoch: ein "kleiner Duchhänger", Donnerstag: 13x über 1000km, 1x über 1100km, zahlreiche Flüge über 900km, Freitag: 4x über 1000km. Fairerweise muss man sagen, dass der Norden und die Mitte im Vorteil waren, weil im Süden immer wieder die alte Front durchwellte und hier eigentlich nur der Dienstag gut war.
Die Verhältnisse sollten sich zum Wochenende zwar nicht komplett drehen, aber nun den Schwerpunkt eher über die Mitte und den Süden verlagern, denn die Front hatte sich endlich verzogen.
So am Samstag, an dem - auch das eine typische Eigenschaft der Luftmasse - die Entwicklung schon früh losging. Eine eindeutige Rennstrecke ist den vier punkthöchsten Flügen vom Samstag nicht gemein, auch wenn sie alle auf / an der Alb ihren Anfang nahmen. Ein Blick in die Abflüge im Vergleich ist doch interessant. Maximilian Schäfer, der den punkthöchsten Flug schaffte, war als erster in der vier besten in den Luft. Er liess sich noch aus größerer Höhe in die in die sich entwickelnde Thermik fallen. Ähnlich machte es auch Max Kollmar, der am Ende von Donauwörth aus den weitesten Flug (1055km) machte. Sören Nölke, der ca. 20min später ebenfalls auf der Hahnweide abhob, konnte bereits aus dem Schlepp heraus Höhe machen. Simon Schröder dagegen war nochmal 20min später (und damit eine gute 3/4-Stunde nach den Frühstartern) in der Luft. Mit "nur" 975km konnte er punktemäßig durch das anteilig größte Dreieck in die 1000-er Phalanx einbrechen.
Nachdem der OLC-Plus vom Samstag also fest in der Hand der Youngsters (oder Jüngeren ) war, legten am Sonntag die alten Herren nach: Sowohl in Bayreuth als auch in Locktow muss der Wecker früh geklingelt haben, denn bereits um 7:14 hob Alex Müller vom Bindlacher Berg ab, fast zeitgleich war auch Bernd Goretzki in der Luft. Neben dem frühen Start wird hier auch der Blick in die Strecken interessant: Eins fällt gleich auf: Während Alex die klassischen Linien abfliegt und es so schafft, in die 1000km ein Dreieck von fast 930km zu legen, muss Bernd in dem etwas eingeschränkteren Wetterraum im Nordosten zirkeln, um auch Punkte für's flächige Fliegen mitzunehmen. Am Ende hat dann Alex bei den OLC-Punkten knapp die Nase vorn.
Aber die Wetterlage hat natürlich nicht nur was für die lange Strecke zu bieten, denn knackige Kaltluft bringt auch knackige Schnitte: Hier kann man auf dem Flugspuren schon die schnellen Linien am Samstag und Sonntag ausmachen die sich im Satellitenbild als Wolkestrassen widerspiegeln - Wind muss also auch mit im Spiel gewesen sein. Den punkthöchsten Flug im Speed-OLC macht am Samstag Max Gödde, der sich von der Düsseldorfer Wolfsaap ins Bergische gehangelt hat und dann bis an die Saale (und ein Stückchen zurück) innerhalb der Wertungszeit über knapp 325km laufen ließ. Noch ein bisschen zügiger, aber auch hier ganz klassisch mit dem Wind, ging es am Sonntag aus der Heide über den Fläming Richtung Spreewald. Unter den 8 schnellsten findet man gleich 3 Piloten aus Brandenburg/Havel, von denen Rolf Engelhardt der schnellste war. Im Team mit Lothar Dittmer ging es für sie natürlich erstmal gegen den Wind bis kurz hinter Wolfsburg und dann mit dem Wind bis zur Schwarzen Pumpe (und noch ein Stück zurück). Mit 126,29 Punkten war Rolf am Ende nur einen (Index-)Wimpernschlag - also 0,03 Punkte - schneller als Niklas Hahn, der von Oppershausen auf einer ähnlichen Linie unterwegs war and dabei im Team von Frederic Janssen begleitet wurde.
Ein deutliches Ausrufezeichen aus Brandenburg (Liga 1) und Hannover (Aufsteiger in Liga 2).
Und die Saison fängt ja gerade erst an. Und das mit den Lostagen/Bauernregeln ist auch so eine Sache: Der Zeitraum der Eisheiligen wurde 1582 durch die gregorianische Kalenderreform ja ein gutes Stück nach vorne verlegt - also auch von höherer Stelle steht einem neuerlichen Kaltlufteinbruch erstmal nichts entgegen (ausser vielleicht, dass die Regel wahrscheinlich zu einer Mittelalterlichen Kälteperiode aufgestellt wurde und wir heute klimatologisch in die andere Richtung unterwegs sind - aber es ist eben immer noch Wetter).
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland

 

Thursday, 14. May 2020 “Streckenflug – leicht gemacht” translate news

Es mangelt zwar nicht an Segelfluglektüre, aber für Piloten die am gesamten gebündelten Wissen interessiert sind, ist dieses Buch sicher die erste Wahl. Der Deutsch-Australier Bernhard Eckey ist Rekordpilot und war jahrelang Cheftrainer des südaustralischen Segelflugverbandes. Schon 2011 hat er mit seiner Erstausgabe einen Bestseller gelandet, aber mit der erweiterten und aktualisierten Neuauflage hat er ein bereits herausragendes Buch weiter perfektioniert. Man merkt, dass der Autor seine Leidenschaft für den Sport und seine Flugerfahrung auf allen fünf Kontinenten einfliessen lassen hat. Es wundert darum nicht, dass sein Werk bereits in vier Sprachen erschienen ist und schon an vielen Stellen der Welt als Leitfaden für Leistungskurse dient.
Wer immer noch etwas dazulernen möchte, und wer ein hochwertiges und preis-wertes Buch mit atemberaubender Bebilderung aus allen Teilen der Welt liebt, der wird “Streckenflug – leicht gemacht” sicher nicht nur einmal lesen. Der Autor geht weit über das Allgemeinwissen hinaus, sodass “Streckenflug – leicht gemacht” nicht nur eine wahre Schatztruhe für ambitionierte Segelflieger ist, sondern auch für Anhänger anderer lautloser Flugsportarten enorm viel zu bieten hat.
Besonders beeindruckend ist die uneingeschränkte Praxisnähe mit einfachem und logischem Textaufbau sowie leicht nachvollziehbaren Begründungen. Der beispiel-lose Umfang (423 Seiten und mehr als 180 Grafiken) deutet klar darauf hin, dass kein Bereich vernachlässigt wurde. Sogar der Sportpsychologie wurde ein an-gemessen hoher Stellenwert eingeräumt.
Neben dem effizienten Nutzen von Aufwinden wird Wetter, Überlandflugstrategien, Sicherheit beim Aussenlanden, Geschwindigkeitsoptimierung, Wettbewerbs-strategien sowie Hang– und Wellenflug so leicht verdaulich und so ausführlich behandelt wie in keinem anderen Buch. Die logischen Erklärungsansätze machen es einfach, in schwierigen Situationen spontan richtig zu entscheiden.
Mit anderen Worten, diese ‘Bibel’ sollte neben dem Lesesessel jedes Segelfliegers seinen Stammplatz haben.
ISBN 978-0-9807349-5-9
 
Zu kaufen gibt es das Buch auch beim OLC-Sponsor Siebert.
 

Wednesday, 18. March 2020 NEU: OLC-Stories - jetzt werden deine Flüge für alle zum Erlebnis! translate news

Es ist ein richtungsweisendes Mammut-Projekt, das die Macher des OLC in den vergangenen Monaten auf die Beine gestellt haben. Nun ist es endlich so weit - wir präsentieren euch: Die OLC-Stories! Vorbei sind die Zeiten, in denen ihr euch mit der guten und bewährten, aber wenig spannenden Fluginfo zufrieden geben musstet. Mit den OLC-Stories erweckt ihr eure Flüge mit Fotos, Videos und Kommentaren zum Leben!
Zentrales Element der Story ist der Zeitstrahl neben der Karte, der mitwandert, wenn ihr mit der Maus über den Track fahrt. Der Clou an der Sache: Die Elemente eurer Story werden per GPS-Koordinaten und Aufnahmezeit (Meta-Daten) automatisch an die Stelle im Track und damit auch im Zeitstrahl eingefügt, an der sie entstanden sind. So machen die OLC-Stories eure Flüge für jedermann erlebbar!
Im ersten Schritt starten wir die OLC-Stories mit Fotos und Foto-Kommentaren. Doch damit  nicht genug - im nächsten Schritt folgen weiteren Funktionen wie Videos und auch eine Like-Funktion. Seid gespannt - wir haben noch eine ganze Menge vor!
Was ihr tun müsst? Nichts weiter als an eurem Smartphone oder eurer Digitalkamera die Standort-Funktion (GPS-Koordinaten und Aufnahmezeit) aktivieren und eure Fotos nach dem Flug hochladen. Der OLC-Server ordnet die Bilder nach dem Upload direkt den betreffenden Flügen zu. Anschließend könnt ihr die Fotos in eurer Story mit Kommentaren versehen. Einfacher geht's nicht!
In den Wertungslisten und persönlichen Flugbüchern zeigt euch ein kleines Kamera-Symbol, ob eine Story zum Flug angelegt wurde.
Erstelle deine erste eigene OLC-Story
Ab sofort findet ihr in eurem User-Menü den Punkt "Meine Stories". Hier könnt ihr eure Fotos auswählen oder einfach per Drag-and-Drop hineinziehen und hochladen. Die Bilder müssen eine Mindestgröße von 300x300 px haben und 36 Megapixel nicht überschreiten. Nun ordnet der Server die Bilder - sofern GPS-Daten vorhanden sind und ihr U25-Pilot oder User mit Smiley seid - euren Flügen zu. Anschließend könnt ihr eure Story bearbeiten und die Bilder mit Kommentaren versehen (siehe Screenshots). Derzeit können pro Flug maximal 10 Bilder zugeordnet werden. Auch Bilder, die vor oder nach dem Flug gemacht wurden, können selbstverständlich hochgeladen werden. Das Ganze funktioniert nicht nur bei künftigen Flügen, auch eure jetzt schon bestehenden Flüge könnt ihr nachträglich mit einer OLC-Story aufwerten.
Wer ermöglicht dem OLC diese Innovation?
Das Projekt OLC-Stories erfordert eine ganz erhebliche Aufstockung der Server-Ressourcen. Die dafür erforderlichen Mittel werden - wie für andere OLC-Projekte auch - einmal durch die Spenden derjenigen OLC-Teilnehmer aufgebracht, deren Name im OLC mit einem Sympathie-Marker in Form eines freundlich grinsenden Smilies geschmückt ist (Jahresspende 12 €!) und zum Zweiten kommen die Mittel von zahlreichen Sponsoren, welche die Bedeutung des OLC für die Segelflug-Welt mit ihren Zuwendungen anerkennen.
Alle Infos zum Smiley findest du hier.
Vielen Dank für euer Engagement - ihr seid der Motor, der den OLC vorantreibt!
 
Sieh dir jetzt als kleine Kostprobe die allerste OLC-Story von Uwe Melzer (DE, SFG Giulini) an und erwecke auch Du schon bald mit deiner ersten eigenen Story deine Flüge zum Leben!
 
Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
 
Im User-Menü gibt es ab sofort den Punkt "Meine Stories".
 
Bilder auswählen oder einfach in den Upload-Bereich ziehen. Der Server ordnet die Bilder nun automatisch den Flügen zu.
 
Flug öffnen und Bilder mit Kommentaren versehen. Fertig!
 

Sunday, 15. March 2020 Wie man mit einem Android Smart-Phone (z.B. Samsung S8) ein IGC-File direkt zum OLC hochladen kann translate news

Grundsätzlich gilt auch hier beim Samsung S8 die schon beim iPhone publizierten Hinweise: Mittlerweile gibt es viele Piloten, welche komfortable Bordrechner mit vielen zusätzlichen Funktionen nutzen. Einige dieser Funktionen erfordern eine Verbindung zum Internet, welcher in der Regel z.B. über ein SmartPhone realisiert wird. Damit liegt es sehr nahe, über eben dieses SmartPhone auch ein IGC-File direkt zum OLC hochzuladen. Aber auch wenn man keinen exquisiten Bordrechner mit Internet im Flugzeug installiert hat, kann man natürlich über ein derartiges SmartPhone sein Flug zum OLC hochladen.
Mehr braucht man auch in diesem Fall nicht: Samsung S8, Adapter USB-C/USB, Adapter USB/micro SD und die SD-Card.
Unten finden sich sechs screens zu den einzelnen Schritten mit den Erläuterungen.
Mit nur wenigen Klicks hat man seinen Flug via OLC-Portal direkt gemeldet, das geht ruck-zuck!
 
Zuerst steckt man den Adapter USB-C/USB in das S8, dann folgt der Adapter USB/micro SD und letztendlich dann die SD-Card selbst
Bitte auf das Segelflug-Symbol im Header klicken
Bitte Einloggen und rechts
oben im Header im Menue auf Flugmeldung klicken
Auf 'Datei auswählen' klicken (von der micro-SD)
Auf 'Upload' klicken
Es erscheint das gewohnte Flugmeldeformular, wo als erstes auf Basis des Barogramms die Überprüfung der vom OLC-Server vorgeschlagenen Zeiten vorzumehmen ist ... mit dem abschließenden Bestätigungshaken.
Es folgen die weiteren bekannten Schritte zur Flugmeldung.

 


Sunday, 08. March 2020 Was ist und macht eigentlich ein Sportsoldat? translate news

Nachwuchstalent Eric Schneider darf eine Saison lang die OLC LS8 fliegen.
Die Bundeswehr beschäftigt rund 750 Sportler in 70 unterschiedlichen Sportarten, darunter auch der Segelflugsport. Dazu werden jedes Jahr drei bis fünf Plätze für Sportsoldaten (Sposos) deutschlandweit an leidenschaftliche und begabte Segelflugpiloten vergeben.
Das Förderprogramm dauert in der Regel elf Monate und beginnt mit der Grundausbildung der Sportler in Hannover. Diese findet im Januar statt und lehrt die angehenden Sportsoldaten sowohl Grundfertigkeiten als auch militärische Umgangsformen bei der Bundeswehr. Auf unserem Trainingsplan stand dabei neben rechtlichen Grundlagen und Tarnen im Gefecht auch das Schießen mit Platzpatronen mit dem G36 auf dem Übungsplatz. Um das Team zusammenzuschweißen, haben wir immer zusammengearbeitet.
Nach dem Gelöbnis geht es für uns Segelflieger nach Oerlinghausen auf den Flugplatz. Dort können wir dann die Zeit nutzen, um unsere Flugzeuge für die kommende Saison vorzubereiten. Die Segelflugschule stellt uns nicht nur einen Platz in der Werkstatt sowie eine exzellente Unterkunft, sondern auch die modernsten Segelflugsimulatoren zur Verfügung. Mit einer Virtual-Reality-Brille, einem beweglichen Sitz und sogar einem Klinkhebel fühlt man sich beinahe wie in einem echten Segelflugzeug. Für uns ist es das ideale Trainingsmedium, um auch bei schlechten Wetter im „Thermikparadies Oerlinghausen“ die Topographie und Gebirgszüge Südfrankreichs zu erkunden.
Das erste Trainingslager der Sportsoldaten findet Anfang März in Puimoisson (Südfrankreich) statt. Dort werde ich ca. 5 Wochen mit der OLC LS8 fliegen. Dies ist eine tolle Gelegenheit, mich an das Alpenfliegen heranzutasten. Im Anschluss daran geht es direkt weiter in die Slowakei, wo alle Sposos am Pribina Cup teilnehmen. Darauf folgen einige Qualifikationsmeisterschaften in Deutschland.
Mein Fokus liegt dieses Jahr allerdings auf der Deutschen Meisterschaft der Junioren, welche ich in der Clubklasse fliegen werde. Um die Saison zu verlängern, fahren wir Mitte August wieder nach Pui, wo ich die letzten Tage mit der „OLC“ (Ls8) genießen werde.
Ein Highlight wird außerdem das Fliegen in Südafrika sein, was das Jahr als Sportsoldat abrunden wird. Ich freue mich schon riesig auf die kommenden 9 Monate und bin dankbar, dass mir der OLC mit dem Förderflugzeug die Möglichkeit gibt, das Jahr perfekt auszunutzen.
 
Eric Schneider

Thursday, 05. March 2020 Bayreuth wählt wieder die Mannschaft des Jahres translate news

Im letzten Jahr konnte sich das Segelflug-Bundesliga-Team der LSG Bayreuth den stadtinternen Titel der Mannschaft des Jahres sichern. Nun gilt es ihn zu verteidigen - mit Eurer Hilfe.
Die Luftsportgemeinschaft Bayreuth steht wieder im Finale des Wettstreits um die Mannschaft des Jahres in Ihrer Heimatstadt. Letztes Jahr gelang der Sieg der Segelflieger nur durch die Unterstützung der gesamten Fliegergemeinde. Auch für die Titelverteidigung wird das wieder nötig werden.
Für die Titelverteidigung in der Segelflug-Bundesliga hat es zwar 2019 nicht ganz gereicht. mit dem dritten Platz bundesweit und dem vierten in der World League waren die Segelflieger dennoch die beste Sportmannschaft der Stadt.
Die Segelflieger stehen wieder in der Konkurrenz zu fünf Sportarten die vor größerem Publikum ausgetragen werden: Der DEL-2-Eishockey-Mannschaft der Bayreuth Tigers, den Handballern von HaSpo Bayreuth, den BBL-Basketballern von medi Bayreuth, den Regionalliga-Fußballern der SpVgg Bayreuth und dem Kanuslalom-Team des Schwimmvereins. Im letzten Jahr haben wir Luftsportler gezeigt, dass es auch wenn es um die reine Anzahl Stimmen geht, gelingen kann, gegen die populäreren Sportarten zu gewinnen, wenn wir alle beisammen stehen.
Zum Glück wurde das kostenpflichtige Telefonvoting ersetzt durch eine Website, die nur die Eingabe des Namens und der Mail-Adresse erfordert, wo es aber dennoch weiterhin etwas zu gewinnen gibt. Ausrichter ist unsere Lokalzeitung Nordbayerischer Kurier zusammen mit dem Sportkuratorium Bayreuth. Der Gewinner wird beim Ball des Sports am 28. März.
Daher würden wir uns auch dieses Jahr wieder freuen, wenn Ihr Euer Votum für uns abgeben würdet: https://sportlerwahl.kurier.de/. Die Abstimmung läuft noch bis zum 14. März.
 
Daniel Große Verspohl

Tuesday, 03. March 2020 Wie man mit einem iPhone ein IGC-File direkt zum OLC hochladen kann translate news

Mehr braucht man nicht: iPhone, Adapter und die SD-Card
Unter diesem Titel findet sich ein sehr gelungens und noch dazu ultra-kurzes Vido bei youtube.de (man muss dazu nur den Titel 'OLC Fileupload mit einem iPhone' in das youtube-'Suchen'-Feld einkopieren).
Zum Ablauf des Hochladens selbst
Hierzu benötigt man einen handelsüblichen SD/USB-Adapter mit einem Lightning-Stecker für das iPhone (für weniger als 15 €!), eine SD-Karte (ggf. micro-SD) wo das IGC-File abgespeichert ist ... und natürlich ein iPhone.
Und so funktioniert's
Zunächst steckt man die SD-Karte in den Adapter, dann den Adapter mit dem Lightning-Stecker in das iPhone und öffnet dann die Fluganmeldeseite des OLC. Dann folgt der ganz normale Upload-Vorgang des IGC-Files von der Speicherkarte zum OLC.
Und auch der weitere Ablauf ist absolut 'OLC-like', wie man es seit jeher kennt (einschließlich der Festlegung der Wertungszeiten!).
Ein allgemeiner Hinweis
Mittlerweile gibt es viele Piloten, welche komfortable Bordrechner mit vielen zusätzlichen Funktionen nutzen. Einige dieser Funktionen erfordern eine Verbindung zum Internet, welcher in der Regel z.B. über ein SmartPhone realisiert wird. Damit liegt es sehr nahe, über eben dieses SmartPhone auch ein IGC-File direkt zum OLC hochzuladen.
Aber auch wenn man keinen exquisiten Bordrechner mit Internet im Flugzeug installiert hat, kann man natürlich über ein derartiges SmartPhone sein Flug zum OLC hochladen
Perspektive
In Planung ist beim OLC auch ein entsprechendes Video für ein Android SmartPhone (Samsung).
Weiterentwickelt wird dann das Hochladen der IGC-Files (nach dem Ausrollen!) mit speziellen OLC-APPs für das 'on-board' SmartPhone.

 


Wednesday, 26. February 2020 ICAO-Segelflugkarten und Flieger-Taschenkalender 2020 bei Siebert Luftfahrtbedarf translate news

Guten Start in die neue Segelflugsaison!
Der OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) bietet aktuelles Kartenmaterial und Flieger-Taschenkalender an.
Die neuen ICAO-Segelflugkarten Deutschland 2020 erscheinen zum 26.03.2020 und können vorbestellt werden. Die Karten mit aktuellen Lufträumen und Frequenzen kosten € 11,50 ohne Folie und € 14,50 in der folierten Version. Für Vereine und andere Sammelbesteller gibt es ab 20 Karten 10% Rabatt und ab 50 Karten 20% Rabatt.
Der informative Flieger-Taschenkalender Deutschland 2020 erscheint Mitte März in der Ausgabe 2020. Der Kalender kostet € 22,00. Sammelbesteller erhalten ab 10 St. 10% Rabatt und ab 25 St. 15% Rabatt.
Wenn euch der Service von Siebert gefällt, könnt ihr noch bis zum 12.03.2020 bei der aerokurier Leserwahl in der Kategorie Pilotshops voten. Der aerokurier verlost unter allen Teilnehmern viele wertvolle Preise im Wert von € 5.500,00. Mitmachen lohnt sich!
 

 


binder
Cobra Trailer
Peter H. Braasch
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DG Flugzeugbau
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Siebert
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