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Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 11. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 24./25.7.21 Monday, 26. July 2021 translate news

"Trogeinfluss mit labiler Luft" - das beschreibt zusammenfassend eigentlich ganz gut das Wetter der 11. Runde der OLC-Ligen.
Samstag/Sonntag:
Besagter Trog lag dabei über dem Kanal und lenkte aus Südwest warme Luft zu uns. Als Konsequenz aus der Kombination "feucht" und "trogvorderseitige Labilisierung" führte das darin immer wieder zu Überentwicklungen, Schauern und Gewittern.
Das zeigt sich auch sehr eindrucksvoll auf den beiden Blitz-Satellitenbildern Mitteleuropas zum Termin 15 UTC (17 MESZ).
Zumindest der Nordosten lag am Samstag noch vor der herannahenden Okklusion. In der trockenwarmen Luft sorgten reihende Cumuli dort für schnelle Bedingungen. So wundert es nicht, dass der fliegerische Schwerpunkt genau unter diesen Reihungen zu finden ist, wie die Flugspuren zeigen. Vor der heranziehenden Front, aber auch in den wenigen Lücken rückseitig, war dabei das richtige Timing gefragt.
Am Sonntag zogen die Frontreste zur Ostsee ab, der Nachschub von labiler Luft hielt auf dessen Rückseite aber an. Während sich vor allem östlich von Berlin und zum Erzgebirge hin, aber auch im Süden teils große Gewitterkomplexe bildeten, waren es sonst eher "Linien" aus teils gewittrigen Schauern, die von Südwest nach Nordost zogen. Die Flugspuren sind zwar weiter verteilt als am Vortag - offenbar hat es eine ganze Reihe von (erfolgreichen) Versuchen gegeben, auch Liga-Punkte zu erfliegen -, insgesamt war die Lage aber überall inhomogen und teils schaurig.

 

Meteosat 8: Der Samstag
 


Blitze 15.00 UTC

 

Meteosat 8: Der Sonntag


Blitze 15.00 UTC

Wer hat was draus gemacht?
In Summe also eine schwierige Angelegenheit, bei der neben dem Glück, Zugriff auf den Wetterraum zu haben, auch das richtige Timing gefragt war, den Flug auf die richtige Spur zu zirkeln. Dazu kam noch die Schwierigkeit, in der Wertungszeit Umwege durch Schauer möglichst zu vermeiden.
Klar, am Samstag wurde die Speed im Nordosten gemacht. Von den Flügen, die ihren Anfang zwischen Neustadt-Glewe und Pirna nahmen, ragen zwei deutlich nach oben heraus: Schnellster - sowohl nach der erflogenen Speed (138,98km/h) als auch Punkten (121,64) war Thomas Melde. Auf Liga-Kurs - schließlich hat der AC Pirna in dieser Saison hohe Ambitionen - ging es für ihn erst ein Stück das Erzgebirge entlang, um dann ein 2faches JoJo in Nord-Süd-Richtung für die Liga zu optimieren. Die Entwicklungen standen in diese Richtung gereiht, aber waren (zumindest im Satellitenbild) gar nicht als durchgängige, klare Straße erkennbar. Ein Kurbelanteil von rund 17% bei einer hohen Basis ermöglichten Thomas letztlich den schnellsten Flug der Runde über alle Ligen hinweg. Deutlich kräftiger waren die Entwicklungen von Eisenhüttenstadt in Richtung Südosten nach Polen hinein. Unter diesen schaffte es Andreas Kühl auf 131,24km/h (114,87 Punkte). Auch er legte seinen Flug als doppeltes Jojo an, wobei der erste Schenkel der der Weg zum "Abflugpunkt" war. Beide dominieren damit die Speed-Liga, denn bereits der drittschnellste Flug ist um einiges "langsamer" als das Spitzenduo.
Ein ganz ähnliches Bild zeigt sich am Sonntag, denn erneut liegen die beiden Speed-Spitzenplätze weit vor den Verfolgern. Steffen Göttler nutzte den Zeitraum zwischen gut beginnender Cumulus-Entwicklung und aufziehender Gewitterlinie optimal. Von Anspach/Taunus aus ging es an bzw. über Taunus und Hunsrück hin-und-her. Die nicht so üppigen Arbeitshöhen kompensierte er durch entsprechend große Geradeausfluganteile unter den Reihungen. Für eine weitere Runde hätte es aber wohl nicht gereicht, denn von Südwesten kommend, beendete die Gewitterlinie den Tag frühzeitig. 133,97km/h (121,24 Punkte) bringen Stefan in der Speed-Wertung auf (Punkte-)Rang 2 des Wochenendes. Nur wenig langsamer, dabei teilweise gemeinsam mit Stefan unterwegs waren Karsten Leucker & Sebastian Dierks. Von Ober Mörlen aus gestartet, flogen auch sie über Taunus und Hunsrück. 130km/h (117,89 Punkte) lautete am Ende ihre Bilanz. Gemeinsam mit Jürgen Breitenfelder und Nuno Ferreira kann der AC Bad Nauheim die 11. Runde der Segelflug-Bundesliga für sich entscheiden, und zwar sehr souverän. Ihr Vorsprung auf den Zweitplatzierten, die SFG Giulini/Ludwigshafen, beträgt fast 50 Speed-Punkte, dann aber nur knapp dahinter folgt der LSV Rinteln. Der amtierende Meister kann damit in der Gesamtwertung seinen Vorsprung auf die Verfolger weiter ausbauen. Landet der FSC Odenwald Walldürn (122 Punkte) zumindest im Mittelfeld der 15 gewerteten Teams landen, lässt das SFZ Königsdorf (134 Punkte) Federn. Für die Bayern kann lediglich Mathias Schunk punkten - Rundenplatz 15. Leider zahlt sich auch für den FSV Eisenhüttenstadt der tolle Flug von Andreas Kühl nicht aus, denn sein Flug blieb der einzige dieser Runde für die Brandenburger.
Freude dürfte dagegen in Pirna geherrscht haben, denn neben Thomas Melde bringen u.a. auch Benjamin Schüch und Lutz Ebert ihre Flüge in die Wertung. Nachdem die Sachsen in dieser Saison bereits 4x Rang 2 belegten, schaffen sie damit ihren ersten Rundensieg, gefolgt vom Aero Club Berlin und dem AC Braunschweig. Die Konstanz der Pirnaer zeigt sich eindrucksvoll in der Tabelle, die sie nun mit 42 Punkten Vorsprung vor der SFV Mannheim mehr als souverän anführen.
Nach einer anhalten wechselhaften und zeitweise windigen Woche sehen die ersten Prognosen für Runde 12 ebenfalls nicht nach einfachem Wetter aus. Der erste Satz dieses Rückblicks könnte auch an dieser Stelle stehen - ausser, dass die Luftmasse wohl etwas kühler sein wird.

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag













 


Ein Blick zurück: So hat der OLC den Segelflug revolutioniert Friday, 23. July 2021 translate news

Erinnert sich noch jemand, wie vor der Jahrtausendwende die dezentrale Wettbewerbsszene aussah? Kennt noch jemand die Zeit aus den Jahren vor 1999, als der OLC aus der Taufe gehoben wurde? Was heute als völlig selbstverständlich gilt, lag – gerade einmal 20 Jahre zurückgeblickt – hinter dem Vorstellungshorizont der allermeisten von uns.

Im Vor-OLC-Zeitalter gab es allein die Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug mit der Wertung von drei angemeldeten Flügen. Wer was in diesem Wettbewerb erreicht hatte, erfuhr man Monate nach dem Flug, mitunter standen die Sieger erst im November zum Segelfliegertag fest. Die DMSt wurde im Verborgenen geführt.

Der OLC hat den Segelflug aus diesem Dornröschenschlaf geweckt. Es war Reiner Roses Idee und Verdienst, 1999 das damals noch junge World Wide Web – es war ja erst 1993 öffentlich verfügbar – und die GPS-Dokumentation von Flügen zusammenzubringen. Die GPS-Dokumentation erlebte bei den Segelflug-Weltmeisterschaften 1995 in Neuseeland ihre Geburtsstunde im Wettbewerbssegelflug. Vorher wurde mit Zeitkameras beziehungsweise Zeitnahmen an Start- und Ziellinie dokumentiert, dezentrale Flüge bezeugten Fotos von Abflugort und Wendepunkten. Die Geschwindigkeitswertung gehörte in den Bereich der Utopie.

In dieses abseits jeder Öffentlichkeit laufende Wettbewerbsgeschehen brachte der OLC mit einem Schlag die weltweite tagesaktuelle Wertung und gleichzeitig als absolute Neuerung die Geschwindigkeitswertung. Und jetzt waren auch Flugwege und Höhenschriebe öffentlich. Mit einem Mal konnte jeder die gemeldeten Streckenflüge bis ins kleinste Detail nachvollziehen.

Das Dokumentationsgeschehen hat der OLC damit geradezu revolutioniert und dem Strecken- und auch Wettbewerbsegelflug zu einen Leistungsschub verholfen, wie er nur mit der Verbreitung der Streckenflugtheorie durch Weltmeister Heinz Huth in den 1960er Jahren und der Einführung der Faserverbundbauweise für die Segelflugzeuge vergleichbar ist. Rennstrecken, Leewellenstandorte bei den unterschiedlichsten Windrichtungen oder die hot spots in den Alpen waren bald keine Geheimnisse mehr. Das Gebot hieß: analysieren, nachfliegen und steigern. Heute steht jedem Einsteiger oder Wettbewerbspilot, den eine bestimmte Region interessiert, dafür im OLC ein riesiges bis 2006 zurückreichendes Archiv für seine Vorbereitungen zur Verfügung.

Mit einen großen Beitrag zu dieser Leistungsexplosion hat der mit der GPS-Dokumentation erstmals möglich gewordene Verzicht auf die Anmeldung des Streckenflugvorhabens gebracht. Ohne den Anmeldezwang konnte noch während des Fluges die Streckenwahl so modifiziert werden, dass zum Tagesende die größtmögliche Distanz herauskam. Nicht mehr die Qualität der Wettervorhersage, das heißt die Erreichbarkeit von Wendepunkten nahe Wettergrenzen, bestimmte den Wettbewerbserfolg, die größtmögliche Tagesdistanz, sondern der geschulte meteorologische Blick des Piloten und dessen Flugwegwahl.  Mit der freien Wendepunktwahl führte der OLC zugleich die Wertung über mehrere (sechs) Teilstrecken ein und erleichterte so noch einmal das Erfliegen größtmöglicher Tagesdistanzen.

Möglich gemacht hat diese Revolution die ehrenamtliche Organisation und vor allem die Verbandsunabhängigkeit des OLC-Organisationsteams. Das bescherte den Machern eine bis dahin im organisierten Sport unbekannte Denk- und Handlungsfreiheit. Es konnte kein traditionsverhafteter Funktionsträger reinreden. Neues war ohne weitreichende Abstimmungsarbeit in Gremien und Untergremien auf kurzem Weg zur Einführung beschlossen.

Und da war dann auch auf einmal der Streckensegelflug ein Wettbewerbssport für die gesamte Segelflugsaison! Ging es zuvor nur um die drei und dann sechs größtmöglichen, sprich punkthöchsten Flüge, die sich in Deutschland nach dem Frühjahr kaum mehr toppen ließen, schuf die Idee der Segelflug-Bundesliga mit ihrer Formel-1-Wertung den spannenden Vergleich über die gesamte Saison und das nicht nur für Einzelpiloten, sondern Vereinsmannschaften! Erfolgen nachjagen, die Spannung im Sport erleben, das können mit dem Ligafliegen jetzt auch all die Piloten mit zeitlichem Handicap, die sich nicht an der Jagd nach den größten Strecken beteiligen können. Beim Liga-Fliegen geht es nicht um episch lange, den ganzen Tag ausnutzende Flüge, es geht um 2,5 schnelle Stunden. Da können auch Piloten mit beschränktem Zeitbudget kräftig mitmischen.

Stillstand gibt es beim OLC keinen. Immer wieder fließen neue Ideen ein. Hinter allem aber steckt die Philosophie: So wenig Regeln und so einfach handhabbar wie möglich, keine Klassenwertung, aber alles, was die Motivation für den Segelflug steigert und den Breitensport in den Vereinen fördert!

Hinter dem allen steckt ein hochmotiviertes, in seiner Freizeit ehrenamtlich arbeitendes Organisationsteam, das im Rahmen der gemeinnützigen GmbH Segelflugszene ohne jegliche Gewinnerzielungsabsicht arbeitet (im Gegensatz zu einer nicht gemeinnützigen, das heißt üblichen GmbH, die eine Gewinnerzielungsabsicht haben muss). Nur ganz ohne Geld lässt sich nicht alles betreiben. Wer hier den OLC unterstützen will, kann dies mit einer jährlichen 12 € Kleinspende gerne realisieren. Wie das geht, das erfährt man auf der OLC-website unter OLC unterstützen. Der OLC bedankt sich dann für diese Kleinspende mit einem freundlich grinsenden OLC Sympathie-Smiley neben dem Teilnehmernamen in den Wertungen.

Gerhard Marzinzik


Looking back to the future: The OLC has revolutionized gliding Friday, 23. July 2021 translate news

Does anyone remember what the decentralized competitive scene looked like before the turn of the millennium? Does anyone know the time from the years before 1999, when the OLC was launched? What is taken for granted today was - just 20 years back - behind the horizon of the vast majority of us.

In the pre-OLC era there was in Germany only the German championship in distance gliding (DMSt) with the evaluation of three declared flights. Months after the flighst you found out who had achieved what in this competition. The DMSt was conducted in secret.

The OLC has awakened gliding from this deep sleep. It was Reiner Rose's idea and merit in 1999 to bring together the then still young World Wide Web - it was not publicly available until 1993 - and the GPS documentation of flights. GPS documentation was born at the 1995 World Gliding Championships in New Zealand in competitive gliding. Previously, time cameras or timekeeping at the start and finish line were used to document the flights, decentralized flights were documented by photos of the departure point and turning points. The speed rating belonged to utopia.

In this competition the OLC brought the worldwide daily rating and at the same time the speed rating as an absolute innovation. Flight paths and altitudes were got public. Suddenly everyone was able to analyse the reported cross-country flights down to the smallest detail.

So the OLC has revolutionized the documentation process and helped cross-country and competition gliding to a performance boost, as it can only be compared with the distribution of cross-country flight theory by world champion Heinz Huth in the 1960s in Germany and the introduction of fiber composite construction for gliders. Tracks, lee wave locations and the hot spots in the Alps were soon no longer a secret. The command was: analyze, follow up and improve. Today every newcomer or competition pilot interested in a particular region has a huge archive available in the OLC that goes back to 2006 for their preparations.

The waiver of declaration of the cross-country flights was possible for the first time with GPS documentation and made a major contribution to this explosion in performance. Without the obligation to declare the turn points the route selection could be modified during the flight so that the greatest possible distance was achieved at the end of the day. It was no longer the quality of the weather forecast, i.e. the accessibility of turning points near weather limits, that determined the success of the competition but the trained meteorological eye of the pilot and his choice of flight path. With the free choice of turning points the OLC also introduced the scoring over several (six) legs and thus once again made it easier to fly the greatest possible daily distances.

This revolution was possible due to the OLC’s the independence of the OLC organization team from other institutions. This gave the team a freedom of thought and action previously unknown in organized sport. No traditional functionary could speak in. New things were decided on a short route to introduction without extensive coordination work in committees and sub-committees.

And then gliding was a competitive sport for the entire gliding season! The idea of the glider league with its Formula 1 rating created an exciting comparison over the entire season and not only for individual pilots, but also for club teams! Chasing success, experiencing the excitement in sport, with league flying all pilots with a time handicap who cannot take part in the hunt for the biggest distances can now do that. League flying is not about epic long flights that take advantage of the whole day, it is about 2.5 hours of speed. Even pilots with limited time budgets can get involved.

There is no standstill with the OLC. New ideas keep coming in. But behind everything is the philosophy: only few rules and as easy to use as possible, no class rating, but everything that increases motivation for gliding and promotes popular sport in the clubs!

Behind all of this is a highly motivated organization team who work voluntarily in their free time and who work within the framework of the non-profit GmbH Segelflugszene without any intention of making a profit (in contrast to a usual GmbH, which must have an intention to make a profit). But not everything can be done without money. Anyone who wants to support the OLC can do so with an annual small donation of € 12. You can find out how to do this on the OLC website under OLC unterstützen Support OLC. The OLC then thanks for this small donation with a friendly grinning OLC sympathy smiley next to the participant's name in the ratings.

Gerhard Marzinzik


Mit vielen Neuerungen in die Saison / With many innovations in the season Friday, 05. March 2021 translate news

preUpload SeeYou > OLC
 
OLC > "Open in SeeYou"
Mit vielen Neuerungen in die Saison
Es ist gerade mal Anfang März und die Thermik ist schon an. Bereits am Sonntag, dem letzten Februartag, füllten die ersten großen Flüge die OLC-Deutschland-Wertung. Noch aber stehen in der weltweit geführten Gesamtwertung die Flüge von der Südhalbkugel ganz oben. Hier hat sich der OLC erneut als die internationale Wettbewerbsplattform erwiesen. 2655 Piloten haben da mehr als 7200 Flüge gemeldet – vorneweg Australien und Neuseeland.In die Europa-Saison startet der OLC jetzt mit einigen neuen Features, die das Hochladen der Flüge, die spätere Analyse und Vergleiche erleichtern.Von vielen vermisst, jetzt erneut aktiv: Aus LXNAV-Geräten wie denen der LX9000-Serie können die Flüge wieder direkt ins OLC-Portal geladen werden. Die schon 2014 eingeführte Funktion war aus Datenschutz-Gründen für ein Jahr ausgesetzt. In zwei Wochen haben LXNAV-Nutzer wieder den direkten Meldezugang zum OLC. Und jeder, der seinen Flug erst einmal in SeeYou genauer ansieht und ihn erst dann melden will, kann dies jetzt wieder direkt aus SeeYou heraus.Der Vergleich der eigenen Streckenwahl und der des Vorankommens fällt nun noch leichter. Bei Aufruf eines Flugs kann jeder unter „Meeting Points“ sofort sehen, wer an einem Tag auf denselben Strecken unterwegs war. Nebenbei: Für die Deutschland-Wertung gab es das schon immer: Die Karte mit allen Flugspuren eines Tages. Der Button steckt oben in der Menüzeile, wo auch Satellitenbilder und Wetter- und Windkarten für den Tag abgerufen werden können.Mit „Open in SeeYou“ kommt ein für alle frei zugängliches neues Analyse-Tool: Ein Mausklick führt hier aus der OLC-Flugdarstellung in das Analyseprogramm SeeYou. Dort stehen jedem eingeloggten OLC-Nutzer die wichtigsten Auswertefunktionen der Software zur Verfügung.

With many innovations in the season
It's just the beginning of March and the thermals are already on. On Sunday, the last day of February, the first big flights filled the OLC Germany score. However, flights from the southern hemisphere are still at the top of the global overall ranking. Here the OLC has once again proven to be the international competition platform. 2655 pilots reported more than 7200 flights - Australia and New Zealand in the lead.
The OLC is now starting the European season with a number of new features that make it easier to upload flights, analyze them and compare them later.
Missed by many pilots, now active again: The flights from LXNAV devices such as those of the LX9000 series can be uploaded directly into the OLC portal. The function, which was introduced in 2014, was suspended for one year for data protection reasons. In two weeks, LXNAV users will have direct reporting access to the OLC again. And anyone who first takes a closer look at their flight in SeeYou and only then wants to upload it can now do so again directly from SeeYou.
The comparison of your own route selection and that of the progress is now even easier. When a flight is called up, everyone can immediately see under “Meeting Points” who was on the same route. By the way: For the Germany score, that has always been so: the map with all flight tracks for one day. The button is at the top of the menu bar, where satellite images and weather and wind maps for the day can be called up.
With "Open in SeeYou" comes a new analysis tool that is freely accessible to everyone: a mouse click leads from the flight display to the SeeYou analysis program. The most important evaluation functions of the software are available there to every logged-in OLC user.

Late Night Soaring - Jetzt auch fürs Flachland Saturday, 27. February 2021 translate news

Mittlerweile hat der Streckenflug Weiterbildungskanal auf YouTube vom SFZ Königsdorf und vom AFZ Unterwössen bereits über 1000 Abonnenten und die ersten Vorträge haben schon über 4000 Klicks. Seit letzter Woche gibt es, neben dem traditionellem Donnerstags 20:30h Termin für die Alpen, zusätzlich auch einen Flachland Termin, der dienstags um 20:30h auf dem selben Kanal läuft. Eine Gruppe um Jan Rothhardt hatte ein ähnliches Vorhaben, wie das Königsdorfer/Unterwössener Projekt und schnell war man sich einig, es auf dem selben Kanal laufen zu lassen, so dass der YouTube Kanal zu der Weiterbildungsplattform im Segelflug schlechthin werden könnte.
Unter https://www.youtube.com/channel/UCTGeJxLmkAUI_GFLZ3IWdbA kann man sich sowohl die bisherigen Folgen anschauen, als auch den kommenden beitreten.
 
Mathias Schunk
 
Der erste "Flatlands" Late
Night Soaring ging um
den neuen Luftraum Berlin
und um den Gebrauch von
Wasserballast bei
dezentralen Flügen
 
Nächste Woche geht
es am Donnerstag um
die Karawanken und den
möglichen Weiterflug an
die Adria, sowie um
Neuigkeiten bei See You
Am Dienstag bei der
zweiten Flachland Ausgabe
geht es ums Fliegen auf
der Sandschiene nach Polen
und um die Thermikkarte
„Glidinghotspots“
 

Sonderausgabe der OLC-Story Tuesday, 23. February 2021 translate news

Die OLC-Story von Henrik Theis über sein Jahr 2020 mit dem OLC-Discus.
Eine geniale Präsentationsidee - vor allem für Handies.
Natürlich sind die einzelnen Sequenzen vergrößerbar!

 


1122 km über Sahara-Sand / 1122 km over Sahara sand Monday, 22. February 2021 translate news

Zwar nicht über Nordafrika, aber dem Sand der Sahara, den die starke Südströmung in den letzten Tagen nach Europa getragen hat, konnte Robert Prat am Sonntag mit einer ASG 29E rund 1100 Kilometer erfliegen. Nach Start in Saint-Gaudens nutzte Prat die Leewellen der Pyrenäen für die Distanz zwischen Atlantik und Mittelmeer. Den größten Teil des Flugs verbrachte er in rund 5000 Metern Höhe über der Staubglocke. Mehr über den schnellen Flug mit 150 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit im Online Contest.
 
Not over North Africa, but the sand of the Sahara, which the strong southern current has carried to Europe in the last few days, Robert Prat was able to fly around 1,100 kilometers with an ASG 29E on Sunday. After starting in Saint-Gaudens the French pilot used the lee waves of the Pyrenees for the distance between the Atlantic and the Mediterranean. He spent most of the flight at around 5000 meters above the dust cover. More about the fast flight at 150 kph average speed in the online contest.
 

Late Night Soaring: ein echtes Schmankerl für Runde fünf Saturday, 20. February 2021 translate news

Mittlerweile hat der neugeschaffene YouTube Kanal vom SFZ Königsdorf und vom AFZ Unterwössen bereits über 800 Abonnenten. Bei jeweils bis zu knapp 800 live Zuhörern wurden die Videos der ersten Veranstaltungen zusätzlich schon teilweise über 3500mal angeklickt. Selbst die parallel statt gefundene Marslandung am vergangenen Donnerstag tat dem Interesse kaum Abbruch.
Nächste Woche erwartet Euch ein echtes Schmankerl: Hermann Trimmel und Wolfgang Janowitsch, nicht nur erfolgreiche Alpenflieger (erste FAI 1000er in den Alpen, sowie ersten 1500km in den Alpen und Europa), sondern auch ein überaus erfolgreiches Trainer-Trainee Gespann, welches bisher zu zwei Weltmeister- und fünf Europameistertiteln für Wolfgang führte.
Unter https://www.youtube.com/channel/UCTGeJxLmkAUI_GFLZ3IWdbA kann man sich sowohl die bisherigen Folgen anschauen, als auch den kommenden beitreten.

Mathias Schunk
 
Der zuvor besprochene Fluggebiet
wird mit Hilfe eine 3D Animation
eines Fluges „nachgeflogen“
Das Late Night Soaring Team
vom letzten Donnerstag: Simon
Lemmerer, Jan Lyczywek,
Jon Meis, Mathias Schunk
und Benny Bachmaier
Jon Meis zeigt Neuigkeiten
bei Top Meteo

 


Segelfliegen zur Prime Time im TV Thursday, 18. February 2021 translate news

Eine Folge für "Heimat der Rekorde" wurde in Königsdorf gedreht
Zweimal war das Segelflugzentrum Königsdorf im Jahr 2020 Schauplatz eines Fernseh Drehs. Im Gegensatz zu dem Dreh für Hubert ohne Staller im Juni, wo die Startbahn nur als Kulisse für eine Überholszene auf einer Strasse diente, stand im Oktober das Segelfliegen selbst im Vordergrund. Für die seit Anfang letzten Jahres laufende Serie des Bayerischen Fernsehen "Heimat der Rekorde", die über Rekorde jeglicher Art in Bayern berichtet, ging es dabei um den Europarekord, den Mathias Schunk im vorletzten Jahr aufgestellt hat. Ausgestrahlt wurde die Folge am 8.2. zur Prime Time um 20:15h.
Der Bericht, der allein der Flugaufnahmen sehenswert ist ist in der Mediathek unter folgendem Link abrufbar: https://www.br.de/mediathek/video/heimat-der-rekorde-der-weiteste-segelflug-europas-av:60264a38ebf231001aefec80
 
Mathias Schunk
 
 
Für den Beitrag über den
Europarekord wurden
tolle Flugaufnahmen gedreht.
 

Peter H. Braasch
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