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Saturday, 05. October 2019 Segelflug-Bundesliga 2019: Der Süden verliert, im Norden wird aufgestiegen ;-) translate news

Das war das Resümee von Heiko Hertrichs beeindruckender Saison-Analyse, vorgetragen auf dem OLC - Finale am 5. Oktober in Poppenhausen.
Doch alles der Reihe nach ...
Für den sportbegeisterten Segelflieger gibt es am ersten Samstag im Oktober nur einen Termin: das OLC Liga-Finale in Poppenhausen! Wer noch nie dabei war und denkt, dass es sich dabei um eine Urkundenübergabe mit Händeschütteln handelt, der irrt. Vielmehr stehen der persönliche Erfahrungsaustausch, die hochkarätigen Vorträge wie die Wetteranalysen von Wetter-Spezialist Bernd Fischer von TopMeteo und die fundierten Liga-Analysen von Heiko Hertrich im Vordergund. Als Special-Guest hatte der OLC in diesem Jahr den mehrfachen Welt- und Europameister Wolfgang Janowitsch eingeladen, der gemeinsam mit Ludwig Stark aus Österreich angereist war. Neben den Vorträgen der  "alten Hasen" steht das Liga-Finale aber vor allem im Zeichen der Nachwuchsförderung, die dem OLC seit jeher eine Herzensangelegenheit ist.
Über 10 Jahre nachhaltige Jugendförderung - Erfolgsgeschichte OLC-Discus
Jedes Jahr hat ein ambitionierter Nachwuchspilot die Chance, den von Wilfried Großkinsky zur Verfügung gestellten Discus 2cT ein Jahr lang nutzen zu dürfen. Am Samstag wurde der OLC-Discus bereits zum 11. Mal vergeben. Das Förderflugzeug hat im Laufe der Jahre - auch dank der intensiven Betreuung der Jugendlichen durch Wilfried Großkinsky -  viele sehr erfolgreiche Wettbewerbspiloten hervorgebracht. Keine Frage also, dass die Junioren auf diesen Programmpunkt besonders hinfiebern. Maßgeblich für die Entscheidung ist unter anderem die Platzierung in der OLC Junior Challenge, die 2019 Maximilian Dorsch vom AC Bamberg mit respektablem Punkteabstand für sich entschied. Max kam bereits im Jahr 2015 in den Genuss des Förderflugzeugs. Am Ende entschied sich die Jury für Henrik Theiss von der FLG Grabenstetten, der das Flugzeug in Poppenhausen von Marcel Kaspari übernehmen durfte und nun die Chance hat, mit dem "OLC" fliegerisch über sich hinauszuwachsen.
Einen Smiley und Anwesenheit - das sollte man schon erwarten können
Neben dem OLC-Discus vergibt Wilfried Großkinsky jedes Jahr mehrere Sach- und Geldpreise. So erhielt Maximilian Dorsch einen Geldpreis von 750 Euro, der Drittplatzierte Markus Uhlig eine Einladung zum 1.000-Kilometer-Camp in Bitterwasser, der Viertplatzierte Philip Goralski einen Geldpreis über 250 Euro. Maximilan Dorsch darf sich darüber hinaus für den Gewinn des Bitterwasser Cups über einen 10 Tage All-Inklusive Aufenthalt in Bitterwasser freuen. Der Zweitplatzierte der Junior Challenge war nicht anwesend, seinen Geldpreis in Höhe von 500 Euro wird er aus diesem Grund nicht erhalten.
Wie schon im Vorjahr haben es nicht alle für den OLC-Discus nominierten und angeschriebenen Junioren für nötig gehalten, sich zurückzumelden. "Es gibt immer Gründe, die im Weg stehen können, etwa beruflicher oder privater Art. Aber selbst dann kann man sich wenigstens abmelden", so Gerd-Peter Lauer.
Vergabe der OLC LS 8 neo - Eric Schneider fliegt konsequent auf Sieg
Das zweite Förderflugzeug, die LS 8 neo, wird in der neuen Saison von Eric Schneider von der FSG Hammelburg geflogen, der das von Ralph Bürklin gestiftete Flugzeug von Philipp Lauer übernehmen durfte. Bereits ab Mitte der Saison zeigte sich, dass Eric in der für die Vergabe entscheidenden Wertung 'U25-Liga Pilotenprofile' ganz konsequent 'auf Sieg' fliegt. So lag er dann letztendlich mit 1.530,72 Punkten, die er an 17 Runden (!) erflogen hatte, uneinholbar vorne. Und jungendliche Piloten in seinem Verein hatte er, so wie es in den Statuten für die LS 8 neo Vergabe steht, motiviert und mitgezogen: Am Ende erreichte die LSG Hammelburg in der U25 - Juniorenliga Platz 3! Besonders beeindruckt waren seine Flugzeiten in den letzten beiden Jahren 2018 und 2019, nämlich 199 Std. in 2018 und 234 Std. in der OLC-Saison 2019. Sein Sahnehäubchen war jedoch ein 1.109-Punkte-Flug (910 km) mit einer Standard Libelle am 3.7.2019. Und er wird die ihm nun für ein Jahr zugesprochene LS 8 neo auch optimal nutzen können: In den Letzten Tagen wurde Eric Schneider zur Sportförder-Kompanie der Bundeswehr berufen.
Young Eagle Speed Cup - Fliegen mit den Champions in Kiripotib
Keine Preise, sondern nur Urkunden, danach sah es zunächst bei der Siegerehrung des Young Eagle Speed Cups aus, bis Ludwig Starkl Christian Lampert mit einer einwöchigen Teilnahme beim "Flying with the Champions" in Kiripotib überraschte. Ludwig Starkl hatte den Preis gemeinsam mit Wolfgang Janowitsch spontan zur Verfügung gestellt. Das gemeinsame Projekt "Flying with the Champions", bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit haben, gemeinsam mit Welt- und Europameistern unter professioneller Anleitung in Namibia zu fliegen und von ihnen zu lernen, existiert bereits seit sieben Jahren. Der Startplatz Kiripotib bietet dafür ideale Bedingungen.
Weltmeister Wolfgang Janowitsch: "Wenn ich jemand anderem den Sieg nicht gönne, bin ich ihn selbst nicht wert"
Absolutes Highlight des Nachmittags war der Soaring Talk zwischen Gerd-Peter Lauer und dem zweifachen Weltmeister Wolfgang Janowitsch, der sich rund um die Frage "Wie werde ich Weltmeister?" drehte. Anders als beim Frontalvortrag, wie man ihn von anderen Veranstaltungen kennt und bei dem der Referent strikt seinem vorher erarbeiteten Skript folgt, entsteht beim Soaring Talk ein lebendiges Gespräch. Dies führt oftmals dazu, dass sich der eingeladene Gast öffnet und wertvolle Gedanken mit dem Publikum teilt, die er bei einem gewöhnlichen Vortrag für sich behalten hätte.
So war es auch am Samstag, als Wolfgang Janowitsch seinen Zuhörern tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt erlaubte. Schnell wurde klar, bei Janowitsch spielt die mentale Stärke eine zentrale Rolle, denn handwerklich fliegen - wir erinnern uns an den Talk mit Michael Sommer im Vorjahr - können bei einer Weltmeisterschaft alle. Diese mentale Stärke aber kann man sicht nicht anlesen, sie muss ins Unterbewusstsein, man muss sie leben. "Ich nenne es auch Gedankenhygiene", beschreibt Janowitsch sein Vorgehen, sich im Alltag von negativen Gedanken zu befreien und Entspannung zu üben. Zur mentalen Stärke gehört aber auch, wie man mit Enttäuschungen umgeht und diese verarbeitet. "Anstatt mich über eine eigene, vermeintlich schlechte Entscheidung im Wettbewerb zu ärgern und mich hineinzusteigern, freue ich mich für den Konkurrenten, dass er eben diesmal die bessere Entscheidung getroffen hat." Denn die Entwicklung eines erfolgreichen Sportlers verläuft nie gerade, es geht immer auf und ab, erklärt Janowitsch. Gerade am Anfang kommt man aber schnell in eine Frustspirale, etwa wenn auf die ersten erfolgreichen Wettbewerbe eine Niederlage auf die andere folgt. "Viele kommen aus dieser Spirale nicht mehr raus", berichtet er. Dann kann es helfen, sich in Erinnerung zu rufen, wieso man eigentlich fliegt und zur kindlichen Begeisterung für das Fliegen zurückzufinden. Bei alldem darf das Ergebnis nie im Vordergrund stehen, sonst verkrampft man. Nur wenn man dies alles umsetzen kann, wird man ein Leben lang Spaß am Segelfliegen haben und erfolgreich sein.
Nass im Süden, hohe Trockenheit im Norden - Bernd Fischer und Heiko Hertrich analysieren die Liga-Saison
Die Saison 2019 war aus meteorologischer und sportlicher Sicht eine gute, von der Rekordsaison 2018 aber war sie weit entfernt - da waren sich Liga-Analyst Heiko Hertrich und TopMeteo-Meteorologe Bernd Fischer einig. Die Analysen von Heiko Hertrich brachten Bermerkenswertes zu Tage: Auffällig waren in 2019 vor allem die knappen Punkteabstände zwischen den Vereinen, die oft im 0,-Bereich lagen. Keine Mannschaft erreichte die 400-Runden-Speedpunkte, die in 2018 in der ersten Runde reihenweise fielen. Und ein Blick in Abschlusstabellen zeigt: Unter den sieben Absteigern aus der ersten Bundesliga finden sich fünf aus Baden-Württemberg und unter den Aufsteigern in die erste Liga kein einziger. Unter den sieben Absteigern aus der 2. Bundesliga dagegen wieder fünf Vereine aus Baden-Württemberg.
An den Tabellenspitzen dagegen glänzen die Clubs aus dem Norden. Lag es dieses Jahr also wirklich am Wetter? Gab es am Ende das berüchtigte Nord-Süd-Gefälle und keine ausgleichende Gerechtigkeit? Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht, wie auch die Analyse von Bernd Fischer zeigte. Über die Saison gesehen war es im Süden zu nass, im Norden dagegen herrschte eine hohe Trockenheit. Dazu kamen die schnellen Wetterlagen in den Runden 14-17 im Norden, in denen Rinteln drei Rundensiege in Folge erfliegen konnte - und das nicht nur am Hang.
U25: Königsdorf holt den vierten Titel, doch Oerlinghausen will angreifen
2016, 2017, 2018, 2019 - Königsdorf holt den vierten Meistertitel in Folge. Doch die Übermacht der Königsdorfer in der U25-Liga scheint nicht in Stein gemeißelt, denn 2019 erlebten wir ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Königsdorf und Oerlinghausen. Mit einer konstanten Leistung über die gesamte Saison haben beide Teams den Meister- und Vizemeister-Titel redlich verdient. Großen Respekt verdienen auch die Drittplatzierten aus Hammelburg, allen voran Eric Schneider, der sein Team immer wieder aufs Neue motiviert hat. 2020 wollen die Oerlinghausener die Siegesserie der Königsdorfer stoppen. Die neue Saison verspricht also wieder Hochspannung.
Kommt jetzt die kombinierte Wertung aus U25 und Bundesliga?
Trotz aller Euphorie über die Leistungen der OLC-Junioren lässt sich die allgemeine Situation in den Vereinen nicht schön reden. "Die Anzahl der U25-Piloten nimmt stark ab", berichtet Gerd-Peter Lauer. Nachwuchssorgen plagen selbst die U25-Rekordmeister vom SFZ Königsdorf. Zählte der viermalige Meister 2017 noch 16 aktive U25-Piloten, waren es 2019 nur noch acht, Tendenz abnehmend. Dennoch: In vielen Liga-Vereinen melden überhaupt keine Jugendlichen Flüge in den OLC. Um das Leistungsniveau von "Jung bis Alt" abzubilden, wäre künftig eine kombinierte Wertung aus Bundesliga und U25 denkbar. Was noch auffiel: Die U25-Junioren sind vor allem bei gutem Wetter aktiv, bei schwierigen Wetterlagen, dann wenn die "Big Points" zu holen sind, schafft es kaum ein Team, drei Piloten in die Wertung zu bekommen.
 
Text: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
Bilder: Stefan Harries
 
Marcel Kaspari bedankt sich mit einer perfekten Präsentation und netten Worten für ein Jahr Discus 2 CT 18m (etwas dahinter Stifter Wilfried Großkinsky)
Henrik Theiss (FLG Grabenstetten) ist neue Nutzer des Discus 2 CT 18m für das OLC-Jahr 2020 (links Stifter Wilfried Großkinsky, rechts OLC-Boss Reiner Rose).
Die Urkunde ...
Der Discus 2 CT 18m … ein Erfolgskonzept seit über 10 Jahren (von links): Stifter Wilfried Gr0ßkinsky, Henrik Theis und Reiner Rose
Die Sieger der OLC Junior-Challenge (von links): Henrik Theiss (5.), Markus Uhlig (3., FC Grossrückerswalde), Maximilian Dorsch (1., AC Bamberg), Philipp Goralski (4., HAC Boberg)
Danksagung für ein Jahr LS 8 neo (von re.): Moderator Gerd Peter Lauer, Nutzer Philipp Lauer, Stifter Ralph Bürklin und Reiner Rose) … exquisite Pralinen und ein wunderschönes Bild von der LS 8 neo als kleines Dankeschön ;-)
Eric Schneider (FSG Hammelburg) hat sich mit beeindruckenden Leistungen zielstrebig zum ‘OLC-Fördertalent‘ hochgeflogen, neben ihm der Stifter Ralph Bürklin.
Die Urkunde ...
Die LS 8 neo (von links); Stifter Ralph Bürklin, Eric Schneider und Reiner Rose
Maximilian Dorsch hat den europaweit ausgeschriebenen Juniorenwettbewerb ‘Bitterwasser Cup‘ gewonnen und darf nun bereits zum zweiten Mal nach Bitterwasser. Es freut sich mit ihm board member Rainer Hog.
Die Sieger der OLC-Plus Longdistance Wertung (von links): Alexander Müller (3., LSG Bayreuth), Mathias Schunk (2., SFZ Königsdorf), Bernd Goretzki (1., LSV Rinteln)
In Sachen Speed macht ihnen so schnell keiner was vor (von links): Jan Kretzschmar (1., AC Lichtenfels), Reinhard Schramme (3., LSV Rinteln), Michael Möker (2., LSV Burgdorf)
Ludwig Starkl (AT) von ‘Flying with the Champions’ hatte als Gastgeschenk für einen erfolgreichen Junior einen Aufenthalt in Kiripotib (Namibia) mitgebracht. Der Glückliche war dann letztendlich Christian Lampert (FSV Grabfeld), der Vize-Sieger des Young Eagle Speed Cups (im Bild rechts neben ihm Ludwig Starkl).
Star-Gast des Abends war der mehrfache Weltmeister und mehrfache Vize-Weltmeister Wolfgang Janowitsch aus Österreich. Die geniale Abrundung seines Besuches war dann der Soaring-Talk mit Gerd Peter Lauer, der ihm dann Informationen und geradezu Weisheiten entlockte, die man so schnell in keinem Frontal-Vortrag geboten bekommt – hier addierte sich das Potential zweier Experten … einmalig!
Bernd Fischer (TopMeteo) fasste das Jahr zusammen und zog seine Schüsse. Das war unter dem Strich ein markanter Schlußpunkt unter seine wöchentlichen Rundenberichte. Die Kombination aus meteorologischen Wissen plus seiner eigenen Flugerfahrung … das ist der Bringer und fasziniert allwöchenttlich während der Liga-Saison.
Heiko Hertrichs Rückblick auf die Liga-Saison, vor allem die Rückschlüsse, die er dann aus den Erkenntnissen zieht … das alles hat mittlerweile Kult-Status und verleiht dem Segelflug eine Dynamik und Sport-Spannung, wie man sie eben auch in anderen Sportarten kennt und das wöchentlich & alljährlich!
Bei über 150 Besuchern war das Von Steinrück-Haus in Poppenhausen gut gefüllt … eine maßgeschneiderte Location für das OLC-Finale … diesmal fanden sogar die beiden Rümpfe von Discus 2 CT 18m und LS 8 neo Platz!
Die Sieger der U25-Juniorenliga (von links): FSG Hammelburg (3. Platz), SFZ Königsdorf (Deutscher Meister), FG Oerlinghausen (Deutscher Vizemeister) … und in Oerlinghausen hat man auch schon einen Plan, wie man in der OLC-Saison 2020 Königsdorf knacken kann!
Die Sieger der Quali-Bundesliga (von links): FSV Eisenhüttenstadt (3. Platz, Sportfreund Denny Bernsee war extra aus Eisenhüttenstadt angereist!), LVI Hankensbüttel (Deutscher Vizemeister) und LSV Bückeburg-Weinberg (Deutscher Meister, Rühlefix hat die Urkunde fest im Griff!)
Die Sieger der 2. Segelflug-Bundesliga (von links): AC Bad Nauheim (Deutscher Vizemeister), FG Oerlinghausen (Deutscher Meister) und AC Schweinfurt (3. Platz).
Die Sieger der Segelflug-Bundesliga (von links): LSG Bayreuth (3. Platz), LSV Rinteln (Deutscher Meister), LSV Burgdorf (Deutscher Vizemeister).
 
 

Tuesday, 01. October 2019 1. E-Glide Contest auf dem HPH Shark FES in Pavullo, Italien translate news

Teilnehmer des E-Glides, der 13.5m WM und die Wettbewerbsleitung samt Helfern
In den letzten Jahren hat sich das FES-Antriebskonzept nach und nach auf dem Markt etabliert, wurde dabei aber leider wertungstechnisch wie ein klassisches Turbo-Triebwerk betrachtet – zum Zeitpunkt der ersten Motornutzung endet der Wertungsflug. Der Unterschied zwischen klassischen Turbo-Triebwerken und dem smarten Elektro-Antrieb ist jedoch philosophie-bedingt wesentlich größer und bietet viel Raum den Segelflug bzw. den kombinierten Motor-Segelflug neu zu definieren. Eine Arbeitsgruppe der FAI plante daher zusammen mit einigen Enthusiasten einen ersten zentralen Testwettbewerb im sogenannten „E-Glide“, parallel zu der Anfang September in Pavullo/Italien stattfindenden 13,5m WM. Durch glücklichen Zufall ergab sich für mich die Möglichkeit, an diesem Wettbewerb mit einem HPH 304e Shark teilzunehmen. An dieser Stelle möchte ich einen großen Dank an das gesamte Team von HPH Sailplanes für diesen schönen Flieger ausrichten!
Das Wettbewerbsgebiet lag dabei im nördlichen Teil der Apenninen, das Fluggeschehen spielte sich im wesentlichem zwischen der nordöstlichen Tiefebene und dem südwestlich gelegenen Apenninen-Hauptkamm ab. Das beflogene Relief lag zwischen 300m – 1500m MSL und bestand aus unstrukturierten, landwirtschaftlich genutzten Hügeln. Die Flughöhe lag meistens zwischen Gipfelniveau der Hügel und ca. 1500m-1700m MSL. Da Wind und Sonne aus entgegengesetzter Richtung kamen, war richtiger Hangflug selten möglich, meistens sprang man von Lee-Bart zu Lee-Bart. Trotz der landwirtschaftlichen Nutzung gab es wegen allgegenwärtiger Hangneigung nur eine Handvoll an Flugplätzen und akzeptablen Landefeldern im gesamten Gebiet, welche in einer Art Katalog erfasst waren.
Der Shark lag ab dem ersten Tag gut in der Hand und war selbst mit Wasser angenehm zu fliegen. Durch die große Flügelfläche besaß er ein gutmütiges Flugverhalten und stieg selbst in schwacher Thermik hervorragend. Das bequeme Cockpit und insbesondere die simple Bedienung des Motors machten die Fliegerei trotz der schwierigen Wetterbedingungen zu einem genussvollen Spiel zwischen Natur und Technik.
Die Wettbewerbsregeln lassen sich in der Kürze wie folgt erklären: Hauptgedanke des Wettbewerbes war nicht die Bestrafung der Motornutzung, sondern die explizite Freigabe eines Energie-Kontingents zur Nutzung während des Wertungsfluges (meistens 2 kWh). Wer mit Restenergie ins Ziel kam, hat wertungstechnisch Energie verschenkt. Wer mehr Energie benötigt hatte, wurde mit 15 Minuten Zeitstrafe je KWh belegt. Der Abflug erfolgte als Regatta-Start. Basis für die Wertung war die indexkorrigierte und mit eventuellen Zeitstrafen belegte Differenzzeit in Minuten auf den Tagessieger. Diese Differenzzeit wurde ähnlich zur Tour de France über den Wettbewerb aufsummiert.
Alles in allem wurde die Fliegerei durch diesen Motor-Joker in schwierigem Terrain wesentlich entspannt. Mit gemeinsamen Debriefings in kleiner und geselliger Runde konnten wir die zu diskutierenden Details der Wettbewerbsform ausfindig machen und verlebten auch aufgrund der intensiven Bemühungen der Ausrichter eine unvergessliche Zeit vor Ort.
Ein sehr ausführlicher Bericht, in welchem ich auch auf die taktischen Ansätze zur Motornutzung eingehe, ist hier (http://fliegen-im-erzgebirge.de/2019/1016/bericht.html) zu finden.
 
Text: Markus Uhlig
Bilder: Tilo Holighaus/Markus Uhlig
 
Die deutschen Piloten zusammen mit der italienischen Verteidigungsministerin
Der HPH 304eS Shark FES
Der Flugplatz zwischen idyllischen Hügeln
Die erste Hälfte war geprägt von schwülwarmer, feuchter Luft und Gewittern
Die zweite Hälfte stand unter dem Einfluss von trockener Kaltluft mit besseren Sichtweiten
Der Flugplatz und die unlandbare Umgebung, am Horizont rechts die Stadt Modena
 

Saturday, 28. September 2019 OLC-Finale in Poppenhausen: Die Sieger werden erwartet translate news

Wer bekommt für ein Jahr den OLC – Discus … denn … nur wer da ist kann gewinnen!

… und die LS8 neo maßgeschneidert für einen Wettbewerbs-Crack … wer ist es?

Teilnehmer der 1.000 Km Camps in Bitterwasser … nur die Besten erhalten den Zuschlag!

Die OLC Long-Distance Champions sind
Deutscher Meister: Bernd Goretzki (LSV Rinteln), ist anwesend!
Deutscher Vize-Meister: Mathias Schunk (SFZ Königsdorf), ist anwesend!
Drittplatzierter: Alexander Müller (LSG Bayreuth), ist anwesend!
 
Und als Speed-Cracks profilierten sich
Deutscher Meister: Jan Kretzschmar (AC Lichtenfels), ist anwesend!
Deutscher Vize-Meister: Michael Möker (LSV Burgdorf), ist anwesend!
Drittplatzierter: Reinhard Schramme (LSV Rinteln), ist anwesend!
 
Die Segelflug-Bundesliga – die Krone des Vereinssports in Deutschland
U25 Juniorenliga
Deutscher Meister: SFZ Königsdorf, sind anwesend!
Deutscher Vize-Meister: FG Oerlinghausen, sind anwesend!
Drittplatzierter: FSG Hammelburg, sind anwesend!
 
Quali-Liga (Aufstieg in die 2. Segelflug-Bundesliga)
Deutscher Meister: LSV Bückeburg-Weinberg, sind anwesend!
Deutscher Vize-Meister: LVI Hankensbüttel, sind anwesend!
Drittplatzierter: FSV Eisenhüttenstadt (Besuch erwünscht, erbitten Info)
 
2. Segelflug-Bundesliga (Aufstieg in die Segelflug-Bundesliga)
Deutscher Meister: FG Oerlinghausen, sind anwesend!
Deutscher Vize-Meister: AC Bad Nauheim, sind anwesend!
Drittplatzierter: AC Schweinfurt, sind anwesend!
 
Segelflug-Bundesliga
Deutscher Meister: LSV Rinteln (Perfekte Info: 25 ‘Mitfeierer‘ werden kommen!)
Deutscher Vize-Meister: LSV Burgdorf, sind anwesend!
Drittplatzierter: LSG Bayreuth, sind anwesend!
 
Zeigt mit eurem Besuch, dass ihr noch ursprüngliche Segelflug-Begeisterung im Blut habt und auch so jubeln könnt wie die zum Beispiel die Fußballer.
 
Hier ist nochmal das komplette Programm.
 
Und zur Einstimmung aus dem OLC-Magazin der Bericht vom Vorjahr.
 
Bis zum nächsten Samstag:
5. Oktober 2019, Poppenhausen (unterhalb Wasserkuppe), Von-Steinrück-Haus, Beginn 13:00 Uhr
 
Wir freuen uns auf euch ;-))

 


Thursday, 19. September 2019 Aktuelle Informationen aus der OLC-Flotte translate news

Schon wieder nähert sich das Jahr dem Ende und zum 31.12.2019 besteht die OLC-Flotte bereits seit 5 Jahren. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Kunden und Freunden, die uns das Vertrauen geschenkt haben, ein Versicherungskonzept aufzubauen, welches sich für alle OLC-Mitglieder positiv ausgewirkt hat. Wir können auch mit Recht behaupten, allen Kritikern zum Trotz, dass unser Service und besonders die Schadenabwicklung sehr positives Feedback erhalten hat. Wir haben zwischenzeitlich über 70 Schadenfälle abgewickelt und es sind soweit uns bekannt ist, keine Beschwerden beim OLC aufgetreten.
Wir werden keine Mühen scheuen, mit guter Erreichbarkeit und bestem Service alle Mitglieder zufrieden zu stellen und bitten natürlich weiterhin, diesem einmaligen Projekt zu folgen. Dies gilt vor allem für Diejenigen, die noch nicht Mitglied der OLC Flottenversicherung sind.
Auch die Rabattkonstruktion wird weiterhin bestehen bleiben, wobei wir nicht mehr die Verträge des Vorversicherers benötigen, sondern unsere eigenen Tarife verwenden. Allerdings müssen wir auch der Tatsache Rechnung tragen, dass sich der Markt im Luftfahrtsegment verändert und weniger Kapazitäten auf dem Markt zur Verfügung stehen. Dies bedeutet, dass sich diverse Versicherer aus dem Segment Luftfahrtversicherung zurückgezogen haben. Um im Vorwege dem Sanierungsbegehren der Versicherer zu begegnen und auch im Hinblick auf die Homogenität der Versicherungsgemeinschaft werden wir einige Verträge überprüfen und anpassen müssen. Dies bezieht sich insbesondere auf schadenbelastete Verträge. Wir denken, dass dies ein risikogerechter Ausgleich innerhalb der Versicherungsgemeinschaft ist.
Weiter haben wir, insbesondere weil die Frage immer wieder an uns herangetragen wurde, ein neues Konzept entwickelt, um auch Triebwerksversicherungen anzubieten. In der Kaskoversicherung sind innere Schäden am Triebwerk grundsätzlich ausgeschlossen. Hierfür gibt es schon seit jeher die Möglichkeit, diese separat über eine Triebwerksversicherung abzudecken. Allerdings hat sich lange Jahre kein Versicherer gefunden, der dies zu überschaubaren Prämien anbietet. Wir freuen uns, dass wir Ihnen einen Versicherungsschutz anbieten können, der überschaubar und leicht abzuschließen ist.
Sie finden in der beiliegenden Datei Triebwerk Anfragenformular PHB Deutschland.pdf unser Formular zur Triebwerksversicherung. Die Versicherungssummen und Prämien finden Sie auf dem Anmeldeformular
Wir glauben, dass dies eine hervorragende Innovation ist, weiterhin den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden und hoffen auf eine rege Teilnahme.
Für weitere Fragen stehen wir jederzeit gern zur Verfügung.

Mit Fliegergrüßen PETER H. BRAASCH (Luftfahrt-Versicherungsmakler)

 


Sunday, 08. September 2019 Die Luftsportgemeinschaft Bayreuth trauert um Andreas Baier translate news

2018 durfte Andreas Baier nach dem Sieg der LSG Bayreuth in der Segelflug-Bundesliga als Teamkapitän die Meisterschale in Empfang nehmen
Andreas Baier vor dem Start zu einem Bundesliga-Flug
Bayreuths leidenschaftlichster Segelflieger Andreas Baier ist tot. Der Kapitän der Bundes- und Weltliga-Siegermannschaft von 2015 und 2018 und Organisationsleiter der Segelflug-Weltmeisterschaften 1999, ist am Sonntag nach langer, schwerer Krankheit verstorben.
Bis zuletzt war er mit ganzem Herzen seinem Hobby, der „Faszination Segelfliegen“ verbunden.
In der Saison 2018, als er bereits von seiner Krankheit wusste, flog er noch wahre Höchstleistungen. In 15 von 19 Bundesliga-Runden gehörte er zu den jeweils drei gewerteten LSG-Piloten. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 163,18 km/h über die 2,5-stündige Wertungszeit, der besten LSG-Wertung der ganzen Saison, setzte er am letzten Tag der letzten Runde den spektakulären Schlusspunkt unter ein wochenlanges Kopf-an-Kopf-Rennen, das dem Team der LSG Bayreuth den Deutschen und den Weltmeistertitel eingebracht hat - mit allen Ehrungen, die folgten: Meisterschale, Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bayreuth, Mannschaft des Jahres des Nordbayerischen Kuriers und Ehrenmitgliedschaft im Verein. Dabei war es ihm als Teamkapitän gar nicht recht, dass seine Einzelleistung so hervorgehoben wurde - er betonte stets, dass die Flüge seiner Teamkameraden genau so wichtig für den Sieg waren.
Bereits 2002 war er einer der Hauptmotivatoren für die aktive Beteiligung der Luftsportgemeinschaft an der Bundesliga. Er hat viele Fliegerkameraden dazu gebracht, die Flüge anhand der Bundesliga-Regeln statt nach dem Muster klassischer Streckenflüge zu optimieren und hat viele taktische Muster selbst entwickelt. So war er bereits am ersten Bundesliga-Sieg 2002 maßgeblich beteiligt und im Laufe der Zeit wurde er zum Teamkapitän, eine im Segelflug bis dahin völlig unbekannte Position.
Als Teamkapitän konnte er vier Vizemeistertitel feiern, bevor die Mannschaft 2015 in einem spannenden Schlussspurt den Bundesliga-Meistertitel ein zweites Mal holen konnte. Doch damit nicht genug: Auch in der weltweiten Wertung "World League" war Bayreuth in dieser Saison Sieger, was vor der letzten Runde nur noch mathematisch möglich schien. In der letzten Runde natürlich mit auf der Wertungsliste: Andreas Baier. Da es eine funktionierende Weltliga nur im Segelflug gibt, war sein Team auf einmal die beste Vereinssportmannschaft der Welt. Mit dem erstmaligen Gewinn des Titels "Mannschaft des Jahres" des Nordbayerischen Kuriers schien dieser Erfolg weder überbiet- noch wiederholbar, bis es 2018, zur großen Freude des ganzen Teams, noch einmal so kam.
 

Tuesday, 10. April 2012 Osterwochenende in Deutschland - eine durchwachsene Sache translate news

Christoph Schwarz Flug in den Norden findet sich hier.
Endlich Ostern - vier Tage am Stück fliegen. So oder ähnlich hatten es sich die meisten hierzulande vorgestellt. Doch so schnell wie der Frühling in der Woche vor Ostern vorpreschte, so schnell hatte er sich auch wieder davon gemacht. Glück hatte wer bei der Abstimmung der Familienfeierlichkeiten auf den richtigen Tag setzte - den Sonntag. Aber nicht nur die Streckenflieger setzten auf das Osterwochenende, auch viele Vereine wollten das Wochenende als Auftakt für ihre Fluglager nutzen.
Der Karfreitag startete vielerorts mit geschlossener Wolkendecke. Erst am späten Nachmittag gelangten die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken. Dann stieg die Basis rasch an und sorgte in Teilen Deutschlands noch für mäßige Thermik. So blieb es auch bei nur 255 eingereichten Flüge. Während der Süden gänzlich unter einer Wolkendecke lag, hatten die Mitte und der Norden Deutschlands die besseren Karten.
Am Samstag änderte sich dann nicht viel. Wer im Süden oder in der Mitte lebt und zuhause blieb verpasste außer nassen Füßen nichts. Der Norden hingegen hatte wieder einmal Wetterglück:
Hier brachte strammer Norwind Polarluft mit, die schon am frühen Nachmittag für gute Bedingungen sorgte. Nachdem die Schneeschauer abgeklungen waren stieg die Basis auf über 2000 Meter an. Martin Knops und Christoph Schwarz nutzen das Wetter und konnten dabei grandiose Aussichten genießen. Die beiden flogen bis hoch in den Norden, weit hinter Flensburg, auf der Höhe von Sylt lag die nördlichste Wende. Martin sichterte sich mit 533 Punkten Platz eins der Tageswertung.
Lediglich 120 Flüge wurden am Ostersamstag eingereicht. Das sonst so vom Wetter beschenkte Baden-Württemberg konnte nur zwei Flüge melden.
Der Ostersonntag machte die Sache dann mit feinster Rückseitenwetterlage wieder gut. Unglaubliche 1273 Flüge wurden eingereicht.
Der punkthöchsten Flug gelang mit über 1000 Punkten Hermann Leucker (siehe OLC-Magazin vom 9.4.) Ganze 311 Flüge lagen am Sonntag über 500 Punkten, 30 Flüge jenseits der 800 Punkte. In der Mitte und im Norden wurde die Großzahl der punkthohen Flüge Flüge gemacht. Aber auch der Süden wurde am Sonntag mit gutem Wetter beschenkt und konnte weite Flüge melden.
Am Ostermontag kam dann eine Warmfront ins Spiel, die in ganz Deutschland für viel Regen sorgte. Lediglich in Teilen Bayerns wurde vereinzelt geflogen.
 
Eric Scharfenort
Fotos: Jan Michel Mette
 
So ging es am
Osterwochenende vielen:
Minus 16 Grad Außentemperatur
Sichten bis zum Anschlag / Flensburg
- Förde  / Dänemark /
Schleswig Holstein / Ostsee
Lübeck mit Lübecker Bucht
OLC-Flugspuren Samstag:
Nur im Nordwesten war was los
OLC-Flugspuren Sonntag:
Bester Tag des Wochenendes
OLC-Flugspuren Montag
 

Monday, 09. April 2012 Hermann Leucker knackt den ersten Tausender translate news

Hier geht es zum Flug von
Hermann Leucker im OLC.
Der Ostersonntag entschädigt mit perfektem Rückseitenwetter. Wie mehr als 1.200 Streckenflieger nutzt Hermann Leucker dieses Ostergeschenk aus. Und zwar richtig. 1.019 Punkte erfliegt er von Leverkusen aus. Damit stellt er die um diese Jahreszeit normalweise deutlich dominierende Konkurrenz Südfrankreichs in den Schatten. Und nicht nur das, er hat die Tausender-Saison 2012 für Deutschland eröffnet.
Nach der Auswertung der Wettervorhersagen, die vor Ausbreitungen warnen, planen Hermann Leucker und Rolf Gertzmann „vorsichtig“ ein 700-Kilometer Dreieck. Dem Teamflug schließt sich Alexander Swagemakers mit einer dritten Maschine an.
Die Basis über flachem Gelände liegt bei 1200m und steigt allmählich Richtung Bergland auf 1700m an. Da es im Süden und Osten eher abgeschirmt aussieht, wird der Plan an den Thüringer Wald zu fliegen, aufgegeben. Nach kurzem Schlenker Richtung Westen geht es gemeinsam über Hildesheim und Kassel hoch in den Nordosten bis kurz hinter Braunschweig. In Kassel nimmt die Bewölkung stark zu und es wird verhaltener geflogen, aber immerhin konnten sie auch dort Steigen um 2m/s finden.
Auf dem Rückweg sind die Ausbreitungen bei Kassel verschwunden, so dass sie gut vorankommen.  Dieser Schenkel, der bis an die Rhön führt, ist mit 107 km/h der schnellste. Die Bedingungen dort lassen allerdings nach. Da das 275 Kilometer entfernte Aachen ein weiterer Zielpunkt ist, wird um 16 Uhr gewendet. Leider stehen die Wolkenstraßen quer zum Kurs, trotzdem geht es ordentlich vorwärts. Begeistert beschreibt Hermann den Bart des Tages: bei Marburg geht es mit 5m/s auf 2.200 Meter nach oben – nicht übel für diese Jahreszeit. Ab Siegen können die schönen kurskonformen Wolkenstraßen genutzt werden. Kurz vor Aachen dann aber die ersten Auswirkungen der hereinziehenden Warmfront. Dank Kraftwerksthermik schaffen sie es aber sicher nach Hause.
Für Hermann und die beiden Mitflieger ist es der bisher größte Flug. Damit hatte zu dieser Jahreszeit niemand gerechnet.
 
Steffi Keller
 
Hoffen auf das nächste Steigen Thermik in Sicht

 


Saturday, 07. April 2012 Karfreitag bietet in Deutschland keine einfachen Bedingungen translate news

Hier geht es zum Flug von Manfred Schick im OLC.
Müritz - thermisch nicht einfach
Endlich ist das langersehnte Osterwochenende da und verspricht ein paar Tage am Stück fliegerische Aktivitäten. Oder? Leider sehen die Prognosen sehr nach April aus, aber für den Karfreitag doch ganz passabel. Man glaubt es kaum, aber der Norden ist diesmal deutlich besser dran als der Süden. Selbst die sonst so gebeutelten küstennahen Flugplätze können Flüge melden. Die Vorhersage von zwei bis drei Meter Steigen ruft förmlich nach Streckenflug. Manfred Schick folgt diesem, startet in Neuruppin und erzielt mit 416 Punkten Platz zwei der deutschen Tageswertung.
Aber es ist nicht einfach. Ich sitze nur 25 Kilometer entfernt auf dem Flugplatz Kyritz und quäle mich die Bärte hoch. Erst spät geht es los und die Abschirmung von Nordwesten her rückt bedrohlich näher. Richtung Norden und Osten sieht  es besser aus. Und dies nutzt Manfred perfekt aus. Der erste Streckenabschnitt führt hoch zur Müritz, einem riesigen „thermikfressenden“ See. Die Basis ist mit 1.300 Metern gar nicht so schlecht, aber lange Gleitphasen gibt es bei der Arbeitshöhe eher weniger.
Zurück in Neuruppin geht der zweite Teilabschnitt deutlich weiter nach Osten. Hier gelingt es Manfred ein Dreieck, was ihm noch einige Mehrpunkte einbringt, zu fliegen. Bis an die polnische Grenze kommt er. Die Basis erreicht nun bereits 1.500 Meter und dieser Schenkel läuft richtig gut. Dafür wird der Rückweg an manchen Stellen doch sehr knifflig. Den ersten richtigen Absaufer auf 500 Meter MSL – den Boden kann er dabei fast anfassen- erlebt er etwas nördlich von Neustrelitz. Nach einigem Gesuche findet er aber einen passablen Bart, der wieder Luft unterm Flügel verschafft. Nicht für lang. Denn er gleitet mit dieser Höhe ein zweites Mal gen Boden – keine 300 Meter MSL. Er buddelt sich noch einmal tapfer aus und schafft den Flug nach Hause.
 
Steffi Keller

Saturday, 07. April 2012 Digital thermal map for Europe/Thermikkarte für Europa im Digitalformat translate news

Thermal Map/Thermikkarte
Legend of the thermal map/
Legende der Thermikkarte
Since the beginning of April the new homepage Glidinghotspots is online. This is a platform for exchanging information on thermal quality of flatland areas. There are already a few older thermal maps from other sources available, but every of them has one or more disadvantages. Glidinghotspots.eu tries to combine all advantages and provides thermal information in addition to a printable map also in the open airspace format.
This format can be easily used by everyone and every software. In addition to the thermal spaces hotspots are included as well.
For large scale-information the input of well experienced glider pilots with about 20 years of experience in an certain area is used. Their knowledge is combined with older available thermal maps and satellite pictures.
All together is combined to a thermal map where the boarders (e.g. forest edges) of the thermal spaces and the hotspots are located as accurately as possible.
The thermal information for the first publication of the thermal map was provided by the German pilots Carsten Lindemann (Lüsse), Ingo Trentlj (Klix), Guenter Leineweber (Wilsche) und Steffen Kludt (Neustadt Glewe). Currently the map ranges from Hamburg to the southwestern part of Poland and northern part of Czech Republic. Further enhancements within Europe are planed, volunteers who share their experience are very welcome.   
Furthermore the map should be improved by including the thermal quality in the vicinity of glider airports. Most club members know the good and bad areas and hotspots. This knowledge can be sent to the glidinghotspots team. They will include it in the map which then can be downloaded by everyone. Currently the homepage is available in English and German, Polish is in translation. Other languages can be added easily.
If you would like to contribute thermal spaces or hotspots, please contact info@glidinghotspots.eu. For more details see: www.glidinghotspots.eu
Von allen für alle: Thermikkarte für Europa im Digitalformat
Seit Anfang April ist Glidinghotspots online, eine Plattform zum Informationsaustausch über die Thermikgüte von Flachlandregionen. Glidinghotspots soll alle Vorteile bereits existierender Thermikkarten vereinen und Segelfliegern die Daten zusätzlich zur Papierform im gut verwendbaren Luftraumformat zur Verfügung stellen. Zusätzlich zu Thermal Spaces (in Anlehnung an Airspaces) werden auch Hotspots gespeichert.
Bei der Sammlung dieser Informationen setzt Glidinghotspots auf erfahrene Segelflieger. Bislang konnten Carsten Lindemann (Lüsse), Ingo Trentlj (Klix), Günter Leineweber (Wilsche) und Steffen Kludt (Neustadt-Glewe) für das Projekt gewonnen werden. Alle fliegen seit 20 Jahren in ihren Gebieten und kennen deren Eigenheiten genau. Weitere Mitwirkende werden noch gesucht. Weiterhin sollen die vorhandenen Thermikkarten verfeinert werden.
Jedem Segelflieger sind die Hausbärte und andere thermische Gegebenheiten in der Nähe seines Heimatplatzes bekannt. Glidinghotspots sammelt all diese Informationen und macht sie allen Interessierten zugänglich.
Zur Zeit deckt die Thermikkarte nur einen Bereich von Hamburg bis ins Riesengebirge und West-Polen ab, soll aber mithilfe eines Netzwerkes von Freiwilligen weiter ausgebaut werden.
Gegenwärtig ist Glidinghotspots in Deutsch und Englisch verfügbar, die polnische Version befindet sich in der Übersetzung. Weitere Sprachen sind denkbar und können jederzeit ergänzt werden.
Wer aktiv etwas beitragen will, meldet sich bitte unter info@glidinghotspots.eu
 

Thursday, 05. April 2012 SSA 2012 - Long Cross Country Flights in Wave translate news

Soaring Café: Yesterday, Jim Payne - together with copilot Dennis Tito - completed his fourth 1,000+K flight in wave in 2012. Dennis’ DG 1001M has now flown 5,823 OLC km since the FAA flight test was completed in February. But this is not the whole story… Have a look at Jim’s record of achievements and awards in Soaring Café’s article. Do you wonder how to continously perform these long flights in wave? How does Jim manage his huge cross country soaring? Who or what supports him? Is there a secret? Scroll all the way down and click on the presentation to enjoy great pictures and look behind the scenes. You might be able to get an idea of what Jim and Dennis have been doing yesterday and during the last weeks.
 
EFP

Thursday, 05. April 2012 Minden's 2012 Wave Camp: Strong Winds and High Rides translate news

Above all, Minden is known for wave conditions. Wave camps of yore boasted scores of gliders, a hundred pilots, and dozens of diamond badges. Crowds were so big that lectures and meals were held in a conference room at the local casino. Since 2009, SoaringNV has worked to revive the Minden Wave Camp tradition.
This year, the camp had 18 attendees, coming from Hong Kong, Japan, Canada and domestic locations from Virginia to Oregon. The format of camp is simple: lectures focused on weather forecasting, safety, health, and navigation in wave and flying. Speakers of the Perlan Project were invited to talk about aeromedical factors of high altitude flight and for something completely different, the pilots heard from a local resident, one of six CIA pilots to fly the A-12. For over an hour, the unpowered-flight crowd was totally engaged in his tale of high altitude power flight. The lectures are reliably scheduled, but the flying is dependent on Mother Nature. This year, Minden had wave every day plus the three days prior to camp! Sometimes, they had to call ground operations when wind speeds exceeded the thresh hold for safe movement on the ramp.
Three pilots soared for a Diamond Altitude while others explored the conditions. Tim Gardner, flying his own DG300, did a 620K flight on March, 29th which made him No.1 in the world on OLC for speed. The next day, he got 670K of credit on OLC making him 3rd in the world. Bob Spielmann, who was not part of the camp, scored another 1,045 points in the SparrowHawk after launching from Minden-Tahoe. The Sierra Nevada has a lot to offer!
The SoaringNV crew is now planning a camp for next year. The speaker program will be April 4-7, 2013. Laurie and her team are thinking of extending the flying to include days before and after the speaker portion of the event. Put those dates on your calendar and stay tuned for details as they happen.
 
Laurie Harden / Elke Fuglsang-Petersen
 
Tim Gardner: Afternoon light on Lenticular Lennies over Minden-Tahoe Airport Hugh Milne: Wave over the Sierra Nevada

 


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