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Friday, 11. December 2020 The AS 33 will become an Electric Self-launcher! translate news

Our new 18m sailplane will be equipped with an electric propulsion system with the type designation AS 33 Me. In the meantime, with the ASG 32 El "turbo" system and the self-launching AS 34 Me we already have two electrical propulsion systems in or close to series production. At the same time, the interest among soaring pilots for electric flying is continuously increasing. Simple operation and reduced maintenance requirements are powerful arguments in this regard.
Up to now, the sleek fuselages of our 18m competition sailplanes did not permit the installation of our powerful and many times proven Wankel engine and therefore made self-launching impossible. Now more and more new possibilities for soaring are opened up by the simpler and more compact layouts of the electric systems. Therefore, the logical consequence is to use the electric propulsion system developed for the AS 34 Me to turn the 18m competition sailplane AS 33 into a self-launcher and use the designation AS 33 Me for it. But that only makes sense if, after a self-launch - and furthermore with a maximum take-off weight of 600 kg - sufficient battery capacity remains for a powered flight to home base. The AS 33 Me will have a reach of more than 120 km for such flights.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau

Friday, 11. December 2020 Die AS 33 wird zum elektrischen Eigenstarter! translate news

Unter der Typenbezeichnung AS 33 Me wird unser neuester 18m-Segler mit einem elektrischem Antriebssystem ausgerüstet. Inzwischen können wir mit dem „Turboantrieb“ der ASG 32 El und dem Eigenstarter AS 34 Me schon zwei serienreife, elektrische Antriebssysteme vorweisen. Gleichzeitig steigt auch bei den Segelfliegern das Interesse am Elektroflug immer mehr. Einfache Bedienung und reduzierter Wartungsaufwand sind dabei schlagkräftige Argumente. Bisher blieb den schlankeren Rümpfen unserer 18m-Wettbewerbsflugzeuge der Einbau des leistungsstarken und hundertfach bewährten Wankelantriebs und somit der Eigenstart verwehrt. Die einfachere und kompaktere Bauweise von Elektroantrieben eröffnet inzwischen auch im Segelflug immer mehr neue Möglichkeiten. Somit ist es nur die logische Konsequenz, mit dem für die AS 34 Me entwickelten Antrieb auch den neuen 18m Wettbewerbssegler AS 33 zum Eigenstarter zu machen und somit in der Typenbezeichnung das Kürzel „Me“ hinzuzufügen. Das macht aber nur Sinn, wenn nach einem möglichen Eigenstart - und das auch bei einer maximal möglichen Abflugmasse von 600 kg - noch genügend Batteriekapazität für einen Heimkehrflug mit Motorkraft zur Verfügung steht. Das werden bei der AS 33 Me anschließend auch mehr als 120 km Reichweite sein.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau

Friday, 20. November 2020 Segelflugkalender 2021 translate news

Der OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) bietet für das nächste Jahr wieder tolle Kalender mit Segelflugmotiven an.
In der 52. Auflage liegt jetzt der Segelflug-Bildkalender vor. Traumhafte Bilder von Top-Fotografen aus Fluggebieten rund um die Welt. Dazu interessante Geschichten in Deutsch und Englisch auf der Rückseite sowie zusätzliche Bilder. Der Kalender kostet € 29,80 zuzüglich Versandkosten. 
Der Fotokalender Segelfliegen zeigt die Freiheit des Fliegens in handverlesenen Aufnahmen hervorragender Fotografen. Die Fotokunst von Claus-Dieter Zink und Tobias Barth ist euer Begleiter durchs Jahr. Der Kalender im Großformat 640 x 480 mm ist zum Preis von € 29,90 zuzüglich Versandkosten erhältlich. Auf www.siebert.aero gibt es interessante Mengenrabatte auf diesen Kalender: Ab 2 St. 10% Rabatt, ab 5 St. 15%, ab 10 St. 20%, ab 20 St. 25%.
Vier verschiedene Wandkalender aus allen Bereichen der Luftfahrt sind bei Siebert Luftfahrtbedarf lieferbar. Hier geht es zur Kalenderübersicht.
 

Fotokalender Segelfliegen 2021
Segelflug-Bildkalender 2021
 

Monday, 09. November 2020 Johannes Beyer (SFZ Königsdorf) wird in 2021 die OLC LS8 Neo fliegen translate news

 
 
 
 
Eine erste Sitzprobe in der OLC LS8 Neo am Flugplatz Königsdorf.
Foto: Mathias Schunk
Schon die Flugleistungen ersten beiden Piloten für die OLC LS8 Neo (Philipp Lauer, AC Lichtenfels für 2019 und Eric Schneider, FSG Hammelburg für 2020) bestätigten dem OLC den Ansatz für die Auswahl von Piloten für die Talentförderung. Berücksichtigt werden hier, was den Wertungsbezug betrifft, Ergebnisse sowohl in der U25-Juniorenliga, als auch Resultate bei zentralen Wettbewerben. Aber last but not least werden am Ende der Saison eine ganz Reihe von für die einjährige Nutzung der OLC LS8 Neo in Frage kommenden Piloten kontaktiert und um ihre ausführliche Bewerbung gebeten.
Eine schlüssige und athentische Bewerbung ist dann auch das 'Tüpfelchen auf das i' für die Entscheidung des OLC, wem das Flugzeug für ein Jahr zugesprochen wird.
Und eine mustergültige Bewerbung erhielt der OLC von Johannes Beyer (SFZ Königsdorf), bei dem vor allem seine Vita wirklich beeindruckte:

Meine Ausbildung begann ich im August 2014 in Stahringen am Bodensee im Alter von 16 Jahren. Motiviert durch eeinen Schulkameraden, der damals gerade frisch den Schein hatte, flog ich mich nach einem guten halben Jahr frei und hatte immerhin im Mai 2016 meinen Schein in der Tasche. Strecken wurde in Stahringen damals, wenn überhaupt nur von den U60 Piloten geflogen. Dennoch hatte das Glück im Frühjahr 2016 eine Uberlandeinweisung mit einem meiner damaligen Fluglehrer bei absolutem Hammerwetter erleben zu dürfen. Mit der Erfahrung aus diesem Flug, dass Strecke fliegen bei 3000m Basis und 4m/s Durchschnittssteigen echt eine gute Sache ist, legte ich direkt nach Scheinerhalt los, meine ersten Streckenversuche zu machen. Angespornt durch den Vergleich aus dem OLC (am Platz gab es sonst fast niemanden mit dem ich mich vergleichen konnte) kamen
so im Sommer 2016 die ersten ganz brauchbaren Flüge zusammen.
Nachdem ich im Herbst 2016 für mein Studium zum Studieren nach München zog und dort in Königsdorf zu fliegen begann, kam die Entwicklung meiner fliegerischen Fähigketten so richtig in Schwung. Angespornt durch die vielen leistungsstarken Jugendlichen (so etwas war mir bis dahin völlig fremd), die im Jahr 2017 ihren ersten U25 Ligasieg verteidigen wollten, fing ich an an jedem möglichen Wochenende zu fliegen. Als Scheinneuling, der sich gerade einigermaßen in der Luft halten konnte und an einem Hammertag gerade 300km schaffte, waren meine Vereinskameraden natürlich uneinholbar schnell. An vielen Wochenenden kam ich anfänglich gar nicht erst in die Wertung. Jedoch schaffte ich es durch einige Trainingsflüge im DoSi und die Teilnahme am LIMA-Lehrgang immer konsequenter zu fliegen, höhere Schnitte zu erreichen und das Wetter besser einzuschälzen. 2018 setzte sich die Lernkurve fort. lch flog meine ersten beiden Wettbewerbe und versuchte mich in der DMSt relativ erfolgreich an meinen ersten deklarierten Dreiecken. Auch in der U25-Liga schaffte ich es nun regelmäßig in die Wertung zu kommen. 2019 hatte ich die unglaubliche Möglichkeit einige Flüge mit dem DAeC Ventus machen zu dürfen und dadurch sehr viel lernen zu können. 2020 lief dann bekanntlich etwas unglücklicher. Nach spätem Saisonstart litten wir (ohne Motor fliegende) darunter, wegen der Reisebeschränkungen nicht ins Ausland fliegen zu können. Dies hat uns einen Großteil der Saison in den Alpen stark eingeengt. Jedoch konnte ich auch aus dieser Saison einige gute Flachlandflüge herausholen. Außerdem ging es motiviert durch die Liga, soweit es ging, an den Wochenenden in die Luft. Auf Wettbewerbe (z.B. den Frankensprint) habe ich in diesem Jahr bewusst verzichtet, um Studienprüfungen vozuziehen. So sollte es im Sommer 2021 für die Deutschen Segelflugmeisterschaften der Junioren (DMJ) prinzipiell genügend Freiraum geben.
Die Entwicklung der Flugstunden
2014: - 7h
2015: - 28h
2016: - 76h
2017: - 176h
2018: - 254h
2019. - 241h
2020: - 190h (Corona!)
... und der Streckenkilometer
2015: - 170km
2016: - 2.800km
2017: - 11.400km
2018: - 19.100km
2019: - 17.950km
2020: - 17.450km
 
Dies ist eine wahrhaft beeindruckende Bilanz!
Es bleibt zu hoffen, dass Covid 19 nicht auch 2021 dem Segelflugsport einen Strich durch die Rechnung macht.
Wie gewohnt wird im OLC-Magazin über markante Flüge von Johannes Beyer berichtet werden.
Der OLC drückt Johannes Beyer die Daumen für viele erfolgreiche Flüge in 2021!

Tuesday, 20. October 2020 LSV Rinteln e.V. ist Deutscher Meister 2020 – Neue Hoodies statt großer Meisterfeier translate news

Urkundenübergabe an den "Coach" Reinhard Schramme mit der obligatorischen Sektdusche.
v.l.n.r.: Norbert Siebert, Willi Wielage, Rolf Bödeker, Reinhard Schramme, Ulrich Kaiser, John Berroa und davor knieend Stephan Beck (1. Vorsitzender).
Foto: Dieter Vogt
Dass das Corona - Virus auch die Segelflugvereine in Deutschland erreicht und das Vereinsleben massiv einschränkt, haben wir schon zu Beginn der Saison gemerkt. Nicht nur, dass die Bundesliga - Saison 2020 nicht planmäßig starten konnte; der gesamte Flugbetrieb ruhte bis in den Mai. Es sollte dann noch bis zum 30. Mai dauern, bevor der Titelverteidiger in die lang herbeigesehnte Bundesliga - Saison starten konnte. Die Pilotinnen und Piloten waren motiviert bis in die Haarspitzen, sollte der Titel doch verteidigt werden.
Und schon nach der 2. Runde hatten die Niedersachsen die Tabellenspitze übernommen und sollten diese Position bis zum Ende auch nicht mehr abgeben und das, ohne auch nur eine Runde selbst gewonnen zu haben. ( Die Berichte über die geflogenen 13 Runden findet ihr hier ). Und so war die Ligasaison schneller vorbei als gedacht. Nur das Corona - Virus war noch da.
Nach Durchsicht der gültigen Verordnung war dem Vorstand des Vereins schnell klar, dass es eine Meisterfeier wie im letzten Jahr auf keinen Fall geben konnte. Daher versammelten sich die Rintelner Pilotinnen und Piloten am Abend des 5. September nach dem jährlichen Oldtimer - Fly in ( Bericht und Bilder hier ) auf der Terrasse vor dem Vereinsheim zu einem kleinen Umtrunk mit Gegrilltem. In einer kleinen Ansprache dankte der 1. Vorsitzende Stephan Beck allen Pilotinnen und Piloten, den Helfern am Boden und der Presseabteilung in Person von Ulrich Kaiser und Dieter Vogt, die jede Woche Berichte in der örtlichen Presse und bei den Sport - Onlineportalen unterbringen konnten und damit das Interesse am LSV und unserem Sport in die breite Bevölkerung trugen. Ein besonderer Dank ging an Reinhard Schramme, der die Mannschaft immer wieder motivierte, stets ein gutes Händchen für Flugweg und Taktik hatte, und immer mit gutem Beispiel voranflog. Rückblickend fasste „der Käpt’n“ die Saison und den Grund für den Erfolg so zusammen:
„Von Beginn an war das Wohlfühlklima im Verein außergewöhnlich und spürbar. Jeder hatte Interesse und zeigte Herz für die Sache - Bundesligafliegen! Wir haben es gemeinsam gelebt. Das Wir-Gefühl und Motivation pur über die komplette Saison!“
Im Anschluss ließen die Pilotinnen und Piloten in kleinen Runden die Saison Revue passieren und die spannendsten Situationen wurden erneut durchlebt, die stärksten Bärte noch einmal ausgekurbelt und die längsten Wolkenstraßen noch einmal abgeflogen...
Zwei Tage später rückte der Bautrupp zu Begradigung des östlichen Landefeldes an, was den Flugbetrieb etwas einschränkt, aber die Flugsaison ist ja fast vorbei - nur das Corona - Virus ist noch da.

 Text und Fotos: Ulrich Kaiser
 
Neuer Hoodie Vorder – und Rückseite
Begradigtes Landefeld
Kneipenfenster mit Schriftzug
„Deutscher Meister 2020“

 


Tuesday, 10. April 2012 Appalachian Ridges: Five 1,000 points-flights and the Diamond Boy in Sweet Red translate news

Have a look at Daniel’s diamond flight here.
Again, Blairstown saw five 1,000-point flights, but listen to this 870-points-story: “It was a grueling 8.5 hours, but the conditions were excellent.” Daniel got up at 4:45AM, drove to the airport in the morning's twilight as the full moon was setting to the West. After helping Ron Schwartz launch, he took off in Sweet Red, the club’s Schweizer 1-26E at 9AM hoping for some early thermals. “The winds in the morning weren't too strong, and were to get progressively stronger. Most record days start very windy which makes for a very challenging aerotow, which I am not experienced enough to do.”
Daniel Sazhin has been around soaring several years with his elder brother. In 2005, he started to fly Condor and spent about 1,000 hours flying in the simulator, competing in virtual contests. In late 2008, he started to actively pursue glider flying. At the age of 16 he got his Private Pilot license and completed his Silver Badge in 2011. “Since then I've gotten my driver's license, which allowed me to become a lot more active in soaring.”
Last Saturday, Daniel headed to his start point, and then scurried out of the unlandable terrain by working weak ridge lift and connecting with the thermals over Blairstown's local ridge. 3,000ft was enough to make the crossing over the Delaware Water Gap. Once he flew to the end of the first ridge, he had to do three upwind transitions to make it to his first turnpoint. On the first transition, he hit the lee sink from the upwind ridge, and Sweet Red started falling like a set of keys. “At this point my adrenaline was pumping as it became unclear if I would in fact make it or not. The upwind transitions were tough, especially the one from Hawk Mountain to Second/Sharp Mountains. I ended up just making it across and managed to thermal off of a 600ft high ridge. I was lucky since another pilot who did the transition in the same exact way could not find a thermal and after 40 minutes desperately clawing on the ridge, fell out into the field below.
Arriving at Mahantango Daniel was relieved. The hardest part of the flight was over! It was booming and he was a good 500ft above the ridge at 60mph. Riding it to its end he crossed the mighty Susquehanna to the first turnpoint, Buffalo Mountain. “Man I was so far away from home!” The thermals pegged the vario at times, though the day was blue. Turbulence was challenging with a strong wind nearly perpendicular to the ridge.
Heading back towards the airport, running the ridges 1000ft above, Daniel had to land in a 20 mph crosswind. After touch down, two club members came to bring the glider back to the tiedown. “We decided the best thing to do was for me to stay inside and hold open the divebrakes and be at the controls so the glider doesn't blow away.”
Daniel has logged ~100 hours and done six cross countries. His first ridge cross country was in January 2012. The second was a declared 300km flight for Gold Distance on a day with stratus cover 500ft above the ridge and almost no thermals. On Aril 7th, he made his turnpoints and soared for Diamond Goal and Diamond Distance!
 
Daniel Sazhin / Elke Fuglsang-P.
 
Daniel's first years at the airport Schweizer 1-26E "Sweet Red" Official Observer Ron Schwartz and Daniel

 


Tuesday, 10. April 2012 Osterwochenende in Deutschland - eine durchwachsene Sache translate news

Christoph Schwarz Flug in den Norden findet sich hier.
Endlich Ostern - vier Tage am Stück fliegen. So oder ähnlich hatten es sich die meisten hierzulande vorgestellt. Doch so schnell wie der Frühling in der Woche vor Ostern vorpreschte, so schnell hatte er sich auch wieder davon gemacht. Glück hatte wer bei der Abstimmung der Familienfeierlichkeiten auf den richtigen Tag setzte - den Sonntag. Aber nicht nur die Streckenflieger setzten auf das Osterwochenende, auch viele Vereine wollten das Wochenende als Auftakt für ihre Fluglager nutzen.
Der Karfreitag startete vielerorts mit geschlossener Wolkendecke. Erst am späten Nachmittag gelangten die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken. Dann stieg die Basis rasch an und sorgte in Teilen Deutschlands noch für mäßige Thermik. So blieb es auch bei nur 255 eingereichten Flüge. Während der Süden gänzlich unter einer Wolkendecke lag, hatten die Mitte und der Norden Deutschlands die besseren Karten.
Am Samstag änderte sich dann nicht viel. Wer im Süden oder in der Mitte lebt und zuhause blieb verpasste außer nassen Füßen nichts. Der Norden hingegen hatte wieder einmal Wetterglück:
Hier brachte strammer Norwind Polarluft mit, die schon am frühen Nachmittag für gute Bedingungen sorgte. Nachdem die Schneeschauer abgeklungen waren stieg die Basis auf über 2000 Meter an. Martin Knops und Christoph Schwarz nutzen das Wetter und konnten dabei grandiose Aussichten genießen. Die beiden flogen bis hoch in den Norden, weit hinter Flensburg, auf der Höhe von Sylt lag die nördlichste Wende. Martin sichterte sich mit 533 Punkten Platz eins der Tageswertung.
Lediglich 120 Flüge wurden am Ostersamstag eingereicht. Das sonst so vom Wetter beschenkte Baden-Württemberg konnte nur zwei Flüge melden.
Der Ostersonntag machte die Sache dann mit feinster Rückseitenwetterlage wieder gut. Unglaubliche 1273 Flüge wurden eingereicht.
Der punkthöchsten Flug gelang mit über 1000 Punkten Hermann Leucker (siehe OLC-Magazin vom 9.4.) Ganze 311 Flüge lagen am Sonntag über 500 Punkten, 30 Flüge jenseits der 800 Punkte. In der Mitte und im Norden wurde die Großzahl der punkthohen Flüge Flüge gemacht. Aber auch der Süden wurde am Sonntag mit gutem Wetter beschenkt und konnte weite Flüge melden.
Am Ostermontag kam dann eine Warmfront ins Spiel, die in ganz Deutschland für viel Regen sorgte. Lediglich in Teilen Bayerns wurde vereinzelt geflogen.
 
Eric Scharfenort
Fotos: Jan Michel Mette
 
So ging es am
Osterwochenende vielen:
Minus 16 Grad Außentemperatur
Sichten bis zum Anschlag / Flensburg
- Förde  / Dänemark /
Schleswig Holstein / Ostsee
Lübeck mit Lübecker Bucht
OLC-Flugspuren Samstag:
Nur im Nordwesten war was los
OLC-Flugspuren Sonntag:
Bester Tag des Wochenendes
OLC-Flugspuren Montag
 

Monday, 09. April 2012 Hermann Leucker knackt den ersten Tausender translate news

Hier geht es zum Flug von
Hermann Leucker im OLC.
Der Ostersonntag entschädigt mit perfektem Rückseitenwetter. Wie mehr als 1.200 Streckenflieger nutzt Hermann Leucker dieses Ostergeschenk aus. Und zwar richtig. 1.019 Punkte erfliegt er von Leverkusen aus. Damit stellt er die um diese Jahreszeit normalweise deutlich dominierende Konkurrenz Südfrankreichs in den Schatten. Und nicht nur das, er hat die Tausender-Saison 2012 für Deutschland eröffnet.
Nach der Auswertung der Wettervorhersagen, die vor Ausbreitungen warnen, planen Hermann Leucker und Rolf Gertzmann „vorsichtig“ ein 700-Kilometer Dreieck. Dem Teamflug schließt sich Alexander Swagemakers mit einer dritten Maschine an.
Die Basis über flachem Gelände liegt bei 1200m und steigt allmählich Richtung Bergland auf 1700m an. Da es im Süden und Osten eher abgeschirmt aussieht, wird der Plan an den Thüringer Wald zu fliegen, aufgegeben. Nach kurzem Schlenker Richtung Westen geht es gemeinsam über Hildesheim und Kassel hoch in den Nordosten bis kurz hinter Braunschweig. In Kassel nimmt die Bewölkung stark zu und es wird verhaltener geflogen, aber immerhin konnten sie auch dort Steigen um 2m/s finden.
Auf dem Rückweg sind die Ausbreitungen bei Kassel verschwunden, so dass sie gut vorankommen.  Dieser Schenkel, der bis an die Rhön führt, ist mit 107 km/h der schnellste. Die Bedingungen dort lassen allerdings nach. Da das 275 Kilometer entfernte Aachen ein weiterer Zielpunkt ist, wird um 16 Uhr gewendet. Leider stehen die Wolkenstraßen quer zum Kurs, trotzdem geht es ordentlich vorwärts. Begeistert beschreibt Hermann den Bart des Tages: bei Marburg geht es mit 5m/s auf 2.200 Meter nach oben – nicht übel für diese Jahreszeit. Ab Siegen können die schönen kurskonformen Wolkenstraßen genutzt werden. Kurz vor Aachen dann aber die ersten Auswirkungen der hereinziehenden Warmfront. Dank Kraftwerksthermik schaffen sie es aber sicher nach Hause.
Für Hermann und die beiden Mitflieger ist es der bisher größte Flug. Damit hatte zu dieser Jahreszeit niemand gerechnet.
 
Steffi Keller
 
Hoffen auf das nächste Steigen Thermik in Sicht

 


Saturday, 07. April 2012 Karfreitag bietet in Deutschland keine einfachen Bedingungen translate news

Hier geht es zum Flug von Manfred Schick im OLC.
Müritz - thermisch nicht einfach
Endlich ist das langersehnte Osterwochenende da und verspricht ein paar Tage am Stück fliegerische Aktivitäten. Oder? Leider sehen die Prognosen sehr nach April aus, aber für den Karfreitag doch ganz passabel. Man glaubt es kaum, aber der Norden ist diesmal deutlich besser dran als der Süden. Selbst die sonst so gebeutelten küstennahen Flugplätze können Flüge melden. Die Vorhersage von zwei bis drei Meter Steigen ruft förmlich nach Streckenflug. Manfred Schick folgt diesem, startet in Neuruppin und erzielt mit 416 Punkten Platz zwei der deutschen Tageswertung.
Aber es ist nicht einfach. Ich sitze nur 25 Kilometer entfernt auf dem Flugplatz Kyritz und quäle mich die Bärte hoch. Erst spät geht es los und die Abschirmung von Nordwesten her rückt bedrohlich näher. Richtung Norden und Osten sieht  es besser aus. Und dies nutzt Manfred perfekt aus. Der erste Streckenabschnitt führt hoch zur Müritz, einem riesigen „thermikfressenden“ See. Die Basis ist mit 1.300 Metern gar nicht so schlecht, aber lange Gleitphasen gibt es bei der Arbeitshöhe eher weniger.
Zurück in Neuruppin geht der zweite Teilabschnitt deutlich weiter nach Osten. Hier gelingt es Manfred ein Dreieck, was ihm noch einige Mehrpunkte einbringt, zu fliegen. Bis an die polnische Grenze kommt er. Die Basis erreicht nun bereits 1.500 Meter und dieser Schenkel läuft richtig gut. Dafür wird der Rückweg an manchen Stellen doch sehr knifflig. Den ersten richtigen Absaufer auf 500 Meter MSL – den Boden kann er dabei fast anfassen- erlebt er etwas nördlich von Neustrelitz. Nach einigem Gesuche findet er aber einen passablen Bart, der wieder Luft unterm Flügel verschafft. Nicht für lang. Denn er gleitet mit dieser Höhe ein zweites Mal gen Boden – keine 300 Meter MSL. Er buddelt sich noch einmal tapfer aus und schafft den Flug nach Hause.
 
Steffi Keller

Saturday, 07. April 2012 Digital thermal map for Europe/Thermikkarte für Europa im Digitalformat translate news

Thermal Map/Thermikkarte
Legend of the thermal map/
Legende der Thermikkarte
Since the beginning of April the new homepage Glidinghotspots is online. This is a platform for exchanging information on thermal quality of flatland areas. There are already a few older thermal maps from other sources available, but every of them has one or more disadvantages. Glidinghotspots.eu tries to combine all advantages and provides thermal information in addition to a printable map also in the open airspace format.
This format can be easily used by everyone and every software. In addition to the thermal spaces hotspots are included as well.
For large scale-information the input of well experienced glider pilots with about 20 years of experience in an certain area is used. Their knowledge is combined with older available thermal maps and satellite pictures.
All together is combined to a thermal map where the boarders (e.g. forest edges) of the thermal spaces and the hotspots are located as accurately as possible.
The thermal information for the first publication of the thermal map was provided by the German pilots Carsten Lindemann (Lüsse), Ingo Trentlj (Klix), Guenter Leineweber (Wilsche) und Steffen Kludt (Neustadt Glewe). Currently the map ranges from Hamburg to the southwestern part of Poland and northern part of Czech Republic. Further enhancements within Europe are planed, volunteers who share their experience are very welcome.   
Furthermore the map should be improved by including the thermal quality in the vicinity of glider airports. Most club members know the good and bad areas and hotspots. This knowledge can be sent to the glidinghotspots team. They will include it in the map which then can be downloaded by everyone. Currently the homepage is available in English and German, Polish is in translation. Other languages can be added easily.
If you would like to contribute thermal spaces or hotspots, please contact info@glidinghotspots.eu. For more details see: www.glidinghotspots.eu
Von allen für alle: Thermikkarte für Europa im Digitalformat
Seit Anfang April ist Glidinghotspots online, eine Plattform zum Informationsaustausch über die Thermikgüte von Flachlandregionen. Glidinghotspots soll alle Vorteile bereits existierender Thermikkarten vereinen und Segelfliegern die Daten zusätzlich zur Papierform im gut verwendbaren Luftraumformat zur Verfügung stellen. Zusätzlich zu Thermal Spaces (in Anlehnung an Airspaces) werden auch Hotspots gespeichert.
Bei der Sammlung dieser Informationen setzt Glidinghotspots auf erfahrene Segelflieger. Bislang konnten Carsten Lindemann (Lüsse), Ingo Trentlj (Klix), Günter Leineweber (Wilsche) und Steffen Kludt (Neustadt-Glewe) für das Projekt gewonnen werden. Alle fliegen seit 20 Jahren in ihren Gebieten und kennen deren Eigenheiten genau. Weitere Mitwirkende werden noch gesucht. Weiterhin sollen die vorhandenen Thermikkarten verfeinert werden.
Jedem Segelflieger sind die Hausbärte und andere thermische Gegebenheiten in der Nähe seines Heimatplatzes bekannt. Glidinghotspots sammelt all diese Informationen und macht sie allen Interessierten zugänglich.
Zur Zeit deckt die Thermikkarte nur einen Bereich von Hamburg bis ins Riesengebirge und West-Polen ab, soll aber mithilfe eines Netzwerkes von Freiwilligen weiter ausgebaut werden.
Gegenwärtig ist Glidinghotspots in Deutsch und Englisch verfügbar, die polnische Version befindet sich in der Übersetzung. Weitere Sprachen sind denkbar und können jederzeit ergänzt werden.
Wer aktiv etwas beitragen will, meldet sich bitte unter info@glidinghotspots.eu
 

Thursday, 05. April 2012 SSA 2012 - Long Cross Country Flights in Wave translate news

Soaring Café: Yesterday, Jim Payne - together with copilot Dennis Tito - completed his fourth 1,000+K flight in wave in 2012. Dennis’ DG 1001M has now flown 5,823 OLC km since the FAA flight test was completed in February. But this is not the whole story… Have a look at Jim’s record of achievements and awards in Soaring Café’s article. Do you wonder how to continously perform these long flights in wave? How does Jim manage his huge cross country soaring? Who or what supports him? Is there a secret? Scroll all the way down and click on the presentation to enjoy great pictures and look behind the scenes. You might be able to get an idea of what Jim and Dennis have been doing yesterday and during the last weeks.
 
EFP

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