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Dienstag, 22. Mai 5. Runde U25: Vierer-Pulk setzt sich an der Spitze ab Artikel übersetzen

Die Alpen und der äußerste Norden haben es in dieser fünften Runde nicht wirklich gut erwischt. Allen anderen eröffnet dieses Wochenende zumindest eine Chance auf Punkte. Auch wenn es nicht das einfachste Wetter mit den schnellsten Schnitten ist -manch einer hätte sich den Pfingstmontag zum Liga-Wochenende dazu gewünscht- konnte fast überall problemlos eine Wertung erflogen werden. Oder anders… hätte. Einige Möglichkeiten, wenn vielleicht auch kleine, sind liegen geblieben.
Einer, der diesmal zuschlägt, ist die SFG Stadtlohn. Sie holt sich souverän den Rundensieg und kann nach einer extrem starken 2017er Saison wieder ins Geschehen einsteigen. Und das wetterbedingt mit eher drei durchschnittlich schnellen Flügen von jeweils um die 80 Speedpunkte. Aber eben drei. Sie sind jedoch noch ein Stückchen von einer Top-Platzierung entfernt, denn die Vereine aus dem Süden haben weiterhin die Nase vorn. Noch?
War der Süden Deutschlands im ersten Viertel vom Wetter bevorteilt? Schauen wir in die anderen Ligen – ein klares „Ja“. Dominiert werden sowohl die Segelflug Bundesliga, 2. Bundesliga, als auch die Quali-Liga eher von Bayern und Baden-Württemberg. Erst diese fünfte Runde ist eine, die für örtliche Durchmischung sorgt.
Schauen wir noch einmal zurück auf diese Runde. Genauer zum AC Schweinfurt. Hier meistert Jens Elflein mit über 109 Speedpunkten den schnellsten U25-Flug der Runde fünf und kann damit 29 Punkte für den Verein sichern. Super Leistung und zugleich schade. Was hätten drei Piloten bewegen können?
Das sieht man an der Spitze. Erneut legt der AC Lichtenfels eine konstant gute Leistung hin, versilbert diese Runde und kann somit weitere wichtige Punkte scheffeln. Gemeinsam mit den drei „Treppchen-Besetzern“ Königsdorf, Aalen und Eichstätt formiert sich ein Vierer-Pulk, dass sich deutlich nach vorn absetzt. Es kann und wird jedoch noch viel passieren. Hoffen wir, dass das Wetter fair wird, so wie ansatzweise in dieser Runde und damit allen gleiche Chancen bietet. Und viel wichtiger: es sollten noch mehr Vereine die gebotenen Chancen ergreifen und die U25 dadurch spannender werden lassen.
Rundenwertung U25: 1. SFG Stadtlohn (NI) 239,42 Speed/50 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 216,61 Speed/49 Punkte, 3. Aero-Club Rhein-Nahe (RP) 202,21 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 2: 1. SFZ Königsdorf (BY) 230 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 227 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 227 Punkte

 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Dienstag, 22. Mai LSG Fallersleben: Weit verteilter Einsatz bringt 9 Punkte Artikel übersetzen

Auch in Runde 5 bringen die LSG-Piloten wieder viele Flüge in die Wertung. Am Samstag konnte die LSG-Delegation beim Spreewald-Pokal in Bronkow den vierten Wertungstag für die ersten – allerdings nicht besonders schnellen - Liga-Flüge nutzen. In der mäßigen Blauthermik war man froh, sich nicht permanent in Außenlanderisiko zu finden.
Sonntag lag nur die halbe Aufgabe im Blauen und die Basis war meist deutlich angestiegen und so konnten Michael Waibel + Klaus Busse, Lothar Kaps + Arne Brüsch, Kathrin Busse, Peter Meurers und Benno Beesten ihre Liga-Schnitte über Polen und der Lausitz deutlich steigern. Endlich konnte auch Helge Liebertz als Teilnehmer des Jenacup mit seinem Wettbewerbsflug zum 1. WT ins Geschehen eingreifen und den zweitbesten LSG-Flug in Runde 5 beisteuern. Schnellster LSG-Pilot war wieder einmal der im heimischen Ummern gestartete Günter Raab. So erreichte die LSG mit Flügen aus Niedersachsen, Thüringen und Brandenburg einen guten 12. Platz in dieser Runde.
 
Benno Beesten
 
Die Fallersleber Offene Klasse im Grid
Endlich Wolken
Bronkow, Austragungsort des Spreewald-Pokals

 


Dienstag, 22. Mai Bayreuth-Wettbewerb 2018: Bayerische Segelflug-Meisterschaft und Qualifikation zur DM Artikel übersetzen

Nach Pfingsten findet am Bayreuther Flugplatz wieder ein großer Segelflug-Wettbewerb statt. 85 Piloten kämpfen in drei Wertungsklassen um die Bayerischen Meistertitel und die Qualifikation zur nächsten DM. Darunter befinden sich u.a. drei Welt- und Europameister. Zehn Tage bis zum 2. Juni wird das Spektakel dauern.
Segelflug-Wettbewerbe werden wie Luftrennen ausgetragen: Morgens erhalten die Piloten eine Liste mit Wegpunkten, die schnellstmöglich abzufliegen sind. Für jeden Piloten zählt dabei die individuelle Zeit vom Überqueren der virtuellen Abfluglinie bis zum Überqueren der Zielkreislinie kurz vor der Landung. Die Piloten müssen dabei die besten Aufwinde finden und entscheiden, wo entlang und wie schnell sie fliegen. Wer schneller fliegt, muss eher wieder einen Aufwind suchen. Denn die Segelflieger müssen sich nur mit Hilfe aufsteigender Luft am Himmel halten. Auf diese Weise schaffen sie im Laufe eines Fluges Strecken zwischen 100 und 600 km, ganz ohne Motor.
Sportleiter Wolfgang Clas kann für die Konstruktion der Strecken auf eine Auswahl von 200 Wendepunkten zurückgreifen. Die äußersten liegen südlich von Dresden, am Ende des Bayerischen Waldes, bei Kassel, kurz vor Karlsruhe und auf der Schwäbischen Alb. Auch über Tschechien werden die Teilnehmer wahrscheinlich fliegen müssen.
Der Bayreuth-Wettbewerb ist eine von elf Qualifikationsmeisterschaften in diesem Jahr, auf der sich die Piloten für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2019 qualifizieren können. Bayreuth ist dabei eine von nur zwei Qualifikationsmöglichkeiten der Offenen Klasse, der Wertungsklasse mit den größten Segelflugzeugen, die fast eine Tonne auf die Waage bringen und bis zu 32 m Spannweite aufweisen. Für bayerische Piloten ist Bayreuth auch die Landesmeisterschaft. Neben der Offenen Klasse starten auch Flugzeuge der 18-Meter-Klasse (18 m Spannweite) und der Standardklasse (15 m Spannweite).
Drei ehemalige Welt- und Europameister zählen zum Starterfeld: Michael Buchthal aus Freudenstadt, Weltmeister der Standardklasse 2008, Bruno Gantenbrink aus Iserlohn, Weltmeister der 15-Meter-Klasse 1989 und Europameister der Offenen Klasse 2000 und Werner Meuser aus Marburg, Weltmeister der 15-Meter-Klasse 1997 und 2001.
Sechs Mitglieder der LSG Bayreuth wollen ebenfalls um die DM-Qualifikation und die Bayerischen Meister-Titel mitkämpfen: Langstreckenspezialist Alexander Müller, Heiko Hertrich und Uwe Förster treten in der Offenen Klasse an, Johannes Baier in der 18-Meter-Klasse und sein Bruder Georg in der Standardklasse, wo auch Hertrichs Neffe Jan starten wird. Somit ist der Gastgeber auch heuer wieder gut auf dem eigenen Wettbewerb vertreten.
Offiziell startet der Wettbewerb am Dienstag abend, 22. Mai um 19 Uhr mit dem Eröffnungsbriefing. Von Mittwoch, 23. Mai bis zum Freitag nach Fronleichnam finden die Wertungsflüge statt, am Samstag, den 2. Juni um 10 Uhr werden die Sieger in der Segelflughalle am Flugplatz geehrt.
Von der Besucherterrasse am alten Terminal aus lassen sich Starts und Landungen gut verfolgen. Gestartet wird ab etwa 11 Uhr, wenn es die Wetterlage zulässt. Innerhalb einer guten Stunde werden dann alle Segelflugzeuge per Flugzeugschlepp oder mit ihren Hilfsmotoren (die nach dem Start natürlich auszuschalten sind) in die Luft gebracht. Der Bayreuther Flugplatz hat dann kurzzeitig mehr Starts als der Frankfurter Flughafen. Mit den ersten Landungen ist etwa zwischen 16 und 17 Uhr zu rechnen. Auf der Besucherterrasse gibt es auch Informationen über den aktuellen Stand des Wettkampfes und den Wettbewerb allgemein.
Auch unter www.bayreuth-wettbewerb.de sind Bilder, Wertungen und Liveberichte zu finden. Erstmals lassen sich dabei die Flugzeuge auch live auf einer Karte verfolgen.
 
Daniel Große Verspohl
 

Montag, 21. Mai Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Meteosat 8: Samstag 15.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 15.00 UTC
Es war eine interessante und spannende Runde 5, nicht nur was das Wetter anbelangt. Waren es Samstag gleich eine Vielzahl von Luftmassen, die den Strecken(möglichkeiten) ihren Stempel aufdrücken sollten, war auch der Sonntag nicht wirklich homogen: Gute Linien, blau und Überentwicklungen, das alles hatte das Wetter dieses Mal zu bieten. Und wieder einmal waren (fast) alle Bereiche an zumindest einem Tag dieser Runde (be)fliegbar, um Punkte in den Ligen einzufahren.
Samstag:
Ein ganz unterschiedliches Bild wird sich nicht nur den Teams der einzelnen Ligen am Samstag morgen beim Blick in den Himmel geboten haben, auch der Blick auf das Satellitenbild des frühen Nachmittages zeigt noch ein sehr diffrenziertes Bild: Bis an die Elbe war trockene Kaltluft vorgedrungen (Blauthermik), der eine schwache Kaltfront vorgelagert war (Abschimungen) während sich vom Münsterland bis ins Saarland schöne Cumuli in der mäßig warmen Luft entwickelten. Im Süden war die Lage etwas einheitlicher, wobei sich bereits erste  Überentwicklungen über den Kämmen im Südwesten und den südlichen Bayerischen Wald zeigten - in der Folge sollte der Süden dann durch die Labilität zahlreiche Schauer und Gewitter produzierern (Bild von 15UTC). Die Flugspuren zeigen schön die favorisierten Linen, bei denen (auch in der langen Strecke) der Schwerpunkt diesmal der Westen inne hatte - ggf. auch weil in Hockenheim und auf der Mönchsheide Wettbewerbe stattfanden.
Sonntag:
Ein auf den ersten Blick etwas homogeneres Bild zeigt der Sonntag: Im Norden hatte sich im Laufe der Nacht die trockene Luftmasse bin an die Linie Niederrhein - Lausitz durchgesetzt, während im Süden im Randbereich eines Troges/Kaltlufttropfens über Südwesteuropa noch reichlich Feuchte lag, die erst langsam von der trockenen Ostluft verdrängt wurde. Entsprechend zeigen die Flugspuren auch südlich von Main und Mosel kaum bis gar keine Echos. Je  weiter man an die Grenze zur Labilität heranreichte, um so spannender waren auch die Flüge, denn die Schauer/Gewitter breiteten sich nachmittags bis in Eifel und Westerwald aus, gleichzeitig zeigten (im 15UTC-Bild) Cumuli am Nordrand der Mittelgebirge aber auch in Richtung Tschechien/Südpolen gute und schnelle Linien.
Wer hat was draus gemacht?
Die Flüge in der Spitze der 1. Liga fanden interessanterweise meist nicht vom angestammten Heimatplatz statt. Schuld daran mögen u.a. auch diverse Wettbewerbe (oder deren Trainingstage) sein, die zur Zeit quer durch die Republik verteilt stattfinden. Das sorgt
gleichzeitig auch für eine gewisse Verteilung der Punkte quer durch die Liga unabhängig woher das Team eigentlich stammt.
Ganz vorne lag dieses mal die LSG Bayreuth. Schon in den Vorwochen hatten sich die Franken konstant unter den Top10 der Liga etabliert, diese Runde kam dann konsequenterweise ein Rundensieg dabei heraus - und das auch nicht gerade typischen Flugwegen.
Bietet Bayreuth ideale Möglichkeiten gleich in 3 Himmelsrichtungen Kämme mit signifikant guter Thermik zu nutzen, war es diesmal offenbar auch der Ostwind und die guten Bedingungen in der Rhön, die für die Kurswahl entscheidend waren. Wolfgang Clas und Sebastian Eder nutzten dabei auch Teile von Erzgebirge und Thüringer Wald, die Kursrichtungen waren jedoch klar in/gegen die Windrichtung gelegt. Beide waren zwar etwas schneller als Teamkollege Johannes Baier, der eher im Vorland des Thüringer Waldes unterwegs war, dem aber nach Indexbereinigung die Führung im sehr ausgeglichenen Bayreuther Team gebührt.
Kaum langsamer und nach Indexkorrekturschnellster in dieser Runde war Reinhard Schramme mit 113km/h. Nicht vom heimischen Rinteln aus, sondern ebenfalls von Bayreuth flog er eher den südlichen Bereich der Rhön an, um dann gegen den Wind die südlichen
Ausläufer des Thüringer Waldes zu kreuzen - und das mit einem Schnitt von rund 112km/h gegen den Ostwind. Fast die selbe Dinstanz legte er vorher/nachher in 2 Rückenwindschenkeln mit über 150km/h zurück. Schnelle Schnitte sind also offenbar nicht nur ein Ergebnis langer Rückenwindschenkel, sondern bei entsprechenden Reihungen auch mit Gegenwindanteilen zu erfliegen. Nicht ganz im/gegen den Wind war Stephan Beck auch von Bayreuth aus unterwegs.
Den dritten Flug für die Niedersachsen steuerten Carsten Kopsieker/Joseph Meyer bei, die von Oerlinghausen aus die guten Bedingungen vom Harz bis über das nördlichen Sauerland  ausnutzen - schnelle Flüge waren also nicht nur eine reine Domäne des Südostens.
Platz 3 geht nach Rheinland-Pfalz an das Team aus Nastätten. Während alle bisher genannten Flüge am Sonntag stattfanden, nutzen sie am Samstag die Lücke Richtung Südwesten mit Kurs Luxemburg und/oder Frankreich, wobei Moritz Althaus mit dem OLC-Discus seine Wende erst in den südlichen Ardennen nahm ("dem Tansponder sei Dank ohne Probleme", wie er in seinem Kommantar schreibt). Er steuerte damit 105km/h bei. Auf ähnlichen Spuren zwischen Westerwald und südlichem Hunsrück waren Jochen Back und Uli Leukel/Martin Fuhr unterwegs.
In der Gesamttabelle nach 5 Runden ging es damit einen steilen Sprung nach oben auf Platz 7.  Angeführt wird diese weiter vom Titelverteidiger Aalen, die in dieser Runde auf Platz 4 landete. Sie liegen nur sehr knappe 4 Punkte vor Bayreuth. Danach klafft bereits eine erste kleine Lücke von 17 Punkten auf den drittplatzierten Schwäbisch Gmünd.
In Liga 2 geht der Rundensieg an das AeroTeam Klix. Alle 3 Piloten, angeführt von Ingo Trentelj waren dabei vom heimischen Flugplatz untertwegs. Eine ausgelichene Teamleistung - Jürgen Müller und Dennis Zettwitz steuerten die Punkte zu den 312 Runden-km/h bei - war der Garant für den am Ende knappen Vorsprung vor der SFG Steinwald. Helmut Joost/Frank Wehrfritz waren dabei mit ihrem JanusCM die schnellsten nicht nur in dieser Liga! Zusammen mit Hans Stock/Aleksander Umov und Michael Buck erreichten
sie in Summe 309 km/h. Platz 3 geht in den Westen: Von Leverkusen aus nutzen Peter Fischer und Hermann Leucker das sehr gut entwickelte Sauerland, während Rolf Gertzmann von Bayreuth aus die weiteren Punkte für die Farbenstädter beisteuerte.
Durch den Rundenplatz 2 festigt die SFG Steinwald Rang 1 und hat nun bereits 22 Punkte Vorsprung auf den LSV Gifhorn, knapp gefolgt von Homberg/Ohm. Offenbar kristallisieren sich langsam die Favoriten heraus - die Liga hat aber noch 14 spannende Runden zu bieten ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
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Freitag, 18. Mai DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 18.05.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG etabliert sich bodennah eine Hochdruckbrücke, die von den
Azoren über die Britischen Inseln bis nach Skandinavien reicht. An deren Südflanke strömt kühlere Luft aus Nordosten ein. Stellenweise hält sich unterhalb einer Absinkinversion zunächst noch eine feuchte Grundschicht. Im Süden und Südosten, zwischen dem Schwarzwald und der Lausitz sowie auch im gesamten Alpenbereich hält sich weiterhin hochreichend feuchtlabile Warmluft. Die Labilität wird von einem
Höhentief über Deutschland verstärkt, das den bodennahen Hochdruckeinfluss überlagert. Im Bereich der feuchtlabilen Warmluft sowie auch im Norden über Schleswig-Holstein werden im Tagesverlauf konvektive Umlagerungen erwartet.
Am PFINGSTSONNTAG bildet sich in der vorhandenen Hochdruckzone ein Schwerpunkt über der Ostsee aus. Dieses Hoch lenkt trockene und stabil geschichtete Festlandsluft aus Osten in die Nordosthälfte Deutschlands. Südlich des Mains und westlich des Rheins sowie inneralpin hält sich die hochreichend feuchtlabile Warmluft. Ein Höhentief über den Vogesen verstärkt die Labilisierung, konvektive Umlagerungen sind vielfach die Folge.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG ist im Bereich der Ems mit mäßiger Thermik bei Wolkenbasen um 800 m zu rechnen. Teils durch Ausbreitungen gestört. Im übrigen Bereich mäßige Thermik, nach Osten hin Blauthermik mit Arbeitshöhen bei 1000 m. In NRW bildet sich gute Thermik mit CU-Untergrenzen bei 2000 m aus.
Am PFINGSTSONNTAG und auch am PFINGSTMONTAG mäßige bis gute Blauthermik mit Arbeitshöhen im Norden bei 1000 m, nach Süden hin 1500 m. Im NRW im Tagesverlauf örtlich durch Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG gibt es im Nordosten anfangs noch Störungen durch Abschirmung, hier setzt erst später mäßige Wolkenthermik ein. Sonst wird mäßige bis gute CU-Thermik erwartet. Vom Schwarzwald über den Süden bis zum Erzgebirge gibt es Störungen durch kräftige Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich nordöstlich von Rhein und Main mäßige bis gute Cumulusthermik. Im Süden und Westen werden Abschirmungen und vor allem kräftige Überentwicklungen erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige Wolkenthermik, ab dem Mittag ausgehend vom Bergland durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG örtlich mäßige Wolkenthermik, meist jedoch durch Abschirmung und/oder Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 11. April Klaus Ohlmann erfliegt von Serres aus knapp 1.500 Punkte Artikel übersetzen

Hier geht es zum Flug von
Klaus Ohlmann im OLC.
Zugunsten eines 1.487 Punkte-Fluges (1.427 Kilometer) verzichtet Klaus Ohlmann auf das Ostereiersuchen mit der Familie. Hang, Welle und Thermik ermöglichen einen seltenen Flug bis tief in den Osten. Klaus Ohlmann berichtet uns. Noch vor dem ersten Hahnenschrei steht das Team in den Startlöchern. Eine homogene graue Masse mit leichtem Nieselregen erscheint im ersten Morgenlicht. „Ein Segelflieger, der es nicht besser wüsste, würde uns ganz sicher für total bekloppt halten.“ In 400 Metern wird der Motor abgestellt und im Regen am Hang gestiegen. Richtung Pic de Bure sieht es chancenlos aus. Aber die „Badewanne“ empfängt sie mit einer 5-Meter-Welle. Im Lee der Chabre dann sogar 7 Meter. Verwundert ist Klaus über die unerklärliche Turbulenz weit oberhalb der Rotoren. 
Vorwärts. Querab von Carpentras wühlt er sich in jämmerlichen 1.350 m durch die “Stratos-Sphäre”. Nur die Strahlenfinger der Morgensonne weisen auf die vorhandene Föhnlücke.Nach einigem Zickzack ist er endlich in der Sonne. Nun kann es losgehen. In 2.600 Metern empfangen ihn satte 12 Sekundenmeter. Auf dem Weg nach Briancon geht es aber auch schon mal mit 7 Meter in den Keller. 
Im Susatal verlässt er dann einen guten Aufwind und merkt wie eng Leid und Freud beieinander liegen. Immerhin: in knapp 1.300 Meter MSL am Talausgang südlich des Gran Paradiso versteht er endlich, was er schon immer wissen wollte. Die komische Wolkenwurst dort ist eine Confluenz zwischen dem westlichen Talauswind und der Ostströmung in der Poebene. Immerhin kostet ihn dieses Wissen eine Stunde. 
In Italien geht es über den böengebeutelten Comer See. Kurz vor Sondrio fällt er in einen Thermikbart von unglaublichen 9,5 Metern. Ein Stück Hang und dann in die nächste Welle. Das  einzigartige Panorama mit Douforspitze, Matterhorn und Mount Blanc wird rasch abgelichtet und es geht zügig zurück. „Mit unseren rund 300 km/h  fragt sich der Contoller möglicherweise, ob es sich bei uns wirklich um ein motorloses Vehikel handelt.“ 
Wenige Minuten vor Sonnuntergang setzen sie sanft in Serres auf. Fazit: „Ich könnte schon wieder…“
 
Text: Klaus Ohlmann/Steffi Keller
Fotos: Klaus Ohlmann
 
Start mit dem ersten Sonnenlicht Wellenanzeiger: Vom Winde verweht Am Tonalepass
Ordentliche Steigwerte am Hang Drei M´s: inklusive Mont Blanc Das letzte Licht wird genutzt

 

 


Mittwoch, 11. April The Battle goes on: Jim Payne’s fifth 1,000+ OLC points in 2012! Artikel übersetzen

Have a look at the 1,000 points here
The only clouds of the day (near Crystal Gliderport)
They did it again! But this time Jim and his copilot Dennis got greedy and had to pay for it with some lost OLC points “enjoying” a short engine run. However, after his fifth attack, Jim is currently the 2012 OLC-Champion, 1,100 points ahead of "ridge runner" Ron Schwartz. Third is the Nevada wave pilot Robert Spielman.
On April 10th, once more Jim had to deal with blue wave, except for a few rotor cumuli late in the day. Following the weather forecast from April 5th, the 500 mb chart predicted southerly winds at 50 to 60 knots between the Pacific Coast and 29 Palms. The plan was to do west-to-east zig-zags in the Crystal Wave. The wrinkle was that the 850 mb winds were too light in the morning so only the high terrain was generating wave. Jim flew to the high ground west of Crystal to get up, then had a slow but good run to Big Bear and got greedy: “I should have turned as soon as we got in sink. Trying to transition to where the wave should have been at Big Bear Mountain where it was not… We bailed north to the drop off where the wave should be working. Again, nothing workable so we tried to retrace our steps but got too low to get back into the wave at Mt Baldy. With Rialto Airport as an alternate we decided to try ridge soaring the south side of Baldy but even 27 knots of wind was not enough for ridge lift. So we used the noise maker to relight.”
By afternoon the low level winds had picked up enough to generate great Crystal Wave. After recovering, Jim decided to focus on a Speed OLC mission. After four lost hours, the crew continued for almost nine more hours at an average speed of 130 km/h.
Dennis’ DG 1001M has now flown 6,953 OLC km and logged 63 hours during the 5 flights since February. Jim credits the OLC for giving him an excuse to take a “pilot proficiency day” from work and the eastern ridge-running iron men for making the contest interesting.
In fact, this continues to be an interesting spring in the US-OLC community!

Jim Payne / Elke Fuglsang-P.
 
 

Dienstag, 10. April Appalachian Ridges: Five 1,000 points-flights and the Diamond Boy in Sweet Red Artikel übersetzen

Have a look at Daniel’s diamond flight here.
Again, Blairstown saw five 1,000-point flights, but listen to this 870-points-story: “It was a grueling 8.5 hours, but the conditions were excellent.” Daniel got up at 4:45AM, drove to the airport in the morning's twilight as the full moon was setting to the West. After helping Ron Schwartz launch, he took off in Sweet Red, the club’s Schweizer 1-26E at 9AM hoping for some early thermals. “The winds in the morning weren't too strong, and were to get progressively stronger. Most record days start very windy which makes for a very challenging aerotow, which I am not experienced enough to do.”
Daniel Sazhin has been around soaring several years with his elder brother. In 2005, he started to fly Condor and spent about 1,000 hours flying in the simulator, competing in virtual contests. In late 2008, he started to actively pursue glider flying. At the age of 16 he got his Private Pilot license and completed his Silver Badge in 2011. “Since then I've gotten my driver's license, which allowed me to become a lot more active in soaring.”
Last Saturday, Daniel headed to his start point, and then scurried out of the unlandable terrain by working weak ridge lift and connecting with the thermals over Blairstown's local ridge. 3,000ft was enough to make the crossing over the Delaware Water Gap. Once he flew to the end of the first ridge, he had to do three upwind transitions to make it to his first turnpoint. On the first transition, he hit the lee sink from the upwind ridge, and Sweet Red started falling like a set of keys. “At this point my adrenaline was pumping as it became unclear if I would in fact make it or not. The upwind transitions were tough, especially the one from Hawk Mountain to Second/Sharp Mountains. I ended up just making it across and managed to thermal off of a 600ft high ridge. I was lucky since another pilot who did the transition in the same exact way could not find a thermal and after 40 minutes desperately clawing on the ridge, fell out into the field below.
Arriving at Mahantango Daniel was relieved. The hardest part of the flight was over! It was booming and he was a good 500ft above the ridge at 60mph. Riding it to its end he crossed the mighty Susquehanna to the first turnpoint, Buffalo Mountain. “Man I was so far away from home!” The thermals pegged the vario at times, though the day was blue. Turbulence was challenging with a strong wind nearly perpendicular to the ridge.
Heading back towards the airport, running the ridges 1000ft above, Daniel had to land in a 20 mph crosswind. After touch down, two club members came to bring the glider back to the tiedown. “We decided the best thing to do was for me to stay inside and hold open the divebrakes and be at the controls so the glider doesn't blow away.”
Daniel has logged ~100 hours and done six cross countries. His first ridge cross country was in January 2012. The second was a declared 300km flight for Gold Distance on a day with stratus cover 500ft above the ridge and almost no thermals. On Aril 7th, he made his turnpoints and soared for Diamond Goal and Diamond Distance!
 
Daniel Sazhin / Elke Fuglsang-P.
 
Daniel's first years at the airport Schweizer 1-26E "Sweet Red" Official Observer Ron Schwartz and Daniel

 


Dienstag, 10. April Osterwochenende in Deutschland - eine durchwachsene Sache Artikel übersetzen

Christoph Schwarz Flug in den Norden findet sich hier.
Endlich Ostern - vier Tage am Stück fliegen. So oder ähnlich hatten es sich die meisten hierzulande vorgestellt. Doch so schnell wie der Frühling in der Woche vor Ostern vorpreschte, so schnell hatte er sich auch wieder davon gemacht. Glück hatte wer bei der Abstimmung der Familienfeierlichkeiten auf den richtigen Tag setzte - den Sonntag. Aber nicht nur die Streckenflieger setzten auf das Osterwochenende, auch viele Vereine wollten das Wochenende als Auftakt für ihre Fluglager nutzen.
Der Karfreitag startete vielerorts mit geschlossener Wolkendecke. Erst am späten Nachmittag gelangten die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken. Dann stieg die Basis rasch an und sorgte in Teilen Deutschlands noch für mäßige Thermik. So blieb es auch bei nur 255 eingereichten Flüge. Während der Süden gänzlich unter einer Wolkendecke lag, hatten die Mitte und der Norden Deutschlands die besseren Karten.
Am Samstag änderte sich dann nicht viel. Wer im Süden oder in der Mitte lebt und zuhause blieb verpasste außer nassen Füßen nichts. Der Norden hingegen hatte wieder einmal Wetterglück:
Hier brachte strammer Norwind Polarluft mit, die schon am frühen Nachmittag für gute Bedingungen sorgte. Nachdem die Schneeschauer abgeklungen waren stieg die Basis auf über 2000 Meter an. Martin Knops und Christoph Schwarz nutzen das Wetter und konnten dabei grandiose Aussichten genießen. Die beiden flogen bis hoch in den Norden, weit hinter Flensburg, auf der Höhe von Sylt lag die nördlichste Wende. Martin sichterte sich mit 533 Punkten Platz eins der Tageswertung.
Lediglich 120 Flüge wurden am Ostersamstag eingereicht. Das sonst so vom Wetter beschenkte Baden-Württemberg konnte nur zwei Flüge melden.
Der Ostersonntag machte die Sache dann mit feinster Rückseitenwetterlage wieder gut. Unglaubliche 1273 Flüge wurden eingereicht.
Der punkthöchsten Flug gelang mit über 1000 Punkten Hermann Leucker (siehe OLC-Magazin vom 9.4.) Ganze 311 Flüge lagen am Sonntag über 500 Punkten, 30 Flüge jenseits der 800 Punkte. In der Mitte und im Norden wurde die Großzahl der punkthohen Flüge Flüge gemacht. Aber auch der Süden wurde am Sonntag mit gutem Wetter beschenkt und konnte weite Flüge melden.
Am Ostermontag kam dann eine Warmfront ins Spiel, die in ganz Deutschland für viel Regen sorgte. Lediglich in Teilen Bayerns wurde vereinzelt geflogen.
 
Eric Scharfenort
Fotos: Jan Michel Mette
 
So ging es am
Osterwochenende vielen:
Minus 16 Grad Außentemperatur
Sichten bis zum Anschlag / Flensburg
- Förde  / Dänemark /
Schleswig Holstein / Ostsee
Lübeck mit Lübecker Bucht
OLC-Flugspuren Samstag:
Nur im Nordwesten war was los
OLC-Flugspuren Sonntag:
Bester Tag des Wochenendes
OLC-Flugspuren Montag
 

Montag, 09. April Hermann Leucker knackt den ersten Tausender Artikel übersetzen

Hier geht es zum Flug von
Hermann Leucker im OLC.
Der Ostersonntag entschädigt mit perfektem Rückseitenwetter. Wie mehr als 1.200 Streckenflieger nutzt Hermann Leucker dieses Ostergeschenk aus. Und zwar richtig. 1.019 Punkte erfliegt er von Leverkusen aus. Damit stellt er die um diese Jahreszeit normalweise deutlich dominierende Konkurrenz Südfrankreichs in den Schatten. Und nicht nur das, er hat die Tausender-Saison 2012 für Deutschland eröffnet.
Nach der Auswertung der Wettervorhersagen, die vor Ausbreitungen warnen, planen Hermann Leucker und Rolf Gertzmann „vorsichtig“ ein 700-Kilometer Dreieck. Dem Teamflug schließt sich Alexander Swagemakers mit einer dritten Maschine an.
Die Basis über flachem Gelände liegt bei 1200m und steigt allmählich Richtung Bergland auf 1700m an. Da es im Süden und Osten eher abgeschirmt aussieht, wird der Plan an den Thüringer Wald zu fliegen, aufgegeben. Nach kurzem Schlenker Richtung Westen geht es gemeinsam über Hildesheim und Kassel hoch in den Nordosten bis kurz hinter Braunschweig. In Kassel nimmt die Bewölkung stark zu und es wird verhaltener geflogen, aber immerhin konnten sie auch dort Steigen um 2m/s finden.
Auf dem Rückweg sind die Ausbreitungen bei Kassel verschwunden, so dass sie gut vorankommen.  Dieser Schenkel, der bis an die Rhön führt, ist mit 107 km/h der schnellste. Die Bedingungen dort lassen allerdings nach. Da das 275 Kilometer entfernte Aachen ein weiterer Zielpunkt ist, wird um 16 Uhr gewendet. Leider stehen die Wolkenstraßen quer zum Kurs, trotzdem geht es ordentlich vorwärts. Begeistert beschreibt Hermann den Bart des Tages: bei Marburg geht es mit 5m/s auf 2.200 Meter nach oben – nicht übel für diese Jahreszeit. Ab Siegen können die schönen kurskonformen Wolkenstraßen genutzt werden. Kurz vor Aachen dann aber die ersten Auswirkungen der hereinziehenden Warmfront. Dank Kraftwerksthermik schaffen sie es aber sicher nach Hause.
Für Hermann und die beiden Mitflieger ist es der bisher größte Flug. Damit hatte zu dieser Jahreszeit niemand gerechnet.
 
Steffi Keller
 
Hoffen auf das nächste Steigen Thermik in Sicht

 


Samstag, 07. April Karfreitag bietet in Deutschland keine einfachen Bedingungen Artikel übersetzen

Hier geht es zum Flug von Manfred Schick im OLC.
Müritz - thermisch nicht einfach
Endlich ist das langersehnte Osterwochenende da und verspricht ein paar Tage am Stück fliegerische Aktivitäten. Oder? Leider sehen die Prognosen sehr nach April aus, aber für den Karfreitag doch ganz passabel. Man glaubt es kaum, aber der Norden ist diesmal deutlich besser dran als der Süden. Selbst die sonst so gebeutelten küstennahen Flugplätze können Flüge melden. Die Vorhersage von zwei bis drei Meter Steigen ruft förmlich nach Streckenflug. Manfred Schick folgt diesem, startet in Neuruppin und erzielt mit 416 Punkten Platz zwei der deutschen Tageswertung.
Aber es ist nicht einfach. Ich sitze nur 25 Kilometer entfernt auf dem Flugplatz Kyritz und quäle mich die Bärte hoch. Erst spät geht es los und die Abschirmung von Nordwesten her rückt bedrohlich näher. Richtung Norden und Osten sieht  es besser aus. Und dies nutzt Manfred perfekt aus. Der erste Streckenabschnitt führt hoch zur Müritz, einem riesigen „thermikfressenden“ See. Die Basis ist mit 1.300 Metern gar nicht so schlecht, aber lange Gleitphasen gibt es bei der Arbeitshöhe eher weniger.
Zurück in Neuruppin geht der zweite Teilabschnitt deutlich weiter nach Osten. Hier gelingt es Manfred ein Dreieck, was ihm noch einige Mehrpunkte einbringt, zu fliegen. Bis an die polnische Grenze kommt er. Die Basis erreicht nun bereits 1.500 Meter und dieser Schenkel läuft richtig gut. Dafür wird der Rückweg an manchen Stellen doch sehr knifflig. Den ersten richtigen Absaufer auf 500 Meter MSL – den Boden kann er dabei fast anfassen- erlebt er etwas nördlich von Neustrelitz. Nach einigem Gesuche findet er aber einen passablen Bart, der wieder Luft unterm Flügel verschafft. Nicht für lang. Denn er gleitet mit dieser Höhe ein zweites Mal gen Boden – keine 300 Meter MSL. Er buddelt sich noch einmal tapfer aus und schafft den Flug nach Hause.
 
Steffi Keller

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