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Sunday, 16. December Halbzeit beim Tausend Kilometer Camp translate news

Mit dem Gewinn des Bitterwasser Cup ging für mich ein Traum in Erfüllung. Zehn Tage Segelfliegen in einem der besten thermischen Gebiete der Erde. Zusammen mit Maximilian Dorsch, der auf Grund seines deutschen Meistertitels nach Bitterwasser reisen durfte, machte ich mich am vergangenen Montagabend von Frankfurt aus auf die Reise nach Windhoek. Der Dienstag wurde dann entspannt am Pool verbracht und wir konnten uns einen ersten Eindruck von der Bitterwasser Lodge und der Pfanne machen. Alles ist einfach super organisiert und das Essen übertrifft die Ansprüche eines Studenten deutlich.
Der Mittwoch versprach direkt super Wetter, und nach den Einweisungsstarts am Morgen wollten wir direkt auf Strecke gehen. Für mich sollte es am ersten Tag mit dem neuen Ventus losgehen und Max flog mit Wilfried Großkinsky in dessen EB28 mit. Nach zwei Stunden erreichten wir in Richtung Botswana die ersten Wolken. Dort herrschte dann schönstes Segelflugwetter und wir flogen über mehrere hundert Kilometer die Grenze zu Botswana entlang, die sich wie ein Strich durch die Landschaft zieht. Kurz vor Sonnenuntergang kehrten wir jeweils mit mehr als 1100 Kilometer nach Bitterwasser zurück.
Auf seinem ersten Start auf dem Ventus konnte Max dann direkt die 1000 FAI knacken. Auch er war begeistert vom einfachen Handling und den unglaublichen Flugleistungen des Ventus, die so manchen Offene-Klasse Flieger in die Verzweiflung trieben.
Richtiges Hammerwetter gab es dann am Freitag. Wir starteten um halb 11 und erreichten bereits nach einer Stunde die ersten Wolken. Von der Grenze zu Botswana ging es dann quer durch Namibia Richtung Namib-Wüste, an deren Kante sich oft eine Konvergenz ausbildet. Hier konnten wir auf über 5500 Meter steigen und die Schnittgeschwindigkeit erreichte fast 200 Stundenkilometer. Zwei Stunden vor Sunset wendeten wir am südlichen Ende der Konvergenz mit Ziel Bitterwasser und nach der Landung standen mehr als 1300 Kilometer auf dem Tacho.
Der vierte Tag bot uns dann einen Einblick in die Extreme des afrikanischen Wetters. Den Morgen verbrachten wir noch am Pool und erst gegen 12 Uhr kreisten wir auf der Suche nach dem ersten Bart über der Pfanne. Auf dem Rückweg schob sich dann eine Schauerlinie aus Nordosten langsam über Bitterwasser. An deren Rand ließen sich fantastische Schnitte erzielen, und als die ersten Blitze zu sehen war, hatten wir mit gezogenen Bremsklappen Probleme, überhaupt abzusteigen. Nach der Landung zog dann eine Böenwalze über den Platz. Hier zeigte sich die optimale Lage von Bitterwasser. Während andere Plätze bereits im Regen verschwanden, war westlich von Bitterwasser noch alles frei und eine Landung in Mariental zu jeder Zeit möglich. Das Wetter für die nächsten Tage sieht nun sehr gut aus und wir freuen uns auf 6 weitere Flugtage hier unten!
 
Moritz Althaus
 
Sandwalze am Abend
bei Bitterwasser
Wilfried Großkinsky (rechts) mit den
Teilnehmern des Tausend Kilometer
Camp: Maximilian Dorsch
, Moritz Althaus und Florian Heilmann.
Sunset über der Pfanne
mit dem neuen Ventus
 
 

Tuesday, 11. December 1000 km Camp in Bitterwasser translate news

Wilfried und Florian
Auch dieses Jahr lud Wilfried Grosskinsky wieder vier Junioren zum hochangesehenen 1000 km Camp ein. Florian Heilmann flog als erstes in den Süden und berichtet von seinen Eindrücken.
Am 30. November kamen wir in Bitterwasser an. Nach einem herzlichen Empfang führten wir direkt das Briefing und die Einweisung in das Fluggelände durch, um optimal auf die kommenden Tage vorbereitet zu sein. Gleich am ersten Tag sollte das Wetter sehr gut werden. Dieses Jahr ist es hier möglich den Luftraum nördlich von Windhuk zu nutzen, wovon wir direkt Gebrauch machten. So erflogen wir uns unter tollen Bedingungen ein großes Dreieck und insgesamt 1163 km mit der EB28. Besonders eindrucksvoll lag uns im Endanflug die orange leuchtende Kalahari zu füßen. Ein toller Start in zwei aufregende Fliegerwochen.
Am zweiten Tag folgte mein erstrer Start auf dem neuen Ventus 3M. Wieder stand das gute Wetter im Nordosten. Aufgrund der Auslösetemperatur startete ich 13 Uhr und konnte dennoch knapp 900 km erfliegen. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Ventus wunderbar fliegt. In all seinen Eigenschaften macht der Flieger unendlich viel Spaß und zeichnet sich durch seine überragende Performance aus.
Aufgrund der klimatischen Umstellungen musste ich drei Tage pausieren, was besonders ärgerlich war, weil derzeit Kaltlufteinfluss herrscht und die Tage schlecht fliegbar sind. Die Kaltluft sorgt für geringe Basishöhen, sodass das Fliegen über dem fremden und zum Großteil unlandbarem Gelände nicht oder nur schlecht möglich ist. Wolken gibt es sowieso keine.
Dennoch haben wir kurz nach meiner Genesung weitere tolle Flüge zwischen 700 und 900 Kilometern fliegen können. Morgen sieht es nocheinmal ganz gut aus, sodass ich meine Zeit in Bitterwasser mit einem tollen Flug beenden kann.
Bis jetzt macht es unheimlich viel Spaß mit all den netten Leuten zu fliegen und interessante Gespräche zu führen. Es ist eine riesen Chance, die Wilfried uns Jungliegern schenkt. Danke dafür!
 
Florian Heilmann
 
Endanflug nach 1160 km
Kalahari
Konvergenz

 


Tuesday, 11. December DSV in den DAeC aufgenommen translate news

Gemeinsame Mitteilung des Vorstandes der Bundeskommission Segelflug im DAeC und des Vorstandes des Deutschen Segelflugverbandes DSV e.V.
Am 24.11.2018 hat der DAeC auf seiner Hauptversammlung den Deutschen Segelflugverband DSV e.V. als Monoluftsportverband aufgenommen. Damit wird der DSV neben den Landesverbänden in der Bundeskommission Segelflug (BuKo Segelflug) vertreten sein. Vorher hatte die Hauptversammlung der BuKo Segelflug Anfang November in Koblenz mit einem klaren Votum der Segelflugreferenten diese Aufnahme unterstützt.
Aufgrund der ausführlichen und immer fair geführten Gespräche zwischen den Vorständen des DSV und der BuKo Segelflug wird der DSV gemeinsam als Monoluftsportverband für den Segelflug im DAeC positioniert. Damit wird die Selbstständigkeit des Segelflugs im Dachverband DAeC umgesetzt, wozu auch die Themen-, Finanz- und Personalhoheit für den Segelflug gehören. Darauf hat der Vorsitzende der Bundeskommission Segelflug, Walter Eisele, in Koblenz hingewiesen. Alle Beteiligten sehen damit eine deutliche Verbesserung für den Segelflug. Der Vorsitzende des DSV, Dr. Mario Wichmann, erklärte das gemeinsame Ziel, mit den Landesverbänden auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zusammen zu arbeiten. Hierbei sollen die jeweiligen Möglichkeiten der sehr unterschiedlich strukturierten Landesverbände zum gegenseitigen Vorteil aller Beteiligten einschließlich der Vereine genutzt werden.
 
Hier gibt es die ganze Meldung als PDF-Datei.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

Thursday, 06. December 502,89 Kilometer in 150 Minuten - Speed OLC in Bitterwasser translate news

502,89 Kilometer in 150 Minuten, 201,16 km/h Schnitt. Das ist Speed OLC und erflogen von Andreas Hillebrand und Jens Böske auf einer ASG32 MI am 4.12.2018 ab Bitterwasser. Immer mehr Piloten versuchen sich an Flügen, um das Optimum an Strecke in 2,5 Stunden zu erfliegen. Ein gutes Training für den Wettbewerb wenn der Tag vorn und hinten nicht losgeht. In den letzten Tagen findet das  Segelflugwetter  in Namibia nordöstlich von Windhoek statt. Der Luftraum ist jetzt nördlich der Landeshauptstatt bis FL 145 zu befliegen. Ein besonderes Ergebnis des Segelflugverbandes von Namibia unter der Leitung von Wolfgang Joschko.
Man hört die Sektkorken beim LSV Egge auf dem Heimatflugplatz in Oerlinghausen schon knallen aufgrund der besonderen Leistung ihrer Jungs. Dem Fluggebiet in Ostwestfalen, welchem oft nach Bericht von Andreas Hillebrand: „ Das Wetter vorn und hinten nicht losgeht“.
 
Holger Weitzel
 
 

Saturday, 01. December Erfolg für Königsdorfer Segelflieger bei der Sportlerehrung translate news

Bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2018 in der 23.000 Einwohner zählenden Stadt Geretsried wurden die Königsdorfer Segelflieger in zwei von vier ausgeschriebenen zum Sieger gewählt und hinterließ so für den Segelflugsport doch eine gewisse Duftnote. Das U 25 Team setzte sich aufgrund ihres Hattricks in der Junioren Bundesliga durch und in der Kategorie Einzelsportler ging Mathias Schunk, dreifacher Europarekord Inhaber, Inhaber von zig deutschen Klassenrekorden und dieses Jahr zum 5. mal hintereinander DMSt Sieger, als Sportler des Jahres 2018 hervor. Ein großer Erfolg für eine Randsportart wie den Segelflug, bestand die Konkurrenz doch aus Fußballern, Eishockeyler, Badminton Spielern, Schwimmern etc., etc.
 
Mathias Schunk
 
Sportreferent Werner gratuliert U25 Teamcaptain Nikolai Wolf bei
der Sportlerwahl in Geretsried
Bei der Wahl zur Jugend Mannschaft
des Jahres ging das Königsdorfer U 25 Team (oben auf der Bühne)
als Sieger hervor
Der Geretsrieder Bürgermeister Müller gratuliert Mathias Schunk
zur Wahl zum Sportler des Jahres 2018

 


Tuesday, 21. April Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Was für ein Wetter am ersten Liga-Wochenende!
Eins, wie man es sich besser kaum wünschen kann. Aber nicht nur das steuernde Hoch über den britischen Inseln, die schwache Kaltfront vom Freitag und  die trockene Kaltluft aktischen Ursprungs haben zu einem gelungen Start in die OLC-Liga beigetragen - die Geschichte fängt eigentlich schon viel früher an: Schon der März war (mal wieder) ein sehr trockener Monat und auch die erste April-Hälfte stand dem kaum in etwas nach. Die Böden waren daher in der Lage, ohne große Probleme die Niederschläge aus der Front am Freitag zu verkraften.  Mit der Nordströmung zwischen dem Hoch und einem Trog über Osteuropa kam hinter der die Kaltluft und der ansteigenden Druck setzte der Luftmasse genau den Deckel auf, der nötig war, mögliche Überentwicklungen zu verhindern. Trockene Luft und trockene Böden waren damit eine ideale Kombination. Dennoch, beide Tage waren nicht überall homogen und gleich gut, denn auch der Trog über Osteuropa machte seinen Einfluss geltend. Seine Feuchte sorgte letztendlich aber auch für einen gewissen Ausgleich.
Samstag:
Die Feuchte des Troges (zwischen Saale und Oder) und die Restfeuchte der Front (vor allem an östlichen Alpenrand) sorgten dort jeweils noch für Ausbreitungen und damit für schwierige Bedingungen. Im Rest hatte sich die trockene Kaltluft durchgesetzt, die Einstrahlung war von Beginn an (fast) ungehindert und so konnte sich - für Mitte April ungewöhnlich - schon früh gute Thermik entwickeln. Dass die Cumuli sich im Wind um das Hoch herum noch reihten (im Satbild ist es noch gut erkennbar, auch wenn um 12UTC sich im Nordwesten und Westen schon Abtrocknung bemerkbar machte), diente als zusätzlicher Beschleuniger. Und auch wenn Kaltluft oft flächendeckend gute Thermik entwickelt, es lohnt sich auch dann auf die klassischen Linie zu setzen, denn
die sind dann einfach nochmal einen Tick besser.
Sonntag:
Interessant begann dann der Sonntag im Nordwesten: Einen kleinen Höhentrog, der mit seinen dichten Abschirmungen nach Westen abzieht, sieht man auch nicht alle Tage. Dazu war auch noch die Feuchte im Randbereich des Troges über Osteuropa unterwegs (im SatBild sieht man diese noch in Richtung Oder, während der Wirbel über Nordsee nicht mehr ganz erkennbar ist), aber diese Feuchte hat in ihrem Randbereich die Thermik nochmal gezeichnet und so den Regionen jenseits der Elbe einen Ausgleich für die schwächeren Bedingungen des Vortages beschert. Der Rest zeigte sich - nachdem auch die Abschirmungen im Nordwesten
weg waren - meist von seiner blauen Seite. Die Luftmasse konnte mit Sonneinstrahlung zwar nochmal etwas von ihrem Potential andeuten, einem Vergleich mit dem Vortag aber kaum standhalten. Aber, wir wollen nicht unbescheiden sein und uns über einen Saisonanfang freuen, den es in der Form sicher noch nicht gegeben hat. Und hoffen, dass es mindestens die nächsten 18 Wochenenden so weitergehen mag :-)

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Monday, 20. April Segelflug – BUNDESLIGA Runde 1 am 18. und 19. April 2015 translate news

- Sensationeller Rundenauftakt
- Hammerwetter bringt 14 Tausender und Kilometerflut
- LSV Burgdorf lässt mit 351,39 Speed nichts anbrennen
- In 2. Segelflug-BUNDESLIGA stürmt der DJK Landau mit 359,33 Speed voran
 
Allgemein: Unter der Devise: „Neues Spiel, neues Glück“ verzeichnete die Segelflug-BUNDESLIGA am ersten Tag der neuen Saison einen sensationellen Wetterglückstreffer. Deutschlandweit wurden am 18. April 1.879 Flüge im OLC gemeldet. 14 Tausender sowie zehn Flüge mit über 1.000 Punkten waren Top. Hunderte von Flügen der 700- 900er Region belegen: Deutschlands Segelflieger waren hochgradig vom Streckenfieber angesteckt.
1000er purzelten nicht nur im Süden. Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit schafften auf Arcus T von Burgdorf aus den ersten 1000er. „Heute half nur die Flucht in den Westen, ging aber ohne Tunnel“, kommentierte Bernd Goretzki seinen Flug von Locktow mit dem Ventus 2cM/18m. Nahezu in ganz Deutschland herrschte bei einfließender Kaltluft optimales Segelflugwetter. Langgestreckte Wolkenstraßen ermöglichten zügiges Vorankommen gegen den Wind.
Den Punkthöchsten Flug mit 1.179,58 Zählern legte Stefan Langer auf Nimbus 4 von Donauwörth- Monheim mit 1.158,71 km/ OLC-Plus 1.013,2 km vor. Als bewährtes Thermikrevier dienten die Schwäbische Alb, der Schwarzwald, Thüringer- und Bayrischer Wald. Deutschlandweit erflog Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit auf Arcus T den schnellsten Speed mit 132,16Punkte /146,03km/h.
Der Name Burgdorf ist mittlerweile Kult. Und wie könnte es anders sein. Der LSV Burgdorf gewann mit 351,39 Speed Runde 1. In der 2. Segelflug- BUNDESLIGA überzeugte der DJK Landau mit 359,33 Speed. Zahlreiche Piloten flogen große Dreiecke heraus. Runde 1 belegte eindrucksvoll: In der diesjährigen Wertung, wird um jeden Geschwindigkeitspunkt gekämpft.
Bericht Segelflug - BUNDESLIGA: Kein bisschen müde trat der LSV Burgdorf nach der Winterpause auf. Die Niedersachsen fingen mit 351,39 Speed im Endspurt des 19. April (Michael Möker) noch den SFV Bad Wörishofen ab, der am Vortag die Wertung anführte. Zu feiern gab es den ersten 1000er von Burgdorf aus, der Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit (Arcus T) westlich an Nastätten, nahe der Wasserkuppe und nördlich an Burgdorf vorbei führte. In der Ligawertung bedeutete das Null Prozent Kurbelanteil.
Michael Möker (ASG 29E/18m) machte mit einem Sprint an Magdeburg vorbei (114,04 Punkte/130,29 km/h) den Sack zu. Carsten Freyer (ASG 29E/18m) war Richtung Sauerland und Wasserkuppe (105,19/120,18) unterwegs.
Rundenplatz 2 holte sich die SFV Bad Wörishofen, die 343,56 Speed erflog. „Endlich mal wieder fliegen“, so Robert Schröder, der von Wörishofen aus Richtung Regensburg und über die Schwäbischen Alb delphinierte (115,54 Punkte/122,47km/h). Grob in derselben Richtung waren Simon Bönisch (ASW 24 WL) mit 114,75 Punkten/121,64 km/h, vor Kilian Biechele (G 103 Twin III) unterwegs (113,27 Punkte/109,02 km/h).
Top die SFG Giulini/Ludwigshafen, welche 343,03 Speed und Rundenplatz 3 erflog. Zwischen Frankreich und Rhön war Norbert Lenz (LS 9) unterwegs, um 122,27 Punkte/137,86 abzuliefern. Daniel Schneider brauste auf Nimbus 3/25,5 über Süddeutschland dahin, um 111,46 Punkte/129,85 km/h zu vermelden. Eilig hatte es Nils Koster auf Discus 2T der 109,31 Punkte/115,87 km/h erlangte. 702- 945 km waren die drei unterwegs. Bis Rang 20 waren die Vereine zumindest mit einem 300er Speed unterwegs.
Rundenwertung Segelflug - BUNDESLIGA: 1. LSV Burgdorf (NI) 351,39 Speed, 2. SFV Bad Wörishofen (BY) 343,56,
3. SFG Giulini/Ludwigshafen (RP) 343,03
Tabellenstand Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 1: 1. LSV Burgdorf (NI) 20 Punkte, 2. Bad Wörishofen (BY) 19,
3. SFG Giulini/Ludwigshafen (RP) 18
Bericht 2. Segelflug - BUNDESLIGA: Als erster Rundensieger der neuen Saison trumpfte der DJK Landau mit 359,33 Speed auf, was den schnellsten Speed beider Ligen bedeutete. „Geht doch“, so Florian Theisinger (ASG 29E/18m) der 128,45 Punkte/146,75 km/h erflog. Florian flog zwischen Frankreich und Schweinfurt mit einem Jo-Jo 1004,7 km heraus. Laurenz Theisinger (ASW 27) erzielte 115,47 Punkte/127,6 km/h. Er flog zwischen Schweinfurt und Donaueschingen (689km). Georg Theisinger (ASW 27) nutzte nahezu dieselbe Strecke. Bundesligaschnitt 115,41 Punkte/127,52 km/h.
Dass die Pfalz ein guter Standort war, belegte der FSV Neustadt/Weinstraße, der 333,08 Speed von Lachen- Speyerdorf erflog. Frank Schwertfeger (LS 10/18m) schaffte 118,04 Punkte/133,97 km/h und ein Jo-Jo mit 908 km (Frankreich – Schweinfurt). Martin Schick (Ventus 2) erzielte 117,35 Punkte/129,67. Florian Enderle (ASW 27) listete 97,69 Punkte/107,95 km/h auf. Beide waren zwischen 540 und 575 km auf Strecke.
Rundenplatz 3 holte der LSV Gifhorn mit 316,78 Speed. Die Niedersachsen nutzten den 19. April zum Sprint. Felix Gottschalk (ASW 27) eilte an Lüsse vorbei. Er lieferte 109,31 Punkte/119,68 km/h ab. Oliver Köstermann (Quintus M) sah Bronkow und schaffte 105,05 Punkte/123,17 km/h. Gerrit Feige und Co. Andreas Dudel (ASH 30) flogen 103,42 Punkte/122,82 km/h. 11 Vereine erzielten einen 300er Speed. Alle Vereine hoben ab. Brisanz und hochklassige Luftrennen sind auch in Runde 2 zu erwarten.
Rundenwertung 2. Segelflug - BUNDESLIGA: 1.DJK Landau(RP) 359,33 Speed, 2. FSV Neustadt/Weinstraße (RP) 333,08,
3. LSV Gifhorn (NI) 316,78
Tabellenstand 2. Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 1: 1.DJK Landau(RP) 20 Punkte, 2. FSV Neustadt/Weinstraße (RP) 19,
3. LSV Gifhorn (NI) 18
 
Lothar Schwark
 
Die Freudenstädter Bundesligaflieger freuen sich auf die neue Saison. Im ersten Rundenrennen der 2. Segelflug-BUNDESLIGA reichte es für Rundenplatz 6. (Foto: Lothar Schwark) Geschafft. Die erste Strecke von Runde 1 ist in Musbach im Kasten. (Foto: Lothar Schwark)
Tilman Fuchs von der FG Freudenstadt wendete über der Wasserkuppe (Foto: Tilman Fuchs)
 

 


Monday, 20. April Auf Speed: Gunther Münzenbergs LS4-Ritt translate news

Hier geht es zum Flug von Gunther Münzenberg im OLC.
Gunther und die "Speed-Else"
Was für ein Samstag. Was für ein genialer Flug für Gunther Münzenberg. Im Bundesligarausch ist er voll auf Speed. Über das zweieinhalbstündige Powerfenster reißt er 124,5 Punkte und holt sich Platz drei der deutschen Speed-Tageswertung von insgesamt fast 2.000 Startern. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten an diesem Tag sind extrem hoch. Das Besondere an Gunthers Flug: er punktet nicht mit einem Langlöffel, sondern mit einer LS 4 und hängt so manches Highclass-Flugzeug ab.
Los geht es in Hersbruck. Richtung Norden gibt es keine Chance, es ist alles dicht. In den Alpen ist es auch nicht gerade prickelnd. Also bleibt nur der Flug nach Süden bis es eben irgendwann schlechter wird. Und solange ist es nicht nur gut, sondern genial. Kreisen ist zumindest während des Geschwindigkeits-Fensters weitestgehend Fehlanzeige. Er heftet sich unter eine schier endlose Wolkenstraße und gibt nur eines: Gas. Immer schneller und schneller. Hoch ist zwar anders, aber wenn man am Himmel kleben bleibt, sind 1.000 Meter über Grund ausreichend. Bis über die Donau hinweg nach Augsburg fliegt er, ohne sich auch nur einmal um die eigene Achse zu drehen. Hinter Augsburg setzt dann das erwartete schlechtere Wetter ein. Also Rückwärtsgang. Da aber die notwendige Zeit noch nicht um ist, wird ein zweiter Haken gen Süden geschlagen.
Um das Fenster sauber abzuschließen, versucht Gunther zu sinken. Es ist nicht einfach, sich von den schönen Zugpferden zu lösen. Irgendwann gelingt es und dann verbastelt er sich. Denn plötzlich geht der Fahrstuhl nur noch in eine Richtung - nach unten. Die Wolken sehen zwar noch hübsch aus, wollen aber unten heraus partout nicht mehr ziehen. In 400 Metern kommt er fast ins Schwitzen, kann sich dann aber noch einmal ausbuddeln. Gemütlich geht es nun gen Heimat. Die Basis steigt beträchtlich an. Aber um 14 Uhr landen? Das geht nicht. Also werden noch ein paar Kilometer rangehangen. Und so kommen über 800 Punkte für die OLC Plus-Wertung zusammen.
Zu Recht ist die Freude über diesen Flug groß. Immerhin hat Gunther seinen zweitschnellsten Ligaschnitt seiner Laufbahn erflogen.
 
Text: Steffi Keller
Foto: Gunther Münzenberg

Friday, 17. April AERO 2015 - Soaring News for the World translate news

The 23rd AERO in Friedrichshafen, an event where pilots and flying enthusiasts from all over the world meet to find out about new developments in their sport, is an exciting place to exchange ideas and learn about what’s going on in the scene. Every other year the soaring manufacturers participate at this most important air sport exhibition to reveal their best kept secrets…
This spring, OLC’s sponsor DG has secretly built new winglets to equip their bestseller DG 1001 with the latest technology. Stefan Goeldner explains: “The glider just returned from two weeks of soaring in the French Alps. While the ship was flying we got everything ready to be able to promptly mount the brand new winglets.” Without trying them in the air yet, the glider had to be put back into the box and drive across the Black Forest over to the AERO. “We will test our DG 1001-WL next month and are expecting better handling qualities in thermals and in level flight. I think our superior two-seater will fly better than ever.” Dirk Stroebel points to a newly mounted anti collision light in the DG 1001-WL’s nose: “The bright red signal is combined with the FLARM and will thus be warning other gliders when necessary.”
This great safety feature can also be found at Schleicher’s booth on their new products. However Schleicher uses the tail to implement the flashing lights. Here the crowd is invited to admire a new ASG 32-El, now equipped with an electric sustainer engine. Next to the big ship, OLC’s sponsor’s popular single seater - the ASG 29-Es - has received an electric starter for its sustainer engine. After taking out the engine, only one switch has to be operated to start it. The pilot does not need any extra energy, no more diving down to speed up the prop and get the engine to work... After the powered flight an electronic aid will immediately line up the prop, so it is ready to be retracted. All in all a big improvement of handling qualities and safety!
Schempp-Hirth has a “flying” Ventus on display. The brand-new glider had been secretly refined and developed in Kirchheim and is now “flying over” the AERO-booth. “You might call it the ‘Ventus 3’, but officially this new glider will simply be named ‘Ventus’.” Bernd Weber further explains how the new racer’s airfoil has been worked over in the wind tunnel taking weather models into account to improve the average speeds while flying cross country. “It will be available with FES, a classic sustainer engine or self launching. Our new Ventus will have a redesigned cockpit to fit larger pilots as well as the smaller guys. It is the ideal glider for pilots who want to have more opportunities or fly competitively.” Schempp-Hirth’s next breaking news will be an FES (front electric sustainer) available on the Discus 2c. “This is our solution for clubs that want to offer an easy-to-use sustainer engine for their members. Less experienced pilots will quickly learn how to use the FES, while enjoying their flight in a most popular club ship.”
 
Elke Fuglsang-P.
 
Schleicher’s electric sustained ASG 32-El in the middle of the crowd
Schempp-Hirth’s new Ventus soaring the exhibit hall

DG’s anti collision light (green ring around the nose-hook), combined with FLARM

 


Friday, 17. April DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 17.04.2015 um 14.00 Uhr GZ
WETTERLAGE DEUTSCHLAND:
Am SAMSTAG früh hat eine Kaltfront den Alpenrand erreicht und zieht im Tagesverlauf südwärts ab. Die rückseitig einfließende kühle Meeresluft gelangt unter Einfluss einer Hochdruckbrücke von den Britischen Inseln bis nach Mitteleuropa.
Am SONNTAG Vormittag zieht ein flaches Randtief von Dänemark über die südliche Nordsee nach England, dabei wird der Nordwesten gestreift. Der Nordosten wird von einer schwach ausgeprägten Warmfront beeinflusst. Das übrige Deutschland bleibt unter Hochdruckeinfluss im Bereich von kühler Meeresluft.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Thermik, im Westen als Blauthermik, sonst mit Quellwolkenbildung am Vormittag mit Untergrenzen zwischen 600 und 700 m, ansteigend auf etwa 1300 m. Im Nordosten am Nachmittag durch Abschirmung gestört. Örtlich auch zerrissen.
Am SONNTAG mäßige bis gute Thermik, dabei CU-Basis bei 600 m, ansteigend auf 1300 bis 1500 m. Im Norden und Nordosten später einsetzend, da durch Abschirmung zunächst gestört, später auch häufig zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bildet sich verbreitet gute Wolkenthermik. Im äußersten Süden kommt es zu einer verzögerten Auslösung. Im Osten ist die Thermik zum Teil durch Ausbreitungen gestört.
Am SONNTAG kann sich verbreitet mäßige bis gute Blauthermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Wolkenthermik bis 2200 m. In Ostbayern durch einzelne Schauer gestört. Am Alpenrand keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik bis 1800 m, nachmittags durch hohe Bewölkung abgeschirmt.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

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