OLC-Magazin ... powered by Bürklin


Samstag, 21. Juli OLC GliderRace 2018: Speed-Camp für die U25-Cracks Artikel übersetzen

 
Unter dem Motto ‘Die Besten treffen sich‘ lädt die OLC-Organisation das Top Piloten-Dutzend der U25-League zu einem Speed-Camp auf die Wasserkuppe ein.
Die Basis für die Auswahl ist hierfür das Ranking ‘U25 Pilotenprofile‘, welches sich im OLC-Menue in der Länderauswahl Deutschland unter OLC-Liga findet … und ein Smiley ist natürlich obligatorisch ;-)
In diesem Spezial-Ranking sind alle U25-Teilnehmer mit ihren Flügen und Punkten aufgeführt, mit denen sie sich in den jeweiligen Runden in der Mannschaft ihres Vereins platzieren konnten. Wer sich in dieser Sonderwertung also ganz vorne findet, der muss nicht nur gut fliegen können, sondern er muss in Punkto U25-Liga kontinuierlich die komplette Liga-Saison über ganz einfach am Ball geblieben sein!
Fraglos ist das der Schlüssel zum Erfolg.
Nicht selten sind in den Vereinen derart eifrige Piloten auch die Sport-Vorbilder für den Nachwuchs, der sich noch in der Grund- o.a. Lizenzausbildung befindet.
Und gerade solche Vorbilder sucht und braucht unser Sport – deshalb engagiert sich hier der OLC markant.
Und … last but not least … die Einladung umfasst:
- Kein Nenngeld
- Keine Campinggebühr
- Keine Schleppgebühr
Geflogen wird im Kern nach dem Regelwerk des FAI/IGC Sailplane Grand Prix.
In der nächsten Woche gehen (natürlich unter Platzierungs-Vorbehalt) Einladungen an die besten 18 Teilnehmer … dann wird man sehen, wie sich der Teilnehmerkreis u.U. zusammensetzen könnte (denn nicht alle Geladenen haben Zeit oder vllt. kein Standard-Klasse Flugzeug zur Verfügung). Aber mit jeder Runde werden dann die Teilnehmer konkreter.
Die OLC-Organisation freut sich auf die Veranstaltung und dankt der Fliegerschule Wasserkuppe für die Kooperation.
 
 

Freitag, 20. Juli DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 20.07.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG hält sich über der Nordhälfte Deutschlands noch Hochdruckeinfluss mit störungsfreiem Wetter. Ein breiter Höhentrog über Frankreich ist für die Südhälfte wetterbestimmend. Ein flaches Bodentief auf der Vorderseite des Troges führt aus Südwesten hochreichend feuchtlabile Warmluft in die südlichen und teils in die westlichen Teile des Landes heran. Hier kommt es überwiegend südlich des Rheins und Mains zu verbreitet kräftigen konvektiven Umlagerungen, welche sich zum Abend bis in den Osten von Bayern ausbreiten.
Am SONNTAG wandert der Höhentrog von Frankreich über die Alpen in den Mittelmeerraum. Dabei wird vor allem Süddeutschland von der feuchtlabilen und warmen Luftmasse bestimmt, wo es weiterhin zu kräftigen konvektiven Umlagerungen kommt. Auf der Trog Rückseite fließt im Tagesverlauf im Westen mit einer nordwestlichen Strömung etwas kühlere und stabilere Luft ein und die konvektiven Wetterescheinungen lassen hier nach. In der Nordhälfte Deutschlands können sich vor allem im Nordosten in der am SAMSTAG eingesickerten leicht labilen Luftmasse tagesgangbedingt einzelne Schauer und Gewitter bilden, ansonsten herrscht hier bei schwachen
Druckgegensätzen meist ruhiges Wetter.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG zum Teil gute, vor allem in der Südwesthälfte durch abschirmende mittelhohe Wolkenfelder gestörte Thermik. Oftmals Blau-, örtlich auch Wolkenthermik, nach Süden hin Gefahr von Überentwicklungen. Arbeitshöhen zwischen 1500 und 2300 m.
Auch am SONNTAG gebietsweise Beeinträchtigung durch abschirmende mittelhohe Bewölkung, teils Blau-, teils Cumulusthermik mit
Arbeitshöhen 1500-2300 m sowie örtliche Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG nur in Sachsen mäßige bis gute Thermik, ansonsten keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG im nördlich des Mains und Rheins geringe bis mäßige Thermik gebietsweise durch Abschirmung gestört. In Sachsen und Thüringen mäßige bis gute Thermik, örtlich durch Überentwicklung gestört. In den übrigen Gebieten keine nutzbare Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG nur in Sachsen mäßige bis gute Thermik, ansonsten keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG im nördlich des Mains und Rheins geringe bis mäßige Thermik gebietsweise durch Abschirmung gestört. In Sachsen und Thüringen mäßige bis gute Thermik, örtlich durch Überentwicklung gestört. In den übrigen Gebieten keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Donnerstag, 19. Juli Sperrung Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) Artikel übersetzen

Der Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) ist ab sofort wegen eines großen Open Air Festivals bis Dienstag 24.7.18 gesperrt und nicht anfliegbar (siehe auch Notam).
Es sind auch keine  Aussenlandungen in Flugplatznähe möglich.
Bitte dringend beachten!!!

Mittwoch, 18. Juli SFG Giulini: 600 in 6 und 330 in 3 Artikel übersetzen

Bei guter Wetterprognose am Samstag starteten wir zunächst gut gelaunt in den Odenwald, leider war der Weg weiter in den Osten noch blau und wir schwenkten in Richtung Schwarzwald. In Freudenstadt trafen sich 4 Dannstadter Liga-Piloten (Karsten Koop im Ventus cM, Alex Meinicke in der LS-1f, Dieter Bartek und ich auf LS-4WL) und wir beschlossen wieder in Richtung Nordost zu drehen, da es weiter nach Süden nach schlechteren Bedingungen aussah. Die nächste Wende war Gmünden im Spessart, dann noch einmal zurück an den Langenbrand im Schwarzwald und nach Hause. Mit 611km in 5:52 Std. und 106 Liga-Speedpoints waren wir sehr zufrieden. Ein schöner, entspannter Flug bei knackigem Wetter.
Der Sonntag war wesentlich labiler und niemand rechnete wirklich mit einer Verbesserung der Schnitte. Aber wie so oft, kam es anders... Wir starteten in Erwartung eines puren Spaß-Fluges. Es zeigten sich im Odenwald schon früh große Schauer, doch am Rand entlang konnte man schön die tragenden Energielinien nutzen. Zwar wusste man nie, wie weit es geht und was hinter einem passiert, aber es war sehr interessant und spannend. Am Schluss hatte wir das Glück, das in einer beleuchteten Schauerwand, die uns den Heimweg versperrte, sich ein kleiner Durchgang offenbahrte, den wir dankend nutzten. Wir waren zwar nur knapp 3 Stunden in der Luft, konnten aber 330km gleiten und erreichten 112 Speedpoints. 
Komplettiert mit der Wertung von Charly Müller (Ventus cT, CS) am Samstag gab es den 9. Rundenplatz und 12 Punkte. Damit klettern wir auf Rang 22 der Bundesliga-Tabelle. Das war ein wirklich schönes, erlebnisreiches Flugwochenende...
 
Uwe Melzer
 
Am Langenbrand Richtung Odenwald Das Tor nach Hause

 


Mittwoch, 18. Juli Gewitter bringen speed: Bauder holt wichtige Punkte Artikel übersetzen

Am Samstagabend dieser 13ten Runde sah es zunächst so aus, dass trotz den schnellen Flügen von Dirk Ströbl und Philipp Söll nur ein Trostpunkt für die FLG bleiben würde, da wie schon so oft dieses Jahr der Dritte schnelle Flug fehlte. Dirk Ströbl reichte es dabei nicht ganz nach Blaubeuren und er musste bei den Drachenfliegern im Blaubeurer Teilort Seissen landen. Voll motiviert startete Philipp Söll am Sonntag erneut im Doppelsitzer der FLG, konnte jedoch mit Copilot Jonas Hafner keinen nennenswerten Schnitt erfliegen. So hingen alle Hoffnungen an Charlie Bauder, der top trainiert von der Meisterschaft aus Lüsse bei Berlin zurück kam.
Mit Copilot Andreas Sebald von der FG Gingen/Fils ging es für ihn entlang der Gewitter über die Alb. Auf deren Rückweg von Osten schnitt ihnen ein Gewitter den Heimweg ab und sie mussten bei den Fliegerkameraden in Erbach landen. Glücklicherweise liegt deren Platzrunde keine 15 km Luftlinie von Blaubeuren entfernt, sodass der Flug gemäß neuer Regelung noch für die Liga gewertet wurde. Mit 8 Punkten dank Rundenplatz 13 waren die Blaubeurer dann letztendlich sehr zufrieden. Sie stehen punktgleich mit dem FLC Schwandorf auf dem 6ten Platz.
Dass der Bayerische Wald die letzten Runden bessere Ligaflüge zugelassen hat sieht man auch an der Tabellenspitze, an der die LSG aus Bayreuth erstmals den Luftsportring Aalen überholte. So bleibt es die letzten 6 Runden der Liga noch spannend und mit 23 Punkten auf den ersten Platz haben die Blaubeurer noch eine Chance auf einen Podest Platz am Ende der Ligasaison. Auf der Weltmeisterschaft im polnischen Ostrów liegt das Blaubeurer Nationalmannschaftsmitglied nach 5 Wertungstagen auf einem beachtlichen 15ten Platz. Noch bis zum 21. Juli geht es um den Weltmeistertitel.
 
M. Söll
 
Dirk Ströbl nach seiner
Landung auf dem
Drachenflugplatz
Seissen
Dunkler Heimflug
Gewitter auf der Blaubeurer
Rennstrecke
 

Dienstag, 21. April Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Was für ein Wetter am ersten Liga-Wochenende!
Eins, wie man es sich besser kaum wünschen kann. Aber nicht nur das steuernde Hoch über den britischen Inseln, die schwache Kaltfront vom Freitag und  die trockene Kaltluft aktischen Ursprungs haben zu einem gelungen Start in die OLC-Liga beigetragen - die Geschichte fängt eigentlich schon viel früher an: Schon der März war (mal wieder) ein sehr trockener Monat und auch die erste April-Hälfte stand dem kaum in etwas nach. Die Böden waren daher in der Lage, ohne große Probleme die Niederschläge aus der Front am Freitag zu verkraften.  Mit der Nordströmung zwischen dem Hoch und einem Trog über Osteuropa kam hinter der die Kaltluft und der ansteigenden Druck setzte der Luftmasse genau den Deckel auf, der nötig war, mögliche Überentwicklungen zu verhindern. Trockene Luft und trockene Böden waren damit eine ideale Kombination. Dennoch, beide Tage waren nicht überall homogen und gleich gut, denn auch der Trog über Osteuropa machte seinen Einfluss geltend. Seine Feuchte sorgte letztendlich aber auch für einen gewissen Ausgleich.
Samstag:
Die Feuchte des Troges (zwischen Saale und Oder) und die Restfeuchte der Front (vor allem an östlichen Alpenrand) sorgten dort jeweils noch für Ausbreitungen und damit für schwierige Bedingungen. Im Rest hatte sich die trockene Kaltluft durchgesetzt, die Einstrahlung war von Beginn an (fast) ungehindert und so konnte sich - für Mitte April ungewöhnlich - schon früh gute Thermik entwickeln. Dass die Cumuli sich im Wind um das Hoch herum noch reihten (im Satbild ist es noch gut erkennbar, auch wenn um 12UTC sich im Nordwesten und Westen schon Abtrocknung bemerkbar machte), diente als zusätzlicher Beschleuniger. Und auch wenn Kaltluft oft flächendeckend gute Thermik entwickelt, es lohnt sich auch dann auf die klassischen Linie zu setzen, denn
die sind dann einfach nochmal einen Tick besser.
Sonntag:
Interessant begann dann der Sonntag im Nordwesten: Einen kleinen Höhentrog, der mit seinen dichten Abschirmungen nach Westen abzieht, sieht man auch nicht alle Tage. Dazu war auch noch die Feuchte im Randbereich des Troges über Osteuropa unterwegs (im SatBild sieht man diese noch in Richtung Oder, während der Wirbel über Nordsee nicht mehr ganz erkennbar ist), aber diese Feuchte hat in ihrem Randbereich die Thermik nochmal gezeichnet und so den Regionen jenseits der Elbe einen Ausgleich für die schwächeren Bedingungen des Vortages beschert. Der Rest zeigte sich - nachdem auch die Abschirmungen im Nordwesten
weg waren - meist von seiner blauen Seite. Die Luftmasse konnte mit Sonneinstrahlung zwar nochmal etwas von ihrem Potential andeuten, einem Vergleich mit dem Vortag aber kaum standhalten. Aber, wir wollen nicht unbescheiden sein und uns über einen Saisonanfang freuen, den es in der Form sicher noch nicht gegeben hat. Und hoffen, dass es mindestens die nächsten 18 Wochenenden so weitergehen mag :-)

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Montag, 20. April Segelflug – BUNDESLIGA Runde 1 am 18. und 19. April 2015 Artikel übersetzen

- Sensationeller Rundenauftakt
- Hammerwetter bringt 14 Tausender und Kilometerflut
- LSV Burgdorf lässt mit 351,39 Speed nichts anbrennen
- In 2. Segelflug-BUNDESLIGA stürmt der DJK Landau mit 359,33 Speed voran
 
Allgemein: Unter der Devise: „Neues Spiel, neues Glück“ verzeichnete die Segelflug-BUNDESLIGA am ersten Tag der neuen Saison einen sensationellen Wetterglückstreffer. Deutschlandweit wurden am 18. April 1.879 Flüge im OLC gemeldet. 14 Tausender sowie zehn Flüge mit über 1.000 Punkten waren Top. Hunderte von Flügen der 700- 900er Region belegen: Deutschlands Segelflieger waren hochgradig vom Streckenfieber angesteckt.
1000er purzelten nicht nur im Süden. Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit schafften auf Arcus T von Burgdorf aus den ersten 1000er. „Heute half nur die Flucht in den Westen, ging aber ohne Tunnel“, kommentierte Bernd Goretzki seinen Flug von Locktow mit dem Ventus 2cM/18m. Nahezu in ganz Deutschland herrschte bei einfließender Kaltluft optimales Segelflugwetter. Langgestreckte Wolkenstraßen ermöglichten zügiges Vorankommen gegen den Wind.
Den Punkthöchsten Flug mit 1.179,58 Zählern legte Stefan Langer auf Nimbus 4 von Donauwörth- Monheim mit 1.158,71 km/ OLC-Plus 1.013,2 km vor. Als bewährtes Thermikrevier dienten die Schwäbische Alb, der Schwarzwald, Thüringer- und Bayrischer Wald. Deutschlandweit erflog Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit auf Arcus T den schnellsten Speed mit 132,16Punkte /146,03km/h.
Der Name Burgdorf ist mittlerweile Kult. Und wie könnte es anders sein. Der LSV Burgdorf gewann mit 351,39 Speed Runde 1. In der 2. Segelflug- BUNDESLIGA überzeugte der DJK Landau mit 359,33 Speed. Zahlreiche Piloten flogen große Dreiecke heraus. Runde 1 belegte eindrucksvoll: In der diesjährigen Wertung, wird um jeden Geschwindigkeitspunkt gekämpft.
Bericht Segelflug - BUNDESLIGA: Kein bisschen müde trat der LSV Burgdorf nach der Winterpause auf. Die Niedersachsen fingen mit 351,39 Speed im Endspurt des 19. April (Michael Möker) noch den SFV Bad Wörishofen ab, der am Vortag die Wertung anführte. Zu feiern gab es den ersten 1000er von Burgdorf aus, der Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit (Arcus T) westlich an Nastätten, nahe der Wasserkuppe und nördlich an Burgdorf vorbei führte. In der Ligawertung bedeutete das Null Prozent Kurbelanteil.
Michael Möker (ASG 29E/18m) machte mit einem Sprint an Magdeburg vorbei (114,04 Punkte/130,29 km/h) den Sack zu. Carsten Freyer (ASG 29E/18m) war Richtung Sauerland und Wasserkuppe (105,19/120,18) unterwegs.
Rundenplatz 2 holte sich die SFV Bad Wörishofen, die 343,56 Speed erflog. „Endlich mal wieder fliegen“, so Robert Schröder, der von Wörishofen aus Richtung Regensburg und über die Schwäbischen Alb delphinierte (115,54 Punkte/122,47km/h). Grob in derselben Richtung waren Simon Bönisch (ASW 24 WL) mit 114,75 Punkten/121,64 km/h, vor Kilian Biechele (G 103 Twin III) unterwegs (113,27 Punkte/109,02 km/h).
Top die SFG Giulini/Ludwigshafen, welche 343,03 Speed und Rundenplatz 3 erflog. Zwischen Frankreich und Rhön war Norbert Lenz (LS 9) unterwegs, um 122,27 Punkte/137,86 abzuliefern. Daniel Schneider brauste auf Nimbus 3/25,5 über Süddeutschland dahin, um 111,46 Punkte/129,85 km/h zu vermelden. Eilig hatte es Nils Koster auf Discus 2T der 109,31 Punkte/115,87 km/h erlangte. 702- 945 km waren die drei unterwegs. Bis Rang 20 waren die Vereine zumindest mit einem 300er Speed unterwegs.
Rundenwertung Segelflug - BUNDESLIGA: 1. LSV Burgdorf (NI) 351,39 Speed, 2. SFV Bad Wörishofen (BY) 343,56,
3. SFG Giulini/Ludwigshafen (RP) 343,03
Tabellenstand Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 1: 1. LSV Burgdorf (NI) 20 Punkte, 2. Bad Wörishofen (BY) 19,
3. SFG Giulini/Ludwigshafen (RP) 18
Bericht 2. Segelflug - BUNDESLIGA: Als erster Rundensieger der neuen Saison trumpfte der DJK Landau mit 359,33 Speed auf, was den schnellsten Speed beider Ligen bedeutete. „Geht doch“, so Florian Theisinger (ASG 29E/18m) der 128,45 Punkte/146,75 km/h erflog. Florian flog zwischen Frankreich und Schweinfurt mit einem Jo-Jo 1004,7 km heraus. Laurenz Theisinger (ASW 27) erzielte 115,47 Punkte/127,6 km/h. Er flog zwischen Schweinfurt und Donaueschingen (689km). Georg Theisinger (ASW 27) nutzte nahezu dieselbe Strecke. Bundesligaschnitt 115,41 Punkte/127,52 km/h.
Dass die Pfalz ein guter Standort war, belegte der FSV Neustadt/Weinstraße, der 333,08 Speed von Lachen- Speyerdorf erflog. Frank Schwertfeger (LS 10/18m) schaffte 118,04 Punkte/133,97 km/h und ein Jo-Jo mit 908 km (Frankreich – Schweinfurt). Martin Schick (Ventus 2) erzielte 117,35 Punkte/129,67. Florian Enderle (ASW 27) listete 97,69 Punkte/107,95 km/h auf. Beide waren zwischen 540 und 575 km auf Strecke.
Rundenplatz 3 holte der LSV Gifhorn mit 316,78 Speed. Die Niedersachsen nutzten den 19. April zum Sprint. Felix Gottschalk (ASW 27) eilte an Lüsse vorbei. Er lieferte 109,31 Punkte/119,68 km/h ab. Oliver Köstermann (Quintus M) sah Bronkow und schaffte 105,05 Punkte/123,17 km/h. Gerrit Feige und Co. Andreas Dudel (ASH 30) flogen 103,42 Punkte/122,82 km/h. 11 Vereine erzielten einen 300er Speed. Alle Vereine hoben ab. Brisanz und hochklassige Luftrennen sind auch in Runde 2 zu erwarten.
Rundenwertung 2. Segelflug - BUNDESLIGA: 1.DJK Landau(RP) 359,33 Speed, 2. FSV Neustadt/Weinstraße (RP) 333,08,
3. LSV Gifhorn (NI) 316,78
Tabellenstand 2. Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 1: 1.DJK Landau(RP) 20 Punkte, 2. FSV Neustadt/Weinstraße (RP) 19,
3. LSV Gifhorn (NI) 18
 
Lothar Schwark
 
Die Freudenstädter Bundesligaflieger freuen sich auf die neue Saison. Im ersten Rundenrennen der 2. Segelflug-BUNDESLIGA reichte es für Rundenplatz 6. (Foto: Lothar Schwark) Geschafft. Die erste Strecke von Runde 1 ist in Musbach im Kasten. (Foto: Lothar Schwark)
Tilman Fuchs von der FG Freudenstadt wendete über der Wasserkuppe (Foto: Tilman Fuchs)
 

 


Montag, 20. April Auf Speed: Gunther Münzenbergs LS4-Ritt Artikel übersetzen

Hier geht es zum Flug von Gunther Münzenberg im OLC.
Gunther und die "Speed-Else"
Was für ein Samstag. Was für ein genialer Flug für Gunther Münzenberg. Im Bundesligarausch ist er voll auf Speed. Über das zweieinhalbstündige Powerfenster reißt er 124,5 Punkte und holt sich Platz drei der deutschen Speed-Tageswertung von insgesamt fast 2.000 Startern. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten an diesem Tag sind extrem hoch. Das Besondere an Gunthers Flug: er punktet nicht mit einem Langlöffel, sondern mit einer LS 4 und hängt so manches Highclass-Flugzeug ab.
Los geht es in Hersbruck. Richtung Norden gibt es keine Chance, es ist alles dicht. In den Alpen ist es auch nicht gerade prickelnd. Also bleibt nur der Flug nach Süden bis es eben irgendwann schlechter wird. Und solange ist es nicht nur gut, sondern genial. Kreisen ist zumindest während des Geschwindigkeits-Fensters weitestgehend Fehlanzeige. Er heftet sich unter eine schier endlose Wolkenstraße und gibt nur eines: Gas. Immer schneller und schneller. Hoch ist zwar anders, aber wenn man am Himmel kleben bleibt, sind 1.000 Meter über Grund ausreichend. Bis über die Donau hinweg nach Augsburg fliegt er, ohne sich auch nur einmal um die eigene Achse zu drehen. Hinter Augsburg setzt dann das erwartete schlechtere Wetter ein. Also Rückwärtsgang. Da aber die notwendige Zeit noch nicht um ist, wird ein zweiter Haken gen Süden geschlagen.
Um das Fenster sauber abzuschließen, versucht Gunther zu sinken. Es ist nicht einfach, sich von den schönen Zugpferden zu lösen. Irgendwann gelingt es und dann verbastelt er sich. Denn plötzlich geht der Fahrstuhl nur noch in eine Richtung - nach unten. Die Wolken sehen zwar noch hübsch aus, wollen aber unten heraus partout nicht mehr ziehen. In 400 Metern kommt er fast ins Schwitzen, kann sich dann aber noch einmal ausbuddeln. Gemütlich geht es nun gen Heimat. Die Basis steigt beträchtlich an. Aber um 14 Uhr landen? Das geht nicht. Also werden noch ein paar Kilometer rangehangen. Und so kommen über 800 Punkte für die OLC Plus-Wertung zusammen.
Zu Recht ist die Freude über diesen Flug groß. Immerhin hat Gunther seinen zweitschnellsten Ligaschnitt seiner Laufbahn erflogen.
 
Text: Steffi Keller
Foto: Gunther Münzenberg

Freitag, 17. April AERO 2015 - Soaring News for the World Artikel übersetzen

The 23rd AERO in Friedrichshafen, an event where pilots and flying enthusiasts from all over the world meet to find out about new developments in their sport, is an exciting place to exchange ideas and learn about what’s going on in the scene. Every other year the soaring manufacturers participate at this most important air sport exhibition to reveal their best kept secrets…
This spring, OLC’s sponsor DG has secretly built new winglets to equip their bestseller DG 1001 with the latest technology. Stefan Goeldner explains: “The glider just returned from two weeks of soaring in the French Alps. While the ship was flying we got everything ready to be able to promptly mount the brand new winglets.” Without trying them in the air yet, the glider had to be put back into the box and drive across the Black Forest over to the AERO. “We will test our DG 1001-WL next month and are expecting better handling qualities in thermals and in level flight. I think our superior two-seater will fly better than ever.” Dirk Stroebel points to a newly mounted anti collision light in the DG 1001-WL’s nose: “The bright red signal is combined with the FLARM and will thus be warning other gliders when necessary.”
This great safety feature can also be found at Schleicher’s booth on their new products. However Schleicher uses the tail to implement the flashing lights. Here the crowd is invited to admire a new ASG 32-El, now equipped with an electric sustainer engine. Next to the big ship, OLC’s sponsor’s popular single seater - the ASG 29-Es - has received an electric starter for its sustainer engine. After taking out the engine, only one switch has to be operated to start it. The pilot does not need any extra energy, no more diving down to speed up the prop and get the engine to work... After the powered flight an electronic aid will immediately line up the prop, so it is ready to be retracted. All in all a big improvement of handling qualities and safety!
Schempp-Hirth has a “flying” Ventus on display. The brand-new glider had been secretly refined and developed in Kirchheim and is now “flying over” the AERO-booth. “You might call it the ‘Ventus 3’, but officially this new glider will simply be named ‘Ventus’.” Bernd Weber further explains how the new racer’s airfoil has been worked over in the wind tunnel taking weather models into account to improve the average speeds while flying cross country. “It will be available with FES, a classic sustainer engine or self launching. Our new Ventus will have a redesigned cockpit to fit larger pilots as well as the smaller guys. It is the ideal glider for pilots who want to have more opportunities or fly competitively.” Schempp-Hirth’s next breaking news will be an FES (front electric sustainer) available on the Discus 2c. “This is our solution for clubs that want to offer an easy-to-use sustainer engine for their members. Less experienced pilots will quickly learn how to use the FES, while enjoying their flight in a most popular club ship.”
 
Elke Fuglsang-P.
 
Schleicher’s electric sustained ASG 32-El in the middle of the crowd
Schempp-Hirth’s new Ventus soaring the exhibit hall

DG’s anti collision light (green ring around the nose-hook), combined with FLARM

 


Freitag, 17. April DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 17.04.2015 um 14.00 Uhr GZ
WETTERLAGE DEUTSCHLAND:
Am SAMSTAG früh hat eine Kaltfront den Alpenrand erreicht und zieht im Tagesverlauf südwärts ab. Die rückseitig einfließende kühle Meeresluft gelangt unter Einfluss einer Hochdruckbrücke von den Britischen Inseln bis nach Mitteleuropa.
Am SONNTAG Vormittag zieht ein flaches Randtief von Dänemark über die südliche Nordsee nach England, dabei wird der Nordwesten gestreift. Der Nordosten wird von einer schwach ausgeprägten Warmfront beeinflusst. Das übrige Deutschland bleibt unter Hochdruckeinfluss im Bereich von kühler Meeresluft.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Thermik, im Westen als Blauthermik, sonst mit Quellwolkenbildung am Vormittag mit Untergrenzen zwischen 600 und 700 m, ansteigend auf etwa 1300 m. Im Nordosten am Nachmittag durch Abschirmung gestört. Örtlich auch zerrissen.
Am SONNTAG mäßige bis gute Thermik, dabei CU-Basis bei 600 m, ansteigend auf 1300 bis 1500 m. Im Norden und Nordosten später einsetzend, da durch Abschirmung zunächst gestört, später auch häufig zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bildet sich verbreitet gute Wolkenthermik. Im äußersten Süden kommt es zu einer verzögerten Auslösung. Im Osten ist die Thermik zum Teil durch Ausbreitungen gestört.
Am SONNTAG kann sich verbreitet mäßige bis gute Blauthermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Wolkenthermik bis 2200 m. In Ostbayern durch einzelne Schauer gestört. Am Alpenrand keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik bis 1800 m, nachmittags durch hohe Bewölkung abgeschirmt.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

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