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Wednesday, 05. May 2021 Laura Stern: Unter den Rookies gleich der Star translate news

Sie ist der Star der neuen Rookie-Wertung im OLC und heißt auch gleich so: Laura Stern. Seit Wochen führt die 24-jährige Studentin die Rookie-Wertung auf der Deutschland- und Europa-Ebene an. Sie fliegt alles mit Begeisterung, was die FLG Lahr in Altdorf hergibt. Schon 21 Flüge hat die Streckenflug-Einsteigerin in dieser OLC-Saison gemeldet. Ihre großen Flüge absolvierte sie mit der LS4 und der neu in den Club gekommenen LS1-f. Im Interview erklärt Laura ihren Aufstieg.

OLC: In der neuen Saison hast du schon über 20 Flüge gemeldet. In der FLG Lahr bist du in einer streckenflugbegeisterten Gruppe aufgewachsen und so angeleitet worden?

Laura: Wir haben in der FLG Lahr viele motivierte Streckenflieger, die nehmen uns Einsteiger mit, geben Tipps. Das ist richtig gut.

OLC: Des Öfteren bist du mit Wolfgang Wagner für längere Zeitabschnitte zusammengeflogen. Er coacht dich?

Laura: Genau. Wir hatten jetzt einen Flug, da hatte ich eine recht gute Durchschnittsgeschwindigkeit. Da hat er mich angeleitet, einfach mal mehr geradeaus zu fliegen. Das hat richtig gut funktioniert. Und das motiviert dann noch mehr.

OLC: Was waren das für Schlüsselmomente, in denen du von erfahreneren Piloten fürs Streckenfliegen profitiert hast?

Laura: Dieses Jahr hatte ich einen Flug mit der ASK 13 mit Benjamin Matthiß. Ich wäre da schon lange wieder umgedreht Richtung Platz. Benny hat aber gemeint: „Nee, nee, es ist alles sicher. Die Wolken sehen gut aus. Und dahinten könnten wir auch landen.“ Das hat mir mega geholfen, entspannter zu fliegen.

Es gab viele kleinere Lernmomente mit Wolfgang, wo ich ihm mal eine Zeitlang hinterhergeflogen bin. Da konnte ich mir zum Beispiel überlegen, warum fliegt er die Wolke so und nicht anders an. Man nimmt bei so etwas viel mehr mit, als einem dabei bewusst ist.

OLC: Du gehst jetzt im Einsitzer auf Strecke. 2019 hast du mal einen größeren Trainingsflug mit Ingo Wünsch mit der DG 500 gemacht.

Laura: Ja, Ingo ist Fluglehrer und ein guter Streckenflieger. Nach solch einem Trainingsflug fällt es dann schon leichter allein zu fliegen, überhaupt mal vom Platz wegzufliegen.

OLC: Heute fliegst du nach kurzem Training schon beachtliche Strecken. Wie bist du überhaupt zum Segelflug gekommen? Familiär bist du ja nicht vorbelastet.

Laura: Ich bin durch meinen Freund zum Fliegen gekommen. Der hat den Segelflugsport doch recht intensiv ausgelebt. Am Anfang konnte ich das nicht ganz verstehen – jedenfalls nicht, bis ich dann selbst geflogen bin. Ich war neugierig und habe mir angesehen, was daran so toll ist. Ja, und seitdem bin ich auch dabei.

OLC: Von den Vereinsflugzeugen fliegst du mal LS1-f, mal LS4. Das was gerade zur Verfügung steht?

Laura: Ja, auch gerne mal die Ka 8. Die LS1-f haben wir relativ neu im Verein, damit kann man gut mit der LS4 zusammenfliegen.

OLC: Findest du als Streckenflugeinsteigerin auch theoretisch Unterstützung bei der Planung und Nachbesprechung der Flüge?

Laura: Organisiert in einem Theorieunterricht haben wir das im Verein nicht. Aber wenn jemand Interesse hat, weiß er, an wen er sich wenden kann, und bekommt dann seine Infos für die Planung oder Erklärungen.

OLC: Du nutzt heute auch gute Tage unter der Woche. Das kannst du dir so einrichten, was machst du beruflich?

Laura: Ich bin jetzt Masterstudentin der Medizintechnik in Offenburg und arbeite nebenher als Werkstudentin. Damit habe ich genügend Zeit und kann mir das Fliegen so auch finanziell leisten.

OLC: Bist du auch an zentralen Wettbewerben interessiert? Wird so etwas in der Gruppe gefördert?

Laura: Ja, das wird in der FLG Lahr unterstützt. Man kann dafür auch die Flugzeuge mitnehmen. Ich hatte auch Interesse, in diesem Jahr an einem zentralen Wettbewerb teilzunehmen, aber mit Corona ist die Planung sehr unsicher. Ich warte damit jetzt lieber bis nächstes Jahr.

OLC: Jetzt liegt dein Augenmerk darauf, deine Führungsposition bei den Rookies zu verteidigen?

Laura: Na klar.

OLC: Hat die Rookie-Wertung für dich und im Verein noch einmal Schub für den Streckenflug gegeben?

Laura: Auf jeden Fall. Vereinsintern führen wir eine kleine Statistik, in der die Rookie-Wertung auch eine Rolle spielt. Das ist vom OLC eine richtig gute Unterstützung. Das motiviert richtig, wenn man sich mit Piloten vergleichen kann, die relativ frisch dabei sind.

OLC: Was noch kommt, ist die Rookie-Tageswertung. Da hat dann jeder Streckenflugeinsteiger die Möglichkeit, sich mal ganz vorn zu platzieren.

Laura: Das wäre sehr interessant. Eine Tageswertung wäre echt cool.

OLC: Etwas von deinen Flügen kann man auch auf Youtube miterleben.

Laura: Ja, das Video hat Wolfgang gemacht, als er mich gecoacht hat. Er hat da festgehalten, welche Tipps er mir gegeben hat.

OLC: Und jetzt bist du schon selbst Vorbild im Verein für andere, die gerade in den Streckenflug einsteigen?

Laura: Ein bisschen vielleicht schon. Streckentechnisch sind im Verein jedenfalls alle sehr motiviert.

Das Interview führte Gerhard Marzinzik

Laura Stern mit der LS4 auf Strecke. Einfach geradeaus unter den Wolken. Laura mal im Doppelsitzer hinten. Zu zweit mit Coach Wolfgang in der LS4.

 


Tuesday, 04. May 2021 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Wochenende vom 01./02.05.2021 translate news

Wetterlagen im April und Mai sind häufig noch von Tiefdruckgebieten und vor allem Kaltluft dominiert - gerade der vergangene Monat zeigte das ja eindrucksvoll, gleiches galt aber auch für das erste Mai-Wochenende. Das eröffnet aber immer Chance, dass sich ein Sonnenstand wie im August mit einer langen Themikdauer kombiniert. Die Sache mit dem Tief kombiniert sich aber auch immer gerne mit Fronten und Feuchte - auch da machen der Samstag/Sonntag keine Ausnahme. Allein der Blick in die Flugspuren zeigt, dass die Sonnenseite (aber mit Ausbreitungen!) vor allem im Westen und Nordwesten beheimatet war, im Rest aber die Bedingungen - wenn überhaupt - nicht immer einfach waren.
Samstag/Sonntag:
Rückseitig des kleinen Tiefs über der Nordsee floss die Kaltluft vor allem in den Norden und Westen, während der weite der Bogen der Front vor allem jenseits der Elbe und vom Schwarzwald bis zum Erzgebirge zu erkennen ist. Zwischen dem Cirrenschirm (hellblau schattiert) von der Pfalz bis in die Altmark und den Ausbreitungen, die von der Nordsee her aufkamen, war das Wetterfenster nur klein. Man musste schon etwas zirkeln, um dort auch weitere Flüge unterzubringen.
Auch der Sonntag zeigt ein ganz ähnliches Bild: Das Tief drehte nun über Dänemark, rückseitig riss die Zufuhr kalter, aber weiterhin feuchter Luft nicht ab, was erneut zu zahlreichen Ausbreitungen führt. Wetterraume entwickeln sich dabei - manchmal "pumpend" im Tagesgang. Während beispielsweise der Niederrhein nach tollem Beginn im Tagesverlauf immer mehr zuging, konnte der Bereich zwischen Saarland bis ins Fränkische hinein profitieren. Weil es die Feuchte nicht komplett über die vorgelagerten Mittelgebirge schaffte, wurden die Bedingungen hier im Verlauf besser und weiträumiger.
Wer hat was draus gemacht?
Die besten Wetterräume zeigen dann auch die Flugspuren sehr deutlich:
Am Samstag wurde vor allem die Lücke im (Nord-)Westen genutzt, die "Platzrunde" um Düsseldorf gehörte dabei zu den an meisten frequentierten Linien. Aber auch die Strecken in Richtung Süden über die Eifel hinweg, wo es im Tagesverlauf dann besser wurde, zeigen sich deutlich in den Spuren.
Sonntag war es dann vor allem der offene Bereich zwischen Saar und Regnitz, der zum einen die schnellsten Strecken(-abschnitte) brachte, aber auch häufig Teil der langen Strecke war 2 der 3 weitesten Flüge am Samstag nahmen ihren Anfang in Grefrath. Holger Linnatz sowie Stephan Ripp & Hans-Theo Deckers wählten jeweils den Weg Richtung Münsterland. Ihre Flüge waren als Jojo angelegt, wobei erst die zweite Runde dann bis an den Teuto bzw. ans Wiehengebirge ausgedehnt werden konnte. Das Wetter musste erst noch bis dahin aufmachen. Auffällig am Flug von Stephan und Hans-Theo ist der erste Schenkel, der zwar bei niedriger Basis aber mit einer sehr hohen effektiven Gleitzahl ablief. Gab es da nicht diese Wetterregel: "geringe Basis - geringe Abstände"
Von den Kilometern etwas zwar weniger, aber deutlich flächiger war Wilfreid Großkinsky unterwegs. Aus der Eifel heraus ging es erst in Richtung Niederrhein und dann durch den Korridor zwischen Köln/Bonn und Düsseldorf bis ins Hochsauerland. Auch wenn die Kraftwerke offenbar nicht ganz Wilfrieds Erwartungen erfüllten (eigentlich sind die ja bei Kaltluft gut), brachte die Eifel zum Spätnachmittag/Abend noch eine Konvergenz mit der er die Wertungsstrecke flächig aufziehen konnte und ein spätes Wertungsende um 20:01 MESZ ermöglichte.
Der Sonntag war dann aber nochmal besser, das gilt sowohl für die Speed-Wertung als auch für die weite Strecke.
Die bereits erwähnte Lücke im Süden war dabei der Schnellmacher für eine Vielzahl der Flüge, die sich in der Speed-Wertung ganz weit oben finden. Norbert Kreis legt dabei die höchste absolute Beschwindigkeit vor (133,35km/h). Die Wertungszeit begann für ihn an der Saar und der Kurs führte ihn geradewegs bis ans Maindreieck und von dort wieder zurück bis kurz vor Heidelberg. Auf einem sehr ähnlichen Kurs war auch Matthias Arnold unterwegs, allerdings eine gute halbe Stunde später. Damit konnte er auch den sich ausdehnenden Wetterraum weiter nach Osten ausfliegen - und dabei auch etwas länger die Rückenwindkomponente nutzen. Er wendete bei Bamberg und geflogene 129,66km/h gingen in die Wertung ein. So konnte sich Matthias indexbereinigt vor Norbert platzieren und den punktbesten Speed-Flug (117 Punkte) für sich verbuchen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass beide ihre Speed in weitere Flüge eingebettet hatten, so erreichte Matthias mit 819km im OLC-Plus Rang 2.
Noch ein gutes Stück weiter, nämlich 1043km, flog an dem Tag Maximilan Schäfer. Von Wanlo aus ging es für ihn zuerst nach Norden, in den zu der frühen Tageszeit besten (vorhergesagten) Wetterraum -, auch weil Eifel und Sauerland zu der Zeit noch zugestaut waren. Ihm dürfte beim Blick auf die TopMetSat nicht entgangen sein, dass auch die Ausbreitungen von Norden dichter wurden und nach der 1. Wende bei Appeldoorn ging es deshalb auf Südkurs weiter über die Eifel bis an die Saar und anschließend die Rennstrecke nach Osten entlang. "Nebenbei" ereicht er beim Sprung über die Eifel und dann von der Saar bis an die Tauber 132.95km/h und damit Platz 3 der Speed-OLC. Östlich um Frankfurt über den Spessart, Sieger- und Bergisches Land stieg er dann in den Korridor ein, um die verbleibenden Schenkel noch in der Braunkohle zu verfliegen. Nach über 10h Wertungszeit landete er wieder am Niederrhein.
Nach Durchgang des Sturmtiefs am Dienstag geht es dann erstmal mit einer "zonalen" Lage weiter: Eingebettet in die kräftige, breitenkreisparallele Strömung wechseln sich Tiefs und Luftmassen in rascher Folge ab, bevor sich zum kommenden Wochenende dann eine kräftige Südwestströmung einstellen kann - was eher nicht nach Kaltluft klingt ...
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ... OLC Flugspuren Alpen OLC Flugspuren Deutschland
 

 


Monday, 03. May 2021 Late Night Soaring: Flug des Monats April translate news

Ab 6.5. 20:30h wird der Flug des Monats April bei Late Night Soaring zu sehen sein
Nach dem Ende der ersten Staffel von Late Night Soaring am 1.4., ging es gleich am darauffolgenden Donnerstag direkt weiter mit der Kür des "Flug des Monats März". Das Juroren Team hat dabei den Nordföhn Flug von Yves Gerster vom 16.3. dazu auserkoren und sich mit Yves über den Flug mit all seinen Facetten bzgl. Vorbereitung und Durchführung unterhalten. Das entsprechende Video wurde mittlerweile schon mehr als 3300 mal angeklickt.
Welcher der sehr vielen überaus interessanten Flüge im April diesmal zum Flug des Monats wird, wird natürlich noch nicht verraten, aber ab Donnerstag, 6.5. 20:30h wird das entsprechende Video der Flugbesprechung mit dem siegreichen Piloten online gestellt.
Alle bisherigen live Veranstaltungen, sowie die Flugbesprechungen zu den Flügen des Monats gibt es auf
https://www.youtube.com/channel/UCTGeJxLmkAUI_GFLZ3IWdbA
und alle Dateien aus den Session sind in der Dropbox
https://www.dropbox.com/sh/jflkde53je766h7/AACl0JLu3r_d_fbSidvP86GNa?dl=0
zum herunterladen

Mathias Schunk

 


Saturday, 01. May 2021 Contour flight in southern England translate news

With this barogram you rub your eyes first. For around two hours, the writing crawls almost inseparably across the site. It's a great piece that Roger Barber delivered on Thursday. With his Nimbus 4T Roger covered the morning part of his flight between Portmouth and Eastbourne, often at an altitude of only 50 to a little over 150 m above the terrain. If you want to recognize this ridge in southern England as a hillside flying area, you have to look very carefully.
For a long time Roger Barber only reached his greatest height when he took off from the Lasham gliding center: 1500 meters. That was enough to reach the ridge to the south. Roger: “The ridge actually worked better than expected and for longer than predicted. Because actually the wind should die by late morning.” After that, Roger almost gave up: “It didn't look good to the west.” But then it actually went well, and in the end it was no longer a problem, to fly back to Lasham. The counter then showed 775 kilometers and an average speed of 97.5 kph.
Gerhard Marzinzik


Saturday, 01. May 2021 Konturenflug in Südengland translate news

Bei diesem Barogramm reibt man sich erst einmal die Augen. Für rund zwei Stunden kriecht der Schrieb nahezu untrennbar übers Gelände. Es ist schon ein tolles Stück, das Roger Barber da am Donnerstag abgeliefert hat. Von den 775 Tageskilometern mit seinem Nimbus 4T hat Roger den morgendlichen Teil im Hangflug zwischen Portmouth und Eastbourne zurückgelegt, oft in nur 50 bis etwas über 150 m Höhe über dem Gelände. Wer die genutzte fast unscheinbare Hügelkette vor der Küste Südenglands als Hangfluggelände erkennen will, der muss schon sehr genau hinsehen.
Seine größte Höhe erreichte Roger Barber für lange Zeit allein mit dem Start im Segelflugzentrum Lasham: 1500 Meter. Das reichte, um den Höhenzug im Süden zu erreichen. Roger: „Die Hügelkette funktionierte sogar besser als erwartet und länger als vorhergesagt. Denn eigentlich sollte der Wind schon am späten Vormittag abklingen.“ Danach hätte Roger fast aufgegeben: „Nach Westen sah es gar nicht gut aus.“ Aber es ging dann sogar gut, und am Ende stellte es auch kein Problem mehr dar, wieder nach Lasham zurückzufliegen. Auf dem Zähler standen dann 775 Kilometer und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 97,5 km/h.
Gerhard Marzinzik


Wednesday, 22. April 2015 Vereinsbericht zur Liga-Runde: LSG Fallersleben translate news

Schnell, aber nicht schnell genug
Der Samstag von Runde 1 bescherte fast ganz Deutschland einen tollen Ligaauftakt. In Ummern gingen für unseren kleinen Verein rekordverdächtige 9 Flugzeuge überland. Die Grundidee war meist gleich: erst gegen den Wind nach Norden, dann mit Rückenwind möglichst viel geradeaus fliegen. Peter Meurers (LS1f), Franz Liebertz (Std. Cirrus Top) und Benno Beesten (Nimbus 4M) drehten bei Lüneburg, Helge Liebertz (LS1f) nahe Bleckede und Roman Menzel mit Fluglehrerin Kathrin Susenburger (ASK21) bei Uelzen. Michael Waibel mit Co. Lothar Kaps (ASH25e) flog fast bis Lübeck, bevor er wendete. Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK16) war DMST-optimiert unterwegs und wendete bei Walsrode, Dömitz und Haldensleben. Richtung Süden wurde dann teilweise bis an den Harz geflogen und - wenn wegen der Wertungszeit nötig - noch ein Jojo angehängt. Da es am Abend im Verein eine Hochzeit zu feiern gab, waren alle um eine zeitige Landung bemüht.
Wegen der Feier am Samstagabend galt für die meisten der Fallersleber Streckenflieger der Sonntag im doppelten Sinn als „der Tag danach“. So verpassten wir die Chance die Vortagsgeschwindigkeiten durch Flüge Richtung Fläming noch zu verbessern. Was da möglich war, zeigen die Sonntags-Ergebnisse aus Wilsche, Brandenburg und Burgdorf. Letztlich reichten die 283 Speedpunkte des Samstag nur für Rundenplatz 23. Der Tag hat aber dennoch den meisten viel Spaß gemacht und lässt auf eine gute Saison hoffen.
 
Benno Beesten
 
Über dem flachen Norden unterwegs.
Bis an den Harz ran.
Wolfsburg bei Fallersleben, kurz mal zu Hause vorbei geschaut.
 

Wednesday, 22. April 2015 Datumsproblem bei einigen Flugdatenrekordern / Date errors in igc files from several flight recorders translate news

Seit einiger Zeit erreichen den OLC immer häufiger Klagen, dass Logger von einem Tag auf den anderen ein weit in der Vergangenheit liegendes Datum in IGC Dateien generieren. Solche IGC-Dateien können zwar im OLC gemeldet werden, sind aber auf der OLC Website nicht aufzufinden, obgleich sie in der Datenbank gespeichert werden. Der Datumsfehler wird in erster Linie bei älteren Loggermodellen festgestellt. Die Hersteller bieten dazu teilweise Modifikationen oder Reparaturen an.
Ist die interne Batterie im GPS Modul erschöpft, bleibt die Real Time clock (RTC) stehen. Das GPS Modul ist dann bei erneutem einschalten nicht in der Lage, das korrekte Datum wieder einzustellen. Diese Batterie ist nicht identisch mit der internen Batterie des Loggers,  sondern das ist eine kleinere Batterie im GPS Modul selbst.
Das GPS-Datumssystem wurde entwickelt für ein Maximum von 1024 Wochen, danach startet das System wieder bei 0 Wochen. Die erste Epoche begann am 6. Januar 1980 und dauerte bis 19 Jahre und 8 Monate später, also bis August 1999. Danach begann eine neue Epoche. Wir befinden uns derzeit in der zweiten Datumsepoche. Wenn die Batterie erschöpft ist beginnt das GPS Modul mit der ersten Epoche, anstatt richtig mit der zweiten Epoche. Der Logger muss daher zum Hersteller um wieder korrekt zu funktionieren.

OLC Helpline received several mails, asking for help because in some early models of IGC-approved flight recorders, the date recorded in the IGC file has suddenly started to be in error by several years. The error occurs because the small internal battery inside the GPS receiver has run down and the Real Time Clock (RTC) in the GPS engine has stopped. When the GPS is re-powered, the RTC is unable to reset to the correct date . It should be noted that this battery is not the same one that is used to back up the flight recorder's memory, but is a smaller battery inside the GPS engine itself.
GPS dates are expressed as a week number and a day-of-week number after the date when the GPS system first came fully on line on 6 January 1980. The date system used was designed to cope with a maximum of 1024 weeks, after which it starts to count from zero
again. There was no problem for 1024 weeks until 19 years and 8 months later, when in August 1999 the week-count rolled back to zero. Each period of 1024 weeks is called an "Epoch" and we are currently in the second date Epoch. If the RTC sustaining battery fails, when the FR is powered up again it has no knowledge of which Epoch it is in and reverts to the first Epoch.
Some FR manufacturers solve this problem by replacing the GPS memory batteries and resetting the RTC, others replace the GPS engine itself, and it is also theoretically possible to update the FR firmware to a version that allows for this problem.
(Note: this article is an excerpt from a longer explanation on rec.aviation.soaring forum)
 


Wednesday, 22. April 2015 1. Runde der Quali-Liga und Landesligen: Enorm schneller Auftakt translate news

Da schlägt das Herz höher. Eine der besten Liga-Auftaktrunden, die es jemals gab, liegt hinter uns. 350 Vereine sind bereits in Runde eins eingestiegen. Das gab es noch nie. Klar präsentierte sich das Wetter insbesondere am Samstag in Höchstform. Dennoch war dies bei einigen anderen Ligastarts auch der Fall – jedoch ohne eine derartige Resonanz. Unter dem Motto Punkte – und Geschwindigkeitsrausch kann diese Erstrunde verbucht werden. Allein elf Vereine in der Quali-Liga haben die Schallmauer der 300 Speedpunkte geknackt.
Mit wirklich guten Leistungen hat man gerade noch einen Trostpunkt erhalten. Nur, wer richtig Gas gegeben hat, konnte abräumen. Ganz vorn weg fliegt der AC Pirmasens (RP). Stefan Schroth, Dieter Schuhmann und Lukas Winterhoff reißen jeweils mehr als 100 Punkte. Bereits im vergangenen Jahr hat Pirmasens durch zwei Rundensiege und insgesamt eine gute Platzierung auf sich aufmerksam gemacht. Sicherlich ein Verein, mit dem man auch in diesem Jahr rechnen kann.
Der Zweitplatzierte Dahlemer Binz (NW) legt ebenfalls einen Senkrechtstart hin. Mit solch einer Rundenplatzierung hat man hier nicht gerechnet. Wilfried Großkinsky, der um Frankfurt herum marschiert, trägt mit mehr als 117 Speedpunkten einen enormen Anteil, jedoch sind auch die Leistungen der Mitstreiter mehr als sehenswert. Andernfalls hätte es bei diesem Teilnehmerfeld auch nicht für Rang zwei gereicht. Dicht folgt der LSV Bad Neuenahr (RP). Sehr ähnliche Streckenführungen mir eng beieinanderliegenden Geschwindigkeitsschnitten führen zu einer Glanzleistung des Vereins. Im vergangenen Jahr waren sie im ersten Drittel der Saison ganz weit vorn, haben dann jedoch leicht an Konstanz verloren. Das Potential für eine erfolgreiche Saison ist definitiv vorhanden.  
Warten wir ab, was sich in den kommenden Wochen ereignet. Fliegen, fliegen, fliegen sollte auf jeden Fall ganz weit vorn stehen und das bei (fast) jedem Wetter. Jeder einzelne Punkt ist wertvoll und kann am Ende entscheidend werden.
Rundenwertung Quali-Liga: 1. AC Pirmasens (RP) 319,40 Speed/50 Punkte, 2. FG Dahlemer Binz (NW) 317,75 Speed/49 Punkte, 3. LSV Bad Neuenahr (RP) 315,93 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 1: 1. AC Pirmasens (RP) 50 Punkte, 2. FG Dahlemer Binz (NW) 49 Punkte, 3. LSV Bad Neuenahr (RP) 48 Punkte

Steffi Keller

Wednesday, 22. April 2015 US OLC-League 2015 - American Top Scores! translate news

During the first Northern League weekend it was probably harder than usual to beat the European scores. Twenty 1000+ OLC-Plus points flown in Germany topped the worldwide scores! Flying far means flying fast! However in the States the first League weekend of 2015 was probably not less exciting. The winners of the 2014 Silver League were promoted to compete in the Gold League and now Perlan Project, Greater Houston Soaring, the 1-26 Association and Mid-Atlantic Soaring will be flying against the fastest clubs in the country. The relegating clubs - Arizona Soaring Association, Caesar Creek Soaring, Soar Truckee and Tehachapi Soaring - are invited to score in the Silver League, which will not mean relaxation, though…
US Gold League
Launching into big skies at Minden, NV (by Jackie Payne)
1st round: 1. Warner Springs Gliders 308.09 speed points, 2. Tucson Soaring Club 270.67,
3. Southern Sierra 228.05
Total: 1. Warner Springs Gliders 12 points, 2. Tucson Soaring Club 11,
3. Southern Sierra 10
In incredible weather conditions for mid-April, Carl Czech, Dan Ladd and Sean Franke flew their Southern Californian Club to the top of the Gold League scores. Tucson's pilots achieved a nice second place, while Southern Sierra's Tom Serkowski launched in Inyokern, climbed up the mountains and was surprised by a booming "summer" day in the middle of April. Way up North a "lone wolf" flew the world's top speed of the weekend. Jim Payne managed an incredible 190.44 km/h over 2.5 hours and scored 172.35 speed points, more than many clubs could score with three pilots flying! While on Saturday he commented that circling means “half the time you are headed the wrong way”, on Sunday Jim and Co pilot Alan Coombs only thermalled 10% of the speed run. Newcomer Perlan Project earns a sixth place.
US Silver League
1st round: 1. Moriarty Soaring 378.64 speed points, 2. Aero Club Albatross 296.52,
3. Tehachapi Soaring 165.03
Total: 1. Moriarty Soaring 20 points, 2. Aero Club Albatross 19,
3. Tehachapi Soaring 18
Nineteen clubs took advantage of the first Silver League round in 2015: Moriarty Soaring is the new club for fast flying glider pilots in New Mexico’s thermal paradise. On the first weekend Jim Cumiford, Billy Hill and Mike Abernathy scored the highest amount of points in the whole United States. Worldwide the club won the first round of the IGC-OLC-LEAGUE World-League 2015! With only 12-14% of thermalling Moriarty’s pilots were able to cover huge distances during their 2.5 hour speed-runs. In Pennsylvania and New York, Aero Club Albatross’ ridge runners enjoyed a fun weekend, including some tricky thermals. Erik Mann explains: “Not a round thermal to be had, but hard to argue with nearly 8,000 feet.” Tehachapi's pilots launched in Mountain Valley in California to enjoy some great conditions "landing" on third place.
 
Elke Fuglsang-P.

Tuesday, 21. April 2015 Vereinsbericht zur Liga-Runde: FLG Blaubeuren translate news

Weltmeisterlicher Start in Blaubeuren
Zur ersten Bundesligarunde gab es bei der FLG Blaubeuren eine kleine Attraktion. So staunten die Blaubeurer Bundesligapiloten nicht schlecht als am Samstagmorgen der amtierende Weltmeister in der Standardklasse, Bert Schmelzer Jun., auf dem Fluggelände in Sonderbuch auftauchte. Da es auf seinem Wahlflugplatz in der Schweiz voraussichtlich erst spät losgehen würde, entschied sich der Belgier auf einem für große Streckenflüge besser geeignetem Flugplatz zu starten. Was bot sich da besser an als das Fluggelände des doppelten Deutschen Meisters und Garant für große Dreiecksflüge. Für die Blaubeurer Piloten stand der Tag ganz im Zeichen der Kilometer und nicht der Geschwindigkeit. So wurden morgens bereits große Strecken in die Logger programmiert.
Als erster gestartet machte sich der Blaubeurer Joachim Krais mit seinem Discus 2ct bereits um 9:28 Uhr auf Richtung Westen. Gefolgt vom Weltmeister im selben Flugzeugtyp ging es dann Dank des Rückenwindes mit einem 135er Schnitt zur ersten Wende Reiselfingen. Philipp und Martin Söll machten sich gelockt von den berichteten Aufreihungen ebenfalls auf den Weg Richtung Westen. Dort gewendet berichtete Joachim von der noch tiefen Basis im Schwarzwald. Dank dieser wichtigen Information von Joachim kamen die Nachfolgenden gut durch dieses schwierige Stück der Strecke, indem sie Richtung Osten auswichen.
Als der Nordschwarzwald verlassen wurde ging das gute Wetter los. Phillip und Martin Söll hatten hier in Mainbullau einen Wendepunkt gesetzt und flogen problemlos über Eichstätt zurück Richtung Blaubeuren. Bert und Joachim wendeten im Thüringer Wald und für sie ging es weiter Richtung Bayerischer Wald. Joachim musste leider seinen Flug vor der östlichen Wende abbrechen und landete um 19:30 Uhr wieder auf dem Flugplatz in Blaubeuen.
Nach über 10 Stunden Flugzeit landete schließlich auch Bert bei den letzen Sonnenstrahlen in Blaubeuren. Bert beendete seinen Flug mit einem angemeldeten 1000 km FAI Dreieck, Joachim mit einem 960 km freien FAI-Dreieck und über 1000 OLC-km. Philipp und Martin Söll mit Flügen über 800 km. Da bei diesen großen Strecken nicht bundesligaoptimiert geflogen werden konnte, freuten sich die Blaubeurer dennoch auf einen achten Platz in dieser Runde. Mit Martin Söll 107 Punkte, Joachim Krais 106 und Philipp Söll 105 Punkte ging der Saisonstart schonmal gut los.
 
Martin Söll
 
Segelflugstarts in Blaubeuren
Kurz nach der Landung vom Weltmeister Heinrich und Joachim Krais, Philipp Söll und Bert Schmelzer
 

Tuesday, 21. April 2015 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Was für ein Wetter am ersten Liga-Wochenende!
Eins, wie man es sich besser kaum wünschen kann. Aber nicht nur das steuernde Hoch über den britischen Inseln, die schwache Kaltfront vom Freitag und  die trockene Kaltluft aktischen Ursprungs haben zu einem gelungen Start in die OLC-Liga beigetragen - die Geschichte fängt eigentlich schon viel früher an: Schon der März war (mal wieder) ein sehr trockener Monat und auch die erste April-Hälfte stand dem kaum in etwas nach. Die Böden waren daher in der Lage, ohne große Probleme die Niederschläge aus der Front am Freitag zu verkraften.  Mit der Nordströmung zwischen dem Hoch und einem Trog über Osteuropa kam hinter der die Kaltluft und der ansteigenden Druck setzte der Luftmasse genau den Deckel auf, der nötig war, mögliche Überentwicklungen zu verhindern. Trockene Luft und trockene Böden waren damit eine ideale Kombination. Dennoch, beide Tage waren nicht überall homogen und gleich gut, denn auch der Trog über Osteuropa machte seinen Einfluss geltend. Seine Feuchte sorgte letztendlich aber auch für einen gewissen Ausgleich.
Samstag:
Die Feuchte des Troges (zwischen Saale und Oder) und die Restfeuchte der Front (vor allem an östlichen Alpenrand) sorgten dort jeweils noch für Ausbreitungen und damit für schwierige Bedingungen. Im Rest hatte sich die trockene Kaltluft durchgesetzt, die Einstrahlung war von Beginn an (fast) ungehindert und so konnte sich - für Mitte April ungewöhnlich - schon früh gute Thermik entwickeln. Dass die Cumuli sich im Wind um das Hoch herum noch reihten (im Satbild ist es noch gut erkennbar, auch wenn um 12UTC sich im Nordwesten und Westen schon Abtrocknung bemerkbar machte), diente als zusätzlicher Beschleuniger. Und auch wenn Kaltluft oft flächendeckend gute Thermik entwickelt, es lohnt sich auch dann auf die klassischen Linie zu setzen, denn
die sind dann einfach nochmal einen Tick besser.
Sonntag:
Interessant begann dann der Sonntag im Nordwesten: Einen kleinen Höhentrog, der mit seinen dichten Abschirmungen nach Westen abzieht, sieht man auch nicht alle Tage. Dazu war auch noch die Feuchte im Randbereich des Troges über Osteuropa unterwegs (im SatBild sieht man diese noch in Richtung Oder, während der Wirbel über Nordsee nicht mehr ganz erkennbar ist), aber diese Feuchte hat in ihrem Randbereich die Thermik nochmal gezeichnet und so den Regionen jenseits der Elbe einen Ausgleich für die schwächeren Bedingungen des Vortages beschert. Der Rest zeigte sich - nachdem auch die Abschirmungen im Nordwesten
weg waren - meist von seiner blauen Seite. Die Luftmasse konnte mit Sonneinstrahlung zwar nochmal etwas von ihrem Potential andeuten, einem Vergleich mit dem Vortag aber kaum standhalten. Aber, wir wollen nicht unbescheiden sein und uns über einen Saisonanfang freuen, den es in der Form sicher noch nicht gegeben hat. Und hoffen, dass es mindestens die nächsten 18 Wochenenden so weitergehen mag :-)

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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