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Montag, 16. April Mission Titelverteidigung beginnt Artikel übersetzen

Es geht wieder los! Am Wochenende startet die Segelflug Bundesliga 2018. Dann heißt es für die Segelflug-Piloten des Luftsportrings Aalen wieder, fliegen- möglichst weit und möglichst schnell. Doch in dieser Saison sind die LSR-Piloten zu ersten Mal die Gejagten.
Als Titelverteidiger hat man es besonders schwer. Pünktlich zu Saisonstart am Samstag scheint der Wettergott auch den Luftsportring-Segelflug-Piloten hold zu sein. Denn es könnte über der Schwäbischen Alb durchaus gut nutzbare Thermik geben. Also können sie am Samstag und vielleicht auch am Sonntag zu ihren ersten Liga-Flügen starten. 30 Vereine starten in der ersten Liga, aber nur wenn das Wetter stimmt. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Segelflugjahr für den LSR- Aalen. Als Meister in die Saison zu starten ist natürlich die richtige Motivation für eine gute Liga-Saison!“ – analysiert der LSR- Segelflugreferent Manfred Streicher die Ausgangslage. „Der Winter war für die Piloten ausdauernd, schneereich und meist grau!“. Wir konnten kaum trainieren, aber das ging auch vielen anderen Vereinen so.
Steffen Schwarzer hat als Einziger in den vergangenen 3 Wochen fast jede Wetterlage genutzt, um ein paar kurze Flüge mit seinem Segelflugzeug zu machen. Die Wetterlagen über der Ostalb waren aber bei weitem noch nicht so, dass überhaupt Streckenflüge von über 100 Kilometer geflogen werden konnten. Dennoch wird auch er sicher in der kommenden Saison eine der Stützen der Bundesliga-Mannschaft sein.
Alle Elchinger Segelflieger sind sich einig, das wird ein ganz besonderes Jahr. Es wird wieder gejubelt werden. Emotionen und Tränen gehören zum Wettbewerb. Wenn es mal nicht gut läuft, sollte man sich den Spruch von der Fußball- Trainerlegende Sepp Herberger zu Herzen nehmen. " Nach dem Spiel( Flug) ist vor dem Spiel( Flug). Die Saison geht über 19 Runden/Wochenenden bis August. „In diesem Sinne freuen wir uns auf die nächsten, sicherlich hochspannenden 19 Runden!“ so Manfred Streicher.
Auch Wolfgang Gmeiner mangelt es nicht an Motivation. Er glaubt ernsthaft an die Titelverteidigung. „Wir müssen einfach wieder den Selben Team-Spirit wie letztes Jahr bekommen!“. Wichtig ist dabei natürlich das Wetter. Wenn das nicht mitspielt und die ersten drei Runden wetterbedingt nicht gut laufen, muss der Luftsportring gleich mal hinterher fliegen. „Wenn wir es schaffen, gleich am Samstag unter die ersten 10 zu kommen, dann ist das Bundesliga-Feuer wieder voll am brennen!“, so Gmeiner.
 
Michael Kost

Freitag, 13. April 21./22. April: Startschuss zur 18. Saison der Segelflug-Bundesliga Artikel übersetzen

Endlich geht’s wieder los, das allwöchentliche Runden-Ritual der Segelflug-Bundesliga!
Es startet die erste Runde am 21./22. April, und nach 19 Runden ist dann am 25./26. August wieder Schluss. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden gerade in den letzten Runden wieder spannende Kämpfe in den jeweiligen Ligen um Titel oder Aufstieg, resp. Kassenerhalt angesagt sein. Aber das ist ja gerade das Geniale am OLC-Ligaprinzip, dass, wer letztlich gewinnen wird, nicht schon im Mai/Juni nach den markanten Super-Langstrecken-Wetterlagen feststeht, sondern das Punktsystem für Spannung bis zur letzten Runde Ende August sorgt.
Die Segelflug-Liga – eine permanente Kontaktchance zur Öffentlichkeit
 Das Endergebnis 2017 der Landesklasse Bayern.
Es war eine der markanten Zielsetzungen beim Einrichten der Segelflug-Liga vor rd. 20 Jahren, dass das System nahezu allwöchentlich den Vereinen die Möglichkeit gibt, ihre Lokalpresse mit Infos aus dem Segelflug-Sport zu versorgen, wie es auch in anderen Sportarten üblich ist. Eindrucksvolle Beispiele von hervorragender Pressearbeit bekommt der OLC immer wieder zugesandt. Dabei hat sich gezeigt, dass es absolut nicht erforderlich ist, irgend einen Titel zu gewinnen … oftmals ist die Sympathiewirkung für den Verein erheblich größer, wenn man via Pressearbeit die Öffentlichkeit den Kampf um einen Abstieg miterleben lässt. Mancherorts geht das sogar so weit, dass, wenn einmal kein Bericht zum Liga-Wochenende bei der örtlichen Zeitung abgeliefert wird, der zuständige Redakteur anruft und fragt, wo denn der Report bleibt – so muss es sein!
Und ganz wichtig zu wissen ist es … die Kontaktchancen betreffen nicht nur Vereine, die in der Segelflug-Bundesliga oder 2. Segelflug-Bundesliga mitfliegen, sondern auch die Clubs aus der Quali-Liga, welche in den Landesklassen der jeweiligen Bundesländer ausgewiesen sind. Als Beispiel ist rechts das Endergebnis der Landesklasse Bayern abgebildet (es fehlen hier natürlich diejenigen Vereine, welche in der Segelflug-Bundesliga, resp. 2. Segelflug-Bundesliga fliegen).
Zu jedem Wochenbeginn: Perfekte Rundenberichterstattung incl. Wetter-Report
Ganz hervorragend hat sich die Kooperation mit Bernd Fischer / TopMeteo bewährt, nach jeder Runde in Form einer Kombination ‘Sportergebnis & Met-Report‘ zu berichten. Der Kern der Aussage ist dann immer … was haben die in der jeweiligen Runde erfolgreichen Teams aus der eigentlich ja für alle gleichen Wettersituation besser gemacht … diese Infos sind das Salz in der Suppe für unseren Sport … so kompakt bekommt man das nirgendwo geboten.
Und natürlich werden die Redakteure des OLC-Magazins mit eigenen Beiträgen zu den Runden die allwöchentliche Information vervollkommnen (– so es etwas Interessantes zu berichten gibt).
Wichtig, weil auch interessant: Beiträge aus den Vereinen
Mit großem Interesse werden die dem OLC zugesandten Beiträge aus den Vereinen gelesen. Es werden hierbei keine großen Erkenntnisse erwartet oder spektakuläre Hinweise ‘wie gewinne ich eine Liga-Runde‘ … nein … hier freut man sich auf Schilderungen (und Bilder) zum Liga-Fliegen in den Vereinen, ‘wie es eben leibt und lebt‘.
Der OLC freut sich auf eine spannende Liga-Saison ;-)

Donnerstag, 05. April MILVUS Segelflug - Bekleidung Artikel übersetzen

Nach knapp 4 Jahren Flugeinsatz, zehntausenden von OLC Streckenflugkilometern und mit dem Feedback von vielen Segelflugpiloten hat MILVUS die Segelfliegerhose 2.0 entwickelt. Neu gibt es die Pilotenhose in zwei Farben, Grössen bis XXXL, einen integrierten Klettgürtel, mehr Taschen und einen Zweiwegreissverschluss für ein noch einfacheres Blasenmanagement.
Jetzt NEU im Onlineshop: Pilotenhose «MIKE» und «LIMA»Benütze den Gutscheincode OLC2018 und profitiere von 10% auf das gesamte Sortiment von MILVUS bis Ende April 2018.

After almost 4 years of flying, tens of thousands of OLC flight kilometers and with feedback from many glider pilots, MILVUS has developed the glider trousers 2.0. The pilot pants are now available in two colors, sizes up to XXXL, an integrated Velcro belt, more pockets and a two-way zipper for an even easier bladder management.
New in their Onlinestore: Pilot trousers «MIKE» und «LIMA» Use the coupon code OLC2018 and benefit from 10% on the entire range of MILVUS until end of April 2018.
 

 


Mittwoch, 28. März Aktuell: Das OLC Liga/Speed-Update - ein Plus für den Segelflug Artikel übersetzen

Seit einigen Jahren ist die Feststellung unstrittig, dass immer mehr ‘motorisierte Segelflieger‘ bei Speed- oder auch Liga-Flügen ihren Motor bewusst für taktische Maßnahmen nutzen. Man hat das schon seit geraumer Zeit aufmerksam beobachtet, war aber immer der Auffassung, dass, solange das nicht ergebnisverzerrend ist, eine Regelanpassung (noch) nicht notwendig wäre.
Dies hat sich aber mit der Saison 2017 grundlegend verändert: Beim Liga-Finale im letzten Oktober in Poppenhausen wurde hierzu eine Analyse von ausgewählten Liga-Runden vorgestellt und erläutert. Auffallend dabei vor allem, dass gerade in Runden mit eher schlechteren Wetterbedingungen offenbar die Möglichkeiten den Motor taktisch zu nutzen immer öfter besonders zählen (z.B. um von einem entfernten Fluggebiet wieder zurück zu fliegen). Folglich brechen die Teilnehmer mit Segelflugzeugen ohne Motor in einer derartigen Runde regelrecht weg – die Liga-Runden werden in diesen Fällen eine Angelegenheit von fast 2/3 motorisierten Segelflugzeugen (welche dann auch in den betreffenden Runden die taktischen Möglichkeiten des Motors zum fast hälftigen Anteil nutzen).
An guten Runden hingegen nehmen nach der Statistik in etwa zur Hälfte gleich viele motorisierte und nicht motorisierte Segler teil. So beendeten beispielsweise in einer derartigen Runde 7,5 % der reinen Segler ihren Flug mit einer Außenlandung, bei den Motorisierten nutzten hingegen trotz gutem Wetter 30 % ihren Motor, um wieder nach Hause zu kommen. Nach eingehender Analyse ist eindeutig erkennbar, dass die deutlich vielen Rückflüge mit Motorkraft taktisch geplant waren (z.B. überlange Rückenwindschenkel). Dieser Effekt ist natürlich eine extreme Schieflage und verzerrt den sportlichen Vergleich motorisiert / nicht motorisiert in den einzelnen Ligen.
Nun wird der OLC regulierend mit einer Regelanpassung in der Form eingreifen, dass es für das Fliegen einer Speed- oder Liga-Aufgabe völlig unerheblich ist, ob ein Segelflugzeug einen Motor hat oder nicht.
Dieser Ansatz geht auch völlig konform mit der OLC-Philosophie, welche schon vor über 15 Jahren formuliert wurde und unverändert bis zum heutigen Tag gilt: Der OLC unterscheidet nicht zwischen motorisierten und unmotorisierten Segelflugzeugen.
Ab dem 30. März wird jetzt, neben dem seit Jahren bekannten Startkreis mit einem Radius von 15 km, auch ein Zielkreis mit 15 km Radius eingeführt.
Die neu hinzu gekommene Regel lautet exakt:
Nach dem Sprintendpunkt muss der antriebslose Flug in einem Zylinder mit 15km Radius um den Startplatz enden beziehungsweise diesen kreuzen.
 

Mittwoch, 28. März Breaking News: OLC’s League/Speed-Update - Hands up for the Sport of Soaring Artikel übersetzen

It is no big secret that during the past few years ‘motorized glider pilots’ have been taking advantage of their engines to strategically enlarge their Speed- and League-distances and thus fly faster and farther than others. We have been keeping an eye on this practice for a while but never thought it would be anti-competitive. It seemed not (yet) necessary to change the rules.
But this has fundamentally changed in the 2017 OLC-season: During our annual League-closing event in Poppenhausen last October, a study of selected league-rounds was presented and commented to the audience. It became obvious that especially during those rounds with less favorable soaring conditions the tactical options you have have with auxiliary powered gliders have been exerted more and more (e.g. returning from a better region after a good flight). Competitors with unpowered gliders do not have the chance to win such a weekend - a League weekend with minor weather is dominated by almost 2/3 auxiliary powered gliders (and about half of them are actually using their engines under these conditions).
Statistics show that in good weather half of the League competitors do not even have an engine available. During such a weekend for example only 7.5% of the ‘pure’ gliders end up landing out while - despite good weather conditions - about 30% of the powered ships pull their engines to fly home. After a close look into the statistics it is obvious: Those significantly many engine-helped returns were tactically planned (e.g. to take advantage of long downwind legs). This effect has now tilted the scores in an extreme way and distorts the competitive element when comparing (auxiliary) powered and unpowered sailplanes flying together in their particular OLC-Leagues.
We have decided to now step in and adjust the problematic element. OLC is changing the rules in a way so it is completely irrelevant for a League- or Speed-task if a competing glider is equipped with an engine or not.
The idea is by the way part of our OLC-philosophy which has been enunciated more than 15 years ago, which is still valid and has never been altered: OLC does not differentiate between (auxiliary) motorized and unpowered sailplanes.
Beginning March 30, we will in addition to the well known start circle now be introducing a finish circle with a radius of 15 km.
The additional and definite new rule says:
Subsequent to the finish point of the sprint the unpowered flight has to conclude inside or cross a cylinder with a radius of 15 km around the start point.

Mittwoch, 14. März Der aktuelle OLC >>> nicht mehr wiederzuerkennen ;-) Artikel übersetzen

Ab sofort ist der OLC bestmöglich für die Nutzung durch Smartphone oder Tablet-PC ausgelegt. Man erkennt das auf den ersten Blick an der Darstellung, denn die hat sich komplett verändert. Unverändert hingegen ist natürlich der Inhalt … der OLC ist das geblieben, was er auch bisher war und wie er bisher funktionierte.
Nunmehr also präsentiert sich der OLC in einem speziellen ‘responsive webdesign‘, was bedeutet, dass sich die Darstellung (wie z.B. Navigationen, Seitenspalten, Texte) immer an die Eigenschaften des jeweils benutzten Endgerätes (wie z.B. Smartphone oder Tablet-PC) anpasst (auch Touchscreen-Funktionen wie tippen und wischen).
Der Fortschritt gilt jedoch nicht nur der Präsentation, auch die Flugmeldung wurde selbstverständlich in das System entsprechend integriert, sodass schnellstmöglich nach der Landung der Flug via Smartphone oder auch Tablet-PC gemeldet werden kann.
Das Projekt ‘smartOLC‘ wurde vor etwa zwei Jahren mit dem Ziel gestartet, dass man sich beim OLC an die veränderten Nutzergewohnheiten anpassen wollte. Die Umsetzung selbst war dann ungemein aufwendig und konnte nur mit in diesem speziellen Sachgebiet erfahren IT-Profis realisiert werden.
Keine Frage, die ganze Aktion kostet dem OLC viel Geld, denn das alles ist im Ehrenamt nicht mehr leistbar.
Darum bedankt sich der OLC an dieser Stelle ganz herzlich bei den Förderern/Sponsoren, aber auch bei den vielen Smiley-Besitzern, welche dem OLC die für derartige Umstellungen die notwendigen Geldmittel zur Verfügung stellen ;-)
Sollten, trotz aller Bemühungen, eventuelle Fehler auftauchen, dann seid bitte so nett und sendet uns ein Mail an: smartOLC@onlinecontest.org
Und falls euch ein Fehler am Weiterarbeiten hindert (z.B. bei einer Flugmeldung), dann findet ihr im ‘neuen OLC‘ den Button ‘OLC 2.0 Layout‘, wo man zum gewohnten OLC umschalten kann, um die Aktion fortzuführen.
Dieser Button-Service ist aber begrenzt bis zum 30. März.
 
Vielen Dank für eure Mithilfe und einen erfolgreichen Saisonstart.
 

Mittwoch, 14. März The new OLC ==>> it‘s all different ;-) Artikel übersetzen

As of now OLC will be available in a new format, perfectly laid out for smart phones or tablet computers. At first sight you will find our service has been completely new designed. The content, of course, did not change ... OLC will continue the way it has always been working. Our virtual platform is still functional with its tried-and-tested system.
Henceforward, the “smart” OLC is offered in a special ‘responsive web design‘, which means that its layout (e.g. for navigation, columns on a page, texts) is automatically adapted to the properties of your specific device (e.g. your smart phone or tablet). Touch screen application like typing or swiping will also be available.
The improvement is not simply reduced to a new design; of course a feature to easily upload your flight is also part of our innovative system. You may now upload your flight using your smart phone or tablet pc right after landing.
We had already started the ‘smartOLC‘ project about two years ago. The goal was to adapt OLC’s platform to our users’ altering habits.
But the realization of our ideas was awfully complex, and most problems could only be solved by experienced IT professionals. No question, our latest project was nothing but cheap. This kind of work could not be accomplished by OLC’s volunteers only.
This is why we would like to thank all contributors and sponsors, as well as our smiley owners, who support OLC with money. Without you we would not have been able to realize such a big reorganization ;-)
If despite all our efforts you should find any mistakes or bugs in the system, please send an e-mail to: smartOLC@onlinecontest.org
And if an error (e.g. when uploading a flight) should restrain you from going on, please look for the button ‘OLC 2.0 Layout‘ in our “new OLC” which will forward you to the well-known OLC website. You will then be able to complete your operation there.
Please note, the button-service will be limited until March, 30, though.
Thank you very much for your help! We whish you a successful start into a new soaring season and many great flights!
 

Samstag, 03. März Fulminanter Saisonstart mit dem OLC-Discus Artikel übersetzen

Anfang Oktober nahm ich auf der Wasserkuppe den OLC-Discus mit großer Vorfreude in Empfang. Mit dem 4. Platz in der Junior Challenge konnte ich mich für diese außergewöhnliche Möglichkeit qualifizieren. Clemens hatte zum Abschluss den Lack noch einmal in perfekten Zustand gebracht und auch Hänger und Ausrüstung sind bis ins kleinste Detail gepflegt.
Bereits am folgenden Wochenende konnte ich erstmals einen Flug mit dem OLC-Discus unternehmen. Bei unverhofft guter Herbst-Thermik fühlte ich mich nach zwei Jahren mit einer LS8 direkt sehr wohl. Auch der Motor wurde getestet und so durfte sich der Flieger an sein neues Zuhause in Nastätten gewöhnen.
Wilfried Großkinsky hatte sich im Rahmen der Funkgeräteumrüstung dazu entschlossen, in den Discus ein neues Highend Navigationssystem einbauen zu lassen. Hierbei entstand dann ein Teamwork zwischen Wilfried, Dieter Schwenk von LX Navigation und Bernd Mangold von der Firma Schempp Hirth als Prüfer. Außerdem bekam der OLC eine neue Innenausstattung als Sponsoring von der Firma Dieter Schempp Interieur aus Albstadt.
Der Umbau war Anfang Januar abgeschlossen und knapp eine Woche später ergab sich die Möglichkeit den Flieger bei sehr starken Westwind an der Bergstraße im Hangaufwind testen. An zwei Tagen kamen so zwischen Darmstadt und Bruchsal über acht Stunden in der Luft zusammen. Das Gefühl, nach mehr als drei Monaten am Boden endlich wieder in der Luft zu sein, entschädigte für die riesige Schlammschlacht am Boden.
Doch nicht nur bei Westwind lässt sich im Rheintal im Winter fliegen. Ein paar Wochen später sitze ich zu einer Uhrzeit, zu der ich normalerweise noch im Bett liege, in über 1500 Meter im laminaren Aufwind bei 30-40 km/h Ostwind. Die aufgehende Sonne taucht den verschneiten Odenwald in ein ganz besonderes Licht. Wir nutzen die Wellenspots am Königsstuhl und am ‚Tromm‘-Höhenzug und können so über 300 Kilometer fliegen. Für den Sprung Richtung Schwarzwald reicht die Höhe am Königsstuhl leider nicht, über 2500 Meter sollten es schon sein. Doch nur zwei Wochen später die nächste Nordostlage. Hochdruckgebiet ‚Hartmut‘ sorgt für vier fliegbare Tage hintereinander. Die Flieger werden schon am Abend vorher aufgerüstet und zwanzig Minuten vor Sonnenaufgang rollt der erste Schleppzug in Weinheim an.
Zusammen mit Dennis Leip und Matthias Arnold gewinnen ich Meter für Meter im Lee des Königsstuhls über Heidelberg. Der frühe Start zahlt sich dabei aus - bereits ein paar Stunden später sorgt die labile Schichtung zusammen mit der Sonneneinstrahlung für eine deutliche Schwächung des Wellenaufwindes. Mit knapp 3000 Metern gleiten wir los Richtung Murgtal im Schwarzwald. Die Höhe reicht, und eine halbe Stunde später steigen wir bei Gaggenau in die nördlichste Welle des Schwarzwald ein. Über Hornisgrinde und Schwarzwaldhochstraße geht es nach Süden Richtung Freiburg. Leider ist der Schwarzwald hier zu fast 8/8 bedeckt, doch mit Rückenwind steht uns immer die Flucht nach Westen in das Rheintal offen.
Nördlich von Freiburg finden wir die Welle nun aber nicht mehr. In knapp 1500 Metern suchen wir vorsichtig im Lee des Kandels nach dem rettenden Aufwind. Später erfahren wir, dass andere Piloten hier bereits früh morgens außengelandet sind oder den Motor nutzen mussten. Doch wir haben Glück, nach einer knappen Stunde sind wir wieder in Flugfläche 100 und tasten uns nach Norden vor. Zurück zur Hornisgrinde benötigen wir mehr als zwei Stunden, die Gegenwindkomponente macht sich hier bemerkbar. Mit Freigabe bis Flugfläche 120 erreichen wir im Murgtal dann ausreichend Höhe, um die rettenden Rotoren bei Heidelberg anzufliegen. Insgesamt kommen bei 9 Stunden Flugzeit 500 Streckenkilometer zusammen.
Zwei Tage später gelingen dann wahrlich historische Flüge. Matthias Arnold berichtet auf www.soaring.blog, wie erstmals die 800 Kilometer bei Ostwelle aus Weinheim geknackt wurden.
Für die nächsten Wochen hoffe ich noch auf ein paar Hang- und Wellenfluglagen. Vielleicht ergibt sich sogar der ein- oder andere thermische Flug aus Nastätten, bevor es dann Anfang März für mehrere Wochen nach Südfrankreich geht. Den Frühling so in der Provence zu verbringen und mit dem ‚OLC‘ dort die Landschaft zu erkunden, ist natürlich ein riesiges Privileg.
 
Moritz Althaus
 
Geschlossene Wolkendecke über dem Schwarzwald
Aufrüsten nach dem Schneeschauer
Sonnenaufgang über dem Odenwald
Hangflug bei Heidelberg
Matthias Arnold in der BW3
Mit der ‘DL’ in der Tromm-Welle

 


Dienstag, 27. Februar DSV gegen Wolkenflug für Segelflug im Streckenflug Artikel übersetzen

Mehr als besorgt nimmt der Deutsche Segelflugverband e.V. (DSV) die Berichterstattung im Aero-Kurier 1/2018 zum Thema „Aus freien Stücken ohne Sicht?“ zur Kenntnis. Dort wird berichtet: „Der Bundesausschuss Unterer Luftraum DAeC setzt sich vehement dafür ein, Wolkenflug mit Segelflugzeugen auch in Deutschland wieder zu erlauben.“
Der DSV hält diese Initiative für völlig überflüssig und in der Sache für falsch. Wolkenflug in Verbindung mit dem klaren Verstoß des Heran- oder Einfliegens in die Wolken im Luftraum E zu bringen ist kontraproduktiv.
Das in dem Beitrag genannte „…Heranfliegen an Wolken ohne Einhaltung der Mindestabstände…“ ist ein Verstoß gegen gesetzliche Regelungen und der DSV widerspricht der Aussage klar und deutlich. Nach unserer Kenntnis ist dies auch nicht Position der Verantwortlichen in allen Organisationsformen des Segelflugs in Deutschland.
Der Abstand zur Untergrenze der Wolken ist keine Willkür, sondern u.a. auch für die IFR-Flüge, die den Übergang von IFR zu VFR fliegen, dringend notwendig. Zudem soll die horizontale Sichtbarkeit für Segelflug und anderen Sichtverkehr sichergestellt werden.
Konkrete Festlegungen z.B. in Wellenfluggebieten könnten Ausnahmen sein, um mit Erlaubnis der Flugsicherung dort mit entsprechender Ausbildung, Berechtigung, Ausrüstung und detaillierter Kenntnis der Verfahren Wolkenflug als Ausnahme im Segelflug zu praktizieren.
Der DSV mit seinem für ganz Deutschland tätigen AUL-Segelflug wird auch weiterhin die wirklichen Themen und Probleme für die Sportart Segelflug in allen Luftraumfragen vertreten. Dabei werden wir auch die Interessen der anderen Luftsportarten beteiligen. Von dieser Arbeit mit Kompetenz profitieren alle Segelflieger.
 
Hier weiterlesen. Weitere Informationen zur Luftraumarbeit des DSV unter www.dsv.aero
 
DSV Referat Luftraum und Flugbetrieb

Dienstag, 20. Februar Perlan upgrades and new videos Artikel übersetzen

During the non-wave season the Perlan Project likes to make improvements to Perlan 2. This year we have added 50 percent more battery and new custom insulated battery boxes. We have changed the tire and the brakes. And we are making new custom hatches with an even better fit for pressurization. Each of these upgrades is documented with photos in our most recent blogs.
But we also have the time to create powerful and beautiful videos from our 4k tail camera footage. Imagine soaring along with Perlan 2 on the Patagonia winds among wondrous wave clouds, over ice blue glaciers, on sun kissed wings. You can enjoy all that and more in our newest videos.
Our biggest news might be that the Perlan Project has been nominated for the Collier Trophy for our success in 2017. This is like the Oscars in Aviation, simply being nominated is an honor.
If you attend the Soaring Society of America convention in Reno March 1-3 please sign up to fly the Perlan Project simulator or look at Perlan 2 on the convention floor. The Friday night OSTIV dinner will feature a Perlan presentation. If you want advance notice of when we will fly wave again please follow us on our Twitter account. Perlan Soars High!
 
Jackie Payne
 

 


Donnerstag, 01. Februar Musterzulassung für Elektrosegler ASG 32 El / Electro ASG 32 EI Type Certificated! Artikel übersetzen

Für Schleichers ersten Elektrosegler ASG 32 El wurde kürzlich die Musterzulassung durch die EASA erteilt. Laut Hersteller ist es damit der erste zertifizierte 20m-Doppelsitzer mit einer Elektro-Heimkehrhilfe.
Entwickelt wurde dieses neue Antriebssystem durch ein Konsortium unter Federführung von Alexander Schleicher Segelflugzeugbau, das auch im eigenen Hause gefertigt wird. Der Propeller kommt ebenfalls aus eigener Herstellung. Neben dem Segler ASG 32 und dem wankelgetriebenen Eigenstarter ASG 32 Mi ist dies somit die dritte Variante des 20m-Doppelsitzers. Zur AS-Website: https://www.alexander-schleicher.de/elektrosegler-asg-32-el-musterzugelassen/
 
Alexander Schleicher’s first electro glider, the ASG 32 El, has recently received EASA type certification. According to the manufacturer, the ASG 32 El is the first certified 20m two-seater with an electric retriever system.
This new system was developed by a consortium under the leadership of the manufacturer Alexander Schleicher. The complete engine system including the propeller is produced in-house at Schleicher.
Beside the pure sailplane ASG 32 and the self-launching motor glider ASG 32 Mi with the single rotary engine system, the ASG 32 El is the third variant of this 20m two-seater. AS website: https://www.alexander-schleicher.de/en/elektrosegler-asg-32-el-musterzugelassen/
 
 

Mittwoch, 17. Januar Jahrestreffen der Wellen- und Hangflieger aus der Rhein-Neckar-Region Artikel übersetzen

Das traditionelle Treffen der Wellen- und Hangflieger aus der Rhein-Neckar-Region (Samstag den 20.Januar 2018 um 17 Uhr) dient diesmal in erster Linie dazu das Praxis-Wissen erfahrener Piloten an Interessierte weiterzugeben. Wie erkenne ich rechtzeitig geeignete Wetterlagen? Wie bereitet der Wellenflieger sich selbst und sein Flugzeug auf Herausforderungen in der Kälte und Höhe vor? Welche Streckenflugsoftware nutze ich? Wie nehme ich Kontakt mit der Flugsicherung auf? Die Rhein-Neckar-Region ermöglicht sowohl bei West- wie auch Ostwind spannende Höhen- und Streckenflüge. Erprobte West-und Ostwellenflüge werden vorgestellt. Breiten Raum soll der Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern einnehmen. Als Lehrbeispiele und zur Motivation dienen selbsterstellte Filme von Wellen-und Hangflügen.
Tagesordnung:
- Begrüßung durch den Gastgeber und die Veranstalter
- Persönliche Mindestausrüstung für sichere Wellenflüge. Stressfrei in die Welle. Referent Ralf Bock
- Wellen- und Hangflugwetterlagen rechtzeitig erkennen. Referent NN
- Besonderheiten der Westwelle,
Referent Peter Franke
- Streckenflüge in der Ostwelle,
Referent Eckart Schwantes
- Filmen in der Welle - schöne Aufnahmen, Formationsflug und Sachen, die man besser nicht gemacht hätte, Referent Andreas Maurer
Die Vorträge sprechen besonders Wellen-und Hangflugneulinge an. Das Jahrestreffen soll als Begegnungsstätte zwischen alten Hasen und dem Nachwuchs dienen. Wir hoffen auf wunderbare Begegnungen mit vielErfahrungsaustausch. Wir freuen uns auf Euch.
Euer Orga-Team
Für das leibliche Wohl sorgt wie immer die gut vorbereitete Küche des SFG-Bensheim
Veranstalter: SFG Bensheim (Peter Simon), SFG Giulini (Peter Franke), LSV Worms (Eckart Schwantes)
Ort: Clubheim der SFG Bensheim, Schwanheimer Str. 175, 64625 Bensheim, Tel: 06251-72411

Dienstag, 16. Januar The New Ventus - Now Electrified and Self-Launching Artikel übersetzen

A day before Christmas eve, weather eventually allowed for the maiden flights of two prototypes on Schempp-Hirth’s home airfield Hahnweide near Kirchheim/Teck. Joachim Krauter took the first new Ventus with Front Electric Sustainer (FES) for its first flight, followed by Andreas “Andy” Lutz on the self-launch-capable Ventus “Performance” edition’s prototype. During this aero towed first flight, Andy extensively tested the new engine system in the air before Schempp-Hirth CEO Tilo Holighaus took off for the first self-launch and impressed all those present with a short take-off distance and an amazing climb rate.
The last working days of the year were hectic and the team at Schempp-Hirth were under pressure to finish the two prototypes before Christmas. The team achieved their goals and both were made ready for their maiden flights, however the weather wasn’t playing along and low-lying clouds with rain were to test the team’s patience for days. Eventually, the clouds lifted on the Saturday before Christmas and Tilo gave the go-ahead. A little while later, both aircrafts were rigged and pushed to the take-off point by members of our staff – a big thank you for this dedication during the holiday season!
A new fuselage with aero-dynamical and optical improvements was built for the eagerly awaited self-launch-capable “Performance” edition of the new Ventus (officially called “Ventus-3M”), implementing the latest CS-22 standards and featuring a completely new cockpit, combining maximum safety & comfort with a technically-elegant and sophisticated interior. The front-opening canopy provides more comfort getting in and out of the cockpit and the new fuselage, which shows impressive workmanship, now features bug wiper garages as well as a rudder-integrated steerable tail wheel and underwing wheels, providing independent maneuverability on the ground, similar to the systems known and loved by all of our Arcus-M and Quintus-M pilots.
Independent Performance
A new Solo engine with electronically controlled injection system and a reduced reduction ratio for a nicer engine noise provides the new Ventus with more than 60 hp, delivering powerful climb performance even on high-terrain, short take-off sites or at high outdoor temperatures. Also brand-new is the ILEC engine control unit with OLED colour display that makes operating the system child’s play and provides comprehensible messages in case of problems. The combination of independence by self-launch-capability with the new Ventus’ proven superiority and its inspiring flight characteristics creates the freedom to achieve top performance flights anywhere in the World.
The 18m glider with its prominent wing geometry impressed not only the pilots, but also the captivated staff members and guests when it passed by in powered flight. After their first flights, both Andy Lutz, responsible for the new fuselage, and Tilo Holighaus were impressed by the fantastic engine system, the comfort of the brand-new cockpit and the superb handling, identical, as expected, to that of the Ventus Sport Edition, triple-winner of this year's FAI European Championships in the 18m Class.
Still in the cockpit after the maiden flight, Andy was ecstatic: “The flight characteristics feel identical to those of the “Sport” edition - and visibility from the cockpit is even one notch better.”
Tilo expressed delight with the seating comfort, the simplicity of the engine control and the engine’s power: “Your seat position is incredibly perfect – I immediately felt comfortable. The feedback is there instantly, you feel the air around you and you become one with the aircraft. The take-off distance was even shorter than I expected – and then the climb rate… It’s just pure pleasure!
Electrified
The just as eagerly anticipated Ventus “Sport” edition with FES engine system (officially called “Ventus-3F”), however, provided little surprise in its maiden flight: FES already has an excellent track record in the Discus-2c and the new Ventus’ predecessor Ventus-2cxa for a few years now.
Tilo is all the more delighted: “The FES system wakes old memories of the 1930s when glider pilots covered long distances ridge-soaring along low hills. Especially in view of the new Ventus, hybrid gliding with instant engine availability (“instant on”) and precise power adjustment will bring flying to a completely new level. Pilots will fly cross-country on days when only airfield circuits used to be possible; you can fly into the mountains without worrying about how to get back, master challenging situations at competitions in a much more relaxed fashion and so on.”
Safety means: Be Always in Control
Besides superior high-speed performance and the traditional Schempp-Hirth “thermal feeling”, all 3rd generation Ventus models are characterized by outstanding climbing performance and their good-natured behaviour. The elaborate alignment of wing air foil and wing geometry in combination with well-dimensioned controls ensures maximal manoeuvrability and high stability even at very low airspeed and provides you with the extra degree of safety you may need during winch launch, aero tow or when flying close to the ridge in the mountains.
In addition to the self-launch-capable engine option, the new Ventus ”Performance” edition will also be available with the proven Schempp-Hirth “Turbo” sustainer engine already available for the “Sport” edition along with the new FES system.
 
 

Dienstag, 16. Januar Der neue Ventus kann jetzt elektrisch fliegen und selbst starten Artikel übersetzen

Einen Tag vor Heiligabend ermöglichte endlich die Wettersituation den Einflug von zwei Prototypen auf dem Schempp-Hirth-Heimatflugplatz, der Hahnweide bei Kirchheim/ Teck. Joachim Krauter startete im F-Schlepp zum Erstflug des ersten neuen Ventus mit Front Electric Sustainer (FES) Antrieb, gefolgt vom Prototyp der eigenstartfähigen „Performance“ Edition. Nach dem Erstflug durch Andy Lutz im F-Schlepp zum ausgiebigen Test des neuen Motorsystems überzeugte Schempp-Hirth-CEO Tilo Holighaus im ersten Eigenstart und beeindruckte die Anwesenden mit der kurzen Rollstrecke und toller Steigleistung.
Es waren hektische Tage zum Jahresende, und das Team bei Schempp-Hirth arbeitete konzentriert und unter Hochdruck, um die beiden Prototypen rechtzeitig vor Weihnachten fertig zu stellen. Als schließlich alles für den Erstflug bereit war, spielte allerdings das Wetter nicht mit: Aufliegende Bewölkung und Dauerregen stelle die Geduld des Teams auf die Probe, bis sich schließlich am Samstag vor Weihnachten die Wolken hoben und CEO Tilo Holighaus den Startschuss zum Einfliegen gab. Kurze Zeit später bereits wurden die neuen Flugzeuge auf der Hahnweide dank bereitwilliger Unterstützung unserer Mitarbeiter montiert und an den Start geschoben – herzlichen Dank für diesen nicht selbstverständlichen Einsatz im eigentlich bereits begonnen Betriebsurlaub!
Für die sehnsüchtig erwartete eigenstartfähige „Performance“ Edition des neuen Ventus mit der Baureihenbezeichnung Ventus-3M wurde ein neuer Rumpf gebaut, der neben aerodynamischen und optischen Verbesserungen mit einem vollständig neuen Cockpit sowie der Implementierung der neuesten Bauvorschriften ein Maximum an Komfort und Sicherheit bei einem technisch-eleganten, hochwertigen Interieur aufweist. Neben der nach vorne klappbaren Haube zum bequemen Ein- und Ausstieg überzeugt der Rumpf durch saubere Verarbeitung, integrierte Mückenputzergaragen und dem bereits aus Arcus-M und Quintus-M für das unabhängige Manövrieren am Boden erhältlichen lenkbaren, ins Seitenruder integrierten Heckrad.
Unabhängige Spitzenleistung
Das für den Eigenstarter neu entwickelte Solo-Triebwerk mit elektronisch gesteuerter Einspritzung liefert bei angenehm ruhigen Motorengeräusch durch weiter untersetzte Drehzahl über 60 PS und damit kraftvolle Steigleistung selbst auf hochgelegenen Startplätzen, kurzen Startstrecken oder bei hohen Außentemperaturen. Das ebenfalls komplett neu entwickelte ILEC-Motorbedienteil mit OLED-Farbdisplay macht die Motorbedienung zum Kinderspiel und liefert im Fehlerfall verständliche Meldungen. Die Unabhängigkeit durch die Eigenstartfähigkeit in Kombination mit der bewährten aerodynamischen Überlegenheit des neuen Ventus und seinen beispiellos begeisternden Flugeigenschaften schafft die Freiheit, überall auf der Welt Spitzenleistungen erfliegen zu können.
Das 18m-Flugzeug mit der äußerst markanten Flügelgeometrie beindruckte neben den Piloten auch die anwesende Belegschaft und Besucher vom Boden aus bei einem Vorbeiflug im Kraftflug. Sowohl der für die Rumpfgestaltung verantwortliche Schempp-Hirth Ingenieur Andreas Lutz als auch CEO Tilo Holighaus zeigten sich nach dem Flug vom fantastischen Motorsystem und vom Komfort des brandneuen Cockpits und den tollen Flugeigenschaften begeistert, die sich erwartungsgemäß nicht von denen der „Sport“ Edition des Ventus unterscheiden, dem Dreifach-Sieger der diesjährigen FAI Europameisterschaften der 18M-Klasse.
Andreas Lutz schwärmte noch im Cockpit nach dem Erstflug: „Die Flugeigenschaften fühlen sich identisch zu denen der „Sport“ Edition an, die Sicht aus dem Cockpit ist vielleicht sogar noch einen Tick besser.“.
Tilo Holighaus zeigte sich neben dem Sitzkomfort von der Einfachheit der Motorbedienung und der Leistung des Triebwerks begeistert: „Man sitzt unglaublich perfekt - ich fühlte mich auf Anhieb wohl. Das Feedback ist sofort da, man fühlt die Luft um sich herum und ist eins mit dem Flugzeug. Die Rollstrecke war noch kürzer, als ich erwartete, und dann die Steigleistung... Macht einfach nur Spaß.“.
Elektrifiziert
Die ebenfalls sehnsüchtig erwartete Ventus Sport Edition mit FES-Antrieb und der Baureihenbezeichnung Ventus-3F bot dem gegenüber wenig Überraschungen, hat sich dasselbe System doch bereits im Discus-2c sowie dem Vorgängermodell Ventus-2cxa ´seit Jahren erfolgreich bewährt. Umso mehr freut sich Tilo Holighaus. „Mit dem FES-Antrieb werden Erinnerungen an die 30er Jahre wach, als man an niedrigen Hügeln im Hangflug große Strecken zurücklegte. Gerade mit dem neuen Ventus werden nun im Hybridsegelflug mit Sofortverfügbarkeit („Instant On“) und feiner Dosierbarkeit des Antriebs völlig neue Flugerlebnisse möglich: Piloten werden an Tagen Streckenflug betreiben, an denen sonst nur Platzrunden möglich wären, man kann in die Berge fliegen, ohne sich Sorgen über den Heimflug zu machen, im Wettbewerb wesentlich entspannter anspruchsvolle Situationen meistern und vieles mehr.“
Sicherheit bedeutet: Always in Control
Alle Ventus-Modelle der dritten Generation zeichnen sich neben überlegener Schnellflugleistung und dem Schempp-Hirth traditionellen „Thermikgefühl“ vor allem durch gutes Steigen und ihre gutmütigen Flugeigenschaften aus. Die ausgeklügelte Abstimmung von Tragflügelprofil und Tragflächengeometrie sowie wohldimensionierte Ruder sorgen durch maximale Manövrierbarkeit und hohe Stabilität auch im extremen Langsamflug und bei hoher Flächenbelastung für ein zusätzliches Maß an Sicherheit, sei es beim Windenstart, im F-Schlepp oder beim Fliegen im Gebirge dicht am Hang.
Der neue Ventus wird in der „Performance“ Edition neben der eigenstartfähigen Motorisierungsvariante auch mit der bewährten Schempp-Hirth „Turbo“-Heimweghilfe verfügbar sein, die bereits auch für die „Sport“ Edition neben dem FES-Antrieb angeboten wird.
 

 


Sonntag, 07. Januar World Record Flight for the JS3 Artikel übersetzen

JS3 finishing a 1250km flight
A great soaring day in South Africa.... this is just what the JS3 pilots Oscar Goudriaan, Pieter Nouwens and the Jonker brothers were hoping for when they took off today. All four completed their declared FAI 1250 triangular flights at speeds higher than the current world record speed for this course. Pieter Nouwens finished first, at an astonishing speed of 166 km/h, and should all the boxes be ticked, a new world record will belong to Potch gliding club. PIeter reported that the weather was very consistent, but exceptionally strong - only 3 to 5m/s climbs.
The run to the first turn point was amazing, with an average speed exceeding 150km/h. The second leg to Douglas was basically in the blue, slowing the gaggle down. Just after 16h00 Douglas was rounded, with another 500 kms to go.... the day stared dying and the last bit of energy was required to reach final glide altitude. Well done boys... what a great way to show off an awesome glider!

Dienstag, 12. Dezember Powered by OLC & DG: LS1-f Neo für 2018 vergeben Artikel übersetzen

Nico Meißner (li.) und DG-Verkaufsleiter Stefan Göldner
Anfang Dezember wurde bei DG das Flugzeug an Nico Meißner vom FV Celle übergeben. Die Erstvergabe der LS1-f Neo erfolgte ja im Frühjahr 2017 an Matze Arnold und er hatte in der Saison mit dem Flugzeug ganz hervorragende Flüge verbuchen können. Herausregend waren davon zweimal 800 km mit jeweils über 1.000 Punkten – damit ließ er so manchen Konkurrenten mit erheblich mehr Spannweite deutlich hinter sich.
Klar ist Matze ein TOP Pilot (das hat er auch bei vielen Flügen mit dem OLC-Discus im Vorjahr bewiesen), aber ein gerüttelt Maß an den hervorragenden Langstreckenflügen mit diesem Club-Klasse Flugzeug haben die außerordentlich guten Flugeigenschaften der LS1-f mit den Neo-Winglets. Und eben diese Flugeigenschaften in Form von fast legendären Kurbeleigenschaften (Agilität und Thermikgefühl) sind der Bringer für Schnittgeschwindigkeiten, welche derartige Langstreckenflüge mit einem Club-Klasse Flugzeug überhaupt erst möglich machen!
Nico Meißner hatte sich mit einer hervorragenden Segelflug-Vita für das Flugzeug empfohlen.
Hier sind die Fragen, die der OLC ihm stellte und die Antworten, welche er uns gab:
1) In welchem Jahr hast du mit dem Segelfliegen begonnen?
Im Sommer 2005, intensive Überlandfliegerei begann 2010
2) Wie viele Flugstunden hast du in den jeweiligen Jahren geflogen (einschließlich 2017)?
2010: 60h 2014: 186h
2011: 90 h 2015: 120 h
2012: 102 h 2016: 72 h
2013: 127 h 2017: 170 h Dies sind OLC Streckenflugstunden.
Gesamtflugzeit: 1250 h
3) Wie viele dokumentierte Streckenkilometer hast du in den jeweiligen Jahren erflogen (einschließlich 2017)?
2010: 3.000km, 5mal >300 km auf k6, 1mal 400 km auf K6
2011: 5.064 km
2012: 6.142 km
2013: 7.945 km
2014: 13.165 km
2015: 8.557 km
2016: 13.523 km
2017: 12.424 km
4) Welche sportlichen Erfolge hast du in den jeweiligen Jahren erreicht (einschließlich 2017)?
2011: Qualifikation für die DMJ 2012, Aufnahme in den nieders. D-Kader
2012: Teilnahme DMJ Stölln
2014: Qualifikation für die DM Doppelsitzerklasse, keine DM Teilnahme, da kein Flugzeug zur Verfügung stand, Wiederqualifikation für nieders. D Kader
2014: 1. Platz OLC U25-Liga
2017: 10. Platz OLC Junior Challange, 6. Platz OLC Young Eagle Speed Cup
2017: OLC Erfolge : 1.000 km auf Duo Discus X, 755km auf LS1f, 845km auf Discus 2c
5) Welche sportlichen Pläne hast du für 2018 (Wettbewerbe, Meisterschaften)?
- wieder 1000 km über Norddeutschland fliegen
- min. eine Qualifikationsmeisterschaft, Klasse steht noch nicht fest, ich hätte auch mal Interesse am OLC Glider Race
- über 200 OLC Stunden fliegen, sollte 2018 zeitlich kein Problem darstellen =)
- Frankreich im Spätsommer
6) Welche sportlichen Ziele hast du dir generell für die nächsten Jahre gesetzt?
- weiter an schnellen Schnitten und ausdauernder Konzentration für möglichst lange Flüge arbeiten
- bei uns im Verein die OLC- und Bundesliga-Fliegerei weiter voran treiben
- den Tag vom ersten bis zum letzten Sonnenstrahl nutzen
- Überlandfliegerei auch unseren Streckenflugnachkömmlingen im Verein schmackhaft machen und ihnen zeigen, dass sich Mühe und Konstanz auszahlt.
7) Auf welchen Flugzeugen hast du in diesem Jahr die meisten Flüge absolviert:
a) Vereinsflugzeug 85% b) Privatflugzeug 15% c) Förderflugzeug 0%
Ich musste meine LS1-f Anfang des Jahres verkaufen und muss nun auf gut ausgelastete Vereinsflugzeuge zurückgreifen.
8) Hast du im kommenden Jahr genügend Zeit/Freiräume, eines der OLC-Förderflugzeuge auszunutzen?
Ja, ich fliege quasi jedes Wochenende und auch in der Woche wenn Wetter-Jetzt mir das sagt. Im Herbst bei Südwind steht dem Hangfliegen am Weser/Wiehengebirge nichts im Wege und mein neuer Job, den ich ab April 2018 ausüben werde, lässt jede Menge spontane Fliegerei zu.
9) Wenn du für ein OLC-Förderflugzeug nominiert werden würdest und bereits über ein eigenes Flugzeug verfügst, wärst du auch bereit, dieses Flugzeug für den entsprechenden Zeitraum einem förderungswürdigen Nachwuchspiloten deiner Wahl zu verleihen?
Ja würde ich sofort machen, wenn der geförderte Nachwuchs verspricht es zu behandeln als wäre es sein Eigen. Leider habe ich aber wie oben beschrieben kein Flugzeug mehr.
10) Info an den OLC
Ich würde mich maßlos über ein Förderflugzeug freuen, weil für das Jahr 2018 einfach alles zusammen passt. Diese war meine letzte Saison als Junior und somit die letzte Chance mich für eine Förderung zu qualifizieren. Zudem habe ich in 2018 sehr viel Zeit zum Fliegen, bin wahnsinnig motiviert, aber habe leider nur bedingt Zugriff auf ein Flugzeug. Da würde mir ein Förderflugzeug natürlich gut weiterhelfen meine Ziele zu erreichen. Zudem bin ich Werkstattleiter für alle Bauweisen und könnte mich vorbildlich um ein Flugzeug kümmern.
Ich bin wirklich froh, dass es den OLC mit seinen Machern und Mitwirkenden gibt und wir alle diese geniale Möglichkeit in Form einer solchen Plattform haben.
Egal wer die Förderung bekommt, danke dafür!! Ihr schafft geniale Anreize!
>>> Fazit OLC: Diese Vita hatte maßgeblichen Anteil an der Entscheidung, die LS1f-Neo für 2018 Nico Meißner zuzusprechen.
Der OLC wünscht ihm erfolgreiche Flüge und nachhaltige Erlebnisse.

Dienstag, 05. Dezember 100.000 Kilometer Artikel übersetzen

Die ersten vier Wochen der Bitterwasser Saison 17/18 sind sehr erfolgreich verlaufen. Das wurde am vergangenen Sonntag dann auch mit einem traditionellen Sprung in den Pool gefeiert. Alle noch anwesenden 1000er Piloten nutzten den Pool für eine wohlverdiente Abkühlung. An den vergangenen Flugtagen wurden bereits über hundert 1000km Flüge abgespult. Und es sieht so aus, als ob es auch so weitergeht.
Die Bitterwasser Lodge ist mittlerweile komplett ausgebucht und die Maschine läuft auf Hochtouren. Unsere Bitterwasser Starthelfer machen einen erstklassigen Job - das wird nahezu in jeder Dankesrede der abreisenden Piloten erwähnt. Die Helfer tun wirklich alles dafür, den Flugbetrieb möglichst komfortabel starten und enden zu lassen. Auch das macht das Bitterwasser-Feeling aus. Wirklich alle Piloten loben die Zeit hier in Bitterwasser als ganz außergewöhnliche Erfahrung und sind vom Service und nicht zuletzt von den Wetterbedingungen begeistert.
Insgesamt stehen bereits 370 Flüge im OLC. Das kann sich sehen lassen und wird dennoch nicht das Ende sein.
 
The first four weeks of the Bitterwasser season 17/18 have been very successful. Last Sunday we had our traditional pool party to celebrate the first one hundred 1000km flights! And it looks like there is still more to come.
The Bitterwasser Lodge is already booked up and everything is running on full power. The Bitterwasser airfield crew is doing an excellent job - that’s mentioned in nearly every farewell speech in the morning when people are leaving Bitterwasser. The crew is doing
their very best to make it a comfortable stay for the pilots. That’s part of the Bitterwasser feeling. All pilots are praising the time they had as an extraordinary experience. They are amazed by the service and not at least by the weather you find in Bitterwasser.
There are already 370 flights in the OLC. This is quite something but won’t be much more in the end.
 
Hubertus Huvermann
 

 


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