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Freitag, 13. Juli DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 13.07.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG reicht eine Hochdruckbrücke vom Ostatlantik bis in die Mitte Deutschlands. Mit Nordwestströmung ist Nordseeluft in die Norddeutsche Tiefebene vorgedrungen. Über den zentralen Mittelgebirgen Deutschlands liegt trockene mäßig warme Luft. Südlich der Mainlinie ist trockene aber hochreichend labile Warmluft eingeflossen. In Süddeutschland und den Zentralalpen bildet sich im Tagesverlauf hochreichende Konvektion aus.
Am SONNTAG hat sich ein Hochdruckgebiet großflächig über Deutschland ausgebreitet. Die bodennahe Strömung bleibt schwach um Nord bis Ost. Eine mäßig warme bis warme Luftmasse ist in Norddeutschland wetterbestimmend. Im Süden Deutschlands und in den Alpen bleibt es labil und es bildet sich vor allem nachmittags isoliert hochreichende Konvektion aus.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG entwickelt sich gute Thermik mit Arbeitshöhen zwischen 1500 und 2000 m, teils Wolken-, teils Blauthermik. und 2000 m zu erwarten. Teilweise wird diese durch Überentwicklungen und hohe Bewölkung gestört bzw. abgeschirmt.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG überwiegend gute bis sehr gute Wolkenthermik mit Tendenz zur Überentwicklung.
Am SONNTAG nördlich des Mains gute bis sehr gute Blauthermik. Südlich des Mains überwiegend gute Wolkenthermik mit Tendenz zur
Überentwicklung.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG wegen abschirmender Wolkenfelder meist nur mäßige Wolkenthermik, die nachmittags örtlich durch Überentwicklungen gestört ist.
Am SONNTAG kann sich unter wechselnd starker, abschirmender Bewölkung mäßige bis gute Wolkenthermik entwickeln, die ab den Mittagsstunden örtlich durch Überentwicklungen gestört ist.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 11. Juli Wann wird mal wieder Alpenflugwetter? Artikel übersetzen

Waren für das Junioren Team des SFZ am Wochenende unterwegs: v.l.n.r.: Jakob Edmaier, Johannes Beyer (hinten) und Nikolai Wolf.
Foto: Mathias Schunk
"Wann wird mal wieder richtig Sommer?",so hieß ein einmal Lied von Rudi Carell, so ähnliche Gedanken gibt`s momentan in Königsdorf auch, wenn man sich im Flachland immer wieder die Hintern wund fliegt und die Alpen ein ums andere Wochenende nix hergeben. Nichts desto Trotz liegt das SFZ, sowohl in der internationalen Alpenliga, als auch bei den Junioren in der U25 Liga an der Tabellenspitze.
Zwei Alpenwertungen am Samstag
In das höhere Relief konnte am Samstag niemand fliegen, da die Basis dort einfach zu niedrig war. Oli Wolfinger und das Doppelsitzer Gespann Willibald Prestl und Peter Haitz waren dann auch die einzigen, die über den ersten Hügeln entlang des Alpenrands zwischen Allgäu und Salzburg Punkte für die Alpenliga erflogen. Mit 74,8 km/h (Wolfinger) und 70,8 km/h (Prestl/Haitz) hatte das SFZ somit samstags aber zumindest schon einmal zwei der drei notwendigen Alpenwertungen. Bei den Junioren waren Emanuel Schieck mit 73,9 km/h und Lukas Keibel mit 54,6 km/h im Alpen Vorland unterwegs. Die beste SFZ Wertung steuerte Andrea Abt bei, die in Lüsse bei Berlin auf einer Quali mitfliegt und 94,0 km/h erzielte.
Sonntag das gleiche Bild
Auch Sonntag zeigte sich Petrus nicht anders gestimmt, erneut gab es im Flachland deutlich bessere Flugbedingungen, als in den Alpen. Junior Johannes Beyer flog Richtung schwäbische Alb und erzielte mit 101,7 km/h die schnellste SFZ Wertung des Wochenendes. Nikolai Wolf, der im Voralpenland zwischen Kaufbeuren und Rosenheim blieb, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen wieder in den 15km Radius zu kommen, erzielte 86,9 km/h. Jakob Edmaier landete bei seinem Ligaflugversuch am Flugplatz in Warngau, rettet sich zuvor aber gerade noch in den Zielkreis.
Für die Alpenliga waren Oliver Wolfinger und Mathias Schunk unterwegs, erneut waren jedoch nur die Vorberge befliegbar. Mathias konnte mit 78,7 km/h den notwendigen dritten Flug beisteuern, womit das SFZ in der zwölften Runde auf Rang sieben flog. Die schnellsten Schnitte in den Alpen wurden in Südfrankreich erflogen, so siegte der LSV Freunde Pui, während der direkte Verfolger des SFZ an der Tabellenspitze, der SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich dritter wurde und somit vier Punkte auf Königsdorf gutmachen konnte. Die SFZ Junioren landeten hinter Rundensieger Lichtenfels auf Rang zwei und führen die Tabelle nun vor Lichtenfels an, das wiederum den bisherigen Tabellenzweiten Aalen überholte. In der Bundesliga landete das SFZ auf Rang 19, bekam zwei Punkte und dümpelt, wie seit Wochen im vorderen Mittelfeld herum.
 
Mathias Schunk
 
 
 
 

Mittwoch, 11. Juli Euroglide - 2.000 km quer durch Europa Artikel übersetzen

Derzeit findet die Euroglide statt, ein Wandersegelflugwettbewerb quer durch Europa. Gestartet wird in Venlo (NL), die Strecke geht über Güstrow nahe Rostock nach Frydland an der tschechisch-slovakischen Grenze bei Ostrava. Nächste Wende ist Hütten-Hotzenwald im Südschwarzvald, bevor es zurück nach Venlo geht. Jona Keimer und Johannes Achleitner nehmen mit einer nicht eigenstartfähigen ASH 25 e teil, allerdings im Gegensatz zu den meisten Teilnehmern ohne Rückholer.
Das gesamte erforderliche Equipment, das auf ein Minimum reduziert wurde wird im Flugzeug untergebracht. Die Flugplätze müssen aus der Luft sorgfältig ausgewählt werden, damit ein Schlepp am nächsten Tag möglich ist und die Schleppmaschine organisiert werden. Übernachtet wird unter einer über den Flügel gespannten Plane. Die Kleidung dient in Plastikbeutel verschlossen als Sitzunterlage und ein Schlafsack als Kopfstütze.
Am Dienstag wurden von den Euroglide-Teilnehmern Strecken über 900 km geflogen, so auch von Jona Keimer und Johannes Achleitner, von Neu Gülze in der Nähe von Hamburg über Güstrow, westlich an Berlin vorbei an den Fläming. Der Einstieg ins Riesengebirge war etwas schwierig im blauen bei Jelenia Gora. Die Wende Frydland in Tschechien wurde um ca. 19 Uhr lokal erreicht. In der letzten Abendthermik wurde dann der Flugplatz Medlanky direkt bei Brünn erreicht. Die beiden schreiben jeden Abend einen Blogbeitrag über den Wettbewerbstag, der nicht nur das Fluggeschehen, sondern auch interessante Geschichten beinhaltet, die entlang der Route auf den diversen Fluplätzen passieren.
Der Blog ist zu finden unter dem Link: jonaundbreznontour.wordpress.com
Zur Euroglide-Homepage: www.euroglide.nl
Flug vom Dienstag: https://www.onlinecontest.org/olc-3.0/gliding/flightinfo.html?dsId=6603680
 
Johannes Achleitner
 
Route Euroglide 2018
Das Flugzeug mit integrierter
Übernachtungsmöglichkeit
In der letzen Abendthermik
über der Lüneburger Heide
 

Dienstag, 10. Juli OLC-Discus: Spannende Flüge im Juni Artikel übersetzen

Ich melde mich mit einem kleinem Bericht zu zwei Flügen Ende Juli. Am 23.06 ist für Süddeutschland gutes Segelflugwetter vorhergesagt. TopMeteo malt die Wettergrenze genau über Nastätten in den Himmel. Und in der Tat, die Optik ist nicht verlockend, als ich um zehn Uhr hinter unserer Dimona starte. Zudem herrscht strammer Nordwind. Mit 1600 Metern Höhe und am südlichsten Rand des Bundesliga-Kreises starte ich schließlich meinen Flug. Kurz hinter dem Hunsrück-Kamm fliege ich in starkes Saufen - komisch. Als es kurz darauf anfängt leicht zu steigen, drehe ich den Flieger in den Wind. Und tatsächlich - mit deutlich über einem Meter geht es in einem Wellenaufwind bis an den Luftraum in FL65. Der Blick nach Osten ist brutal. Im Lee des Taunus hat sich eine riesige Lenti entwickelt. Leider voll im Luftraum. Mit Rückenwind geht es nun nach Süden und bei Rammstein sinke ich unter die ersten kleinen Wolken.
Lukas Winterhoff ist auch bereits unterwegs. Zusammen geht es unter schönen Reihungen bis weit nach Frankreich hinein. Das leicht hügelige Gelände hier ist von oben wunderschön anzuschauen und auch thermisch sehr gut. Kleine Felder und Dörfer und immer wieder Waldrücken, die sich durch die Landschaft ziehen.
Südlich Nancy trocknet es zunehmend ab. Erst weit im Osten über den Vogesen zeichnen sich wieder schöne Wolken ab. Da müsste man doch hinkommen. Doch der Einstieg gestaltet sich schwierig. Das Gebirge scheint abzusaugen. Am Flugplatz ‘Saint-Die-des-Vosges’ bin ich bereits unter 1000 Meter gesunken. Im Lee eines Hanges kann ich einen rettenden Bart ziehen. Der Einstieg ist geschafft. Etwas zehn Minuten später ist der Hauptkamm überquert.
Ich steige nochmal auf 1700 Meter, vor mir das komplett blaue Rheintal. Ob das wirklich sinnvoll ist, jetzt Richtung Freiburg abzugleiten? Egal, notfalls gibt es ja den Turbo. Über dem Kaiserstuhl kann ich ein paar wichtige Meter Höhe machen. Doch so richtig gut geht es nicht. Der Kandel vor mit wird immer größer und die Luft immer unruhiger. Der starke Nordost-Wind macht die Luft so weit unten sehr unberechenbar. In 700 Metern suche ich den rettenden Bart. Als ich schließlich einkreise, schwankt das Vario zwischen Plus und Minus fünf Metern. Begleitet von vielen Paraglidern schleiche ich mich das Elztal hoch.
Aus dem Hang gelingt dann schließlich der Einstieg ins höhere Gelände. Über der Hochebene des Schwarzwaldes spielt der Wind dann keine große Rolle mehr, hier herrscht ganz anderes Wetter. Gute Steigwerte und eine Hohe Basis erlauben einen zügigen Weiterflug. Über das Murgtal geht es dann an Karlsruhe und Landau vorbei in den Pfälzer Wald. Hier ist das Wetter noch gut, doch von weiter Norden drückt bereits die Feuchte herein. Bei Ramstein versuche ich gegen den starken Wind nochmals an die Basis zu steigen. Doch es ist vergebens. Das zerklüftete Gelände südlich von Bad Sobernheim lädt nicht gerade zur Außenlandung ein, und so bin ich froh, dass das vertraute Brummen des Turbos mich schließlich zurück nach Nastätten trägt.
Für den folgenden Mittwoch kündigt sich wieder Wetter an. Per What’s App sind die anderen Junioren schnell motiviert und so bereiten Marcel Kaspari (Hornet), Max Karl (DG1000) und ich bereits am Dienstag Abend alles vor. Am Mittwoch Morgen dann leichte Ernüchterung. TopMeteo hat zurückgerudert. Für den Thermikbeginn trifft der niederländische Rasp jedoch meist am Besten zu. Und der verspricht erste Wolken zwischen zehn und halb elf. Also los.
Der erste Bart steht immer, und zwar wirklich immer, an der Autobahn, die durch ein kleines Tal den Hunsrück quert. Zwei Minuten bevor ich dort ankomme, bildet sich die Wolke. Es geht bereits mit zwei Metern. Bernd Fischer hat die Luftmassenverteilung für diesen Tag sehr gut beschrieben. Einzelne Nord-Süd Streifen mit unterschiedlicher Feuchte. Nach Süd-Westen fliegen wir leider in die etwas trockenere Luft. Kurz vor Idar-Oberstein dann der Wechsel vom ‘Soonwald’ kommend auf den ‘Schwarzwälder-Hochwald’. Hier muss ich kurz parken, bis das Wetter vor mir aufbaut. Danach geht der im Wind liegende Kamm aber super. An der Saar wende ich, nun heißt es gegen den strammen Nord-Ost Wind kämpfen.
Das hügelige Gelände nördlich des Pfälzer Waldes ist bei stärkerem Wind oft etwas eklig. Bis zum Donnersberg kann ich mich gerade so durchschwabbeln. Aus dem Lee gelingt dort dann wieder der Anschluss. Wann wird das Wetter endlich besser? Der Einstieg in den Odenwald ist noch etwas spannend, doch mit jedem Kilometer nach Osten wird die Basis höher und die Steigwerte besser. Gegen den Wind gelingt so ein 90er Schnitt. Kurz vor Bayreuth wende ich, die Optik nach Nord-Westen ist schwierig. Doch der Tag überrascht. Mehrmals frage ich mich, wie ich denn irgendwie auf den nächsten zehn Kilometer Höhe machen soll und ziehe kurz darauf drei Meter. Und das mit Wasser und Mücken.
Auch die Schnittgeschwindigkeit steigt nun endlich an. Nördlich des Sauerlandes wende ich wohl etwas zu früh im Luftraum von Paderborn. Der Rückenwind drückt und das Sauerland geht abends einfach so gut, dass es aus Nastätten sinnvoll ist, dieses auf Kilometer 40 so spät wie möglich zu verlassen. Um 19 Uhr sind wir alle wieder daheim, die 900 Kilometer geknackt und die Basis ist immer noch bei über 2000 Metern. Max zieht zu diesem Zeitpunkt sogar nochmal knapp 4 Meter. Doch beim Verlängern mache ich einen kleinen taktischen Fehler. Etwas zu lange fliege ich gegen den Wind an, die Wolkenoptik erscheint mir noch gut, doch irgendwie geht es nicht mehr. So reicht es am Ende nicht ganz für die 1000 Kilometer. Aber egal, an diesem Tag fliegen wir alle unsere bisher punkthöchsten Flüge und sind froh, die Möglichkeit und den passenden Startplatz zu haben, solche Tage voll auszureizen.
 
Moritz Althaus
 
Blick auf den Taunus nach Start,
die Thermik setzt meist vor dem
Hunsrück ein, nur der Luftraum stört.
Flugplatz Ramstein von oben
Landschaftsbild in Frankreich
Letzte Wolke vor
Rheintal-Querung
Marcel Kaspari und
Moritz Althaus
vor dem Start
Wellenaufwind am Taunus
 

Dienstag, 10. Juli 12. Runde U25: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Aalen und Lichtenfels Artikel übersetzen

Eine Chance hat an diesem Wochenende fast jeder, der Nordosten kann sogar mit komfortablen zwei Versuchstagen Punkte scheffeln. Genutzt haben die Möglichkeiten viele U25 Liga-Teams, was die Runde besonders spannend macht. Insbesondere für die derzeitigen Top-Vereine geht es um wertvolle Punkte. Vorneweg fliegt weiterhin Königsdorf; Lichtenfels und Aalen liefern sich knapp dahinter ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen um Silber.
Es muss nicht immer die große Truppe sein. In Lichtenfels hat sich ein Dreiergespann gefunden, dass zusammen, wie man an den Ergebnissen sieht, richtig Gas gibt. Natürlich heißt das für alle jedes Wochenende alles geben. Aber das ergibt sich. “Wir kommen einfach zum Flugplatz und fliegen drauf los“, erzählt Dominik Biesenecker. Sie haben sich anfänglich das Ziel gesetzt, unter die Top 10 zu kommen. Bereits die ersten Runden laufen so hervorragend, dass sie ihr Ziel hochschrauben. An Königsdorf wollen sie dranbleiben und hier Druck machen. Leider gibt es eine wetterbedingte Nullrunde, ärgert sich Dominik, so dass der Anschluss leicht abgerissen ist. Dennoch, ein Treppchenplatz ist definitiv der Plan in dieser Saison. Dieses Ziel motiviert, jede Woche anzutreten und natürlich die neue Nachwuchsförderung (U25 Pilotenprofil). Immerhin sind dank der konsequenten Speedflüge im Rahmen der U25 Liga alle drei Lichtenfelser hier mehr als verdient unter den ersten zehn. Eine geniale Leistung. Und nicht nur das, Philipp Lauer führt den Reigen seit Wochen an.
Schauen wir uns die Flüge an. So haben sowohl die Lichtenfelser, als auch der Rundenzweite Königsdorf die Herausforderungen zu Beginn ihrer Flüge zu meistern. Während sich Lichtenfels 60 bis 70 Kilometer durchs Blaue an die ersten Wolken herantasten muss, dümpelt Königsdorf anfänglich unter 8/8 Bewölkung. Klar wirkt sich das auf die Geschwindigkeit aus, aber am Ende läuft es. Das mutiges Losfliegen, auch bei scheinbar nicht so optimalen Bedingungen lohnt, zeigen die Endresultate. Die Drittplatzierten dieser Runde sind erneut die beiden Gifhorner „Raser“. Mittlerweile ist die Leistung des Zweiter-Teams fast keine Überraschung mehr. Denn erneut schafft Dennis Polej den schnellsten U25-Flug. Wie gelingt das? Man könnte meinen, er hat das Kurbeln einfach eingestellt. Keine fünf Prozent verwendet er innerhalb des zweieinhalb Stunden-Fensters für zeitraubendes Kreisen. Auch Nico Klingspohn steht in dieser Runde nicht ganz so auf das Kurbeln und bringt den zweitschnellsten Flug ein. Natürlich können die beiden dank des kräftigen Windes auf den Rückenwindschenkeln ordentlich Speed zu machen.
Schlussendlich haben alle vorn fliegenden Teams ihre Wetterbedingungen bestmöglich genutzt und es damit der Konkurrenz nicht leicht gemacht.
Rundenwertung U25: 1. AC Lichtenfels (BY) 265,77 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 262,67 Speed/49 Punkte, 3. LSV Gifhorn (NI) 243,49 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 12: 1. SFZ Königsdorf (BY) 554 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 506 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 496 Punkte

Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Montag, 16. April Mission Titelverteidigung beginnt Artikel übersetzen

Es geht wieder los! Am Wochenende startet die Segelflug Bundesliga 2018. Dann heißt es für die Segelflug-Piloten des Luftsportrings Aalen wieder, fliegen- möglichst weit und möglichst schnell. Doch in dieser Saison sind die LSR-Piloten zu ersten Mal die Gejagten.
Als Titelverteidiger hat man es besonders schwer. Pünktlich zu Saisonstart am Samstag scheint der Wettergott auch den Luftsportring-Segelflug-Piloten hold zu sein. Denn es könnte über der Schwäbischen Alb durchaus gut nutzbare Thermik geben. Also können sie am Samstag und vielleicht auch am Sonntag zu ihren ersten Liga-Flügen starten. 30 Vereine starten in der ersten Liga, aber nur wenn das Wetter stimmt. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Segelflugjahr für den LSR- Aalen. Als Meister in die Saison zu starten ist natürlich die richtige Motivation für eine gute Liga-Saison!“ – analysiert der LSR- Segelflugreferent Manfred Streicher die Ausgangslage. „Der Winter war für die Piloten ausdauernd, schneereich und meist grau!“. Wir konnten kaum trainieren, aber das ging auch vielen anderen Vereinen so.
Steffen Schwarzer hat als Einziger in den vergangenen 3 Wochen fast jede Wetterlage genutzt, um ein paar kurze Flüge mit seinem Segelflugzeug zu machen. Die Wetterlagen über der Ostalb waren aber bei weitem noch nicht so, dass überhaupt Streckenflüge von über 100 Kilometer geflogen werden konnten. Dennoch wird auch er sicher in der kommenden Saison eine der Stützen der Bundesliga-Mannschaft sein.
Alle Elchinger Segelflieger sind sich einig, das wird ein ganz besonderes Jahr. Es wird wieder gejubelt werden. Emotionen und Tränen gehören zum Wettbewerb. Wenn es mal nicht gut läuft, sollte man sich den Spruch von der Fußball- Trainerlegende Sepp Herberger zu Herzen nehmen. " Nach dem Spiel( Flug) ist vor dem Spiel( Flug). Die Saison geht über 19 Runden/Wochenenden bis August. „In diesem Sinne freuen wir uns auf die nächsten, sicherlich hochspannenden 19 Runden!“ so Manfred Streicher.
Auch Wolfgang Gmeiner mangelt es nicht an Motivation. Er glaubt ernsthaft an die Titelverteidigung. „Wir müssen einfach wieder den Selben Team-Spirit wie letztes Jahr bekommen!“. Wichtig ist dabei natürlich das Wetter. Wenn das nicht mitspielt und die ersten drei Runden wetterbedingt nicht gut laufen, muss der Luftsportring gleich mal hinterher fliegen. „Wenn wir es schaffen, gleich am Samstag unter die ersten 10 zu kommen, dann ist das Bundesliga-Feuer wieder voll am brennen!“, so Gmeiner.
 
Michael Kost

Freitag, 13. April 21./22. April: Startschuss zur 18. Saison der Segelflug-Bundesliga Artikel übersetzen

Endlich geht’s wieder los, das allwöchentliche Runden-Ritual der Segelflug-Bundesliga!
Es startet die erste Runde am 21./22. April, und nach 19 Runden ist dann am 25./26. August wieder Schluss. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden gerade in den letzten Runden wieder spannende Kämpfe in den jeweiligen Ligen um Titel oder Aufstieg, resp. Kassenerhalt angesagt sein. Aber das ist ja gerade das Geniale am OLC-Ligaprinzip, dass, wer letztlich gewinnen wird, nicht schon im Mai/Juni nach den markanten Super-Langstrecken-Wetterlagen feststeht, sondern das Punktsystem für Spannung bis zur letzten Runde Ende August sorgt.
Die Segelflug-Liga – eine permanente Kontaktchance zur Öffentlichkeit
 Das Endergebnis 2017 der Landesklasse Bayern.
Es war eine der markanten Zielsetzungen beim Einrichten der Segelflug-Liga vor rd. 20 Jahren, dass das System nahezu allwöchentlich den Vereinen die Möglichkeit gibt, ihre Lokalpresse mit Infos aus dem Segelflug-Sport zu versorgen, wie es auch in anderen Sportarten üblich ist. Eindrucksvolle Beispiele von hervorragender Pressearbeit bekommt der OLC immer wieder zugesandt. Dabei hat sich gezeigt, dass es absolut nicht erforderlich ist, irgend einen Titel zu gewinnen … oftmals ist die Sympathiewirkung für den Verein erheblich größer, wenn man via Pressearbeit die Öffentlichkeit den Kampf um einen Abstieg miterleben lässt. Mancherorts geht das sogar so weit, dass, wenn einmal kein Bericht zum Liga-Wochenende bei der örtlichen Zeitung abgeliefert wird, der zuständige Redakteur anruft und fragt, wo denn der Report bleibt – so muss es sein!
Und ganz wichtig zu wissen ist es … die Kontaktchancen betreffen nicht nur Vereine, die in der Segelflug-Bundesliga oder 2. Segelflug-Bundesliga mitfliegen, sondern auch die Clubs aus der Quali-Liga, welche in den Landesklassen der jeweiligen Bundesländer ausgewiesen sind. Als Beispiel ist rechts das Endergebnis der Landesklasse Bayern abgebildet (es fehlen hier natürlich diejenigen Vereine, welche in der Segelflug-Bundesliga, resp. 2. Segelflug-Bundesliga fliegen).
Zu jedem Wochenbeginn: Perfekte Rundenberichterstattung incl. Wetter-Report
Ganz hervorragend hat sich die Kooperation mit Bernd Fischer / TopMeteo bewährt, nach jeder Runde in Form einer Kombination ‘Sportergebnis & Met-Report‘ zu berichten. Der Kern der Aussage ist dann immer … was haben die in der jeweiligen Runde erfolgreichen Teams aus der eigentlich ja für alle gleichen Wettersituation besser gemacht … diese Infos sind das Salz in der Suppe für unseren Sport … so kompakt bekommt man das nirgendwo geboten.
Und natürlich werden die Redakteure des OLC-Magazins mit eigenen Beiträgen zu den Runden die allwöchentliche Information vervollkommnen (– so es etwas Interessantes zu berichten gibt).
Wichtig, weil auch interessant: Beiträge aus den Vereinen
Mit großem Interesse werden die dem OLC zugesandten Beiträge aus den Vereinen gelesen. Es werden hierbei keine großen Erkenntnisse erwartet oder spektakuläre Hinweise ‘wie gewinne ich eine Liga-Runde‘ … nein … hier freut man sich auf Schilderungen (und Bilder) zum Liga-Fliegen in den Vereinen, ‘wie es eben leibt und lebt‘.
Der OLC freut sich auf eine spannende Liga-Saison ;-)

Donnerstag, 05. April MILVUS Segelflug - Bekleidung Artikel übersetzen

Nach knapp 4 Jahren Flugeinsatz, zehntausenden von OLC Streckenflugkilometern und mit dem Feedback von vielen Segelflugpiloten hat MILVUS die Segelfliegerhose 2.0 entwickelt. Neu gibt es die Pilotenhose in zwei Farben, Grössen bis XXXL, einen integrierten Klettgürtel, mehr Taschen und einen Zweiwegreissverschluss für ein noch einfacheres Blasenmanagement.
Jetzt NEU im Onlineshop: Pilotenhose «MIKE» und «LIMA»Benütze den Gutscheincode OLC2018 und profitiere von 10% auf das gesamte Sortiment von MILVUS bis Ende April 2018.

After almost 4 years of flying, tens of thousands of OLC flight kilometers and with feedback from many glider pilots, MILVUS has developed the glider trousers 2.0. The pilot pants are now available in two colors, sizes up to XXXL, an integrated Velcro belt, more pockets and a two-way zipper for an even easier bladder management.
New in their Onlinestore: Pilot trousers «MIKE» und «LIMA» Use the coupon code OLC2018 and benefit from 10% on the entire range of MILVUS until end of April 2018.
 

 


Mittwoch, 28. März Aktuell: Das OLC Liga/Speed-Update - ein Plus für den Segelflug Artikel übersetzen

Seit einigen Jahren ist die Feststellung unstrittig, dass immer mehr ‘motorisierte Segelflieger‘ bei Speed- oder auch Liga-Flügen ihren Motor bewusst für taktische Maßnahmen nutzen. Man hat das schon seit geraumer Zeit aufmerksam beobachtet, war aber immer der Auffassung, dass, solange das nicht ergebnisverzerrend ist, eine Regelanpassung (noch) nicht notwendig wäre.
Dies hat sich aber mit der Saison 2017 grundlegend verändert: Beim Liga-Finale im letzten Oktober in Poppenhausen wurde hierzu eine Analyse von ausgewählten Liga-Runden vorgestellt und erläutert. Auffallend dabei vor allem, dass gerade in Runden mit eher schlechteren Wetterbedingungen offenbar die Möglichkeiten den Motor taktisch zu nutzen immer öfter besonders zählen (z.B. um von einem entfernten Fluggebiet wieder zurück zu fliegen). Folglich brechen die Teilnehmer mit Segelflugzeugen ohne Motor in einer derartigen Runde regelrecht weg – die Liga-Runden werden in diesen Fällen eine Angelegenheit von fast 2/3 motorisierten Segelflugzeugen (welche dann auch in den betreffenden Runden die taktischen Möglichkeiten des Motors zum fast hälftigen Anteil nutzen).
An guten Runden hingegen nehmen nach der Statistik in etwa zur Hälfte gleich viele motorisierte und nicht motorisierte Segler teil. So beendeten beispielsweise in einer derartigen Runde 7,5 % der reinen Segler ihren Flug mit einer Außenlandung, bei den Motorisierten nutzten hingegen trotz gutem Wetter 30 % ihren Motor, um wieder nach Hause zu kommen. Nach eingehender Analyse ist eindeutig erkennbar, dass die deutlich vielen Rückflüge mit Motorkraft taktisch geplant waren (z.B. überlange Rückenwindschenkel). Dieser Effekt ist natürlich eine extreme Schieflage und verzerrt den sportlichen Vergleich motorisiert / nicht motorisiert in den einzelnen Ligen.
Nun wird der OLC regulierend mit einer Regelanpassung in der Form eingreifen, dass es für das Fliegen einer Speed- oder Liga-Aufgabe völlig unerheblich ist, ob ein Segelflugzeug einen Motor hat oder nicht.
Dieser Ansatz geht auch völlig konform mit der OLC-Philosophie, welche schon vor über 15 Jahren formuliert wurde und unverändert bis zum heutigen Tag gilt: Der OLC unterscheidet nicht zwischen motorisierten und unmotorisierten Segelflugzeugen.
Ab dem 30. März wird jetzt, neben dem seit Jahren bekannten Startkreis mit einem Radius von 15 km, auch ein Zielkreis mit 15 km Radius eingeführt.
Die neu hinzu gekommene Regel lautet exakt:
Nach dem Sprintendpunkt muss der antriebslose Flug in einem Zylinder mit 15km Radius um den Startplatz enden beziehungsweise diesen kreuzen.
 

Mittwoch, 28. März Breaking News: OLC’s League/Speed-Update - Hands up for the Sport of Soaring Artikel übersetzen

It is no big secret that during the past few years ‘motorized glider pilots’ have been taking advantage of their engines to strategically enlarge their Speed- and League-distances and thus fly faster and farther than others. We have been keeping an eye on this practice for a while but never thought it would be anti-competitive. It seemed not (yet) necessary to change the rules.
But this has fundamentally changed in the 2017 OLC-season: During our annual League-closing event in Poppenhausen last October, a study of selected league-rounds was presented and commented to the audience. It became obvious that especially during those rounds with less favorable soaring conditions the tactical options you have have with auxiliary powered gliders have been exerted more and more (e.g. returning from a better region after a good flight). Competitors with unpowered gliders do not have the chance to win such a weekend - a League weekend with minor weather is dominated by almost 2/3 auxiliary powered gliders (and about half of them are actually using their engines under these conditions).
Statistics show that in good weather half of the League competitors do not even have an engine available. During such a weekend for example only 7.5% of the ‘pure’ gliders end up landing out while - despite good weather conditions - about 30% of the powered ships pull their engines to fly home. After a close look into the statistics it is obvious: Those significantly many engine-helped returns were tactically planned (e.g. to take advantage of long downwind legs). This effect has now tilted the scores in an extreme way and distorts the competitive element when comparing (auxiliary) powered and unpowered sailplanes flying together in their particular OLC-Leagues.
We have decided to now step in and adjust the problematic element. OLC is changing the rules in a way so it is completely irrelevant for a League- or Speed-task if a competing glider is equipped with an engine or not.
The idea is by the way part of our OLC-philosophy which has been enunciated more than 15 years ago, which is still valid and has never been altered: OLC does not differentiate between (auxiliary) motorized and unpowered sailplanes.
Beginning March 30, we will in addition to the well known start circle now be introducing a finish circle with a radius of 15 km.
The additional and definite new rule says:
Subsequent to the finish point of the sprint the unpowered flight has to conclude inside or cross a cylinder with a radius of 15 km around the start point.

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