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Tuesday, 23. April 2019 U25-Liga: Titelverteidiger dominiert den Auftakt translate news

Der Startschuss für die U25-Liga ist gefallen, die ersten Punkte sind vergeben und vorsichtige Akzente gesetzt. Auch wenn in der vergangenen Saison deutlich höhere Geschwindigkeiten in der ersten Runde erzielt wurden, ist die Beteiligung zum Start trotz der Osterfeiertage ähnlich hoch. Titelverteidiger SFZ Königsdorf und Vizemeister AC Lichtenfels sind voll dabei, während die bronzenen Aalener die erste Runde nicht zu ihren Highlights zählen werden. Klar läuft sich die U25-Liga noch warm, aber lange warten sollte man nicht, wenn man vorn dabei sein will. Die bereits im vergangenen Jahr starke Konkurrenz ist auch in diesem Jahr bereits zu spüren.

Wetterbedingungen nicht leicht, aber vielerorts nutzbar
Blau - das ist in vielen Regionen das Stichwort der ersten Runde. Dennoch hat jeder mit etwas unterschiedlichen Bedingungen zu kämpfen. Demnach liegt in den Alpen teilweise noch extrem viel Schnee, so dass es abschnittsweise völlig thermikfrei ist, beschreibt Nikolai Wolf die Lage. Da kann der Hals lang werden. Auch die einfließende Warmluft macht es am Samstag nicht unbedingt einfacher und dämpft Geschwindigkeiten. Die Königsdorfer schildern, dass sie am zweiten Tag ihre Schnitte, trotz Blauthermik verbessern können und legen sowohl in der U25-Liga als auch im U25-Pilotprofil ordentlich vor.
Obwohl die Lichtenfelser gut abgeschnitten haben, sind sie selbst nicht gänzlich zufrieden und hatten sich mehr Punkte erhofft. Wichtig war hier, dass drei Wertungsflüge erzielt wurden. Das kompensierte die etwas langsameren Schnitte. Patric Rießner berichtet, dass die Blauthermik einerseits schwierig war, sie aber auch teilweise Steigwerte von 3 bis 4 m/s und eine nette Basis um die 3.000 Meter bescherte.
Nicht nur der Süden, auch weiter nördlich wird eingeheizt. Auch hier die Schnitte nicht extrem schnell, aber Durchkämpfen wird auch hier belohnt. Der FK Brandenburg und die FG Oerlinghausen sind in diesem Jahr wieder gut dabei und bieten den Treppchenverteidigern ordentlich Paroli.
Beispielhafte Vorbereitung
Natürlich wachsen immer wieder hervorragende Piloten aus der U25-Liga heraus. Sowohl Lichtenfels als auch Königsdorf erzählen, dass ihre neuen Scheininhaber absolut heiß sind, endlich auf Punktejagd zu gehen. Die Nachwuchspiloten werden natürlich von der Motivation des bestehenden Teams angesteckt und auf die Leistungsflüge gut vorbereitet.
Zudem kann man sich den folgenden Tipp von Königsdorf abschauen: Die Flüge aus dem vergangenen Jahr und „heiße“ Ligarouten werden gemeinsam ausgewertet und diskutiert. Der Lerneffekt ist groß. Und ganz ehrlich, hat nicht jeder Rennstrecken, die bei bestimmten Wetterlagen gut funktionieren? Da ist es doch gar nicht so schwer voneinander zu profitieren.
Also, auf geht es in eine nächste punktreiche Runde. Jeder Flug zählt.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 326,34 Speed/ 50 Punkte, 2. FSV Laichingen (BY) 243,38 Speed/ 49 Punkte, 3. FG Oerlinghausen (NW) 215,82 Speed/ 48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 1: 1. SFZ Königsdorf (BY) 50 Punkte, 2. FSV Laichingen (BY) 49 Punkte, 3. FG Oerlinghausen (NW) 48 Punkte

Steffi Keller (OLC-Magazin)
Fotos: Nikolai Wolf (1,2), Patric Rießner (3)
 
Große Schneefelder wie hier
auf der Zugspitze bescheren
schwierige Thermikbedingungen
Kurz vor der Ziellinie
Steigwerte im Blauen
können sich sehen lassen
 

Tuesday, 23. April 2019 So flog die SFG Steinwald in Runde 1 zum Sieg translate news

Blauthermik in Oberfranken
Anflug auf die einzigen
Wolken am Sonntag bei
Klingenthal.
 
Hiermit beginnt unser Abenteuer Bundesliga, der Aufsteiger und somit Underdog möchte mitmischen bei den "Großen". Nach unserem Durchmarsch von der Quali- über die 2. in die 1. Liga haben wir uns riesig gefreut, zahlreiche Artikel in der örtlichen Presse bekommen, eine große Aufstiegsfeier veranstaltet und über den Winter immer wieder an unsere neue Aufgabe gedacht: im Jahr 2019 den Klassenerhalt zu schaffen (wie schon letztes Jahr in der 2. Liga).
Nun war es am Osterwochenende endlich soweit und wir konnten starten.
Für Samstag und Sonntag wurden die Flugzeuge eingeteilt und der Wetterbericht schon die ganze Woche über verfolgt, wobei wir uns bei fast sicherer Blauthermik keine großen Hoffnungen machten. Unser "Zoo", Marc FUCHS und Wolfgang SPECHT auf dem Arcus M, Vater und Sohn Joost auf dem Janus CM, Michael Buck auf der ASH 31 Mi, Bernd Morawitz auf ASG 29 und der Nachwuchs Mario Fürst und Christian Schröffl mit ASW 19 und DG 101G. Die einzige Chance auf Wolken sahen wir im Erzgebirge. Um den Anschluss dorthin zu erreichen, mussten ca. 60 km im Blauen überbrückt werden. Aber dann, ab dem tschechischen Asch bis hinter Großrückerswalde, stand eine schmale Wolkenstraße, die ein Rennen vom Feinsten zuließ.
Mit mehrfacher Unterstützung von Karlsbad Radar konnte das Arcus-Team eine Hammer-Speed von 137 km/h erzielen, die, wie sich später herrausstellte, die beste in ganz Europa an diesem Wochenende war. Desweiteren lieferten noch das Janus Team und die ASH 31 Mi so tolle Flüge ab, dass wir das Zwischenresultat am Samstag als Tabellenzweiter abschlossen.
Was würde dann der Sonntag bringen? Werden wir abgschossen, wenn die Thüringer Rostbratwurst, wir von TOP Meteo vorhergesagt, für halb Mitteldeutschland gute Bedingungen bringt? Der Arcus M startete diesmal mit Edith Mehler und Helmut Joost, die ASW 31 Mi und ASG 29 wieder mit Michael Buck und Bernd Morawitz. Auf gings zum Thüringer Wald - aber da war nichts, gar nichts, blau so weit man sehen konnte. Aber im Nordosten eine Wolke, ein Wölkchen am westlichen Ende des Erzgebirges. Also wieder auf in Richtung Klingenthal! Leider ging die Straße mit seinen 10 Wölkchen diesmal nur noch bis südlich Aue. Das Ganze 2x und auf dem Rückweg nördlich an Hof vorbei bis Lichtenfels und zurück nach Erbendorf im Blauen. Manchmal fühlte es sich an wie Warmlufteinfluss im August. Mit ein paar Speedpunkten mehr als am Samstag konnten wir so an Königsdorf vorbeiziehen auf den ersten Platz.
Unser Überflieger Marc Fuchs postete dann Montag 10 Uhr in der WhatsApp-Gruppe ein "jetzt ist es wohl amtlich", während unser Team-Kapitän Hans Stock, der das Wochenende wegen Motorprobleme am Nimbus aussetzen musste, mit: "wow, da ziehts mir die Socken aus" antwortete.
Die letzten 3 Jahre hat die OLC-Bundesliga einen großen Aufschwung für unsere Steinwaldgruppe gegeben. Danke an unsere Urlauber aus Walldürn als Vorbilder und OLC für diesen Wettbewerb.
 
Edith Mehler

Monday, 22. April 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Die Vorbereitungen für das Osterwetter zu Runde 1 begannen schon gut eine Woche vorher: Das Hoch über der Ostsee konnte sich über Tage hinweg aufbauen, ohne dass es selber und damit die Luftmasse signifikant alterte. Konstant brachte die Ostströmung eine kühle und vor allem sehr trockene Luft zu uns. So musste man von der Nordsee bis in die Alpen meist mit Blauthermik vorlieb nehmen, richtig störende Warmlufteinschübe blieben aber aus. Es hat sicher schon schglechtere Ligastarts gegeben bei denen nicht 59 von 60 Teams aus Liga 1 und Liga 2 Punkte erfliegen konnten.
Samstag:
Einheitlich wolkenfrei zeigt das Satellitenbild den Himmel über Mitteleuropa, lediglich ein paar Cirren-Schlieren sind in Richtung Oder erkennbar. An den Vortagen bereits immer wieder vertikal durchmischt, konnte sich die Luftmasse schon gut strukturieren. Nach dem Wegheizen der Bodeninversion stand aber nicht immer gleich das komplette Höhenband zur Verfügung, es galt mitunter noch die eine oder andere schwache Inversion zu durchbrechen. So dauerte es mitunter bis in den frühen Nachmittag, dass sich die Thermik so weit aufgebaut hatte, dass es für die Liga-Speed lohnte. Dann war auch die Chance für ganz vereinzelte Quellungen da (zumindest in den Regionalausschnitten sind über dem Südschwarzwald Cumuli erkennbar, glaubhaft wurde mir auch von Flusen über den Ardennen berichtet -, und auch sonst wird es über den Kämmen die eine oder andere Kondens gegeben haben).
Sonntag:
Das Satellitenbild zeigt keine wesentliche Änderung. Wieder war der Tag fast vollständig wolkenfrei. Signifikantester Unterschied zum Vortag sind die Cirrenfelder über dem Südwesten, die im Vorfeld eines Tiefs über den Westalpen hereingezogen sind, auf ihrem Weg nach Norden in der trockenen Luft aber wegtrockneten.
Thermisch war der Verlauf zum Vortag ähnlich: Erst musste die Bodeninversion weg, dann ging es im Blauen in meheren Stufen nach oben.
Wer hat was draus gemacht?
Auch wenn die Luftmasse beider Tage ähnlich war, konnte man am Sonntag den Eindruck gewinnen, dass der Tag etwas schwächer war. Ein Blick in die Flüge scheint das zu bestätigen, denn das Gros erfolgte auch am Samstag -, auch wenn sich beide Ligen erst am Sonntag entschieden wurden.
Die bei dieser Wetterlage typischerweise guten Alpen verhalfen dem SFZ Königsdorf am Samstag zum Sprung an die (zwischenzeitliche) Spitze der Liga 1. Nikolai Wolf und Vincent Heckert - die ja gleichzeitig auch noch für die U25-Liga gewertet werden - brachten die Oberbayern ganz nach vorne. Auf Platz 2 lauerte (allerdings noch mit 13km/h Rückstand) Aufsteiger Steinwald auf die Chance für den Folgetag. Sie hatten, ebenso wie das Team aus Bayreuth, die guten Bedingungen zwischen Fichtel- und Erzgebirge genutzt. Mit 124km/h hatten dabei Marc Fuchs/Wolfgang Specht gleich den mit Abstand schnellsten Flug der Liga abgeliefert. Edith Mehler und Helmus Joost (der auch am Samstag schon für Punkte gesorgt hatte) schafften es dann am Sonntag tatsächlich, sich an die Spitze vorzufliegen. Vom Fichtelgebirge ins Erzgebirge, dort ein Jojo und dann mit Rückenwind nach Westen reichten für einen am Ende knappen Vorsprung und damit den ersten Rundensieg für die Erbendorfer. 333km/h stehen am Ende in der Wertungsliste und damit 4km/h mehr als für die Königsdorfer. Bereits mit Abstand folgt Bayreuth auf Platz 3 (304km/h).
Aber es gab noch ein paar interessante Details: Aalen hatte den Startplatz an den Alpenrand verlegt (ob nun aus Ligataktischen Gründen oder nicht, ist mir nicht bekannt) und waren damit am Ende einen Hauch schneller als Laichingen, die auf der heimischen Alb flogen. Am Sonntag konnte sich mit dem LSV Gifhorn ein "Nordlicht" in die Süd-Phalanx einfliegen. Teamflug war hier offenbar das Mittel der Wahl, um bei im Vergleich schwächeren Wetterbedingungen als im Süden am Ende doch noch das Maximale aus dem Tag herauszuholen.
Optimal war am Samstag in Liga 2 auch der AC Pirna unterwegs. Weit nach Osten bis ins Riesengebirge (einer der wenigen Orte, wo auch auf dem Satellitenbild Wolken sichbar waren) ging es am Samstag für Benjamin Schüch und Luca Molkenthin/Tilo Rempler und am Sonntag auf ähnlicher Spur auch für Franco Fritzsch. Die Zwischenzeitliche Führung mussten die Sachsen dennoch am Sonntag an das AFZ Unterwössen abgeben. Martin Müller war hier einfach zu schnell: Schon die real erflogenen 101km/h waren ein Top-Wert in der Liga. Der Index der SB5 machte am Ende dann sogar 111km/h für die Ligawertung daraus. Unterwössen konnte die Runde mit 300km/h Speed für sich entscheiden, klar vor dem AC Pirna (275km/h) und der FLG Dettingen/Teck (266km/h).
Für einen Blick in die Gesamtwertung ist es natürlich viel zu früh, und für einen Blick auf das Wetter der Runde 2 natürlich auch. Soviel vorab: Das Hoch ist Geschichte, die Luftmassen wechselt in der Woche kräftig durch und nach dem Sommer kommt der Herbst - vielleicht wird Runde 2 ja was für die Hangflugexperten :-)
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Monday, 22. April 2019 AC Pirna: Zweitliga-Auftakt mit Rundenplatz 2 translate news

Der Abstieg im vergangenen Jahr trübt nicht die Ligamotivation der Pirnaer Streckenflieger. Jedenfalls beweist das die OLC Statistik am vergangenen Osterwochenende. Über 10 verschiedene Piloten beteiligten sich am Rundenauftakt der OLC-Bundesliga. Natürlich bescherte uns das ausgeprägte Skandinavien-Hochdruckgebiet bestes Wetter, sodass an den beiden Ligatagen (und auch am Karfreitag und Ostersonntag) tolle Streckenflüge von Pirna aus absolviert werden konnten.
Samstag und Sonntag waren die Prognosen ähnlich: Blauthermik bis ca. 2600 m AMSL, teilweise über den Mittelgebirgen gezeichnet mit Cumuli. Der bessere und schnellere Tag war der Samstag, wie die Piloten im Nachhinein feststellten. Die Flüge der Besatzung Tilo Rimpler / Luca Molkenthin (91 Speedpunkte und Benny Schüch (95 Speedpunkte) führten im Team mit Thomas Melde und Lutz Ebert straff Richtung Riesengebirge und Adlergebirge. Im Osten gewendet, ging es entlang des Erzgebirges zum Fichtelberg und nach Hause. Durch hauchzarte Cumuli-Fetzen war dieser Weg gut gezeichnet.
Am Sonntag ging gleich an ganze Flotte in die Luft; doch der Tag war nur im Riesengebirge mit tollen Impressionen auf die schneebedeckte Schneekoppe gut. Ansonsten war die Blauthermik über den Lausitzer Hügeln und dem Erzgebirge sehr schwer zu packen. Franco Fritzsch komplettierte mit einem tollen Flug und 90 Speedpunkten Ligarunde 1. Wir freuen uns über Rundenplatz 2 in der zweiten Liga. So kann es weitergehen.
 
Text und Fotos: Benny Schüch
 
Gute Thermik am Jeschken
Blick auf die Schneekoppe
Abends Entspannung am Osterfeuer
 
 

Monday, 22. April 2019 Perfekter Liga-Auftakt: Königsdorf fliegt in der ersten Runde fast zum Triple translate news

Das erfolgreiche Ligatrio des SFZ Königsdorf in der ersten Runde: v.l.n.r.: Mathias Schunk, Vincent Heckert und Nikolai Wolf
Endlich ging`s wieder los! Das SFZ Königsdorf geht hierbei, sowohl in der internationalen Alpenliga, als auch in der U 25 Junioren Bundesliga als Titelverteidiger ins Rennen. In der Bundesliga stehen fürs SFZ bisher drei Titel in den Büchern, wobei der letzte bereits aus dem Jahr 2010 stammt.
Große und schnelle Streckenflüge in den Alpen
Am Samstag flog das Junioren Trio Nikolai Wolf, Vincent Heckert und Jakob Edmaier zwischen Arlberg und Wilder Kaiser, wobei sie ihr Flüge für die Liga optimierten und alle Liga Schnitte zwischen 104,9 und 108,7 km/h erzielten. Mathias Schunk versuchte sich an einem 900km DMSt Viereck und flog dabei bis in die Eisenerzer Alpen nach Osten und auf der Südseite des Alpen Hauptkamms übers Pustertal bis ins Engadin und kam dabei auf einen 107,6 Speedpunkte. Hierbei brach er aber 40km vor der letzten Wende ab, um die Ligawertung nicht zu gefährden. Denn es ist wirklich eine „oder“-Frage zwischen Liga oder Langstrecke! Seit der Zielkreis Regel, muss man sich irgendwann entscheiden, ob man den Flug für die Liga sicher nach Hause bringen will, oder man das Dreieck optimiert!
Während man beim Langstreckenflug jedoch immer eine weitere Chance im Laufe der Saison hat, ist der Liga Flug für immer verloren, ohne zweite Chance, wenn man nicht heim kommt... In der Zwischenwertung am Samstag führte das SFZ Königsdorf in allen drei Ligen die Wertungen an.
Sonntag wird das SFZ in der Bundesliga von der SFG Steinwald noch überholt
Am Sonntag konnte in Königsdorf lediglich Nikolai Wolf die Wertung noch verbessern. Er flog bis zum Dachstein und über das Salzachtal zum Gerlos und am Ende standen 113,4 km/h in der Wertung, was die schnellste Wertung des gesamten Tages in ganz Europa war. Vincent Heckert in der LS 1 war mit 105,9 km/h knapp langsamer als am Vortag. Mathias Schunk versuchte sich wieder an einem 900er Viereck, flog diesmal, etwas später als am Vortag unterwegs zur letzten Wende und da am Ende knapp 200 Höhenmeter fehlten, musste er kurz vor dem Ziel zünden und erreichte so keine Ligawertung. Mit knapp 3 km/h Vorsprung zogen die Steinwälder am SFZ vorbei und so startet das SFZ Königsdorf zwar nicht mit dem am Samstag erhofften Triple, dem Sieg in allen drei Ligen in die 2019er Ligasaison, aber mit zwei Rundensiegen in der Junioren Liga und der internationalen Alpenliga, sowie einem zweiten Platz in der Bundesliga nahezu perfekt.
 
Mathias Schunk
 
 

Thursday, 04. April 2019 Fliegen in TMZ mit Hörbereitschaft, Beispiel TMZ Memmingen translate news

Im Rahmen der jährlichen Luftraumarbeit wurde gemeinsam mit der DFS München und dem Bereich Luftraumplanung der DFS in Langen eine Information zur erhöhten Aufmerksamkeit für den Bereich der TMZ Memmingen vereinbart. Neben den gut informierten Vereinen in der unmittelbaren Umgebung werden hiermit insbesondere die Segelflieger und Luftsportler angesprochen, die diesen Bereich bei den Streckenflügen mit den beliebten Strecken von den Alpen nach Norden und von der Schwäbischen Alb nach Süden nutzen.
Mit dieser Awareness Campaign möchte der DSV den Segelfliegern und den anderen Luftsportlern Informationen und Empfehlungen zum Verhalten in der Nähe von Flugplätzen mit und Nutzung in einer TMZ (mit Hörbereitschaft) geben – hier speziell im Bereich TMZ Memmingen. Logischerweise setzt die Nutzung dieses Luftraummoduls für Streckenflieger im Segelflug einen Transponder voraus. Die jeweiligen und standortspezifischen Frequenzen und Transponder Codes zu jeder TMZ sind der neuen ICAO Karte zu entnehmen.
Besonders weisen wir auf die Bedeutung der Hörbereitschaft hin, deren Nutzung wir als Selbstverpflichtung empfehlen. Weitere Maßnahmen für eine zukünftig rechtlich bindende Verpflichtung zur Hörbereitschaft werden von uns unterstützt und sind vom DSV initiiert.
Die Sicherheitshinweise gelten generell für die Nutzung des Luftraums in einer TMZ mit Hörbereitschaft. Das Wissen und Verstehen der Verfahren ist wichtig. Daher bitten wir insbesondere zu Beginn jeder Flugsaison alle Vereine, dieses Thema in die Auffrischungsseminare und Flugsicherheitshinweise aufzunehmen.
Diese Informationen sind Teil der DSV-Luftraumarbeit.
Wir bitten Sie/Euch die Information den Mitgliedern in den Vereinen über die Verteiler zugänglich zu machen und zudem an den Flugplätzen sichtbar zur Verfügung zu stellen..
Gerne stehen wir Ihnen/Euch für Rückfragen und Anregungen zur Verfügung.

Tuesday, 02. April 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - MARCH 2019 translate news

Jonker Sailplanes rolled out their 50th RAPTURE JS3 sailplane on 13 March 2019 just as the morning sun made its first appearance. A very excited Katrin Senne, glider pilot from Southern Germany, the current women’s gliding world champion and the proud owner of JS3 Serial number 50 “BK”, attended the roll-out function and tells her story in this month’s newsletter. On the other side of the world, also in the Southern Hemisphere, the first South American JS3 got issued an experimental permit to fly and flew its first flight after three months of completing paperwork required from the (National Civil Aviation Agency). A final reminder is given to visit JS at the AERO Friedrichshafen which is taking place from 10 – 13 April.
 
 
 
 
Raul Garda - Happy owner of JS3 SN30
JS3 50 Roll-out

Thursday, 14. March 2019 ICAO-Segelflugkarten und Flieger-Taschenkalender 2019 bei Siebert Luftfahrtbedarf translate news

Auf geht’s zur neuen Saison!
Der OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) bietet aktuelles Kartenmaterial und Flieger-Taschenkalender an. Die neuen ICAO-Segelflugkarten Deutschland 2019 sind schon in zwei Wochen lieferbar und können vorbestellt werden. Die Karten mit aktuellen Lufträumen und Frequenzen kosten € 10,80 ohne Folie und € 13,80 in der folierten Version. Für Vereine und andere Sammelbesteller gibt es ab 20 Karten 10% Rabatt und ab 50 Karten 20% Rabatt. Der informative Flieger-Taschenkalender Deutschland 2019 erscheint ebenfalls Ende März in der Ausgabe 2019. Der Kalender kostet € 22,00. Sammelbesteller erhalten ab 10 St. 10% Rabatt und ab 25 St. 15% Rabatt.
Wenn euch der Service von Siebert gefällt, könnt ihr noch bis zum 27.03.2019 bei der aerokurier Leserwahl in der Kategorie Pilotshops voten. Der aerokurier verlost unter allen Teilnehmern viele wertvolle Preise.
 
 

Friday, 01. March 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - FEB 2019 translate news

The FFVP’s Potchefstroom adventures continue in JS’s February Newsletter with Philippe de Péchy sharing about the men’s training week. Philippe also impressively broke the 750km triangle record placing JS1, Potchefstroom and of course himself on the list of French records. Jonker Sailplanes together with their partners M+D Flugzeugbau excitedly announces that they will exhibit at the Aero Friedrichshafen 2019, a great opportunity to meet and chat with Uys Jonker as well also other seasoned JS Pilots. At the factory JS’s designing team had some very innovative design development training sessions. Two of JS’s newly appointed engineers are introduced and to end the newsletter off a request to participate in their JS2 Self launcher survey is made.
 
 
 
Eric Napoleon, Philippe de Pechy,
Philippe Schroeder, Christophe Abadie,
Eric Bernard, Meric Morel
JS2 Self-Launcher

 


Monday, 25. February 2019 Segelflieger der Luftsportgemeinschaft sind Mannschaft des Jahres in Bayreuth translate news

Die Bayreuth Dragons (links) und die Segelflieger der Luftsportgemeinschaft (rechts) bei der Preisübergabe.
Foto: Franziska Baier
Die Segelflieger der LSG Bayreuth haben es geschafft: Sie sind Mannschaft des Jahres in ihrer Heimatstadt geworden. Auf dem gestrigen Ball des Sports in der Oberfrankenhalle wurden sie vor 1.200 Gästen von der Lokalzeitung Nordbayerischer Kurier für den letztjährigen Gewinn von Segelflug-Bundesliga und World League geehrt.
Dem voraus gegangen war ein Telefonentscheid der Kurier-Leser. Erstmalig gab es keine Jury mehr, die Siegermannschaft wurde ausschließlich nach dem Ergebnis des Televotings ermittelt.
Damit mussten sich die Luftsportler gegen eine ganze Reihe von Mannschaften durchsetzen, die normalerweise vor Publikum spielen: Die Bundesliga-Basketballer von medi Bayreuth, das Handballteam Haspo Bayreuth, die Triatlethen des Team Icehouse, die DEL2-Eishockeyspieler des EHC Bayreuth und die American-Football-Mannschaft Bayreuth Dragons.
Kurz gesagt: Der Sieg war nur möglich, weil wir jede Unterstützung mobilisiert haben. Vielen Dank also auch an alle Leser des OLC-Magazins, die unserem Aufruf abzustimmen, gefolgt sind! Ihr habt es gezeigt, dass der Luftsport auch gegen Publikumssportarten bestehen kann, wenn wir Luftsportler zusammen stehen.
Mit den Aalenern hatten wir natürlich eine gegenseitige Unterstützung ausgemacht, die nun im Erfolg beider Bundesliga-Konkurrenten in ihren Städten gemündet ist. Einen herzlichen Glückwunsch daher nochmals auf die Alb und ein spezielles Danke für die Aalener Stimmen im Bayreuther Televoting!
In unserem Bekanntenkreis haben wir auch schon von ein paar Preisgewinnern unter den Anrufern gehört. Wir hoffen, dass auch der eine oder andere von Euch etwas gewonnen hat. Wenn Ihr zur Einlösung in Bayreuth seid, gebt uns gerne Bescheid.
Die Basketballer von medi Bayreuth wurden trotz einer auch sehr erfolgreichen Saison sprichwörtlich auf "eigenem Parkett" (die Oberfrankenhalle ist auch die Spielstätte der Basketballer) nur Dritter hinter den Bayreuth Dragons. Sportlerin des Jahres wurde die Handicap-Radsportlerin Michaela Grassinger.
Das Sportkuratorium Bayreuth als Veranstalter des Balls hatte als Ehrengast den früheren Turnweltmeister und Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger gewinnen können, der als Fallschirmspringer auch einen Hauch von Luftsport mit in die Veranstaltung brachte. Gienger und Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zählten dann auch zu den Gratulanten.
Bis um eins in der Nacht fegte der Ball des Sports über das Parkett der Oberfrankenhalle.
 
Daniel Große Verspohl
 
 
 

Thursday, 21. February 2019 Der Segelflug im März - aerokurier translate news

Top-Themen sind:
Giftschlange über Speyer
Jens Jordan hat ein Faible für polnische Holzflugzeuge. Schnittig und zu ihrer Zeit durchaus konkurrenzfähig, bieten sie noch heute eine Menge Flugspaß. Mit der Restaurierung seiner SZD-36A Cobra 15 erfüllte sich Jens seinen Traum.
Vagabunden
Einfach mal für ein paar Tage drauflos – im Sommer 2018 mit seinen langen Hockdruckperioden war das allemal möglich. Josy und Wolfgang Zeyen berichten von einem spannenden Trip mit ihrem Scheibe Falke an die Küsten von Nord- und Ostsee.
Zum Tod von Wolf Lemke
Wolf Lemke hat mit den LS-Flugzeugen die Geschichte des Segelflugs maßgeblich mitgestaltet. Vier seiner Weggefährten – Günter Schapka, Werner „micro“ Scholz, Gerhard Waibel und Wolfgang Binz – vier seiner Weggefährten werfen in diesem Nachruf einen Blick auf sein Schaffen.
Weitere Themen im Heft:
Pilot Reports zur Aquila A212GX und zur ICP Ventura
Praxis: Gefahren durch Nachlaufturbulenzen von Helikoptern
Flight Training Special mit großem Flugschul-Guide
 

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