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Monday, 25. May 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Wochenende 23./24.5. translate news

Am letzten Wochenende vor dem Liga-Start bot das Wetter für viele nochmal ausreichend Gelegeheit, den letzten technischen Schliff am Flieger durchzuführen. Der Platz in einer (geheizten) Werkstatt war vielfach dem Aufenthalt im Freien vorzuziehen ...
Samstag:
Schuld daran war ein Tief über dem Nordmeer, dessen langgestreckte Kalfront über Deutschland hinweg zog und dessen Bewölkung auf dem Satellitenbild von 12UTC (14 MESZ) deutlich zu sehen ist.
Gut zu sehen ist auch die an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden ankommende Rückseite. Deutlich reihen die Cumuli im kräftigen Westwind. In den darauf folgenden Stunden sollte sich die Rückseite noch weiter nach Osten ausbreiten. Auch wenn sich mit der Höhenkaltluft immer wieder Schauer entwickelten, konnte die frische Kaltluft vor allem im Nordwesten genutzt werden -, wie der Blick in die Flugspuren zeigt.
Sonntag:
Etwas anders zeigte sich das Himmelsbild am Sonntag. Die Kaltfront war inzwischen weit nach Südosten abgezogen. Während der Süden in den Einfluss eines Hochkeils kam, erreichte den Nordwesten bereits die nächste (Warmfront)Welle, die sich anschliessend zügig nach Ostsüdost ausbreitete und bis zum Nachmittag bis über den Main vorankam. Und im Süden war die kühle Luftmasse nicht ganz homogen, wie die kräftigen Entwicklungen zeigen, die u.a. zwischen Alb und Alpen auch für Schauer sorgten.
So lag der Schwerpunkt der Flüge nun im Südwesten mit klar gezeichneten Linien nördlich und südlich des Stuttgarter Luftraums - einmal den Reihungen im Westnordwestwind folgend und einmal entlang, bezeihungsweise den Reihungen hinter, der Alb.
Wer hat was draus gemacht?
Viel Gelegenheit boten beide Tage ja nicht, dafür waren die fliegbaren Bereiche an beiden Tagen zeitlich und räumlich recht eingeschränkt.
Am Samstag fällt in der Übersicht auf, dass die Flüge alle relativ spät begannen und je weiter der Startplatz nach Osten lag, natürlich um so länger. Trotzdem hatte es sich dann doch für den einen oder anderen gelohnt, diese Zeit in Kauf zu nehmen. Die frische Kaltluft hatte ja bereits einen guten Teil Wegstrecke "Überland" zurückgelegt und so konnte sich die Basis bereits im Vorfeld entwickeln. Sieht man sich die Barogramme des einen oder anderen Fluges an, so erkennt man, dass bereits zum (oder kurz nach dem Start) die Höhen erreicht wurden, die auch den weiteren Flug erreicht wurden waren. Und die Streckenwahl war natürlich durch die Reihungen vorgegeben, für die der Westwind sorgte. Den sowohl weitesten als auch schnellsten Flug des Samstags absolvierte Hermann Rosing von Borken aus. Die Taktik war klar: Den Reihungen folgend zuerst in den Westen in das berteits entwickelte Wetter und dann im Jojo wieder bis an die Front und dann wieder nach Westen, um dann ... Am Ende waren es 621km bzw. ein Schnitt von 125km/h (110 Speed-Punkte). Und das Ende war spät, denn die anhaltend leichte Kaltluftadvektion konnte die Thermik lange aufrecht erhalten. Als "letzter" landete Hatmut Heinke um 17:43 UTC, nachdem er von Delmenhort aus den Dollart umrundet hatte (ich denke der Flug war auch sicher interessanter als die Sportschau ).
Dass es am Wochenende sowohl noch etwas schneller als auch weiter ging, zeigen die Flüge vom Sonntag. Wie bereits gesehen, lag der Schwerpunkt der Flüge im Südwesten, wobei der Schwarzwald etwas ausgenommen war. Dagegen zeichneten sich die Linien nördlich (Pfalz bis an die Fränkische Alb) und südlich (Schwäbische und Fränkische Alb, bzw. südlich davon) von Stuttgart aus. Erstere war sicherlich auch durch die Reihungen getriggert. Diese nutzten Martin Theisinger/Yannik Frey von Landau aus. Vom Abflug weg ging es unter den Reihungen bis an die Donau hinter Ingolstadt. Und weil noch etwas Zeit bis zur Vollendung der 2,5h war, auch noch ein gutes Stück zurück. Mit 133 km/h (120 Speed-Punkte) waren die Pfälzer die mit Abstand schnellsten. Das Landau ein guter Ausgangspunkt war, bestätigen auch Henrik Bieler und David Schneider/Julia Keller - der Sieg in der Liga-Vorrunde-Teil 2 geht damit an die DJK Landau, die drei der vordersten 5 Plätze im Speed-OLC belegen. Nadja Eisenmenger schafft von Pattonville Ludwigsburg aus den punkthöchsten Flug (713 Punkte) und nutzt dabei beide Linien. Dieter Sinn flog mit 835km zwar die meisten kilometer, aber da er auf dem Heimweg nach Baumerlenbach zünden muss, entgehen ihm die Dreiecks-Punkte.
Zwei weitere Flüge möchte ich nicht unerwähnt lassen: Zum einen Uli Schwenk, der sich offenbar die Schönheiten des Rheintals bei Speyer aus nächster Nähe gönnen wollte und - wenn schon tief, warum dann nicht auch weiter so - dann den Hangwind an der Alb-Vorderkante nutzte. Die Flugspur zeigt auch, wie viele Kilometer man machen kann, wenn man einen Rückenwindbart kurbelt. Eher ungeplant tief/mühselich war Michael Schlaich unterwegs. Nachdem er in der Speedwertung auch vorne dabei war, gestaltete sich sein Rückflug nach Winzeln dann doch eher schwierig. "Mi", besten Dank an dieser Stelle für Deine Kommentare, die einen guten Eindruck Deiner Flüge hinterlassen und immer interessant zu lesen sind. So - und nächste Woche geht's dann "richtig" los ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Thursday, 21. May 2020 BEENDET: Unterbrechung der Gesamtwertungen OLC-Plus & Speed-OLC aus Gründen Covid 19 translate news

Die Gesamtwertungen für DEUTSCHLAND des OLC-Jahres 2020 für den OLC-Plus Champion, für die Junior Challenge und für den Speed-OLC Champion sowie den Young Eagle Speed Cup werden ab dem 21.05.2020 wieder unverändert fortgeführt.
Der OLC wünscht euch erfogreiche Flüge.

Thursday, 21. May 2020 LLL: Liga legt los! translate news

'Die Ligen in GE und US ... 2019 und 2020  mit Aufsteigern und Absteigern
Ungeduldig mussten die Ligapiloten warten. Nun gehen endlich alle OLC-Segelflug-Ligen am Pfingstwochenende (30./31.Mai) los!
Was war seit dem geplanten Ligastart (18.April) passiert? Einschränkungen durch Corona überall. Uneinheitliche Regeldetails erzeugten ein großes Durcheinander in der Auslegung der Verordnungen. Jeder neue Ansatz war sicher notwendig, aber brachte irgendwie auch einen Kollateralschaden für eine gewisse Gruppe von Menschen. Diese waren oft uneinsichtig und blickten dann neidvoll auf Andere, bis hin zu Anzeigen unter Freunden! Gelebte Solidarität innerhalb der EU- und Bundesländer und bis hinunter in die einzelnen Vereine ist scheinbar während Krisenzeiten schwierig durchzuhalten, obwohl gerade da ein Zusammenhalt außerordentlich wichtig wäre. Besonders polarisierend hat sich die Diskussion leider innerhalb der Segelfluggemeinde entwickelt. Es gibt bei solchen ungeplanten „Großereignissen“ mit den einhergehenden gewaltigen Einschnitten in einer föderalen Struktur natürlich immer Gewinner und Verlierer. Einen sehr schweren Stand hatten und haben deshalb die verantwortlichen Entscheider auf allen Ebenen. Hier ließ der Vorstand das Fliegen zu, dort tauschte er sogar die Hallenschlösser aus, damit niemand ein Flugzeug auch nur anrühren konnte. Protestbriefe und sogar persönliche Anfeindungen blieben dann nicht aus. Die Folgen und die Lehren aus dieser Krise werden uns wohl noch lange beschäftigen.
Der OLC als weltweit anerkanntes Wertungsportal für Piloten zeigte sich als Fels in der Brandung, ließ unfundierte Kritiken abprallen, überschritt keine Kompetenz in der Bevormundung von eigenverantwortlichen Piloten und übernahm auch zu keiner Zeit die Auslegungshoheit von Vorschriften oder die Prüfung der Einhaltung von gesetzlichen Rahmenbedingungen – wie er dies übrigens auch nicht für Luftraumverletzungen, Flugzeuggewichte, Pilotenscheine, etc. tut! Nur aus Fairnessgründen musste natürlich der sportliche Vergleich, sprich die Wertungslisten von OLC-Plus, OLC-Speed und die Ligen ausgesetzt werden.
Verkürzte Saison, spannendere Runden
Nun bleiben 13 Ligarunden im Jahr 2020 übrig, um würdige Meister und Aufsteiger, sowie auch die unausweichlichen Absteiger zu ermitteln. Bis auf eine kleine Regeländerung bei der U25-Liga – es bilden nur noch zwei Jung-Piloten eine Mannschaft – bleibt alles beim bewährten Alten. Die kürzere Ligasaison wird aber allen ambitionierten Vereinen einen noch größeren Fokus auf die vollständige Besetzung jeder einzelnen Runde abfordern. Verluste von „Big Points“ bei schlechterem Wetter können weniger gut ausgeglichen werden als dies mit den standardgemäßen 19 Runden der Fall ist. Zudem könnte die Abwesenheit von „Key Playern“ in der Sommerurlaubszeit einen größeren negativen Effekt haben.
Jedoch hat die Geschichte der OLC-Liga immer gezeigt, dass trotz einiger Anpassungen der Regeln, immer wieder die gleichen Faktoren maßgebend sind, um vorne in der Rangliste dabei zu sein: ein solider Grundstock an guten Piloten, hohe Motivation, ein guter Teamgeist, Unterstützung vom Vereinsumfeld, gute Regelkenntnisse und deren Anwendung bei der Flugtaktik. Entsprechende Eigenschaften werden die Gewinnerteams auch 2020 sicher wieder vorweisen, kürzere Saison hin oder her.
Ein weiterer Jahrhundertsommer kann kommen
Sicher sind schon ein paar gute und schnelle Wochenenden dem Lockdown zum Opfer gefallen. Aber gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass die besten Liga-Wetterlagen nicht nur am Anfang einer Saison liegen – wie im Rekordjahr 2018, sondern wie 2019 eher in den letzten sechs Runden. So wurden gute Rundensiege mit hervorragenden Mannschaftsleistungen von über 380 Speedpunkten im Juli und August erflogen. Beispielhaft sind die Saisonbestleistungen von 399 und 394 Punkten von Lichtenfels und Rinteln ab Mitte Juli in den Runden 14 und 17 erzielt worden.
Nachdem es 2019 nur Absteiger aus Baden-Württemberg in allen Ligen gab – und keinen einzigen Aufsteiger, ist den dortigen Mannschaften ein faireres Wetter über die Rest-Saison zu wünschen. Allerdings kommt zum Beispiel den verbliebenen drei Erstligisten aus dem Südwesten ein Phänomen zu Gute, welches schon mehrfach früheren Gutplatzierten in anderen Bundesländern geholfen hat: Je weniger Mannschaften aus ähnlichem Gebiet in der Konkurrenz, je weniger nimmt man sich bei gutem Wetter in dieser Region gegenseitig die Rundenpunkte ab. Sollte die Zahl pro Region jedoch weiter sinken, verschwindet der Vorteil wieder, weil sich für nur eine gute Mannschaft auch kein Abstand zur Konkurrenz aus anderen Regionen bilden kann. Königsdorf als quasi einziger Verein aus der Alpenregion musste dies beispielhaft in den vergangenen Jahren immer wieder schmerzlich erfahren.
Ein bisschen Vorbereitung hilft immer
Hoffentlich hat die Zeit seit Lockerung der Einschränkungen gereicht, damit auch alle Ligapiloten ihre obligatorischen Überprüfungs- und Gewöhnungsflüge hinter sich bringen, sowie auch noch etwas Speedtraining absolvieren konnten. Die letzten beiden Wochen haben ja mit vielen Tausendern und schnellen Flügen bei guter und hoher Thermik schon nette Flüge zugelassen. Also: Rechner auf Ligaoptimierung programmieren, nochmal die Regeln überfliegen, die Mannschaft motivieren, eine Taktik bereitlegen und die Flügel putzen! So dürfte dem großen Spaß der Ligafliegerei – auch bei einer verkürzten Saison – ab dem Pfingstsamstag nichts mehr im Wege stehen.
Wir wünschen allen Mannschaften schöne schnelle Flüge. Dem Meister aus Rinteln viel Erfolg bei der Titelverteidigung, den Jägern etwas mehr Fortune als letztes Jahr, den Aufsteigern die nie endende Hoffnung auf den Verbleib und den Absteigern einen sofortigen Wiederaufstieg! Haltet Abstand, am Boden wie in der Luft und bleibt gesund!
 
Heiko Hertrich

 

 

 

Wednesday, 20. May 2020 Definitive launch of the OLC leagues 2020 translate news

As already announced in the OLC magazine on 17 April, all OLC leagues will start on 30/31 May with the first round.
The last round will be flown on 22/23 August.
This is a fully-fledged league season with then 13 rounds.
It concerns -
Germany: Segelflug-Bundesliga, 2. Segelflug-Bundesliga, Quali-Liga, Landes-Klassen, U25 Junioren-Liga
The Netherlands: OLC-League, U25 Junior League
Canada: OLC League
USA: Gold League, Silver League, U25 Junior League
...and several other leagues.

All the best - your OLC team ;-)

Monday, 18. May 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Wochenende 16./17.5. translate news

An diesem Wochenende ging der Himmel auf .... Die vorhergehende Woche war die Woche der Eisheiligen. Passend dazu - fast wie im Bilderbuch - brach Montag die arktische Kaltluft von Nordwesten ein. Da das alleine nicht reicht, stand auch gleich ein Hoch parat, das die eingeflossene trockene Luftmasse stabilisierte. Im Süden hatte sie zuerst zwar etwas Mühe, konnte sich aber dann doch rechtzeitig zum Wochenende durchsetzen. Der Norden hatte gleichzeitig immer wieder mit den Ausläufern am Südwestrand eines Troges Skandinavien zu tun.
Samstag:
So auch am Samstag. Deutlich sieht man auf dem Satellitenbild von 12UTC (14 MESZ) dichte Bewölkung, wo sich die von der Nordsee eingeflossene Feuchte unter der Inversion ausbreitete. Auch ein schmales, aber dichtes Cirrenfeld, das gegen Mittag die Grenze zu BeNeLux in Richtung Südosten überquert hatte, sollte sich für einige Piloten als Hindernis herausstellen.
Weiter im Süden waren die Bedingungen nahezu störungsfrei. Die Trockenheit der Luftmasse zeigt sich auch darin, dass es über weiten Teilen nur wenig entwickelte. Deutlich erkennbar sind aber die gut entwickelten Linien über der Alb, die flächige Entwicklungen über (dem Osten von) Bayern aber auch die im Grenzbereich zwischen der feuchten Luft im Norden und der trockeneren Luftmasse südlich davon.
Sonntag:
Die Konstallation der Druckgebiete und der Luftmasse hat sich gegenüber dem Vortag kaum geändert. Die im Westwind von den Niederlanden und der Nordsee her nachfliessende Feuchte breitete aber nur noch im Nordwesten stärker aus. Östlich von Elbe/Saale war es jetzt offener und der Wind konnte die Cumuli schön reihen. Auch über der Mitte und dem Süden gab es wieder Entwicklungen - und die teilweise schon sehr früh - beschränkte sich aber eher auf Mittelgebirge.
Das sich über das Wochenende so gutes Wetter entwickelte, ist neben der Luftmasse an sich noch zwei weiteren Dingen geschuldet:
Die Lage hatte ein paar Tage Zeit, sich aufzubauen. Dadurch kann sich die Luftmasse Tag für Tag vertikal immer wieder durchmischen und damit strukturieren. Der so wichtige vertikale Temperaturgradient änderte sich dann oberhalb der nächtlichen Bodeninversion nicht mehr. Heizt die Inversion morgens weg - und das geht in der klaren Luft sehr schnell - steht mit einem Schlag fast die komplette Arbeitshöhe des Vortages zur Verfügung. Man hat also schon früh gute Arbeitshöhen.
Und dann die trockene Vorgeschichte: Nachdem der April schon knochentrocken war, stand ihm der Mai in weiten Teilen kaum nach. Die Erwärmung des Bodens wird also kaum bis gar nicht durch Feuchtigekeit am Boden (sei es durch Tau oder Regen) gestört. Beide Faktoren kamen in idealer Weise noch zu der guten Luftmasse dazu ...
Wer hat was draus gemacht?
Viele! 'ne ganze Menge! Kaum ein Monat wie der Mai lässt solche Kombinationen aus Kaltluft, Hochdruck und bereits ausreichend Tageslänge zu. So fallen natürlich zuerst - und da kann man bereits am ersten Tag des Kaltlufteinbruchs beginnen - die langen Strecken im OLC-Plus auf: Montag: 1x über 1000km, Dienstag: 4x über 1000km, MIttwoch: ein "kleiner Duchhänger", Donnerstag: 13x über 1000km, 1x über 1100km, zahlreiche Flüge über 900km, Freitag: 4x über 1000km. Fairerweise muss man sagen, dass der Norden und die Mitte im Vorteil waren, weil im Süden immer wieder die alte Front durchwellte und hier eigentlich nur der Dienstag gut war.
Die Verhältnisse sollten sich zum Wochenende zwar nicht komplett drehen, aber nun den Schwerpunkt eher über die Mitte und den Süden verlagern, denn die Front hatte sich endlich verzogen.
So am Samstag, an dem - auch das eine typische Eigenschaft der Luftmasse - die Entwicklung schon früh losging. Eine eindeutige Rennstrecke ist den vier punkthöchsten Flügen vom Samstag nicht gemein, auch wenn sie alle auf / an der Alb ihren Anfang nahmen. Ein Blick in die Abflüge im Vergleich ist doch interessant. Maximilian Schäfer, der den punkthöchsten Flug schaffte, war als erster in der vier besten in den Luft. Er liess sich noch aus größerer Höhe in die in die sich entwickelnde Thermik fallen. Ähnlich machte es auch Max Kollmar, der am Ende von Donauwörth aus den weitesten Flug (1055km) machte. Sören Nölke, der ca. 20min später ebenfalls auf der Hahnweide abhob, konnte bereits aus dem Schlepp heraus Höhe machen. Simon Schröder dagegen war nochmal 20min später (und damit eine gute 3/4-Stunde nach den Frühstartern) in der Luft. Mit "nur" 975km konnte er punktemäßig durch das anteilig größte Dreieck in die 1000-er Phalanx einbrechen.
Nachdem der OLC-Plus vom Samstag also fest in der Hand der Youngsters (oder Jüngeren ) war, legten am Sonntag die alten Herren nach: Sowohl in Bayreuth als auch in Locktow muss der Wecker früh geklingelt haben, denn bereits um 7:14 hob Alex Müller vom Bindlacher Berg ab, fast zeitgleich war auch Bernd Goretzki in der Luft. Neben dem frühen Start wird hier auch der Blick in die Strecken interessant: Eins fällt gleich auf: Während Alex die klassischen Linien abfliegt und es so schafft, in die 1000km ein Dreieck von fast 930km zu legen, muss Bernd in dem etwas eingeschränkteren Wetterraum im Nordosten zirkeln, um auch Punkte für's flächige Fliegen mitzunehmen. Am Ende hat dann Alex bei den OLC-Punkten knapp die Nase vorn.
Aber die Wetterlage hat natürlich nicht nur was für die lange Strecke zu bieten, denn knackige Kaltluft bringt auch knackige Schnitte: Hier kann man auf dem Flugspuren schon die schnellen Linien am Samstag und Sonntag ausmachen die sich im Satellitenbild als Wolkestrassen widerspiegeln - Wind muss also auch mit im Spiel gewesen sein. Den punkthöchsten Flug im Speed-OLC macht am Samstag Max Gödde, der sich von der Düsseldorfer Wolfsaap ins Bergische gehangelt hat und dann bis an die Saale (und ein Stückchen zurück) innerhalb der Wertungszeit über knapp 325km laufen ließ. Noch ein bisschen zügiger, aber auch hier ganz klassisch mit dem Wind, ging es am Sonntag aus der Heide über den Fläming Richtung Spreewald. Unter den 8 schnellsten findet man gleich 3 Piloten aus Brandenburg/Havel, von denen Rolf Engelhardt der schnellste war. Im Team mit Lothar Dittmer ging es für sie natürlich erstmal gegen den Wind bis kurz hinter Wolfsburg und dann mit dem Wind bis zur Schwarzen Pumpe (und noch ein Stück zurück). Mit 126,29 Punkten war Rolf am Ende nur einen (Index-)Wimpernschlag - also 0,03 Punkte - schneller als Niklas Hahn, der von Oppershausen auf einer ähnlichen Linie unterwegs war and dabei im Team von Frederic Janssen begleitet wurde.
Ein deutliches Ausrufezeichen aus Brandenburg (Liga 1) und Hannover (Aufsteiger in Liga 2).
Und die Saison fängt ja gerade erst an. Und das mit den Lostagen/Bauernregeln ist auch so eine Sache: Der Zeitraum der Eisheiligen wurde 1582 durch die gregorianische Kalenderreform ja ein gutes Stück nach vorne verlegt - also auch von höherer Stelle steht einem neuerlichen Kaltlufteinbruch erstmal nichts entgegen (ausser vielleicht, dass die Regel wahrscheinlich zu einer Mittelalterlichen Kälteperiode aufgestellt wurde und wir heute klimatologisch in die andere Richtung unterwegs sind - aber es ist eben immer noch Wetter).
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Thursday, 14. May 2020 “Streckenflug – leicht gemacht” translate news

Es mangelt zwar nicht an Segelfluglektüre, aber für Piloten die am gesamten gebündelten Wissen interessiert sind, ist dieses Buch sicher die erste Wahl. Der Deutsch-Australier Bernhard Eckey ist Rekordpilot und war jahrelang Cheftrainer des südaustralischen Segelflugverbandes. Schon 2011 hat er mit seiner Erstausgabe einen Bestseller gelandet, aber mit der erweiterten und aktualisierten Neuauflage hat er ein bereits herausragendes Buch weiter perfektioniert. Man merkt, dass der Autor seine Leidenschaft für den Sport und seine Flugerfahrung auf allen fünf Kontinenten einfliessen lassen hat. Es wundert darum nicht, dass sein Werk bereits in vier Sprachen erschienen ist und schon an vielen Stellen der Welt als Leitfaden für Leistungskurse dient.
Wer immer noch etwas dazulernen möchte, und wer ein hochwertiges und preis-wertes Buch mit atemberaubender Bebilderung aus allen Teilen der Welt liebt, der wird “Streckenflug – leicht gemacht” sicher nicht nur einmal lesen. Der Autor geht weit über das Allgemeinwissen hinaus, sodass “Streckenflug – leicht gemacht” nicht nur eine wahre Schatztruhe für ambitionierte Segelflieger ist, sondern auch für Anhänger anderer lautloser Flugsportarten enorm viel zu bieten hat.
Besonders beeindruckend ist die uneingeschränkte Praxisnähe mit einfachem und logischem Textaufbau sowie leicht nachvollziehbaren Begründungen. Der beispiel-lose Umfang (423 Seiten und mehr als 180 Grafiken) deutet klar darauf hin, dass kein Bereich vernachlässigt wurde. Sogar der Sportpsychologie wurde ein an-gemessen hoher Stellenwert eingeräumt.
Neben dem effizienten Nutzen von Aufwinden wird Wetter, Überlandflugstrategien, Sicherheit beim Aussenlanden, Geschwindigkeitsoptimierung, Wettbewerbs-strategien sowie Hang– und Wellenflug so leicht verdaulich und so ausführlich behandelt wie in keinem anderen Buch. Die logischen Erklärungsansätze machen es einfach, in schwierigen Situationen spontan richtig zu entscheiden.
Mit anderen Worten, diese ‘Bibel’ sollte neben dem Lesesessel jedes Segelfliegers seinen Stammplatz haben.
ISBN 978-0-9807349-5-9
 
Zu kaufen gibt es das Buch auch beim OLC-Sponsor Siebert.
 

Wednesday, 13. May 2020 Leidenschaft, Spannung und Speed – die Ligasaison startet am 30./31. Mai translate news

Das Warten hat ein Ende. Am 30. und 31.Mai startet definitiv die diesjährige Ligasaison. Auch wenn 2020 anders ist und aufgrund der Corona-Pandemie nur 13 Wochen vor uns liegen, steht Krimi pur auf dem Programm. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Entscheidungen nicht selten hauchdünn waren und teilweise erst in der letzten Runde gefallen sind. Wer erfolgreich sein will, sollte jedes fliegbare Wochenende nutzen und sei das Wetterfenster noch so klein. Also Winterstaub von den Flächen wedeln und ran an den Start. Mit nur zweieinhalb Stunden Aufwand kann jeder für wertvolle Punkte seines Teams sorgen.
Ligafliegen belebt den Verein
Das Team ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn nur gemeinsam wird es gelingen, Ziele zu erreichen oder gar an die Spitze zu fliegen. Und das hat einen weiteren positiven Effekt. Begeisterte Ligaflieger berichten, es kommt mehr Leben und Aktivität in den Verein. „Durch die Liga fliegen wir bei Wetterlagen, bei denen wir früher nie ausgeräumt hätten.“ Diese Aussage wird immer wieder angeführt. Insgesamt steigt die Auslastung der Flugzeuge und die Streckenflugaktivität nimmt zu.
Das Wetter, mögliche Flugstrecken und wer fliegt wann gemeinsam zu besprechen, erhöht nicht nur die Erfolgschancen, sondern fördert die Kommunikation und den Austausch im Verein. Gemeinsam die Echtzeit-Ergebnissen nach dem Flugtag auszuwerten ist aufregend. Wer einmal erlebt hat wie es ist, mit der Truppe die Flüge an den OLC zu melden und den Punkten entgegenzufiebern, kann das kommende Wochenende kaum erwarten. Ein Ziel vor Augen, die Leistungsgrenzen austesten und sich mit anderen messen können, das sind enorme Motoren für die Motivation.
Ligafliegen ist für Jeden
Jetzt könnte man meinen: Wer in der Bundesliga und in der 2. Bundesliga fliegt, steht fest. Entfällt das Ligafliegen also für einen großen Teil der Vereine? Irrtum. Für jeden gibt es die passende Liga.
Nach der Saison gibt es in der Bundesliga und der 2. Bundesliga sieben Absteiger und entsprechend aus den unteren Ligen Aufsteiger. Fix ist also dauerhaft gar nichts. Jeder Verein, der nicht in diesen beiden Ligen fliegt, nimmt automatisch an der Quali-Liga teil und kann dort Gas geben. Die besten sieben Teams steigen auf.
Wem diese Ziele zu hochgesteckt sind, der sollte sich auf die Landesklassen konzentrieren. In jedem Bundesland gibt es eine Wertung – und zwar ohne die Bundesliga- und 2. Bundesliga-Vereine. Und plötzlich werden Ziele für viele realistisch.
Da die Alpen fliegerisch spezielle Bedingungen ihr eigen nennen, entstand die länderübergreifende Alpen-Liga. Teilnehmen kann hier jeder Verein. Bedingung ist, dass 50 Prozent des Fluges im festgelegten Alpengebiet stattfinden. Für Fans des Bergfliegens eine sportliche und spannende Herausforderung.
Ligafliegen speziell für junge Piloten bis 25
Die Nachwuchsförderung liegt dem OLC besonders am Herzen. Hat der Verein eine aktive erste Mannschaft, ist es für viele Junioren unmöglich, dort mitzuhalten. In diesem Fall würde die Motivation der Youngsters schnell sinken. Daher gibt es seit einigen Jahren die U25 Liga und die dazugehörigen U25 Landesklassen, in denen alle Jugendlichen bis 25 Jahre teilnehmen. Eine Liga, die von Anfang an zu Begeisterung führte.
Lang ersehnt und jetzt neu: Schon ein Zweier-Team bildet eine Mannschaft.
Ligafliegen hat einfache Regeln
Die Regeln sind einfach und für alle Ligen in den Grundzügen identisch. Werden die Flüge im OLC gemeldet, nimmt man automatisch teil. Jeder Verein fliegt entweder in der Bundesliga, der 2. Bundesliga oder der Quali-Liga. Parallel erfolgt eine Wertung in der World League (Nordhalbkugel) und für alle Nicht-Bundesliga-Vereine in den Landesklassen. Darüber hinaus kann jeder Verein eine U25-Mannschaft stellen.
Unterschiedlich sind die zugelassenen Fluggebiete. So zählen weltweite Flüge nicht in den deutschen Ligen. Für die länderübergreifende Alpenliga werden Flüge im definierten Alpengebiet gerechnet. Der Verein muss dabei kein Alpenanrainer sein.
Die drei schnellsten Piloten eines Vereins (Ausnahme U25: zwei) jedes Wochenendes werden gewertet. Es wird jeweils das beste zweieinhalbstündige Zeitfenster „herausgeschnitten“. Wie in der Formel-1-Wertung bekommt der Siegerverein unabhängig von den Bedingungen immer gleich viele Punkte. Auf den folgenden Plätzen wird jeweils ein Punkt abgezogen. Mindestens einen Trostpunkt erhält jedes teilnehmende Team. Eine oder gar mehrere Nullrunden können am Ende bitter werden, denn die Ergebnisse addieren sich über die Runden.
Ligafliegen mit einem Lächeln starten
Also auf keinen Fall die erste Runde verpassen. Jeder Punkt zählt. Und ein Lächeln neben dem Namen ziert diesen besonders und zählt für den Erhalt des Segelflugsports. Mit jedem Smiley für nur 12 Euro im Jahr wird unter anderem das Ligafliegen und die Jugendförderung unterstützt.
 
 

Saturday, 02. May 2020 OLC-Reaktion zu Covid 19 für Deutschland: Unterbrechung der Gesamtwertungen OLC-Plus & Speed-OLC translate news

Die Gesamtwertungen für DEUTSCHLAND des OLC-Jahres 2020 für den OLC-Plus Champion, für die Junior Challenge und für den Speed-OLC Champion sowie den Young Eagle Speed Cup werden ab dem 17.03.2020 unterbrochen. Über eine Fortführung der Wertungen, wenn sich Bedingungen wieder normalisiert haben, wird im OLC-Magazin rechtzeitig informiert.
Das OLC-Portal selbst ist weiterhin uneingeschränkt aktiv (für Deutschland betrifft das in erster Linie die jeweiligen Tageswertungen).
Der OLC wünscht allen Teilnehmern eine baldige Rückkehr zu den gewohnten Verhältnissen.

Wednesday, 29. April 2020 Appell Nr. 2 der LSG Bayreuth an die Verbände: Setzen Sie sich endlich energisch und nötigenfalls auch konfliktbereit für die Ermöglichung unseres Sports in diesen Zeiten ein!! translate news

Sehr geehrte LVB-Geschäftsführung,

zunächst möchte ich erwähnen, dass ich mit Eurer Arbeit in den letzten Jahren durchaus nicht unzufrieden war und mir durchaus bewusst ist, dass Verbandsarbeit in einem Spannungsfeld zwischen den Erwartungen der Mitglieder und guten Kontakten zu den politischen Entscheidungsträgern steht.

Dennoch kann ich die aktuelle Verbandspolitik in Bezug auf die Corona-Maßnahmen nicht mehr nachvollziehen. Aufgrund wichtiger Geschäftsreisen habe ich in den letzten Wochen mit der Motormaschine 6 Bundesländer durchflogen und kann feststellen, dass überall um ein Vielfaches mehr Luftsport betrieben wird als in Bayern. Auch im benachbarten Tschechien wird über die ganze Zeit der Maßnahmen praktisch uneingeschränkt Luftsport betrieben, weil eine Verordnung des tschechischen Gesundheitsministeriums ausdrücklich die Sportarten - darunter Sportfliegerei - benennt, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie unter Einhaltung der gebotenen Abstandsmaßnahmen betrieben werden können.

Anstatt freiwillig jede Art von Luftsport zu unterbinden, wäre es vielmehr wünschenswert, dass sich der Verband dafür einsetzt, in Bayern endlich, wie in vielen Nachbarländer, Regelungen zu finden, die eine Ausübung unseres Sports unter Beachtung der gebotenen Abstandsregeln ermöglicht.

Ich bin selbst Rechtsanwalt und vertrete beruflich die Interessen von Unternehmen und Einzelpersonen. Es ist in einer rechtsstaatlichen Demokratie überhaupt nichts verwerfliches, die spezifischen eigenen Interessen gegenüber der Politik und anderen Interessengruppen zu vertreten. Im Gegenteil: der LVB existiert zu keinem anderen Zweck als zur Vertretung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder. Deshalb rufe ich Euch auf: Vertretet endlich energisch unsere Interessen gegenüber den Maßnahmen der bayerischen Politik!

Es nützt niemand anderem, wenn wir auf das Fliegen sogar unter der Prämisse der Einhaltung strengster Abstandsregeln verzichten. Das Argument aus dem Rundschreiben des DAeC, man könne es der Bevölkerung nicht zumuten, ein Flugzeug am Himmel fliegen zu sehen, zeugt aus meiner Sicht von einem grundfalschen Verständnis unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung. Freiheitseinschränkungen müssen nämlich in Deutschland immer verhältnismäßig sein. Auf dem Kinderspielplatz und im Kindergarten übertragen sich Viren nun einmal. Dies rechtfertigt die strengen Verbote auf dem Kinderspielplatz und im Kindergarten. In der Luft und am Flugplatz sind die Verbote dagegen nicht verhältnismäßig, da hier die Schutzregeln sehr gut eingehalten werden können und sich der Virus dadurch praktisch nicht übertragen kann.

Bitte ermöglichen Sie uns zumindest einen Flugbetrieb unter Auflagen! Die aktuell geltenden Verordnungen der bayerischen Regierung ermöglichen in Bezug auf unseren Sport bereits eine viel liberalere Auslegung als sie derzeit praktiziert wird. Bitte wirken Sie darauf hin, dass die Vereine so wenig wie möglich weitere finanzielle Schäden erleiden! Ermöglichen Sie es den Piloten, in Übung zu bleiben und somit die wichtigste Voraussetzung für Flugsicherheit zu erhalten! Bitte nehmen Sie keine Rücksicht auf andere Sportverbände auf Grundlage einer falsch verstandenen Solidarität mit anderen Sportarten, die leider unter Einhaltung der gebotenen Abstandsmaßnahmen nicht ausgeübt werden können.

Auch im Namen zahlreicher weiterer Mitglieder der LSG Bayreuth fordere ich Sie auf: Bitte erfüllen Sie Ihre Aufgabe und setzen Sie sich endlich energisch und nötigenfalls auch konfliktbereit für die Ermöglichung unseres Sports in diesen Zeiten ein!
 
Mit freundlichen Grüßen,

Sven Höbel
Mitglied und Fluglehrer bei der Luftsportgemeinschaft Bayreuth e.V.

Tuesday, 28. April 2020 Appell der LSG Bayreuth an die Verbände: Mehr Engagement bitte für Erleichterungen im Luftsport! translate news

Mit einem eindringlichen Aufruf wendet sich am 24.4.2020 Johannes Bühler, der 1. Vorsitzende der Luftsportgemeinschaft Bayreuth, in einem Brief an LVB-Geschäftsführer Herwart Meyer. Der Vorwurf: "Jetzt verstecken sich alle hinter einem BLSV, DOSB etc. und ,,erwarten" Erleichterungen zum 04.05."

Der Brief im Wortlaut

Betreff: Beschränkungern im Luftsport

Sehr geehrter Herr Meyer,

ich wende mich heute persönlich an Sie, weil ich die Vorgänge um die Nichtöffnung von zu-
mindest Teilen des Luftsport für kontraproduktiv hinsichtlich des lnfektionsschutzgesetzes
halte, um nicht zu sagen, für gefährlich.

lch hatte schon Anfang April sowohl Herrn MP Dr. Söder, als auch Herrn Klett Schreiben
geschickt, in welchen ich dargelegt hatte, dass das Fliegen in Teilbereichen sehr wohl mit
den Restriktionen des lnfektionsschutzgesetzes zu vereinbaren sei und man dies bitte bei
den zum 19.04. anstehenden Exit Diskussionen berücksichtigen möge. Wie allseits bekannt,
hat sich in Bayern nichts geändert.

Leider hat der DAeC zwischenzeitlich eine Neiddiskussion vom Zaun gebrochen und auch
der LVB mit seinem Schreiben an den MP Dr. Söder vom '18.04. viel, viel zu spät reagiert.

Jetzt verstecken sich alle hinter einem BLSV, DOSB etc. und ,,erwarten" Erleichterungen
zum 04.05.

Wir, die Mitglieder des DAeC und LVBs, erwarten aber keine Gleichstellung aus politischen
Erwägungen mit anderen Sportlern, wir erwarten, dass unsere Dachverbände unsere lnte-
ressen vertreten und die Politik in Richtung einer Öffnung unserer Fliegerei hinbewegen.

Der vollständige Brief findet sich hier.

Monday, 27. April 2020 Die aktuelle Situation zur Wiederaufnahme des Segelfluges in den vier größten Bundesländern translate news

Baden-Württemberg:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: Baden-Württembergischer Luftfahrt-Verband
https://www.bwlv.de/verband-service/aktuellesnews/alle-news.html
Bayern:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: Luftsport-Verband Bayern
https://www.lvbayern.de/mitgliederservice/service-allgemein/news/
Niedersachsen:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn (Start der Lockerung).
Quelle: Luftsport-Verband Niedersachsen
https://www.lsvni.de/index.php/verbands-infos/corona-aktuell
Nordrhein-Westfalen:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: AEROCLUB NRW
https://www.aeroclub-nrw.de/aktuelles/

Der Stand der Informationen ist Montag 27.04. um 20:00 Uhr

Sunday, 26. April 2020 Piloten-Kommentar von Mathias Brandt (LSV Bückeburg-Weinberg) vom Flug am 25.4.2020 translate news

Hier geht es zum Flug im OLC.
 ... was für ein schöner Tag ;-)
Zumindest für NRW wurden Flüge mit Eigenstarter wieder "erlaubt".
Ich habe es einfach nur genossen und möchte mich hier auch nicht großartig über die gegenwärtige Situation auslassen. Ich kann Winfried Kassera (kassera.de) und den Anmerkungen von Markus Kries zu seinem Flug vom 10.04. nur zustimmen!
Ich finde es beschämend, dass der DSV, der den Anspruch stellt, unser Fachverband zu sein, sich dagegen stellt, das Wenige, was wir legal durchführen dürfen, auch zu nutzen. Solidarität ist nicht, zu verzichten wenn der Verzicht niemandem nutzt!! Übrigens haben alle meine Bekannten Nichtsegelflieger Unverständnis geäußert, warum wir denn unseren Sport nicht ausüben dürfen und über Geschichten wie "Oskar" nur den Kopf geschüttelt!!
Selbst der DAeC, dem der DSV abspricht, Vertreter der deutschen Segelflieger zu sein, setzt sich für uns Segelflieger ein. Zumindest war dieses von den LV RP und NRW wie auch vom Präsidenten der Bundesgeschäftsstelle. Ich hoffe, ihr schafft es, dass unter Beachtung gewisser Regeln unser schöner Sport schnellstmöglich wieder ausgeübt werden darf!!
Zum Hochladen der Flüge kann ich nur die uralte Aufforderung des DAeC zitieren: "Jeder hochgeladene Flug ist dokumentierte Nutzung des Luftraums und unterstützt damit unseren Anspruch auf gleichberechtigte Nutzung des Luftraums"
 

Friday, 24. April 2020 Rheinland-Pfalz: Segelfliegen ist eingeschränkt möglich ;-) translate news

Der Luftsportverband Rheinland-Pfalz informiert auf seiner website, dass das aber aktuell nur mit Segelflug-Eigenstartern, Motorflugzeugen, Motorsegelrn und Ultraleicht-Flugzeugen möglich ist. Eine genaue Prüfung der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz durch die Juristen des Landesverbandes hat ergeben, dass die immer noch geltenden Einschränkungen bezüglich des Kontaktverbotes einen Segelflugbetrieb, wie man ihn kennt und der konform geht mit der Segelflug-Betriebsordnung (SBO), so noch nicht möglich ist.
Weitere Infos finden sich unter:
 
 
https://www.lsvrp.de/regeln-fuer-den-segelflugsport-zu-corona-zeiten/

Einen Bitte an die Leser des OLC-Magazins: Wem entsprechende Möglichkeiten in anderen Bundesländern bekannt sind, möge sie bitte an die Redaktion des OLC-Magazins mailen.
Danke im Voraus.

Wednesday, 22. April 2020 COVID19: Strategie für den Segelflugverkehr 2020/2021 in Deutschland translate news

Fast 9.000 Segelflugsportler melden alljährlich ihre Flüge alleine in Deutschland im/zum OLC-Portal.
Aus gegebenem Anlass, nämlich um mitzuhelfen, dass der Segelflugsport auch in Deutschland wieder möglich ist, äußert sich auch der OLC zum derzeitgen Hauptthema der Segelflieger in Deutschland.
Der Segelflugverkehr in Deutschland ist seit etwa dem letzten März-Drittel infolge den jeweiligen Verfügungen in den Bundesländern zur Eindämmung der COVID19 - Epidemie von den Landesluftfahrtbehörden zuständigkeitshalber gänzlich untersagt worden.
Die Entwicklung der Pandemie aber, so wie diese am 15.4. bei der Pressekonferenz nach der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vorgestellt wurde, macht uns Segelfliegern in Deutschland aber durchaus Hoffnung. Wir müssen jedoch bereit sein, auf unseren Fluggeländen, in den Flugzeughallen, Flugvorbereitungsräumen und bei der Ausübung unseres Sports 'markante Maßnahmen' hinsichtlich Desinfektion, Hygiene und Kontaktbeschränkungen einzuführen.
Wenn uns das gelingt, so haben wir durchaus eine realistische Chance, in der Zeit, in der es weder Impfstoff noch Therapien gegen SARS-CoV-2 gibt, den Segelflugsport im verbleibenden Jahr 2020, dann 2021, und vllt. sogar auch noch 2022, weiter auszuüben.
Fakt ist: Das Leben mit dem Virus ist die neue Normalität!
Die Umsetzung/Einführung nun von 'markanten Maßnahmen' auf Fluggeländen, in Flugzeughallen, Flugvorbereitungsräumen und bei der Ausübung unseres Sports ist unseres Erachtens eine relativ schnell zu lösende Kommunikationsaufgabe. Es muss den Luftsportvereinen/Platzhaltern in geeigneter Form und auch sehr deutlich klar gemacht werden, worum es hier geht, wie schnell man alle Forderungen erfüllen kann (Desinfektion, Hygiene und Kontaktbeschränkungen) - und es dann aber kaum noch Wagnisse für Infektionen am Flugplatz gibt. Denn bei der Ausübung unseres Sports selbst sitzen wir in der Regel über Stunden meistens alleine im Cockpit. Kurzzeitige Kontakte mit nur wenigen Vereinsmitgliedern gibt es eigentlich nur vor dem Start oder nach der Landung, wobei die Abstandsregeln jedoch ohne Probleme einhaltbar sind.
Mit geringem Aufwand könnte man ein mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) abgestimmtes Leit-Papier erstellen:
'Infektionsvermeidung bei Ausübung des Segelflugsports auf unserem Flugplatz: Corona KEINE Chance'
- und anschließend zum Download anbieten.
Die Luftsportvereine/Platzhalter müssten sich dann entsprechend ausrüsten (Desinfektionsspender, Seifenspender, Masken, etc.) und an exponierten Stellen des Flugplatzes dazu ausreichend informieren.
Natürlich wäre es wünschenswert, wenn sich die örtlichen Gesundheitsämter von den Maßnahmen überzeugen würden.
Wir Segelflieger in Deutschland setzen jetzt auf die am 30.4. stattfindende nächste Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder, hoffen auf eine Lockerung der momentanen Einschränkungen und wünschen uns bundeseinheitliche Lösungen.
(Passagen des Textes sind in einem am 19.4. an MdB Dr. Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, gerichtetes Mail enthalten)
 

Friday, 17. April 2020 Jonker Sailplanes Newsletter - MARCH/APRIL 2020 translate news

In this month’s issue JS shares about the impact of the Corona virus and what is means for the company. Although JS had to close their doors for the lockdown period, admin and support personal can still assist from home. More good news is that JS’s engineering team is proceeding very well working from home offices, completing final outstanding work on the JS2 and progressing very well with certification compliance documentation. Johan Bosman, JS’s Aero guru, answers some interesting questions about the JS3 high wing design. This year was the 9th time the Oppenheimer family invited some of the best pilots in the world with their partners to an exclusive Kalahari lodge, Tswalu, for the Helli Lasch Challenge. Read more about what this special occasion entails. Then last but definitely not least read all about the "extreme” and challenging dust games of the 10th Women's World Gliding Championships in Australia, which took place in the beginning of January 2020.
 
 
French Team - Winners of the Team Cup Melanie Gadoulet - 18m class Champion Oil Tests on JS High Wing Design

 


Friday, 17. April 2020 OLC 2020: The best OLC ever! translate news

While continuity and especially performance are the two outstanding characteristics of OLC....there are nevertheless a few notable new developments for the 2020 season.
 
Integration of FES sailplanes into OLC operations
This was not so easy because of the low noise level of the electric motors. Proving engine operation using the built-in logger microphones is not sufficient and requires an additional electrical measurement using a separate sensor. Especially important is that the electrical and the acoustic signals stored in the logger must both be readable by the OLC server.
The only OLC approved sensor for this procedure is the MOP2 sensor from LXNAV.
This means then that flight registrations from a FES sailplane are checked by the OLC server to see whether the MOP2 sensor has worked correctly.
 
The MOP2 sensor from LXNAV
 
The following FES types have been included in the OLC system:
> miniLAK-FES
> Ventus-2cxa 15m FES
> Ventus-2cxa 18m FES
> Ventus-3 F 15m
> Ventus-3 F 18m
> Discus-2c 15m FES
> Discus-2c 18m FES
> JS 3 FES
> JS 3 FES 18m
> LAK-17B FES 15m
> LAK-17B FES 18m
> LAK-17B FES 21m
> HPH 304 ES Shark
> LS8-e 18m
The evaluation itself follows the normal OLC rules.
Consequently, FES aircraft are integrated into the OLC system on an equal basis.
 
OLC on its way to being a sailplane communcations platform: OLC-Stories
We have always dreamed of this: Taking photos during the flight and then, after registering the flight and essentially as a second step, uploading the 10 best photographs from the flight together with a short text for each. A special feature with this is that the photos are automatically integrated into the flight timeline (that’s why the photos have to be taken during the flight). Photo and text together are called: the OLC Story of the flight... isn’t that brilliant?
How this all functions can be seen here in the OLC-Magazine of March 18. Naturally, the ability to access OLC-Stories from a cellphone is especially impressive. Here, already 3 years ago, OLC developed the preconditions for efficient mobile communications by introducing a responsive web design. The cellphone display is very bright, the evaluation details excellent and if one accesses the info of a flight with a Story, beautiful photos appear. Admittedly, for those who normally only use desktop computers, something is missing... and the cellphone application also requires a significant amount of practice. But, when the necessary steps have been taken you will not want to miss the convenience of these features ;-)
Three examples of the OLC responsive design:
 
The OLC-Magazine responsive design
 
Overview of OLC-Champion Bitterwasser
 
The Bitterwasser Champion’s best flight
 
Juniors: No. 1 for OLC
The only signifcant rule change made by OLC concerns the juniors (U25 league). Over the years, it has been shown clearly that clubs with three pilots in a team are becoming increasingly rare. The OLC has reacted to this and will, as of now, count only two pilots in a U25 team. This means that many more clubs can achieve markedly better and consequently more comparable point levels.
It will be interesting to see the results.
 
The OLC is well prepared for the future
First of all, its technical equipment is exceptional: altogether the OLC has five servers with a total operating storage of 132 GB, 34 kernels with a total computing performance of 82 GHz and 750 GB of SSD memory as well as 40 TB of net storage! The OLC uses these assets in a cloud based facility of a well known German data center operator which provides the OLC with a high level of availability and security with respect to cyber attacks. Also employed in this context are state-of-the art container solutions and scaling.
Naturally, a second strength is the team which stands behind the OLC – some of them have already been with OLC for twenty years!
 
The OLC team: three programers, an administrator, the editor of the OLC magazine, two „Sport Directors“, one „man of the numbers“ and last but not least the leader.
Photo: Stefan Harries
 
Translation: Uli Werneburg (MZ Supplies, CA)

Friday, 17. April 2020 Further postponement of the OLC league 2020 translate news

Due to the pandemic Covid 19 (Corona), the OLC league starts worldwide not on the weekend of May 2/3, but only on the weekend of May 30/31.
It concerns -
Germany: Segelflug-Bundesliga, 2. Segelflug-Bundesliga, Quali-Liga, Landes-Klassen, U25 Junioren-Liga
The Netherlands: OLC-League, U25 Junior League
Canada: OLC League
USA: Gold League, Silver League, U25 Junior League
...and several other leagues.

Attention: Please check this page for eventual further information prior to the league start.

All the best - your OLC team


Wednesday, 15. April 2020 OLC 2020: Der beste OLC, den es je gab! translate news

Obwohl Kontinuität und in erster Linie Performance die beiden herausragenden Merkmale des OLC sind ... für die Saison 2020 gibt es doch wieder einige markante Neuerungen.
 
Integration von FES-Flugzeugen in den OLC-Betrieb
Dies war deshalb nicht so ganz einfach, weil durch den niedrigen Geräuschpegel des Elektromotors der Motorlaufnachweis nur über das im Logger eingebaute Mikrophon nicht ausreichend ist und durch eine weitere elektrische Messung über einen separaten Sensor erfolgen muss. Besonders markant ist dabei, dass sowohl das elektrische Signal, als auch das akustische Signal im Logger gespeichert wird und der OLC-Server beides dann auch ausliest.
Als einziger Sensor für dieses Verfahren ist im OLC der Sensor MOP2 von LXNAV zugelassen.
Das heißt dann, dass der OLC-Server bei der Flugmeldung eines FES-Flugzeuges prüft, ob der Sensor MOP2 korrekt aufgezeichnet hat.
 
Der Sensor MOP2 von LXNAV
 
Folgende FES-Typen sind im OLC-System angelegt:
> miniLAK-FES
> Ventus-2cxa 15m FES
> Ventus-2cxa 18m FES
> Ventus-3 F 15m
> Ventus-3 F 18m
> Discus-2c 15m FES
> Discus-2c 18m FES
> JS 3 FES
> JS 3 FES 18m
> LAK-17B FES 15m
> LAK-17B FES 18m
> LAK-17B FES 21m
> HPH 304 ES Shark
> LS8-e 18m
Die Wertung selbst erfolgt nach den üblichen OLC-Regeln.
Damit sind FES-Flugzeuge chancengleich in den OLC-Betrieb integriert!
 
Der OLC auf dem Weg zur Segelflug-Kommunikationsplattform: OLC-Stories
Davon hat man immer geträumt: Während des Fluges fotografieren und dann nach der Flugmeldung, quasi im zweiten Durchgang, die 10 schönsten Bilder von dem Flug dann zum dem Flug hochladen und jedes Bild mit einer kleinen Text-Info versehen. Der besondere Clou ist dabei, dass sich die Bilder automatisch an der Zeitachse des Fluges einsortieren (deshalb müssen die Bilder während des Fluges fotografiert werden). Bild und Text zusammen nennt man: Die OLC-Story des Fluges ... das ist doch genial, oder?
Und wie das alles genau funktioniert kann man hier im OLC-.Magazin vom 18. März nachlesen.
Besonders beeindruckend ist natürlich der Genuss von OLC-Stories am Handy. Hier hat ja der OLC durch Einführung des responsiven Webdesigns vor drei Jahren erst einmal die Voraussetzungen für eine effiziente mobile Kommunikation geschaffen. Das Display am Handy ist geradezu brilliant, die Wertungsdarstellung exzellent, und wenn man auf eine Fluginfo mit einem Flug geht, welcher eine Story enthält, so präsentieren sich geniale Bilder. Zugegeben, wer nur einen Desktop-PC gewohnt ist ... dem fehlt da schon was ... und ein gerüttelt Maß an Übung erfordert so eine Handy-Nutzung auch ... aber wenn man mal den Schritt geschafft hat, dann möchte man den Komfort nicht mehr missen ;-)
Das OLC responsive Design an drei Beispielen:
 
Das OLC-Magazin im responsive Design
 
Die Übersichtsseite 'OLC-Champion Bitterwasser'
 
Der beste Flug des Bitterwasser-Champions
 
Der Nachwuchs: Im OLC die No. 1
Die einzige Regeländerung von Bedeutung, die sich der OLC leistet, gilt dem Nachwuchs (U25-Liga). Es hat sich von Jahr zu Jahr immer deutlicher gezeigt, dass die Vereine mit drei Piloten in einer Mannschaft immer weniger werden. Der OLC hat nun darauf reagiert und wird ab sofort nur noch zwei Piloten in einer U25-Mannschaft führen. Das bedeutet dann, dass erheblich mehr Vereine ein dann doch markanteres und damit vergleichbares Punktniveau erreichen.
Man ist gespannt, wie sich das auswirkt.
 
DMSt-Neuerungen
Der DAeC hat im Herbst dem OLC eine Regeländerung angetragen und um deren Realisierung zum Saisonbeginn gebeten (eigentlich ist die Vorlaufzeit länger). Wie gewohnt, so hat sich der OLC auch diesmal trotz engem Zeitfenster dieser Softwareänderung nicht verschlossen und eine Realisierung zum DMSt-Beginn 2020 zugesagt.
Das waren die Änderungen (Auszug)
A) Mannschaftswertung
„Drei Teilnehmer eines Vereines bilden mit ihrem jeweils punkthöchsten Flug mit Beginn des freien Fluges oder Abflugpunkt in Deutschland eine Mannschaft.
Mannschaftssieger ist der Bewerber mit der höchsten Punktzahl seiner Mannschaft.“
B) Internationale Mannschaftswertung Junioren
Drei Teilnehmer eines Vereines, deren 25.Geburtstag in dem Kalenderjahr der Austragung liegt oder die jünger sind, bilden mit ihrem punkthöchsten Flug mit Beginn des freien Fluges oder Abflugpunkt in Deutschland aus allen Wertungen (außer Offene und Doppelsitzer-Klasse) eine Junioren-Mannschaft. Junioren-Mannschaftssieger ist der Bewerber mit der höchsten Punktzahl seiner Mannschaft.
C) Vereinswertung:
Alle anerkannten Wertungspunkte aller Teilnehmer eines Vereins für Ihre Flüge mit Beginn des freien Fluges oder Abflugpunkt in Deutschland werden aufsummiert. Sieger ist der Bewerber mit der höchsten Punktzahl.
> Alle Änderungen wurden selbstverständlich korrekt zum Saisonbeginn umgesetzt.
 
Der OLC ist bestens gerüstet für die Zukunft
Einmal ist das technische Equipment herausragend: Zusammen hat der OLC fünf Server mit insgesamt 132 GB Arbeitsspeicher, 34 Kernen mit insgesamt 82 GHz Rechenleistung und 750 GB SSD Speicher sowie 40 TB netto Storage! Diese nutzt der OLC in einer cloudbasierten Lösung eines renommierten deutschen Rechenzentrumsbetreibers, welcher dem OLC eine hohe Verfügbarkeit und auch Sicherheit bezüglich Angriffen bietet. Zum Einsatz kommen dabei aber auch state-of-the-art Containerlösungen, um flexibel in der Skalierung zu sein.
Eine zweite Stärke ist natürlich das Team, welches hinter dem OLC steht – einige davon sind schon 20 Jahre dabei!
 
Das OLC-Team: Drei Programmierer, ein Administrator, der CvD des OLC-Magazins, zwei ‘Sport-Direktoren‘, ein ‘Herr über die Zahlen‘ und last but not least der 'Leader' ;-).
Bild: Stefan Harries

 


Friday, 10. April 2020 Das OLC-Portal während der Covid 19 (Corona) Pandemie translate news

Der OLC ist primär ein weltweit agierendes Portal für den sportorientierten Segelflug. In zweiter Line ist dann der OLC auch ein System mit Wettbewerbscharakter (Long-Distance, Ligen).
Auch während der Covid 19 (Corona) Pandemie wird dieses Portal nicht generell geschlossen, weil die entsprechenden Vorgaben, um Segelflug während der Covid 19 (Corona) Pandemie zu betreiben, von Nation zu Nation und von Staat zu Staat sehr unterschiedlich sind.
Der Veranstalter des OLC geht aber immer davon aus, dass alle Flüge im OLC, welche auch während der Covid 19 (Corona) Pandemie durchgeführt werden, immer im Einklang mit den jeweiligen Rechtsvorschriften durchgeführt werden.
Sollten aber prinzipiell Rechtsvorschriften bei einem OLC-Flug während der Covid 19 (Corona) Pandemie nicht eingehalten werden, so ist es auch nicht Aufgabe des OLC, dies festzustellen und zu ahnden.
Dies obliegt den entsprechenden Behörden, gegebenenfalls dem jeweiligen nationalen Aero-Club.
Eine Solidarisierung mit den Maßnahmen zur Überwindung der Covid 19 (Corona) Pandemie sollte nach Auffassung des OLC von den Piloten selbst und/oder von den entsprechenden Dachverbänden ausgehen.
Der OLC wünscht allen Betroffenen eine baldige Rückkehr zu den gewohnten Verhältnissen.


Wednesday, 08. April 2020 The OLC portal during the Covid 19 (Corona) pandemic translate news

The OLC is primarily a worldwide portal for sports-oriented gliding. In second line the OLC is also a system with competition character (Long-Distance, Leagues).
Even during the Covid 19 (Corona) pandemic, this portal will not be generally closed, because the corresponding requirements for gliding during the Covid 19 (Corona) pandemic vary greatly from nation to nation and from state to state.
However, the organizer of the OLC always presumes that all flights in the OLC, which are also performed during the Covid 19 (Corona) pandemic, are always carried out in accordance with the respective legal regulations.
If, however, legal regulations are not principally complied with for an OLC flight during the Covid 19 (Corona) pandemic, it is not the role of the OLC to determine and punish this.
This is the responsibility of the relevant authorities, if relevant the respective national aviation association.
In the opinion of the OLC, solidarity with the measures to overcome the Covid 19 (Corona) pandemic should come from the pilots themselves and/or from the relevant umbrella organisations.
The OLC wishes all those affected a speedy return to normal conditions.

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