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Friday, 05. June 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 05.06.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt Deutschland im Einflussbereich eines umfangreichen
Höhentroges mit Zentrum über der Nordsee. Ein Tief über Dänemark beeinflusst am Morgen noch Nord- und Ostdeutschland sowie den Alpenraum, zieht aber im Tagesverlauf größtenteils ostwärts ab. Nur südlich des Mains bleibt dessen wellende Kaltfront mit hochreichend feuchter Luft ganztags wetterbestimmend. Frontrückseitig fließt weiterhin kühle und leicht labile Meeresluft ein. Diese wird im Laufe des Abends im Nordwesten des Landes in Verbindung mit einem kleinräumigen Tief über den Niederlanden zusätzlich labilisiert. Die Südwestströmung lebt tagsüber stark auf.
Am SONNTAG verbleiben der Südosten Bayerns und die Alpen weiterhin im Bereich der wellenden Kaltfront. In den übrigen Landesteilen ist deutlich trockenere, teils noch leicht labil geschichtete Luft wetterbestimmend. Im Nordwesten kommt es weiterhin durch das mittlerweile über der Nordsee liegende Tief zu einer Anfeuchtung und Labilisierung der Luftmasse.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird gebietsweise mäßige bis gute, in Richtung NRW-südliches Niedersachsen auch durchweg gute Wolkenthermik erwartet, teilweise durch Überentwicklungen gestört. Diese kann nachmittags teils in Wolkenstraßen formiert, vor allem in Richtung Nordwesten jedoch auch abschnittsweise zerrissen sein.
Am SONNTAG wird etwa südöstlich einer Linie Fehmarn - Hamburg - Emsland überwiegend gute CU-Thermik erwartet. Diese kann vor allem in Richtung Südosten durch abschirmende SC/AC-Felder gestört sein. Nordwestlich der erwähnten Linie wird überwieder mäßige Wolkenthermik erwartet. Diese wird häufiger durch Abschirmung und einzelne Schauer/ggf. auch Gewitter gestört sein.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG im Süden verbreitet Abschirmung und Niederschläge, keine nutzbare Thermik. Im Norden allenfalls mäßige Wolkenthermik, aber  zerrissen, am Nachmittag zudem durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG mäßige, selten gute Wolkenthermik, teils durch Abschirmung gedämpft, im Norden teils zerrissen, geringe Neigung zu einzelnen Überentwicklungen. Nach Osten hin örtlich Niederschläge.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.


 

Wednesday, 03. June 2020 Nach der langen Corona-Pause startet die U25 Liga gleich mit Spitzenflügen translate news

Dabei stellt sich vor allem der Samstag, der 30.05 als ein absolut genialer Tag heraus. Die knackige Kaltluft reiht sich dank des starken Windes zu Wolkenstraßen und ermöglicht somit Liga Schnitte bis zu 140 km/h. Die Piloten aus Stadtlohn, Frederik Mensing und Lars Siepelmeyer nutzen die Chance und belegen den ersten Platz.
In Bayern und Baden-Württemberg wurden die schnellen Ligaflüge hauptsächlich auf der breitgelaufenen Schwäbischen Alb und unter einer Wolkenstraße, welche aus dem Rheintal bis über den Thüringer Wald stand, geflogen. Wie sieht es mit dem Titelverteidiger aus? Für Königsdorf verlief die erste Runde recht schwach. Das gute Alpenwetter blieb aus. Stattdessen mussten sie sich im Alpenvorland einen mittelmäßigen Schnitt erkämpfen.
In Homberg fand dieses Wochenende ein „kleiner Grand-Prix“ statt. Christian Lampert und Simon Briel fliegen am Samstag erst ihre Aufgabe und graben sich danach am Platz wieder aus, um anschließend den Liga Schnitt zu optimieren. Mit 225 Gesamtpunkten liegen sie in der ersten Runde auf dem dritten Platz.
 
Eric Schneider
 
Eric Schneider mit der OLC unter der Straße von Hammelburg bis über den Thüringer Wald.
Simon Briel und Christian Lampert während des Grand Prix.

 
Simon Briel bei der Optimierung des Liga Schnittes auf dem Rückenwindschenkel.

 


Wednesday, 03. June 2020 1. Runde: Quali-Liga startet auf Bundesliga-Niveau translate news

Das lange Warten wurde mit einer superschnellen ersten Runde belohnt. Benachteiligt waren die von Trögen und Tiefs geplagten östlichen Regionen. Es war dort zwar fliegbar, aber reichte längst nicht, um mit den westlich gelegenen Bundesländern mitzuhalten. Denn hier ging es an diesem Wochenende schnell zu. Die Messlatte für die Quali-Liga hängt nach diesem fulminanten Start hoch. Mit fast 350 Speedpunkten zieht der LSV Mönchsheide (RP) an die Spitze und hätte mit diesem Ergebnis ganz locker in der Segelflug Bundesliga vorn mitfliegen können. Aber nicht nur dieses Team. Auch die nächstplatzierten Vereine liefern Topergebnisse.
Langstrecken-Flieger treffen Bundesliga-Flieger
Eigentlich ist der LSV Mönchsheide eher auf der „Langstrecke“ unterwegs. Wobei sich eine lange Strecke und schnelles Fliegen nicht ausschließen. Wer ankommen will, muss Gas geben. In dieser ersten Runde zeigt sich, dass diese Kombi gut funktioniert. Man könnte meinen, es wäre ein Zeichen, denn genau zu diesem Auftaktrennen sind die beiden Segelflug Bundesliga-Piloten Frerk und Madleen Frommholz (LSV Rinteln) zu Besuch. Ihr Ziel: eine schnelle Ligawertung. Das Team aus Mönchsheide hingegen plant 1000 Kilometer mit fünf Wendepunkten. Kurz, sie machen einen gemeinsamen Plan und fliegen diesen gemeinsam. Auch wenn das Streckenziel nicht erreicht wurde, bleiben tolle Ligaflüge.
LSV Mönchsheide räumt ab
Mönchsheide schreibt mit 125,88 und 122,64 Speedpunkten die beiden besten Flüge der ersten Runde in der Quali-Liga. Ein Teil des Teams (Karin Wiesenthal und Markus Geisen) fliegt nach einem frühen Start mit einer Basis von 1500 Metern zügig Richtung Osten. Am Westerwald angekommen ist ordentlich zu kurbeln. Unter Wolkenstraßen kann dann ab Marburg Gas gegeben werden. Am großen blauen Loch bei Bad Wildungen angekommen, wird auf Rückenwind gedreht, Schnittgeschwindigkeit wollen sie schließlich nicht verlieren. Gemeinsam wenden die Mönchsheider und Familie Frommholz nahe der belgischen Grenze und haben einen 139 km/h-Schnitt im 2,5-stündigen Ligafenster eingeflogen.
Bernd Dolba und Matthew Scutter hingegen gehen auf einen Flächenflug rund um Frankfurt und werfen mit 122,64 Speedpunkten den zweitschnellsten Flug in die Waagschale.
Wir danken für diesen spannenden Auftakt und allen Smileyträgern.
Krimi in der Landesklasse Nordrhein-Westfalen
Auch in den Landesklassen geht es schon heiß her. Der erste Krimi startet in Nordrhein-Westfalen. Hier entscheiden teilweise Zehntel-Punkte über die Platzierungen und das auf absolut hohem Niveau. U25-Pilot Max Maslak (AC Bonn-Hangelar) zeigt auf einem Clubklasseflugzeug mit 118,06 Speedpunkten den alten Hasen was geht und trägt entscheidend zu einem dritten Rang seines Vereins bei. Ligafliegen ist nicht nur bundesweit spannend, sondern auch in den Landesklassen.
Rundenwertung Quali-Liga: 1. LSV Mönchsheide (RP) 349,95 Speed/50 Punkte, 2. DJK Landau (RP) 331,87 Speed/49 Punkte, 3. LSC Erftland (NW) 321,43 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 1: 1. LSV Mönchsheide (RP) 50 Punkte, 2. DJK Landau (RP) 49 Punkte, 3. LSC Erftland (NW) 48 Punkte

Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Markus Geisen
 
Hier geht es zum Flug von
Bernd Dolba und Matthew Scutter im OLC.
 
Teamflug mit Frerk und
Madleen Frommholz
Speed trifft Speed: Das „Rennteam“
über dem Nürburgring
 

Wednesday, 03. June 2020 Ligastart mit Rückenwind: Optimierter Segelflug aus Blaubeuren translate news

Auf das vergangene Wochenende fieberten die Erst- und Zweitligavereine des Streckensegelflugs die letzten Wochen schon gespannt hin. Viel Zeit fürs Training blieb nicht, da ja erst seit kurzem wieder geflogen werden durfte. Zumindest das Wetter sollte für dieses Pfingstwochenende passen.
Am Samstag standen bei lebhaftem Ostwind schon früh Wolkenaufreihungen am Himmel über der schwäbischen Alb. Von den drei gestarteten Ligapiloten schaffte es am Samstag lediglich Martin Söll mit einem Flug bis in den Südschwarzwald mit 97 Punkten einen ordentlichen Schnitt abzuliefern. So war es klar, der Sonntag musste für den Rundenauftakt herhalten. So standen gleich acht teils mit Wasserballast gefüllte Hochleistungssegler am Startplatz des Zweitligavereins, der FLG Blaubeuren. Zunächst gegen den Ostwind geflogen kehrten sie zwischen Harburg und Waiting im Altmühltal um. Nun mit dem Wind im Rücken konnten der Sprint beginnen. Aus dem Altmühltal über die südliche Rieskante auf die Alb gesprungen wurde diese der Südkante entlang gen Westen geflogen, dann über Geisingen in den Südschwarzwald und teils bis kurz vor den Flugplatz Hotzenwald nahe Basel. Im Einzelsprint gelang dies dem Streckenrekordhalter ab Blaubeuren, Jens Minard am Besten. Er flog seinen Discus mit 133 km/h über die Wertungszeit. Im perfekten Teamflug flogen Oliver Stockinger und Philipp Söll den Wolkenaufreihungen entlang. Dirk Ströbl flog mit seiner LS -8 neo über den Feldberg, musste jedoch bei Todtnau das Gas etwas heraus nehmen, da er hier tief gekommen war und zunächst wieder einen Aufwind finden musste um den sicheren Heimflug anzutreten.
Als am Abend die Flüge zur Wertung hoch geladen wurden staunten die Piloten der FLG nicht schlecht. Mit so einem guten Ergebnis zum Rundenauftakt hatten sie nicht gerechnet. Mit über 4 Punkten Abstand war ihnen der Rundensieg der zweiten Liga sicher. Die Flüge dazu kamen von Minard 125 P. Söll 117 und Ströbl 114. Auch die Einzelleistung kann sich sehen lassen, so war Minards Flug an diesem Tag der schnellste in ganz Europa. Auch die Piloten des FSV Laichingen waren mit ihrem Rundenauftakt und Platz 4 sehr zufrieden. In der ersten Liga gewann die Fliegergruppe Wolf Hirth aus Kirchheim. Die Blaubeurer hoffen natürlich in den kommenden verbleibenden Runden dieser verkürzten Saison den erneuten Aufstieg in die erste Liga zu schaffen. Da dieses Jahr vermutlich keine lokalen Meisterschaften stattfinden werden, haben sie zumindest genug Piloten.
 
M.Söll
 
Aus dem Cockpit von Martin Söll
vor dem Start am Samstag.
Im Schlepp zum Rundensieg.
FLG Flotte vor dem Start.
 

Tuesday, 02. June 2020 AC Braunschweig startet mit Rang 17 in die neue Segelflug-Bundesligasaison translate news

Enger Teamflug zwischen Karsten Bennewitz und Knud Dombrowsky kurz vor Osnabrück.
Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die 1. Segelflug-Bundesliga, die eine relativ junge Variante des Streckensegelflugs ist, erst am zurückliegenden Wochenende starten. Aufgrund der dramatischen Verringerung des Verkehrsaufkommens im Rahmen der Corona-Krise sah sich die Geschäfts- und Betriebsleitung des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg gezwungen, die Betriebszeiten auf 10 bis 18 Uhr Lokalzeit einzuschränken. Somit müssen die Braunschweiger Segelflieger spätestens um 17:15 Uhr hier landen, um anschließend in Ruhe die Segelflugzeuge abrüsten zu können.
Dieser Mannschaftswettbewerb für Vereine wird als dezentrale Konkurrenz auf einer Online-Plattform ausgetragen. Dabei fliegen Pilotinnen und Piloten deutschlandweit bis Ende August jeweils an den Wochenenden um Punkte. Gewertet werden die drei schnellsten Flüge eines Vereins, wobei die Berechnung der Geschwindigkeit, unabhängig von der Flugdauer, in einem geschwindigkeitsoptimierten Zeitfenster von zweieinhalb Stunden erfolgt.
Von den 700 Segelflugvereinen in Deutschland fliegen die 30 besten Teams in der 1. Segelflug-Bundesliga und dazu gehören auch die Aufwindjäger der Segelfluggruppe des Aero-Club Braunschweig, die in der Auftaktrunde mit 312,89 Speedpunkten mit Platz 17 und somit 4 Punkten im Mittelfeld landeten. Die Speedpunkte sind mit mit den geflogenen km/h vergleichbar.
Für die Braunschweiger, die an den beiden Wochenendtagen bei mäßiger bis mitunter auch guter Thermik mit insgesamt 9 Maschinen auf Punktejagd waren, sind folgende drei schnellste Piloten erfolgreich auf Strecke gewesen:
Knud Dombrowsky, Flugzeugtyp ASH 26E, 109,62 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 108,91 Speedpunkte,
Klaus-Dieter Arntz, ASH 26E, 94,36 Speedpnukte,
Dombrowsky und Bennewitz flogen im engen Team zusammen und trieben ihre Maschinen unter den prächtigen Cumuluswolken mit Rückenwind bis fast an die holländische Grenze. Ihr Umkehrpunkt lag westlich von Emsdetten.
Arntz flog vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum zunächst bis nach Lüneburg und schlug dann Westkurs ein, um anschließend Hannover großflächig zu umfliegen.
Der Rundensieg dieser Auftaktrunde ging mit schnellen 376,14 Speedpunkten nach Baden-Württemberg an die Fliegergruppe Wolf-Hirth.
 
Rolf Wagner

Tuesday, 28. April 2020 Appell der LSG Bayreuth an die Verbände: Mehr Engagement bitte für Erleichterungen im Luftsport! translate news

Mit einem eindringlichen Aufruf wendet sich am 24.4.2020 Johannes Bühler, der 1. Vorsitzende der Luftsportgemeinschaft Bayreuth, in einem Brief an LVB-Geschäftsführer Herwart Meyer. Der Vorwurf: "Jetzt verstecken sich alle hinter einem BLSV, DOSB etc. und ,,erwarten" Erleichterungen zum 04.05."

Der Brief im Wortlaut

Betreff: Beschränkungern im Luftsport

Sehr geehrter Herr Meyer,

ich wende mich heute persönlich an Sie, weil ich die Vorgänge um die Nichtöffnung von zu-
mindest Teilen des Luftsport für kontraproduktiv hinsichtlich des lnfektionsschutzgesetzes
halte, um nicht zu sagen, für gefährlich.

lch hatte schon Anfang April sowohl Herrn MP Dr. Söder, als auch Herrn Klett Schreiben
geschickt, in welchen ich dargelegt hatte, dass das Fliegen in Teilbereichen sehr wohl mit
den Restriktionen des lnfektionsschutzgesetzes zu vereinbaren sei und man dies bitte bei
den zum 19.04. anstehenden Exit Diskussionen berücksichtigen möge. Wie allseits bekannt,
hat sich in Bayern nichts geändert.

Leider hat der DAeC zwischenzeitlich eine Neiddiskussion vom Zaun gebrochen und auch
der LVB mit seinem Schreiben an den MP Dr. Söder vom '18.04. viel, viel zu spät reagiert.

Jetzt verstecken sich alle hinter einem BLSV, DOSB etc. und ,,erwarten" Erleichterungen
zum 04.05.

Wir, die Mitglieder des DAeC und LVBs, erwarten aber keine Gleichstellung aus politischen
Erwägungen mit anderen Sportlern, wir erwarten, dass unsere Dachverbände unsere lnte-
ressen vertreten und die Politik in Richtung einer Öffnung unserer Fliegerei hinbewegen.

Der vollständige Brief findet sich hier.

Monday, 27. April 2020 Die aktuelle Situation zur Wiederaufnahme des Segelfluges in den vier größten Bundesländern translate news

Baden-Württemberg:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: Baden-Württembergischer Luftfahrt-Verband
https://www.bwlv.de/verband-service/aktuellesnews/alle-news.html
Bayern:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: Luftsport-Verband Bayern
https://www.lvbayern.de/mitgliederservice/service-allgemein/news/
Niedersachsen:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn (Start der Lockerung).
Quelle: Luftsport-Verband Niedersachsen
https://www.lsvni.de/index.php/verbands-infos/corona-aktuell
Nordrhein-Westfalen:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: AEROCLUB NRW
https://www.aeroclub-nrw.de/aktuelles/

Der Stand der Informationen ist Montag 27.04. um 20:00 Uhr

Sunday, 26. April 2020 Piloten-Kommentar von Mathias Brandt (LSV Bückeburg-Weinberg) vom Flug am 25.4.2020 translate news

Hier geht es zum Flug im OLC.
 ... was für ein schöner Tag ;-)
Zumindest für NRW wurden Flüge mit Eigenstarter wieder "erlaubt".
Ich habe es einfach nur genossen und möchte mich hier auch nicht großartig über die gegenwärtige Situation auslassen. Ich kann Winfried Kassera (kassera.de) und den Anmerkungen von Markus Kries zu seinem Flug vom 10.04. nur zustimmen!
Ich finde es beschämend, dass der DSV, der den Anspruch stellt, unser Fachverband zu sein, sich dagegen stellt, das Wenige, was wir legal durchführen dürfen, auch zu nutzen. Solidarität ist nicht, zu verzichten wenn der Verzicht niemandem nutzt!! Übrigens haben alle meine Bekannten Nichtsegelflieger Unverständnis geäußert, warum wir denn unseren Sport nicht ausüben dürfen und über Geschichten wie "Oskar" nur den Kopf geschüttelt!!
Selbst der DAeC, dem der DSV abspricht, Vertreter der deutschen Segelflieger zu sein, setzt sich für uns Segelflieger ein. Zumindest war dieses von den LV RP und NRW wie auch vom Präsidenten der Bundesgeschäftsstelle. Ich hoffe, ihr schafft es, dass unter Beachtung gewisser Regeln unser schöner Sport schnellstmöglich wieder ausgeübt werden darf!!
Zum Hochladen der Flüge kann ich nur die uralte Aufforderung des DAeC zitieren: "Jeder hochgeladene Flug ist dokumentierte Nutzung des Luftraums und unterstützt damit unseren Anspruch auf gleichberechtigte Nutzung des Luftraums"
 

Friday, 24. April 2020 Rheinland-Pfalz: Segelfliegen ist eingeschränkt möglich ;-) translate news

Der Luftsportverband Rheinland-Pfalz informiert auf seiner website, dass das aber aktuell nur mit Segelflug-Eigenstartern, Motorflugzeugen, Motorsegelrn und Ultraleicht-Flugzeugen möglich ist. Eine genaue Prüfung der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz durch die Juristen des Landesverbandes hat ergeben, dass die immer noch geltenden Einschränkungen bezüglich des Kontaktverbotes einen Segelflugbetrieb, wie man ihn kennt und der konform geht mit der Segelflug-Betriebsordnung (SBO), so noch nicht möglich ist.
Weitere Infos finden sich unter:
 
 
https://www.lsvrp.de/regeln-fuer-den-segelflugsport-zu-corona-zeiten/

Einen Bitte an die Leser des OLC-Magazins: Wem entsprechende Möglichkeiten in anderen Bundesländern bekannt sind, möge sie bitte an die Redaktion des OLC-Magazins mailen.
Danke im Voraus.

Wednesday, 22. April 2020 COVID19: Strategie für den Segelflugverkehr 2020/2021 in Deutschland translate news

Fast 9.000 Segelflugsportler melden alljährlich ihre Flüge alleine in Deutschland im/zum OLC-Portal.
Aus gegebenem Anlass, nämlich um mitzuhelfen, dass der Segelflugsport auch in Deutschland wieder möglich ist, äußert sich auch der OLC zum derzeitgen Hauptthema der Segelflieger in Deutschland.
Der Segelflugverkehr in Deutschland ist seit etwa dem letzten März-Drittel infolge den jeweiligen Verfügungen in den Bundesländern zur Eindämmung der COVID19 - Epidemie von den Landesluftfahrtbehörden zuständigkeitshalber gänzlich untersagt worden.
Die Entwicklung der Pandemie aber, so wie diese am 15.4. bei der Pressekonferenz nach der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vorgestellt wurde, macht uns Segelfliegern in Deutschland aber durchaus Hoffnung. Wir müssen jedoch bereit sein, auf unseren Fluggeländen, in den Flugzeughallen, Flugvorbereitungsräumen und bei der Ausübung unseres Sports 'markante Maßnahmen' hinsichtlich Desinfektion, Hygiene und Kontaktbeschränkungen einzuführen.
Wenn uns das gelingt, so haben wir durchaus eine realistische Chance, in der Zeit, in der es weder Impfstoff noch Therapien gegen SARS-CoV-2 gibt, den Segelflugsport im verbleibenden Jahr 2020, dann 2021, und vllt. sogar auch noch 2022, weiter auszuüben.
Fakt ist: Das Leben mit dem Virus ist die neue Normalität!
Die Umsetzung/Einführung nun von 'markanten Maßnahmen' auf Fluggeländen, in Flugzeughallen, Flugvorbereitungsräumen und bei der Ausübung unseres Sports ist unseres Erachtens eine relativ schnell zu lösende Kommunikationsaufgabe. Es muss den Luftsportvereinen/Platzhaltern in geeigneter Form und auch sehr deutlich klar gemacht werden, worum es hier geht, wie schnell man alle Forderungen erfüllen kann (Desinfektion, Hygiene und Kontaktbeschränkungen) - und es dann aber kaum noch Wagnisse für Infektionen am Flugplatz gibt. Denn bei der Ausübung unseres Sports selbst sitzen wir in der Regel über Stunden meistens alleine im Cockpit. Kurzzeitige Kontakte mit nur wenigen Vereinsmitgliedern gibt es eigentlich nur vor dem Start oder nach der Landung, wobei die Abstandsregeln jedoch ohne Probleme einhaltbar sind.
Mit geringem Aufwand könnte man ein mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) abgestimmtes Leit-Papier erstellen:
'Infektionsvermeidung bei Ausübung des Segelflugsports auf unserem Flugplatz: Corona KEINE Chance'
- und anschließend zum Download anbieten.
Die Luftsportvereine/Platzhalter müssten sich dann entsprechend ausrüsten (Desinfektionsspender, Seifenspender, Masken, etc.) und an exponierten Stellen des Flugplatzes dazu ausreichend informieren.
Natürlich wäre es wünschenswert, wenn sich die örtlichen Gesundheitsämter von den Maßnahmen überzeugen würden.
Wir Segelflieger in Deutschland setzen jetzt auf die am 30.4. stattfindende nächste Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder, hoffen auf eine Lockerung der momentanen Einschränkungen und wünschen uns bundeseinheitliche Lösungen.
(Passagen des Textes sind in einem am 19.4. an MdB Dr. Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, gerichtetes Mail enthalten)
 

Friday, 17. April 2020 Jonker Sailplanes Newsletter - MARCH/APRIL 2020 translate news

In this month’s issue JS shares about the impact of the Corona virus and what is means for the company. Although JS had to close their doors for the lockdown period, admin and support personal can still assist from home. More good news is that JS’s engineering team is proceeding very well working from home offices, completing final outstanding work on the JS2 and progressing very well with certification compliance documentation. Johan Bosman, JS’s Aero guru, answers some interesting questions about the JS3 high wing design. This year was the 9th time the Oppenheimer family invited some of the best pilots in the world with their partners to an exclusive Kalahari lodge, Tswalu, for the Helli Lasch Challenge. Read more about what this special occasion entails. Then last but definitely not least read all about the "extreme” and challenging dust games of the 10th Women's World Gliding Championships in Australia, which took place in the beginning of January 2020.
 
 
French Team - Winners of the Team Cup Melanie Gadoulet - 18m class Champion Oil Tests on JS High Wing Design

 


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