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Sunday, 23. September OLC Liga-Finale am 6. Oktober um 13:00 Uhr in Poppenhausen / Rhön translate news

An Sport-Spannung nicht zu überbieten war das Finale der Segelflug-Bundesliga 2018. Lag die LSG Bayreuth in der vorletzten Runde noch knappe 7 Punkte hinter dem LSR Aalen auf Platz zwei, so konnten die Bayreuther mit einem furiosen Endspurt in der letzten Runde an den Aalenern noch vorbei ziehen und mit hauchdünnen zwei Punkten Vorsprung den Titel ‘Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga‘ fest machen.
Mit diesem Ausgang hat sich das OLC Liga-Format wieder einmal selbst bewiesen: Spannung pur im Vereins-Breitensport von der ersten bis zur letzten Runde Ende August. Und das gilt nicht nur für die Sieger, sondern insbesondere auch für die Aufsteiger in der zweiten Segelflug-Bundesliga und in der Quali-Liga.
Am 6. Oktober wird im Steinrück-Haus in Poppenhausen mit dem OLC Liga-Finale dieser herausragenden Saison ein krönender Abschluss zelebriert. Aber die Zielsetzung dieses Segelfliegertreffens ist nicht nur das Überreichen von Urkunden und Pokalen, sondern im Mittelpunkt stehen umfassende Informationen um den sportorientierten Segelflug.
Hier in Stichworten das Programm:
- Das Wetter in der Liga-Saison 2018 … geht es noch besser?
- Bitterwasser-Cup 2018: Ein Trip nach Bitterwasser
- Resümee ‘ein Jahr mit dem OLC-Discus‘ … Erlebnisse und Erfahrungen in 2018
- Präsentation 'Nutzer des OLC-Discus für 2019'
- Teilnehmer am 1.000 km Camp in Bitterwasser
- Markant: Die U25-Liga
- Zuckerbrot-Aktion: Die OLC LS 8 neo für U25 Piloten
- Präsentation: SFZ Königsdorf, Deutscher Meister U 25-Liga
- Präsentation: AC Schweinfurt, Deutscher Meister Quali-Liga
- Präsentation: SFG Steinwald, Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga
- Präsentation: LSG Bayreuth, Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga
 
Selbstverständlich ist im Steinrück-Haus auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Kaffee, Kuchen, heiße Würstchen und Deftigeres!
Der OLC freut sich auf eueren Besuch.
Der Eintritt ist frei (aber Smilies sind erwünscht).

Thursday, 06. September Segelflug-BUNDESLIGA 2018: Die Auf- und Absteiger stehen fest translate news

Am vergangenen Wochenende ging die Bundesliga-Saison 2018 in einem noch nie dagewesenen, hochspannenden Finale zu Ende. Der LSR Aalen wurde trotz leichtem Vorsprung noch auf der Zielgeraden von Bayreuth überholt und wird nach dem Sieg im vergangenen Jahr nun Deutscher Vizemeister. Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand mit der SFG Steinwald  schon vor der Finalrunde fest (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier). Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf. Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächstuntere Liga ab.

Am 6. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!       
 
                                                                                                                                      
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 262,00
2 260,00
3 219,00
4 184,00
5 183,00
6 174,00
7 164,00
8 159,00
9 159,00
10 156,00
11 153,00
12 145,00
13 143,00
14 136,00
15 135,00
16 133,00
17 133,00
18 130,00
19 123,00
20 120,00
21 119,00
22 117,00
23 115,00
24 115,00
25 108,00
26 93,00
27 68,00
28 60,00
29 38,00
30 33,00
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 296,00
2 272,00
3 221,00
4 200,00
5 198,00
6 198,00
7 192,00
8 181,00
9 180,00
10 161,00
11 160,00
12 156,00
13 133,00
14 132,00
15 123,00
16 118,00
17 112,00
18 110,00
19 107,00
20 106,00
21 101,00
22 95,00
23 95,00
24 90,00
25 77,00
26 72,00
27 68,00
28 57,00
29 46,00
30 10,00
 
 
 
 

 


Tuesday, 04. September Das OLC U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe … ein krönender Saisonabschluss translate news

Zehn herausragende U25 Liga-Juniorpiloten hatten die Einladung des OLC angenommen und waren auf der Wasserkuppe zum U25 Speed-Camp zusammen gekommen. Sie stammen aus dem gesamten Bundesgebiet … von Burgdorf über Gifhorn, Hammelburg, Grabfeld, Grabenstetten, Lichtenfels, Eichstätt bis Königsdorf.
Mit diesem Projekt plante der OLC wieder einmal einen Versuchsballon in Richtung ‘innovatives Segelfliegen‘ und bot ein Trainingslager speziell für Junioren an, welches sich am bekannten IGC Grand Prix Format orientierte. Den TOP-Nachwuchspiloten wollte man hier die Möglichkeiten aufzeigen, in dieser Form Defizite bei eigenen Fertigkeiten zu erkennen … oder aber zumindest zu checken, wo man steht. Kaum etwas anderes ist für ein derartiges Vorhaben geeigneter als das Grand Prix Format mit seinen exzellenten unmittelbaren Vergleichsmöglichkeiten.
Gleich nach dem Liga-Ende, also schon am darauffolgenden Montag, reisten die Teilnehmer an, um dann am nächsten Tag eine kleine Grand Prix Aufgabe mit 174 km zu fliegen. Alle erledigten dies mit Bravour, wenngleich dann der Tagesschnellste doch überraschte: Es war der junge Eric Schneider aus Hammelburg, der mit seiner LS4 allen LS8en und Discen eine lange Nase zeigte und die Ziellinie als erster überquerte. Insbesondere der Zweitplatzierte Philipp Lauer musste etwas Federn lassen, denn in der allerletzten Phase des Race blieb ihm nichts anderes übrig als vorzufliegen, um noch einige Meter zu erkurbeln, damit es zum Zielüberflug reichte. Eric Schneider hingegen gelang es kurz dahinter noch etwas Höhe zu ersteigen, um dann am etwas tieferen Philipp Lauer vorbeizuziehen und als erster über die Ziellinie zu fliegen. Absolut spannend war es, alles im OGN Online-Tracking mit zu verfolgen.
Sieger an diesem ersten Tag war aber das Grand Prix Format als solches. Denn ganz entspannt handelten alle Teilnehmer das komplette Prozedere, auch beim Zielüberflug lief alles sehr diszipliniert ab. Wie an einer Perlenkette aufgereiht kamen die Junioren nacheinander an und überflogen die Ziellinie in der regelkonformen Höhe.
Der darauffolgende Tag (Mittwoch) war meteorologisch eine Geduldsprobe … man stand zwar akkurat in der Startreihe, aber die Thermik wollte und wollte nicht auslösen. Und kaum war um 15:30 Uhr der Tag neutralisiert, bildeten sich über der Rhön die ersten Wolken. Einzig Mike Bauer erkannte seine Chance, startete und gönnte sich einen atemberaubenden Lust-Flug im präfrontalen Bereich. Der Flug findet sich hier im OLC.
Die Erkenntnis aber aus diesem Tag wird man beim nächsten U25 Speed-Camp nutzen. Falls ein Tag zwar für eine Grand Prix Aufgabe an sich als nicht machbar erscheint, aber es dennoch fliegbar ist, wird man einfach umswitchen und nach OLC Speed-Regeln fliegen – in einem Trainingslager kein Problem … die Endwertung spielt ja definitiv nur eine Nebenrolle.
Atemberaubend schlecht und absolut eineindeutig waren dann die Wetterprognosen für den Donnerstag – es war definitiv Pause angesagt, der Besuch des Segelflugmuseums stand auf dem Programm.
Aber der Freitag sollte es dann doch noch bringen … eine Grand Prix Task über 220 km stand an. Obwohl sich alles gut anließ, besserte sich das Wetter nicht wie prognostiziert. Das führte dann dazu, dass fast alle Teilnehmer nach Umrundung der ersten Teilaufgabe wieder auf der Wasserkuppe landeten. Aus Sicht eines Traningsfliegens war der Tag jedoch keineswegs verloren, denn bestimmt 65 % der Aufgabe waren ja gemeistert!
Am Samstag ging man das Finale des Meetings an. Die Aufgabe war die gleiche wie am Vortag. Und es sah am späten Vormittag auch ganz hervorragend aus. Allerdings ein Nachteil stellte sich später doch ein … es breiteten sich um die Mittagszeit herum die Cu’s ganz markant aus und man hätte fast mit dem Startbetrieb Probleme bekommen. Letztlich ging es noch einmal gut, um 13:35 Uhr war die Linie offen und das Feld machte sich geschlossen auf den Weg. Schon an der ersten Wende Alsfeld bildeten sich zwei Gruppen und es gelang danach der zweiten Gruppe nicht mehr, wieder zur ersten Gruppe aufzuschließen. Dieses Zurückfallen und die darauf folgenden Aufholbemühungen machten den gesamten Verlauf, wenn man das im OGN-Tracking beobachtete, sehr spannend und umso packender, je mehr sich der kleine Führungspulk dem Ziel näherte. Die Frage, die beim Grand Prix immer in der Luft liegt ist stets: Wer hat die entsprechenden Höhenreserven, um in einem Sprint (wie bei der Tour de France) die anderen auf den letzten Metern abzuhängen und über die Ziellinie zu jagen. Diese Spannung ergab sich an diesem Tag jedoch nicht, und so überflogen Dennis Polej, Philipp Lauer und Christian Lampert kurz hintereinander diszipliniert die Ziellinie.
Im anschließenden Video-Debriefing wurden die einzelnen markanten Phasen des Tages nochmals aufgezeigt und ausgiebig diskutiert.
Fazit der Veranstaltung: Es war eine kompakte fünftägige Angelegenheit. Die Wasserkuppe mit dem Personal der Fliegerschule unter der Leitung von Schulleiter Harald Jörges ist hervorragend geeignet für derartige Veranstaltungen im Grand Prix Format. Mustergültig war aber auch die Betreuung von Naviter/SoaringSpot (Andrej Kolar) und OGN (Dominic Spreitz). Die eindeutigen Sieger unterm Strich waren die außerordentlich diszipliniert fliegenden U25-Juniorpiloten, sie setzten fraglos mit diesem Meeting der 2018er Flugsaison ein Sahnehäubchen auf.
 
Hier finden sich alle Tagesberichte mit den Links zu Wertungen und Videos.
 
Bilder: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
 
 
 
Der U25 GliderRace-Grid 2018: Ganz vorne der spätere winner Denis Polej (Gifhorn)
Eine markante Bereicherung: Mit dem OGN Online-Tracking stetst im Bilde, was sich unterwegs tut.
Die Fliegerschule Wasserkuppe der Gesellschaft zur Förderung des Segelflugs auf der Wasserkuppe e.V. (GFS), ein für das Grand-Prix Wettbewerbsformat prädestinierter Austragungsort.
Die Teilnehmer des OLC U25 Speed-Camps (von links): Hen­rik Theiss (FLG Graben­stet­ten), Mike Bauer (FC Eich­stätt), Philipp Lauer (AC Licht­en­fels), Chris­t­ian Lam­pert (FSV Grabfeld), Den­nis Polej (LSV Gifhorn), Patric Rießner (AC Lichtenfels),Yannik Fre­und (LSV Burgdorf), Dominik Biese­necker (AC Licht­en­fels), Eric Schnei­der (FSG Ham­mel­burg), Johannes Beyer (SFZ Königsdorf).
Die besten am ersten Tag (von links): Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels), Eric Schneider Sieger (FSG Hammelburg), Mike Bauer (FC Eichstätt)
Ziel erreicht ... Zielüberflug und Wasserhahn auf!
Die besten am 4. Flugtag (von links): Christian Lampert 3. (FSV Grabfeld), Dennis Polej Sieger (LSV Gifhorn), Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels)
Mit dem Softwareprodukt SeeYou/NAVITER erfolgte die Auswertung. Die Präsentation war perfekt in SoaringSpot eingebunden. Markant konnte man über eine Animation die Flugphasen im Nachhinein bis in's Kleinste aufbereiten - genial!
Markante Köpfe im Deutschen Segelflug (von links): Gerd Peter Lauer (zusammen mit Reinhard Schramme Deutscher Meister 2005) und sein Sohn Philipp Lauer (Sieger der OLC U25 Pilotenprofil-Wertung 2018, qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften in der Standard-Klasse 2019, qualifiziert für die Junioren-WM in der Club-Klasse 2019)
 
 

Wednesday, 29. August SFG Giulini: Finale in der Segelflug-Bundesliga translate news

Nach der abgezogenen Regenfront starteten am Samstag um 15:30 Uhr Peter Franke, Dieter Bartek und Uwe Melzer noch zu sehr interessanten und eindrucksvollen Ligaflügen. Immerhin kamen bis zu 96 Speedpoints und ein vorläufiger Platz 1 in der Tabelle zustande - aber der Sonntag sollte der ausschlaggebende und bessere Tag werden.
Schnellster der Giulini´s am Sonntag wurde Johannes Dibbern und Fritz Thiessen (Duo XLT, FT) mit einem 750km Flug um Frankfurt und Nürnberg, gefolgt von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE), die erst weit in Westen nach Frankreich ausholten und dann einen 250km Mitwindschenkel nutzten. Mit den 3 Tagespunkten beenden wir die Saison auf Platz 16, dem bisher schlechtesten Endergebnis unserer 16jährigen Bundesligakarriere - aber wir hatten, wie immer, viel Spaß und tolle Flüge und in der nächste Saison weden wir wieder am Start stehen und aus der Rheinebene in der Bundesliga mitmischen.
Wir gratulieren den Bayreuthern, die auf den letzten Gleitmetern noch die starken Aalener Piloten abgefangen haben - großartiger Sport.
 
Uwe Melzer
 
Samstags, hinter der Regenfront
Sonntags, tief im Westen
End of Bundesliga 2018
 

Monday, 05. May Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Was für ein Wochenende - für zumindest fast alle. Der Satz "Kaltluft unter Hochdruck" ist nicht nur Garant, jeden Segelflieger auf den Flugplatz zu treiben, sondern auch für gute Steigwerte und weite Strecken. Allerdings war das Wetter selektiv verteilt, am Samstag war der Norden auf der Sonnenseite, Sonntag war dann auch der
Süden dran.
Samstag:
Die Kaltluft hatte bereits das Voralpenland erreicht, aber ein Höhentief über Italien verhinderte, dass sie weiter nach Süden
abziehen konnte. Gut sichtbar ist die Wettergrenze im Satellitenbild von der Pfalz bis in die Lausitz. Nördlich davon leistete das Hoch
über der Nordsee schon ganze Arbeit: Die Luftmasse war in der Grundschicht kühl und brachte gute Thermik, war aber noch feucht
genug für Cumuli (aber auch im Blauen ging es gut). Lediglich von der Nordsee her zog noch eine schwache Front herein, die für
Ausbreitungen sorgte - wer aber seine Strecke auf die guten Linien gezirkelt hatte, konnte einen tollen Samstag genießen.
Sonntag:
Das Hoch war ein Stück weiter gezogen, lag jetzt über den Niederlanden und dehnte seinen Einfluss bis an die Alpen durch. Allerdings hatte der mittlerweile auf Nordwest gedrehte Wind Feuchte von Nord- und Ostsee hereingebracht, dass im flachen Noren im Vergleich zum Vortag nicht viel zu holen war. Auch südlich der Donau musste man sich noch gedulden, bis aus Stratus Cumulus wurde, war in den offenen Bereichen schon früh die gute Kaltluft des Vortages aktiv. Und wenn es verbreitet gut ist, ragen die Rennstrecken nochmals heraus - ein Blick in die Wertungslisten zeigt, dass dieser Sonntag kein Schlechter war. Selbst im Westen war trotz beginnender Warmluftadvektion noch Luft für schöne und große Strecken.

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Friday, 02. May Frühes Highlight: Ein Fast-Tausender im Flachland translate news

Hier geht es zum Flug von Bernd Goretzki im OLC.
Bereits im vergangenen Jahr haben wir gesehen, die Tausend im Flachland sind drin - damals sogar mit einem Standardklasse-Flugzeug. Dass aber bereits im April an dieser Marke gekratzt wird, ist schon ein überraschendes Highlight. Bernd Goretzki startet im Süden von Berlin, fliegt tief bis nach Polen hinein und holt mit 923 Kilometer knappe 1.000 Punkte. Mit ein wenig mehr Tageslänge, die im April einfach noch nicht da ist, wären die Tausend locker drin gewesen, so resümiert er.
Schon seit Tagen schielt er darauf, dass die Prognosen endlich wieder eine Streckenplanung bis in die Puszta erlauben. Kein Wunder, denn die thermischen Bedingungen über diesen unendlichen Kiefernwäldern sind umwerfend. Jeder, der einmal dieses Erlebnis genossen hat, ist einfach nur beeindruckt. Zum einen ist es optisch unbeschreiblich, so viele Bäume auf einem Haufen vorzufinden. Und zum anderen sind hier schier unglaubliche Strecken erreichbar. Bernd klärt über ein weit verbreitetes Thermikmärchen auf. „Schuld“ an den hervorragenden thermischen Bedingungen sind die Kiefern und nicht -entgegen der landläufigen Meinung- der Sandboden. Den Boden erreicht bei der Walddichte kaum ein Sonnenstrahl, die Kiefern hingegen sind optimale Wärmetauscher. Nicht einmal Regen stört die Nadligen. An ihnen bleibt kaum etwas hängen und den Rest erledigt der Sand, so Bernd und er fügt schmunzelnd hinzu: „Stünden also mehr Kiefern in Namibia …“
Als TopMeteo-Mann hat er natürlich seine Strecke entsprechend der Prognose geplant. Es ist für ihn immer wieder wichtig, die Wettermodelle praktisch zu testen und verifizieren. Er sagt: „Ausrechnen kann man viel.“ Für ihn ist ein Ziel, die Prognosen so treffsicher wie möglich zu gestalten. Heute passt alles perfekt. Basishöhe und Wolkenverteilung sind gut getroffen. Im Nordosten fliegt er allerdings noch über die geplante Wende am Ende der Puszta hinaus. Die zweite Wende im Südosten mit Blick auf die Schneekoppe will er unbedingt auch erreichen. Er schafft es, muss aber einiges an Zeitverlust hinnehmen. Vielleicht hätte es ja sonst doch noch für die Tausend gereicht. Aber man muss ja noch Ziele haben. Ein 1.250-Kilometer-Jojo in der Puszta wäre eines davon.

Text SK
Fotos: Bernd Goretzki

 
Kiefern, Kiefern und nochmals Kiefern Steigen vom Feinsten Unberührte Landschaft mit Fahrstuhl

 


Friday, 02. May DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 02.05.2014 um 14.00 Uhr GZ
WETTERLAGE DEUTSCHLAND:
Am SAMSTAG verlagert sich ein über Mitteleuropa angelangter Höhentrog weiter nach Südosten. Er beeinflusst mit seinen Aufgleit- und Hebungsvorgängen das Wetter vor allem im Osten und Südosten des Vorhersagebereiches. Dabei ist eine wolkenreiche Luftmasse wetterbestimmend. Gleichzeitig nähert sich von Westen her ein Hochkeil. Dieser beeinflusst mit seinen Absinkvorgängen zunehmend das Wetter im Vorhersagebereich. Mit einer nördlichen Strömung wird eine trockene, kühle und stabil geschichtete Luftmasse herangeführt.
Am SONNTAG hat dieser Hochkeil den Westen Europas erreicht und ist mit seinem Absinken für weite Teile Deutschlands wetterbestimmend. Es fließt verbreitet eine trockene und langsam auch wieder eine wärmere Luftmasse ein. An der Nordflanke des Hochkeils findet durch einsetzende Warmluftadvektion Aufgleiten statt, wodurch von Nordwesten her vor allem starke mittelhohe und hohe Bewölkung aufzieht.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36) 
SAMSTAG überwiegend gute Blauthermik bis 2200 m. SONNTAG gute Wolkenthermik bis 1200-1400 m.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich bei anfangs starker, im Tagesverlauf von Nordwesten her zurückgehender Bewölkung anfangs geringe, im weiteren Verlauf von Nordwesten her mäßige Wolkenthermik entwickeln.
Am SONNTAG wird bei wenigen Achteln flacher Cumuli gute Wolkenthermik erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG wegen abschirmenden Wolkenfeldern und Niederschlag am Alpenrand kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln.
Am SONNTAG kann sich bei schwacher Kaltluftadvektion mäßige, stellenweise auch gute, Wolkenthermik entwickeln.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Thursday, 01. May OLC League FRANCE : 2e manche 26. / 27. avril translate news

- Une météo peu favorable sur la France pour cette deuxième manche.
- L'AAVAVinon l'emporte à 295 km/h et se classe 9ème mondial sur 337 clubs.
- Premiers scores pour les jeunes pilotes dans la U 25 !


L'hexagone n'a pas été gâté pour cette deuxième manche du championnat des clubs avec une météo inexploitable sur les trois quarts du pays. Seul le quart Sud-est a pu s'en sortir avec de beaux vols réalisés au départ des Alpes du Sud.
C'est l'équipe de l'AAVA Vinon (Barrois, Borovyk et Thompson) qui l'emporte avec un score total de presque 295 km/h. L'AAPCA Fayence se classe second et l'ACS Romorantin troisième. Les juniors aussi ont fait leur entrée dans le classement et ont marqué des points
pour leurs clubs respectifs, autant dans la ligue ouverte à tous que dans la ligue U 25. Espérons une météo un peu plus favorable pour la troisième manche qui va se dérouler le 03/04 mai afin que tout le monde puisse jouer. Bons vols à toutes et tous !

OLC League FRANCE : 2nd round 26 / 27 of april
- Bad weather conditions for this second round.
- The AAVAVinon wins the game at 295 kph and ends up 9th on the 337 clubs scored worldwide.
- First scoring for the youngsters in the U25 !


France hasn't been very lucky regarding the weather for this second round. Only the south east corner of France and especially the southern Alps have had good conditions for big tasks.
The team of the AAVA Vinon (Barrois, Borovyk and Thompson) wins this round with a speed of 295 kph. The AAPCA Fayence is second and the ACS Romorantin third. The juniors have scored in the U 25 for the first time with flights taking off from Saint Auban.
We're hoping for better conditions all over France next week-end for the third round so that everyone can play ! Have some good flights !

Ranking of the second round: 1) AAVA Vinon 15 points 2) AAPCA Fayence 14 points 3)
ACS Romorantin 13 points
Overall ranking : 1) AAVA Vinon 26 points 2) ACS Romorantin 26 points 3) Nogaro 15 points
 
 

Wednesday, 30. April Vereinsbericht zur Liga-Runde: SFG Giulini translate news

Gelungener Einstieg
Die zweite Bundesligarunde war für Giulini´s eher durchwachsen. Zwischen ausgedehntem Regen am Freitag Abend und einem Sonntag, der erst am frühen Abend etwas Sonne zeigte, blieb nur ein durchwachsener Samstag. Dieser wurde aber von Norbert Lenz, Charly Müller, Dieter Bartek und Uwe Melzer zu netten Flügen im Rheintal genutzt.
Jan Hertrich, unser Youngster, war mit der ASW-20 des Pfälzischen Fördervereins in seiner Heimat - bei den Bundesligakollegen in Bayreuth - unterwegs. Schneller wie Norbert Lenz (LS-9, LZ) und Uwe Melzer (LS-4wl, UWE) wurde er auch in seiner 2ten Bundesligawertung unser Top-Scorer - wirklich ein gelungener Bundesligaeinstieg.

Uwe Melzer
 
AKW Biblis - nordwärts bis der
Luftraum C den Weiterflug stoppt
Dieter Bartek (LS-4WL, UY)
Schlechtes Wetter im Anmarsch
 

Wednesday, 30. April Vereinsbericht zur Liga-Runde: FLG Blaubeuren translate news

Sabine Dieulin, Philipp Söll und Martin Söll nach einem erfolgreichen Bundesliga-Einstand
Saisonstart in der 1. Bundesliga der Segelflieger
"Aufgrund der fehlenden Thermikentwicklung wird der Wetterbericht heute nur verkürzt ausgegeben"- das war die Aussage des Deutschen Wetterdienstes für den Südwesten Deutschlands für Samstag den 26. April.
Sabine Dieulin, Philipp und Martin Söll sowie Michael Heiß schreckten diese Aussichten nicht ab, sie bereiteten sich zum Start vor, sobald die Wolken am Himmel über Blaubeuren erkennen ließen, dass man den Platzrundenbereich des Flugplatzes Sonderbuch verlassen konnte ohne gleich im nächsten Acker wieder landen zu müssen. Und tatsächlich, Michael Heiß, der als erster an der Seilwinde der Fliegergruppe Blaubeuren startete, konnte ganz passable Steigwerte melden und machte sich trotz niedriger Wolkenbasis auf den Weg in Richtung Osten. Die anderen ließen sich schnell von Schlepppilot Heiner Krais in die Luft
ziehen und folgten.
Glücklicherweise strafte das Wetter an diesem Tag den DWD Lügen. Zwar war der Norden Deutschlands auch an diesem Tag im Vorteil, aber zum Abend hin war sogar der Weg in den Westen der Alb frei und so konnten die Piloten der Fliegergruppe einen ähnlich schlechten Saisonstart wie im letzten Jahr verhindern.
Nachdem am Ostersonntag aus Urlaubs- und familientechnischen Gründen lediglich Sebastian Bauder und Philipp Söll eine Wertung fliegen konnten, erflogen sich dieses Wochenende Philipp Söll mit 87,24 Punkten, Martin Söll (79,81) und Michael Heiß (77,85) mit
einem achtbaren 15. Platz 6 wichtige Punkte. Blaubeuren liegt damit nach dem zweiten Wertungswochenende auf dem 19. Platz der 1. Bundesliga und muss dieses Jahr das Feld wenigstens nicht ganz von hinten aufrollen.
 
Michael Heiß

 


Alexander Schleicher
Peter H. Braasch
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