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Sunday, 16. December Halbzeit beim Tausend Kilometer Camp translate news

Mit dem Gewinn des Bitterwasser Cup ging für mich ein Traum in Erfüllung. Zehn Tage Segelfliegen in einem der besten thermischen Gebiete der Erde. Zusammen mit Maximilian Dorsch, der auf Grund seines deutschen Meistertitels nach Bitterwasser reisen durfte, machte ich mich am vergangenen Montagabend von Frankfurt aus auf die Reise nach Windhoek. Der Dienstag wurde dann entspannt am Pool verbracht und wir konnten uns einen ersten Eindruck von der Bitterwasser Lodge und der Pfanne machen. Alles ist einfach super organisiert und das Essen übertrifft die Ansprüche eines Studenten deutlich.
Der Mittwoch versprach direkt super Wetter, und nach den Einweisungsstarts am Morgen wollten wir direkt auf Strecke gehen. Für mich sollte es am ersten Tag mit dem neuen Ventus losgehen und Max flog mit Wilfried Großkinsky in dessen EB28 mit. Nach zwei Stunden erreichten wir in Richtung Botswana die ersten Wolken. Dort herrschte dann schönstes Segelflugwetter und wir flogen über mehrere hundert Kilometer die Grenze zu Botswana entlang, die sich wie ein Strich durch die Landschaft zieht. Kurz vor Sonnenuntergang kehrten wir jeweils mit mehr als 1100 Kilometer nach Bitterwasser zurück.
Auf seinem ersten Start auf dem Ventus konnte Max dann direkt die 1000 FAI knacken. Auch er war begeistert vom einfachen Handling und den unglaublichen Flugleistungen des Ventus, die so manchen Offene-Klasse Flieger in die Verzweiflung trieben.
Richtiges Hammerwetter gab es dann am Freitag. Wir starteten um halb 11 und erreichten bereits nach einer Stunde die ersten Wolken. Von der Grenze zu Botswana ging es dann quer durch Namibia Richtung Namib-Wüste, an deren Kante sich oft eine Konvergenz ausbildet. Hier konnten wir auf über 5500 Meter steigen und die Schnittgeschwindigkeit erreichte fast 200 Stundenkilometer. Zwei Stunden vor Sunset wendeten wir am südlichen Ende der Konvergenz mit Ziel Bitterwasser und nach der Landung standen mehr als 1300 Kilometer auf dem Tacho.
Der vierte Tag bot uns dann einen Einblick in die Extreme des afrikanischen Wetters. Den Morgen verbrachten wir noch am Pool und erst gegen 12 Uhr kreisten wir auf der Suche nach dem ersten Bart über der Pfanne. Auf dem Rückweg schob sich dann eine Schauerlinie aus Nordosten langsam über Bitterwasser. An deren Rand ließen sich fantastische Schnitte erzielen, und als die ersten Blitze zu sehen war, hatten wir mit gezogenen Bremsklappen Probleme, überhaupt abzusteigen. Nach der Landung zog dann eine Böenwalze über den Platz. Hier zeigte sich die optimale Lage von Bitterwasser. Während andere Plätze bereits im Regen verschwanden, war westlich von Bitterwasser noch alles frei und eine Landung in Mariental zu jeder Zeit möglich. Das Wetter für die nächsten Tage sieht nun sehr gut aus und wir freuen uns auf 6 weitere Flugtage hier unten!
 
Moritz Althaus
 
Sandwalze am Abend
bei Bitterwasser
Wilfried Großkinsky (rechts) mit den
Teilnehmern des Tausend Kilometer
Camp: Maximilian Dorsch
, Moritz Althaus und Florian Heilmann.
Sunset über der Pfanne
mit dem neuen Ventus
 
 

Tuesday, 11. December 1000 km Camp in Bitterwasser translate news

Wilfried und Florian
Auch dieses Jahr lud Wilfried Grosskinsky wieder vier Junioren zum hochangesehenen 1000 km Camp ein. Florian Heilmann flog als erstes in den Süden und berichtet von seinen Eindrücken.
Am 30. November kamen wir in Bitterwasser an. Nach einem herzlichen Empfang führten wir direkt das Briefing und die Einweisung in das Fluggelände durch, um optimal auf die kommenden Tage vorbereitet zu sein. Gleich am ersten Tag sollte das Wetter sehr gut werden. Dieses Jahr ist es hier möglich den Luftraum nördlich von Windhuk zu nutzen, wovon wir direkt Gebrauch machten. So erflogen wir uns unter tollen Bedingungen ein großes Dreieck und insgesamt 1163 km mit der EB28. Besonders eindrucksvoll lag uns im Endanflug die orange leuchtende Kalahari zu füßen. Ein toller Start in zwei aufregende Fliegerwochen.
Am zweiten Tag folgte mein erstrer Start auf dem neuen Ventus 3M. Wieder stand das gute Wetter im Nordosten. Aufgrund der Auslösetemperatur startete ich 13 Uhr und konnte dennoch knapp 900 km erfliegen. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Ventus wunderbar fliegt. In all seinen Eigenschaften macht der Flieger unendlich viel Spaß und zeichnet sich durch seine überragende Performance aus.
Aufgrund der klimatischen Umstellungen musste ich drei Tage pausieren, was besonders ärgerlich war, weil derzeit Kaltlufteinfluss herrscht und die Tage schlecht fliegbar sind. Die Kaltluft sorgt für geringe Basishöhen, sodass das Fliegen über dem fremden und zum Großteil unlandbarem Gelände nicht oder nur schlecht möglich ist. Wolken gibt es sowieso keine.
Dennoch haben wir kurz nach meiner Genesung weitere tolle Flüge zwischen 700 und 900 Kilometern fliegen können. Morgen sieht es nocheinmal ganz gut aus, sodass ich meine Zeit in Bitterwasser mit einem tollen Flug beenden kann.
Bis jetzt macht es unheimlich viel Spaß mit all den netten Leuten zu fliegen und interessante Gespräche zu führen. Es ist eine riesen Chance, die Wilfried uns Jungliegern schenkt. Danke dafür!
 
Florian Heilmann
 
Endanflug nach 1160 km
Kalahari
Konvergenz

 


Tuesday, 11. December DSV in den DAeC aufgenommen translate news

Gemeinsame Mitteilung des Vorstandes der Bundeskommission Segelflug im DAeC und des Vorstandes des Deutschen Segelflugverbandes DSV e.V.
Am 24.11.2018 hat der DAeC auf seiner Hauptversammlung den Deutschen Segelflugverband DSV e.V. als Monoluftsportverband aufgenommen. Damit wird der DSV neben den Landesverbänden in der Bundeskommission Segelflug (BuKo Segelflug) vertreten sein. Vorher hatte die Hauptversammlung der BuKo Segelflug Anfang November in Koblenz mit einem klaren Votum der Segelflugreferenten diese Aufnahme unterstützt.
Aufgrund der ausführlichen und immer fair geführten Gespräche zwischen den Vorständen des DSV und der BuKo Segelflug wird der DSV gemeinsam als Monoluftsportverband für den Segelflug im DAeC positioniert. Damit wird die Selbstständigkeit des Segelflugs im Dachverband DAeC umgesetzt, wozu auch die Themen-, Finanz- und Personalhoheit für den Segelflug gehören. Darauf hat der Vorsitzende der Bundeskommission Segelflug, Walter Eisele, in Koblenz hingewiesen. Alle Beteiligten sehen damit eine deutliche Verbesserung für den Segelflug. Der Vorsitzende des DSV, Dr. Mario Wichmann, erklärte das gemeinsame Ziel, mit den Landesverbänden auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zusammen zu arbeiten. Hierbei sollen die jeweiligen Möglichkeiten der sehr unterschiedlich strukturierten Landesverbände zum gegenseitigen Vorteil aller Beteiligten einschließlich der Vereine genutzt werden.
 
Hier gibt es die ganze Meldung als PDF-Datei.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

Thursday, 06. December 502,89 Kilometer in 150 Minuten - Speed OLC in Bitterwasser translate news

502,89 Kilometer in 150 Minuten, 201,16 km/h Schnitt. Das ist Speed OLC und erflogen von Andreas Hillebrand und Jens Böske auf einer ASG32 MI am 4.12.2018 ab Bitterwasser. Immer mehr Piloten versuchen sich an Flügen, um das Optimum an Strecke in 2,5 Stunden zu erfliegen. Ein gutes Training für den Wettbewerb wenn der Tag vorn und hinten nicht losgeht. In den letzten Tagen findet das  Segelflugwetter  in Namibia nordöstlich von Windhoek statt. Der Luftraum ist jetzt nördlich der Landeshauptstatt bis FL 145 zu befliegen. Ein besonderes Ergebnis des Segelflugverbandes von Namibia unter der Leitung von Wolfgang Joschko.
Man hört die Sektkorken beim LSV Egge auf dem Heimatflugplatz in Oerlinghausen schon knallen aufgrund der besonderen Leistung ihrer Jungs. Dem Fluggebiet in Ostwestfalen, welchem oft nach Bericht von Andreas Hillebrand: „ Das Wetter vorn und hinten nicht losgeht“.
 
Holger Weitzel
 
 

Saturday, 01. December Erfolg für Königsdorfer Segelflieger bei der Sportlerehrung translate news

Bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2018 in der 23.000 Einwohner zählenden Stadt Geretsried wurden die Königsdorfer Segelflieger in zwei von vier ausgeschriebenen zum Sieger gewählt und hinterließ so für den Segelflugsport doch eine gewisse Duftnote. Das U 25 Team setzte sich aufgrund ihres Hattricks in der Junioren Bundesliga durch und in der Kategorie Einzelsportler ging Mathias Schunk, dreifacher Europarekord Inhaber, Inhaber von zig deutschen Klassenrekorden und dieses Jahr zum 5. mal hintereinander DMSt Sieger, als Sportler des Jahres 2018 hervor. Ein großer Erfolg für eine Randsportart wie den Segelflug, bestand die Konkurrenz doch aus Fußballern, Eishockeyler, Badminton Spielern, Schwimmern etc., etc.
 
Mathias Schunk
 
Sportreferent Werner gratuliert U25 Teamcaptain Nikolai Wolf bei
der Sportlerwahl in Geretsried
Bei der Wahl zur Jugend Mannschaft
des Jahres ging das Königsdorfer U 25 Team (oben auf der Bühne)
als Sieger hervor
Der Geretsrieder Bürgermeister Müller gratuliert Mathias Schunk
zur Wahl zum Sportler des Jahres 2018

 


Monday, 12. May Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Kräftiger Südwestwind ermöglichte im Schauerslalom durchaus schnelle Flüge am Hang
Ein Wochenende, dass eine breite Palette an Wetter zu bieten hatte liegt hinter uns: Fronten aller Arten, Warm- und Kaltluft, Labilität mit Schauern und Gewittern und dazu jede Menge Wind. Geflogen wurde aber trotzdem.
Samstag:
Der Samstag stand ganz im Zeichen der aufziehenden Front des Tiefs über den britischen Inseln. Gut im Satellitenbild erkennbar liegen die vorlaufenden Abschirmungen wie ein Fächer von der Ostsee bis runter in den Südwesten Deutschlands. Da sich das ganze System (inklusive nachfolgendem Regen) zügig in Richtung Osten verlagerte, war mancher Flug ein Wettlauf gegen den thermikvernichtenden Aufzug. So mancher Flug endete dann schon vor Erreichen des Heimatflugplatzes (oder es musste der Motor zu Hilfe genommen werden). Thermisch gesehen auf der - sich zunehmend verdunkelnden - Sonnenseite lagen die Bereiche zwischen im Osten und Südosten, wo die Abschirmungen zuletzt ankamen. Sonst musste man die schmale Lücke zwischen Basisanstieg und einsetzendem Regen an einem der schon gut angeblasenen Hänge
nutzen.
Sonntag:
Hangfliegen war dann auch das Thema am Sonntag: Die Fronten des Tiefs waren - getrieben durch den kräftigen Wind - in weiten Teilen kein Thema mehr. Reste sind noch im Satellitenbild am östlichen Alpenrand erkennbar. Statt dessen war jetzt die labile Kaltluft da, die dichteren Wolken im Norden gehören zu der durchziehenden Okklusion südlich des Tiefkerns. Durch den Tiefdruckeinfluss blieb die Luftmasse labil, zahlreiche Schauer lösten sich mit offenen Bereichen dahinter ab, denn über dem nassen Boden hinter einem Schauer macht die Thermik ja bekanntlich erst einmal Pause. Und der Wind hielt das ganze Geschehen abwechslungsreich. Da wundert es nicht, dass sich viele beispielsweise ans Wiehengebirge oder die Bergstrasse zurück zogen - auch wenn man bei den Schauern mitunter das Gefühl bekommen konnte, eher an/in einer "Waschstrasse" zu fliegen ...

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Monday, 12. May Vereinsbericht zur Liga-Runde: AeC Bad Nauheim translate news

Weder Samstag noch Sonntag konnte ein wertbarer Flug von Ober Mörlen durchgeführt werden. Durch die hoffnungslose Schauerwetterlage am Samstag fand nur ein F-Schlepp statt, der Schulbetrieb musste danach aufgegeben werden.
Der Sonntag war keine klassische Rückseite, die feuchte Kaltluft einfach zu labil. Sobald Einstrahlung erfolgte, kochte die Luft über und es kam eine Schauerserie nach der anderen. Die einzige Chance Punkte für die Bundesliga zu bekommen, bestand im Hangflug. Daher kam der Entschluss für Lars Liebert mit Co Lorenz Dierschke im Duo "OM" eine Hangeinweisung vorzunehmen und die Eigenheiten der Bergstrasse zu vermitteln. Weiterhin Thomas "Ello" Liebert mit seiner LS4 "1R", Tobias Meiler "AT" und später kamen noch Oliver Stehr "T" und Philip Pütsch "PP" hinzu. Ich war mit meinem Flugzeug "RH" vertreten.
Die Gastfreundschaft in Bensheim ist absolut vorbildlich, vielen Dank das wir starten durften, immerhin kamen 6 Gäste auf den Flugplatz.
Der Aufbau folgte direkt am Start, dadurch hatten wir kurze Wege. Nachdem Aufbau von 4 Flugzeugen, AT, OM, 1R, RH zeigte uns der Wetterkoch seine Laune und es ergoss sich ein kalter Schauer über dem Platz. Vorher konnten einige Bensheimer schon an der Winde starten. Nach dem abledern, startete Tobias als erster, danach Thomas und der Duo mit Lars und Lorenz.
Die Windenstarts bei dem Seitenwind waren nicht einfach, jedoch kamen wir alle sicher an den Melibokus. Dieser enttäuschte am Anfang OM und mich, so das wir hier tief mit anderen ein absaufen verhindern mussten. Nach 15min. sehr tiefes fliegen über dem Schloss Auerbach teilweise unter Flaggenhöhe, gelang der Aufstieg und der erste Schenkel konnte nach Norden btw. Süden angefangen werden. Lars und Lorenz hatten zu dieser Zeit einen Schauer bei Burg Frankenstein und flogen zuerst nach Süden.
Danach musste immer wieder die Wetterlage sehr gut beobachtet werden. Es war parken und warten am Melibokus, oder bei Heidelberg notwendig um die Schauerstaffel über die Odenwaldkante ziehen zu lassen. Dadurch änderte sich auch immer wieder die Windrichtung und Stärke, so das Thermik mitgenutzt werden musste um überhaupt vorwärts zu kommen.
Ello hatte als erster seine 4 Schenkel für die Bundesliga und nutzte eine trockene Phase in Bensheim zur Landung. Phillip landete kurz danach und beide konnten Ihre Flugzeuge im trockenen abbauen. Danach frischte der Wind nochmals auf und der Rückweg von Heidelberg war für AT, T, OM und RH kein Problem. Im Odenwald ging jedoch ein Gewitter mit Blitz nieder, was dann doch die labile Wetterlage deutlich zeigte. In Bensheim war immer einer am Wetterradar und versorgte uns alle mit entsprechenden Infos.
Nachdem mein 4. Schenkel an der Frankenstein erflogen war, entschloss ich mich zur Landung. Der Seitenwind machte diese nochmal interessant.
AT und OM wollten den guten Hangwind nochmal nutzen um den Schnitt für die Liga zu verbessern. Dabei zeigte die Bergstrasse Ihre Launen. Tobias konnte noch vor dem nächsten Schauer landen. In aller Eile rüsteten wir seinen Flieger ab. Oliver musste im beginnenden Regen landen, war aber kein Problem.
OM hatte weniger Glück auf dem Rückweg von Heidelberg und der Wind drehte auf südliche Richtung, so dass Sie keine Chance hatten Bensheim zu erreichen. Ein sichere Landung auf einem harten Acker war die richtige Entscheidung und mit einer kurzen Rückholtour kamen alle gesund und munter wieder in Ober Mörlen an. Der Sonntag mit seinem Wetter wird sicherlich in Erinnerung bleiben. Es hat sich gelohnt und folgende Punkte für die Liga konnte erflogen werden:
Tobias Meiler 238,04 km/ 86,17 Punkte
Rainer Reubelt 222,41 km/ 82,76 Punkte
Lars Liebert 216,28 km/ 80,48 Punkte
Thomas Liebert 186,38 km/ 72,38 Punkte
Oliver Stehr 152,99 km/ 62,13 Punkte
Philip Pütsch 91,58 km/ 34,08 Punkte
Das ergab in Runde 4 einen 5. Platz mit 16 Punkten. Gegen die guten Bedingungen am Wiehengebirge war nicht anzukommen, 335 Punkte gegenüber 249 Punkten zeigt wie gut die Hangflugmöglichkeiten im Norden sind.
In der Gesamtwertung konnten wir uns auf den 18. Platz verbessern. Eine Topleistung von allen Teilnehmern. Da alle Starts in Bensheim gemacht wurden, ändert sich die Vereinswertung nicht. Mal sehen was Runde 5 ergibt.
 
Weitere Bilder bei mir auf der Homepage unter www.dg600.jimdo.com
 
Text und Fotos: Rainer Reubelt
 
Vor dem Start in Bensheim
- noch ist es trocken
Immer wieder zogen Schauer durch
Lars Liebert mit Co Lorenz Dierschke
im Duo
 
 

Monday, 12. May Vereinsbericht zur Liga-Runde: SFV Mannheim translate news

Auch beim SFV Mannheim war in Runde 4 Hangflug angesagt. Der Ritt an der Bergstraße brachte den dritten Rundenplatz.
Nachdem der Samstag bei bedecktem Himmel im Rhein-Neckar Delta keine Möglichkeiten zum Streckenfliegen bot, wollten wir am Sonntag wenigstens noch einen Ehrenpunkt holen. Nur eine Handvoll Leute trafen sich frühmorgens zum Ausräumen, waren doch Schauerstaffeln, Gewitter und kräftiger, böiger Wind angesagt. Aber immerhin stand der Wind nahezu auf West, also müsste doch am Odenwaldhang was gehen!
Eine Lücke zwischen den Schauern nutzend, starteten Swen Holtmann, Michael Petzold und Lutz Heydecke mit Kurs auf die Hangkante bei Heidelberg. Für Lutz auf seiner LS7 wurde das sportlich, da nur die Winde zur Verfügung stand und immerhin 13 km bis an die Hangkante zurückzulegen waren. Aber der Anschluss klappte, und so konnten wir zu dritt die 60 km lange Hangkante zwischen Wiesloch und Darmstadt viermal hintereinander „abreiten“. Der Wind in der Höhe um die 50 km/h sorgte für problemloses Vorankommen, auch wenn zwischendrin einige Waschstraßen in Form von linienförmigen Schauern zu queren waren.
Gegen 15 Uhr hatte jeder seine 250 km in der Tasche - wie sich später rausstellte, brachte uns das einen hoch zufriedenstellenden dritten Platz in der Rundenwertung. Da nimmt man auch gern in Kauf, beim Abrüsten noch ein weiteres Mal nass zu werden! Ohne die Bundesliga hätten wir womöglich gar nicht erst zusammengesteckt…
 
Michael Petzold

 


Monday, 12. May Vereinsbericht zur Liga-Runde: LSV Bückeburg-Weinberg translate news

Der Samstag begrüßte uns mit am Hang aufliegender Staubewölkung. Aufgrund dieses Umstandes und dem angekündigten Regen bedurfte es einiger Überredungskunst von Fix, um für den nötigen Ligakader an diesem Tag zu sorgen. Fix: "Heute ist Pflicht, morgen ist Kür!" 
Mit sich hebender Wolkendecke begannen wir mit den Starts. Das Vorfliegen in Richtung Westen zeigte, der Hang ging nicht extrem stark, doch sehr satt und zuverlässig. Gewiss war jedoch, dass ein "übersetzen" zum Ith heute auf Grund der vorerst niedrigen Bewölkung - gerade mit den Clubklassefliegern - schwierig werden könnte. Vorerst begannen wir die Jagd auf die Punkte am zweiten Sender (bei Lübbecke), wobei sich die Crew des Duo Discus erfolgreich bis Kilometer 38 (auf Bückeburg) vorwagte. Die Konstanz des Hangs bestätigte sich bis zum Süntel, jedoch unterließen wir erst einmal den Versuch Richtung Ith zu gleiten.
Bereits auf dem zweiten Schenkel wurden wir im Westen (hinter Lübbecke) etwas nass. Der Entschluss erneut Richtung Osten zu fliegen wurde durch Funksprüche über die geringen Ausmaße des Regengebietes unterstützt - Flughöhe und gut ausgebaute Handynetze sei dank! Der Hang trug immer besser, jedoch erreichte beim Rückflug in Richtung Westen das massivere Regengebiet die westlichen Ausläufer des Haupthangs auf Höhe Vennebeck. Doch auch im leichten Regen trug der Hang noch ausreichend stark, um bis zum zweiten Sender (Höhe Lübbecke) ausfliegen zu können. Der Rückflug klappte trotz leichtem Regen problemlos. 
In Anbetracht der Bedingungen kann festgehalten werden, dass der Tag von uns optimal genutzt werden konnte und wir entspannt auf die Kür am Sonntag warten konnten.
Nachdem am Samstag die Führung der Runde 4 herausgearbeitet wurde, galt es am Sonntag diese Führung zu halten. Dies gelang uns leider nicht, da wir auf den vierten Platz abrutschten. Dennoch konnte Sven Buschmeier die Speedpunktzahl mit seinem zweiten Flug am Wochenende von 81,54 Punkten für den LSV Bückeburg von 250,6 Punkten auf 260,36 Punkten erhöhen. Da wir die Regenschauer am Vormittag noch abgewartet haben, starteten wir um 12 Uhr mit Mario Armitter(ASW 19), Lennart Nerge/Tobias Werner(ASK 13) und Sven Buschmeier/Christian Barton (Duo Discus). Auch andere Piloten aus Braunschweig und Aue Hattorf nutzten die Hangwinde, um Ligapunkte sammeln zu können. Gegen 14 Uhr traten jedoch zwei Schauer am Hang so zusammen, dass ein Weiterflug nicht möglich war. Glücklicherweise kamen alle Bückeburger noch rechtzeitig zurück. Obwohl die Wetterbedingungen für viele Vereine nicht optimal waren, können wir mit 17 von maximal 20 Ligapunkten sehr zufrieden sein.
 
Florian Gille & Sven Buschmeier
 
Sven und Christian vor dem Start am Sonntag
Windenstartbetrieb in Bückeburg
Tobi bereitet die ASK13 vor
 
 

Monday, 12. May Grand Prix Tag 4: Australisch-britisches Duo brennt ein Feuerwerk ab translate news

Favorit Sebastian Kawa holte am Montag mit Platz 9 nur einen Punkt, führt mit 24 Punkten aber weiter die Gesamtwertung an.
Parker gewinnt vor Young und Galetto
Die Tasksetter schickten das Feld heute auf eine 220km Aufgabe: Von Sisteron nach Orpierre- Col de Cabre- Guillaume-Caduc-Digne-Checkpunkt N und zurück.
Der Abflug um 14.45 klappte heute viel besser, alle Piloten konnten gleichzeitig und annähernd gleichhoch abfliegen. Die ersten beiden kurzen Schenkel boten keine Gelegenheit für irgenwelche Ausreißversuche. Das änderte sich jedoch auf dem Kurs zum Guillaume. Ein 6erPulk mit Galetto,Young,Parker, Mracek,Zube und Veron setzte sich langsam nach vorne ab, immer nah am Kurs, nicht viel Versuche nach rechts oder links, während viele Piloten offensichtlich nicht zu tief den Guillaume erreichen wollten und immer wieder ab vom Kurs nach dem Bart, der sie richtig hoch bringen sollte. Das zahlte sich nicht aus. Das Sextett erreichte in etwas mehr als 2000m die Wende und hatte da schon einen Vorsprung von 5-10km auf die Verfolger. Dann begann die Stunde von Parker/Young: Ohne zu fackeln flogen sie in den Parcours immer etwas über 2000m und erreichten ohne Kreis in 2500m die nächste Wende. Die vier Begleiter kreisten zu Beginn des Schenkels mehrfach stiegen dabei aber nicht viel besser ais das Spitzenduo im Geradeausflug. Schnell hatten diese einen Vorsprung von 10km auf Galetto und Co und 30 auf das Hauptfeld.
Der kurze Schenkel nach Digne ließ die Höhe wegschmelzen, gewendet wurde knapp unter 2000m. Genauso lief es im Feld - mit entsprechendem Zeitversatz. Die beiden Führenden mussten auf dem Weg nach Hause bis auf 1400m runterfliegen, bekamen dann aber den rettenden Bart für den Endanflug. Die Verfolger konnten dahinter noch ein wenig aufholen, an mehr war nicht zu denken. Mit einem 130er Schnitt erreichten sie zeitgleich Sisteron, wobei Young 12 Sekunden für zu geringe Höhe kassierte.
Der Brite Youg lieferte übrigens schon am ersten Wertungstag ein super Rennen ab, das jedoch wegen eines negativen Abflugs
nicht gewertet wurde. Uli konnte wieder punkten und Didier Hauss 3 Punkte auf Kawa gutmachen.
 
Georg Theisinger

 

Aufgabe Tageswertung Gesamtwertung

 


Monday, 12. May Grand Prix Tag 3: Taylor gewinnt vor Kawa und Vidal translate news

Tilo Holighaus ging am Sonntag punktemäßig leider leer aus.
Espresso, Espresso- klein -heiß- bittersüß
Nachdem es den ganzen Vormittag geregnet hatte, ging dann nachmittags das Fenster auf: Eine 70 km Aufgabe doppelt umrundet stand auf dem Zettel: Nach Westen den Chabre entlang, 20km nach Norden, zum Checkpunkt Süd und nach Sisteron.
Ein Teil der Aufgabe wurde schon vor dem Abflug entschieden. Während die Masse der Piloten am Haushang im Südosten des Platzes nicht über 1400-1500m NN kam, gelang es einigen Piloten in eine komfortable Abflugposition zu gelangen. Aboulin und Schröder im Westen der Linie (2000NN), Hauss im Norden(2300NN), Vidal und Kawa weit im Osten(2200NN). Diese Piloten konnte mit fast maximaler Höhe die Linie mit exakt der Öffnung überfliegen(süß). Die anderen mussten deutlich tiefer bzw später das Rennen angehen(bitter). Schröder und Hauss eröffneten das Rennen, das direkt in den Hang des Chabre führte, der auch nicht enttäuschte. Didier wendete als erster und gab mächtig Gas auf dem Kurs nach Norden. Seine Verfolger kurbelten einmal hinter ihm, was dazu führte, dass sie ihn auf dem 3. Schenkel einholten mit einem Höhenplus von ca.300m. Danach ging alles seinen Gang. Der Spitzenpulk gab Gas und bei immer besseren Bedingungen war an ein Einholen nicht mehr zu denken. 
Ausgebufft flog Kawa, der hin und wieder eine scheinbar unkonventionelle Entscheidung trifft: bei der zweiten Runde verzichtete er auf den Chabrehang und suchte im Luv die Thermik. Strait ahaid Bruce Taylor, und das als Hochgebirgsspezialist. Toll Uli Schwenk, mit einem mageren Abflug weit nach vorne geflogen.
Tageswertung: 1. Taylor 10P, 2. Kawa 8P,  3. Vidal 7P
Noch zwei Anmerkungen: 1.Tracking ist toll, besonders wenn es keine Aussetzer hat an den kritischen Stellen.
2. Das Abflugprozedere sollte optimiert werden, wie auch immer. Es schmerzt zu sehen, dass Piloten von Anfang an chancenlos in Rennen gehen müssen, besonders bei so kurzen Strecken.
 
Alle Wertungen gibt es unter: www.sgp.aero/final2014
 
Georg Theisinger

 


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