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Freitag, 20. Juli DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 20.07.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG hält sich über der Nordhälfte Deutschlands noch Hochdruckeinfluss mit störungsfreiem Wetter. Ein breiter Höhentrog über Frankreich ist für die Südhälfte wetterbestimmend. Ein flaches Bodentief auf der Vorderseite des Troges führt aus Südwesten hochreichend feuchtlabile Warmluft in die südlichen und teils in die westlichen Teile des Landes heran. Hier kommt es überwiegend südlich des Rheins und Mains zu verbreitet kräftigen konvektiven Umlagerungen, welche sich zum Abend bis in den Osten von Bayern ausbreiten.
Am SONNTAG wandert der Höhentrog von Frankreich über die Alpen in den Mittelmeerraum. Dabei wird vor allem Süddeutschland von der feuchtlabilen und warmen Luftmasse bestimmt, wo es weiterhin zu kräftigen konvektiven Umlagerungen kommt. Auf der Trog Rückseite fließt im Tagesverlauf im Westen mit einer nordwestlichen Strömung etwas kühlere und stabilere Luft ein und die konvektiven Wetterescheinungen lassen hier nach. In der Nordhälfte Deutschlands können sich vor allem im Nordosten in der am SAMSTAG eingesickerten leicht labilen Luftmasse tagesgangbedingt einzelne Schauer und Gewitter bilden, ansonsten herrscht hier bei schwachen
Druckgegensätzen meist ruhiges Wetter.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG zum Teil gute, vor allem in der Südwesthälfte durch abschirmende mittelhohe Wolkenfelder gestörte Thermik. Oftmals Blau-, örtlich auch Wolkenthermik, nach Süden hin Gefahr von Überentwicklungen. Arbeitshöhen zwischen 1500 und 2300 m.
Auch am SONNTAG gebietsweise Beeinträchtigung durch abschirmende mittelhohe Bewölkung, teils Blau-, teils Cumulusthermik mit
Arbeitshöhen 1500-2300 m sowie örtliche Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG nur in Sachsen mäßige bis gute Thermik, ansonsten keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG im nördlich des Mains und Rheins geringe bis mäßige Thermik gebietsweise durch Abschirmung gestört. In Sachsen und Thüringen mäßige bis gute Thermik, örtlich durch Überentwicklung gestört. In den übrigen Gebieten keine nutzbare Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG nur in Sachsen mäßige bis gute Thermik, ansonsten keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG im nördlich des Mains und Rheins geringe bis mäßige Thermik gebietsweise durch Abschirmung gestört. In Sachsen und Thüringen mäßige bis gute Thermik, örtlich durch Überentwicklung gestört. In den übrigen Gebieten keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Donnerstag, 19. Juli Sperrung Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) Artikel übersetzen

Der Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) ist ab sofort wegen eines großen Open Air Festivals bis Dienstag 24.7.18 gesperrt und nicht anfliegbar (siehe auch Notam).
Es sind auch keine  Aussenlandungen in Flugplatznähe möglich.
Bitte dringend beachten!!!

Mittwoch, 18. Juli SFG Giulini: 600 in 6 und 330 in 3 Artikel übersetzen

Bei guter Wetterprognose am Samstag starteten wir zunächst gut gelaunt in den Odenwald, leider war der Weg weiter in den Osten noch blau und wir schwenkten in Richtung Schwarzwald. In Freudenstadt trafen sich 4 Dannstadter Liga-Piloten (Karsten Koop im Ventus cM, Alex Meinicke in der LS-1f, Dieter Bartek und ich auf LS-4WL) und wir beschlossen wieder in Richtung Nordost zu drehen, da es weiter nach Süden nach schlechteren Bedingungen aussah. Die nächste Wende war Gmünden im Spessart, dann noch einmal zurück an den Langenbrand im Schwarzwald und nach Hause. Mit 611km in 5:52 Std. und 106 Liga-Speedpoints waren wir sehr zufrieden. Ein schöner, entspannter Flug bei knackigem Wetter.
Der Sonntag war wesentlich labiler und niemand rechnete wirklich mit einer Verbesserung der Schnitte. Aber wie so oft, kam es anders... Wir starteten in Erwartung eines puren Spaß-Fluges. Es zeigten sich im Odenwald schon früh große Schauer, doch am Rand entlang konnte man schön die tragenden Energielinien nutzen. Zwar wusste man nie, wie weit es geht und was hinter einem passiert, aber es war sehr interessant und spannend. Am Schluss hatte wir das Glück, das in einer beleuchteten Schauerwand, die uns den Heimweg versperrte, sich ein kleiner Durchgang offenbahrte, den wir dankend nutzten. Wir waren zwar nur knapp 3 Stunden in der Luft, konnten aber 330km gleiten und erreichten 112 Speedpoints. 
Komplettiert mit der Wertung von Charly Müller (Ventus cT, CS) am Samstag gab es den 9. Rundenplatz und 12 Punkte. Damit klettern wir auf Rang 22 der Bundesliga-Tabelle. Das war ein wirklich schönes, erlebnisreiches Flugwochenende...
 
Uwe Melzer
 
Am Langenbrand Richtung Odenwald Das Tor nach Hause

 


Mittwoch, 18. Juli Gewitter bringen speed: Bauder holt wichtige Punkte Artikel übersetzen

Am Samstagabend dieser 13ten Runde sah es zunächst so aus, dass trotz den schnellen Flügen von Dirk Ströbl und Philipp Söll nur ein Trostpunkt für die FLG bleiben würde, da wie schon so oft dieses Jahr der Dritte schnelle Flug fehlte. Dirk Ströbl reichte es dabei nicht ganz nach Blaubeuren und er musste bei den Drachenfliegern im Blaubeurer Teilort Seissen landen. Voll motiviert startete Philipp Söll am Sonntag erneut im Doppelsitzer der FLG, konnte jedoch mit Copilot Jonas Hafner keinen nennenswerten Schnitt erfliegen. So hingen alle Hoffnungen an Charlie Bauder, der top trainiert von der Meisterschaft aus Lüsse bei Berlin zurück kam.
Mit Copilot Andreas Sebald von der FG Gingen/Fils ging es für ihn entlang der Gewitter über die Alb. Auf deren Rückweg von Osten schnitt ihnen ein Gewitter den Heimweg ab und sie mussten bei den Fliegerkameraden in Erbach landen. Glücklicherweise liegt deren Platzrunde keine 15 km Luftlinie von Blaubeuren entfernt, sodass der Flug gemäß neuer Regelung noch für die Liga gewertet wurde. Mit 8 Punkten dank Rundenplatz 13 waren die Blaubeurer dann letztendlich sehr zufrieden. Sie stehen punktgleich mit dem FLC Schwandorf auf dem 6ten Platz.
Dass der Bayerische Wald die letzten Runden bessere Ligaflüge zugelassen hat sieht man auch an der Tabellenspitze, an der die LSG aus Bayreuth erstmals den Luftsportring Aalen überholte. So bleibt es die letzten 6 Runden der Liga noch spannend und mit 23 Punkten auf den ersten Platz haben die Blaubeurer noch eine Chance auf einen Podest Platz am Ende der Ligasaison. Auf der Weltmeisterschaft im polnischen Ostrów liegt das Blaubeurer Nationalmannschaftsmitglied nach 5 Wertungstagen auf einem beachtlichen 15ten Platz. Noch bis zum 21. Juli geht es um den Weltmeistertitel.
 
M. Söll
 
Dirk Ströbl nach seiner
Landung auf dem
Drachenflugplatz
Seissen
Dunkler Heimflug
Gewitter auf der Blaubeurer
Rennstrecke
 

Montag, 12. Mai Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Kräftiger Südwestwind ermöglichte im Schauerslalom durchaus schnelle Flüge am Hang
Ein Wochenende, dass eine breite Palette an Wetter zu bieten hatte liegt hinter uns: Fronten aller Arten, Warm- und Kaltluft, Labilität mit Schauern und Gewittern und dazu jede Menge Wind. Geflogen wurde aber trotzdem.
Samstag:
Der Samstag stand ganz im Zeichen der aufziehenden Front des Tiefs über den britischen Inseln. Gut im Satellitenbild erkennbar liegen die vorlaufenden Abschirmungen wie ein Fächer von der Ostsee bis runter in den Südwesten Deutschlands. Da sich das ganze System (inklusive nachfolgendem Regen) zügig in Richtung Osten verlagerte, war mancher Flug ein Wettlauf gegen den thermikvernichtenden Aufzug. So mancher Flug endete dann schon vor Erreichen des Heimatflugplatzes (oder es musste der Motor zu Hilfe genommen werden). Thermisch gesehen auf der - sich zunehmend verdunkelnden - Sonnenseite lagen die Bereiche zwischen im Osten und Südosten, wo die Abschirmungen zuletzt ankamen. Sonst musste man die schmale Lücke zwischen Basisanstieg und einsetzendem Regen an einem der schon gut angeblasenen Hänge
nutzen.
Sonntag:
Hangfliegen war dann auch das Thema am Sonntag: Die Fronten des Tiefs waren - getrieben durch den kräftigen Wind - in weiten Teilen kein Thema mehr. Reste sind noch im Satellitenbild am östlichen Alpenrand erkennbar. Statt dessen war jetzt die labile Kaltluft da, die dichteren Wolken im Norden gehören zu der durchziehenden Okklusion südlich des Tiefkerns. Durch den Tiefdruckeinfluss blieb die Luftmasse labil, zahlreiche Schauer lösten sich mit offenen Bereichen dahinter ab, denn über dem nassen Boden hinter einem Schauer macht die Thermik ja bekanntlich erst einmal Pause. Und der Wind hielt das ganze Geschehen abwechslungsreich. Da wundert es nicht, dass sich viele beispielsweise ans Wiehengebirge oder die Bergstrasse zurück zogen - auch wenn man bei den Schauern mitunter das Gefühl bekommen konnte, eher an/in einer "Waschstrasse" zu fliegen ...

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Montag, 12. Mai Vereinsbericht zur Liga-Runde: AeC Bad Nauheim Artikel übersetzen

Weder Samstag noch Sonntag konnte ein wertbarer Flug von Ober Mörlen durchgeführt werden. Durch die hoffnungslose Schauerwetterlage am Samstag fand nur ein F-Schlepp statt, der Schulbetrieb musste danach aufgegeben werden.
Der Sonntag war keine klassische Rückseite, die feuchte Kaltluft einfach zu labil. Sobald Einstrahlung erfolgte, kochte die Luft über und es kam eine Schauerserie nach der anderen. Die einzige Chance Punkte für die Bundesliga zu bekommen, bestand im Hangflug. Daher kam der Entschluss für Lars Liebert mit Co Lorenz Dierschke im Duo "OM" eine Hangeinweisung vorzunehmen und die Eigenheiten der Bergstrasse zu vermitteln. Weiterhin Thomas "Ello" Liebert mit seiner LS4 "1R", Tobias Meiler "AT" und später kamen noch Oliver Stehr "T" und Philip Pütsch "PP" hinzu. Ich war mit meinem Flugzeug "RH" vertreten.
Die Gastfreundschaft in Bensheim ist absolut vorbildlich, vielen Dank das wir starten durften, immerhin kamen 6 Gäste auf den Flugplatz.
Der Aufbau folgte direkt am Start, dadurch hatten wir kurze Wege. Nachdem Aufbau von 4 Flugzeugen, AT, OM, 1R, RH zeigte uns der Wetterkoch seine Laune und es ergoss sich ein kalter Schauer über dem Platz. Vorher konnten einige Bensheimer schon an der Winde starten. Nach dem abledern, startete Tobias als erster, danach Thomas und der Duo mit Lars und Lorenz.
Die Windenstarts bei dem Seitenwind waren nicht einfach, jedoch kamen wir alle sicher an den Melibokus. Dieser enttäuschte am Anfang OM und mich, so das wir hier tief mit anderen ein absaufen verhindern mussten. Nach 15min. sehr tiefes fliegen über dem Schloss Auerbach teilweise unter Flaggenhöhe, gelang der Aufstieg und der erste Schenkel konnte nach Norden btw. Süden angefangen werden. Lars und Lorenz hatten zu dieser Zeit einen Schauer bei Burg Frankenstein und flogen zuerst nach Süden.
Danach musste immer wieder die Wetterlage sehr gut beobachtet werden. Es war parken und warten am Melibokus, oder bei Heidelberg notwendig um die Schauerstaffel über die Odenwaldkante ziehen zu lassen. Dadurch änderte sich auch immer wieder die Windrichtung und Stärke, so das Thermik mitgenutzt werden musste um überhaupt vorwärts zu kommen.
Ello hatte als erster seine 4 Schenkel für die Bundesliga und nutzte eine trockene Phase in Bensheim zur Landung. Phillip landete kurz danach und beide konnten Ihre Flugzeuge im trockenen abbauen. Danach frischte der Wind nochmals auf und der Rückweg von Heidelberg war für AT, T, OM und RH kein Problem. Im Odenwald ging jedoch ein Gewitter mit Blitz nieder, was dann doch die labile Wetterlage deutlich zeigte. In Bensheim war immer einer am Wetterradar und versorgte uns alle mit entsprechenden Infos.
Nachdem mein 4. Schenkel an der Frankenstein erflogen war, entschloss ich mich zur Landung. Der Seitenwind machte diese nochmal interessant.
AT und OM wollten den guten Hangwind nochmal nutzen um den Schnitt für die Liga zu verbessern. Dabei zeigte die Bergstrasse Ihre Launen. Tobias konnte noch vor dem nächsten Schauer landen. In aller Eile rüsteten wir seinen Flieger ab. Oliver musste im beginnenden Regen landen, war aber kein Problem.
OM hatte weniger Glück auf dem Rückweg von Heidelberg und der Wind drehte auf südliche Richtung, so dass Sie keine Chance hatten Bensheim zu erreichen. Ein sichere Landung auf einem harten Acker war die richtige Entscheidung und mit einer kurzen Rückholtour kamen alle gesund und munter wieder in Ober Mörlen an. Der Sonntag mit seinem Wetter wird sicherlich in Erinnerung bleiben. Es hat sich gelohnt und folgende Punkte für die Liga konnte erflogen werden:
Tobias Meiler 238,04 km/ 86,17 Punkte
Rainer Reubelt 222,41 km/ 82,76 Punkte
Lars Liebert 216,28 km/ 80,48 Punkte
Thomas Liebert 186,38 km/ 72,38 Punkte
Oliver Stehr 152,99 km/ 62,13 Punkte
Philip Pütsch 91,58 km/ 34,08 Punkte
Das ergab in Runde 4 einen 5. Platz mit 16 Punkten. Gegen die guten Bedingungen am Wiehengebirge war nicht anzukommen, 335 Punkte gegenüber 249 Punkten zeigt wie gut die Hangflugmöglichkeiten im Norden sind.
In der Gesamtwertung konnten wir uns auf den 18. Platz verbessern. Eine Topleistung von allen Teilnehmern. Da alle Starts in Bensheim gemacht wurden, ändert sich die Vereinswertung nicht. Mal sehen was Runde 5 ergibt.
 
Weitere Bilder bei mir auf der Homepage unter www.dg600.jimdo.com
 
Text und Fotos: Rainer Reubelt
 
Vor dem Start in Bensheim
- noch ist es trocken
Immer wieder zogen Schauer durch
Lars Liebert mit Co Lorenz Dierschke
im Duo
 
 

Montag, 12. Mai Vereinsbericht zur Liga-Runde: SFV Mannheim Artikel übersetzen

Auch beim SFV Mannheim war in Runde 4 Hangflug angesagt. Der Ritt an der Bergstraße brachte den dritten Rundenplatz.
Nachdem der Samstag bei bedecktem Himmel im Rhein-Neckar Delta keine Möglichkeiten zum Streckenfliegen bot, wollten wir am Sonntag wenigstens noch einen Ehrenpunkt holen. Nur eine Handvoll Leute trafen sich frühmorgens zum Ausräumen, waren doch Schauerstaffeln, Gewitter und kräftiger, böiger Wind angesagt. Aber immerhin stand der Wind nahezu auf West, also müsste doch am Odenwaldhang was gehen!
Eine Lücke zwischen den Schauern nutzend, starteten Swen Holtmann, Michael Petzold und Lutz Heydecke mit Kurs auf die Hangkante bei Heidelberg. Für Lutz auf seiner LS7 wurde das sportlich, da nur die Winde zur Verfügung stand und immerhin 13 km bis an die Hangkante zurückzulegen waren. Aber der Anschluss klappte, und so konnten wir zu dritt die 60 km lange Hangkante zwischen Wiesloch und Darmstadt viermal hintereinander „abreiten“. Der Wind in der Höhe um die 50 km/h sorgte für problemloses Vorankommen, auch wenn zwischendrin einige Waschstraßen in Form von linienförmigen Schauern zu queren waren.
Gegen 15 Uhr hatte jeder seine 250 km in der Tasche - wie sich später rausstellte, brachte uns das einen hoch zufriedenstellenden dritten Platz in der Rundenwertung. Da nimmt man auch gern in Kauf, beim Abrüsten noch ein weiteres Mal nass zu werden! Ohne die Bundesliga hätten wir womöglich gar nicht erst zusammengesteckt…
 
Michael Petzold

 


Montag, 12. Mai Vereinsbericht zur Liga-Runde: LSV Bückeburg-Weinberg Artikel übersetzen

Der Samstag begrüßte uns mit am Hang aufliegender Staubewölkung. Aufgrund dieses Umstandes und dem angekündigten Regen bedurfte es einiger Überredungskunst von Fix, um für den nötigen Ligakader an diesem Tag zu sorgen. Fix: "Heute ist Pflicht, morgen ist Kür!" 
Mit sich hebender Wolkendecke begannen wir mit den Starts. Das Vorfliegen in Richtung Westen zeigte, der Hang ging nicht extrem stark, doch sehr satt und zuverlässig. Gewiss war jedoch, dass ein "übersetzen" zum Ith heute auf Grund der vorerst niedrigen Bewölkung - gerade mit den Clubklassefliegern - schwierig werden könnte. Vorerst begannen wir die Jagd auf die Punkte am zweiten Sender (bei Lübbecke), wobei sich die Crew des Duo Discus erfolgreich bis Kilometer 38 (auf Bückeburg) vorwagte. Die Konstanz des Hangs bestätigte sich bis zum Süntel, jedoch unterließen wir erst einmal den Versuch Richtung Ith zu gleiten.
Bereits auf dem zweiten Schenkel wurden wir im Westen (hinter Lübbecke) etwas nass. Der Entschluss erneut Richtung Osten zu fliegen wurde durch Funksprüche über die geringen Ausmaße des Regengebietes unterstützt - Flughöhe und gut ausgebaute Handynetze sei dank! Der Hang trug immer besser, jedoch erreichte beim Rückflug in Richtung Westen das massivere Regengebiet die westlichen Ausläufer des Haupthangs auf Höhe Vennebeck. Doch auch im leichten Regen trug der Hang noch ausreichend stark, um bis zum zweiten Sender (Höhe Lübbecke) ausfliegen zu können. Der Rückflug klappte trotz leichtem Regen problemlos. 
In Anbetracht der Bedingungen kann festgehalten werden, dass der Tag von uns optimal genutzt werden konnte und wir entspannt auf die Kür am Sonntag warten konnten.
Nachdem am Samstag die Führung der Runde 4 herausgearbeitet wurde, galt es am Sonntag diese Führung zu halten. Dies gelang uns leider nicht, da wir auf den vierten Platz abrutschten. Dennoch konnte Sven Buschmeier die Speedpunktzahl mit seinem zweiten Flug am Wochenende von 81,54 Punkten für den LSV Bückeburg von 250,6 Punkten auf 260,36 Punkten erhöhen. Da wir die Regenschauer am Vormittag noch abgewartet haben, starteten wir um 12 Uhr mit Mario Armitter(ASW 19), Lennart Nerge/Tobias Werner(ASK 13) und Sven Buschmeier/Christian Barton (Duo Discus). Auch andere Piloten aus Braunschweig und Aue Hattorf nutzten die Hangwinde, um Ligapunkte sammeln zu können. Gegen 14 Uhr traten jedoch zwei Schauer am Hang so zusammen, dass ein Weiterflug nicht möglich war. Glücklicherweise kamen alle Bückeburger noch rechtzeitig zurück. Obwohl die Wetterbedingungen für viele Vereine nicht optimal waren, können wir mit 17 von maximal 20 Ligapunkten sehr zufrieden sein.
 
Florian Gille & Sven Buschmeier
 
Sven und Christian vor dem Start am Sonntag
Windenstartbetrieb in Bückeburg
Tobi bereitet die ASK13 vor
 
 

Montag, 12. Mai Grand Prix Tag 4: Australisch-britisches Duo brennt ein Feuerwerk ab Artikel übersetzen

Favorit Sebastian Kawa holte am Montag mit Platz 9 nur einen Punkt, führt mit 24 Punkten aber weiter die Gesamtwertung an.
Parker gewinnt vor Young und Galetto
Die Tasksetter schickten das Feld heute auf eine 220km Aufgabe: Von Sisteron nach Orpierre- Col de Cabre- Guillaume-Caduc-Digne-Checkpunkt N und zurück.
Der Abflug um 14.45 klappte heute viel besser, alle Piloten konnten gleichzeitig und annähernd gleichhoch abfliegen. Die ersten beiden kurzen Schenkel boten keine Gelegenheit für irgenwelche Ausreißversuche. Das änderte sich jedoch auf dem Kurs zum Guillaume. Ein 6erPulk mit Galetto,Young,Parker, Mracek,Zube und Veron setzte sich langsam nach vorne ab, immer nah am Kurs, nicht viel Versuche nach rechts oder links, während viele Piloten offensichtlich nicht zu tief den Guillaume erreichen wollten und immer wieder ab vom Kurs nach dem Bart, der sie richtig hoch bringen sollte. Das zahlte sich nicht aus. Das Sextett erreichte in etwas mehr als 2000m die Wende und hatte da schon einen Vorsprung von 5-10km auf die Verfolger. Dann begann die Stunde von Parker/Young: Ohne zu fackeln flogen sie in den Parcours immer etwas über 2000m und erreichten ohne Kreis in 2500m die nächste Wende. Die vier Begleiter kreisten zu Beginn des Schenkels mehrfach stiegen dabei aber nicht viel besser ais das Spitzenduo im Geradeausflug. Schnell hatten diese einen Vorsprung von 10km auf Galetto und Co und 30 auf das Hauptfeld.
Der kurze Schenkel nach Digne ließ die Höhe wegschmelzen, gewendet wurde knapp unter 2000m. Genauso lief es im Feld - mit entsprechendem Zeitversatz. Die beiden Führenden mussten auf dem Weg nach Hause bis auf 1400m runterfliegen, bekamen dann aber den rettenden Bart für den Endanflug. Die Verfolger konnten dahinter noch ein wenig aufholen, an mehr war nicht zu denken. Mit einem 130er Schnitt erreichten sie zeitgleich Sisteron, wobei Young 12 Sekunden für zu geringe Höhe kassierte.
Der Brite Youg lieferte übrigens schon am ersten Wertungstag ein super Rennen ab, das jedoch wegen eines negativen Abflugs
nicht gewertet wurde. Uli konnte wieder punkten und Didier Hauss 3 Punkte auf Kawa gutmachen.
 
Georg Theisinger

 

Aufgabe Tageswertung Gesamtwertung

 


Montag, 12. Mai Grand Prix Tag 3: Taylor gewinnt vor Kawa und Vidal Artikel übersetzen

Tilo Holighaus ging am Sonntag punktemäßig leider leer aus.
Espresso, Espresso- klein -heiß- bittersüß
Nachdem es den ganzen Vormittag geregnet hatte, ging dann nachmittags das Fenster auf: Eine 70 km Aufgabe doppelt umrundet stand auf dem Zettel: Nach Westen den Chabre entlang, 20km nach Norden, zum Checkpunkt Süd und nach Sisteron.
Ein Teil der Aufgabe wurde schon vor dem Abflug entschieden. Während die Masse der Piloten am Haushang im Südosten des Platzes nicht über 1400-1500m NN kam, gelang es einigen Piloten in eine komfortable Abflugposition zu gelangen. Aboulin und Schröder im Westen der Linie (2000NN), Hauss im Norden(2300NN), Vidal und Kawa weit im Osten(2200NN). Diese Piloten konnte mit fast maximaler Höhe die Linie mit exakt der Öffnung überfliegen(süß). Die anderen mussten deutlich tiefer bzw später das Rennen angehen(bitter). Schröder und Hauss eröffneten das Rennen, das direkt in den Hang des Chabre führte, der auch nicht enttäuschte. Didier wendete als erster und gab mächtig Gas auf dem Kurs nach Norden. Seine Verfolger kurbelten einmal hinter ihm, was dazu führte, dass sie ihn auf dem 3. Schenkel einholten mit einem Höhenplus von ca.300m. Danach ging alles seinen Gang. Der Spitzenpulk gab Gas und bei immer besseren Bedingungen war an ein Einholen nicht mehr zu denken. 
Ausgebufft flog Kawa, der hin und wieder eine scheinbar unkonventionelle Entscheidung trifft: bei der zweiten Runde verzichtete er auf den Chabrehang und suchte im Luv die Thermik. Strait ahaid Bruce Taylor, und das als Hochgebirgsspezialist. Toll Uli Schwenk, mit einem mageren Abflug weit nach vorne geflogen.
Tageswertung: 1. Taylor 10P, 2. Kawa 8P,  3. Vidal 7P
Noch zwei Anmerkungen: 1.Tracking ist toll, besonders wenn es keine Aussetzer hat an den kritischen Stellen.
2. Das Abflugprozedere sollte optimiert werden, wie auch immer. Es schmerzt zu sehen, dass Piloten von Anfang an chancenlos in Rennen gehen müssen, besonders bei so kurzen Strecken.
 
Alle Wertungen gibt es unter: www.sgp.aero/final2014
 
Georg Theisinger

 


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