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Monday, 03. August 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 01./02.8. (Runde 10) translate news

Satelliten-Animation des
Samstag-Nachmittags.
Ein schneller Samstag-Nachmittag über dem Kamm des Thüringer Waldes ...
Samstag: Das Satellitenbild des frühen Nachmittags zeigt die Situation recht eindeutig: Von der Elbmündung bis hinunter in die Pfalz liegt eine Zone kräftiger Bewölkung. Diese gehört zu einer Konvergenzlinie, die sich im Vorfeld einer Kaltfront gebildet hatte und langsam von West nach Ost zog. Sie bestand aus einer bunten Mischung aus Abschirmungen und Ausbreitungen, teilweise garniert mit Schauern.
Vor dieser Linie lag eine sehr warme, um nicht zu sagen "heiße" Luftmasse. Und die hatte es im wahrsten Sinne des Wortes "in sich". Es dauerte zwar, bis sie endlich gut nutzbare Thermik erzeugte, mit der leichten Labilisierung aber kochte die Atmosphäre dann am Nachmittag immer stärker, um letztlich vor allem über der Alb dann auch überzukochen.
Herausragend - und das deutet das Satellitenbild durch eine Linie von Cumuli nur an - war die Linie zwischen Frankenwald und Thüringer Wald.
Deshalb ein bisschen Chronologie aus den Satellitenbildern des Samstag-Nachmittags:
11UTC: Man sieht man die ersten zarten Quellungen etwas nördlich des Hauptkamms
12UTC: Der nördliche Bereich des Thüringer Waldes ist gut entwickelt, im Vorfeld der Konvergenz tauchen erste Cirren auf
13UTC: Der nördliche und zentrale Thüringer Wald sind kräftig entwickelt, wen kümmern da die Cirren?
14UTC: Im Vorfeld der Konvergenz entwickelt es auch vor dem Kamm, über dem eine Linie steht, die (mit ein paar Lücken) bis an den Frankenwald reicht
15UTC: Kräftige Entwicklungen über Frankenwald und Thüringer Wald
16UTC: Kurz vor Erreichen der Konvergenz erste, kräftige Überentwicklungen. Die linienhafte Struktur geht verloren
In der Summe würde man daraus schlussfolgern: Die Zeit von 13UTC bis 15UTC war die der besten Entwicklungen – und die Flugspuren lassen diese Linie ja auch mehr als erahnen...
Sonntag:
Ein eher chaotisches Himmelsbild zeigte sich dann am Sonntag: Die Konvergenz war inzwischen nach Osten abgezogen und die eigentliche Kaltfront lag relativ unstrukturiert in einen breiten Streifen von der Ostsee bis hinunter in den Südwesten Deutschlands.
Rückseitig zeigte sich aber doch noch ein offener Streifen, der mit dem System von West nach Ost zog. Am besten entwickelt war es zwischen Eifel und Pfalz, nach Norden hin erstrecken sich die Quellugen bis in die Heide -, aber es zogen auch abschirmende Cirren darüber. An der Grenze zu den Niederlanden taucht zur selben Zeit bereits eine neue Konvergenzlinie auf, die den Thermiktag von Nordwesten her frühzeitig beendete. Da diese zweite Linie schneller war, als die vorlaufende Front, schloss sich die Lücke langsam - auch hier war also das richtige Timing gefragt.
Die Flugspuren zeigen dann auch, dass aus dem offenen Bereich im Südwesten die meisten Flüge gemeldet wurden.
Wer hat was draus gemacht?
Legt man die Flugspurenkarte von Samstag und Sonntag zusammen, sollte sich ein (fast) vollständiges Bild ergeben. Und auch der Blick in die Wertungslisten zeigt, dass über beide Bundesligen hinweg 50 von 60 Teams Punkte am kompletten Wochenende erfliegen konnten.
Keine Frage, die Top-Region der 10. Runde lag natürlich über dem Thüringer Wald und so wundert es nicht, dass sich die Teams vorne platzieren konnten, die den Kamm direkt zumindest in der Nähe ihrer Haustüre liegen haben. Man könnte natürlich den einen oder anderen Flug herausheben, so wie den von Maximilian Dorsch, der (mal wieder) zu den schnellsten Ligapiloten gehörte und satte 148 Speed-Punkte mit einer LS4 erfliegt (153,55km/h). Serena und Claus Triebel schaffen den absolut schnellsten Schnitt (159,16km/h), Wolfgang Clas (159,07km/h) ist kaum langsamer. Überhaupt fliegen die Top 10 des Speed-OLC einen Schnitt von über 150km/h!
Aber was fällt sonst noch auf? Ohne explizit in die Flüge zu schauen hätte ich gedacht, dass - wie bei vielen anderen, sehr schnellen Ligaflügen - der Kurbelanteil nahe 0 sein dürfte. Tatsächlich liegt er bei bis zu (oder sogar knapp mehr) als 10%. Lediglich Wolfgang Clas - der im Vergleich zu den anderen Top10 über die größte Spannweite verfügt haben dürfte - blieb bei unter 3%. Hier wäre bei Gelegenheit mal ein Vergleich mit den schnellen Flügen unter den Wolkenstraßen im Norden interessant…
Was allen Flügen gemeinsam ist - und das war nach der Satellitenchronologie zu erwarten - sie nutzen jeweils die beste Zeit zwischen ca. 13:00UTC und 15:30UTC aus.
Dass die Luftmasse brauchte, damit die zu kochen begann, zeigen 3 Flüge exemplarisch: Maximilian Dorsch, der sich gute 1,5h von Bamberg aus bis an den Frankenwald vorkämpfte, um dann nach einen Basissprung von gut 1000m seine LS4 an Rennen brachte. Edith Mehler und Helmut Joost, die von Erbendof aus nicht nur über die 4 Liga-Schenkel flogen, sondern über 6 Schenkel im OLC-Plus am Ende auf 716km kommen - und damit fast den weitesten Flug des Samstags schafften, und das bei einem Start gegen 13:30 MESZ wohlgemerkt. Weiter flog am dem Tag nur noch Thomas Wolf, der von Königsdorf aus 757km erreichte. Dass auch die Alpen ein gutes Revier waren, zeigt außerdem der punkthöchste Flug: Jan Lyczywek flog von Unterwössen aus zwar "nur" 523km - aber bei fast 500km FAI und das Ganze mit einer K6 gibt es verdientermassen auch reichlich Punkte - 819, um genau zu sein. Die Auswirkungen der kochenden Luftmasse schildert Tobias Pachowsky in seinem Kommentar mit der Grenzerfahrung zwischen hoher Basis und beginnender Gewittertätigkeit sehr eindrücklich. Er war übrigens mit 126,3 Speed-Punkten (133,88km/h) der punkt-schnellste Pilot am Samstag, der NICHT über dem Thüringer Wald unterwegs war. Aber selbst bei der absoluten Geschwindigkeit muss man noch ein Stück tiefer als Rang 20 gucken: Matthias Schunk schafft 141,98km/h in den Alpen.
Die Runde entscheidet in der Bundesliga am Ende Bayreuth (410 Speed-Punkte) für sich, denn neben Wolfgang Clas sind auch Sebastian Baier sowie Daniela Baier & Mathias Mühlbacher unter den Schnellsten dieser Runde. Knapp dahinter liegt Bamberg (404 Speed-Punkte), dicht gefolgt von der SFG Steinwald (402 Speed-Punkte).   
Aber neben den schnellen Flügen, der bislang schnellsten Runde dieser Saison und der Dominanz der Vereine aus dem Südosten interessiert natürlich 3 Runden vor Schluss immer brennender die Frage: "was machen die Spitzengruppen" der beiden Ligen?
Der FSC Walldürn schafft in der Bundesliga einen deutlichen Sprung in der Tabelle nach vorne: Mit Rundenplatz 4 (380 Speed-Punkte) lassen sie aufhorchen. Der Blick in die Flüge offenbart: Wie schon in den Vorjahren verbringen die Walldürner ihre Ferien in Erbendorf und waren diesmal genau zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.
Ganz vorne, wo die FG Wolf-Hirth der ärgste Verfolger der führenden Rintelner ist, gab es in dieser Runde ein Patt, denn die Rintelner (17. Platz, 4 Punkte) schafften es am Sonntag noch, 2 weitere Flüge nachzulegen und in der Rundenwertung auf die FG Wolf Hirth (16. Platz, 5 Punkte) aufzuschließen. Die Niedersachsen führen damit die Bundesliga weiter souverän an (148 Punkte) und haben weiterhin ein komfortables Polster von 27 Punkten auf die an 2. Stelle liegende FG Wolf Hirth (121 Punkte). Dahinter wird es etwas knapper, es folgen Walldürn (112) vor Winzeln (110) und Donauwörth (104).
Die 2. Liga entschied mehr als souverän das SFZ Ottengrüner Heide für sich. Neben Serena & Claus Triebel steuern Hanns-Günther Bauer und Christian Riedl ihre Punkte bei (insgesamt 417 Speed-Punkte), die letztlich einen Vorsprung von fast 70 Punkten zum zweitplatzierten FC Eichstätt (349) bedeuten, gefolgt vom AC Weiden (315). In der Gesamtwertung kann Blaubeuren durch einen guten 6. Rundenplatz die Führung bei 149 Punkten weiter ausbauen, während sich dahinter Laichingen (126) und Hofgeismar (122) ein spannendes Duell um Platz 2 liefern.
Noch sind in den 3 letzten Runden 60 Punkte zu vergeben, und das einzig sichere ist, dass Blaubeuren mit 65 Punkten Vorsprung auf Rang 8 bereits jetzt in die 1. Liga aufgestiegen ist. Der Rest ist und bleibt noch offen und nach einer erneut heißen Woche wird es zur Runde 11 kommt die Atmosphäre wieder ans Kochen ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Friday, 31. July 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 31.07.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen ist vorderseitig eines von Westen aufziehenden Trogs, der sich von Island bis nach Spanien erstreckt, eine Tiefdruckrinne mit feuchtheißer und hochreichend labiler Luft aufgezogen. Diese verlagert sich im Tagesverlauf ostwärts bis etwa in die Mitte Deutschlands. Der Osten verbleibt indes noch unter
Hochdruckeinfluss in der trockenen und stabil geschichteten Luftmasse. Rückseitig der Tiefdruckrinne fließt im Nordwesten ebenfalls wieder trockenere und stabilere, aber deutlich kühlere Luft ein.
Am SONNTAGmorgen liegt ausgehend von einem Tief über dem Nordmeer eine Kaltfront etwa entlang einer Linie Hamburg-Saarland. Diese kommt im Tagesverlauf ostwärts voran und reicht am Abend von Rügen bis zum Schwarzwald, wo sie stationär liegen bleibt. Vorderseitig ist die hochreichend labile, feucht und sehr warmen Luftmasse wetterbestimmend. Rückseitig fließt mit westlicher Strömung kühlere Luft ein, die durch einen Höhentrog angefeuchtet und leicht labilisiert wird. Ab dem Nachmittag sorgt Zwischenhocheinfluss über dem Ärmelkanal im Nordwesten Deutschlands für Absinken und Wetterberuhigung.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG überwiegend mäßige und blaue Warmluftthermik. Im Westen  durch Wolkenfelder/Überentwicklungen gestört. Im weiteren Tagesverlauf vermehrt Schauer und Gewitter samt lokaler Unwetter denkbar. Richtung Niederlande zum Nachmittag möglicherweise noch nutzbare CU-Thermik.
Am SONNTAG und MONTAG ist in einem Streifen von NRW über das mittlere Niedersachsen bis in das südöstliche S-H und Mecklenburg recht gute CU-Thermik mit CU-Basen von 1300-1600 m möglich. Örtlich ein verzögerter Thermikbeginn, lokal schwache Überentwicklungen. Jeweils südöstlich und nordwestlich der genannten Zone neigt es vermehrt zu abschirmenden Wolkenfeldern und/oder stärkeren Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bildet sich mäßige bis gute Thermik, die von Westen her zunehmend durch Abschirmung gedämpft und durch Überentwicklungen gestört wird.
Am SONNTAG kann sich im Nordwesten geringe bis mäßige Wolkenthermik bilden, die durch Abschirmung gehemmt wird. Im restlichen Gebiet wird bei Abschirmung und Überentwicklungen keine nutzbare Thermik erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG bis zum Mittag unter einer tiefen Absinkinversion meist nur geringe Blauthermik oder keine nutzbare Thermik. Am Nachmittag teils mäßige Wolkenthermik, die von Westen her durch aufziehende mittelhohe Wolken und teils kräftigen Überentwicklungen zunehmend gestört wird.
Am SONNTAG verbreitet schauerartige Niederschläge, teils gewittrig, keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Thursday, 30. July 2020 Top 10 im Alleingang: U25 Piloten unter den Schnellsten translate news

Die vergangene Runde wurde von den Junioren aus Homberg/Ohm dominiert. Simon Briel und Christian Lampert waren nördlich der Rhön und entlang des Thüringer Waldes unterwegs. Platz zwei belegten diese Runde Philipp Lauer und Dominik Biesenecker vom AC Lichtenfels, die sich im westlichen Oberfranken ihre Speedpunkte abholten. Gefolgt von Lukas Brune und Leon Bohnenkamp aus Oerlinghausen auf Platz drei, die südlich Bielefeld und Münster im Jojo auf Punktejagd gingen.
Diese bereits neunte Runde der verkürzten Coronasaison war von einem Zwischenhoch am Samstag geprägt. Auf der Schwäbischen Alb bildeten sich immer wieder Aufreihungen und teils starke Bärte jenseits der fünf Meter.
So nutze Tobias Pachowsky, der schnellste Junior an diesem Wochenende, geschickt die Aufreihungen auf Alb und dem Altmühltal und legte einen sagenhaften 127,61 Punkte Flug auf einem gut gefülltem Discus 2a hin. Da jedoch der zweite Junior aus seinem Verein fehlte, brachte ihm dieser Flug nur den Rundenplatz neun und somit 42 Punkte für den FC Eichstätt.
Er freute sich jedoch sicher über den Drittschnellsten Flug Deutschlands an diesem Tag. Ebenso fehlten Simon Schröder (Bad Wörishofen) mit 126,36 Punkten auf Platz zehn und Lukas Esser vom FSV Sinderfingen mit 125 Punkten auf Platz elf die zweite Frau bzw. der zweite Mann.
Eric Schneider von der FSG Hammerburg konnte sich erneut über den Flug von Peter Wagner freuen, mit dem sie Rundenplatz vier und somit die Tabellenführung weiterhin behaupten können. Jedoch haben die Oerlinghausener einen Punkt gut gemacht und Hammelburg hat nur eine knappe Führung von 5 Punkten.
So bleibt es 4 Runden vor Saisonende spannend um die Liga und es wird sicher noch den ein oder anderen Wechsel an der Tabellenspitze geben, da noch einige Vereine auf Schlagdistanz zum Titel sind.
 
Martin Söll (OLC-Redaktion)
 
Am Abend reihten sich die Wolken auf.
Aufreihungen auf der
Schwäbischen Alb (Foto: Dirk Ströbl).
Perfektes Speed-Jojo
von Tobias Pachowsky am Samstag
 

Tuesday, 28. July 2020 FLG Piloten in der falschen Liga translate news

„Langsam wird’s peinlich“, so Philipp Söll nach seinem Bundesligaflug am Samstag. Gemeint hatte er damit erneut seine Streckenwahl im Jojo auf der Schwäbischen Alb. Da dies jedoch die thermisch aktivste Ecke in Süddeutschland war, musste er seine speed für die Ligapunkte erneut hier holen.

Morgens schnell noch Wasserballast getankt, ging es für Ihn und Dirk Ströbl zunächst gar nicht gut los. An einer Schauerlinie bei Ehingen abgeprallt waren sie kurz nach ihrem Start bereits tief über dem Blaubeurer Teilort Asch zu sehen und suchten einen passenden Aufwind. Nachdem sie einen starken Bart, wie die Aufwinde in der Fliegersprache genannte werden, gefunden hatten hieß es Knüppel nach vorne. Mit einem Kreisfluganteil von 8 % ging es für die beiden die nächsten 150 Minuten flott zwischen 1500 m und 2300 m auf der Alb voran. In Summe flogen sie in 4 Stunden über 600 Kilometer weit.
Bereits vor Ihnen gestartet flog derweil der Blaubeurer Vereinsdoppelsitzer Arcus mit Joachim Krais und seinem Vater Heinrich Richtung Westen. Sie hatten das Ziel Genf zu sehen, was sie auch schafften. Lediglich am Einstieg in den Schweizer Jura hatten sie kurz Probleme, verloren an Höhe und kamen tief. Doch der routinierte Bergflieger Krais konnte geschickt die Aufwinde nutzen um wieder an Höhe zu gewinnen. Am Ende kam eine Wertungsdistanz von über 724 Kilometer zusammen.
Zu Hause am Heimatflugplatz landeten derweil Ströbl und Söll zwischen den holländischen Fluglagergästen vom AC Nistelrode. Da der Sonntag nur schwache Thermik brachte, die durch lebhaften Westwind vertrieben wurde, stand bereits am Samstag die Wertung der FLG. Mit sagenhaften 143 km/h über die Wertungszeit holten Philipp Söll und Dirk Ströbl nicht nur den schnellsten Schnitt des Tages, sondern auch die Plätze zwei und drei in der diesjährigen Speed Wertung in Baden-Württemberg. Zusammen mit dem Flug von Joachim Krais von 115,53 km/h reichte dies mit über 40 Punkten Vorsprung bereits zum Dritten Rundensieg in dieser Saison.
Sogar der schnellste Verein der ersten Liga war über 20 Punkte langsamer als die Blaubeurer. In der Tabelle haben die Blaubeurer mit 19 Punkten beinahe eine Runde Vorsprung vor dem LSV Hofgeismar, der am Sonntag den FSV Laichingen auf den Dritten Tabellenplatz verbannte.
Die letzten vier Runden wollen die Blaubeurer nochmal alles geben um die Tabellenführung bis zum Ende der Saison zu behaupten. In der weltweiten Liga Betrachtung liegen die Blaubeurer in dieser coronabedingten verkürzten Saison auf dem sechsten Platz der 983 Segelflug Vereine weltweit.
 
M.Söll
 
Bereits am Morgen eine
gute Optik nach Westen.
Philipp Söll kurz vor seinem Start.
Die schnellsten Segelflugpiloten
Deutschlands Dirk Ströbl und Philipp Söll.

 


Monday, 12. May 2014 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Kräftiger Südwestwind ermöglichte im Schauerslalom durchaus schnelle Flüge am Hang
Ein Wochenende, dass eine breite Palette an Wetter zu bieten hatte liegt hinter uns: Fronten aller Arten, Warm- und Kaltluft, Labilität mit Schauern und Gewittern und dazu jede Menge Wind. Geflogen wurde aber trotzdem.
Samstag:
Der Samstag stand ganz im Zeichen der aufziehenden Front des Tiefs über den britischen Inseln. Gut im Satellitenbild erkennbar liegen die vorlaufenden Abschirmungen wie ein Fächer von der Ostsee bis runter in den Südwesten Deutschlands. Da sich das ganze System (inklusive nachfolgendem Regen) zügig in Richtung Osten verlagerte, war mancher Flug ein Wettlauf gegen den thermikvernichtenden Aufzug. So mancher Flug endete dann schon vor Erreichen des Heimatflugplatzes (oder es musste der Motor zu Hilfe genommen werden). Thermisch gesehen auf der - sich zunehmend verdunkelnden - Sonnenseite lagen die Bereiche zwischen im Osten und Südosten, wo die Abschirmungen zuletzt ankamen. Sonst musste man die schmale Lücke zwischen Basisanstieg und einsetzendem Regen an einem der schon gut angeblasenen Hänge
nutzen.
Sonntag:
Hangfliegen war dann auch das Thema am Sonntag: Die Fronten des Tiefs waren - getrieben durch den kräftigen Wind - in weiten Teilen kein Thema mehr. Reste sind noch im Satellitenbild am östlichen Alpenrand erkennbar. Statt dessen war jetzt die labile Kaltluft da, die dichteren Wolken im Norden gehören zu der durchziehenden Okklusion südlich des Tiefkerns. Durch den Tiefdruckeinfluss blieb die Luftmasse labil, zahlreiche Schauer lösten sich mit offenen Bereichen dahinter ab, denn über dem nassen Boden hinter einem Schauer macht die Thermik ja bekanntlich erst einmal Pause. Und der Wind hielt das ganze Geschehen abwechslungsreich. Da wundert es nicht, dass sich viele beispielsweise ans Wiehengebirge oder die Bergstrasse zurück zogen - auch wenn man bei den Schauern mitunter das Gefühl bekommen konnte, eher an/in einer "Waschstrasse" zu fliegen ...

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Monday, 12. May 2014 Vereinsbericht zur Liga-Runde: AeC Bad Nauheim translate news

Weder Samstag noch Sonntag konnte ein wertbarer Flug von Ober Mörlen durchgeführt werden. Durch die hoffnungslose Schauerwetterlage am Samstag fand nur ein F-Schlepp statt, der Schulbetrieb musste danach aufgegeben werden.
Der Sonntag war keine klassische Rückseite, die feuchte Kaltluft einfach zu labil. Sobald Einstrahlung erfolgte, kochte die Luft über und es kam eine Schauerserie nach der anderen. Die einzige Chance Punkte für die Bundesliga zu bekommen, bestand im Hangflug. Daher kam der Entschluss für Lars Liebert mit Co Lorenz Dierschke im Duo "OM" eine Hangeinweisung vorzunehmen und die Eigenheiten der Bergstrasse zu vermitteln. Weiterhin Thomas "Ello" Liebert mit seiner LS4 "1R", Tobias Meiler "AT" und später kamen noch Oliver Stehr "T" und Philip Pütsch "PP" hinzu. Ich war mit meinem Flugzeug "RH" vertreten.
Die Gastfreundschaft in Bensheim ist absolut vorbildlich, vielen Dank das wir starten durften, immerhin kamen 6 Gäste auf den Flugplatz.
Der Aufbau folgte direkt am Start, dadurch hatten wir kurze Wege. Nachdem Aufbau von 4 Flugzeugen, AT, OM, 1R, RH zeigte uns der Wetterkoch seine Laune und es ergoss sich ein kalter Schauer über dem Platz. Vorher konnten einige Bensheimer schon an der Winde starten. Nach dem abledern, startete Tobias als erster, danach Thomas und der Duo mit Lars und Lorenz.
Die Windenstarts bei dem Seitenwind waren nicht einfach, jedoch kamen wir alle sicher an den Melibokus. Dieser enttäuschte am Anfang OM und mich, so das wir hier tief mit anderen ein absaufen verhindern mussten. Nach 15min. sehr tiefes fliegen über dem Schloss Auerbach teilweise unter Flaggenhöhe, gelang der Aufstieg und der erste Schenkel konnte nach Norden btw. Süden angefangen werden. Lars und Lorenz hatten zu dieser Zeit einen Schauer bei Burg Frankenstein und flogen zuerst nach Süden.
Danach musste immer wieder die Wetterlage sehr gut beobachtet werden. Es war parken und warten am Melibokus, oder bei Heidelberg notwendig um die Schauerstaffel über die Odenwaldkante ziehen zu lassen. Dadurch änderte sich auch immer wieder die Windrichtung und Stärke, so das Thermik mitgenutzt werden musste um überhaupt vorwärts zu kommen.
Ello hatte als erster seine 4 Schenkel für die Bundesliga und nutzte eine trockene Phase in Bensheim zur Landung. Phillip landete kurz danach und beide konnten Ihre Flugzeuge im trockenen abbauen. Danach frischte der Wind nochmals auf und der Rückweg von Heidelberg war für AT, T, OM und RH kein Problem. Im Odenwald ging jedoch ein Gewitter mit Blitz nieder, was dann doch die labile Wetterlage deutlich zeigte. In Bensheim war immer einer am Wetterradar und versorgte uns alle mit entsprechenden Infos.
Nachdem mein 4. Schenkel an der Frankenstein erflogen war, entschloss ich mich zur Landung. Der Seitenwind machte diese nochmal interessant.
AT und OM wollten den guten Hangwind nochmal nutzen um den Schnitt für die Liga zu verbessern. Dabei zeigte die Bergstrasse Ihre Launen. Tobias konnte noch vor dem nächsten Schauer landen. In aller Eile rüsteten wir seinen Flieger ab. Oliver musste im beginnenden Regen landen, war aber kein Problem.
OM hatte weniger Glück auf dem Rückweg von Heidelberg und der Wind drehte auf südliche Richtung, so dass Sie keine Chance hatten Bensheim zu erreichen. Ein sichere Landung auf einem harten Acker war die richtige Entscheidung und mit einer kurzen Rückholtour kamen alle gesund und munter wieder in Ober Mörlen an. Der Sonntag mit seinem Wetter wird sicherlich in Erinnerung bleiben. Es hat sich gelohnt und folgende Punkte für die Liga konnte erflogen werden:
Tobias Meiler 238,04 km/ 86,17 Punkte
Rainer Reubelt 222,41 km/ 82,76 Punkte
Lars Liebert 216,28 km/ 80,48 Punkte
Thomas Liebert 186,38 km/ 72,38 Punkte
Oliver Stehr 152,99 km/ 62,13 Punkte
Philip Pütsch 91,58 km/ 34,08 Punkte
Das ergab in Runde 4 einen 5. Platz mit 16 Punkten. Gegen die guten Bedingungen am Wiehengebirge war nicht anzukommen, 335 Punkte gegenüber 249 Punkten zeigt wie gut die Hangflugmöglichkeiten im Norden sind.
In der Gesamtwertung konnten wir uns auf den 18. Platz verbessern. Eine Topleistung von allen Teilnehmern. Da alle Starts in Bensheim gemacht wurden, ändert sich die Vereinswertung nicht. Mal sehen was Runde 5 ergibt.
 
Weitere Bilder bei mir auf der Homepage unter www.dg600.jimdo.com
 
Text und Fotos: Rainer Reubelt
 
Vor dem Start in Bensheim
- noch ist es trocken
Immer wieder zogen Schauer durch
Lars Liebert mit Co Lorenz Dierschke
im Duo
 
 

Monday, 12. May 2014 Vereinsbericht zur Liga-Runde: SFV Mannheim translate news

Auch beim SFV Mannheim war in Runde 4 Hangflug angesagt. Der Ritt an der Bergstraße brachte den dritten Rundenplatz.
Nachdem der Samstag bei bedecktem Himmel im Rhein-Neckar Delta keine Möglichkeiten zum Streckenfliegen bot, wollten wir am Sonntag wenigstens noch einen Ehrenpunkt holen. Nur eine Handvoll Leute trafen sich frühmorgens zum Ausräumen, waren doch Schauerstaffeln, Gewitter und kräftiger, böiger Wind angesagt. Aber immerhin stand der Wind nahezu auf West, also müsste doch am Odenwaldhang was gehen!
Eine Lücke zwischen den Schauern nutzend, starteten Swen Holtmann, Michael Petzold und Lutz Heydecke mit Kurs auf die Hangkante bei Heidelberg. Für Lutz auf seiner LS7 wurde das sportlich, da nur die Winde zur Verfügung stand und immerhin 13 km bis an die Hangkante zurückzulegen waren. Aber der Anschluss klappte, und so konnten wir zu dritt die 60 km lange Hangkante zwischen Wiesloch und Darmstadt viermal hintereinander „abreiten“. Der Wind in der Höhe um die 50 km/h sorgte für problemloses Vorankommen, auch wenn zwischendrin einige Waschstraßen in Form von linienförmigen Schauern zu queren waren.
Gegen 15 Uhr hatte jeder seine 250 km in der Tasche - wie sich später rausstellte, brachte uns das einen hoch zufriedenstellenden dritten Platz in der Rundenwertung. Da nimmt man auch gern in Kauf, beim Abrüsten noch ein weiteres Mal nass zu werden! Ohne die Bundesliga hätten wir womöglich gar nicht erst zusammengesteckt…
 
Michael Petzold

 


Monday, 12. May 2014 Vereinsbericht zur Liga-Runde: LSV Bückeburg-Weinberg translate news

Der Samstag begrüßte uns mit am Hang aufliegender Staubewölkung. Aufgrund dieses Umstandes und dem angekündigten Regen bedurfte es einiger Überredungskunst von Fix, um für den nötigen Ligakader an diesem Tag zu sorgen. Fix: "Heute ist Pflicht, morgen ist Kür!" 
Mit sich hebender Wolkendecke begannen wir mit den Starts. Das Vorfliegen in Richtung Westen zeigte, der Hang ging nicht extrem stark, doch sehr satt und zuverlässig. Gewiss war jedoch, dass ein "übersetzen" zum Ith heute auf Grund der vorerst niedrigen Bewölkung - gerade mit den Clubklassefliegern - schwierig werden könnte. Vorerst begannen wir die Jagd auf die Punkte am zweiten Sender (bei Lübbecke), wobei sich die Crew des Duo Discus erfolgreich bis Kilometer 38 (auf Bückeburg) vorwagte. Die Konstanz des Hangs bestätigte sich bis zum Süntel, jedoch unterließen wir erst einmal den Versuch Richtung Ith zu gleiten.
Bereits auf dem zweiten Schenkel wurden wir im Westen (hinter Lübbecke) etwas nass. Der Entschluss erneut Richtung Osten zu fliegen wurde durch Funksprüche über die geringen Ausmaße des Regengebietes unterstützt - Flughöhe und gut ausgebaute Handynetze sei dank! Der Hang trug immer besser, jedoch erreichte beim Rückflug in Richtung Westen das massivere Regengebiet die westlichen Ausläufer des Haupthangs auf Höhe Vennebeck. Doch auch im leichten Regen trug der Hang noch ausreichend stark, um bis zum zweiten Sender (Höhe Lübbecke) ausfliegen zu können. Der Rückflug klappte trotz leichtem Regen problemlos. 
In Anbetracht der Bedingungen kann festgehalten werden, dass der Tag von uns optimal genutzt werden konnte und wir entspannt auf die Kür am Sonntag warten konnten.
Nachdem am Samstag die Führung der Runde 4 herausgearbeitet wurde, galt es am Sonntag diese Führung zu halten. Dies gelang uns leider nicht, da wir auf den vierten Platz abrutschten. Dennoch konnte Sven Buschmeier die Speedpunktzahl mit seinem zweiten Flug am Wochenende von 81,54 Punkten für den LSV Bückeburg von 250,6 Punkten auf 260,36 Punkten erhöhen. Da wir die Regenschauer am Vormittag noch abgewartet haben, starteten wir um 12 Uhr mit Mario Armitter(ASW 19), Lennart Nerge/Tobias Werner(ASK 13) und Sven Buschmeier/Christian Barton (Duo Discus). Auch andere Piloten aus Braunschweig und Aue Hattorf nutzten die Hangwinde, um Ligapunkte sammeln zu können. Gegen 14 Uhr traten jedoch zwei Schauer am Hang so zusammen, dass ein Weiterflug nicht möglich war. Glücklicherweise kamen alle Bückeburger noch rechtzeitig zurück. Obwohl die Wetterbedingungen für viele Vereine nicht optimal waren, können wir mit 17 von maximal 20 Ligapunkten sehr zufrieden sein.
 
Florian Gille & Sven Buschmeier
 
Sven und Christian vor dem Start am Sonntag
Windenstartbetrieb in Bückeburg
Tobi bereitet die ASK13 vor
 
 

Monday, 12. May 2014 Grand Prix Tag 4: Australisch-britisches Duo brennt ein Feuerwerk ab translate news

Favorit Sebastian Kawa holte am Montag mit Platz 9 nur einen Punkt, führt mit 24 Punkten aber weiter die Gesamtwertung an.
Parker gewinnt vor Young und Galetto
Die Tasksetter schickten das Feld heute auf eine 220km Aufgabe: Von Sisteron nach Orpierre- Col de Cabre- Guillaume-Caduc-Digne-Checkpunkt N und zurück.
Der Abflug um 14.45 klappte heute viel besser, alle Piloten konnten gleichzeitig und annähernd gleichhoch abfliegen. Die ersten beiden kurzen Schenkel boten keine Gelegenheit für irgenwelche Ausreißversuche. Das änderte sich jedoch auf dem Kurs zum Guillaume. Ein 6erPulk mit Galetto,Young,Parker, Mracek,Zube und Veron setzte sich langsam nach vorne ab, immer nah am Kurs, nicht viel Versuche nach rechts oder links, während viele Piloten offensichtlich nicht zu tief den Guillaume erreichen wollten und immer wieder ab vom Kurs nach dem Bart, der sie richtig hoch bringen sollte. Das zahlte sich nicht aus. Das Sextett erreichte in etwas mehr als 2000m die Wende und hatte da schon einen Vorsprung von 5-10km auf die Verfolger. Dann begann die Stunde von Parker/Young: Ohne zu fackeln flogen sie in den Parcours immer etwas über 2000m und erreichten ohne Kreis in 2500m die nächste Wende. Die vier Begleiter kreisten zu Beginn des Schenkels mehrfach stiegen dabei aber nicht viel besser ais das Spitzenduo im Geradeausflug. Schnell hatten diese einen Vorsprung von 10km auf Galetto und Co und 30 auf das Hauptfeld.
Der kurze Schenkel nach Digne ließ die Höhe wegschmelzen, gewendet wurde knapp unter 2000m. Genauso lief es im Feld - mit entsprechendem Zeitversatz. Die beiden Führenden mussten auf dem Weg nach Hause bis auf 1400m runterfliegen, bekamen dann aber den rettenden Bart für den Endanflug. Die Verfolger konnten dahinter noch ein wenig aufholen, an mehr war nicht zu denken. Mit einem 130er Schnitt erreichten sie zeitgleich Sisteron, wobei Young 12 Sekunden für zu geringe Höhe kassierte.
Der Brite Youg lieferte übrigens schon am ersten Wertungstag ein super Rennen ab, das jedoch wegen eines negativen Abflugs
nicht gewertet wurde. Uli konnte wieder punkten und Didier Hauss 3 Punkte auf Kawa gutmachen.
 
Georg Theisinger

 

Aufgabe Tageswertung Gesamtwertung

 


Monday, 12. May 2014 Grand Prix Tag 3: Taylor gewinnt vor Kawa und Vidal translate news

Tilo Holighaus ging am Sonntag punktemäßig leider leer aus.
Espresso, Espresso- klein -heiß- bittersüß
Nachdem es den ganzen Vormittag geregnet hatte, ging dann nachmittags das Fenster auf: Eine 70 km Aufgabe doppelt umrundet stand auf dem Zettel: Nach Westen den Chabre entlang, 20km nach Norden, zum Checkpunkt Süd und nach Sisteron.
Ein Teil der Aufgabe wurde schon vor dem Abflug entschieden. Während die Masse der Piloten am Haushang im Südosten des Platzes nicht über 1400-1500m NN kam, gelang es einigen Piloten in eine komfortable Abflugposition zu gelangen. Aboulin und Schröder im Westen der Linie (2000NN), Hauss im Norden(2300NN), Vidal und Kawa weit im Osten(2200NN). Diese Piloten konnte mit fast maximaler Höhe die Linie mit exakt der Öffnung überfliegen(süß). Die anderen mussten deutlich tiefer bzw später das Rennen angehen(bitter). Schröder und Hauss eröffneten das Rennen, das direkt in den Hang des Chabre führte, der auch nicht enttäuschte. Didier wendete als erster und gab mächtig Gas auf dem Kurs nach Norden. Seine Verfolger kurbelten einmal hinter ihm, was dazu führte, dass sie ihn auf dem 3. Schenkel einholten mit einem Höhenplus von ca.300m. Danach ging alles seinen Gang. Der Spitzenpulk gab Gas und bei immer besseren Bedingungen war an ein Einholen nicht mehr zu denken. 
Ausgebufft flog Kawa, der hin und wieder eine scheinbar unkonventionelle Entscheidung trifft: bei der zweiten Runde verzichtete er auf den Chabrehang und suchte im Luv die Thermik. Strait ahaid Bruce Taylor, und das als Hochgebirgsspezialist. Toll Uli Schwenk, mit einem mageren Abflug weit nach vorne geflogen.
Tageswertung: 1. Taylor 10P, 2. Kawa 8P,  3. Vidal 7P
Noch zwei Anmerkungen: 1.Tracking ist toll, besonders wenn es keine Aussetzer hat an den kritischen Stellen.
2. Das Abflugprozedere sollte optimiert werden, wie auch immer. Es schmerzt zu sehen, dass Piloten von Anfang an chancenlos in Rennen gehen müssen, besonders bei so kurzen Strecken.
 
Alle Wertungen gibt es unter: www.sgp.aero/final2014
 
Georg Theisinger

 


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