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Mittwoch, 15. August LSG Fallersleben: Vom Wetter ausgebremst Artikel übersetzen

Beim Endspurt um die Aufstiegsplätze wollten die Ummeraner in Runde 17 gleich am Samstag gut vorlegen und so gingen Kathrin Busse (ASW19), Lothar Kaps (ASW22), Peter Meurers (LS1f), Helge und Franz Liebertz (ASH25e) und Benno Beesten (Nimbus 4M) für die LSG in die Luft. Die Bedingungen waren durch die Nähe zum Trog aber sehr inhomogen und wer überhaupt vom Platz weg kam, fand sich schnell in einem Kampf ums Obenbleiben wieder. Bezeichnend war, dass sich das Wetter lokal ungewöhnlich rasch änderte und etliche taktische Entscheidungen bald ungünstig erscheinen ließ.
Peter musste dann auch in Celle-Scheuen zwischenlanden, Kathrin und Lothar kamen gar nicht von Ummern weg. Helge und Benno legten nach einem kurzen Gegenwindschenkel bald Ostkurs an. Mit Rückenwind konnten sie unter schönen Cumuli zügig bis zur Elbe vorankommen. Im Norden zeigten sich dabei bereits mächtige Schauer, die unsere Ligapiloten auf dem Rückweg massiv ausbremsten. Benno versuchte es mit dem Umfliegen der Regengebiete und wählte seinen Flugweg nach verbliebenen Sonnenflecken. Helge setzte auf Durchgleiten und Anschlussfinden. Das war zwar riskanter, aber auch schneller. Für Benno wurde der sichergeglaubte Endanflug gegen 40 km/h Wind dann noch mal spannend, als es 10 km vor dem Heimatplatz zu regnen begann. Bei einer Sollgleitzahl von 12 machte der Nimbus 14; passte also.
Dass die beiden Wertungsflüge vom Samstag nicht weit reichen würden, wurde schon in den ersten Abendstunden klar. Also versuchte eine ansehnliche LSG-Flotte am Sonntag, einen dritten Flug in die Wertung zu bringen oder sogar die Flüge vom Samstag zu toppen. Bernd Meindermann (LS1f), Peter Meurers (LS1f), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16), Johan Vanhoyland (Discus bt), Rita Susenburger (ASW19), Doreen Sobotta (Twin III), Arne Brüsch (Std. Cirrus) und Katrin Balke (DG300) mühten sich in der warmluftgeprägten mäßigen Blauthermik einige Streckenkilometer zu sammeln. Letztlich übertrafen dabei nur Bernd und die in Pritzwalk gestartete Antje Philipp (ASW24) die Ligamindestwertungsgeschwindigkeit. Damit war für die LSG in der Rundenwertung zwar nur Platz 23 drin, weil jedoch die Aufstiegskonkurrenten aus dem Osten auch nur moderat punkten konnten, mischt die LSG weiter mit im Kampf um die Aufstiegsplätze und freut sich auf zwei weitere spannende Runden.
 
Benno Beesten
 
Am Samstag: Licht …
 … und Schatten
Am Sonntag: etwas für Liebhaber
ungewöhnlicher Wolken
 
 

Mittwoch, 15. August SFZ in der Alpenliga und bei den Junioren "hui", in der Bundesliga "pfui" Artikel übersetzen

Während sich das U 25 Team des SFZ Königsdorf an der Tabellenspitze weiter absetzt und man auch in der internationalen Alpenliga mit Vorsprung in die beiden Finalrunden geht, rutscht das SFZ in der Bundesliga in der Tabelle weiter ins Mittelfeld ab.
Samstag schwierige Bedingungen in Königsdorf
Der Samstag sah zunächst als der bessere Flugtag des Wochenendes aus und so waren in Königsdorf auch einige am Start, um Ligapunkte zu sammeln. Allerdings gestaltete sich die Thermik deutlich unzuverlässiger, als erwartet. So mussten mit Nikolai Wolf, Patrick Wölfel und Emanuel Schieck alle drei Junioren außenlanden. Immerhin landete Emanuel innerhalb des 15 km Kreises, so dass zumindest er eine Ligawertung schaffte: 45,8 km/h standen für ihn in der Wertung. Thomas Wolf und das Doppelsitzergespann Benjamin Bachmaier/Thomas Mattern erzielten im Alpenvorland Wertung von jeweils gut 69 km/h. Lukas Keibel und Mathias Schunk waren die einzigen, die sich in den Bergen versuchten, um eine Alpenliga Wertung zu erzielen. Sie taten sich doch noch schwerer, da die Basis dort recht tief war und am Ende standen für die beiden 64,4 km/h in der Wertung. Bei den Junioren startete sowohl Michael Wisbacher, als auch Johannes Beyer jeweils auf seinem alten Heimatflugplatz, Führt, bzw. Stahringen. Beide erzielten Wertungen von gut 90 km/h. Schnellster Königsdorfer war ebenfalls einer, der von seinem alten Flugplatz aus gestartet war, nämlich Hans Trautenberg von Amberg aus, der es auf 101,9 km/h brachte.
Sonntag ebenfalls schlechter als gedacht
Auch der Sonntag zeigte sich segelfliegerisch nicht von seiner besten Seite. Lediglich Thomas Wolf und Jochen Vogel gelang es die schlechte Thermik zu Beginn an der Benediktenwand und in der Jachenau zu überbrücken, während Nikolai Wolf in Fall außenlanden musste und sowohl Jonathan Cross, als auch Emanuel Schieck erst gar nicht so weit kamen. Thomas Wolf und Jochen Vogel flogen anschließend noch ins höhere Relief und erzielten mit 87,8 km/h, bzw. 75,9 km/h die noch zwei fehlenden Wertungen für die Alpenliga.
Alpenliga Vorsprung etwas geschmolzen, Junioren bauen Führung aus
Nach den zwei Rundensiegen der letzten beiden Wochenenden flog das SFZ in der Alpenliga diesmal auf Rang sieben und verliert damit auf den Rundensieger und Tabellenzweiten SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich sechs Punkte. Der Vorsprung des SFZ beträgt jetzt noch 48 Punkte. Die Junioren landeten auf Rundenplatz drei und da der Tabellenzweite und einzige Club, der unsere Youngsters theoretisch noch vom Thron stoßen könnte, der AC Lichtenfels nicht über Rang 30 hinauskam, führt unser U25 Team nun mit 86 Punkten Vorsprung die Tabelle an und könnte bereits am kommenden Wochenende den Sack dicht machen.
In der Bundesliga weist die Tendenz nach unten
In der deutschen Bundesliga dagegen, brachten auch die Flüge von den alten Heimatplätzen das SFZ nicht wirklich voran, am Ende landete man nur auf Rang 21, was lediglich einem einzigen Trostpunkt entspricht
 
Mathias Schunk

Dienstag, 14. August SFG Giuini: Es geht weiter voran Artikel übersetzen

Nach dem Durchzug der Kaltfront stellte sich am Samstag ein kräftiger Westwind ein, der dafür sorgte, das sich die Cumuli angenehm aufreihten. Anfangs noch ein wenig zäh, mit im unteren Bereich zerrupfter Thermik, wurden die Bedingungen im Tagesverlauf immer besser. Auf der Windachse flogen 4 der 6 gestarten Bundesligapiloten. 2 Piloten, Stefan Kuse und Alex Meinicke umrundeten Stuttgart. Alex (LS-1f, RP) bewältigte dabei ein angemeldetes 667km FAI Dreieck.
Für die Liga schneller war natürlich ein JoJo in der Windachse. Nils Koster und Jan Hertrich flogen dabei nördlich, Dieter Bartek und Uwe Melzer südlich der Kontrollzone Nürnberg. Die Nordroute stellte sich als die bessere Wahl heraus. Nils (Arcus T, E2) war mit einem 150ziger Schnitt klar der Schnellste, gefolgt von Jan (LS-8t, EO) und Buddy (LS-4WL, UY). Ein toller Flugtag mit richtig großen, schnellen Flügen - Fun pur.  Leider war der Sonntag, schon mit warmer Pampe und blau, enttäuschend.
Aber Rundenplatz 4 ist dieses Jahr bisher das beste Ergebnis und bringt uns 17 Punkte. Nach der recht miesen ersten Liga-Saisonhälfte stehen wir nun auf Rang 13 der Bundesliga-Tabelle. Jetzt in den letzten beiden Runden vernünftige Ergebnisse und die Katastrophensaison nimmt doch noch ein versöhnliches Ende...
 
Uwe Melzer
 
Odenwaldeinstieg
Schöne Aufreihungen
Gute Steigwerte, hohe Basis

 


Montag, 13. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Runde 17 - Drei Runden vor Schluss zeigt sich das Wetter von einer in diesem Sommer fast ungewohnten Weise: Kaltluft hatte die Hitze vertrieben und plötzlich fühlt sich das Wetter wieder so an, wie man es diesen Sommer kaum gewohnt war: Kaltluft bringt am Samstag schnelle Schnitte und Warmluft am Sonntag eher zähe Verhältnisse.
Aber zumindest konnte man überall Punkte für die Liga erfliegen, da zeigt sich diese Runde nicht anders als die meisten dieser Saison - auch wenn sich regional die Bedingungen deutlich unterschieden.
Samstag:
Das zeigt schon der Blick auf das Satellitenbild vom Samstag: Morgens lag noch eine Kaltfront zwischen Pfalz und Kieler Bucht. Getrieben durch den kräftigen Westwind auf der Südseite eines Troges über Südskandinavien überquerte sie (oder eher ihre Reste) am frühen Nachmittag bereits die Oder und auch die Feuchte zwischen Franken und Oberlausitz ging immer mehr auf. Rückseitig
bot sich ein Bild, das man so auch in den Mai verorten könnte: Im Wind reihte sich in der Kaltluft Wolkenstraße an Wolkenstraße. Lediglich im Norden war es im Bereich der höhenkalten Luft des Troges schaurig-labil und auch am Alpenrand störten durchziehende Cirrenfelder. Ansonsten war aber die Taktik relativ eindeutig: Die Strecken in Windrichtung und der Reihungen versprachen die schnellsten Schnitte.
Sonntag:
Am Sonntag hielt dann der Sommer wieder Einzug. Aber statt der hochreichend thermisch gut geschichteten Warmluft wie in den Vorwochen, war es diesmal eine doch eher August-typische Luftmasse: Warm, blau und vor allem im Norden im Einfluss einer Warmfront mit hohen und mittelhohen Abschirmungen garniert.
Wer hat was draus gemacht?
So zeigt der Blick auf die Flugspuren dann auch, das der Schwerpunkt der Füge am Samstag lag. Selbst die Tendenz die Strecken als JoJo in Windrichtung zu legen, lässt sich in den Strukturen erkennen. Natürlich lassen sich z.B. Schwarzwald aber auch die Eifel quer zum Wind als gute Bereiche ausmachen, aber die waren ja auch schon etwas früher am Tag nutzbar und im Süden dazu der Wind weniger markant. Dagegen fehlen die typischen Rennstrecken vom Thüringer Wald bis in den Bayerischem Wald fast vollständig.
Was aber beide Tage gemein haben: Es war nicht die Runde für den Norden ...
Davon ungestört geht die Jagd um den Titel zwischen Aalen und Bayreuth weiter. Dieses Mal mit dem besseren Ende für die Aalener, die diese Runde für sich entscheiden konnten. Und auch wenn die Flüge am Ende nicht die absolute Spitze der Liga-Speed darstellen, war es vor allem die mannschaftliche Stärke, die beeindruckend und (mit)entschiedend war. Dafür lohnt sich auch mal ein Blick in die "weiteren Flüge", der zeigt, was auch in der "zweiten Reihe" für Schnitte geflogen werden. Steffen Schwarzer und Dieter Walz wählten dabei die Taktik, entlang der Alb mit dem Rückenwind ihre Speed zu machen. Wolfgang Gmeiner dagegen wählte den Weg nach Norden, um zwischen Heibronn und Regesburg die Reihungen/Rückenwind zu nutzen.
Am Ende waren es nur rund 2km/h (und das bei einer Gesamtspeed von hervorragenden 372km/h), die die Aalener als Vorsprung zu Rang 2 erflogen. Auf den kam das Team des FSC Obenwald Walldürn, angeführt von Phillipp Kapferer/ Stefanie Willard, die mit 135km/h den schnellsten Flug der Liga zwischen Odenwald und Oberpfalz absolvierten. Aber auch die folgenden Teams aus Donauwörth und Ludwigshafen hatten jeweils mindestens einen schnellen Flug in der Wertung.
Michael Gsell erreichte 132km/h, Nils und Jürgen Koster (die von Landau aus unterwegs waren) erreichten 134km/h. Nicht ganz optimal lief es dagegen für die Bayreuther, die in dieser Runde "nur" auf Rang 8 landeten. Deutlich später machte es dort auf und die Ausbreitungen ließen keine so schnellen Schnitte zu, wie 200km weiter westlich. Mit 12 Runden-Punkten musste man 8 Punkte auf Aalen abgeben, die in der Tabelle nun wieder in Führung gehen konnten. Die 3 Punkte Rückstand lassen aber noch alle Möglichkeiten offen. Mit dem Spitzendou kann inzwischen lediglich noch die FG Schwäbisch Gmünd mithalten, hat aber mit 29 Punkten Rückstand auf Aalen nur noch geringe Chance, auch weil man mit der Konkurrenz im selben Wetterraum unterwegs ist. Am Tabellenende finden
sich nun auch die ersten Teams, die sich unweigerlich aus dem Oberhaus verabschieden müssen.
Auch in Liga 2 geht es auf die Zielgerade. Und auch das zieht sich durch die Saison, dass in Liga 2 nicht langsamer geflogen wird, sondern ganz das Gegenteil ist der Fall. "Reine Familiensache" mag man beim Blick in die Rundenergebnisse denken: Georg Theisinger und Laurenz Theisinger fliegen im Team mit 134km/h bzw. 133km/h der Konkurrent davon, Florian Theisinger mit Co Yannick Frey war ebenfalls im JoJo zwischen Landau und Würzburg unterwegs. Mit insgesamt 381km/h waren die Pfälzer damit das schnellste Team über beide Ligen hinweg. Knapp gefolgt werden sie vom LSV Hofgeismar. Die Nordhessen erreichen damit nach Platz 2 in Runde 2 ihr bestes Ligaergebnis. Bis in den Nachmittag musste man für einen schnellen Flug auch in Erbendorf warten, aber dann konnten es Ludwig und Edith Mehler laufen lassen ... mit knapp 141km/h flogen sie - ebenfalls den Reihungen im Wind folgend - allen anderen mit Abstand davon.
Auch wenn es 2 Runden vor Schluss noch nicht ganz für eine vorzeitige Meisterschaft für die SFG Steinwald ausreicht, der Vorsprung ist zum LSV Gifhorn mittlerweile wieder auf 30 Punkte angewachsen. Trösten können sich die Niedersachsen aber, dass der eine Punkt für Rundenplatz 25 für den Aufstieg in Liga 1 ausreicht. Nach den ersten Prognosen wird Runde 18 auch von Wetter her spannend, wer
von den Konkurrenten die besten Bedingungen direkt vor der heimischen Platzgrenze hat.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Samstag, 11. August U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe: Teilnehmerkreis wird erweitert Artikel übersetzen

Ursprünglich war geplant, letztendlich erst nach der 19. und letzten Runde das qualifizierte Dutzend zu fixieren (plus sechs Nachrücker). Aber um alles etwas zu entzerren wurden schon mal nach der 14. Runde die Piloten vorbehaltlich des Endstandes informiert/eingeladen … man hatte eben darauf spekuliert, dass sich in den letzten Wochen u.U. nicht mehr viel am Ranking 'U25 Pilotenprofile'  ändern würde.
Nun will man das Qualifikations-Prozedere, abermals entspannen und bezieht einfach die Runde 18 mit ein und erweitert:
Qualifiziert sind diejenigen Piloten, die in Runde 18 und/oder 19 die Plätze 1 – 12 belegten (… und die Voraussetzung ist ein Smiley). Diese Regelung gilt analog für Nachrücker.
Mit anderen Worten: Nach der Runde 18 stehen die Qualifizierten fest, sie werden vom OLC mit einem Mail eingeladen (Versand am 20. August) und ihre Anmeldung sollte dem OLC bis spätestens Donnerstag dem 23. August vorliegen.
Ab Freitag werden dann die Nachrücker gesetzt (deshalb sollten deren Anmeldungen dem OLC auch vorliegen).
Sollten dann in Runde 19 andere Namen ‘beim besten Dutzend‘ aufscheinen, so sind natürlich auch sie teilnahmeberechtigt.
Aber man vermutet … viel wird sich da beim Ranking nicht tun.
Die letztendlich konkreten Einladungen gehen dann am 20. August raus und ggf. am 27. August, also einen Tag vor dem Beginn … aber halb so wild … man ahnt das ja schon als ‘Betroffener ;-)
Habt ihr Fragen, bitte Mail an: mail@onlinecontest.org
 

Dienstag, 08. Mai Blauthermik und ein Punkt für den AC Pirna Artikel übersetzen

Ralf Mandrich und Gerd Fischer unterwegs in der Blauthermik

Die vergangene Ligarunde war geprägt von Trockenthermik und relativ niedriger Basis. Die Piloten des AC Pirna taten sich damit schwer und erflogen nur den 23. Tabellenplatz. Ralf Andrich und Gerd Fischer erflogen am Sonntag 70 und 61 Speedpunkte; jeweils mit einem JoJo über der Sächsischen Schweiz und dem Osterzgebirge. Benny Schüch komplettierte die Wertung durch einen Flug am letzten Wertungstag vom Klixer Pokal. Hier brachte ein Dreieck über Südbrandenburg und Polen 67 Speedpunkte.

Benjamin Schüch


Dienstag, 08. Mai Aus der Winde auf die Rennstrecke Artikel übersetzen

Nachdem in der vergangenen Runde außer einem Trostpunkt für die Erstligisten der FLG aus Blaubeuren nichts zu holen war, hofften die Älbler auf eine gute dritte Runde. Der starke Ostwind am Samstag verblies die noch schwache Thermik über Blaubeuren, sodass zunächst keine der in Blaubeuren gestarteten Maschinen oben bleiben konnte.
Um 13 Uhr schnappten sich Christian Müller und Sebastian Wastl den doppelsitzigen Hochleistungssegler Arcus der FLG. Sie konnten nach einem Windenstart dank des eingebauten Hilfsmotors die ersten kompakteren Wolken erreichen. Der lebhafte Wind ließ sie zunächst nicht schnell vorrankommen. Als gegen später Oliver Stockinger und Joachim Krais starteten, gab es bereits die ersten Aufreihungen die schnelles vorrankommen an der Albkante erhoffen liesen. Beflügelt durch die Aufreihungen startete auch Markus Straub aus der Winde, der jedoch wegen einer zu kurzer Flugzeit nicht in die Wertung kam. Stockinger und Krais flogen ein klassisches Albjojo im perfekten Teamflug, bei dem sie des Öfteren auf die zahlreichen Segler des derzeit auf der Hahnweide bei Kirchheim stattfindenden Hahnweidewettbewerbs stießen. So waren sie am Abend überglücklich mit Rundenplatz 2 satte 19 Punkte zu erfliegen. Da für Sonntag keine Bewölkung vorhergesagt wurde rechnete niemand damit, dass sich noch viel an der Wertung verändern würde. Gegen Nachmittag bildeten sich jedoch eine hohe Bewölkung, welche einige Vereine nochmals Punkte holen ließ. So reichte es mit den Flügen von Oliver Stockinger (93 Punkte) Joachim Krais (91 Punkte) und das Team Müller/Wastl mit 90 Punkten immerhin noch auf Rundenplatz 12. Mit diesen 9 Punkten rutschten die Blaubeurer auf Tabellenplatz 12 hinter die FSV Laichingen ab. Die kommenden 16 Runden werden der FLG jedoch sicherlich einige fliegbare Tage ermöglichen.

Martin Söll
 
Joachim Krais startklar
Der schnellste Blaubeurer, Oliver Stockinger
Morgens schon Bewölkung über Sonderbuch
 

Dienstag, 08. Mai Schwieriges Wetter für Königsdorfer Segelflieger Artikel übersetzen

Nach der überaus erfolgreichen zweiten Ligarunde am vergangenen Wochenende, hatten wir an diesem Wochenende mit dem Wetter schwer zu kämpfen. Die meisten von uns befinden sich momentan auf dem Vergleichsfliegen auf dem Nachbarflugplatz in Ohlstadt. Das Wetter lies jedoch, weder am Samstag, noch am Sonntag eine Wertung zu, so dass Sportleiter Benjamin Bachmaier, jeweils am Nachmittag den Wettbewerb neutralisierte. Danach sind dann noch einige gestartet, um zumindest für die Liga zu punkten.
Samstag nur schwache Thermik im Alpen Vorland
Am Samstag gelang nur dem Doppelsitzer Duo Christoph Kraul/Mark Fingerele mit 43,3 km/h und Mathias Schunk mit 66,4 km/h eine gültige Ligawertung. Sie flogen dabei jeweils im Alpenvorland. Alle anderen scheiterten an der Mindestwertungsstrecke, manche mussten sogar außenlanden.
Sonntag etwas bessere Bedingungen
Der Sonntag entwickelte sich wettertechnisch zunächst nicht besser, eine dicke Hochnebeldecke wollte sich einfach nicht auflösen. Erst gegen 15:30 Uhr konnte man in Ohlstadt starten, zu spät um für die 40 Teilnehmer des Vergleichsfliegens noch eine Tagesaufgabe zu stellen. Dennoch lies man nichts unversucht, um für die Liga zu punkten. Der starke Nordostwind stellte die Piloten dabei vor ziemliche Probleme, ebenso war die Wolkenuntergrenze nicht besonders hoch, so dass die Arbeitshöhe sehr eingeschränkt war. Zwischen Lechtal und Achensee flogen letztendlich alle in den Vorbergen Jojos. Mit 79,8 km/h war Mathias Schunk dabei der schnellste, Thomas Wolf war mit 74,4 km/h nur wenig langsamer. Nikolai Wolf vervollständigte mit 70,4 km/h nicht nur das Bundesliga Trio, sondern war auch schnellster Junior für die U 25 Wertung. Dieses Trio wurde durch Vincent Heckert (66,8 km/h) und Michael Wisbacher (55,9 km/h) vervollständigt.
Weiterhin Tabellenführung sowohl in der Alpenliga als auch bei den Junioren
In der internationalen Alpenliga führt das SFZ Königsdorf die Tabelle weiterhin an, hierzu reichte ein achter Rundenplatz, hinter den schweizer und italienischen Teams, die sich den Rundensieg unter sich ausmachten. Das U 25 Team sicherte sich den vierten Rundenplatz und liegt nun mit einem Punkt, vor dem  LSR Aalen an der Tabellenspitze. In der Bundesliga war einmal mehr die schwäbische Alb und das Erzgebirge das Mass der Dinge, während sich das SFZ Königsdorf mit dem Rundenplatz 16 und fünf Punkten zufrieden geben musste. Hoffen wir mal, dass das Wechselspiel des guten Wetters Alb - Alpen sich nächstes Wochenende fortsetzt...
 
Mathias Schunk
 
Warten auf die Neutralisation am ersten Wertungstag des Ohlstädter Wettbewerb aufgrund der zu niedrigen Basis in den Bergen
Auch am zweiten Tag ließ das Wetter in Ohlstadt sehr zu wünschen übrig und erst nach der Neutralisation ist man zu Ligaflug Versuchen gestartet
Das Königsdorfer U25 Team weilt momentan komplett beim Ohlstädter Wettbewerb

 


Montag, 07. Mai Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Samstag 15.00 UTC
Sonntag 15.00 UTC
Die 3te Liga-Runde und schon hat man gefühlt alle Jahreszeiten einmal durch. Geprägt durch sehr trockene und (mäßig) warme Südostluft konnte die Sonne überall durchkommen. Nutzbare oder gar gute Thermik hat sie aber nur selektiv verteilt.
Samstag:
Schon seit Tagen bestimmend war ein Hoch, das sich langsam über den Norden Deutschlands in Richtung Ostsee verlagerte. Während in weite Teile die vor allem sehr trockene Luft aus Osten und Südosten geführt wurde, lag im Süden noch etwas Restfeuchte. Ein Kaltlufttropfen über dem westlichen Mittelmeer hatte zumindest in der Höhe noch einfluss, so dass sich hier neben ein paar Cumuli vor allem an/in den Alpen auch dickere Quellungen aufbauten. Das Satellitenbild von 12UTC zeigt eher noch die Strukturen im mittelhohen Niveau, aber auch schon erste Ansätze von Reihungen über Schwarzwald und Alb, die sich in der Folge noch klarer
strukturieren sollten (s. Bild von 15UTC)
Sonntag:
Das Hoch erreichte seinen Höhepunkt. Fast alle Feuchte in der Atmosphäre über Deutschland ist verschwunden. lediglich am Alpenrand sieht man auf dem Satellitenbild noch ein paar Feuchtefelder, die sich in der Folge noch auflösen sollten. Häufig beobachtet man bei einer solchen Lage - die man eher in den Hochsommer verorten würde -, dass sich zum späteren Nachmittag dann doch noch ein paar Quellungen zeigen, wen die Grundschicht richtig durchgeheizt ist und dann eine leichte Labilisierung einsetzt. Prädestiniert sind dafür natürlich die thermisch aktiven Kämme und so zeigt das Bild etwas später dann klare Entwicklungen im Südwesten (s. Bild von 15UTC) - die kurzlebigen Entwicklungen zwischen Fichtelgebirge und westlichem Erzgebirge waren da schon wieder fast abgetrocknet.
Wer hat was draus gemacht?
Die Wettereinleitung lässt vermuten, dass die schnellsten Schnitte wieder der Alb vorbehalten waren. Und ein Blick im die Wertungslisten insbesondere der Liga 1 bestätigt dies. Dazu kommt - und das als ein äußerer Faktor - das gleich eine ganze Reihe von Flügen vom Hahnweide- Wettbewerb aus durchgeführt wurde (in der stabilen Luft im Rheintal/Ahrtal sitzend konnte man im OGN dann auch sehr schön die sich über der Alb reihenden Perlenkette der FLARM-Signale beobachten). Dabei sollte der schon gute Samstag noch vom Sonntag getoppt werden.
Samstags-Führung und Rundensieg dieser Runde 3 gehen aber nicht an den Startplatz Hahnweide, denn schon am ersten Flugtag der Runde setzte sich der LSR Aalen an die Spitze. Die Runden-Speed von 307km/h hätte aber nicht ganz gereicht, die Runde komplett für sich zu entscheiden, aber Steffen Schwarzer, Tomas Ignacio Aruani/Wolfgang Gmeiner und Johannes Böckler konnten am Sonntag noch einen drauflegen und mit 326kim/h den Rundensieg einfliegen. Die Flüge hatten - auch das hat was typsches bei der Wetterlage - einen eher späten Start - die Thermik musste ja erst entwickeln -, auch recht konsequent auf die Liga optimiert.
Das Barogramm vor allem von Steffen zeigt dabei mal wieder, dass vor allem konsequentes Geradeausfliegen schnell macht.
Beim schnellsten Schnitt (sowohl absolut wie indexbereinigt) hatte dann aber Alex Müller aus Bayreuth die Nase vorne. Sonst ja eher auf der langen Strecke unterwegs war sein JoJo in Richtung Erzgebirge dann ebenfalls eher auf die Liga optimiert. Etwas früher unterwegs als die Konkurrenz von der Alb (wie erwähnt waren hier auch die Quellungen etwas eher da, aber auch eher wieder weg),
erreichte er indexkorrigierte 118km/h (absolut 142km/h). Er führte damit das Team aus Franken auf Rang 2 dieser Runde. Wolfgang Clas und Heiko&Susanne Hertrich waren auf einer fast identischen Spur unterwegs. Am Ende mussten sie sich mit 319km/h knapp
geschlagen geben. Noch knapper ging es auf den Plätzen dahinter zu. Angeführt von der FLG Dettingen/Teck folgte eine ganze Phalanx von Vereinen aus dem Südwesten, von denen viele Flüge auf der Hahnweide ihren Anfang und ihr Ende hatten.
Auch in Liga 2 war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwaben und Franken, wobei hier der FSV Tübingen knapp vor der SFG Steinwald landete. Über der Alb erreichten die Tübinger (Dirk Kaltenmark, Julian Kapitel und Siegbert Jehle) 298km/h, dicht gefolgt von den Steinwäldern (Marc Fuchs, Helmut&Stefan Joost und Bernd Morawitz), die mehr den Schlag in Richtung Fichtelgebirge und Erzgebirge für ihre 291km/h machten. Mit dem HAC Boberg folgt dahinter dann ein Verein aus dem hohen Norden! Auf den ersten Blick überraschend, aber der zweite Blick bestätigt aber die Vermutung des verlagerten Startplatzes (man darf gerne raten oder selber in den
Wertungslisten nachschauen. Als kleiner Tipp: Der Platz wurd bereits erwähnt).
An Christi-Himmelfahrt wird eine Kaltfront die Warmluzft ausräumen, die Karten für Runde 4 werden neu gemischt.
 
Bernd Fischer
 
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Samstag, 05. Mai Cleared for takeoff: Der neue OLC 3.0 startet zum Solo-Flug Artikel übersetzen

Nach einigen Wochen mit intensivem Fein-Tuning wird demnächst der Schalter umgelegt und der neue OLC 3.0 wird zum Standard OLC-System (ein Umschalten auf das 2.0 Layout ist dann nicht mehr möglich).
Der Grund für den Wechsel auf das System 3.0
Der gewohnte OLC (= OLC 2.0) war vom IT-Design her gut 10 Jahre alt und für die Anwendung am Desktop optimiert. Natürlich konnte man den OLC auch auf einem Handy o.a. Tablet nutzen, doch das war deshalb etwas umständlich, weil man ständig mit den Fingern vergrößern und verkleinern musste bzw. auch mit dem Scrollbalken hin- und her zu schieben hatte, um das zu lesen, was man lesen wollte.
Veränderung des Nutzerverhaltens und Anpassung
Aber die Nutzung hat sich in den letzten Jahren grundsätzlich geändert. Insbesondere für die Generation 'unter 50' sind SmartPhone und/oder Tablet mittlerweile die Kommunikationstools schlechthin.
Deshalb war es Zielsetzung für den OLC, diesem Nutzer-Wandel Rechnung zu tragen und das gewohnte IT-Design weiter zu entwickeln mit der Zielsetzung der Mobiltauglichkeit (Fachbezeichnung: Optimierte Ansicht für mobile Geräte). Aber auch klar: Eine Nutzungsmöglichkeit am PC sollte natürlich weiterhin bestehen bleiben.
Der Schlüssel zum Erreichen des Ziels 'mobiltauglicher OLC' war aber eine komplette Neuprogrammierung der OLC website im 'responsive Design': Das ist der neue OLC 3.0
Eine herausragende Eigenschaft ist nunmehr, dass sich die Präsentation am Gerät orientiert, es werden beispielsweise mehr oder weniger Spalten angezeigt, bzw. scheinen dann nach Lageveränderung/Drehen auf.
Natürlich sind die OLC-Nutzer jetzt schon etwas gefordert, sich hier umzustellen (wobei ganz klar diejenigen im Vorteil sind, die ihr SmartPhone ohnehin für mehr nutzen als nur zum Telefonieren).
Der OLC 3.0 ist für folgende Browser optimiert:
Microsoft Edge (Version 16)
Mozilla Firefox (Version 59)
Google Chrome (Version 64)
Safari (Version 11.1)
Und bitte unbedingt dafür Sorge tragen, dass auf den genutzten Geräten (also auch am PC) immer die jeweils aktuellsten Updates installiert sind!
Der OLC wünscht allen Teilnehmern viele TOP Flüge ;-)
 

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