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Mittwoch, 23. Mai SFZ Königsdorf: Samstag hui, Sonntag pfui Artikel übersetzen

Der Samstag zeigte sich kurzfristig besser als durch die Wetterprognosen erwartet. Zwar war die Basis in den Bergen noch relativ niedrig, nichts desto Trotz startete Mathias Schunk um halb elf, um vor den Schauern vielleicht doch eine Ligawertung zu erfliegen. Am Geierstein fand er den ersten schwachen Aufwind und flog weiter nach Südosten, wo die Wetteroptik durchaus optimistisch stimmte. Die Wettereinschätzung meldete er natürlich sofort nach Königsdorf. Nach knapp drei Stunden landete er wieder in Königsdorf und hatte, bei den Wetteraussichten komplett überraschend eine Ligawertung von 92,6 km/h erflogen. "Offenbar war ich zufällig immer zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle".
Kurz danach saß Mathias schon wieder im Schleppflugzeug und zog Junior Johannes Beyer nochmals in die Luft, der bei seinem ersten Versuch leider in Greiling außenlanden musste. Markus Eggl war sofort losgefahren, um ihn wieder heimzuholen. Beyer flog dann im Voralpenland, nachdem die Berge mittlerweile bereits komplett mit Schauern dicht waren. Nach eineinhalb Stunden war aber auch der zweite Versuch zu Ende, da die Thermik um 16 Uhr komplett zusammengebrochen war. Aber immerhin 41,9 km/h in der Wertung. Für die Junioren erzielten Nikolai Wolf und Vincent Heckert bei der Quali in Erbach Wertungen von jeweils 53 km/h. Die Senioren Wertung vervollständigte Andrea Abt beim Dannstädter Vergleichsfliegen.
Mit der samstäglichen Zwischenwertung war man beim SFZ dann durchaus zufrieden, lagen die Junioren doch auf Rundenplatz sechs und übernahmen wieder die Tabllenführung und in der Bundesliga wurde man auf Rundenplatz acht und als Tabellensiebter geführt. In der gesamten Alpenregion gab es samstags insgesamt nur 19 gültige Wertungsflüge und da es nur vier Teams schafften, mehr als einen Flug in die Wertung zu bringen, lag das SFZ durch den insgesamt schnellsten Flug der Alpenregion von Mathias auf Rundenplatz fünf und eroberte sich die, wie bei den Junioren, die am letzten Wochenende verlorene Tabellenführung zurück, da die Hauptkonkurrenten aus der Schweiz und Österreich keine Wertung schafften.
Sonntag hatten die Prognosen dann leider recht und an Ligaflüge war in Königsdorf nicht zu denken.Auch in Erbach wurde frühzeitig neutralisiert, so dass alle Hoffnungen auf dem ASH 25 Team Julius Hoffelner/Dirk Weisel, die zum Training für die Quali in Bayreuth flogen. Sie erzielten dort zwar eine sehr gute Wertung von 100,0 km/h, aber andere Teams waren eben mit drei Piloten dort. Das SFZ rutschte sowohl auf Rundenplatz, als auch auf Tabellenplatz neun zurück. Die Junioren wurden zwar bis auf Rundenplatz 13 durchgereicht, liegen aber dennoch in Tabelle wieder vorne. In der Alpenliga konnte der Tabellenführer vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf am Sonntag drei Wertungen erfliegen und holte sich Rundenplatz zwei hinter dem AeC Belluno aus Italien. Das SFZ beendet die fünfte Runde auf Rang sieben und liegt hinter Kirchdorf/Micheldorf jetzt auf Tabellenplatz zwei.
 
Mathias Schunk
 
Julius Hoffelner (links) und Dirk Weisel (rechts) erzielten am Wochenende in Bayreuth den besten Königsdorfer Ligaschnitt
 
Tiefen Wolken am erschwerten am Samstag das Alpenfliegen
Echter Einsatz für die Liga, nach einer Außenlandung startet Johannes Beyer zum zweiten Versuch und holt den dritten Flug für die U25 Wertung

 


Mittwoch, 23. Mai Erfolgreiche Außenstellen bringen dem AC Braunschweig 9 wichtige Punkte Artikel übersetzen

Auch diese fünfte Runde lief erneut zur Zufriedenheit des Aero-Clubs aufgrund eines guten Mittelfeldplatzes ab. Zur Zeit laufen in Jena, Bayreuth und Hockenheim die Qualifikationsmeisterschaften zur nächsten Deutschen Meisterschaft 2019 mit Piloten unserer Segelfluggruppe.Christian Ückert und Joshua Arntz mit Copilotin Wiebke Holste nehmen in Jena am Wettbewerbsgeschehen teil.
Kornelius Volosciuk sowie Heiko Braden fliegen in Bayreuth und Hockenheim und konnten zwei wichtige Flüge für die Bundesligawertung beisteuern.
Am Samstag gab es von Waggum wegen nicht vorhandener Thermik keine Möglichkeit, einen Streckenflug in die Wertung zu bringen. Der Sonntag hingegen wurde bei erneut mäßiger Blauthermik von Klaus-Dieter Arntz, Rolf Wagner, Holger Scholz, Rolf Radespiel und Lennard Waschke, der früh außen landete, genutzt. Dieses Trio brachte 254,12 Speedpunkte mit nach Hause:
Kornelius Volosciuk, ASW 22BLE, 95,90 Speedpunkte,
Klaus Dieter Arntz, ASH 26E, 81,64 Speedpunkte, Heiko Braden, Ventus 2cM/18m, 76,57 Speedpunkte,
Arntz, der sich gerade mit der ASH 26 vertraut macht, flog zunächst gegen den strammen Ostwind an und wendete in Lüsse. Dieser Rundensieg ging mit 329,42 Speedpunkten nach Bayreuth. Die Gesamtwertung wird mit nunmehr 85 Punkten vom LSR Aalen dominiert und wir liegen weiterhin auf Rang 24 mit jetzt 17 Punkten.
 
Rolf Wagner
 
Die neu erstandene ASH 26E der Haltergemeinschaft Arntz/Dombrowsky
Erneut gab es am Sonntag mäßige Blauthermik ohne Ende in Niedersachsen
Faszination Streckensegelfliegen
 

Dienstag, 22. Mai 5. Runde U25: Vierer-Pulk setzt sich an der Spitze ab Artikel übersetzen

Die Alpen und der äußerste Norden haben es in dieser fünften Runde nicht wirklich gut erwischt. Allen anderen eröffnet dieses Wochenende zumindest eine Chance auf Punkte. Auch wenn es nicht das einfachste Wetter mit den schnellsten Schnitten ist -manch einer hätte sich den Pfingstmontag zum Liga-Wochenende dazu gewünscht- konnte fast überall problemlos eine Wertung erflogen werden. Oder anders… hätte. Einige Möglichkeiten, wenn vielleicht auch kleine, sind liegen geblieben.
Einer, der diesmal zuschlägt, ist die SFG Stadtlohn. Sie holt sich souverän den Rundensieg und kann nach einer extrem starken 2017er Saison wieder ins Geschehen einsteigen. Und das wetterbedingt mit eher drei durchschnittlich schnellen Flügen von jeweils um die 80 Speedpunkte. Aber eben drei. Sie sind jedoch noch ein Stückchen von einer Top-Platzierung entfernt, denn die Vereine aus dem Süden haben weiterhin die Nase vorn. Noch?
War der Süden Deutschlands im ersten Viertel vom Wetter bevorteilt? Schauen wir in die anderen Ligen – ein klares „Ja“. Dominiert werden sowohl die Segelflug Bundesliga, 2. Bundesliga, als auch die Quali-Liga eher von Bayern und Baden-Württemberg. Erst diese fünfte Runde ist eine, die für örtliche Durchmischung sorgt.
Schauen wir noch einmal zurück auf diese Runde. Genauer zum AC Schweinfurt. Hier meistert Jens Elflein mit über 109 Speedpunkten den schnellsten U25-Flug der Runde fünf und kann damit 29 Punkte für den Verein sichern. Super Leistung und zugleich schade. Was hätten drei Piloten bewegen können?
Das sieht man an der Spitze. Erneut legt der AC Lichtenfels eine konstant gute Leistung hin, versilbert diese Runde und kann somit weitere wichtige Punkte scheffeln. Gemeinsam mit den drei „Treppchen-Besetzern“ Königsdorf, Aalen und Eichstätt formiert sich ein Vierer-Pulk, dass sich deutlich nach vorn absetzt. Es kann und wird jedoch noch viel passieren. Hoffen wir, dass das Wetter fair wird, so wie ansatzweise in dieser Runde und damit allen gleiche Chancen bietet. Und viel wichtiger: es sollten noch mehr Vereine die gebotenen Chancen ergreifen und die U25 dadurch spannender werden lassen.
Rundenwertung U25: 1. SFG Stadtlohn (NI) 239,42 Speed/50 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 216,61 Speed/49 Punkte, 3. Aero-Club Rhein-Nahe (RP) 202,21 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 2: 1. SFZ Königsdorf (BY) 230 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 227 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 227 Punkte

 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Dienstag, 22. Mai LSG Fallersleben: Weit verteilter Einsatz bringt 9 Punkte Artikel übersetzen

Auch in Runde 5 bringen die LSG-Piloten wieder viele Flüge in die Wertung. Am Samstag konnte die LSG-Delegation beim Spreewald-Pokal in Bronkow den vierten Wertungstag für die ersten – allerdings nicht besonders schnellen - Liga-Flüge nutzen. In der mäßigen Blauthermik war man froh, sich nicht permanent in Außenlanderisiko zu finden.
Sonntag lag nur die halbe Aufgabe im Blauen und die Basis war meist deutlich angestiegen und so konnten Michael Waibel + Klaus Busse, Lothar Kaps + Arne Brüsch, Kathrin Busse, Peter Meurers und Benno Beesten ihre Liga-Schnitte über Polen und der Lausitz deutlich steigern. Endlich konnte auch Helge Liebertz als Teilnehmer des Jenacup mit seinem Wettbewerbsflug zum 1. WT ins Geschehen eingreifen und den zweitbesten LSG-Flug in Runde 5 beisteuern. Schnellster LSG-Pilot war wieder einmal der im heimischen Ummern gestartete Günter Raab. So erreichte die LSG mit Flügen aus Niedersachsen, Thüringen und Brandenburg einen guten 12. Platz in dieser Runde.
 
Benno Beesten
 
Die Fallersleber Offene Klasse im Grid
Endlich Wolken
Bronkow, Austragungsort des Spreewald-Pokals

 


Dienstag, 08. Mai Blauthermik und ein Punkt für den AC Pirna Artikel übersetzen

Ralf Mandrich und Gerd Fischer unterwegs in der Blauthermik

Die vergangene Ligarunde war geprägt von Trockenthermik und relativ niedriger Basis. Die Piloten des AC Pirna taten sich damit schwer und erflogen nur den 23. Tabellenplatz. Ralf Andrich und Gerd Fischer erflogen am Sonntag 70 und 61 Speedpunkte; jeweils mit einem JoJo über der Sächsischen Schweiz und dem Osterzgebirge. Benny Schüch komplettierte die Wertung durch einen Flug am letzten Wertungstag vom Klixer Pokal. Hier brachte ein Dreieck über Südbrandenburg und Polen 67 Speedpunkte.

Benjamin Schüch


Dienstag, 08. Mai Aus der Winde auf die Rennstrecke Artikel übersetzen

Nachdem in der vergangenen Runde außer einem Trostpunkt für die Erstligisten der FLG aus Blaubeuren nichts zu holen war, hofften die Älbler auf eine gute dritte Runde. Der starke Ostwind am Samstag verblies die noch schwache Thermik über Blaubeuren, sodass zunächst keine der in Blaubeuren gestarteten Maschinen oben bleiben konnte.
Um 13 Uhr schnappten sich Christian Müller und Sebastian Wastl den doppelsitzigen Hochleistungssegler Arcus der FLG. Sie konnten nach einem Windenstart dank des eingebauten Hilfsmotors die ersten kompakteren Wolken erreichen. Der lebhafte Wind ließ sie zunächst nicht schnell vorrankommen. Als gegen später Oliver Stockinger und Joachim Krais starteten, gab es bereits die ersten Aufreihungen die schnelles vorrankommen an der Albkante erhoffen liesen. Beflügelt durch die Aufreihungen startete auch Markus Straub aus der Winde, der jedoch wegen einer zu kurzer Flugzeit nicht in die Wertung kam. Stockinger und Krais flogen ein klassisches Albjojo im perfekten Teamflug, bei dem sie des Öfteren auf die zahlreichen Segler des derzeit auf der Hahnweide bei Kirchheim stattfindenden Hahnweidewettbewerbs stießen. So waren sie am Abend überglücklich mit Rundenplatz 2 satte 19 Punkte zu erfliegen. Da für Sonntag keine Bewölkung vorhergesagt wurde rechnete niemand damit, dass sich noch viel an der Wertung verändern würde. Gegen Nachmittag bildeten sich jedoch eine hohe Bewölkung, welche einige Vereine nochmals Punkte holen ließ. So reichte es mit den Flügen von Oliver Stockinger (93 Punkte) Joachim Krais (91 Punkte) und das Team Müller/Wastl mit 90 Punkten immerhin noch auf Rundenplatz 12. Mit diesen 9 Punkten rutschten die Blaubeurer auf Tabellenplatz 12 hinter die FSV Laichingen ab. Die kommenden 16 Runden werden der FLG jedoch sicherlich einige fliegbare Tage ermöglichen.

Martin Söll
 
Joachim Krais startklar
Der schnellste Blaubeurer, Oliver Stockinger
Morgens schon Bewölkung über Sonderbuch
 

Dienstag, 08. Mai Schwieriges Wetter für Königsdorfer Segelflieger Artikel übersetzen

Nach der überaus erfolgreichen zweiten Ligarunde am vergangenen Wochenende, hatten wir an diesem Wochenende mit dem Wetter schwer zu kämpfen. Die meisten von uns befinden sich momentan auf dem Vergleichsfliegen auf dem Nachbarflugplatz in Ohlstadt. Das Wetter lies jedoch, weder am Samstag, noch am Sonntag eine Wertung zu, so dass Sportleiter Benjamin Bachmaier, jeweils am Nachmittag den Wettbewerb neutralisierte. Danach sind dann noch einige gestartet, um zumindest für die Liga zu punkten.
Samstag nur schwache Thermik im Alpen Vorland
Am Samstag gelang nur dem Doppelsitzer Duo Christoph Kraul/Mark Fingerele mit 43,3 km/h und Mathias Schunk mit 66,4 km/h eine gültige Ligawertung. Sie flogen dabei jeweils im Alpenvorland. Alle anderen scheiterten an der Mindestwertungsstrecke, manche mussten sogar außenlanden.
Sonntag etwas bessere Bedingungen
Der Sonntag entwickelte sich wettertechnisch zunächst nicht besser, eine dicke Hochnebeldecke wollte sich einfach nicht auflösen. Erst gegen 15:30 Uhr konnte man in Ohlstadt starten, zu spät um für die 40 Teilnehmer des Vergleichsfliegens noch eine Tagesaufgabe zu stellen. Dennoch lies man nichts unversucht, um für die Liga zu punkten. Der starke Nordostwind stellte die Piloten dabei vor ziemliche Probleme, ebenso war die Wolkenuntergrenze nicht besonders hoch, so dass die Arbeitshöhe sehr eingeschränkt war. Zwischen Lechtal und Achensee flogen letztendlich alle in den Vorbergen Jojos. Mit 79,8 km/h war Mathias Schunk dabei der schnellste, Thomas Wolf war mit 74,4 km/h nur wenig langsamer. Nikolai Wolf vervollständigte mit 70,4 km/h nicht nur das Bundesliga Trio, sondern war auch schnellster Junior für die U 25 Wertung. Dieses Trio wurde durch Vincent Heckert (66,8 km/h) und Michael Wisbacher (55,9 km/h) vervollständigt.
Weiterhin Tabellenführung sowohl in der Alpenliga als auch bei den Junioren
In der internationalen Alpenliga führt das SFZ Königsdorf die Tabelle weiterhin an, hierzu reichte ein achter Rundenplatz, hinter den schweizer und italienischen Teams, die sich den Rundensieg unter sich ausmachten. Das U 25 Team sicherte sich den vierten Rundenplatz und liegt nun mit einem Punkt, vor dem  LSR Aalen an der Tabellenspitze. In der Bundesliga war einmal mehr die schwäbische Alb und das Erzgebirge das Mass der Dinge, während sich das SFZ Königsdorf mit dem Rundenplatz 16 und fünf Punkten zufrieden geben musste. Hoffen wir mal, dass das Wechselspiel des guten Wetters Alb - Alpen sich nächstes Wochenende fortsetzt...
 
Mathias Schunk
 
Warten auf die Neutralisation am ersten Wertungstag des Ohlstädter Wettbewerb aufgrund der zu niedrigen Basis in den Bergen
Auch am zweiten Tag ließ das Wetter in Ohlstadt sehr zu wünschen übrig und erst nach der Neutralisation ist man zu Ligaflug Versuchen gestartet
Das Königsdorfer U25 Team weilt momentan komplett beim Ohlstädter Wettbewerb

 


Montag, 07. Mai Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Samstag 15.00 UTC
Sonntag 15.00 UTC
Die 3te Liga-Runde und schon hat man gefühlt alle Jahreszeiten einmal durch. Geprägt durch sehr trockene und (mäßig) warme Südostluft konnte die Sonne überall durchkommen. Nutzbare oder gar gute Thermik hat sie aber nur selektiv verteilt.
Samstag:
Schon seit Tagen bestimmend war ein Hoch, das sich langsam über den Norden Deutschlands in Richtung Ostsee verlagerte. Während in weite Teile die vor allem sehr trockene Luft aus Osten und Südosten geführt wurde, lag im Süden noch etwas Restfeuchte. Ein Kaltlufttropfen über dem westlichen Mittelmeer hatte zumindest in der Höhe noch einfluss, so dass sich hier neben ein paar Cumuli vor allem an/in den Alpen auch dickere Quellungen aufbauten. Das Satellitenbild von 12UTC zeigt eher noch die Strukturen im mittelhohen Niveau, aber auch schon erste Ansätze von Reihungen über Schwarzwald und Alb, die sich in der Folge noch klarer
strukturieren sollten (s. Bild von 15UTC)
Sonntag:
Das Hoch erreichte seinen Höhepunkt. Fast alle Feuchte in der Atmosphäre über Deutschland ist verschwunden. lediglich am Alpenrand sieht man auf dem Satellitenbild noch ein paar Feuchtefelder, die sich in der Folge noch auflösen sollten. Häufig beobachtet man bei einer solchen Lage - die man eher in den Hochsommer verorten würde -, dass sich zum späteren Nachmittag dann doch noch ein paar Quellungen zeigen, wen die Grundschicht richtig durchgeheizt ist und dann eine leichte Labilisierung einsetzt. Prädestiniert sind dafür natürlich die thermisch aktiven Kämme und so zeigt das Bild etwas später dann klare Entwicklungen im Südwesten (s. Bild von 15UTC) - die kurzlebigen Entwicklungen zwischen Fichtelgebirge und westlichem Erzgebirge waren da schon wieder fast abgetrocknet.
Wer hat was draus gemacht?
Die Wettereinleitung lässt vermuten, dass die schnellsten Schnitte wieder der Alb vorbehalten waren. Und ein Blick im die Wertungslisten insbesondere der Liga 1 bestätigt dies. Dazu kommt - und das als ein äußerer Faktor - das gleich eine ganze Reihe von Flügen vom Hahnweide- Wettbewerb aus durchgeführt wurde (in der stabilen Luft im Rheintal/Ahrtal sitzend konnte man im OGN dann auch sehr schön die sich über der Alb reihenden Perlenkette der FLARM-Signale beobachten). Dabei sollte der schon gute Samstag noch vom Sonntag getoppt werden.
Samstags-Führung und Rundensieg dieser Runde 3 gehen aber nicht an den Startplatz Hahnweide, denn schon am ersten Flugtag der Runde setzte sich der LSR Aalen an die Spitze. Die Runden-Speed von 307km/h hätte aber nicht ganz gereicht, die Runde komplett für sich zu entscheiden, aber Steffen Schwarzer, Tomas Ignacio Aruani/Wolfgang Gmeiner und Johannes Böckler konnten am Sonntag noch einen drauflegen und mit 326kim/h den Rundensieg einfliegen. Die Flüge hatten - auch das hat was typsches bei der Wetterlage - einen eher späten Start - die Thermik musste ja erst entwickeln -, auch recht konsequent auf die Liga optimiert.
Das Barogramm vor allem von Steffen zeigt dabei mal wieder, dass vor allem konsequentes Geradeausfliegen schnell macht.
Beim schnellsten Schnitt (sowohl absolut wie indexbereinigt) hatte dann aber Alex Müller aus Bayreuth die Nase vorne. Sonst ja eher auf der langen Strecke unterwegs war sein JoJo in Richtung Erzgebirge dann ebenfalls eher auf die Liga optimiert. Etwas früher unterwegs als die Konkurrenz von der Alb (wie erwähnt waren hier auch die Quellungen etwas eher da, aber auch eher wieder weg),
erreichte er indexkorrigierte 118km/h (absolut 142km/h). Er führte damit das Team aus Franken auf Rang 2 dieser Runde. Wolfgang Clas und Heiko&Susanne Hertrich waren auf einer fast identischen Spur unterwegs. Am Ende mussten sie sich mit 319km/h knapp
geschlagen geben. Noch knapper ging es auf den Plätzen dahinter zu. Angeführt von der FLG Dettingen/Teck folgte eine ganze Phalanx von Vereinen aus dem Südwesten, von denen viele Flüge auf der Hahnweide ihren Anfang und ihr Ende hatten.
Auch in Liga 2 war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwaben und Franken, wobei hier der FSV Tübingen knapp vor der SFG Steinwald landete. Über der Alb erreichten die Tübinger (Dirk Kaltenmark, Julian Kapitel und Siegbert Jehle) 298km/h, dicht gefolgt von den Steinwäldern (Marc Fuchs, Helmut&Stefan Joost und Bernd Morawitz), die mehr den Schlag in Richtung Fichtelgebirge und Erzgebirge für ihre 291km/h machten. Mit dem HAC Boberg folgt dahinter dann ein Verein aus dem hohen Norden! Auf den ersten Blick überraschend, aber der zweite Blick bestätigt aber die Vermutung des verlagerten Startplatzes (man darf gerne raten oder selber in den
Wertungslisten nachschauen. Als kleiner Tipp: Der Platz wurd bereits erwähnt).
An Christi-Himmelfahrt wird eine Kaltfront die Warmluzft ausräumen, die Karten für Runde 4 werden neu gemischt.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 

 


Samstag, 05. Mai Cleared for takeoff: Der neue OLC 3.0 startet zum Solo-Flug Artikel übersetzen

Nach einigen Wochen mit intensivem Fein-Tuning wird demnächst der Schalter umgelegt und der neue OLC 3.0 wird zum Standard OLC-System (ein Umschalten auf das 2.0 Layout ist dann nicht mehr möglich).
Der Grund für den Wechsel auf das System 3.0
Der gewohnte OLC (= OLC 2.0) war vom IT-Design her gut 10 Jahre alt und für die Anwendung am Desktop optimiert. Natürlich konnte man den OLC auch auf einem Handy o.a. Tablet nutzen, doch das war deshalb etwas umständlich, weil man ständig mit den Fingern vergrößern und verkleinern musste bzw. auch mit dem Scrollbalken hin- und her zu schieben hatte, um das zu lesen, was man lesen wollte.
Veränderung des Nutzerverhaltens und Anpassung
Aber die Nutzung hat sich in den letzten Jahren grundsätzlich geändert. Insbesondere für die Generation 'unter 50' sind SmartPhone und/oder Tablet mittlerweile die Kommunikationstools schlechthin.
Deshalb war es Zielsetzung für den OLC, diesem Nutzer-Wandel Rechnung zu tragen und das gewohnte IT-Design weiter zu entwickeln mit der Zielsetzung der Mobiltauglichkeit (Fachbezeichnung: Optimierte Ansicht für mobile Geräte). Aber auch klar: Eine Nutzungsmöglichkeit am PC sollte natürlich weiterhin bestehen bleiben.
Der Schlüssel zum Erreichen des Ziels 'mobiltauglicher OLC' war aber eine komplette Neuprogrammierung der OLC website im 'responsive Design': Das ist der neue OLC 3.0
Eine herausragende Eigenschaft ist nunmehr, dass sich die Präsentation am Gerät orientiert, es werden beispielsweise mehr oder weniger Spalten angezeigt, bzw. scheinen dann nach Lageveränderung/Drehen auf.
Natürlich sind die OLC-Nutzer jetzt schon etwas gefordert, sich hier umzustellen (wobei ganz klar diejenigen im Vorteil sind, die ihr SmartPhone ohnehin für mehr nutzen als nur zum Telefonieren).
Der OLC 3.0 ist für folgende Browser optimiert:
Microsoft Edge (Version 16)
Mozilla Firefox (Version 59)
Google Chrome (Version 64)
Safari (Version 11.1)
Und bitte unbedingt dafür Sorge tragen, dass auf den genutzten Geräten (also auch am PC) immer die jeweils aktuellsten Updates installiert sind!
Der OLC wünscht allen Teilnehmern viele TOP Flüge ;-)
 

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