OLC-Magazin ... powered by Bürklin


Samstag, 21. Juli OLC GliderRace 2018: Speed-Camp für die U25-Cracks Artikel übersetzen

 
Unter dem Motto ‘Die Besten treffen sich‘ lädt die OLC-Organisation das Top Piloten-Dutzend der U25-League zu einem Speed-Camp auf die Wasserkuppe ein.
Die Basis für die Auswahl ist hierfür das Ranking ‘U25 Pilotenprofile‘, welches sich im OLC-Menue in der Länderauswahl Deutschland unter OLC-Liga findet … und ein Smiley ist natürlich obligatorisch ;-)
In diesem Spezial-Ranking sind alle U25-Teilnehmer mit ihren Flügen und Punkten aufgeführt, mit denen sie sich in den jeweiligen Runden in der Mannschaft ihres Vereins platzieren konnten. Wer sich in dieser Sonderwertung also ganz vorne findet, der muss nicht nur gut fliegen können, sondern er muss in Punkto U25-Liga kontinuierlich die komplette Liga-Saison über ganz einfach am Ball geblieben sein!
Fraglos ist das der Schlüssel zum Erfolg.
Nicht selten sind in den Vereinen derart eifrige Piloten auch die Sport-Vorbilder für den Nachwuchs, der sich noch in der Grund- o.a. Lizenzausbildung befindet.
Und gerade solche Vorbilder sucht und braucht unser Sport – deshalb engagiert sich hier der OLC markant.
Und … last but not least … die Einladung umfasst:
- Kein Nenngeld
- Keine Campinggebühr
- Keine Schleppgebühr
Geflogen wird im Kern nach dem Regelwerk des FAI/IGC Sailplane Grand Prix.
In der nächsten Woche gehen (natürlich unter Platzierungs-Vorbehalt) Einladungen an die besten 18 Teilnehmer … dann wird man sehen, wie sich der Teilnehmerkreis u.U. zusammensetzen könnte (denn nicht alle Geladenen haben Zeit oder vllt. kein Standard-Klasse Flugzeug zur Verfügung). Aber mit jeder Runde werden dann die Teilnehmer konkreter.
Die OLC-Organisation freut sich auf die Veranstaltung und dankt der Fliegerschule Wasserkuppe für die Kooperation.
 
 

Freitag, 20. Juli DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 20.07.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG hält sich über der Nordhälfte Deutschlands noch Hochdruckeinfluss mit störungsfreiem Wetter. Ein breiter Höhentrog über Frankreich ist für die Südhälfte wetterbestimmend. Ein flaches Bodentief auf der Vorderseite des Troges führt aus Südwesten hochreichend feuchtlabile Warmluft in die südlichen und teils in die westlichen Teile des Landes heran. Hier kommt es überwiegend südlich des Rheins und Mains zu verbreitet kräftigen konvektiven Umlagerungen, welche sich zum Abend bis in den Osten von Bayern ausbreiten.
Am SONNTAG wandert der Höhentrog von Frankreich über die Alpen in den Mittelmeerraum. Dabei wird vor allem Süddeutschland von der feuchtlabilen und warmen Luftmasse bestimmt, wo es weiterhin zu kräftigen konvektiven Umlagerungen kommt. Auf der Trog Rückseite fließt im Tagesverlauf im Westen mit einer nordwestlichen Strömung etwas kühlere und stabilere Luft ein und die konvektiven Wetterescheinungen lassen hier nach. In der Nordhälfte Deutschlands können sich vor allem im Nordosten in der am SAMSTAG eingesickerten leicht labilen Luftmasse tagesgangbedingt einzelne Schauer und Gewitter bilden, ansonsten herrscht hier bei schwachen
Druckgegensätzen meist ruhiges Wetter.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG zum Teil gute, vor allem in der Südwesthälfte durch abschirmende mittelhohe Wolkenfelder gestörte Thermik. Oftmals Blau-, örtlich auch Wolkenthermik, nach Süden hin Gefahr von Überentwicklungen. Arbeitshöhen zwischen 1500 und 2300 m.
Auch am SONNTAG gebietsweise Beeinträchtigung durch abschirmende mittelhohe Bewölkung, teils Blau-, teils Cumulusthermik mit
Arbeitshöhen 1500-2300 m sowie örtliche Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG nur in Sachsen mäßige bis gute Thermik, ansonsten keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG im nördlich des Mains und Rheins geringe bis mäßige Thermik gebietsweise durch Abschirmung gestört. In Sachsen und Thüringen mäßige bis gute Thermik, örtlich durch Überentwicklung gestört. In den übrigen Gebieten keine nutzbare Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG nur in Sachsen mäßige bis gute Thermik, ansonsten keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG im nördlich des Mains und Rheins geringe bis mäßige Thermik gebietsweise durch Abschirmung gestört. In Sachsen und Thüringen mäßige bis gute Thermik, örtlich durch Überentwicklung gestört. In den übrigen Gebieten keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Donnerstag, 19. Juli Sperrung Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) Artikel übersetzen

Der Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) ist ab sofort wegen eines großen Open Air Festivals bis Dienstag 24.7.18 gesperrt und nicht anfliegbar (siehe auch Notam).
Es sind auch keine  Aussenlandungen in Flugplatznähe möglich.
Bitte dringend beachten!!!

Mittwoch, 18. Juli SFG Giulini: 600 in 6 und 330 in 3 Artikel übersetzen

Bei guter Wetterprognose am Samstag starteten wir zunächst gut gelaunt in den Odenwald, leider war der Weg weiter in den Osten noch blau und wir schwenkten in Richtung Schwarzwald. In Freudenstadt trafen sich 4 Dannstadter Liga-Piloten (Karsten Koop im Ventus cM, Alex Meinicke in der LS-1f, Dieter Bartek und ich auf LS-4WL) und wir beschlossen wieder in Richtung Nordost zu drehen, da es weiter nach Süden nach schlechteren Bedingungen aussah. Die nächste Wende war Gmünden im Spessart, dann noch einmal zurück an den Langenbrand im Schwarzwald und nach Hause. Mit 611km in 5:52 Std. und 106 Liga-Speedpoints waren wir sehr zufrieden. Ein schöner, entspannter Flug bei knackigem Wetter.
Der Sonntag war wesentlich labiler und niemand rechnete wirklich mit einer Verbesserung der Schnitte. Aber wie so oft, kam es anders... Wir starteten in Erwartung eines puren Spaß-Fluges. Es zeigten sich im Odenwald schon früh große Schauer, doch am Rand entlang konnte man schön die tragenden Energielinien nutzen. Zwar wusste man nie, wie weit es geht und was hinter einem passiert, aber es war sehr interessant und spannend. Am Schluss hatte wir das Glück, das in einer beleuchteten Schauerwand, die uns den Heimweg versperrte, sich ein kleiner Durchgang offenbahrte, den wir dankend nutzten. Wir waren zwar nur knapp 3 Stunden in der Luft, konnten aber 330km gleiten und erreichten 112 Speedpoints. 
Komplettiert mit der Wertung von Charly Müller (Ventus cT, CS) am Samstag gab es den 9. Rundenplatz und 12 Punkte. Damit klettern wir auf Rang 22 der Bundesliga-Tabelle. Das war ein wirklich schönes, erlebnisreiches Flugwochenende...
 
Uwe Melzer
 
Am Langenbrand Richtung Odenwald Das Tor nach Hause

 


Mittwoch, 09. Mai Blaue Tage in der Rheinebene Artikel übersetzen

Nach dem das Wetter in der 2. Runde gar keine zählbaren Flüge für uns zuließ, war auch das 3. Ligawochenende geprägt von warmer, trockener Luft ohne Spuren von Cu´s, aber dafür mit viel böigem NO-Wind. Also wieder miese Voraussetzungen zu punkten. Trotzdem warteten 15 Dannstadter Ligapiloten aus 3 Mannschaften geduldig an beiden Tagen bis weit nach der Mittagszeit bis Blauthermik und Basishöhe infinitesimalen Streckenflug zuließen. Immerhin konnten mit kleinen JoJo´s auf der Windachse und mit Hilfe der BASF die Mindestwertungsstrecke überflogen und zumindest der Trostpunkt gesichert werden.
Glücklicherweise hatten wir noch einen Joker im Anhänger. Nils Koster (Arcus T, E2), der zur Zeit beim internationalen Hahnweide-Wettbewerb am Start ist, konnte bei besseren Bedingungen auf der Alb einen deutlich besseren Schnitt erzielen.  Komplettiert wurde das Mannschaftsergebnis von Trainer Charly Müller (Ventus Ct, CS) und Dieter Bartek (LS-4WL, UY).
Damit errangen wir immerhin stolze 3 Punkte und stehen nach dem bisher miesen Saisonstart auf Platz 24 in der Tabelle.  
Ein kleines Bonbon hatte der Samstag – das platznahe Agieren der Akteure wurde zum fotografieren und filmen genutzt. An den kommenden beiden verlängerten Wochenenden findet am Segelfluggelände Dannstadt das traditionelle Vergleichsfliegen mit fast 50 Teilnehmern statt. Zusammen mit dem Ligabetrieb wird auf alle Fälle viel Betrieb in Dannstadt herrschen.
 
Uwe Melzer
 
Dieter "Buddy" Bartek in seiner LS-4WL (UY)
Vorbildlich aufgefächertes Thermiksuchen im Blauen (Bild: Johannes Dibbern)
LS-Geschwader (Bild: Johannes Dibbern)
 

Dienstag, 08. Mai LSG Fallersleben: Durchwachsenes Wochenende Artikel übersetzen

Ein Wochenende mit ganz viel Blauthermik oder besser mit weit verbreiteter Blauthermik liegt hinter Deutschland. Am Samstag waren die LSG-Piloten wieder verteilt im Einsatz, von Ummern aus waren Günter Raab (Ventus cM), Peter Meurers (LS1f) und Lothar Kaps (ASW24) in der Luft. Im Rahmen des Wettbewerbs sind Helge Liebertz (ASH25e), Katrin Balke (DG300) und Johan Vanhoyland (Discus bt) in Klix gestartet. Da von den Heimstartern nur Günter die Mindestwertungshürde überspringen konnte, stützten sich die samstäglichen LSG-Hoffnungen auf die Wettbewerbsflüge in der Oberlausitz. Johan konnte tatsächlich den besten LSG-Flug des Samstag beisteuern; Helge und Katrin konnten sich mit ihren (virtuellen) Außenlandungen leider nicht in die Wertung einbringen. Hier wirkt sich die Bundesliga-Regeländerung erstmalig nachteilig für die LSG aus.
Sonntag war dann unser Wettbewerbs-Trio auf der Rückreise aus Klix und die Daheimgebliebenen versuchten von Ummern aus, das Liga-Ergebnis zu verbessern. Erneut war Günter Raab (Ventus cM) am Start, aber auch Thomas Quindel (Discus 2), Bernd Meindermann (LS1f), Arnie Weber (DG400), Achim Elvers (DG300), Roman Langer (Twin III SL) und Benno Beesten (Nimbus 4M) wurden von der Winde an den stahlblauen Himmel geschleudert.
Günter machte sich Richtung Südosten auf und fand bei Magdeburg die besten Bedingungen vor. So konnte er sein Vortagsergebnis um 19 Speedpunkte übertreffen. Thomas, Roman, Arnie, Achim und Bernd zog es zunächst nach Osten. Die Bedingungen waren aber recht durchwachsen und Roman musste den Motor nutzen, da Thomas keinen Motor hatte, blieb ihm nur die Außenlandung. Die anderen drei wendeten bald, um so den Rückenwind nutzen zu können. Aber auch dabei war Vorsicht angesagt, weil sich die Bärte stark unterschiedlich und „unrund“ zeigten. Bernd war hier der Schnellste, kam aber bei Celle tief und musste „auf dem Arloh“ landen. Nun wirkte sich die Regeländerung erneut nachteilig aus, weil der Teil seines Fluges nach letztmaligem Verlassen des 15km-Kreises nicht mehr für die Liga gewertet werden konnte.
Benno ließ sich gleich nach dem Start von zwei „Kondensen“ nach Norden in die Lüneburger Heide locken. Dort lief aber nicht gut und so musste er schon bald mit Rückenwind in landbares Gelände ausweichen. Den Westkurs hat er dann bis Fallingbostel beibehalten, bevor er auf Gegenkurs bis Repke flog. Der anschließende Westkursschenkel wurde bei Bergen abgebrochen, um für einen gewünschten Rückschlepp als Schlepppilot bereit zu stehen.
Das durchwachsene Wetter brachte für die Ummeraner Piloten viele schweißtreibende Flüge, einige Außenlandungen oder Motorzieher, aber durch die Flüge von Günter, Johan und Bernd auch 8 Punkte in der Ligawertung.
 
Benno Beesten
 
Seltener Anblick: TEX am Windenstart
Ganz schön blau
Alle Überlandflieger zurück

 


Dienstag, 08. Mai Blauthermik und ein Punkt für den AC Pirna Artikel übersetzen

Ralf Mandrich und Gerd Fischer unterwegs in der Blauthermik

Die vergangene Ligarunde war geprägt von Trockenthermik und relativ niedriger Basis. Die Piloten des AC Pirna taten sich damit schwer und erflogen nur den 23. Tabellenplatz. Ralf Andrich und Gerd Fischer erflogen am Sonntag 70 und 61 Speedpunkte; jeweils mit einem JoJo über der Sächsischen Schweiz und dem Osterzgebirge. Benny Schüch komplettierte die Wertung durch einen Flug am letzten Wertungstag vom Klixer Pokal. Hier brachte ein Dreieck über Südbrandenburg und Polen 67 Speedpunkte.

Benjamin Schüch


Dienstag, 08. Mai Aus der Winde auf die Rennstrecke Artikel übersetzen

Nachdem in der vergangenen Runde außer einem Trostpunkt für die Erstligisten der FLG aus Blaubeuren nichts zu holen war, hofften die Älbler auf eine gute dritte Runde. Der starke Ostwind am Samstag verblies die noch schwache Thermik über Blaubeuren, sodass zunächst keine der in Blaubeuren gestarteten Maschinen oben bleiben konnte.
Um 13 Uhr schnappten sich Christian Müller und Sebastian Wastl den doppelsitzigen Hochleistungssegler Arcus der FLG. Sie konnten nach einem Windenstart dank des eingebauten Hilfsmotors die ersten kompakteren Wolken erreichen. Der lebhafte Wind ließ sie zunächst nicht schnell vorrankommen. Als gegen später Oliver Stockinger und Joachim Krais starteten, gab es bereits die ersten Aufreihungen die schnelles vorrankommen an der Albkante erhoffen liesen. Beflügelt durch die Aufreihungen startete auch Markus Straub aus der Winde, der jedoch wegen einer zu kurzer Flugzeit nicht in die Wertung kam. Stockinger und Krais flogen ein klassisches Albjojo im perfekten Teamflug, bei dem sie des Öfteren auf die zahlreichen Segler des derzeit auf der Hahnweide bei Kirchheim stattfindenden Hahnweidewettbewerbs stießen. So waren sie am Abend überglücklich mit Rundenplatz 2 satte 19 Punkte zu erfliegen. Da für Sonntag keine Bewölkung vorhergesagt wurde rechnete niemand damit, dass sich noch viel an der Wertung verändern würde. Gegen Nachmittag bildeten sich jedoch eine hohe Bewölkung, welche einige Vereine nochmals Punkte holen ließ. So reichte es mit den Flügen von Oliver Stockinger (93 Punkte) Joachim Krais (91 Punkte) und das Team Müller/Wastl mit 90 Punkten immerhin noch auf Rundenplatz 12. Mit diesen 9 Punkten rutschten die Blaubeurer auf Tabellenplatz 12 hinter die FSV Laichingen ab. Die kommenden 16 Runden werden der FLG jedoch sicherlich einige fliegbare Tage ermöglichen.

Martin Söll
 
Joachim Krais startklar
Der schnellste Blaubeurer, Oliver Stockinger
Morgens schon Bewölkung über Sonderbuch
 

Dienstag, 08. Mai Schwieriges Wetter für Königsdorfer Segelflieger Artikel übersetzen

Nach der überaus erfolgreichen zweiten Ligarunde am vergangenen Wochenende, hatten wir an diesem Wochenende mit dem Wetter schwer zu kämpfen. Die meisten von uns befinden sich momentan auf dem Vergleichsfliegen auf dem Nachbarflugplatz in Ohlstadt. Das Wetter lies jedoch, weder am Samstag, noch am Sonntag eine Wertung zu, so dass Sportleiter Benjamin Bachmaier, jeweils am Nachmittag den Wettbewerb neutralisierte. Danach sind dann noch einige gestartet, um zumindest für die Liga zu punkten.
Samstag nur schwache Thermik im Alpen Vorland
Am Samstag gelang nur dem Doppelsitzer Duo Christoph Kraul/Mark Fingerele mit 43,3 km/h und Mathias Schunk mit 66,4 km/h eine gültige Ligawertung. Sie flogen dabei jeweils im Alpenvorland. Alle anderen scheiterten an der Mindestwertungsstrecke, manche mussten sogar außenlanden.
Sonntag etwas bessere Bedingungen
Der Sonntag entwickelte sich wettertechnisch zunächst nicht besser, eine dicke Hochnebeldecke wollte sich einfach nicht auflösen. Erst gegen 15:30 Uhr konnte man in Ohlstadt starten, zu spät um für die 40 Teilnehmer des Vergleichsfliegens noch eine Tagesaufgabe zu stellen. Dennoch lies man nichts unversucht, um für die Liga zu punkten. Der starke Nordostwind stellte die Piloten dabei vor ziemliche Probleme, ebenso war die Wolkenuntergrenze nicht besonders hoch, so dass die Arbeitshöhe sehr eingeschränkt war. Zwischen Lechtal und Achensee flogen letztendlich alle in den Vorbergen Jojos. Mit 79,8 km/h war Mathias Schunk dabei der schnellste, Thomas Wolf war mit 74,4 km/h nur wenig langsamer. Nikolai Wolf vervollständigte mit 70,4 km/h nicht nur das Bundesliga Trio, sondern war auch schnellster Junior für die U 25 Wertung. Dieses Trio wurde durch Vincent Heckert (66,8 km/h) und Michael Wisbacher (55,9 km/h) vervollständigt.
Weiterhin Tabellenführung sowohl in der Alpenliga als auch bei den Junioren
In der internationalen Alpenliga führt das SFZ Königsdorf die Tabelle weiterhin an, hierzu reichte ein achter Rundenplatz, hinter den schweizer und italienischen Teams, die sich den Rundensieg unter sich ausmachten. Das U 25 Team sicherte sich den vierten Rundenplatz und liegt nun mit einem Punkt, vor dem  LSR Aalen an der Tabellenspitze. In der Bundesliga war einmal mehr die schwäbische Alb und das Erzgebirge das Mass der Dinge, während sich das SFZ Königsdorf mit dem Rundenplatz 16 und fünf Punkten zufrieden geben musste. Hoffen wir mal, dass das Wechselspiel des guten Wetters Alb - Alpen sich nächstes Wochenende fortsetzt...
 
Mathias Schunk
 
Warten auf die Neutralisation am ersten Wertungstag des Ohlstädter Wettbewerb aufgrund der zu niedrigen Basis in den Bergen
Auch am zweiten Tag ließ das Wetter in Ohlstadt sehr zu wünschen übrig und erst nach der Neutralisation ist man zu Ligaflug Versuchen gestartet
Das Königsdorfer U25 Team weilt momentan komplett beim Ohlstädter Wettbewerb

 


Montag, 07. Mai Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Samstag 15.00 UTC
Sonntag 15.00 UTC
Die 3te Liga-Runde und schon hat man gefühlt alle Jahreszeiten einmal durch. Geprägt durch sehr trockene und (mäßig) warme Südostluft konnte die Sonne überall durchkommen. Nutzbare oder gar gute Thermik hat sie aber nur selektiv verteilt.
Samstag:
Schon seit Tagen bestimmend war ein Hoch, das sich langsam über den Norden Deutschlands in Richtung Ostsee verlagerte. Während in weite Teile die vor allem sehr trockene Luft aus Osten und Südosten geführt wurde, lag im Süden noch etwas Restfeuchte. Ein Kaltlufttropfen über dem westlichen Mittelmeer hatte zumindest in der Höhe noch einfluss, so dass sich hier neben ein paar Cumuli vor allem an/in den Alpen auch dickere Quellungen aufbauten. Das Satellitenbild von 12UTC zeigt eher noch die Strukturen im mittelhohen Niveau, aber auch schon erste Ansätze von Reihungen über Schwarzwald und Alb, die sich in der Folge noch klarer
strukturieren sollten (s. Bild von 15UTC)
Sonntag:
Das Hoch erreichte seinen Höhepunkt. Fast alle Feuchte in der Atmosphäre über Deutschland ist verschwunden. lediglich am Alpenrand sieht man auf dem Satellitenbild noch ein paar Feuchtefelder, die sich in der Folge noch auflösen sollten. Häufig beobachtet man bei einer solchen Lage - die man eher in den Hochsommer verorten würde -, dass sich zum späteren Nachmittag dann doch noch ein paar Quellungen zeigen, wen die Grundschicht richtig durchgeheizt ist und dann eine leichte Labilisierung einsetzt. Prädestiniert sind dafür natürlich die thermisch aktiven Kämme und so zeigt das Bild etwas später dann klare Entwicklungen im Südwesten (s. Bild von 15UTC) - die kurzlebigen Entwicklungen zwischen Fichtelgebirge und westlichem Erzgebirge waren da schon wieder fast abgetrocknet.
Wer hat was draus gemacht?
Die Wettereinleitung lässt vermuten, dass die schnellsten Schnitte wieder der Alb vorbehalten waren. Und ein Blick im die Wertungslisten insbesondere der Liga 1 bestätigt dies. Dazu kommt - und das als ein äußerer Faktor - das gleich eine ganze Reihe von Flügen vom Hahnweide- Wettbewerb aus durchgeführt wurde (in der stabilen Luft im Rheintal/Ahrtal sitzend konnte man im OGN dann auch sehr schön die sich über der Alb reihenden Perlenkette der FLARM-Signale beobachten). Dabei sollte der schon gute Samstag noch vom Sonntag getoppt werden.
Samstags-Führung und Rundensieg dieser Runde 3 gehen aber nicht an den Startplatz Hahnweide, denn schon am ersten Flugtag der Runde setzte sich der LSR Aalen an die Spitze. Die Runden-Speed von 307km/h hätte aber nicht ganz gereicht, die Runde komplett für sich zu entscheiden, aber Steffen Schwarzer, Tomas Ignacio Aruani/Wolfgang Gmeiner und Johannes Böckler konnten am Sonntag noch einen drauflegen und mit 326kim/h den Rundensieg einfliegen. Die Flüge hatten - auch das hat was typsches bei der Wetterlage - einen eher späten Start - die Thermik musste ja erst entwickeln -, auch recht konsequent auf die Liga optimiert.
Das Barogramm vor allem von Steffen zeigt dabei mal wieder, dass vor allem konsequentes Geradeausfliegen schnell macht.
Beim schnellsten Schnitt (sowohl absolut wie indexbereinigt) hatte dann aber Alex Müller aus Bayreuth die Nase vorne. Sonst ja eher auf der langen Strecke unterwegs war sein JoJo in Richtung Erzgebirge dann ebenfalls eher auf die Liga optimiert. Etwas früher unterwegs als die Konkurrenz von der Alb (wie erwähnt waren hier auch die Quellungen etwas eher da, aber auch eher wieder weg),
erreichte er indexkorrigierte 118km/h (absolut 142km/h). Er führte damit das Team aus Franken auf Rang 2 dieser Runde. Wolfgang Clas und Heiko&Susanne Hertrich waren auf einer fast identischen Spur unterwegs. Am Ende mussten sie sich mit 319km/h knapp
geschlagen geben. Noch knapper ging es auf den Plätzen dahinter zu. Angeführt von der FLG Dettingen/Teck folgte eine ganze Phalanx von Vereinen aus dem Südwesten, von denen viele Flüge auf der Hahnweide ihren Anfang und ihr Ende hatten.
Auch in Liga 2 war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwaben und Franken, wobei hier der FSV Tübingen knapp vor der SFG Steinwald landete. Über der Alb erreichten die Tübinger (Dirk Kaltenmark, Julian Kapitel und Siegbert Jehle) 298km/h, dicht gefolgt von den Steinwäldern (Marc Fuchs, Helmut&Stefan Joost und Bernd Morawitz), die mehr den Schlag in Richtung Fichtelgebirge und Erzgebirge für ihre 291km/h machten. Mit dem HAC Boberg folgt dahinter dann ein Verein aus dem hohen Norden! Auf den ersten Blick überraschend, aber der zweite Blick bestätigt aber die Vermutung des verlagerten Startplatzes (man darf gerne raten oder selber in den
Wertungslisten nachschauen. Als kleiner Tipp: Der Platz wurd bereits erwähnt).
An Christi-Himmelfahrt wird eine Kaltfront die Warmluzft ausräumen, die Karten für Runde 4 werden neu gemischt.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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