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Thursday, 06. September Segelflug-BUNDESLIGA 2018: Die Auf- und Absteiger stehen fest translate news

Am vergangenen Wochenende ging die Bundesliga-Saison 2018 in einem noch nie dagewesenen, hochspannenden Finale zu Ende. Der LSR Aalen wurde trotz leichtem Vorsprung noch auf der Zielgeraden von Bayreuth überholt und wird nach dem Sieg im vergangenen Jahr nun Deutscher Vizemeister. Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand mit der SFG Steinwald  schon vor der Finalrunde fest (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier). Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf. Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächstuntere Liga ab.

Am 6. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!       
 
                                                                                                                                      
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 262,00
2 260,00
3 219,00
4 184,00
5 183,00
6 174,00
7 164,00
8 159,00
9 159,00
10 156,00
11 153,00
12 145,00
13 143,00
14 136,00
15 135,00
16 133,00
17 133,00
18 130,00
19 123,00
20 120,00
21 119,00
22 117,00
23 115,00
24 115,00
25 108,00
26 93,00
27 68,00
28 60,00
29 38,00
30 33,00
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 296,00
2 272,00
3 221,00
4 200,00
5 198,00
6 198,00
7 192,00
8 181,00
9 180,00
10 161,00
11 160,00
12 156,00
13 133,00
14 132,00
15 123,00
16 118,00
17 112,00
18 110,00
19 107,00
20 106,00
21 101,00
22 95,00
23 95,00
24 90,00
25 77,00
26 72,00
27 68,00
28 57,00
29 46,00
30 10,00
 
 
 
 

 


Tuesday, 04. September Das OLC U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe … ein krönender Saisonabschluss translate news

Zehn herausragende U25 Liga-Juniorpiloten hatten die Einladung des OLC angenommen und waren auf der Wasserkuppe zum U25 Speed-Camp zusammen gekommen. Sie stammen aus dem gesamten Bundesgebiet … von Burgdorf über Gifhorn, Hammelburg, Grabfeld, Grabenstetten, Lichtenfels, Eichstätt bis Königsdorf.
Mit diesem Projekt plante der OLC wieder einmal einen Versuchsballon in Richtung ‘innovatives Segelfliegen‘ und bot ein Trainingslager speziell für Junioren an, welches sich am bekannten IGC Grand Prix Format orientierte. Den TOP-Nachwuchspiloten wollte man hier die Möglichkeiten aufzeigen, in dieser Form Defizite bei eigenen Fertigkeiten zu erkennen … oder aber zumindest zu checken, wo man steht. Kaum etwas anderes ist für ein derartiges Vorhaben geeigneter als das Grand Prix Format mit seinen exzellenten unmittelbaren Vergleichsmöglichkeiten.
Gleich nach dem Liga-Ende, also schon am darauffolgenden Montag, reisten die Teilnehmer an, um dann am nächsten Tag eine kleine Grand Prix Aufgabe mit 174 km zu fliegen. Alle erledigten dies mit Bravour, wenngleich dann der Tagesschnellste doch überraschte: Es war der junge Eric Schneider aus Hammelburg, der mit seiner LS4 allen LS8en und Discen eine lange Nase zeigte und die Ziellinie als erster überquerte. Insbesondere der Zweitplatzierte Philipp Lauer musste etwas Federn lassen, denn in der allerletzten Phase des Race blieb ihm nichts anderes übrig als vorzufliegen, um noch einige Meter zu erkurbeln, damit es zum Zielüberflug reichte. Eric Schneider hingegen gelang es kurz dahinter noch etwas Höhe zu ersteigen, um dann am etwas tieferen Philipp Lauer vorbeizuziehen und als erster über die Ziellinie zu fliegen. Absolut spannend war es, alles im OGN Online-Tracking mit zu verfolgen.
Sieger an diesem ersten Tag war aber das Grand Prix Format als solches. Denn ganz entspannt handelten alle Teilnehmer das komplette Prozedere, auch beim Zielüberflug lief alles sehr diszipliniert ab. Wie an einer Perlenkette aufgereiht kamen die Junioren nacheinander an und überflogen die Ziellinie in der regelkonformen Höhe.
Der darauffolgende Tag (Mittwoch) war meteorologisch eine Geduldsprobe … man stand zwar akkurat in der Startreihe, aber die Thermik wollte und wollte nicht auslösen. Und kaum war um 15:30 Uhr der Tag neutralisiert, bildeten sich über der Rhön die ersten Wolken. Einzig Mike Bauer erkannte seine Chance, startete und gönnte sich einen atemberaubenden Lust-Flug im präfrontalen Bereich. Der Flug findet sich hier im OLC.
Die Erkenntnis aber aus diesem Tag wird man beim nächsten U25 Speed-Camp nutzen. Falls ein Tag zwar für eine Grand Prix Aufgabe an sich als nicht machbar erscheint, aber es dennoch fliegbar ist, wird man einfach umswitchen und nach OLC Speed-Regeln fliegen – in einem Trainingslager kein Problem … die Endwertung spielt ja definitiv nur eine Nebenrolle.
Atemberaubend schlecht und absolut eineindeutig waren dann die Wetterprognosen für den Donnerstag – es war definitiv Pause angesagt, der Besuch des Segelflugmuseums stand auf dem Programm.
Aber der Freitag sollte es dann doch noch bringen … eine Grand Prix Task über 220 km stand an. Obwohl sich alles gut anließ, besserte sich das Wetter nicht wie prognostiziert. Das führte dann dazu, dass fast alle Teilnehmer nach Umrundung der ersten Teilaufgabe wieder auf der Wasserkuppe landeten. Aus Sicht eines Traningsfliegens war der Tag jedoch keineswegs verloren, denn bestimmt 65 % der Aufgabe waren ja gemeistert!
Am Samstag ging man das Finale des Meetings an. Die Aufgabe war die gleiche wie am Vortag. Und es sah am späten Vormittag auch ganz hervorragend aus. Allerdings ein Nachteil stellte sich später doch ein … es breiteten sich um die Mittagszeit herum die Cu’s ganz markant aus und man hätte fast mit dem Startbetrieb Probleme bekommen. Letztlich ging es noch einmal gut, um 13:35 Uhr war die Linie offen und das Feld machte sich geschlossen auf den Weg. Schon an der ersten Wende Alsfeld bildeten sich zwei Gruppen und es gelang danach der zweiten Gruppe nicht mehr, wieder zur ersten Gruppe aufzuschließen. Dieses Zurückfallen und die darauf folgenden Aufholbemühungen machten den gesamten Verlauf, wenn man das im OGN-Tracking beobachtete, sehr spannend und umso packender, je mehr sich der kleine Führungspulk dem Ziel näherte. Die Frage, die beim Grand Prix immer in der Luft liegt ist stets: Wer hat die entsprechenden Höhenreserven, um in einem Sprint (wie bei der Tour de France) die anderen auf den letzten Metern abzuhängen und über die Ziellinie zu jagen. Diese Spannung ergab sich an diesem Tag jedoch nicht, und so überflogen Dennis Polej, Philipp Lauer und Christian Lampert kurz hintereinander diszipliniert die Ziellinie.
Im anschließenden Video-Debriefing wurden die einzelnen markanten Phasen des Tages nochmals aufgezeigt und ausgiebig diskutiert.
Fazit der Veranstaltung: Es war eine kompakte fünftägige Angelegenheit. Die Wasserkuppe mit dem Personal der Fliegerschule unter der Leitung von Schulleiter Harald Jörges ist hervorragend geeignet für derartige Veranstaltungen im Grand Prix Format. Mustergültig war aber auch die Betreuung von Naviter/SoaringSpot (Andrej Kolar) und OGN (Dominic Spreitz). Die eindeutigen Sieger unterm Strich waren die außerordentlich diszipliniert fliegenden U25-Juniorpiloten, sie setzten fraglos mit diesem Meeting der 2018er Flugsaison ein Sahnehäubchen auf.
 
Hier finden sich alle Tagesberichte mit den Links zu Wertungen und Videos.
 
Bilder: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
 
 
 
Der U25 GliderRace-Grid 2018: Ganz vorne der spätere winner Denis Polej (Gifhorn)
Eine markante Bereicherung: Mit dem OGN Online-Tracking stetst im Bilde, was sich unterwegs tut.
Die Fliegerschule Wasserkuppe der Gesellschaft zur Förderung des Segelflugs auf der Wasserkuppe e.V. (GFS), ein für das Grand-Prix Wettbewerbsformat prädestinierter Austragungsort.
Die Teilnehmer des OLC U25 Speed-Camps (von links): Hen­rik Theiss (FLG Graben­stet­ten), Mike Bauer (FC Eich­stätt), Philipp Lauer (AC Licht­en­fels), Chris­t­ian Lam­pert (FSV Grabfeld), Den­nis Polej (LSV Gifhorn), Patric Rießner (AC Lichtenfels),Yannik Fre­und (LSV Burgdorf), Dominik Biese­necker (AC Licht­en­fels), Eric Schnei­der (FSG Ham­mel­burg), Johannes Beyer (SFZ Königsdorf).
Die besten am ersten Tag (von links): Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels), Eric Schneider Sieger (FSG Hammelburg), Mike Bauer (FC Eichstätt)
Ziel erreicht ... Zielüberflug und Wasserhahn auf!
Die besten am 4. Flugtag (von links): Christian Lampert 3. (FSV Grabfeld), Dennis Polej Sieger (LSV Gifhorn), Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels)
Mit dem Softwareprodukt SeeYou/NAVITER erfolgte die Auswertung. Die Präsentation war perfekt in SoaringSpot eingebunden. Markant konnte man über eine Animation die Flugphasen im Nachhinein bis in's Kleinste aufbereiten - genial!
Markante Köpfe im Deutschen Segelflug (von links): Gerd Peter Lauer (zusammen mit Reinhard Schramme Deutscher Meister 2005) und sein Sohn Philipp Lauer (Sieger der OLC U25 Pilotenprofil-Wertung 2018, qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften in der Standard-Klasse 2019, qualifiziert für die Junioren-WM in der Club-Klasse 2019)
 
 

Wednesday, 29. August SFG Giulini: Finale in der Segelflug-Bundesliga translate news

Nach der abgezogenen Regenfront starteten am Samstag um 15:30 Uhr Peter Franke, Dieter Bartek und Uwe Melzer noch zu sehr interessanten und eindrucksvollen Ligaflügen. Immerhin kamen bis zu 96 Speedpoints und ein vorläufiger Platz 1 in der Tabelle zustande - aber der Sonntag sollte der ausschlaggebende und bessere Tag werden.
Schnellster der Giulini´s am Sonntag wurde Johannes Dibbern und Fritz Thiessen (Duo XLT, FT) mit einem 750km Flug um Frankfurt und Nürnberg, gefolgt von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE), die erst weit in Westen nach Frankreich ausholten und dann einen 250km Mitwindschenkel nutzten. Mit den 3 Tagespunkten beenden wir die Saison auf Platz 16, dem bisher schlechtesten Endergebnis unserer 16jährigen Bundesligakarriere - aber wir hatten, wie immer, viel Spaß und tolle Flüge und in der nächste Saison weden wir wieder am Start stehen und aus der Rheinebene in der Bundesliga mitmischen.
Wir gratulieren den Bayreuthern, die auf den letzten Gleitmetern noch die starken Aalener Piloten abgefangen haben - großartiger Sport.
 
Uwe Melzer
 
Samstags, hinter der Regenfront
Sonntags, tief im Westen
End of Bundesliga 2018
 

Wednesday, 29. August FLG Blaubeuren: Fulminantes Liga Finale translate news

Nun ist sie vorbei die wohl spannendste Bundesliga Saison aller Zeiten. Neunzehn Runden lang kämpften die 30 besten Vereine aus der Republik um den begehrten Ligapokal. Für die wenigen Piloten der FLG Blaubeuren war es ein sehr erfolgreiches Jahr, wobei zum Schluss ein kleiner Wehrmutstropfen hingenommen werden musste.
Der Sonntag zeichnete sich als der Tag aus, der den Abschluss der Saison bringen sollte. Zunächst galt es jedoch ein logistisches Problem zu bewältigen, da beide Schleppmaschinen der FLG unterwegs waren. So wurde kurzerhand die Winde aufgebaut sowie bei den befreundeten Fliegerkameraden aus Oppingen angerufen. Hier kam Bernd Sebald mit deren Schleppmaschine um die Piloten der FLG zu ihren Ligaflügen zu schleppen. Der zuerst an der Winde gestartete Sebastian Wastl machte sich auf den Weg entlang der A 7 Richtung Norden. Philipp und Martin Söll mit Copilot Michael Heiß flogen zunächst gen Osten. Charlie Bauder und dessen Sohn Sebastian machten sich Richtung Westen auf. Nachdem die Wolken bei Harburg nicht zuverlässiges Steigen brachten kehrte Philipp Söll auch Richtung Westen um. Das Arcus Team Heiß und Martin Söll kämpften sich weiter Richtung Osten bis hinter Eichstätt im Altmühltal. Bei klarer Sicht und guter Steigwerte ging es für sie über Franken hinweg nach Westen bis Rothenburg ob der Tauber und erneut in den Osten.
Die beiden Bauders und Philipp Söll versuchten währenddessen ihr Glück im Schwarzwald. Um 15 Uhr meldete Wastl im Funk, dass er die 230 Kilometer entfernte Wasserkuppe in der Röhn erreicht hat und sich nun wieder auf den Rückflug nach Blaubeuren auf macht. Dort warteten schon seine Vereinskollegen mit einem kühlen Bier um auf die erfolgreiche Saison anzustoßen. Trotzdem dass die FLG Piloten in alle Himmelsrichtung verstreut flogen, waren deren Ligapunkte nahezu gleich. So kamen Sebastian Bauder mit 112,89 Punkten, Team Heiß und Söll mit 112,30 Punkten und Philipp Söll mit 109,49 Punkten in die Wertung.
Dies reichte immerhin für Rundenplatz 17 und somit zog der AC Lichtenfels, welcher Rundenplatz 3 erreichte um einen Platz noch knapp an den Blaubeurer vorbei auf Platz vier. Dass es in Bayern besser lief zeigte auch der knappe Wechsel an der Spitze. So überholte die LSG Bayreuth dank Rundensieg noch den LSR Aalen mit nur 2 Punkten Abstand und sicherte sich somit den Pokal, den die FLG bereits zweimal gewonnen hat. Wir können uns nun voll und ganz auf unser Flugplatzfest am kommenden Sonntag konzentrieren.Glückwünsch noch an die Sieger und Aufsteiger, wir freuen uns auf die neue Konkurrenz insbesondere auf unseren „Nachbarn“ die FLG Grabenstetten.
 
M.Söll
 
Aufreihungen am großen Brombachsee.
Martin Söll und Michael Heiß.
Mit den Platzgeiern über der Wasserkuppe.
 

Friday, 11. May DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 11.05.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG ist ein schwaches Hochdruckgebiet über Südskandinavien zunächst wetterbestimmend. Im Tagesverlauf schwächt sich dieses Hoch weiter ab, so dass im Osten Deutschlands sowie im Alpenraum labil geschichtete Luft einfließen kann.
Am SONNTAG nähert sich von Westen eine wellende Front an und schwächt
sich dabei zunehmend ab. In deren Vorfeld wird im Südwesten Deutschlands sowie im Alpenraum zusehends labil geschichtete Luft herangeführt. Im Nordosten Deutschland bleibt dabei trockene Festlandsluft bestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG im Südwesten meist gute bis sehr gute Thermik, teils auch blau mit maximalen Arbeitshöhen von bis zu 2100 m, ansonsten kann mit mäßiger bis guter Wolkenthermik, teils mit
Ausbildung von Wolkenstraßen gerechnet werden. Generell ist die Thermik aufgrund durchziehender Wolkenfelder und in der Osthälfte auftretender Überentwicklungen zeitweise gestört.
Am SONNTAG in NRW keine nutzbare Thermik. Ansonsten überwiegend mäßige bis gute Thermik, in der Osthälfte meist blau mit maximalen Arbeitshöhen von 1800-2000 m.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG entsteht mäßige bis gute Cumulusthermik, die im Osten und über dem Bergland von einzelnen Überentwicklungen gestört wird.
Am SONNTAG bildet sich mäßige, im Osten auch gute Wolkenthermik, die aber von teils kräftigen Überentwicklungen gestört wird. Im Südwesten kann sich unter der dichten Bewölkung keine nutzbare Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Alpenvorland mäßige bis gute Wolkenthermik, im Bergland rasch durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG westlich der Isar durch Überentwicklungen gestört, östlich
davon mäßige bis gute Wolkenthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Wednesday, 09. May Blaue Tage in der Rheinebene translate news

Nach dem das Wetter in der 2. Runde gar keine zählbaren Flüge für uns zuließ, war auch das 3. Ligawochenende geprägt von warmer, trockener Luft ohne Spuren von Cu´s, aber dafür mit viel böigem NO-Wind. Also wieder miese Voraussetzungen zu punkten. Trotzdem warteten 15 Dannstadter Ligapiloten aus 3 Mannschaften geduldig an beiden Tagen bis weit nach der Mittagszeit bis Blauthermik und Basishöhe infinitesimalen Streckenflug zuließen. Immerhin konnten mit kleinen JoJo´s auf der Windachse und mit Hilfe der BASF die Mindestwertungsstrecke überflogen und zumindest der Trostpunkt gesichert werden.
Glücklicherweise hatten wir noch einen Joker im Anhänger. Nils Koster (Arcus T, E2), der zur Zeit beim internationalen Hahnweide-Wettbewerb am Start ist, konnte bei besseren Bedingungen auf der Alb einen deutlich besseren Schnitt erzielen.  Komplettiert wurde das Mannschaftsergebnis von Trainer Charly Müller (Ventus Ct, CS) und Dieter Bartek (LS-4WL, UY).
Damit errangen wir immerhin stolze 3 Punkte und stehen nach dem bisher miesen Saisonstart auf Platz 24 in der Tabelle.  
Ein kleines Bonbon hatte der Samstag – das platznahe Agieren der Akteure wurde zum fotografieren und filmen genutzt. An den kommenden beiden verlängerten Wochenenden findet am Segelfluggelände Dannstadt das traditionelle Vergleichsfliegen mit fast 50 Teilnehmern statt. Zusammen mit dem Ligabetrieb wird auf alle Fälle viel Betrieb in Dannstadt herrschen.
 
Uwe Melzer
 
Dieter "Buddy" Bartek in seiner LS-4WL (UY)
Vorbildlich aufgefächertes Thermiksuchen im Blauen (Bild: Johannes Dibbern)
LS-Geschwader (Bild: Johannes Dibbern)
 

Tuesday, 08. May LSG Fallersleben: Durchwachsenes Wochenende translate news

Ein Wochenende mit ganz viel Blauthermik oder besser mit weit verbreiteter Blauthermik liegt hinter Deutschland. Am Samstag waren die LSG-Piloten wieder verteilt im Einsatz, von Ummern aus waren Günter Raab (Ventus cM), Peter Meurers (LS1f) und Lothar Kaps (ASW24) in der Luft. Im Rahmen des Wettbewerbs sind Helge Liebertz (ASH25e), Katrin Balke (DG300) und Johan Vanhoyland (Discus bt) in Klix gestartet. Da von den Heimstartern nur Günter die Mindestwertungshürde überspringen konnte, stützten sich die samstäglichen LSG-Hoffnungen auf die Wettbewerbsflüge in der Oberlausitz. Johan konnte tatsächlich den besten LSG-Flug des Samstag beisteuern; Helge und Katrin konnten sich mit ihren (virtuellen) Außenlandungen leider nicht in die Wertung einbringen. Hier wirkt sich die Bundesliga-Regeländerung erstmalig nachteilig für die LSG aus.
Sonntag war dann unser Wettbewerbs-Trio auf der Rückreise aus Klix und die Daheimgebliebenen versuchten von Ummern aus, das Liga-Ergebnis zu verbessern. Erneut war Günter Raab (Ventus cM) am Start, aber auch Thomas Quindel (Discus 2), Bernd Meindermann (LS1f), Arnie Weber (DG400), Achim Elvers (DG300), Roman Langer (Twin III SL) und Benno Beesten (Nimbus 4M) wurden von der Winde an den stahlblauen Himmel geschleudert.
Günter machte sich Richtung Südosten auf und fand bei Magdeburg die besten Bedingungen vor. So konnte er sein Vortagsergebnis um 19 Speedpunkte übertreffen. Thomas, Roman, Arnie, Achim und Bernd zog es zunächst nach Osten. Die Bedingungen waren aber recht durchwachsen und Roman musste den Motor nutzen, da Thomas keinen Motor hatte, blieb ihm nur die Außenlandung. Die anderen drei wendeten bald, um so den Rückenwind nutzen zu können. Aber auch dabei war Vorsicht angesagt, weil sich die Bärte stark unterschiedlich und „unrund“ zeigten. Bernd war hier der Schnellste, kam aber bei Celle tief und musste „auf dem Arloh“ landen. Nun wirkte sich die Regeländerung erneut nachteilig aus, weil der Teil seines Fluges nach letztmaligem Verlassen des 15km-Kreises nicht mehr für die Liga gewertet werden konnte.
Benno ließ sich gleich nach dem Start von zwei „Kondensen“ nach Norden in die Lüneburger Heide locken. Dort lief aber nicht gut und so musste er schon bald mit Rückenwind in landbares Gelände ausweichen. Den Westkurs hat er dann bis Fallingbostel beibehalten, bevor er auf Gegenkurs bis Repke flog. Der anschließende Westkursschenkel wurde bei Bergen abgebrochen, um für einen gewünschten Rückschlepp als Schlepppilot bereit zu stehen.
Das durchwachsene Wetter brachte für die Ummeraner Piloten viele schweißtreibende Flüge, einige Außenlandungen oder Motorzieher, aber durch die Flüge von Günter, Johan und Bernd auch 8 Punkte in der Ligawertung.
 
Benno Beesten
 
Seltener Anblick: TEX am Windenstart
Ganz schön blau
Alle Überlandflieger zurück

 


Tuesday, 08. May Blauthermik und ein Punkt für den AC Pirna translate news

Ralf Mandrich und Gerd Fischer unterwegs in der Blauthermik

Die vergangene Ligarunde war geprägt von Trockenthermik und relativ niedriger Basis. Die Piloten des AC Pirna taten sich damit schwer und erflogen nur den 23. Tabellenplatz. Ralf Andrich und Gerd Fischer erflogen am Sonntag 70 und 61 Speedpunkte; jeweils mit einem JoJo über der Sächsischen Schweiz und dem Osterzgebirge. Benny Schüch komplettierte die Wertung durch einen Flug am letzten Wertungstag vom Klixer Pokal. Hier brachte ein Dreieck über Südbrandenburg und Polen 67 Speedpunkte.

Benjamin Schüch


Tuesday, 08. May Aus der Winde auf die Rennstrecke translate news

Nachdem in der vergangenen Runde außer einem Trostpunkt für die Erstligisten der FLG aus Blaubeuren nichts zu holen war, hofften die Älbler auf eine gute dritte Runde. Der starke Ostwind am Samstag verblies die noch schwache Thermik über Blaubeuren, sodass zunächst keine der in Blaubeuren gestarteten Maschinen oben bleiben konnte.
Um 13 Uhr schnappten sich Christian Müller und Sebastian Wastl den doppelsitzigen Hochleistungssegler Arcus der FLG. Sie konnten nach einem Windenstart dank des eingebauten Hilfsmotors die ersten kompakteren Wolken erreichen. Der lebhafte Wind ließ sie zunächst nicht schnell vorrankommen. Als gegen später Oliver Stockinger und Joachim Krais starteten, gab es bereits die ersten Aufreihungen die schnelles vorrankommen an der Albkante erhoffen liesen. Beflügelt durch die Aufreihungen startete auch Markus Straub aus der Winde, der jedoch wegen einer zu kurzer Flugzeit nicht in die Wertung kam. Stockinger und Krais flogen ein klassisches Albjojo im perfekten Teamflug, bei dem sie des Öfteren auf die zahlreichen Segler des derzeit auf der Hahnweide bei Kirchheim stattfindenden Hahnweidewettbewerbs stießen. So waren sie am Abend überglücklich mit Rundenplatz 2 satte 19 Punkte zu erfliegen. Da für Sonntag keine Bewölkung vorhergesagt wurde rechnete niemand damit, dass sich noch viel an der Wertung verändern würde. Gegen Nachmittag bildeten sich jedoch eine hohe Bewölkung, welche einige Vereine nochmals Punkte holen ließ. So reichte es mit den Flügen von Oliver Stockinger (93 Punkte) Joachim Krais (91 Punkte) und das Team Müller/Wastl mit 90 Punkten immerhin noch auf Rundenplatz 12. Mit diesen 9 Punkten rutschten die Blaubeurer auf Tabellenplatz 12 hinter die FSV Laichingen ab. Die kommenden 16 Runden werden der FLG jedoch sicherlich einige fliegbare Tage ermöglichen.

Martin Söll
 
Joachim Krais startklar
Der schnellste Blaubeurer, Oliver Stockinger
Morgens schon Bewölkung über Sonderbuch
 

Tuesday, 08. May Schwieriges Wetter für Königsdorfer Segelflieger translate news

Nach der überaus erfolgreichen zweiten Ligarunde am vergangenen Wochenende, hatten wir an diesem Wochenende mit dem Wetter schwer zu kämpfen. Die meisten von uns befinden sich momentan auf dem Vergleichsfliegen auf dem Nachbarflugplatz in Ohlstadt. Das Wetter lies jedoch, weder am Samstag, noch am Sonntag eine Wertung zu, so dass Sportleiter Benjamin Bachmaier, jeweils am Nachmittag den Wettbewerb neutralisierte. Danach sind dann noch einige gestartet, um zumindest für die Liga zu punkten.
Samstag nur schwache Thermik im Alpen Vorland
Am Samstag gelang nur dem Doppelsitzer Duo Christoph Kraul/Mark Fingerele mit 43,3 km/h und Mathias Schunk mit 66,4 km/h eine gültige Ligawertung. Sie flogen dabei jeweils im Alpenvorland. Alle anderen scheiterten an der Mindestwertungsstrecke, manche mussten sogar außenlanden.
Sonntag etwas bessere Bedingungen
Der Sonntag entwickelte sich wettertechnisch zunächst nicht besser, eine dicke Hochnebeldecke wollte sich einfach nicht auflösen. Erst gegen 15:30 Uhr konnte man in Ohlstadt starten, zu spät um für die 40 Teilnehmer des Vergleichsfliegens noch eine Tagesaufgabe zu stellen. Dennoch lies man nichts unversucht, um für die Liga zu punkten. Der starke Nordostwind stellte die Piloten dabei vor ziemliche Probleme, ebenso war die Wolkenuntergrenze nicht besonders hoch, so dass die Arbeitshöhe sehr eingeschränkt war. Zwischen Lechtal und Achensee flogen letztendlich alle in den Vorbergen Jojos. Mit 79,8 km/h war Mathias Schunk dabei der schnellste, Thomas Wolf war mit 74,4 km/h nur wenig langsamer. Nikolai Wolf vervollständigte mit 70,4 km/h nicht nur das Bundesliga Trio, sondern war auch schnellster Junior für die U 25 Wertung. Dieses Trio wurde durch Vincent Heckert (66,8 km/h) und Michael Wisbacher (55,9 km/h) vervollständigt.
Weiterhin Tabellenführung sowohl in der Alpenliga als auch bei den Junioren
In der internationalen Alpenliga führt das SFZ Königsdorf die Tabelle weiterhin an, hierzu reichte ein achter Rundenplatz, hinter den schweizer und italienischen Teams, die sich den Rundensieg unter sich ausmachten. Das U 25 Team sicherte sich den vierten Rundenplatz und liegt nun mit einem Punkt, vor dem  LSR Aalen an der Tabellenspitze. In der Bundesliga war einmal mehr die schwäbische Alb und das Erzgebirge das Mass der Dinge, während sich das SFZ Königsdorf mit dem Rundenplatz 16 und fünf Punkten zufrieden geben musste. Hoffen wir mal, dass das Wechselspiel des guten Wetters Alb - Alpen sich nächstes Wochenende fortsetzt...
 
Mathias Schunk
 
Warten auf die Neutralisation am ersten Wertungstag des Ohlstädter Wettbewerb aufgrund der zu niedrigen Basis in den Bergen
Auch am zweiten Tag ließ das Wetter in Ohlstadt sehr zu wünschen übrig und erst nach der Neutralisation ist man zu Ligaflug Versuchen gestartet
Das Königsdorfer U25 Team weilt momentan komplett beim Ohlstädter Wettbewerb

 


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