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Montag, 13. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Runde 17 - Drei Runden vor Schluss zeigt sich das Wetter von einer in diesem Sommer fast ungewohnten Weise: Kaltluft hatte die Hitze vertrieben und plötzlich fühlt sich das Wetter wieder so an, wie man es diesen Sommer kaum gewohnt war: Kaltluft bringt am Samstag schnelle Schnitte und Warmluft am Sonntag eher zähe Verhältnisse.
Aber zumindest konnte man überall Punkte für die Liga erfliegen, da zeigt sich diese Runde nicht anders als die meisten dieser Saison - auch wenn sich regional die Bedingungen deutlich unterschieden.
Samstag:
Das zeigt schon der Blick auf das Satellitenbild vom Samstag: Morgens lag noch eine Kaltfront zwischen Pfalz und Kieler Bucht. Getrieben durch den kräftigen Westwind auf der Südseite eines Troges über Südskandinavien überquerte sie (oder eher ihre Reste) am frühen Nachmittag bereits die Oder und auch die Feuchte zwischen Franken und Oberlausitz ging immer mehr auf. Rückseitig
bot sich ein Bild, das man so auch in den Mai verorten könnte: Im Wind reihte sich in der Kaltluft Wolkenstraße an Wolkenstraße. Lediglich im Norden war es im Bereich der höhenkalten Luft des Troges schaurig-labil und auch am Alpenrand störten durchziehende Cirrenfelder. Ansonsten war aber die Taktik relativ eindeutig: Die Strecken in Windrichtung und der Reihungen versprachen die schnellsten Schnitte.
Sonntag:
Am Sonntag hielt dann der Sommer wieder Einzug. Aber statt der hochreichend thermisch gut geschichteten Warmluft wie in den Vorwochen, war es diesmal eine doch eher August-typische Luftmasse: Warm, blau und vor allem im Norden im Einfluss einer Warmfront mit hohen und mittelhohen Abschirmungen garniert.
Wer hat was draus gemacht?
So zeigt der Blick auf die Flugspuren dann auch, das der Schwerpunkt der Füge am Samstag lag. Selbst die Tendenz die Strecken als JoJo in Windrichtung zu legen, lässt sich in den Strukturen erkennen. Natürlich lassen sich z.B. Schwarzwald aber auch die Eifel quer zum Wind als gute Bereiche ausmachen, aber die waren ja auch schon etwas früher am Tag nutzbar und im Süden dazu der Wind weniger markant. Dagegen fehlen die typischen Rennstrecken vom Thüringer Wald bis in den Bayerischem Wald fast vollständig.
Was aber beide Tage gemein haben: Es war nicht die Runde für den Norden ...
Davon ungestört geht die Jagd um den Titel zwischen Aalen und Bayreuth weiter. Dieses Mal mit dem besseren Ende für die Aalener, die diese Runde für sich entscheiden konnten. Und auch wenn die Flüge am Ende nicht die absolute Spitze der Liga-Speed darstellen, war es vor allem die mannschaftliche Stärke, die beeindruckend und (mit)entschiedend war. Dafür lohnt sich auch mal ein Blick in die "weiteren Flüge", der zeigt, was auch in der "zweiten Reihe" für Schnitte geflogen werden. Steffen Schwarzer und Dieter Walz wählten dabei die Taktik, entlang der Alb mit dem Rückenwind ihre Speed zu machen. Wolfgang Gmeiner dagegen wählte den Weg nach Norden, um zwischen Heibronn und Regesburg die Reihungen/Rückenwind zu nutzen.
Am Ende waren es nur rund 2km/h (und das bei einer Gesamtspeed von hervorragenden 372km/h), die die Aalener als Vorsprung zu Rang 2 erflogen. Auf den kam das Team des FSC Obenwald Walldürn, angeführt von Phillipp Kapferer/ Stefanie Willard, die mit 135km/h den schnellsten Flug der Liga zwischen Odenwald und Oberpfalz absolvierten. Aber auch die folgenden Teams aus Donauwörth und Ludwigshafen hatten jeweils mindestens einen schnellen Flug in der Wertung.
Michael Gsell erreichte 132km/h, Nils und Jürgen Koster (die von Landau aus unterwegs waren) erreichten 134km/h. Nicht ganz optimal lief es dagegen für die Bayreuther, die in dieser Runde "nur" auf Rang 8 landeten. Deutlich später machte es dort auf und die Ausbreitungen ließen keine so schnellen Schnitte zu, wie 200km weiter westlich. Mit 12 Runden-Punkten musste man 8 Punkte auf Aalen abgeben, die in der Tabelle nun wieder in Führung gehen konnten. Die 3 Punkte Rückstand lassen aber noch alle Möglichkeiten offen. Mit dem Spitzendou kann inzwischen lediglich noch die FG Schwäbisch Gmünd mithalten, hat aber mit 29 Punkten Rückstand auf Aalen nur noch geringe Chance, auch weil man mit der Konkurrenz im selben Wetterraum unterwegs ist. Am Tabellenende finden
sich nun auch die ersten Teams, die sich unweigerlich aus dem Oberhaus verabschieden müssen.
Auch in Liga 2 geht es auf die Zielgerade. Und auch das zieht sich durch die Saison, dass in Liga 2 nicht langsamer geflogen wird, sondern ganz das Gegenteil ist der Fall. "Reine Familiensache" mag man beim Blick in die Rundenergebnisse denken: Georg Theisinger und Laurenz Theisinger fliegen im Team mit 134km/h bzw. 133km/h der Konkurrent davon, Florian Theisinger mit Co Yannick Frey war ebenfalls im JoJo zwischen Landau und Würzburg unterwegs. Mit insgesamt 381km/h waren die Pfälzer damit das schnellste Team über beide Ligen hinweg. Knapp gefolgt werden sie vom LSV Hofgeismar. Die Nordhessen erreichen damit nach Platz 2 in Runde 2 ihr bestes Ligaergebnis. Bis in den Nachmittag musste man für einen schnellen Flug auch in Erbendorf warten, aber dann konnten es Ludwig und Edith Mehler laufen lassen ... mit knapp 141km/h flogen sie - ebenfalls den Reihungen im Wind folgend - allen anderen mit Abstand davon.
Auch wenn es 2 Runden vor Schluss noch nicht ganz für eine vorzeitige Meisterschaft für die SFG Steinwald ausreicht, der Vorsprung ist zum LSV Gifhorn mittlerweile wieder auf 30 Punkte angewachsen. Trösten können sich die Niedersachsen aber, dass der eine Punkt für Rundenplatz 25 für den Aufstieg in Liga 1 ausreicht. Nach den ersten Prognosen wird Runde 18 auch von Wetter her spannend, wer
von den Konkurrenten die besten Bedingungen direkt vor der heimischen Platzgrenze hat.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
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OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Samstag, 11. August U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe: Teilnehmerkreis wird erweitert Artikel übersetzen

Ursprünglich war geplant, letztendlich erst nach der 19. und letzten Runde das qualifizierte Dutzend zu fixieren (plus sechs Nachrücker). Aber um alles etwas zu entzerren wurden schon mal nach der 14. Runde die Piloten vorbehaltlich des Endstandes informiert/eingeladen … man hatte eben darauf spekuliert, dass sich in den letzten Wochen u.U. nicht mehr viel am Ranking 'U25 Pilotenprofile'  ändern würde.
Nun will man das Qualifikations-Prozedere, abermals entspannen und bezieht einfach die Runde 18 mit ein und erweitert:
Qualifiziert sind diejenigen Piloten, die in Runde 18 und/oder 19 die Plätze 1 – 12 belegten (… und die Voraussetzung ist ein Smiley). Diese Regelung gilt analog für Nachrücker.
Mit anderen Worten: Nach der Runde 18 stehen die Qualifizierten fest, sie werden vom OLC mit einem Mail eingeladen (Versand am 20. August) und ihre Anmeldung sollte dem OLC bis spätestens Donnerstag dem 23. August vorliegen.
Ab Freitag werden dann die Nachrücker gesetzt (deshalb sollten deren Anmeldungen dem OLC auch vorliegen).
Sollten dann in Runde 19 andere Namen ‘beim besten Dutzend‘ aufscheinen, so sind natürlich auch sie teilnahmeberechtigt.
Aber man vermutet … viel wird sich da beim Ranking nicht tun.
Die letztendlich konkreten Einladungen gehen dann am 20. August raus und ggf. am 27. August, also einen Tag vor dem Beginn … aber halb so wild … man ahnt das ja schon als ‘Betroffener ;-)
Habt ihr Fragen, bitte Mail an: mail@onlinecontest.org
 

Freitag, 10. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 10.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Höhentrog über Deutschland mit einem zugehörigen Bodentief bei Dänemark. Dabei wird mit einer lebhaften westlichen Strömung kühle und leicht labil geschichtete Meeresluft herangeführt. Lediglich im Süden und dem Alpenraum wird die einfließende Luftmasse vom Einfluss eines Hochs über Frankreich stabilisiert.
Am SONNTAG ist der Trog nach Osten abgezogen und das Hoch von Frankreich hat sich nach Deutschland und Tschechien verlagert. Daher bestimmt es in weiten Teilen Deutschlands das Wettergeschehen mit stabil geschichteter und zunehmend warmer Luft. Lediglich an der
Ostseeküste hält der Einfluss des Tiefs, welches mittlerweile über Südschweden nordostwärts zur Ostsee gezogen ist, mit leicht labil geschichteter Luft an. Gegen Abend erreicht die Warmfront eines neuerlichen Tiefdruckkomplexes bei den Britischen Inseln die Deutsche Bucht und den Nordwesten von Deutschland und beendet hier den Hochdruckeinfluss. Die Luftmasse wird wieder labiler.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG entwickelt sich mäßige bis gute Thermik mit CU-Basis um 1500 m im Nordwesten und zwischen 1700 und 2200 m im Süden und Osten. Zeitweise stören Überentwicklungen und vor allem im Norden und Westen auch abschirmende Wolkenfelder.
Am SONNTAG bildet sich mäßige, im Südosten teils gute Wolkenthermik  aus, die CU-Basis steigt am Nachmittag auf 1200-1400 m im Norden und Westen und bis auf 1700 m im Südosten, teilweise stören
Ausbreitungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG vor allem im Westen gute Thermik. Nach Osten hin durch Ausbreitungen gestört. In den östlichen Bayerischen Alpen und im angrenzenden Alpenvorland durch Abschirmung nur mäßig.
Am SONNTAG mäßige bis gute Blauthermik, in den Bayerischen Alpen gute Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 08. August FG Schw. Gmünd: Der Kampf um Platz 3 und die technischen Fallstricke der Wertung…. Artikel übersetzen

Ein schweißtreibendes Wochendene liegt hinter uns. Nicht nur wettertechnisch. Ein Großteil der Piloten auf Wettbewerben unterwegs, der Rest des Vereins im Fluglager, wie kriegen wir da drei Leute für ne Wertung zusammen. Eine Frage die sich dieser Tage viele Verein stellen mögen. Zum Glück finden sich mit Kai, Günne und Jo drei Piloten die am Sonntag vom Hornberg aus an den Start gehen können. Am Tag zuvor hatte Lars von Grabenstetten aus schon vorgelegt. Ziemlich euphorisch von nem guten Flug berichtet, der dann in der Wertung aber ganz anders rauskam. „Das stimmt so nicht, er habe es schon gemeldet, die werden das schon noch korrigieren…“

Na gut, denken wir, schaun wir mal was wir noch dazu beitragen können…. Aber zunächst ist warten angesagt, über der Alb hängt eine ziemlich trübe Suppe, erste Wolken sind im Norden Richtung Hohenlohe zu erahnen, Das Satellitenbild macht ebenfalls Mut, kurz vor 14:00 lokal dann auch vernüftige Entwicklung am Platz und der Startlauf beginnt. Kai geht als erster raus und legt seine Flug Richtung NO und dann zurück Richtung Ulm, tappt damit wieder in die feuchte Luftmasse und ist wertungstechnisch damit raus. Mir geht es ähnlich, nach Norden raus wird es zwar immer besser, bei KM 95 auf den Hornberg wird gewendet, die Optik dazu ist einfach zu einladend.  Zu spät realisiere ich dann das der Sprung zurück auf die Alb ein Fehler ist der wertvolle Zeit kostet. Günne macht es besser, fliegt weiter nach Norden und dann nach Osten und zaubert ein Fai Dreieck in die Wertung. Ist immerhin schön anzuschauen…:-)
Unsere letzte „Hoffnung“ für das Wochende ist nun der Flug von Lars. Doch was ist hier passiert? Unten der Flug von Lars Linkner am 04.08 und die Optimierung des OLC Servers. Der Flug liegt auf dem Server, die Optimierung wurde noch vor Wertungsende beanstandet, aber leider bislang nicht korrigiert. Das ist aus sportlicher Hinsicht für uns Gmünder äußerst schade da damit wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Plätze verloren gehen. Wir hoffen immer noch dass die Verantwortlichen beim OLC ein Einsehen haben und die Wertung entsprechend korrigieren. Gut möglich dass ich die Wertung nicht richtig verstanden habe, bin mir aber sicher dass die ganze OLC Gemeinde von einer transparenten Aufarbeitung / Erklärung profitieren würde.
 
Joachim Koch
 
Blick zurück bei km 95….
Der Flug von Lars Linkner am 04.08 ...
...und die Optimierung des OLC Servers.
 
Kommentar des OLC zur Wertung des Fluges von Lars Linkner
Falsch ist die Behauptung von Lars Linkner (FG Gmünd) dass die Wertung / OLC-Optimierung für League Speed seines Fluges am 4.8. nicht stimmt.
Richtig ist hingegen, dass der Teilnehmer ein defektes file hochgeladen hat, bei dem sich zum Zeitpunkt 12:36:20 ein ‘Zurück-Zeitsprung‘ über mehrere Logger-Aufzeichnungspunkte findet. Das ist nach den Regeln der IGC für Logger-Aufzeichnungen nicht zulässig. Die Einhaltung der IGC-Spezifikationen bei den files ist jedoch Grundvoraussetzung für eine korrekte und umfassende Wertung, denn die OLC-Software setzt die präzise Einhaltung der IGC-Spezifikationen bei den files voraus. Werden also die IGC-Spezifikationen nicht korrekt eingehalten, so ist ein Flug auch nicht umfassend wertbar – wie im vorliegenden Fall.
Es war eine fatale Fehlereinschätzung des Teilnehmers Lars Linkner … ‘das kann nur am OLC liegen‘. Ihm (und auch anderen Gmündnern) hätte zu denken geben müssen, dass diese Behauptung bei mehr als 1 Mio fehlerfreien Liga-Flügen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in Frage kommt. Dann ist natürlich sofort die nächste Fehlerquelle das IGC-file selbst. Und da man aber in der Regel keine Experten auf die Schnelle zur Hand hat, um das zu klären, gibt es nur eine sinnvolle Aktion: Das file des Zweitloggers sofort hochladen (natürlich muß es für die Liga ein IGC-zugelassener Logger sein).
Fazit: Die Fehlerbilanz der OLC-Optimierung für League Speed bleibt makellos.

 


Mittwoch, 08. August SFZ Königsdorf: Wenn die Liga doch nur Samstags wäre... Artikel übersetzen

Weiterhin auf Erfolgskurs die Junioren des SFZ Königsdorf: hinten v.l.n.r.: Nikolai Wolf und die beiden neuen Alleinflieger Kilian Fuchs und Fritz Mattern; vorne: Lukas Keibel, Emanuel Schieck und Johannes Beyer.
Gefühlt fliegen wir dieses Jahr zum 12ten Male nur am Samstag gut und werden dann am Sonntag von den Flachländern in der Bundesliga überholt. Daher geht es bei uns auch schon seit längerem nur noch um die Alpenliga und natürlich um die U 25 Liga. Und sowohl in der internationalen Alpenliga, wo wir sogar erneut zum Rundensieg geflogen sind, als auch in der U25 Liga, steht das SFZ weiter unangefochten an der Tabellenspitze.
Samstag Flüge ins Engadin und die hohen Tauern
Das Arcus Duo Jonathan Cross und Mathias Schunk machte am Samstag den Anfang und startete um halb elf. Übers Karwendel ging es zunächst weiter ins Inntal. Hier erreichten wir in 3000 Meter dann auch erstmals angenehme Temperaturen, aber trotzdem war der Blick von oben auf die Wasserskianlage am Eingang zum Ötztal durchaus etwas neidisch. Weiter ging es im Engadin bis St Moritz, wo die erste Wende umrundet wurde. Am Rückflug kamen die Junioren Nikolai Wolf und Johannes Beyer entgegen. Das zweite Arcus Team Susann Fülle und Benjamin Bachmaier flog gegen Osten ab und berichtete von guten Bedingungen auch dort. Während Johannes querab von Innsbruck nochmals wendete und Richtung Arlberg flog, flog das Duo Schunk/Cross und Nikolai Richtung Hohe Tauern, wo sie ihre zweite deklarierte Wende hatten.
Fast gleich schnell im Osten und Westen
Während das Duo Schunk/Cross für die Ligawertung 105,2 km/h erzielte und ihr Streckenabschnitt dafür im Engadin gewesen ist, war das Duo Fülle/Bachmaier, die ihren schnellsten Abschnitt zwischen Wilder Kaiser und Dachstein erflogen, mit 104,9 km/h nur unwesentlich langsamer. Nikolai und Johannes waren mit gut 95 km/h praktisch gleich schnell. Während Nikolai sein 600er FAI umrundet hatte, musste ich leider feststellen, dass ich mich bei der Deklaration vertan hatte und den um 250m verschobenen Abflugpunkt erwischt hatte und es somit grad kein FAI Dreieck mehr war. Nach dem Meldepatzer des 960 FAI Dreiecks ein paar Stunden nach dem speziellen DMSt Meldeschluss fünf Tage vorher, der zweite DMSt Fauxpass... Drittschnellster Junior war der Emanuel Schieck, der im Voralpenland geflogen ist und es auf 86,5 km/h brachte.
Immer wieder sonntags
Am Sonntag war für Königsdorf dann aufgrund der stärker ausgeprägten Schauer und Gewitter an keine Verbesserung der Wertungen mehr zu denken. In der internationalen Alpenliga passierte am Sonntag nichts mehr und so flog das SFZ zum zweiten Rundensieg direkt hintereinander und zum siebten der diesjährigen Saison. Der ärgste Verfolger in der Tabelle, der SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich kam hinter Unterwössen und St Johann/Tirol auf Rundenplatz vier und hat mittlerweile 54 Punkte Rückstand auf Königsdorf. Bei den Junioren zog der Tabellenzweite Lichtenfels am Sonntag an Königsdorf auf Rundenrang drei vorbei, so dass die SFZ Junioren mit Rang vier einen Punkt auf Lichtenfels verlieren. In der Tabelle hat das SFZ aber mit 59 Punkten einen komfortablen Vorsprung auf Lichtenfels. In der Bundesligarunde fielen wir am Sonntag um sechs Plätze auf Rundenplatz 15 zurück und liegen in der Tabelle weiterhin auf Mittelfeldrang 13.
Für Nachwuchs ist gesorgt
Nachdem vor kurzem bereits der 17-jährige Fritz Mattern seinen ersten Alleinflug absolviert hatte, flog sich am Sonntag der erst 14-jährige Kilian Fuchs frei. Kilian hatte erst Anfang Juli mit der Ausbildung begonnen und sich jetzt bereits nach 31 Starts freigeflogen. Wenn unsere jetzigen Junioren dem Juniorenalter entwachsen, brauchen wir also keine Sorge haben, es kommen immer wieder neue nach...
 
Mathias Schunk
 
 

Montag, 14. Mai 3:1 für Alb und Co Artikel übersetzen

Nach der ersten Runde, bei der die Alb ganz klar im Vorteil war, folgte ja Runde zwei mit klarem Alpenvorteil, woraufhin die dritte Runde wieder an Alb, Erzgebirge und Co ging. Nach dem Gesetz der Regelmäßigkeit hofften wir, in der vierten Runde wieder auf gutes Alpenwetter. Dies war jedoch nur am Montag und Dienstag da, wo wir am Ohlstädter Wettbewerb Schnitte jenseits der 120er Marke flogen. Bei der Siegerehrung des Vergleichsfliegen in Ohlstadt standen Samstag Abend in den drei verschiedenen Klassen mit acht Königsdorfern zwar fast nur SFZ Piloten am Treppchen, aber in den Ligawertungen ging es durchweg abwärts.
Am letzten Wertungstag des Ohlstädter Vergleichsfliegen hatte Sportleiter Benjamin Bachmaier eine 3 Stunden AAT im Alpenvorand ausgeschrieben, wobei der lange Schenkel Liga suboptimal gegen den Wind war. Tagessieger und auch Gesamtsieger des Wettbewerbs in der schweren Klasse (mit Wasserballast) wurde Mathias Schunk, der dabei für die Liga auch eine 95,4 er Wertung erzielte. Tageszweiter und auch Gesamtzweiter wurde Junior Johannes Beyer, der mit 94,0 km/h auch die zweitbeste Königsdorfer Ligawertung erzielte.
Die Bronzemedaille erflog sich das Doppelsitzerduo Lukas Coppenrath und Benjamin Bachmaier. Sie waren in der Ligawertung allerdings minimal langsamer als Oli Wolfinger, der von Königsdorf aus gestartet war und um den Münchner Luftraum komplett aussen herum geflogen war und es dabei auf 89,0 km/h brachte. Bei den Junioren, die in Ohlstadt größtenteils in der leichten Klasse am Start waren, die ohne Wasserballast flog, kamen neben Beyer noch der Gesamtsieger der kleinen Klasse Vincent Heckert (83,7 km/h), der die LS 1f abwechselnd mit Markus Eggl flog, sowie Michael Wisbacher (82,5 km/h) in die Ligawertung. Nikolai Wolf, der den zweiten Gesamtplatz in der kleinen Klasse, vor dem Duo Mark Fingerle/Christoph Kraul belegte, war mit 82,1 km/h in der Ligawertung nur unwesentlich langsamer. An der Tatsache, dass das U25 Team die Tabellenführung an Aalen abgeben musste, konnte aber auch er nichts ändern. "Die Tatsache, dass unsere erreichten Schnittgeschwindigkeiten alle recht eng beieinander liegen, zeigt, dass wir offensichtlich das Optimum aus unserem Wetter und Gebiet herausgeholt haben", resümierte Pressesprecher Mathias Schunk für die Lokalpresse. In der die Überschrift liest man dort „Segelflieger im Sinkflug“.
Tabellenführung auch in der internationalen Alpenliga verloren
Da die Aufgabe des Ohlstädter Wettbewerbs nicht in der Alpenregion geflogen wurde, zählten diese Flüge allesamt nicht für die Alpenliga. Hier waren fürs SFZ Königsdorf lediglich Matthias Weinzierl in Südfrankreich, sowie Hans Wolf und Christian Uhl von Königsdorf aus unterwegs und sicherten immerhin einem 14. Rundenplatz.
Sonntags war dann in Königsdorf nach acht fliegbaren Tagen am Stück in Ohlstadt niemand mehr zum Ligafliegen zu motivieren, auch wenn, wie man am Unterwössener Ergebnis sieht, durchaus eine deutliche Steigerung der Ligawertung möglich gewesen wäre. Die Mütter haben es gedankt...
 
Mathias Schunk
 
Viel los war nicht nur am Samstag in Ohlstadt-Pömmetsried
(Foto: Robert Hecht)
Die Sieger des Ohlstädter Vergleichfliegens: vl.n.r.: Mathias Schunk (schwere Klasse), Markus Eggl und Vincent Heckert (leichte Klasse), sowie Christoph Kudla und Roberto Fillbrandt (Einsteigerklasse). (Foto: Robert Hecht)
Nur im Alpenvorland wurde am Samstag beim Ohlstädter Vergleichsfliegen geflogen und somit nichts verwertbares für die internationale Alpenliga. (Foto: Mathias Schunk)
 

Freitag, 11. Mai DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 11.05.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG ist ein schwaches Hochdruckgebiet über Südskandinavien zunächst wetterbestimmend. Im Tagesverlauf schwächt sich dieses Hoch weiter ab, so dass im Osten Deutschlands sowie im Alpenraum labil geschichtete Luft einfließen kann.
Am SONNTAG nähert sich von Westen eine wellende Front an und schwächt
sich dabei zunehmend ab. In deren Vorfeld wird im Südwesten Deutschlands sowie im Alpenraum zusehends labil geschichtete Luft herangeführt. Im Nordosten Deutschland bleibt dabei trockene Festlandsluft bestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG im Südwesten meist gute bis sehr gute Thermik, teils auch blau mit maximalen Arbeitshöhen von bis zu 2100 m, ansonsten kann mit mäßiger bis guter Wolkenthermik, teils mit
Ausbildung von Wolkenstraßen gerechnet werden. Generell ist die Thermik aufgrund durchziehender Wolkenfelder und in der Osthälfte auftretender Überentwicklungen zeitweise gestört.
Am SONNTAG in NRW keine nutzbare Thermik. Ansonsten überwiegend mäßige bis gute Thermik, in der Osthälfte meist blau mit maximalen Arbeitshöhen von 1800-2000 m.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG entsteht mäßige bis gute Cumulusthermik, die im Osten und über dem Bergland von einzelnen Überentwicklungen gestört wird.
Am SONNTAG bildet sich mäßige, im Osten auch gute Wolkenthermik, die aber von teils kräftigen Überentwicklungen gestört wird. Im Südwesten kann sich unter der dichten Bewölkung keine nutzbare Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Alpenvorland mäßige bis gute Wolkenthermik, im Bergland rasch durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG westlich der Isar durch Überentwicklungen gestört, östlich
davon mäßige bis gute Wolkenthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 09. Mai Blaue Tage in der Rheinebene Artikel übersetzen

Nach dem das Wetter in der 2. Runde gar keine zählbaren Flüge für uns zuließ, war auch das 3. Ligawochenende geprägt von warmer, trockener Luft ohne Spuren von Cu´s, aber dafür mit viel böigem NO-Wind. Also wieder miese Voraussetzungen zu punkten. Trotzdem warteten 15 Dannstadter Ligapiloten aus 3 Mannschaften geduldig an beiden Tagen bis weit nach der Mittagszeit bis Blauthermik und Basishöhe infinitesimalen Streckenflug zuließen. Immerhin konnten mit kleinen JoJo´s auf der Windachse und mit Hilfe der BASF die Mindestwertungsstrecke überflogen und zumindest der Trostpunkt gesichert werden.
Glücklicherweise hatten wir noch einen Joker im Anhänger. Nils Koster (Arcus T, E2), der zur Zeit beim internationalen Hahnweide-Wettbewerb am Start ist, konnte bei besseren Bedingungen auf der Alb einen deutlich besseren Schnitt erzielen.  Komplettiert wurde das Mannschaftsergebnis von Trainer Charly Müller (Ventus Ct, CS) und Dieter Bartek (LS-4WL, UY).
Damit errangen wir immerhin stolze 3 Punkte und stehen nach dem bisher miesen Saisonstart auf Platz 24 in der Tabelle.  
Ein kleines Bonbon hatte der Samstag – das platznahe Agieren der Akteure wurde zum fotografieren und filmen genutzt. An den kommenden beiden verlängerten Wochenenden findet am Segelfluggelände Dannstadt das traditionelle Vergleichsfliegen mit fast 50 Teilnehmern statt. Zusammen mit dem Ligabetrieb wird auf alle Fälle viel Betrieb in Dannstadt herrschen.
 
Uwe Melzer
 
Dieter "Buddy" Bartek in seiner LS-4WL (UY)
Vorbildlich aufgefächertes Thermiksuchen im Blauen (Bild: Johannes Dibbern)
LS-Geschwader (Bild: Johannes Dibbern)
 

Dienstag, 08. Mai LSG Fallersleben: Durchwachsenes Wochenende Artikel übersetzen

Ein Wochenende mit ganz viel Blauthermik oder besser mit weit verbreiteter Blauthermik liegt hinter Deutschland. Am Samstag waren die LSG-Piloten wieder verteilt im Einsatz, von Ummern aus waren Günter Raab (Ventus cM), Peter Meurers (LS1f) und Lothar Kaps (ASW24) in der Luft. Im Rahmen des Wettbewerbs sind Helge Liebertz (ASH25e), Katrin Balke (DG300) und Johan Vanhoyland (Discus bt) in Klix gestartet. Da von den Heimstartern nur Günter die Mindestwertungshürde überspringen konnte, stützten sich die samstäglichen LSG-Hoffnungen auf die Wettbewerbsflüge in der Oberlausitz. Johan konnte tatsächlich den besten LSG-Flug des Samstag beisteuern; Helge und Katrin konnten sich mit ihren (virtuellen) Außenlandungen leider nicht in die Wertung einbringen. Hier wirkt sich die Bundesliga-Regeländerung erstmalig nachteilig für die LSG aus.
Sonntag war dann unser Wettbewerbs-Trio auf der Rückreise aus Klix und die Daheimgebliebenen versuchten von Ummern aus, das Liga-Ergebnis zu verbessern. Erneut war Günter Raab (Ventus cM) am Start, aber auch Thomas Quindel (Discus 2), Bernd Meindermann (LS1f), Arnie Weber (DG400), Achim Elvers (DG300), Roman Langer (Twin III SL) und Benno Beesten (Nimbus 4M) wurden von der Winde an den stahlblauen Himmel geschleudert.
Günter machte sich Richtung Südosten auf und fand bei Magdeburg die besten Bedingungen vor. So konnte er sein Vortagsergebnis um 19 Speedpunkte übertreffen. Thomas, Roman, Arnie, Achim und Bernd zog es zunächst nach Osten. Die Bedingungen waren aber recht durchwachsen und Roman musste den Motor nutzen, da Thomas keinen Motor hatte, blieb ihm nur die Außenlandung. Die anderen drei wendeten bald, um so den Rückenwind nutzen zu können. Aber auch dabei war Vorsicht angesagt, weil sich die Bärte stark unterschiedlich und „unrund“ zeigten. Bernd war hier der Schnellste, kam aber bei Celle tief und musste „auf dem Arloh“ landen. Nun wirkte sich die Regeländerung erneut nachteilig aus, weil der Teil seines Fluges nach letztmaligem Verlassen des 15km-Kreises nicht mehr für die Liga gewertet werden konnte.
Benno ließ sich gleich nach dem Start von zwei „Kondensen“ nach Norden in die Lüneburger Heide locken. Dort lief aber nicht gut und so musste er schon bald mit Rückenwind in landbares Gelände ausweichen. Den Westkurs hat er dann bis Fallingbostel beibehalten, bevor er auf Gegenkurs bis Repke flog. Der anschließende Westkursschenkel wurde bei Bergen abgebrochen, um für einen gewünschten Rückschlepp als Schlepppilot bereit zu stehen.
Das durchwachsene Wetter brachte für die Ummeraner Piloten viele schweißtreibende Flüge, einige Außenlandungen oder Motorzieher, aber durch die Flüge von Günter, Johan und Bernd auch 8 Punkte in der Ligawertung.
 
Benno Beesten
 
Seltener Anblick: TEX am Windenstart
Ganz schön blau
Alle Überlandflieger zurück

 


Dienstag, 08. Mai Blauthermik und ein Punkt für den AC Pirna Artikel übersetzen

Ralf Mandrich und Gerd Fischer unterwegs in der Blauthermik

Die vergangene Ligarunde war geprägt von Trockenthermik und relativ niedriger Basis. Die Piloten des AC Pirna taten sich damit schwer und erflogen nur den 23. Tabellenplatz. Ralf Andrich und Gerd Fischer erflogen am Sonntag 70 und 61 Speedpunkte; jeweils mit einem JoJo über der Sächsischen Schweiz und dem Osterzgebirge. Benny Schüch komplettierte die Wertung durch einen Flug am letzten Wertungstag vom Klixer Pokal. Hier brachte ein Dreieck über Südbrandenburg und Polen 67 Speedpunkte.

Benjamin Schüch


Dienstag, 08. Mai Aus der Winde auf die Rennstrecke Artikel übersetzen

Nachdem in der vergangenen Runde außer einem Trostpunkt für die Erstligisten der FLG aus Blaubeuren nichts zu holen war, hofften die Älbler auf eine gute dritte Runde. Der starke Ostwind am Samstag verblies die noch schwache Thermik über Blaubeuren, sodass zunächst keine der in Blaubeuren gestarteten Maschinen oben bleiben konnte.
Um 13 Uhr schnappten sich Christian Müller und Sebastian Wastl den doppelsitzigen Hochleistungssegler Arcus der FLG. Sie konnten nach einem Windenstart dank des eingebauten Hilfsmotors die ersten kompakteren Wolken erreichen. Der lebhafte Wind ließ sie zunächst nicht schnell vorrankommen. Als gegen später Oliver Stockinger und Joachim Krais starteten, gab es bereits die ersten Aufreihungen die schnelles vorrankommen an der Albkante erhoffen liesen. Beflügelt durch die Aufreihungen startete auch Markus Straub aus der Winde, der jedoch wegen einer zu kurzer Flugzeit nicht in die Wertung kam. Stockinger und Krais flogen ein klassisches Albjojo im perfekten Teamflug, bei dem sie des Öfteren auf die zahlreichen Segler des derzeit auf der Hahnweide bei Kirchheim stattfindenden Hahnweidewettbewerbs stießen. So waren sie am Abend überglücklich mit Rundenplatz 2 satte 19 Punkte zu erfliegen. Da für Sonntag keine Bewölkung vorhergesagt wurde rechnete niemand damit, dass sich noch viel an der Wertung verändern würde. Gegen Nachmittag bildeten sich jedoch eine hohe Bewölkung, welche einige Vereine nochmals Punkte holen ließ. So reichte es mit den Flügen von Oliver Stockinger (93 Punkte) Joachim Krais (91 Punkte) und das Team Müller/Wastl mit 90 Punkten immerhin noch auf Rundenplatz 12. Mit diesen 9 Punkten rutschten die Blaubeurer auf Tabellenplatz 12 hinter die FSV Laichingen ab. Die kommenden 16 Runden werden der FLG jedoch sicherlich einige fliegbare Tage ermöglichen.

Martin Söll
 
Joachim Krais startklar
Der schnellste Blaubeurer, Oliver Stockinger
Morgens schon Bewölkung über Sonderbuch
 

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