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Monday, 08. October Beim OLC Liga-Finale am 6. Oktober in Poppenhausen: Michael Sommer plauderte aus dem Nähkästchen translate news

Das OLC Liga-Finale ist Abschluss und Höhepunkt der Bundesliga-Saison zugleich. Doch kaum einer der Gäste im nahezu vollen Von-Steinrück-Haus war gekommen, um sich nur seine Urkunde abzuholen - viel mehr waren es auch in diesem Jahr die fundierten und hochgeschätzen Vorträge und Analysen von Experten wie TopMeteo-Meteorologe Bernd Fischer oder Liga-Analyst Heiko Hertrich, die am Samstag nach Poppenhausen lockten. Als absolutes Highlight hatte der OLC Michael Sommer, fünfmaliger Weltmeister der Offenen Klasse, eingeladen, dem das Publikum bei seinen Ausführungen sprichwörtlich an den Lippen hing.
Rekordsaison 2018 - geht's noch besser?
Das Jahr 2018 war ein Jahr der Superlativen, sowohl aus meteorologischer als auch aus sportlicher Sicht - da waren sich Bernd Fischer und Heiko Hertrich einig. Während Bernd Fischer die Gründe für die stabilen Wetterlagen und die fast schon namibischen Thermikverhältnisse aus meteorologischer Sicht erläuterte, konnte Heiko Hertrich imposante Zahlen liefern. Noch nie wurden in der Liga solch hohe Speeds geflogen wie in der Saison 2018. Den absoluten Spitzenplatz nimmt die FG Schwäbisch Gmünd ein, die bereits in Runde 1 mit 488,30 Speedpunkten einen neuen Allzeit-Rekord aufstellte, der ganze 10% über dem bis dahin bestehenden Rekord liegt.
Ein neuer Allzeit-Rekord zeigt sich auch beim Blick auf die OLC-Statistik, die mit 134.363 Flügen, 38.722.138 Kilometern und 15.474 Teilnehmer noch nie dagewesene Ausmaße erreicht hat. Auch die Seitenaufrufe der Webseite schnellten von 104.204.859 in 2017 auf 145.702.958 in 2018 in die Höhe. Grund: der neue OLC 3.0 mit Responsive Design für mobile Geräte. Dieser massive Anstieg sorgte allerdings auch für Probleme wie etwa längere Ladezeiten, weshalb der OLC nach Runde 19 in Sachen Hardware aufrüstete. Der Arbeitsspeicher wurde verdoppelt und hat jetzt jetzt 64 Gigabyte. Des weiteren wurde die CPU um 50 % vergrößert, 8 CPU-Kerne á 2,1 GHz wurden implementiert. Wir bedanken uns bei allem OLC-Nutzern für die enorme Geduld in der 2018er Saison. Jetzt ist der OLC hardwareseitig top-gerüstet für die Saison 2019! Ermöglicht wurde diese Investition durch die Smiley-Träger und ihren kleinen Jahresbetrag, mit dem sie ihre Sympathie für den OLC ausdrücken.
Talentschmiede AC Nastätten
Vor genau einem Jahr durfte Moritz Althaus vom AC Nastätten aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in der OLC Junior-Challenge den OLC-Discus -  das von Wilfried Großkinsky dem OLC zur Verfügung gestellte Förderflugzeug - übernehmen und für ein Jahr nutzen. In Moritz Vortrag zeigte sich einmal mehr, wie bis dato nahezu unbekannte Junioren innerhalb dieses einen Jahres fliegerisch über sich hinauswachsen und mit Flügen weit jenseits der 1.000 Punkte glänzen. Den Hänger kann Moritz nun gleich wieder nach Nastätten fahren, denn 2019 fliegt sein Vereinskamerad Marcel Kaspari das Förderflugzeug, was für ein exzellente Streckenflugförderung des AC Nastätten spricht.
Erfreulich war, dass sich fast alle der 20 vom OLC angeschriebenen Discus-Kandidaten zurückgemeldet haben - auch wenn sie z.B. aus beruflichen Gründen absagen mussten. Im vergangen Jahr hatten einige Junioren es nicht für nötig gehalten, auf die Einladung zu reagieren - aus Schlampigkeit oder Überheblichkeit, wie Gerd-Peter Lauer betonte. Die Möglichkeit, ein solches Flugzeug zu bekommen, ist nicht selbstverständlich, solch eine Förderung hat es früher nicht gegeben. "Verspielt diesen Kredit nicht", so Gerd-Peter. Florian Heilmann vom FC Kamenz, der es ebenfalls in die Top 3 Auswahl schaffte, erhielt von Wilfried Großkinsky eine Einladung zum 1.000 km Camp in Bitterwasser, wo er unter anderem den neuen Ventus 3 nutzen darf. Möglicher Nachrücker ist Philip Goralski vom HVL Boberg, der diese Entscheidung aber wohl verschmerzen kann, da er als Sportsoldat 2019 in Südafrika fliegen wird.
Michael Sommer: Segelfliegen kann und muss man systematisch trainieren - wie jede andere Sportart auch
So oder so ähnlich könnte man die Ausführungen von Weltmeister Michael Sommer zusammenfassen, der von Gerd-Peter Lauer in einem lockeren Gespräch interviewt wurde. Michael und Gerd Peter kennen sich seit vielen Jahren, denn als Michael nach dem Scheinerhalt seine ersten Wettbewerbserfahrungen im bayerischen D-Kader machte, war Gerd-Peter bayerischer Landestrainer.  Zu dieser Zeit wurde das, damals meist noch belächelte, mentale Training für Segelflieger entwickelt und fest in den Trainingsablauf eingebunden. "Von diesen Jahren profitiere ich noch heute", berichtete Michael. Hier hat er Fähigkeiten erlernt, die seiner Meinung nach zwischen Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Handwerklich fliegen können bei einer Weltmeisterschaft alle, so Michael. Entscheidend ist viel mehr die emotionale Stabilität, man braucht die Fähigkeit, im Flug Fehler verarbeiten und einordnen zu können. Ansonsten kommt schnell der Tunnelblick, man manövriert sich immer weiter hinein, anstatt einen offenen Blick für den weiteren Flug zu haben. Dazu zählt aber auch, sich bei guten Entscheidungen nicht von der Euphorie vereinnahmen zu lassen. Diese mentalen Fähigkeiten sind es, erklärt Michael, die einen konstant erfolgreichen Piloten ausmachen. Erlernen lassen sie sich aber nicht von heute auf morgen, das braucht viel Zeit. Und welchen Tipp gibt Michael den Junioren mit auf den Weg? "Das Ergebnis darf nicht im Vordergrund stehen. Es ist und bleibt ein Hobby. Wenn ich keine Freude mehr beim Fliegen empfinde und es nur noch um das Ergebnis geht, lasse ich es bleiben. Also, geht Fliegen und habt Spaß!"
Die LS8 neo - ein Förderflugzeug für die Besten der U25-Liga
Der OLC hat ein weiteres Förderflugzeug! Die von Ralph Bürklin zur Verfügung gestellte und von Sponsoren bestens ausgestattete LS8 neo. Der OLC dankt Ralph Bürklin (Stifter), LXNAV (LX9000), AIR AVIONICS  (AIR Control Display + Transponder), TQ (Funkgerät), TopMeteo (jew. Jahreslizenz) und NAVITER (jew. Jahreslizenz), welche dieses Flugzeug für die Talentförderung erst möglich machten.
Am Samstag wurde das Flugzeug erstmalig an Philipp Lauer vom AC Lichtenfels für ein Jahr vergeben. Kriterium für die Auswahl waren die "U25-Pilotenprofile", in denen alle U25 fliegenden Piloten mit den erflogenen  Punkten gerankt werden. Darüber hinaus muss der Verein, für den der Pilot antritt, einen der Top 20 Plätze der U25-Liga belegen. Die Bewertung des U25-Ligaerfolges eines Sportlers für die LS8-Bewerbung war aber nur ein Beurteilungspunkt, ein weiterer Punkt waren Engagement und Erfolge bei zentralen Wettbewerben. Der OLC war in der glücklichen Lage, dass ein und derselbe Bewerber sowohl der erfolgreichste U25-Pilot war als auch die besten Platzierungen bei zentralen Wettbewerben vorlegte. So ist Philipp Lauer qualifiziert für die DSM Standard-Klasse 2019 und für die Junioren-WM der Club-Klasse 2019.
 
Text: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
Fotos: Stefan Harries (LSG Hersbruck)
 
Fundierter Rücklick über alle Ligen – Heiko Hertrich (LSG Bayreuth), ein Meister seines Fachs!
Die Offene Klasse unter sich (v. li.): Wolfgang Clas, Alexander Müller und Ralph Bürklin.
Der Chef im Ring: Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels) hatte wie immer alles fest im Griff.
Wachablösung beim OLC-Discus (v. li.): Moritz Althaus (Preisträger 2018), Marcel Kaspari (Preisträger 2019), OLC-Boss Reiner Rose und Stifter Wilfried Großkinsky
LSG Bayreuth: Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga 2018!
Der Stolz des OLC: Die erstplatzierten Teams der U25 Junioren-Liga. In der Mitte der Deutsche Meister ‘SFZ Königsdorf‘.
Michael Sommer, er war unstrittig der Höhepunkt des Nachmittages und sorgte für einen vollen Saal.
Der Interviewer Gerd Peter Lauer war einer der Weggefährten von Michael Sommer vor ca. 25 Jahren, als er seinen Weg im Wettbewerbssegelflug begann.
Mit lebhaften Gesten unterstrich er seine Worte – man spürte hier die Leidenschaft mit der er nach wie vor seinen Sport betreibt.

Die LS 8 neo Winglets, das ist der Bringer … da sind sich Mathias Schunk (li.) und Gerd Peter Lauer einig.

Das Team, welches das OLC Liga-Finale zum wiederholten Male souverän abspulte (v. li.): Stefan Harries (LSG Hersbruck), Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels), Heiko Hertrich (LSG Bayreuth) und Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin).

Gerne gesehene Gäste: Petra Zimmermann-Lauer und Holger Back.

Ein weiteres Schmuckstück für den OLC: Eine perfekt ausgestattete LS8 neo.
Have a good ride: Philipp Lauer (Mitte) vom AC Lichtenfels darf auf Grund seiner hervorragenden Erfolge in der U25-Liga und bei zentralen Wettbewerben die ‘OLC neo‘ in der Saison 2019 nutzen. Rechts der Stifter Ralph Bürklin – großartig!
Auch die Instrumentierung ist vom Feinsten … alles von Sponsoren dem OLC bereitgestellt: LX9070 (LXNAV), Transponder + Air Control Display (Air Avionics), Funk (TQ) … dazu noch jeweils eine Jahreslizenz von TopMeteo und SeeYou.

 


Monday, 08. October Antares 21E für die Top-Liga - Die Neue von Lange Aviation translate news

Ist ein rundum gutes Flugzeug wie die Antares 20E noch zu toppen? Lange Aviation setzt alles daran und bringt jetzt die Antares 21E. Warum eigentlich etwas Neues, sind doch die Halter der Antares 20E mehr als nur durchweg mit ihrer High-Tech-Erwerbung zufrieden. Das 20-Meter-Flugzeug erschien vor 15 Jahren mit modernsten Profilen, einem zukunftsweisenden und noch heute aktuellen, in seinem Wirkungsgrad unerreichten Elektroantrieb für den Eigenstart sowie vielen intelligenten Detaillösungen für den Pilotenkomfort.  Die Spannweite war mit der Auftriebsverteilung eines superelliptischen Grundrisses für die höhere Masse eines motorisierten Segelflugzeugs optimiert.
Nach Verbesserungsvorschlägen befragt, fiel den Antares Piloten nun doch etwas ein: Auch in ganz schwacher Thermik noch gut steigen zu können, wünschten sich viele. Einem Motorsegler, auch einem elektrischen, sind da mit der höheren Rüstmasse Grenzen gesetzt. Aber sie lassen sich hinausschieben. Die neue Antares 21E mit 21,5 Meter Spannweite wird das mit einem verbesserten minimalen Sinken, einem besserem Gleiten im Bereich bis zu mittleren Geschwindigkeiten und letztlich auch gesteigertem besten Gleiten umsetzen. Im hohen Geschwindigkeitsbereich wird sie dank einer möglichen höheren maximalen Flächenbelastung ebenfalls zulegen.

Weitere Informationen finden sich unter: https://www.lange-aviation.com/produkte/antares-21e/

Friday, 28. September OLC-League 2018 - Moriarty wins high - Perlan’s Pilots set new Speed Record translate news

Moriarty seems to have well recovered from last summer’s second place. The New Mexican club launched its gliders on every League weekend and obviously had the best conditions to score speeds points in the country - again. This year Moriarty won 7 rounds out of 19 and scored 37 points more than second placed Soaring Society of Boulder. Quite a margin!
Only on the second weekend of August, in round 17, could Boulder’s pilots Tom Zoellner, Bob Faris and Colin Barry fly faster than all the other competitors. A convergence line west of the Continental Divide showed them the way. They sped up and won the weekend. Looks like the Colorado club tried to get out their fleet every weekend. A great way to earn the Silver Medal at the end of the season!
Texas Soaring Association finished a great third place in the Gold League. Good job! Last year they had been right in the middle of the table.
The fastest average “Gold”-speed was accomplished by Minden’s Keith Essex on May, 19 flying from... Moriarty - of course - on a great day “with good well marked energy lines”: 180.04 km/h, which means over 450 km in just 2.5 hours.
As new OLC-Club, Tehachapi Southern Sierra won the 2018 Silver League. Its former name had been “Southern Sierra”, and the club’s team had finished 6th place in last year’s Gold League. Next summer they’ll be back competing in Gold together with second laced Willamette Soaring and third placed Carolina Soaring Association.
However the fastest flight of the season (or better the fastest flight ever documented in OLC) was accomplished by Dennis Tito on June, 9 in his Jet Arcus. Together with Perlan2-copilot Morgan Sandercock he flew a League speed of 313.51 km/h and thus covered 783.79 km in 2.5 hours. Dennis called it “an absolutely perfect day over the Owens Valley”.
 
Total Results of the 2018 US-League Season: 
            
  US Gold League US Silver League 
Rank
Points
Club
Rank
Points
Club
1
182
Moriarty Soaring
1
256
Tehachapi Southern Sierra
2
145
Soaring Society of Boulder
2
249
Willamette Valley Soaring
3
123
TSA - Texas Soaring Association
3
162
Carolina Soaring Association
4
119
Warner Springs Gliders
4
162
Club GTA
5
117
Soaring Club of Houston
5
126
Williams Soaring Center
6
113
Tucson Soaring Club
6
117
Kansas Soaring Association
7
101
Minden Soaring Club
7
113
Soar Truckee
8
99
SGC Seattle Glider Council
8
108
Mount Shasta Soaring
9
76
Black Forest Soaring
9
106
Aero Club Albatross
10
65
Fault Line Flyers
10
104
Greater Houston Soaring
11
63
GBSC Boston
11
100
Prescott Soaring Society
12
61
Air Sailing Nevada
12
93
Piedmont Soaring Society
13
53
Caesar Creek Soaring
13
92
Bermuda High Soaring
14
52
Las Vegas Valley Soaring Association
14
90
Central Indiana Soaring Society
15
50
NUTSO
15
90
Hole in the Wall
16
36
Chicago Glider Club
16
89
Minnesota Soaring
17
3
Tehachapi Soaring
17
89
Bermuda High Soaring
18
0
Southern Sierra
18
86
Central Indiana Soaring
                                                  
The clubs No. 15-18 will be competing in next year’s Silver League. Green marked Silver League clubs will line up for the 2019 OLC-Gold League.

Tuesday, 15. May SFG Giulini: Schon wieder nur ein Trostpunkt translate news

Das es mal nicht läuft, kam ja schon immer vor - aber nun 4 Runden in Folge ist außergewöhnlich.
Die Wetterprognose war diese Runde eindeutig, nur der Samstag ist nutzbar - und leider wieder nur in träger Warmluft. 6 Piloten starten heute im Rahmen von zentralen Wettbewerben in Dannstadt, auf der Hahnweide, in Schoenebeck und Waldürn. Nur 4 Bundesligapiloten fliegen "frei", starten vor dem Feld in Dannstadt und machen sich auf den Weg in den Osten.
In träger Warmluft, unrunder Thermik und einer Basis von knapp 1300m MSL geht es vorsichtig über den Odenwald. Eher mühsam und langsam ging es weiter über Schlierstadt und Niederstetten in den Osten, bevor kurz nach Ochsenfurt, gut 100km auf Dannstadt, die Sicht und die Thermik endlich besser wurden. Nun war abzuwägen, wie weit und wie lange wir in der "guten Luft" weiterfliegen, um auch wieder einigermaßen sicher in den 15km-Kreis zu kommen. Vor Bamberg auf KM170 drehen wir um und gleiten bei KM100 wieder in die Pampe. Wir murksen uns durch unrunde Warmluftbärte heimwärts und zum Schluß beschehrt uns die BASF noch im Grauen einen kräftigen Aufwind, der uns weitere Kilometer nach Westen zum abgleiten schenkt.
Immerhin erreichen wir (Dieter Bartek, LS-4WL und Uwe Melzer, LS-4WL) 82er Ligaschnitte und sind eigentlich ganz zufrieden mit unserem Flug. Nils Koster (Arcus T, E2), unser Joker auf der Alb, war mit einem Schnitt von 104, trotz Wettbewerbsaufgabe auf der Hahnweide, wieder deutlich der Schnellste.
Aber letzlich langte es lediglich für den  21. Rundenplatz und 1nem mageren Pünktchen. Auf Platz 26 stehen wir auf einem Abstiegsplatz, aber wir sind noch völlig entspannt - irgendwann muss uns das Wetterglück ja auch mal treffen. Am Pfingstwochenende geht es am Segelfluggelände Dannstadt weiter mit 43 Teilnehmern beim Vergleichsfliegen. Mit dem Ligabetrieb ein reges Treiben am Boden und in der Luft.
 
Uwe Melzer
 
In der Warmluft ostwärts
Ab KM100 wird es besser
 Zurück in die Pampe
 

Monday, 14. May Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Kräftige Schauer und Gewitter am Sonntag.
Runde 4. Und wieder konnten sich fast alle Mannschaften in die Wertungslisten eintragen! Offenbar lässt sich das Wetter in dieser Saison dahingehend gut an. Das sich aber (mal wieder) Luftmassen und damit die thermischen Bedingungen deutlich unterschieden, gehört offenbar genau so zum Programm. Dieses Mal waren es der Einfluss von zwei Trögen/Kaltlufttropfen und einem dazwischen liegenden Hoch.
Samstag:
Der Samstag war geprägt durch mehrere Luftmassen, die im Einfluss der genannten Systeme unterwegs waren. Von Westen näherte sich ein Cirrenschirm mit Warmluft, der vor allem bis an den Rhein für schwierige Verhältnisse sorgte. Von Nordosten floss dagegen eine kühlere und anfangs noch feuchte Luftmasse heran. Dazwischen lag noch eine ebenfalls mäßig warme Luftmasse, die ihren Feuchteschwerpunkt zwischen Heide und Erzgebirge hatte. Hier zeigen die Flugspuren dann auch, dass darunter kaum etwas zu holen war. Anders im Süden, wo verbreitet vor allem die Kämme der MIttelgebirge mit Cumuli nachgezeichnet wurden. Die Überentwicklungen in Richtung Tschechien liessen sich dann auch so lange Zeit, dass noch ein guter Flugtag herauskam - hier lagen dann auch die besten Spuren des Wochenendes.
Sonntag:
Ein deutlich anderes Bild zeigt der Sonntatg: Sehr markant hatte sich von Südwesten her eine Front hineingeschoben, in und vor allem vor der es im Tagesverlauf zu kräftigen Schauern und Gewittern kam, wie in dem mit den Blitzdaten kombinierten Satellitenbild zu sehen ist (siehe Bild rechts oben). Im Nordosten lag dagegen eine deutlich trockenere, mäßig warme Luftmasse. Die Front im Südwesten und Blauthermik im Nordosten sorgen dann für interessante Flugspuren im Vorfeld der Front bis hin zu den klar nachgezeichneten
Rennstrecken im Nordosten.
Wer hat was draus gemacht?
Der Samstag war sicher einer der bislang "reichweitenstärkten" Tage dieser Saison, was der Blick in die Flugspuren ja bereits erahnen ließ. Deutlich zeichnen sich dabei die typischen Linien im Westen und Südwesten ab. Das war aber nicht allein dem Wetter  zuzuschreiben, den gleich mehrere Wettbewerbe nutzen u.a. das lange Wochenende - allein zwischen Niederrhein und Eifel waren es 3 Stück mit rund 100 teilnehmenden Teams und auch die Hahnweide lief ja noch - und somit war für reichlich Verkehr gesorgt.
So bot das Wochenende auf vielfältige Art die Möglichkeit in den verschiedenen Ligen zu punkten. Die "lange" Strecke lief gleich aus verschiedenen Regionen. Die drei punkthöchsten Flüge vom Samstag nahmen ihren Anfang (und Ende) im Süden, Westen und der Mitte der Republik.
Als optimal für die Ligawertung(en)  stellte sich dann aber doch - und da wird es langsam kanonisch - der Süden heraus. Diesmal war es aber nicht die schwäbische Alb, sondern vor allem deren fränkischer Teil und vom Bayerischen Wald bis hoch in den Thüringer Wald, die die schnellsten Schnitte 2,5h brachten. So war die Wertung in Liga 1 von Samstag dann auch nahezu identisch mit der Endabrechnung zum Rundenschluss - auch wenn die Abstände am Ende nicht ganz so deutlich ausfielen wie in den vorhergehenden Runden.
Der AC Lichtenfels konnte sichdurchsetzen und mit 373 Runden-km/h den ersten Platz erfliegen. Nach einem offenbar eher mühseligen Beginn für Jan Kretzschmar, Gerd-Peter Lauer und Phillip Lauer war es dann der zunehemend gut entwickelte Thüringer Wald, der den Vorsprung vor der FG Schwäbisch Gmünd brachte. Auch für die war es der Weg Richtung Osten und das konsequente Nutzen der Reihungen, die am Ende 366km/h brachten. Hier fällt im Ergebnis die Homogenität im Team von Bastian Hörber, Kai Kunze und Tobias Stein/Johannes Frey auf, die nahezu die selben Schnitte aufs Tableau legten - einen guter Teil der Flüge erfolgte eben auch im Team (was genau so für die Lichtenfelser galt). Der Vorsprung auf Rang 3 fällt mit kaum mehr als 1km/h am Ende äußerst knapp aus, auch weil der schnellste Schnitt der Runde von Bamberg aus geflogen wurde: Horst Singer erreichte mit seiner EB29
160km/h, wobei indexkorrigierte 133km/h den Weg in die Wertung fanden. Auch Horst wählte dabei den Weg in die Konvergenzen des Thürnger Waldes. Winfried Deppe und Maximilian Dorsch steuerten die beiden weiteren punkthöchsten Flüge aus Bamberg bei.
Der Sonntag brachte in die Spitze keine Bewegung mehr - aber zumindest für einige Vereine aus dem Norden dann noch einen deutlichen Sprung nach vorne.
In Liga 2 dagegen brachte der Sonntag nochmal Bewegung in die Tabelle. Zwar war auch hier der Spitzenplatz bereits am Samstag an den SFV Bad Wörishofen vergeben, zu schnell waren die Flüge von Simon Schröder, Robert Schröder unr Kilian Biechele/Lucy Grönitz,
aber mit dem LSV Gifhorn konnte dann am Sonntag doch noch ein Nord-Verein in die Süd-Phalanx einbrechen. Nico Klingspohn, Marianne Hagemann und Mathias Haufe nutzten die Quellungen über der Heide zu schnellen Flügen von Wilsche aus und konnten damit die SFG Steinwald auf Rang 3 verdrängen.
Die führen nach nunmehr 4 Runden die Tabelle an und haben bereits 15 Punkte Vorsprung - aber noch stehen ja 15 Runden aus! Auch die Liga 1 wird von Südvereinen angeführt, den Platz an der Sonne hat aktuell Titelverteidiger Aaalen inne, die Abstände zur Konkurrenz
sind nur äußerst knapp.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Monday, 14. May 3:1 für Alb und Co translate news

Nach der ersten Runde, bei der die Alb ganz klar im Vorteil war, folgte ja Runde zwei mit klarem Alpenvorteil, woraufhin die dritte Runde wieder an Alb, Erzgebirge und Co ging. Nach dem Gesetz der Regelmäßigkeit hofften wir, in der vierten Runde wieder auf gutes Alpenwetter. Dies war jedoch nur am Montag und Dienstag da, wo wir am Ohlstädter Wettbewerb Schnitte jenseits der 120er Marke flogen. Bei der Siegerehrung des Vergleichsfliegen in Ohlstadt standen Samstag Abend in den drei verschiedenen Klassen mit acht Königsdorfern zwar fast nur SFZ Piloten am Treppchen, aber in den Ligawertungen ging es durchweg abwärts.
Am letzten Wertungstag des Ohlstädter Vergleichsfliegen hatte Sportleiter Benjamin Bachmaier eine 3 Stunden AAT im Alpenvorand ausgeschrieben, wobei der lange Schenkel Liga suboptimal gegen den Wind war. Tagessieger und auch Gesamtsieger des Wettbewerbs in der schweren Klasse (mit Wasserballast) wurde Mathias Schunk, der dabei für die Liga auch eine 95,4 er Wertung erzielte. Tageszweiter und auch Gesamtzweiter wurde Junior Johannes Beyer, der mit 94,0 km/h auch die zweitbeste Königsdorfer Ligawertung erzielte.
Die Bronzemedaille erflog sich das Doppelsitzerduo Lukas Coppenrath und Benjamin Bachmaier. Sie waren in der Ligawertung allerdings minimal langsamer als Oli Wolfinger, der von Königsdorf aus gestartet war und um den Münchner Luftraum komplett aussen herum geflogen war und es dabei auf 89,0 km/h brachte. Bei den Junioren, die in Ohlstadt größtenteils in der leichten Klasse am Start waren, die ohne Wasserballast flog, kamen neben Beyer noch der Gesamtsieger der kleinen Klasse Vincent Heckert (83,7 km/h), der die LS 1f abwechselnd mit Markus Eggl flog, sowie Michael Wisbacher (82,5 km/h) in die Ligawertung. Nikolai Wolf, der den zweiten Gesamtplatz in der kleinen Klasse, vor dem Duo Mark Fingerle/Christoph Kraul belegte, war mit 82,1 km/h in der Ligawertung nur unwesentlich langsamer. An der Tatsache, dass das U25 Team die Tabellenführung an Aalen abgeben musste, konnte aber auch er nichts ändern. "Die Tatsache, dass unsere erreichten Schnittgeschwindigkeiten alle recht eng beieinander liegen, zeigt, dass wir offensichtlich das Optimum aus unserem Wetter und Gebiet herausgeholt haben", resümierte Pressesprecher Mathias Schunk für die Lokalpresse. In der die Überschrift liest man dort „Segelflieger im Sinkflug“.
Tabellenführung auch in der internationalen Alpenliga verloren
Da die Aufgabe des Ohlstädter Wettbewerbs nicht in der Alpenregion geflogen wurde, zählten diese Flüge allesamt nicht für die Alpenliga. Hier waren fürs SFZ Königsdorf lediglich Matthias Weinzierl in Südfrankreich, sowie Hans Wolf und Christian Uhl von Königsdorf aus unterwegs und sicherten immerhin einem 14. Rundenplatz.
Sonntags war dann in Königsdorf nach acht fliegbaren Tagen am Stück in Ohlstadt niemand mehr zum Ligafliegen zu motivieren, auch wenn, wie man am Unterwössener Ergebnis sieht, durchaus eine deutliche Steigerung der Ligawertung möglich gewesen wäre. Die Mütter haben es gedankt...
 
Mathias Schunk
 
Viel los war nicht nur am Samstag in Ohlstadt-Pömmetsried
(Foto: Robert Hecht)
Die Sieger des Ohlstädter Vergleichfliegens: vl.n.r.: Mathias Schunk (schwere Klasse), Markus Eggl und Vincent Heckert (leichte Klasse), sowie Christoph Kudla und Roberto Fillbrandt (Einsteigerklasse). (Foto: Robert Hecht)
Nur im Alpenvorland wurde am Samstag beim Ohlstädter Vergleichsfliegen geflogen und somit nichts verwertbares für die internationale Alpenliga. (Foto: Mathias Schunk)
 

Friday, 11. May DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 11.05.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG ist ein schwaches Hochdruckgebiet über Südskandinavien zunächst wetterbestimmend. Im Tagesverlauf schwächt sich dieses Hoch weiter ab, so dass im Osten Deutschlands sowie im Alpenraum labil geschichtete Luft einfließen kann.
Am SONNTAG nähert sich von Westen eine wellende Front an und schwächt
sich dabei zunehmend ab. In deren Vorfeld wird im Südwesten Deutschlands sowie im Alpenraum zusehends labil geschichtete Luft herangeführt. Im Nordosten Deutschland bleibt dabei trockene Festlandsluft bestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG im Südwesten meist gute bis sehr gute Thermik, teils auch blau mit maximalen Arbeitshöhen von bis zu 2100 m, ansonsten kann mit mäßiger bis guter Wolkenthermik, teils mit
Ausbildung von Wolkenstraßen gerechnet werden. Generell ist die Thermik aufgrund durchziehender Wolkenfelder und in der Osthälfte auftretender Überentwicklungen zeitweise gestört.
Am SONNTAG in NRW keine nutzbare Thermik. Ansonsten überwiegend mäßige bis gute Thermik, in der Osthälfte meist blau mit maximalen Arbeitshöhen von 1800-2000 m.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG entsteht mäßige bis gute Cumulusthermik, die im Osten und über dem Bergland von einzelnen Überentwicklungen gestört wird.
Am SONNTAG bildet sich mäßige, im Osten auch gute Wolkenthermik, die aber von teils kräftigen Überentwicklungen gestört wird. Im Südwesten kann sich unter der dichten Bewölkung keine nutzbare Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Alpenvorland mäßige bis gute Wolkenthermik, im Bergland rasch durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG westlich der Isar durch Überentwicklungen gestört, östlich
davon mäßige bis gute Wolkenthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Wednesday, 09. May Blaue Tage in der Rheinebene translate news

Nach dem das Wetter in der 2. Runde gar keine zählbaren Flüge für uns zuließ, war auch das 3. Ligawochenende geprägt von warmer, trockener Luft ohne Spuren von Cu´s, aber dafür mit viel böigem NO-Wind. Also wieder miese Voraussetzungen zu punkten. Trotzdem warteten 15 Dannstadter Ligapiloten aus 3 Mannschaften geduldig an beiden Tagen bis weit nach der Mittagszeit bis Blauthermik und Basishöhe infinitesimalen Streckenflug zuließen. Immerhin konnten mit kleinen JoJo´s auf der Windachse und mit Hilfe der BASF die Mindestwertungsstrecke überflogen und zumindest der Trostpunkt gesichert werden.
Glücklicherweise hatten wir noch einen Joker im Anhänger. Nils Koster (Arcus T, E2), der zur Zeit beim internationalen Hahnweide-Wettbewerb am Start ist, konnte bei besseren Bedingungen auf der Alb einen deutlich besseren Schnitt erzielen.  Komplettiert wurde das Mannschaftsergebnis von Trainer Charly Müller (Ventus Ct, CS) und Dieter Bartek (LS-4WL, UY).
Damit errangen wir immerhin stolze 3 Punkte und stehen nach dem bisher miesen Saisonstart auf Platz 24 in der Tabelle.  
Ein kleines Bonbon hatte der Samstag – das platznahe Agieren der Akteure wurde zum fotografieren und filmen genutzt. An den kommenden beiden verlängerten Wochenenden findet am Segelfluggelände Dannstadt das traditionelle Vergleichsfliegen mit fast 50 Teilnehmern statt. Zusammen mit dem Ligabetrieb wird auf alle Fälle viel Betrieb in Dannstadt herrschen.
 
Uwe Melzer
 
Dieter "Buddy" Bartek in seiner LS-4WL (UY)
Vorbildlich aufgefächertes Thermiksuchen im Blauen (Bild: Johannes Dibbern)
LS-Geschwader (Bild: Johannes Dibbern)
 

Peter H. Braasch
TopMeteo
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Clouddancers
ILEC
aerokurier
SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
navITer
M+D Flugzeugbau
TQ Avionics
Milvus
Tost
FLIGHT TEAM
FLARM
Bitterwasser
Jonker Sailplanes
DG Flugzeugbau
Fliegerstrom
Alexander Schleicher
IMI Gliding
Deutscher Wetterdienst
Siebert
Rent a Glider
Air Avionics
binder
LANGE Aviation GmbH
Baudisch Design
LXNAV
HPH
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Segelflugschule Wasserkuppe
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