OLC-Magazin ... powered by Bürklin


Montag, 20. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Meteosat 8: Samstag 15.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 15.00 UTC
Von den Wetterbedingungen waren sich beide Tage der vorletzten Runde in dieser Liga-Saison ähnlich: Eine ausgedehnte Hochdruckbrücke hielt den Norden FAST frei von Fronten (das Nachsehen hatten vor allem die
Küstenregionen), aber gleichzeitig war "Blau" die bestimmende Farbe für weite Teile des Nordens und der Mitte. Ein wenig labiler, ein wenig feuchter - und mit den besseren Bedingungen - war der der Süden. Für die führenden Teams in den Ligen damit fast gleiche Voraussetzungen in der selben Luftmasse. Wer mehr draus gemacht hat? Dazu gleich mehr ...
Samstag:
Das Satellitenbild von 14 Uhr MESZ zeigt die Dreiteilung sehr schön. Klar erkennbar liegt die Front entlang der Niederländischen Grenze bis in die Deutsche Bucht. Davor die trockene Luftmasse, die rückseitig einer schwachen Kaltfront eingeflossen war. Die Reste dieser Front lagen zu diesem Zeitpunkt noch vom Erfurter Becken in Richtung Oderbruch. Sie sollten sich zwar noch auflösen, taten das aber dann doch nur sehr zögerlich. Im Bild von 17 Uhr MESZ (15 UTC) erkennt man dies, aber auch, dass sich die Luftmasse im Süden/Südosten deutlich labilisiert hat. Das Hoch hatte hier noch nicht den stabilisierenden Einfluss, um die Überentwicklungen zu deckeln. Trotzdem waren die hier für den Tag schnellsten Bedingungen anzutreffen, auch wenn die Flugspuren eher den Norden und die Mitte als Schwerpunkt sehen.
Sonntag:
Die großräumige Verteilung am Sonntag sah nicht viel anders aus: Immer noch wellten im Norden die Frontensysteme durch und südlich davon lag die weiterhin trockene, hochdruckbestimmte und inzwischen erwärmte Luftmasse. Im Süden hatte sich vergleichen zum Vortag ein kleiner, aber entscheidender Unterschied ergeben: Hier konnte sich der Hochdruckeinfluss etwas stärker durchsetzen, so dass die Cumuli nun kaum noch zur Überentwicklung tendierten. Beste Voraussetzungen also für einen schnellen Tag. Dass dieser ausgiebig genutzt wurde, zeigen dann die Flugspuren von Sonntag.
Wer hat was draus gemacht?
Das Rennen um den Titel geht in die entscheidende Phase. Das konnte man schon am Samstag-Abend beim Blick in die  Wertungsliste erkennen, die zwischenzeitlich von Bayreuth vor Aalen angeführt wurde. Im Zwischenstand hätte das noch kein Wechsel
an der Spitze zur Folge, aber das Kopf-an-Kopf Rennen wäre noch einmal etwas knapper geworden. Aber es sollte ja noch der Sonntag folgen. Und hier bot der amtierende Meister nochmal alles auf. Standen am Vortag noch durchaus gute 334 Runden-km/h auf dem Konto, konnten Paul Schwarz, Steffen Schwarzer und Markus Frank die Speed auf 404 km/h hochtrieben. Unter den Reihungen weitgehend über dem Donautal flogen sie (Steffen und Markus zu Anfang auch im Team) nahezu kreislos auf den zweiten Rundenplatz. Nochmals in der Summe 20km/h schneller war das Team aus Blaubeuren. Fast auf der selben Linie unterwegs - die Meeting-Points zeigen dann auch, dass man sich teilweise kurz getroffen hat - flogen Sebastian Bauder im Team mit Oliver Stockinger mit 142 km/h den schnellsten Schnitt dieser Runde, und Philipp Söll war kaum langsamer unterwegs. Mit herausragenden 424km/h Gesamtspeed
war diese Runde damit nach der allerersten Runde die schnellste überhaupt!
Hätten 367km/h in manchen Runden für einen souveränen Sieg gereicht, muss sich die SFG Donauwörth-Monheim mit einem dritten Rundenlpatz zufrieden geben. Weniger zufrieden dürfte man in Bayreuth gewesen sein. Zwar legte an dem Sonntag Lothar Schmidt noch mit einem Flug nach, aber am Ende mussten die Franken zusehen, wie sie auf den sechsten Rang durchgereicht wurden.
Damit hat Aalen nun alle Trümpfe für die finale Runde in der Hand und nur Bayreuth kann sie noch von der Titelverteidigung abhalten. Aber es geht in dem Zweikampf ja nicht alleine um den direkten Vergleich, bei einem knappen Rundenausgang können wenige km/h gleich einige Plätze und damit Punkte ausmachen. Äußerst knapp geht es auch am Tabellenende zu, wobei sich das bis ins Mittelfeld erstreckt, denn bis zu Rang 16 kann sich keine Mannschaft sicher sein.
Ähnliches gilt auch für die 2. Liga, wo zwar ebenfalls die ersten Absteiger feststehen und man aktuell erst ab Platz 18 den Klassenerhalt gesichert hat. Zu den bereits sicher aufgestiegenen Mannschaften der SFG Steinwald und des LSV Gifhorn gesellen sich eine Runde vor Schluss nun auch noch Homberg/Ohm, Grabenstetten und Schwäbisch Hall - herzlichen Glückwunsch.
Der Kampf um die letzten 2 Aufstiegsplätze ist dafür um so erbitteter.
Als Achter setzt das AeroTeam Klix alles daran, noch die vor ihm liegenden Wörishofener und Fallerslebener zu überholen. Lange hat man am Samstag unter den Frontresten ausgeharrt, um dann noch über der Lausitz und nach Polen hinein Punkte zu erfliegen. Ingo Trentelj und Jürgen Müller, wie gewohnt im Team unterwegs, und Jürgen Dittmer am Sonntag brachten die Sachsen aber am Ende nur auf einen siebten Rundenrang. Leider zu wenig, um die davor liegende Konkurrenz einzuholen. Zumindest an die Konkurrenz aus der Heide kam man etwas heran, denn Fallersleben erreichte dieses Mal nur auf Rang 12. Dadurch mussten sie auch einen Platz in der Gesamtwertung an Bad Wörishofen abtreten, denn die flogen am Sonntag zu einem souveränen Rundensieg ein.
Kilian Biechele und Simon Schröder machten ihre Speed entweder über der Fränkischen Alb oder sogar mit einer Querung des Bayerischen Waldes mit einer Wende in Tschechien. Dort war unter den guten Entwicklungen auch Robert Schröder unterwegs. Die schnellsten Schnitte gehen aber an die Youngster, und das nicht nur aus Bad Wörishofen, sondern auch aus Gifhorn. Hier hat auch Dennis Polej mit 128km/h die Spitzengeschwindigkeit dieser Runde in Liga 2 erreicht.
Wie bereits erwähnt ist hier der Kampf um die vordersten Plätze bereits gelaufen, aber der Kampf um die letzten Auf- und Abstiegsplätze ist noch offen. Beide Ligen können sich auf einen Luftmassenwechsel in der zweiten Wochenhälfte einstellen. Am Ende gibt es dann vielleicht noch ein heisses Rennen in einer kalten Luftmasse. Wir sind gespannt ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Montag, 20. August Die Perfektion des Albjojos: FLG Piloten holen das maximale aus ihren Seglern Artikel übersetzen

Vor dieser 18ten Runde der Segelflug Bundesliga sah es für die FLG dank eines Trostpunktes in der Vorrunde nicht rosig aus, da die Plätze vier bis acht nur vier Punkte auseinander lagen. So traten am Sonntag Urlaubs- und Terminbedingt lediglich drei Piloten der FLG zu dieser Runde an. Mit Sebastian Bauder, Oliver Stockinger und Phillipp Söll standen jedoch top trainierte Wettbewerbs und Streckenflug Piloten auf dem Flugfeld in Sonderbuch.
Die Flügel voller Wasserballast ging es in den wolkenbehangenen Himmel über die Alb. Bauder, der an der Weltmeisterschaft im polnischen Ostrów Anfang Juli einen hervorragenden 16ten Platz belegte, war im Teamflug mit dem erfahrenen Ligapiloten Stockinger über der Alb unterwegs. Philipp Söll, der Anfang August noch den Klippeneck Wettbewerb neben seinen Vereinskollegen Minard und Ströbl gewinnen konnte, versuchte sein Glück ebenfalls entlang der geliebten Schwäbischen Alb. So flogen sie in den vorgegebenen 2,5 h sagenhafte Strecken von beinahe 400 Kilometern. Bauder und Stockinger erreichten hierbei die 2 schnellsten Flüge in ganz Deutschland und Söll wurde vierter. So stand dem dritten Rundensieg in dieser Saison mit 20 Punkten Vorsprung nichts mehr im Wege und sie konnten den Tabellenführer LSR Aalen sowie die SFG Donauwörth auf die Plätze zwei und drei verweisen. So konnte die FLG wieder den LSV Schwarzwald überholen und steht nach dieser vorletzen Runde auf einem stolzen vierten Tabellenplatz. Für die Nachbarn aus Laichingen sprang erneut ein siebter Rundenplatz heraus und sie stehen nun auf einem soliden 14ten Tabellenplatz. In der zweiten Liga sieht es wohl aus, das mit der FLG Grabenstetten erneut ein „Nachbar“ der Blaubeurer in die „Königsklasse“ aufsteigt.
 
M.Söll
 
Entlang der Donau Richtung Osten
Philipp Söll bei seinem Wolkenritt Mit Speed vorbei an Ulm
 

Montag, 20. August SFZ fliegt zum Double Hattrick Artikel übersetzen

Für Nachwuchs ist in Königsdorf auch für die kommenden Jahrzehnte gesorgt (Das Bild entstand unlängst beim Besuch des Kindergartens am Flugplatz)
Königsdorf gewinnt vorzeitig die Alpenliga und Junioren Bundesliga
In der vorletzten Ligarunde konnten wir den Sack zu machen und sicherten uns bereits eine Runde vor Schluss, sowohl in der internationalen Alpenliga, als auch in der U25 Junioren Bundesliga den Titel. Während es bei den Junioren der dritte Titel in Folge ist, ist es in der internationalen Alpenliga sogar schon der vierte Titel für das SFZ Königsdorf hintereinander, so dass es nun ein Double-Titel Hattrick ist.
Samstag bereits schnelle Flüge
Am Samstag war Junior Nikolai Wolf mit Abstand der schnellste Königsdorfer Pilot. Mit 102,0 km/h war er entlang der Linie Wilder Kaiser Hochkönig deutlich schneller als Johannes Beyer, der im Alpenvorland 68,2 km/h erreichte. Mit Emanuel Schieck und Jakob Edmaier landeten die beiden anderen Junioren leider aussen und so gab es am Samstag keinen dritten Flug für die Junioren Wertung.
Sonntag deutlich bessere Schnitte als erwartet
Am Sonntag meinte es Petrus nochmals richtig gut mit den Königsdorfer Piloten. Thomas Wolf flog auf ähnlicher Route, wie am Vortag sein Sohn Nikolai und erzielte 123,5 km/h. Sohn Nikolai saß diesmal gemeinsam mit Johannes Beyer im Arcus, was zwar keine Junioren Wertung ergab, da ja zwei Youngsters dafür ne zählen und man erreichte eine Wertung von 120,1 km/h. Das Bundesliga Trio wurde von Klaus Peter Renner (108,8 km/h) vervollständigt, der etwas schneller als Volker Kempf war, der es auf 106,9 km/h gebracht hatte. Das Junioren Trio vervollständigten letzten Endes Jakob Edmaier mit 105,1 km/h und Emanuel Schieck mit 75,8 km/h.
Achter Rundensieg in der Alpenliga
In der Alpenliga flog das SFZ Königsdorf damit vor dem SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich zum Rundensieg, dem achten der laufenden Saison und sichert sich vor diesen auch bereits eine Runde vor Schluss den Gesamtsieg, da die 49 Punkte Vorsprung für die Österreicher in der letzten Runde nicht mehr einzuholen sind. Die Junioren fliegen hinter Aalen und Bad Wörishofen auf Rundenplatz drei und sind vom Tabellenzweiten Lichtenfels ebenfalls nicht mehr einzuholen.
In der Bundesliga, wo das SFZ die letzten Runden eher im hinteren Mittelfeld herum dümpelte, belegt das SFZ Trio Rundenplatz fünf und klettert in der Tabelle um drei Plätze nach oben und ist jetzt 13. Und das, obwohl wir nach den aufaddierten Punkten den viertbesten Gesamtschnitt haben. Hier zeigt sich eindeutig die Problematik, dass wir leider seit Jahren der einzige Alpen Verein sind, seitdem der Rest langsam aber sicher alle abgestiegen sind und wir damit für unsere Schnitte eben punktemäßig nicht so belohnt werden, wie andere Teams, die in den Hochburgen fliegen, denn wir können auf diese ja immer nur einen Punkt gutmachen, während die Albteams, wenn die Alb rennt mit ihren 10 Teams dann eben 10 Punkte auf den Rest der Liga gutmachen können...
 
Mathias Schunk
 
 

Montag, 20. August U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe: Finale für die Einladungen Artikel übersetzen

Mit dem heutigen Abschluss der Runde 18 stehen nunmehr (fast) alle Eingeladenen fest.
Eine Reihe von Piloten haben uns ihre Anmeldung auch schon gemailt – herzlichen Dank.
Leider konnten aber einige aus diversen Gründen die Einladung nicht annehmen und mussten absagen. Deshalb wird der Kreis der Eingeladenen entsprechend angepasst.
Eingeladen werden nun auch:
Maximilian Dorsch (DE / BY) AC Bamberg
Simon Schröder (DE / BY) SFV Bad Wörishofen
Johannes Beyer (DE / BY) SFZ Königsdorf
Henrik Theiss (DE / BW) FLG Grabenstetten
Julia Wanninger (DE / BY) FLC Schwandorf
Marcel Kaspari (DE / RP) AC Nastätten
Enrique Levin (DE / HE) LSV Homberg/Ohm
Moritz Althaus (DE / RP) AC Nastätten
Etienne Dollhausen (DE / NW) LSC Erftland
Tobias Pachowsky (DE / BY) FC Eichstätt
Max Mensing (DE / NW) SFG Stadtlohn
Umfassende Infos zum U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe findet ihr hier:
Dennoch zusammenfassend einige Infos:
Der OLC lädt das beste Dutzend der U25-Piloten, orientiert am Ranking ‘U25 Pilotenprofile‘ zu einem Trainings-Camp auf die Wasserkuppe ein. Und einladen heißt, dass es weder Camping-, noch Schlepp-, noch Organisationsgebühren gibt.
Die Zielsetzung ist absolut simpel: Nach dem Ende der 2018er Liga-Saison lädt der OLC die TOP-Junioren zu einem freundschaftlichen Vergleichsfliegen nach dem Grand-Prix Format ein. Dabei wird es nicht ums Siegen gehen, sondern um interessantes gemeinschaftliches Fliegen mit dem ‘Kennenlern-Angebot‘, welche hervorragenden Trainingsmöglichkeiten beim Grand-Prix Format gegeben sind. So resümierte einmal Holger Karow “einen durchaus höheren Lerneffekt als bei klassischen Wettbewerben, weil man durch den Regattastart sofort sieht, an welcher Position im Gesamtfeld man sich befindet; und das zieht sich durch die ganze Tagesaufgabe. D. h. man bekommt jeden Fehler, aber auch jede richtige Entscheidung direkt zu spüren. Bei herkömmlichen Wettbewerben kann man dies oft nicht einordnen, und viele Zusammenhänge erst nach der Auswertung herstellen.“
Hier findet ihr die Anmeldung zum Download (der Link steht ab Montagabend zur Verfügung).
Damit man aber bzgl. Nachrückern disponieren kann, wird um Rücksendung bis spätestens Donnerstag (23.8.) um 12:00 Uhr an mail@onlinecontest.org gebeten.
Wir freuen uns auf euere Anmeldung.
Wenn es Fragen gibt, bitte ein Mail an: mail@onlinecontest.org
 
 
 

Freitag, 17. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 10.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen erstreckt sich die Kaltfront eines Nordmeertiefs etwa von Brandenburg bis nach Baden-Württemberg und zieht mit ihrer feuchtlabilen Meeresluft im Tagesverlauf nur sehr langsam nach Südosten ab. Die rückseitig einfließende etwas kühlere Luftmasse gelangt von Westen her unter den Einfluss eines Azorenhochkeils. Andessen Nordflanke ziehen atlantische Störungsausläufer über das norddeutsche Küstengebiet ostwärts und führen dort feuchtere
Meeresluft heran.
Auch am SONNTAG verläuft eine wellende Kaltfront mit mäßig warmer Meeresluft von der Ostsee über Norddeutschland bis in ein Tief bei Schottland. In den übrigen Gebieten bleibt der Azorenhochkeil wetterbestimmend, und die Luft erwärmt sich wieder. Nur der Alpenraum wird noch von der feuchtlabilen Warmluft beeinflusst.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG in der Südhälfte meist mäßige bis gute Thermik, CU-Basen zum Spätnachmittag bei 4500-6500 FT. Nach Norden hin insgesamt mehr abschirmende Wolkenfelder AC/CI und teils deutlich gestörte Thermik, Richtung Küsten/nördliches Schleswig-Holstein CU-Basen selten oberhalb 3000-4500 FT. Über Schleswig-Holstein mitunter zerrissene Thermik. Am Montag wird das Durchschwenken eines Bodentroges erwartet: Zeit- und gebietsweise sollte deutlich zerrissene oder durch Abschirmung gestörte Thermik erwartet werden.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich im Westen mäßige bis gute CU-Thermik entwickeln. Im Osten und Süden gibt es noch Einschränkungen durch abschirmende Bewölkung mit eingelagerten Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich vor allem im Osten verbreitet mäßige bis gute Wolkenthermik. Im Westen setzt sich eine deutlicheStabilisierung durch und die CU-Bewölkung trocknet vielfach ab.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG oft abgeschirmt und wenig nutzbare Thermik, am ehesten über Ostbayern geringe bis mäßige Cumulusthermik. Im südlichen Alpenvorland eingelagerte Überentwicklungen mit Gewittern.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Cumulusthermik. Im südlichen Alpenvorland abgeschirmt mit Überentwicklungen und Gewittern am
Nachmittag und Abend. Hier keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 16. Mai LSG Fallersleben: Viele Flüge und immerhin drei Punkte Artikel übersetzen

In Runde 4 bringen die LSG-Piloten die bislang meisten Flüge des Jahres in die Wertung. Sowohl in Ummern als auch in Bronkow, wo fünf LSG-Teams am 1. Spreewald-Pokal teilnehmen, konnte an beiden Tagen überland geflogen werden. Während für Michael Waibel + Rita Susenburger, Lothar Kaps + Arne Brüsch, Kathrin Busse, Peter Meurers und Benno Beesten in der Lausitz der Samstag der eindeutig schnellere Tag war, konnte Günter Raab sein gutes Samstagsergebnis über der Lüneburger Heide am Sonntag noch um 12 Speedpunkte steigern. Damit setzte er sich klar von den anderen LSG-Piloten (Bernd Meindermann, Arnie Weber und die oben genannten) ab. In der Lausitz war es Sonntag blau und die Schnittgeschwindigkeiten blieben deutlich hinter den Samstagwerten zurück. Thorsten Föge steuerte am Samstag noch einen Flug aus dem Urlaub in Kamenz bei. Da Wettbewerbsflüge selten ideal für eine gute Liga-Wertung sind, ist die LSG froh, durch Günters Flug und die beiden ASH25-Flüge aus Bronkow vom Samstag noch Rundenplatz 18 erreicht zu haben.

 
Benno Beesten
 

Lausitzflüge, Samstag mit Wolken

Die Fallersleber ASHs im Bronkower Grid

Lausitzflüge, Sonntag ohne Wolken

 


Dienstag, 15. Mai U25: 4. Runde bringt Führungswechsel Artikel übersetzen

Ein Hammerwochenende liegt hinter uns. Überwiegend gute Bedingungen bieten Möglichkeiten für richtig lange Strecken und schnelle Schnitte. Bernd Fischer beschreibt diese ausgezeichnet in seinem Segelflug-Bundesliga-Bericht. Das sollte auch in der U25 metern. Und tatsächlich gibt es einige Bewegungen. So schiebt sich nach einem erneuten super Auftritt der LSR Aalen an den Königsdorfern vorbei an die Spitze. Klar nach Runde vier heißt das noch nicht viel, da kommen ja noch einige spannende Wochen. Dennoch kristallisieren sich die ersten Vereine heraus, die in (fast) jeder Runde präsent sind und auch immer die drei Wertungen ins Rennen werfen.
Dass es die Jugend in einigen Vereinen so richtig drauf hat, zeigen die Ergebnisse, die sich nicht nur in der U25 widerspiegeln. Denn man findet Namen der U25 auch öfter in der Segelflug-Bundesliga und 2. Bundesliga. Exemplarisch für diese Runde seien der FC Eichstätt und der SFV Bad Wörishofen genannt. Respekt vor der Leistung der Youngsters.
Wörishofen hatte wetterbedingt keinen perfekten Start in die Saison. In den letzten beiden Runden heizten sie ordentlich ein und sind ganz klar einer der Mitfavoriten. Dabei hat Simon Schröder in Runde vier nicht nur einen tollen Beitrag für das Team -oder besser das Jugend- und das 2. Bundesliga Team- geleistet, sondern auch den schnellsten Flug der U25 gezaubert. Ja, gezaubert darf man schon sagen, denn schaut man sich die Kurbelanteile an, kann man gut nachvollziehen und daraus lernen, wie taktisch genial er fliegt. Klar, das kommt nicht von ungefähr. Er, seine Schwester und Kilian Biechele rocken eigentlich fast jedes Wochenende. Zusammen haben sie bald mehr Erfahrung als viele alte Hasen.
Einerseits sieht man diese tollen Erfolgsstorys und richtig gute Flüge in der U25, anderseits stimmt es nachdenklich, wenn nur ein Drittel aller in den Ligen fliegenden Vereine Piloten in der Jugendliga hat. Von Jugendmannschaften kann man bei noch viel weniger reden. Denn mal ein einzelner Flug ist eher Zufall, als wirkliches Liga-Fliegen.
Von daher ist es extrem spannend, was die U25-Mannschaften, die ganz vorn mitfliegen, machen, dass es bei ihnen genau so ist. Schickt eure Berichte per eMail an die OLC-Magazin-Redaktion.
Rundenwertung U25: 1. LSR Aalen (BW) 309,93 Speed/50 Punkte, 2. SFV Bad Wörishofen (BY) 298,72 Speed/49 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 273,44 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 4: 1. LSR Aalen (BW) 194 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 192 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 186 Punkte

Stephanie Keller (OLC-Redaktion)


Dienstag, 15. Mai Vierte Runde bringt dem Aero-Club Braunschweig kostbare fünf Punkte Artikel übersetzen

In dieser noch frischen Bundesligasaison konnten wir zum ersten Mal mit Rang 16 einen Rundenplatz im Mittelfeld belegen und fünf wertvolle Punkte mit nach Hause nehmen. Am Samstag gab es in Waggum richtig bescheidene Thermik und nur Hayung Becker mit seinem Co Markus Schmied sowie Klaus-Dieter Arntz und Karsten Bennewitz kamen mit Motorhilfe vom Platz weg. Unsere Arcus-Besatzung flog bis nach Lübeck und anschließend zurück in die Löwenstadt.
Zudem hatten noch Kornelius Volosciuk und Wiebke Holste mit den Startorten Lüsse und Lüchow-Rehbeck jeweils einen Flug beigesteuert. Bennewitz musste auf dem Heimweg von einem guten Flug zu früh den Motor ziehen und fiel somit nach der neuen Regel aus der Wertung. Sein verständlicher Kommentar zu seinem Flug lautete: „F... für 15 Kilometer Regel [Kommentar OLC: Wer eben zu spät umdreht, den bestraft das Leben ;-)]
Der Sonntag wurde dann am Nachmittag mit schönen Cumuluswolken trotz des strammen Windes wesentlich besser als erwartet und das nutzten Lennard Wascke mit Hayung Becker, Rolf Wagner und Jens Rabe sowie Joshua Arntz mit einem Flug im Rahmen eines Wettbewerbs von Lüchow-Rehbeck aus. Somit kommen wir mit 286,73 Speedpunkten und folgenden Piloten in die Wertung:
Lennnard Waschke/Hayung Becker Arcus T 96,66 Speedpunkte,
Jens Rabe Ventus bT 16,6m 96,33 Speedpunkte,
Joshua Arntz Hornet 93,74 Speedpunkte,
Das Arcus-Team flog zunächst in die Region Gardelegen und trieb den Doppelsitzer dann mit dem entsprechenden Rückenwind bis nach Rethem (Aller). Rabe war mit seiner Maschine zwischen Meinersen und Magdeburg unterwegs. Arntz bearbeitete den Bereich zwischen Seehausen (Altmark) und Lüneburg mit seiner Hornet. Den Rundensieg holte sich mit 373,78 Speedpunkten der AC Lichtenfels aus Bayern.Die Tabelle führt weiter der LSR Aalen mit nunmehr 68 Punkten an und wir rutschen mit jetzt acht Punkten etwas nach oben und rangieren nun auf Position 24.
 
Rolf Wagner
 
Die „Rennpferde“ sind bereit für ihren Einsatz.
Gutes Flugwetter für Karsten Bennewitz am Samstag in der Region Kyritz.
Jens Rabe war erneut gut unterwegs.
 

Dienstag, 15. Mai SFG Giulini: Schon wieder nur ein Trostpunkt Artikel übersetzen

Das es mal nicht läuft, kam ja schon immer vor - aber nun 4 Runden in Folge ist außergewöhnlich.
Die Wetterprognose war diese Runde eindeutig, nur der Samstag ist nutzbar - und leider wieder nur in träger Warmluft. 6 Piloten starten heute im Rahmen von zentralen Wettbewerben in Dannstadt, auf der Hahnweide, in Schoenebeck und Waldürn. Nur 4 Bundesligapiloten fliegen "frei", starten vor dem Feld in Dannstadt und machen sich auf den Weg in den Osten.
In träger Warmluft, unrunder Thermik und einer Basis von knapp 1300m MSL geht es vorsichtig über den Odenwald. Eher mühsam und langsam ging es weiter über Schlierstadt und Niederstetten in den Osten, bevor kurz nach Ochsenfurt, gut 100km auf Dannstadt, die Sicht und die Thermik endlich besser wurden. Nun war abzuwägen, wie weit und wie lange wir in der "guten Luft" weiterfliegen, um auch wieder einigermaßen sicher in den 15km-Kreis zu kommen. Vor Bamberg auf KM170 drehen wir um und gleiten bei KM100 wieder in die Pampe. Wir murksen uns durch unrunde Warmluftbärte heimwärts und zum Schluß beschehrt uns die BASF noch im Grauen einen kräftigen Aufwind, der uns weitere Kilometer nach Westen zum abgleiten schenkt.
Immerhin erreichen wir (Dieter Bartek, LS-4WL und Uwe Melzer, LS-4WL) 82er Ligaschnitte und sind eigentlich ganz zufrieden mit unserem Flug. Nils Koster (Arcus T, E2), unser Joker auf der Alb, war mit einem Schnitt von 104, trotz Wettbewerbsaufgabe auf der Hahnweide, wieder deutlich der Schnellste.
Aber letzlich langte es lediglich für den  21. Rundenplatz und 1nem mageren Pünktchen. Auf Platz 26 stehen wir auf einem Abstiegsplatz, aber wir sind noch völlig entspannt - irgendwann muss uns das Wetterglück ja auch mal treffen. Am Pfingstwochenende geht es am Segelfluggelände Dannstadt weiter mit 43 Teilnehmern beim Vergleichsfliegen. Mit dem Ligabetrieb ein reges Treiben am Boden und in der Luft.
 
Uwe Melzer
 
In der Warmluft ostwärts
Ab KM100 wird es besser
 Zurück in die Pampe
 

Montag, 14. Mai Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Kräftige Schauer und Gewitter am Sonntag.
Runde 4. Und wieder konnten sich fast alle Mannschaften in die Wertungslisten eintragen! Offenbar lässt sich das Wetter in dieser Saison dahingehend gut an. Das sich aber (mal wieder) Luftmassen und damit die thermischen Bedingungen deutlich unterschieden, gehört offenbar genau so zum Programm. Dieses Mal waren es der Einfluss von zwei Trögen/Kaltlufttropfen und einem dazwischen liegenden Hoch.
Samstag:
Der Samstag war geprägt durch mehrere Luftmassen, die im Einfluss der genannten Systeme unterwegs waren. Von Westen näherte sich ein Cirrenschirm mit Warmluft, der vor allem bis an den Rhein für schwierige Verhältnisse sorgte. Von Nordosten floss dagegen eine kühlere und anfangs noch feuchte Luftmasse heran. Dazwischen lag noch eine ebenfalls mäßig warme Luftmasse, die ihren Feuchteschwerpunkt zwischen Heide und Erzgebirge hatte. Hier zeigen die Flugspuren dann auch, dass darunter kaum etwas zu holen war. Anders im Süden, wo verbreitet vor allem die Kämme der MIttelgebirge mit Cumuli nachgezeichnet wurden. Die Überentwicklungen in Richtung Tschechien liessen sich dann auch so lange Zeit, dass noch ein guter Flugtag herauskam - hier lagen dann auch die besten Spuren des Wochenendes.
Sonntag:
Ein deutlich anderes Bild zeigt der Sonntatg: Sehr markant hatte sich von Südwesten her eine Front hineingeschoben, in und vor allem vor der es im Tagesverlauf zu kräftigen Schauern und Gewittern kam, wie in dem mit den Blitzdaten kombinierten Satellitenbild zu sehen ist (siehe Bild rechts oben). Im Nordosten lag dagegen eine deutlich trockenere, mäßig warme Luftmasse. Die Front im Südwesten und Blauthermik im Nordosten sorgen dann für interessante Flugspuren im Vorfeld der Front bis hin zu den klar nachgezeichneten
Rennstrecken im Nordosten.
Wer hat was draus gemacht?
Der Samstag war sicher einer der bislang "reichweitenstärkten" Tage dieser Saison, was der Blick in die Flugspuren ja bereits erahnen ließ. Deutlich zeichnen sich dabei die typischen Linien im Westen und Südwesten ab. Das war aber nicht allein dem Wetter  zuzuschreiben, den gleich mehrere Wettbewerbe nutzen u.a. das lange Wochenende - allein zwischen Niederrhein und Eifel waren es 3 Stück mit rund 100 teilnehmenden Teams und auch die Hahnweide lief ja noch - und somit war für reichlich Verkehr gesorgt.
So bot das Wochenende auf vielfältige Art die Möglichkeit in den verschiedenen Ligen zu punkten. Die "lange" Strecke lief gleich aus verschiedenen Regionen. Die drei punkthöchsten Flüge vom Samstag nahmen ihren Anfang (und Ende) im Süden, Westen und der Mitte der Republik.
Als optimal für die Ligawertung(en)  stellte sich dann aber doch - und da wird es langsam kanonisch - der Süden heraus. Diesmal war es aber nicht die schwäbische Alb, sondern vor allem deren fränkischer Teil und vom Bayerischen Wald bis hoch in den Thüringer Wald, die die schnellsten Schnitte 2,5h brachten. So war die Wertung in Liga 1 von Samstag dann auch nahezu identisch mit der Endabrechnung zum Rundenschluss - auch wenn die Abstände am Ende nicht ganz so deutlich ausfielen wie in den vorhergehenden Runden.
Der AC Lichtenfels konnte sichdurchsetzen und mit 373 Runden-km/h den ersten Platz erfliegen. Nach einem offenbar eher mühseligen Beginn für Jan Kretzschmar, Gerd-Peter Lauer und Phillip Lauer war es dann der zunehemend gut entwickelte Thüringer Wald, der den Vorsprung vor der FG Schwäbisch Gmünd brachte. Auch für die war es der Weg Richtung Osten und das konsequente Nutzen der Reihungen, die am Ende 366km/h brachten. Hier fällt im Ergebnis die Homogenität im Team von Bastian Hörber, Kai Kunze und Tobias Stein/Johannes Frey auf, die nahezu die selben Schnitte aufs Tableau legten - einen guter Teil der Flüge erfolgte eben auch im Team (was genau so für die Lichtenfelser galt). Der Vorsprung auf Rang 3 fällt mit kaum mehr als 1km/h am Ende äußerst knapp aus, auch weil der schnellste Schnitt der Runde von Bamberg aus geflogen wurde: Horst Singer erreichte mit seiner EB29
160km/h, wobei indexkorrigierte 133km/h den Weg in die Wertung fanden. Auch Horst wählte dabei den Weg in die Konvergenzen des Thürnger Waldes. Winfried Deppe und Maximilian Dorsch steuerten die beiden weiteren punkthöchsten Flüge aus Bamberg bei.
Der Sonntag brachte in die Spitze keine Bewegung mehr - aber zumindest für einige Vereine aus dem Norden dann noch einen deutlichen Sprung nach vorne.
In Liga 2 dagegen brachte der Sonntag nochmal Bewegung in die Tabelle. Zwar war auch hier der Spitzenplatz bereits am Samstag an den SFV Bad Wörishofen vergeben, zu schnell waren die Flüge von Simon Schröder, Robert Schröder unr Kilian Biechele/Lucy Grönitz,
aber mit dem LSV Gifhorn konnte dann am Sonntag doch noch ein Nord-Verein in die Süd-Phalanx einbrechen. Nico Klingspohn, Marianne Hagemann und Mathias Haufe nutzten die Quellungen über der Heide zu schnellen Flügen von Wilsche aus und konnten damit die SFG Steinwald auf Rang 3 verdrängen.
Die führen nach nunmehr 4 Runden die Tabelle an und haben bereits 15 Punkte Vorsprung - aber noch stehen ja 15 Runden aus! Auch die Liga 1 wird von Südvereinen angeführt, den Platz an der Sonne hat aktuell Titelverteidiger Aaalen inne, die Abstände zur Konkurrenz
sind nur äußerst knapp.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 

 


binder
aerokurier
Jonker Sailplanes
Segelflugschule Wasserkuppe
Clouddancers
HPH
Bürklin
ILEC
Cobra Trailer
TQ Avionics
Bitterwasser
WINTER Instruments
TopMeteo
Peter H. Braasch
Baudisch Design
M+D Flugzeugbau
IMI Gliding
DG Flugzeugbau
Air Avionics
LXNAV
FLARM
LANGE Aviation GmbH
Siebert
Milvus
Fliegerstrom
Alexander Schleicher
SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
navITer
Tost
FLIGHT TEAM
Rent a Glider
Deutscher Wetterdienst