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Monday, 20. May 2019 AC Pirna: Podestplatz in Runde 5 translate news

Erfolgreiches JS1-Duo
am Sonntag
Die Wetterprognosen machten es in dieser Runde nicht einfach zu entscheiden, ob nun Samstag oder Sonntag der bessere Tag wird. Im Nachhinein war es eindeutig der Sonntag. Am Samstag machte die der Warmlufteinfluss aus dem Böhmischen Becken die thermischen Bedingungen im Elbtal extrem schwierig. Erst ab ca. 15:30 Uhr stieg die Basis über 1000m AGL.
Viele Piloten des AC Pirna scheiterten bei diesen Bedingungen. Das Team Augustin/Weigel (jeweils auf JS1) kämpfte sich 3h Stunden lang nach Norden, um in der Gegend von Cottbus Anschluss an gute Bedingungen zu bekommen. Prompt konnten sie 3m-Bärte kurbeln, die bis auf über 2000m AMSL reichten. Am Sonntag ging dann das Team Melde/Glatter an den Start. Die prognostizierten Schauer blieben aus und die Labilität produzierte eine tolle Linie vom Riesengebirge über den Niederen Fläming bis nach Burg. Die beiden ließen es auf dieser Strecke ordentlich krachen und brachten 129 Speedpunkte in die Wertung. Mit den 73 Speedpunkten von Uwe Augustin am Samstag landete der ACP auf Rundenplatz 3. Damit hält der AC Pirna weiter Anschluss an den Aufstiegsplätzen.
 
Text und Fotos: Benny Schüch
 

Monday, 20. May 2019 Einzigartig: Der OLC 10-km-Vollkreis translate news

Was macht man, wenn man bei gar nicht so ganz schlechtem Wetter aufgrund der fehlenden internen Überlandberechtigung auf der LS 4 nicht weiter als 10km vom Flugplatz weg fliegen darf? Richtig! Man kommt auf die ein oder andere dumme Idee oder auch auf die ein oder andere lustige Idee, wie z.B., man fliegt genau am 10km Radius entlang einmal um den Flugplatz herum. Zumindest dachte sich genau dies am Sonntag Jonathan Cross vom SFZ Königsdorf und setze dies dann auch recht eindrucksvoll in die Tat um. Nach dem Windenstart dreimal gekurbelt und im Süden bis 10km vom Platz weggeflogen, dann 90 Grad nach rechts abgebogen und entlang des 10km Radius`s ging`s mit minimaler Schräglage los, noch viermal Höhe gemacht, natürlich immer schön innerhalb des 10km Kreises gekurbelt und zum Schluß ging es genau vom Beginn des Kreises wieder zurück nach hause. Keiner der ganz großen weiten Streckenflüge, aber ein definitiv einzigartiger Flug im OLC, den man so von sich aus erstmal gar nicht entdecken würde...
 
Mathias Schunk
 
Und so sieht der Flug im OLC aus.
Jonathan Cross vom
SFZ Königsdorf absolvierte mit
seinem 10km Kreis einen
wohl recht einmaligen OLC Flug.
Das Wetter rund um Königsdorf
war eigentlich zu gut, um in Platznähe
zu bleiben, aber ohne die notwendige
Überlandberechtigung musste man
kreativ sein, was man mit dem Tag macht.

 


Friday, 17. May 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 17.05.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG wird mit süd- bis südöstlicher Strömung, deutlich wärmere und hochreichend feuchte und teils labile Luft in den Westen und Südwesten Deutschlands geführt, hier etabliert sich ein erster Schwerpunkt für hochreichende Konvektion. Die Alpen liegen im Südstau, aber auch im Alpenvorland sind konvektive Umlagerungen möglich. Ein weiterer Schwerpunkt entsteht in den Gebieten nördlich der Elbe und im Bereich der Ostseeküste, diese liegen am Südwestrand eines Hochs über Skandinavien und Weißrussland. Hier wird mit bodennaher Südostströmung ebenfalls labil geschichtete Warmluft herangeführt. Die übrigen Gebiete im Raum Mitte verweilen in einer Zone mit relativen Absinkvorgängen.
Am SONNTAG ändert sich an der großräumigen Konstellation wenig. Bei bodennah flacher Druckverteilung hält die Zufuhr von feucht-labil geschichteter Warmluft an. Schwerpunkt der Konvektion zunächst auch wieder im Südwesten und Westen, Tagesgang unterstützt gesellt sich
der Norden und Osten ab Mittag dazu, somit steigt in der gesamten Republik rasch die Wahrscheinlichkeit für hochreichende Labilität.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann mäßige bis gute, in einem Streifen vom südlichen Emsland nach Brandenburg örtlich auch sehr gute Thermik erwartet werden, diese wird jedoch nach Norden sowie im Südwesten durch Überentwicklungen gestört sein.
Am SONNTAG kann sich mäßige, im Südwesten auch gute Wolkenthermik ausbilden, die jedoch im Nachmittagsverlauf durch häufige
Überentwicklungen gestört sein wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich in der Mitte und im Osten/Nordosten mäßige bis gute Cu-Thermik entwickeln. Im Westen und Südwesten werden die Thermikansätze von zunehmender Abschirmung sowie Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG im Südwesten kaum nutzbare Thermik aufgrund von Abschirmung und Überentwicklungen. Richtung Nordosten meist mäßige, lokal gute Thermik, jedoch ab dem Mittag mit zunehmendem Potential für Überentwicklungen!
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Südwesten wegen der Abschirmungen keine nutzbare Thermik. Weiter nach Osten mit zunehmenden Auflockerungen mäßige, über den Bergländern zum Teil gute Thermik. Nachmittags im Alpenraum örtliche Überentwicklungen.
Am SONNTAG im Osten mäßige bis gute Thermik, sonst wegen der zunehmenden Abschirmungen und Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik. Im Südwesten keine Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

 


Wednesday, 15. May 2019 Erneut erfolgreiche Platzierung für den Aero-Club Braunschweig translate news

Auch im Rahmen dieser vierten Bundesligarunde konnten die fünf niedersächsischen Segelflugvereine wichtige Punkte und Spitzenränge einfliegen. Dieser aktuelle Rundensieg ging allerdings mit 385,80 Speedpunkten nach Brandenburg und der Aero-Club folgte mit schnellen 359,62 Speedpunkten auf Platz zwei in der deutschlandweit 30 Vereine umfassenden 1. Bundesliga.
Nach dem verregneten Samstag hatte der Thermikgott tatsächlich ein Einsehen und daher öffnete der Himmel am Sonntag sein Herz und präsentierte den Segelfliegern wie am Vorsonntag wunderbare Cumuluswolken, die erneut tatsächlich schnelle Durchschnittsgeschwindigkeiten ermöglichten. Das nutzten die Löwenstädter natürlich und waren daher hoch motiviert an diesem Tag erneut mit einer Armada von insgesamt 14 Maschinen in Norddeutschland überland auf Strecke. Folgende drei für die Wertung relevanten Teams waren richtig schnell unterwegs:
Joshua Arntz/Nico Wichmann, Arcus T, 122,80 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 120,02 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2 cM/18 116,81 Speedpunkte,
Das Arcus-Team flog zunächst gegen den Nordwestwind an und wendete im Norden Niedersachsens in Beverstedt, das südwestlich von Bremervörde liegt. Rabe legte seinen Umkehrpunkt in dieselbe Region und änderte seinen Steuerkurs westlich von Sittensen.
Bennewitz trieb seine Maschine bis nach Bremervörde und dann zurück in das Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum. In der Gesamtwertung führen nach nunmehr vier absolvierten Runden unsre Nachbarn aus Gifhorn, die in der letzten Saison aufgestiegen sind, mit 59 Punkten. Die Aufwindjäger des Aero-Club reihen sich mit 50 Punkten auf Position fünf ein.
 
Rolf Wagner
 
Jens Rabe war erneut ein Garant
des Braunschweiger Erfolgs.
Bei diesen Steigwerten freut
sich das Arcus-Team.
Hammerwetter über dem
Heidepark Soltau.
 

Wednesday, 15. May 2019 LSG Fallersleben: Schnelle Sprints und weite Strecken translate news

Da es die thermikbestückte Luftmasse am Samstag nicht bis Ummern geschafft hat, musste die LSG alle Liga-Hoffnungen auf den Sonntag legen. Ungünstig war, dass zwei unser besten Ligapiloten auf dem Dienstplan standen. So machten sich zunächst Bernd Meindermann (ASW 22), Lothar Kaps (ASH 25), Arnie Weber (DG 400) und Benno Beesten (Nimbus 4 M) auf den Weg in die Lüneburger Heide. Die Taktik war eindeutig, erst möglichst weit gegen den Wind, dann ein langer Rückenwindschenkel und zum Schluss in der verbleibenden Zeit noch gut Strecke machen.
Nach der ersten Wende im Großraum Rotenburg stieg die Basis auf dem Weg nach Südosten mehr und mehr an und es konnte viel geradeaus geflogen werden. Da sich die Bedingungen hinter Helmstedt verschlechterten, gab’s hier die zweite Wende. Nach 100km Geradeausflug hat Benno noch einen Rückenwindschenkel angehängt, während Bernd weiter Strecke nach Nordwesten gemacht hat. Auch unsere „Dienstleister“ Helge Liebertz und Peter Meurers wurden abgelöst und konnten ca. 16:00 Uhr noch selber fliegen. Dabei sind Helge mit Copilotin Wiebke Kaps in knapp 3 Stunden noch fast 400 km und in „Undertime“ der beste LSG-Speed des Tages gelungen. Für den schnellen Sprit nutzte er eine schöne Aufreihung von Wolfsburg bis über den Elm hinaus. Bernd komplettierte zum Abend seine erste Strecke über 800km und hatte sichtlich Spaß mit seinem neuen Sportgerät. Drei Speeds deutlich über 100 reichten für Platz 10 und 11 wichtige Punkte für die Mission „Klassenerhalt“ der LSG.
 
Benno Beesten
 
Bernds neuer Flieger erweitert
die Offene Klasse-Flotte
in der LSG.
Tolle Sicht und schöne Cumuli
über der Heide.
Zum Abend trocknet es
über dem flachen Norden
deutlich ab.
 

Tuesday, 14. May 2019 U25: In Runde vier stürmt Lichtenfels die Tabellenspitze translate news

Das war doch eine phantastische Runde, zumindest für die meisten. Insbesondere Richtung Norden und Nordosten liegen einige Speedpunkte unter den teilweisen Hammer-Wolken und der gigantisch hohen Basis mit über 2.000 Metern. Ganz anders sieht es im äußersten Süden aus. Der Titelverteidiger muss aufgrund der dort mauen Wetterbedingungen Federn lassen. Die Lichtenfelser nutzen diese Chance und ziehen mit einer souveränen Wertung an die Spitze. Allerdings können auch sie nur über die Bedingungen des Nordes staunen. Viel Feuchtigkeit und strammer Wind machen ihnen das Leben schwer. Patric Rießner ärgert sich, dass er diesmal nicht rumgekommen ist und den Flug 25 Kilometer nördlich der Heimat beenden muss. Aber dennoch, drei gute Wertungen bringen ausreichend Punkte für die Spitze. Und so schnell wollen sie diese nicht wieder abgegeben, auch wenn sie wissen: das ist nicht leicht.
Und eine Herausforderung ist das nicht nur aufgrund der aktuellen direkten Verfolger. In dieser Runde zeigen beispielsweise die Oerlinghausener erneut, was sie drauf haben und machen den Sieg für sich klar. Auch hier muss trotz guter Bedingungen um die Punkte gekämpft werden. Am Anfang bremst die noch tiefe Basis aus, berichtet Robin Beste. Maximilian Brune setzt zweimal an und verliert wertvolle Zeit. Nachmittags läuft es dann auch noch breit. Und das genau zu dem Zeitpunkt, als er entscheiden muss, auf welchem Weg er um die Kontrollzone von Hannover fliegen will. Er trifft die richtige Wahl. Im folgenden blauen Loch um Bremen müssen nochmal lange Gleitstrecken ausgehalten werden. Das braucht starke Nerven, stellt sich aber im Nachgang als gar nicht so schwierig heraus. Im Dreierteam mit Nico Nötzel bringen sie gut 265 Speepunkte aufs Konto. „Unser Ziel ist ganz klar die U25 Liga zu gewinnen. Oft genug war es knapp aber dieses Jahr wollen wir es schaffen“, so Robin.
Aber Konkurrenz gibt es einige. Der FK Brandenburg steht ebenfalls ganz nah am Treppchen. Wenn die Brandenburger konstant drei Wertungen einbringen, dann rollen sie das Feld noch weiter auf. Julius Gäde, immer am Start, räumt mit einem „Überflug“ im Alleingang für das Team 34 Punkte ab. Mit 132,02 Speedpunkten ist er mit Abstand der Schnellste der Runde. Wohlgemerkt nicht nur in der U25, denn er steckt die alten Hasen in die Tasche. Das traumhaft gute Rennwetter des Nordostens hat er spitzenmäßig in Punkte umgesetzt. Kurbeln – Fehlanzeige. Einfach im Geradeausflug unter den Wolken langdonnern, das bringt ihm die Geschwindigkeit.
Viele Marker sind in dieser Saison gesetzt. Das verspricht Spannung in den kommenden Wochen.
Rundenwertung U25: 1. FG Oerlinghausen (NW) 265,19 Speed/ 50 Punkte, 2.LSG Erbslöh Langenfeld (NW) 262,46 Speed/ 49 Punkte, 3. AC Nastätten (RP) 220,22 Speed/ 48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 4: 1. Lichtenfels (BY) 157 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 149 Punkte, 3. SFZ Königsdorf (BY) 148 Punkte
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: (1) Patric Rießner, (2) Robin Beste, (3) Maximilian Brune
 
Zu Hause, Lichtenfels im Visier
Tendenz zum Breitlaufen
Thermik und blaue Löcher
 

Monday, 13. May 2019 Fehlstart in Blaubeuren - FLG im Wetterpech translate news

Vergangenes Wochenende war bereits die vierte Runde der diesjährigen Segelflug Bundesliga Saison. Mit dabei wieder die Piloten der Fliegergruppe Blaubeuren. Nachdem die ersten 3 Runden lediglich jeweils einen Punkt brachten, sollte es dieses Wochenende wieder eine bessere Ausbeute geben. Nachdem in der Nacht auf Sonntag noch Schauer über das auf der Schwäbischen Alb liegenden Fluggelände der FLG hinweg zogen befürchteten die Piloten wieder nicht fliegen zu können. Gegen 14 Uhr verzogen sich die dunklen Wolken jedoch und die Wolken stiegen langsam an.
So bauten gleich 4 Mitglieder der FLG ihre Segler bei dem starkem Nordwind auf und stellten sich an den Start. Geschleppt vom ersten Vorsitzenden der FLG Michael Stüber galt es zunächst an Höhe zu gewinnen. Oliver Stockinger und Martin Söll machten sich anschließend gleich auf den Weg Richtung Norden, da hier gute Wolkenthermik vorhergesagt war. Als diese über die Ostalb flogen meldete sich Sebastian Bauder im Funk. Dieser hatte sich entlang der A7 schnell gegen den Nordwind gekämpft, hatte dann jedoch bei Dinkelsbühl Schwierigkeiten an die Thermik zu kommen und konnte nur mit Müh und Not eine Außenlandung verhindern und den Anschluss an die Thermik zu finden.
Stockinger und Söll flogen derweil noch bis Neustadt an der Aisch den schönen Cumulanten entlang und kehrten dann um, um den starken Rückenwind zu nutzen. Über Funk hörten die FLG Piloten schon, dass die Fliegerkollegen aus Laichingen die ähnliche Streckenwahl für Ihren Flug gewählt hatten. Abends gelandet wurden sofort die Flüge online geladen und gehofft, dass diese Runde das Wetter im Norden nicht schneller Flüge wie im Süden hergeben würde. Am Abend kam dann die Ernüchterung, da im Norden deutlich schnellere Flüge erzielt werden konnten. So blieb es erneut bei einem undankbaren Trostpunkt für die Fliegergruppen aus Laichingen und Blaubeuren.
Der FSV aus Laichingen steht nach dieser Runde auf Platz 23 und die FLG auf 29. Schnellster Pilot in Blaubeueren war Martin Söll mit 89,84 Punkten vor Oliver Stockinger (84,85) und Sebastian Bauder mit 82,68 Punkten. Für Söll war dies ein guter letzter Trainingsflug vom eigenen Fluggelände aus, denn für Ihn stehen ab nächsten Montag für 10 Tage die Deutschen Meisterschaften in Zwickau an, zu denen er sich neben fünf weiteren Baden-Württemberger qualifiziert hat.
 
M.Söll
 
Im Kreisflug in der Thermik
Martin Söll im Teamflug
mit Oliver Stockinger.
Oliver Stockinger beim Ligaflug.
 

Monday, 13. May 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Kühl geht es weiter in dieser Saison, wobei in dieser vierten Runde der Norden mit trockener Kaltluft die Wettervorteile eher auf seiner Seite hatte. Denn vor allem am Samstag konnten nur wenige die frische Luftmasse nutzen - die aber für interessante Flüge. Der Sonntag hatte dann für weite Teile gute Bedingungen zu bieten, auch wenn die Wahl zwischen langer Strecke und Ligaflug eher dem Norden und der Mitte vorbehalten war, denn das Wetter ließ sich auf seinem Weg in den Süden Zeit.
Samstag:
Meteorologie hat ja immer wieder was ästhetisches, und das Satellitenbild vom Samstag zeigt dann auch wie ich finde sehr schön, wie so ein voll okkludiertes Tief aussehen kann. Das Zentrum lässt sich über Burgund ausmachen und die weit ausholende Front erstreckt sich in einem weiten Bogen über die nördlichen Mittelgebirge bis in die Tschechei. Und zwischen den Westalpen und Süddeutschland schließt sich gleich noch eine weitere Front an, beide gesteuert durch ein ausgedehntes Trogsystem. Nur zögerlich konnte sich rückseitig von Norden her die trockenkühle Luftmasse durchsetzen, aber die Quellungen - vor allem Richtung Niederlande - waren erstes Indiz für die Qualität der Luftmasse.
Die Konsequenz dieser Asthetik zeigt sich dann beim Blick in die Flugspuren (oder alternativ in meine Regentonne) -, es ist doch nicht immer alles Gold, was glänzt. Aber natürlich seien dem Norden die tollen Flüge gegönnt ...
Sonntag:
Deutlich anders zeigt sich das Bild am Sonntag: Das Tief war weiter nach Osten gezogen, rückseitig hatte sich verbreitet die Nordströmung durchgesetzt und die Feuchte nach Süden verfrachtet. Der Südosten hatte aber weiter das Nachsehen - nicht überall unfliegbar, waren die Bedingungen aber weitaus schwieriger, als in der Kaltluft im Norden und Westen. Wobei es auch hier nicht völlig homogen war. Schon ein paar Tage vorher hatte es sich angedeutet, dass von der Nordsee her nochmal ein Schwall Feuchte und Labilität nachfliessen sollte. Gut erkennbar im Satellitenbild, liegt diese Linie zwischen Emsland und Heide - und hat den einen oder anderen offenbar doch überrascht oder zumindest vor sich her getrieben. Deutlich trocken(er) ist auf dem 12UTC Bild noch der Nordosten, der auch in der Folge auch noch seine Wolkenstrassen bekommen sollte. Denn ein bestimmendes Thema der Runde war sicher auch der Wind, aber dazu gleich mehr ...
Wer hat was draus gemacht?
Nicht nur um das "wer" geht es diese Mal, auch um das "wie". Ich fand es sehr interessant, mal die verschiedenen Flüge - und die daraus resultierenden Taktiken (sofern ich sie richtig interpretiere ) - anzuschauen. Denn das "immer unter den Aufreihungen" kann man auf die eine oder andere Weise interpretieren / umsetzen.
Aber wie immer zu Beginn der Vergleich der beiden Wochendtage: Klar, der Sonntag liegt klar vorne, denn Wetter und Luftmasse waren am Samstag zwar schon gut, aber eben räumlich stark begrenzt. Die Rundenliste beider Bundesligen war daher Am Samstag Abend mit je nur einer Mannschaft pro Liga auch noch sehr übersichtlich, wobei die SFG Stadtlohn in Liga 1 gleich 3 Flüge in die Wertung brachte, der HAC Boberg in Liga 2 immerhin noch einen. Die Kursrichtung war klar abgesteckt. Es musste für beide Vereine Richtung Norden in die frische Luft gehen, was zuerst einmal natürlich Gegenwind bedeutete. So wundert es nicht, dass die Speed für die Liga natürlich weitesgehend mit Rückenwind erflogen wurde. Aber die nördlichen Wenden in Dänemark (Albin Walther & Martin Eberle / Boberg, 99km/h) und über Langeoog (Max & Bernd Mensing / Stadtlohn, 123km/h) sind dann doch eher ungewöhnlich.
Dass der Rundenplatz 1 am Sonntag gefährdet werden würde, war mit der Wetterprognose klar, gelohnt hat es sich aber trotzdem (abgesehen vom sicherlich reichlich vorhandenen Spassfaktor), denn in der Gesamtrundenwertung schafften es beide Vereine mit den Samstag-Flügen in die Top-Ränge.
Interessanterweise wurden die schnellsten Flüge, bzw. die Liga-Wertungtstrecken, nicht vollständig mit Rückenwind geflogen, denn auch wenn das Wetter großräumiger war, so kam man auch am Sonntag immer wieder an seine Grenzen. Den schnellsten Flug der Runde schaffte Julius Gäde aus Brandenburg/Havel: Zuerst ging es für ihn noch gegen den Wind (und vergleichsweise tief) Richtung Schwerin. Dann aber konnte er bereits auf dem Gegenwindschenkel konsequent die Aufreihungen nutzen. Seine 132km/h Ligaspeed sind auch und vor allem ein Resultat seines konsequenten Geradeausfliegens, der Kurbelanteil während der 2,5h beträgt exakt 0%, auch wenn er nicht die komplette Strecke mit Rückenwind flog. Und auch der lange (Endan)Flug Richtung Süden trug zum hohen Schnitt bei. Ein Indiz, dass Jules es vor allem auf die Liga abgesehen hatte, mag sein, dass er exakt nach Ablauf der Wertungszeit Richtung Heimatplatz umkehrte - der Rückenwind hatte ihn bereits ein gutes Stück an Brandenburg vorbei getragen. Gemeinsam mit den kaum langsamer fliegenden Teamkollegen Rolf Engelhardt und Waldemar Labusga konnte der FK Brandenburg diese Runde dann auch souverän für sich entscheiden.
Schnellster für die zweitplatzierten Braunschweiger waren Joshua Arntz & Nico Wichmann. Auch für sie ging es die erste (Zeit)Hälfte des Fluges gegen den Wind, um dann mit Rückenwind Speed zu machen, wobei auch sie noch einen Jojo einbauten, um den Flug platznah zu beenden. 122km/h stehen am Ende für die zu Buche. Jens Rabe und Karsten Bennewitz sorgen mit dafür, in der Endabrechnung die Stadlohner um einen Wimpernschlag (rund 0,3km/h!) zu überholen. Interessant war auch der Flug von Reinhard Schramme (Rinteln, 120km/h): Er flog von Süden kommend den Ausbreitungen entgegen. Der erste für die Liga gewertete Schenkel ging aber nur kurz nach Süden, denn breits nach 20min wendete er wieder gen Norden, um nach der selben Zeit doch wieder umzukehren. Letztendlich führte ihn sein Kurs noch bis auf die Höhe Braunschweig und erneut mit Nordwestkurs. Dabei fällt auf, dass die beiden Gegenwindschenkel jeweils weniger Kurbelanteil hatten, als die Rückenwindschenkel - was natürlich (auch nach der reinen Lehre) Sinn macht. Klappert man die Wertung weiter nach unten ab, fallen noch weitere Flüge ins Auge: Michael Reiff (FCC Berlin, 127km/h) war mit einer ähnlichen Taktik wie Julius Gäde unterwegs.
Natürlich haben die Flüge allein durch ihre Zeit eine gewisse Länge, konsequenter in die Fläche und trotzdem mit einer guten Speed waren Moritz Althaus und Simon Briel unterwegs, die jeweils ihre Liga-Speed in Flüge an oder über 700km einbetteten. Und wenn die Strecke am Ende lang genug wird, dann ist auch der Liga-Anteil komplett mit Rückenwind zu schaffen (zumindest fast, es fehlt nur ein bisschen), so wie es Frerk Frommholz und Tobi Welsch (LSV Rinteln) zeigen konnten: Gut 300km ging es aus der Heide bis ins hessische Bergland geradeaus. In der Summe kamen am Ende  über 1000km Wertungsstrecke zusammen, ebenso wie für Max & Bernd Mensing, Carsten Freyer und Thomas von der Linde - die Luftmasse war mit ihrer sehr langen Thermikzeit dann auch für die lange / weite Strecke gut.
Offenbar ebenfalls den Ausbreitungen entgegen und dann an diesen entlang bzw. von diesen weg waren die schnellen Piloten der Liga 2 unterwegs: Oliver Kortemeier & Josef Meyer sowie Felix Huttel dehnten ihre Flüge von Oerlinhausen aus bis in die Heide aus. Jeweils rund 108km/h genügten gemeinsam mit dem Flug von Micheal Hörmann & Carsten Kopsieker (100km/h) für einen ungefährdeten Rundensieg (316km/h) der Ostwestfalen.
Auf den Plätzen folgen der AC Bad Nauheim (305km/h) und der AC Schweinfurt (302km/h) und damit Vereine, die nicht die ganz idealen Vorausetzungen an diesem Wochenende hatten, wie die Konkurrenz aus dem Norden. Der schnellste Flug der Liga 2 startete dann aber von Reinsdorf aus: Der Beginn des Fluges gegen den Wind von Jan-Erik und Gilbrecht Gens sieht mit viel Kurbelei eher mühevoll aus, bevor es dann von Höhe Stendal bis runter an die Elster und ebenfalls mit einer Jojo-Einlage um so schneller wieder nach Hause ging. 109km/h waren der Lohn für den etwas mühevollen Anfang.
In der Gesamtwertung ist es noch eng, und mit Gifhorn, Aalen, Burgdorf und Bayreuth hat sich auch noch keine Region herauskristallisieren können. Gleiches gilt für Liga 2, wo mit Nauheim und Poppenhausen sogar die geografische Mitte vertreten ist, flankiert von Eichstätt und Boberg, die hier Süd und Nord repräsentieren.
Kühl geht es die Woche weiter, dazu wettertechnisch zweigeteilt. Die Chancen für die kommende Runde sind bei der Wetterlage aber für alle gleich: Es kann sich keiner sicher sein - weder im Positiven noch im Negativen ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
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Monday, 13. May 2019 Atemberaubend: Von Stadtlohn zur Nordsee als Ligawertung! translate news

Die Wetterprognosen pendelten sich allmählich ein und Stadtlohn sollte am Samstag, wie weite Teile Deutschlands auch, im Einfluss der Front und damit im Regen liegen. Nahezu unerwartet kam am Freitagnachmittag dann das Wetterupdate - Stadtlohn lag nur noch am nördlichen Rand der Front und dieses bestätigte sich dann auch am Samstagmorgen. Fliegen? Fliegen! Zumindest für die Bundesliga, denn der kommenden Sonntag sollte groß werden und es war nicht sichergestellt, dass wir ohne Motor nach Hause kommen.
Widersprüchlich zu den prognostizierten Konvektionskarten und dem damit verbundenen Thermikbeginn, standen bereits um 11:30 Uhr schöne Aufreihungen in Richtung Nord. Es musste also etwas improvisiert werden. Der Hochdruckeinfluss war dann vielleicht doch größer als in den Modellen erwartet - aber improvisieren können wir im Münsterland ;-).
Strategisch gesehen war der Plan eindeutig: Gegen den Wind vorfliegen um dann einen möglichst langen Rückenwindschenkel für die Bundesliga zu haben. Urplötzlich und anders als gewöhnlich (eigentlich kann man bei 25 km/h Nordwind nicht soweit an die Küste heranfliegen), lagen die Ostfriesischen Inseln in ihrer ganzen Pracht vor uns. Eine malerische Kulisse, gerade bei der klaren Luftmasse. Das Satbild versprach einen Loggerpunkt auf einer der Inseln. Norderney, Baltrum oder Langeoog? Die Entscheidung wurde uns durch die nur noch rund 800 Meter hohe Basis genommen. Pedale nach vorne, zurücklegen, entspannen, genießen. Was haben wir doch für ein unfassbar geiles Hobby!? Allein im Gesetze der Natur sowas zu erleben, hält einem den Atem an. Ein paar Kreise im Nullschieber, Badegäste auf Langeoog zählen und den Fähren beim Einlaufen in den Hafen zusehen rundeten den erlebnisorientierten Teil des Fluges ab.
Der ergebnisorientierte Teil des Fluges nahm durch die Windkomponente und Wolkenaufreihungen seinen Lauf, ehe wir uns dann zu einer relativ frühen Landung entschieden - der Sonntag sollte, wie wir jetzt auch wissen, lang genug werden.
Faszination Münsterland: Verglichen mit der Mitte Deutschlands, dem Süden oder Osten sind wir meteorologisch eindeutig benachteiligt. Bei Hochdruckeinfluss sind wir zu schnell im Kern, bei Kaltlufteinfluss fehlt uns der Hochdruck oder Warmfronten erreichen uns mitten am Tag. Die geographischen Gegebenheiten geben ihren Rest dazu. Aber Tage wie am vergangenen Samstag werden dann leider unterschätzt. Aus einem bisher noch unerklärlichen Grund, baut das Wetter zwischen der Nordkante des Ruhrgebietes und dem Emsland “kräftig” im fortgeschrittenen Tagesverlauf auf und beschert eindrucksvolle Flüge. Auch können wir an vielen Tagen fliegen (Stichwort Bundesliga). Wünschenswert für die Zukunft wäre, wenn sich eine Community zwischen den doch zahlreichen Vereinen bildet und wir in naher Zukunft sogar die Bundesliga mit 3 oder 4 Mannschaften aus dem Münsterland bzw. Ruhrgebiet bereichern können. Die Bundesliga ist ein Teamwettbewerb, der in Stadtlohn reichlich Leben in die Überlandflugszene gebracht hat!
 
Hier geht's zum Flug.
 
Max Mensing
 
Die Wolkenschatten versprechen einen unkomplizierten Sprung in Richtung Langeoog. Unten im Bild zu erkennen: Hafeneinfahrt Dornumersiel.
Wendepunkt Langeoog. Dahinter sind die Inseln Baltrum, Norderney und Juist zu erkennen.
Meyer Werft in Papenburg. Mit etwas Glück sieht man ab und zu einen neuen AIDA-Riesen im Becken liegen.

 


Friday, 10. May 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 10.05.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG zieht ein Tief mit zugehörigem Frontensystem von Südbelgien/Luxemburg über die Mitte Deutschlands hinweg bis in den
Süden Polens. Dabei überquert ein großflächiges Niederschlagsgebiet Deutschland ostwärts. In den Süden Deutschlands gelangt im Tagesverlauf mit starker Westströmung hochreichend labil geschichtete, kühlere Meeresluft. Das norddeutsche, küstennahe Flachland bleibt von diesen Entwicklungen verschont. Dort fließt mit mäßiger nordwestlicher Strömung trockene Meereskaltluft ein.
Am SONNTAG beeinflusst morgens noch die Kaltfront des abziehenden Tiefs vom Vortag die Südosthälfte Deutschlands und den Alpenraum mit ihrem frontalen Wolken- und Niederschlagsband. Dabei ist der Alpenrand lange Zeit hochreichend von Norden angestaut. Mit mäßiger Nordwestströmung gelangt indessen gutsichtige, labile Meereskaltluft in die Nordwesthälfte Deutschlands. Sie trocknet im Tagesverlauf deutlich ab und erfasst am  Nachmittag auch weite Teile Süd- und Ostdeutschlands.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG ist in einem Streifen von NRW, über die Harzregion und Thüringen bis in die Leipziger Tieflandsbucht keine Thermik zu erwarten. In Richtung Norden wird mäßige bis gute Cu-Thermik mit Arbeitshöhen bei 1000 bis 1300 m erwartet. In Richtung Mittelgebirgsraum werden nachmittags zunehmend hohe und mittelhohe Wolkenfelder stören.
Am SONNTAG kann sich gute Cu-Thermik mit einer Arbeitshöhe von 1200 bis 1500 m entwickeln. Diese wird im Südosten spät einsetzten und durch abschirmende Wolkenfelder/Ausbreitungen gestört sein, ansonsten können nachmittags örtlich leichte Überentwicklungen nicht ausgeschlossen werden.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bei starker Bewölkung und Niederschlag keine nutzbare Thermik. Am Nachmittag verbreitet teils kräftige Schauer und
Gewitter.
Am SONNTAG wird in frischer Kaltluft gute bis sehr gute Wolkenthermik erwartet. Im Osten anfangs abschirmende Bewölkung, dadurch teils verzögerte Auslösung wegen hoher Abschirmung.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG durch Überentwicklungen und Abschirmungen meist keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG aufgrund von Abschirmungen keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Wednesday, 08. May 2019 Saisonstart: Mit der OLC LS8 neo beim Pribina Cup in Nitra translate news

Vom 19. bis 27. April 2019 hat Philipp Lauer die Saison mit einem renommierten Trainingswettbewerb gestartet. Philipp bekommt das Spitzen-Sportgerät aufgrund seiner hervorragenden fliegerischen Leistungen in der Saison 2018 für ein Jahr vom OLC gestellt.  Im starken internationalen Teilnehmerfeld mit 130 Piloten aus ganz Europa konnte Philipp an fünf Wettbewerbstagen die segelfliegerisch sehr anspruchsvolle Landschaft von Nitra aus bis in die Hohe Tatra erfliegen. Philipp belegte als Nachwuchspilot mit dem Förderflugzeug  in der mit 37 Teilnehmern besetzten 15m-Klasse in der Gesamtwertung einen sehr guten 8. Gesamtplatz.
Aufgrund des frühen Zeitpunkts ist Nitra ein hervorragender Wettbewerb, um sich auf die anstehenden Wettbewerbe vorzubereiten. "Vor dem ersten Flug hatte ich ein wenig Respekt vor dem Gelände. Dies hat sich jedoch bei den ersten Trainingsflügen schnell gelegt, da die bergigen Flugrouten von breiten Tälern umgeben sind und diese auch gut zu erreichen sind, wenn man sich rechtzeitig dafür entscheidet", berichtet Philipp.
Psychologisch war es für ihn spannend zu sehen, wie er sich verhält, wenn er den ersten Tag in den Sand setzt. "Die emotionale Reaktion auf den ersten Tag wäre wahrscheinlich bei einer Deutschen oder Weltmeisterschaft anders gewesen, aber es schadet nicht so eine Situation schon mal erlebt zu haben", so Philipp. Mit der Platzierung zeigt er sich zufrieden. "Natürlich ärgert mich der erste Tag ein wenig, jedoch war Nitra der erste richtige Schritt für eine interessante Wettbewerbssaison", resümiert Philipp nach dem Wettbewerb.
Du willst auch ein Jahr lang die LS8 neo fliegen?
Jedes Jahr hat ein neues Talent die Chance auf das OLC-Förderflugzeug. Dieses für Wettbewerbe bestens ausgestattete Flugzeug zu nutzen, ist ein Traum für jeden leistungsorientierten Segelflieger. Maßgeblich für die Vergabe sind neben dem Ranking "U25 Pilotenprofile“ und den Platzierungen in zentralen Wettbewerben auch die Leistungen, die der Bewerber mit seinem U25-Team erbringt - ein Top20-Platz in der U25-Liga sollte es also schon sein. Wir sind schon sehr gespannt, wer die Nachfolge von Philipp Lauer (AC Lichtenfels) antritt.
 
Hier gibt es Philipps Wettbewerbstagebuch als PDF.
 
ES
 
Die OLCneo in Clouddancers Bezügen
Blick über das Martintal und den schneebedeckten Gipfel des Malý Kriváň (im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der hohen Tatra
Im Endanflug auf Nitra (Bild von Karsten Leucker)
Hangflug am Zobor vor dem Abflug
Rückweg in Richtung Westen entlang
der niedrigen Tatra
Hauptkamm der niedrigen Tatra (in der Nähe der Skistation des Chopok)
 

Wednesday, 08. May 2019 LS8-e neo – Der Renner für die Standardklasse, jetzt auch elektrisch/ The Standard Class Racer goes Electric translate news

Die LS8 ist seit ihrem ersten Roll-out ein beliebtes Flugzeug mit fantastischem Handling. Für die neo-Version wurden die Flugeigenschaften nochmals optimiert, vor allem aber die Leistung des Flugzeugs wesentlich gesteigert. Wie geht das? Auch wenn das maximale Abfluggewicht mit Ballast 525 kg beträgt, waren Standardklasse Flugzeuge damit nicht mehr unbedingt gut fliegbar. – Bis jetzt! Die LS8-sc neo fliegt auch voll beladen hervorragend und steigt mit wesentlich leichteren Konkurrenten mit, um dann beim Vorflug ihre ganze Performance auszuspielen. Die LS8-sc neo mit dem bewährten FES System zu kombinieren war nachfolgend ein logischer Schritt. DG Flugzeugbau hat nun weitere Details zu diesem neuen Flugzeug auf Ihrer Website veröffentlicht: https://www.dg-flugzeugbau.de/flugzeuge/ls8-e-neo

 Right after its first roll-out, the LS8 has become a favoured aircraft with fantastic handling qualities. With the neo-version, its handling could further be optimized, but, first and foremost, the aircraft’s performance has significantly increased. How does that work? Even though the maximum take-off weight including ballast may add up to 525 kg, at that point most standard class sailplanes are no longer nice to fly. Till now! DG’s LS8 neo keeps its excellent manoeuvrability even when fully loaded. In thermals together with much lighter competitors it climbs effortlessly – only to demonstrate its full potential during the glide. Consequently it was a reasonable step to combine the LS8-sc neo with the well proven FES system. DG Flugzeugbau now released more Details of this new aircraft on their website: https://www.dg-flugzeugbau.de/en/aircrafts/ls8-e-neo
 

 


Tuesday, 07. May 2019 U25: Süden schlägt den Norden in der dritten Runde trotz schlechterer Bedingungen translate news

Es hätte die Runde für die Nordhälfte Deutschlands sein sollen. Während der Samstag für den Süden wettermäßig tot ist, bietet er im Norden fliegbares Wetter. Zugegeben, der Blick auf das Regenradar zeigt einen ausgeprägten Streuselkuchen und begeistert nicht vollends. Aber zwischen den (Schnee-)Schauern geht es mit teilweise überraschenden Steigwerte nach oben. DER Tag ist jedoch der Sonntag. Nach der einströmenden Kaltluft bieten sich gigantische Bedingungen. Ein extrem früher Thermikstart und nicht enden wollende Aufwinde am späten Abend ermöglichen lange, aber auch schnelle Flüge. Im Süden hingegen zeigt sich am Vormittag vielerorts Einheitsgrau und es schauert immer wieder. Dennoch gelingt es überraschend drei bayerischen Vereinen das Rundentreppchen zu erklimmen.
Ein direkter Vergleich der Flüge zeigt, welches Potenzial im Norden vorhanden war. Die beiden Bronkower Sascha Dey und Felix Hegewald setzen sich mit mehr als 107 Speedpunkten in dieser Runde an die Spitze der U25. Die über 2.000 Meter AGL reichende Basis schier unendliche Wolkenstraßen und die berühmten Thermikquellen über Polen ermöglichen lange, schnelle Gleitstrecken. Auch der Rückenwind unterstützt kräftig. So kommen sie mit einem geringen Kurbelanteil aus und packen nicht nur ordentlich Punkte auf das U25-Ligakonto, sondern sammeln auch OLC-Plus-Punkte. Und das mit Clubklasse-Flugzeugen. Im Trio hätten sie locker das Treppchen abgeräumt.
Auch der Stöllner Sebastian Körner kassiert mit seinem Flug um Berlin nicht nur hervorragende 830 OLC-Plus-Punkte, sondern auch über 100 Speedpunkte für sein Team. Der Flug ist auf die Langstrecke optimiert. Der Kurbelanteil etwas höher als bei den beiden Bronkowern, dennoch holt er einiges durch schnelle Vorflüge raus. Mit dem Flug kann er in jedem Fall mit den alten Hasen mithalten.
Schaut man nun die Flüge der drei Rundensieger an, erkennt man die etwas langsameren Bedingungen in der Mitte und im südlichen Deutschland. Die Arbeitshöhe ist deutlich geringer, der Spielraum kleiner. Die Eichstätter kämpfen sich anfangs sogar unter voller Bedeckung voran. Das fordert natürlich mehr Kurbelei und kostet Speed. Eric Schneider aus Hammelburg setzt zwischendrin schon mal zur Landung an, findet dann aber noch mal den besten Anschluss des Tages.
Das Treppchen wurde mit guten Flügen bei mittleren Geschwindigkeiten geholt. Der entscheidende Unterschied zu den wetterbevorteilten Vereinen im Norden sind die drei Wertungen, die die deutlich schnelleren Flüge in der nördlichen Hälfte wettmachen.
Dennoch, hervorragende Leistungen bei den Nordlichtern und verdiente „Aufrutscher“ in der Rangliste. Vielleicht gelingt es den Speed-Machern aus dem Norden die Teamkollegen anzustecken.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 242,49 Speed/50 Punkte, 2. FSG Hammelburg 235,50 Speed/49 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 231,01 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 3: 1. SFZ Königsdorf (BY) 147 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 136 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 115 Punkte
 
Text und Foto: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 
Der Speedmacher der U25 in Runde drei: Sascha Dey von Bronkow aus.
Hier gehts zum Flug im OLC.
Deutlich schmalerer Korridor wird in Punkte umgesetzt: Erich Schneider startet in Hammelburg.
Hier gehts zum Flug im OLC.
Samstag bietet gute Steigwerte
vor und zwischen den Schauern
 

Tuesday, 07. May 2019 Rundensieg für den AC Braunschweig translate news

Yeti und Karsten
Seit langer Zeit konnten die Braunschweiger Segelflieger endlich mal wieder einen Rundensieg in die Löwenstadt holen. Insgesamt war der Aero-Club an beiden für die Bundesligawertung relevanten Wochenendtagen mit insgesamt 15 Maschinen unter den schönen Cumuluswolken auf der Jagd nach Punkten überland unterwegs. Das prächtige Streckenflugwetter wurde von Jens Rabe und von Rolf Radespiel sogar zu großräumig angemeldeten Dreiecksflügen (702 und 683 Kilometer) um Berlin herum genutzt. Dabei waren die beiden Protagonisten weit über 8 Stunden in der Luft.
Mit 333,75 Speedpunkten konnten die Löwenstädter somit als Sieger dieser 3. Runde wichtige 20 Punkte für die Gesamtwertung einfliegen. Dieser Erfolg wurde von folgenden Piloten nach Hause gebracht:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 112,94 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 110,52 Speedpunkte,
Markus Schmied/Rolf Wagner, Arcus T, 110,29 Speedpunkte,
Bennewitz durchquerte zunächst nach Norden die Lüneburger Heide und wendete dann zwischen Neustrelitz und Rheinsberg.
Rabe hatte bei seiner Berlinumrundung die Wendepunkte Neustrelitz und Forst, das östlich von Cottbus liegt, auf seiner Agenda.
Schmied und Wagner trieben der Arcus nach Osten und kehrten kurz vor dem Spreewald bei Luckau um, um dann wieder im Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum zu landen.
In der Gesamtwertung führt nach nunmehr drei Runden die LSG Bayreuth mit 49 Punkten die Tabelle an.
Der Aero-Club liegt mit 31 Punkten auf Platz neun in der 30 Vereine umfassenden bundesweiten Konkurrenz, in der neben dem Aero-Club noch vier weitere niedersächsische Segelflugvereine dabei sind.
 
Rolf Wagner

 


Monday, 06. May 2019 AC Pirna: Kalt, kälter – Hammertag! translate news

Schneeschauer produzierten
tolle Impressionen
Der Sonntag war schon sehr lange im Voraus sehr gut prognostiziert. Dementsprechend viele Piloten des AC Pirna gingen am Samstag auf Speed- und Kilometerjagd. Die polare Kaltluft, die am Samstag noch Schnee im Osterzgebirge brachte, produzierte am Sonntag knackige Steigwerte. Von einzelnen Ausbreitungen und Schneeschauern ließen sich die Pirnaer Streckenflieger nicht beeindrucken und lieferten tolle Flüge über den Fläming und Westpolen ab. Mehr als 11 Piloten vom AC Pirna reichten Flüge in den OLC ein und hatten eine Menge Spaß und kalte Füße nach dem Fliegen. Neben den 3 schnellsten Flügen von Uwe Augustin, Tilo Rimpler und Benny Schüch gab es auch tolle flächige Flüge. Das 18m Triplett Franco Fritzsch / Immanuel Weigel / Ralf Andrich flog vom Startplatz Pirna aus eine Runde um Berlin, was nur sehr selten gelingt. Mit Rundenplatz 4 und einer tollen Gesamtleitung des Vereins sind wir sehr glücklich und freuen uns auf die nächsten Kaltlufttage.
 
Text und Fotos: Benny Schüch
 

Monday, 06. May 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Eine kalte Angelegenheit, diese Runde 3: Ein massiver Kaltluftvorstoss spülte schon vor dem Wochenende die sehr kalte, aber leider auch noch recht feuchte und labile Luftmasse bis weit in den Süden Deutschlands. An einen Blick Anfang Mai auf Schnee bis runter in tiefere Lagen der Mittelgebirge kann ich mich persönlich und wissentlich dabei nicht erinnern. Aber die Luftmasse an sich war natürlich knackig und konnte selbst Ausbreitungen und Schauer zumindest teilweise immer wieder kompensieren. Ein wenig Glück gehörte trotzdem dazu, den Zugriff auf die guten Strecken zu haben.
Letzendlich war es aber ein Wochenende, an dem man sowohl der Liga als auch der langen Strecke frönen konnte. Was dabei lohnenswerter war, dazu später mehr ...
Samstag:
Gut erkennbar fließt die Kaltluft hinter der breiten Kaltfront zwischen Pfalz und Brandenburg ein. Kurz hinter der sehr markanten Rückseite sieht man im Bereich der absinkenden Luftmasse noch schöne, gut strukturierte Cumuli. Bereits kurz darauf sollten die aber in der hoch reichenden Kaltluft überentwickeln und schauern. Ebenfalls sehr interessant, wie sich über der Nordsee die Wolken zu fast hexagonalen Gebilden strukturieren -, eine in der Natur immer wieder vorkommende Anordnung (und da sage noch einer, die Atmosphäre sei chaotisch). Mit dem Landgang beginnt dann aber die stärke Entwicklung, die diese Strukturen aufbricht. In Richtung Ostsee macht sich die Überentwicklung etwas weniger bemerkbar, da hier die Luftmasse etwas trockener und stabiler ist, dem Weg über Südskandinavien kommend und damit dem Lee-Effekt der dortigen Gebirge sei Dank.
Sonntag:
Die Bilder ähneln sich, wobei die Front es nun bis über die Donau geschafft hatte. Ein Keil, in dem die Luftmasse etwas stabiler war, öffnet sich vom Kraichgau bis zur Ostsee bzw. in die Lausitz und weit in den Nordwesten Polens hinein. Der Wind war etwas schwächer als am Vortag, kann in der Lücke trotzdem noch leicht gekrümmte Strassen bilden. Dass der Feuchtenachschub von der Nordsee her nicht abreissen wollte, zeigen im Nordwesten die Ausbreitungen im Bereich einer Troglinie, die um 12UTC bis an eine Linie Luxemburg - Lübecker Bucht vorangekommen war. Noch mit Schauern durchsetzt waren die Bedinugen hier dann leider wieder deutlich schwieriger.
Wer hat was draus gemacht?
Die Flugspuren sprechen ein eindeutiges Bild, denn die lassen sich mit den Satellitenbildern 1:1 übereinander legen und geben sowohl die Wetterräume als auch die Rennstrecken gut wieder. Nicht ganz so eindeutig fällt dann beim Blick in die Flüge die Differenzierung zwischen kurzen, ligaoptimierten Flügen und der langen Strecke.
Klar, die schnellsten Linien gehörten eindeutig dem Norden. Gleich die ersten 5 Rundenplätze gehen eindeutig in die Sandkisten zwischen Heide und Brandenburg. Selbst auf Platz 6 folgt mit Bayreuth ein Team, dass man eher in den Süden verorten würde, durch ihre Lage aber an diesem Wochenende auch Anschluss an die schnellen Routen über Ostdeutschland hatte.
Schaut man sich die schnellsten Ligaflüge an, fallen 2 Namen ins Auge, die man eigentlich mit der langen Strecke in Verbindung bringt. Schaut man die die OLC-Plus-Wertung stehen die gleichen Namen vorne: Bernd Goretzki (von Locktow aus) und Alex Müller (von Bayreuth aus) hatten ihre Flüge mit jeweils mehr als 1000km in die "Lücke" im Nordosten gelegt.
Und noch eine Gemeinsamkeit fällt ins Auge, denn die ligarelevanten Abschnitte verliefen bei ihnen signifikant von West nach Ost, also zumindest mit einer erkennbaren Rückenwindkomponente. Während Bernd seine in 2,5h Ligastrecke auf einer leicht geknickten Bahn von der Elbe vor dem C-Luftraum von Hamburg aus beginnend bis weit nach Polen hinein flog, erreichte Alex 345km aus der geographischen Mitte Deutschlands im Kaufunger Wald harus auf geknickter Bahn bis in die Lausitz (kleine Anmerkung am Rande: einen der besten Bärte während der Ligawertungszeit kurbelte Alex dabei über dem Vorgarten von Bernd ). Indexkorrigiert wurden 117km/h (Bernd) und 115km/h (Alex) daraus.
Dass sich das Mitnehmen des Rückenwindes lohnt - was sich bei einer langen Strecke fast automatisch ergibt, zeigt auch der Flug von Sarah Drefenstedt (von Brandeburg aus). Auf einer ähnlichen Spur wie Bernd unterwegs, flog auch sie von der Elbe aus noch ein gutes Stück ostwärts über die Oder nach Polen hinein. Ihre Ligawertung war eingebettet in einen Flug über 800km und die 115km/h auf der Nachkommastelle gute 0,5km/h schneller als der Flug von Alex.
Was die Liga angeht, war aber weider (mit)entscheidend, was das komplette Team in die Wertung bringt: Während Rinteln und Bayreuth "nur" die Rundenplätze 5 und 6 belegen, fliegt Brandenburg auf Rang 2 vor. Rolf Engelhardt und Herbert Horbrügger steuern ihre Flüge zu einer Gesamtspeed von 329km/h bei. Sie müssen jedoch - wenn auch nur knapp - Braunschweig den Vortritt lassen. Die Löwenstädter waren zwar auf unterschiedlichen Strecken(längen) unterwegs, im Team dann letzendlich am stärksten. Angeführt von Karsten Bennewitz (112km/h) steuern Jens Rabe (110km/h) und Markus Schmied & Rolf Wagner (110km/h) ihre Flüge zu einer Gesamtspeed von 333km/h bei.
Das die Liga 2 sich keinesfalls vor dem Oberhaus verstecken muss, zeigt auch diese Runde wieder. Der HAC Boberg hat hier in allen Belangen die Rumpfnase vorn: Patrick Kharadi fliegt den schnellsten Schnitt über beide Ligen. Seine 119km/h absolviert er zwischen Hamburg und Stettiner Haff und hängt noch einen Schenkel bis an die Oberhavel dran. Sein Teampartner Jan Umlauf ist mit 116km/h kaum langsamer. Marcel Damian Przygoda & René Wille (103km/h) komplettieren das gute Ergebnis für Braunschweig, denn die 339km/h hätten auch für Platz 1 in Liga 1 ausgereicht. Mit etwas Abstand, aber ebenfalls mit hohen Gesamtschnitten folgen der FC Bronkow und der Aero Club Berlin.
Noch eine Bemerkung am Rande: Es geht immer irgendwo noch ein bisschen schneller: Glückwunsch nach Hoepen an Arne Kerlin für die 119,43km/h.
Viel los und ein rascher Wechsel erwartet uns auch in der kommenden Woche und bis ins kommende Wochenende hinein. Mal sehen, wer dann was draus machen kann ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Friday, 03. May 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - APRIL 2019 translate news

Jonker Sailplanes had the wonderful opportunity to exhibit their latest products at the 2019 Aero Friedrichshafen Show. The great effort put in was proven worthwhile, which they share more about in their latest newsletter. Read also about North-American agents, Jim Lee and Leo Benetti-Longhini, great success with the JS3 in the USA. Finally Andreas Spielmann, from Switzerland, shares about his experiences of the JS3 during his visits to the JS Factory.
 
 
 

 


Friday, 03. May 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 03.05.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG zieht ein gut ausgeprägter Höhentrog, der von der Ostsee bis nach Südengland reicht, südwärts und reaktiviert die Reste einer Kaltfront, die sich vom Saarland bis in den Berliner Raum erstreckt. Die Kaltfront verlagert sich im Tagesverlauf südwärts und bis zum Abend in den Alpenraum. Rückseitig wird labil geschichtete Kaltluft herangeführt, welche mit einer bodennahen nördlichen Strömung im Tagesverlauf bis in den süddeutschen Raum vordringt.
Am SONNTAG befinden sich der äußerste Südosten Deutschlands und der Alpenbereich weiterhin im Einflussbereich der mittlerweile okkludierten Front. In der Mitte Deutschland ist leichter Zwischenhocheinfluss wetterbestimmend, während im Nordwesten bereits der nächste Höhentrog die Luftmasse erneut labilisiert.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann sich gute Wolkenthermik entwickeln, die jedoch häufig durch Überentwicklungen gestört und teilweise zerrissen sein wird.
Am SONNTAG wird in der Nordwesthälfte mäßige bis gute Wolkenthermik erwartet, wobei diese durch zeitweilige Überentwicklungen gestört sein wird. In der Südosthälfte kann sich gute, insbesondere nach Nordosten auch sehr gute Thermik ausbilden, die maximale CU-Basis
liegt nachmittags zwischen 1200 und 1500 m, vor allen im Nordosten auch bei 1600 bis 1800 m.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG erst am Nachmittag von Nordwesten einsetzende mäßige CU-Thermik, die durch zahlreiche Überentwicklungen gestört ist.
Am SONNTAG kann sich mäßig bis gute CU-Thermik entwickeln, die am Nachmittag erneut durch Überentwicklungen gestört ist.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG starke Quellbewölkung und Schaueraktivität. Die Thermik ist kaum nutzbar. Ab Mittag von Norden aufziehende Frontbewölkung und Niederschlag.
Am SONNTAG Rückseitenwetter mit starker Quellbewölkung und einzelnen Überentwicklungen. Die Cumuli neigen zur Ausbreitung und die Thermik wird insgesamt nur auf mäßig eingestuft. Bessere Bedingungen in Nordbayern. In den Bayerischen Alpen und im angrenzenden Alpenvorland keine Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Wednesday, 01. May 2019 U25: Eichstätter Highspeed-Duo siegt in schauriger zweiter Runde translate news

Nach einem super Ligaauftakt lassen die Wetterprognosen für die Runde zwei nichts Gutes hoffen. Schauer und eine geringe Basis dominieren das Bild. Wer an den Start geht, muss Geduld haben, um ein passendes Wetterfenster zu erwischen und mit entsprechend anspruchsvollen Bedingungen rechnen. Dementsprechend übersichtlich fallen die Flugmeldungen aus. Umso beeindruckender sind die Highspeedflüge der beiden Eichstätter Tobias Pachowsky und Max Böswald, die dem Team den verdienten Rundensieg bescheren.
Nachdem Tobias und Max am Sonntag früh die Flugzeuge vorbereitet haben, bekommen diese noch die eine oder andere Dusche. Insofern wird der Wetterbericht, der mäßige Bedingungen prognostiziert, nochmal genau beäugt. Um 14 Uhr soll es dann tatsächlich losgehen. Obwohl die Wolken nicht gut aussehen, geht es los und sie kämpfen sie sich voran.
„An der südlichen Rieskante stand uns schon der erste dicke Schauer im Weg. Weil wir das Wetter hinter dem Regen nicht sehen konnten, beschlossen wir am Schauer entlang zu fliegen, um auf die Alb zu springen. Die Schauer hatten immer wieder eine konvergenzähnliche Wolkenstruktur“, berichten Max und Tobias.
Nur aus dem Sprung wird nichts, denn die Alb erweist sich als dicht. Da der Norden zu diesem Zeitpunkt schauerfrei ist, entschließen sie sich zu einem Richtungswechsel. Dem immer besser werdenden Wetter entgegen können sie die Entwicklungen auf dem Rückweg nicht sehen. Ein regnerischer Streuselkuchen erwartet sie. Es gibt nur die Chance an die Schauer heranzufliegen, wo es teilweise passabel geht. Nichts desto trotz sind lange Gleitstrecken zu überwinden. Im Team gelingt ihnen das gut. Und diese Teamarbeit ist auch der Schlüssel zur hohen Geschwindigkeit.
Schwaches Steigen, Kurbeln in niedriger Höhe und das schwierige Aufspüren der Bärte machen den Flug in Summe anspruchsvoll. Kein Anfängerwetter. Dennoch schade, dass viele gute Piloten der Umgebung diese Chance auf Punkte liegen haben lassen.
„Es lohnt sich einfach immer wieder Flüge für die Liga zu machen. Denn man fliegt bei allen möglichen Wetterlagen und kann dabei viel Erfahrung sammeln zum Beispiel für Wettbewerbe“, empfehlen Max und Tobias.
Rundenwertung U25: 1. FC Eichstätt (BY) 218,55 Speed/ 48 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 176,53 Speed/ 47 Punkte, 3. OVfL Achmer (NI) 169,92 Speed/ 46 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 2: 1. SFZ Königsdorf (BY) 97 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 88 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 87 Punkte
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Tobias Pachowsky und Max Böswald
 
Konvergenzstruktur
Schauer an Rieskante
Wetter im Nordwesten
 

Monday, 29. April 2019 SFZ Königsdorf wird zum Samstags-Weltmeister translate news

Zwei Wetterfenster optimal genutzt
Die wettertechnischen Vorzeichen fürs SFZ waren diesmal deutlich schlechter. Typisches Aprilwetter mit immer wieder kommenden Schauern. Die Motivation war nach den Rekordflügen während der Woche mit Flügen von sunrise bis sunset über teilweise mehr als 1600km dennoch ungebrochen.
Kurzes Wetterfenster am Samstag langt gerade so
Als sich am Samstag gegen Mittag von Westen ein fliegbares Fenster auftat, schoben die Junioren Johannes Beyer, Jakob Edmaier und Nikolai Wolf, sowie Teamcaptain Mathias Schunk ihre Flugzeuge zum Start. Zwischendrin wurden sie jedoch nochmals von einem Regenschauer erwischt und mussten sich unter den Tragflächen unterstellen. Nach Abzug des Schauers wurden die Flieger schnell abgeledert und sofort gestartet, da man nicht wusste, wie lange das Wetter halten würde. Der starke Westwind machte die Aufgabe nicht leichter. Während sich Mathias in den Vorbergen versuchte, um auch eine Alpenliga Wertung zu erzielen, blieben die Junioren im thermisch besser entwickelten Alpenvorland und flogen gegen den Wind nach Westen, wo sie aber am Lech bereits an das Ende des Wetters stießen.
Am Ende schaffte keiner der Junioren die volle Wertungszeit von zweieinhalb Stunden in der Luft zu bleiben und alle mussten frühzeitig in Königsdorf landen. Einzig Mathias, der bei Benediktbeuren noch einen schwachen Aufwind fand, schaffte es die Wertungszeit komplett zu fliegen, allerdings ohne in der letzten halben Stunde noch allzu viele Kilometer zu schaffen. Am Samstag übernahm das SFZ, sowohl in der U25 Liga, als auch in der Bundesliga die zwischenzeitliche Führung in der Rundenwertung. In der internationalen Alpenliga, in die lediglich der Flug von Mathias einging, der am Samstag wiederum der einzige Alpenliga Flug der Alpen Nordseite überhaupt war, waren die Piloten auf der Alpen Südseite deutlich bevorteilt.
Sonntag ging es nur noch um zwei Mindestwertungen für die Alpenliga
Die drei Doppelsitzerteams Paul Ramsauer und Felix Reinisch, Jakob Edmaier und Mathias Schunk sowie Sebastian Preuschl und Nikolai Wolf schafften im marginalen Wetter jeweils eine gültige Wertung, wobei die letzteren mit 45,3 km/h das beste Ergebnis erzielten. Das Alpentrio vervollständigte am Ende Markus Schweiger, der derzeit in Barcelonette weilt.
Sonntag wird das SFZ in der Bundesliga durchgereicht
Am letzten Wochenende hatten wir am Samstag auch noch geführt und wurden dann sonntags überholt, wurden am Ende aber zumindest noch zweiter, diesmal zogen gleich elf Teams am Sonntag vorbei. Die Junioren wurden lediglich vom FC Eichstätt überholt, dem bei dem Hammerwetter dort zwei Piloten reichten. Herzlichen Glückwunsch an Tobi und Max!
In der Alpenliga war auch am Sonntag die Alpen Südseite im Vorteil, so dass das SFZ als einziges Team, dass nicht auf der Alpen Südseite geflogen ist, überhaupt in die Wertung kam. Die Tabelle wird von den italienischen Teams dominiert, unter den top ten liegen sieben italienische Teams, das SFZ Königsdorf liegt jetzt auf Rang drei.
 
Text und Fotos: Mathias Schunk
 
Das erfolgreiche Juniorentrio des SFZ Königsdorf vom Wochenende: v.l.n.r.: Johannes Beyer, Nikolai Wolf und Jakob Edmaier
Beim Schieben zum Start musste nochmals eine kleine Pause eingelegt werden, weil vor dem kurzen Wetterfenster noch ein kräftiger Schauer über den Flugplatz zog
Am Sonntag mühte man sich um Mindestwertungen für die Alpenliga
 

 

 


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