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Monday, 20. May 2019 AC Pirna: Podestplatz in Runde 5 translate news

Erfolgreiches JS1-Duo
am Sonntag
Die Wetterprognosen machten es in dieser Runde nicht einfach zu entscheiden, ob nun Samstag oder Sonntag der bessere Tag wird. Im Nachhinein war es eindeutig der Sonntag. Am Samstag machte die der Warmlufteinfluss aus dem Böhmischen Becken die thermischen Bedingungen im Elbtal extrem schwierig. Erst ab ca. 15:30 Uhr stieg die Basis über 1000m AGL.
Viele Piloten des AC Pirna scheiterten bei diesen Bedingungen. Das Team Augustin/Weigel (jeweils auf JS1) kämpfte sich 3h Stunden lang nach Norden, um in der Gegend von Cottbus Anschluss an gute Bedingungen zu bekommen. Prompt konnten sie 3m-Bärte kurbeln, die bis auf über 2000m AMSL reichten. Am Sonntag ging dann das Team Melde/Glatter an den Start. Die prognostizierten Schauer blieben aus und die Labilität produzierte eine tolle Linie vom Riesengebirge über den Niederen Fläming bis nach Burg. Die beiden ließen es auf dieser Strecke ordentlich krachen und brachten 129 Speedpunkte in die Wertung. Mit den 73 Speedpunkten von Uwe Augustin am Samstag landete der ACP auf Rundenplatz 3. Damit hält der AC Pirna weiter Anschluss an den Aufstiegsplätzen.
 
Text und Fotos: Benny Schüch
 

Monday, 20. May 2019 Einzigartig: Der OLC 10-km-Vollkreis translate news

Was macht man, wenn man bei gar nicht so ganz schlechtem Wetter aufgrund der fehlenden internen Überlandberechtigung auf der LS 4 nicht weiter als 10km vom Flugplatz weg fliegen darf? Richtig! Man kommt auf die ein oder andere dumme Idee oder auch auf die ein oder andere lustige Idee, wie z.B., man fliegt genau am 10km Radius entlang einmal um den Flugplatz herum. Zumindest dachte sich genau dies am Sonntag Jonathan Cross vom SFZ Königsdorf und setze dies dann auch recht eindrucksvoll in die Tat um. Nach dem Windenstart dreimal gekurbelt und im Süden bis 10km vom Platz weggeflogen, dann 90 Grad nach rechts abgebogen und entlang des 10km Radius`s ging`s mit minimaler Schräglage los, noch viermal Höhe gemacht, natürlich immer schön innerhalb des 10km Kreises gekurbelt und zum Schluß ging es genau vom Beginn des Kreises wieder zurück nach hause. Keiner der ganz großen weiten Streckenflüge, aber ein definitiv einzigartiger Flug im OLC, den man so von sich aus erstmal gar nicht entdecken würde...
 
Mathias Schunk
 
Und so sieht der Flug im OLC aus.
Jonathan Cross vom
SFZ Königsdorf absolvierte mit
seinem 10km Kreis einen
wohl recht einmaligen OLC Flug.
Das Wetter rund um Königsdorf
war eigentlich zu gut, um in Platznähe
zu bleiben, aber ohne die notwendige
Überlandberechtigung musste man
kreativ sein, was man mit dem Tag macht.

 


Friday, 17. May 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 17.05.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG wird mit süd- bis südöstlicher Strömung, deutlich wärmere und hochreichend feuchte und teils labile Luft in den Westen und Südwesten Deutschlands geführt, hier etabliert sich ein erster Schwerpunkt für hochreichende Konvektion. Die Alpen liegen im Südstau, aber auch im Alpenvorland sind konvektive Umlagerungen möglich. Ein weiterer Schwerpunkt entsteht in den Gebieten nördlich der Elbe und im Bereich der Ostseeküste, diese liegen am Südwestrand eines Hochs über Skandinavien und Weißrussland. Hier wird mit bodennaher Südostströmung ebenfalls labil geschichtete Warmluft herangeführt. Die übrigen Gebiete im Raum Mitte verweilen in einer Zone mit relativen Absinkvorgängen.
Am SONNTAG ändert sich an der großräumigen Konstellation wenig. Bei bodennah flacher Druckverteilung hält die Zufuhr von feucht-labil geschichteter Warmluft an. Schwerpunkt der Konvektion zunächst auch wieder im Südwesten und Westen, Tagesgang unterstützt gesellt sich
der Norden und Osten ab Mittag dazu, somit steigt in der gesamten Republik rasch die Wahrscheinlichkeit für hochreichende Labilität.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann mäßige bis gute, in einem Streifen vom südlichen Emsland nach Brandenburg örtlich auch sehr gute Thermik erwartet werden, diese wird jedoch nach Norden sowie im Südwesten durch Überentwicklungen gestört sein.
Am SONNTAG kann sich mäßige, im Südwesten auch gute Wolkenthermik ausbilden, die jedoch im Nachmittagsverlauf durch häufige
Überentwicklungen gestört sein wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich in der Mitte und im Osten/Nordosten mäßige bis gute Cu-Thermik entwickeln. Im Westen und Südwesten werden die Thermikansätze von zunehmender Abschirmung sowie Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG im Südwesten kaum nutzbare Thermik aufgrund von Abschirmung und Überentwicklungen. Richtung Nordosten meist mäßige, lokal gute Thermik, jedoch ab dem Mittag mit zunehmendem Potential für Überentwicklungen!
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Südwesten wegen der Abschirmungen keine nutzbare Thermik. Weiter nach Osten mit zunehmenden Auflockerungen mäßige, über den Bergländern zum Teil gute Thermik. Nachmittags im Alpenraum örtliche Überentwicklungen.
Am SONNTAG im Osten mäßige bis gute Thermik, sonst wegen der zunehmenden Abschirmungen und Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik. Im Südwesten keine Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

 


Wednesday, 15. May 2019 Erneut erfolgreiche Platzierung für den Aero-Club Braunschweig translate news

Auch im Rahmen dieser vierten Bundesligarunde konnten die fünf niedersächsischen Segelflugvereine wichtige Punkte und Spitzenränge einfliegen. Dieser aktuelle Rundensieg ging allerdings mit 385,80 Speedpunkten nach Brandenburg und der Aero-Club folgte mit schnellen 359,62 Speedpunkten auf Platz zwei in der deutschlandweit 30 Vereine umfassenden 1. Bundesliga.
Nach dem verregneten Samstag hatte der Thermikgott tatsächlich ein Einsehen und daher öffnete der Himmel am Sonntag sein Herz und präsentierte den Segelfliegern wie am Vorsonntag wunderbare Cumuluswolken, die erneut tatsächlich schnelle Durchschnittsgeschwindigkeiten ermöglichten. Das nutzten die Löwenstädter natürlich und waren daher hoch motiviert an diesem Tag erneut mit einer Armada von insgesamt 14 Maschinen in Norddeutschland überland auf Strecke. Folgende drei für die Wertung relevanten Teams waren richtig schnell unterwegs:
Joshua Arntz/Nico Wichmann, Arcus T, 122,80 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 120,02 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2 cM/18 116,81 Speedpunkte,
Das Arcus-Team flog zunächst gegen den Nordwestwind an und wendete im Norden Niedersachsens in Beverstedt, das südwestlich von Bremervörde liegt. Rabe legte seinen Umkehrpunkt in dieselbe Region und änderte seinen Steuerkurs westlich von Sittensen.
Bennewitz trieb seine Maschine bis nach Bremervörde und dann zurück in das Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum. In der Gesamtwertung führen nach nunmehr vier absolvierten Runden unsre Nachbarn aus Gifhorn, die in der letzten Saison aufgestiegen sind, mit 59 Punkten. Die Aufwindjäger des Aero-Club reihen sich mit 50 Punkten auf Position fünf ein.
 
Rolf Wagner
 
Jens Rabe war erneut ein Garant
des Braunschweiger Erfolgs.
Bei diesen Steigwerten freut
sich das Arcus-Team.
Hammerwetter über dem
Heidepark Soltau.
 

Wednesday, 15. May 2019 LSG Fallersleben: Schnelle Sprints und weite Strecken translate news

Da es die thermikbestückte Luftmasse am Samstag nicht bis Ummern geschafft hat, musste die LSG alle Liga-Hoffnungen auf den Sonntag legen. Ungünstig war, dass zwei unser besten Ligapiloten auf dem Dienstplan standen. So machten sich zunächst Bernd Meindermann (ASW 22), Lothar Kaps (ASH 25), Arnie Weber (DG 400) und Benno Beesten (Nimbus 4 M) auf den Weg in die Lüneburger Heide. Die Taktik war eindeutig, erst möglichst weit gegen den Wind, dann ein langer Rückenwindschenkel und zum Schluss in der verbleibenden Zeit noch gut Strecke machen.
Nach der ersten Wende im Großraum Rotenburg stieg die Basis auf dem Weg nach Südosten mehr und mehr an und es konnte viel geradeaus geflogen werden. Da sich die Bedingungen hinter Helmstedt verschlechterten, gab’s hier die zweite Wende. Nach 100km Geradeausflug hat Benno noch einen Rückenwindschenkel angehängt, während Bernd weiter Strecke nach Nordwesten gemacht hat. Auch unsere „Dienstleister“ Helge Liebertz und Peter Meurers wurden abgelöst und konnten ca. 16:00 Uhr noch selber fliegen. Dabei sind Helge mit Copilotin Wiebke Kaps in knapp 3 Stunden noch fast 400 km und in „Undertime“ der beste LSG-Speed des Tages gelungen. Für den schnellen Sprit nutzte er eine schöne Aufreihung von Wolfsburg bis über den Elm hinaus. Bernd komplettierte zum Abend seine erste Strecke über 800km und hatte sichtlich Spaß mit seinem neuen Sportgerät. Drei Speeds deutlich über 100 reichten für Platz 10 und 11 wichtige Punkte für die Mission „Klassenerhalt“ der LSG.
 
Benno Beesten
 
Bernds neuer Flieger erweitert
die Offene Klasse-Flotte
in der LSG.
Tolle Sicht und schöne Cumuli
über der Heide.
Zum Abend trocknet es
über dem flachen Norden
deutlich ab.
 

Tuesday, 07. May 2019 Rundensieg für den AC Braunschweig translate news

Yeti und Karsten
Seit langer Zeit konnten die Braunschweiger Segelflieger endlich mal wieder einen Rundensieg in die Löwenstadt holen. Insgesamt war der Aero-Club an beiden für die Bundesligawertung relevanten Wochenendtagen mit insgesamt 15 Maschinen unter den schönen Cumuluswolken auf der Jagd nach Punkten überland unterwegs. Das prächtige Streckenflugwetter wurde von Jens Rabe und von Rolf Radespiel sogar zu großräumig angemeldeten Dreiecksflügen (702 und 683 Kilometer) um Berlin herum genutzt. Dabei waren die beiden Protagonisten weit über 8 Stunden in der Luft.
Mit 333,75 Speedpunkten konnten die Löwenstädter somit als Sieger dieser 3. Runde wichtige 20 Punkte für die Gesamtwertung einfliegen. Dieser Erfolg wurde von folgenden Piloten nach Hause gebracht:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 112,94 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 110,52 Speedpunkte,
Markus Schmied/Rolf Wagner, Arcus T, 110,29 Speedpunkte,
Bennewitz durchquerte zunächst nach Norden die Lüneburger Heide und wendete dann zwischen Neustrelitz und Rheinsberg.
Rabe hatte bei seiner Berlinumrundung die Wendepunkte Neustrelitz und Forst, das östlich von Cottbus liegt, auf seiner Agenda.
Schmied und Wagner trieben der Arcus nach Osten und kehrten kurz vor dem Spreewald bei Luckau um, um dann wieder im Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum zu landen.
In der Gesamtwertung führt nach nunmehr drei Runden die LSG Bayreuth mit 49 Punkten die Tabelle an.
Der Aero-Club liegt mit 31 Punkten auf Platz neun in der 30 Vereine umfassenden bundesweiten Konkurrenz, in der neben dem Aero-Club noch vier weitere niedersächsische Segelflugvereine dabei sind.
 
Rolf Wagner

 


Monday, 06. May 2019 AC Pirna: Kalt, kälter – Hammertag! translate news

Schneeschauer produzierten
tolle Impressionen
Der Sonntag war schon sehr lange im Voraus sehr gut prognostiziert. Dementsprechend viele Piloten des AC Pirna gingen am Samstag auf Speed- und Kilometerjagd. Die polare Kaltluft, die am Samstag noch Schnee im Osterzgebirge brachte, produzierte am Sonntag knackige Steigwerte. Von einzelnen Ausbreitungen und Schneeschauern ließen sich die Pirnaer Streckenflieger nicht beeindrucken und lieferten tolle Flüge über den Fläming und Westpolen ab. Mehr als 11 Piloten vom AC Pirna reichten Flüge in den OLC ein und hatten eine Menge Spaß und kalte Füße nach dem Fliegen. Neben den 3 schnellsten Flügen von Uwe Augustin, Tilo Rimpler und Benny Schüch gab es auch tolle flächige Flüge. Das 18m Triplett Franco Fritzsch / Immanuel Weigel / Ralf Andrich flog vom Startplatz Pirna aus eine Runde um Berlin, was nur sehr selten gelingt. Mit Rundenplatz 4 und einer tollen Gesamtleitung des Vereins sind wir sehr glücklich und freuen uns auf die nächsten Kaltlufttage.
 
Text und Fotos: Benny Schüch
 

Monday, 06. May 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Eine kalte Angelegenheit, diese Runde 3: Ein massiver Kaltluftvorstoss spülte schon vor dem Wochenende die sehr kalte, aber leider auch noch recht feuchte und labile Luftmasse bis weit in den Süden Deutschlands. An einen Blick Anfang Mai auf Schnee bis runter in tiefere Lagen der Mittelgebirge kann ich mich persönlich und wissentlich dabei nicht erinnern. Aber die Luftmasse an sich war natürlich knackig und konnte selbst Ausbreitungen und Schauer zumindest teilweise immer wieder kompensieren. Ein wenig Glück gehörte trotzdem dazu, den Zugriff auf die guten Strecken zu haben.
Letzendlich war es aber ein Wochenende, an dem man sowohl der Liga als auch der langen Strecke frönen konnte. Was dabei lohnenswerter war, dazu später mehr ...
Samstag:
Gut erkennbar fließt die Kaltluft hinter der breiten Kaltfront zwischen Pfalz und Brandenburg ein. Kurz hinter der sehr markanten Rückseite sieht man im Bereich der absinkenden Luftmasse noch schöne, gut strukturierte Cumuli. Bereits kurz darauf sollten die aber in der hoch reichenden Kaltluft überentwickeln und schauern. Ebenfalls sehr interessant, wie sich über der Nordsee die Wolken zu fast hexagonalen Gebilden strukturieren -, eine in der Natur immer wieder vorkommende Anordnung (und da sage noch einer, die Atmosphäre sei chaotisch). Mit dem Landgang beginnt dann aber die stärke Entwicklung, die diese Strukturen aufbricht. In Richtung Ostsee macht sich die Überentwicklung etwas weniger bemerkbar, da hier die Luftmasse etwas trockener und stabiler ist, dem Weg über Südskandinavien kommend und damit dem Lee-Effekt der dortigen Gebirge sei Dank.
Sonntag:
Die Bilder ähneln sich, wobei die Front es nun bis über die Donau geschafft hatte. Ein Keil, in dem die Luftmasse etwas stabiler war, öffnet sich vom Kraichgau bis zur Ostsee bzw. in die Lausitz und weit in den Nordwesten Polens hinein. Der Wind war etwas schwächer als am Vortag, kann in der Lücke trotzdem noch leicht gekrümmte Strassen bilden. Dass der Feuchtenachschub von der Nordsee her nicht abreissen wollte, zeigen im Nordwesten die Ausbreitungen im Bereich einer Troglinie, die um 12UTC bis an eine Linie Luxemburg - Lübecker Bucht vorangekommen war. Noch mit Schauern durchsetzt waren die Bedinugen hier dann leider wieder deutlich schwieriger.
Wer hat was draus gemacht?
Die Flugspuren sprechen ein eindeutiges Bild, denn die lassen sich mit den Satellitenbildern 1:1 übereinander legen und geben sowohl die Wetterräume als auch die Rennstrecken gut wieder. Nicht ganz so eindeutig fällt dann beim Blick in die Flüge die Differenzierung zwischen kurzen, ligaoptimierten Flügen und der langen Strecke.
Klar, die schnellsten Linien gehörten eindeutig dem Norden. Gleich die ersten 5 Rundenplätze gehen eindeutig in die Sandkisten zwischen Heide und Brandenburg. Selbst auf Platz 6 folgt mit Bayreuth ein Team, dass man eher in den Süden verorten würde, durch ihre Lage aber an diesem Wochenende auch Anschluss an die schnellen Routen über Ostdeutschland hatte.
Schaut man sich die schnellsten Ligaflüge an, fallen 2 Namen ins Auge, die man eigentlich mit der langen Strecke in Verbindung bringt. Schaut man die die OLC-Plus-Wertung stehen die gleichen Namen vorne: Bernd Goretzki (von Locktow aus) und Alex Müller (von Bayreuth aus) hatten ihre Flüge mit jeweils mehr als 1000km in die "Lücke" im Nordosten gelegt.
Und noch eine Gemeinsamkeit fällt ins Auge, denn die ligarelevanten Abschnitte verliefen bei ihnen signifikant von West nach Ost, also zumindest mit einer erkennbaren Rückenwindkomponente. Während Bernd seine in 2,5h Ligastrecke auf einer leicht geknickten Bahn von der Elbe vor dem C-Luftraum von Hamburg aus beginnend bis weit nach Polen hinein flog, erreichte Alex 345km aus der geographischen Mitte Deutschlands im Kaufunger Wald harus auf geknickter Bahn bis in die Lausitz (kleine Anmerkung am Rande: einen der besten Bärte während der Ligawertungszeit kurbelte Alex dabei über dem Vorgarten von Bernd ). Indexkorrigiert wurden 117km/h (Bernd) und 115km/h (Alex) daraus.
Dass sich das Mitnehmen des Rückenwindes lohnt - was sich bei einer langen Strecke fast automatisch ergibt, zeigt auch der Flug von Sarah Drefenstedt (von Brandeburg aus). Auf einer ähnlichen Spur wie Bernd unterwegs, flog auch sie von der Elbe aus noch ein gutes Stück ostwärts über die Oder nach Polen hinein. Ihre Ligawertung war eingebettet in einen Flug über 800km und die 115km/h auf der Nachkommastelle gute 0,5km/h schneller als der Flug von Alex.
Was die Liga angeht, war aber weider (mit)entscheidend, was das komplette Team in die Wertung bringt: Während Rinteln und Bayreuth "nur" die Rundenplätze 5 und 6 belegen, fliegt Brandenburg auf Rang 2 vor. Rolf Engelhardt und Herbert Horbrügger steuern ihre Flüge zu einer Gesamtspeed von 329km/h bei. Sie müssen jedoch - wenn auch nur knapp - Braunschweig den Vortritt lassen. Die Löwenstädter waren zwar auf unterschiedlichen Strecken(längen) unterwegs, im Team dann letzendlich am stärksten. Angeführt von Karsten Bennewitz (112km/h) steuern Jens Rabe (110km/h) und Markus Schmied & Rolf Wagner (110km/h) ihre Flüge zu einer Gesamtspeed von 333km/h bei.
Das die Liga 2 sich keinesfalls vor dem Oberhaus verstecken muss, zeigt auch diese Runde wieder. Der HAC Boberg hat hier in allen Belangen die Rumpfnase vorn: Patrick Kharadi fliegt den schnellsten Schnitt über beide Ligen. Seine 119km/h absolviert er zwischen Hamburg und Stettiner Haff und hängt noch einen Schenkel bis an die Oberhavel dran. Sein Teampartner Jan Umlauf ist mit 116km/h kaum langsamer. Marcel Damian Przygoda & René Wille (103km/h) komplettieren das gute Ergebnis für Braunschweig, denn die 339km/h hätten auch für Platz 1 in Liga 1 ausgereicht. Mit etwas Abstand, aber ebenfalls mit hohen Gesamtschnitten folgen der FC Bronkow und der Aero Club Berlin.
Noch eine Bemerkung am Rande: Es geht immer irgendwo noch ein bisschen schneller: Glückwunsch nach Hoepen an Arne Kerlin für die 119,43km/h.
Viel los und ein rascher Wechsel erwartet uns auch in der kommenden Woche und bis ins kommende Wochenende hinein. Mal sehen, wer dann was draus machen kann ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Friday, 03. May 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - APRIL 2019 translate news

Jonker Sailplanes had the wonderful opportunity to exhibit their latest products at the 2019 Aero Friedrichshafen Show. The great effort put in was proven worthwhile, which they share more about in their latest newsletter. Read also about North-American agents, Jim Lee and Leo Benetti-Longhini, great success with the JS3 in the USA. Finally Andreas Spielmann, from Switzerland, shares about his experiences of the JS3 during his visits to the JS Factory.
 
 
 

 


Friday, 03. May 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 03.05.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG zieht ein gut ausgeprägter Höhentrog, der von der Ostsee bis nach Südengland reicht, südwärts und reaktiviert die Reste einer Kaltfront, die sich vom Saarland bis in den Berliner Raum erstreckt. Die Kaltfront verlagert sich im Tagesverlauf südwärts und bis zum Abend in den Alpenraum. Rückseitig wird labil geschichtete Kaltluft herangeführt, welche mit einer bodennahen nördlichen Strömung im Tagesverlauf bis in den süddeutschen Raum vordringt.
Am SONNTAG befinden sich der äußerste Südosten Deutschlands und der Alpenbereich weiterhin im Einflussbereich der mittlerweile okkludierten Front. In der Mitte Deutschland ist leichter Zwischenhocheinfluss wetterbestimmend, während im Nordwesten bereits der nächste Höhentrog die Luftmasse erneut labilisiert.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann sich gute Wolkenthermik entwickeln, die jedoch häufig durch Überentwicklungen gestört und teilweise zerrissen sein wird.
Am SONNTAG wird in der Nordwesthälfte mäßige bis gute Wolkenthermik erwartet, wobei diese durch zeitweilige Überentwicklungen gestört sein wird. In der Südosthälfte kann sich gute, insbesondere nach Nordosten auch sehr gute Thermik ausbilden, die maximale CU-Basis
liegt nachmittags zwischen 1200 und 1500 m, vor allen im Nordosten auch bei 1600 bis 1800 m.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG erst am Nachmittag von Nordwesten einsetzende mäßige CU-Thermik, die durch zahlreiche Überentwicklungen gestört ist.
Am SONNTAG kann sich mäßig bis gute CU-Thermik entwickeln, die am Nachmittag erneut durch Überentwicklungen gestört ist.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG starke Quellbewölkung und Schaueraktivität. Die Thermik ist kaum nutzbar. Ab Mittag von Norden aufziehende Frontbewölkung und Niederschlag.
Am SONNTAG Rückseitenwetter mit starker Quellbewölkung und einzelnen Überentwicklungen. Die Cumuli neigen zur Ausbreitung und die Thermik wird insgesamt nur auf mäßig eingestuft. Bessere Bedingungen in Nordbayern. In den Bayerischen Alpen und im angrenzenden Alpenvorland keine Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Wednesday, 01. May 2019 U25: Eichstätter Highspeed-Duo siegt in schauriger zweiter Runde translate news

Nach einem super Ligaauftakt lassen die Wetterprognosen für die Runde zwei nichts Gutes hoffen. Schauer und eine geringe Basis dominieren das Bild. Wer an den Start geht, muss Geduld haben, um ein passendes Wetterfenster zu erwischen und mit entsprechend anspruchsvollen Bedingungen rechnen. Dementsprechend übersichtlich fallen die Flugmeldungen aus. Umso beeindruckender sind die Highspeedflüge der beiden Eichstätter Tobias Pachowsky und Max Böswald, die dem Team den verdienten Rundensieg bescheren.
Nachdem Tobias und Max am Sonntag früh die Flugzeuge vorbereitet haben, bekommen diese noch die eine oder andere Dusche. Insofern wird der Wetterbericht, der mäßige Bedingungen prognostiziert, nochmal genau beäugt. Um 14 Uhr soll es dann tatsächlich losgehen. Obwohl die Wolken nicht gut aussehen, geht es los und sie kämpfen sie sich voran.
„An der südlichen Rieskante stand uns schon der erste dicke Schauer im Weg. Weil wir das Wetter hinter dem Regen nicht sehen konnten, beschlossen wir am Schauer entlang zu fliegen, um auf die Alb zu springen. Die Schauer hatten immer wieder eine konvergenzähnliche Wolkenstruktur“, berichten Max und Tobias.
Nur aus dem Sprung wird nichts, denn die Alb erweist sich als dicht. Da der Norden zu diesem Zeitpunkt schauerfrei ist, entschließen sie sich zu einem Richtungswechsel. Dem immer besser werdenden Wetter entgegen können sie die Entwicklungen auf dem Rückweg nicht sehen. Ein regnerischer Streuselkuchen erwartet sie. Es gibt nur die Chance an die Schauer heranzufliegen, wo es teilweise passabel geht. Nichts desto trotz sind lange Gleitstrecken zu überwinden. Im Team gelingt ihnen das gut. Und diese Teamarbeit ist auch der Schlüssel zur hohen Geschwindigkeit.
Schwaches Steigen, Kurbeln in niedriger Höhe und das schwierige Aufspüren der Bärte machen den Flug in Summe anspruchsvoll. Kein Anfängerwetter. Dennoch schade, dass viele gute Piloten der Umgebung diese Chance auf Punkte liegen haben lassen.
„Es lohnt sich einfach immer wieder Flüge für die Liga zu machen. Denn man fliegt bei allen möglichen Wetterlagen und kann dabei viel Erfahrung sammeln zum Beispiel für Wettbewerbe“, empfehlen Max und Tobias.
Rundenwertung U25: 1. FC Eichstätt (BY) 218,55 Speed/ 48 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 176,53 Speed/ 47 Punkte, 3. OVfL Achmer (NI) 169,92 Speed/ 46 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 2: 1. SFZ Königsdorf (BY) 97 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 88 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 87 Punkte
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Tobias Pachowsky und Max Böswald
 
Konvergenzstruktur
Schauer an Rieskante
Wetter im Nordwesten
 

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