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Monday, 20. May 2019 AC Pirna: Podestplatz in Runde 5 translate news

Erfolgreiches JS1-Duo
am Sonntag
Die Wetterprognosen machten es in dieser Runde nicht einfach zu entscheiden, ob nun Samstag oder Sonntag der bessere Tag wird. Im Nachhinein war es eindeutig der Sonntag. Am Samstag machte die der Warmlufteinfluss aus dem Böhmischen Becken die thermischen Bedingungen im Elbtal extrem schwierig. Erst ab ca. 15:30 Uhr stieg die Basis über 1000m AGL.
Viele Piloten des AC Pirna scheiterten bei diesen Bedingungen. Das Team Augustin/Weigel (jeweils auf JS1) kämpfte sich 3h Stunden lang nach Norden, um in der Gegend von Cottbus Anschluss an gute Bedingungen zu bekommen. Prompt konnten sie 3m-Bärte kurbeln, die bis auf über 2000m AMSL reichten. Am Sonntag ging dann das Team Melde/Glatter an den Start. Die prognostizierten Schauer blieben aus und die Labilität produzierte eine tolle Linie vom Riesengebirge über den Niederen Fläming bis nach Burg. Die beiden ließen es auf dieser Strecke ordentlich krachen und brachten 129 Speedpunkte in die Wertung. Mit den 73 Speedpunkten von Uwe Augustin am Samstag landete der ACP auf Rundenplatz 3. Damit hält der AC Pirna weiter Anschluss an den Aufstiegsplätzen.
 
Text und Fotos: Benny Schüch
 

Monday, 20. May 2019 Einzigartig: Der OLC 10-km-Vollkreis translate news

Was macht man, wenn man bei gar nicht so ganz schlechtem Wetter aufgrund der fehlenden internen Überlandberechtigung auf der LS 4 nicht weiter als 10km vom Flugplatz weg fliegen darf? Richtig! Man kommt auf die ein oder andere dumme Idee oder auch auf die ein oder andere lustige Idee, wie z.B., man fliegt genau am 10km Radius entlang einmal um den Flugplatz herum. Zumindest dachte sich genau dies am Sonntag Jonathan Cross vom SFZ Königsdorf und setze dies dann auch recht eindrucksvoll in die Tat um. Nach dem Windenstart dreimal gekurbelt und im Süden bis 10km vom Platz weggeflogen, dann 90 Grad nach rechts abgebogen und entlang des 10km Radius`s ging`s mit minimaler Schräglage los, noch viermal Höhe gemacht, natürlich immer schön innerhalb des 10km Kreises gekurbelt und zum Schluß ging es genau vom Beginn des Kreises wieder zurück nach hause. Keiner der ganz großen weiten Streckenflüge, aber ein definitiv einzigartiger Flug im OLC, den man so von sich aus erstmal gar nicht entdecken würde...
 
Mathias Schunk
 
Und so sieht der Flug im OLC aus.
Jonathan Cross vom
SFZ Königsdorf absolvierte mit
seinem 10km Kreis einen
wohl recht einmaligen OLC Flug.
Das Wetter rund um Königsdorf
war eigentlich zu gut, um in Platznähe
zu bleiben, aber ohne die notwendige
Überlandberechtigung musste man
kreativ sein, was man mit dem Tag macht.

 


Friday, 17. May 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 17.05.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG wird mit süd- bis südöstlicher Strömung, deutlich wärmere und hochreichend feuchte und teils labile Luft in den Westen und Südwesten Deutschlands geführt, hier etabliert sich ein erster Schwerpunkt für hochreichende Konvektion. Die Alpen liegen im Südstau, aber auch im Alpenvorland sind konvektive Umlagerungen möglich. Ein weiterer Schwerpunkt entsteht in den Gebieten nördlich der Elbe und im Bereich der Ostseeküste, diese liegen am Südwestrand eines Hochs über Skandinavien und Weißrussland. Hier wird mit bodennaher Südostströmung ebenfalls labil geschichtete Warmluft herangeführt. Die übrigen Gebiete im Raum Mitte verweilen in einer Zone mit relativen Absinkvorgängen.
Am SONNTAG ändert sich an der großräumigen Konstellation wenig. Bei bodennah flacher Druckverteilung hält die Zufuhr von feucht-labil geschichteter Warmluft an. Schwerpunkt der Konvektion zunächst auch wieder im Südwesten und Westen, Tagesgang unterstützt gesellt sich
der Norden und Osten ab Mittag dazu, somit steigt in der gesamten Republik rasch die Wahrscheinlichkeit für hochreichende Labilität.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann mäßige bis gute, in einem Streifen vom südlichen Emsland nach Brandenburg örtlich auch sehr gute Thermik erwartet werden, diese wird jedoch nach Norden sowie im Südwesten durch Überentwicklungen gestört sein.
Am SONNTAG kann sich mäßige, im Südwesten auch gute Wolkenthermik ausbilden, die jedoch im Nachmittagsverlauf durch häufige
Überentwicklungen gestört sein wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich in der Mitte und im Osten/Nordosten mäßige bis gute Cu-Thermik entwickeln. Im Westen und Südwesten werden die Thermikansätze von zunehmender Abschirmung sowie Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG im Südwesten kaum nutzbare Thermik aufgrund von Abschirmung und Überentwicklungen. Richtung Nordosten meist mäßige, lokal gute Thermik, jedoch ab dem Mittag mit zunehmendem Potential für Überentwicklungen!
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Südwesten wegen der Abschirmungen keine nutzbare Thermik. Weiter nach Osten mit zunehmenden Auflockerungen mäßige, über den Bergländern zum Teil gute Thermik. Nachmittags im Alpenraum örtliche Überentwicklungen.
Am SONNTAG im Osten mäßige bis gute Thermik, sonst wegen der zunehmenden Abschirmungen und Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik. Im Südwesten keine Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

 


Wednesday, 15. May 2019 Erneut erfolgreiche Platzierung für den Aero-Club Braunschweig translate news

Auch im Rahmen dieser vierten Bundesligarunde konnten die fünf niedersächsischen Segelflugvereine wichtige Punkte und Spitzenränge einfliegen. Dieser aktuelle Rundensieg ging allerdings mit 385,80 Speedpunkten nach Brandenburg und der Aero-Club folgte mit schnellen 359,62 Speedpunkten auf Platz zwei in der deutschlandweit 30 Vereine umfassenden 1. Bundesliga.
Nach dem verregneten Samstag hatte der Thermikgott tatsächlich ein Einsehen und daher öffnete der Himmel am Sonntag sein Herz und präsentierte den Segelfliegern wie am Vorsonntag wunderbare Cumuluswolken, die erneut tatsächlich schnelle Durchschnittsgeschwindigkeiten ermöglichten. Das nutzten die Löwenstädter natürlich und waren daher hoch motiviert an diesem Tag erneut mit einer Armada von insgesamt 14 Maschinen in Norddeutschland überland auf Strecke. Folgende drei für die Wertung relevanten Teams waren richtig schnell unterwegs:
Joshua Arntz/Nico Wichmann, Arcus T, 122,80 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 120,02 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2 cM/18 116,81 Speedpunkte,
Das Arcus-Team flog zunächst gegen den Nordwestwind an und wendete im Norden Niedersachsens in Beverstedt, das südwestlich von Bremervörde liegt. Rabe legte seinen Umkehrpunkt in dieselbe Region und änderte seinen Steuerkurs westlich von Sittensen.
Bennewitz trieb seine Maschine bis nach Bremervörde und dann zurück in das Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum. In der Gesamtwertung führen nach nunmehr vier absolvierten Runden unsre Nachbarn aus Gifhorn, die in der letzten Saison aufgestiegen sind, mit 59 Punkten. Die Aufwindjäger des Aero-Club reihen sich mit 50 Punkten auf Position fünf ein.
 
Rolf Wagner
 
Jens Rabe war erneut ein Garant
des Braunschweiger Erfolgs.
Bei diesen Steigwerten freut
sich das Arcus-Team.
Hammerwetter über dem
Heidepark Soltau.
 

Wednesday, 15. May 2019 LSG Fallersleben: Schnelle Sprints und weite Strecken translate news

Da es die thermikbestückte Luftmasse am Samstag nicht bis Ummern geschafft hat, musste die LSG alle Liga-Hoffnungen auf den Sonntag legen. Ungünstig war, dass zwei unser besten Ligapiloten auf dem Dienstplan standen. So machten sich zunächst Bernd Meindermann (ASW 22), Lothar Kaps (ASH 25), Arnie Weber (DG 400) und Benno Beesten (Nimbus 4 M) auf den Weg in die Lüneburger Heide. Die Taktik war eindeutig, erst möglichst weit gegen den Wind, dann ein langer Rückenwindschenkel und zum Schluss in der verbleibenden Zeit noch gut Strecke machen.
Nach der ersten Wende im Großraum Rotenburg stieg die Basis auf dem Weg nach Südosten mehr und mehr an und es konnte viel geradeaus geflogen werden. Da sich die Bedingungen hinter Helmstedt verschlechterten, gab’s hier die zweite Wende. Nach 100km Geradeausflug hat Benno noch einen Rückenwindschenkel angehängt, während Bernd weiter Strecke nach Nordwesten gemacht hat. Auch unsere „Dienstleister“ Helge Liebertz und Peter Meurers wurden abgelöst und konnten ca. 16:00 Uhr noch selber fliegen. Dabei sind Helge mit Copilotin Wiebke Kaps in knapp 3 Stunden noch fast 400 km und in „Undertime“ der beste LSG-Speed des Tages gelungen. Für den schnellen Sprit nutzte er eine schöne Aufreihung von Wolfsburg bis über den Elm hinaus. Bernd komplettierte zum Abend seine erste Strecke über 800km und hatte sichtlich Spaß mit seinem neuen Sportgerät. Drei Speeds deutlich über 100 reichten für Platz 10 und 11 wichtige Punkte für die Mission „Klassenerhalt“ der LSG.
 
Benno Beesten
 
Bernds neuer Flieger erweitert
die Offene Klasse-Flotte
in der LSG.
Tolle Sicht und schöne Cumuli
über der Heide.
Zum Abend trocknet es
über dem flachen Norden
deutlich ab.
 

Tuesday, 14. May 2019 U25: In Runde vier stürmt Lichtenfels die Tabellenspitze translate news

Das war doch eine phantastische Runde, zumindest für die meisten. Insbesondere Richtung Norden und Nordosten liegen einige Speedpunkte unter den teilweisen Hammer-Wolken und der gigantisch hohen Basis mit über 2.000 Metern. Ganz anders sieht es im äußersten Süden aus. Der Titelverteidiger muss aufgrund der dort mauen Wetterbedingungen Federn lassen. Die Lichtenfelser nutzen diese Chance und ziehen mit einer souveränen Wertung an die Spitze. Allerdings können auch sie nur über die Bedingungen des Nordes staunen. Viel Feuchtigkeit und strammer Wind machen ihnen das Leben schwer. Patric Rießner ärgert sich, dass er diesmal nicht rumgekommen ist und den Flug 25 Kilometer nördlich der Heimat beenden muss. Aber dennoch, drei gute Wertungen bringen ausreichend Punkte für die Spitze. Und so schnell wollen sie diese nicht wieder abgegeben, auch wenn sie wissen: das ist nicht leicht.
Und eine Herausforderung ist das nicht nur aufgrund der aktuellen direkten Verfolger. In dieser Runde zeigen beispielsweise die Oerlinghausener erneut, was sie drauf haben und machen den Sieg für sich klar. Auch hier muss trotz guter Bedingungen um die Punkte gekämpft werden. Am Anfang bremst die noch tiefe Basis aus, berichtet Robin Beste. Maximilian Brune setzt zweimal an und verliert wertvolle Zeit. Nachmittags läuft es dann auch noch breit. Und das genau zu dem Zeitpunkt, als er entscheiden muss, auf welchem Weg er um die Kontrollzone von Hannover fliegen will. Er trifft die richtige Wahl. Im folgenden blauen Loch um Bremen müssen nochmal lange Gleitstrecken ausgehalten werden. Das braucht starke Nerven, stellt sich aber im Nachgang als gar nicht so schwierig heraus. Im Dreierteam mit Nico Nötzel bringen sie gut 265 Speepunkte aufs Konto. „Unser Ziel ist ganz klar die U25 Liga zu gewinnen. Oft genug war es knapp aber dieses Jahr wollen wir es schaffen“, so Robin.
Aber Konkurrenz gibt es einige. Der FK Brandenburg steht ebenfalls ganz nah am Treppchen. Wenn die Brandenburger konstant drei Wertungen einbringen, dann rollen sie das Feld noch weiter auf. Julius Gäde, immer am Start, räumt mit einem „Überflug“ im Alleingang für das Team 34 Punkte ab. Mit 132,02 Speedpunkten ist er mit Abstand der Schnellste der Runde. Wohlgemerkt nicht nur in der U25, denn er steckt die alten Hasen in die Tasche. Das traumhaft gute Rennwetter des Nordostens hat er spitzenmäßig in Punkte umgesetzt. Kurbeln – Fehlanzeige. Einfach im Geradeausflug unter den Wolken langdonnern, das bringt ihm die Geschwindigkeit.
Viele Marker sind in dieser Saison gesetzt. Das verspricht Spannung in den kommenden Wochen.
Rundenwertung U25: 1. FG Oerlinghausen (NW) 265,19 Speed/ 50 Punkte, 2.LSG Erbslöh Langenfeld (NW) 262,46 Speed/ 49 Punkte, 3. AC Nastätten (RP) 220,22 Speed/ 48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 4: 1. Lichtenfels (BY) 157 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 149 Punkte, 3. SFZ Königsdorf (BY) 148 Punkte
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: (1) Patric Rießner, (2) Robin Beste, (3) Maximilian Brune
 
Zu Hause, Lichtenfels im Visier
Tendenz zum Breitlaufen
Thermik und blaue Löcher
 

Monday, 13. May 2019 Fehlstart in Blaubeuren - FLG im Wetterpech translate news

Vergangenes Wochenende war bereits die vierte Runde der diesjährigen Segelflug Bundesliga Saison. Mit dabei wieder die Piloten der Fliegergruppe Blaubeuren. Nachdem die ersten 3 Runden lediglich jeweils einen Punkt brachten, sollte es dieses Wochenende wieder eine bessere Ausbeute geben. Nachdem in der Nacht auf Sonntag noch Schauer über das auf der Schwäbischen Alb liegenden Fluggelände der FLG hinweg zogen befürchteten die Piloten wieder nicht fliegen zu können. Gegen 14 Uhr verzogen sich die dunklen Wolken jedoch und die Wolken stiegen langsam an.
So bauten gleich 4 Mitglieder der FLG ihre Segler bei dem starkem Nordwind auf und stellten sich an den Start. Geschleppt vom ersten Vorsitzenden der FLG Michael Stüber galt es zunächst an Höhe zu gewinnen. Oliver Stockinger und Martin Söll machten sich anschließend gleich auf den Weg Richtung Norden, da hier gute Wolkenthermik vorhergesagt war. Als diese über die Ostalb flogen meldete sich Sebastian Bauder im Funk. Dieser hatte sich entlang der A7 schnell gegen den Nordwind gekämpft, hatte dann jedoch bei Dinkelsbühl Schwierigkeiten an die Thermik zu kommen und konnte nur mit Müh und Not eine Außenlandung verhindern und den Anschluss an die Thermik zu finden.
Stockinger und Söll flogen derweil noch bis Neustadt an der Aisch den schönen Cumulanten entlang und kehrten dann um, um den starken Rückenwind zu nutzen. Über Funk hörten die FLG Piloten schon, dass die Fliegerkollegen aus Laichingen die ähnliche Streckenwahl für Ihren Flug gewählt hatten. Abends gelandet wurden sofort die Flüge online geladen und gehofft, dass diese Runde das Wetter im Norden nicht schneller Flüge wie im Süden hergeben würde. Am Abend kam dann die Ernüchterung, da im Norden deutlich schnellere Flüge erzielt werden konnten. So blieb es erneut bei einem undankbaren Trostpunkt für die Fliegergruppen aus Laichingen und Blaubeuren.
Der FSV aus Laichingen steht nach dieser Runde auf Platz 23 und die FLG auf 29. Schnellster Pilot in Blaubeueren war Martin Söll mit 89,84 Punkten vor Oliver Stockinger (84,85) und Sebastian Bauder mit 82,68 Punkten. Für Söll war dies ein guter letzter Trainingsflug vom eigenen Fluggelände aus, denn für Ihn stehen ab nächsten Montag für 10 Tage die Deutschen Meisterschaften in Zwickau an, zu denen er sich neben fünf weiteren Baden-Württemberger qualifiziert hat.
 
M.Söll
 
Im Kreisflug in der Thermik
Martin Söll im Teamflug
mit Oliver Stockinger.
Oliver Stockinger beim Ligaflug.
 

Monday, 13. May 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Kühl geht es weiter in dieser Saison, wobei in dieser vierten Runde der Norden mit trockener Kaltluft die Wettervorteile eher auf seiner Seite hatte. Denn vor allem am Samstag konnten nur wenige die frische Luftmasse nutzen - die aber für interessante Flüge. Der Sonntag hatte dann für weite Teile gute Bedingungen zu bieten, auch wenn die Wahl zwischen langer Strecke und Ligaflug eher dem Norden und der Mitte vorbehalten war, denn das Wetter ließ sich auf seinem Weg in den Süden Zeit.
Samstag:
Meteorologie hat ja immer wieder was ästhetisches, und das Satellitenbild vom Samstag zeigt dann auch wie ich finde sehr schön, wie so ein voll okkludiertes Tief aussehen kann. Das Zentrum lässt sich über Burgund ausmachen und die weit ausholende Front erstreckt sich in einem weiten Bogen über die nördlichen Mittelgebirge bis in die Tschechei. Und zwischen den Westalpen und Süddeutschland schließt sich gleich noch eine weitere Front an, beide gesteuert durch ein ausgedehntes Trogsystem. Nur zögerlich konnte sich rückseitig von Norden her die trockenkühle Luftmasse durchsetzen, aber die Quellungen - vor allem Richtung Niederlande - waren erstes Indiz für die Qualität der Luftmasse.
Die Konsequenz dieser Asthetik zeigt sich dann beim Blick in die Flugspuren (oder alternativ in meine Regentonne) -, es ist doch nicht immer alles Gold, was glänzt. Aber natürlich seien dem Norden die tollen Flüge gegönnt ...
Sonntag:
Deutlich anders zeigt sich das Bild am Sonntag: Das Tief war weiter nach Osten gezogen, rückseitig hatte sich verbreitet die Nordströmung durchgesetzt und die Feuchte nach Süden verfrachtet. Der Südosten hatte aber weiter das Nachsehen - nicht überall unfliegbar, waren die Bedingungen aber weitaus schwieriger, als in der Kaltluft im Norden und Westen. Wobei es auch hier nicht völlig homogen war. Schon ein paar Tage vorher hatte es sich angedeutet, dass von der Nordsee her nochmal ein Schwall Feuchte und Labilität nachfliessen sollte. Gut erkennbar im Satellitenbild, liegt diese Linie zwischen Emsland und Heide - und hat den einen oder anderen offenbar doch überrascht oder zumindest vor sich her getrieben. Deutlich trocken(er) ist auf dem 12UTC Bild noch der Nordosten, der auch in der Folge auch noch seine Wolkenstrassen bekommen sollte. Denn ein bestimmendes Thema der Runde war sicher auch der Wind, aber dazu gleich mehr ...
Wer hat was draus gemacht?
Nicht nur um das "wer" geht es diese Mal, auch um das "wie". Ich fand es sehr interessant, mal die verschiedenen Flüge - und die daraus resultierenden Taktiken (sofern ich sie richtig interpretiere ) - anzuschauen. Denn das "immer unter den Aufreihungen" kann man auf die eine oder andere Weise interpretieren / umsetzen.
Aber wie immer zu Beginn der Vergleich der beiden Wochendtage: Klar, der Sonntag liegt klar vorne, denn Wetter und Luftmasse waren am Samstag zwar schon gut, aber eben räumlich stark begrenzt. Die Rundenliste beider Bundesligen war daher Am Samstag Abend mit je nur einer Mannschaft pro Liga auch noch sehr übersichtlich, wobei die SFG Stadtlohn in Liga 1 gleich 3 Flüge in die Wertung brachte, der HAC Boberg in Liga 2 immerhin noch einen. Die Kursrichtung war klar abgesteckt. Es musste für beide Vereine Richtung Norden in die frische Luft gehen, was zuerst einmal natürlich Gegenwind bedeutete. So wundert es nicht, dass die Speed für die Liga natürlich weitesgehend mit Rückenwind erflogen wurde. Aber die nördlichen Wenden in Dänemark (Albin Walther & Martin Eberle / Boberg, 99km/h) und über Langeoog (Max & Bernd Mensing / Stadtlohn, 123km/h) sind dann doch eher ungewöhnlich.
Dass der Rundenplatz 1 am Sonntag gefährdet werden würde, war mit der Wetterprognose klar, gelohnt hat es sich aber trotzdem (abgesehen vom sicherlich reichlich vorhandenen Spassfaktor), denn in der Gesamtrundenwertung schafften es beide Vereine mit den Samstag-Flügen in die Top-Ränge.
Interessanterweise wurden die schnellsten Flüge, bzw. die Liga-Wertungtstrecken, nicht vollständig mit Rückenwind geflogen, denn auch wenn das Wetter großräumiger war, so kam man auch am Sonntag immer wieder an seine Grenzen. Den schnellsten Flug der Runde schaffte Julius Gäde aus Brandenburg/Havel: Zuerst ging es für ihn noch gegen den Wind (und vergleichsweise tief) Richtung Schwerin. Dann aber konnte er bereits auf dem Gegenwindschenkel konsequent die Aufreihungen nutzen. Seine 132km/h Ligaspeed sind auch und vor allem ein Resultat seines konsequenten Geradeausfliegens, der Kurbelanteil während der 2,5h beträgt exakt 0%, auch wenn er nicht die komplette Strecke mit Rückenwind flog. Und auch der lange (Endan)Flug Richtung Süden trug zum hohen Schnitt bei. Ein Indiz, dass Jules es vor allem auf die Liga abgesehen hatte, mag sein, dass er exakt nach Ablauf der Wertungszeit Richtung Heimatplatz umkehrte - der Rückenwind hatte ihn bereits ein gutes Stück an Brandenburg vorbei getragen. Gemeinsam mit den kaum langsamer fliegenden Teamkollegen Rolf Engelhardt und Waldemar Labusga konnte der FK Brandenburg diese Runde dann auch souverän für sich entscheiden.
Schnellster für die zweitplatzierten Braunschweiger waren Joshua Arntz & Nico Wichmann. Auch für sie ging es die erste (Zeit)Hälfte des Fluges gegen den Wind, um dann mit Rückenwind Speed zu machen, wobei auch sie noch einen Jojo einbauten, um den Flug platznah zu beenden. 122km/h stehen am Ende für die zu Buche. Jens Rabe und Karsten Bennewitz sorgen mit dafür, in der Endabrechnung die Stadlohner um einen Wimpernschlag (rund 0,3km/h!) zu überholen. Interessant war auch der Flug von Reinhard Schramme (Rinteln, 120km/h): Er flog von Süden kommend den Ausbreitungen entgegen. Der erste für die Liga gewertete Schenkel ging aber nur kurz nach Süden, denn breits nach 20min wendete er wieder gen Norden, um nach der selben Zeit doch wieder umzukehren. Letztendlich führte ihn sein Kurs noch bis auf die Höhe Braunschweig und erneut mit Nordwestkurs. Dabei fällt auf, dass die beiden Gegenwindschenkel jeweils weniger Kurbelanteil hatten, als die Rückenwindschenkel - was natürlich (auch nach der reinen Lehre) Sinn macht. Klappert man die Wertung weiter nach unten ab, fallen noch weitere Flüge ins Auge: Michael Reiff (FCC Berlin, 127km/h) war mit einer ähnlichen Taktik wie Julius Gäde unterwegs.
Natürlich haben die Flüge allein durch ihre Zeit eine gewisse Länge, konsequenter in die Fläche und trotzdem mit einer guten Speed waren Moritz Althaus und Simon Briel unterwegs, die jeweils ihre Liga-Speed in Flüge an oder über 700km einbetteten. Und wenn die Strecke am Ende lang genug wird, dann ist auch der Liga-Anteil komplett mit Rückenwind zu schaffen (zumindest fast, es fehlt nur ein bisschen), so wie es Frerk Frommholz und Tobi Welsch (LSV Rinteln) zeigen konnten: Gut 300km ging es aus der Heide bis ins hessische Bergland geradeaus. In der Summe kamen am Ende  über 1000km Wertungsstrecke zusammen, ebenso wie für Max & Bernd Mensing, Carsten Freyer und Thomas von der Linde - die Luftmasse war mit ihrer sehr langen Thermikzeit dann auch für die lange / weite Strecke gut.
Offenbar ebenfalls den Ausbreitungen entgegen und dann an diesen entlang bzw. von diesen weg waren die schnellen Piloten der Liga 2 unterwegs: Oliver Kortemeier & Josef Meyer sowie Felix Huttel dehnten ihre Flüge von Oerlinhausen aus bis in die Heide aus. Jeweils rund 108km/h genügten gemeinsam mit dem Flug von Micheal Hörmann & Carsten Kopsieker (100km/h) für einen ungefährdeten Rundensieg (316km/h) der Ostwestfalen.
Auf den Plätzen folgen der AC Bad Nauheim (305km/h) und der AC Schweinfurt (302km/h) und damit Vereine, die nicht die ganz idealen Vorausetzungen an diesem Wochenende hatten, wie die Konkurrenz aus dem Norden. Der schnellste Flug der Liga 2 startete dann aber von Reinsdorf aus: Der Beginn des Fluges gegen den Wind von Jan-Erik und Gilbrecht Gens sieht mit viel Kurbelei eher mühevoll aus, bevor es dann von Höhe Stendal bis runter an die Elster und ebenfalls mit einer Jojo-Einlage um so schneller wieder nach Hause ging. 109km/h waren der Lohn für den etwas mühevollen Anfang.
In der Gesamtwertung ist es noch eng, und mit Gifhorn, Aalen, Burgdorf und Bayreuth hat sich auch noch keine Region herauskristallisieren können. Gleiches gilt für Liga 2, wo mit Nauheim und Poppenhausen sogar die geografische Mitte vertreten ist, flankiert von Eichstätt und Boberg, die hier Süd und Nord repräsentieren.
Kühl geht es die Woche weiter, dazu wettertechnisch zweigeteilt. Die Chancen für die kommende Runde sind bei der Wetterlage aber für alle gleich: Es kann sich keiner sicher sein - weder im Positiven noch im Negativen ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
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Monday, 13. May 2019 Atemberaubend: Von Stadtlohn zur Nordsee als Ligawertung! translate news

Die Wetterprognosen pendelten sich allmählich ein und Stadtlohn sollte am Samstag, wie weite Teile Deutschlands auch, im Einfluss der Front und damit im Regen liegen. Nahezu unerwartet kam am Freitagnachmittag dann das Wetterupdate - Stadtlohn lag nur noch am nördlichen Rand der Front und dieses bestätigte sich dann auch am Samstagmorgen. Fliegen? Fliegen! Zumindest für die Bundesliga, denn der kommenden Sonntag sollte groß werden und es war nicht sichergestellt, dass wir ohne Motor nach Hause kommen.
Widersprüchlich zu den prognostizierten Konvektionskarten und dem damit verbundenen Thermikbeginn, standen bereits um 11:30 Uhr schöne Aufreihungen in Richtung Nord. Es musste also etwas improvisiert werden. Der Hochdruckeinfluss war dann vielleicht doch größer als in den Modellen erwartet - aber improvisieren können wir im Münsterland ;-).
Strategisch gesehen war der Plan eindeutig: Gegen den Wind vorfliegen um dann einen möglichst langen Rückenwindschenkel für die Bundesliga zu haben. Urplötzlich und anders als gewöhnlich (eigentlich kann man bei 25 km/h Nordwind nicht soweit an die Küste heranfliegen), lagen die Ostfriesischen Inseln in ihrer ganzen Pracht vor uns. Eine malerische Kulisse, gerade bei der klaren Luftmasse. Das Satbild versprach einen Loggerpunkt auf einer der Inseln. Norderney, Baltrum oder Langeoog? Die Entscheidung wurde uns durch die nur noch rund 800 Meter hohe Basis genommen. Pedale nach vorne, zurücklegen, entspannen, genießen. Was haben wir doch für ein unfassbar geiles Hobby!? Allein im Gesetze der Natur sowas zu erleben, hält einem den Atem an. Ein paar Kreise im Nullschieber, Badegäste auf Langeoog zählen und den Fähren beim Einlaufen in den Hafen zusehen rundeten den erlebnisorientierten Teil des Fluges ab.
Der ergebnisorientierte Teil des Fluges nahm durch die Windkomponente und Wolkenaufreihungen seinen Lauf, ehe wir uns dann zu einer relativ frühen Landung entschieden - der Sonntag sollte, wie wir jetzt auch wissen, lang genug werden.
Faszination Münsterland: Verglichen mit der Mitte Deutschlands, dem Süden oder Osten sind wir meteorologisch eindeutig benachteiligt. Bei Hochdruckeinfluss sind wir zu schnell im Kern, bei Kaltlufteinfluss fehlt uns der Hochdruck oder Warmfronten erreichen uns mitten am Tag. Die geographischen Gegebenheiten geben ihren Rest dazu. Aber Tage wie am vergangenen Samstag werden dann leider unterschätzt. Aus einem bisher noch unerklärlichen Grund, baut das Wetter zwischen der Nordkante des Ruhrgebietes und dem Emsland “kräftig” im fortgeschrittenen Tagesverlauf auf und beschert eindrucksvolle Flüge. Auch können wir an vielen Tagen fliegen (Stichwort Bundesliga). Wünschenswert für die Zukunft wäre, wenn sich eine Community zwischen den doch zahlreichen Vereinen bildet und wir in naher Zukunft sogar die Bundesliga mit 3 oder 4 Mannschaften aus dem Münsterland bzw. Ruhrgebiet bereichern können. Die Bundesliga ist ein Teamwettbewerb, der in Stadtlohn reichlich Leben in die Überlandflugszene gebracht hat!
 
Hier geht's zum Flug.
 
Max Mensing
 
Die Wolkenschatten versprechen einen unkomplizierten Sprung in Richtung Langeoog. Unten im Bild zu erkennen: Hafeneinfahrt Dornumersiel.
Wendepunkt Langeoog. Dahinter sind die Inseln Baltrum, Norderney und Juist zu erkennen.
Meyer Werft in Papenburg. Mit etwas Glück sieht man ab und zu einen neuen AIDA-Riesen im Becken liegen.

 


Friday, 10. May 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 10.05.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG zieht ein Tief mit zugehörigem Frontensystem von Südbelgien/Luxemburg über die Mitte Deutschlands hinweg bis in den
Süden Polens. Dabei überquert ein großflächiges Niederschlagsgebiet Deutschland ostwärts. In den Süden Deutschlands gelangt im Tagesverlauf mit starker Westströmung hochreichend labil geschichtete, kühlere Meeresluft. Das norddeutsche, küstennahe Flachland bleibt von diesen Entwicklungen verschont. Dort fließt mit mäßiger nordwestlicher Strömung trockene Meereskaltluft ein.
Am SONNTAG beeinflusst morgens noch die Kaltfront des abziehenden Tiefs vom Vortag die Südosthälfte Deutschlands und den Alpenraum mit ihrem frontalen Wolken- und Niederschlagsband. Dabei ist der Alpenrand lange Zeit hochreichend von Norden angestaut. Mit mäßiger Nordwestströmung gelangt indessen gutsichtige, labile Meereskaltluft in die Nordwesthälfte Deutschlands. Sie trocknet im Tagesverlauf deutlich ab und erfasst am  Nachmittag auch weite Teile Süd- und Ostdeutschlands.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG ist in einem Streifen von NRW, über die Harzregion und Thüringen bis in die Leipziger Tieflandsbucht keine Thermik zu erwarten. In Richtung Norden wird mäßige bis gute Cu-Thermik mit Arbeitshöhen bei 1000 bis 1300 m erwartet. In Richtung Mittelgebirgsraum werden nachmittags zunehmend hohe und mittelhohe Wolkenfelder stören.
Am SONNTAG kann sich gute Cu-Thermik mit einer Arbeitshöhe von 1200 bis 1500 m entwickeln. Diese wird im Südosten spät einsetzten und durch abschirmende Wolkenfelder/Ausbreitungen gestört sein, ansonsten können nachmittags örtlich leichte Überentwicklungen nicht ausgeschlossen werden.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bei starker Bewölkung und Niederschlag keine nutzbare Thermik. Am Nachmittag verbreitet teils kräftige Schauer und
Gewitter.
Am SONNTAG wird in frischer Kaltluft gute bis sehr gute Wolkenthermik erwartet. Im Osten anfangs abschirmende Bewölkung, dadurch teils verzögerte Auslösung wegen hoher Abschirmung.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG durch Überentwicklungen und Abschirmungen meist keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG aufgrund von Abschirmungen keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Wednesday, 08. May 2019 Saisonstart: Mit der OLC LS8 neo beim Pribina Cup in Nitra translate news

Vom 19. bis 27. April 2019 hat Philipp Lauer die Saison mit einem renommierten Trainingswettbewerb gestartet. Philipp bekommt das Spitzen-Sportgerät aufgrund seiner hervorragenden fliegerischen Leistungen in der Saison 2018 für ein Jahr vom OLC gestellt.  Im starken internationalen Teilnehmerfeld mit 130 Piloten aus ganz Europa konnte Philipp an fünf Wettbewerbstagen die segelfliegerisch sehr anspruchsvolle Landschaft von Nitra aus bis in die Hohe Tatra erfliegen. Philipp belegte als Nachwuchspilot mit dem Förderflugzeug  in der mit 37 Teilnehmern besetzten 15m-Klasse in der Gesamtwertung einen sehr guten 8. Gesamtplatz.
Aufgrund des frühen Zeitpunkts ist Nitra ein hervorragender Wettbewerb, um sich auf die anstehenden Wettbewerbe vorzubereiten. "Vor dem ersten Flug hatte ich ein wenig Respekt vor dem Gelände. Dies hat sich jedoch bei den ersten Trainingsflügen schnell gelegt, da die bergigen Flugrouten von breiten Tälern umgeben sind und diese auch gut zu erreichen sind, wenn man sich rechtzeitig dafür entscheidet", berichtet Philipp.
Psychologisch war es für ihn spannend zu sehen, wie er sich verhält, wenn er den ersten Tag in den Sand setzt. "Die emotionale Reaktion auf den ersten Tag wäre wahrscheinlich bei einer Deutschen oder Weltmeisterschaft anders gewesen, aber es schadet nicht so eine Situation schon mal erlebt zu haben", so Philipp. Mit der Platzierung zeigt er sich zufrieden. "Natürlich ärgert mich der erste Tag ein wenig, jedoch war Nitra der erste richtige Schritt für eine interessante Wettbewerbssaison", resümiert Philipp nach dem Wettbewerb.
Du willst auch ein Jahr lang die LS8 neo fliegen?
Jedes Jahr hat ein neues Talent die Chance auf das OLC-Förderflugzeug. Dieses für Wettbewerbe bestens ausgestattete Flugzeug zu nutzen, ist ein Traum für jeden leistungsorientierten Segelflieger. Maßgeblich für die Vergabe sind neben dem Ranking "U25 Pilotenprofile“ und den Platzierungen in zentralen Wettbewerben auch die Leistungen, die der Bewerber mit seinem U25-Team erbringt - ein Top20-Platz in der U25-Liga sollte es also schon sein. Wir sind schon sehr gespannt, wer die Nachfolge von Philipp Lauer (AC Lichtenfels) antritt.
 
Hier gibt es Philipps Wettbewerbstagebuch als PDF.
 
ES
 
Die OLCneo in Clouddancers Bezügen
Blick über das Martintal und den schneebedeckten Gipfel des Malý Kriváň (im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der hohen Tatra
Im Endanflug auf Nitra (Bild von Karsten Leucker)
Hangflug am Zobor vor dem Abflug
Rückweg in Richtung Westen entlang
der niedrigen Tatra
Hauptkamm der niedrigen Tatra (in der Nähe der Skistation des Chopok)
 

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