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Saturday, 22. February 2020 OLC direct claim with two gliding IT systems stopped translate news

In 2014, the OLC signed a preUpload agreement with three hardware and software companies, under which IGC flight files can be uploaded directly to the OLC from their systems.
Meanwhile it is known that it is unfortunately no longer possible with two of these systems to upload IGC flight files directly to the OLC. The reason for this is that the operators, in violation of the terms of the respective contract of 2014, unauthorisedly stored the IGC flight files of participants on third servers or in their own cloud.
Although the OLC participant has to assume when using the OLC pre-upload function that his flight will be loaded directly onto the OLC server, as is usual in the classic OLC system, it will additionally be stored on a non-OLC system: As we cannot guarantee the participant any data protection from this moment on, we excluded this option in the agreement. This applies to the personal data contained in each IGC flight file, and most certainly to the corresponding flight profile.
In doing so, the two operators had violated one of the OLC's very distinctive basic policies, according to which the OLC guarantees each participant that his IGC flight file will never fall into the hands of a third party (only a limited number of 10 flights per day for possible flight analysis downloads is allowed).
It was more by coincidence in last autumn that the OLC learned about the violation of the contractually agreed privacy and data protection requirements.
Reactions on the side of the OLC were the natural consequence.
One operator then stopped the direct upload from his system to the OLC around Christmas time 'overnight'. Unfortunately, however, no information can be found on his website.
The other operator, however, was much more proficient. The operator realized the error, and terminated the preUpload contract with the OLC with immediate effect at the end of December and stopped the perUpload service. Unfortunately, however, on his website he initially presented the facts as if the OLC had terminated the procedure ... which is clearly wrong (in the meantime it has been agreed with the OLC that the text will be amended).
In addition to this, the second operator has reported that the flight uploading was incorrectly programmed (API). There was no barogram in the message view of the device where you could check the scoring times - this led to a large number of incorrect flight registrations and thus to complaints.
This last fact once again proves that such direct upload can be made only directly to the OLC portal, because only then all procedures run entirely correct.
The third preUpload partner 'Air Avionics', on the other hand, has been able to provide an absolutely perfect direct flight upload service throughout. Air Avionics' system iGlide (for iPhone) has fully complied with all OLC requirements right from the very beginning (from 2014!).

Thursday, 20. February 2020 OLC-Direktmeldung mit zwei Segelflug IT-Systemen gestoppt translate news

Im Jahr 2014 hat der OLC mit drei Betreibern von Hard- und Softwaresystemen jeweils einen preUpload Vertrag geschlossen, wonach IGC-Flugdateien über deren System direkt zum OLC upgeloadet werden können.
Mittlerweile bekannt ist es nun, dass es leider bei zwei Systemen nicht mehr möglich ist, die ausgelesenen Flüge direkt zum OLC zu melden. Der Grund hierfür ist, dass die Betreiber entgegen den im jeweiligen Vertrag von 2014 vereinbarten Regelungen die IGC-Flugdateien von Teilnehmern unerlaubt auf dritte Server resp. in ihrer eigenen Cloud abspeicherten.
Obwohl also der OLC-Teilnehmer bei der Benutzung der OLC-Preupload-Funktion davon ausgehen muss, dass sein Flug, wie im klassischen OLC-System gewohnt, direkt auf den OLC-Server geladen wird, wird er zusätzlich auf einem OLC-fremden System gespeichert: Da wir ab diesem Moment dem Teilnehmer keinerlei Datenschutz garantieren können, haben wir diese Option per Vertrag ausgeschlossen. Das betrifft die sowohl die in jeder IGC-Flugdatei enthaltenen personenbezogenen Daten, als vor allem auch das entsprechende Flugprofil.
Damit hatten die beiden Betreiber gegen eine der ganz markanten Grundphilosophien des OLC verstoßen, wonach der OLC jedem Teilnehmer garantiert, dass seine IGC-Flugdatei niemals in fremde Hände gelangen wird (einzig eine für eventuelle Fluganalysen täglich zum Download begrenzte Menge von 10 Flüge ist gestattet).
Eher zufällig hat nun der OLC im letzten Herbst von der Missachtung der vertraglich vereinbarten Teilnehmer-Datenschutzregelung erfahren.
Reaktionen von Seiten des OLC waren natürlich die Folge.
Ein Betreiber hat dann um die Weihnachtszeit ‘von heute auf morgen‘ den Direktupload von seinem System zum OLC eingestellt. Auf seiner website erfährt man darüber aber leider nichts.
Der andere Betreiber hingegen war erheblich souveräner. Man hat den Fehler eingesehen, kündigte Ende Dezember den preUpload-Vertrag mit dem OLC mit sofortiger Wirkung und stellte das perUpload-Verfahren ein. Leider stellt er aber auf seiner website den Sachverhalt zunächst so dar, als hätte der OLC das Verfahren beendet … was eindeutig falsch ist (mittlerweile wurde mit dem OLC vereinbart, dass der Text geändert wird).
Hinzu kommt noch bei dem zweiten Betreiber, dass die Flugmeldung fehlerhaft programmiert war (API). Es gab nämlich im Gerät in der Meldeansicht kein Barogramm, wo man die Wertungszeiten checken konnte – das führte zu einer Vielzahl von fehlerhaften Flugmeldungen und damit zu Beschwerden.
Diese letzte Tatsache ist auch einmal mehr der Beweis, dass derartige Direktmeldungen nur direkt zum OLC-Portal gehen dürfen, denn nur dann laufen alle Verfahren absolut korrekt ab.
Beim dritten preUpload-Partner ‘Air Avionics‘ hingegen läuft die Direktflugmeldung bis zum heutigen Tag absolut perfekt. ‘Air Avionics‘ hat sich mit seinem System iGlide (für iPhone) von Anfang an (also ab 2014!) korrekt an alle OLC-Vorgaben gehalten.

Wednesday, 05. February 2020 Bitterwasser Cup 2019/2020 translate news

Wenn daheim in Europa die stille Zeit anbricht und starke Aufwinde und Wolkenstraßen nur noch in unseren Erinnerungen existieren, dann beginnt die Flugsaison auf der Südhalbkugel. Segelfliegen in Namibia, was für eine Sache! Aufwinde, Basishöhen, Sichtweiten und Wolkenstraßen ein bis zwei Nummern größer und besser als an den besten Tagen in Europa!
Während man am Anfang des Fluges in der Blauthermik noch etwas angespannt und sehr konzentriert ist, realisiert man erst wirklich, was um einen herum geschieht, wenn man von dem ersten Hammerbart unter einer der ersten Wolken, die sich gebildet haben, wach gerüttelt wird. Eine Sichtweite fast bis ins Unendliche. Eine atemberaubende Landschaft. Schroffe Felsen, die an die Mondoberfläche erinnern, sandgelbe Wüsten und die endlose Steppe. Einzigartig. Und genauso endlos, wie sich die Landschaft am Boden erstreckt, erstrecken sich die Schönwettercumuli am sonst tiefblauen Himmel. Jetzt muss ich wohl im Paradies für uns Segelflieger angekommen sein.
Vom Bitterwasser Lodge & Flying Centre nach Bitterwasser eingeladen durfte ich mich zehn Tage lang mit dem neuen Ventus 3M im namibischen Luftraum austoben. Zwar ist der Januar bereits das Ende der eigentlichen Saison, wie sich aber herausstellen sollte, hatte ich es mit dem Wetter verglichen zu der bis dahin schon vergangenen und eher durchschnittlichen Saison sehr glücklich getroffen. Nach einem etwas kleineren Flug zur Eingewöhnung standen mir drei Tage mit sensationellen Bedingungen bevor. Entlang der Naukluftberge, die sich an der Grenze zwischen der Wüste Namib und der Kalahari befinden, konnte man unter einer über hunderte von Kilometern ausgeprägten Konvergenzlinie wahnsinnige Fluggeschwindigkeiten erzielen, sodass ich nach diesen drei Tagen zwei Flüge mit deutlich über 1.100 km und sogar einen mit 1.250 km in jeweils nur etwa neun Stunden absolvieren konnte. Was für eine Sache!
Die darauffolgenden Flüge fanden teilweise bei gewittrigen Wetterlagen oder fast ausschließlich im Blauen statt und fielen deshalb auch etwas kleiner aus. Sie waren aber in keiner Weise weniger beeindruckend oder interessant als die vorherigen Flugtage. Zum Ende der Saison, als auch schon die ersten Flugzeuge im Container verstaut und auf die lange Reise zurück nach Europa vorbereitet wurden, kehrten die Wolken zurück und brachten uns die größeren Flugstrecken wieder – zentral über dem Fluggebiet, sodass man vom Norden bis in den Süden oder auch in den Osten bis nach Botswana problemlos fliegen konnte. Nur der anfänglich gut beschriebene Westen schien dann keine gute Wahl mehr zu sein: Dieser war mit sehr starken Windgeschwindigkeiten bis 60 km/h, Blauthermik und oftmals im Tagesverlauf aufgrund der Trockenheit ausgebildeten Sandstürmen eher benachteiligt. Dieses Windfeld hatte aber auch sein Gutes: An seiner östlichen Grenzlinie bildete sich eine ebenfalls hervorragend nutzbare Konvergenzlinie aus, sodass mir an einem der letzten Tage noch einmal mein längster Flug von über 1.260 km gelang.
Spuren des Verschleißes würden wohl selbst bei unserer etwas jüngeren Generation bei zehn aufeinander folgenden Flugtagen mit insgesamt 70 Flugstunden auftreten, wenn man denn nicht in Bitterwasser am Boden ein Rundum-Sorglos-Paket bekommen würde: Probleme sind gelöst, bevor sie entstanden sind, jeder ist hilfsbereit und zu all dem wird man noch erstklassig kulinarisch bei hervorragender und sehr interessanter Gesellschaft versorgt. Einfach perfekt. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte!
Mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen
 
Maximilian Dorsch
 
Vor dem Start.
Blick über den Gamsberg
Richtung Süden.
Entlang der Konvergenz.
Entlang der Naukluft Mountains
mit Blick in die Namib Wüste
Vor der Gewitterlinie.
Nach der Landung mit
Sandsturm im Norden des Platzes.

 

Tuesday, 04. February 2020 Mission Königsdorfer Titelverteidigung translate news

Segelflug Theorie Fortbildung am vergangenen Sonntag - das Ziel heißt Titelverteidigung bei den Junioren und in der internationalen Alpenliga.
Im Vereinsheim nahmen letzten Sonntag über 60 Piloten des SFZ Königsdorf an einer internen Streckenflug Weiterbildungs Veranstaltung teil. Unter Anleitung der neun Trainer Andrea Abt, Benjamin Bachmaier, Johannes Beyer, Jakob Edmaier, Thomas Mattern, Klaus Peter Renner, Mathias Schunk, sowie Nikolai und Thomas Wolf erarbeitete man in drei Gruppen spezielle Themen zum Thema Streckensegelflug. Die Teilnehmer konnten vorab selber entscheiden in welchem Bereich sie sich besonders fortbilden wollen, so dass es für jeden eine individuelleFörderung gab. Neben Grundlagen der Taktik bei Alpenflügen, standen auch die speziellen Bedingungen bei Flügen im Föhn auf der Tagesordnung. Andrea Abt motivierte ältere Piloten in ihrem Vortrag anhand ihres eigenen Werdegangs, dass es nie zu spät ist mit dem Streckensegelflug und Wettbewerbssegelflug anzufangen. Bis zur ersten Bundesligarunde im April sind es zwar noch gut zwei Monate hin, aber nicht nur die Königsdorfer Junioren sind heiß drauf, dass die Flugsaison endlich wieder losgeht.
Erfolg fürs SFZ Königsdorf bei der Sportlerwahl des Jahres
Nachdem bereits bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2018 in der 24.000 Einwohner zählenden Stadt Geretsried die Königsdorfer Segelflieger in zwei von vier ausgeschriebenen zum Sieger gewählt wurden (das U25 Team bei den Jugend Mannschaften und Mathias Schunk in der Kategorie Erwachsenen Einzelwertung), ist es fast schon sensationell, dass bei der 2019er Wahl erneut beide Segelflug Vorschläge wieder unter die top fünf gewählt wurden. Auch wenn es diesmal weder für Kunstflieger Wolfgang Schieck, noch für das Senioren Ligateam zum Titel gereicht hat, hinterließ man für den Segelflug doch erneut eine gewisse Duftnote. Ein großer Erfolg für eine Randsportart wie den Segelflug, bestand die Konkurrenz doch aus Fußballern, Eishockeyler, Badminton Spielern, Schwimmern etc., etc.
 
Mathias Schunk

 

Friday, 24. January 2020 Die AS 33 fliegt: Der neue 18m-Segler startet am Huhnrain zum Erstflug / The AS 33 flies: The new 18m sailpane makes its first flight at Huhnrain translate news

Während in weiten Teilen Deutschlands das Wetter eher bewölkt und trüb war, hatte Petrus für den Erstflug der AS 33 in der Rhön ein sonniges Fenster bereit gehalten. Aber nicht nur die Sonne strahlte, auch in den Gesichtern aller Akteure konnte man die Freude über das äußerst gelungene Ereignis ablesen.
Um 11.30 Uhr Ortszeit verließ die AS 33 erstmals den festen Boden. Am Steuerknüppel Geschäftsführer Uli Kremer, der den neuen 18m-Segler gleich auf Herz und Nieren prüfte, inklusive der komfortablen Heimkehrhilfe mit elektrischem Anlasser. Drei weitere Flüge konnten anschließend noch durchgeführt werden, bevor Piloten und Zuschauer wegen der doch recht eisigen Temperaturen gerne die Einladung zu einem kleinen Imbiss in die Flugplatzhütte annahmen.
 
While in large parts of Germany the weather was cloudy and somewhat gloomy, St. Peter provided a sunny window over the Rhön for the first AS 33 flight.  But it wasn’t just the sun which shone brightly – but the faces of everyone present were equally bright with joy about the highly successful event.
At around 11:30 a.m. local time the AS 33 lifted off for the first time. Company head Uli Kremer was at the controls and he thoroughly checked everything out including the retriever motor with the electric starter. Three additional flights were possible before the pilots and spectators retired happily to the airport hut for a small meal, away from the still quite cold temperatures.
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau
 
     

 


Tuesday, 21. May 2019 U25: Runde 5 geht erneut an Lichtenfels – Oerlinghausen und Hammelburg machen weiter Druck translate news

Entschieden werden die Punkte an diesem Wochenende im Thüringer Wald. Die guten Bedingungen nutzen diverse umliegende Vereine um Speed zu machen. Lichtenfels holt sich ganz knapp diese Runde und baut den Vorsprung an der Tabellenspitze aus. Verfolgt werden sie von den Teams aus Hammelburg und Oerlinghausen. Wie angekündigt, machen auch diese beiden Vereine ordentlich Druck und klopfen schon am Treppchen der Gesamtwertung an.
Hammelburgs Ziel ist, an jedem Wochenende schnelle Flüge mit drei Piloten zu realisieren. So hat beispielsweise Eric Schneider entschieden nicht schon am Samstag auf die Deutsche Meisterschaft nach Zwickau zu fahren, sondern das bessere Wetter in der Heimat noch mitzunehmen. Im Team startet er mit Peter Wagner. Die Rhön ist schon morgens gut entwickelt, allerdings mit einer recht niedrigen Basis. Sie finden jedoch vernünftige Aufreihungen und fliegen an den Thüringer Wald heran, der an diesem Wochenende knallt. Bis nach Kronach kann im Delphinflug ordentlich Speed gemacht werden. Um auch OLC-Plus Punkte zu sammeln, entscheiden sie sich nicht zu einem Jojo am Thüringer Wald, sondern fliegen über Würzburg ein Dreieck. Anfänglich geht es gut, wird aber durch aufziehende Abschirmungen schwieriger. Der Teamflug hat sich hier bewährt, denn so war es leichter möglich, doch noch einen Bart zu finden und den Flug auch am Heimatplatz zu beenden.
Auch Christian Lampert aus Grabfeld geht auf die Rennstrecke. Bis zum Thüringer Wald quält er sich. Danach „ging es wie von selbst“, beschreibt er. Dort angekommen muss er nur noch einmal kurbeln und das mit satten 5 m/s. Kein Wunder also, dass er mit 136,12 Speedpunkten den schnellsten U25-Flug der Runde hinlegt. Grabfeld steht gut in der Gesamtwertung da, wird aber nicht ganz nach vorn kommen, da es quasi ein Einmann-Team ist. Christian bedauert das, gibt dennoch Gas.
Und Gas haben auch erneut die Oerlinghausener gegeben. Sie nutzen sowohl das fliegbare Wetterfenster nach der abziehenden Feuchtluft am Samstag, als auch den aufgrund Überentwicklungen deutlich schlechter prognostizierten Sonntag. Es lohnt sich aber manchmal Prognosen auch in Frage zu stellen und es einfach zu versuchen. „Bevor es am späten Nachmittag zunehmend dicht wurde, konnte in der teils zickigen, aber starken Warmluftthermik noch einmal richtig Gas gegeben werden“, erzählt Robin Beste. Leon Bohnenkamp findet die beste Spur und packt noch mal ordentlich Punkte oben drauf.
Rundenwertung U25: 1. AC Lichtenfels (BY) 280,57 Speed/ 50 Punkte, 2. FSG Hammelburg (BY) 279,65 Speed/ 49 Punkte, 3. FG Oerlinghausen (NW) 263,92 Speed/ 48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 5: 1. AC Lichtenfels (BY) 207 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 195 Punkte, 3. SFZ Königsdorf (BY) 192 Punkte
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: (1) Peter Wagner , (2) Robin Beste, (3) Christian Lampert
 
Teamflug der Hammelburger
Oerlinghausener in Aktion
Speedy Gonzalez der Runde 5
 

Tuesday, 21. May 2019 Der AC Braunschweig landet in der 5. Runde auf Rang neun und holt 12 wichtige Punkte translate news

Karsten Bennewitz war am Sonntag richtig schnell unterwegs.

 Im Rahmen dieser Runde konnten die Braunschweiger Segelflieger ihre guten Ergebnisse der letzten beiden Runden in der deutschlandweit 30 Segelflugvereine umfassenden 1. Bundesliga bestätigen, weil sie die reichlich vorhandene Thermik konsequent an beiden Wochenendtagen nutzten und mit insgesamt 13 Maschinen auf Punktejagd in Niedersachsen, Sachsen Anhalt und Brandenburg unterwegs waren. Der Sonntag bot entgegen der ursprünglichen Wetterprognosen tatsächlich noch eine weitere Option, richtig schnelle Geschwindigkeiten zu fliegen.
Das Bundesligatrio dieser Runde hat mit 347,22 Speedpunkten somit folgendes Aussehen:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 125,84 Speedpunkte,
Knud Dombrowsky, ASH 26, 113,54 Speedpunkte,
Joshua Arntz, Steffen Arntz, Arcus T, 107,85 Speedpunkte,
Bennewitz flog zunächst gegen den Südostwind an und wendete nördlich von Cottbus.
Dombrowsky wählte dieselbe Richtung und drehte in Jüterbog um. Sein westlicher Umkehrpunkt lag nördlich der Reiterstadt Verden.
Das Arcus-Team nahm die Kursänderung zum Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum zwischen Coswig und Wiesenburg/Mark vor.
Der aktuelle Rundensieg ging mit schnellen 379,29 Speedpunkten in das bayerische Donauwörth-Monheim. In der Tabelle führt weiterhin der LSV Gifhorn mit nunmehr 76 Punkten vor dem LSV Burgdorf mit 74 Punkten. Der Aero-Club Braunschweig reiht sich mit 62 Punkten auf Position fünf ein.

Rolf Wagner

 


Tuesday, 21. May 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Blitze von Samstag 15 UTC
Blitze von Sonntag 15 UTC
Runde 5 und wir haben schon eine ganze Reihe unterschiedlichsten Wetterlagen durch. Dieses mal war "Tiefdruck mit labiler mäßig warmer Luft" dran (hatten wir noch nicht). Eine Lage, die immer auch ein bisschen Wetter-Glückspiel ist - meteorologisch wie fliegerisch.
Samstag:
Im 12UTC Satellitenbild sind die ersten Ansätze der Labilität bereits erkennbar, für das ein schwaches Tief über Süddeutschland sorgte. Westlich des Rheins, aber vor allem über der Alb zeigen sich die ersten Cirrenschirme, während weitere Bereiche in der mäßig warmen Luftmasse noch blau sind oder sich nur die Kämme von Thüringer Wald oder Harz Cumuli zeigen. Deutlich sichtbar sind aber auch die Wolkenstraßen über dem flachen Norden, die sich im Wind gereiht bis nach Polen erstrecken. Drei Stunden später - und nun gemeinsam mit den Blitzen dargestellt - hat der Südwesten mit einer Mischung aus Gewittern und Cirren nahezu dicht gemacht und auch die westlichen Mittelgebirge sind deutlich überentwickelt. Wer hier spät dran war, hatte es sicher schwer ...
Sonntag:
Deutlich mehr vertikale Dynamik im Satellitenbild von Sonntag 12UTC: Die Wetterlage mit dem Tief hatte sich nicht wesentlich geändert, die Luftmasse war im Vergleich zum Vortag aber um einiges labiler. Bereits am frühen Nachmittags war westlich des Rheins, aber auch über dem Sauerland und dem Thüringer Wald deutlich mehr los, was die hellen, auswehenden Cirrenschirme deutlich anzeigen. Aber auch im flachen Norden hat es deutlich stärker entwickelt. Sehr prägnant zeigt sich die konvergente Struktur an der schrafen  Grenze zur durchwellenden trockenkalten Luftmasse ganz im Norden, in der es blau war.
3 Stunden später ist diese Grenze nicht mehr sichtbar, denn die labile Luft hatte sich bis an die Küsten durchgesetzt. Zahlreiche Gewitter hatten sich im Laufe des Nachmittages gebildet und selbst im Nordosten sind nun Blitze erkennbar.
Wer hat was draus gemacht?
Auch wenn die Luftmasse labil war, auch wenn man nicht den ganzen Tag fliegerisch zur Verfügung hatte, so konnten doch fast alle Vereine Punkte einfliegen! Die Bedingungen am Samstag mit ihren nur regional und zeitlich spät(er) auftretenden Überentwicklungen waren natürlich weiträumiger als am Sonntag. Allein die Anzahl der gemeldeten Flüge, aber auch die Länge der Strecke waren daher Samstag deutlich größer. Dass muss aber nicht gleichzeitig bedeuten, dass es auch der "schnellere" Tag war -, selbst in der selben Region.
Ein Beispiel dafür ist der FCC-Berlin: Bereits am Samstag mit guten 321km/h Rundenspeed dabei, legten die Piloten aus Lüsse am Sonntag nochmal nach.  MIchael Reiff war dabei schnellster mit 129km/h am Sonntag, der damit seine 108km/h vom Samstag nochmal hochschrauben konnte. Und auch Max Siegel (mit Co Stefan Piaskowski) kam nach seinem 5h-Flug am Samstag dann einen Tag später mit 126km/h in der Bundesliga an. Zusammen mit dem Flug von Jonas Florin (vom Samstag) gelang den Berlinern damit der Sprung auf Rang 3 dieser Runde, mit dem sie sich in dieser Saison bislang konstant verbessern konnten.
Die Taktik vieler Flüge war klar auf die Liga abgestimmt, es wurde die Kombination aus den bekannten Rennstrecken und den Reihungen im Wind genutzt. Die Jojos hatten jeweils einen signifikanten Gegenwindanteil. Schneller (und Schnellster) in dieser Runde war Nico Klingspohn vom LSV Gifhorn. Sein Flug - offenbar auch mit Focus auf die Liga - führte am Samstag ebenfalls unter den Reihungen entlang, sein Rückenwindanteil war jedoch signifikant. So konnte er trotz "häufigeren" Kurbelns (6x im Vergleich zu Michael Reiff, der nur 3x kreiste) mit 134km/h den schnellsten Ligaschnitt erfliegen. Für die Wilscher reichte es dann aber trotzdem nicht, noch an den Lüsseranern vorbei zu ziehen.
Nach dem Samstag führte der LSV Burgdorf die Tabelle an, dafür hatten Michael Möker, Carsten Freyer und Simon Berkhahn gesorgt, die auf den selben Spuren unterwegs waren, wie die Nachbarn aus Wilsche. Am Sonntag wurden sie dann doch noch durch die SFG Donauwörth-Monheim abgefangen. Schon am Samstag hatten Arne & Hannes Röpling 123km/h vorgelegt, wobei sie die Liga-Speed über der Schwäbischen Alb fliegen konnten, bevor sie den aufkommenden Gewittern nochmals nach Osten auswichen. Am Sonntag nutzten dann Wolfgang Köckeis und David Bauder im Team die guten Bedingungen über der Fränkischen Alb, wobei dem Kommentar vom Wolfgang nach, ihnen vielleicht auch der geringere (Gegen)Verkehr auf der Rennstrecke zu Gute kam und ihnen jeweils rund 128km/h ermöglichten. So stürmten die Donauwörther vom zwischenzeitlichen 8. Platz am Smastag an die Spitze der Runde 5. Der Vorsprung von 10km/h zur Konkurrenz aus dem Norden war am Ende dann sogar recht souverän. Die Gesamtwertung sieht mit Gifhorn und Burgdorf aber aktuell noch Vereine aus dem Norden vorne.
Und auch die Liga 2 sieht am Ende der Runde einen Club aus dem Süden an der Spitze: Der Aero-Club Ansbach kann sich nicht nur mit schnellen Flügen, sondern auch mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung dort platzieren, auch wenn die Flüge nicht im Team erfolgten. Während Jürgen Schuster seinen Flug vom heimischen Platz in einem breiten Jojo nach Osten legte (124km/h) war Karsten Leucker von Zwickau aus unterwegs. Für seine Liga-Speed (123km/h) flog er zuerst über den Thüringer Wald, um dann die Wertung nicht über dem Kamm selber, sondern auf der Westseite davor zu fliegen - eine nicht übliche, bei niedriger Basis oder kräftigen Überentwicklungen aber ein immer mal wieder probates Mittel. Interessant an seinem Flug sind dabei natürlich auch die beiden Kamm-Querungen auf dem Hin- und Rückweg. Dritter im Bunde war Georg Christian Götz, der ebenfalls von Ansbach aus in den Osten flog. Am Ende konnten sie sich damit gegen das Aero Team Klix durchsetzen. Für die war ebenfalls am Sonntag der schnellere Tag: Jürgen Dittmar erreichte mit knapp 119km/h den schnellsten Flug für die Sachsen, flankiert von Ingo Trentelj und Dennis Zettwitz, die im engen Team erste eine gute Stunde bei niedriger Basis Richtung Norden vorflogen, bevor das Wetter durchzündete und die Liga-Speed von jeweils ca. 108km/h erflogen werden konnte. Der schnellste Flug geht ebenfalls in den Nordosten - bzw. die beiden schnellsten Flüge: Kai Glatter und Thomas Melde führte der erste Schenkel ihrer über 750km zuerst bis ins Riesengebirge. Die Liga-Wertung mit rund 129km/h erfolgte dann eingebettet in einen langen Rückenwindschenkel bis ins Havelland. Die restlichen km/h für den dritten Rang lieferte Uwe Ausgustin, der sich noch länger als die Klixer bis ins gute Wetter vorkämpfen musste. Nicht ganz unerwähnt bleiben soll auch der noch bis Samstag-Abend schnellste Flug in Liga 2, den Patrick Ladewig mit 115km/ Liga-Speed von Schweinfurt aus schaffte. Über der Oberpfalz flog er dabei mit seinem Astir CS einen 112er-Realschnitt!
In der Gesamtwertung haben die Ansbacher durch ihren Rundensieg nun auch die Spitze erobert. Die Konkurrenz aus Nauheim und Boberg ist räumlich zwar deutlich entfernt, punktetechnisch aber ganz, ganz nahe dran.
Zum nächsten Wochenende ist dann aktuell eine deutliche Westlage prognostiziert - der Rückenwind wird also auch wieder eine Rolle spielen, soviel ist wohl sicher ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Monday, 20. May 2019 AC Pirna: Podestplatz in Runde 5 translate news

Erfolgreiches JS1-Duo
am Sonntag
Die Wetterprognosen machten es in dieser Runde nicht einfach zu entscheiden, ob nun Samstag oder Sonntag der bessere Tag wird. Im Nachhinein war es eindeutig der Sonntag. Am Samstag machte die der Warmlufteinfluss aus dem Böhmischen Becken die thermischen Bedingungen im Elbtal extrem schwierig. Erst ab ca. 15:30 Uhr stieg die Basis über 1000m AGL.
Viele Piloten des AC Pirna scheiterten bei diesen Bedingungen. Das Team Augustin/Weigel (jeweils auf JS1) kämpfte sich 3h Stunden lang nach Norden, um in der Gegend von Cottbus Anschluss an gute Bedingungen zu bekommen. Prompt konnten sie 3m-Bärte kurbeln, die bis auf über 2000m AMSL reichten. Am Sonntag ging dann das Team Melde/Glatter an den Start. Die prognostizierten Schauer blieben aus und die Labilität produzierte eine tolle Linie vom Riesengebirge über den Niederen Fläming bis nach Burg. Die beiden ließen es auf dieser Strecke ordentlich krachen und brachten 129 Speedpunkte in die Wertung. Mit den 73 Speedpunkten von Uwe Augustin am Samstag landete der ACP auf Rundenplatz 3. Damit hält der AC Pirna weiter Anschluss an den Aufstiegsplätzen.
 
Text und Fotos: Benny Schüch
 

Monday, 20. May 2019 Einzigartig: Der OLC 10-km-Vollkreis translate news

Was macht man, wenn man bei gar nicht so ganz schlechtem Wetter aufgrund der fehlenden internen Überlandberechtigung auf der LS 4 nicht weiter als 10km vom Flugplatz weg fliegen darf? Richtig! Man kommt auf die ein oder andere dumme Idee oder auch auf die ein oder andere lustige Idee, wie z.B., man fliegt genau am 10km Radius entlang einmal um den Flugplatz herum. Zumindest dachte sich genau dies am Sonntag Jonathan Cross vom SFZ Königsdorf und setze dies dann auch recht eindrucksvoll in die Tat um. Nach dem Windenstart dreimal gekurbelt und im Süden bis 10km vom Platz weggeflogen, dann 90 Grad nach rechts abgebogen und entlang des 10km Radius`s ging`s mit minimaler Schräglage los, noch viermal Höhe gemacht, natürlich immer schön innerhalb des 10km Kreises gekurbelt und zum Schluß ging es genau vom Beginn des Kreises wieder zurück nach hause. Keiner der ganz großen weiten Streckenflüge, aber ein definitiv einzigartiger Flug im OLC, den man so von sich aus erstmal gar nicht entdecken würde...
 
Mathias Schunk
 
Und so sieht der Flug im OLC aus.
Jonathan Cross vom
SFZ Königsdorf absolvierte mit
seinem 10km Kreis einen
wohl recht einmaligen OLC Flug.
Das Wetter rund um Königsdorf
war eigentlich zu gut, um in Platznähe
zu bleiben, aber ohne die notwendige
Überlandberechtigung musste man
kreativ sein, was man mit dem Tag macht.

 


Friday, 17. May 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 17.05.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG wird mit süd- bis südöstlicher Strömung, deutlich wärmere und hochreichend feuchte und teils labile Luft in den Westen und Südwesten Deutschlands geführt, hier etabliert sich ein erster Schwerpunkt für hochreichende Konvektion. Die Alpen liegen im Südstau, aber auch im Alpenvorland sind konvektive Umlagerungen möglich. Ein weiterer Schwerpunkt entsteht in den Gebieten nördlich der Elbe und im Bereich der Ostseeküste, diese liegen am Südwestrand eines Hochs über Skandinavien und Weißrussland. Hier wird mit bodennaher Südostströmung ebenfalls labil geschichtete Warmluft herangeführt. Die übrigen Gebiete im Raum Mitte verweilen in einer Zone mit relativen Absinkvorgängen.
Am SONNTAG ändert sich an der großräumigen Konstellation wenig. Bei bodennah flacher Druckverteilung hält die Zufuhr von feucht-labil geschichteter Warmluft an. Schwerpunkt der Konvektion zunächst auch wieder im Südwesten und Westen, Tagesgang unterstützt gesellt sich
der Norden und Osten ab Mittag dazu, somit steigt in der gesamten Republik rasch die Wahrscheinlichkeit für hochreichende Labilität.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann mäßige bis gute, in einem Streifen vom südlichen Emsland nach Brandenburg örtlich auch sehr gute Thermik erwartet werden, diese wird jedoch nach Norden sowie im Südwesten durch Überentwicklungen gestört sein.
Am SONNTAG kann sich mäßige, im Südwesten auch gute Wolkenthermik ausbilden, die jedoch im Nachmittagsverlauf durch häufige
Überentwicklungen gestört sein wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich in der Mitte und im Osten/Nordosten mäßige bis gute Cu-Thermik entwickeln. Im Westen und Südwesten werden die Thermikansätze von zunehmender Abschirmung sowie Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG im Südwesten kaum nutzbare Thermik aufgrund von Abschirmung und Überentwicklungen. Richtung Nordosten meist mäßige, lokal gute Thermik, jedoch ab dem Mittag mit zunehmendem Potential für Überentwicklungen!
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Südwesten wegen der Abschirmungen keine nutzbare Thermik. Weiter nach Osten mit zunehmenden Auflockerungen mäßige, über den Bergländern zum Teil gute Thermik. Nachmittags im Alpenraum örtliche Überentwicklungen.
Am SONNTAG im Osten mäßige bis gute Thermik, sonst wegen der zunehmenden Abschirmungen und Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik. Im Südwesten keine Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

 


Peter H. Braasch
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