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Friday, 05. June 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 05.06.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt Deutschland im Einflussbereich eines umfangreichen
Höhentroges mit Zentrum über der Nordsee. Ein Tief über Dänemark beeinflusst am Morgen noch Nord- und Ostdeutschland sowie den Alpenraum, zieht aber im Tagesverlauf größtenteils ostwärts ab. Nur südlich des Mains bleibt dessen wellende Kaltfront mit hochreichend feuchter Luft ganztags wetterbestimmend. Frontrückseitig fließt weiterhin kühle und leicht labile Meeresluft ein. Diese wird im Laufe des Abends im Nordwesten des Landes in Verbindung mit einem kleinräumigen Tief über den Niederlanden zusätzlich labilisiert. Die Südwestströmung lebt tagsüber stark auf.
Am SONNTAG verbleiben der Südosten Bayerns und die Alpen weiterhin im Bereich der wellenden Kaltfront. In den übrigen Landesteilen ist deutlich trockenere, teils noch leicht labil geschichtete Luft wetterbestimmend. Im Nordwesten kommt es weiterhin durch das mittlerweile über der Nordsee liegende Tief zu einer Anfeuchtung und Labilisierung der Luftmasse.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird gebietsweise mäßige bis gute, in Richtung NRW-südliches Niedersachsen auch durchweg gute Wolkenthermik erwartet, teilweise durch Überentwicklungen gestört. Diese kann nachmittags teils in Wolkenstraßen formiert, vor allem in Richtung Nordwesten jedoch auch abschnittsweise zerrissen sein.
Am SONNTAG wird etwa südöstlich einer Linie Fehmarn - Hamburg - Emsland überwiegend gute CU-Thermik erwartet. Diese kann vor allem in Richtung Südosten durch abschirmende SC/AC-Felder gestört sein. Nordwestlich der erwähnten Linie wird überwieder mäßige Wolkenthermik erwartet. Diese wird häufiger durch Abschirmung und einzelne Schauer/ggf. auch Gewitter gestört sein.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG im Süden verbreitet Abschirmung und Niederschläge, keine nutzbare Thermik. Im Norden allenfalls mäßige Wolkenthermik, aber  zerrissen, am Nachmittag zudem durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG mäßige, selten gute Wolkenthermik, teils durch Abschirmung gedämpft, im Norden teils zerrissen, geringe Neigung zu einzelnen Überentwicklungen. Nach Osten hin örtlich Niederschläge.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.


 

Wednesday, 03. June 2020 Nach der langen Corona-Pause startet die U25 Liga gleich mit Spitzenflügen translate news

Dabei stellt sich vor allem der Samstag, der 30.05 als ein absolut genialer Tag heraus. Die knackige Kaltluft reiht sich dank des starken Windes zu Wolkenstraßen und ermöglicht somit Liga Schnitte bis zu 140 km/h. Die Piloten aus Stadtlohn, Frederik Mensing und Lars Siepelmeyer nutzen die Chance und belegen den ersten Platz.
In Bayern und Baden-Württemberg wurden die schnellen Ligaflüge hauptsächlich auf der breitgelaufenen Schwäbischen Alb und unter einer Wolkenstraße, welche aus dem Rheintal bis über den Thüringer Wald stand, geflogen. Wie sieht es mit dem Titelverteidiger aus? Für Königsdorf verlief die erste Runde recht schwach. Das gute Alpenwetter blieb aus. Stattdessen mussten sie sich im Alpenvorland einen mittelmäßigen Schnitt erkämpfen.
In Homberg fand dieses Wochenende ein „kleiner Grand-Prix“ statt. Christian Lampert und Simon Briel fliegen am Samstag erst ihre Aufgabe und graben sich danach am Platz wieder aus, um anschließend den Liga Schnitt zu optimieren. Mit 225 Gesamtpunkten liegen sie in der ersten Runde auf dem dritten Platz.
 
Eric Schneider
 
Eric Schneider mit der OLC unter der Straße von Hammelburg bis über den Thüringer Wald.
Simon Briel und Christian Lampert während des Grand Prix.

 
Simon Briel bei der Optimierung des Liga Schnittes auf dem Rückenwindschenkel.

 


Wednesday, 03. June 2020 1. Runde: Quali-Liga startet auf Bundesliga-Niveau translate news

Das lange Warten wurde mit einer superschnellen ersten Runde belohnt. Benachteiligt waren die von Trögen und Tiefs geplagten östlichen Regionen. Es war dort zwar fliegbar, aber reichte längst nicht, um mit den westlich gelegenen Bundesländern mitzuhalten. Denn hier ging es an diesem Wochenende schnell zu. Die Messlatte für die Quali-Liga hängt nach diesem fulminanten Start hoch. Mit fast 350 Speedpunkten zieht der LSV Mönchsheide (RP) an die Spitze und hätte mit diesem Ergebnis ganz locker in der Segelflug Bundesliga vorn mitfliegen können. Aber nicht nur dieses Team. Auch die nächstplatzierten Vereine liefern Topergebnisse.
Langstrecken-Flieger treffen Bundesliga-Flieger
Eigentlich ist der LSV Mönchsheide eher auf der „Langstrecke“ unterwegs. Wobei sich eine lange Strecke und schnelles Fliegen nicht ausschließen. Wer ankommen will, muss Gas geben. In dieser ersten Runde zeigt sich, dass diese Kombi gut funktioniert. Man könnte meinen, es wäre ein Zeichen, denn genau zu diesem Auftaktrennen sind die beiden Segelflug Bundesliga-Piloten Frerk und Madleen Frommholz (LSV Rinteln) zu Besuch. Ihr Ziel: eine schnelle Ligawertung. Das Team aus Mönchsheide hingegen plant 1000 Kilometer mit fünf Wendepunkten. Kurz, sie machen einen gemeinsamen Plan und fliegen diesen gemeinsam. Auch wenn das Streckenziel nicht erreicht wurde, bleiben tolle Ligaflüge.
LSV Mönchsheide räumt ab
Mönchsheide schreibt mit 125,88 und 122,64 Speedpunkten die beiden besten Flüge der ersten Runde in der Quali-Liga. Ein Teil des Teams (Karin Wiesenthal und Markus Geisen) fliegt nach einem frühen Start mit einer Basis von 1500 Metern zügig Richtung Osten. Am Westerwald angekommen ist ordentlich zu kurbeln. Unter Wolkenstraßen kann dann ab Marburg Gas gegeben werden. Am großen blauen Loch bei Bad Wildungen angekommen, wird auf Rückenwind gedreht, Schnittgeschwindigkeit wollen sie schließlich nicht verlieren. Gemeinsam wenden die Mönchsheider und Familie Frommholz nahe der belgischen Grenze und haben einen 139 km/h-Schnitt im 2,5-stündigen Ligafenster eingeflogen.
Bernd Dolba und Matthew Scutter hingegen gehen auf einen Flächenflug rund um Frankfurt und werfen mit 122,64 Speedpunkten den zweitschnellsten Flug in die Waagschale.
Wir danken für diesen spannenden Auftakt und allen Smileyträgern.
Krimi in der Landesklasse Nordrhein-Westfalen
Auch in den Landesklassen geht es schon heiß her. Der erste Krimi startet in Nordrhein-Westfalen. Hier entscheiden teilweise Zehntel-Punkte über die Platzierungen und das auf absolut hohem Niveau. U25-Pilot Max Maslak (AC Bonn-Hangelar) zeigt auf einem Clubklasseflugzeug mit 118,06 Speedpunkten den alten Hasen was geht und trägt entscheidend zu einem dritten Rang seines Vereins bei. Ligafliegen ist nicht nur bundesweit spannend, sondern auch in den Landesklassen.
Rundenwertung Quali-Liga: 1. LSV Mönchsheide (RP) 349,95 Speed/50 Punkte, 2. DJK Landau (RP) 331,87 Speed/49 Punkte, 3. LSC Erftland (NW) 321,43 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 1: 1. LSV Mönchsheide (RP) 50 Punkte, 2. DJK Landau (RP) 49 Punkte, 3. LSC Erftland (NW) 48 Punkte

Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Markus Geisen
 
Hier geht es zum Flug von
Bernd Dolba und Matthew Scutter im OLC.
 
Teamflug mit Frerk und
Madleen Frommholz
Speed trifft Speed: Das „Rennteam“
über dem Nürburgring
 

Wednesday, 03. June 2020 Ligastart mit Rückenwind: Optimierter Segelflug aus Blaubeuren translate news

Auf das vergangene Wochenende fieberten die Erst- und Zweitligavereine des Streckensegelflugs die letzten Wochen schon gespannt hin. Viel Zeit fürs Training blieb nicht, da ja erst seit kurzem wieder geflogen werden durfte. Zumindest das Wetter sollte für dieses Pfingstwochenende passen.
Am Samstag standen bei lebhaftem Ostwind schon früh Wolkenaufreihungen am Himmel über der schwäbischen Alb. Von den drei gestarteten Ligapiloten schaffte es am Samstag lediglich Martin Söll mit einem Flug bis in den Südschwarzwald mit 97 Punkten einen ordentlichen Schnitt abzuliefern. So war es klar, der Sonntag musste für den Rundenauftakt herhalten. So standen gleich acht teils mit Wasserballast gefüllte Hochleistungssegler am Startplatz des Zweitligavereins, der FLG Blaubeuren. Zunächst gegen den Ostwind geflogen kehrten sie zwischen Harburg und Waiting im Altmühltal um. Nun mit dem Wind im Rücken konnten der Sprint beginnen. Aus dem Altmühltal über die südliche Rieskante auf die Alb gesprungen wurde diese der Südkante entlang gen Westen geflogen, dann über Geisingen in den Südschwarzwald und teils bis kurz vor den Flugplatz Hotzenwald nahe Basel. Im Einzelsprint gelang dies dem Streckenrekordhalter ab Blaubeuren, Jens Minard am Besten. Er flog seinen Discus mit 133 km/h über die Wertungszeit. Im perfekten Teamflug flogen Oliver Stockinger und Philipp Söll den Wolkenaufreihungen entlang. Dirk Ströbl flog mit seiner LS -8 neo über den Feldberg, musste jedoch bei Todtnau das Gas etwas heraus nehmen, da er hier tief gekommen war und zunächst wieder einen Aufwind finden musste um den sicheren Heimflug anzutreten.
Als am Abend die Flüge zur Wertung hoch geladen wurden staunten die Piloten der FLG nicht schlecht. Mit so einem guten Ergebnis zum Rundenauftakt hatten sie nicht gerechnet. Mit über 4 Punkten Abstand war ihnen der Rundensieg der zweiten Liga sicher. Die Flüge dazu kamen von Minard 125 P. Söll 117 und Ströbl 114. Auch die Einzelleistung kann sich sehen lassen, so war Minards Flug an diesem Tag der schnellste in ganz Europa. Auch die Piloten des FSV Laichingen waren mit ihrem Rundenauftakt und Platz 4 sehr zufrieden. In der ersten Liga gewann die Fliegergruppe Wolf Hirth aus Kirchheim. Die Blaubeurer hoffen natürlich in den kommenden verbleibenden Runden dieser verkürzten Saison den erneuten Aufstieg in die erste Liga zu schaffen. Da dieses Jahr vermutlich keine lokalen Meisterschaften stattfinden werden, haben sie zumindest genug Piloten.
 
M.Söll
 
Aus dem Cockpit von Martin Söll
vor dem Start am Samstag.
Im Schlepp zum Rundensieg.
FLG Flotte vor dem Start.
 

Tuesday, 02. June 2020 AC Braunschweig startet mit Rang 17 in die neue Segelflug-Bundesligasaison translate news

Enger Teamflug zwischen Karsten Bennewitz und Knud Dombrowsky kurz vor Osnabrück.
Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die 1. Segelflug-Bundesliga, die eine relativ junge Variante des Streckensegelflugs ist, erst am zurückliegenden Wochenende starten. Aufgrund der dramatischen Verringerung des Verkehrsaufkommens im Rahmen der Corona-Krise sah sich die Geschäfts- und Betriebsleitung des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg gezwungen, die Betriebszeiten auf 10 bis 18 Uhr Lokalzeit einzuschränken. Somit müssen die Braunschweiger Segelflieger spätestens um 17:15 Uhr hier landen, um anschließend in Ruhe die Segelflugzeuge abrüsten zu können.
Dieser Mannschaftswettbewerb für Vereine wird als dezentrale Konkurrenz auf einer Online-Plattform ausgetragen. Dabei fliegen Pilotinnen und Piloten deutschlandweit bis Ende August jeweils an den Wochenenden um Punkte. Gewertet werden die drei schnellsten Flüge eines Vereins, wobei die Berechnung der Geschwindigkeit, unabhängig von der Flugdauer, in einem geschwindigkeitsoptimierten Zeitfenster von zweieinhalb Stunden erfolgt.
Von den 700 Segelflugvereinen in Deutschland fliegen die 30 besten Teams in der 1. Segelflug-Bundesliga und dazu gehören auch die Aufwindjäger der Segelfluggruppe des Aero-Club Braunschweig, die in der Auftaktrunde mit 312,89 Speedpunkten mit Platz 17 und somit 4 Punkten im Mittelfeld landeten. Die Speedpunkte sind mit mit den geflogenen km/h vergleichbar.
Für die Braunschweiger, die an den beiden Wochenendtagen bei mäßiger bis mitunter auch guter Thermik mit insgesamt 9 Maschinen auf Punktejagd waren, sind folgende drei schnellste Piloten erfolgreich auf Strecke gewesen:
Knud Dombrowsky, Flugzeugtyp ASH 26E, 109,62 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 108,91 Speedpunkte,
Klaus-Dieter Arntz, ASH 26E, 94,36 Speedpnukte,
Dombrowsky und Bennewitz flogen im engen Team zusammen und trieben ihre Maschinen unter den prächtigen Cumuluswolken mit Rückenwind bis fast an die holländische Grenze. Ihr Umkehrpunkt lag westlich von Emsdetten.
Arntz flog vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum zunächst bis nach Lüneburg und schlug dann Westkurs ein, um anschließend Hannover großflächig zu umfliegen.
Der Rundensieg dieser Auftaktrunde ging mit schnellen 376,14 Speedpunkten nach Baden-Württemberg an die Fliegergruppe Wolf-Hirth.
 
Rolf Wagner

Thursday, 14. May 2020 “Streckenflug – leicht gemacht” translate news

Es mangelt zwar nicht an Segelfluglektüre, aber für Piloten die am gesamten gebündelten Wissen interessiert sind, ist dieses Buch sicher die erste Wahl. Der Deutsch-Australier Bernhard Eckey ist Rekordpilot und war jahrelang Cheftrainer des südaustralischen Segelflugverbandes. Schon 2011 hat er mit seiner Erstausgabe einen Bestseller gelandet, aber mit der erweiterten und aktualisierten Neuauflage hat er ein bereits herausragendes Buch weiter perfektioniert. Man merkt, dass der Autor seine Leidenschaft für den Sport und seine Flugerfahrung auf allen fünf Kontinenten einfliessen lassen hat. Es wundert darum nicht, dass sein Werk bereits in vier Sprachen erschienen ist und schon an vielen Stellen der Welt als Leitfaden für Leistungskurse dient.
Wer immer noch etwas dazulernen möchte, und wer ein hochwertiges und preis-wertes Buch mit atemberaubender Bebilderung aus allen Teilen der Welt liebt, der wird “Streckenflug – leicht gemacht” sicher nicht nur einmal lesen. Der Autor geht weit über das Allgemeinwissen hinaus, sodass “Streckenflug – leicht gemacht” nicht nur eine wahre Schatztruhe für ambitionierte Segelflieger ist, sondern auch für Anhänger anderer lautloser Flugsportarten enorm viel zu bieten hat.
Besonders beeindruckend ist die uneingeschränkte Praxisnähe mit einfachem und logischem Textaufbau sowie leicht nachvollziehbaren Begründungen. Der beispiel-lose Umfang (423 Seiten und mehr als 180 Grafiken) deutet klar darauf hin, dass kein Bereich vernachlässigt wurde. Sogar der Sportpsychologie wurde ein an-gemessen hoher Stellenwert eingeräumt.
Neben dem effizienten Nutzen von Aufwinden wird Wetter, Überlandflugstrategien, Sicherheit beim Aussenlanden, Geschwindigkeitsoptimierung, Wettbewerbs-strategien sowie Hang– und Wellenflug so leicht verdaulich und so ausführlich behandelt wie in keinem anderen Buch. Die logischen Erklärungsansätze machen es einfach, in schwierigen Situationen spontan richtig zu entscheiden.
Mit anderen Worten, diese ‘Bibel’ sollte neben dem Lesesessel jedes Segelfliegers seinen Stammplatz haben.
ISBN 978-0-9807349-5-9
 
Zu kaufen gibt es das Buch auch beim OLC-Sponsor Siebert.
 

Wednesday, 13. May 2020 Leidenschaft, Spannung und Speed – die Ligasaison startet am 30./31. Mai translate news

Das Warten hat ein Ende. Am 30. und 31.Mai startet definitiv die diesjährige Ligasaison. Auch wenn 2020 anders ist und aufgrund der Corona-Pandemie nur 13 Wochen vor uns liegen, steht Krimi pur auf dem Programm. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Entscheidungen nicht selten hauchdünn waren und teilweise erst in der letzten Runde gefallen sind. Wer erfolgreich sein will, sollte jedes fliegbare Wochenende nutzen und sei das Wetterfenster noch so klein. Also Winterstaub von den Flächen wedeln und ran an den Start. Mit nur zweieinhalb Stunden Aufwand kann jeder für wertvolle Punkte seines Teams sorgen.
Ligafliegen belebt den Verein
Das Team ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn nur gemeinsam wird es gelingen, Ziele zu erreichen oder gar an die Spitze zu fliegen. Und das hat einen weiteren positiven Effekt. Begeisterte Ligaflieger berichten, es kommt mehr Leben und Aktivität in den Verein. „Durch die Liga fliegen wir bei Wetterlagen, bei denen wir früher nie ausgeräumt hätten.“ Diese Aussage wird immer wieder angeführt. Insgesamt steigt die Auslastung der Flugzeuge und die Streckenflugaktivität nimmt zu.
Das Wetter, mögliche Flugstrecken und wer fliegt wann gemeinsam zu besprechen, erhöht nicht nur die Erfolgschancen, sondern fördert die Kommunikation und den Austausch im Verein. Gemeinsam die Echtzeit-Ergebnissen nach dem Flugtag auszuwerten ist aufregend. Wer einmal erlebt hat wie es ist, mit der Truppe die Flüge an den OLC zu melden und den Punkten entgegenzufiebern, kann das kommende Wochenende kaum erwarten. Ein Ziel vor Augen, die Leistungsgrenzen austesten und sich mit anderen messen können, das sind enorme Motoren für die Motivation.
Ligafliegen ist für Jeden
Jetzt könnte man meinen: Wer in der Bundesliga und in der 2. Bundesliga fliegt, steht fest. Entfällt das Ligafliegen also für einen großen Teil der Vereine? Irrtum. Für jeden gibt es die passende Liga.
Nach der Saison gibt es in der Bundesliga und der 2. Bundesliga sieben Absteiger und entsprechend aus den unteren Ligen Aufsteiger. Fix ist also dauerhaft gar nichts. Jeder Verein, der nicht in diesen beiden Ligen fliegt, nimmt automatisch an der Quali-Liga teil und kann dort Gas geben. Die besten sieben Teams steigen auf.
Wem diese Ziele zu hochgesteckt sind, der sollte sich auf die Landesklassen konzentrieren. In jedem Bundesland gibt es eine Wertung – und zwar ohne die Bundesliga- und 2. Bundesliga-Vereine. Und plötzlich werden Ziele für viele realistisch.
Da die Alpen fliegerisch spezielle Bedingungen ihr eigen nennen, entstand die länderübergreifende Alpen-Liga. Teilnehmen kann hier jeder Verein. Bedingung ist, dass 50 Prozent des Fluges im festgelegten Alpengebiet stattfinden. Für Fans des Bergfliegens eine sportliche und spannende Herausforderung.
Ligafliegen speziell für junge Piloten bis 25
Die Nachwuchsförderung liegt dem OLC besonders am Herzen. Hat der Verein eine aktive erste Mannschaft, ist es für viele Junioren unmöglich, dort mitzuhalten. In diesem Fall würde die Motivation der Youngsters schnell sinken. Daher gibt es seit einigen Jahren die U25 Liga und die dazugehörigen U25 Landesklassen, in denen alle Jugendlichen bis 25 Jahre teilnehmen. Eine Liga, die von Anfang an zu Begeisterung führte.
Lang ersehnt und jetzt neu: Schon ein Zweier-Team bildet eine Mannschaft.
Ligafliegen hat einfache Regeln
Die Regeln sind einfach und für alle Ligen in den Grundzügen identisch. Werden die Flüge im OLC gemeldet, nimmt man automatisch teil. Jeder Verein fliegt entweder in der Bundesliga, der 2. Bundesliga oder der Quali-Liga. Parallel erfolgt eine Wertung in der World League (Nordhalbkugel) und für alle Nicht-Bundesliga-Vereine in den Landesklassen. Darüber hinaus kann jeder Verein eine U25-Mannschaft stellen.
Unterschiedlich sind die zugelassenen Fluggebiete. So zählen weltweite Flüge nicht in den deutschen Ligen. Für die länderübergreifende Alpenliga werden Flüge im definierten Alpengebiet gerechnet. Der Verein muss dabei kein Alpenanrainer sein.
Die drei schnellsten Piloten eines Vereins (Ausnahme U25: zwei) jedes Wochenendes werden gewertet. Es wird jeweils das beste zweieinhalbstündige Zeitfenster „herausgeschnitten“. Wie in der Formel-1-Wertung bekommt der Siegerverein unabhängig von den Bedingungen immer gleich viele Punkte. Auf den folgenden Plätzen wird jeweils ein Punkt abgezogen. Mindestens einen Trostpunkt erhält jedes teilnehmende Team. Eine oder gar mehrere Nullrunden können am Ende bitter werden, denn die Ergebnisse addieren sich über die Runden.
Ligafliegen mit einem Lächeln starten
Also auf keinen Fall die erste Runde verpassen. Jeder Punkt zählt. Und ein Lächeln neben dem Namen ziert diesen besonders und zählt für den Erhalt des Segelflugsports. Mit jedem Smiley für nur 12 Euro im Jahr wird unter anderem das Ligafliegen und die Jugendförderung unterstützt.
 
 

Saturday, 02. May 2020 OLC-Reaktion zu Covid 19 für Deutschland: Unterbrechung der Gesamtwertungen OLC-Plus & Speed-OLC translate news

Die Gesamtwertungen für DEUTSCHLAND des OLC-Jahres 2020 für den OLC-Plus Champion, für die Junior Challenge und für den Speed-OLC Champion sowie den Young Eagle Speed Cup werden ab dem 17.03.2020 unterbrochen. Über eine Fortführung der Wertungen, wenn sich Bedingungen wieder normalisiert haben, wird im OLC-Magazin rechtzeitig informiert.
Das OLC-Portal selbst ist weiterhin uneingeschränkt aktiv (für Deutschland betrifft das in erster Linie die jeweiligen Tageswertungen).
Der OLC wünscht allen Teilnehmern eine baldige Rückkehr zu den gewohnten Verhältnissen.

Wednesday, 29. April 2020 Appell Nr. 2 der LSG Bayreuth an die Verbände: Setzen Sie sich endlich energisch und nötigenfalls auch konfliktbereit für die Ermöglichung unseres Sports in diesen Zeiten ein!! translate news

Sehr geehrte LVB-Geschäftsführung,

zunächst möchte ich erwähnen, dass ich mit Eurer Arbeit in den letzten Jahren durchaus nicht unzufrieden war und mir durchaus bewusst ist, dass Verbandsarbeit in einem Spannungsfeld zwischen den Erwartungen der Mitglieder und guten Kontakten zu den politischen Entscheidungsträgern steht.

Dennoch kann ich die aktuelle Verbandspolitik in Bezug auf die Corona-Maßnahmen nicht mehr nachvollziehen. Aufgrund wichtiger Geschäftsreisen habe ich in den letzten Wochen mit der Motormaschine 6 Bundesländer durchflogen und kann feststellen, dass überall um ein Vielfaches mehr Luftsport betrieben wird als in Bayern. Auch im benachbarten Tschechien wird über die ganze Zeit der Maßnahmen praktisch uneingeschränkt Luftsport betrieben, weil eine Verordnung des tschechischen Gesundheitsministeriums ausdrücklich die Sportarten - darunter Sportfliegerei - benennt, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie unter Einhaltung der gebotenen Abstandsmaßnahmen betrieben werden können.

Anstatt freiwillig jede Art von Luftsport zu unterbinden, wäre es vielmehr wünschenswert, dass sich der Verband dafür einsetzt, in Bayern endlich, wie in vielen Nachbarländer, Regelungen zu finden, die eine Ausübung unseres Sports unter Beachtung der gebotenen Abstandsregeln ermöglicht.

Ich bin selbst Rechtsanwalt und vertrete beruflich die Interessen von Unternehmen und Einzelpersonen. Es ist in einer rechtsstaatlichen Demokratie überhaupt nichts verwerfliches, die spezifischen eigenen Interessen gegenüber der Politik und anderen Interessengruppen zu vertreten. Im Gegenteil: der LVB existiert zu keinem anderen Zweck als zur Vertretung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder. Deshalb rufe ich Euch auf: Vertretet endlich energisch unsere Interessen gegenüber den Maßnahmen der bayerischen Politik!

Es nützt niemand anderem, wenn wir auf das Fliegen sogar unter der Prämisse der Einhaltung strengster Abstandsregeln verzichten. Das Argument aus dem Rundschreiben des DAeC, man könne es der Bevölkerung nicht zumuten, ein Flugzeug am Himmel fliegen zu sehen, zeugt aus meiner Sicht von einem grundfalschen Verständnis unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung. Freiheitseinschränkungen müssen nämlich in Deutschland immer verhältnismäßig sein. Auf dem Kinderspielplatz und im Kindergarten übertragen sich Viren nun einmal. Dies rechtfertigt die strengen Verbote auf dem Kinderspielplatz und im Kindergarten. In der Luft und am Flugplatz sind die Verbote dagegen nicht verhältnismäßig, da hier die Schutzregeln sehr gut eingehalten werden können und sich der Virus dadurch praktisch nicht übertragen kann.

Bitte ermöglichen Sie uns zumindest einen Flugbetrieb unter Auflagen! Die aktuell geltenden Verordnungen der bayerischen Regierung ermöglichen in Bezug auf unseren Sport bereits eine viel liberalere Auslegung als sie derzeit praktiziert wird. Bitte wirken Sie darauf hin, dass die Vereine so wenig wie möglich weitere finanzielle Schäden erleiden! Ermöglichen Sie es den Piloten, in Übung zu bleiben und somit die wichtigste Voraussetzung für Flugsicherheit zu erhalten! Bitte nehmen Sie keine Rücksicht auf andere Sportverbände auf Grundlage einer falsch verstandenen Solidarität mit anderen Sportarten, die leider unter Einhaltung der gebotenen Abstandsmaßnahmen nicht ausgeübt werden können.

Auch im Namen zahlreicher weiterer Mitglieder der LSG Bayreuth fordere ich Sie auf: Bitte erfüllen Sie Ihre Aufgabe und setzen Sie sich endlich energisch und nötigenfalls auch konfliktbereit für die Ermöglichung unseres Sports in diesen Zeiten ein!
 
Mit freundlichen Grüßen,

Sven Höbel
Mitglied und Fluglehrer bei der Luftsportgemeinschaft Bayreuth e.V.

Tuesday, 28. April 2020 Appell der LSG Bayreuth an die Verbände: Mehr Engagement bitte für Erleichterungen im Luftsport! translate news

Mit einem eindringlichen Aufruf wendet sich am 24.4.2020 Johannes Bühler, der 1. Vorsitzende der Luftsportgemeinschaft Bayreuth, in einem Brief an LVB-Geschäftsführer Herwart Meyer. Der Vorwurf: "Jetzt verstecken sich alle hinter einem BLSV, DOSB etc. und ,,erwarten" Erleichterungen zum 04.05."

Der Brief im Wortlaut

Betreff: Beschränkungern im Luftsport

Sehr geehrter Herr Meyer,

ich wende mich heute persönlich an Sie, weil ich die Vorgänge um die Nichtöffnung von zu-
mindest Teilen des Luftsport für kontraproduktiv hinsichtlich des lnfektionsschutzgesetzes
halte, um nicht zu sagen, für gefährlich.

lch hatte schon Anfang April sowohl Herrn MP Dr. Söder, als auch Herrn Klett Schreiben
geschickt, in welchen ich dargelegt hatte, dass das Fliegen in Teilbereichen sehr wohl mit
den Restriktionen des lnfektionsschutzgesetzes zu vereinbaren sei und man dies bitte bei
den zum 19.04. anstehenden Exit Diskussionen berücksichtigen möge. Wie allseits bekannt,
hat sich in Bayern nichts geändert.

Leider hat der DAeC zwischenzeitlich eine Neiddiskussion vom Zaun gebrochen und auch
der LVB mit seinem Schreiben an den MP Dr. Söder vom '18.04. viel, viel zu spät reagiert.

Jetzt verstecken sich alle hinter einem BLSV, DOSB etc. und ,,erwarten" Erleichterungen
zum 04.05.

Wir, die Mitglieder des DAeC und LVBs, erwarten aber keine Gleichstellung aus politischen
Erwägungen mit anderen Sportlern, wir erwarten, dass unsere Dachverbände unsere lnte-
ressen vertreten und die Politik in Richtung einer Öffnung unserer Fliegerei hinbewegen.

Der vollständige Brief findet sich hier.

Monday, 27. April 2020 Die aktuelle Situation zur Wiederaufnahme des Segelfluges in den vier größten Bundesländern translate news

Baden-Württemberg:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: Baden-Württembergischer Luftfahrt-Verband
https://www.bwlv.de/verband-service/aktuellesnews/alle-news.html
Bayern:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: Luftsport-Verband Bayern
https://www.lvbayern.de/mitgliederservice/service-allgemein/news/
Niedersachsen:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn (Start der Lockerung).
Quelle: Luftsport-Verband Niedersachsen
https://www.lsvni.de/index.php/verbands-infos/corona-aktuell
Nordrhein-Westfalen:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: AEROCLUB NRW
https://www.aeroclub-nrw.de/aktuelles/

Der Stand der Informationen ist Montag 27.04. um 20:00 Uhr

HPH
Peter H. Braasch
Bürklin
Siebert
Jonker Sailplanes
M+D Flugzeugbau
binder
LANGE Aviation GmbH
DG Flugzeugbau
Segelflugschule Wasserkuppe
Deutscher Wetterdienst
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Fliegerstrom
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Bitterwasser
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FLARM
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