OLC-Magazine... powered by Bürklin


Tribute to Barron Hilton Thursday, 24. June 2021 translate news

To win the Barron Hilton Cup once, who didn't want that! The price was in great demand. And even today, the BHC (1991 to 2009) is surrounded by an awesome murmur, it has gone down in the history of the competition in legendary fashion. Barron, the hotel magnate, has invited the winners and gliding world champions to the Winners Camp at his Flying M ranch in Nevada year after year. For the invited pilots a great week of common activities and flying under heavenly circumstances was on the program.

Two sponsors of gliding: Barron Hilton and Reiner Rose at the last Winners Camp 2009 on the Flying-M-Ranch.

The Barron Hilton Cup now lives on as a challenge at the OLC, keeping the idea of ​​Barron Hilton and his gliding friend Hannes Linke alive: What is needed is the largest declared FAI triangle.

It is an homage by the OLC to Barron Hilton and Hannes Linke – and at the same time the OLC is ignoring his philosophy of free flights. In the OLC, performance evaluation of a flight should not be a bet on the weather forecast, like it is if you declare a task before take off. After all, the success of a declared task depends crucially on whether the forecast for the flight area is correct. If you strive for the daily maximum, you have to declare your turn points correctly early in the morning. If the forcast goes wrong you can’t fly the task and your flight does not count even it is a big one.

Hannes Linke was a close friend of Barron Hilton den Cup and commited himself for the Challenge.

And yet it is exciting to see what is possible with meticulous preparation and good pilot performance. Many pilots also use the declaration of their flights to prepare for central competitions, and here too it is not uncommon to come to terms with weather forecasts that are not suitable in the end.

In the OLC, it is not so tragic if the declared task cannot be completed as planned for the BHC, it is definitely included in the OLC Plus rating. And then it can even end up in first place for the day.

So: Write the daily plan as an FAI triangle in the logger and in the evening see whether it was enough for the 1st place on the day in the Barron Hilton Challenge. It's now easier with simplified documentation requirements. But watch out: Loggers that are recognized by the IGC for the documentation of all flights must be used. The start and end points must not be more than 1000 meters in height apart and the triangles must comply with the 28 percent rule up to 500 kilometers in size, and the 45/25 percent rule of the IGC beyond. The rules for circumnavigating the turning points are now clearer, now the 90-degree sector with a keyhole applies. All flights are scored with an index in one "class".

Gerhard Marzinzik


Hommage für Barron Hilton Thursday, 24. June 2021 translate news

Einmal den Barron Hilton Cup gewinnen, wer hat das nicht gewollt! Der Preis war heiß begehrt. Und noch heute umgibt den BHC (1991 bis 2009) ein ehrfürchtiges Raunen, er ist einfach legendär in die Wettbewerbsgeschichte eingegangen. Barron, der Hotelmagnat, hat die Sieger und Segelflug-Weltmeister Jahr für Jahr zum Winners Camp auf seine Flying-M-Ranch in Nevada eingeladen. Für die Eingeladenen stand eine tolle Woche gemeinsamer Unternehmungen und Fliegen unter paradiesischen Umständen auf dem Programm.

Zwei Förderer des Segelflug: Barron Hilton und Reiner Rose beim letzten Winners Camp 2009 auf der Flying-M-Ranch.

Im OLC lebt der Barron Hilton Cup nun als Challenge fort und hält damit die Idee von Barron Hilton und seines Segelflugfreundes Hannes Linke lebendig: Gefragt ist das größte angemeldete FAI-Dreieck.

Es ist eine Hommage des OLC für Barron Hilton und Hannes Linke. Der OLC schert mit der Barron Hilton Challenge zugleich aus seiner Philosophie der freien Flüge aus. Im OLC soll mit Fluganmeldungen ja gerade nicht eine Wette aufs Wetter oder besser die Wettervorhersage in die Leistungsbewertung eines Fluges eingehen. Schließlich hängt das Gelingen eines angemeldeten Fluges entscheidend davon ab, ob die Vorhersage für das Fluggebiet zutrifft. Wer das Tagesmaximum anstrebt, muss bei einer Anmeldung seine Wenden früh morgens richtig setzen. Hockt er dabei einem Irrtum der Vorhersage auf und überreizt, zählt auch ein noch so großer Flug nicht.

Hannes Linke managte als enger Freund von Barron Hilton den Cup und fädelte die Challenge ein.

Und trotzdem ist es spannend zu sehen, was mit akribischer Vorbereitung und guter Pilotenleistung möglich ist. Viele Piloten nutzen die Anmeldung ihrer Flüge denn auch, um sich auf zentrale Wettbewerbe vorzubereiten, auch da gilt es ja nicht selten, mit am Ende nicht passenden Wettervorhersagen klarzukommen.

Im OLC ist es auch nicht ganz so tragisch, wenn der angemeldete Flug nicht wie geplant für die BHC absolviert werden kann, in die OLC-Plus-Wertung geht er auf jeden Fall ein. Und da kann er dann sogar auf Tagesplatz 1 landen.

Also: Den Tagesplan als FAI-Dreieck in den Logger schreiben und am Abend sehen, ob es für den 1. Tagesplatz in der Barron Hilton Challenge gereicht hat. Jetzt geht es leichter mit vereinfachten Dokumentationsanforderungen. Aber aufgepasst: Es müssen Logger genutzt werden, die von der IGC für die Dokumentation aller Flüge anerkannt sind. Anfangs- und Endpunkt dürfen nicht mehr als 1000 Höhenmeter auseinanderliegen und die Dreiecke müssen bis 500 Kilometer Größe der 28-Prozent-Regel, darüber hinaus der 45/25-Prozentregel der IGC entsprechen. Die Regeln der Wendepunktumrundung sind nun übersichtlicher, jetzt gilt der 90-Grad-Sektor mit Schlüsselloch. Gewertet wird mit Index in einer „Klasse“.

Gerhard Marzinzik


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 6. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 19./20.6.21 Monday, 21. June 2021 translate news

Irgendwie ist die Atmosphäre auch nichts anderes als ein Schnellkochtopf. Heizt man zu viel und hält das Ventil zu, fliegt einem dann irgendwann der Deckel um die Ohren ...
Die Vorwoche hatte die Aufgabe des Deckels ein Hoch über Osteuropa übernommen, während die Sonne immer mehr Energie in das System gepumpt hat und der Boden als Heizplatte fungierte. Dabei hatte sich der Deckel nach und nach begonnen, anzuheben, wie viele Flüge gerade aus der zweiten Wochenhälfte zeigen, wo man in den Barogrammen die Tag für Tag ansteigenden Basiswerte beobachten konnte.
Samstag: Auch der Samstag stand noch voll im Zeichen der inzwischen sehr heissen und zunehmend labilen Luftmasse, die vor allem noch im Osten und Süden lag. In den Westen/Nordwesten war in der Nacht tatsächlich etwas "Kaltluft" eingeflossen, wie man sie eigentlich korrekterweise nennen müsste, auch wenn sie eigentlich eine "nur ein bisschen weniger heisse Luft" war. Die war etwas stabiler, während die richtig heisse Luft vor allem im Osten und Südosten mehr und mehr begann überzukochen - gut zu sehen auf der visuellen Aufnahme in Kombination mit den Blitzen von 15 UTC (17 MESZ).
Über West-Frankreich hatte sich zu der Zeit bereits eine Gewitterlinie gebildet, die dann in der Nacht zum Sonntag als "konvektiver Cluster" u.a. dem Westen teils schwere Unwetter brachte.
Die Flugspuren zeigen, dass nicht viele die Herausforderungen der Luftmasse angenommen haben -, aber sie liegen auch weit verteilt, wobei die Linien über der Alb und zwischen Fichtelgebirge und Bayerischem Wald etwas herausragen.

Meteosat 8: Der Samstag


Blitze 15 Uhr UTC


Sonntag: Die Reste des Clusters der Nacht zogen am Sonntag dann in Richtung Ostsee ab. Zurück blieb eine häufig dampfige, weiterhin sehr warme Luftmasse. Im Einfluss eines kleinen Tiefs über BeNeLux hatte die Südwestströmung vorübergehend etwas zugenommen. Während vor allem über dem Süden teils dichte Cirrenschirme (Reste eines weiteren Clusters über dem Golf von Genua) zogen, konnten sich vom Westen bis in den Norden ein durchaus positives Himmelsbild entwickeln. Die Niederschläge der Nacht hatten aber zur Folge, dass die Bedingungen nicht unbedingt mit der Optik mithalten konnten.
Zumindest einige Flugspuren im Nordwesten zeigen, dass die Reihungen im Wind genutzt werden konnten - oder man nutzte quer zum Wind die Hänge.

Meteosat 8: Der Sonntag


Blitze 15 Uhr UTC

Wer hat was draus gemacht?
Die Verteilung am Samstag zeigt, dass in vielen Regionen geflogen und gepunktet werden konnte. Und blickt man auf die Flüge vom Sonntag, zeigt sich ebenso, dass die Runde bereits mit dem Zwischenstand vom Samstag-Abend weitgehend entschieden war. Immerhin konnten in der Segelflug-Bundesliga 29 Teams und in der 2. Segelflug-Bundesliga 27 Teams Flüge in die Wertung bringen.
Die schnellsten Flüge fanden erwartungsgemäß im Südosten statt. Für einen hohen Schnitt gehörte hier aber dann doch mehr dazu, als über den Kämmen unter den gereihten Cumuli mit hoher Basis entlang zu knallen. Bereits gegen 12 Uhr hatten sich über dem südlichen Bayerischen Wald Cumuli entwickelt, um nur wenig später bereits abzuschauern. Am späteren Nachmittag war dann im Gegenzug der nördliche Bereich bis auf das westliche Erzgebirge mit den Gewittern dran.
So musste also auch das Timing passen. Die Möglichkeiten, zu Beginn nach Süden zu fliegen und anschließend die Speed nach Norden zu machen, zeigen die beiden schnellsten Flüge des Speed-OLC von Marc Fuchs & Ludwig Mehler sowie Max Schiedeck. Von Erbendorf beziehungsweise Schwandorf aus erreichten sie 140,9/138,7km/h. In Speed-Punkten umgerechnet waren dies die beiden Flüge dieser Runde mit mehr als 120 Punkten. Trotz hoher Basis von bis zu 2400m (es ging aber offenbar noch deutlich höher) kamen sie dabei auf einen Kurbelanteil von gut 16%, wobei die mittlere realisierte Steiggeschwindigkeit von rund 2,2m/s trotzdem ein schnelles Vorankommen ermöglichte. Sie führten ihre Teams damit auf Rundenplatz 1 und 2. Für den Rundensieger SFG Steinwald waren noch Michael Buck (114 Punkte) und Reinhold Thoma (108 Punkte) schnell unterwegs. In der Summe erreichten die Oberpfälzer 350 Punkte und lagen damit klar vor dem FLC Schwandorf (339 Punkte), für die neben Max auch noch Hans Buhlmann und Christoph Klenk für die Punkte sorgten. Dritter wurde der FSV Eisenhüttenstadt (329 Punkte), die von dort aus die guten und ebenfalls hohen, Entwicklungen in Richtung Oberlausitz ausnutzen konnten, bevor auch hier am späteren Nachmittag ausblasende Cirrenschirme den Tag beendeten.
Signifikante Änderungen an der Rundenwertung der Segelflug-Bundesliga gab es am Sonntag nicht mehr, zumindest der amtierende Meister aus Rinteln konnte im Hangwind noch einen Platz gut machen und landete hinter dem FSC Odenwald Walldürn auf Platz 5.
Auch in 2. Segelflug-Bundesliga wurden die höchsten Schnitte über den Kämmen im Südosten geflogen, wobei am Schnellsten ein Hannoveraner Team war. Vom Feuerstein aus nutzen Andreas Werscheck & Matthias Reich die guten Bedingungen für einen Schnitt von 131,9km/h (119,4 Punkte) aus. Allerdings war dies die einzige Meldung für die Niedersachsen und so führte Philipp Pollinger (117,4 Punkte) den AC Weiden an die Spitze dieser Runde. Neben Bernd Morawitz zeigt Julius Werner mit einer LS4, dass man auch mit weniger Kreisen schnell vorwärts kommen konnte, denn sein Kurbelanteil lag am Ende bei lediglich 7%. Der AC Weiden (340 Punkte) entschied die Runde damit klar für sich, gefolgt vom AC Pirna. Die in dieser Saison sehr konstant fliegenden Sachsen nutzten anfänglich die Entwicklungen über dem Erzgebirge. Den dort aufkommenden Überentwicklungen entgehend, flogen sie anschließend in die mit fast 2500m Basis noch sehr gut entwickelte Lausitz. Kai Glatter, Uwe Augustin und Franco Fritzsch summieren ihre Punkte auf 306,9, dahinter folgt auf Platz 3 die LSG Hersbruck (292 Punkte). Dass auch die Alpen eine gute Möglichkeit waren, der Hitze zu entfliehen, zeigten die Flüge des AFZ Unterwössen (258 Punkte), die in der Rundenabrechnung knapp vor der SFV Mannheim (252 Punkte) landen.
In der Gesamtwertung der Segelflug-Bundesliga führt weiter der FSC Odenwald Walldürn (92 Punkte), die ihren Vorsprung auf den LSV Rinteln (86) um einem Punkt vergrößern können. Das SFZ Königsdorf (75) verdrängt als Dritter die SFG Donauwörth-Monheim (65) auf Platz 4.
In der 2. Segelflug-Bundesliga bleibt es bei dem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Pirna (89 Punkte) und dem SFV-Mannheim. Noch punktgleich in der Vorwoche kann Pirna nun einen knappen Vorsprung erfliegen und hat nun die alleinige Spitzenposition inne. Der Abstand zum Dritten SSV Ludwigshafen/Rhein beträgt bereits 25 Punkte.
Die kommende Woche ist von einer Wetterumstellung geprägt und in der zweiten Wochenhälfte schwenkt endlich der Trog durch. Es bleibt aber sehr schwachwindig. Ob, wann und wie sauber die Warmluft und Feuchte ausgeräumt werden, ist daher noch ziemlich offen. Zumindest sehen die ersten Prognosen - bei aller Unsicherheit - zur kommenden Runde wieder verbreitet fliegbares Wetter, aber auch einen neuen Trog als potentiellen Spielverderber. Für Spannung ist also auch beim Wetter weiter gesorgt.

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag







 


DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 18. June 2021 translate news

herausgegeben am 18.06.2021 um 14.00 Uhr GZ
SAMSTAG: Ein Tief über der Nordsee und Dänemark zieht Richtung Südschweden. Damit dreht die Strömung auf Südwest und die in den letzten Tagen eingeflossene feuchtlabile Warmluft überquert das Vorhersagegebiet ostwärts und beeinflusst am Abend noch weite Teile der Alpen sowie den Osten Deutschlands. Rückseitig hat ein Hoch über der Nordsee die Luft verbreitet abgetrocknet und stabilisiert. Ein weiteres Tief verlagert seinen Schwerpunkt im Tagesverkauf vom Süden Frankreich nordwärts und bringt am späteren Nachmittag und Abend einen weiteren Schwall hochreichen labiler und feuchter Luft in den Westen und Südwesten Deutschlands.
Diese überdeckt bis SONNTAGmorgen wieder weite Teile im Westen Deutschlands von Schleswig-Holstein bis nach Baden-Württemberg. Im Osten und Südosten startet der Tag mit trockener Luft und sich abschwächendem Zwischenhocheinfluss. Im Tagesverlauf formiert sich über dem Westen eine Konvergenz in der hochreichend feuchten und
labil geschichteten Warmluft. Diese kommt in den späten Abendstunden
bis in die Mitte Deutschlands und den zentralen Alpenbereich voran
und bleibt in der Nacht aktiv. Der äußerste Nordosten verbleibt in eher trockener, stabiler, aber heiße Luft und wird weitestgehend von
konvektiven Wettererscheinungen verschont.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird sich im Osten und Süden gute, im Nordwesten mäßige Thermik ausbilden. Die CU-Basen stiegen im Osten auf 1800-2200 m, im Südwesten auf 1500-1800 m und im Nordwesten auf 800-1200 m. Im Osten stören im Tagesverlauf zeitweise Überentwicklungen.
Am SONNTAG ist in der Westhälfte nur zeitweise mäßige Thermik zu erwarten, häufig stören abschirmende Wolkenfelder und zeitweise Überentwicklungen. Im Osten ist überwiegend gute Thermik zu erwarten, die am Nachmittag von Westen her zeitweise durch Überentwicklungen gestört wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG oft nur mäßige, örtlich gute Wolkenthermik. Vor allem im Osten und im Bergland durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG im Osten mäßige bis gute Wolkenthermik, teils durch abschirmende Wolkenfelder gestört, nach Westen zu meist bereits vormittags durch Überentwicklungen gestört nach Osten ausbreitend.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Thermik. Gebietsweise durch abschirmende Bewölkung und Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG gute Thermik, nach Westen hin durch abschirmende Bewölkung gestört. Im gesamten Gebiet durch starke Überentwicklungen gestört, Gefahr einer Gewitterlinie!
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

 







 


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 5. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 12./13.6.21 Monday, 14. June 2021 translate news

Samstag: Am Samstag zog eine Kaltfront von der Nordsee kommend nach Süden, zum frühen Nachmittag liegt diese auf dem Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ) grob von der Eifel bis an die Havel, zum frühen Abend hatte sie es dann bis in die Pfalz und die Lausitz geschafft. Rückseitig erkennt man in der kühlen Luftmasse die sich im Nordwestwind reihenden Cumuli, ein Effekt, der sich im weiteren Verlauf noch stärker ausprägen sollt. Im Gegensatz dazu zogen in der warmen Luftmasse im Süden teilweise Cirren auf, im Alpenvorland in der zunehemden Labilisierung darüber hinaus auch Überentwicklungen.
Beide Luftmasse und die Front wurden durch einen ausgeprägten Hochkeil überlagert, weshalb die Front vor allem im westlichen Bereich weitgehend wetterunwirksam durchzog. Der Hochdruckeinfluss machte sich am stärksten natürlich im Südwesten und Nordwesten bemerkbar, wo er jeweils die Luftmasse noch beziehungsweise bereits wieder stabilisierte. Das zeigen dann auch die Flugspuren, die gut mit den offenen Bereichen und dem vorherrschenden Hochdruck zur Deckung gebracht werden können.

Meteosat 8: Der Samstag

Sonntag: Eine deutlich andere Situation zeigt das Satellitenbild vom Sonntag - oder besser gesagt, die "Weiter-"Entwicklung des Samstags, also den zunehmenden Einfluss des Hochdruckgebietes. Mit seinem Zentrum über der Nordsee liegend bildete das eine markante Inversion aus, die einen deutlichen Deckel auf die sich erwärmende Luftmasse legte und gleiches mit den thermisch nutzbaren Arbeitshöhen machte. Auf der Nordosteseite des Hoch liegend floss noch Feuchte in die Regionen östlich von Weser/Werra/Saale, die sich - auch das ist im Bild gut erkennbar - lange am Erzgebirge stauten. Gespeist aus warmer Luft, die im Einfluss des Hochs bis über Nord- und Ostsee geflossen war, trockenete die Feuchte dann von den Küsten und von Westen her ab. Im Westen und Süden war bereits von Beginn an oder ab der Mittagszeit "blau" die voherrschende Farbe. Zumindest konnten die Kämme ganz im Südwesten und Südosten Quellungen produzieren.
Wetterraum und Flugspuren sind im Vergleich zum Vortag deutlich weiter gefächert. Am auffällgsten ist sicher die langgestreckte Linie, die sich an der Grenze zur feuchteren Luft im Nordosten, vom Weserbergland über den Thüringer Wald bis in den Bayerischen Wald erstreckt.

Meteosat 8: Der Sonntag

 

Wer hat was draus gemacht?
Vor allem der Samstag war durch die sich vor der Front verschlechternden und von Nordwesten hinter der Front bessernden Bedingungen eine Frage es Timings. natürlich aber auch eine Wahl des Flugweges bzw. des Zugriffs auf die guten Wetterräume.
Am Samstag galt eher noch die Devise "ins Hoch hinein", um z.B. im Süden den Überentwicklungen und den aufziehenden Abschirmungen zu entgehen oder um z.B. im Nordwesten von der beginnenden Stabilisierung zu profitieren. Anders herum war es dann am Sonntag, denn hier war eher "weg vom Hoch" angesagt, um der Absinkinversion noch halbwegs zu entgehen - und das unter Ausnutzung der bekannt aktivsten Linien.
Dass bereits der Samstag sowohl für weite als auch schnelle Flüge gut war, zeigen gleich eine Reihe von Flügen aus dem Südwesten. Am weitesten flog dabei Michael Schlaich, der aus dem Südschwarzwald heraus den Sprung ans Jura nahm und bis kurz vor Genf flog. In seine am Ende über 900km streute er auch den Liga-Flug ein: Mit Einstieg ins Jura beginnend ging es Richtung Südwesten bis zur 1. Wende und dann fast auf dem selben Weg zurück. Seine knapp 134km/h (114,89 Speed-Punkte) waren aber nicht der schnellste/punkthöchste Flug am Jura. Matthias Sturm war fast auf dem selben Hinweg unterwegs wie Michael, allerdings etwas später. Er konnte die (offenbar) etwas besseren Bedingungen schon auf dem ersten, längeren Schenkel in mehr Speed umsetzen (131km/h ggü. 126km/h). Ligaoptimiert folgten die 3 restlichen Schenkel dann (fast) im Geradeausflug als Jojo, jeweils mit Ausblick auf den Genfer See, mal nach rechts, mal nach links. Am Ende erreicht Matthias den schnellsten Liga-Schnitt des Wochenendes über beide Bundesligen hinweg (140,7km/h, 123,16 Punkte). Der LSV Schwarzwald hatte damit bereits am Samstag Abend mit knapp 340 Punkten vorgelegt. Dass an dem Tag auch über dem (flachen) Rheintal schnelle Flüge möglich waren, zeigten sowohl die SFG Giulini/Ludwigshafen als auch der SFV Mannheim, die noch vor Ankunft der Front jeweils über 300 Punkte erfliegen konnten. Für die Teams der Schwesterstädte bedeutete dies zwischenzeitlich Rang 2 in der Segelflug-Bundesliga bzw. die Führung in der 2. Segelflug-Bundesliga. Und auch von der Frontrückseite wurden die ersten schnellen Flüge gemeldet, allen voran von den Rintelnern Reinhard Schramme&Ralf Bödecker (122km/h, 111 Punkte).
Der Sonntag sollte aber nochmal Bewegung in die Ranglisten bringen. Auch diese Tag war (ebenfalls) gut für die lange Strecke, wobei die Flüge vom Michael Sommer (1119km) und Phillip Keller (1018km) sicher herausragen. Dass man Strecke und Speed unter einen Hut bringen kann, zeigt übrigens der Blick in den Speed-OLC, wo Michael den schnellsten und Phillip den punkthöchsten Flug des Sonntags für sich verbuchen konnten. Die Speed machten sie dabei nicht zu Beginn, als sie eher im Tiefparterre die Alb entlang flogen, sondern zwischen dem südlichen Bayerischen Wald und der Donau bzw. den Ostalpen. Zwischen den beiden landet - was die Speed-Punkte angeht - Maximilian Dorsch. Sein Liga-Flug begann bei Kassel und ging entlang in gerader Linie bis in die Oberpfalz (und ein Stückchen zurück). Sehr gut lief es aber nochmal über dem Schwarzwald: Zum Nachmittag kam dort die Thermik ans Laufen und vor allem die hohen Basiswerte von 2500m MSL über dem Südschwarzwald ermöglichten schnelle Schnitte. Die Winzelner nutzten dies, um ihre Führung in der Segelflug-Bundesliga mit einem Flug von Markus Schweitzer zu festigen, in der 2. Segelflug-Bundesliga konnte die FG Freudenstadt sogar noch auf den 1. Rundenplatz vorfliegen.
Wie knapp - trotz unterschiedlichster Wetterräume - eine Runde ausgehen kann, zeigt vor allem die Rundenwertung der Segelflug-Bundesliga: Deutlich gewinnt der LSV Schwarzwald (343 Punkte) vor der SFG Steinwald (322 Punkte). Zwischen Platz 3 und 5 beträgt der Abstand dann aber weniger als 1 Punkt, zwischen dem FSC Odenwald Walldürn (317,89) und dem LSV Rinteln (317,86) liegen sogar nur 3 Hundertstel. Und auch dahinter geht es mit knappen Abständen weiter.
Der FSC Odenwald Walldürn (75 Punkte) kann damit die Tabellenführung nach 5 Runden behaupten, der LSV Rinteln (71) dagegen die SFG Donauwörth-Monheim (64) auf Rang 3 verdrängen.
Nicht ganz so eng ging es in der 2. Segelflug-Bundesliga zu, aber auch hier verteilen sich die Spitzenplätze dieser Runde auf unterschiedliche Regionen: Die FG Freudenstadt (322 Punkte) erobert am Sonntag die Spitze, gefolgt vom SFV Mannheim (311 Punkte) und dem AC Weiden (297 Punkte).
In der Gesamtwertung bleibt die Reihenfolge der Vorwoche bestehen, der SFV Mannheim kann aber nach Punkten zum führenden AC Pirna aufschliessen (beide haben nun 70 Punkte). Hinter diesem Spitzenduo klafft bereits eine größere Lücke zum drittplatzierten FC Eichstätt (47).
Warmluft war gestern, das Programm der Woche trägt eher das Motto "Heissluft". Vor allem für den Westen wird in der kommenden Runde daher die Frage interessant, ob und wie stark mögliche Gewitter werden könnten, wenn es von Westen durchzündet. Spannend wird auch, ob die Luftmasse hohe Basis- oder Arbeitshöhen spendiert -, diese Runde hat ja bereits erste Ansätze gezeigt.

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag





 


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 1. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 15./16.5.21 Monday, 17. May 2021 translate news

Radar-Bild Samstag
Radar-Bild Sonntag
Eine schaurige 1. Runde. Überlagert durch einen weit ausladenden Trog, fehlte der thermisch eigentlich tollen Luftmasse nämlich das stabilisierende Moment. Entsprechend oft musste man die Cumuli eher als Quäl- anstatt als Quellwolken bezeichnen. Die Motivation, Liga-Punkte zu erfliegen hat dann aber wohl doch das eine oder andere Hallentor aufgehen lassen. In der Segelflug-BUNDESLIGA punkteten mit 20 Teams immerhin genau so viele, wie in der kompletten Quali-Liga zusammen, und auch in der 2. Segelflug-BUNDESLIGA konnten sich immerhin 10 Teams in die ersten Wertungslisten eintragen.
Samstag/Sonntag:
Auch wenn in der Nacht zwischen Samstag und Sonntag eine Front durchgezogen ist, gleichen sich die Satellitenbilder der beiden Tage auffällig. Sie zeigen die typischen Strukturen einer trogbestimmten und damit labilen Kaltluft: Kräftige Überentwicklungen und Schauer (siehe auch die jeweiligen Radarbilder) wechseln sich dabei mit offenen Bereichen ab, wenn hinter den Schauern die Thermik vorübergehend über den nassen Böden pausieren muss. War in den Lücken zumindest noch eine Schauerrallye möglich, sorgten eingelagerte frontale Strukturen dafür, dass teilweise nicht viel zu holen war.
Entsprechen dünn gesät zeigen sich die Flugspuren der beiden Tage, wobei auffällt, dass immerhin weit verteilt geflogen wurde. Und auch der Windeinfluss zeichnet sich in den Spuren ab, denn der meist vorherrschende Südwestwind reihte Wolken und Schauer oder sorgte auch für Hangwind ...
Wer hat was draus gemacht?
Am Samstag-Abend waren die bis dahin eingereichten Wertungsflüge noch sehr übersichtlich, wobei sich die Spitzenplätze schon deutlich herausgearbeitet hatten. Zwischen einer morgens noch nach Osten abziehenden Abschirmung und einer neuen Störung, die nachmittags von Westen ankam, herrschten entlang und südlich der Donau am Samstag die schnellsten Bedingungen des Wochenendes. Sowohl Wind als auch Schauer waren - im Vergleich zu vielen anderen Teilen - hier eher moderat. So konnten die entstehenden Reihungen für lange Geradeausanteile genutzt werden und Umwege durch Schauer zumindest teilweise vermieden werden. Um die 2,5h Wertungszeit optimal ins Wetterfenster zu zirkeln, war ein Start schon am (späteren) Vormittag die beste Wahl - sowohl um der neu aufkommenden Störung als auch der (potentiell) im Tagesverlauf zunehmenden Schauertätigkeit zu entkommen.
Von Bad Wörishofen aus waren Robert und Simon Schröder sowie Martin Hundegger unterwegs. Lagen ihre Startzeiten (der eigentlichen Flüge) noch relativ nah zusammen, differenzierte sich ihre Streckenwahl danach doch sehr deutlich. Ob das eine rein taktische Entscheidung war, oder ob das Wetter ebenfalls eine Rolle gespielt hat, lässt sich aber aus der Ferne nicht sicher beurteilen, ich würde aber auch auf eine gewisse "Riskiostreuung" spekulieren. Die reinen Zahlen sprechen am Ende für Simon: Er flog zuerst nach Nordosten, um dann im Jojo Wind und Reihungen folgend - grob gesehen - zwischen Iller und Lech auf einen Schnitt von 113,5 km/h zu kommen (107 Speed-Punkte). Er führt damit sein Team auf den Platz 1, die sie auch am Ende der Runde noch innehaben sollten. Dass es im selben Wetterraum noch schneller geht, zeigte an dem Tag Max Böswald, und dass mehr als eindrucksvoll. Von Eichstätt aus lag bereits sein Startpunkt etwas weiter nödlich, gleiches galt dann auch für die folgende Kurswahl. Ebenfalls am Wind (und dem Gelände) ausgerichtet flog er im Jojo zwischen Ulm und der A9 kurz vor Neumarkt/OPf. auf einen Schnitt von 133,8km/h (117 Speed-Punkte) und damit den mit Abstand schnellsten Flug der kompletten Runde. Sein Wertungsflug begann dabei im Prinzip direkt mit dem Start, während Tobi Pachowsky und Sven Baldauf ihre 2,5h erst eine gute Stunde später auf der Strecke begonnen haben. Zum entsprechend späteren Ende kann man aus dem Flugspuren den Eindruck gewinnen, dass der eine oder andere Schauer im Weg gestanden haben dürfte...
Trotzdem waren die Eichstätter in der Summe mit 318 Speed-Punkten die Schnellsten über beide Ligen hinweg, während Bad Wörishofen auf 292 Punkte kommt. Dass auch der Sonntag schnelle Fliüge ermöglichte, zeigten Rinteln und Pirna. Der amtierende Meister profitierte dabei von Wind und Hang, während von Pirna aus Flüge sowohl am Samstag als auch Sonntag möglich waren. Im Team flogen Sonntags Bennet Pfüller und Ralf Andrich zwischen östlichen Erzgebirge bis in die Oberlausitz. Die Flüge von 106 km/h waren zwar nicht die absolut Schnellsten (Sören Nölke und Thomas Wolf kamen jeweils auf 109 km/h), aber Ralf erfliegt mit 106,7 die meisten Speed-Punkte.
Natürlich taugt eine Wertung nach der ersten Runde noch nicht für eine Prognose, aber zumindest gibt es - über beide Ligen hinweg - eine große räumliche Streuung. Etwas anders sieht es natürlich mit den Prognosen des Wetters aus und das sieht für die kommende Runde ähnlich schwierige Bedingungen: Denn, auch wenn es ein dann bereits neuer Trog ist, Kaltluft und Labilität werden weiter ein wesentlicher Faktor sein.
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ... OLC Flugspuren Alpen OLC Flugspuren Deutschland


 

Tim Shirley reports: Australia records impressive cross-country statistics in a difficult season Saturday, 15. May 2021 translate news

Although we didn't get the usual international visitors in this difficult time, and there were some periods of bad weather, there was a successful gliding season in Australia.  4 flights over 1000km including Peter Temple going 1312km, and Mark Paterson 1216, also Tobi Geiger and Norm Bloch made over 1000km.  Pilots logging the most points were Norm Bloch from Beverley, and Mark Bland and John Orton, from GCV.  The best clubs were Gliding Club of Victoria just ahead of Beverley Soaring Society, and Lake Keepit Soaring Club.  The locations with the best results were Benalla in Victoria, and Temora and Lake Keepit in NSW.  In the new "Rookie" event for those pilots who have not yet logged a 300km flight, the best performer was Glenn Gore-Brown from Kingaroy, with Alex King and Tim Duty from Bathust also performing well. 
Because the pandemic meant that travel even within Australia was restricted, it was harder for pilots to travel for traditional competitions and so the OLC was a great way to compete in our sport.  In total for the season, 458 pilots logged 4549 flights on OLC, for a total of 1,353,254 kilometres and 1,429,998 OLC points.  These figures are only slightly lower than in 2020, which indicates that Australian pilots stepped up to fill the gap left by the lack of overseas visitors.
In southern Australia we now head into the winter season, while in the northern parts cross-country flying can continue all year and we expect to see plenty of ongoing activity.
 
Peter Temple - Convergence
line at 15000ft cloudbase
Glenn Gore-Brown
- Top Australian Rookie
Norm Bloch - top overall
points score

 

Tim Shirley is the new partner of the OLC for Australia. If anyone doesn't know him yet ... this is Tim: He has been flying gliders for over 40 years and has logged over 2500 flight hours.  Active in the Gliding Club of Victoria, he flies his ASW28 regularly and claims many flights in the OLC.  He has competed in various regional and national championships and has been a Competition Director and scorer many times as well, most recently as the Chief Scorer for the Wold Chambionships at Benalla in 2017
The OLC looks forward to working with Tim :-)

 


Hammertage in den Alpen – Die Spitzenpiloten im Interview Friday, 14. May 2021 translate news

„Solche Wetterlagen gibt es vielleicht alle zehn Jahre“, schätzte Markus Gusenleitner nach seinem 1800-Kilometer-Flug am Dienstag von Wiener Neustadt aus. Dabei hatte es schon am Montag zu Rekordstrecken gereicht. Da hatte Mathias Schunk 1643 Kilometer von Königsdorf aus geschafft. Auf seiner Anmeldung standen 1700 Kilometer, und die wären wohl auch drin gewesen, hätte es an der zweiten Wende weit in den Westalpen nicht schon stark geregnet.

Markus Gusenleitner

Das Windfeld dieses Superföhns hatte sich von Montag bis Dienstag langsam über die Alpen nach Osten wegbewegt. Mathias Schunk: „Die beste Periode war wohl von Montagmittag bis Dienstagmittag. Aber wir fliegen nachts ja nicht.“ Gute Leewellen bildeten sich am Montag weiter in den Ostalpen tastsächlich erst am Nachmittag aus.
 

Lilnks: Markus Gusenleitner fliegt mit einem Ventus 2CM von Wiener Neustadt aus.

Unten: Mathias Schunk in seinem Quintus M. / Yves Gerster startet mit seiner JS1 in Courtelary.

 

 

Die Lage am Montag passte Mathias Schunk aber schon gut ins Konzept: „1700 Kilometer über vier Schenkel gehen von Königsdorf aus nur mit einem Westabflug.“ Und dafür suchte er dann die erste Wende nach vielen Analysen von Wellenflügen in den Westalpen weit in einem Bereich, der für ihn absolutes Neuland bedeutete. Mathias: „Soweit im Westen war ich wellentechnisch noch nie.“ Und trotzdem: „Die erste Strecke, bis fast an den Genfer See, war fast unproblematisch, lediglich nördlich von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo ich unter Flugfläche 130 sinken musste, gab es mal einen kurzer Hänger.“ Zurück nach Osten ging’s dann mit deutlicher Rückenwindkomponente in Rekordgeschwindigkeit: Nach nur einer Stunde waren 250 Kilometer abgespult.

Gleich am Montagmorgen nutzte Yves Gerster die Westkomponente aus dem Jura, von Courtelary aus. Für den Einstieg hatte er einen langen F-Schlepp durchs Schweizer Mitteland in Kauf genommen. Für den Welleneinstieg am Urmi-Berg brauchte er nach dem Klinken auch noch einen langen Gleitflug. Yves war sich aber sicher: „Der Welleneinstieg bei Luzern am Vierwaldstätter See ist der tiefste, den ich kenne. Und er ist sehr sicher.“

War seine 1500-Kilometer-Strecke dann fest geplant? Yves: „Zum Schlepppiloten habe ich am Morgen gesagt, es könnten 1500 Kilometer werden. Aber die Wendepunkte habe ich nicht genau geplant.“

Im Bereich Brenner kehrte er wieder um und damit in einer Zeit zurück in die Schweiz, in der aufgrund militärischer Flüge maximal Höhen bis 3950 Meter erlaubt sind. Schon östlich des Rheintals ging es deshalb ungemütlich tief herunter. „Bei der starken Bewölkung war es schwierig den Wellenanschluss zu halten. Ich habe noch weit in den Alpen versucht, im Hangflug durchzukommen. Das war aber wegen der teils aufliegenden Bewölkung nicht möglich.“ Die Rettung waren dann mit einem deutlichen Abstecher nach Norden die Churfirsten am Walensee. Yves: „Die haben gut funktioniert. Ich konnte dann ab Mollis eine Wellenlinie nutzen und auf direktem Weg ins Hauptsystem.“ Später am Nachmittag – das Militär macht um 16 Uhr Feierabend – erhielt er sogar sehr großzügige Freigaben. Yves: „Das ging bis Flugfläche 250, also rund 7500 Meter.“

Nur der Heimflug nach Couterlary war trotzdem alles andere als unproblematisch. Yves: „Die Front hatte beim Abflug aus den Alpen Courtelary schon erreicht, es regnete und das Mittelland bedeckten unterschiedlich hohe Wolkenschichten. Ich hatte schon mit einer Landung in Bern beziehungsweise in Grenchen gerechnet. Dann gab es aber eine kleine Lücke, die erlaubte, runterzugehen. Ich bin schließlich in strömendem Regen gelandet.“ Nach 1500 Kilometern!

Mathias Schunk hatte es auf dem zweiten Westschenkel nach dem flugsicherungsbedingten Abtauchen unter 3950 Meter erheblich schwerer, wieder Anschluss zu finden. Im Lee der höchsten Berge, Eiger, Mönch und Jungfrau, verbastelte er eine ganze Flugstunde! Der Rechner sagte ihm sogar, dass er in der Zeit rückwärts geflogen sei. Mathias: „Diese 60 Minuten waren schon sehr anstrengend!“ Wieder oben, lag die Wende im Westen schon voll im Regen und war nicht mehr anfliegbar.

Auf die letzten Kilometer zur Vollendung von freien 1700 Kilometern verzichtete er dann zugunsten einer sicheren Landung in Königsdorf. Am nächsten Tag sollte es ja noch einmal sehr gut werden.

Und das nutzte Markus Gusenleitner so richtig aus. Ganz bewusst? Markus: „Mit 1500 Kilometer hatte ich schon gerechnet, aber mit 1800, nein!“ Der Erfolg stellte sich in dem spannenden Mix von Wellen- und Hangflug ein. Die Streck bis zur ersten Wende bei St. Anton erfolgte dank Leewellen im oberen Höhenband. Markus: Ich hätte den Schenkel noch bis Liechtenstein ausdehnen können, die Parseierspitze erreichte ich aber in einer ungünstigen Höhe für den Weiterflug. Um keine Zeit zu verlieren, habe ich dort umgedreht. Schon ab Innsbruck lief es nicht mehr optimal, weiter nach Westen gab es sehr starkes Sinken.“

Und warum ging es nach Innsbruck dann nur noch im Hangflug weiter? Markus: „Ich habe die Wellenaufwindbänder schlicht verloren, andererseits ist Hangflug meine Spezialität. Ab Dachstein waren nach Osten wohl auch keine Wellen mehr vorhanden.“

Welch konfuses Wolkenbild die Wellen weiter im Westen abgeliefert haben, hat Wellenflugnovize Konrad Mahlknecht bei seinem Flug von Kufstein aus mit eindrucksvollen Fotos festgehalten. Markus: Ja, der Flug ist optisch ein Leckerbissen.“

Ab Trieben im Hangflug weiter nach Osten zu fliegen, ist dann auch nicht mehr jedermanns Sache – in geringer Höhe den Bergflanken entlang, ohne Aussicht auf befreiende Fluchtmöglichkeiten wie im Bereich Pinzgau, Salzach- oder Ennstal.

Markus: „Ja, das sieht dort wirklich grimmig aus. Das würde ich auch keinem Anfänger empfehlen. Es hat viele Jahre Arbeit gekostet, sich dem Gebiet so zu nähern, dass man dort sicher am Hang fliegen kann.“

Untertreibt Markus Gusenleitner dann nicht ein bisschen, wenn er seinen Flug so zusammenfasst: „Ich bin noch nie ein 1000er geflogen, das so einfach war wie dieser Flug. Es war alles sehr unspektakulär. Der Wind war nicht so stark und man konnte in großem Abstand vom Hang fliegen. Im Ennstal war es überhaupt nicht turbulent. Weiter im Osten, im Großraum Hochschwab sah es schon anders aus. Da bin ich einmal richtig durchgeschüttelt worden. Im Cockpit hat es alles umeinander gewirbelt. Ich hatte danach auch keine Kamera mehr. Die Kontrolle habe ich aber für keinen Moment verloren. Das Flugzeug hat sich nie umgedreht!“

Der weiteste nächste westliche Wendepunkt war der Wilde Kaiser. Markus: Das war eine Komfort-Entscheidung. Das Inntal kanalisiert ja sehr stark und ab Kufstein ist es oft schwierig, weiterzukommen.“

Ohne Frage sind solche langen Flüge in extremen Bedingungen physisch sehr anstrengend, auch wenn Markus Gusenleitner seinen unterhalb der eines 700er Thermikflugs einordnet. Mathias Schunk verzichtete für sein 1700er Vorhaben auf den Sonntagsflug, um ausreichend Kraft zu schöpfen und sein Flugzeug vorzubereiten. Am Dienstag war er auch wieder in der Luft, hatte aber erneut die Wende zu weit in den Westen gelegt. „Hätte ich früher gedreht,

wären vielleicht 2000 Kilometer drin gewesen. Aber ob ich überhaupt noch die Fitness für solch einen langen Flug gehabt hätte, wäre wieder eine andere Frage gewesen.“ Die Fitness ist ebenfalls bei Yves Gerster ein Thema: „Nach dem Flug vom Sonntag versuchte ich so schnell wie möglich ins Bett zu kommen, um für den Flug am Montag wieder fit zu sein."

Und was kommt jetzt? Mathias Schunk ist für die Alpen sicher: „Die 2000 Kilometer über sechs Schenkel sind prinzipiell möglich und auch die über vier nicht ganz auszuschließen!“

Gerhard Marzinzik


DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 14. May 2021 translate news

herausgegeben am 14.05.2021 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG bestimmt ein Tief mit seinem Zentrum westlich der Britischen Inseln das Wettergeschehen. Mit westlicher Strömung fließt erneut feuchte und labil geschichtete Luft ein. Im Tagesverlauf erfasst das zugehörige Frontensystem Deutschland von Westen her. Der Schwerpunkt der konvektiven Ereignisse wird dabei über Norddeutschland erwartet.
Am SONNTAG verweilt Deutschland rückseitig der nach Osten abgezogenen Okklusion im Einfluss feucht-labiler Luft, die in Verbindung mit einem Höhentrog von teils kräftigen konvektiven Erscheinungen begleitet wird.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG im äußersten Südosten teils mäßige bis gute Wolkenthermik, allerdings durch Überentwicklungen stellenweise gestört. Im übrigen Bereich wird aufgrund von Abschirmung, Regen und häufig auftretenden Schauern und Gewitter kaum nutzbare Thermik erwartet.
Am SONNTAG in der Osthälfte mäßige, am SONNTAG teils auch mäßige bis gute CU-Thermik, allerdings am SONNTAG durch einzelne Überentwicklungen gestört. Ansonsten aufgrund der Häufigkeit der Schauer und Gewitter kaum nutzbare Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG aufgrund zahlreicher Überentwicklungen und aufkommendem Fronteinfluss kaum nutzbare Thermik. Östlich des Thüringer Waldes geringere Schauer- und Gewitterneigung, hier bestehen lokal nutzbare Thermikchancen.
Am SONNTAG bei zahlreichen Überentwicklungen und kaum nutzbare Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG geringe bis mäßige Wolkenthermik, häufig durch Abschirmung und Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Wochenende vom 08./09.05.2021 Monday, 10. May 2021 translate news

Generalprobe. Bevor am kommenden Wochenende endlich die Ligen starten, bot das vergangene nochmal die Möglichkeit für eine "entspannte" Trainingsrunde. War die vorangegangene Wetterphase noch vor allem durch kühle Luft geprägt, sollte am Sonntag (zumindest vorübergehend) der Hochsommer ausbrechen, kräftiger Warmluftadvektion und Wind inklusive.
Samstag:
Ganz markant lassen sich im Satellitenbild von 12UTC (14MESZ) drei Bereiche ausmachen: Im Vorfeld eines kräftigen Tiefs vor Irland erreichte der ausgedehnte Cirrenschirm einer Warmfront bereits den Westen und Nordwesten Deutschlands. Bis an Rhein und Neckar sickerte dahinter auch tiefere Feuchte ein, davor floss schon die wärmere, vor allem aber trockenere, Luftmasse in den Süden und verdrängte die Kaltluft der Vortage in den Nordosten. Die Luftmassen zeigen ihre Unterscheide vor allem in der Feuchte und Entwicklung: Während im Süden und Südosten kaum noch oder gar keine Quellungen mehr auszumachen waren, war die Thermik im Nordosten bis weit nach Polen hinein homogen gezeichnet. Diese Dreiteilung im Wetter läßt sich dann auch ganz deutlich in den Flugspuren wiedererkennen.
Sonntag:
Hinter der Warmfront, deren letzte Reste über die Ostsee abzogen waren, hatte sich jetzt die Warmluft überall durchgesetzt. Abgesehen von Cirrenfeldern und einigen Überentwicklungen an der Grenze zu den Niederlanden zeigten sich um 12UTC in der trockenen Warmluft noch keine Cumuli. Typisch für die Luftmasse sollte es lange brauchen, bis es durchgeheitzt hatte. Dann gab es im Südwesten durch eine leichte Labilisierung sogar noch einige, hohe Cumuli, die sich teilweise auch in linienhaften Strukturen aufbauten. Häufiger waren dagegen die Cirren, die sich im Laufe des Thermiktages noch weit nach Osten ausbreiten konnten. Im Westen störte der kräftige Wind -, aus südsüdwestlichen Richtungen kommend, bot er aber auch die Chance, an die Hänge zu gehen. Die verschiedenen Optionen kann man - vor allem bei den relativ wenigen Flügen - ebenfalls gut in den Flugspuren wiederfinden.
Wer hat was draus gemacht?
Es wäre eine interessante Liga-Runde gewesen, mit gleich mehreren Optionen auf schnelle Schnitte: Samstag unter den Wolken im Nordosten oder am Sonntag entlang der Hänge, in den Alpen oder mit den späten Labilisierungen. Tatsächlich konnte im Vergleich der Hang am Sonntag nicht mithalten, aber beide Wochenendtage waren, was die OLC-Speed anbelangt, fast gleichwertig. Der Samstag bot mehr Piloten die Möglichkeit, auf das gute Wetter zuzugreifen. So verteilen sich die Startplätze der schnellsten/punkthöchsten Flüge des Speed-OLC zwischen Walsrode über Burg Feuerstein bis nach Königsdorf. Mit einem reinen Blick auf die Speed war als Schnellster Horst Singer von Bamberg aus unterwegs. Mit etwas Rückenwind ging es direkt entlang des Erzgebirges und nach einem kurzen Abstecher in die Oberlausitz schaffte er in den 2,5h rund 352km, was einem Schnitt von 141,12km/h enspricht. Er muss sich indexbedingt allerdings mit Tagesplatz 3 begnügen, denn Frerk Frommholz kam - ebenfalls direkt vom Start weg und in Richtung Osten - zwischen Soltau, Stettiner Haff und zurück in die Uckermark mit durchschnittlich 140,27km/h voran. Im Vergleich der Kurbelanteile schafft Frerk (13%) einen deutlich geringeren Wert als Host (22%). Nochmal weniger Kreise brauchte Bernd Goretzki, der es vom Fläming bis weit nach Polen hinein auf einen Anteil von gerade einmal 7% bringt. Mit 933km erreicht er auch den weitesten Flug des Wochenendes.
Deutlich flächiger - und damit punkthöher bewertet - flogen aber gleich eine ganze Reihe weiterer Piloten, von denen Robin Förster den punkthöchsten Flug erreicht. Auch wenn er sich noch mehr Flugzeit gewünscht hätte, die ihm die Warmluft aber nicht gönnen wollte. Lange bzw. weite Flüge waren in der Warmluft dann am Sonntag eher untypisch. Mit Zugriff auf die Alpen waren aber auch hier gute 8h Flugzeit möglich, die u.a. Lisa Scheller und Arne Neumayer für Flüge jenseits der 700km nutzen konnten.
In den Bergen konnte dann auch Simon Schröder die Speed fliegen, die ihn auf den zweiten Tagesrang brachte. Dem Barogramm nach hatten die Berge wohl am späten Nachmittag endlich durchgezündet. Seine Wertungszzeit begann mit einem Höhensprung von fast 2000m am Montafon. Gleich mindestens ein Stockwerk höher als davor ging es bis über das Reusstal in der Schweiz und von dort auf Gegenkurs zurück. Die 2,5h Wertungszeit waren dann erst beim Ausflug aus dem Bergen zu Ende. Simon schaffte so einen Schnitt von 131km/h. Schneller war an dem Tag - und am ganzen Wochenende - nur Matthias Sturm.
Vergleichsweise spät von Winzeln aus gestartet ging es gegen 13Uhr (MESZ) bereits auf rund 2500m MSL. Sein Speed-Wertungsflug begann gegen 14Uhr und aus dem mittleren Schwarzwald heraus wendete er auf seinem ersten Schenkel erst kurz vor Heilbronn - auch hier bei vergleichbaren Arbeitshöhen. Im weiteren Jojo-Verlauf ging dann zwischen Freudenstadt und Bad Wildbad in der Spitze sogar 2x auf knapp 3000m. Am Ende konnte er die Bedingungen in 143km/h ummünzen. Es wäre sicherlich von den Wertungen her eine interessante Runde gewesen, aber jetzt richtet sich der Blick nach vorne auf kommendes Wochenende, wenn Ligen ihre Rennen aufnehmen. Wettertechnisch ist nach dem Sommer-Intemezzo erstmal wieder Tiefdruck angesagt, bei der eine wellende Front eine Hauptrolle einnehmen wird - mal sehen, wo die zum Ligastart liegen wird. Man darf gespannt sein ...
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ... OLC Flugspuren Alpen OLC Flugspuren Deutschland
 

Speed, Speed, Speed Saturday, 08. May 2021 translate news

Ab nächstem Wochenende heißt es wieder: Wer schafft die schnellsten zweieinhalb Stunden? Oder besser: Welches Dreier-Team eines Vereins? Nach kurzer Corona-Verzögerung und jetzt hoffentlich gut trainierten Piloten startet die Segelflug-Bundesliga in die Saison 2021.

Ist dein Club auch Liga orientiert? Die zwei großen S, Speed und Spannung, werden dann für 15 Wochenend-Runden das Clubleben

Wer kann im Oktober so jubeln wie hier die Rintelner bei der  Bundesliga-Sieger-Feier 2019?  
Foto: Stefan Harries

bestimmen. Aufgabe wird sein, drei Piloten ganz nach vorn zu bringen, jeder sollte in zweieinhalb Stunden während eines Fluges eine möglichst hohe Durchschnittsgeschwindigkeit erzielen. Zum Pilotenkönnen ist dann auch Teamgeist gefragt, schließlich geht es in der Liga-Wertung um die Vereinsleistung. Da sind alle Streckenflieger gefordert, die Junioren in ihrer eigenen U25-Wertung mit zwei Piloten. Also alle schon mal eingestimmt? Die Unterstützung im Vereinsumfeld organisiert, sattelfest in den Regeln, fit in ihrer Anwendung für die Flugtaktik? Nach den Flügen kann man dann an den Sonntagabenden der Auswertung entgegenfiebern.

Mit der Meldung der Flüge im OLC nimmt man automatisch teil. Einsteiger-Vereine fliegen in der Liga ihres Bundeslandes, der Quali-Liga und die Qualifizierten in der zweiten Liga beziehungsweise der Bundesliga.

Wir hoffen, dass die Zeit seit Lockerung der Corona-Einschränkungen gereicht hat, damit auch alle Ligapiloten ihre obligatorischen Überprüfungs- und Gewöhnungsflüge und noch etwas Speedtraining absolvieren konnten.

Wir wünschen allen Mannschaften schöne und schnelle Flüge.

Euer OLC-Team:

Gerd Peter Lauer
AC Lichtenfels

 
Heiko Hertrich
LSC Bayreuth

 
Gerhard Marzinzik
LSV Neuwied

 
Martin Petz
LSV Papenburg

 

 


Bitterwasser
FLIGHT TEAM
Deutscher Wetterdienst
DG Flugzeugbau
ILEC
Jonker Sailplanes
Peter H. Braasch
Bürklin
Clouddancers
WINTER Instruments
binder
Siebert
LANGE Aviation GmbH
Air Avionics
SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
navITer
TopMeteo
Segelflugschule Wasserkuppe
IMI Gliding
FLARM
Alexander Schleicher
Cobra Trailer
M+D Flugzeugbau
Rent a Glider
Tost
LXNAV
HPH