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Saturday, 22. February 2020 OLC direct claim with two gliding IT systems stopped translate news

In 2014, the OLC signed a preUpload agreement with three hardware and software companies, under which IGC flight files can be uploaded directly to the OLC from their systems.
Meanwhile it is known that it is unfortunately no longer possible with two of these systems to upload IGC flight files directly to the OLC. The reason for this is that the operators, in violation of the terms of the respective contract of 2014, unauthorisedly stored the IGC flight files of participants on third servers or in their own cloud.
Although the OLC participant has to assume when using the OLC pre-upload function that his flight will be loaded directly onto the OLC server, as is usual in the classic OLC system, it will additionally be stored on a non-OLC system: As we cannot guarantee the participant any data protection from this moment on, we excluded this option in the agreement. This applies to the personal data contained in each IGC flight file, and most certainly to the corresponding flight profile.
In doing so, the two operators had violated one of the OLC's very distinctive basic policies, according to which the OLC guarantees each participant that his IGC flight file will never fall into the hands of a third party (only a limited number of 10 flights per day for possible flight analysis downloads is allowed).
It was more by coincidence in last autumn that the OLC learned about the violation of the contractually agreed privacy and data protection requirements.
Reactions on the side of the OLC were the natural consequence.
One operator then stopped the direct upload from his system to the OLC around Christmas time 'overnight'. Unfortunately, however, no information can be found on his website.
The other operator, however, was much more proficient. The operator realized the error, and terminated the preUpload contract with the OLC with immediate effect at the end of December and stopped the perUpload service. Unfortunately, however, on his website he initially presented the facts as if the OLC had terminated the procedure ... which is clearly wrong (in the meantime it has been agreed with the OLC that the text will be amended).
In addition to this, the second operator has reported that the flight uploading was incorrectly programmed (API). There was no barogram in the message view of the device where you could check the scoring times - this led to a large number of incorrect flight registrations and thus to complaints.
This last fact once again proves that such direct upload can be made only directly to the OLC portal, because only then all procedures run entirely correct.
The third preUpload partner 'Air Avionics', on the other hand, has been able to provide an absolutely perfect direct flight upload service throughout. Air Avionics' system iGlide (for iPhone) has fully complied with all OLC requirements right from the very beginning (from 2014!).

Thursday, 20. February 2020 OLC-Direktmeldung mit zwei Segelflug IT-Systemen gestoppt translate news

Im Jahr 2014 hat der OLC mit drei Betreibern von Hard- und Softwaresystemen jeweils einen preUpload Vertrag geschlossen, wonach IGC-Flugdateien über deren System direkt zum OLC upgeloadet werden können.
Mittlerweile bekannt ist es nun, dass es leider bei zwei Systemen nicht mehr möglich ist, die ausgelesenen Flüge direkt zum OLC zu melden. Der Grund hierfür ist, dass die Betreiber entgegen den im jeweiligen Vertrag von 2014 vereinbarten Regelungen die IGC-Flugdateien von Teilnehmern unerlaubt auf dritte Server resp. in ihrer eigenen Cloud abspeicherten.
Obwohl also der OLC-Teilnehmer bei der Benutzung der OLC-Preupload-Funktion davon ausgehen muss, dass sein Flug, wie im klassischen OLC-System gewohnt, direkt auf den OLC-Server geladen wird, wird er zusätzlich auf einem OLC-fremden System gespeichert: Da wir ab diesem Moment dem Teilnehmer keinerlei Datenschutz garantieren können, haben wir diese Option per Vertrag ausgeschlossen. Das betrifft die sowohl die in jeder IGC-Flugdatei enthaltenen personenbezogenen Daten, als vor allem auch das entsprechende Flugprofil.
Damit hatten die beiden Betreiber gegen eine der ganz markanten Grundphilosophien des OLC verstoßen, wonach der OLC jedem Teilnehmer garantiert, dass seine IGC-Flugdatei niemals in fremde Hände gelangen wird (einzig eine für eventuelle Fluganalysen täglich zum Download begrenzte Menge von 10 Flüge ist gestattet).
Eher zufällig hat nun der OLC im letzten Herbst von der Missachtung der vertraglich vereinbarten Teilnehmer-Datenschutzregelung erfahren.
Reaktionen von Seiten des OLC waren natürlich die Folge.
Ein Betreiber hat dann um die Weihnachtszeit ‘von heute auf morgen‘ den Direktupload von seinem System zum OLC eingestellt. Auf seiner website erfährt man darüber aber leider nichts.
Der andere Betreiber hingegen war erheblich souveräner. Man hat den Fehler eingesehen, kündigte Ende Dezember den preUpload-Vertrag mit dem OLC mit sofortiger Wirkung und stellte das perUpload-Verfahren ein. Leider stellt er aber auf seiner website den Sachverhalt zunächst so dar, als hätte der OLC das Verfahren beendet … was eindeutig falsch ist (mittlerweile wurde mit dem OLC vereinbart, dass der Text geändert wird).
Hinzu kommt noch bei dem zweiten Betreiber, dass die Flugmeldung fehlerhaft programmiert war (API). Es gab nämlich im Gerät in der Meldeansicht kein Barogramm, wo man die Wertungszeiten checken konnte – das führte zu einer Vielzahl von fehlerhaften Flugmeldungen und damit zu Beschwerden.
Diese letzte Tatsache ist auch einmal mehr der Beweis, dass derartige Direktmeldungen nur direkt zum OLC-Portal gehen dürfen, denn nur dann laufen alle Verfahren absolut korrekt ab.
Beim dritten preUpload-Partner ‘Air Avionics‘ hingegen läuft die Direktflugmeldung bis zum heutigen Tag absolut perfekt. ‘Air Avionics‘ hat sich mit seinem System iGlide (für iPhone) von Anfang an (also ab 2014!) korrekt an alle OLC-Vorgaben gehalten.

Wednesday, 05. February 2020 Bitterwasser Cup 2019/2020 translate news

Wenn daheim in Europa die stille Zeit anbricht und starke Aufwinde und Wolkenstraßen nur noch in unseren Erinnerungen existieren, dann beginnt die Flugsaison auf der Südhalbkugel. Segelfliegen in Namibia, was für eine Sache! Aufwinde, Basishöhen, Sichtweiten und Wolkenstraßen ein bis zwei Nummern größer und besser als an den besten Tagen in Europa!
Während man am Anfang des Fluges in der Blauthermik noch etwas angespannt und sehr konzentriert ist, realisiert man erst wirklich, was um einen herum geschieht, wenn man von dem ersten Hammerbart unter einer der ersten Wolken, die sich gebildet haben, wach gerüttelt wird. Eine Sichtweite fast bis ins Unendliche. Eine atemberaubende Landschaft. Schroffe Felsen, die an die Mondoberfläche erinnern, sandgelbe Wüsten und die endlose Steppe. Einzigartig. Und genauso endlos, wie sich die Landschaft am Boden erstreckt, erstrecken sich die Schönwettercumuli am sonst tiefblauen Himmel. Jetzt muss ich wohl im Paradies für uns Segelflieger angekommen sein.
Vom Bitterwasser Lodge & Flying Centre nach Bitterwasser eingeladen durfte ich mich zehn Tage lang mit dem neuen Ventus 3M im namibischen Luftraum austoben. Zwar ist der Januar bereits das Ende der eigentlichen Saison, wie sich aber herausstellen sollte, hatte ich es mit dem Wetter verglichen zu der bis dahin schon vergangenen und eher durchschnittlichen Saison sehr glücklich getroffen. Nach einem etwas kleineren Flug zur Eingewöhnung standen mir drei Tage mit sensationellen Bedingungen bevor. Entlang der Naukluftberge, die sich an der Grenze zwischen der Wüste Namib und der Kalahari befinden, konnte man unter einer über hunderte von Kilometern ausgeprägten Konvergenzlinie wahnsinnige Fluggeschwindigkeiten erzielen, sodass ich nach diesen drei Tagen zwei Flüge mit deutlich über 1.100 km und sogar einen mit 1.250 km in jeweils nur etwa neun Stunden absolvieren konnte. Was für eine Sache!
Die darauffolgenden Flüge fanden teilweise bei gewittrigen Wetterlagen oder fast ausschließlich im Blauen statt und fielen deshalb auch etwas kleiner aus. Sie waren aber in keiner Weise weniger beeindruckend oder interessant als die vorherigen Flugtage. Zum Ende der Saison, als auch schon die ersten Flugzeuge im Container verstaut und auf die lange Reise zurück nach Europa vorbereitet wurden, kehrten die Wolken zurück und brachten uns die größeren Flugstrecken wieder – zentral über dem Fluggebiet, sodass man vom Norden bis in den Süden oder auch in den Osten bis nach Botswana problemlos fliegen konnte. Nur der anfänglich gut beschriebene Westen schien dann keine gute Wahl mehr zu sein: Dieser war mit sehr starken Windgeschwindigkeiten bis 60 km/h, Blauthermik und oftmals im Tagesverlauf aufgrund der Trockenheit ausgebildeten Sandstürmen eher benachteiligt. Dieses Windfeld hatte aber auch sein Gutes: An seiner östlichen Grenzlinie bildete sich eine ebenfalls hervorragend nutzbare Konvergenzlinie aus, sodass mir an einem der letzten Tage noch einmal mein längster Flug von über 1.260 km gelang.
Spuren des Verschleißes würden wohl selbst bei unserer etwas jüngeren Generation bei zehn aufeinander folgenden Flugtagen mit insgesamt 70 Flugstunden auftreten, wenn man denn nicht in Bitterwasser am Boden ein Rundum-Sorglos-Paket bekommen würde: Probleme sind gelöst, bevor sie entstanden sind, jeder ist hilfsbereit und zu all dem wird man noch erstklassig kulinarisch bei hervorragender und sehr interessanter Gesellschaft versorgt. Einfach perfekt. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte!
Mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen
 
Maximilian Dorsch
 
Vor dem Start.
Blick über den Gamsberg
Richtung Süden.
Entlang der Konvergenz.
Entlang der Naukluft Mountains
mit Blick in die Namib Wüste
Vor der Gewitterlinie.
Nach der Landung mit
Sandsturm im Norden des Platzes.

 

Tuesday, 04. February 2020 Mission Königsdorfer Titelverteidigung translate news

Segelflug Theorie Fortbildung am vergangenen Sonntag - das Ziel heißt Titelverteidigung bei den Junioren und in der internationalen Alpenliga.
Im Vereinsheim nahmen letzten Sonntag über 60 Piloten des SFZ Königsdorf an einer internen Streckenflug Weiterbildungs Veranstaltung teil. Unter Anleitung der neun Trainer Andrea Abt, Benjamin Bachmaier, Johannes Beyer, Jakob Edmaier, Thomas Mattern, Klaus Peter Renner, Mathias Schunk, sowie Nikolai und Thomas Wolf erarbeitete man in drei Gruppen spezielle Themen zum Thema Streckensegelflug. Die Teilnehmer konnten vorab selber entscheiden in welchem Bereich sie sich besonders fortbilden wollen, so dass es für jeden eine individuelleFörderung gab. Neben Grundlagen der Taktik bei Alpenflügen, standen auch die speziellen Bedingungen bei Flügen im Föhn auf der Tagesordnung. Andrea Abt motivierte ältere Piloten in ihrem Vortrag anhand ihres eigenen Werdegangs, dass es nie zu spät ist mit dem Streckensegelflug und Wettbewerbssegelflug anzufangen. Bis zur ersten Bundesligarunde im April sind es zwar noch gut zwei Monate hin, aber nicht nur die Königsdorfer Junioren sind heiß drauf, dass die Flugsaison endlich wieder losgeht.
Erfolg fürs SFZ Königsdorf bei der Sportlerwahl des Jahres
Nachdem bereits bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2018 in der 24.000 Einwohner zählenden Stadt Geretsried die Königsdorfer Segelflieger in zwei von vier ausgeschriebenen zum Sieger gewählt wurden (das U25 Team bei den Jugend Mannschaften und Mathias Schunk in der Kategorie Erwachsenen Einzelwertung), ist es fast schon sensationell, dass bei der 2019er Wahl erneut beide Segelflug Vorschläge wieder unter die top fünf gewählt wurden. Auch wenn es diesmal weder für Kunstflieger Wolfgang Schieck, noch für das Senioren Ligateam zum Titel gereicht hat, hinterließ man für den Segelflug doch erneut eine gewisse Duftnote. Ein großer Erfolg für eine Randsportart wie den Segelflug, bestand die Konkurrenz doch aus Fußballern, Eishockeyler, Badminton Spielern, Schwimmern etc., etc.
 
Mathias Schunk

 

Friday, 24. January 2020 Die AS 33 fliegt: Der neue 18m-Segler startet am Huhnrain zum Erstflug / The AS 33 flies: The new 18m sailpane makes its first flight at Huhnrain translate news

Während in weiten Teilen Deutschlands das Wetter eher bewölkt und trüb war, hatte Petrus für den Erstflug der AS 33 in der Rhön ein sonniges Fenster bereit gehalten. Aber nicht nur die Sonne strahlte, auch in den Gesichtern aller Akteure konnte man die Freude über das äußerst gelungene Ereignis ablesen.
Um 11.30 Uhr Ortszeit verließ die AS 33 erstmals den festen Boden. Am Steuerknüppel Geschäftsführer Uli Kremer, der den neuen 18m-Segler gleich auf Herz und Nieren prüfte, inklusive der komfortablen Heimkehrhilfe mit elektrischem Anlasser. Drei weitere Flüge konnten anschließend noch durchgeführt werden, bevor Piloten und Zuschauer wegen der doch recht eisigen Temperaturen gerne die Einladung zu einem kleinen Imbiss in die Flugplatzhütte annahmen.
 
While in large parts of Germany the weather was cloudy and somewhat gloomy, St. Peter provided a sunny window over the Rhön for the first AS 33 flight.  But it wasn’t just the sun which shone brightly – but the faces of everyone present were equally bright with joy about the highly successful event.
At around 11:30 a.m. local time the AS 33 lifted off for the first time. Company head Uli Kremer was at the controls and he thoroughly checked everything out including the retriever motor with the electric starter. Three additional flights were possible before the pilots and spectators retired happily to the airport hut for a small meal, away from the still quite cold temperatures.
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau
 
     

 


Monday, 11. June 2012 Segelflug – BUNDESLIGA: Runde 8 am 9. und 10. Juni translate news

- Nordostvereine sprinten weiterhin auf Siegkurs
- LSV Burgdorf abermals mit 401,99 Speed zum Rundesieg
- SFV Mannheim mit 303,73 Speed in 2. Segelflug-BUNDESLIGA erfolgreich
 
Allgemein: „Hörst du den Knall bis Epinal, fliegt der Nimbus Überschall“! Mit diesem humorigen Satz deutete Daniel Schneider seinen 734 km Lufttripp Richtung Südwestfrankreich und zurück. „Wer braucht schon einen Kino Film, wenn man Deutschland auch so von oben sieht“, resümierte Sebastian Nägel seinen Nimbus 4 Flug von der Hahnweide nach Roitzschjora.
Diese Aussagen belegen: der Segelflug in Deutschland boomt. Wenn man Ergebnisse erfasst, erkennt man das hohe Segelflug- Niveau in den Vereinen. Das Konzept diverser OLC Wertungsmöglichkeiten bewährt sich ausgezeichnet.
Im Nordosten wurde abermals rasant gestürmt. Mit zweitem Rundensieg in Folge (401,99 Speed) flog der LSV Burgdorf sich in einen Siegestaumel. In der 2. Segelflug- Bundesliga  erflog der SFV Mannheim mit 303,73 Speed die Rundenspitze.
Das es weit gehen kann belegte Wilfried Großkinsky auf Nimbus 4 M mit  975,43 Km. Christian Schälike wurde am Wochenende mit 138,33 Punkte/145,59 km/h erfolgreichster Speed Pilot.
Bericht Segelflug - BUNDESLIGA: Es müssen exzellente Wolkenstraßen gewesen sein, die der LSV Burgdorf mit 401,99 Speed nutzte. Vom großen Moor war Nordost  Kurs mit Rückenwind angesagt. Christian Schälike verzeichnete Null Prozent Kurbelanteil. Auf Discus wurden 138,33 Punkte und 145,59 km/h erreicht. Gerade 4,38 Prozent Kurbelanteil und drei Aufwinde hatte Carsten Freyer auf ASG 29 E/18m mit 133,01 Punkten und 151,96 km/h aufzuweisen.
Volker Stüwe flog auf Discus 2T/18m - 130,65 Punkten/144,36 km/h heraus. Rundenplatz  zwei erflog der FK Brandenburg mit 354,72 Speed. „ Vom Kyffhäuser bis Anklam“ in schöner Kaltluft war Herbert Horbrügger auf LS 6/18m mit 126,62Punkten/142,77 km/h unterwegs. Auf ähnlicher Route sprintete Matthias Kaese auf DG 800S/18m - 125,68 Punkte/142,65 km/h heraus. „Irgend wie zu gierig gewesen“, bilanzierte Erik Schöbe seinen Flug auf LS 1f mit 102,41 Punkten/102,41 km/h.
"Hangflug macht auch im Sommer Spaß", so der LSV Bückeburg-Weinberg mit 342,58 Speed. Zum dritten Rundenplatz trugen im Hangwind, Thermik Mix Maximilian Putzier mit Co. Tobias Schulzki (Duo Discus/123,03 Punkte/132,26 km/h), Reiner Rühl (Hornet/110,57 Punkte und Km/h), sowie Tobias Werner (Discus/108,98Punkte/114,70 km/h) bei.  
28 Vereine schafften zumindest einen Punkt. Die Alpen teils im Regen ersäuft. Schwäbische Alb, Rheintal und Teile des Schwarzwaldes gingen gut.
Rundenwertung Segelflug - BUNDESLIGA: 1. LSV Burgdorf (NI) 401,99 Speed,  2. FK Brandenburg (BB) 354,72,
3. LSV Bückeburg- Weinberg (NI) 342,58
Tabellenstand  Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 8: 1. LSV Burgdorf (NI) 129 Punkte, 2. FK Brandenburg (BB) 96,
3. LSV Schwarzwald (BW) 88
Bericht zweite Segelflug - BUNDESLIGA:  Gute Ausgangsbedingungen im Rheintal münzte der SFV Mannheim mit 303,73 Speed zum Rundensieg um. Swen Holtmann war in der Pfalz unterwegs und sah Coburg. 121,68 Punkte/130,81 km/h auf Stemme S10-VT waren stark. Mit seiner erprobten LS 7 flog Lutz Heydecke 99,36 Punkte/103,83 km/h heraus. Jürgen Hanisch erzielte im Rheintal und der Bergstraße 82,7 Punkten/93,24 km/h auf LS9.
Rundenplatz zwei erflog mit 296,25 Speed die FG Oerlinghausen. Kursrichtung war West, an Borken und Dinslaken vorbei. Schnellste Piloten wurden Tobias Blaum (Discus 2/18m/99,65 Punkte/110,12 km/h), Wolli Beyer (Glasflügel 304C/99,52 Punkte/102,51 km/h) und Günther Robeck (ASW 22/24m/97,08 Punkte/112,37km/h). Der LSV Schneverdingen hob an der Porta Westfalica  zum Hangflug ab. Dabei Rundenplatz drei und 288,03 Speed erflogen. Den Luftritt über Weserbergland und Ith genossen Fabian Peitz (Std. Libelle WL/115,46 Punkte/114,60 Km/h), Hilmar Peitz (Discus 2T/96,78 Punkte/102,58km/h) sowie Kristof Schüch (LS 8/75,79 Punkte/80,34 km/h) Der HAC Boberg führt vor dem HVL Boberg die derzeitige Wertung an. 29 Vereine erflogen eine Wertung.
Bald steht schon wieder das Bergfest an.
Rundenwertung zweite Segelflug - BUNDESLIGA: 1. SFV Mannheim (BW) 303,73 Speed, 2. FG Oerlinghausen (NW) 296,25,
3. LSV Schneverdingen (NI) 288,03
Tabellenstand zweite Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 8: 1. HAC Boberg (HH) 89 Punkte, 2. HVL Boberg (HH) 88,
3. FG Freudenstadt (BW) 85
 
Lothar Schwark
 
Die Shark 304 verträgt viel Wasser.
Leider zu spät unter aktiven
Kumuli eingefüllt.
(Foto: Lothar Schwark)
Der Langenbrand Eisenturm
bei Pforzheim. Ausflug oder
Einstiegspforte des Schwarzwaldes.
(Foto: Martin Haug)
Die Mainschleife bei Wertheim
(Foto: Martin Haug)
 

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Monday, 11. June 2012 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Das man auch unter dem Einfluss eines Troges gut fliegen kann, hat das vergangene Wochenende gezeigt. Garant dafür war vor allem die kühle Luftmasse, die gute Steigwerte ermöglichte. Aber die Grenzen
zwischen fliegbar und nicht-fliegbar lagen manchmal nahe beieinander.
Samstag:
Dreigeteiltes Wetter am Samstag, mit einem sehr guten Streifen, der sich von Südwest nach Nordost erstreckte. Während zwischen Allgäu und Franken noch die Reste einer Front eines Tiefs über Norditalien für Abschirmungen sorgte, zog von Nordwesten her im Einfluss eines Tiefs über der Nordsee neue Feuchte bis an die Linie Emsland -Lübecker Bucht.
Dazwischen lag der gute Streifen, der angefüllt mit kühler Luft, die gute Bedingungen brachte. Zwischen den beiden Tiefs war
aber auch der Südwestwind spürbar, der im Basisniveu mit 30 bis 40km/h wehte. Schnell genug aber auch, um die Cumuli sauber im Wind zu reihen um damit - neben den guten Steigwerten - einen weiteren Schnellmacher zu liefern.
Sonntag:
Deutlich kleiner zeigte sich die Lücke dann am darauf folgenden Tag. Die Luftmasse selber war zwar immer noch die thermisch gute Kaltluft, die beiden Tiefs vom Vortag - jetzt über Dänemark bzw. dem Balkan - machten aber weiter ihren Einfluss geltend. Da der alles überlagernde Trog mittlerweile auch in Richtung Osten gezogen war, wurde die Luftmasse jetzt deutlich labiler und feuchter, wie das Satellitenbild gut zeigt. Wer noch Zugriff auf den schmalen Streifen zwischen dem Niederrhein und der Altmark hatte, konnte nochmal die Luftmasse geniessen. Sonst  waren mit den Ausbreitungen/Überentwicklungen die Bedingungen jetzt doch inhomogener geworden, gute Linien waren aber auch hier zu finden.
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 

Monday, 11. June 2012 Michael Wiech holt über 900 Punkte bei Starkwind translate news

Hier geht es zum Flug von
Michael Wiech im OLC.
Der Samstag bietet hervorragende Thermik und wunderschöne Wolkenstraßen weisen den Weg. Wenn da nicht der Wind wäre… Michael Wiech macht sich die langen Aufreihungen sowie die wirklich starken Bärte zunutze und trotzt dem Gebläse, das einen teilweise rückwärts fliegen lässt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein nahezu perfektes 800er FAI-Dreieck erfliegt er mit einem knappen 100er Schnitt und kassiert dafür 919 Punkte.
Michaels Plan ist es, den ersten Schenkel soweit wie möglich nach Westen bis an die französische Grenze zu legen. Und genau das tut er. Bis hinter Saarbrücken kämpft er sich gegen den Wind mit zwei kleineren Tiefpunkten. Bei Saarlouis-Düren gibt es teilweise sogar Regen und die Basis sackt kurzeitig auf 1.100 Meter MSL ab. Auch nicht wirklich einfach ist der Einstieg zur Mosel. Also wieder ein kurzer Tiefpunkt, von dem sich Michael aber nicht beirren lässt. Schließlich geht es flott über die wunderschönen Moselschleifen.
Der zweite Streckenabschnitt ist im Vergleich zum ersten Genuss. 300 Kilometer lässt sich Michael nach Kassel blasen. Trotz mäßiger Optik, allerhand breitgelaufenem Zeugs und abgeschirmten Gebieten – also vermeintlich „optimalen Bedingungen“ - bringt ihm dieser Schenkel für die Speedwertung einen 136er Schnitt ein. Und nach der Erholung folgt der abendliche Kampf gegen den Wind und leider ohne Wolken. Das kostet viel Zeit und Schnittgeschwindigkeit.
Etwas enttäuscht ist Michael, dass er am Ende doch noch den deutschen Tagessieg an Wilfried Großkinsky verloren hat. Aber er sagt, an ihn gibt er diesen gern ab. Schließlich gab Wilfried ihm mit der Überlassung des OLC-Discus im vergangenen Jahr die Chance, dass ihm solche Flüge wie der heutige gelingen.
 
Steffi Keller
Fotos: Michael Wiech
 
Fast an der ersten Wende
- Saarbrücken
Das "Mosel-Loch"... ... gefolgt von thermisch
hervorragenden Moselschleifen

 

https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2468479


Monday, 11. June 2012 OLC points for Cadets - Air Force Academy sends their XC Team out and up translate news

Have a look at Cadet Dave's first big flight here.
The young Air Force Academy’s cadets started their cross country training for upcoming contests having a camp in Littlefield, TX in May. After two weeks of hard work in the more flat surrounding area, they returned to the Air Force Academy afoot of Colorado’s easternmost 14,000er, Pikes Peak. Usually the cadets do not fly out far west into the rough terrain. But after 15 XC-flights and some 150 hours in a glider, Dave Dunkel felt ready to try for more: On May, 30th he scored 609 OLC points flying 545 km in a Discus 2 over the Mountains. It was the second longest flight ever performed at the Academy by a cadet. There’s no bigger flight documented in OLC. With this adventure, Dave has accomplished several Colorado Distance Records in the Youth Category!
On the same day, another record setting flight was made by Ryan Moran and Chris Olson in an L 23 Super Blanik. They scored 477 OLC points, flying 307 km with a triangle distance of 217 km. All three pilots were a little surprised about the great conditions. They could have predeclared their tasks to fly for even more records, but you learn by making (little) mistakes… The senior cadets still have one more year to fly for new youth records while they are attending the Air Force Academy. Way to go!
Currently the XC Team competes against the “civil” Region 9 pilots in Moriarty. The next contests in Parowan and Reno will give them the opportunity to upgrade their skills.
 
Elke Fuglsang-P.
 
Dave Dunkel would rather fly (by Jonas Fuglsang-P.) Cross Country Training in Littlefield (by Air Force Academy) OLC meets the Air Force Academy's XC Team (by Jonas Fuglsang-P.)

 


Friday, 08. June 2012 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 08.06.2012 um 14.00 Uhr GZ
WETTERLAGE DEUTSCHLAND:
Am SAMSTAG und SONNTAG beeinflusst im Wesentlichen ein Höhentrog, der
von Skandinavien bis zum Mittelmeer reicht und immer wieder von
Westen her regeneriert wird, das Wetter im Vorhersagebereich.
Am SAMSTAG führt ein Sturmtief über der Nordsee mit einer südwestlichen Strömung wolkenreiche, kühle und zum Teil labil geschichtete Meeresluft nach Deutschland. Im Alpenraum liegt noch eine wellende Front und der äußerste Nordwesten wird von den Ausläufern des Sturmtiefs erfasst.
Am SONNTAG zieht das Sturmtief unter Abschwächung nordostwärts bis nach Südschweden. Ein weiteres Tief zieht vom westlichen Ärmelkanal ostwärts nach Zentralfrankreich. Das dazugehörige Frontensystem greift am Nachmittag auf den Deutschlands über. Im Vorfeld bleibt
eine mäßige warme und wolkenreiche Luft wetterbestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird mit einer lebhaften Südwestströmung wird etwas kühlere Luft herangeführt, die vor allem im Nordwesten wolkenreich ist. Über Schleswig-Holstein und dem nordwestlichen Niedersachsen ganztägig dichte Schichtbewölkung und zeitweilig etwas Regen, dazu
sehr kräftiger Wind => keine Thermik. Weiter im Südosten bildet sich dichte Quellbewölkung, deren Untergrenzen am Nachmittag auf 1600 bis 1900 m ansteigend, darüber jedoch örtlich abschirmende Wolkenfelder, außerdem können sich die Quellungen zeitweise zu einer SC-Decke ausbreiten, über den Bergen sind einzelne Schauer denkbar, insgesamt
mäßige Thermik.
Am SONNTAG wird mit einer südwestlichen Strömung wieder wärmere und häufig auch wolkenreiche Luft herangeführt. Im Nordwesten ganztägig dichte, tief ansetzende Bewölkung und zeitweilig schauerartiger Regen. Im Südwesten zieht ab der Mittagszeit dichte Bewölkung auf aus der es zeitweise etwas regnen kann, lediglich im Südosten können sich noch mal einzelne Quellwolken, die bis auf 1800 m ansteigen bilden. Darüber gebietsweise ebenfalls Abschirmungen, insgesamt mäßige Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG entwickeln sich im Tagesverlauf unter dünnen mittelhohen und hohen Wolkenfeldern Cumuli bei 3500 bis 5000 Fuß. Aus dieser Bewölkung fällt kein Niederschlag. Die Sichten sind sehr gut. Der Wind weht schwach, er frischt tagsüber auf und kommt aus südwestlichen bis westlichen Richtungen.
Am SONNTAG zieht bei ausreichenden Sichtweiten starke mittelhohe und hohe Bewölkung auf. Es fällt kein nennenswerter Niederschlag. Der Wind weht schwach, vorherrschend aus südlichen Richtungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG wegen Fronteinfluß kann sich nur im Westen stellenweise schwache Thermik entwickeln, die aber durch aufkommende Schauer gestört wird.
Am SONNTAG im Osten wegen Fronteinfluß weiterhin keine nutzbare Thermik. Im Westen bei Kaltluftzufuhr schwache bis mäßige
Thermikansätze, die aber durch abschirmende Wolkenfelder und am Abend aufkommende Schauer und Gewitter gestört wird.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Thursday, 07. June 2012 Mit dem OLC Discus zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften 2013 translate news

Dank hervorragender fliegerischer Leistungen in der OLC-Junior Challenge kann Alexander Späth dieses Jahr den OLC Discus nutzen. Der von Wilfried Großkinsky gestellte 2cT wird jedes Jahr unter den zehn bestplatzierten der OLC-Junior Challenge für ein Jahr vergeben. Alex berichtet uns regelmäßig von seinen fliegerischen Leistungen und Abenteuern auf dem OLC-Discus. Nun stand die Teilnahme an der Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften 2013 auf dem Plan.
Erlebnisbericht Hockenheim:
Nach bereits 200 geflogenen Stunden mit dem OLC Discus, einem Trainings Grand Prix in Homberg und meinem ersten Tausender am 13. Mai habe ich in der Pfingstwoche an meinem ersten wichtigen Wettbewerb des Jahres teilgenommen.
Die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Senioren 2013 stand auf meinem Jahresplan.
Da der OLC Discus die Möglichkeit bietet, sich sowohl mit 18m, als auch mit 15m Spannweite fliegen zu lassen und ich bisher nahezu nur mit 18m unterwegs war, wollte ich die Chance nutzen, auch mal in der Standardklasse anzutreten.
Perfekt ausgestattet mit dem von Mercedes zur Verfügung gestellten Viano und dem OLC im Schlepptau, reiste ich am 25.05. nach Hockenheim. Der darauffolgende Samstag brachte uns den 1. Wertungstag mit mäßiger Blauthermik. Mit einer Schnittgeschwindigkeit von etwas über 98km/h konnte ich die 213km lange Aufgabe als Tagessieger beenden und war glücklich über den gelungenen Einstand.
Der folgende Tag brachte schwieriges Wetter mit viel Feuchtigkeit und war durch Ausbreitungen und hohe Wolkenfelder geprägt. Mit wenig Risiko landete ich im vorderen Mittelfeld und konnte meine gute Gesamtplatzierung behaupten.
Der Montag war wettertechnisch gut vorausgesagt und dementsprechend groß war die Aufgabe (450km). Da die abgezogene Feuchte des Vortages allerdings einen längeren Zwischenstopp westlich von Nürnberg eingelegt hatte, war es keinem Piloten möglich die Aufgabe zu vollenden. Mit einem 4. Tagesplatz war ich dennoch zufrieden mit diesem Tag und noch glücklicher war ich, dass der OLC mit einem Turbo ausgerüstet ist und ich als einer der wenigen um 8 zum Abendessen daheim war und nicht wie der Rest der Klasse bis um Mitternacht auf der Autobahn verbringen musste.
Der vierte und letzte Wertungstag bescherte uns einen Hammertag, sodass in drei Klassen Schnittgeschwindigkeiten von bis zu 120km/h erzielt werden konnte. Mit einer Schnittgeschwindigkeit von 110km/h belegte ich an diesem Tag den dritten Platz und belegte damit in der Gesamtwertung den 4. Platz, 3 Punkte hinter dem Podest.
Da die zweite Wochenhälfte schwieriges Wetter mit sich brachte blieb es in der Standardklasse bei 4 Wertungstagen.
Rückblickend betrachtet war der Wettbewerb ein voller Erfolg für mich, den ich hatte drei Ziele:
1) Den Wettbewerb als Training für die Deutschen Meisterschaften der Junioren zu nutzen
2) Erste Wettbewerbserfahrungen in der Standardklasse zu sammeln.
3) Die Qualifikation für die DM 2013 zu schaffen.
Hinter alle drei Ziele ist ein Häkchen zu setzen, dass ich das Podest dabei knapp verfehlt habe, kann ich verkraften.
OLC Junior Challenge:
Neben weiteren attraktiven Preisen wird jedes Jahr unter den zehn bestplatzierten der Junior Challenge für ein Jahr der OLC-Discus vergeben. Jeder Nachwuchspilot, der jünger als 25 ist, oder dem sein 25. Geburtstag im Kalenderjahr der Austragung liegt, fliegt automatisch in der Junior Challenge mit. Die Förderpreise werden beim alljährlichen OLC-Symposium im Herbst vergeben.
Es lohnt sich also auch in dieser Saison wieder ordentlich Gas zu geben und OLC-Punkte zu sammeln!
 
Zur aktuellen Wertung der OLC Junior Challenge geht es hier.
 
Alexander Späth/Eric Scharfenort
 
Alex im OLC-Discus
Warten auf besseres
Wetter in Hockenheim
Auf Erfolgskurs
 

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