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Sunday, 13. January Königsdorf versinkt im Schnee translate news

In Königdorf kann  man sich momentan nur schwer vorstellen, dass es dort in absehbarer Zeit Flugbewegungen geben könnte, so hoch liegt der Schnee. Da der Schnee noch dazu sehr nass, daher extrem schwer ist und Regenfälle vorhergesagt waren, war die Angst groß, dass irgendwann die Tragkraft der Hallendächer nicht mehr ausreicht. Daher entschloss man sich am Samstag zu einer großen Dachräumaktion.  Bis zu 20 Mann pro Hallendach waren im Einsatz und „nur“ acht Stunden später war der Schnee von den Dächern. Nun liegt dieser aber neben den Hallen teilweise bis auf Dachhöhe und es laufen die Wetten bis zur wievielten Bundesligarunde man die Schneehaufen sehen wird.
 
Mathias Schunk
 
Die momentanen Schneemassen
werden in Königsdorf wohl auf
absehbare Zeit keine
Winter Föhnflüge zulassen...
Der Schnee liegt
bis auf Dachhöhe
Neue Disziplin:
Hangar Skispringen

 


Friday, 11. January Der Segelflug im Januar - aerokurier translate news

Die Themen sind unter anderem: Hang und Welle im Rheintal: Nachwuchs-Sportler Matthias Arnold verrät Tipps und Tricks für die Wintersaison zwischen Pfälzer Wald und Bergstraße, Winter-Hotspots: Deutsche Segelflugregionen, in denen die Saison nie endet, Projektbericht: Was plant Lange Aviation für die Antares 21E? 90 Jahre Akaflieg Karlsruhe: Zum Jubiläum stellte die Akaflieg Karlsruhe ihren Nurflügler AK-X öffentlich vor – und blickte gleichsam in die Historie und die Zukunft, Beilage: Maintenance-Special mit Reportagen über den Holzflugzeugbauer Sascha Heuser und einen Zellenwart-Lehrgang auf dem Klippeneck.
 

 

 

 


Thursday, 10. January Klarstellung zu Diskussionen zur Transponderverpflichtung für Segelflugzeuge translate news

Das Thema hat aufgrund von Missverständnissen und fehlerhaften Formulierungen zu Diskussionen insbesondere im Segelflug geführt. Wir zeigen in der Ableitung, wie und wo was geregelt ist. Der an Details interessierte Leser kann dies nachverfolgen. Für alle ist das wichtige Fazit am Ende kurz und verständlich dargestellt.
Ableitung: Im Regelwerk SERA (Standardized European Rules of the Air) bezieht sich der Abschnitt 6 „Luftraumklassifizierung“ im Punkt 6005 auf die (vor einiger Zeit neu) eingeführten Luftraummodule RMZ und TMZ.
Durch einen früheren Dreher zwischen „T“ und „R“ beruht auch das Missverständnis in der Zuordnung im Punkt 6005 (b). Über die Luftraumklassifizierungen werden keine spezifischen Ausrüstungen für die Nutzern vorgegeben. Diese werden über die Fragestellung der notwendigen Separierung nach wie vor unterschiedlich pro EASA Staat gesondert festgelegt. In Deutschland zum Beispiel durch die Flugsicherungsausrüstung der Luftfahrzeuge (FSAV).
 
Die komplette Information findet sich hier
Für mehr Infos zum Deutschen Segelflugverband (DSV) bitte hier Klicken.

Sunday, 16. December Halbzeit beim Tausend Kilometer Camp translate news

Mit dem Gewinn des Bitterwasser Cup ging für mich ein Traum in Erfüllung. Zehn Tage Segelfliegen in einem der besten thermischen Gebiete der Erde. Zusammen mit Maximilian Dorsch, der auf Grund seines deutschen Meistertitels nach Bitterwasser reisen durfte, machte ich mich am vergangenen Montagabend von Frankfurt aus auf die Reise nach Windhoek. Der Dienstag wurde dann entspannt am Pool verbracht und wir konnten uns einen ersten Eindruck von der Bitterwasser Lodge und der Pfanne machen. Alles ist einfach super organisiert und das Essen übertrifft die Ansprüche eines Studenten deutlich.
Der Mittwoch versprach direkt super Wetter, und nach den Einweisungsstarts am Morgen wollten wir direkt auf Strecke gehen. Für mich sollte es am ersten Tag mit dem neuen Ventus losgehen und Max flog mit Wilfried Großkinsky in dessen EB28 mit. Nach zwei Stunden erreichten wir in Richtung Botswana die ersten Wolken. Dort herrschte dann schönstes Segelflugwetter und wir flogen über mehrere hundert Kilometer die Grenze zu Botswana entlang, die sich wie ein Strich durch die Landschaft zieht. Kurz vor Sonnenuntergang kehrten wir jeweils mit mehr als 1100 Kilometer nach Bitterwasser zurück.
Auf seinem ersten Start auf dem Ventus konnte Max dann direkt die 1000 FAI knacken. Auch er war begeistert vom einfachen Handling und den unglaublichen Flugleistungen des Ventus, die so manchen Offene-Klasse Flieger in die Verzweiflung trieben.
Richtiges Hammerwetter gab es dann am Freitag. Wir starteten um halb 11 und erreichten bereits nach einer Stunde die ersten Wolken. Von der Grenze zu Botswana ging es dann quer durch Namibia Richtung Namib-Wüste, an deren Kante sich oft eine Konvergenz ausbildet. Hier konnten wir auf über 5500 Meter steigen und die Schnittgeschwindigkeit erreichte fast 200 Stundenkilometer. Zwei Stunden vor Sunset wendeten wir am südlichen Ende der Konvergenz mit Ziel Bitterwasser und nach der Landung standen mehr als 1300 Kilometer auf dem Tacho.
Der vierte Tag bot uns dann einen Einblick in die Extreme des afrikanischen Wetters. Den Morgen verbrachten wir noch am Pool und erst gegen 12 Uhr kreisten wir auf der Suche nach dem ersten Bart über der Pfanne. Auf dem Rückweg schob sich dann eine Schauerlinie aus Nordosten langsam über Bitterwasser. An deren Rand ließen sich fantastische Schnitte erzielen, und als die ersten Blitze zu sehen war, hatten wir mit gezogenen Bremsklappen Probleme, überhaupt abzusteigen. Nach der Landung zog dann eine Böenwalze über den Platz. Hier zeigte sich die optimale Lage von Bitterwasser. Während andere Plätze bereits im Regen verschwanden, war westlich von Bitterwasser noch alles frei und eine Landung in Mariental zu jeder Zeit möglich. Das Wetter für die nächsten Tage sieht nun sehr gut aus und wir freuen uns auf 6 weitere Flugtage hier unten!
 
Moritz Althaus
 
Sandwalze am Abend
bei Bitterwasser
Wilfried Großkinsky (rechts) mit den
Teilnehmern des Tausend Kilometer
Camp: Maximilian Dorsch
, Moritz Althaus und Florian Heilmann.
Sunset über der Pfanne
mit dem neuen Ventus
 
 

Tuesday, 11. December 1000 km Camp in Bitterwasser translate news

Wilfried und Florian
Auch dieses Jahr lud Wilfried Grosskinsky wieder vier Junioren zum hochangesehenen 1000 km Camp ein. Florian Heilmann flog als erstes in den Süden und berichtet von seinen Eindrücken.
Am 30. November kamen wir in Bitterwasser an. Nach einem herzlichen Empfang führten wir direkt das Briefing und die Einweisung in das Fluggelände durch, um optimal auf die kommenden Tage vorbereitet zu sein. Gleich am ersten Tag sollte das Wetter sehr gut werden. Dieses Jahr ist es hier möglich den Luftraum nördlich von Windhuk zu nutzen, wovon wir direkt Gebrauch machten. So erflogen wir uns unter tollen Bedingungen ein großes Dreieck und insgesamt 1163 km mit der EB28. Besonders eindrucksvoll lag uns im Endanflug die orange leuchtende Kalahari zu füßen. Ein toller Start in zwei aufregende Fliegerwochen.
Am zweiten Tag folgte mein erstrer Start auf dem neuen Ventus 3M. Wieder stand das gute Wetter im Nordosten. Aufgrund der Auslösetemperatur startete ich 13 Uhr und konnte dennoch knapp 900 km erfliegen. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Ventus wunderbar fliegt. In all seinen Eigenschaften macht der Flieger unendlich viel Spaß und zeichnet sich durch seine überragende Performance aus.
Aufgrund der klimatischen Umstellungen musste ich drei Tage pausieren, was besonders ärgerlich war, weil derzeit Kaltlufteinfluss herrscht und die Tage schlecht fliegbar sind. Die Kaltluft sorgt für geringe Basishöhen, sodass das Fliegen über dem fremden und zum Großteil unlandbarem Gelände nicht oder nur schlecht möglich ist. Wolken gibt es sowieso keine.
Dennoch haben wir kurz nach meiner Genesung weitere tolle Flüge zwischen 700 und 900 Kilometern fliegen können. Morgen sieht es nocheinmal ganz gut aus, sodass ich meine Zeit in Bitterwasser mit einem tollen Flug beenden kann.
Bis jetzt macht es unheimlich viel Spaß mit all den netten Leuten zu fliegen und interessante Gespräche zu führen. Es ist eine riesen Chance, die Wilfried uns Jungliegern schenkt. Danke dafür!
 
Florian Heilmann
 
Endanflug nach 1160 km
Kalahari
Konvergenz

 


Wednesday, 06. June Aero-Club Braunschweig: Erneut gibt es nur einen Trostpunkt translate news

Im Rahmen dieser verflixten siebten Runde musste sich der Norden Deutschlands wieder ganz hinten anstellen und von den fünf Bundesligavereinen aus Niedersachsen kamen nur der LSV Burgdorf und wir mit jeweils einem Trostpunkt in die Wertung. Zudem konnten insgesamt auch nur 23 Bundesligavereine in das aktuelle Geschehen eingreifen. Der Samstag bot überhaupt keine Möglichkeit zum Fliegen im Segelflugzenrum Braunschweig-Waggum und am Sonntag sprach die Prognose von Top Meteo ganz böse gegen unsere Region. Dennoch gaben Karsten Bennewitz, Joshua Arntz sowie Hayung Becker und Markus Schmied (Arcus T) ihr Bestes und waren überlandflugmäßig recht gut unterwegs. Leider musste unser Arcus-Team nördlich von Helmstedt auf dem Rückflug den Motor ziehen und fiel somit aufgrund der neuen 15-Kilometer-Regel gänzlich aus der Wertung.
Aber, auch mit diesem dritten Flug im Speedbereich unserer gewerteten Aufwindjäger wären wir bei einem Punkt stehen geblieben.
Somit kommen wir mit diesen zwei Piloten auf 175,40 Speedpunkte:
Joshua Arntz, ASH 26E, 88,48 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 86,93 Speedpunkte,
Beide Punktejäger flogen im engen Team zusammen und legten ihren ersten Wendepunkt östlich von Oschersleben. Dann ging es zurück bis nach Wolfsburg.Von hier wurde erneut Ostkurs eingeschlagen und die zweite Wende erfolgte in Möckern, das 25 Kilometer östlich von Magdeburg liegt. Dort kehrten auch Becker und Schmied mit unserem Arcus T um. Der Rundensieg ging mit 342,72 Speedpunkten nach Blaubeuren und die Tabelle wird weiter vom LSR Aalen mit nunmehr 105 Punkten dominiert. Wir sind mit 24 Punkten aktuell auf Platz 27 abgerutscht und können nur auf eine bessere Zukunft hoffen.
 
Rolf Wagner
 
Karsten Bennewitz und Joshua Arntz formieren sich gerade zu ihrem gemeinsamen Abflug.
Arntz machte unterwegs diesen Schnappschuss von seinem Teampartner Bennewitz.
Das Werk eines in die Schlagzeilen geratenen bekannten norddeutschen Autobauers aus der Vogelperspektive.

 


Tuesday, 05. June 7. Runde U25: Spitzenreiter festigen ihre Positionen translate news

Das haben sich viele sicher anders vorgestellt, pünktlich zur siebten Runde knickt das Wetter ein und zeigt seine schwierigen Seiten. Der Norden und der Osten hoffen zumindest auf den Sonntag, der dann aber auch ins Wasser fällt. Im Süden und Südwesten gibt es erneut einige Möglichkeiten und das sogar an beiden Tagen. Im Ergebnis überrascht es nicht, dass sich Aalen, Königsdorf und Lichtenfels mit jeweils drei Wertungen erneut klar vorn positionieren. Der Abstand zwischen ihnen ist auch weiterhin mehr als übersichtlich. Alle drei wissen, hier heißt es, dranbleiben und keine Runde verschlafen.
So hat Florian Paul (Aalen) eigentlich gar keinen Bock auf das Fliegen an diesem Wochenende, gibt er zu. Zählt nicht! Er wird vom Team motiviert oder vielleicht auch verdonnert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: mehr als 100 Speedpunkte, Rundensieg und Platz zwei für Aalen in der Gesamtwertung. Nur so funktioniert es.  
In Eichstätt fehlt derzeit genau dieser Spirit. Der Abstand zum Treppchen, auf dem sie anfänglich so souverän standen, vergrößert sich. Wieder eine Runde, in der sie nur mit zwei Wertungen antreten und nicht mehr mit den derzeitigen konsequent fliegenden Spitzenreitern mithalten können. Noch haben sie Chancen und zum Verfolger einen guten Puffer. Aber sie müssen jetzt Gas geben.
Neben den Spitzenreitern schicken fast einhundert Vereine ihre Youngstars ins Rennen. 70, 80, 90 ja teilweise über 100 Speedpunkte wurden erflogen. Eine Runde, in der der Kampf um die Punkte im Südwesten brodeln müsste. Müsste! Mit überwiegend einer Wertung wird Dank der geringen Beteiligung der meisten Vereine, der eine oder andere Punkt per Zufall eingesackt. Dabei hätte man hier die Wetter-Vorteile gegenüber dem Norden ausnutzen können und müssen. Das ist, als würde eine Fußballmannschaft nur mit halber Mannstärke auf dem Feld stehen. Selbst Ballkünstler hätten dann keine Chance. Abgesehen davon, ein undenkbares Szenario im Fußball. Das täte keine Mannschaft freiwillig. Schade, dass unser so schöner Sport noch nicht überall einen Liga-Geist entwickelt hat.
Rundenwertung U25: 1. LSR Aalen (BW) 296,72 Speed/50 Punkte, 2. FSG Hammelburg (BY) 249,15 Speed/49 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 246,04 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 7: 1. SFZ Königsdorf (BY) 319 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 315 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 314 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Tuesday, 05. June SFG Giulini: Endlich Wetter! translate news

Nach 6 wettermäßig sehr dürftigen Runden im Rheintal konnten wir uns dieses Wochenende nicht beklagen. Der Samstag zeichnete sich zwar noch großteils mit sportlich-tiefer Basis aus, war aber trotzdem gut fliegbar und am frühen Abend konnte man schon erahnen, das der Sonntag richtig gut werden wird. Achim Besser (Arcus M) legte allerdings schon am Samstag mit 97,85 Speedpoints einen Schnitt vor, der nicht mehr übertroffen wurde.  
Mit 7 Piloten war die Giulini-Mannschaft Sonntag Morgen schon früh am Start. Den weitesten Flug absolvierte Johannes Dibbern (HPH 304 E-Shark, D3) mit 822 km vom D- / C- Kader-Training in Landau aus, bis weit in die Oberpfalz und zurück. Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) flogen rund 600km und holten nach Achim Besser die Speedpoints.
Für den 11. Rundenplatz gab es 10 Punkte und wir entfernen uns endlich etwas vom Tabellenende. Vom angestrebten Top Ten Platz sind wir weit entfernt, aber wenn das Wetter im Rheintal in den nächsten Runden so gut wird, wie es schlecht war...
Insgesamt waren für die Dannstadter Mannschaften diese Runde 22 Piloten mit 34 Streckenflügen unterwegs und legten 11.000 km zurück.
 
Uwe Melzer
 
Dieter "Buddy" Bartek (LS-4WL, UY)   
Schöne Flüge vom Pfälzer Wald...
... bis Bamberg
 

Tuesday, 05. June Tabellensprung dank Rundensieg - Bauder trifft die Aufwinde translate news

Charlie Bauder nach seinem Flug.
Nach jeweils nur einem Punkt in den Runden fünf und sechs galt es für die Erstligisten der FLG Blaubeuren endlich wieder Punkte zu holen. Nachdem der Samstag der schwächere Tag in dieser Runde werden sollte, entschied man sich das Wetter am Sonntag zu nutzen. So gingen gleich 10 Maschinen für die FLG an den Start. Dazwischen reihten sich die Fluglagergäste der FSG Elz sowie der FG Welzheim. Frühe Wolken ließen bereits um 8:27 UTC die ersten abheben. Zunächst ging es für die meisten bei noch tiefer Basis und schwacher Thermik Richtung Westen. Charlie Bauder, welcher gerade vom Trainingslager des D-Kaders vom Farrenberg Wettbewerb kam, entschied sich die Wolken im Osten anzufliegen. Er war froh, seinen Ventus 2a noch gut mit Wasser gefüllt zu haben, da ab Harburg bereits starke Aufwinde auf Ihn warteten und es zum Teil Aufreihungen gab. Bei Regensburg gewendet galt es den leichten Rückendwind aus Osten zu nutzen. Auf Höhe Monheim entschied er sich jedoch das gute Wetter im Osten erneut zu nutzen und machte kehrt. Gelockt von der Information über die guten Steigwerte flog auch Charlies Sohn, Sebastian Bauder, Richtung Osten. Dirk Ströbl, der sich morgens mit Philipp Söll mühsam nach Westen gekämpft hat, flog nun auch gen Osten um für die FLG zu Punkten. So stand es am Abend fest, mit den Flügen von Charlie 122,62, Sebastian 113,34 und Dirk 106,76 war der erste Rundensieg für die FLG perfekt. In der Tabelle macht dies einen Satz von Platz 14 auf den achten Tabellenplatz aus.
 
Martin Söll
 
Morgens schon gut entwickelt. Oliver Stockinger beim Start. Optik nach Osten um 16 Uhr.
 

Monday, 04. June Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Eine der Geschichten dieser siebten Runde der OLC-Liga ist sicher die der kaum nutzbaren oder aber der doppelten Chancen. Während weite Teile im Süden am Samstag schon mal die hochdruckbestimmte Luftmasse antesten - und sich auf die großen Strecke am Sonntag vorbereiten konnte -, stand für den Norden das Warten/Hoffen wenigstens auf eine Lücke am Sonntag auf dem Programm.
Samstag:
Massiv zeigt sich im Satellitenbild die Feuchte , die sich über weite Teile der zentralen Mittelgebirge und vor allen den flachen Norden erstreckt. Lediglich im äußersten Nordosten zeigt sich im Ostseeumfeld noch der Rest einer etwas trockeneren Luftmasse, in der es am Nachmittag dann aber wieder überkochen sollte. Besser dagegen die Bedingungen im Süden: Von Westen her war eine etwas trockenere Luftmasse eingeflossen, die unter den Einfluss eines Hochkeils von Frankreich her kam. Je später am Tag, um so besser waren die Bedingungen und für einige Teams des Südens reichte es schon für erste Ligapunkte.
Sonntag:
Mit der Aussicht, dass der  Sonntag besser werden sollte, war das aber keine sichere Bank. Denn die trockene Luftmasse und der Hochdruck hatten sich weiter nach Nordosten vorgearbeitet und es schlug immer mehr Lücken in die Feuchte. Während im Norden die Lücken aber klein blieben, profitierte der Süden von der mittlerweile gut strukturierten Warmluft, die großräumig gute Bedingungen brachte. Doch was macht ein erster Thermiktag (Samstag) mit einer Luftmasse, die dann über Nacht weitgehend untgestört liegen bleibt? Wind, um die Luftmasse auszutauschen war ja so gut wie keiner vorhanden ...
Thermisch einmal gut durchmischt bleibt oberhalb der sich in der Nacht bildenden Bodeninversion die Luftmasse ungestört und nahezu trockenadiabatisch geschichtet. Wird diese Inversion dann am nächsten Vormittag weggeheizt, steht sehr schnell wieder der komplette Konvektionsraum zur Verfügung. Und die zusätzlich zugeführte Energie lässt die Basis dann nochmal etwas ansteigen.
Exemplarisch wird das an den Temps von Kümmersbruck (östlich von Nürnberg) deutlich: Am Samstag noch in den unteren 3000m nicht ganz klar strukturiert und in 1500m sogar noch gestört sieht der vom Sonntag aus, wie ein Temp aussehen sollte: Klar strukturiert mit einer Inversion in knapp 2500m und mit dem richtigen Maß an Feuchte für Cumuli (Temps sind z.B. über wetteronline.de abrufbar).
Wer hat was draus gemacht?
Schon am Samstag hatten sich in beiden Ligen die Teams aus dem Süden warmgeflogen, die Aussichten für den Sonntag versprachen ja dann nochmal bessere Bedingungen. Das sollte abert nicht für alle gelten, denn ein Cirrenband zog von Südwesten herein (auf dem Stallietenbild vom Sonntag bereits im Südwesten erkennbar) und sorgte für eine Thermikflaute vor allem über dem (Süd)Schwarzwald und Teilen der westlichen Alb. Am Samstag noch in Führung liegend, mussten die Winzelner fast tatenlos zusehen, wie man nach unten in der Tabelle durchgereicht wurde.
Samstag noch punktlos setzte die sich die FLG Blaubeuren an die Spitze dieser Runde: Karl Eugen Bauder legte mit dem schnellsten indexkorrigierten Schnitt der Runde (122km/h) vor. Er hatte seinene Flug konsequent nach Osten ausgelegt und dort die schnellsten
Bedingungen vorgefunden. Dirk Ströbl und Sebastian Bauer starteten zunächst noch in Richtung Westen, um dann ihre Speed doch ebenfalls in Richtung Osten zu machen. Dass auch der Wetterraum östlich von Aalen besser lief, zeigt der LSR Aalen auf Rundenplatz 2. MIt dem Startplatz schon im Osten - und dann zum Teil mit Strecken in Richtung Westen und damit auf Abstand zu den ersten Überentwicklungen im Bayerischen Wald - war der FLC Schwandorf unterwegs. Wie die Meeting Points zeigen, traf man dort dann auf die Schwäbische Konkurrenz. Nicht unerwähnt bleiben soll natürlich, dass der Sonntag nicht nur für die Liga tauglich war, sondern auch für die (ganz) lange Strecke, denn Alex Späth, Uli Schwenk/Dominik Süß und gelang der Sprung über die 1000km und Alex Müller führt mit fast 1200km die Punkteliste im OLC-Plus unangefochten an.
Auch in Liga 2 dominiert der Südosten die Ranglisten, allen voran der SFV Bad Wörishofen, für den Simon Schröder am schnellsten (113km/h) unterwegs war, knapp gefolgt von Robert Schröder. Unterstützz von Kilian Biechel konnte der Rundensieg am Ende souverän vor dem, AC Esslingen und der LSG Hersbruck erflogen werden. Nach Norden hin nahm die Punkteausbeute in beiden Ligen kontinuierlich ab, zumindest  kam für den einen oder anderen Verein aber noch Trostpunkte heraus. Auch in den Tabellen beider Ligen finden sich weiter Vereine vor allem aus dem Süden wieder, wobei Titelverteidiger Aalen nur einen äußerst knappen Vorsprung vor der Konkurrenz hat, während die SFG Seinwald die Liga 2 dagegen relativ souverän anführt.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
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Friday, 01. June Bayreuth-Wettbewerb nutzt Zeitfenster vor den Gewittern translate news

Max Kollmar, FG Donzdorf, Sieger der Offenen Klasse
Peter Pollack, LSV Beilngries, links und Ralph Bürklin, SFZ Königsdorf, rechts, Bayerische Meister der Offenen Klasse
Die großräumige Gewitter-Wetterlage hat Sportleiter und Meteorologe des Bayreuth-Wettbewerbs herausgefordert, ein Wetterfenster vor den Gewittern zu finden und einen Weg zu finden, sicherzustellen, dass alle Flugzeuge rechtzeitig vor den Gewittern wieder zurück in Bayreuth sind. Besonders für die Standardklasse war der gewählte Weg ein Glücksgriff für sehr schnelle Flüge.
Für alle Klassen gab es variable Aufgaben (Assigned Area Tasks) Richtung Thüringer Wald und Unterfranken mit einer Mindestzeitwertung und einer Abflugzeitbegrenzung. Hierüber konnte Sportleiter Wolfgang Clas die Rückkehr der Flugzeuge sehr gut timen.
Für die Offene Klasse ging es in einen Umkreis von 28 km um den Sender Dermbach und damit an das Westende des Thüringer Waldes, weiter in 27-km-Radius um Bad Kissingen und wieder heim nach Bayreuth (224-393 km). Die Mindestzeit betrug 2,5 Stunden. Sehr deutlich zeigte sich der Unterschied, das einige versucht haben, eher die kürzest mögliche Strecke zu fliegen und andere sehr weit in die Kreise hineingeflogen sind. Die tatsächlich geflogenen Strecken lagen daher zwischen 255 und 320 km. Tagessieger wurde Reinhard Spath vom AC Pirmasens mit 305,4 km und 122,16 km/h.
Damit kam es wieder zu der kuriosen Situation, dass die Flugzeuge der Standardklasse schneller waren, als die großen, leistungsfähigen Flieger der Offenen Klasse. Die Aufgabe der „Kleinen“ ging in eine ähnliche Richtung: Abflugpunkt Bad Berneck - Suhl (Radius 29 km) - Staudamm Ellertshäuser See (Radius 29 km) - Bayreuth (154-339 km). Dadurch, dass die Flugzeuge der Standardklasse aber erst als zweite gestartet sind und rund eine halbe Stunde später am Thüringer Wald waren, haben sie ein Wetterphänomen mitnehmen können, dass Segelflugzeuge zu außerordentlichen Geschwindigkeiten verhilft: In einer Konvergenzlinie treffen zwei Luftmassen so aufeinander, dass sich eine Linie aufsteigender Luft herausbildet, auf welcher die Flugzeuge im Geradeausflug nach oben steigen. Das konnten sich die Piloten der Standardklasse zu nutzen machen: Tagessieger Oliver Knischewski (LSC Erftland) kam auf 128,95 km/h und 257,9 km.
Teilweise konnte auch die 18-Meter-Klasse von dieser guten Linie profitieren. Ihre Aufgabe Abflugpunkt Weidenberg - Meiningen (Radius 30 km) - Schweinfurt Süd (Radius 30 km) - Bayreuth (186-378 km) lag etwas südlicher und beinhaltete nur zwei Stunden Mindestwertungszeit. Andreas Kessler (LSV Bonn-Hangelar) konnte hier mit 135,10 km/h und 284 km seinen zweiten Tagessieg einfahren.
Kurz nach der letzten Landung am Bindlacher Berg war das erste Gewittergrummeln am Himmel zu hören. Es blieb für alle noch die Zeit, die Flieger ausreichend zu sichern. Wie von den Meteorologen vorhergesagt zog eine Stunde später ein kräftiges Schauer über den Flugplatz, das sich die Piloten beim Feierabendgetränk in der trockenen Briefinghalle ansehen konnten.
Da am Freitag keine Wertungsflüge mehr möglich waren, steht damit auch das Ergebnis des Bayreuth-Wettbewerbs fest:
In der Offenen Klasse siegt überraschend der 30-jährige Flugzeugbauer Max Kollmar von der FG Donzdorf vor vielen erfahrenen „alten Hasen“, die er durch einen Tagessieg und drei zweite Tagesplätze in den Schatten gestellt hat. Bayerischer Meister wird das Doppelsitzer-Team Peter Pollack (LSV Beilngries) und Ralph Bürklin (SFZ Königsdorf).
In der 18-Meter-Klasse gehen die beiden Siege dagegen an Routiniers: Reinhard Schramme (LSV Rinteln) erringt den Gesamtsieg, Claus Triebel (SFZ Ottengrüner Heide aus Helmbrechts) wird als bester Bayer Landesmeister.
In der Standardklasse gewinnt mit Achim Reuther (FLC Schwandorf) ein ehemaliger Bayreuther Fluglehrer sowohl den Wettbewerb insgesamt als auch den Titel des Bayerischen Meisters.
Mit fünf von zehn möglichen Wertungstagen hat der Bayreuth-Wettbewerb bei einer insgesamt schwierigen Gewitter-Wetterlage gezeigt, was bei so einer meteorologischen Konstellation möglich ist. Sportleiter Wolfgang Clas konnte an den Tagen, wo Flüge möglich waren, die Aufgaben jeweils so stellen, dass eine sichere Ankunft vor den Gewittern möglich war und von den Teilnehmern erreicht wurde. Daher ist die Luftsportgemeinschaft Bayreuth als Veranstalter sehr zufrieden mit dem Verlauf des Wettbewerbs und freut sich auf ein Wiedersehen mit allen Piloten und Beteiligten!
 
Daniel Große Verspohl
 
Reinhard Schramme, LSV Rinteln, Sieger der 18-Meter-Klasse
Claus Triebel, SFZ Ottengrüner Heide, Bayerischer Meister der 18-Meter-Klasse
Achim Reuther, FLC Schwandorf, Sieger und Bayerischer Meister der Standardklasse
 

Bitterwasser
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