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Mittwoch, 15. August LSG Fallersleben: Vom Wetter ausgebremst Artikel übersetzen

Beim Endspurt um die Aufstiegsplätze wollten die Ummeraner in Runde 17 gleich am Samstag gut vorlegen und so gingen Kathrin Busse (ASW19), Lothar Kaps (ASW22), Peter Meurers (LS1f), Helge und Franz Liebertz (ASH25e) und Benno Beesten (Nimbus 4M) für die LSG in die Luft. Die Bedingungen waren durch die Nähe zum Trog aber sehr inhomogen und wer überhaupt vom Platz weg kam, fand sich schnell in einem Kampf ums Obenbleiben wieder. Bezeichnend war, dass sich das Wetter lokal ungewöhnlich rasch änderte und etliche taktische Entscheidungen bald ungünstig erscheinen ließ.
Peter musste dann auch in Celle-Scheuen zwischenlanden, Kathrin und Lothar kamen gar nicht von Ummern weg. Helge und Benno legten nach einem kurzen Gegenwindschenkel bald Ostkurs an. Mit Rückenwind konnten sie unter schönen Cumuli zügig bis zur Elbe vorankommen. Im Norden zeigten sich dabei bereits mächtige Schauer, die unsere Ligapiloten auf dem Rückweg massiv ausbremsten. Benno versuchte es mit dem Umfliegen der Regengebiete und wählte seinen Flugweg nach verbliebenen Sonnenflecken. Helge setzte auf Durchgleiten und Anschlussfinden. Das war zwar riskanter, aber auch schneller. Für Benno wurde der sichergeglaubte Endanflug gegen 40 km/h Wind dann noch mal spannend, als es 10 km vor dem Heimatplatz zu regnen begann. Bei einer Sollgleitzahl von 12 machte der Nimbus 14; passte also.
Dass die beiden Wertungsflüge vom Samstag nicht weit reichen würden, wurde schon in den ersten Abendstunden klar. Also versuchte eine ansehnliche LSG-Flotte am Sonntag, einen dritten Flug in die Wertung zu bringen oder sogar die Flüge vom Samstag zu toppen. Bernd Meindermann (LS1f), Peter Meurers (LS1f), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16), Johan Vanhoyland (Discus bt), Rita Susenburger (ASW19), Doreen Sobotta (Twin III), Arne Brüsch (Std. Cirrus) und Katrin Balke (DG300) mühten sich in der warmluftgeprägten mäßigen Blauthermik einige Streckenkilometer zu sammeln. Letztlich übertrafen dabei nur Bernd und die in Pritzwalk gestartete Antje Philipp (ASW24) die Ligamindestwertungsgeschwindigkeit. Damit war für die LSG in der Rundenwertung zwar nur Platz 23 drin, weil jedoch die Aufstiegskonkurrenten aus dem Osten auch nur moderat punkten konnten, mischt die LSG weiter mit im Kampf um die Aufstiegsplätze und freut sich auf zwei weitere spannende Runden.
 
Benno Beesten
 
Am Samstag: Licht …
 … und Schatten
Am Sonntag: etwas für Liebhaber
ungewöhnlicher Wolken
 
 

Mittwoch, 15. August SFZ in der Alpenliga und bei den Junioren "hui", in der Bundesliga "pfui" Artikel übersetzen

Während sich das U 25 Team des SFZ Königsdorf an der Tabellenspitze weiter absetzt und man auch in der internationalen Alpenliga mit Vorsprung in die beiden Finalrunden geht, rutscht das SFZ in der Bundesliga in der Tabelle weiter ins Mittelfeld ab.
Samstag schwierige Bedingungen in Königsdorf
Der Samstag sah zunächst als der bessere Flugtag des Wochenendes aus und so waren in Königsdorf auch einige am Start, um Ligapunkte zu sammeln. Allerdings gestaltete sich die Thermik deutlich unzuverlässiger, als erwartet. So mussten mit Nikolai Wolf, Patrick Wölfel und Emanuel Schieck alle drei Junioren außenlanden. Immerhin landete Emanuel innerhalb des 15 km Kreises, so dass zumindest er eine Ligawertung schaffte: 45,8 km/h standen für ihn in der Wertung. Thomas Wolf und das Doppelsitzergespann Benjamin Bachmaier/Thomas Mattern erzielten im Alpenvorland Wertung von jeweils gut 69 km/h. Lukas Keibel und Mathias Schunk waren die einzigen, die sich in den Bergen versuchten, um eine Alpenliga Wertung zu erzielen. Sie taten sich doch noch schwerer, da die Basis dort recht tief war und am Ende standen für die beiden 64,4 km/h in der Wertung. Bei den Junioren startete sowohl Michael Wisbacher, als auch Johannes Beyer jeweils auf seinem alten Heimatflugplatz, Führt, bzw. Stahringen. Beide erzielten Wertungen von gut 90 km/h. Schnellster Königsdorfer war ebenfalls einer, der von seinem alten Flugplatz aus gestartet war, nämlich Hans Trautenberg von Amberg aus, der es auf 101,9 km/h brachte.
Sonntag ebenfalls schlechter als gedacht
Auch der Sonntag zeigte sich segelfliegerisch nicht von seiner besten Seite. Lediglich Thomas Wolf und Jochen Vogel gelang es die schlechte Thermik zu Beginn an der Benediktenwand und in der Jachenau zu überbrücken, während Nikolai Wolf in Fall außenlanden musste und sowohl Jonathan Cross, als auch Emanuel Schieck erst gar nicht so weit kamen. Thomas Wolf und Jochen Vogel flogen anschließend noch ins höhere Relief und erzielten mit 87,8 km/h, bzw. 75,9 km/h die noch zwei fehlenden Wertungen für die Alpenliga.
Alpenliga Vorsprung etwas geschmolzen, Junioren bauen Führung aus
Nach den zwei Rundensiegen der letzten beiden Wochenenden flog das SFZ in der Alpenliga diesmal auf Rang sieben und verliert damit auf den Rundensieger und Tabellenzweiten SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich sechs Punkte. Der Vorsprung des SFZ beträgt jetzt noch 48 Punkte. Die Junioren landeten auf Rundenplatz drei und da der Tabellenzweite und einzige Club, der unsere Youngsters theoretisch noch vom Thron stoßen könnte, der AC Lichtenfels nicht über Rang 30 hinauskam, führt unser U25 Team nun mit 86 Punkten Vorsprung die Tabelle an und könnte bereits am kommenden Wochenende den Sack dicht machen.
In der Bundesliga weist die Tendenz nach unten
In der deutschen Bundesliga dagegen, brachten auch die Flüge von den alten Heimatplätzen das SFZ nicht wirklich voran, am Ende landete man nur auf Rang 21, was lediglich einem einzigen Trostpunkt entspricht
 
Mathias Schunk

Dienstag, 14. August SFG Giuini: Es geht weiter voran Artikel übersetzen

Nach dem Durchzug der Kaltfront stellte sich am Samstag ein kräftiger Westwind ein, der dafür sorgte, das sich die Cumuli angenehm aufreihten. Anfangs noch ein wenig zäh, mit im unteren Bereich zerrupfter Thermik, wurden die Bedingungen im Tagesverlauf immer besser. Auf der Windachse flogen 4 der 6 gestarten Bundesligapiloten. 2 Piloten, Stefan Kuse und Alex Meinicke umrundeten Stuttgart. Alex (LS-1f, RP) bewältigte dabei ein angemeldetes 667km FAI Dreieck.
Für die Liga schneller war natürlich ein JoJo in der Windachse. Nils Koster und Jan Hertrich flogen dabei nördlich, Dieter Bartek und Uwe Melzer südlich der Kontrollzone Nürnberg. Die Nordroute stellte sich als die bessere Wahl heraus. Nils (Arcus T, E2) war mit einem 150ziger Schnitt klar der Schnellste, gefolgt von Jan (LS-8t, EO) und Buddy (LS-4WL, UY). Ein toller Flugtag mit richtig großen, schnellen Flügen - Fun pur.  Leider war der Sonntag, schon mit warmer Pampe und blau, enttäuschend.
Aber Rundenplatz 4 ist dieses Jahr bisher das beste Ergebnis und bringt uns 17 Punkte. Nach der recht miesen ersten Liga-Saisonhälfte stehen wir nun auf Rang 13 der Bundesliga-Tabelle. Jetzt in den letzten beiden Runden vernünftige Ergebnisse und die Katastrophensaison nimmt doch noch ein versöhnliches Ende...
 
Uwe Melzer
 
Odenwaldeinstieg
Schöne Aufreihungen
Gute Steigwerte, hohe Basis

 


Montag, 13. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Runde 17 - Drei Runden vor Schluss zeigt sich das Wetter von einer in diesem Sommer fast ungewohnten Weise: Kaltluft hatte die Hitze vertrieben und plötzlich fühlt sich das Wetter wieder so an, wie man es diesen Sommer kaum gewohnt war: Kaltluft bringt am Samstag schnelle Schnitte und Warmluft am Sonntag eher zähe Verhältnisse.
Aber zumindest konnte man überall Punkte für die Liga erfliegen, da zeigt sich diese Runde nicht anders als die meisten dieser Saison - auch wenn sich regional die Bedingungen deutlich unterschieden.
Samstag:
Das zeigt schon der Blick auf das Satellitenbild vom Samstag: Morgens lag noch eine Kaltfront zwischen Pfalz und Kieler Bucht. Getrieben durch den kräftigen Westwind auf der Südseite eines Troges über Südskandinavien überquerte sie (oder eher ihre Reste) am frühen Nachmittag bereits die Oder und auch die Feuchte zwischen Franken und Oberlausitz ging immer mehr auf. Rückseitig
bot sich ein Bild, das man so auch in den Mai verorten könnte: Im Wind reihte sich in der Kaltluft Wolkenstraße an Wolkenstraße. Lediglich im Norden war es im Bereich der höhenkalten Luft des Troges schaurig-labil und auch am Alpenrand störten durchziehende Cirrenfelder. Ansonsten war aber die Taktik relativ eindeutig: Die Strecken in Windrichtung und der Reihungen versprachen die schnellsten Schnitte.
Sonntag:
Am Sonntag hielt dann der Sommer wieder Einzug. Aber statt der hochreichend thermisch gut geschichteten Warmluft wie in den Vorwochen, war es diesmal eine doch eher August-typische Luftmasse: Warm, blau und vor allem im Norden im Einfluss einer Warmfront mit hohen und mittelhohen Abschirmungen garniert.
Wer hat was draus gemacht?
So zeigt der Blick auf die Flugspuren dann auch, das der Schwerpunkt der Füge am Samstag lag. Selbst die Tendenz die Strecken als JoJo in Windrichtung zu legen, lässt sich in den Strukturen erkennen. Natürlich lassen sich z.B. Schwarzwald aber auch die Eifel quer zum Wind als gute Bereiche ausmachen, aber die waren ja auch schon etwas früher am Tag nutzbar und im Süden dazu der Wind weniger markant. Dagegen fehlen die typischen Rennstrecken vom Thüringer Wald bis in den Bayerischem Wald fast vollständig.
Was aber beide Tage gemein haben: Es war nicht die Runde für den Norden ...
Davon ungestört geht die Jagd um den Titel zwischen Aalen und Bayreuth weiter. Dieses Mal mit dem besseren Ende für die Aalener, die diese Runde für sich entscheiden konnten. Und auch wenn die Flüge am Ende nicht die absolute Spitze der Liga-Speed darstellen, war es vor allem die mannschaftliche Stärke, die beeindruckend und (mit)entschiedend war. Dafür lohnt sich auch mal ein Blick in die "weiteren Flüge", der zeigt, was auch in der "zweiten Reihe" für Schnitte geflogen werden. Steffen Schwarzer und Dieter Walz wählten dabei die Taktik, entlang der Alb mit dem Rückenwind ihre Speed zu machen. Wolfgang Gmeiner dagegen wählte den Weg nach Norden, um zwischen Heibronn und Regesburg die Reihungen/Rückenwind zu nutzen.
Am Ende waren es nur rund 2km/h (und das bei einer Gesamtspeed von hervorragenden 372km/h), die die Aalener als Vorsprung zu Rang 2 erflogen. Auf den kam das Team des FSC Obenwald Walldürn, angeführt von Phillipp Kapferer/ Stefanie Willard, die mit 135km/h den schnellsten Flug der Liga zwischen Odenwald und Oberpfalz absolvierten. Aber auch die folgenden Teams aus Donauwörth und Ludwigshafen hatten jeweils mindestens einen schnellen Flug in der Wertung.
Michael Gsell erreichte 132km/h, Nils und Jürgen Koster (die von Landau aus unterwegs waren) erreichten 134km/h. Nicht ganz optimal lief es dagegen für die Bayreuther, die in dieser Runde "nur" auf Rang 8 landeten. Deutlich später machte es dort auf und die Ausbreitungen ließen keine so schnellen Schnitte zu, wie 200km weiter westlich. Mit 12 Runden-Punkten musste man 8 Punkte auf Aalen abgeben, die in der Tabelle nun wieder in Führung gehen konnten. Die 3 Punkte Rückstand lassen aber noch alle Möglichkeiten offen. Mit dem Spitzendou kann inzwischen lediglich noch die FG Schwäbisch Gmünd mithalten, hat aber mit 29 Punkten Rückstand auf Aalen nur noch geringe Chance, auch weil man mit der Konkurrenz im selben Wetterraum unterwegs ist. Am Tabellenende finden
sich nun auch die ersten Teams, die sich unweigerlich aus dem Oberhaus verabschieden müssen.
Auch in Liga 2 geht es auf die Zielgerade. Und auch das zieht sich durch die Saison, dass in Liga 2 nicht langsamer geflogen wird, sondern ganz das Gegenteil ist der Fall. "Reine Familiensache" mag man beim Blick in die Rundenergebnisse denken: Georg Theisinger und Laurenz Theisinger fliegen im Team mit 134km/h bzw. 133km/h der Konkurrent davon, Florian Theisinger mit Co Yannick Frey war ebenfalls im JoJo zwischen Landau und Würzburg unterwegs. Mit insgesamt 381km/h waren die Pfälzer damit das schnellste Team über beide Ligen hinweg. Knapp gefolgt werden sie vom LSV Hofgeismar. Die Nordhessen erreichen damit nach Platz 2 in Runde 2 ihr bestes Ligaergebnis. Bis in den Nachmittag musste man für einen schnellen Flug auch in Erbendorf warten, aber dann konnten es Ludwig und Edith Mehler laufen lassen ... mit knapp 141km/h flogen sie - ebenfalls den Reihungen im Wind folgend - allen anderen mit Abstand davon.
Auch wenn es 2 Runden vor Schluss noch nicht ganz für eine vorzeitige Meisterschaft für die SFG Steinwald ausreicht, der Vorsprung ist zum LSV Gifhorn mittlerweile wieder auf 30 Punkte angewachsen. Trösten können sich die Niedersachsen aber, dass der eine Punkt für Rundenplatz 25 für den Aufstieg in Liga 1 ausreicht. Nach den ersten Prognosen wird Runde 18 auch von Wetter her spannend, wer
von den Konkurrenten die besten Bedingungen direkt vor der heimischen Platzgrenze hat.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Samstag, 11. August U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe: Teilnehmerkreis wird erweitert Artikel übersetzen

Ursprünglich war geplant, letztendlich erst nach der 19. und letzten Runde das qualifizierte Dutzend zu fixieren (plus sechs Nachrücker). Aber um alles etwas zu entzerren wurden schon mal nach der 14. Runde die Piloten vorbehaltlich des Endstandes informiert/eingeladen … man hatte eben darauf spekuliert, dass sich in den letzten Wochen u.U. nicht mehr viel am Ranking 'U25 Pilotenprofile'  ändern würde.
Nun will man das Qualifikations-Prozedere, abermals entspannen und bezieht einfach die Runde 18 mit ein und erweitert:
Qualifiziert sind diejenigen Piloten, die in Runde 18 und/oder 19 die Plätze 1 – 12 belegten (… und die Voraussetzung ist ein Smiley). Diese Regelung gilt analog für Nachrücker.
Mit anderen Worten: Nach der Runde 18 stehen die Qualifizierten fest, sie werden vom OLC mit einem Mail eingeladen (Versand am 20. August) und ihre Anmeldung sollte dem OLC bis spätestens Donnerstag dem 23. August vorliegen.
Ab Freitag werden dann die Nachrücker gesetzt (deshalb sollten deren Anmeldungen dem OLC auch vorliegen).
Sollten dann in Runde 19 andere Namen ‘beim besten Dutzend‘ aufscheinen, so sind natürlich auch sie teilnahmeberechtigt.
Aber man vermutet … viel wird sich da beim Ranking nicht tun.
Die letztendlich konkreten Einladungen gehen dann am 20. August raus und ggf. am 27. August, also einen Tag vor dem Beginn … aber halb so wild … man ahnt das ja schon als ‘Betroffener ;-)
Habt ihr Fragen, bitte Mail an: mail@onlinecontest.org
 

Donnerstag, 07. Juni OLC-Discus: Auf Trainingstour in Rheinland-Pfalz und auf Burg Feuerstein Artikel übersetzen

An einem Wochenende Mitte Mai konnte ich dank Transponder und den freundlichen Lotsen von Straßburg bis weit nach Frankreich einfliegen. Ich wendete erst hinter den selbst aus der Luft gut sichtbaren Denkmälern von Verdun, was ein sehr beeindruckendes Erlebnis war. Leider trocknete es an diesem Tag stark ab, sodass ich ein größeres Dreieck in Frankreich nicht realisieren konnte. Ich habe vor, die Vorteile des Transponders weiter zu nutzen und hoffe auf eine Möglichkeit, aus Nastätten einmal in die Vogesen fliegen zu können.
Eine Woche später war dann gutes Wetter im Osten von Deutschland prognostiziert. Spontan fuhr ich zusammen mit Johannes Dibbern zum Flugplatz Burg Feuerstein. Obwohl wir erst spät abends ankamen, klappte alles super einfach und unkompliziert und wir konnten am nächsten Morgen bereits um kurz nach neun starten. Auch wenn die Basis nicht ganz so hoch war wie vorhergesagt und ich leider oft tief war, ergab sich ein interessanter Flug über Erzgebirge, Thüringer- und Oberpfälzer Wald. Abends stand noch eine gute Linie bis hinter die Rhön, die ich trotz hoher Abschattung noch zum Verlängern nutzen konnte. Für einen guten Tag würde ich auf jeden Fall nochmal dort hinfahren.
Am langen Fronleichnams-Wochenende habe ich in Landau am D-Kader Training Rheinland-Pfalz teilgenommen. Mit Martin Theisinger als Trainer haben wir jeden Tag kleine Grand-Prix Aufgaben geflogen, wobei wir uns immer an den Wenden wieder gesammelt haben, um zusammen auf den nächsten Schenkel zu starten. Es ergaben sich sehr spannende Flüge im Rheintal, aber auch tief in den Pfälzer Wald hinein. Mit Turbo im Rücken wollte ich auf den kurzen Strecken viel ausprobieren und flog oft etwas zu forsch.
Am letzten Tag des Trainingslagers war sehr gutes Wetter und wir versuchten alle, ein große Strecke zu fliegen. Nach sehr frühem Start ging es gewohnt tief durch Odenwald, Spessart und Rhön. Auf dem zweiten Schenkel Richtung Südosten wurde das Wetter dann besser und am bayrischen Wald herrschte richtiges Hammerwetter. Ein hereinziehender Cirrus machte leider meine Pläne, ein sehr großes Dreieck auch um Stuttgart zu fliegen kaputt und so ging es im Team zurück Richtung Odenwald, wo noch ein bisschen verlängert wurde.
 
Moritz Althaus
 
In Platzrundenhöhe an der
Wasserkuppe vorbei.
OLC in Landau.
Start in Burg Feuerstein.

 


Mittwoch, 06. Juni Aero-Club Braunschweig: Erneut gibt es nur einen Trostpunkt Artikel übersetzen

Im Rahmen dieser verflixten siebten Runde musste sich der Norden Deutschlands wieder ganz hinten anstellen und von den fünf Bundesligavereinen aus Niedersachsen kamen nur der LSV Burgdorf und wir mit jeweils einem Trostpunkt in die Wertung. Zudem konnten insgesamt auch nur 23 Bundesligavereine in das aktuelle Geschehen eingreifen. Der Samstag bot überhaupt keine Möglichkeit zum Fliegen im Segelflugzenrum Braunschweig-Waggum und am Sonntag sprach die Prognose von Top Meteo ganz böse gegen unsere Region. Dennoch gaben Karsten Bennewitz, Joshua Arntz sowie Hayung Becker und Markus Schmied (Arcus T) ihr Bestes und waren überlandflugmäßig recht gut unterwegs. Leider musste unser Arcus-Team nördlich von Helmstedt auf dem Rückflug den Motor ziehen und fiel somit aufgrund der neuen 15-Kilometer-Regel gänzlich aus der Wertung.
Aber, auch mit diesem dritten Flug im Speedbereich unserer gewerteten Aufwindjäger wären wir bei einem Punkt stehen geblieben.
Somit kommen wir mit diesen zwei Piloten auf 175,40 Speedpunkte:
Joshua Arntz, ASH 26E, 88,48 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 86,93 Speedpunkte,
Beide Punktejäger flogen im engen Team zusammen und legten ihren ersten Wendepunkt östlich von Oschersleben. Dann ging es zurück bis nach Wolfsburg.Von hier wurde erneut Ostkurs eingeschlagen und die zweite Wende erfolgte in Möckern, das 25 Kilometer östlich von Magdeburg liegt. Dort kehrten auch Becker und Schmied mit unserem Arcus T um. Der Rundensieg ging mit 342,72 Speedpunkten nach Blaubeuren und die Tabelle wird weiter vom LSR Aalen mit nunmehr 105 Punkten dominiert. Wir sind mit 24 Punkten aktuell auf Platz 27 abgerutscht und können nur auf eine bessere Zukunft hoffen.
 
Rolf Wagner
 
Karsten Bennewitz und Joshua Arntz formieren sich gerade zu ihrem gemeinsamen Abflug.
Arntz machte unterwegs diesen Schnappschuss von seinem Teampartner Bennewitz.
Das Werk eines in die Schlagzeilen geratenen bekannten norddeutschen Autobauers aus der Vogelperspektive.

 


Dienstag, 05. Juni 7. Runde U25: Spitzenreiter festigen ihre Positionen Artikel übersetzen

Das haben sich viele sicher anders vorgestellt, pünktlich zur siebten Runde knickt das Wetter ein und zeigt seine schwierigen Seiten. Der Norden und der Osten hoffen zumindest auf den Sonntag, der dann aber auch ins Wasser fällt. Im Süden und Südwesten gibt es erneut einige Möglichkeiten und das sogar an beiden Tagen. Im Ergebnis überrascht es nicht, dass sich Aalen, Königsdorf und Lichtenfels mit jeweils drei Wertungen erneut klar vorn positionieren. Der Abstand zwischen ihnen ist auch weiterhin mehr als übersichtlich. Alle drei wissen, hier heißt es, dranbleiben und keine Runde verschlafen.
So hat Florian Paul (Aalen) eigentlich gar keinen Bock auf das Fliegen an diesem Wochenende, gibt er zu. Zählt nicht! Er wird vom Team motiviert oder vielleicht auch verdonnert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: mehr als 100 Speedpunkte, Rundensieg und Platz zwei für Aalen in der Gesamtwertung. Nur so funktioniert es.  
In Eichstätt fehlt derzeit genau dieser Spirit. Der Abstand zum Treppchen, auf dem sie anfänglich so souverän standen, vergrößert sich. Wieder eine Runde, in der sie nur mit zwei Wertungen antreten und nicht mehr mit den derzeitigen konsequent fliegenden Spitzenreitern mithalten können. Noch haben sie Chancen und zum Verfolger einen guten Puffer. Aber sie müssen jetzt Gas geben.
Neben den Spitzenreitern schicken fast einhundert Vereine ihre Youngstars ins Rennen. 70, 80, 90 ja teilweise über 100 Speedpunkte wurden erflogen. Eine Runde, in der der Kampf um die Punkte im Südwesten brodeln müsste. Müsste! Mit überwiegend einer Wertung wird Dank der geringen Beteiligung der meisten Vereine, der eine oder andere Punkt per Zufall eingesackt. Dabei hätte man hier die Wetter-Vorteile gegenüber dem Norden ausnutzen können und müssen. Das ist, als würde eine Fußballmannschaft nur mit halber Mannstärke auf dem Feld stehen. Selbst Ballkünstler hätten dann keine Chance. Abgesehen davon, ein undenkbares Szenario im Fußball. Das täte keine Mannschaft freiwillig. Schade, dass unser so schöner Sport noch nicht überall einen Liga-Geist entwickelt hat.
Rundenwertung U25: 1. LSR Aalen (BW) 296,72 Speed/50 Punkte, 2. FSG Hammelburg (BY) 249,15 Speed/49 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 246,04 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 7: 1. SFZ Königsdorf (BY) 319 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 315 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 314 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Dienstag, 05. Juni SFG Giulini: Endlich Wetter! Artikel übersetzen

Nach 6 wettermäßig sehr dürftigen Runden im Rheintal konnten wir uns dieses Wochenende nicht beklagen. Der Samstag zeichnete sich zwar noch großteils mit sportlich-tiefer Basis aus, war aber trotzdem gut fliegbar und am frühen Abend konnte man schon erahnen, das der Sonntag richtig gut werden wird. Achim Besser (Arcus M) legte allerdings schon am Samstag mit 97,85 Speedpoints einen Schnitt vor, der nicht mehr übertroffen wurde.  
Mit 7 Piloten war die Giulini-Mannschaft Sonntag Morgen schon früh am Start. Den weitesten Flug absolvierte Johannes Dibbern (HPH 304 E-Shark, D3) mit 822 km vom D- / C- Kader-Training in Landau aus, bis weit in die Oberpfalz und zurück. Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) flogen rund 600km und holten nach Achim Besser die Speedpoints.
Für den 11. Rundenplatz gab es 10 Punkte und wir entfernen uns endlich etwas vom Tabellenende. Vom angestrebten Top Ten Platz sind wir weit entfernt, aber wenn das Wetter im Rheintal in den nächsten Runden so gut wird, wie es schlecht war...
Insgesamt waren für die Dannstadter Mannschaften diese Runde 22 Piloten mit 34 Streckenflügen unterwegs und legten 11.000 km zurück.
 
Uwe Melzer
 
Dieter "Buddy" Bartek (LS-4WL, UY)   
Schöne Flüge vom Pfälzer Wald...
... bis Bamberg
 

Dienstag, 05. Juni Tabellensprung dank Rundensieg - Bauder trifft die Aufwinde Artikel übersetzen

Charlie Bauder nach seinem Flug.
Nach jeweils nur einem Punkt in den Runden fünf und sechs galt es für die Erstligisten der FLG Blaubeuren endlich wieder Punkte zu holen. Nachdem der Samstag der schwächere Tag in dieser Runde werden sollte, entschied man sich das Wetter am Sonntag zu nutzen. So gingen gleich 10 Maschinen für die FLG an den Start. Dazwischen reihten sich die Fluglagergäste der FSG Elz sowie der FG Welzheim. Frühe Wolken ließen bereits um 8:27 UTC die ersten abheben. Zunächst ging es für die meisten bei noch tiefer Basis und schwacher Thermik Richtung Westen. Charlie Bauder, welcher gerade vom Trainingslager des D-Kaders vom Farrenberg Wettbewerb kam, entschied sich die Wolken im Osten anzufliegen. Er war froh, seinen Ventus 2a noch gut mit Wasser gefüllt zu haben, da ab Harburg bereits starke Aufwinde auf Ihn warteten und es zum Teil Aufreihungen gab. Bei Regensburg gewendet galt es den leichten Rückendwind aus Osten zu nutzen. Auf Höhe Monheim entschied er sich jedoch das gute Wetter im Osten erneut zu nutzen und machte kehrt. Gelockt von der Information über die guten Steigwerte flog auch Charlies Sohn, Sebastian Bauder, Richtung Osten. Dirk Ströbl, der sich morgens mit Philipp Söll mühsam nach Westen gekämpft hat, flog nun auch gen Osten um für die FLG zu Punkten. So stand es am Abend fest, mit den Flügen von Charlie 122,62, Sebastian 113,34 und Dirk 106,76 war der erste Rundensieg für die FLG perfekt. In der Tabelle macht dies einen Satz von Platz 14 auf den achten Tabellenplatz aus.
 
Martin Söll
 
Morgens schon gut entwickelt. Oliver Stockinger beim Start. Optik nach Osten um 16 Uhr.
 

Montag, 04. Juni Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Eine der Geschichten dieser siebten Runde der OLC-Liga ist sicher die der kaum nutzbaren oder aber der doppelten Chancen. Während weite Teile im Süden am Samstag schon mal die hochdruckbestimmte Luftmasse antesten - und sich auf die großen Strecke am Sonntag vorbereiten konnte -, stand für den Norden das Warten/Hoffen wenigstens auf eine Lücke am Sonntag auf dem Programm.
Samstag:
Massiv zeigt sich im Satellitenbild die Feuchte , die sich über weite Teile der zentralen Mittelgebirge und vor allen den flachen Norden erstreckt. Lediglich im äußersten Nordosten zeigt sich im Ostseeumfeld noch der Rest einer etwas trockeneren Luftmasse, in der es am Nachmittag dann aber wieder überkochen sollte. Besser dagegen die Bedingungen im Süden: Von Westen her war eine etwas trockenere Luftmasse eingeflossen, die unter den Einfluss eines Hochkeils von Frankreich her kam. Je später am Tag, um so besser waren die Bedingungen und für einige Teams des Südens reichte es schon für erste Ligapunkte.
Sonntag:
Mit der Aussicht, dass der  Sonntag besser werden sollte, war das aber keine sichere Bank. Denn die trockene Luftmasse und der Hochdruck hatten sich weiter nach Nordosten vorgearbeitet und es schlug immer mehr Lücken in die Feuchte. Während im Norden die Lücken aber klein blieben, profitierte der Süden von der mittlerweile gut strukturierten Warmluft, die großräumig gute Bedingungen brachte. Doch was macht ein erster Thermiktag (Samstag) mit einer Luftmasse, die dann über Nacht weitgehend untgestört liegen bleibt? Wind, um die Luftmasse auszutauschen war ja so gut wie keiner vorhanden ...
Thermisch einmal gut durchmischt bleibt oberhalb der sich in der Nacht bildenden Bodeninversion die Luftmasse ungestört und nahezu trockenadiabatisch geschichtet. Wird diese Inversion dann am nächsten Vormittag weggeheizt, steht sehr schnell wieder der komplette Konvektionsraum zur Verfügung. Und die zusätzlich zugeführte Energie lässt die Basis dann nochmal etwas ansteigen.
Exemplarisch wird das an den Temps von Kümmersbruck (östlich von Nürnberg) deutlich: Am Samstag noch in den unteren 3000m nicht ganz klar strukturiert und in 1500m sogar noch gestört sieht der vom Sonntag aus, wie ein Temp aussehen sollte: Klar strukturiert mit einer Inversion in knapp 2500m und mit dem richtigen Maß an Feuchte für Cumuli (Temps sind z.B. über wetteronline.de abrufbar).
Wer hat was draus gemacht?
Schon am Samstag hatten sich in beiden Ligen die Teams aus dem Süden warmgeflogen, die Aussichten für den Sonntag versprachen ja dann nochmal bessere Bedingungen. Das sollte abert nicht für alle gelten, denn ein Cirrenband zog von Südwesten herein (auf dem Stallietenbild vom Sonntag bereits im Südwesten erkennbar) und sorgte für eine Thermikflaute vor allem über dem (Süd)Schwarzwald und Teilen der westlichen Alb. Am Samstag noch in Führung liegend, mussten die Winzelner fast tatenlos zusehen, wie man nach unten in der Tabelle durchgereicht wurde.
Samstag noch punktlos setzte die sich die FLG Blaubeuren an die Spitze dieser Runde: Karl Eugen Bauder legte mit dem schnellsten indexkorrigierten Schnitt der Runde (122km/h) vor. Er hatte seinene Flug konsequent nach Osten ausgelegt und dort die schnellsten
Bedingungen vorgefunden. Dirk Ströbl und Sebastian Bauer starteten zunächst noch in Richtung Westen, um dann ihre Speed doch ebenfalls in Richtung Osten zu machen. Dass auch der Wetterraum östlich von Aalen besser lief, zeigt der LSR Aalen auf Rundenplatz 2. MIt dem Startplatz schon im Osten - und dann zum Teil mit Strecken in Richtung Westen und damit auf Abstand zu den ersten Überentwicklungen im Bayerischen Wald - war der FLC Schwandorf unterwegs. Wie die Meeting Points zeigen, traf man dort dann auf die Schwäbische Konkurrenz. Nicht unerwähnt bleiben soll natürlich, dass der Sonntag nicht nur für die Liga tauglich war, sondern auch für die (ganz) lange Strecke, denn Alex Späth, Uli Schwenk/Dominik Süß und gelang der Sprung über die 1000km und Alex Müller führt mit fast 1200km die Punkteliste im OLC-Plus unangefochten an.
Auch in Liga 2 dominiert der Südosten die Ranglisten, allen voran der SFV Bad Wörishofen, für den Simon Schröder am schnellsten (113km/h) unterwegs war, knapp gefolgt von Robert Schröder. Unterstützz von Kilian Biechel konnte der Rundensieg am Ende souverän vor dem, AC Esslingen und der LSG Hersbruck erflogen werden. Nach Norden hin nahm die Punkteausbeute in beiden Ligen kontinuierlich ab, zumindest  kam für den einen oder anderen Verein aber noch Trostpunkte heraus. Auch in den Tabellen beider Ligen finden sich weiter Vereine vor allem aus dem Süden wieder, wobei Titelverteidiger Aalen nur einen äußerst knappen Vorsprung vor der Konkurrenz hat, während die SFG Seinwald die Liga 2 dagegen relativ souverän anführt.
 
Bernd Fischer
 
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