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Donnerstag, 21. Juni 9. Runde U25: Das SFZ Königsdorf weiter auf dem Vormarsch Artikel übersetzen

Eine weitere spannende Runde mit brodelnder Wetterküche liegt hinter uns. Außer im Westen gab es überall Chancen. Auch wenn es optisch am Himmel in Teilen recht merkwürdig aussah, flogen teilweise Scheunentore. Besonders beeindruckend haben dieses Wetter die Gifhorner in Geschwindigkeit umgesetzt. Dennis Polej und Nico Klingspohn schießen erneut mit jeweils über 123 Speedpunkten den Vogel der Runde neun ab. Wieder treten sie nur im Duett an und es gelingt ihnen erneut eine hervorragende Platzierung.
Sie katapultieren sich einmal an die Basis und bleiben quasi kleben. Gemeinsam rasen sie die Wolkenstraßen, die richtig gut gehen, entlang. Es geht teilweise 80 bis 90 Kilometer am Stück gerade aus, das bringt Laune, hohe Geschwindigkeitsschnitte und Punkte.
Mit dieser Leistung landen sie auf dem Bronzerang noch vor Lichtenfels, die trotz einer kompletten Teamwertung nicht an Gifhorn vorbeiziehen konnten. Die Punkte, die Lichtenfels bei diesem vergleichbar mäßigen Wetter einsammeln kann, sind extrem wichtig, um die Spitzen-Platzierung zu halten. Nur so können sie dem Favoriten Königsdorf auf den Fersen bleiben. Auch wenn teilweise die Einzelwertung in anderen Vereinen deutlich besser ausfallen, macht das Team aus Königsdorf erneut das Rennen.
Der Druck auf den vorderen Plätzen wächst. Seitdem das Wetter auch in den nördlichen Regionen mitspielt, rückt Burgdorf (NI) konsequent auf. Nach einer erneuten Glanzleistung ziehen sie an Eichstätt vorbei. Das Gifhorner Duett (NI) stabilisiert mit dieser Runde den Rang sechs in der Gesamtwertung und übt damit wie Burgdorf Druck aus dem Norden aus.
Ihre enorm schnellen Flüge zahlen sich auch auf das neu geschaffene U25 Pilotenprofil positiv aus. Beide Gifhorner Piloten sind derzeit unter den Top Ten und haben gute Chancen auf die LS8neo. Aber die Konkurrenz schläft hier nicht. Das Feld vorn ist heiß umkämpft. Insbesondere Philipp Lauer (Lichtenfels), aber auch Paul Schwarz (Aalen) und einige mehr, die ihre U25-Teams Runde um Runde nach vorn bringen, sind gut dabei. Mit dieser tollen neuen Challenge, die wir am letzten Freitag im Magazin näher vorgestellt haben, macht U25-Liga-Fliegen doppelt Spaß und wird doppelt belohnt - eine sportliche Herausforderung zum Quadrat.
Lasst die Leser teilhaben, wie ihr genau dieses in euren Vereinen erlebt, wie ihr euch motiviert, wie ihr das Liga-Fliegen organisiert. Warum? Noch ist das U25-Liga-Fliegen nicht in allen Vereinen etabliert. Es fehlt an Ideen. Daher ist es wichtig, dass ihr eure Erfahrungen teilt. Schickt eure Berichte gern an die Redaktion des OLC-Magazins.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 271,45 Speed/50 Punkte, 2. LSV Burgdorf (NI) 258,13 Speed/49 Punkte, 3. LSV Gifhorn (NI) 247,10 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 9: 1. SFZ Königsdorf (BY) 418 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 411 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 382 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Mittwoch, 20. Juni LSG Fallersleben: Unverhofft kommt oft Artikel übersetzen

Anders als in der Vorwoche waren die Wetteraussichten für das norddeutsche Flachland in Runde 9 eher mäßig. Da der Sonntag bei Topmeteo kurzfristig zum weniger schlechten Tag wurde, beschränkte sich der Flugbetrieb in Ummern am Samstag auf Schul- und Platzflüge.
Nach den großen Flügen in Süddeutschland kreisten die Pläne der Fallersleber bei der Fahrt zum Flugplatz am Sonntag eher darum, die Runde nicht kampflos aufzugeben; an einen Angriff auf die Spitze habe ich zumindest da noch nicht gedacht. Immerhin machten sich trotz des deutschen WM-Spiels sieben ummeraner Piloten auf die Jagd nach Ligapunkten.
Die Taktik wurde vor dem Start abgesprochen: erst gegen den Wind ausholen und dann versuchen, möglichst gut die Aufreihungen zu nutzen. So weisen die Flugwege von Helge und Franz Liebertz (ASH25e), Thorsten Föge (Ventus ct), Bernd Meindermann (LS1f), Carsten Rietig (Twin III SL), Benno Beesten (Nimbus 4M), Arnie Weber (DG 400) und Thomas Quindel (Discus) einige Parallelen auf. Unterschiedlich und letztlich auch entscheidend war, wieviel Zeit in den Weg gegen den Wind investiert wurde. Hierbei waren die Piloten (Helge und Bernd) am schnellsten, die sich früh an die Wertung machten und auch zeitig wendeten, um noch vor der heranziehenden Abschirmung einen guten Gegenwindschenkel fliegen zu können.
Benno und Thorsten haben sich weiter nach Westen gekämpft und hier wichtige Zeit verbraten. Der lange Rückenwindschenkel war dann aber phantastisch; ohne zu kreisen und mit 35 km/h Rückenwind konnte Benno in 53 Minuten von Winsen/Aller bis nördlich Neustadt-Glewe fliegen und dabei 145 km zurücklegen. Auch die ersten Kilometer des Gegenwindschenkels verliefen unter der Aufreihung gut. Leider war die von Westen aufziehende Abschirmung bereits weit nach Osten vorangekommen und hat die Wolkenstraßen bis in die Göhrde zerfallen lassen. Benno suchte sein Heil nun in einem Schwenk nach Süden, kam dabei aber nahe Gorleben tief und hat wertvolle Zeit verloren. Da noch etwa 45 Minuten Wertungszeit offen waren, sollte ein weiterer Rückenwindschenkel retten, was zu retten war. Hierbei traf er Helge und Franz, die ihr 161km langer 3. Schenkel in 60 Minuten bis fast an den Plauer See geführt hatte. Die ASH hatte bereits ihre Wertungszeit voll und war nun bestrebt zurück in den Zielkreis zu fliegen. Für den Nimbus ging es weiter nach Osten. 20 min vor Ende der Wertungszeit wollte Benno die Chancen, den Zielkreis zu erreichen, nicht weiter verschlechtern und machte sich auch an den Heimweg. Ein Schlenker nach links ermöglichte es bis Salzwedel einzelne Wolken unter der Abschirmung anzufliegen, die noch passables Steigen brachten. Dann folgte ein langer Endanflug knapp über Gleitpfad gegen den frischen Wind. Am Zielkreis gab’s dann aber wieder Thermik.
Abends freuten sich Helge und Franz über den zweitschnellsten Flug in der weltweiten Speedwertung und die LSG wieder über Platz 2 in der Runde; erneut waren nur die Gifhorner schneller; Glückwunsch nach Wilsche für die klasse Leistung. Thomas Quindel erkämpfte zudem einen weiteren Punkt für den LSV Altkreis Isenhagen.
 
Benno Beesten
 
Aufreihungen erlauben
schnelles Vorankommen
Der Heimweg zum Zielkreis
gegen Wind und Abschirmung
wird anspruchsvoll
Helge und Franz beim Abrüsten
nach ihrem sehr schnellen Ligaflug

 


Dienstag, 19. Juni SFG Giulini: Tolles Wetter im Osten Artikel übersetzen

Laut Prognose macht es am Samstag von Westen her dicht und ganz im Osten ist gutes Wetter - und so war es am Samstag Morgen auch, der Pfälzer Wald lag morgens schon unter 8/8 Bedeckung, die sich langsam über uns nach Osten schob. Also ein hoher Schlepp in den Südosten und gleiten in die Sonne zur ersten Thermik bei Walldorf.
Etwas träge mogelten wir uns ostwärts durch den Kraichgau. Auch die Löwensteiner Berge waren noch pampig und tricky, aber auf KM 114 kam endlich der erste schöne brauchbare Bart. Weiter in Richtung Osten war die Luft nun klarer, die Wolken schön und die Steigwerte knackig. Jetzt ging es zügig über Ellwangen, Harburg bis kurz vor Neuburg auf KM 218, dort entschieden wir - trotz weiter toller Optik nach Osten - wieder zu drehen, da wir ja zurück in das schlechte Wetter in den 15km-Kreis um Dannstadt mussten. Westlich von Aalen wurde es dann auch wieder schwächer. Kurz nach Gaildorf überfliegen wir Alex Meinicke (LS-1f, RP), der hier leider auf dem Weg nach Osten Kontakt mit der Landbevölkerung aufnehmen musste. Peter Mangold (LS-7WL, CH) informiert uns, das die Rheinebene - entgegen der Prognose - doch noch oder wieder entwickelt ist und nur der Kraichgau tot ist. Bei Neckarsulm machen wir geduldig maximale Höhe und gleiten vorsichtig mit bestem Gleiten bis kurz vor Walldorf, dort beginnt wieder die Cu-Bewölkung. Wieder zu Hause mit 89er Speedpunkten - wer hätte das heute Morgen gedacht?
Am Sonntag schaffte es Charly Müller (LS-8, RS) bei guter Luftmasse, aber sehr starker Bewölkung und sehr inhomogenen Bedingungen eine gute Linie zu finden und die von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) vorgelegten Schnitte mit 92 Speedpunkten noch zu toppen.
Wieder waren es für die Rahmenbedingungen zufriedenstellende, starke Flüge - die aber trotzdem nur 3 magere Pünktchen einbrachten und uns auf Rang 25 verharren lassen. So schwach standen wir noch nie da - betrachtet man die anderen Mannschaften im nahen Umkreis, wie den Schwesterverein SSV Ludwigshafen oder Bensheim, Mannheim, Landau in der 2ten Liga, sieht man alle im Tabellenkeller... bleibt zu hoffen, das die statistische Wettergleichverteilung doch noch eintritt. 
 
Uwe Melzer
 
Ab KM115 gutes Wetter im Osten
... umdrehen trotz schöner Aussicht
An Alex Acker vorbei in den Westen
 

Dienstag, 19. Juni Blaubeurer Segler an der Zugspitze Artikel übersetzen

Blaubeurer Segler (Sebastian Wastl) an der Zugspitze.
Nachdem Joachim Krais und Sebastian Wastl in der achten Runde ein Dritter Mann für eine Bundesligawertung fehlte, machten sich an dem gut vorhergesagten vergangenen Samstag gleich 11 Segler der FLG Flotte aus Blaubeuren an den Start. Dabei waren sie in völlig unterschiedlichen Himmelsrichtungen unterwegs. So ging es für einige Piloten zunächst gen Westen, andere wiederum bemühten sich Richtung Alpen in den Süden. Die groß geplanten Strecken, für die das Wetter eigentlich vorhergesagt war, wurden zum Teil schnell verworfen. Nur Joachim Krais flog eine Strecke von über 800 km um den Luftraum München, konnte jedoch leider abends sein Dreieck nicht schließen, weil kurzzeitig eine Abschirmung durchzog. Sebastian Wastl, Christian Müller und Jens Minard wagten sich direkt in die Alpen und wurden mit einer Wolkenbasis von beinahe 3000 m und einem bezaubernden Blick auf das Zugspitzmassiv belohnt. Durch den langsamen Hin- und Rückweg in die Alpen kamen hier leider keine schnellen Bundesligaflüge zustande. Hierfür sorgten Sebastian Bauder (113,87), Dirk Ströbl (106,66) und Philipp Söll mit 106,27 Punkten. Dabei flogen Ströbl und Söll eine klassische Strecke zwischen Donaueschingen und Kelheim über 600 Kilometer. Bauder machte sich gleich Richtung Osten und holte seine Speed entlang des Altmühltals, was ihm den fünftschnellsten Schnitt deutschlandweit brachte.
Da am Sonntag im Norden besseres Wetter herrschte rutschten die FLG Piloten von dem zunächst zweiten Rundenplatz auf den vierten. In der Tabelle schoben sich die Blaubeurer erneut am LSV Schwarzwald vorbei auf den neunten Tabellenplatz. Angeführt wird die Tabelle vom Vorjahressieger dem LSR Aalen mit 131 Punkten, knapp gefolgt von der LSG Bayreuth mit 130 Punkten. Der FSV Laichingen schiebt sich mit Platz 9 in dieser Runde auf einen souveränen vierzehnten Tabellenplatz.
 
Martin Söll
 
 

Donnerstag, 07. Juni OLC-Discus: Auf Trainingstour in Rheinland-Pfalz und auf Burg Feuerstein Artikel übersetzen

An einem Wochenende Mitte Mai konnte ich dank Transponder und den freundlichen Lotsen von Straßburg bis weit nach Frankreich einfliegen. Ich wendete erst hinter den selbst aus der Luft gut sichtbaren Denkmälern von Verdun, was ein sehr beeindruckendes Erlebnis war. Leider trocknete es an diesem Tag stark ab, sodass ich ein größeres Dreieck in Frankreich nicht realisieren konnte. Ich habe vor, die Vorteile des Transponders weiter zu nutzen und hoffe auf eine Möglichkeit, aus Nastätten einmal in die Vogesen fliegen zu können.
Eine Woche später war dann gutes Wetter im Osten von Deutschland prognostiziert. Spontan fuhr ich zusammen mit Johannes Dibbern zum Flugplatz Burg Feuerstein. Obwohl wir erst spät abends ankamen, klappte alles super einfach und unkompliziert und wir konnten am nächsten Morgen bereits um kurz nach neun starten. Auch wenn die Basis nicht ganz so hoch war wie vorhergesagt und ich leider oft tief war, ergab sich ein interessanter Flug über Erzgebirge, Thüringer- und Oberpfälzer Wald. Abends stand noch eine gute Linie bis hinter die Rhön, die ich trotz hoher Abschattung noch zum Verlängern nutzen konnte. Für einen guten Tag würde ich auf jeden Fall nochmal dort hinfahren.
Am langen Fronleichnams-Wochenende habe ich in Landau am D-Kader Training Rheinland-Pfalz teilgenommen. Mit Martin Theisinger als Trainer haben wir jeden Tag kleine Grand-Prix Aufgaben geflogen, wobei wir uns immer an den Wenden wieder gesammelt haben, um zusammen auf den nächsten Schenkel zu starten. Es ergaben sich sehr spannende Flüge im Rheintal, aber auch tief in den Pfälzer Wald hinein. Mit Turbo im Rücken wollte ich auf den kurzen Strecken viel ausprobieren und flog oft etwas zu forsch.
Am letzten Tag des Trainingslagers war sehr gutes Wetter und wir versuchten alle, ein große Strecke zu fliegen. Nach sehr frühem Start ging es gewohnt tief durch Odenwald, Spessart und Rhön. Auf dem zweiten Schenkel Richtung Südosten wurde das Wetter dann besser und am bayrischen Wald herrschte richtiges Hammerwetter. Ein hereinziehender Cirrus machte leider meine Pläne, ein sehr großes Dreieck auch um Stuttgart zu fliegen kaputt und so ging es im Team zurück Richtung Odenwald, wo noch ein bisschen verlängert wurde.
 
Moritz Althaus
 
In Platzrundenhöhe an der
Wasserkuppe vorbei.
OLC in Landau.
Start in Burg Feuerstein.

 


Mittwoch, 06. Juni Aero-Club Braunschweig: Erneut gibt es nur einen Trostpunkt Artikel übersetzen

Im Rahmen dieser verflixten siebten Runde musste sich der Norden Deutschlands wieder ganz hinten anstellen und von den fünf Bundesligavereinen aus Niedersachsen kamen nur der LSV Burgdorf und wir mit jeweils einem Trostpunkt in die Wertung. Zudem konnten insgesamt auch nur 23 Bundesligavereine in das aktuelle Geschehen eingreifen. Der Samstag bot überhaupt keine Möglichkeit zum Fliegen im Segelflugzenrum Braunschweig-Waggum und am Sonntag sprach die Prognose von Top Meteo ganz böse gegen unsere Region. Dennoch gaben Karsten Bennewitz, Joshua Arntz sowie Hayung Becker und Markus Schmied (Arcus T) ihr Bestes und waren überlandflugmäßig recht gut unterwegs. Leider musste unser Arcus-Team nördlich von Helmstedt auf dem Rückflug den Motor ziehen und fiel somit aufgrund der neuen 15-Kilometer-Regel gänzlich aus der Wertung.
Aber, auch mit diesem dritten Flug im Speedbereich unserer gewerteten Aufwindjäger wären wir bei einem Punkt stehen geblieben.
Somit kommen wir mit diesen zwei Piloten auf 175,40 Speedpunkte:
Joshua Arntz, ASH 26E, 88,48 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 86,93 Speedpunkte,
Beide Punktejäger flogen im engen Team zusammen und legten ihren ersten Wendepunkt östlich von Oschersleben. Dann ging es zurück bis nach Wolfsburg.Von hier wurde erneut Ostkurs eingeschlagen und die zweite Wende erfolgte in Möckern, das 25 Kilometer östlich von Magdeburg liegt. Dort kehrten auch Becker und Schmied mit unserem Arcus T um. Der Rundensieg ging mit 342,72 Speedpunkten nach Blaubeuren und die Tabelle wird weiter vom LSR Aalen mit nunmehr 105 Punkten dominiert. Wir sind mit 24 Punkten aktuell auf Platz 27 abgerutscht und können nur auf eine bessere Zukunft hoffen.
 
Rolf Wagner
 
Karsten Bennewitz und Joshua Arntz formieren sich gerade zu ihrem gemeinsamen Abflug.
Arntz machte unterwegs diesen Schnappschuss von seinem Teampartner Bennewitz.
Das Werk eines in die Schlagzeilen geratenen bekannten norddeutschen Autobauers aus der Vogelperspektive.

 


Dienstag, 05. Juni 7. Runde U25: Spitzenreiter festigen ihre Positionen Artikel übersetzen

Das haben sich viele sicher anders vorgestellt, pünktlich zur siebten Runde knickt das Wetter ein und zeigt seine schwierigen Seiten. Der Norden und der Osten hoffen zumindest auf den Sonntag, der dann aber auch ins Wasser fällt. Im Süden und Südwesten gibt es erneut einige Möglichkeiten und das sogar an beiden Tagen. Im Ergebnis überrascht es nicht, dass sich Aalen, Königsdorf und Lichtenfels mit jeweils drei Wertungen erneut klar vorn positionieren. Der Abstand zwischen ihnen ist auch weiterhin mehr als übersichtlich. Alle drei wissen, hier heißt es, dranbleiben und keine Runde verschlafen.
So hat Florian Paul (Aalen) eigentlich gar keinen Bock auf das Fliegen an diesem Wochenende, gibt er zu. Zählt nicht! Er wird vom Team motiviert oder vielleicht auch verdonnert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: mehr als 100 Speedpunkte, Rundensieg und Platz zwei für Aalen in der Gesamtwertung. Nur so funktioniert es.  
In Eichstätt fehlt derzeit genau dieser Spirit. Der Abstand zum Treppchen, auf dem sie anfänglich so souverän standen, vergrößert sich. Wieder eine Runde, in der sie nur mit zwei Wertungen antreten und nicht mehr mit den derzeitigen konsequent fliegenden Spitzenreitern mithalten können. Noch haben sie Chancen und zum Verfolger einen guten Puffer. Aber sie müssen jetzt Gas geben.
Neben den Spitzenreitern schicken fast einhundert Vereine ihre Youngstars ins Rennen. 70, 80, 90 ja teilweise über 100 Speedpunkte wurden erflogen. Eine Runde, in der der Kampf um die Punkte im Südwesten brodeln müsste. Müsste! Mit überwiegend einer Wertung wird Dank der geringen Beteiligung der meisten Vereine, der eine oder andere Punkt per Zufall eingesackt. Dabei hätte man hier die Wetter-Vorteile gegenüber dem Norden ausnutzen können und müssen. Das ist, als würde eine Fußballmannschaft nur mit halber Mannstärke auf dem Feld stehen. Selbst Ballkünstler hätten dann keine Chance. Abgesehen davon, ein undenkbares Szenario im Fußball. Das täte keine Mannschaft freiwillig. Schade, dass unser so schöner Sport noch nicht überall einen Liga-Geist entwickelt hat.
Rundenwertung U25: 1. LSR Aalen (BW) 296,72 Speed/50 Punkte, 2. FSG Hammelburg (BY) 249,15 Speed/49 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 246,04 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 7: 1. SFZ Königsdorf (BY) 319 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 315 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 314 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Dienstag, 05. Juni SFG Giulini: Endlich Wetter! Artikel übersetzen

Nach 6 wettermäßig sehr dürftigen Runden im Rheintal konnten wir uns dieses Wochenende nicht beklagen. Der Samstag zeichnete sich zwar noch großteils mit sportlich-tiefer Basis aus, war aber trotzdem gut fliegbar und am frühen Abend konnte man schon erahnen, das der Sonntag richtig gut werden wird. Achim Besser (Arcus M) legte allerdings schon am Samstag mit 97,85 Speedpoints einen Schnitt vor, der nicht mehr übertroffen wurde.  
Mit 7 Piloten war die Giulini-Mannschaft Sonntag Morgen schon früh am Start. Den weitesten Flug absolvierte Johannes Dibbern (HPH 304 E-Shark, D3) mit 822 km vom D- / C- Kader-Training in Landau aus, bis weit in die Oberpfalz und zurück. Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) flogen rund 600km und holten nach Achim Besser die Speedpoints.
Für den 11. Rundenplatz gab es 10 Punkte und wir entfernen uns endlich etwas vom Tabellenende. Vom angestrebten Top Ten Platz sind wir weit entfernt, aber wenn das Wetter im Rheintal in den nächsten Runden so gut wird, wie es schlecht war...
Insgesamt waren für die Dannstadter Mannschaften diese Runde 22 Piloten mit 34 Streckenflügen unterwegs und legten 11.000 km zurück.
 
Uwe Melzer
 
Dieter "Buddy" Bartek (LS-4WL, UY)   
Schöne Flüge vom Pfälzer Wald...
... bis Bamberg
 

Dienstag, 05. Juni Tabellensprung dank Rundensieg - Bauder trifft die Aufwinde Artikel übersetzen

Charlie Bauder nach seinem Flug.
Nach jeweils nur einem Punkt in den Runden fünf und sechs galt es für die Erstligisten der FLG Blaubeuren endlich wieder Punkte zu holen. Nachdem der Samstag der schwächere Tag in dieser Runde werden sollte, entschied man sich das Wetter am Sonntag zu nutzen. So gingen gleich 10 Maschinen für die FLG an den Start. Dazwischen reihten sich die Fluglagergäste der FSG Elz sowie der FG Welzheim. Frühe Wolken ließen bereits um 8:27 UTC die ersten abheben. Zunächst ging es für die meisten bei noch tiefer Basis und schwacher Thermik Richtung Westen. Charlie Bauder, welcher gerade vom Trainingslager des D-Kaders vom Farrenberg Wettbewerb kam, entschied sich die Wolken im Osten anzufliegen. Er war froh, seinen Ventus 2a noch gut mit Wasser gefüllt zu haben, da ab Harburg bereits starke Aufwinde auf Ihn warteten und es zum Teil Aufreihungen gab. Bei Regensburg gewendet galt es den leichten Rückendwind aus Osten zu nutzen. Auf Höhe Monheim entschied er sich jedoch das gute Wetter im Osten erneut zu nutzen und machte kehrt. Gelockt von der Information über die guten Steigwerte flog auch Charlies Sohn, Sebastian Bauder, Richtung Osten. Dirk Ströbl, der sich morgens mit Philipp Söll mühsam nach Westen gekämpft hat, flog nun auch gen Osten um für die FLG zu Punkten. So stand es am Abend fest, mit den Flügen von Charlie 122,62, Sebastian 113,34 und Dirk 106,76 war der erste Rundensieg für die FLG perfekt. In der Tabelle macht dies einen Satz von Platz 14 auf den achten Tabellenplatz aus.
 
Martin Söll
 
Morgens schon gut entwickelt. Oliver Stockinger beim Start. Optik nach Osten um 16 Uhr.
 

Montag, 04. Juni Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Eine der Geschichten dieser siebten Runde der OLC-Liga ist sicher die der kaum nutzbaren oder aber der doppelten Chancen. Während weite Teile im Süden am Samstag schon mal die hochdruckbestimmte Luftmasse antesten - und sich auf die großen Strecke am Sonntag vorbereiten konnte -, stand für den Norden das Warten/Hoffen wenigstens auf eine Lücke am Sonntag auf dem Programm.
Samstag:
Massiv zeigt sich im Satellitenbild die Feuchte , die sich über weite Teile der zentralen Mittelgebirge und vor allen den flachen Norden erstreckt. Lediglich im äußersten Nordosten zeigt sich im Ostseeumfeld noch der Rest einer etwas trockeneren Luftmasse, in der es am Nachmittag dann aber wieder überkochen sollte. Besser dagegen die Bedingungen im Süden: Von Westen her war eine etwas trockenere Luftmasse eingeflossen, die unter den Einfluss eines Hochkeils von Frankreich her kam. Je später am Tag, um so besser waren die Bedingungen und für einige Teams des Südens reichte es schon für erste Ligapunkte.
Sonntag:
Mit der Aussicht, dass der  Sonntag besser werden sollte, war das aber keine sichere Bank. Denn die trockene Luftmasse und der Hochdruck hatten sich weiter nach Nordosten vorgearbeitet und es schlug immer mehr Lücken in die Feuchte. Während im Norden die Lücken aber klein blieben, profitierte der Süden von der mittlerweile gut strukturierten Warmluft, die großräumig gute Bedingungen brachte. Doch was macht ein erster Thermiktag (Samstag) mit einer Luftmasse, die dann über Nacht weitgehend untgestört liegen bleibt? Wind, um die Luftmasse auszutauschen war ja so gut wie keiner vorhanden ...
Thermisch einmal gut durchmischt bleibt oberhalb der sich in der Nacht bildenden Bodeninversion die Luftmasse ungestört und nahezu trockenadiabatisch geschichtet. Wird diese Inversion dann am nächsten Vormittag weggeheizt, steht sehr schnell wieder der komplette Konvektionsraum zur Verfügung. Und die zusätzlich zugeführte Energie lässt die Basis dann nochmal etwas ansteigen.
Exemplarisch wird das an den Temps von Kümmersbruck (östlich von Nürnberg) deutlich: Am Samstag noch in den unteren 3000m nicht ganz klar strukturiert und in 1500m sogar noch gestört sieht der vom Sonntag aus, wie ein Temp aussehen sollte: Klar strukturiert mit einer Inversion in knapp 2500m und mit dem richtigen Maß an Feuchte für Cumuli (Temps sind z.B. über wetteronline.de abrufbar).
Wer hat was draus gemacht?
Schon am Samstag hatten sich in beiden Ligen die Teams aus dem Süden warmgeflogen, die Aussichten für den Sonntag versprachen ja dann nochmal bessere Bedingungen. Das sollte abert nicht für alle gelten, denn ein Cirrenband zog von Südwesten herein (auf dem Stallietenbild vom Sonntag bereits im Südwesten erkennbar) und sorgte für eine Thermikflaute vor allem über dem (Süd)Schwarzwald und Teilen der westlichen Alb. Am Samstag noch in Führung liegend, mussten die Winzelner fast tatenlos zusehen, wie man nach unten in der Tabelle durchgereicht wurde.
Samstag noch punktlos setzte die sich die FLG Blaubeuren an die Spitze dieser Runde: Karl Eugen Bauder legte mit dem schnellsten indexkorrigierten Schnitt der Runde (122km/h) vor. Er hatte seinene Flug konsequent nach Osten ausgelegt und dort die schnellsten
Bedingungen vorgefunden. Dirk Ströbl und Sebastian Bauer starteten zunächst noch in Richtung Westen, um dann ihre Speed doch ebenfalls in Richtung Osten zu machen. Dass auch der Wetterraum östlich von Aalen besser lief, zeigt der LSR Aalen auf Rundenplatz 2. MIt dem Startplatz schon im Osten - und dann zum Teil mit Strecken in Richtung Westen und damit auf Abstand zu den ersten Überentwicklungen im Bayerischen Wald - war der FLC Schwandorf unterwegs. Wie die Meeting Points zeigen, traf man dort dann auf die Schwäbische Konkurrenz. Nicht unerwähnt bleiben soll natürlich, dass der Sonntag nicht nur für die Liga tauglich war, sondern auch für die (ganz) lange Strecke, denn Alex Späth, Uli Schwenk/Dominik Süß und gelang der Sprung über die 1000km und Alex Müller führt mit fast 1200km die Punkteliste im OLC-Plus unangefochten an.
Auch in Liga 2 dominiert der Südosten die Ranglisten, allen voran der SFV Bad Wörishofen, für den Simon Schröder am schnellsten (113km/h) unterwegs war, knapp gefolgt von Robert Schröder. Unterstützz von Kilian Biechel konnte der Rundensieg am Ende souverän vor dem, AC Esslingen und der LSG Hersbruck erflogen werden. Nach Norden hin nahm die Punkteausbeute in beiden Ligen kontinuierlich ab, zumindest  kam für den einen oder anderen Verein aber noch Trostpunkte heraus. Auch in den Tabellen beider Ligen finden sich weiter Vereine vor allem aus dem Süden wieder, wobei Titelverteidiger Aalen nur einen äußerst knappen Vorsprung vor der Konkurrenz hat, während die SFG Seinwald die Liga 2 dagegen relativ souverän anführt.
 
Bernd Fischer
 
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