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Mittwoch, 20. Juni LSG Fallersleben: Unverhofft kommt oft Artikel übersetzen

Anders als in der Vorwoche waren die Wetteraussichten für das norddeutsche Flachland in Runde 9 eher mäßig. Da der Sonntag bei Topmeteo kurzfristig zum weniger schlechten Tag wurde, beschränkte sich der Flugbetrieb in Ummern am Samstag auf Schul- und Platzflüge.
Nach den großen Flügen in Süddeutschland kreisten die Pläne der Fallersleber bei der Fahrt zum Flugplatz am Sonntag eher darum, die Runde nicht kampflos aufzugeben; an einen Angriff auf die Spitze habe ich zumindest da noch nicht gedacht. Immerhin machten sich trotz des deutschen WM-Spiels sieben ummeraner Piloten auf die Jagd nach Ligapunkten.
Die Taktik wurde vor dem Start abgesprochen: erst gegen den Wind ausholen und dann versuchen, möglichst gut die Aufreihungen zu nutzen. So weisen die Flugwege von Helge und Franz Liebertz (ASH25e), Thorsten Föge (Ventus ct), Bernd Meindermann (LS1f), Carsten Rietig (Twin III SL), Benno Beesten (Nimbus 4M), Arnie Weber (DG 400) und Thomas Quindel (Discus) einige Parallelen auf. Unterschiedlich und letztlich auch entscheidend war, wieviel Zeit in den Weg gegen den Wind investiert wurde. Hierbei waren die Piloten (Helge und Bernd) am schnellsten, die sich früh an die Wertung machten und auch zeitig wendeten, um noch vor der heranziehenden Abschirmung einen guten Gegenwindschenkel fliegen zu können.
Benno und Thorsten haben sich weiter nach Westen gekämpft und hier wichtige Zeit verbraten. Der lange Rückenwindschenkel war dann aber phantastisch; ohne zu kreisen und mit 35 km/h Rückenwind konnte Benno in 53 Minuten von Winsen/Aller bis nördlich Neustadt-Glewe fliegen und dabei 145 km zurücklegen. Auch die ersten Kilometer des Gegenwindschenkels verliefen unter der Aufreihung gut. Leider war die von Westen aufziehende Abschirmung bereits weit nach Osten vorangekommen und hat die Wolkenstraßen bis in die Göhrde zerfallen lassen. Benno suchte sein Heil nun in einem Schwenk nach Süden, kam dabei aber nahe Gorleben tief und hat wertvolle Zeit verloren. Da noch etwa 45 Minuten Wertungszeit offen waren, sollte ein weiterer Rückenwindschenkel retten, was zu retten war. Hierbei traf er Helge und Franz, die ihr 161km langer 3. Schenkel in 60 Minuten bis fast an den Plauer See geführt hatte. Die ASH hatte bereits ihre Wertungszeit voll und war nun bestrebt zurück in den Zielkreis zu fliegen. Für den Nimbus ging es weiter nach Osten. 20 min vor Ende der Wertungszeit wollte Benno die Chancen, den Zielkreis zu erreichen, nicht weiter verschlechtern und machte sich auch an den Heimweg. Ein Schlenker nach links ermöglichte es bis Salzwedel einzelne Wolken unter der Abschirmung anzufliegen, die noch passables Steigen brachten. Dann folgte ein langer Endanflug knapp über Gleitpfad gegen den frischen Wind. Am Zielkreis gab’s dann aber wieder Thermik.
Abends freuten sich Helge und Franz über den zweitschnellsten Flug in der weltweiten Speedwertung und die LSG wieder über Platz 2 in der Runde; erneut waren nur die Gifhorner schneller; Glückwunsch nach Wilsche für die klasse Leistung. Thomas Quindel erkämpfte zudem einen weiteren Punkt für den LSV Altkreis Isenhagen.
 
Benno Beesten
 
Aufreihungen erlauben
schnelles Vorankommen
Der Heimweg zum Zielkreis
gegen Wind und Abschirmung
wird anspruchsvoll
Helge und Franz beim Abrüsten
nach ihrem sehr schnellen Ligaflug

 


Dienstag, 19. Juni SFG Giulini: Tolles Wetter im Osten Artikel übersetzen

Laut Prognose macht es am Samstag von Westen her dicht und ganz im Osten ist gutes Wetter - und so war es am Samstag Morgen auch, der Pfälzer Wald lag morgens schon unter 8/8 Bedeckung, die sich langsam über uns nach Osten schob. Also ein hoher Schlepp in den Südosten und gleiten in die Sonne zur ersten Thermik bei Walldorf.
Etwas träge mogelten wir uns ostwärts durch den Kraichgau. Auch die Löwensteiner Berge waren noch pampig und tricky, aber auf KM 114 kam endlich der erste schöne brauchbare Bart. Weiter in Richtung Osten war die Luft nun klarer, die Wolken schön und die Steigwerte knackig. Jetzt ging es zügig über Ellwangen, Harburg bis kurz vor Neuburg auf KM 218, dort entschieden wir - trotz weiter toller Optik nach Osten - wieder zu drehen, da wir ja zurück in das schlechte Wetter in den 15km-Kreis um Dannstadt mussten. Westlich von Aalen wurde es dann auch wieder schwächer. Kurz nach Gaildorf überfliegen wir Alex Meinicke (LS-1f, RP), der hier leider auf dem Weg nach Osten Kontakt mit der Landbevölkerung aufnehmen musste. Peter Mangold (LS-7WL, CH) informiert uns, das die Rheinebene - entgegen der Prognose - doch noch oder wieder entwickelt ist und nur der Kraichgau tot ist. Bei Neckarsulm machen wir geduldig maximale Höhe und gleiten vorsichtig mit bestem Gleiten bis kurz vor Walldorf, dort beginnt wieder die Cu-Bewölkung. Wieder zu Hause mit 89er Speedpunkten - wer hätte das heute Morgen gedacht?
Am Sonntag schaffte es Charly Müller (LS-8, RS) bei guter Luftmasse, aber sehr starker Bewölkung und sehr inhomogenen Bedingungen eine gute Linie zu finden und die von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) vorgelegten Schnitte mit 92 Speedpunkten noch zu toppen.
Wieder waren es für die Rahmenbedingungen zufriedenstellende, starke Flüge - die aber trotzdem nur 3 magere Pünktchen einbrachten und uns auf Rang 25 verharren lassen. So schwach standen wir noch nie da - betrachtet man die anderen Mannschaften im nahen Umkreis, wie den Schwesterverein SSV Ludwigshafen oder Bensheim, Mannheim, Landau in der 2ten Liga, sieht man alle im Tabellenkeller... bleibt zu hoffen, das die statistische Wettergleichverteilung doch noch eintritt. 
 
Uwe Melzer
 
Ab KM115 gutes Wetter im Osten
... umdrehen trotz schöner Aussicht
An Alex Acker vorbei in den Westen
 

Dienstag, 19. Juni Blaubeurer Segler an der Zugspitze Artikel übersetzen

Blaubeurer Segler (Sebastian Wastl) an der Zugspitze.
Nachdem Joachim Krais und Sebastian Wastl in der achten Runde ein Dritter Mann für eine Bundesligawertung fehlte, machten sich an dem gut vorhergesagten vergangenen Samstag gleich 11 Segler der FLG Flotte aus Blaubeuren an den Start. Dabei waren sie in völlig unterschiedlichen Himmelsrichtungen unterwegs. So ging es für einige Piloten zunächst gen Westen, andere wiederum bemühten sich Richtung Alpen in den Süden. Die groß geplanten Strecken, für die das Wetter eigentlich vorhergesagt war, wurden zum Teil schnell verworfen. Nur Joachim Krais flog eine Strecke von über 800 km um den Luftraum München, konnte jedoch leider abends sein Dreieck nicht schließen, weil kurzzeitig eine Abschirmung durchzog. Sebastian Wastl, Christian Müller und Jens Minard wagten sich direkt in die Alpen und wurden mit einer Wolkenbasis von beinahe 3000 m und einem bezaubernden Blick auf das Zugspitzmassiv belohnt. Durch den langsamen Hin- und Rückweg in die Alpen kamen hier leider keine schnellen Bundesligaflüge zustande. Hierfür sorgten Sebastian Bauder (113,87), Dirk Ströbl (106,66) und Philipp Söll mit 106,27 Punkten. Dabei flogen Ströbl und Söll eine klassische Strecke zwischen Donaueschingen und Kelheim über 600 Kilometer. Bauder machte sich gleich Richtung Osten und holte seine Speed entlang des Altmühltals, was ihm den fünftschnellsten Schnitt deutschlandweit brachte.
Da am Sonntag im Norden besseres Wetter herrschte rutschten die FLG Piloten von dem zunächst zweiten Rundenplatz auf den vierten. In der Tabelle schoben sich die Blaubeurer erneut am LSV Schwarzwald vorbei auf den neunten Tabellenplatz. Angeführt wird die Tabelle vom Vorjahressieger dem LSR Aalen mit 131 Punkten, knapp gefolgt von der LSG Bayreuth mit 130 Punkten. Der FSV Laichingen schiebt sich mit Platz 9 in dieser Runde auf einen souveränen vierzehnten Tabellenplatz.
 
Martin Söll
 
 

Dienstag, 19. Juni 8. Runde U25: Das SFZ Königsdorf weiter auf dem Vormarsch Artikel übersetzen

Eine weitere spannende Runde mit brodelnder Wetterküche liegt hinter uns. Außer im Westen gab es überall Chancen. Auch wenn es optisch am Himmel in Teilen recht merkwürdig aussah, flogen teilweise Scheunentore. Besonders beeindruckend haben dieses Wetter die Gifhorner in Geschwindigkeit umgesetzt. Dennis Polej und Nico Klingspohn schießen erneut mit jeweils über 123 Speedpunkten den Vogel der Runde neun ab. Wieder treten sie nur im Duo an und es gelingt ihnen dennoch erneut eine hervorragende Platzierung.
Sie landen auf dem Bronzerang noch vor Lichtenfels, die trotz ihrer drei Wertungen nicht an Gifhorn vorbeiziehen konnten. Die Punkte, die Lichtenfels bei diesem örtlich mäßigen Wetter einsammeln kann, sind extrem wichtig, um die Spitzen-Platzierung zu halten. Nur so können sie dem Favoriten Königsdorf auf den Fersen bleiben. Denn auf die Leistung von Königsdorf ist Verlass wie auf ein Schweizer Uhrwerk. Auch wenn teilweise die Einzelwertung in anderen Vereinen deutlich besser ausfallen, macht das Team aus Königsdorf erneut das Rennen. Egal wie das Wetter wird, die Königsdorfer treten immer und vollzählig an, haben einen guten Plan und am Ende die Nase in jeder Runde ganz oder zumindest weit vorn.
Der Druck auf den vorderen Plätzen wächst. Seitdem das Wetter auch in den nördlichen Regionen mitspielt, rückt Burgdorf (NI) konsequent auf. Nach einer erneuten Glanzleistung ziehen sie an Eichstätt vorbei.
Das Gifhorner Duo (NI) stabilisiert mit dieser Runde den Rang sechs in der Gesamtwertung und bucht zudem in der neuen Young Eagle Speed Cup-Wertung ordentlich Punkte ein. Beide Piloten sind derzeit unter den Top Ten und haben gute Chancen nach ganz vorn zu kommen. Aber die Konkurrenz schläft hier nicht. Das Feld vorn ist heiß umkämpft – insbesondere von aktiven U25-Liga-Piloten. Mit dieser tollen neuen Chance, die wir am letzten Freitag im Magazin näher vorgestellt haben, macht Liga-Fliegen doppelt Spaß.
Lasst die Leser teilhaben, wie ihr das Liga-Fliegen in euren Vereinen erlebt. Schickt eure Berichte an die Redaktion des OLC-Magazins.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 271,45 Speed/50 Punkte, 2. LSV Burgdorf (NI) 258,13 Speed/49 Punkte, 3. LSV Gifhorn (NI) 247,10 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 9: 1. SFZ Königsdorf (BY) 418 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 411 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 382 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Montag, 18. Juni Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Ein wettermäßig durchwachsenes Wochenende. Trogeinfluss und Hochdruck. Ausbreitungen und reihende Cumuli. Hangwind und die obligatorischen, wenn auch verhassten Cirren. Süden und Norden bekommen je einen guten Tag ab und der Westen hat eher das Nachsehen ...
Samstag:
Ein etwas chaotisches Himmelsbild zeigte der Satellit am Samstag Nachmittag um 12 UTC (14MESZ). Im Vorfeld eines Troges über den britischen Inseln hatte sich ein breites Cirrenband entwickelt, das zügig von West nach Ost unterwegs war. Am frühen Morgen tauchte es im Nordwesten auf, am frühen Abend war es schon auf die Linie Ostsee - Allgäu vorangekommen.
Rückseitig entwickelte sich eine schwache Konvergenz, die im Bild schon an der Grenze zu BeNeLux erkennbar ist. Vor dem Cirrenschirm war der Feuchteanteil sehr unterschiedlich: Aus dem dichten Stratus der Nacht nördlich des Erzgebirges entwickelten sich zwar Cumuli, die liefen aber häufig breit. Deutlich besser - auch wenn nicht immer ganz von Beginn an - war es im Süden
bzw. im Südosten: Hier lag noch eine warme, vor allem aber trockene Luftmasse, die sich schon am Vortag vertikal gut strukturieren konnte. Ein Tag mit klaren Vorteilen im Süden/Südosten ...
Sonntag:
Ähnlich chaotisch sah auch der Sonntag aus: Mittlerweile war der Trog da, die schwache Konvergenz/Front lag mittlerweile von Wetspolen bis hinunter nach Bayern, gut an den eingelagerten Spots erkennbar, aus denen teils auch Schauer fielen. Dahinter lag ein schmaler Streifen, der sich im aufgefrischten Südwestwind reihende Cumuli zeigt - die vor allem im Norden von der Heide bis nach Mecklenburg. Und der obligatorische Cirrenschirm (über dem Westen) durfte natürlich auch nicht fehlen. Ein Tag mit klaren Vorteilen im Norden/Nordosten ...
Wer hat was draus gemacht?
Der Blick in die Wertungslisten am Samstag-Abend sah wenig überraschend die Verein aus dem Süden ganz vorne liegen. Und das nicht nur in der Liga, sondern der Tag hatte auch was für die lange Strecke zu bieten. Dass sich das auch durchaus auch mit der Liga-Fliegerei versteht, zeigen die Flüge von Alex Müller und Michael Schlaich, die beide sowohl deutlich über 1000km flogen, aber auch Punkte für ihre Teams aus Bayreuth und Winzeln erflogen. Die km/h für die Liga flogen beide interessanterweise auf fast der selben Linie zwischen Nördlinger Ries und Bayerischem Wald, wenn auch nicht ganz zur selben Zeit.
In der Rundenwertung hat es dann für die Spitzenplätze aber nicht gereicht. Einzig die FG Schwäbisch Gmünd konnte sich mit 333,33 km/h auf dem 3. Platz gegen die Konkurrenz aus dem hohen Norden behaupten. Der Sonntag bot durch seine Reihungen im Wind über dem Flachen alle Chancen schnell unterwegs zu sein. Der LSV Burgdorf hatte offenbar etwas auf Liga-Optimierung gesetzt (durch den
Cirrenschirm war ja auch ein frühes Tagesende angesetzt -, oder man hatte am Nachmittag noch anderes vor). Die Flüge von Yannik Freund, Jürgen Habel und Michael Möker führten jeweils in/gegen die Windrichtung unter den Wolkenstraßen entlang. Ohne  Indexkorrektur war Michael dabei mit knapp 140km/h unterwegs. Nochmal ein Stück schneller waren Frerk Frommholz und Madleen Fernau von Hodenhagen aus unterwegs. Sie dehnten ihren Flug von der Heide bis an die Mecklenburgischen Seen aus und konnten damit ein gutes Stück mehr Rückenwindschenkel mitnehmen. Mit 147km/h absolut (indexkorrigiert 126km/h) führen sie damit die  Rintelner knapp auf Platz 1 in dieser Runde. Von Rinteln aus flogen Adrian Glauner und Reinhard Schramme/Rolf Bödeker im Hangwind zwischen Wiehengebirge und Ith/Hils entlang. Der Wind stand zwar nicht optimal auf dem Hang und wurde nachmittags auch schwächer, aber für die nötigen Punkte für den Rundensieg hat es gereicht.
Als bester "Nordverein" liegen die Niedersachsen jetzt auf Rang 5 mit 102 Punkten. Der Abstand auf Lichtenfels als Drittem beträgt auch nur knappe 9 Punkte. Dann klafft aber bereits eine etwas größere Lücke zum Spitzenduo. Zwischen Bayreuth und Aalen entbrennt aber jetzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen, denn der Abstand beträgt nur noch einen einzigen Punkt.
In Liga 2 konnte sich keiner der Spitzenreiter vom Samstag bis über den Sonntag retten. Denn wie schon in der Vorwoche stürmen die Gifhorner an allen vorbei an die Spitze der Rundenwertung. Und wieder waren sie dabei das schnellste Team über beide Ligen hinweg! Auf ähnlichen Wegen unterwegs wie die Nachbarn aus Burgdorf in Liga 1 fliegen Nico Klingspohn im Team mit Dennis Polej der  Konkurrenz davon. Flug Numer 3 steuert Marianne Hagemann bei. Mit knapp 359 km/h sind es am Ende fast 30km/h Vorsprung vor der LSG Fallersleben, für die Helge und Franz Liebertz den schnellsten Flug der Runde in Liga 2 ablieferten:
Irgenwelchen ominösen Pfeile folgend waren sie mit 145km/h (indexkorrigiert 124km/h) unterwegs. Ähnlich wie bei Frerk war auch hier die längere Rückenwindkomponente der Schnellmacher in Richtung Nordosten. Auf Rang 3 landete schließlich ein Verein aus der Mitte, auch wenn für Felipe Levon und Co. vom LSV Homberg/Ohm dafür von 3 unterschiedlichen Plätzen aus unterwegs waren und der Rückflug in die enger werdende Wetterlücke sicher auch interessant gewesen sein dürfte.
In Liga 2 führt weiter die SFG Steinwald, auf Rundenplatz 6 war man wieder souverän im oberen Drittel platziert. Schon seit mehreren Runden liegen die Gifhorner auf Rang 2, können durch den Rundensieg den Vorsprung wieder etwas verringern, der nun noch auf 28 Punkte beträgt, bevor auf die Plätze 3 und 4 (Schwäbisch Hall/ Homberg/Ohm) wieder eine Lücke von etwas mehr als 20 Punkten klafft.
Aber die Liga ist ja gerade mal zur Hälfte rum ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Donnerstag, 07. Juni Hoch gepokert, schnell geflogen, aber Zielkreis nicht erreicht Artikel übersetzen

Die Wetterprognosen waren ziemlich eindeutig. Sonntag wird der bessere Tag und das beste Flugwetter ist nicht in den Alpen, sondern auf der schwäbischen Alb. Am Samstag starteten Thomas und Nikolai Wolf, sowie Jakob Edmaier und Johannes Beyer und flogen im Voralpenland zwischen Kempten und Wasserburg. Hierbei erzielten sie alle vier Bundesliga Wertungen um die 70 km/h.
Sonntag der bessere Tag
Am Sonntag machten sich die meisten dran Vierecke in den Größenordnungen von gut 700km zu probieren, Richtung Bayerischer Wald und danach über die schwäbische Alb und zurück. Leider schaffte es keiner der Piloten wieder nach Königsdorf zurück. Während Nikolai Wolf am letzten Schenkel, nach Verlassen des Thermik Paradieses Alb zünden musste, musste Johannes Beyer dort außenlanden, womit es keine U25 Bundesliga Wertungen gab. Auch Jochen Pauls, der die Umrundung des Münchner Luftraums andersherum versuchte, musste bei Wasserburg zünden und blieb ohne Wertung. Einzig im Arcus kamen Jan Kleu und Jonathan Cross, sowie Benjamin Bachmaier, Jakob Edmaier und Fritz Vollmer die alle jeweils nur nach Nordwesten auf die Alb geflogen waren, wieder nach Königsdorf zurück. Allerdings aufgrund einer dicken Abschirmung am Rückweg auch nicht super schnell. Wenn man eben, wie wir, nicht an einer der Rennstrecken beheimatet ist, ist diese neue Regel, dessen Idee die Rückenwind Fliegerei zu unterbinden, durchaus sinnvoll ist, leider ein sehr großer Nachteil für die Liga.
Michael Wisbacher steuerte mit 91,5 km/h den besten U 25 Schnitt und den zweitbesten SFZ Schnitt überhaupt vom Wochenende bei, wobei er dabei auf seinem alten Platz in Seckendorf gestartet war, auch kein bekanntes Thermik Paradies, aber eben deutlich näher an den Rennstrecken. In der U 25 Liga landete das SFZ trotz der verpatzen Sonntagsflüge immerhin noch auf Rang vier. In der Bundesliga langt es nur für Rang 13 und in der Tabelle ging`s um zwei Plätze auf Rang elf nach oben.
Nur wenige Alpen Liga Wertungen
Irgendwie hat der Teamkapitän komplett versagt, denn er selbst war einer der wenigen, der trotz der mauen Vorhersagen für die Alpenliga flog. Mit 101,6 km/h erzielte er zwischen Wilder Kaiser und Dachstein dann auch, nicht nur die schnellste Wertung des SFZ, sondern auch den zweitschnellsten Flug des gesamten Alpenraums, lediglich Hans Fitterer vom LSC Schliersee war mit 104,9 km/h etwas schneller. Die Alpenliga Wertung vervollständigte das Arcus Gespann Mark Fingerle und Jochen Vogel, sowie Peter Haitz. Das SFZ belegte in der internationalen Alpenliga damit Rundenplatz fünf und liegt in der Tabelle weiterhin hinter den Österreichern vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf auf Rang zwei. Der Rundensieg ging an den ALC Lesce aus Slowenien vor dem LSC Schliersee.
 
Mathias Schunk
 
Mit offener Fahrwerksklappe musste
am Samstag Nikolai Wolf
fliegen (Foto Jakob Edmaier)
Ein Treffen mit Tilo Holighaus
im neuen Ventus 3M am
Dachstein (Foto Mathias Schunk)
Trotz der mauen Vorhersagen,
war das Wetter in den Bergen
doch ganz brauchbar
(Foto Mathias Schunk)
 

Donnerstag, 07. Juni OLC-Discus: Auf Trainingstour in Rheinland-Pfalz und auf Burg Feuerstein Artikel übersetzen

An einem Wochenende Mitte Mai konnte ich dank Transponder und den freundlichen Lotsen von Straßburg bis weit nach Frankreich einfliegen. Ich wendete erst hinter den selbst aus der Luft gut sichtbaren Denkmälern von Verdun, was ein sehr beeindruckendes Erlebnis war. Leider trocknete es an diesem Tag stark ab, sodass ich ein größeres Dreieck in Frankreich nicht realisieren konnte. Ich habe vor, die Vorteile des Transponders weiter zu nutzen und hoffe auf eine Möglichkeit, aus Nastätten einmal in die Vogesen fliegen zu können.
Eine Woche später war dann gutes Wetter im Osten von Deutschland prognostiziert. Spontan fuhr ich zusammen mit Johannes Dibbern zum Flugplatz Burg Feuerstein. Obwohl wir erst spät abends ankamen, klappte alles super einfach und unkompliziert und wir konnten am nächsten Morgen bereits um kurz nach neun starten. Auch wenn die Basis nicht ganz so hoch war wie vorhergesagt und ich leider oft tief war, ergab sich ein interessanter Flug über Erzgebirge, Thüringer- und Oberpfälzer Wald. Abends stand noch eine gute Linie bis hinter die Rhön, die ich trotz hoher Abschattung noch zum Verlängern nutzen konnte. Für einen guten Tag würde ich auf jeden Fall nochmal dort hinfahren.
Am langen Fronleichnams-Wochenende habe ich in Landau am D-Kader Training Rheinland-Pfalz teilgenommen. Mit Martin Theisinger als Trainer haben wir jeden Tag kleine Grand-Prix Aufgaben geflogen, wobei wir uns immer an den Wenden wieder gesammelt haben, um zusammen auf den nächsten Schenkel zu starten. Es ergaben sich sehr spannende Flüge im Rheintal, aber auch tief in den Pfälzer Wald hinein. Mit Turbo im Rücken wollte ich auf den kurzen Strecken viel ausprobieren und flog oft etwas zu forsch.
Am letzten Tag des Trainingslagers war sehr gutes Wetter und wir versuchten alle, ein große Strecke zu fliegen. Nach sehr frühem Start ging es gewohnt tief durch Odenwald, Spessart und Rhön. Auf dem zweiten Schenkel Richtung Südosten wurde das Wetter dann besser und am bayrischen Wald herrschte richtiges Hammerwetter. Ein hereinziehender Cirrus machte leider meine Pläne, ein sehr großes Dreieck auch um Stuttgart zu fliegen kaputt und so ging es im Team zurück Richtung Odenwald, wo noch ein bisschen verlängert wurde.
 
Moritz Althaus
 
In Platzrundenhöhe an der
Wasserkuppe vorbei.
OLC in Landau.
Start in Burg Feuerstein.

 


Mittwoch, 06. Juni Aero-Club Braunschweig: Erneut gibt es nur einen Trostpunkt Artikel übersetzen

Im Rahmen dieser verflixten siebten Runde musste sich der Norden Deutschlands wieder ganz hinten anstellen und von den fünf Bundesligavereinen aus Niedersachsen kamen nur der LSV Burgdorf und wir mit jeweils einem Trostpunkt in die Wertung. Zudem konnten insgesamt auch nur 23 Bundesligavereine in das aktuelle Geschehen eingreifen. Der Samstag bot überhaupt keine Möglichkeit zum Fliegen im Segelflugzenrum Braunschweig-Waggum und am Sonntag sprach die Prognose von Top Meteo ganz böse gegen unsere Region. Dennoch gaben Karsten Bennewitz, Joshua Arntz sowie Hayung Becker und Markus Schmied (Arcus T) ihr Bestes und waren überlandflugmäßig recht gut unterwegs. Leider musste unser Arcus-Team nördlich von Helmstedt auf dem Rückflug den Motor ziehen und fiel somit aufgrund der neuen 15-Kilometer-Regel gänzlich aus der Wertung.
Aber, auch mit diesem dritten Flug im Speedbereich unserer gewerteten Aufwindjäger wären wir bei einem Punkt stehen geblieben.
Somit kommen wir mit diesen zwei Piloten auf 175,40 Speedpunkte:
Joshua Arntz, ASH 26E, 88,48 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 86,93 Speedpunkte,
Beide Punktejäger flogen im engen Team zusammen und legten ihren ersten Wendepunkt östlich von Oschersleben. Dann ging es zurück bis nach Wolfsburg.Von hier wurde erneut Ostkurs eingeschlagen und die zweite Wende erfolgte in Möckern, das 25 Kilometer östlich von Magdeburg liegt. Dort kehrten auch Becker und Schmied mit unserem Arcus T um. Der Rundensieg ging mit 342,72 Speedpunkten nach Blaubeuren und die Tabelle wird weiter vom LSR Aalen mit nunmehr 105 Punkten dominiert. Wir sind mit 24 Punkten aktuell auf Platz 27 abgerutscht und können nur auf eine bessere Zukunft hoffen.
 
Rolf Wagner
 
Karsten Bennewitz und Joshua Arntz formieren sich gerade zu ihrem gemeinsamen Abflug.
Arntz machte unterwegs diesen Schnappschuss von seinem Teampartner Bennewitz.
Das Werk eines in die Schlagzeilen geratenen bekannten norddeutschen Autobauers aus der Vogelperspektive.

 


Dienstag, 05. Juni 7. Runde U25: Spitzenreiter festigen ihre Positionen Artikel übersetzen

Das haben sich viele sicher anders vorgestellt, pünktlich zur siebten Runde knickt das Wetter ein und zeigt seine schwierigen Seiten. Der Norden und der Osten hoffen zumindest auf den Sonntag, der dann aber auch ins Wasser fällt. Im Süden und Südwesten gibt es erneut einige Möglichkeiten und das sogar an beiden Tagen. Im Ergebnis überrascht es nicht, dass sich Aalen, Königsdorf und Lichtenfels mit jeweils drei Wertungen erneut klar vorn positionieren. Der Abstand zwischen ihnen ist auch weiterhin mehr als übersichtlich. Alle drei wissen, hier heißt es, dranbleiben und keine Runde verschlafen.
So hat Florian Paul (Aalen) eigentlich gar keinen Bock auf das Fliegen an diesem Wochenende, gibt er zu. Zählt nicht! Er wird vom Team motiviert oder vielleicht auch verdonnert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: mehr als 100 Speedpunkte, Rundensieg und Platz zwei für Aalen in der Gesamtwertung. Nur so funktioniert es.  
In Eichstätt fehlt derzeit genau dieser Spirit. Der Abstand zum Treppchen, auf dem sie anfänglich so souverän standen, vergrößert sich. Wieder eine Runde, in der sie nur mit zwei Wertungen antreten und nicht mehr mit den derzeitigen konsequent fliegenden Spitzenreitern mithalten können. Noch haben sie Chancen und zum Verfolger einen guten Puffer. Aber sie müssen jetzt Gas geben.
Neben den Spitzenreitern schicken fast einhundert Vereine ihre Youngstars ins Rennen. 70, 80, 90 ja teilweise über 100 Speedpunkte wurden erflogen. Eine Runde, in der der Kampf um die Punkte im Südwesten brodeln müsste. Müsste! Mit überwiegend einer Wertung wird Dank der geringen Beteiligung der meisten Vereine, der eine oder andere Punkt per Zufall eingesackt. Dabei hätte man hier die Wetter-Vorteile gegenüber dem Norden ausnutzen können und müssen. Das ist, als würde eine Fußballmannschaft nur mit halber Mannstärke auf dem Feld stehen. Selbst Ballkünstler hätten dann keine Chance. Abgesehen davon, ein undenkbares Szenario im Fußball. Das täte keine Mannschaft freiwillig. Schade, dass unser so schöner Sport noch nicht überall einen Liga-Geist entwickelt hat.
Rundenwertung U25: 1. LSR Aalen (BW) 296,72 Speed/50 Punkte, 2. FSG Hammelburg (BY) 249,15 Speed/49 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 246,04 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 7: 1. SFZ Königsdorf (BY) 319 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 315 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 314 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Dienstag, 05. Juni SFG Giulini: Endlich Wetter! Artikel übersetzen

Nach 6 wettermäßig sehr dürftigen Runden im Rheintal konnten wir uns dieses Wochenende nicht beklagen. Der Samstag zeichnete sich zwar noch großteils mit sportlich-tiefer Basis aus, war aber trotzdem gut fliegbar und am frühen Abend konnte man schon erahnen, das der Sonntag richtig gut werden wird. Achim Besser (Arcus M) legte allerdings schon am Samstag mit 97,85 Speedpoints einen Schnitt vor, der nicht mehr übertroffen wurde.  
Mit 7 Piloten war die Giulini-Mannschaft Sonntag Morgen schon früh am Start. Den weitesten Flug absolvierte Johannes Dibbern (HPH 304 E-Shark, D3) mit 822 km vom D- / C- Kader-Training in Landau aus, bis weit in die Oberpfalz und zurück. Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) flogen rund 600km und holten nach Achim Besser die Speedpoints.
Für den 11. Rundenplatz gab es 10 Punkte und wir entfernen uns endlich etwas vom Tabellenende. Vom angestrebten Top Ten Platz sind wir weit entfernt, aber wenn das Wetter im Rheintal in den nächsten Runden so gut wird, wie es schlecht war...
Insgesamt waren für die Dannstadter Mannschaften diese Runde 22 Piloten mit 34 Streckenflügen unterwegs und legten 11.000 km zurück.
 
Uwe Melzer
 
Dieter "Buddy" Bartek (LS-4WL, UY)   
Schöne Flüge vom Pfälzer Wald...
... bis Bamberg
 

Dienstag, 05. Juni Tabellensprung dank Rundensieg - Bauder trifft die Aufwinde Artikel übersetzen

Charlie Bauder nach seinem Flug.
Nach jeweils nur einem Punkt in den Runden fünf und sechs galt es für die Erstligisten der FLG Blaubeuren endlich wieder Punkte zu holen. Nachdem der Samstag der schwächere Tag in dieser Runde werden sollte, entschied man sich das Wetter am Sonntag zu nutzen. So gingen gleich 10 Maschinen für die FLG an den Start. Dazwischen reihten sich die Fluglagergäste der FSG Elz sowie der FG Welzheim. Frühe Wolken ließen bereits um 8:27 UTC die ersten abheben. Zunächst ging es für die meisten bei noch tiefer Basis und schwacher Thermik Richtung Westen. Charlie Bauder, welcher gerade vom Trainingslager des D-Kaders vom Farrenberg Wettbewerb kam, entschied sich die Wolken im Osten anzufliegen. Er war froh, seinen Ventus 2a noch gut mit Wasser gefüllt zu haben, da ab Harburg bereits starke Aufwinde auf Ihn warteten und es zum Teil Aufreihungen gab. Bei Regensburg gewendet galt es den leichten Rückendwind aus Osten zu nutzen. Auf Höhe Monheim entschied er sich jedoch das gute Wetter im Osten erneut zu nutzen und machte kehrt. Gelockt von der Information über die guten Steigwerte flog auch Charlies Sohn, Sebastian Bauder, Richtung Osten. Dirk Ströbl, der sich morgens mit Philipp Söll mühsam nach Westen gekämpft hat, flog nun auch gen Osten um für die FLG zu Punkten. So stand es am Abend fest, mit den Flügen von Charlie 122,62, Sebastian 113,34 und Dirk 106,76 war der erste Rundensieg für die FLG perfekt. In der Tabelle macht dies einen Satz von Platz 14 auf den achten Tabellenplatz aus.
 
Martin Söll
 
Morgens schon gut entwickelt. Oliver Stockinger beim Start. Optik nach Osten um 16 Uhr.
 

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