OLC-Magazin ... powered by Bürklin


Montag, 18. Juni Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Ein wettermäßig durchwachsenes Wochenende. Trogeinfluss und Hochdruck. Ausbreitungen und reihende Cumuli. Hangwind und die obligatorischen, wenn auch verhassten Cirren. Süden und Norden bekommen je einen guten Tag ab und der Westen hat eher das Nachsehen ...
Samstag:
Ein etwas chaotisches Himmelsbild zeigte der Satellit am Samstag Nachmittag um 12 UTC (14MESZ). Im Vorfeld eines Troges über den britischen Inseln hatte sich ein breites Cirrenband entwickelt, das zügig von West nach Ost unterwegs war. Am frühen Morgen tauchte es im Nordwesten auf, am frühen Abend war es schon auf die Linie Ostsee - Allgäu vorangekommen.
Rückseitig entwickelte sich eine schwache Konvergenz, die im Bild schon an der Grenze zu BeNeLux erkennbar ist. Vor dem Cirrenschirm war der Feuchteanteil sehr unterschiedlich: Aus dem dichten Stratus der Nacht nördlich des Erzgebirges entwickelten sich zwar Cumuli, die liefen aber häufig breit. Deutlich besser - auch wenn nicht immer ganz von Beginn an - war es im Süden
bzw. im Südosten: Hier lag noch eine warme, vor allem aber trockene Luftmasse, die sich schon am Vortag vertikal gut strukturieren konnte. Ein Tag mit klaren Vorteilen im Süden/Südosten ...
Sonntag:
Ähnlich chaotisch sah auch der Sonntag aus: Mittlerweile war der Trog da, die schwache Konvergenz/Front lag mittlerweile von Wetspolen bis hinunter nach Bayern, gut an den eingelagerten Spots erkennbar, aus denen teils auch Schauer fielen. Dahinter lag ein schmaler Streifen, der sich im aufgefrischten Südwestwind reihende Cumuli zeigt - die vor allem im Norden von der Heide bis nach Mecklenburg. Und der obligatorische Cirrenschirm (über dem Westen) durfte natürlich auch nicht fehlen. Ein Tag mit klaren Vorteilen im Norden/Nordosten ...
Wer hat was draus gemacht?
Der Blick in die Wertungslisten am Samstag-Abend sah wenig überraschend die Verein aus dem Süden ganz vorne liegen. Und das nicht nur in der Liga, sondern der Tag hatte auch was für die lange Strecke zu bieten. Dass sich das auch durchaus auch mit der Liga-Fliegerei versteht, zeigen die Flüge von Alex Müller und Michael Schlaich, die beide sowohl deutlich über 1000km flogen, aber auch Punkte für ihre Teams aus Bayreuth und Winzeln erflogen. Die km/h für die Liga flogen beide interessanterweise auf fast der selben Linie zwischen Nördlinger Ries und Bayerischem Wald, wenn auch nicht ganz zur selben Zeit.
In der Rundenwertung hat es dann für die Spitzenplätze aber nicht gereicht. Einzig die FG Schwäbisch Gmünd konnte sich mit 333,33 km/h auf dem 3. Platz gegen die Konkurrenz aus dem hohen Norden behaupten. Der Sonntag bot durch seine Reihungen im Wind über dem Flachen alle Chancen schnell unterwegs zu sein. Der LSV Burgdorf hatte offenbar etwas auf Liga-Optimierung gesetzt (durch den
Cirrenschirm war ja auch ein frühes Tagesende angesetzt -, oder man hatte am Nachmittag noch anderes vor). Die Flüge von Yannik Freund, Jürgen Habel und Michael Möker führten jeweils in/gegen die Windrichtung unter den Wolkenstraßen entlang. Ohne  Indexkorrektur war Michael dabei mit knapp 140km/h unterwegs. Nochmal ein Stück schneller waren Frerk Frommholz und Madleen Fernau von Hodenhagen aus unterwegs. Sie dehnten ihren Flug von der Heide bis an die Mecklenburgischen Seen aus und konnten damit ein gutes Stück mehr Rückenwindschenkel mitnehmen. Mit 147km/h absolut (indexkorrigiert 126km/h) führen sie damit die  Rintelner knapp auf Platz 1 in dieser Runde. Von Rinteln aus flogen Adrian Glauner und Reinhard Schramme/Rolf Bödeker im Hangwind zwischen Wiehengebirge und Ith/Hils entlang. Der Wind stand zwar nicht optimal auf dem Hang und wurde nachmittags auch schwächer, aber für die nötigen Punkte für den Rundensieg hat es gereicht.
Als bester "Nordverein" liegen die Niedersachsen jetzt auf Rang 5 mit 102 Punkten. Der Abstand auf Lichtenfels als Drittem beträgt auch nur knappe 9 Punkte. Dann klafft aber bereits eine etwas größere Lücke zum Spitzenduo. Zwischen Bayreuth und Aalen entbrennt aber jetzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen, denn der Abstand beträgt nur noch einen einzigen Punkt.
In Liga 2 konnte sich keiner der Spitzenreiter vom Samstag bis über den Sonntag retten. Denn wie schon in der Vorwoche stürmen die Gifhorner an allen vorbei an die Spitze der Rundenwertung. Und wieder waren sie dabei das schnellste Team über beide Ligen hinweg! Auf ähnlichen Wegen unterwegs wie die Nachbarn aus Burgdorf in Liga 1 fliegen Nico Klingspohn im Team mit Dennis Polej der  Konkurrenz davon. Flug Numer 3 steuert Marianne Hagemann bei. Mit knapp 359 km/h sind es am Ende fast 30km/h Vorsprung vor der LSG Fallersleben, für die Helge und Franz Liebertz den schnellsten Flug der Runde in Liga 2 ablieferten:
Irgenwelchen ominösen Pfeile folgend waren sie mit 145km/h (indexkorrigiert 124km/h) unterwegs. Ähnlich wie bei Frerk war auch hier die längere Rückenwindkomponente der Schnellmacher in Richtung Nordosten. Auf Rang 3 landete schließlich ein Verein aus der Mitte, auch wenn für Felipe Levon und Co. vom LSV Homberg/Ohm dafür von 3 unterschiedlichen Plätzen aus unterwegs waren und der Rückflug in die enger werdende Wetterlücke sicher auch interessant gewesen sein dürfte.
In Liga 2 führt weiter die SFG Steinwald, auf Rundenplatz 6 war man wieder souverän im oberen Drittel platziert. Schon seit mehreren Runden liegen die Gifhorner auf Rang 2, können durch den Rundensieg den Vorsprung wieder etwas verringern, der nun noch auf 28 Punkte beträgt, bevor auf die Plätze 3 und 4 (Schwäbisch Hall/ Homberg/Ohm) wieder eine Lücke von etwas mehr als 20 Punkten klafft.
Aber die Liga ist ja gerade mal zur Hälfte rum ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Montag, 18. Juni AC Pirna: 7 Punkte gegen den Abstieg Artikel übersetzen

Tragende Linie bei hoher Basis im Osterzgebirge.
Die neunte Bundesligarunde endete für die Pirnaer Speedjäger auf dem 14. Tabellenplatz. Die 7 Punkte nehmen wir gerne mit, damit der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze nicht zu groß wird. Beide Tage boten gute Bedingungen für Ligaflüge. Die spannende Frage war nun, an welchen Tag man schneller vorankommt. Im Nachhinein war der Samstag der schnellere Tag. Uwe Augustin, Immanuel Weigel und Benny Schüch gingen am Samstag unter den teilweise massiven Ausbreitungen auf Kilometerjagd. Unterstützt wurden sie von Franco Fritzsch, der am letzten Wertungstag der Riesaer Streckenflugwoche wieder sein bestes gab. Speedtechnisch war Benny Schüch der schnellste Pilot; mit etwas Glück gelang ihm früh der Sprung auf das Osterzgebirge. Von da aus gab es eine wunderbar tragende Linie in Richtung Liberec, die letztendlich 106 Speedpunkte brachte. Kai Glatter und Ralf Andrich flogen am Sonntag und schubsten die Flüge von Uwe, Immanuel und Franco noch aus der Wertung. Ihre Flüge führten in die Lausitz in Richtung Cottbus und brachten beide 96 Speedpunkte. Ausbreitungen und Überentwicklungen erschwerten die Bedingungen und ließen keine schnelleren Schnitte zu. Gratulation geht an Franco Fritzsch, der nach 6 Wertungstagen souverän die Gemischte Klasse der Riesaer Streckenflugwoche gewann.
 
Benjamin Schüch
 
 

Freitag, 15. Juni Power für die U25-Liga: Vergabe einer LS8neo & U25 GliderRace für das TOP-Duzend Ende August auf der Wasserkuppe Artikel übersetzen

Seit über 10 Jahren wird auf der Basis der OLC Junior-Challenge, ein klassischer Langstreckenwettbewerb, bei dem die besten drei Flüge der Saison eines Piloten berücksichtigt werden, ein 18m Discus mit Turbo an einen herausragenden Juniorpiloten vergeben. Der Discus wird dem OLC großzügigerweise von Wilfried Großkinsky zur Verfügung gestellt. Es ist in jedem Jahr immer wieder beeindruckend, wenn die für das jeweilige Jahr Begünstigten beim OLC-Finale in der Rhön berichten, welch tolle Langstreckenflüge sie mit dem Discus erzielten – nicht selten verbuchten sie in ihrem Flugbuch mehr als 400 Flugstunden über die gesamte Saison.
Nun hat sich aber gezeigt, dass bei den Nachwuchspiloten nicht unbedingt nur das ‘Langstrecken-Format‘ eine attraktive sportliche Herausforderung ist, sondern bei den Junioren das OLC Liga-Format mehr und mehr Anerkennung gewinnt, insbesondere seit es eben die U25-Liga gibt,. Der Grund ist ganz simpel: Man hat erkannt, dass das konzentrierte Speed-Fliegen über 2 ½ Stunden einem Einzelzeitfahren bei der Tour de France gleich kommt und auch ein ganz hervorragendes Training für die Teilnahme an zentralen Wettbewerben darstellt. Dazu kommt natürlich, dass die Liga in jeder der 19 Runden Sportspannung pur bietet, während man die Wetterlagen für wirklich hervorragende Long-Distance Flüge am Wochenende an einer Hand abzählen kann.
Der OLC nimmt diese Entwicklung mit Freude und einem gewissen Stolz zur Kenntnis … aber er nickt das nicht einfach ab, sondern will sich bei den Teilnehmern entsprechend dafür revanchieren:
In Analogie zum OLC-Discus wird ab der Saison 2019 an einen entsprechend talentierten Piloten aus der U25-Liga eine LS8neo zur Nutzung für ein Jahr vergeben (OLC-Talentförderung!). Grundlage für die Vergabe ist das neu geschaffene U25 Pilotenprofil, in welchem der Reihe nach alle Piloten/innen mit ihren Flügen aufgeführt sind. Das U25 Pilotenprofil ist seit einigen Runden im OLC-Wertungsmenue integriert, das ist der Link.
Aber man kann die LS8neo nicht einfach so gewinnen. In Analogie zur Discusvergabe wird ein kleines Gremium, aus den im vorderen Bereich platzierten Piloten den geeignetsten Begünstigten auswählen (es kommen aber nur Piloten mit Smiley in die Auswahl … wie man das auch beim Discus praktiziert). Die feierliche Übergabe der LS8neo ist dann am 6. Oktober 2018 in Poppenhausen beim OLC Liga-Finale geplant.
Die zweite ‘Danke-Aktion‘ des OLC soll dann Ende August, nach der 19. und letzten Liga-Runde, ein spezieller U25 Grand-Prix auf der Wasserkuppe sein, Titel: U25 GliderRace. Zu dieser Veranstaltung werden vom OLC das Top-Dutzend aus dem Ranking U25 Pilotenprofil eingeladen … und eingeladen bedeutet: Kein Nenngeld, kein Camping, keine Schleppgebühren. Jedoch heißt es auch hier, wie bei der LS8neo-Vergabe … Teilnehmer ohne Smiley werden übersprungen.
Anreise ist Montag der 27. August, Abreise ist Sonntag der 2. September.
Es wird nur mit Flugzeugen aus der aktuellen Standard-Klasse geflogen.
Die Infrage kommenden Piloten erhalten rechtzeitig einen Fragebogen.
Partner auf der Wasserkuppe ist die Fliegerschule Wasserkuppe, vertreten durch Schulleiter Harald Jörges.
Der OLC freut sich auf das U25 GliderRace
… es ist dies dann der vierte Wettbewerb im Grand-Prix Format, den der OLC auf der Wasserkuppe ausfliegt ;-)
 
 

Freitag, 15. Juni DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 15.06.2018 um 14.00 Uhr GZ
Bei geringen Luftdruckgegensätzen bestimmt am SAMSTAG schwacher Hochdruckeinfluss mit relativ trockener und zunächst stabil geschichteter Warmluft das Wetter in Deutschland. Im Tagesverlauf wird die Luftmasse vorderseitig eines Höhentroges von Nordwesten her labilisiert.
Am SONNTAG schwenkt der Trog zusammen mit einer schwachen Kaltfront
langsam über Deutschland hinweg ostwärts und bestimmt am Nachmittag hauptsächlich im Süden und Osten der Republik noch das Wetter mit feuchtlabiler Warmluft. Von Nordwesten her setzt sich wieder leichter Hochdruckeinfluss durch.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
SAMSTAG und SONNTAG: Mäßige, lokal auch gute Wolkenthermik, stellenweise abgeschirmt, v.a. im Norden auch gestört durch Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG ist mäßige bis gute Wolkenthermik zu erwarten, nachmittags im Nordwesten durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG muss vor allem im Süden und Osten noch mit Überentwicklungen gerechnet werden, ansonsten kann sich wieder mäßige
bis gute Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG meist gute Wolkenthermik, vor allem im Osten kann es stellenweise zu Ausbreitungen kommen.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, die ab Mittag von Westen her durch aufkommende Überentwicklungen und Abschirmungen beeinträchtigt wird. Bis zum Abend vom südlichen Bayerwald zum Chiemgau wahrscheinlich nur geringes Risiko für Überentwicklungen.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 13. Juni LSG Fallersleben: Erneut eine tolle Runde Artikel übersetzen

Nach Platz 3 in Runde 6 ist den LSG-Piloten in Runde 8 wieder eine super Platzierung gelungen. Auch wenn sich die Streckenflugprognosen mit Annäherung an das Wochenende abschwächten, war doch klar, dass im Norden der Samstag der bessere Tag des Wochenendes werden würde. Folgerichtig herrschte Samstag bereits früh Hochbetrieb am Flugplatz Ummern. Bei vielen unterschiedlichen Luftmassen nebeneinander bestand der Trick darin, in einer relativ trockenen Luft zu fliegen und den Schauern und Gewittern an den Grenzzonen aus dem Weg zu gehen. Als bestes Wetterfenster zeigte sich – wie vorhergesagt - das Gebiet östlich Ummern bis zur Müritz.
Also stürmten Günter Raab (Ventus cM), Helge und Franz Liebertz (ASH25e), Arne Brüsch (ASW 15), Lothar Kaps (ASW22) und Achim Elvers (Discus 2) vornehmlich Richtung Lüchow-Dannenberg los. Thorsten Föge (Ventus ct), Alex Thies (DuoDiscus) und Peter Meurers (LS1f) legten ihre Flüge eher in Ost-West-Richtung an, was sich aber als langsamer erwies. Julian Rietig (Hornet) und Lukas Koida (ASW24) mussten leider wegen biologischer oder technischer Probleme schnell wieder landen und Benno Beesten (Nimbus 4M) ist nach Behebung technischer Probleme erst um 15:30 gestartet. Günter und Helge hatten ihre schnellsten Streifen zwischen Ummern und dem Plauer See. Wie schon die meisten anderen zielte auch Benno zunächst Richtung Nordosten, flog an Gorleben vorbei und fand ebenfalls östlich der Elbe sehr gute Bedingungen. Südlich von Neustadt-Glewe ließ die Bewölkung nach und motivierte zur Wende. Von hier ließ sich mit hohem Geradeausfluganteil zügig bis Soltau gleiten. Am Rande einer Luftmassengrenze konnte unter mächtigen Wolken noch ein kleines JoJo angehängt werden, um trotz des sehr späten Starts die Liga-Wertungszeit gut zu füllen. Bei 2400m Basis wären die 40 – 60 km nach Hause wohl auch im Regen jederzeit möglich gewesen.
Abends freuten sich dann alle in Ummern über die schnellen Flüge von Günter (115 Speedpunkte), Helge (107 SP) und Benno (95 SP) und dass am ersten Tag nur die Nachbarn aus Wilsche schneller waren. Jeder fragte sich, wie viele Südvereine am Sonntag wohl vorbei ziehen können. Letztlich gelang das an diesem Tag keinem Club.
 
Benno Beesten
 
Wolken in vielerlei Form und
Mächtigkeit über dem
Flugplatz Faßberg
Gute Bedingungen mit toller Basishöhe
Kein Regen am Heimatplatz Ummern
 

Dienstag, 12. Juni 8. Runde U25: Verkehrte Welt? Artikel übersetzen

Was für ein traumhaftes Wetter am Samstag im Nordosten. Bis auf 2.600 Meter katapultieren einen die Wolkenfahrstühle nach oben. Tage wie diese kann man an einer Hand abzählen. Straßen durchkreuzen den Himmel und die Tankstellen sind dicht gesät. Ran an die Basis, auf einer der Straßen einordnen und Gas geben. Einfacher und mit mehr Spaß geht Liga-Fliegen kaum. Auch Einsteiger haben heute die besten Chancen und landen mit einem stolzen und glücklichen Lächeln.
Das muss das Wochenende sein, an dem der Norden klar aufholt. Aber was passiert denn da? Erneut setzen sich die Südsterne aus Lichtenfels und Königsdorf mit vehementer Konstanz an die Spitze dieser Runde. Bei der Beteiligung fast ein Kinderspiel, denn es gibt gerade drei Vereine mit drei Wertungen. Man könnte meinen, ein Schlechtwetterwochenende liegt hinter uns. Allein die Ergebnisse in den anderen Ligen und einzelne Flüge der U25 zeigen ein anderes Bild.
So hat Lichtenfels mit über 311 Speedpunkten eine richtig schnelle Runde absolviert und ein bisschen mehr Konkurrenz verdient, aber nichtsdestotrotz gebührend den Sieg eingesackt.
Auch vor Königsdorf, die zwar deutlich langsamer waren, muss man den Hut ziehen. Sie hatten mit mäßigen Bedingungen zu kämpfen: Schauer und immer wieder Wetter-Wechselspiele, die die Schnitte nach eigener Meinung ganz schön versaut haben. Was hätte das Team wohl aus dem genialen Wetter im Norden geholt, wenn sie unter diesen Bedingungen schon Silber kassieren?  
Einzelne Ergebnisse beweisen, dass auch der Norden gekonnt hätte. So richtig schnell ging es in Gifhorn zu. Ganz vorneweg U25-Pilot Daniel Polej. Der nicht nur in der U25 Nummer Eins war, sondern auch in der Zweiten Segelflug-Bundesliga. 120 Speedpunkte legt er auf die Waagschale und noch einmal 106 kommen von seinem Teamkollegen Nico Klingspohn. Das hätte -wie in der Zweiten Segelflug-Bundesliga- Gold sein müssen. Mit viel Glück wurde es Platz vier und das hat Gifhorn in der Gesamtwertung unter die Top Ten gebracht.
Der LSV Burgdorf hingegen hat zwar eine eher weniger schnelle Runde, kann aber mit drei Piloten erneut punkten und tastet sich so weiter nach vorn. An die drei Spitzenreiter kommen sie noch nicht heran, aber wenn sie so konsequent weiterfliegen, ist der Vorbeimarsch an Eichstätt sehr wahrscheinlich geworden.
Es ist nicht einmal die Halbzeit erreicht und somit noch alles offen.
Rundenwertung U25: 1. AC Lichtenfels (BY) 311,87 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 257,27 Speed/49 Punkte, 3. LSV Burgdorf (NI) 235,92 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 8: 1. SFZ Königsdorf (BY) 368 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 364 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 340 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Montag, 11. Juni Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Blitze Samstag 15 Uhr.
Blitze Sonntag 15 Uhr.
Die Phase mit warmer Luft, Überentwicklungen und wenig Wind will auch in der ersten Juni-Dekade kein Ende finden. Und wieder bietet das Wetter fast allen Vereinen die Möglichkeit zu punkten. Auch wenn Bedingungen und Luftmassen nicht für alle gleich waren, bietet das zumindest die Möglichkeit eines sportlichen Vergleiches.
Samstag:
Der Samstag profitierte noch von der eher trockenen Luftmasse, die sich zwar weiter erwärmt hatte, aber noch nicht oder erst sehr spät überkochte. Die Vortage hatten immer mehr Energie in die Luftmasse gepumpt, die Basis stieg Tag für Tag stetig an und sollte am Samstag dann ihren Höhepunkt erreichen, wobei die höchste Basis sich dann mit dem Temperaturmaximum oder etwas später einstellte und im Norden und Nordosten dann teils deutlich über 2000m erreichte - eine exquisite Arbeitshöhe über dem flachen Gelände. Auch im Süden war der Tag nicht unfliegbar, aber hier etwickelten sich dann mit zunehmender Tagesdauer - und vor allem bei steigender Temperatur - zahlreiche Schauer und Gewitter. Schon gut erkennbar auf dem Frühnachmiittags-Satllitenbild erkennbar, eindrucksvoll weiterentwickelt dann im Bild von 15UTC (in dem auch die Blitze der vorausgegangenen Stunde mit eingezeichnet sind.) zu sehen.
Sonntag:
Etwas anders stellt sich der Sonntag dar: Endlich kam zumindest etwas Bewegung ins Wetter, denn im Nordwesten erkennt man auf dem Satellitenbild die ersten Ansätze einer kühleren Luftmasse, die von der Nordsee kommend einfloss. Die hier noch am Morgen liegende Labilität hatte sich zwischenzeitlich weiter in den Nordosten verlagert. Waren hier die Vortage durch trockene Luft bestimmt, kochte nun hier die Atmosphäre dann doch durch. Lokaler und vor allem im Grenzbereich der Luftmassen und auch über den Kämmen im Süden entwickelte es ebenfalls über. Aber was auch das Blitzbild von 15UTC am Sonntag zeigt: Im Süden war nun deutlich weniger Gewittertätigkeit, als noch am Vortag. Sollte das reichen, den Vorteil des Nordens noch auszugleichen?
Wer hat was draus gemacht?
Die Frage dieser Runde war bei der Wetter-Zweiteilung : Kann der Norden am Samstag ausreichend vorlegen? Oder holt der Süden am Sonntag nochmal auf? Oder kann er sogar vorbeiziehen? Ein Blick in die Ergebnislisten beider Ligen gibt darauf eine eindeutige Antwort: Es war die Runde für den Norden. In einem Radius von knapp mehr als 50km lagen die Ausgangspunkte für die schnellsten Flüge dieser Runde, wobei die Kurse sich innerhalb der Teams zwar ähnlich waren, aber sich zwischen den einzelnen Vereinen doch in mehr als nur in Nuancen unterschieden. Spannend, wenn man versucht die Ideen anhand der Kurse und und Zeiten herauszubekommen Vielleicht gibt ja der eine oder andere Vereinsbericht einen tieferen Einblick in die verschiedenen Taktiken...Beim LSV Burgdorf hatten zumindest Sebastian Jäger und Steven Dähne/ Sebastian Buchholz ihre Strecken jeweils in den östlichen Bereich der Heide gelegt und nur bis in die Altmark ausgedehnt. Carsten Freyer wählte dagegen einen ausgedehnten Schlag in den Nordosten und wendete erst hinter der Müritz. In der Summe ergab das 335 Liga-km/h, was am Ende für einen äußerst knappen Vorsprung von weniger als 2km/h vor dem benachbarten FV Celle reichte. Angeführt von Daniel PIetsch, der mit 121km/h den schnellsten indexkorrigierten Schnitt der Liga schaffte, musste sich Celle dennoch knapp geschlagen geben. Geert Eichhorn und
Marc Lehnen sorgten für die weiteren Punkte, wobei auch ihr Kurs weit nach Osten beziehungsweise Nordosten ausgerichtet war - in die trockene Luftmasse hinein.
Mit Braunschweig kann sich ein weiterer Verein aus Niedersachsen ganz vorne platzieren, aber in die Phalanx konnte trotzdem noch ein Verein aus Bayern einbrechen. Der AC Listenfels schaffte es - ebenfalls am Samstag (!) - rechtzeitig vor den Überentwicklungen noch ihre Speed für die Liga zu machen. Ja und der Sonntag? Der bot dann vielleicht ein wenig unerwartet dem Nordwesten noch eine Chance. Denn die frische Kaltluft floss bis hinunter an den Niederrhein und ermöglichte so noch den Stadtlohnern zu punkten. Die dabei erflogenen 316km/h reichten am Ende noch für Rang 5. In der Gesamttablle konnte Lichtenfels zwar keine Plätze gut machen und rangiert weiter auf Rang 3, aber der Vorsprung zu den davor platzierten Bayreuthern und den führenden Aalenern konnten sie auf mickrige 4 beziehungsweise 6 Punkte schrumpfen lassen.
Der Norden dominierte in dieser Runde auch Liga 2, wo Gifhorm die Wertung mit einen deutlichen Vorsprung für sich entscheiden konnte: Die 354km/h hätten auch im Oberhaus für Rang 1 gereicht! Dennis Polej war hier am schnellsten unterwegs und erreichte 120km/h, gefolgt von Lars Trampe/Paul Kirchner und Bastian&Klaus Busse. Ihre Flüge fanden dann auch - ähnlich zu den Gifhornern - im Bereich der Heide/Altmark statt. Zur zweitzplatzierten LSG Fallersleben gesellt sich ein Team aus Sachsen mit auf das Treppchen: Das Aero Team Klix schafft es auf Rang 3.
Ich will an dieser Stelle ein klein bisschen persönlich werden: Bald ist Fussball-WM ...Und nein, ich interessiere mich eigentlich nur am Rande dafür, finde aber gerade solche Underdogs wie Island klasse. Jedes mal wenn ich in die Wertungslisten der 2. Liga gucke, habe ich Assoziationen, wenn ich die Ergebnisse vom Aufsteier SFG Steinwald sehe Nicht nur meist (oder sogar immer?!) mit Doppelsitzern unterwegs, sondern jetzt bringen sie auch noch einen Flug auf einer ASK21 in die Wertung! Die 147km von Christian Schröfl und Mario Fürst mit knapp 60km/h bringen die nötigen Punkte, um in der Rundenwertung Rang 4 zu belegen! Und damit führen sie die Tabelle weiter unangefochten an. Der Vorsprung gegenüber Gifhorn ist zwar ein wenig geschmolzen, beträgt aber weiter satte 33 Punkte. Auf
Schwäbisch Hall sind es nun bereits 47. Ich freue mich mit Spannung auf die nächsten Runden...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Freitag, 08. Juni DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 08.06.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG und SONNTAG hält sich ein Höhentief über Nordspanien und den Pyrenäen, auf dessen Vorderseite labil geschichtete und feuchte Warmluft nach Mitteleuropa geführt wird und vor allem den Südwestteil Deutschlands und den Alpenraum beeinflusst. Ein weiteres Höhentief verlagert sich von der Nordsee nach Schweden und beeinflusst am SAMSTAG und SONNTAG den Norden Deutschlands mit Labilität.  Am SAMSTAG mehr den Nordwesten, im Nordosten dominiert da noch eine trockenere Festlandsluft, am SONNTAG auch nach Nordosten ausweitend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige Wolkenthermik, nach Osten auch gut, teils gestört durch Überentwicklungen oder abgeschirmt.
Am SONNTAG am Nachmittag mäßige Wolkenthermik, häufig gestört durch Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG und SONNTAG ist die Wolkenthermik durch zahlreiche Überentwicklungen gestört, vormittags teils auch noch Abgeschirmt, und daher kaum nutzbar.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG vormittags dichte und tiefer ansetzende Quellbewölkung, mittags auflockernd und Chancen geringe bis mäßige Wolkenthermik mit Arbeitshöhen um 5000 FT AMSL. Nachmittags oft Beeinträchtigungen durch Gewitter und abschirmende Wolkenfelder.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Wolkenthermik, Arbeitshöhen am Nachmittag voraussichtlich um FL060. Beeinträchtigungen durch
einzelne kräftige Überentwicklungen. In Niederbayern und vor allem am Bayrischen Wald lange abschirmende Bewölkung und anschließend Gewitter. Dadurch dort oft keine nutzbare oder nur zeitweise geringe Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Donnerstag, 07. Juni Hoch gepokert, schnell geflogen, aber Zielkreis nicht erreicht Artikel übersetzen

Die Wetterprognosen waren ziemlich eindeutig. Sonntag wird der bessere Tag und das beste Flugwetter ist nicht in den Alpen, sondern auf der schwäbischen Alb. Am Samstag starteten Thomas und Nikolai Wolf, sowie Jakob Edmaier und Johannes Beyer und flogen im Voralpenland zwischen Kempten und Wasserburg. Hierbei erzielten sie alle vier Bundesliga Wertungen um die 70 km/h.
Sonntag der bessere Tag
Am Sonntag machten sich die meisten dran Vierecke in den Größenordnungen von gut 700km zu probieren, Richtung Bayerischer Wald und danach über die schwäbische Alb und zurück. Leider schaffte es keiner der Piloten wieder nach Königsdorf zurück. Während Nikolai Wolf am letzten Schenkel, nach Verlassen des Thermik Paradieses Alb zünden musste, musste Johannes Beyer dort außenlanden, womit es keine U25 Bundesliga Wertungen gab. Auch Jochen Pauls, der die Umrundung des Münchner Luftraums andersherum versuchte, musste bei Wasserburg zünden und blieb ohne Wertung. Einzig im Arcus kamen Jan Kleu und Jonathan Cross, sowie Benjamin Bachmaier, Jakob Edmaier und Fritz Vollmer die alle jeweils nur nach Nordwesten auf die Alb geflogen waren, wieder nach Königsdorf zurück. Allerdings aufgrund einer dicken Abschirmung am Rückweg auch nicht super schnell. Wenn man eben, wie wir, nicht an einer der Rennstrecken beheimatet ist, ist diese neue Regel, dessen Idee die Rückenwind Fliegerei zu unterbinden, durchaus sinnvoll ist, leider ein sehr großer Nachteil für die Liga.
Michael Wisbacher steuerte mit 91,5 km/h den besten U 25 Schnitt und den zweitbesten SFZ Schnitt überhaupt vom Wochenende bei, wobei er dabei auf seinem alten Platz in Seckendorf gestartet war, auch kein bekanntes Thermik Paradies, aber eben deutlich näher an den Rennstrecken. In der U 25 Liga landete das SFZ trotz der verpatzen Sonntagsflüge immerhin noch auf Rang vier. In der Bundesliga langt es nur für Rang 13 und in der Tabelle ging`s um zwei Plätze auf Rang elf nach oben.
Nur wenige Alpen Liga Wertungen
Irgendwie hat der Teamkapitän komplett versagt, denn er selbst war einer der wenigen, der trotz der mauen Vorhersagen für die Alpenliga flog. Mit 101,6 km/h erzielte er zwischen Wilder Kaiser und Dachstein dann auch, nicht nur die schnellste Wertung des SFZ, sondern auch den zweitschnellsten Flug des gesamten Alpenraums, lediglich Hans Fitterer vom LSC Schliersee war mit 104,9 km/h etwas schneller. Die Alpenliga Wertung vervollständigte das Arcus Gespann Mark Fingerle und Jochen Vogel, sowie Peter Haitz. Das SFZ belegte in der internationalen Alpenliga damit Rundenplatz fünf und liegt in der Tabelle weiterhin hinter den Österreichern vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf auf Rang zwei. Der Rundensieg ging an den ALC Lesce aus Slowenien vor dem LSC Schliersee.
 
Mathias Schunk
 
Mit offener Fahrwerksklappe musste
am Samstag Nikolai Wolf
fliegen (Foto Jakob Edmaier)
Ein Treffen mit Tilo Holighaus
im neuen Ventus 3M am
Dachstein (Foto Mathias Schunk)
Trotz der mauen Vorhersagen,
war das Wetter in den Bergen
doch ganz brauchbar
(Foto Mathias Schunk)
 

Donnerstag, 07. Juni OLC-Discus: Auf Trainingstour in Rheinland-Pfalz und auf Burg Feuerstein Artikel übersetzen

An einem Wochenende Mitte Mai konnte ich dank Transponder und den freundlichen Lotsen von Straßburg bis weit nach Frankreich einfliegen. Ich wendete erst hinter den selbst aus der Luft gut sichtbaren Denkmälern von Verdun, was ein sehr beeindruckendes Erlebnis war. Leider trocknete es an diesem Tag stark ab, sodass ich ein größeres Dreieck in Frankreich nicht realisieren konnte. Ich habe vor, die Vorteile des Transponders weiter zu nutzen und hoffe auf eine Möglichkeit, aus Nastätten einmal in die Vogesen fliegen zu können.
Eine Woche später war dann gutes Wetter im Osten von Deutschland prognostiziert. Spontan fuhr ich zusammen mit Johannes Dibbern zum Flugplatz Burg Feuerstein. Obwohl wir erst spät abends ankamen, klappte alles super einfach und unkompliziert und wir konnten am nächsten Morgen bereits um kurz nach neun starten. Auch wenn die Basis nicht ganz so hoch war wie vorhergesagt und ich leider oft tief war, ergab sich ein interessanter Flug über Erzgebirge, Thüringer- und Oberpfälzer Wald. Abends stand noch eine gute Linie bis hinter die Rhön, die ich trotz hoher Abschattung noch zum Verlängern nutzen konnte. Für einen guten Tag würde ich auf jeden Fall nochmal dort hinfahren.
Am langen Fronleichnams-Wochenende habe ich in Landau am D-Kader Training Rheinland-Pfalz teilgenommen. Mit Martin Theisinger als Trainer haben wir jeden Tag kleine Grand-Prix Aufgaben geflogen, wobei wir uns immer an den Wenden wieder gesammelt haben, um zusammen auf den nächsten Schenkel zu starten. Es ergaben sich sehr spannende Flüge im Rheintal, aber auch tief in den Pfälzer Wald hinein. Mit Turbo im Rücken wollte ich auf den kurzen Strecken viel ausprobieren und flog oft etwas zu forsch.
Am letzten Tag des Trainingslagers war sehr gutes Wetter und wir versuchten alle, ein große Strecke zu fliegen. Nach sehr frühem Start ging es gewohnt tief durch Odenwald, Spessart und Rhön. Auf dem zweiten Schenkel Richtung Südosten wurde das Wetter dann besser und am bayrischen Wald herrschte richtiges Hammerwetter. Ein hereinziehender Cirrus machte leider meine Pläne, ein sehr großes Dreieck auch um Stuttgart zu fliegen kaputt und so ging es im Team zurück Richtung Odenwald, wo noch ein bisschen verlängert wurde.
 
Moritz Althaus
 
In Platzrundenhöhe an der
Wasserkuppe vorbei.
OLC in Landau.
Start in Burg Feuerstein.

 


Mittwoch, 06. Juni Aero-Club Braunschweig: Erneut gibt es nur einen Trostpunkt Artikel übersetzen

Im Rahmen dieser verflixten siebten Runde musste sich der Norden Deutschlands wieder ganz hinten anstellen und von den fünf Bundesligavereinen aus Niedersachsen kamen nur der LSV Burgdorf und wir mit jeweils einem Trostpunkt in die Wertung. Zudem konnten insgesamt auch nur 23 Bundesligavereine in das aktuelle Geschehen eingreifen. Der Samstag bot überhaupt keine Möglichkeit zum Fliegen im Segelflugzenrum Braunschweig-Waggum und am Sonntag sprach die Prognose von Top Meteo ganz böse gegen unsere Region. Dennoch gaben Karsten Bennewitz, Joshua Arntz sowie Hayung Becker und Markus Schmied (Arcus T) ihr Bestes und waren überlandflugmäßig recht gut unterwegs. Leider musste unser Arcus-Team nördlich von Helmstedt auf dem Rückflug den Motor ziehen und fiel somit aufgrund der neuen 15-Kilometer-Regel gänzlich aus der Wertung.
Aber, auch mit diesem dritten Flug im Speedbereich unserer gewerteten Aufwindjäger wären wir bei einem Punkt stehen geblieben.
Somit kommen wir mit diesen zwei Piloten auf 175,40 Speedpunkte:
Joshua Arntz, ASH 26E, 88,48 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 86,93 Speedpunkte,
Beide Punktejäger flogen im engen Team zusammen und legten ihren ersten Wendepunkt östlich von Oschersleben. Dann ging es zurück bis nach Wolfsburg.Von hier wurde erneut Ostkurs eingeschlagen und die zweite Wende erfolgte in Möckern, das 25 Kilometer östlich von Magdeburg liegt. Dort kehrten auch Becker und Schmied mit unserem Arcus T um. Der Rundensieg ging mit 342,72 Speedpunkten nach Blaubeuren und die Tabelle wird weiter vom LSR Aalen mit nunmehr 105 Punkten dominiert. Wir sind mit 24 Punkten aktuell auf Platz 27 abgerutscht und können nur auf eine bessere Zukunft hoffen.
 
Rolf Wagner
 
Karsten Bennewitz und Joshua Arntz formieren sich gerade zu ihrem gemeinsamen Abflug.
Arntz machte unterwegs diesen Schnappschuss von seinem Teampartner Bennewitz.
Das Werk eines in die Schlagzeilen geratenen bekannten norddeutschen Autobauers aus der Vogelperspektive.

 


aerokurier
LXNAV
DG Flugzeugbau
navITer
Peter H. Braasch
FLIGHT TEAM
ILEC
Cobra Trailer
Bürklin
M+D Flugzeugbau
Fliegerstrom
Deutscher Wetterdienst
TQ Avionics
HPH
FLARM
SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
Clouddancers
Jonker Sailplanes
Segelflugschule Wasserkuppe
LANGE Aviation GmbH
TopMeteo
IMI Gliding
Tost
WINTER Instruments
Milvus
Siebert
Alexander Schleicher
Air Avionics
binder
Baudisch Design
Bitterwasser
Rent a Glider