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Tuesday, 11. December 1000 km Camp in Bitterwasser translate news

Wilfried und Florian
Auch dieses Jahr lud Wilfried Grosskinsky wieder vier Junioren zum hochangesehenen 1000 km Camp ein. Florian Heilmann flog als erstes in den Süden und berichtet von seinen Eindrücken.
Am 30. November kamen wir in Bitterwasser an. Nach einem herzlichen Empfang führten wir direkt das Briefing und die Einweisung in das Fluggelände durch, um optimal auf die kommenden Tage vorbereitet zu sein. Gleich am ersten Tag sollte das Wetter sehr gut werden. Dieses Jahr ist es hier möglich den Luftraum nördlich von Windhuk zu nutzen, wovon wir direkt Gebrauch machten. So erflogen wir uns unter tollen Bedingungen ein großes Dreieck und insgesamt 1163 km mit der EB28. Besonders eindrucksvoll lag uns im Endanflug die orange leuchtende Kalahari zu füßen. Ein toller Start in zwei aufregende Fliegerwochen.
Am zweiten Tag folgte mein erstrer Start auf dem neuen Ventus 3M. Wieder stand das gute Wetter im Nordosten. Aufgrund der Auslösetemperatur startete ich 13 Uhr und konnte dennoch knapp 900 km erfliegen. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Ventus wunderbar fliegt. In all seinen Eigenschaften macht der Flieger unendlich viel Spaß und zeichnet sich durch seine überragende Performance aus.
Aufgrund der klimatischen Umstellungen musste ich drei Tage pausieren, was besonders ärgerlich war, weil derzeit Kaltlufteinfluss herrscht und die Tage schlecht fliegbar sind. Die Kaltluft sorgt für geringe Basishöhen, sodass das Fliegen über dem fremden und zum Großteil unlandbarem Gelände nicht oder nur schlecht möglich ist. Wolken gibt es sowieso keine.
Dennoch haben wir kurz nach meiner Genesung weitere tolle Flüge zwischen 700 und 900 Kilometern fliegen können. Morgen sieht es nocheinmal ganz gut aus, sodass ich meine Zeit in Bitterwasser mit einem tollen Flug beenden kann.
Bis jetzt macht es unheimlich viel Spaß mit all den netten Leuten zu fliegen und interessante Gespräche zu führen. Es ist eine riesen Chance, die Wilfried uns Jungliegern schenkt. Danke dafür!
 
Florian Heilmann
 
Endanflug nach 1160 km
Kalahari
Konvergenz

 


Tuesday, 11. December DSV in den DAeC aufgenommen translate news

Gemeinsame Mitteilung des Vorstandes der Bundeskommission Segelflug im DAeC und des Vorstandes des Deutschen Segelflugverbandes DSV e.V.
Am 24.11.2018 hat der DAeC auf seiner Hauptversammlung den Deutschen Segelflugverband DSV e.V. als Monoluftsportverband aufgenommen. Damit wird der DSV neben den Landesverbänden in der Bundeskommission Segelflug (BuKo Segelflug) vertreten sein. Vorher hatte die Hauptversammlung der BuKo Segelflug Anfang November in Koblenz mit einem klaren Votum der Segelflugreferenten diese Aufnahme unterstützt.
Aufgrund der ausführlichen und immer fair geführten Gespräche zwischen den Vorständen des DSV und der BuKo Segelflug wird der DSV gemeinsam als Monoluftsportverband für den Segelflug im DAeC positioniert. Damit wird die Selbstständigkeit des Segelflugs im Dachverband DAeC umgesetzt, wozu auch die Themen-, Finanz- und Personalhoheit für den Segelflug gehören. Darauf hat der Vorsitzende der Bundeskommission Segelflug, Walter Eisele, in Koblenz hingewiesen. Alle Beteiligten sehen damit eine deutliche Verbesserung für den Segelflug. Der Vorsitzende des DSV, Dr. Mario Wichmann, erklärte das gemeinsame Ziel, mit den Landesverbänden auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zusammen zu arbeiten. Hierbei sollen die jeweiligen Möglichkeiten der sehr unterschiedlich strukturierten Landesverbände zum gegenseitigen Vorteil aller Beteiligten einschließlich der Vereine genutzt werden.
 
Hier gibt es die ganze Meldung als PDF-Datei.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

Thursday, 06. December 502,89 Kilometer in 150 Minuten - Speed OLC in Bitterwasser translate news

502,89 Kilometer in 150 Minuten, 201,16 km/h Schnitt. Das ist Speed OLC und erflogen von Andreas Hillebrand und Jens Böske auf einer ASG32 MI am 4.12.2018 ab Bitterwasser. Immer mehr Piloten versuchen sich an Flügen, um das Optimum an Strecke in 2,5 Stunden zu erfliegen. Ein gutes Training für den Wettbewerb wenn der Tag vorn und hinten nicht losgeht. In den letzten Tagen findet das  Segelflugwetter  in Namibia nordöstlich von Windhoek statt. Der Luftraum ist jetzt nördlich der Landeshauptstatt bis FL 145 zu befliegen. Ein besonderes Ergebnis des Segelflugverbandes von Namibia unter der Leitung von Wolfgang Joschko.
Man hört die Sektkorken beim LSV Egge auf dem Heimatflugplatz in Oerlinghausen schon knallen aufgrund der besonderen Leistung ihrer Jungs. Dem Fluggebiet in Ostwestfalen, welchem oft nach Bericht von Andreas Hillebrand: „ Das Wetter vorn und hinten nicht losgeht“.
 
Holger Weitzel
 
 

Saturday, 01. December Erfolg für Königsdorfer Segelflieger bei der Sportlerehrung translate news

Bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2018 in der 23.000 Einwohner zählenden Stadt Geretsried wurden die Königsdorfer Segelflieger in zwei von vier ausgeschriebenen zum Sieger gewählt und hinterließ so für den Segelflugsport doch eine gewisse Duftnote. Das U 25 Team setzte sich aufgrund ihres Hattricks in der Junioren Bundesliga durch und in der Kategorie Einzelsportler ging Mathias Schunk, dreifacher Europarekord Inhaber, Inhaber von zig deutschen Klassenrekorden und dieses Jahr zum 5. mal hintereinander DMSt Sieger, als Sportler des Jahres 2018 hervor. Ein großer Erfolg für eine Randsportart wie den Segelflug, bestand die Konkurrenz doch aus Fußballern, Eishockeyler, Badminton Spielern, Schwimmern etc., etc.
 
Mathias Schunk
 
Sportreferent Werner gratuliert U25 Teamcaptain Nikolai Wolf bei
der Sportlerwahl in Geretsried
Bei der Wahl zur Jugend Mannschaft
des Jahres ging das Königsdorfer U 25 Team (oben auf der Bühne)
als Sieger hervor
Der Geretsrieder Bürgermeister Müller gratuliert Mathias Schunk
zur Wahl zum Sportler des Jahres 2018

 


Saturday, 01. December Erste Palmenpflanzung in der Bitterwassersaison 2018/2019 translate news

Foto: Holger Weitzel,
www.aufwind-luftbilder.de
Robin Förster erflog sein FAI 1000 Kilometer Diplom am 24.November mit dem neuen Ventus 3.Der aus Möncheberg stammende Robin, sitzt sonst beruflich auf dem Copiloten Sitz einer Boing 757.Bei seinem Flug konnte er auf die Erfahrung von Reinhard Schramme bauen. Er schlug die Strecke vor und flog mit Robin die ersten Strecke im blauen. Die letzte Wende war nicht leicht zu erfliegen da Schauer den Weg verstellten. Aber Robin ist ein Kämpfer.Zum Unterschied zwischen seinem Heitmatflugplatz Eggersdorf und Bitterwasser befragt, sagte Roin mit Augenzwinkern: „In Eggersdorf gibt’s keine Palmen“. Glückwunsch Robin, jetzt hast du eine in Bitterwasser.
 
Holger Weitzel

 


Tuesday, 12. June Zwischen Schauern und Gewittern - SFZ Junioren verteidigen die Tabellenführung translate news

Endlich mal hatten die elf Albvereine an einem Bundesliga Wochenende einen Wetter-Nachteil, aber schon schlagen die neun Norddeutschen Teams zu, dazu noch die Teams am Thüringer Wald (und das Team, das dorthin gefahren ist) und schon ist man als Alleinvertreter im entfernten Süden wieder hinten dran, ganz zu schweigen davon, dass die Alpen selbst uns mal wieder nicht mochten...
Samstag doch noch überraschend fliegbar
Am Samstag hatte man in Königsdorf alles startklar gemacht, jedoch setzte mittags ein kräftiger Schauer zunächst den Flugplatz und die Umgebung unter Wasser, so dass auch danach erst einmal keine Thermik entstehen konnte. Wir hatten den Tag schon fast abgeschrieben, trotzdem sind um 15:00h noch Nikolai Wolf, Jakob Edmaier, Johannes Beyer, sowie das Arcusteam Fabian Honecker/Mathias Schunk gestartet. Entlang der ersten Hügelkette flogen der Arcus, genau wie Nikolai Wolf nach Osten Richtung Wendelstein. Während Nikolai weiter über den Inn nach Osten flog, wendete der Arcus und flog gen Westen bis zum Hohen Peißenberg. Am Ende hatten wir gemeinsam mit Jakob Edmaier, der im Voralpenland geflogen war dann doch noch drei Ligawertungen erflogen, dazu noch eine von Michi Wisbacher, der von seinem alten Heimatplatz Seckendorf die beste Wertung beisteuerte.
Sonntag nicht ganz so feucht wie am Samstag
Am Sonntag standen erneut viele Schauer und Gewitter im Weg, aber insgesamt war es der deutlich bessere Tag. Im Alpenvorland erzielte Hans Trautenberg mit 99,2 km/h die beste Königsdorfer Wertung. Die Junioren Johannes Beyer und Nikolai Wolf vervollständigten mit Wertungen knapp unter 90 km/h das Bundesliga Trio des SFZ. Jakob Edmaier vervollständigte mit 83,1 km/h das Junioren Trio, während Lukas Keibel aufgrund eines Regenschauers am Flugplatz Warngau landen musste und daher keine Ligawertung erzielte. Benjamin Bachmaier landete zwar in Antersberg, hatte aber zuvor bei seinem Jojo breits mal den 15km Kreis erreicht, so das "nur" der letzte Rückenwindschenkel rausflog... Jochen Pauls flog am Alpenrand Richtung Oberstdorf und zurück und erzielte mit 72,7 km/h die insgesamt viertschnellste Wertung für die Alpenliga. Hier steuerte das Doppelsitzerteam Regine Pattermann und Mathias Schunk mit 67,8 km/h den dritten SFZ Flug bei.
Aus dem Dreikampf wird bei den Junioren ein Zweikampf an der Tabellenspitze
Nachdem sich der FC Eichstätt bereits am letzten Wochenende aus dem Führungsquartett der U25 Liga verabschiedet hatte, verlor dieses Wochenende der bisherige Tabellenzweite aus Aalen durch einen 26. Rundenplatz wertvolle Punkte und fiel auf Tabellenplatz drei zurück, hat jetzt aber bereits 28 Punkte Rückstand aufs SFZ. Rundensieger wurde der AC Lichtenfels, der nun hinter dem SFZ Königsdorf mit nur vier Punkten Rückstand auf Tabellenplatz zwei liegt.
Spannender Zweikampf auch in der Alpenliga
In der internationalen Alpenliga gibt es seit ein paar Wochen bereits einen spannenden Zweikampf an der Tabellenspitze. Nachdem die ersten drei Runden das SFZ stets knapp vor der SMBC Kirchdorf/Micheldorf gelegen war, drehten die Österreichischer in den nächsten vier Runden den Spieß um und setzten sich seit dem Flachlandtag des Ohlstadt Wettbewerbs an die Tabellenspitze. In dieser Runde konnte das SFZ durch einen vierten Rundenplatz hinter dem SG Knonaueramt aus der Schweiz, dem AVUT Uni Trento aus Italien und der schweizerischen SG Bad Ragaz, drei Punkte auf den SMBC gutmachen, da die Österreicher diesmal "nur" auf Rang sieben flogen. In der Tabelle liegt das SFZ jetzt noch neun Punkte hinter den Österreichern, während die punktgleichen Tabellendritten, der FC St. Johann/Tirol und die SG Lägern aus der Schweiz bereits 49 Punkte zurück liegen.
 
Mathias Schunk
 
Warten dass der Regen
aufhört am Samstag
Vernünftiges Fliegen war nur
im Voralpenland und nicht in den
Alpen möglich, dafür gab`s schöne
Blicke auf die Osterseen
Die SFZ Junioren verteidigen
die Tabellenführung
 

Tuesday, 12. June Gute 328 Speedpunkte bringen dem Aero-Club Rundenplatz vier und 17 Punkte translate news

Zum ersten Mal waren wir in dieser Saison bei der Musik dabei und konnten uns somit in der Spitzengruppe positionieren. Der Samstag kündigte sich im Vorfeld als sehr vielversprechend an und wurde dann aber in der Prognose schrittweise immer mehr abgewertet. Trotz der am Nachmittag bei uns hereinziehenden Regenschauer und Gewitter brüllte in Norddeutschland die Thermik und konnte somit den niedersächsischen Bundesligavereinen schnelle Fluggeschwindigkeiten ermöglichen.
Der LSV Burgdorf holte sich mit 335,78 Speedpunkten den Rundensieg und die Mitstreiter aus Celle kamen auf rang zwei im Rahmen dieser achten Runde nach Hause. Es war schon ein eindrucksvolles Bild, als unsere drei Selbststarter zeitgleich hintereinander anrollten und sich zusammen in den Himmel über dem Waggumer Segelflugzentrum schraubten.
Diese drei Piloten waren schnell unterwegs und machten damit folgende Wertung auf:
Kasten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 117,08 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 109,51 Speedpunkte,
Nicolas Seidl, Ventus 2cM/18m, 101,45 Speedpunkte,
Bennewitz trieb seinen Ventus nach Norden durch die Lüneburger Heide und wendete südwestlich des Plauer Sees.
Seidl wählte einen ähnlichen Flugweg wie Bennewitz und kehrte im Bereich Parchim um. Rabe weilte in der Kammermark und nahm am von der Akaflieg Berlin ausgerichteten Schimmelcup 2018 in Pritzwalk, den er auch gegen 14 Mitkonkurrenten souverän gewann, teil. Er war zwischen der Feldberger Seenlandschaft, Wittenberge und Fürstenberg/Havel unterwegs.
Zudem griffen noch Moritz Andorff und Markus Schmied, Nick Bennewitz und Michael Schoof sowie Knud Dombrowsky, Sven Heinemann, Holger Scholz, Joerg Meyer und Rolf Radespiel, der am Abend nach fast 500 Streckenflugkilometern in Magdeburg landete, in das Geschehen ein.
In den Nachmittagsstunden wurde die Szenerie in Waggum dann durch massive Schauer und Gewitter so dominiert, dass der Flugbetrieb anschließend beendet werden musste. Kurzfristig hatte sich zudem auch noch die Startrichtung geändert.
Die Tabelle wird weiterhin vom LSR Aalen mit jetzt 117 Punkten angeführt und wir liegen mit 41 Punkten zum zweiten Mal in dieser Saison auf Position 23 und somit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Sieben Vereine müssen am Ende die erste Segelflug-Bundesliga verlassen.
 
Rolf Wagner
 
Bennewitz und Dombrowsky sind zusammen auf Tour unter dem prächtig anmutenden Gewölk.
Gegen 16 Uhr kam in Waggum der große Regen und beendete den Flugbetrieb.
Schauer und Gewitter am Nachmittag über dem Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum.

 


Tuesday, 12. June 8. Runde U25: Verkehrte Welt? translate news

Was für ein traumhaftes Wetter am Samstag im Nordosten. Bis auf 2.600 Meter katapultieren einen die Wolkenfahrstühle nach oben. Tage wie diese kann man an einer Hand abzählen. Straßen durchkreuzen den Himmel und die Tankstellen sind dicht gesät. Ran an die Basis, auf einer der Straßen einordnen und Gas geben. Einfacher und mit mehr Spaß geht Liga-Fliegen kaum. Auch Einsteiger haben heute die besten Chancen und landen mit einem stolzen und glücklichen Lächeln.
Das muss das Wochenende sein, an dem der Norden klar aufholt. Aber was passiert denn da? Erneut setzen sich die Südsterne aus Lichtenfels und Königsdorf mit vehementer Konstanz an die Spitze dieser Runde. Bei der Beteiligung fast ein Kinderspiel, denn es gibt gerade drei Vereine mit drei Wertungen. Man könnte meinen, ein Schlechtwetterwochenende liegt hinter uns. Allein die Ergebnisse in den anderen Ligen und einzelne Flüge der U25 zeigen ein anderes Bild.
So hat Lichtenfels mit über 311 Speedpunkten eine richtig schnelle Runde absolviert und ein bisschen mehr Konkurrenz verdient, aber nichtsdestotrotz gebührend den Sieg eingesackt.
Auch vor Königsdorf, die zwar deutlich langsamer waren, muss man den Hut ziehen. Sie hatten mit mäßigen Bedingungen zu kämpfen: Schauer und immer wieder Wetter-Wechselspiele, die die Schnitte nach eigener Meinung ganz schön versaut haben. Was hätte das Team wohl aus dem genialen Wetter im Norden geholt, wenn sie unter diesen Bedingungen schon Silber kassieren?  
Einzelne Ergebnisse beweisen, dass auch der Norden gekonnt hätte. So richtig schnell ging es in Gifhorn zu. Ganz vorneweg U25-Pilot Daniel Polej. Der nicht nur in der U25 Nummer Eins war, sondern auch in der Zweiten Segelflug-Bundesliga. 120 Speedpunkte legt er auf die Waagschale und noch einmal 106 kommen von seinem Teamkollegen Nico Klingspohn. Das hätte -wie in der Zweiten Segelflug-Bundesliga- Gold sein müssen. Mit viel Glück wurde es Platz vier und das hat Gifhorn in der Gesamtwertung unter die Top Ten gebracht.
Der LSV Burgdorf hingegen hat zwar eine eher weniger schnelle Runde, kann aber mit drei Piloten erneut punkten und tastet sich so weiter nach vorn. An die drei Spitzenreiter kommen sie noch nicht heran, aber wenn sie so konsequent weiterfliegen, ist der Vorbeimarsch an Eichstätt sehr wahrscheinlich geworden.
Es ist nicht einmal die Halbzeit erreicht und somit noch alles offen.
Rundenwertung U25: 1. AC Lichtenfels (BY) 311,87 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 257,27 Speed/49 Punkte, 3. LSV Burgdorf (NI) 235,92 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 8: 1. SFZ Königsdorf (BY) 368 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 364 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 340 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Monday, 11. June Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Blitze Samstag 15 Uhr.
Blitze Sonntag 15 Uhr.
Die Phase mit warmer Luft, Überentwicklungen und wenig Wind will auch in der ersten Juni-Dekade kein Ende finden. Und wieder bietet das Wetter fast allen Vereinen die Möglichkeit zu punkten. Auch wenn Bedingungen und Luftmassen nicht für alle gleich waren, bietet das zumindest die Möglichkeit eines sportlichen Vergleiches.
Samstag:
Der Samstag profitierte noch von der eher trockenen Luftmasse, die sich zwar weiter erwärmt hatte, aber noch nicht oder erst sehr spät überkochte. Die Vortage hatten immer mehr Energie in die Luftmasse gepumpt, die Basis stieg Tag für Tag stetig an und sollte am Samstag dann ihren Höhepunkt erreichen, wobei die höchste Basis sich dann mit dem Temperaturmaximum oder etwas später einstellte und im Norden und Nordosten dann teils deutlich über 2000m erreichte - eine exquisite Arbeitshöhe über dem flachen Gelände. Auch im Süden war der Tag nicht unfliegbar, aber hier etwickelten sich dann mit zunehmender Tagesdauer - und vor allem bei steigender Temperatur - zahlreiche Schauer und Gewitter. Schon gut erkennbar auf dem Frühnachmiittags-Satllitenbild erkennbar, eindrucksvoll weiterentwickelt dann im Bild von 15UTC (in dem auch die Blitze der vorausgegangenen Stunde mit eingezeichnet sind.) zu sehen.
Sonntag:
Etwas anders stellt sich der Sonntag dar: Endlich kam zumindest etwas Bewegung ins Wetter, denn im Nordwesten erkennt man auf dem Satellitenbild die ersten Ansätze einer kühleren Luftmasse, die von der Nordsee kommend einfloss. Die hier noch am Morgen liegende Labilität hatte sich zwischenzeitlich weiter in den Nordosten verlagert. Waren hier die Vortage durch trockene Luft bestimmt, kochte nun hier die Atmosphäre dann doch durch. Lokaler und vor allem im Grenzbereich der Luftmassen und auch über den Kämmen im Süden entwickelte es ebenfalls über. Aber was auch das Blitzbild von 15UTC am Sonntag zeigt: Im Süden war nun deutlich weniger Gewittertätigkeit, als noch am Vortag. Sollte das reichen, den Vorteil des Nordens noch auszugleichen?
Wer hat was draus gemacht?
Die Frage dieser Runde war bei der Wetter-Zweiteilung : Kann der Norden am Samstag ausreichend vorlegen? Oder holt der Süden am Sonntag nochmal auf? Oder kann er sogar vorbeiziehen? Ein Blick in die Ergebnislisten beider Ligen gibt darauf eine eindeutige Antwort: Es war die Runde für den Norden. In einem Radius von knapp mehr als 50km lagen die Ausgangspunkte für die schnellsten Flüge dieser Runde, wobei die Kurse sich innerhalb der Teams zwar ähnlich waren, aber sich zwischen den einzelnen Vereinen doch in mehr als nur in Nuancen unterschieden. Spannend, wenn man versucht die Ideen anhand der Kurse und und Zeiten herauszubekommen Vielleicht gibt ja der eine oder andere Vereinsbericht einen tieferen Einblick in die verschiedenen Taktiken...Beim LSV Burgdorf hatten zumindest Sebastian Jäger und Steven Dähne/ Sebastian Buchholz ihre Strecken jeweils in den östlichen Bereich der Heide gelegt und nur bis in die Altmark ausgedehnt. Carsten Freyer wählte dagegen einen ausgedehnten Schlag in den Nordosten und wendete erst hinter der Müritz. In der Summe ergab das 335 Liga-km/h, was am Ende für einen äußerst knappen Vorsprung von weniger als 2km/h vor dem benachbarten FV Celle reichte. Angeführt von Daniel PIetsch, der mit 121km/h den schnellsten indexkorrigierten Schnitt der Liga schaffte, musste sich Celle dennoch knapp geschlagen geben. Geert Eichhorn und
Marc Lehnen sorgten für die weiteren Punkte, wobei auch ihr Kurs weit nach Osten beziehungsweise Nordosten ausgerichtet war - in die trockene Luftmasse hinein.
Mit Braunschweig kann sich ein weiterer Verein aus Niedersachsen ganz vorne platzieren, aber in die Phalanx konnte trotzdem noch ein Verein aus Bayern einbrechen. Der AC Listenfels schaffte es - ebenfalls am Samstag (!) - rechtzeitig vor den Überentwicklungen noch ihre Speed für die Liga zu machen. Ja und der Sonntag? Der bot dann vielleicht ein wenig unerwartet dem Nordwesten noch eine Chance. Denn die frische Kaltluft floss bis hinunter an den Niederrhein und ermöglichte so noch den Stadtlohnern zu punkten. Die dabei erflogenen 316km/h reichten am Ende noch für Rang 5. In der Gesamttablle konnte Lichtenfels zwar keine Plätze gut machen und rangiert weiter auf Rang 3, aber der Vorsprung zu den davor platzierten Bayreuthern und den führenden Aalenern konnten sie auf mickrige 4 beziehungsweise 6 Punkte schrumpfen lassen.
Der Norden dominierte in dieser Runde auch Liga 2, wo Gifhorm die Wertung mit einen deutlichen Vorsprung für sich entscheiden konnte: Die 354km/h hätten auch im Oberhaus für Rang 1 gereicht! Dennis Polej war hier am schnellsten unterwegs und erreichte 120km/h, gefolgt von Lars Trampe/Paul Kirchner und Bastian&Klaus Busse. Ihre Flüge fanden dann auch - ähnlich zu den Gifhornern - im Bereich der Heide/Altmark statt. Zur zweitzplatzierten LSG Fallersleben gesellt sich ein Team aus Sachsen mit auf das Treppchen: Das Aero Team Klix schafft es auf Rang 3.
Ich will an dieser Stelle ein klein bisschen persönlich werden: Bald ist Fussball-WM ...Und nein, ich interessiere mich eigentlich nur am Rande dafür, finde aber gerade solche Underdogs wie Island klasse. Jedes mal wenn ich in die Wertungslisten der 2. Liga gucke, habe ich Assoziationen, wenn ich die Ergebnisse vom Aufsteier SFG Steinwald sehe Nicht nur meist (oder sogar immer?!) mit Doppelsitzern unterwegs, sondern jetzt bringen sie auch noch einen Flug auf einer ASK21 in die Wertung! Die 147km von Christian Schröfl und Mario Fürst mit knapp 60km/h bringen die nötigen Punkte, um in der Rundenwertung Rang 4 zu belegen! Und damit führen sie die Tabelle weiter unangefochten an. Der Vorsprung gegenüber Gifhorn ist zwar ein wenig geschmolzen, beträgt aber weiter satte 33 Punkte. Auf
Schwäbisch Hall sind es nun bereits 47. Ich freue mich mit Spannung auf die nächsten Runden...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Friday, 08. June DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 08.06.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG und SONNTAG hält sich ein Höhentief über Nordspanien und den Pyrenäen, auf dessen Vorderseite labil geschichtete und feuchte Warmluft nach Mitteleuropa geführt wird und vor allem den Südwestteil Deutschlands und den Alpenraum beeinflusst. Ein weiteres Höhentief verlagert sich von der Nordsee nach Schweden und beeinflusst am SAMSTAG und SONNTAG den Norden Deutschlands mit Labilität.  Am SAMSTAG mehr den Nordwesten, im Nordosten dominiert da noch eine trockenere Festlandsluft, am SONNTAG auch nach Nordosten ausweitend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige Wolkenthermik, nach Osten auch gut, teils gestört durch Überentwicklungen oder abgeschirmt.
Am SONNTAG am Nachmittag mäßige Wolkenthermik, häufig gestört durch Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG und SONNTAG ist die Wolkenthermik durch zahlreiche Überentwicklungen gestört, vormittags teils auch noch Abgeschirmt, und daher kaum nutzbar.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG vormittags dichte und tiefer ansetzende Quellbewölkung, mittags auflockernd und Chancen geringe bis mäßige Wolkenthermik mit Arbeitshöhen um 5000 FT AMSL. Nachmittags oft Beeinträchtigungen durch Gewitter und abschirmende Wolkenfelder.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Wolkenthermik, Arbeitshöhen am Nachmittag voraussichtlich um FL060. Beeinträchtigungen durch
einzelne kräftige Überentwicklungen. In Niederbayern und vor allem am Bayrischen Wald lange abschirmende Bewölkung und anschließend Gewitter. Dadurch dort oft keine nutzbare oder nur zeitweise geringe Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Thursday, 07. June Hoch gepokert, schnell geflogen, aber Zielkreis nicht erreicht translate news

Die Wetterprognosen waren ziemlich eindeutig. Sonntag wird der bessere Tag und das beste Flugwetter ist nicht in den Alpen, sondern auf der schwäbischen Alb. Am Samstag starteten Thomas und Nikolai Wolf, sowie Jakob Edmaier und Johannes Beyer und flogen im Voralpenland zwischen Kempten und Wasserburg. Hierbei erzielten sie alle vier Bundesliga Wertungen um die 70 km/h.
Sonntag der bessere Tag
Am Sonntag machten sich die meisten dran Vierecke in den Größenordnungen von gut 700km zu probieren, Richtung Bayerischer Wald und danach über die schwäbische Alb und zurück. Leider schaffte es keiner der Piloten wieder nach Königsdorf zurück. Während Nikolai Wolf am letzten Schenkel, nach Verlassen des Thermik Paradieses Alb zünden musste, musste Johannes Beyer dort außenlanden, womit es keine U25 Bundesliga Wertungen gab. Auch Jochen Pauls, der die Umrundung des Münchner Luftraums andersherum versuchte, musste bei Wasserburg zünden und blieb ohne Wertung. Einzig im Arcus kamen Jan Kleu und Jonathan Cross, sowie Benjamin Bachmaier, Jakob Edmaier und Fritz Vollmer die alle jeweils nur nach Nordwesten auf die Alb geflogen waren, wieder nach Königsdorf zurück. Allerdings aufgrund einer dicken Abschirmung am Rückweg auch nicht super schnell. Wenn man eben, wie wir, nicht an einer der Rennstrecken beheimatet ist, ist diese neue Regel, dessen Idee die Rückenwind Fliegerei zu unterbinden, durchaus sinnvoll ist, leider ein sehr großer Nachteil für die Liga.
Michael Wisbacher steuerte mit 91,5 km/h den besten U 25 Schnitt und den zweitbesten SFZ Schnitt überhaupt vom Wochenende bei, wobei er dabei auf seinem alten Platz in Seckendorf gestartet war, auch kein bekanntes Thermik Paradies, aber eben deutlich näher an den Rennstrecken. In der U 25 Liga landete das SFZ trotz der verpatzen Sonntagsflüge immerhin noch auf Rang vier. In der Bundesliga langt es nur für Rang 13 und in der Tabelle ging`s um zwei Plätze auf Rang elf nach oben.
Nur wenige Alpen Liga Wertungen
Irgendwie hat der Teamkapitän komplett versagt, denn er selbst war einer der wenigen, der trotz der mauen Vorhersagen für die Alpenliga flog. Mit 101,6 km/h erzielte er zwischen Wilder Kaiser und Dachstein dann auch, nicht nur die schnellste Wertung des SFZ, sondern auch den zweitschnellsten Flug des gesamten Alpenraums, lediglich Hans Fitterer vom LSC Schliersee war mit 104,9 km/h etwas schneller. Die Alpenliga Wertung vervollständigte das Arcus Gespann Mark Fingerle und Jochen Vogel, sowie Peter Haitz. Das SFZ belegte in der internationalen Alpenliga damit Rundenplatz fünf und liegt in der Tabelle weiterhin hinter den Österreichern vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf auf Rang zwei. Der Rundensieg ging an den ALC Lesce aus Slowenien vor dem LSC Schliersee.
 
Mathias Schunk
 
Mit offener Fahrwerksklappe musste
am Samstag Nikolai Wolf
fliegen (Foto Jakob Edmaier)
Ein Treffen mit Tilo Holighaus
im neuen Ventus 3M am
Dachstein (Foto Mathias Schunk)
Trotz der mauen Vorhersagen,
war das Wetter in den Bergen
doch ganz brauchbar
(Foto Mathias Schunk)
 

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