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Thursday, 06. September Segelflug-BUNDESLIGA 2018: Die Auf- und Absteiger stehen fest translate news

Am vergangenen Wochenende ging die Bundesliga-Saison 2018 in einem noch nie dagewesenen, hochspannenden Finale zu Ende. Der LSR Aalen wurde trotz leichtem Vorsprung noch auf der Zielgeraden von Bayreuth überholt und wird nach dem Sieg im vergangenen Jahr nun Deutscher Vizemeister. Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand mit der SFG Steinwald  schon vor der Finalrunde fest (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier). Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf. Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächstuntere Liga ab.

Am 6. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!       
 
                                                                                                                                      
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 262,00
2 260,00
3 219,00
4 184,00
5 183,00
6 174,00
7 164,00
8 159,00
9 159,00
10 156,00
11 153,00
12 145,00
13 143,00
14 136,00
15 135,00
16 133,00
17 133,00
18 130,00
19 123,00
20 120,00
21 119,00
22 117,00
23 115,00
24 115,00
25 108,00
26 93,00
27 68,00
28 60,00
29 38,00
30 33,00
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 296,00
2 272,00
3 221,00
4 200,00
5 198,00
6 198,00
7 192,00
8 181,00
9 180,00
10 161,00
11 160,00
12 156,00
13 133,00
14 132,00
15 123,00
16 118,00
17 112,00
18 110,00
19 107,00
20 106,00
21 101,00
22 95,00
23 95,00
24 90,00
25 77,00
26 72,00
27 68,00
28 57,00
29 46,00
30 10,00
 
 
 
 

 


Tuesday, 04. September Das OLC U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe … ein krönender Saisonabschluss translate news

Zehn herausragende U25 Liga-Juniorpiloten hatten die Einladung des OLC angenommen und waren auf der Wasserkuppe zum U25 Speed-Camp zusammen gekommen. Sie stammen aus dem gesamten Bundesgebiet … von Burgdorf über Gifhorn, Hammelburg, Grabfeld, Grabenstetten, Lichtenfels, Eichstätt bis Königsdorf.
Mit diesem Projekt plante der OLC wieder einmal einen Versuchsballon in Richtung ‘innovatives Segelfliegen‘ und bot ein Trainingslager speziell für Junioren an, welches sich am bekannten IGC Grand Prix Format orientierte. Den TOP-Nachwuchspiloten wollte man hier die Möglichkeiten aufzeigen, in dieser Form Defizite bei eigenen Fertigkeiten zu erkennen … oder aber zumindest zu checken, wo man steht. Kaum etwas anderes ist für ein derartiges Vorhaben geeigneter als das Grand Prix Format mit seinen exzellenten unmittelbaren Vergleichsmöglichkeiten.
Gleich nach dem Liga-Ende, also schon am darauffolgenden Montag, reisten die Teilnehmer an, um dann am nächsten Tag eine kleine Grand Prix Aufgabe mit 174 km zu fliegen. Alle erledigten dies mit Bravour, wenngleich dann der Tagesschnellste doch überraschte: Es war der junge Eric Schneider aus Hammelburg, der mit seiner LS4 allen LS8en und Discen eine lange Nase zeigte und die Ziellinie als erster überquerte. Insbesondere der Zweitplatzierte Philipp Lauer musste etwas Federn lassen, denn in der allerletzten Phase des Race blieb ihm nichts anderes übrig als vorzufliegen, um noch einige Meter zu erkurbeln, damit es zum Zielüberflug reichte. Eric Schneider hingegen gelang es kurz dahinter noch etwas Höhe zu ersteigen, um dann am etwas tieferen Philipp Lauer vorbeizuziehen und als erster über die Ziellinie zu fliegen. Absolut spannend war es, alles im OGN Online-Tracking mit zu verfolgen.
Sieger an diesem ersten Tag war aber das Grand Prix Format als solches. Denn ganz entspannt handelten alle Teilnehmer das komplette Prozedere, auch beim Zielüberflug lief alles sehr diszipliniert ab. Wie an einer Perlenkette aufgereiht kamen die Junioren nacheinander an und überflogen die Ziellinie in der regelkonformen Höhe.
Der darauffolgende Tag (Mittwoch) war meteorologisch eine Geduldsprobe … man stand zwar akkurat in der Startreihe, aber die Thermik wollte und wollte nicht auslösen. Und kaum war um 15:30 Uhr der Tag neutralisiert, bildeten sich über der Rhön die ersten Wolken. Einzig Mike Bauer erkannte seine Chance, startete und gönnte sich einen atemberaubenden Lust-Flug im präfrontalen Bereich. Der Flug findet sich hier im OLC.
Die Erkenntnis aber aus diesem Tag wird man beim nächsten U25 Speed-Camp nutzen. Falls ein Tag zwar für eine Grand Prix Aufgabe an sich als nicht machbar erscheint, aber es dennoch fliegbar ist, wird man einfach umswitchen und nach OLC Speed-Regeln fliegen – in einem Trainingslager kein Problem … die Endwertung spielt ja definitiv nur eine Nebenrolle.
Atemberaubend schlecht und absolut eineindeutig waren dann die Wetterprognosen für den Donnerstag – es war definitiv Pause angesagt, der Besuch des Segelflugmuseums stand auf dem Programm.
Aber der Freitag sollte es dann doch noch bringen … eine Grand Prix Task über 220 km stand an. Obwohl sich alles gut anließ, besserte sich das Wetter nicht wie prognostiziert. Das führte dann dazu, dass fast alle Teilnehmer nach Umrundung der ersten Teilaufgabe wieder auf der Wasserkuppe landeten. Aus Sicht eines Traningsfliegens war der Tag jedoch keineswegs verloren, denn bestimmt 65 % der Aufgabe waren ja gemeistert!
Am Samstag ging man das Finale des Meetings an. Die Aufgabe war die gleiche wie am Vortag. Und es sah am späten Vormittag auch ganz hervorragend aus. Allerdings ein Nachteil stellte sich später doch ein … es breiteten sich um die Mittagszeit herum die Cu’s ganz markant aus und man hätte fast mit dem Startbetrieb Probleme bekommen. Letztlich ging es noch einmal gut, um 13:35 Uhr war die Linie offen und das Feld machte sich geschlossen auf den Weg. Schon an der ersten Wende Alsfeld bildeten sich zwei Gruppen und es gelang danach der zweiten Gruppe nicht mehr, wieder zur ersten Gruppe aufzuschließen. Dieses Zurückfallen und die darauf folgenden Aufholbemühungen machten den gesamten Verlauf, wenn man das im OGN-Tracking beobachtete, sehr spannend und umso packender, je mehr sich der kleine Führungspulk dem Ziel näherte. Die Frage, die beim Grand Prix immer in der Luft liegt ist stets: Wer hat die entsprechenden Höhenreserven, um in einem Sprint (wie bei der Tour de France) die anderen auf den letzten Metern abzuhängen und über die Ziellinie zu jagen. Diese Spannung ergab sich an diesem Tag jedoch nicht, und so überflogen Dennis Polej, Philipp Lauer und Christian Lampert kurz hintereinander diszipliniert die Ziellinie.
Im anschließenden Video-Debriefing wurden die einzelnen markanten Phasen des Tages nochmals aufgezeigt und ausgiebig diskutiert.
Fazit der Veranstaltung: Es war eine kompakte fünftägige Angelegenheit. Die Wasserkuppe mit dem Personal der Fliegerschule unter der Leitung von Schulleiter Harald Jörges ist hervorragend geeignet für derartige Veranstaltungen im Grand Prix Format. Mustergültig war aber auch die Betreuung von Naviter/SoaringSpot (Andrej Kolar) und OGN (Dominic Spreitz). Die eindeutigen Sieger unterm Strich waren die außerordentlich diszipliniert fliegenden U25-Juniorpiloten, sie setzten fraglos mit diesem Meeting der 2018er Flugsaison ein Sahnehäubchen auf.
 
Hier finden sich alle Tagesberichte mit den Links zu Wertungen und Videos.
 
Bilder: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
 
 
 
Der U25 GliderRace-Grid 2018: Ganz vorne der spätere winner Denis Polej (Gifhorn)
Eine markante Bereicherung: Mit dem OGN Online-Tracking stetst im Bilde, was sich unterwegs tut.
Die Fliegerschule Wasserkuppe der Gesellschaft zur Förderung des Segelflugs auf der Wasserkuppe e.V. (GFS), ein für das Grand-Prix Wettbewerbsformat prädestinierter Austragungsort.
Die Teilnehmer des OLC U25 Speed-Camps (von links): Hen­rik Theiss (FLG Graben­stet­ten), Mike Bauer (FC Eich­stätt), Philipp Lauer (AC Licht­en­fels), Chris­t­ian Lam­pert (FSV Grabfeld), Den­nis Polej (LSV Gifhorn), Patric Rießner (AC Lichtenfels),Yannik Fre­und (LSV Burgdorf), Dominik Biese­necker (AC Licht­en­fels), Eric Schnei­der (FSG Ham­mel­burg), Johannes Beyer (SFZ Königsdorf).
Die besten am ersten Tag (von links): Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels), Eric Schneider Sieger (FSG Hammelburg), Mike Bauer (FC Eichstätt)
Ziel erreicht ... Zielüberflug und Wasserhahn auf!
Die besten am 4. Flugtag (von links): Christian Lampert 3. (FSV Grabfeld), Dennis Polej Sieger (LSV Gifhorn), Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels)
Mit dem Softwareprodukt SeeYou/NAVITER erfolgte die Auswertung. Die Präsentation war perfekt in SoaringSpot eingebunden. Markant konnte man über eine Animation die Flugphasen im Nachhinein bis in's Kleinste aufbereiten - genial!
Markante Köpfe im Deutschen Segelflug (von links): Gerd Peter Lauer (zusammen mit Reinhard Schramme Deutscher Meister 2005) und sein Sohn Philipp Lauer (Sieger der OLC U25 Pilotenprofil-Wertung 2018, qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften in der Standard-Klasse 2019, qualifiziert für die Junioren-WM in der Club-Klasse 2019)
 
 

Wednesday, 29. August SFG Giulini: Finale in der Segelflug-Bundesliga translate news

Nach der abgezogenen Regenfront starteten am Samstag um 15:30 Uhr Peter Franke, Dieter Bartek und Uwe Melzer noch zu sehr interessanten und eindrucksvollen Ligaflügen. Immerhin kamen bis zu 96 Speedpoints und ein vorläufiger Platz 1 in der Tabelle zustande - aber der Sonntag sollte der ausschlaggebende und bessere Tag werden.
Schnellster der Giulini´s am Sonntag wurde Johannes Dibbern und Fritz Thiessen (Duo XLT, FT) mit einem 750km Flug um Frankfurt und Nürnberg, gefolgt von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE), die erst weit in Westen nach Frankreich ausholten und dann einen 250km Mitwindschenkel nutzten. Mit den 3 Tagespunkten beenden wir die Saison auf Platz 16, dem bisher schlechtesten Endergebnis unserer 16jährigen Bundesligakarriere - aber wir hatten, wie immer, viel Spaß und tolle Flüge und in der nächste Saison weden wir wieder am Start stehen und aus der Rheinebene in der Bundesliga mitmischen.
Wir gratulieren den Bayreuthern, die auf den letzten Gleitmetern noch die starken Aalener Piloten abgefangen haben - großartiger Sport.
 
Uwe Melzer
 
Samstags, hinter der Regenfront
Sonntags, tief im Westen
End of Bundesliga 2018
 

Wednesday, 29. August FLG Blaubeuren: Fulminantes Liga Finale translate news

Nun ist sie vorbei die wohl spannendste Bundesliga Saison aller Zeiten. Neunzehn Runden lang kämpften die 30 besten Vereine aus der Republik um den begehrten Ligapokal. Für die wenigen Piloten der FLG Blaubeuren war es ein sehr erfolgreiches Jahr, wobei zum Schluss ein kleiner Wehrmutstropfen hingenommen werden musste.
Der Sonntag zeichnete sich als der Tag aus, der den Abschluss der Saison bringen sollte. Zunächst galt es jedoch ein logistisches Problem zu bewältigen, da beide Schleppmaschinen der FLG unterwegs waren. So wurde kurzerhand die Winde aufgebaut sowie bei den befreundeten Fliegerkameraden aus Oppingen angerufen. Hier kam Bernd Sebald mit deren Schleppmaschine um die Piloten der FLG zu ihren Ligaflügen zu schleppen. Der zuerst an der Winde gestartete Sebastian Wastl machte sich auf den Weg entlang der A 7 Richtung Norden. Philipp und Martin Söll mit Copilot Michael Heiß flogen zunächst gen Osten. Charlie Bauder und dessen Sohn Sebastian machten sich Richtung Westen auf. Nachdem die Wolken bei Harburg nicht zuverlässiges Steigen brachten kehrte Philipp Söll auch Richtung Westen um. Das Arcus Team Heiß und Martin Söll kämpften sich weiter Richtung Osten bis hinter Eichstätt im Altmühltal. Bei klarer Sicht und guter Steigwerte ging es für sie über Franken hinweg nach Westen bis Rothenburg ob der Tauber und erneut in den Osten.
Die beiden Bauders und Philipp Söll versuchten währenddessen ihr Glück im Schwarzwald. Um 15 Uhr meldete Wastl im Funk, dass er die 230 Kilometer entfernte Wasserkuppe in der Röhn erreicht hat und sich nun wieder auf den Rückflug nach Blaubeuren auf macht. Dort warteten schon seine Vereinskollegen mit einem kühlen Bier um auf die erfolgreiche Saison anzustoßen. Trotzdem dass die FLG Piloten in alle Himmelsrichtung verstreut flogen, waren deren Ligapunkte nahezu gleich. So kamen Sebastian Bauder mit 112,89 Punkten, Team Heiß und Söll mit 112,30 Punkten und Philipp Söll mit 109,49 Punkten in die Wertung.
Dies reichte immerhin für Rundenplatz 17 und somit zog der AC Lichtenfels, welcher Rundenplatz 3 erreichte um einen Platz noch knapp an den Blaubeurer vorbei auf Platz vier. Dass es in Bayern besser lief zeigte auch der knappe Wechsel an der Spitze. So überholte die LSG Bayreuth dank Rundensieg noch den LSR Aalen mit nur 2 Punkten Abstand und sicherte sich somit den Pokal, den die FLG bereits zweimal gewonnen hat. Wir können uns nun voll und ganz auf unser Flugplatzfest am kommenden Sonntag konzentrieren.Glückwünsch noch an die Sieger und Aufsteiger, wir freuen uns auf die neue Konkurrenz insbesondere auf unseren „Nachbarn“ die FLG Grabenstetten.
 
M.Söll
 
Aufreihungen am großen Brombachsee.
Martin Söll und Michael Heiß.
Mit den Platzgeiern über der Wasserkuppe.
 

Tuesday, 12. June Zwischen Schauern und Gewittern - SFZ Junioren verteidigen die Tabellenführung translate news

Endlich mal hatten die elf Albvereine an einem Bundesliga Wochenende einen Wetter-Nachteil, aber schon schlagen die neun Norddeutschen Teams zu, dazu noch die Teams am Thüringer Wald (und das Team, das dorthin gefahren ist) und schon ist man als Alleinvertreter im entfernten Süden wieder hinten dran, ganz zu schweigen davon, dass die Alpen selbst uns mal wieder nicht mochten...
Samstag doch noch überraschend fliegbar
Am Samstag hatte man in Königsdorf alles startklar gemacht, jedoch setzte mittags ein kräftiger Schauer zunächst den Flugplatz und die Umgebung unter Wasser, so dass auch danach erst einmal keine Thermik entstehen konnte. Wir hatten den Tag schon fast abgeschrieben, trotzdem sind um 15:00h noch Nikolai Wolf, Jakob Edmaier, Johannes Beyer, sowie das Arcusteam Fabian Honecker/Mathias Schunk gestartet. Entlang der ersten Hügelkette flogen der Arcus, genau wie Nikolai Wolf nach Osten Richtung Wendelstein. Während Nikolai weiter über den Inn nach Osten flog, wendete der Arcus und flog gen Westen bis zum Hohen Peißenberg. Am Ende hatten wir gemeinsam mit Jakob Edmaier, der im Voralpenland geflogen war dann doch noch drei Ligawertungen erflogen, dazu noch eine von Michi Wisbacher, der von seinem alten Heimatplatz Seckendorf die beste Wertung beisteuerte.
Sonntag nicht ganz so feucht wie am Samstag
Am Sonntag standen erneut viele Schauer und Gewitter im Weg, aber insgesamt war es der deutlich bessere Tag. Im Alpenvorland erzielte Hans Trautenberg mit 99,2 km/h die beste Königsdorfer Wertung. Die Junioren Johannes Beyer und Nikolai Wolf vervollständigten mit Wertungen knapp unter 90 km/h das Bundesliga Trio des SFZ. Jakob Edmaier vervollständigte mit 83,1 km/h das Junioren Trio, während Lukas Keibel aufgrund eines Regenschauers am Flugplatz Warngau landen musste und daher keine Ligawertung erzielte. Benjamin Bachmaier landete zwar in Antersberg, hatte aber zuvor bei seinem Jojo breits mal den 15km Kreis erreicht, so das "nur" der letzte Rückenwindschenkel rausflog... Jochen Pauls flog am Alpenrand Richtung Oberstdorf und zurück und erzielte mit 72,7 km/h die insgesamt viertschnellste Wertung für die Alpenliga. Hier steuerte das Doppelsitzerteam Regine Pattermann und Mathias Schunk mit 67,8 km/h den dritten SFZ Flug bei.
Aus dem Dreikampf wird bei den Junioren ein Zweikampf an der Tabellenspitze
Nachdem sich der FC Eichstätt bereits am letzten Wochenende aus dem Führungsquartett der U25 Liga verabschiedet hatte, verlor dieses Wochenende der bisherige Tabellenzweite aus Aalen durch einen 26. Rundenplatz wertvolle Punkte und fiel auf Tabellenplatz drei zurück, hat jetzt aber bereits 28 Punkte Rückstand aufs SFZ. Rundensieger wurde der AC Lichtenfels, der nun hinter dem SFZ Königsdorf mit nur vier Punkten Rückstand auf Tabellenplatz zwei liegt.
Spannender Zweikampf auch in der Alpenliga
In der internationalen Alpenliga gibt es seit ein paar Wochen bereits einen spannenden Zweikampf an der Tabellenspitze. Nachdem die ersten drei Runden das SFZ stets knapp vor der SMBC Kirchdorf/Micheldorf gelegen war, drehten die Österreichischer in den nächsten vier Runden den Spieß um und setzten sich seit dem Flachlandtag des Ohlstadt Wettbewerbs an die Tabellenspitze. In dieser Runde konnte das SFZ durch einen vierten Rundenplatz hinter dem SG Knonaueramt aus der Schweiz, dem AVUT Uni Trento aus Italien und der schweizerischen SG Bad Ragaz, drei Punkte auf den SMBC gutmachen, da die Österreicher diesmal "nur" auf Rang sieben flogen. In der Tabelle liegt das SFZ jetzt noch neun Punkte hinter den Österreichern, während die punktgleichen Tabellendritten, der FC St. Johann/Tirol und die SG Lägern aus der Schweiz bereits 49 Punkte zurück liegen.
 
Mathias Schunk
 
Warten dass der Regen
aufhört am Samstag
Vernünftiges Fliegen war nur
im Voralpenland und nicht in den
Alpen möglich, dafür gab`s schöne
Blicke auf die Osterseen
Die SFZ Junioren verteidigen
die Tabellenführung
 

Tuesday, 12. June Gute 328 Speedpunkte bringen dem Aero-Club Rundenplatz vier und 17 Punkte translate news

Zum ersten Mal waren wir in dieser Saison bei der Musik dabei und konnten uns somit in der Spitzengruppe positionieren. Der Samstag kündigte sich im Vorfeld als sehr vielversprechend an und wurde dann aber in der Prognose schrittweise immer mehr abgewertet. Trotz der am Nachmittag bei uns hereinziehenden Regenschauer und Gewitter brüllte in Norddeutschland die Thermik und konnte somit den niedersächsischen Bundesligavereinen schnelle Fluggeschwindigkeiten ermöglichen.
Der LSV Burgdorf holte sich mit 335,78 Speedpunkten den Rundensieg und die Mitstreiter aus Celle kamen auf rang zwei im Rahmen dieser achten Runde nach Hause. Es war schon ein eindrucksvolles Bild, als unsere drei Selbststarter zeitgleich hintereinander anrollten und sich zusammen in den Himmel über dem Waggumer Segelflugzentrum schraubten.
Diese drei Piloten waren schnell unterwegs und machten damit folgende Wertung auf:
Kasten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 117,08 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 109,51 Speedpunkte,
Nicolas Seidl, Ventus 2cM/18m, 101,45 Speedpunkte,
Bennewitz trieb seinen Ventus nach Norden durch die Lüneburger Heide und wendete südwestlich des Plauer Sees.
Seidl wählte einen ähnlichen Flugweg wie Bennewitz und kehrte im Bereich Parchim um. Rabe weilte in der Kammermark und nahm am von der Akaflieg Berlin ausgerichteten Schimmelcup 2018 in Pritzwalk, den er auch gegen 14 Mitkonkurrenten souverän gewann, teil. Er war zwischen der Feldberger Seenlandschaft, Wittenberge und Fürstenberg/Havel unterwegs.
Zudem griffen noch Moritz Andorff und Markus Schmied, Nick Bennewitz und Michael Schoof sowie Knud Dombrowsky, Sven Heinemann, Holger Scholz, Joerg Meyer und Rolf Radespiel, der am Abend nach fast 500 Streckenflugkilometern in Magdeburg landete, in das Geschehen ein.
In den Nachmittagsstunden wurde die Szenerie in Waggum dann durch massive Schauer und Gewitter so dominiert, dass der Flugbetrieb anschließend beendet werden musste. Kurzfristig hatte sich zudem auch noch die Startrichtung geändert.
Die Tabelle wird weiterhin vom LSR Aalen mit jetzt 117 Punkten angeführt und wir liegen mit 41 Punkten zum zweiten Mal in dieser Saison auf Position 23 und somit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Sieben Vereine müssen am Ende die erste Segelflug-Bundesliga verlassen.
 
Rolf Wagner
 
Bennewitz und Dombrowsky sind zusammen auf Tour unter dem prächtig anmutenden Gewölk.
Gegen 16 Uhr kam in Waggum der große Regen und beendete den Flugbetrieb.
Schauer und Gewitter am Nachmittag über dem Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum.

 


Tuesday, 12. June 8. Runde U25: Verkehrte Welt? translate news

Was für ein traumhaftes Wetter am Samstag im Nordosten. Bis auf 2.600 Meter katapultieren einen die Wolkenfahrstühle nach oben. Tage wie diese kann man an einer Hand abzählen. Straßen durchkreuzen den Himmel und die Tankstellen sind dicht gesät. Ran an die Basis, auf einer der Straßen einordnen und Gas geben. Einfacher und mit mehr Spaß geht Liga-Fliegen kaum. Auch Einsteiger haben heute die besten Chancen und landen mit einem stolzen und glücklichen Lächeln.
Das muss das Wochenende sein, an dem der Norden klar aufholt. Aber was passiert denn da? Erneut setzen sich die Südsterne aus Lichtenfels und Königsdorf mit vehementer Konstanz an die Spitze dieser Runde. Bei der Beteiligung fast ein Kinderspiel, denn es gibt gerade drei Vereine mit drei Wertungen. Man könnte meinen, ein Schlechtwetterwochenende liegt hinter uns. Allein die Ergebnisse in den anderen Ligen und einzelne Flüge der U25 zeigen ein anderes Bild.
So hat Lichtenfels mit über 311 Speedpunkten eine richtig schnelle Runde absolviert und ein bisschen mehr Konkurrenz verdient, aber nichtsdestotrotz gebührend den Sieg eingesackt.
Auch vor Königsdorf, die zwar deutlich langsamer waren, muss man den Hut ziehen. Sie hatten mit mäßigen Bedingungen zu kämpfen: Schauer und immer wieder Wetter-Wechselspiele, die die Schnitte nach eigener Meinung ganz schön versaut haben. Was hätte das Team wohl aus dem genialen Wetter im Norden geholt, wenn sie unter diesen Bedingungen schon Silber kassieren?  
Einzelne Ergebnisse beweisen, dass auch der Norden gekonnt hätte. So richtig schnell ging es in Gifhorn zu. Ganz vorneweg U25-Pilot Daniel Polej. Der nicht nur in der U25 Nummer Eins war, sondern auch in der Zweiten Segelflug-Bundesliga. 120 Speedpunkte legt er auf die Waagschale und noch einmal 106 kommen von seinem Teamkollegen Nico Klingspohn. Das hätte -wie in der Zweiten Segelflug-Bundesliga- Gold sein müssen. Mit viel Glück wurde es Platz vier und das hat Gifhorn in der Gesamtwertung unter die Top Ten gebracht.
Der LSV Burgdorf hingegen hat zwar eine eher weniger schnelle Runde, kann aber mit drei Piloten erneut punkten und tastet sich so weiter nach vorn. An die drei Spitzenreiter kommen sie noch nicht heran, aber wenn sie so konsequent weiterfliegen, ist der Vorbeimarsch an Eichstätt sehr wahrscheinlich geworden.
Es ist nicht einmal die Halbzeit erreicht und somit noch alles offen.
Rundenwertung U25: 1. AC Lichtenfels (BY) 311,87 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 257,27 Speed/49 Punkte, 3. LSV Burgdorf (NI) 235,92 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 8: 1. SFZ Königsdorf (BY) 368 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 364 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 340 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Monday, 11. June Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Blitze Samstag 15 Uhr.
Blitze Sonntag 15 Uhr.
Die Phase mit warmer Luft, Überentwicklungen und wenig Wind will auch in der ersten Juni-Dekade kein Ende finden. Und wieder bietet das Wetter fast allen Vereinen die Möglichkeit zu punkten. Auch wenn Bedingungen und Luftmassen nicht für alle gleich waren, bietet das zumindest die Möglichkeit eines sportlichen Vergleiches.
Samstag:
Der Samstag profitierte noch von der eher trockenen Luftmasse, die sich zwar weiter erwärmt hatte, aber noch nicht oder erst sehr spät überkochte. Die Vortage hatten immer mehr Energie in die Luftmasse gepumpt, die Basis stieg Tag für Tag stetig an und sollte am Samstag dann ihren Höhepunkt erreichen, wobei die höchste Basis sich dann mit dem Temperaturmaximum oder etwas später einstellte und im Norden und Nordosten dann teils deutlich über 2000m erreichte - eine exquisite Arbeitshöhe über dem flachen Gelände. Auch im Süden war der Tag nicht unfliegbar, aber hier etwickelten sich dann mit zunehmender Tagesdauer - und vor allem bei steigender Temperatur - zahlreiche Schauer und Gewitter. Schon gut erkennbar auf dem Frühnachmiittags-Satllitenbild erkennbar, eindrucksvoll weiterentwickelt dann im Bild von 15UTC (in dem auch die Blitze der vorausgegangenen Stunde mit eingezeichnet sind.) zu sehen.
Sonntag:
Etwas anders stellt sich der Sonntag dar: Endlich kam zumindest etwas Bewegung ins Wetter, denn im Nordwesten erkennt man auf dem Satellitenbild die ersten Ansätze einer kühleren Luftmasse, die von der Nordsee kommend einfloss. Die hier noch am Morgen liegende Labilität hatte sich zwischenzeitlich weiter in den Nordosten verlagert. Waren hier die Vortage durch trockene Luft bestimmt, kochte nun hier die Atmosphäre dann doch durch. Lokaler und vor allem im Grenzbereich der Luftmassen und auch über den Kämmen im Süden entwickelte es ebenfalls über. Aber was auch das Blitzbild von 15UTC am Sonntag zeigt: Im Süden war nun deutlich weniger Gewittertätigkeit, als noch am Vortag. Sollte das reichen, den Vorteil des Nordens noch auszugleichen?
Wer hat was draus gemacht?
Die Frage dieser Runde war bei der Wetter-Zweiteilung : Kann der Norden am Samstag ausreichend vorlegen? Oder holt der Süden am Sonntag nochmal auf? Oder kann er sogar vorbeiziehen? Ein Blick in die Ergebnislisten beider Ligen gibt darauf eine eindeutige Antwort: Es war die Runde für den Norden. In einem Radius von knapp mehr als 50km lagen die Ausgangspunkte für die schnellsten Flüge dieser Runde, wobei die Kurse sich innerhalb der Teams zwar ähnlich waren, aber sich zwischen den einzelnen Vereinen doch in mehr als nur in Nuancen unterschieden. Spannend, wenn man versucht die Ideen anhand der Kurse und und Zeiten herauszubekommen Vielleicht gibt ja der eine oder andere Vereinsbericht einen tieferen Einblick in die verschiedenen Taktiken...Beim LSV Burgdorf hatten zumindest Sebastian Jäger und Steven Dähne/ Sebastian Buchholz ihre Strecken jeweils in den östlichen Bereich der Heide gelegt und nur bis in die Altmark ausgedehnt. Carsten Freyer wählte dagegen einen ausgedehnten Schlag in den Nordosten und wendete erst hinter der Müritz. In der Summe ergab das 335 Liga-km/h, was am Ende für einen äußerst knappen Vorsprung von weniger als 2km/h vor dem benachbarten FV Celle reichte. Angeführt von Daniel PIetsch, der mit 121km/h den schnellsten indexkorrigierten Schnitt der Liga schaffte, musste sich Celle dennoch knapp geschlagen geben. Geert Eichhorn und
Marc Lehnen sorgten für die weiteren Punkte, wobei auch ihr Kurs weit nach Osten beziehungsweise Nordosten ausgerichtet war - in die trockene Luftmasse hinein.
Mit Braunschweig kann sich ein weiterer Verein aus Niedersachsen ganz vorne platzieren, aber in die Phalanx konnte trotzdem noch ein Verein aus Bayern einbrechen. Der AC Listenfels schaffte es - ebenfalls am Samstag (!) - rechtzeitig vor den Überentwicklungen noch ihre Speed für die Liga zu machen. Ja und der Sonntag? Der bot dann vielleicht ein wenig unerwartet dem Nordwesten noch eine Chance. Denn die frische Kaltluft floss bis hinunter an den Niederrhein und ermöglichte so noch den Stadtlohnern zu punkten. Die dabei erflogenen 316km/h reichten am Ende noch für Rang 5. In der Gesamttablle konnte Lichtenfels zwar keine Plätze gut machen und rangiert weiter auf Rang 3, aber der Vorsprung zu den davor platzierten Bayreuthern und den führenden Aalenern konnten sie auf mickrige 4 beziehungsweise 6 Punkte schrumpfen lassen.
Der Norden dominierte in dieser Runde auch Liga 2, wo Gifhorm die Wertung mit einen deutlichen Vorsprung für sich entscheiden konnte: Die 354km/h hätten auch im Oberhaus für Rang 1 gereicht! Dennis Polej war hier am schnellsten unterwegs und erreichte 120km/h, gefolgt von Lars Trampe/Paul Kirchner und Bastian&Klaus Busse. Ihre Flüge fanden dann auch - ähnlich zu den Gifhornern - im Bereich der Heide/Altmark statt. Zur zweitzplatzierten LSG Fallersleben gesellt sich ein Team aus Sachsen mit auf das Treppchen: Das Aero Team Klix schafft es auf Rang 3.
Ich will an dieser Stelle ein klein bisschen persönlich werden: Bald ist Fussball-WM ...Und nein, ich interessiere mich eigentlich nur am Rande dafür, finde aber gerade solche Underdogs wie Island klasse. Jedes mal wenn ich in die Wertungslisten der 2. Liga gucke, habe ich Assoziationen, wenn ich die Ergebnisse vom Aufsteier SFG Steinwald sehe Nicht nur meist (oder sogar immer?!) mit Doppelsitzern unterwegs, sondern jetzt bringen sie auch noch einen Flug auf einer ASK21 in die Wertung! Die 147km von Christian Schröfl und Mario Fürst mit knapp 60km/h bringen die nötigen Punkte, um in der Rundenwertung Rang 4 zu belegen! Und damit führen sie die Tabelle weiter unangefochten an. Der Vorsprung gegenüber Gifhorn ist zwar ein wenig geschmolzen, beträgt aber weiter satte 33 Punkte. Auf
Schwäbisch Hall sind es nun bereits 47. Ich freue mich mit Spannung auf die nächsten Runden...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Friday, 08. June DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 08.06.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG und SONNTAG hält sich ein Höhentief über Nordspanien und den Pyrenäen, auf dessen Vorderseite labil geschichtete und feuchte Warmluft nach Mitteleuropa geführt wird und vor allem den Südwestteil Deutschlands und den Alpenraum beeinflusst. Ein weiteres Höhentief verlagert sich von der Nordsee nach Schweden und beeinflusst am SAMSTAG und SONNTAG den Norden Deutschlands mit Labilität.  Am SAMSTAG mehr den Nordwesten, im Nordosten dominiert da noch eine trockenere Festlandsluft, am SONNTAG auch nach Nordosten ausweitend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige Wolkenthermik, nach Osten auch gut, teils gestört durch Überentwicklungen oder abgeschirmt.
Am SONNTAG am Nachmittag mäßige Wolkenthermik, häufig gestört durch Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG und SONNTAG ist die Wolkenthermik durch zahlreiche Überentwicklungen gestört, vormittags teils auch noch Abgeschirmt, und daher kaum nutzbar.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG vormittags dichte und tiefer ansetzende Quellbewölkung, mittags auflockernd und Chancen geringe bis mäßige Wolkenthermik mit Arbeitshöhen um 5000 FT AMSL. Nachmittags oft Beeinträchtigungen durch Gewitter und abschirmende Wolkenfelder.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Wolkenthermik, Arbeitshöhen am Nachmittag voraussichtlich um FL060. Beeinträchtigungen durch
einzelne kräftige Überentwicklungen. In Niederbayern und vor allem am Bayrischen Wald lange abschirmende Bewölkung und anschließend Gewitter. Dadurch dort oft keine nutzbare oder nur zeitweise geringe Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Thursday, 07. June Hoch gepokert, schnell geflogen, aber Zielkreis nicht erreicht translate news

Die Wetterprognosen waren ziemlich eindeutig. Sonntag wird der bessere Tag und das beste Flugwetter ist nicht in den Alpen, sondern auf der schwäbischen Alb. Am Samstag starteten Thomas und Nikolai Wolf, sowie Jakob Edmaier und Johannes Beyer und flogen im Voralpenland zwischen Kempten und Wasserburg. Hierbei erzielten sie alle vier Bundesliga Wertungen um die 70 km/h.
Sonntag der bessere Tag
Am Sonntag machten sich die meisten dran Vierecke in den Größenordnungen von gut 700km zu probieren, Richtung Bayerischer Wald und danach über die schwäbische Alb und zurück. Leider schaffte es keiner der Piloten wieder nach Königsdorf zurück. Während Nikolai Wolf am letzten Schenkel, nach Verlassen des Thermik Paradieses Alb zünden musste, musste Johannes Beyer dort außenlanden, womit es keine U25 Bundesliga Wertungen gab. Auch Jochen Pauls, der die Umrundung des Münchner Luftraums andersherum versuchte, musste bei Wasserburg zünden und blieb ohne Wertung. Einzig im Arcus kamen Jan Kleu und Jonathan Cross, sowie Benjamin Bachmaier, Jakob Edmaier und Fritz Vollmer die alle jeweils nur nach Nordwesten auf die Alb geflogen waren, wieder nach Königsdorf zurück. Allerdings aufgrund einer dicken Abschirmung am Rückweg auch nicht super schnell. Wenn man eben, wie wir, nicht an einer der Rennstrecken beheimatet ist, ist diese neue Regel, dessen Idee die Rückenwind Fliegerei zu unterbinden, durchaus sinnvoll ist, leider ein sehr großer Nachteil für die Liga.
Michael Wisbacher steuerte mit 91,5 km/h den besten U 25 Schnitt und den zweitbesten SFZ Schnitt überhaupt vom Wochenende bei, wobei er dabei auf seinem alten Platz in Seckendorf gestartet war, auch kein bekanntes Thermik Paradies, aber eben deutlich näher an den Rennstrecken. In der U 25 Liga landete das SFZ trotz der verpatzen Sonntagsflüge immerhin noch auf Rang vier. In der Bundesliga langt es nur für Rang 13 und in der Tabelle ging`s um zwei Plätze auf Rang elf nach oben.
Nur wenige Alpen Liga Wertungen
Irgendwie hat der Teamkapitän komplett versagt, denn er selbst war einer der wenigen, der trotz der mauen Vorhersagen für die Alpenliga flog. Mit 101,6 km/h erzielte er zwischen Wilder Kaiser und Dachstein dann auch, nicht nur die schnellste Wertung des SFZ, sondern auch den zweitschnellsten Flug des gesamten Alpenraums, lediglich Hans Fitterer vom LSC Schliersee war mit 104,9 km/h etwas schneller. Die Alpenliga Wertung vervollständigte das Arcus Gespann Mark Fingerle und Jochen Vogel, sowie Peter Haitz. Das SFZ belegte in der internationalen Alpenliga damit Rundenplatz fünf und liegt in der Tabelle weiterhin hinter den Österreichern vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf auf Rang zwei. Der Rundensieg ging an den ALC Lesce aus Slowenien vor dem LSC Schliersee.
 
Mathias Schunk
 
Mit offener Fahrwerksklappe musste
am Samstag Nikolai Wolf
fliegen (Foto Jakob Edmaier)
Ein Treffen mit Tilo Holighaus
im neuen Ventus 3M am
Dachstein (Foto Mathias Schunk)
Trotz der mauen Vorhersagen,
war das Wetter in den Bergen
doch ganz brauchbar
(Foto Mathias Schunk)
 

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