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Monday, 08. October Beim OLC Liga-Finale am 6. Oktober in Poppenhausen: Michael Sommer plauderte aus dem Nähkästchen translate news

Das OLC Liga-Finale ist Abschluss und Höhepunkt der Bundesliga-Saison zugleich. Doch kaum einer der Gäste im nahezu vollen Von-Steinrück-Haus war gekommen, um sich nur seine Urkunde abzuholen - viel mehr waren es auch in diesem Jahr die fundierten und hochgeschätzen Vorträge und Analysen von Experten wie TopMeteo-Meteorologe Bernd Fischer oder Liga-Analyst Heiko Hertrich, die am Samstag nach Poppenhausen lockten. Als absolutes Highlight hatte der OLC Michael Sommer, fünfmaliger Weltmeister der Offenen Klasse, eingeladen, dem das Publikum bei seinen Ausführungen sprichwörtlich an den Lippen hing.
Rekordsaison 2018 - geht's noch besser?
Das Jahr 2018 war ein Jahr der Superlativen, sowohl aus meteorologischer als auch aus sportlicher Sicht - da waren sich Bernd Fischer und Heiko Hertrich einig. Während Bernd Fischer die Gründe für die stabilen Wetterlagen und die fast schon namibischen Thermikverhältnisse aus meteorologischer Sicht erläuterte, konnte Heiko Hertrich imposante Zahlen liefern. Noch nie wurden in der Liga solch hohe Speeds geflogen wie in der Saison 2018. Den absoluten Spitzenplatz nimmt die FG Schwäbisch Gmünd ein, die bereits in Runde 1 mit 488,30 Speedpunkten einen neuen Allzeit-Rekord aufstellte, der ganze 10% über dem bis dahin bestehenden Rekord liegt.
Ein neuer Allzeit-Rekord zeigt sich auch beim Blick auf die OLC-Statistik, die mit 134.363 Flügen, 38.722.138 Kilometern und 15.474 Teilnehmer noch nie dagewesene Ausmaße erreicht hat. Auch die Seitenaufrufe der Webseite schnellten von 104.204.859 in 2017 auf 145.702.958 in 2018 in die Höhe. Grund: der neue OLC 3.0 mit Responsive Design für mobile Geräte. Dieser massive Anstieg sorgte allerdings auch für Probleme wie etwa längere Ladezeiten, weshalb der OLC nach Runde 19 in Sachen Hardware aufrüstete. Der Arbeitsspeicher wurde verdoppelt und hat jetzt jetzt 64 Gigabyte. Des weiteren wurde die CPU um 50 % vergrößert, 8 CPU-Kerne á 2,1 GHz wurden implementiert. Wir bedanken uns bei allem OLC-Nutzern für die enorme Geduld in der 2018er Saison. Jetzt ist der OLC hardwareseitig top-gerüstet für die Saison 2019! Ermöglicht wurde diese Investition durch die Smiley-Träger und ihren kleinen Jahresbetrag, mit dem sie ihre Sympathie für den OLC ausdrücken.
Talentschmiede AC Nastätten
Vor genau einem Jahr durfte Moritz Althaus vom AC Nastätten aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in der OLC Junior-Challenge den OLC-Discus -  das von Wilfried Großkinsky dem OLC zur Verfügung gestellte Förderflugzeug - übernehmen und für ein Jahr nutzen. In Moritz Vortrag zeigte sich einmal mehr, wie bis dato nahezu unbekannte Junioren innerhalb dieses einen Jahres fliegerisch über sich hinauswachsen und mit Flügen weit jenseits der 1.000 Punkte glänzen. Den Hänger kann Moritz nun gleich wieder nach Nastätten fahren, denn 2019 fliegt sein Vereinskamerad Marcel Kaspari das Förderflugzeug, was für ein exzellente Streckenflugförderung des AC Nastätten spricht.
Erfreulich war, dass sich fast alle der 20 vom OLC angeschriebenen Discus-Kandidaten zurückgemeldet haben - auch wenn sie z.B. aus beruflichen Gründen absagen mussten. Im vergangen Jahr hatten einige Junioren es nicht für nötig gehalten, auf die Einladung zu reagieren - aus Schlampigkeit oder Überheblichkeit, wie Gerd-Peter Lauer betonte. Die Möglichkeit, ein solches Flugzeug zu bekommen, ist nicht selbstverständlich, solch eine Förderung hat es früher nicht gegeben. "Verspielt diesen Kredit nicht", so Gerd-Peter. Florian Heilmann vom FC Kamenz, der es ebenfalls in die Top 3 Auswahl schaffte, erhielt von Wilfried Großkinsky eine Einladung zum 1.000 km Camp in Bitterwasser, wo er unter anderem den neuen Ventus 3 nutzen darf. Möglicher Nachrücker ist Philip Goralski vom HVL Boberg, der diese Entscheidung aber wohl verschmerzen kann, da er als Sportsoldat 2019 in Südafrika fliegen wird.
Michael Sommer: Segelfliegen kann und muss man systematisch trainieren - wie jede andere Sportart auch
So oder so ähnlich könnte man die Ausführungen von Weltmeister Michael Sommer zusammenfassen, der von Gerd-Peter Lauer in einem lockeren Gespräch interviewt wurde. Michael und Gerd Peter kennen sich seit vielen Jahren, denn als Michael nach dem Scheinerhalt seine ersten Wettbewerbserfahrungen im bayerischen D-Kader machte, war Gerd-Peter bayerischer Landestrainer.  Zu dieser Zeit wurde das, damals meist noch belächelte, mentale Training für Segelflieger entwickelt und fest in den Trainingsablauf eingebunden. "Von diesen Jahren profitiere ich noch heute", berichtete Michael. Hier hat er Fähigkeiten erlernt, die seiner Meinung nach zwischen Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Handwerklich fliegen können bei einer Weltmeisterschaft alle, so Michael. Entscheidend ist viel mehr die emotionale Stabilität, man braucht die Fähigkeit, im Flug Fehler verarbeiten und einordnen zu können. Ansonsten kommt schnell der Tunnelblick, man manövriert sich immer weiter hinein, anstatt einen offenen Blick für den weiteren Flug zu haben. Dazu zählt aber auch, sich bei guten Entscheidungen nicht von der Euphorie vereinnahmen zu lassen. Diese mentalen Fähigkeiten sind es, erklärt Michael, die einen konstant erfolgreichen Piloten ausmachen. Erlernen lassen sie sich aber nicht von heute auf morgen, das braucht viel Zeit. Und welchen Tipp gibt Michael den Junioren mit auf den Weg? "Das Ergebnis darf nicht im Vordergrund stehen. Es ist und bleibt ein Hobby. Wenn ich keine Freude mehr beim Fliegen empfinde und es nur noch um das Ergebnis geht, lasse ich es bleiben. Also, geht Fliegen und habt Spaß!"
Die LS8 neo - ein Förderflugzeug für die Besten der U25-Liga
Der OLC hat ein weiteres Förderflugzeug! Die von Ralph Bürklin zur Verfügung gestellte und von Sponsoren bestens ausgestattete LS8 neo. Der OLC dankt Ralph Bürklin (Stifter), LXNAV (LX9000), AIR AVIONICS  (AIR Control Display + Transponder), TQ (Funkgerät), TopMeteo (jew. Jahreslizenz) und NAVITER (jew. Jahreslizenz), welche dieses Flugzeug für die Talentförderung erst möglich machten.
Am Samstag wurde das Flugzeug erstmalig an Philipp Lauer vom AC Lichtenfels für ein Jahr vergeben. Kriterium für die Auswahl waren die "U25-Pilotenprofile", in denen alle U25 fliegenden Piloten mit den erflogenen  Punkten gerankt werden. Darüber hinaus muss der Verein, für den der Pilot antritt, einen der Top 20 Plätze der U25-Liga belegen. Die Bewertung des U25-Ligaerfolges eines Sportlers für die LS8-Bewerbung war aber nur ein Beurteilungspunkt, ein weiterer Punkt waren Engagement und Erfolge bei zentralen Wettbewerben. Der OLC war in der glücklichen Lage, dass ein und derselbe Bewerber sowohl der erfolgreichste U25-Pilot war als auch die besten Platzierungen bei zentralen Wettbewerben vorlegte. So ist Philipp Lauer qualifiziert für die DSM Standard-Klasse 2019 und für die Junioren-WM der Club-Klasse 2019.
 
Text: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
Fotos: Stefan Harries (LSG Hersbruck)
 
Fundierter Rücklick über alle Ligen – Heiko Hertrich (LSG Bayreuth), ein Meister seines Fachs!
Die Offene Klasse unter sich (v. li.): Wolfgang Clas, Alexander Müller und Ralph Bürklin.
Der Chef im Ring: Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels) hatte wie immer alles fest im Griff.
Wachablösung beim OLC-Discus (v. li.): Moritz Althaus (Preisträger 2018), Marcel Kaspari (Preisträger 2019), OLC-Boss Reiner Rose und Stifter Wilfried Großkinsky
LSG Bayreuth: Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga 2018!
Der Stolz des OLC: Die erstplatzierten Teams der U25 Junioren-Liga. In der Mitte der Deutsche Meister ‘SFZ Königsdorf‘.
Michael Sommer, er war unstrittig der Höhepunkt des Nachmittages und sorgte für einen vollen Saal.
Der Interviewer Gerd Peter Lauer war einer der Weggefährten von Michael Sommer vor ca. 25 Jahren, als er seinen Weg im Wettbewerbssegelflug begann.
Mit lebhaften Gesten unterstrich er seine Worte – man spürte hier die Leidenschaft mit der er nach wie vor seinen Sport betreibt.

Die LS 8 neo Winglets, das ist der Bringer … da sind sich Mathias Schunk (li.) und Gerd Peter Lauer einig.

Das Team, welches das OLC Liga-Finale zum wiederholten Male souverän abspulte (v. li.): Stefan Harries (LSG Hersbruck), Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels), Heiko Hertrich (LSG Bayreuth) und Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin).

Gerne gesehene Gäste: Petra Zimmermann-Lauer und Holger Back.

Ein weiteres Schmuckstück für den OLC: Eine perfekt ausgestattete LS8 neo.
Have a good ride: Philipp Lauer (Mitte) vom AC Lichtenfels darf auf Grund seiner hervorragenden Erfolge in der U25-Liga und bei zentralen Wettbewerben die ‘OLC neo‘ in der Saison 2019 nutzen. Rechts der Stifter Ralph Bürklin – großartig!
Auch die Instrumentierung ist vom Feinsten … alles von Sponsoren dem OLC bereitgestellt: LX9070 (LXNAV), Transponder + Air Control Display (Air Avionics), Funk (TQ) … dazu noch jeweils eine Jahreslizenz von TopMeteo und SeeYou.

 


Monday, 08. October Antares 21E für die Top-Liga - Die Neue von Lange Aviation translate news

Ist ein rundum gutes Flugzeug wie die Antares 20E noch zu toppen? Lange Aviation setzt alles daran und bringt jetzt die Antares 21E. Warum eigentlich etwas Neues, sind doch die Halter der Antares 20E mehr als nur durchweg mit ihrer High-Tech-Erwerbung zufrieden. Das 20-Meter-Flugzeug erschien vor 15 Jahren mit modernsten Profilen, einem zukunftsweisenden und noch heute aktuellen, in seinem Wirkungsgrad unerreichten Elektroantrieb für den Eigenstart sowie vielen intelligenten Detaillösungen für den Pilotenkomfort.  Die Spannweite war mit der Auftriebsverteilung eines superelliptischen Grundrisses für die höhere Masse eines motorisierten Segelflugzeugs optimiert.
Nach Verbesserungsvorschlägen befragt, fiel den Antares Piloten nun doch etwas ein: Auch in ganz schwacher Thermik noch gut steigen zu können, wünschten sich viele. Einem Motorsegler, auch einem elektrischen, sind da mit der höheren Rüstmasse Grenzen gesetzt. Aber sie lassen sich hinausschieben. Die neue Antares 21E mit 21,5 Meter Spannweite wird das mit einem verbesserten minimalen Sinken, einem besserem Gleiten im Bereich bis zu mittleren Geschwindigkeiten und letztlich auch gesteigertem besten Gleiten umsetzen. Im hohen Geschwindigkeitsbereich wird sie dank einer möglichen höheren maximalen Flächenbelastung ebenfalls zulegen.

Weitere Informationen finden sich unter: https://www.lange-aviation.com/produkte/antares-21e/

Friday, 28. September OLC-League 2018 - Moriarty wins high - Perlan’s Pilots set new Speed Record translate news

Moriarty seems to have well recovered from last summer’s second place. The New Mexican club launched its gliders on every League weekend and obviously had the best conditions to score speeds points in the country - again. This year Moriarty won 7 rounds out of 19 and scored 37 points more than second placed Soaring Society of Boulder. Quite a margin!
Only on the second weekend of August, in round 17, could Boulder’s pilots Tom Zoellner, Bob Faris and Colin Barry fly faster than all the other competitors. A convergence line west of the Continental Divide showed them the way. They sped up and won the weekend. Looks like the Colorado club tried to get out their fleet every weekend. A great way to earn the Silver Medal at the end of the season!
Texas Soaring Association finished a great third place in the Gold League. Good job! Last year they had been right in the middle of the table.
The fastest average “Gold”-speed was accomplished by Minden’s Keith Essex on May, 19 flying from... Moriarty - of course - on a great day “with good well marked energy lines”: 180.04 km/h, which means over 450 km in just 2.5 hours.
As new OLC-Club, Tehachapi Southern Sierra won the 2018 Silver League. Its former name had been “Southern Sierra”, and the club’s team had finished 6th place in last year’s Gold League. Next summer they’ll be back competing in Gold together with second laced Willamette Soaring and third placed Carolina Soaring Association.
However the fastest flight of the season (or better the fastest flight ever documented in OLC) was accomplished by Dennis Tito on June, 9 in his Jet Arcus. Together with Perlan2-copilot Morgan Sandercock he flew a League speed of 313.51 km/h and thus covered 783.79 km in 2.5 hours. Dennis called it “an absolutely perfect day over the Owens Valley”.
 
Total Results of the 2018 US-League Season: 
            
  US Gold League US Silver League 
Rank
Points
Club
Rank
Points
Club
1
182
Moriarty Soaring
1
256
Tehachapi Southern Sierra
2
145
Soaring Society of Boulder
2
249
Willamette Valley Soaring
3
123
TSA - Texas Soaring Association
3
162
Carolina Soaring Association
4
119
Warner Springs Gliders
4
162
Club GTA
5
117
Soaring Club of Houston
5
126
Williams Soaring Center
6
113
Tucson Soaring Club
6
117
Kansas Soaring Association
7
101
Minden Soaring Club
7
113
Soar Truckee
8
99
SGC Seattle Glider Council
8
108
Mount Shasta Soaring
9
76
Black Forest Soaring
9
106
Aero Club Albatross
10
65
Fault Line Flyers
10
104
Greater Houston Soaring
11
63
GBSC Boston
11
100
Prescott Soaring Society
12
61
Air Sailing Nevada
12
93
Piedmont Soaring Society
13
53
Caesar Creek Soaring
13
92
Bermuda High Soaring
14
52
Las Vegas Valley Soaring Association
14
90
Central Indiana Soaring Society
15
50
NUTSO
15
90
Hole in the Wall
16
36
Chicago Glider Club
16
89
Minnesota Soaring
17
3
Tehachapi Soaring
17
89
Bermuda High Soaring
18
0
Southern Sierra
18
86
Central Indiana Soaring
                                                  
The clubs No. 15-18 will be competing in next year’s Silver League. Green marked Silver League clubs will line up for the 2019 OLC-Gold League.

Wednesday, 13. June Der OLC freut sich einen neuen Sponsor zu begrüßen: Baudisch Design translate news

Wir sind eine kleine kreative Agentur und seit Jahren Partner des OLC!  Unsere Stärke ist es individuelle Lösungen zu finden. Jeder Auftrag ist ein Maßanzug, der genau nach den Bedürfnissen des Kunden entwickelt wird. Das ist oft eine Herausforderung, nicht nur auf der grafischen Seite, sondern auch bei den Umsetzungen, hier die richtigen Lösungen für die Produktion zu finden. Das ist unsere Leidenschaft, genauso wie das Segelfliegen.

Weitere Informationen unter www.baudisch-design.de
 

 

Wednesday, 13. June SFG Giulini: Brodelnde Atmosphäre translate news

Eine labile, feuchte, schwülwarme Luftmasse machte den Streckenflug am Samstag zu einer sehr abwechslungsreichen, interessanten Angelegenheit. Mit spätem Start nach 13 Uhr loc konnte man zunächst am Pfälzer Wald bei einer Basis zwischen 900m und 1200m MSL an den Schauern entlang gleiten. Leider war der Planungshorizont immer sehr eingegrenzt, da es kaum ersichtlich war, was 5 km weiter vorn passiert.
Die Entscheidung ein JoJo im Rheintal zwischen Donnersberg, Schweighofen und Melibokus zu versuchen, war trotz relativer Platznähe recht spannend. Tragende Linien im Grauen, Regenschauer, ab und an ein Blitz, gutes Steigen-schlechtes Steigen - es war alles dabei. Nach etwas mehr wie 4 Stunden war der Flug vor einem heranziehenden Schauer schon vorbei und die Gleitgeräte vor dem Regen im Anhänger. Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) erreichten jeweils um 88 Speedpoints und waren damit sehr zufrieden. Stefan Kuse (Ventus cT, AI) flog von der Wasserkuppe aus vor dem Thüringer Wald ebenfalls 87 Speedpoints.
Der Sonntag sollte laut der Prognose allerdings der bessere Tag werden. Aber wie so oft... war er nicht. Wieder mit spätem Start nach 13 Uhr loc sah es Richtung Westen eigentlich gut aus und mit einer vorsichtigen Pfälzer Wald Querung wurde das Saarland und die Westpfalz getestet. Aber die warme Luft gab bei mäßiger Basis eine ebensolche Thermikqualität - eine heranziehende Abschirmung empfahl uns den Weg zurück über den Wald. Es wurde ein schöner Flug, allerdings waren die Schnitte knapp unter dem Vortag.
Wieder nur Rundenplatz 14 und 7 Punkte. So richtig will es nicht aufwärts gehen, aber wir haben gemacht was geht und die Flüge waren toll.
 
Uwe Melzer
 
Labile, feuchte Luft
Schön wolkig
Richtung Congestus
 

Wednesday, 13. June FV Celle: Endlich Wetter translate news

Nach den letzten mühsamen Wochenenden wurde der Norden endlich mit guten Wetter verwöhnt. Die gefühlte Temperatur am Boden lag sicherlich über den 33 Grad auf dem Thermometer, dennoch flogen diverse Piloten, um Bundesligapunkte zu ergattern. Bei einer Basishöhe von mehr als 2.000m AGL waren die Flieger dabei randvoll betankt.
Zunächst starteten die Piloten zu den Dreiecken, die Strecken über 550 km deklariert hatten. Marc Lehnen auf ASH 31/21m flog (99,95 Punkte) zunächst Richtung SO, während Daniel Pietsch auf dem Vereins Discus 2c FES Richtung NO flog und dort einen sehr guten Streifen traf. (121,89 Punkte) Auch FV Celle Pilot Geert Eichhorn auf LS 4 legte einen hervorragenden Schnitt von 112,06 Punkten hin. Nico Meißner mit dem OLC-Förderflugzeug LS1 Neo musste leider erneut arbeitsbedingt um 15:00 Uhr landen und konnte nicht mehr Punkte beitragen, um Burgdorf vorbei zu ziehen. Andere Protagonisten wurden von lokalen Wärmegewittern im Osten eingebremst, was die Schnitte reduzierte.
Am Ende wurde es für einige spannend. Der Wolkenschirm einer großen Gewitterzelle stoppte die Thermik und erforderte lange Endanflüge - dank hoher Basis fühlten sich einige wohl an Namibia erinnert. In der Heide aus 2.500m nach Hause gleiten ist schon etwas Besonderes. Großen Dank an die Vereinsmitglieder, Flugschüler und Fluglehrer… die bei großer Hitze den Flugbetrieb am Laufen hielten.
 
Daniel Pietsch
 
Ausbildungsleiter Carsten Bischoff
auf eilt zum Aufrüsten der „1Neo“,
das Förderflugzeug von Nico Meißner
Das neue Racing Flugzeug
der FVC, die CY mit FES
 
Gute ausgeprägte Linien sorgten
für schnelle Flüge
 
 
 
 
 
 

Tuesday, 12. June Zwischen Schauern und Gewittern - SFZ Junioren verteidigen die Tabellenführung translate news

Endlich mal hatten die elf Albvereine an einem Bundesliga Wochenende einen Wetter-Nachteil, aber schon schlagen die neun Norddeutschen Teams zu, dazu noch die Teams am Thüringer Wald (und das Team, das dorthin gefahren ist) und schon ist man als Alleinvertreter im entfernten Süden wieder hinten dran, ganz zu schweigen davon, dass die Alpen selbst uns mal wieder nicht mochten...
Samstag doch noch überraschend fliegbar
Am Samstag hatte man in Königsdorf alles startklar gemacht, jedoch setzte mittags ein kräftiger Schauer zunächst den Flugplatz und die Umgebung unter Wasser, so dass auch danach erst einmal keine Thermik entstehen konnte. Wir hatten den Tag schon fast abgeschrieben, trotzdem sind um 15:00h noch Nikolai Wolf, Jakob Edmaier, Johannes Beyer, sowie das Arcusteam Fabian Honecker/Mathias Schunk gestartet. Entlang der ersten Hügelkette flogen der Arcus, genau wie Nikolai Wolf nach Osten Richtung Wendelstein. Während Nikolai weiter über den Inn nach Osten flog, wendete der Arcus und flog gen Westen bis zum Hohen Peißenberg. Am Ende hatten wir gemeinsam mit Jakob Edmaier, der im Voralpenland geflogen war dann doch noch drei Ligawertungen erflogen, dazu noch eine von Michi Wisbacher, der von seinem alten Heimatplatz Seckendorf die beste Wertung beisteuerte.
Sonntag nicht ganz so feucht wie am Samstag
Am Sonntag standen erneut viele Schauer und Gewitter im Weg, aber insgesamt war es der deutlich bessere Tag. Im Alpenvorland erzielte Hans Trautenberg mit 99,2 km/h die beste Königsdorfer Wertung. Die Junioren Johannes Beyer und Nikolai Wolf vervollständigten mit Wertungen knapp unter 90 km/h das Bundesliga Trio des SFZ. Jakob Edmaier vervollständigte mit 83,1 km/h das Junioren Trio, während Lukas Keibel aufgrund eines Regenschauers am Flugplatz Warngau landen musste und daher keine Ligawertung erzielte. Benjamin Bachmaier landete zwar in Antersberg, hatte aber zuvor bei seinem Jojo breits mal den 15km Kreis erreicht, so das "nur" der letzte Rückenwindschenkel rausflog... Jochen Pauls flog am Alpenrand Richtung Oberstdorf und zurück und erzielte mit 72,7 km/h die insgesamt viertschnellste Wertung für die Alpenliga. Hier steuerte das Doppelsitzerteam Regine Pattermann und Mathias Schunk mit 67,8 km/h den dritten SFZ Flug bei.
Aus dem Dreikampf wird bei den Junioren ein Zweikampf an der Tabellenspitze
Nachdem sich der FC Eichstätt bereits am letzten Wochenende aus dem Führungsquartett der U25 Liga verabschiedet hatte, verlor dieses Wochenende der bisherige Tabellenzweite aus Aalen durch einen 26. Rundenplatz wertvolle Punkte und fiel auf Tabellenplatz drei zurück, hat jetzt aber bereits 28 Punkte Rückstand aufs SFZ. Rundensieger wurde der AC Lichtenfels, der nun hinter dem SFZ Königsdorf mit nur vier Punkten Rückstand auf Tabellenplatz zwei liegt.
Spannender Zweikampf auch in der Alpenliga
In der internationalen Alpenliga gibt es seit ein paar Wochen bereits einen spannenden Zweikampf an der Tabellenspitze. Nachdem die ersten drei Runden das SFZ stets knapp vor der SMBC Kirchdorf/Micheldorf gelegen war, drehten die Österreichischer in den nächsten vier Runden den Spieß um und setzten sich seit dem Flachlandtag des Ohlstadt Wettbewerbs an die Tabellenspitze. In dieser Runde konnte das SFZ durch einen vierten Rundenplatz hinter dem SG Knonaueramt aus der Schweiz, dem AVUT Uni Trento aus Italien und der schweizerischen SG Bad Ragaz, drei Punkte auf den SMBC gutmachen, da die Österreicher diesmal "nur" auf Rang sieben flogen. In der Tabelle liegt das SFZ jetzt noch neun Punkte hinter den Österreichern, während die punktgleichen Tabellendritten, der FC St. Johann/Tirol und die SG Lägern aus der Schweiz bereits 49 Punkte zurück liegen.
 
Mathias Schunk
 
Warten dass der Regen
aufhört am Samstag
Vernünftiges Fliegen war nur
im Voralpenland und nicht in den
Alpen möglich, dafür gab`s schöne
Blicke auf die Osterseen
Die SFZ Junioren verteidigen
die Tabellenführung
 

Tuesday, 12. June Gute 328 Speedpunkte bringen dem Aero-Club Rundenplatz vier und 17 Punkte translate news

Zum ersten Mal waren wir in dieser Saison bei der Musik dabei und konnten uns somit in der Spitzengruppe positionieren. Der Samstag kündigte sich im Vorfeld als sehr vielversprechend an und wurde dann aber in der Prognose schrittweise immer mehr abgewertet. Trotz der am Nachmittag bei uns hereinziehenden Regenschauer und Gewitter brüllte in Norddeutschland die Thermik und konnte somit den niedersächsischen Bundesligavereinen schnelle Fluggeschwindigkeiten ermöglichen.
Der LSV Burgdorf holte sich mit 335,78 Speedpunkten den Rundensieg und die Mitstreiter aus Celle kamen auf rang zwei im Rahmen dieser achten Runde nach Hause. Es war schon ein eindrucksvolles Bild, als unsere drei Selbststarter zeitgleich hintereinander anrollten und sich zusammen in den Himmel über dem Waggumer Segelflugzentrum schraubten.
Diese drei Piloten waren schnell unterwegs und machten damit folgende Wertung auf:
Kasten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 117,08 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 109,51 Speedpunkte,
Nicolas Seidl, Ventus 2cM/18m, 101,45 Speedpunkte,
Bennewitz trieb seinen Ventus nach Norden durch die Lüneburger Heide und wendete südwestlich des Plauer Sees.
Seidl wählte einen ähnlichen Flugweg wie Bennewitz und kehrte im Bereich Parchim um. Rabe weilte in der Kammermark und nahm am von der Akaflieg Berlin ausgerichteten Schimmelcup 2018 in Pritzwalk, den er auch gegen 14 Mitkonkurrenten souverän gewann, teil. Er war zwischen der Feldberger Seenlandschaft, Wittenberge und Fürstenberg/Havel unterwegs.
Zudem griffen noch Moritz Andorff und Markus Schmied, Nick Bennewitz und Michael Schoof sowie Knud Dombrowsky, Sven Heinemann, Holger Scholz, Joerg Meyer und Rolf Radespiel, der am Abend nach fast 500 Streckenflugkilometern in Magdeburg landete, in das Geschehen ein.
In den Nachmittagsstunden wurde die Szenerie in Waggum dann durch massive Schauer und Gewitter so dominiert, dass der Flugbetrieb anschließend beendet werden musste. Kurzfristig hatte sich zudem auch noch die Startrichtung geändert.
Die Tabelle wird weiterhin vom LSR Aalen mit jetzt 117 Punkten angeführt und wir liegen mit 41 Punkten zum zweiten Mal in dieser Saison auf Position 23 und somit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Sieben Vereine müssen am Ende die erste Segelflug-Bundesliga verlassen.
 
Rolf Wagner
 
Bennewitz und Dombrowsky sind zusammen auf Tour unter dem prächtig anmutenden Gewölk.
Gegen 16 Uhr kam in Waggum der große Regen und beendete den Flugbetrieb.
Schauer und Gewitter am Nachmittag über dem Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum.

 


Tuesday, 12. June 8. Runde U25: Verkehrte Welt? translate news

Was für ein traumhaftes Wetter am Samstag im Nordosten. Bis auf 2.600 Meter katapultieren einen die Wolkenfahrstühle nach oben. Tage wie diese kann man an einer Hand abzählen. Straßen durchkreuzen den Himmel und die Tankstellen sind dicht gesät. Ran an die Basis, auf einer der Straßen einordnen und Gas geben. Einfacher und mit mehr Spaß geht Liga-Fliegen kaum. Auch Einsteiger haben heute die besten Chancen und landen mit einem stolzen und glücklichen Lächeln.
Das muss das Wochenende sein, an dem der Norden klar aufholt. Aber was passiert denn da? Erneut setzen sich die Südsterne aus Lichtenfels und Königsdorf mit vehementer Konstanz an die Spitze dieser Runde. Bei der Beteiligung fast ein Kinderspiel, denn es gibt gerade drei Vereine mit drei Wertungen. Man könnte meinen, ein Schlechtwetterwochenende liegt hinter uns. Allein die Ergebnisse in den anderen Ligen und einzelne Flüge der U25 zeigen ein anderes Bild.
So hat Lichtenfels mit über 311 Speedpunkten eine richtig schnelle Runde absolviert und ein bisschen mehr Konkurrenz verdient, aber nichtsdestotrotz gebührend den Sieg eingesackt.
Auch vor Königsdorf, die zwar deutlich langsamer waren, muss man den Hut ziehen. Sie hatten mit mäßigen Bedingungen zu kämpfen: Schauer und immer wieder Wetter-Wechselspiele, die die Schnitte nach eigener Meinung ganz schön versaut haben. Was hätte das Team wohl aus dem genialen Wetter im Norden geholt, wenn sie unter diesen Bedingungen schon Silber kassieren?  
Einzelne Ergebnisse beweisen, dass auch der Norden gekonnt hätte. So richtig schnell ging es in Gifhorn zu. Ganz vorneweg U25-Pilot Daniel Polej. Der nicht nur in der U25 Nummer Eins war, sondern auch in der Zweiten Segelflug-Bundesliga. 120 Speedpunkte legt er auf die Waagschale und noch einmal 106 kommen von seinem Teamkollegen Nico Klingspohn. Das hätte -wie in der Zweiten Segelflug-Bundesliga- Gold sein müssen. Mit viel Glück wurde es Platz vier und das hat Gifhorn in der Gesamtwertung unter die Top Ten gebracht.
Der LSV Burgdorf hingegen hat zwar eine eher weniger schnelle Runde, kann aber mit drei Piloten erneut punkten und tastet sich so weiter nach vorn. An die drei Spitzenreiter kommen sie noch nicht heran, aber wenn sie so konsequent weiterfliegen, ist der Vorbeimarsch an Eichstätt sehr wahrscheinlich geworden.
Es ist nicht einmal die Halbzeit erreicht und somit noch alles offen.
Rundenwertung U25: 1. AC Lichtenfels (BY) 311,87 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 257,27 Speed/49 Punkte, 3. LSV Burgdorf (NI) 235,92 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 8: 1. SFZ Königsdorf (BY) 368 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 364 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 340 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

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