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Dienstag, 19. Juni SFG Giulini: Tolles Wetter im Osten Artikel übersetzen

Laut Prognose macht es am Samstag von Westen her dicht und ganz im Osten ist gutes Wetter - und so war es am Samstag Morgen auch, der Pfälzer Wald lag morgens schon unter 8/8 Bedeckung, die sich langsam über uns nach Osten schob. Also ein hoher Schlepp in den Südosten und gleiten in die Sonne zur ersten Thermik bei Walldorf.
Etwas träge mogelten wir uns ostwärts durch den Kraichgau. Auch die Löwensteiner Berge waren noch pampig und tricky, aber auf KM 114 kam endlich der erste schöne brauchbare Bart. Weiter in Richtung Osten war die Luft nun klarer, die Wolken schön und die Steigwerte knackig. Jetzt ging es zügig über Ellwangen, Harburg bis kurz vor Neuburg auf KM 218, dort entschieden wir - trotz weiter toller Optik nach Osten - wieder zu drehen, da wir ja zurück in das schlechte Wetter in den 15km-Kreis um Dannstadt mussten. Westlich von Aalen wurde es dann auch wieder schwächer. Kurz nach Gaildorf überfliegen wir Alex Meinicke (LS-1f, RP), der hier leider auf dem Weg nach Osten Kontakt mit der Landbevölkerung aufnehmen musste. Peter Mangold (LS-7WL, CH) informiert uns, das die Rheinebene - entgegen der Prognose - doch noch oder wieder entwickelt ist und nur der Kraichgau tot ist. Bei Neckarsulm machen wir geduldig maximale Höhe und gleiten vorsichtig mit bestem Gleiten bis kurz vor Walldorf, dort beginnt wieder die Cu-Bewölkung. Wieder zu Hause mit 89er Speedpunkten - wer hätte das heute Morgen gedacht?
Am Sonntag schaffte es Charly Müller (LS-8, RS) bei guter Luftmasse, aber sehr starker Bewölkung und sehr inhomogenen Bedingungen eine gute Linie zu finden und die von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) vorgelegten Schnitte mit 92 Speedpunkten noch zu toppen.
Wieder waren es für die Rahmenbedingungen zufriedenstellende, starke Flüge - die aber trotzdem nur 3 magere Pünktchen einbrachten und uns auf Rang 25 verharren lassen. So schwach standen wir noch nie da - betrachtet man die anderen Mannschaften im nahen Umkreis, wie den Schwesterverein SSV Ludwigshafen oder Bensheim, Mannheim, Landau in der 2ten Liga, sieht man alle im Tabellenkeller... bleibt zu hoffen, das die statistische Wettergleichverteilung doch noch eintritt. 
 
Uwe Melzer
 
Ab KM115 gutes Wetter im Osten
... umdrehen trotz schöner Aussicht
An Alex Acker vorbei in den Westen
 

Dienstag, 19. Juni Blaubeurer Segler an der Zugspitze Artikel übersetzen

Blaubeurer Segler (Sebastian Wastl) an der Zugspitze.
Nachdem Joachim Krais und Sebastian Wastl in der achten Runde ein Dritter Mann für eine Bundesligawertung fehlte, machten sich an dem gut vorhergesagten vergangenen Samstag gleich 11 Segler der FLG Flotte aus Blaubeuren an den Start. Dabei waren sie in völlig unterschiedlichen Himmelsrichtungen unterwegs. So ging es für einige Piloten zunächst gen Westen, andere wiederum bemühten sich Richtung Alpen in den Süden. Die groß geplanten Strecken, für die das Wetter eigentlich vorhergesagt war, wurden zum Teil schnell verworfen. Nur Joachim Krais flog eine Strecke von über 800 km um den Luftraum München, konnte jedoch leider abends sein Dreieck nicht schließen, weil kurzzeitig eine Abschirmung durchzog. Sebastian Wastl, Christian Müller und Jens Minard wagten sich direkt in die Alpen und wurden mit einer Wolkenbasis von beinahe 3000 m und einem bezaubernden Blick auf das Zugspitzmassiv belohnt. Durch den langsamen Hin- und Rückweg in die Alpen kamen hier leider keine schnellen Bundesligaflüge zustande. Hierfür sorgten Sebastian Bauder (113,87), Dirk Ströbl (106,66) und Philipp Söll mit 106,27 Punkten. Dabei flogen Ströbl und Söll eine klassische Strecke zwischen Donaueschingen und Kelheim über 600 Kilometer. Bauder machte sich gleich Richtung Osten und holte seine Speed entlang des Altmühltals, was ihm den fünftschnellsten Schnitt deutschlandweit brachte.
Da am Sonntag im Norden besseres Wetter herrschte rutschten die FLG Piloten von dem zunächst zweiten Rundenplatz auf den vierten. In der Tabelle schoben sich die Blaubeurer erneut am LSV Schwarzwald vorbei auf den neunten Tabellenplatz. Angeführt wird die Tabelle vom Vorjahressieger dem LSR Aalen mit 131 Punkten, knapp gefolgt von der LSG Bayreuth mit 130 Punkten. Der FSV Laichingen schiebt sich mit Platz 9 in dieser Runde auf einen souveränen vierzehnten Tabellenplatz.
 
Martin Söll
 
 

Dienstag, 19. Juni 8. Runde U25: Das SFZ Königsdorf weiter auf dem Vormarsch Artikel übersetzen

Eine weitere spannende Runde mit brodelnder Wetterküche liegt hinter uns. Außer im Westen gab es überall Chancen. Auch wenn es optisch am Himmel in Teilen recht merkwürdig aussah, flogen teilweise Scheunentore. Besonders beeindruckend haben dieses Wetter die Gifhorner in Geschwindigkeit umgesetzt. Dennis Polej und Nico Klingspohn schießen erneut mit jeweils über 123 Speedpunkten den Vogel der Runde neun ab. Wieder treten sie nur im Duo an und es gelingt ihnen dennoch erneut eine hervorragende Platzierung.
Sie landen auf dem Bronzerang noch vor Lichtenfels, die trotz ihrer drei Wertungen nicht an Gifhorn vorbeiziehen konnten. Die Punkte, die Lichtenfels bei diesem örtlich mäßigen Wetter einsammeln kann, sind extrem wichtig, um die Spitzen-Platzierung zu halten. Nur so können sie dem Favoriten Königsdorf auf den Fersen bleiben. Denn auf die Leistung von Königsdorf ist Verlass wie auf ein Schweizer Uhrwerk. Auch wenn teilweise die Einzelwertung in anderen Vereinen deutlich besser ausfallen, macht das Team aus Königsdorf erneut das Rennen. Egal wie das Wetter wird, die Königsdorfer treten immer und vollzählig an, haben einen guten Plan und am Ende die Nase in jeder Runde ganz oder zumindest weit vorn.
Der Druck auf den vorderen Plätzen wächst. Seitdem das Wetter auch in den nördlichen Regionen mitspielt, rückt Burgdorf (NI) konsequent auf. Nach einer erneuten Glanzleistung ziehen sie an Eichstätt vorbei.
Das Gifhorner Duo (NI) stabilisiert mit dieser Runde den Rang sechs in der Gesamtwertung und bucht zudem in der neuen Young Eagle Speed Cup-Wertung ordentlich Punkte ein. Beide Piloten sind derzeit unter den Top Ten und haben gute Chancen nach ganz vorn zu kommen. Aber die Konkurrenz schläft hier nicht. Das Feld vorn ist heiß umkämpft – insbesondere von aktiven U25-Liga-Piloten. Mit dieser tollen neuen Chance, die wir am letzten Freitag im Magazin näher vorgestellt haben, macht Liga-Fliegen doppelt Spaß.
Lasst die Leser teilhaben, wie ihr das Liga-Fliegen in euren Vereinen erlebt. Schickt eure Berichte an die Redaktion des OLC-Magazins.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 271,45 Speed/50 Punkte, 2. LSV Burgdorf (NI) 258,13 Speed/49 Punkte, 3. LSV Gifhorn (NI) 247,10 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 9: 1. SFZ Königsdorf (BY) 418 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 411 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 382 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Montag, 18. Juni Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Ein wettermäßig durchwachsenes Wochenende. Trogeinfluss und Hochdruck. Ausbreitungen und reihende Cumuli. Hangwind und die obligatorischen, wenn auch verhassten Cirren. Süden und Norden bekommen je einen guten Tag ab und der Westen hat eher das Nachsehen ...
Samstag:
Ein etwas chaotisches Himmelsbild zeigte der Satellit am Samstag Nachmittag um 12 UTC (14MESZ). Im Vorfeld eines Troges über den britischen Inseln hatte sich ein breites Cirrenband entwickelt, das zügig von West nach Ost unterwegs war. Am frühen Morgen tauchte es im Nordwesten auf, am frühen Abend war es schon auf die Linie Ostsee - Allgäu vorangekommen.
Rückseitig entwickelte sich eine schwache Konvergenz, die im Bild schon an der Grenze zu BeNeLux erkennbar ist. Vor dem Cirrenschirm war der Feuchteanteil sehr unterschiedlich: Aus dem dichten Stratus der Nacht nördlich des Erzgebirges entwickelten sich zwar Cumuli, die liefen aber häufig breit. Deutlich besser - auch wenn nicht immer ganz von Beginn an - war es im Süden
bzw. im Südosten: Hier lag noch eine warme, vor allem aber trockene Luftmasse, die sich schon am Vortag vertikal gut strukturieren konnte. Ein Tag mit klaren Vorteilen im Süden/Südosten ...
Sonntag:
Ähnlich chaotisch sah auch der Sonntag aus: Mittlerweile war der Trog da, die schwache Konvergenz/Front lag mittlerweile von Wetspolen bis hinunter nach Bayern, gut an den eingelagerten Spots erkennbar, aus denen teils auch Schauer fielen. Dahinter lag ein schmaler Streifen, der sich im aufgefrischten Südwestwind reihende Cumuli zeigt - die vor allem im Norden von der Heide bis nach Mecklenburg. Und der obligatorische Cirrenschirm (über dem Westen) durfte natürlich auch nicht fehlen. Ein Tag mit klaren Vorteilen im Norden/Nordosten ...
Wer hat was draus gemacht?
Der Blick in die Wertungslisten am Samstag-Abend sah wenig überraschend die Verein aus dem Süden ganz vorne liegen. Und das nicht nur in der Liga, sondern der Tag hatte auch was für die lange Strecke zu bieten. Dass sich das auch durchaus auch mit der Liga-Fliegerei versteht, zeigen die Flüge von Alex Müller und Michael Schlaich, die beide sowohl deutlich über 1000km flogen, aber auch Punkte für ihre Teams aus Bayreuth und Winzeln erflogen. Die km/h für die Liga flogen beide interessanterweise auf fast der selben Linie zwischen Nördlinger Ries und Bayerischem Wald, wenn auch nicht ganz zur selben Zeit.
In der Rundenwertung hat es dann für die Spitzenplätze aber nicht gereicht. Einzig die FG Schwäbisch Gmünd konnte sich mit 333,33 km/h auf dem 3. Platz gegen die Konkurrenz aus dem hohen Norden behaupten. Der Sonntag bot durch seine Reihungen im Wind über dem Flachen alle Chancen schnell unterwegs zu sein. Der LSV Burgdorf hatte offenbar etwas auf Liga-Optimierung gesetzt (durch den
Cirrenschirm war ja auch ein frühes Tagesende angesetzt -, oder man hatte am Nachmittag noch anderes vor). Die Flüge von Yannik Freund, Jürgen Habel und Michael Möker führten jeweils in/gegen die Windrichtung unter den Wolkenstraßen entlang. Ohne  Indexkorrektur war Michael dabei mit knapp 140km/h unterwegs. Nochmal ein Stück schneller waren Frerk Frommholz und Madleen Fernau von Hodenhagen aus unterwegs. Sie dehnten ihren Flug von der Heide bis an die Mecklenburgischen Seen aus und konnten damit ein gutes Stück mehr Rückenwindschenkel mitnehmen. Mit 147km/h absolut (indexkorrigiert 126km/h) führen sie damit die  Rintelner knapp auf Platz 1 in dieser Runde. Von Rinteln aus flogen Adrian Glauner und Reinhard Schramme/Rolf Bödeker im Hangwind zwischen Wiehengebirge und Ith/Hils entlang. Der Wind stand zwar nicht optimal auf dem Hang und wurde nachmittags auch schwächer, aber für die nötigen Punkte für den Rundensieg hat es gereicht.
Als bester "Nordverein" liegen die Niedersachsen jetzt auf Rang 5 mit 102 Punkten. Der Abstand auf Lichtenfels als Drittem beträgt auch nur knappe 9 Punkte. Dann klafft aber bereits eine etwas größere Lücke zum Spitzenduo. Zwischen Bayreuth und Aalen entbrennt aber jetzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen, denn der Abstand beträgt nur noch einen einzigen Punkt.
In Liga 2 konnte sich keiner der Spitzenreiter vom Samstag bis über den Sonntag retten. Denn wie schon in der Vorwoche stürmen die Gifhorner an allen vorbei an die Spitze der Rundenwertung. Und wieder waren sie dabei das schnellste Team über beide Ligen hinweg! Auf ähnlichen Wegen unterwegs wie die Nachbarn aus Burgdorf in Liga 1 fliegen Nico Klingspohn im Team mit Dennis Polej der  Konkurrenz davon. Flug Numer 3 steuert Marianne Hagemann bei. Mit knapp 359 km/h sind es am Ende fast 30km/h Vorsprung vor der LSG Fallersleben, für die Helge und Franz Liebertz den schnellsten Flug der Runde in Liga 2 ablieferten:
Irgenwelchen ominösen Pfeile folgend waren sie mit 145km/h (indexkorrigiert 124km/h) unterwegs. Ähnlich wie bei Frerk war auch hier die längere Rückenwindkomponente der Schnellmacher in Richtung Nordosten. Auf Rang 3 landete schließlich ein Verein aus der Mitte, auch wenn für Felipe Levon und Co. vom LSV Homberg/Ohm dafür von 3 unterschiedlichen Plätzen aus unterwegs waren und der Rückflug in die enger werdende Wetterlücke sicher auch interessant gewesen sein dürfte.
In Liga 2 führt weiter die SFG Steinwald, auf Rundenplatz 6 war man wieder souverän im oberen Drittel platziert. Schon seit mehreren Runden liegen die Gifhorner auf Rang 2, können durch den Rundensieg den Vorsprung wieder etwas verringern, der nun noch auf 28 Punkte beträgt, bevor auf die Plätze 3 und 4 (Schwäbisch Hall/ Homberg/Ohm) wieder eine Lücke von etwas mehr als 20 Punkten klafft.
Aber die Liga ist ja gerade mal zur Hälfte rum ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Montag, 18. Juni AC Pirna: 7 Punkte gegen den Abstieg Artikel übersetzen

Tragende Linie bei hoher Basis im Osterzgebirge.
Die neunte Bundesligarunde endete für die Pirnaer Speedjäger auf dem 14. Tabellenplatz. Die 7 Punkte nehmen wir gerne mit, damit der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze nicht zu groß wird. Beide Tage boten gute Bedingungen für Ligaflüge. Die spannende Frage war nun, an welchen Tag man schneller vorankommt. Im Nachhinein war der Samstag der schnellere Tag. Uwe Augustin, Immanuel Weigel und Benny Schüch gingen am Samstag unter den teilweise massiven Ausbreitungen auf Kilometerjagd. Unterstützt wurden sie von Franco Fritzsch, der am letzten Wertungstag der Riesaer Streckenflugwoche wieder sein bestes gab. Speedtechnisch war Benny Schüch der schnellste Pilot; mit etwas Glück gelang ihm früh der Sprung auf das Osterzgebirge. Von da aus gab es eine wunderbar tragende Linie in Richtung Liberec, die letztendlich 106 Speedpunkte brachte. Kai Glatter und Ralf Andrich flogen am Sonntag und schubsten die Flüge von Uwe, Immanuel und Franco noch aus der Wertung. Ihre Flüge führten in die Lausitz in Richtung Cottbus und brachten beide 96 Speedpunkte. Ausbreitungen und Überentwicklungen erschwerten die Bedingungen und ließen keine schnelleren Schnitte zu. Gratulation geht an Franco Fritzsch, der nach 6 Wertungstagen souverän die Gemischte Klasse der Riesaer Streckenflugwoche gewann.
 
Benjamin Schüch
 
 

Mittwoch, 13. Juni LSG Fallersleben: Erneut eine tolle Runde Artikel übersetzen

Nach Platz 3 in Runde 6 ist den LSG-Piloten in Runde 8 wieder eine super Platzierung gelungen. Auch wenn sich die Streckenflugprognosen mit Annäherung an das Wochenende abschwächten, war doch klar, dass im Norden der Samstag der bessere Tag des Wochenendes werden würde. Folgerichtig herrschte Samstag bereits früh Hochbetrieb am Flugplatz Ummern. Bei vielen unterschiedlichen Luftmassen nebeneinander bestand der Trick darin, in einer relativ trockenen Luft zu fliegen und den Schauern und Gewittern an den Grenzzonen aus dem Weg zu gehen. Als bestes Wetterfenster zeigte sich – wie vorhergesagt - das Gebiet östlich Ummern bis zur Müritz.
Also stürmten Günter Raab (Ventus cM), Helge und Franz Liebertz (ASH25e), Arne Brüsch (ASW 15), Lothar Kaps (ASW22) und Achim Elvers (Discus 2) vornehmlich Richtung Lüchow-Dannenberg los. Thorsten Föge (Ventus ct), Alex Thies (DuoDiscus) und Peter Meurers (LS1f) legten ihre Flüge eher in Ost-West-Richtung an, was sich aber als langsamer erwies. Julian Rietig (Hornet) und Lukas Koida (ASW24) mussten leider wegen biologischer oder technischer Probleme schnell wieder landen und Benno Beesten (Nimbus 4M) ist nach Behebung technischer Probleme erst um 15:30 gestartet. Günter und Helge hatten ihre schnellsten Streifen zwischen Ummern und dem Plauer See. Wie schon die meisten anderen zielte auch Benno zunächst Richtung Nordosten, flog an Gorleben vorbei und fand ebenfalls östlich der Elbe sehr gute Bedingungen. Südlich von Neustadt-Glewe ließ die Bewölkung nach und motivierte zur Wende. Von hier ließ sich mit hohem Geradeausfluganteil zügig bis Soltau gleiten. Am Rande einer Luftmassengrenze konnte unter mächtigen Wolken noch ein kleines JoJo angehängt werden, um trotz des sehr späten Starts die Liga-Wertungszeit gut zu füllen. Bei 2400m Basis wären die 40 – 60 km nach Hause wohl auch im Regen jederzeit möglich gewesen.
Abends freuten sich dann alle in Ummern über die schnellen Flüge von Günter (115 Speedpunkte), Helge (107 SP) und Benno (95 SP) und dass am ersten Tag nur die Nachbarn aus Wilsche schneller waren. Jeder fragte sich, wie viele Südvereine am Sonntag wohl vorbei ziehen können. Letztlich gelang das an diesem Tag keinem Club.
 
Benno Beesten
 
Wolken in vielerlei Form und
Mächtigkeit über dem
Flugplatz Faßberg
Gute Bedingungen mit toller Basishöhe
Kein Regen am Heimatplatz Ummern
 

Mittwoch, 13. Juni Der OLC freut sich einen neuen Sponsor zu begrüßen: Baudisch Design Artikel übersetzen

Wir sind eine kleine kreative Agentur und seit Jahren Partner des OLC!  Unsere Stärke ist es individuelle Lösungen zu finden. Jeder Auftrag ist ein Maßanzug, der genau nach den Bedürfnissen des Kunden entwickelt wird. Das ist oft eine Herausforderung, nicht nur auf der grafischen Seite, sondern auch bei den Umsetzungen, hier die richtigen Lösungen für die Produktion zu finden. Das ist unsere Leidenschaft, genauso wie das Segelfliegen.

Weitere Informationen unter www.baudisch-design.de
 

 

Mittwoch, 13. Juni SFG Giulini: Brodelnde Atmosphäre Artikel übersetzen

Eine labile, feuchte, schwülwarme Luftmasse machte den Streckenflug am Samstag zu einer sehr abwechslungsreichen, interessanten Angelegenheit. Mit spätem Start nach 13 Uhr loc konnte man zunächst am Pfälzer Wald bei einer Basis zwischen 900m und 1200m MSL an den Schauern entlang gleiten. Leider war der Planungshorizont immer sehr eingegrenzt, da es kaum ersichtlich war, was 5 km weiter vorn passiert.
Die Entscheidung ein JoJo im Rheintal zwischen Donnersberg, Schweighofen und Melibokus zu versuchen, war trotz relativer Platznähe recht spannend. Tragende Linien im Grauen, Regenschauer, ab und an ein Blitz, gutes Steigen-schlechtes Steigen - es war alles dabei. Nach etwas mehr wie 4 Stunden war der Flug vor einem heranziehenden Schauer schon vorbei und die Gleitgeräte vor dem Regen im Anhänger. Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) erreichten jeweils um 88 Speedpoints und waren damit sehr zufrieden. Stefan Kuse (Ventus cT, AI) flog von der Wasserkuppe aus vor dem Thüringer Wald ebenfalls 87 Speedpoints.
Der Sonntag sollte laut der Prognose allerdings der bessere Tag werden. Aber wie so oft... war er nicht. Wieder mit spätem Start nach 13 Uhr loc sah es Richtung Westen eigentlich gut aus und mit einer vorsichtigen Pfälzer Wald Querung wurde das Saarland und die Westpfalz getestet. Aber die warme Luft gab bei mäßiger Basis eine ebensolche Thermikqualität - eine heranziehende Abschirmung empfahl uns den Weg zurück über den Wald. Es wurde ein schöner Flug, allerdings waren die Schnitte knapp unter dem Vortag.
Wieder nur Rundenplatz 14 und 7 Punkte. So richtig will es nicht aufwärts gehen, aber wir haben gemacht was geht und die Flüge waren toll.
 
Uwe Melzer
 
Labile, feuchte Luft
Schön wolkig
Richtung Congestus
 

Mittwoch, 13. Juni FV Celle: Endlich Wetter Artikel übersetzen

Nach den letzten mühsamen Wochenenden wurde der Norden endlich mit guten Wetter verwöhnt. Die gefühlte Temperatur am Boden lag sicherlich über den 33 Grad auf dem Thermometer, dennoch flogen diverse Piloten, um Bundesligapunkte zu ergattern. Bei einer Basishöhe von mehr als 2.000m AGL waren die Flieger dabei randvoll betankt.
Zunächst starteten die Piloten zu den Dreiecken, die Strecken über 550 km deklariert hatten. Marc Lehnen auf ASH 31/21m flog (99,95 Punkte) zunächst Richtung SO, während Daniel Pietsch auf dem Vereins Discus 2c FES Richtung NO flog und dort einen sehr guten Streifen traf. (121,89 Punkte) Auch FV Celle Pilot Geert Eichhorn auf LS 4 legte einen hervorragenden Schnitt von 112,06 Punkten hin. Nico Meißner mit dem OLC-Förderflugzeug LS1 Neo musste leider erneut arbeitsbedingt um 15:00 Uhr landen und konnte nicht mehr Punkte beitragen, um Burgdorf vorbei zu ziehen. Andere Protagonisten wurden von lokalen Wärmegewittern im Osten eingebremst, was die Schnitte reduzierte.
Am Ende wurde es für einige spannend. Der Wolkenschirm einer großen Gewitterzelle stoppte die Thermik und erforderte lange Endanflüge - dank hoher Basis fühlten sich einige wohl an Namibia erinnert. In der Heide aus 2.500m nach Hause gleiten ist schon etwas Besonderes. Großen Dank an die Vereinsmitglieder, Flugschüler und Fluglehrer… die bei großer Hitze den Flugbetrieb am Laufen hielten.
 
Daniel Pietsch
 
Ausbildungsleiter Carsten Bischoff
auf eilt zum Aufrüsten der „1Neo“,
das Förderflugzeug von Nico Meißner
Das neue Racing Flugzeug
der FVC, die CY mit FES
 
Gute ausgeprägte Linien sorgten
für schnelle Flüge
 
 
 
 
 
 

Dienstag, 12. Juni Zwischen Schauern und Gewittern - SFZ Junioren verteidigen die Tabellenführung Artikel übersetzen

Endlich mal hatten die elf Albvereine an einem Bundesliga Wochenende einen Wetter-Nachteil, aber schon schlagen die neun Norddeutschen Teams zu, dazu noch die Teams am Thüringer Wald (und das Team, das dorthin gefahren ist) und schon ist man als Alleinvertreter im entfernten Süden wieder hinten dran, ganz zu schweigen davon, dass die Alpen selbst uns mal wieder nicht mochten...
Samstag doch noch überraschend fliegbar
Am Samstag hatte man in Königsdorf alles startklar gemacht, jedoch setzte mittags ein kräftiger Schauer zunächst den Flugplatz und die Umgebung unter Wasser, so dass auch danach erst einmal keine Thermik entstehen konnte. Wir hatten den Tag schon fast abgeschrieben, trotzdem sind um 15:00h noch Nikolai Wolf, Jakob Edmaier, Johannes Beyer, sowie das Arcusteam Fabian Honecker/Mathias Schunk gestartet. Entlang der ersten Hügelkette flogen der Arcus, genau wie Nikolai Wolf nach Osten Richtung Wendelstein. Während Nikolai weiter über den Inn nach Osten flog, wendete der Arcus und flog gen Westen bis zum Hohen Peißenberg. Am Ende hatten wir gemeinsam mit Jakob Edmaier, der im Voralpenland geflogen war dann doch noch drei Ligawertungen erflogen, dazu noch eine von Michi Wisbacher, der von seinem alten Heimatplatz Seckendorf die beste Wertung beisteuerte.
Sonntag nicht ganz so feucht wie am Samstag
Am Sonntag standen erneut viele Schauer und Gewitter im Weg, aber insgesamt war es der deutlich bessere Tag. Im Alpenvorland erzielte Hans Trautenberg mit 99,2 km/h die beste Königsdorfer Wertung. Die Junioren Johannes Beyer und Nikolai Wolf vervollständigten mit Wertungen knapp unter 90 km/h das Bundesliga Trio des SFZ. Jakob Edmaier vervollständigte mit 83,1 km/h das Junioren Trio, während Lukas Keibel aufgrund eines Regenschauers am Flugplatz Warngau landen musste und daher keine Ligawertung erzielte. Benjamin Bachmaier landete zwar in Antersberg, hatte aber zuvor bei seinem Jojo breits mal den 15km Kreis erreicht, so das "nur" der letzte Rückenwindschenkel rausflog... Jochen Pauls flog am Alpenrand Richtung Oberstdorf und zurück und erzielte mit 72,7 km/h die insgesamt viertschnellste Wertung für die Alpenliga. Hier steuerte das Doppelsitzerteam Regine Pattermann und Mathias Schunk mit 67,8 km/h den dritten SFZ Flug bei.
Aus dem Dreikampf wird bei den Junioren ein Zweikampf an der Tabellenspitze
Nachdem sich der FC Eichstätt bereits am letzten Wochenende aus dem Führungsquartett der U25 Liga verabschiedet hatte, verlor dieses Wochenende der bisherige Tabellenzweite aus Aalen durch einen 26. Rundenplatz wertvolle Punkte und fiel auf Tabellenplatz drei zurück, hat jetzt aber bereits 28 Punkte Rückstand aufs SFZ. Rundensieger wurde der AC Lichtenfels, der nun hinter dem SFZ Königsdorf mit nur vier Punkten Rückstand auf Tabellenplatz zwei liegt.
Spannender Zweikampf auch in der Alpenliga
In der internationalen Alpenliga gibt es seit ein paar Wochen bereits einen spannenden Zweikampf an der Tabellenspitze. Nachdem die ersten drei Runden das SFZ stets knapp vor der SMBC Kirchdorf/Micheldorf gelegen war, drehten die Österreichischer in den nächsten vier Runden den Spieß um und setzten sich seit dem Flachlandtag des Ohlstadt Wettbewerbs an die Tabellenspitze. In dieser Runde konnte das SFZ durch einen vierten Rundenplatz hinter dem SG Knonaueramt aus der Schweiz, dem AVUT Uni Trento aus Italien und der schweizerischen SG Bad Ragaz, drei Punkte auf den SMBC gutmachen, da die Österreicher diesmal "nur" auf Rang sieben flogen. In der Tabelle liegt das SFZ jetzt noch neun Punkte hinter den Österreichern, während die punktgleichen Tabellendritten, der FC St. Johann/Tirol und die SG Lägern aus der Schweiz bereits 49 Punkte zurück liegen.
 
Mathias Schunk
 
Warten dass der Regen
aufhört am Samstag
Vernünftiges Fliegen war nur
im Voralpenland und nicht in den
Alpen möglich, dafür gab`s schöne
Blicke auf die Osterseen
Die SFZ Junioren verteidigen
die Tabellenführung
 

Dienstag, 12. Juni Gute 328 Speedpunkte bringen dem Aero-Club Rundenplatz vier und 17 Punkte Artikel übersetzen

Zum ersten Mal waren wir in dieser Saison bei der Musik dabei und konnten uns somit in der Spitzengruppe positionieren. Der Samstag kündigte sich im Vorfeld als sehr vielversprechend an und wurde dann aber in der Prognose schrittweise immer mehr abgewertet. Trotz der am Nachmittag bei uns hereinziehenden Regenschauer und Gewitter brüllte in Norddeutschland die Thermik und konnte somit den niedersächsischen Bundesligavereinen schnelle Fluggeschwindigkeiten ermöglichen.
Der LSV Burgdorf holte sich mit 335,78 Speedpunkten den Rundensieg und die Mitstreiter aus Celle kamen auf rang zwei im Rahmen dieser achten Runde nach Hause. Es war schon ein eindrucksvolles Bild, als unsere drei Selbststarter zeitgleich hintereinander anrollten und sich zusammen in den Himmel über dem Waggumer Segelflugzentrum schraubten.
Diese drei Piloten waren schnell unterwegs und machten damit folgende Wertung auf:
Kasten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 117,08 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 109,51 Speedpunkte,
Nicolas Seidl, Ventus 2cM/18m, 101,45 Speedpunkte,
Bennewitz trieb seinen Ventus nach Norden durch die Lüneburger Heide und wendete südwestlich des Plauer Sees.
Seidl wählte einen ähnlichen Flugweg wie Bennewitz und kehrte im Bereich Parchim um. Rabe weilte in der Kammermark und nahm am von der Akaflieg Berlin ausgerichteten Schimmelcup 2018 in Pritzwalk, den er auch gegen 14 Mitkonkurrenten souverän gewann, teil. Er war zwischen der Feldberger Seenlandschaft, Wittenberge und Fürstenberg/Havel unterwegs.
Zudem griffen noch Moritz Andorff und Markus Schmied, Nick Bennewitz und Michael Schoof sowie Knud Dombrowsky, Sven Heinemann, Holger Scholz, Joerg Meyer und Rolf Radespiel, der am Abend nach fast 500 Streckenflugkilometern in Magdeburg landete, in das Geschehen ein.
In den Nachmittagsstunden wurde die Szenerie in Waggum dann durch massive Schauer und Gewitter so dominiert, dass der Flugbetrieb anschließend beendet werden musste. Kurzfristig hatte sich zudem auch noch die Startrichtung geändert.
Die Tabelle wird weiterhin vom LSR Aalen mit jetzt 117 Punkten angeführt und wir liegen mit 41 Punkten zum zweiten Mal in dieser Saison auf Position 23 und somit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Sieben Vereine müssen am Ende die erste Segelflug-Bundesliga verlassen.
 
Rolf Wagner
 
Bennewitz und Dombrowsky sind zusammen auf Tour unter dem prächtig anmutenden Gewölk.
Gegen 16 Uhr kam in Waggum der große Regen und beendete den Flugbetrieb.
Schauer und Gewitter am Nachmittag über dem Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum.

 


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