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Mittwoch, 15. August LSG Fallersleben: Vom Wetter ausgebremst Artikel übersetzen

Beim Endspurt um die Aufstiegsplätze wollten die Ummeraner in Runde 17 gleich am Samstag gut vorlegen und so gingen Kathrin Busse (ASW19), Lothar Kaps (ASW22), Peter Meurers (LS1f), Helge und Franz Liebertz (ASH25e) und Benno Beesten (Nimbus 4M) für die LSG in die Luft. Die Bedingungen waren durch die Nähe zum Trog aber sehr inhomogen und wer überhaupt vom Platz weg kam, fand sich schnell in einem Kampf ums Obenbleiben wieder. Bezeichnend war, dass sich das Wetter lokal ungewöhnlich rasch änderte und etliche taktische Entscheidungen bald ungünstig erscheinen ließ.
Peter musste dann auch in Celle-Scheuen zwischenlanden, Kathrin und Lothar kamen gar nicht von Ummern weg. Helge und Benno legten nach einem kurzen Gegenwindschenkel bald Ostkurs an. Mit Rückenwind konnten sie unter schönen Cumuli zügig bis zur Elbe vorankommen. Im Norden zeigten sich dabei bereits mächtige Schauer, die unsere Ligapiloten auf dem Rückweg massiv ausbremsten. Benno versuchte es mit dem Umfliegen der Regengebiete und wählte seinen Flugweg nach verbliebenen Sonnenflecken. Helge setzte auf Durchgleiten und Anschlussfinden. Das war zwar riskanter, aber auch schneller. Für Benno wurde der sichergeglaubte Endanflug gegen 40 km/h Wind dann noch mal spannend, als es 10 km vor dem Heimatplatz zu regnen begann. Bei einer Sollgleitzahl von 12 machte der Nimbus 14; passte also.
Dass die beiden Wertungsflüge vom Samstag nicht weit reichen würden, wurde schon in den ersten Abendstunden klar. Also versuchte eine ansehnliche LSG-Flotte am Sonntag, einen dritten Flug in die Wertung zu bringen oder sogar die Flüge vom Samstag zu toppen. Bernd Meindermann (LS1f), Peter Meurers (LS1f), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16), Johan Vanhoyland (Discus bt), Rita Susenburger (ASW19), Doreen Sobotta (Twin III), Arne Brüsch (Std. Cirrus) und Katrin Balke (DG300) mühten sich in der warmluftgeprägten mäßigen Blauthermik einige Streckenkilometer zu sammeln. Letztlich übertrafen dabei nur Bernd und die in Pritzwalk gestartete Antje Philipp (ASW24) die Ligamindestwertungsgeschwindigkeit. Damit war für die LSG in der Rundenwertung zwar nur Platz 23 drin, weil jedoch die Aufstiegskonkurrenten aus dem Osten auch nur moderat punkten konnten, mischt die LSG weiter mit im Kampf um die Aufstiegsplätze und freut sich auf zwei weitere spannende Runden.
 
Benno Beesten
 
Am Samstag: Licht …
 … und Schatten
Am Sonntag: etwas für Liebhaber
ungewöhnlicher Wolken
 
 

Mittwoch, 15. August SFZ in der Alpenliga und bei den Junioren "hui", in der Bundesliga "pfui" Artikel übersetzen

Während sich das U 25 Team des SFZ Königsdorf an der Tabellenspitze weiter absetzt und man auch in der internationalen Alpenliga mit Vorsprung in die beiden Finalrunden geht, rutscht das SFZ in der Bundesliga in der Tabelle weiter ins Mittelfeld ab.
Samstag schwierige Bedingungen in Königsdorf
Der Samstag sah zunächst als der bessere Flugtag des Wochenendes aus und so waren in Königsdorf auch einige am Start, um Ligapunkte zu sammeln. Allerdings gestaltete sich die Thermik deutlich unzuverlässiger, als erwartet. So mussten mit Nikolai Wolf, Patrick Wölfel und Emanuel Schieck alle drei Junioren außenlanden. Immerhin landete Emanuel innerhalb des 15 km Kreises, so dass zumindest er eine Ligawertung schaffte: 45,8 km/h standen für ihn in der Wertung. Thomas Wolf und das Doppelsitzergespann Benjamin Bachmaier/Thomas Mattern erzielten im Alpenvorland Wertung von jeweils gut 69 km/h. Lukas Keibel und Mathias Schunk waren die einzigen, die sich in den Bergen versuchten, um eine Alpenliga Wertung zu erzielen. Sie taten sich doch noch schwerer, da die Basis dort recht tief war und am Ende standen für die beiden 64,4 km/h in der Wertung. Bei den Junioren startete sowohl Michael Wisbacher, als auch Johannes Beyer jeweils auf seinem alten Heimatflugplatz, Führt, bzw. Stahringen. Beide erzielten Wertungen von gut 90 km/h. Schnellster Königsdorfer war ebenfalls einer, der von seinem alten Flugplatz aus gestartet war, nämlich Hans Trautenberg von Amberg aus, der es auf 101,9 km/h brachte.
Sonntag ebenfalls schlechter als gedacht
Auch der Sonntag zeigte sich segelfliegerisch nicht von seiner besten Seite. Lediglich Thomas Wolf und Jochen Vogel gelang es die schlechte Thermik zu Beginn an der Benediktenwand und in der Jachenau zu überbrücken, während Nikolai Wolf in Fall außenlanden musste und sowohl Jonathan Cross, als auch Emanuel Schieck erst gar nicht so weit kamen. Thomas Wolf und Jochen Vogel flogen anschließend noch ins höhere Relief und erzielten mit 87,8 km/h, bzw. 75,9 km/h die noch zwei fehlenden Wertungen für die Alpenliga.
Alpenliga Vorsprung etwas geschmolzen, Junioren bauen Führung aus
Nach den zwei Rundensiegen der letzten beiden Wochenenden flog das SFZ in der Alpenliga diesmal auf Rang sieben und verliert damit auf den Rundensieger und Tabellenzweiten SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich sechs Punkte. Der Vorsprung des SFZ beträgt jetzt noch 48 Punkte. Die Junioren landeten auf Rundenplatz drei und da der Tabellenzweite und einzige Club, der unsere Youngsters theoretisch noch vom Thron stoßen könnte, der AC Lichtenfels nicht über Rang 30 hinauskam, führt unser U25 Team nun mit 86 Punkten Vorsprung die Tabelle an und könnte bereits am kommenden Wochenende den Sack dicht machen.
In der Bundesliga weist die Tendenz nach unten
In der deutschen Bundesliga dagegen, brachten auch die Flüge von den alten Heimatplätzen das SFZ nicht wirklich voran, am Ende landete man nur auf Rang 21, was lediglich einem einzigen Trostpunkt entspricht
 
Mathias Schunk

Dienstag, 14. August SFG Giuini: Es geht weiter voran Artikel übersetzen

Nach dem Durchzug der Kaltfront stellte sich am Samstag ein kräftiger Westwind ein, der dafür sorgte, das sich die Cumuli angenehm aufreihten. Anfangs noch ein wenig zäh, mit im unteren Bereich zerrupfter Thermik, wurden die Bedingungen im Tagesverlauf immer besser. Auf der Windachse flogen 4 der 6 gestarten Bundesligapiloten. 2 Piloten, Stefan Kuse und Alex Meinicke umrundeten Stuttgart. Alex (LS-1f, RP) bewältigte dabei ein angemeldetes 667km FAI Dreieck.
Für die Liga schneller war natürlich ein JoJo in der Windachse. Nils Koster und Jan Hertrich flogen dabei nördlich, Dieter Bartek und Uwe Melzer südlich der Kontrollzone Nürnberg. Die Nordroute stellte sich als die bessere Wahl heraus. Nils (Arcus T, E2) war mit einem 150ziger Schnitt klar der Schnellste, gefolgt von Jan (LS-8t, EO) und Buddy (LS-4WL, UY). Ein toller Flugtag mit richtig großen, schnellen Flügen - Fun pur.  Leider war der Sonntag, schon mit warmer Pampe und blau, enttäuschend.
Aber Rundenplatz 4 ist dieses Jahr bisher das beste Ergebnis und bringt uns 17 Punkte. Nach der recht miesen ersten Liga-Saisonhälfte stehen wir nun auf Rang 13 der Bundesliga-Tabelle. Jetzt in den letzten beiden Runden vernünftige Ergebnisse und die Katastrophensaison nimmt doch noch ein versöhnliches Ende...
 
Uwe Melzer
 
Odenwaldeinstieg
Schöne Aufreihungen
Gute Steigwerte, hohe Basis

 


Montag, 13. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Runde 17 - Drei Runden vor Schluss zeigt sich das Wetter von einer in diesem Sommer fast ungewohnten Weise: Kaltluft hatte die Hitze vertrieben und plötzlich fühlt sich das Wetter wieder so an, wie man es diesen Sommer kaum gewohnt war: Kaltluft bringt am Samstag schnelle Schnitte und Warmluft am Sonntag eher zähe Verhältnisse.
Aber zumindest konnte man überall Punkte für die Liga erfliegen, da zeigt sich diese Runde nicht anders als die meisten dieser Saison - auch wenn sich regional die Bedingungen deutlich unterschieden.
Samstag:
Das zeigt schon der Blick auf das Satellitenbild vom Samstag: Morgens lag noch eine Kaltfront zwischen Pfalz und Kieler Bucht. Getrieben durch den kräftigen Westwind auf der Südseite eines Troges über Südskandinavien überquerte sie (oder eher ihre Reste) am frühen Nachmittag bereits die Oder und auch die Feuchte zwischen Franken und Oberlausitz ging immer mehr auf. Rückseitig
bot sich ein Bild, das man so auch in den Mai verorten könnte: Im Wind reihte sich in der Kaltluft Wolkenstraße an Wolkenstraße. Lediglich im Norden war es im Bereich der höhenkalten Luft des Troges schaurig-labil und auch am Alpenrand störten durchziehende Cirrenfelder. Ansonsten war aber die Taktik relativ eindeutig: Die Strecken in Windrichtung und der Reihungen versprachen die schnellsten Schnitte.
Sonntag:
Am Sonntag hielt dann der Sommer wieder Einzug. Aber statt der hochreichend thermisch gut geschichteten Warmluft wie in den Vorwochen, war es diesmal eine doch eher August-typische Luftmasse: Warm, blau und vor allem im Norden im Einfluss einer Warmfront mit hohen und mittelhohen Abschirmungen garniert.
Wer hat was draus gemacht?
So zeigt der Blick auf die Flugspuren dann auch, das der Schwerpunkt der Füge am Samstag lag. Selbst die Tendenz die Strecken als JoJo in Windrichtung zu legen, lässt sich in den Strukturen erkennen. Natürlich lassen sich z.B. Schwarzwald aber auch die Eifel quer zum Wind als gute Bereiche ausmachen, aber die waren ja auch schon etwas früher am Tag nutzbar und im Süden dazu der Wind weniger markant. Dagegen fehlen die typischen Rennstrecken vom Thüringer Wald bis in den Bayerischem Wald fast vollständig.
Was aber beide Tage gemein haben: Es war nicht die Runde für den Norden ...
Davon ungestört geht die Jagd um den Titel zwischen Aalen und Bayreuth weiter. Dieses Mal mit dem besseren Ende für die Aalener, die diese Runde für sich entscheiden konnten. Und auch wenn die Flüge am Ende nicht die absolute Spitze der Liga-Speed darstellen, war es vor allem die mannschaftliche Stärke, die beeindruckend und (mit)entschiedend war. Dafür lohnt sich auch mal ein Blick in die "weiteren Flüge", der zeigt, was auch in der "zweiten Reihe" für Schnitte geflogen werden. Steffen Schwarzer und Dieter Walz wählten dabei die Taktik, entlang der Alb mit dem Rückenwind ihre Speed zu machen. Wolfgang Gmeiner dagegen wählte den Weg nach Norden, um zwischen Heibronn und Regesburg die Reihungen/Rückenwind zu nutzen.
Am Ende waren es nur rund 2km/h (und das bei einer Gesamtspeed von hervorragenden 372km/h), die die Aalener als Vorsprung zu Rang 2 erflogen. Auf den kam das Team des FSC Obenwald Walldürn, angeführt von Phillipp Kapferer/ Stefanie Willard, die mit 135km/h den schnellsten Flug der Liga zwischen Odenwald und Oberpfalz absolvierten. Aber auch die folgenden Teams aus Donauwörth und Ludwigshafen hatten jeweils mindestens einen schnellen Flug in der Wertung.
Michael Gsell erreichte 132km/h, Nils und Jürgen Koster (die von Landau aus unterwegs waren) erreichten 134km/h. Nicht ganz optimal lief es dagegen für die Bayreuther, die in dieser Runde "nur" auf Rang 8 landeten. Deutlich später machte es dort auf und die Ausbreitungen ließen keine so schnellen Schnitte zu, wie 200km weiter westlich. Mit 12 Runden-Punkten musste man 8 Punkte auf Aalen abgeben, die in der Tabelle nun wieder in Führung gehen konnten. Die 3 Punkte Rückstand lassen aber noch alle Möglichkeiten offen. Mit dem Spitzendou kann inzwischen lediglich noch die FG Schwäbisch Gmünd mithalten, hat aber mit 29 Punkten Rückstand auf Aalen nur noch geringe Chance, auch weil man mit der Konkurrenz im selben Wetterraum unterwegs ist. Am Tabellenende finden
sich nun auch die ersten Teams, die sich unweigerlich aus dem Oberhaus verabschieden müssen.
Auch in Liga 2 geht es auf die Zielgerade. Und auch das zieht sich durch die Saison, dass in Liga 2 nicht langsamer geflogen wird, sondern ganz das Gegenteil ist der Fall. "Reine Familiensache" mag man beim Blick in die Rundenergebnisse denken: Georg Theisinger und Laurenz Theisinger fliegen im Team mit 134km/h bzw. 133km/h der Konkurrent davon, Florian Theisinger mit Co Yannick Frey war ebenfalls im JoJo zwischen Landau und Würzburg unterwegs. Mit insgesamt 381km/h waren die Pfälzer damit das schnellste Team über beide Ligen hinweg. Knapp gefolgt werden sie vom LSV Hofgeismar. Die Nordhessen erreichen damit nach Platz 2 in Runde 2 ihr bestes Ligaergebnis. Bis in den Nachmittag musste man für einen schnellen Flug auch in Erbendorf warten, aber dann konnten es Ludwig und Edith Mehler laufen lassen ... mit knapp 141km/h flogen sie - ebenfalls den Reihungen im Wind folgend - allen anderen mit Abstand davon.
Auch wenn es 2 Runden vor Schluss noch nicht ganz für eine vorzeitige Meisterschaft für die SFG Steinwald ausreicht, der Vorsprung ist zum LSV Gifhorn mittlerweile wieder auf 30 Punkte angewachsen. Trösten können sich die Niedersachsen aber, dass der eine Punkt für Rundenplatz 25 für den Aufstieg in Liga 1 ausreicht. Nach den ersten Prognosen wird Runde 18 auch von Wetter her spannend, wer
von den Konkurrenten die besten Bedingungen direkt vor der heimischen Platzgrenze hat.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Samstag, 11. August U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe: Teilnehmerkreis wird erweitert Artikel übersetzen

Ursprünglich war geplant, letztendlich erst nach der 19. und letzten Runde das qualifizierte Dutzend zu fixieren (plus sechs Nachrücker). Aber um alles etwas zu entzerren wurden schon mal nach der 14. Runde die Piloten vorbehaltlich des Endstandes informiert/eingeladen … man hatte eben darauf spekuliert, dass sich in den letzten Wochen u.U. nicht mehr viel am Ranking 'U25 Pilotenprofile'  ändern würde.
Nun will man das Qualifikations-Prozedere, abermals entspannen und bezieht einfach die Runde 18 mit ein und erweitert:
Qualifiziert sind diejenigen Piloten, die in Runde 18 und/oder 19 die Plätze 1 – 12 belegten (… und die Voraussetzung ist ein Smiley). Diese Regelung gilt analog für Nachrücker.
Mit anderen Worten: Nach der Runde 18 stehen die Qualifizierten fest, sie werden vom OLC mit einem Mail eingeladen (Versand am 20. August) und ihre Anmeldung sollte dem OLC bis spätestens Donnerstag dem 23. August vorliegen.
Ab Freitag werden dann die Nachrücker gesetzt (deshalb sollten deren Anmeldungen dem OLC auch vorliegen).
Sollten dann in Runde 19 andere Namen ‘beim besten Dutzend‘ aufscheinen, so sind natürlich auch sie teilnahmeberechtigt.
Aber man vermutet … viel wird sich da beim Ranking nicht tun.
Die letztendlich konkreten Einladungen gehen dann am 20. August raus und ggf. am 27. August, also einen Tag vor dem Beginn … aber halb so wild … man ahnt das ja schon als ‘Betroffener ;-)
Habt ihr Fragen, bitte Mail an: mail@onlinecontest.org
 

Donnerstag, 28. Juni Perlan: First Ever Tow with Egrett Artikel übersetzen

The Perlan Project saga continues with a new chapter. The first ever tow by an Egrett was designed, fabricated and tested by the Perlan Project team and AV Experts. For Argentina a much more powerful tow plane had been a dream; one hour on tow to 10,000 feet was typical. Then Jim Payne said "What we really need is Einar's Egrett." The Grob Egrett is a very large, very powerful single-seat plane capable of flying relatively slowly. It is a 108 foot (33 meter) wingspan, turbo prop, single-engine, 750 horsepower, super plane. For more photos and details see our blog at http://perlanproject.org/blog/first-ever-tow-egrett
For a video including footage of the first take off behind an Egrett and first (perfect!) rope drop by an Egrett, with the turbine noise clear for the low altitude drop go to https://youtu.be/q-1qBOUMfwo
Join us as we share more of our saga in the days leading up to Argentina. You can follow us on Twitter @PerlanProject. That is where we will be connecting with our followers on any flying days in Argentina. You can sign up on the front page of our website for a personal email notification when we have published a new blog. We are investigating a text message service to notify when we are flying in Argentina. And (first-time public invitation) we have researched options for live photos from the glider while flying high to be streamed on the Internet. Stay with us as the adventure continues, as atmosheric science is validated, and as students are inspired.
Perlan Soars!
 
Jackie Payne
 
 

Dienstag, 26. Juni FLG BLaubeuren: Southside Festival der Liga Artikel übersetzen

Nach dem grandiosen vierten Rundenplatz von letzter Woche galt es für die Piloten der FLG aus Blaubeuren noch einen drauf zu legen, um Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. So wunderte es niemanden als Joachim Krais bereits um 9 Uhr auf dem Fluggelände in Sonderbuch abflugbereit stand. Die Wolken waren jedoch zunächst sehr tief, sodass ein früher Start nicht möglich war. Nach und nach reihten sich weitere Segler in das Starterfeld. Nachdem dann um 11:30 Uhr mit 1500 m endlich eine moderate Wolkenhöhe erreicht wurde, starteten die Ligapiloten zu ihrem Wolkenritt. Ziel war der Westen. Die Thermik in der Kaltluft war stark, jedoch schwierig zu lokalisieren unter der schönen Cumulus Bewölkung.
Das Donautal entlang kamen sie an dem auf dem Flugplatz Neuhausen ob Eck stattfindenden Southside Festival vorbei. Über der tobenden Menge von rund 60.000 Musikfans gab es gute Thermik, welche die Ligapiloten der FLG schnell vorankommen ließ. Das Doppelsitzerteam Oliver Stockinger und Heinrich Krais wollte an der A81 bei Donaueschingen den wolkenlosen Sprung in den Schwarzwald wagen. Da die Thermik im Blauen jedoch noch zu schwach war mussten sie leider kehrt machen, was sie einiges an Zeit kostete. Martin Söll, der etwas weiter im Süden bis zu den letzten Wolken geflogen ist, hat dies besser erwischt und machte hier ebenfalls kehrt. Der zuletzt gestartete Blaubeurer, Philipp Söll, kam ihm auf seinem Rückweg entgegen und sie konnten gemeinsam im Teamflug weiterfliegen, was ihnen die Suche nach Aufwinden erleichterte.
Zwischen Oberschwaben und Schwaben konnten die beiden nun ihre Ligapunkte holen. Joachim Krais machte sich derweil in eine ganz andere Richtung auf. Er flog bei niedrigen Wolken in den Alpen bis nach Graubünden und anschließend über den Bodensee zurück. Der Sprint in Oberschwaben von Philipp und Martin Söll zeigte sich als am effektivsten. Sie staunten nicht schlecht als sie sahen, dass der Flug von Philipp mit 109 Punkten der schnellste Europaweit an diesem Wochenende war. Der von Martin mit 104 Punkten immerhin der fünftschnellste der über tausend gemeldeten Flügen.
Ergänzt durch das Doppelsitzerteam mit 82 Punkten reichte dies hinter der FG Schwäbisch Gmünd und der SFG Stadtlohn für Platz 3, was ihnen einen Sprung vom neunten auf den sechsten Tabellenplatz bescherte. Die Kameraden der FSV Laichingen, mit denen die Blaubeurer am Freitag noch die Sonnenwende gefeiert haben, hielten mit ihrem zwölften Rundenplatz den vierzehnten in der Tabelle. Bei der FLG steht ein weiteres Highlight steht an, da kommende Woche der Blaubeurer Fluglehrer und Spitzenpilot Sebastian Bauder nach Polen geht, um für die am 7. Juli beginnenden Weltmeisterschaften zu trainieren, an denen er in der Rennklasse teilnimmt.
 
Martin Söll
 
Oliver Stockinger und
Heinrich Krais.
Sipplingen am Bodensee
(Foto: Joachim Krais).
Southside Festival aus
dem Blaubeurer Arcus.

 


Dienstag, 26. Juni SFZ Königsdorf: Zurück an die Tabellenspitze Artikel übersetzen

Nikolai Wolf sicherte am Sonntag noch den U25 Rundensieg und erhielt deswegen den Spitznamen "Nikolai Kroos".
(Foto Mathias Schunk)
Wie bereits am vergangenen Wochenende, fliegt das SFZ auch diesmal, sowohl in der internationalen Alpenliga, als auch bei den Junioren zum Rundensieg. In der Alpenliga eroberte man damit die Tabellenführung zurück, die man in der vierten Runde an die Österreicher vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf verloren hatte.
Taktische Aufteilung
Wo man am Samstag die besten Ligaschnitte erzielen könne, war alles andere als eindeutig. Während das Voralpenland und die Alb gute Bedingungen bringen sollte, war der Alpenrand durch Nordstau mit tiefen Wolken benachteiligt. Da man jedoch die Hoffnung hatte, dass man im höheren Relief gute Bedingungen vorfinden könnte, teilte man sich taktisch auf. Das Arcus Team Benjamin Bachmaier/Gerhard Hiemisch, sowie Markus Eggl und die beiden Junioren Johannes Beyer und Michael Wisbacher, flogen im Flachland Richtung Westen, ohne jedoch auf die Alb zu fliegen, weil das Außenlanderisiko am Rückweg zu hoch war. Am Ende kehrte der Arcus mit 93,1 km/h zurück, Markus Eggl erzielte 82,2 km/h und die beiden Youngsters waren mit 81,4 km/h, bzw. 80,1 km/h nahezu gleich schnell.
Schwieriger Einstieg in die Alpen
Thomas Wolf flog am Alpenrand gen Westen, Hans Trautenberg versuchten sich am Alpenrand Richtung Osten und erzielten Schnitte um 80. Die beiden Junioren Jakob Edmaier und Lukas Keibel mühten sich ebenfalls am Alpenrand und erzielten jeweils 50 km/h. Lediglich Klaus Peter Renner, Oliver Wolfinger und Philipp Strobach gelang zunächst der Einstieg ins hohe Gelände und meldeten gute Bedingungen im Engadin. Mit jeweils 88 km/h waren sie auch schneller, als die meisten, die nicht im Engadin flogen. Durch die Meldungen angespornt, kämpfte sich Mathias Schunk, der sich zunächst auch am Alpenrand vergeblich gemüht hatte noch ins hohe Relief vor. Allerdings war er letzen Endes erst um 17h im Inntal erstmals in einer vernünftigen Position und Höhe, um den Ligaflug beginnen zu können. Da kamen ihm die anderen drei bereits entgegen und flogen heimwärts. Wende kurz vor 18h bei Samedan, pünktlich zum public viewing zurück in Königsdorf und mit 95,3 km/h auch noch den schnellsten SFZ Schnitt erzielt.
Sonntag fliegt nur Nikolai Wolf
Am Sonntag machte sich Nikolai Wolf dran, die Juniorenwertung noch zu verbessern und trotze der OLC Wetterprognose, die doch besagte: "Am SONNTAG Abschirmung durch hohe Bedeckung oder geschlossene Bewölkung mit etwas Regen, keine nutzbare Thermik." Samstags war er noch in der bayerischen Turnliga aktiv, ausgerechnet in Lichtenfels, dem Verfolger in der U25 Liga. Ein Wetterfenster ermöglicht ihm eine 80,6er Wertung, die die Junioren noch auf Rundenplatz eins hievte. In Anlehnung an das last minute Tor und Matchwinner Toni Kroos vom Vorabend, brachte ihm dies nun den Spitznamen "Nikolai Kroos" ein.
Zweimal Tabellenführer
Durch den Rundensieg vor zwei italienischen Clubs übernahm das SFZ wieder die Tabellenführung in der internationalen Alpenliga. Bei den Junioren konnte sich das SFZ absetzen, weil der hartnäckigste Verfolger aus Lichtenfels leider nullte. Aufgrund der Tatsache, dass es bei den Junioren jede Runde 50 Punkte gibt, könnte dies bereits eine Vorentscheidung sein. Dadurch, dass nur sehr selten mehr als zehn Teams drei Junioren pro Runde in die Wertung bringen, ist ein Nuller im Gegensatz zur Bundesliga nur schwer ausgleichbar. Sehr, sehr schade für die Spannung im Titelkampf.
 
Mathias Schunk
 

Montag, 25. Juni Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Runde 10 - Halbzeit! Oder sollte man sagen: Halbzeitpause? Zumindest das Wetter hatte nur wenig zu bieten, auch wenn nominell Hochdruckeinfluss herrschte, das lag aber leider an der falschen Stelle und versorgte uns eher mit Abschirmungen als mit fliegbarem Wetter. So wurde es die bisher langsamste Liga-Runde dieser Saison, aber trotzdem keine uninteressante...
Samstag:
Von dem kräftigen Hoch ist aus dem Satellitenbild von 12UTC nicht viel zu sehen. Zwar lag der Druck im Westen schon bei deutlich über 1025hPa - soweit war das Hoch also schon spür- und messbar -, aber noch lagen wir leider auf der Ostseite. Auf der sorgte der kräftige Nordwestwind für reichlich Feuchtezufuhr, die sich vor allem in den Staulagen lange hielt. Ein paar Lücken gab es dann aber doch: Der Südwesten/Süden profitierte von dem leichten Lee-Effekt, so dass hier waren die Bedingungen auch für Flüge über die 2,5 Liga-Stunden weiträumig genug war. Zum Nachmittag machte es im NPOrdwesten dann von den Niederlanden her auf und auch ganz im Nordosten gab eine kleine Lücke. Die beiden letzteren hatten trotz nicht allzuhoher Basis den Vorteil, dass die Cumuli sich im Wind reihten - was sich auch in den Flugspuren wiederfindet.
Sonntag:
Die Lage hatt sich nicht großartig verändert: Das Hoch lag weiter über den britischen Inseln und wir damit in der anhaltenden Nordwestströmung. In der Höhe lag eine schwache Warmfront, deren weitreichender Cirrenschirm zwischen Eifel/Pfalz und der Ostsee gut sichtbar ist. Darunter hatten sich aber anfangs in der labilen Grundschicht noch Cumuli gebildet, so dass sich zumindest (meist südlich von Main und Mosel) ein paar Lücken auftaten, die zumindest für Liga-Flüge ausreichend groß waren.
Wer hat was draus gemacht?
Nicht nur die Anzahl der Flüge und die räumliche Verteilung legen nahe, dass der Samstag der meist "bessere" des Wochenendes gewesen ist. Diese Runde 10 war, was die Schnitte angeht, dennoch die bislang "langsamste". Meist sind solche Runden am Ende aber die schwierigsten und mitunter auch die Entscheidenden. Nur rund 2/3 der Teams aus beiden Ligen konnten am Ende punkten, was die Punkte um, so wertvoller macht, wenn die Konkurrenz komplett leer ausgeht.
Wer nochmal einen Blick auf das Satellitenbild vom Samstag wirft, erkennt vor allem südlich der Donau schöne Entwicklungen. Die meisten Flüge der vorne platzierten Vereine fand dann auch unter diesen zwischen Bodensee und Iller statt. Die Unterschiede in den Strecken ergaben sich am ehesten noch durch den Zeitpunkt, wann am Nachmittag die Flüge stattfanden: Da es von Norden her ein wenig abtrocknete, lagen die etwas späteren Flüge etwas wenig weiter südlich. Einen signifikanten Unterschied in den Schnitten machte das aber nicht.
Von den ersten 4 Plätzen waren 3 Vereine in besagtem Bereich unterwegs. Von Aalen bzw. Laichingen, von Blaubeuren und von Hornberg aus hatte man einen guten Zugriff dorthin. Titelverteidiger Aalen landete auf Rang 4. Auch wenn im Team Philipp und Martin Söll am schnellsten waren, reichte es am Ende für die FLG Blaubeuren nur knapp für Rang 3. Vorne landete - auch Dank einer homogenen Teamleistung die FG Schwäbisch Gmünd mit Frank Rodewald, Joachim Koch und Kai Kunze/Tobais Ladenburger. In die schwäbische Phalanx konnte aber noch ein Verein aus dem NRW einberechen. Es dauerte zwar bis in den Nachmittag, aber in der von den Niederlanden heranziehende Lücke konnte die SFG Stadtlohn ihre Flüge unterbringen. Bernd Mensing/Hermann Rosing waren hier die schnellsten. In der Gesamtwertung können die Münsterländer damit einen weiten Sprung nach vorne machen und sich etwas Luft zu den Abstiegsplätzen verschaffen.
Und auch vorne ist die Lücke zwischen Platz 1 und 2 wieder etwas größer geworden. Die Bayreuther erreichten Dank der Wetterlücke am Sonntag zwar noch Rang 16, aber durch Rang 4 kann Aalen in der Tabelle wieder etwas davoneilen und liegt nun wieder 13 Punkte vor dem engsten Verfolger, an den sich aber langsam auch Schwäbisch Gmünd auf Rang 3 heranschleicht.
Auch in Liga 2 waren die schnellsten Flüge am Samstag im Südwesten, wobei die Flüge nicht so konzentriert über Oberschwaben stattfanden, wie in Liga 1. Das mag daran liegen, dass für die SFC Schwäbisch Hall die "Anreise" ein wenig lang gewesen wäre, nur um ein Jojo zwischen A81 und A7 zu fliegen. So machte man auf dem Weg rings um Stuttgart die Liga-Speed auf den Schenkeln den Schwarzwald hinunter und die Alb wieder hoch. So erreichen sie Am Ende Rang 2 vor der FLG Grabenstetten.
Auch mit einem Schlag in den Schwarzwald war Robert Schröder unterwegs, während Simon Schröder und Kilian Biechele südlich der Donau blieben. Alle 3 Flüge erreichten (nach Indexkorrektur) einen Schnitt von über 100km/h. In der Summe hätten die 304km/h der Bad Wörishofener auch in Liga 1 für den Plat zan der Sonne gereicht!
Die Haller können den meisten Nutzen aus dieser Runde ziehen und rücken in der Gesamtwertung nun bis auf 3 Punkte an Gifhorn heran. Die Niedersachsen blieben in dieser Rude punktlos und kommen damit auch nicht näher an die weiterhin souverän führende SFG Steinwald heran. Die konnten zwar in dieser Runde auch nur 5  Punkte einfahren, was aber für einen Ausbau der Führung auf 33 Punkte gereicht hat. Mal sehen, wenn sich der Trog über Südosteuropa bis zum kommenden Wochenende verzogen haben sollte, gibt das Wetter vielleicht wieder etwas größere Fenster für alle frei ...
 
Bernd Fischer
 
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Samstag, 23. Juni Long-Distance-Planung: Mit Profi-Tipps von TopMeteo zu mehr OLC-Punkten Artikel übersetzen

Grafik 1: PFD vom 11.06.2016 – 1000km FAI im Nordosten
Grafik 2: Wolkenvorhersage
vom 11.06.2016
Bei einem OLC-Liga Finale in Poppenhausen hielt Bernd Goretzki, Langstreckenspezialist, Meteorologe und Boss vom OLC-Goldsponsor TopMeteo einen vielbeachteten Vortrag, wie er seine Flüge nicht nur meteorologisch vorbereitet, sondern bei der Planung auch die Punkteausbeute im OLC-Plus im Blick zu hat. Maximale Punkte zu erreichen ist dabei keine Quadratur des Kreises, sondern eher eine Optimierung des Dreiecks –, und manchmal ist es gar nicht notwendig, dieses tatsächlich zu fliegen. Bernd hat gezeigt, dass z.B. bei einem „Bumerang“, der ein Dreieck nur „aufspannt“ mit nur rund 2% Umweg dieselbe Punktzahl zu erreichen ist wie beim dem (fast) gleich großen FAI-Dreieck.
Basis ist das Wetter
Bei der meteorologischen Vorbereitung folgt er einem immer ähnlichen Schema: Mit einem raschen Scannen „potentiellen Flugdistanz (PFD)“ werden die lohnenden Tage herausgefiltert. Lohnt es sich, den Tag genauer zu analysieren? Wo liegt der beste Wetterraum? Dann folgt ein Blick in die „Wolkenvorhersage“ des frühen Nachmittags: Gibt es Cumuli? Passt der Wetterraum zur PFD? Mit der Animation wird die Dynamik des Wetters noch „begreiflicher“ – ein Feature, dass mit der neuen Webseite von TopMeteo nochmal einfacher geworden ist. Ein Blick in den Wind in 1500m/2000m hilft dabei ebenfalls, nicht zu vergessen, dass sich bei ca. 30km/h und mehr Wolkenstraßen bilden können. Über die Arbeitshöhe und mögliche Störungen durch Schauer/Gewitter informiert dann die „Thermikkarte“. Mit einer Vorstellung davon, wie sich das Wetter im Tagesverlauf entwickeln wird, geht es nun an die Streckenplanung und die Punktoptimierung…(siehe Grafik 1, 2 und 3 )
Die lieben Punkte
Der OLC-Plus honoriert flächige Flüge. Dabei werden zu den erflogenen Streckenpunkten (1 Punkt/km) noch Punkte für die Größe des optimal in die Strecke gelegten FAI-Dreiecks (0,3 Punkte/km) gutgeschrieben.
Maximale Punkte durch maximalen Bonus erhält man mit einem FAI-Dreieck. Doch das passt manchmal weder ins Wetter noch in den Luftraum. Es gilt also eine Strecke zu fliegen, die zumindest ein Dreieck „aufspannt“. Bei den Streckenpunkten verliert man ja nichts, denn auch die „Umwege“ werden ja gewertet.
Wie viele km mehr muss ich fliegen?
Oft versucht man, ein möglichst flaches Dreieck zu fliegen (Bumerang). Der kürzeste Schenkel des Dreiecks muss bei einem Flug >500km 25% betragen, der längste darf nicht länger als 45% sein - für den dritten verbleiben 30%. Da nur die kurzen Schenkel variiert werden können – wir lassen den langen bei den maximal möglichen 45% -, ist man mit der Form nahe an einem gleichschenkligen Dreieck. Spielt man ein wenig mit der Trigonometrie herum, zeigt sich, dass der „stumpfe“ Winkel des Dreiecks (gegenüber des 45%-Schenkels) bei rund 110° liegen sollte. Damit ist das Dreieck maximal flach.
Ein Beispiel: Ein 1000er FAI bringt 1300 Punkte (Index 100). Fliegt man stattdessen einen „Bumerang“, also eine Zielrück-Strecke auf geknickter Bahn, muss man für ebenfalls 1300 Punkte nur etwa 1020km fliegen (gerade 2% mehr!). Man muss nur die Seitenverhältnisse und Winkel einhalten, um ein optimales Dreieck aufzuspannen. Fliegt man z.B. die beiden „kurzen“ Schenkel mit 232km und 279km, bringt das hin und zurück 1022km=1022Punkte. Spannen diese mit einem Winkel von 110° ein Dreieck von 928km auf, bringt das die zu 1300 noch fehlenden 280 Punkte.
Kreative Streckenführung
Hält man die Verhältnisse der Streckenlängen (bei Flügen <500km ist es übrigens ganz ähnlich) im Auge und dass der Stumpfe Winkel rund 110° beträgt, kann man das Dreieck auf „fast“ beliebige Weise aufspannen:
Ein sehr flacher „Bumerang“ (fast schon ein JoJo) kann aufgeweitet werden, wenn man querab zum Kurs einen Zacken fliegt, der das Dreieck aufspannt. Dieser muss aber mehr als 15% der Gesamtlänge betragen (Höhe des Dreiecks)
Ein Stern, bei dem der Start/die Wenden in der Mitte liegen, lässt alle 6 Schenkel zur Strecke zählen, kann aber gleichzeitig ein FAI-Dreieck aufspannen (Verschiedene Streckenführungen, um ein Dreieck aufzuspannen, siehe Grafik 4).Es lohnt sich, mit den gängigen Programmen, die einem die FAI-Sektoren bei der Planung einblenden, mal die eine oder andere Möglichkeit durchzuspielen. Für eine grobe Vorplanung bietet sich prosoar.de an (kostenfrei), die Streckenplanung kann dann z.B. mit SeeYou erfolgen, da hier die Wetterdaten von TopMeteo gleich integriert sind. Wie beim Wetter gilt: Eine gute Planung lässt Raum für Optionen (verschiedene Streckenführungen von Flügen im OLC, siehe Grafiken 5,6, 7 und 8).
Das sollte man im Kopf behalten
Variante 1: Man fliegt zwei in etwa gleichlange Strecken („Schenkel“) hin und zurück. Der Winkel zueinander sollte ca. 110° sein. Das spannt automatisch ein FAI Dreieck auf.
Variante 2: Man fliegt einen langen guten Schenkel hin und ungefähr zur Mitte wieder zurück. Dort fliegt man dann senkrecht zum Schenkel, um ein Dreieck aufzuspannen und danach nach Hause.
Und zu guter Letzt: Ein FAI-Dreieck wird es erst, wenn der Flug auch geschlossen ist!
Man sollte evtl. so planen, dass eine Verlängerung des Fluges – wenn am Ende des Tages doch noch etwas Wetter übrig sein sollte – das Dreieck sogar noch erweitern kann. Sinnvoll ist es, das Dreieck sowohl vor als auch nach der „Erweiterung“ zu schließen.
Wo bietet sich das an?
Natürlich folgt ein Flug dem Weg der höchsten Energie, den optimalen Wegen. Oft ragen hier die typischen Rennstrecken heraus. Hier bietet die Orographie durchaus spannende Möglichkeiten, um sowohl mit den Routen als auch mit der Punkteoptimierung zu spielen.
So liegen beispielsweise Thüringer und Bayerischer Wald nahezu auf einer Linie – wenig optimal. Nimmt man aber noch das Erzgebirge hinzu …
Schwarzwald und Alb haben oft klar vorgegebene Routen, die in einem eher spitzen Winkel zueinander liegen. Die Längenbegrenzung liegt eher beim Schwarzwald, man kann aber mit der geeigneten Länge über der Alb auch hier ein Dreieck aufspannen.
Lufträume zwingen ebenfalls zu bestimmten Streckenführungen. Köln/Bonn mag da als Beispiel dienen, wie man mit einem Bumerang südlich des Charlie Dreiecke aufspannen kann. In Varianten, je nachdem ob man die Industriethermik im Korridor mit Düsseldorf ausnutzen will.
 
Grafik 3: Konvektion vom 11.06.2016
– 1000km FAI im Nordosten
Grafik 4: Verschiedene Streckenführungen,
um ein Dreieck aufzuspannen
– dem Vortrag entnommen
Grafik 5: Verschiedene Streckenführungen
 von Flügen im OLC: „Bumerang"
Grafik 6: JoJo mit 90° Ablage Grafik 7:  “Stern“ Grafik 8: ErzgebirgeThüWaldBayWald
 

Freitag, 22. Juni DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 22.06.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG bleibt die frische Nordwestströmung zwischen tiefem Luftdruck über Fennoskandien und einem Hochdruckgebiet über Großbritannien erhalten.  Während die einfließende kühle Nordseeluft im Norden und Osten noch vom Tiefdruck dominiert bleibt, steigt im Süden sowie im Alpenraum langsam der Einfluss des Hochs.
Am SONNTAG führt die Nordwestströmung einen weiteren Schwall sehr feuchter Meeresluft heran. Dadurch zeigt sich verbreitet unbeständiges Wetter, im Nordosten wird die Luftmasse durch einen Höhentrog zusätzlich labilisiert. Der Alpenraum wird von Nordwest angestaut.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG zeit-und gebietsweise mäßige Wolkenthermik, die allerdings häufig durch Ausbreitungen und Niederschlägen gestört sein wird.
Am SONNTAG in einem breiten Streifen von der Nordsee bis zum Erzgebirge keine nutzbare Thermik. Südwestlich davon zeitweise mäßige Wolkenthermik, im Nordosten teils auch mäßige bis gute Wolkenthermik, die allerdings durch Überentwicklungen gestört sein kann.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG ist in der Nordhälfte oft keine nutzbare Thermik aufgrund von Abschirmungen und lebhaftem Wind zu erwarten. Im Süden hingegen bestehen Chancen auf gute bis sehr gute CU-Thermik, Arbeitshöhen um 4500-5500 FT AMSL.
Am SONNTAG wird wegen abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige, im Südwesten Bayerns gute Cumulusthermik. Tendenz zu Cumulusstraßen. Thermikbeginn 07 bis 07.30 UTC. Thermikende 17 UTC, im Allgäu 18 UTC.
Am SONNTAG Abschirmung durch hohe Bedeckung oder geschlossene Bewölkung mit etwas Regen, keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

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