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Tuesday, 11. December 1000 km Camp in Bitterwasser translate news

Wilfried und Florian
Auch dieses Jahr lud Wilfried Grosskinsky wieder vier Junioren zum hochangesehenen 1000 km Camp ein. Florian Heilmann flog als erstes in den Süden und berichtet von seinen Eindrücken.
Am 30. November kamen wir in Bitterwasser an. Nach einem herzlichen Empfang führten wir direkt das Briefing und die Einweisung in das Fluggelände durch, um optimal auf die kommenden Tage vorbereitet zu sein. Gleich am ersten Tag sollte das Wetter sehr gut werden. Dieses Jahr ist es hier möglich den Luftraum nördlich von Windhuk zu nutzen, wovon wir direkt Gebrauch machten. So erflogen wir uns unter tollen Bedingungen ein großes Dreieck und insgesamt 1163 km mit der EB28. Besonders eindrucksvoll lag uns im Endanflug die orange leuchtende Kalahari zu füßen. Ein toller Start in zwei aufregende Fliegerwochen.
Am zweiten Tag folgte mein erstrer Start auf dem neuen Ventus 3M. Wieder stand das gute Wetter im Nordosten. Aufgrund der Auslösetemperatur startete ich 13 Uhr und konnte dennoch knapp 900 km erfliegen. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Ventus wunderbar fliegt. In all seinen Eigenschaften macht der Flieger unendlich viel Spaß und zeichnet sich durch seine überragende Performance aus.
Aufgrund der klimatischen Umstellungen musste ich drei Tage pausieren, was besonders ärgerlich war, weil derzeit Kaltlufteinfluss herrscht und die Tage schlecht fliegbar sind. Die Kaltluft sorgt für geringe Basishöhen, sodass das Fliegen über dem fremden und zum Großteil unlandbarem Gelände nicht oder nur schlecht möglich ist. Wolken gibt es sowieso keine.
Dennoch haben wir kurz nach meiner Genesung weitere tolle Flüge zwischen 700 und 900 Kilometern fliegen können. Morgen sieht es nocheinmal ganz gut aus, sodass ich meine Zeit in Bitterwasser mit einem tollen Flug beenden kann.
Bis jetzt macht es unheimlich viel Spaß mit all den netten Leuten zu fliegen und interessante Gespräche zu führen. Es ist eine riesen Chance, die Wilfried uns Jungliegern schenkt. Danke dafür!
 
Florian Heilmann
 
Endanflug nach 1160 km
Kalahari
Konvergenz

 


Tuesday, 11. December DSV in den DAeC aufgenommen translate news

Gemeinsame Mitteilung des Vorstandes der Bundeskommission Segelflug im DAeC und des Vorstandes des Deutschen Segelflugverbandes DSV e.V.
Am 24.11.2018 hat der DAeC auf seiner Hauptversammlung den Deutschen Segelflugverband DSV e.V. als Monoluftsportverband aufgenommen. Damit wird der DSV neben den Landesverbänden in der Bundeskommission Segelflug (BuKo Segelflug) vertreten sein. Vorher hatte die Hauptversammlung der BuKo Segelflug Anfang November in Koblenz mit einem klaren Votum der Segelflugreferenten diese Aufnahme unterstützt.
Aufgrund der ausführlichen und immer fair geführten Gespräche zwischen den Vorständen des DSV und der BuKo Segelflug wird der DSV gemeinsam als Monoluftsportverband für den Segelflug im DAeC positioniert. Damit wird die Selbstständigkeit des Segelflugs im Dachverband DAeC umgesetzt, wozu auch die Themen-, Finanz- und Personalhoheit für den Segelflug gehören. Darauf hat der Vorsitzende der Bundeskommission Segelflug, Walter Eisele, in Koblenz hingewiesen. Alle Beteiligten sehen damit eine deutliche Verbesserung für den Segelflug. Der Vorsitzende des DSV, Dr. Mario Wichmann, erklärte das gemeinsame Ziel, mit den Landesverbänden auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zusammen zu arbeiten. Hierbei sollen die jeweiligen Möglichkeiten der sehr unterschiedlich strukturierten Landesverbände zum gegenseitigen Vorteil aller Beteiligten einschließlich der Vereine genutzt werden.
 
Hier gibt es die ganze Meldung als PDF-Datei.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

Thursday, 06. December 502,89 Kilometer in 150 Minuten - Speed OLC in Bitterwasser translate news

502,89 Kilometer in 150 Minuten, 201,16 km/h Schnitt. Das ist Speed OLC und erflogen von Andreas Hillebrand und Jens Böske auf einer ASG32 MI am 4.12.2018 ab Bitterwasser. Immer mehr Piloten versuchen sich an Flügen, um das Optimum an Strecke in 2,5 Stunden zu erfliegen. Ein gutes Training für den Wettbewerb wenn der Tag vorn und hinten nicht losgeht. In den letzten Tagen findet das  Segelflugwetter  in Namibia nordöstlich von Windhoek statt. Der Luftraum ist jetzt nördlich der Landeshauptstatt bis FL 145 zu befliegen. Ein besonderes Ergebnis des Segelflugverbandes von Namibia unter der Leitung von Wolfgang Joschko.
Man hört die Sektkorken beim LSV Egge auf dem Heimatflugplatz in Oerlinghausen schon knallen aufgrund der besonderen Leistung ihrer Jungs. Dem Fluggebiet in Ostwestfalen, welchem oft nach Bericht von Andreas Hillebrand: „ Das Wetter vorn und hinten nicht losgeht“.
 
Holger Weitzel
 
 

Saturday, 01. December Erfolg für Königsdorfer Segelflieger bei der Sportlerehrung translate news

Bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2018 in der 23.000 Einwohner zählenden Stadt Geretsried wurden die Königsdorfer Segelflieger in zwei von vier ausgeschriebenen zum Sieger gewählt und hinterließ so für den Segelflugsport doch eine gewisse Duftnote. Das U 25 Team setzte sich aufgrund ihres Hattricks in der Junioren Bundesliga durch und in der Kategorie Einzelsportler ging Mathias Schunk, dreifacher Europarekord Inhaber, Inhaber von zig deutschen Klassenrekorden und dieses Jahr zum 5. mal hintereinander DMSt Sieger, als Sportler des Jahres 2018 hervor. Ein großer Erfolg für eine Randsportart wie den Segelflug, bestand die Konkurrenz doch aus Fußballern, Eishockeyler, Badminton Spielern, Schwimmern etc., etc.
 
Mathias Schunk
 
Sportreferent Werner gratuliert U25 Teamcaptain Nikolai Wolf bei
der Sportlerwahl in Geretsried
Bei der Wahl zur Jugend Mannschaft
des Jahres ging das Königsdorfer U 25 Team (oben auf der Bühne)
als Sieger hervor
Der Geretsrieder Bürgermeister Müller gratuliert Mathias Schunk
zur Wahl zum Sportler des Jahres 2018

 


Saturday, 01. December Erste Palmenpflanzung in der Bitterwassersaison 2018/2019 translate news

Foto: Holger Weitzel,
www.aufwind-luftbilder.de
Robin Förster erflog sein FAI 1000 Kilometer Diplom am 24.November mit dem neuen Ventus 3.Der aus Möncheberg stammende Robin, sitzt sonst beruflich auf dem Copiloten Sitz einer Boing 757.Bei seinem Flug konnte er auf die Erfahrung von Reinhard Schramme bauen. Er schlug die Strecke vor und flog mit Robin die ersten Strecke im blauen. Die letzte Wende war nicht leicht zu erfliegen da Schauer den Weg verstellten. Aber Robin ist ein Kämpfer.Zum Unterschied zwischen seinem Heitmatflugplatz Eggersdorf und Bitterwasser befragt, sagte Roin mit Augenzwinkern: „In Eggersdorf gibt’s keine Palmen“. Glückwunsch Robin, jetzt hast du eine in Bitterwasser.
 
Holger Weitzel

 


Thursday, 28. June Perlan: First Ever Tow with Egrett translate news

The Perlan Project saga continues with a new chapter. The first ever tow by an Egrett was designed, fabricated and tested by the Perlan Project team and AV Experts. For Argentina a much more powerful tow plane had been a dream; one hour on tow to 10,000 feet was typical. Then Jim Payne said "What we really need is Einar's Egrett." The Grob Egrett is a very large, very powerful single-seat plane capable of flying relatively slowly. It is a 108 foot (33 meter) wingspan, turbo prop, single-engine, 750 horsepower, super plane. For more photos and details see our blog at http://perlanproject.org/blog/first-ever-tow-egrett
For a video including footage of the first take off behind an Egrett and first (perfect!) rope drop by an Egrett, with the turbine noise clear for the low altitude drop go to https://youtu.be/q-1qBOUMfwo
Join us as we share more of our saga in the days leading up to Argentina. You can follow us on Twitter @PerlanProject. That is where we will be connecting with our followers on any flying days in Argentina. You can sign up on the front page of our website for a personal email notification when we have published a new blog. We are investigating a text message service to notify when we are flying in Argentina. And (first-time public invitation) we have researched options for live photos from the glider while flying high to be streamed on the Internet. Stay with us as the adventure continues, as atmosheric science is validated, and as students are inspired.
Perlan Soars!
 
Jackie Payne
 
 

Tuesday, 26. June FLG BLaubeuren: Southside Festival der Liga translate news

Nach dem grandiosen vierten Rundenplatz von letzter Woche galt es für die Piloten der FLG aus Blaubeuren noch einen drauf zu legen, um Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. So wunderte es niemanden als Joachim Krais bereits um 9 Uhr auf dem Fluggelände in Sonderbuch abflugbereit stand. Die Wolken waren jedoch zunächst sehr tief, sodass ein früher Start nicht möglich war. Nach und nach reihten sich weitere Segler in das Starterfeld. Nachdem dann um 11:30 Uhr mit 1500 m endlich eine moderate Wolkenhöhe erreicht wurde, starteten die Ligapiloten zu ihrem Wolkenritt. Ziel war der Westen. Die Thermik in der Kaltluft war stark, jedoch schwierig zu lokalisieren unter der schönen Cumulus Bewölkung.
Das Donautal entlang kamen sie an dem auf dem Flugplatz Neuhausen ob Eck stattfindenden Southside Festival vorbei. Über der tobenden Menge von rund 60.000 Musikfans gab es gute Thermik, welche die Ligapiloten der FLG schnell vorankommen ließ. Das Doppelsitzerteam Oliver Stockinger und Heinrich Krais wollte an der A81 bei Donaueschingen den wolkenlosen Sprung in den Schwarzwald wagen. Da die Thermik im Blauen jedoch noch zu schwach war mussten sie leider kehrt machen, was sie einiges an Zeit kostete. Martin Söll, der etwas weiter im Süden bis zu den letzten Wolken geflogen ist, hat dies besser erwischt und machte hier ebenfalls kehrt. Der zuletzt gestartete Blaubeurer, Philipp Söll, kam ihm auf seinem Rückweg entgegen und sie konnten gemeinsam im Teamflug weiterfliegen, was ihnen die Suche nach Aufwinden erleichterte.
Zwischen Oberschwaben und Schwaben konnten die beiden nun ihre Ligapunkte holen. Joachim Krais machte sich derweil in eine ganz andere Richtung auf. Er flog bei niedrigen Wolken in den Alpen bis nach Graubünden und anschließend über den Bodensee zurück. Der Sprint in Oberschwaben von Philipp und Martin Söll zeigte sich als am effektivsten. Sie staunten nicht schlecht als sie sahen, dass der Flug von Philipp mit 109 Punkten der schnellste Europaweit an diesem Wochenende war. Der von Martin mit 104 Punkten immerhin der fünftschnellste der über tausend gemeldeten Flügen.
Ergänzt durch das Doppelsitzerteam mit 82 Punkten reichte dies hinter der FG Schwäbisch Gmünd und der SFG Stadtlohn für Platz 3, was ihnen einen Sprung vom neunten auf den sechsten Tabellenplatz bescherte. Die Kameraden der FSV Laichingen, mit denen die Blaubeurer am Freitag noch die Sonnenwende gefeiert haben, hielten mit ihrem zwölften Rundenplatz den vierzehnten in der Tabelle. Bei der FLG steht ein weiteres Highlight steht an, da kommende Woche der Blaubeurer Fluglehrer und Spitzenpilot Sebastian Bauder nach Polen geht, um für die am 7. Juli beginnenden Weltmeisterschaften zu trainieren, an denen er in der Rennklasse teilnimmt.
 
Martin Söll
 
Oliver Stockinger und
Heinrich Krais.
Sipplingen am Bodensee
(Foto: Joachim Krais).
Southside Festival aus
dem Blaubeurer Arcus.

 


Tuesday, 26. June SFZ Königsdorf: Zurück an die Tabellenspitze translate news

Nikolai Wolf sicherte am Sonntag noch den U25 Rundensieg und erhielt deswegen den Spitznamen "Nikolai Kroos".
(Foto Mathias Schunk)
Wie bereits am vergangenen Wochenende, fliegt das SFZ auch diesmal, sowohl in der internationalen Alpenliga, als auch bei den Junioren zum Rundensieg. In der Alpenliga eroberte man damit die Tabellenführung zurück, die man in der vierten Runde an die Österreicher vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf verloren hatte.
Taktische Aufteilung
Wo man am Samstag die besten Ligaschnitte erzielen könne, war alles andere als eindeutig. Während das Voralpenland und die Alb gute Bedingungen bringen sollte, war der Alpenrand durch Nordstau mit tiefen Wolken benachteiligt. Da man jedoch die Hoffnung hatte, dass man im höheren Relief gute Bedingungen vorfinden könnte, teilte man sich taktisch auf. Das Arcus Team Benjamin Bachmaier/Gerhard Hiemisch, sowie Markus Eggl und die beiden Junioren Johannes Beyer und Michael Wisbacher, flogen im Flachland Richtung Westen, ohne jedoch auf die Alb zu fliegen, weil das Außenlanderisiko am Rückweg zu hoch war. Am Ende kehrte der Arcus mit 93,1 km/h zurück, Markus Eggl erzielte 82,2 km/h und die beiden Youngsters waren mit 81,4 km/h, bzw. 80,1 km/h nahezu gleich schnell.
Schwieriger Einstieg in die Alpen
Thomas Wolf flog am Alpenrand gen Westen, Hans Trautenberg versuchten sich am Alpenrand Richtung Osten und erzielten Schnitte um 80. Die beiden Junioren Jakob Edmaier und Lukas Keibel mühten sich ebenfalls am Alpenrand und erzielten jeweils 50 km/h. Lediglich Klaus Peter Renner, Oliver Wolfinger und Philipp Strobach gelang zunächst der Einstieg ins hohe Gelände und meldeten gute Bedingungen im Engadin. Mit jeweils 88 km/h waren sie auch schneller, als die meisten, die nicht im Engadin flogen. Durch die Meldungen angespornt, kämpfte sich Mathias Schunk, der sich zunächst auch am Alpenrand vergeblich gemüht hatte noch ins hohe Relief vor. Allerdings war er letzen Endes erst um 17h im Inntal erstmals in einer vernünftigen Position und Höhe, um den Ligaflug beginnen zu können. Da kamen ihm die anderen drei bereits entgegen und flogen heimwärts. Wende kurz vor 18h bei Samedan, pünktlich zum public viewing zurück in Königsdorf und mit 95,3 km/h auch noch den schnellsten SFZ Schnitt erzielt.
Sonntag fliegt nur Nikolai Wolf
Am Sonntag machte sich Nikolai Wolf dran, die Juniorenwertung noch zu verbessern und trotze der OLC Wetterprognose, die doch besagte: "Am SONNTAG Abschirmung durch hohe Bedeckung oder geschlossene Bewölkung mit etwas Regen, keine nutzbare Thermik." Samstags war er noch in der bayerischen Turnliga aktiv, ausgerechnet in Lichtenfels, dem Verfolger in der U25 Liga. Ein Wetterfenster ermöglicht ihm eine 80,6er Wertung, die die Junioren noch auf Rundenplatz eins hievte. In Anlehnung an das last minute Tor und Matchwinner Toni Kroos vom Vorabend, brachte ihm dies nun den Spitznamen "Nikolai Kroos" ein.
Zweimal Tabellenführer
Durch den Rundensieg vor zwei italienischen Clubs übernahm das SFZ wieder die Tabellenführung in der internationalen Alpenliga. Bei den Junioren konnte sich das SFZ absetzen, weil der hartnäckigste Verfolger aus Lichtenfels leider nullte. Aufgrund der Tatsache, dass es bei den Junioren jede Runde 50 Punkte gibt, könnte dies bereits eine Vorentscheidung sein. Dadurch, dass nur sehr selten mehr als zehn Teams drei Junioren pro Runde in die Wertung bringen, ist ein Nuller im Gegensatz zur Bundesliga nur schwer ausgleichbar. Sehr, sehr schade für die Spannung im Titelkampf.
 
Mathias Schunk
 

Monday, 25. June Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Runde 10 - Halbzeit! Oder sollte man sagen: Halbzeitpause? Zumindest das Wetter hatte nur wenig zu bieten, auch wenn nominell Hochdruckeinfluss herrschte, das lag aber leider an der falschen Stelle und versorgte uns eher mit Abschirmungen als mit fliegbarem Wetter. So wurde es die bisher langsamste Liga-Runde dieser Saison, aber trotzdem keine uninteressante...
Samstag:
Von dem kräftigen Hoch ist aus dem Satellitenbild von 12UTC nicht viel zu sehen. Zwar lag der Druck im Westen schon bei deutlich über 1025hPa - soweit war das Hoch also schon spür- und messbar -, aber noch lagen wir leider auf der Ostseite. Auf der sorgte der kräftige Nordwestwind für reichlich Feuchtezufuhr, die sich vor allem in den Staulagen lange hielt. Ein paar Lücken gab es dann aber doch: Der Südwesten/Süden profitierte von dem leichten Lee-Effekt, so dass hier waren die Bedingungen auch für Flüge über die 2,5 Liga-Stunden weiträumig genug war. Zum Nachmittag machte es im NPOrdwesten dann von den Niederlanden her auf und auch ganz im Nordosten gab eine kleine Lücke. Die beiden letzteren hatten trotz nicht allzuhoher Basis den Vorteil, dass die Cumuli sich im Wind reihten - was sich auch in den Flugspuren wiederfindet.
Sonntag:
Die Lage hatt sich nicht großartig verändert: Das Hoch lag weiter über den britischen Inseln und wir damit in der anhaltenden Nordwestströmung. In der Höhe lag eine schwache Warmfront, deren weitreichender Cirrenschirm zwischen Eifel/Pfalz und der Ostsee gut sichtbar ist. Darunter hatten sich aber anfangs in der labilen Grundschicht noch Cumuli gebildet, so dass sich zumindest (meist südlich von Main und Mosel) ein paar Lücken auftaten, die zumindest für Liga-Flüge ausreichend groß waren.
Wer hat was draus gemacht?
Nicht nur die Anzahl der Flüge und die räumliche Verteilung legen nahe, dass der Samstag der meist "bessere" des Wochenendes gewesen ist. Diese Runde 10 war, was die Schnitte angeht, dennoch die bislang "langsamste". Meist sind solche Runden am Ende aber die schwierigsten und mitunter auch die Entscheidenden. Nur rund 2/3 der Teams aus beiden Ligen konnten am Ende punkten, was die Punkte um, so wertvoller macht, wenn die Konkurrenz komplett leer ausgeht.
Wer nochmal einen Blick auf das Satellitenbild vom Samstag wirft, erkennt vor allem südlich der Donau schöne Entwicklungen. Die meisten Flüge der vorne platzierten Vereine fand dann auch unter diesen zwischen Bodensee und Iller statt. Die Unterschiede in den Strecken ergaben sich am ehesten noch durch den Zeitpunkt, wann am Nachmittag die Flüge stattfanden: Da es von Norden her ein wenig abtrocknete, lagen die etwas späteren Flüge etwas wenig weiter südlich. Einen signifikanten Unterschied in den Schnitten machte das aber nicht.
Von den ersten 4 Plätzen waren 3 Vereine in besagtem Bereich unterwegs. Von Aalen bzw. Laichingen, von Blaubeuren und von Hornberg aus hatte man einen guten Zugriff dorthin. Titelverteidiger Aalen landete auf Rang 4. Auch wenn im Team Philipp und Martin Söll am schnellsten waren, reichte es am Ende für die FLG Blaubeuren nur knapp für Rang 3. Vorne landete - auch Dank einer homogenen Teamleistung die FG Schwäbisch Gmünd mit Frank Rodewald, Joachim Koch und Kai Kunze/Tobais Ladenburger. In die schwäbische Phalanx konnte aber noch ein Verein aus dem NRW einberechen. Es dauerte zwar bis in den Nachmittag, aber in der von den Niederlanden heranziehende Lücke konnte die SFG Stadtlohn ihre Flüge unterbringen. Bernd Mensing/Hermann Rosing waren hier die schnellsten. In der Gesamtwertung können die Münsterländer damit einen weiten Sprung nach vorne machen und sich etwas Luft zu den Abstiegsplätzen verschaffen.
Und auch vorne ist die Lücke zwischen Platz 1 und 2 wieder etwas größer geworden. Die Bayreuther erreichten Dank der Wetterlücke am Sonntag zwar noch Rang 16, aber durch Rang 4 kann Aalen in der Tabelle wieder etwas davoneilen und liegt nun wieder 13 Punkte vor dem engsten Verfolger, an den sich aber langsam auch Schwäbisch Gmünd auf Rang 3 heranschleicht.
Auch in Liga 2 waren die schnellsten Flüge am Samstag im Südwesten, wobei die Flüge nicht so konzentriert über Oberschwaben stattfanden, wie in Liga 1. Das mag daran liegen, dass für die SFC Schwäbisch Hall die "Anreise" ein wenig lang gewesen wäre, nur um ein Jojo zwischen A81 und A7 zu fliegen. So machte man auf dem Weg rings um Stuttgart die Liga-Speed auf den Schenkeln den Schwarzwald hinunter und die Alb wieder hoch. So erreichen sie Am Ende Rang 2 vor der FLG Grabenstetten.
Auch mit einem Schlag in den Schwarzwald war Robert Schröder unterwegs, während Simon Schröder und Kilian Biechele südlich der Donau blieben. Alle 3 Flüge erreichten (nach Indexkorrektur) einen Schnitt von über 100km/h. In der Summe hätten die 304km/h der Bad Wörishofener auch in Liga 1 für den Plat zan der Sonne gereicht!
Die Haller können den meisten Nutzen aus dieser Runde ziehen und rücken in der Gesamtwertung nun bis auf 3 Punkte an Gifhorn heran. Die Niedersachsen blieben in dieser Rude punktlos und kommen damit auch nicht näher an die weiterhin souverän führende SFG Steinwald heran. Die konnten zwar in dieser Runde auch nur 5  Punkte einfahren, was aber für einen Ausbau der Führung auf 33 Punkte gereicht hat. Mal sehen, wenn sich der Trog über Südosteuropa bis zum kommenden Wochenende verzogen haben sollte, gibt das Wetter vielleicht wieder etwas größere Fenster für alle frei ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Saturday, 23. June Long-Distance-Planung: Mit Profi-Tipps von TopMeteo zu mehr OLC-Punkten translate news

Grafik 1: PFD vom 11.06.2016 – 1000km FAI im Nordosten
Grafik 2: Wolkenvorhersage
vom 11.06.2016
Bei einem OLC-Liga Finale in Poppenhausen hielt Bernd Goretzki, Langstreckenspezialist, Meteorologe und Boss vom OLC-Goldsponsor TopMeteo einen vielbeachteten Vortrag, wie er seine Flüge nicht nur meteorologisch vorbereitet, sondern bei der Planung auch die Punkteausbeute im OLC-Plus im Blick zu hat. Maximale Punkte zu erreichen ist dabei keine Quadratur des Kreises, sondern eher eine Optimierung des Dreiecks –, und manchmal ist es gar nicht notwendig, dieses tatsächlich zu fliegen. Bernd hat gezeigt, dass z.B. bei einem „Bumerang“, der ein Dreieck nur „aufspannt“ mit nur rund 2% Umweg dieselbe Punktzahl zu erreichen ist wie beim dem (fast) gleich großen FAI-Dreieck.
Basis ist das Wetter
Bei der meteorologischen Vorbereitung folgt er einem immer ähnlichen Schema: Mit einem raschen Scannen „potentiellen Flugdistanz (PFD)“ werden die lohnenden Tage herausgefiltert. Lohnt es sich, den Tag genauer zu analysieren? Wo liegt der beste Wetterraum? Dann folgt ein Blick in die „Wolkenvorhersage“ des frühen Nachmittags: Gibt es Cumuli? Passt der Wetterraum zur PFD? Mit der Animation wird die Dynamik des Wetters noch „begreiflicher“ – ein Feature, dass mit der neuen Webseite von TopMeteo nochmal einfacher geworden ist. Ein Blick in den Wind in 1500m/2000m hilft dabei ebenfalls, nicht zu vergessen, dass sich bei ca. 30km/h und mehr Wolkenstraßen bilden können. Über die Arbeitshöhe und mögliche Störungen durch Schauer/Gewitter informiert dann die „Thermikkarte“. Mit einer Vorstellung davon, wie sich das Wetter im Tagesverlauf entwickeln wird, geht es nun an die Streckenplanung und die Punktoptimierung…(siehe Grafik 1, 2 und 3 )
Die lieben Punkte
Der OLC-Plus honoriert flächige Flüge. Dabei werden zu den erflogenen Streckenpunkten (1 Punkt/km) noch Punkte für die Größe des optimal in die Strecke gelegten FAI-Dreiecks (0,3 Punkte/km) gutgeschrieben.
Maximale Punkte durch maximalen Bonus erhält man mit einem FAI-Dreieck. Doch das passt manchmal weder ins Wetter noch in den Luftraum. Es gilt also eine Strecke zu fliegen, die zumindest ein Dreieck „aufspannt“. Bei den Streckenpunkten verliert man ja nichts, denn auch die „Umwege“ werden ja gewertet.
Wie viele km mehr muss ich fliegen?
Oft versucht man, ein möglichst flaches Dreieck zu fliegen (Bumerang). Der kürzeste Schenkel des Dreiecks muss bei einem Flug >500km 25% betragen, der längste darf nicht länger als 45% sein - für den dritten verbleiben 30%. Da nur die kurzen Schenkel variiert werden können – wir lassen den langen bei den maximal möglichen 45% -, ist man mit der Form nahe an einem gleichschenkligen Dreieck. Spielt man ein wenig mit der Trigonometrie herum, zeigt sich, dass der „stumpfe“ Winkel des Dreiecks (gegenüber des 45%-Schenkels) bei rund 110° liegen sollte. Damit ist das Dreieck maximal flach.
Ein Beispiel: Ein 1000er FAI bringt 1300 Punkte (Index 100). Fliegt man stattdessen einen „Bumerang“, also eine Zielrück-Strecke auf geknickter Bahn, muss man für ebenfalls 1300 Punkte nur etwa 1020km fliegen (gerade 2% mehr!). Man muss nur die Seitenverhältnisse und Winkel einhalten, um ein optimales Dreieck aufzuspannen. Fliegt man z.B. die beiden „kurzen“ Schenkel mit 232km und 279km, bringt das hin und zurück 1022km=1022Punkte. Spannen diese mit einem Winkel von 110° ein Dreieck von 928km auf, bringt das die zu 1300 noch fehlenden 280 Punkte.
Kreative Streckenführung
Hält man die Verhältnisse der Streckenlängen (bei Flügen <500km ist es übrigens ganz ähnlich) im Auge und dass der Stumpfe Winkel rund 110° beträgt, kann man das Dreieck auf „fast“ beliebige Weise aufspannen:
Ein sehr flacher „Bumerang“ (fast schon ein JoJo) kann aufgeweitet werden, wenn man querab zum Kurs einen Zacken fliegt, der das Dreieck aufspannt. Dieser muss aber mehr als 15% der Gesamtlänge betragen (Höhe des Dreiecks)
Ein Stern, bei dem der Start/die Wenden in der Mitte liegen, lässt alle 6 Schenkel zur Strecke zählen, kann aber gleichzeitig ein FAI-Dreieck aufspannen (Verschiedene Streckenführungen, um ein Dreieck aufzuspannen, siehe Grafik 4).Es lohnt sich, mit den gängigen Programmen, die einem die FAI-Sektoren bei der Planung einblenden, mal die eine oder andere Möglichkeit durchzuspielen. Für eine grobe Vorplanung bietet sich prosoar.de an (kostenfrei), die Streckenplanung kann dann z.B. mit SeeYou erfolgen, da hier die Wetterdaten von TopMeteo gleich integriert sind. Wie beim Wetter gilt: Eine gute Planung lässt Raum für Optionen (verschiedene Streckenführungen von Flügen im OLC, siehe Grafiken 5,6, 7 und 8).
Das sollte man im Kopf behalten
Variante 1: Man fliegt zwei in etwa gleichlange Strecken („Schenkel“) hin und zurück. Der Winkel zueinander sollte ca. 110° sein. Das spannt automatisch ein FAI Dreieck auf.
Variante 2: Man fliegt einen langen guten Schenkel hin und ungefähr zur Mitte wieder zurück. Dort fliegt man dann senkrecht zum Schenkel, um ein Dreieck aufzuspannen und danach nach Hause.
Und zu guter Letzt: Ein FAI-Dreieck wird es erst, wenn der Flug auch geschlossen ist!
Man sollte evtl. so planen, dass eine Verlängerung des Fluges – wenn am Ende des Tages doch noch etwas Wetter übrig sein sollte – das Dreieck sogar noch erweitern kann. Sinnvoll ist es, das Dreieck sowohl vor als auch nach der „Erweiterung“ zu schließen.
Wo bietet sich das an?
Natürlich folgt ein Flug dem Weg der höchsten Energie, den optimalen Wegen. Oft ragen hier die typischen Rennstrecken heraus. Hier bietet die Orographie durchaus spannende Möglichkeiten, um sowohl mit den Routen als auch mit der Punkteoptimierung zu spielen.
So liegen beispielsweise Thüringer und Bayerischer Wald nahezu auf einer Linie – wenig optimal. Nimmt man aber noch das Erzgebirge hinzu …
Schwarzwald und Alb haben oft klar vorgegebene Routen, die in einem eher spitzen Winkel zueinander liegen. Die Längenbegrenzung liegt eher beim Schwarzwald, man kann aber mit der geeigneten Länge über der Alb auch hier ein Dreieck aufspannen.
Lufträume zwingen ebenfalls zu bestimmten Streckenführungen. Köln/Bonn mag da als Beispiel dienen, wie man mit einem Bumerang südlich des Charlie Dreiecke aufspannen kann. In Varianten, je nachdem ob man die Industriethermik im Korridor mit Düsseldorf ausnutzen will.
 
Grafik 3: Konvektion vom 11.06.2016
– 1000km FAI im Nordosten
Grafik 4: Verschiedene Streckenführungen,
um ein Dreieck aufzuspannen
– dem Vortrag entnommen
Grafik 5: Verschiedene Streckenführungen
 von Flügen im OLC: „Bumerang"
Grafik 6: JoJo mit 90° Ablage Grafik 7:  “Stern“ Grafik 8: ErzgebirgeThüWaldBayWald
 

Friday, 22. June DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 22.06.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG bleibt die frische Nordwestströmung zwischen tiefem Luftdruck über Fennoskandien und einem Hochdruckgebiet über Großbritannien erhalten.  Während die einfließende kühle Nordseeluft im Norden und Osten noch vom Tiefdruck dominiert bleibt, steigt im Süden sowie im Alpenraum langsam der Einfluss des Hochs.
Am SONNTAG führt die Nordwestströmung einen weiteren Schwall sehr feuchter Meeresluft heran. Dadurch zeigt sich verbreitet unbeständiges Wetter, im Nordosten wird die Luftmasse durch einen Höhentrog zusätzlich labilisiert. Der Alpenraum wird von Nordwest angestaut.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG zeit-und gebietsweise mäßige Wolkenthermik, die allerdings häufig durch Ausbreitungen und Niederschlägen gestört sein wird.
Am SONNTAG in einem breiten Streifen von der Nordsee bis zum Erzgebirge keine nutzbare Thermik. Südwestlich davon zeitweise mäßige Wolkenthermik, im Nordosten teils auch mäßige bis gute Wolkenthermik, die allerdings durch Überentwicklungen gestört sein kann.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG ist in der Nordhälfte oft keine nutzbare Thermik aufgrund von Abschirmungen und lebhaftem Wind zu erwarten. Im Süden hingegen bestehen Chancen auf gute bis sehr gute CU-Thermik, Arbeitshöhen um 4500-5500 FT AMSL.
Am SONNTAG wird wegen abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige, im Südwesten Bayerns gute Cumulusthermik. Tendenz zu Cumulusstraßen. Thermikbeginn 07 bis 07.30 UTC. Thermikende 17 UTC, im Allgäu 18 UTC.
Am SONNTAG Abschirmung durch hohe Bedeckung oder geschlossene Bewölkung mit etwas Regen, keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

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