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Saturday, 27. February 2021 Late Night Soaring - Jetzt auch fürs Flachland translate news

Mittlerweile hat der Streckenflug Weiterbildungskanal auf YouTube vom SFZ Königsdorf und vom AFZ Unterwössen bereits über 1000 Abonnenten und die ersten Vorträge haben schon über 4000 Klicks. Seit letzter Woche gibt es, neben dem traditionellem Donnerstags 20:30h Termin für die Alpen, zusätzlich auch einen Flachland Termin, der dienstags um 20:30h auf dem selben Kanal läuft. Eine Gruppe um Jan Rothhardt hatte ein ähnliches Vorhaben, wie das Königsdorfer/Unterwössener Projekt und schnell war man sich einig, es auf dem selben Kanal laufen zu lassen, so dass der YouTube Kanal zu der Weiterbildungsplattform im Segelflug schlechthin werden könnte.
Unter https://www.youtube.com/channel/UCTGeJxLmkAUI_GFLZ3IWdbA kann man sich sowohl die bisherigen Folgen anschauen, als auch den kommenden beitreten.
 
Mathias Schunk
 
Der erste "Flatlands" Late
Night Soaring ging um
den neuen Luftraum Berlin
und um den Gebrauch von
Wasserballast bei
dezentralen Flügen
 
Nächste Woche geht
es am Donnerstag um
die Karawanken und den
möglichen Weiterflug an
die Adria, sowie um
Neuigkeiten bei See You
Am Dienstag bei der
zweiten Flachland Ausgabe
geht es ums Fliegen auf
der Sandschiene nach Polen
und um die Thermikkarte
„Glidinghotspots“
 

Tuesday, 23. February 2021 Sonderausgabe der OLC-Story translate news

Die OLC-Story von Henrik Theis über sein Jahr 2020 mit dem OLC-Discus.
Eine geniale Präsentationsidee - vor allem für Handies.
Natürlich sind die einzelnen Sequenzen vergrößerbar!

 


Monday, 22. February 2021 1122 km über Sahara-Sand / 1122 km over Sahara sand translate news

Zwar nicht über Nordafrika, aber dem Sand der Sahara, den die starke Südströmung in den letzten Tagen nach Europa getragen hat, konnte Robert Prat am Sonntag mit einer ASG 29E rund 1100 Kilometer erfliegen. Nach Start in Saint-Gaudens nutzte Prat die Leewellen der Pyrenäen für die Distanz zwischen Atlantik und Mittelmeer. Den größten Teil des Flugs verbrachte er in rund 5000 Metern Höhe über der Staubglocke. Mehr über den schnellen Flug mit 150 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit im Online Contest.
 
Not over North Africa, but the sand of the Sahara, which the strong southern current has carried to Europe in the last few days, Robert Prat was able to fly around 1,100 kilometers with an ASG 29E on Sunday. After starting in Saint-Gaudens the French pilot used the lee waves of the Pyrenees for the distance between the Atlantic and the Mediterranean. He spent most of the flight at around 5000 meters above the dust cover. More about the fast flight at 150 kph average speed in the online contest.
 

Saturday, 20. February 2021 Late Night Soaring: ein echtes Schmankerl für Runde fünf translate news

Mittlerweile hat der neugeschaffene YouTube Kanal vom SFZ Königsdorf und vom AFZ Unterwössen bereits über 800 Abonnenten. Bei jeweils bis zu knapp 800 live Zuhörern wurden die Videos der ersten Veranstaltungen zusätzlich schon teilweise über 3500mal angeklickt. Selbst die parallel statt gefundene Marslandung am vergangenen Donnerstag tat dem Interesse kaum Abbruch.
Nächste Woche erwartet Euch ein echtes Schmankerl: Hermann Trimmel und Wolfgang Janowitsch, nicht nur erfolgreiche Alpenflieger (erste FAI 1000er in den Alpen, sowie ersten 1500km in den Alpen und Europa), sondern auch ein überaus erfolgreiches Trainer-Trainee Gespann, welches bisher zu zwei Weltmeister- und fünf Europameistertiteln für Wolfgang führte.
Unter https://www.youtube.com/channel/UCTGeJxLmkAUI_GFLZ3IWdbA kann man sich sowohl die bisherigen Folgen anschauen, als auch den kommenden beitreten.

Mathias Schunk
 
Der zuvor besprochene Fluggebiet
wird mit Hilfe eine 3D Animation
eines Fluges „nachgeflogen“
Das Late Night Soaring Team
vom letzten Donnerstag: Simon
Lemmerer, Jan Lyczywek,
Jon Meis, Mathias Schunk
und Benny Bachmaier
Jon Meis zeigt Neuigkeiten
bei Top Meteo

 


Thursday, 18. February 2021 Segelfliegen zur Prime Time im TV translate news

Eine Folge für "Heimat der Rekorde" wurde in Königsdorf gedreht
Zweimal war das Segelflugzentrum Königsdorf im Jahr 2020 Schauplatz eines Fernseh Drehs. Im Gegensatz zu dem Dreh für Hubert ohne Staller im Juni, wo die Startbahn nur als Kulisse für eine Überholszene auf einer Strasse diente, stand im Oktober das Segelfliegen selbst im Vordergrund. Für die seit Anfang letzten Jahres laufende Serie des Bayerischen Fernsehen "Heimat der Rekorde", die über Rekorde jeglicher Art in Bayern berichtet, ging es dabei um den Europarekord, den Mathias Schunk im vorletzten Jahr aufgestellt hat. Ausgestrahlt wurde die Folge am 8.2. zur Prime Time um 20:15h.
Der Bericht, der allein der Flugaufnahmen sehenswert ist ist in der Mediathek unter folgendem Link abrufbar: https://www.br.de/mediathek/video/heimat-der-rekorde-der-weiteste-segelflug-europas-av:60264a38ebf231001aefec80
 
Mathias Schunk
 
 
Für den Beitrag über den
Europarekord wurden
tolle Flugaufnahmen gedreht.
 

Tuesday, 02. June 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 30./31.5. (Runde 1) translate news

Das "erste" Ligawochende hatte vom Wetter her direkt einiges zu bieten - vor allem für die, deren Startplatz eher in der Westhälfte lag. Schon Tage vorher hatte sich ein stabiles Skandinavienhoch aufgebaut, auf dessen Südseite der Westen von trockenkühler Luft verwöhnt wurde. Nachteil für die östlichen Landesteile war ein Tief-/Trogsystem über Südosteuropa, das immer wieder abschirmende Feuchte hereinbrachte. Die Luftmasse hatte Potential - für Speed und Strecke ...
Samstag:
Das es am Samstag eher Feuchte im tieferen Niveau war, zeigt das Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ). Sowohl in den Nordosten als auch den Süden war die Feuchte aus dem Tief/Trog eingesickert. Das kräftige Hoch hatte eine ebensolch kräftige Inversion, unter der die Feuchte immer wieder ausbreitete. Der Vergleich von Satellitenbild und Flugspuren zeigt aber auch, dass es auch im Osten gut fliegbare Linien gab. Der Schwerpunkt lag aber eindeutig im Westen: Vom Emsland bis an den Schwarzwald lagen die Besten Linien unter den sich im Wind reihenden Cumuli. In der thermisch sehr guten Luftmasse - noch dazu an den Vortagen vertikal schon gut strukturiert - standen die ersten Quellungen dazu noch sehr früh am Himmel. Es war also auch ein Tag für die lange Strecke...
Die Luftmasse für den Folgetag lässt sichim Satellitenbild bereits im Ostseeumfeld ausmachen.
Sonntag:
In der Nacht hatte diese Luftmasse sich dann weiter nach Westen ausgebreitet. Dass vor allem der Südosten erneut unter dem Einfluss des Trogs lag - der jetzt vor allem durch Cirren störte - zeigt das Satellitenbild sehr klar. Zumindest optisch besser als der Vortag zeigten sich der Südwesten und der der flache Norden - zumindest westlich der Elbe. Östlich davon kam mit kräftigtem Wind weider eine neue, nun deutlich wärmere Luftmasse an.
Das Resultat zeigt sich dann auch in den Flugspuren: Unter den Abschirmungen und in der trockenwarmen Luftmasse im Norden war nicht viel zu holen. Im Gegensatz dazu gab es nach dem bereits sehr guten Vortag entlang der Westschiene nochmal einen "Wetter-Nachschlag", wobei sich Schwarzwald und Alb deutlich abheben. Der etwas schwächere Wind sorgte auch nicht mehr für die klaren Reihungen, so dass die Flüge im Vergleich zum Samstag deutlich flächiger ausfallen konnten.
Wer hat was draus gemacht?
Vorab kurz ein Blick auf die lange Strecke: Hier zeigte sich der Samstag nicht nur in der Menge der weiten vorne. Auch die Verteilung der Startplätze, von denen sie möglich waren, zeigt dies. Ja, der Schwerpunkt lag auch hier eher im Westen, aber selbst von Reinsdorf oder Jena konnte man Strecken an/über 900km fliegen.
Dass die Mannschaften auf den Liga-Start gebrannt haben, zeigt schon der Blick in den Zwischenstand vom Samstag-Abend: Liga 2 war bereits vollständig vertreten und auch in Liga 1 waren schon Füge von 28 Teams eingereicht.
Was man nach dem Satellitenbild vom Samstag nicht direkt vermutet, lag trotz der zahlreichen Ausbreitungen die Alb bereits vorne. Als mit Abstand Schnellster (über alle Ligen hinweg) war Sören Nölke von der Hahnweide aus unterwegs, der zwischen Westalb und Südschwarzwald satte 137 Speedpunkte (146km/h) vorlegte, knapp gefolgt von Markus Frank, der es von Aalen aus auf 130 Punkte (155 km/h) bringt. In der zwischenzeitlichen Gesamtwertung liegen die beiden Mannschaften weniger als 3 Punkte auseinander. Grund genug für Aalen, am Sonntag nochmal einen Angriff auf Platz 1 zu starten. Manfred Streicher gelang es zwar, das Mannschaftergebnis etwas zu verbessern, am Ende der Runde bleibt dennoch ein Abstand von etwas weniger als 2 Punkten und für die Fliegergruppe Wolf Hirth damit der Rundensieg.
Auch in anderen Landesteilen bot der Sonntag Gelegenheit, noch Plätze gut zu machen. So müssen sich Ludwigshafen und Lichtenfels trotz gut vorgelegter Flüge am Samstag noch von Walldürn und Rinteln überholen lassen. Den weitesten Sprung auf den vorderen Plätzen schaffte am Sonntag Rinteln von der Mönchsheide im nördlichen Rheinland-Pfalz aus: Madleen und Frerk Frommholz nutzten die dortigen guten Ausgangsbedingungen und flogen die Niedersachsen von Rang 8 kommend noch bis auf auf Rang 4 nach vorne.
Von hier lässt sich dann auch der Bogen zur Quali-Liga schlagen, die der LV Mönchsheide für sich entscheiden konnte. Die knappen 350 Speed-Punkte hätten dabei auch in den Bundesligen für einen Platz unter den Top 10 gereicht.
Auch in Liga 2 wurde schon am Samstag schnell geflogen. Der LSV Hofgeismar hatte 353 Punkte vorgelegt, von denen Johannes Bick mit 125 Speed-Punkten (143 km/h) unter den Reihungen am schnellsten unterwegs war. Am Sonntag sollte die FLG Blaubeuren doch noch an den Hessen vorbeiziehen. Vom zwischenzeitlichen Platz 25 rollten sie das Feld von hinten auf und zeigten, was im Sonntags-Wetter im Südwesten möglich war. Am Ende reicht es für Blaubeiuren die Runde mit knappen 4 Punkten Vorsprung für sich zu entschieden. Aber auch von Hannover aus gab es am Sonntag gute Linien: Niklas Hahn und Frederic Janssen bringen im Team den Hannoverschen Aero-Club bis auf Rang 3 nach vorne.
Im Rückblick lässt sich festhalten, dass das Wetter beim (verspäteten) Start in die Liga-Saison direkt für Bedingungen gesorgt hat, in denen alle Teams Punkte erfliegen konnten. Und Punkte im Niveau über 350 zeigen, dass es eine der schnelleren Runden war und zeugen damit auch von der Qualität der Luftmasse.
So darf es gerne weitergehen! Man darf also gespannt sein, wo die ab der Wochenmitte einfliessende Kaltluft das passende Wetterfenster für Runde 2 hinlegt ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Monday, 25. May 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Wochenende 23./24.5. translate news

Am letzten Wochenende vor dem Liga-Start bot das Wetter für viele nochmal ausreichend Gelegeheit, den letzten technischen Schliff am Flieger durchzuführen. Der Platz in einer (geheizten) Werkstatt war vielfach dem Aufenthalt im Freien vorzuziehen ...
Samstag:
Schuld daran war ein Tief über dem Nordmeer, dessen langgestreckte Kalfront über Deutschland hinweg zog und dessen Bewölkung auf dem Satellitenbild von 12UTC (14 MESZ) deutlich zu sehen ist.
Gut zu sehen ist auch die an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden ankommende Rückseite. Deutlich reihen die Cumuli im kräftigen Westwind. In den darauf folgenden Stunden sollte sich die Rückseite noch weiter nach Osten ausbreiten. Auch wenn sich mit der Höhenkaltluft immer wieder Schauer entwickelten, konnte die frische Kaltluft vor allem im Nordwesten genutzt werden -, wie der Blick in die Flugspuren zeigt.
Sonntag:
Etwas anders zeigte sich das Himmelsbild am Sonntag. Die Kaltfront war inzwischen weit nach Südosten abgezogen. Während der Süden in den Einfluss eines Hochkeils kam, erreichte den Nordwesten bereits die nächste (Warmfront)Welle, die sich anschliessend zügig nach Ostsüdost ausbreitete und bis zum Nachmittag bis über den Main vorankam. Und im Süden war die kühle Luftmasse nicht ganz homogen, wie die kräftigen Entwicklungen zeigen, die u.a. zwischen Alb und Alpen auch für Schauer sorgten.
So lag der Schwerpunkt der Flüge nun im Südwesten mit klar gezeichneten Linien nördlich und südlich des Stuttgarter Luftraums - einmal den Reihungen im Westnordwestwind folgend und einmal entlang, bezeihungsweise den Reihungen hinter, der Alb.
Wer hat was draus gemacht?
Viel Gelegenheit boten beide Tage ja nicht, dafür waren die fliegbaren Bereiche an beiden Tagen zeitlich und räumlich recht eingeschränkt.
Am Samstag fällt in der Übersicht auf, dass die Flüge alle relativ spät begannen und je weiter der Startplatz nach Osten lag, natürlich um so länger. Trotzdem hatte es sich dann doch für den einen oder anderen gelohnt, diese Zeit in Kauf zu nehmen. Die frische Kaltluft hatte ja bereits einen guten Teil Wegstrecke "Überland" zurückgelegt und so konnte sich die Basis bereits im Vorfeld entwickeln. Sieht man sich die Barogramme des einen oder anderen Fluges an, so erkennt man, dass bereits zum (oder kurz nach dem Start) die Höhen erreicht wurden, die auch den weiteren Flug erreicht wurden waren. Und die Streckenwahl war natürlich durch die Reihungen vorgegeben, für die der Westwind sorgte. Den sowohl weitesten als auch schnellsten Flug des Samstags absolvierte Hermann Rosing von Borken aus. Die Taktik war klar: Den Reihungen folgend zuerst in den Westen in das berteits entwickelte Wetter und dann im Jojo wieder bis an die Front und dann wieder nach Westen, um dann ... Am Ende waren es 621km bzw. ein Schnitt von 125km/h (110 Speed-Punkte). Und das Ende war spät, denn die anhaltend leichte Kaltluftadvektion konnte die Thermik lange aufrecht erhalten. Als "letzter" landete Hatmut Heinke um 17:43 UTC, nachdem er von Delmenhort aus den Dollart umrundet hatte (ich denke der Flug war auch sicher interessanter als die Sportschau ).
Dass es am Wochenende sowohl noch etwas schneller als auch weiter ging, zeigen die Flüge vom Sonntag. Wie bereits gesehen, lag der Schwerpunkt der Flüge im Südwesten, wobei der Schwarzwald etwas ausgenommen war. Dagegen zeichneten sich die Linien nördlich (Pfalz bis an die Fränkische Alb) und südlich (Schwäbische und Fränkische Alb, bzw. südlich davon) von Stuttgart aus. Erstere war sicherlich auch durch die Reihungen getriggert. Diese nutzten Martin Theisinger/Yannik Frey von Landau aus. Vom Abflug weg ging es unter den Reihungen bis an die Donau hinter Ingolstadt. Und weil noch etwas Zeit bis zur Vollendung der 2,5h war, auch noch ein gutes Stück zurück. Mit 133 km/h (120 Speed-Punkte) waren die Pfälzer die mit Abstand schnellsten. Das Landau ein guter Ausgangspunkt war, bestätigen auch Henrik Bieler und David Schneider/Julia Keller - der Sieg in der Liga-Vorrunde-Teil 2 geht damit an die DJK Landau, die drei der vordersten 5 Plätze im Speed-OLC belegen. Nadja Eisenmenger schafft von Pattonville Ludwigsburg aus den punkthöchsten Flug (713 Punkte) und nutzt dabei beide Linien. Dieter Sinn flog mit 835km zwar die meisten kilometer, aber da er auf dem Heimweg nach Baumerlenbach zünden muss, entgehen ihm die Dreiecks-Punkte.
Zwei weitere Flüge möchte ich nicht unerwähnt lassen: Zum einen Uli Schwenk, der sich offenbar die Schönheiten des Rheintals bei Speyer aus nächster Nähe gönnen wollte und - wenn schon tief, warum dann nicht auch weiter so - dann den Hangwind an der Alb-Vorderkante nutzte. Die Flugspur zeigt auch, wie viele Kilometer man machen kann, wenn man einen Rückenwindbart kurbelt. Eher ungeplant tief/mühselich war Michael Schlaich unterwegs. Nachdem er in der Speedwertung auch vorne dabei war, gestaltete sich sein Rückflug nach Winzeln dann doch eher schwierig. "Mi", besten Dank an dieser Stelle für Deine Kommentare, die einen guten Eindruck Deiner Flüge hinterlassen und immer interessant zu lesen sind. So - und nächste Woche geht's dann "richtig" los ...
 
Bernd Fischer
 
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Meteosat 8: Der Samstag ...
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Thursday, 21. May 2020 BEENDET: Unterbrechung der Gesamtwertungen OLC-Plus & Speed-OLC aus Gründen Covid 19 translate news

Die Gesamtwertungen für DEUTSCHLAND des OLC-Jahres 2020 für den OLC-Plus Champion, für die Junior Challenge und für den Speed-OLC Champion sowie den Young Eagle Speed Cup werden ab dem 21.05.2020 wieder unverändert fortgeführt.
Der OLC wünscht euch erfogreiche Flüge.

Thursday, 21. May 2020 LLL: Liga legt los! translate news

'Die Ligen in GE und US ... 2019 und 2020  mit Aufsteigern und Absteigern
Ungeduldig mussten die Ligapiloten warten. Nun gehen endlich alle OLC-Segelflug-Ligen am Pfingstwochenende (30./31.Mai) los!
Was war seit dem geplanten Ligastart (18.April) passiert? Einschränkungen durch Corona überall. Uneinheitliche Regeldetails erzeugten ein großes Durcheinander in der Auslegung der Verordnungen. Jeder neue Ansatz war sicher notwendig, aber brachte irgendwie auch einen Kollateralschaden für eine gewisse Gruppe von Menschen. Diese waren oft uneinsichtig und blickten dann neidvoll auf Andere, bis hin zu Anzeigen unter Freunden! Gelebte Solidarität innerhalb der EU- und Bundesländer und bis hinunter in die einzelnen Vereine ist scheinbar während Krisenzeiten schwierig durchzuhalten, obwohl gerade da ein Zusammenhalt außerordentlich wichtig wäre. Besonders polarisierend hat sich die Diskussion leider innerhalb der Segelfluggemeinde entwickelt. Es gibt bei solchen ungeplanten „Großereignissen“ mit den einhergehenden gewaltigen Einschnitten in einer föderalen Struktur natürlich immer Gewinner und Verlierer. Einen sehr schweren Stand hatten und haben deshalb die verantwortlichen Entscheider auf allen Ebenen. Hier ließ der Vorstand das Fliegen zu, dort tauschte er sogar die Hallenschlösser aus, damit niemand ein Flugzeug auch nur anrühren konnte. Protestbriefe und sogar persönliche Anfeindungen blieben dann nicht aus. Die Folgen und die Lehren aus dieser Krise werden uns wohl noch lange beschäftigen.
Der OLC als weltweit anerkanntes Wertungsportal für Piloten zeigte sich als Fels in der Brandung, ließ unfundierte Kritiken abprallen, überschritt keine Kompetenz in der Bevormundung von eigenverantwortlichen Piloten und übernahm auch zu keiner Zeit die Auslegungshoheit von Vorschriften oder die Prüfung der Einhaltung von gesetzlichen Rahmenbedingungen – wie er dies übrigens auch nicht für Luftraumverletzungen, Flugzeuggewichte, Pilotenscheine, etc. tut! Nur aus Fairnessgründen musste natürlich der sportliche Vergleich, sprich die Wertungslisten von OLC-Plus, OLC-Speed und die Ligen ausgesetzt werden.
Verkürzte Saison, spannendere Runden
Nun bleiben 13 Ligarunden im Jahr 2020 übrig, um würdige Meister und Aufsteiger, sowie auch die unausweichlichen Absteiger zu ermitteln. Bis auf eine kleine Regeländerung bei der U25-Liga – es bilden nur noch zwei Jung-Piloten eine Mannschaft – bleibt alles beim bewährten Alten. Die kürzere Ligasaison wird aber allen ambitionierten Vereinen einen noch größeren Fokus auf die vollständige Besetzung jeder einzelnen Runde abfordern. Verluste von „Big Points“ bei schlechterem Wetter können weniger gut ausgeglichen werden als dies mit den standardgemäßen 19 Runden der Fall ist. Zudem könnte die Abwesenheit von „Key Playern“ in der Sommerurlaubszeit einen größeren negativen Effekt haben.
Jedoch hat die Geschichte der OLC-Liga immer gezeigt, dass trotz einiger Anpassungen der Regeln, immer wieder die gleichen Faktoren maßgebend sind, um vorne in der Rangliste dabei zu sein: ein solider Grundstock an guten Piloten, hohe Motivation, ein guter Teamgeist, Unterstützung vom Vereinsumfeld, gute Regelkenntnisse und deren Anwendung bei der Flugtaktik. Entsprechende Eigenschaften werden die Gewinnerteams auch 2020 sicher wieder vorweisen, kürzere Saison hin oder her.
Ein weiterer Jahrhundertsommer kann kommen
Sicher sind schon ein paar gute und schnelle Wochenenden dem Lockdown zum Opfer gefallen. Aber gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass die besten Liga-Wetterlagen nicht nur am Anfang einer Saison liegen – wie im Rekordjahr 2018, sondern wie 2019 eher in den letzten sechs Runden. So wurden gute Rundensiege mit hervorragenden Mannschaftsleistungen von über 380 Speedpunkten im Juli und August erflogen. Beispielhaft sind die Saisonbestleistungen von 399 und 394 Punkten von Lichtenfels und Rinteln ab Mitte Juli in den Runden 14 und 17 erzielt worden.
Nachdem es 2019 nur Absteiger aus Baden-Württemberg in allen Ligen gab – und keinen einzigen Aufsteiger, ist den dortigen Mannschaften ein faireres Wetter über die Rest-Saison zu wünschen. Allerdings kommt zum Beispiel den verbliebenen drei Erstligisten aus dem Südwesten ein Phänomen zu Gute, welches schon mehrfach früheren Gutplatzierten in anderen Bundesländern geholfen hat: Je weniger Mannschaften aus ähnlichem Gebiet in der Konkurrenz, je weniger nimmt man sich bei gutem Wetter in dieser Region gegenseitig die Rundenpunkte ab. Sollte die Zahl pro Region jedoch weiter sinken, verschwindet der Vorteil wieder, weil sich für nur eine gute Mannschaft auch kein Abstand zur Konkurrenz aus anderen Regionen bilden kann. Königsdorf als quasi einziger Verein aus der Alpenregion musste dies beispielhaft in den vergangenen Jahren immer wieder schmerzlich erfahren.
Ein bisschen Vorbereitung hilft immer
Hoffentlich hat die Zeit seit Lockerung der Einschränkungen gereicht, damit auch alle Ligapiloten ihre obligatorischen Überprüfungs- und Gewöhnungsflüge hinter sich bringen, sowie auch noch etwas Speedtraining absolvieren konnten. Die letzten beiden Wochen haben ja mit vielen Tausendern und schnellen Flügen bei guter und hoher Thermik schon nette Flüge zugelassen. Also: Rechner auf Ligaoptimierung programmieren, nochmal die Regeln überfliegen, die Mannschaft motivieren, eine Taktik bereitlegen und die Flügel putzen! So dürfte dem großen Spaß der Ligafliegerei – auch bei einer verkürzten Saison – ab dem Pfingstsamstag nichts mehr im Wege stehen.
Wir wünschen allen Mannschaften schöne schnelle Flüge. Dem Meister aus Rinteln viel Erfolg bei der Titelverteidigung, den Jägern etwas mehr Fortune als letztes Jahr, den Aufsteigern die nie endende Hoffnung auf den Verbleib und den Absteigern einen sofortigen Wiederaufstieg! Haltet Abstand, am Boden wie in der Luft und bleibt gesund!
 
Heiko Hertrich

 

 

 

Wednesday, 20. May 2020 Definitive launch of the OLC leagues 2020 translate news

As already announced in the OLC magazine on 17 April, all OLC leagues will start on 30/31 May with the first round.
The last round will be flown on 22/23 August.
This is a fully-fledged league season with then 13 rounds.
It concerns -
Germany: Segelflug-Bundesliga, 2. Segelflug-Bundesliga, Quali-Liga, Landes-Klassen, U25 Junioren-Liga
The Netherlands: OLC-League, U25 Junior League
Canada: OLC League
USA: Gold League, Silver League, U25 Junior League
...and several other leagues.

All the best - your OLC team ;-)

Monday, 18. May 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Wochenende 16./17.5. translate news

An diesem Wochenende ging der Himmel auf .... Die vorhergehende Woche war die Woche der Eisheiligen. Passend dazu - fast wie im Bilderbuch - brach Montag die arktische Kaltluft von Nordwesten ein. Da das alleine nicht reicht, stand auch gleich ein Hoch parat, das die eingeflossene trockene Luftmasse stabilisierte. Im Süden hatte sie zuerst zwar etwas Mühe, konnte sich aber dann doch rechtzeitig zum Wochenende durchsetzen. Der Norden hatte gleichzeitig immer wieder mit den Ausläufern am Südwestrand eines Troges Skandinavien zu tun.
Samstag:
So auch am Samstag. Deutlich sieht man auf dem Satellitenbild von 12UTC (14 MESZ) dichte Bewölkung, wo sich die von der Nordsee eingeflossene Feuchte unter der Inversion ausbreitete. Auch ein schmales, aber dichtes Cirrenfeld, das gegen Mittag die Grenze zu BeNeLux in Richtung Südosten überquert hatte, sollte sich für einige Piloten als Hindernis herausstellen.
Weiter im Süden waren die Bedingungen nahezu störungsfrei. Die Trockenheit der Luftmasse zeigt sich auch darin, dass es über weiten Teilen nur wenig entwickelte. Deutlich erkennbar sind aber die gut entwickelten Linien über der Alb, die flächige Entwicklungen über (dem Osten von) Bayern aber auch die im Grenzbereich zwischen der feuchten Luft im Norden und der trockeneren Luftmasse südlich davon.
Sonntag:
Die Konstallation der Druckgebiete und der Luftmasse hat sich gegenüber dem Vortag kaum geändert. Die im Westwind von den Niederlanden und der Nordsee her nachfliessende Feuchte breitete aber nur noch im Nordwesten stärker aus. Östlich von Elbe/Saale war es jetzt offener und der Wind konnte die Cumuli schön reihen. Auch über der Mitte und dem Süden gab es wieder Entwicklungen - und die teilweise schon sehr früh - beschränkte sich aber eher auf Mittelgebirge.
Das sich über das Wochenende so gutes Wetter entwickelte, ist neben der Luftmasse an sich noch zwei weiteren Dingen geschuldet:
Die Lage hatte ein paar Tage Zeit, sich aufzubauen. Dadurch kann sich die Luftmasse Tag für Tag vertikal immer wieder durchmischen und damit strukturieren. Der so wichtige vertikale Temperaturgradient änderte sich dann oberhalb der nächtlichen Bodeninversion nicht mehr. Heizt die Inversion morgens weg - und das geht in der klaren Luft sehr schnell - steht mit einem Schlag fast die komplette Arbeitshöhe des Vortages zur Verfügung. Man hat also schon früh gute Arbeitshöhen.
Und dann die trockene Vorgeschichte: Nachdem der April schon knochentrocken war, stand ihm der Mai in weiten Teilen kaum nach. Die Erwärmung des Bodens wird also kaum bis gar nicht durch Feuchtigekeit am Boden (sei es durch Tau oder Regen) gestört. Beide Faktoren kamen in idealer Weise noch zu der guten Luftmasse dazu ...
Wer hat was draus gemacht?
Viele! 'ne ganze Menge! Kaum ein Monat wie der Mai lässt solche Kombinationen aus Kaltluft, Hochdruck und bereits ausreichend Tageslänge zu. So fallen natürlich zuerst - und da kann man bereits am ersten Tag des Kaltlufteinbruchs beginnen - die langen Strecken im OLC-Plus auf: Montag: 1x über 1000km, Dienstag: 4x über 1000km, MIttwoch: ein "kleiner Duchhänger", Donnerstag: 13x über 1000km, 1x über 1100km, zahlreiche Flüge über 900km, Freitag: 4x über 1000km. Fairerweise muss man sagen, dass der Norden und die Mitte im Vorteil waren, weil im Süden immer wieder die alte Front durchwellte und hier eigentlich nur der Dienstag gut war.
Die Verhältnisse sollten sich zum Wochenende zwar nicht komplett drehen, aber nun den Schwerpunkt eher über die Mitte und den Süden verlagern, denn die Front hatte sich endlich verzogen.
So am Samstag, an dem - auch das eine typische Eigenschaft der Luftmasse - die Entwicklung schon früh losging. Eine eindeutige Rennstrecke ist den vier punkthöchsten Flügen vom Samstag nicht gemein, auch wenn sie alle auf / an der Alb ihren Anfang nahmen. Ein Blick in die Abflüge im Vergleich ist doch interessant. Maximilian Schäfer, der den punkthöchsten Flug schaffte, war als erster in der vier besten in den Luft. Er liess sich noch aus größerer Höhe in die in die sich entwickelnde Thermik fallen. Ähnlich machte es auch Max Kollmar, der am Ende von Donauwörth aus den weitesten Flug (1055km) machte. Sören Nölke, der ca. 20min später ebenfalls auf der Hahnweide abhob, konnte bereits aus dem Schlepp heraus Höhe machen. Simon Schröder dagegen war nochmal 20min später (und damit eine gute 3/4-Stunde nach den Frühstartern) in der Luft. Mit "nur" 975km konnte er punktemäßig durch das anteilig größte Dreieck in die 1000-er Phalanx einbrechen.
Nachdem der OLC-Plus vom Samstag also fest in der Hand der Youngsters (oder Jüngeren ) war, legten am Sonntag die alten Herren nach: Sowohl in Bayreuth als auch in Locktow muss der Wecker früh geklingelt haben, denn bereits um 7:14 hob Alex Müller vom Bindlacher Berg ab, fast zeitgleich war auch Bernd Goretzki in der Luft. Neben dem frühen Start wird hier auch der Blick in die Strecken interessant: Eins fällt gleich auf: Während Alex die klassischen Linien abfliegt und es so schafft, in die 1000km ein Dreieck von fast 930km zu legen, muss Bernd in dem etwas eingeschränkteren Wetterraum im Nordosten zirkeln, um auch Punkte für's flächige Fliegen mitzunehmen. Am Ende hat dann Alex bei den OLC-Punkten knapp die Nase vorn.
Aber die Wetterlage hat natürlich nicht nur was für die lange Strecke zu bieten, denn knackige Kaltluft bringt auch knackige Schnitte: Hier kann man auf dem Flugspuren schon die schnellen Linien am Samstag und Sonntag ausmachen die sich im Satellitenbild als Wolkestrassen widerspiegeln - Wind muss also auch mit im Spiel gewesen sein. Den punkthöchsten Flug im Speed-OLC macht am Samstag Max Gödde, der sich von der Düsseldorfer Wolfsaap ins Bergische gehangelt hat und dann bis an die Saale (und ein Stückchen zurück) innerhalb der Wertungszeit über knapp 325km laufen ließ. Noch ein bisschen zügiger, aber auch hier ganz klassisch mit dem Wind, ging es am Sonntag aus der Heide über den Fläming Richtung Spreewald. Unter den 8 schnellsten findet man gleich 3 Piloten aus Brandenburg/Havel, von denen Rolf Engelhardt der schnellste war. Im Team mit Lothar Dittmer ging es für sie natürlich erstmal gegen den Wind bis kurz hinter Wolfsburg und dann mit dem Wind bis zur Schwarzen Pumpe (und noch ein Stück zurück). Mit 126,29 Punkten war Rolf am Ende nur einen (Index-)Wimpernschlag - also 0,03 Punkte - schneller als Niklas Hahn, der von Oppershausen auf einer ähnlichen Linie unterwegs war and dabei im Team von Frederic Janssen begleitet wurde.
Ein deutliches Ausrufezeichen aus Brandenburg (Liga 1) und Hannover (Aufsteiger in Liga 2).
Und die Saison fängt ja gerade erst an. Und das mit den Lostagen/Bauernregeln ist auch so eine Sache: Der Zeitraum der Eisheiligen wurde 1582 durch die gregorianische Kalenderreform ja ein gutes Stück nach vorne verlegt - also auch von höherer Stelle steht einem neuerlichen Kaltlufteinbruch erstmal nichts entgegen (ausser vielleicht, dass die Regel wahrscheinlich zu einer Mittelalterlichen Kälteperiode aufgestellt wurde und wir heute klimatologisch in die andere Richtung unterwegs sind - aber es ist eben immer noch Wetter).
 
Bernd Fischer
 
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