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Friday, 20. November 2020 Segelflugkalender 2021 translate news

Der OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) bietet für das nächste Jahr wieder tolle Kalender mit Segelflugmotiven an.
In der 52. Auflage liegt jetzt der Segelflug-Bildkalender vor. Traumhafte Bilder von Top-Fotografen aus Fluggebieten rund um die Welt. Dazu interessante Geschichten in Deutsch und Englisch auf der Rückseite sowie zusätzliche Bilder. Der Kalender kostet € 29,80 zuzüglich Versandkosten. 
Der Fotokalender Segelfliegen zeigt die Freiheit des Fliegens in handverlesenen Aufnahmen hervorragender Fotografen. Die Fotokunst von Claus-Dieter Zink und Tobias Barth ist euer Begleiter durchs Jahr. Der Kalender im Großformat 640 x 480 mm ist zum Preis von € 29,90 zuzüglich Versandkosten erhältlich. Auf www.siebert.aero gibt es interessante Mengenrabatte auf diesen Kalender: Ab 2 St. 10% Rabatt, ab 5 St. 15%, ab 10 St. 20%, ab 20 St. 25%.
Vier verschiedene Wandkalender aus allen Bereichen der Luftfahrt sind bei Siebert Luftfahrtbedarf lieferbar. Hier geht es zur Kalenderübersicht.
 

Fotokalender Segelfliegen 2021
Segelflug-Bildkalender 2021
 

Monday, 09. November 2020 Johannes Beyer (SFZ Königsdorf) wird in 2021 die OLC LS8 Neo fliegen translate news

 
 
 
 
Eine erste Sitzprobe in der OLC LS8 Neo am Flugplatz Königsdorf.
Foto: Mathias Schunk
Schon die Flugleistungen ersten beiden Piloten für die OLC LS8 Neo (Philipp Lauer, AC Lichtenfels für 2019 und Eric Schneider, FSG Hammelburg für 2020) bestätigten dem OLC den Ansatz für die Auswahl von Piloten für die Talentförderung. Berücksichtigt werden hier, was den Wertungsbezug betrifft, Ergebnisse sowohl in der U25-Juniorenliga, als auch Resultate bei zentralen Wettbewerben. Aber last but not least werden am Ende der Saison eine ganz Reihe von für die einjährige Nutzung der OLC LS8 Neo in Frage kommenden Piloten kontaktiert und um ihre ausführliche Bewerbung gebeten.
Eine schlüssige und athentische Bewerbung ist dann auch das 'Tüpfelchen auf das i' für die Entscheidung des OLC, wem das Flugzeug für ein Jahr zugesprochen wird.
Und eine mustergültige Bewerbung erhielt der OLC von Johannes Beyer (SFZ Königsdorf), bei dem vor allem seine Vita wirklich beeindruckte:

Meine Ausbildung begann ich im August 2014 in Stahringen am Bodensee im Alter von 16 Jahren. Motiviert durch eeinen Schulkameraden, der damals gerade frisch den Schein hatte, flog ich mich nach einem guten halben Jahr frei und hatte immerhin im Mai 2016 meinen Schein in der Tasche. Strecken wurde in Stahringen damals, wenn überhaupt nur von den U60 Piloten geflogen. Dennoch hatte das Glück im Frühjahr 2016 eine Uberlandeinweisung mit einem meiner damaligen Fluglehrer bei absolutem Hammerwetter erleben zu dürfen. Mit der Erfahrung aus diesem Flug, dass Strecke fliegen bei 3000m Basis und 4m/s Durchschnittssteigen echt eine gute Sache ist, legte ich direkt nach Scheinerhalt los, meine ersten Streckenversuche zu machen. Angespornt durch den Vergleich aus dem OLC (am Platz gab es sonst fast niemanden mit dem ich mich vergleichen konnte) kamen
so im Sommer 2016 die ersten ganz brauchbaren Flüge zusammen.
Nachdem ich im Herbst 2016 für mein Studium zum Studieren nach München zog und dort in Königsdorf zu fliegen begann, kam die Entwicklung meiner fliegerischen Fähigketten so richtig in Schwung. Angespornt durch die vielen leistungsstarken Jugendlichen (so etwas war mir bis dahin völlig fremd), die im Jahr 2017 ihren ersten U25 Ligasieg verteidigen wollten, fing ich an an jedem möglichen Wochenende zu fliegen. Als Scheinneuling, der sich gerade einigermaßen in der Luft halten konnte und an einem Hammertag gerade 300km schaffte, waren meine Vereinskameraden natürlich uneinholbar schnell. An vielen Wochenenden kam ich anfänglich gar nicht erst in die Wertung. Jedoch schaffte ich es durch einige Trainingsflüge im DoSi und die Teilnahme am LIMA-Lehrgang immer konsequenter zu fliegen, höhere Schnitte zu erreichen und das Wetter besser einzuschälzen. 2018 setzte sich die Lernkurve fort. lch flog meine ersten beiden Wettbewerbe und versuchte mich in der DMSt relativ erfolgreich an meinen ersten deklarierten Dreiecken. Auch in der U25-Liga schaffte ich es nun regelmäßig in die Wertung zu kommen. 2019 hatte ich die unglaubliche Möglichkeit einige Flüge mit dem DAeC Ventus machen zu dürfen und dadurch sehr viel lernen zu können. 2020 lief dann bekanntlich etwas unglücklicher. Nach spätem Saisonstart litten wir (ohne Motor fliegende) darunter, wegen der Reisebeschränkungen nicht ins Ausland fliegen zu können. Dies hat uns einen Großteil der Saison in den Alpen stark eingeengt. Jedoch konnte ich auch aus dieser Saison einige gute Flachlandflüge herausholen. Außerdem ging es motiviert durch die Liga, soweit es ging, an den Wochenenden in die Luft. Auf Wettbewerbe (z.B. den Frankensprint) habe ich in diesem Jahr bewusst verzichtet, um Studienprüfungen vozuziehen. So sollte es im Sommer 2021 für die Deutschen Segelflugmeisterschaften der Junioren (DMJ) prinzipiell genügend Freiraum geben.
Die Entwicklung der Flugstunden
2014: - 7h
2015: - 28h
2016: - 76h
2017: - 176h
2018: - 254h
2019. - 241h
2020: - 190h (Corona!)
... und der Streckenkilometer
2015: - 170km
2016: - 2.800km
2017: - 11.400km
2018: - 19.100km
2019: - 17.950km
2020: - 17.450km
 
Dies ist eine wahrhaft beeindruckende Bilanz!
Es bleibt zu hoffen, dass Covid 19 nicht auch 2021 dem Segelflugsport einen Strich durch die Rechnung macht.
Wie gewohnt wird im OLC-Magazin über markante Flüge von Johannes Beyer berichtet werden.
Der OLC drückt Johannes Beyer die Daumen für viele erfolgreiche Flüge in 2021!

Tuesday, 20. October 2020 LSV Rinteln e.V. ist Deutscher Meister 2020 – Neue Hoodies statt großer Meisterfeier translate news

Urkundenübergabe an den "Coach" Reinhard Schramme mit der obligatorischen Sektdusche.
v.l.n.r.: Norbert Siebert, Willi Wielage, Rolf Bödeker, Reinhard Schramme, Ulrich Kaiser, John Berroa und davor knieend Stephan Beck (1. Vorsitzender).
Foto: Dieter Vogt
Dass das Corona - Virus auch die Segelflugvereine in Deutschland erreicht und das Vereinsleben massiv einschränkt, haben wir schon zu Beginn der Saison gemerkt. Nicht nur, dass die Bundesliga - Saison 2020 nicht planmäßig starten konnte; der gesamte Flugbetrieb ruhte bis in den Mai. Es sollte dann noch bis zum 30. Mai dauern, bevor der Titelverteidiger in die lang herbeigesehnte Bundesliga - Saison starten konnte. Die Pilotinnen und Piloten waren motiviert bis in die Haarspitzen, sollte der Titel doch verteidigt werden.
Und schon nach der 2. Runde hatten die Niedersachsen die Tabellenspitze übernommen und sollten diese Position bis zum Ende auch nicht mehr abgeben und das, ohne auch nur eine Runde selbst gewonnen zu haben. ( Die Berichte über die geflogenen 13 Runden findet ihr hier ). Und so war die Ligasaison schneller vorbei als gedacht. Nur das Corona - Virus war noch da.
Nach Durchsicht der gültigen Verordnung war dem Vorstand des Vereins schnell klar, dass es eine Meisterfeier wie im letzten Jahr auf keinen Fall geben konnte. Daher versammelten sich die Rintelner Pilotinnen und Piloten am Abend des 5. September nach dem jährlichen Oldtimer - Fly in ( Bericht und Bilder hier ) auf der Terrasse vor dem Vereinsheim zu einem kleinen Umtrunk mit Gegrilltem. In einer kleinen Ansprache dankte der 1. Vorsitzende Stephan Beck allen Pilotinnen und Piloten, den Helfern am Boden und der Presseabteilung in Person von Ulrich Kaiser und Dieter Vogt, die jede Woche Berichte in der örtlichen Presse und bei den Sport - Onlineportalen unterbringen konnten und damit das Interesse am LSV und unserem Sport in die breite Bevölkerung trugen. Ein besonderer Dank ging an Reinhard Schramme, der die Mannschaft immer wieder motivierte, stets ein gutes Händchen für Flugweg und Taktik hatte, und immer mit gutem Beispiel voranflog. Rückblickend fasste „der Käpt’n“ die Saison und den Grund für den Erfolg so zusammen:
„Von Beginn an war das Wohlfühlklima im Verein außergewöhnlich und spürbar. Jeder hatte Interesse und zeigte Herz für die Sache - Bundesligafliegen! Wir haben es gemeinsam gelebt. Das Wir-Gefühl und Motivation pur über die komplette Saison!“
Im Anschluss ließen die Pilotinnen und Piloten in kleinen Runden die Saison Revue passieren und die spannendsten Situationen wurden erneut durchlebt, die stärksten Bärte noch einmal ausgekurbelt und die längsten Wolkenstraßen noch einmal abgeflogen...
Zwei Tage später rückte der Bautrupp zu Begradigung des östlichen Landefeldes an, was den Flugbetrieb etwas einschränkt, aber die Flugsaison ist ja fast vorbei - nur das Corona - Virus ist noch da.

 Text und Fotos: Ulrich Kaiser
 
Neuer Hoodie Vorder – und Rückseite
Begradigtes Landefeld
Kneipenfenster mit Schriftzug
„Deutscher Meister 2020“

 


Monday, 19. October 2020 AS 33 Es receives EASA Certification - Intensive Flight Testing translate news

With great pleasure the Schleicher team received the news that the EASA has certified the AS 33 Es, the new 18m sailplane only 9 months after its first flight on 23 January 2020. The certification was given as part of the latest issue of CS-22 (Amendment 2, 05 March 2009).  With this the AS 33 Es complies with the current European technical and safety requirements.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau

Monday, 19. October 2020 EASA erteilt Zulassung der AS 33 Es - Intensive Flugerprobung translate news

Mit großer Freude hat das Schleicher-Team die Nachricht entgegengenommen, dass die EASA die Zulassung für den neuen 18m-Segler AS 33 Es erteilt hat, und das nur ein dreiviertel Jahr nach dem Erstflug am 23. Januar 2020. Die Zulassung erfolgte nach der neuesten Ausgabe der CS-22 (Amendment 2, 05 March 2009). Damit erfüllt die AS 33 Es den aktuellen Stand der europäischen Technik- und Sicherheitsanforderungen.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau

Monday, 29. June 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 27./28.6. (Runde 5) translate news

Blitze Samstag 12.00 UTC
Blitze Samstag 15.00 UTC
Blitze Sonntag 12.00 UTC
Blitze Sonntag 15.00 UTC
Während die Woche nicht nur im Osten durch den Kaltlufttropfen über Süd-Polen beeinflusst wurde, verstärkt zum Wochenende ein Atlantiktroges seinen Einfluss. Auf seiner Vorderseite waren es vor allem labile Luftmassen, in denen neben dem richtigen Timing auch etwas Glück dazu gehörte, zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen (Start)Stelle zu sein.
Samstag:
In mehreren Schüben zog mit dem stärker werdenden Südwestwind eine labile Luftmasse herein. Auf dem Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ), kombiniert mit der Blitzaktivität, sind die ersten Gewitterzellen bereist erkennbar, während nordöstlich der Elbe und im Südosten die Bedingungen noch weitgehend offen sind. Während westlich des Rheins hinter der labilen Linie bereits eine etwas stabilere und kühlere Luftmasse einflisst, haben sich 3 Stunden später die Gewitter ostwärts verlagert und in einem weiten Bogen aufgebaut. Sie sind kurz davor, die Elbe zu queren, auf dessen Ostseite die Überentwicklungen bereits stark zugenommen haben. Auch die Alb liegt bereits unter Gewittern, während es südlich der Donau noch ruhig ist. Und auch rückseitig ist es wieder offen und ruhig, wobei die Entwicklung eher inhomogen ist - ein Grund dafür sind die nassen Böden nach den Regenfällen.
Entsprechend zeigen die Flugspuren den Schwerpunkt eher im Nordosten, der vor Ankunft der Gewitter die im Vergleich besten Bedingungen geboten hat.
Sonntag:
Die nur wenigen Flugspuren am Sonntag lassen sich mit einem Blick auf das Satellitenbild von 12 UTC erklären: Eine weit ausladende Front liegt von der Ostsee bis in den Südwesten Deutschlands. Vorderseitig war die Warmluft weiter labil, auch wenn wegen der geringeren Einstrahlung die Gewittertätigkeit deutlich moderater ausfällt als noch am Vortag. Ein paar Flüge haben es dann aber doch noch in die Wertungslisten geschafft: Zum einen in der trockenen Warmluft des Südostens und in der kühlen Luftasse auf der Frontrückseite im Nordwesten. Signifikanten Flugbetrieb gab es aber auch im Südwesten, wo die Bergstrasse als Ausgleich zur durch den Aufzug der Front gestörten Thermik frequentiert werden konnte.
Wer hat was draus gemacht?
Satellitenbild, Flugspuren, Speed-OLC - und am Ende auch die Wertungslisten der 1. und 2. Liga zeigen ein eindeutiges Bild: Die 5. Liga-Runde war bereits am Samstag weitgehend gelaufen. Auf den ersten Plätzen beider Ligen waren die am Samstag-Abend in Führung liegenden Teams auch die, die am Ende der Runde vorne lagen.
Die Vermutung, das der Nordosten vom Wetter begünstig vorne lag, lag ja schon bei den Satellitenbildern nahe. Ein Umstand der in den ersten 4 Runden noch ganz anders war: Mit Brandenburg, Pirna und 2x Berlin fanden sich gleich 4 Vereine aus dem Nordosten der Republik in trauter Eintracht am Tabellenende wieder. Aber offenbar ist die Atmosphäre immer um einen gewissen Ausgleich bemüht, denn alle genannten Vereine schafften es in dieser Runde unter die Top 7. Pirna und Brandenburg lieferten sich dabei ein äußerst knappes Duell um den Rundensieg, das die Sachsen am Ende mit 0,02(!) Punkten Unterschied für sich entscheiden konnten. Beide Teams waren übrigens die einzigen, die es über die 300-Punkte schafften -, und das über alle Ligen hinweg gesehen.
Auch wenn sich die Flugwege aus Pirna - und auch die Liga-Abschnitte - über Lausitz und Fläming unterschieden, so hatten sie doch eines gemeinsam: Ihre Landezeit. Das Satellitenbild von 15UTC (siehe oben) passt zeitlich ganz gut dazu und zeigt einen (fast schon) beleuchteten Zielkreis. Schnellster war Kai Glatter (103,2 Speed-Punkte), Franco Fritsch (103,0) war kaum langsamer, drittschnellster war Benjamin Schüch (99,9).  Auch für die Brandenburger ging es (auf ausgetreten Pfaden) südlich von Berlin in Richtung Polen. Hier war bei Waldemar Labusga (103,5) und Matthias Kaese (99,8) über die komplette Distanz enger Teamflug angesagt, während Rolf Engelhard (102,7) eher im lockeren Verbund mit Herbert Horbrügger unterwegs war. Herbert kam zwar nicht in die Wertung, sein Flug ist aber als Vergleich zur Konkurrenz aus Pirna interessant, traf er doch auf seinem Flug sowohl Franco als auch Benjamin.
Das man sich aber auch aus anderen Regionen nach vorne fliegen konnte, zeigten die Piloten aus Königsdorf, die, angeführt von Thomas Wolf, auf Platz 3 vorfliegen konnten.
Absolut schnellster über alle Ligen hinweg war am Samstag dann aber doch ein Flug aus dem Nordosten: Bernd Goretzki für den LSV Rinteln. Vergleichsweise früh unterwegs, erflog er mit 122km/h (107 Speed-Punkte) zwischen Elbe und Spree seine Speed. Schnellster nach Speed-Punkten - ebenfalls über alle Ligen hinweg - war Dirk Ströbl für die FLG Blaubeuren. Noch unter eher dichten Abdeckungen gestartet, hing er fast 2 Stunden nördlich des Platzes an der Alb, bevor der Himmel von Südwesten aufmachte. Dann aber musste es aber schnell gehen, denn von Westen her baute eine massive Gewitterlinie auf. Dirk absolvierte 290km innnerhalb der Wertungszeit (117km/h, 110 Speed-Punkte). Sein Barogramm unmittelbar nach Ende der Wertungszeit legt die Vermutung nahe, dass der Flug auch nicht unbedingt länger hätte dauern sollen. Auch Jens Minard und Oliver Stockinger waren mit ähnlicher Taktik, aber teils deutlich langsamer unterwegs. Am Ende reicht es für die Blaubeurener, die Liga 2 mit knapp 10 Punkten Vorsprung auf Eisenhüttenstadt und Bronkow für sich zu entscheiden.
Das man am Sonntag - auch wenn die Bedingungen allgemein schwächer waren als am Samstag - noch Punkte gutmachen konnte, zeigte auch diese Runde. In Liga 1 konnte sich Rinteln immerhin auf Rang 6 verbessern, in Liga 2 schaffte es Untrerwössen auf Rang 5, aber wahrscheinlich am wertvollsten dürfte der Sonntag für Mannheim gewesen sein: Der Hangwind der Bergstrasse trägt sie in der Quali-Liga auf Rang 10. Der ist 41 Punkte wert, wopmit sie den Vorsprung auf die Konkurrenz auf satte 54 Punkte ausbauen können -, auch da die direkten Verfolger in dieser Runde punktlos blieben. Auch in Liga 1 kann der Tabellenführer das Polster vergrößern: Rinteln liegt nun 16 Punkte vor Oerlinghausen und 23 Punkte vor der FG Wolf Hirth, die Homberg/Ohm von Rang 3 verdrängen können. Deutlich knapper geht es im Unterhaus zu, wo Blaubeuren den Sprung von 4 auf 1 schafft. Hofgeismar hält Rang 2, während Bad Homburg von der Spitze auf den dritten Rang durchgereicht wird. Die Punkteabstände (66-63-57) sind aber denkbar knapp - und genau so eng geht es dahinter zu.
Auch beim Wetter bleibt es spannend, steht uns in der Woche doch eine eher wechselhafte Lage mit ebenso wechselnden Luftmassen bevor, die bis in die nächste Runde anhalten soll ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland

 


Monday, 29. June 2020 AC Pirna feiert Rundensieg translate news

Was für eine furiose Rückmeldung in das Ligageschehen durch den AC Pirna! Da es der Wettergott in den vergangenen Runden nicht sehr gut für den Stadtverein an der Elbe meinte, gingen wir mit lediglich 2 Punkten in die 5. Runde der diesjährigen Saison. Doch schon im Vorfeld des Wochenendes war klar, dass diesmal ein paar mehr Punkte drin sind. Die thermischen Bedingungen in Sachsen und Brandenburg sollten zumindest bis zum Einsetzen der Gewittertätigkeit im Vergleich zum restlichen Deutschland recht gut sein.
So machten sich am Samstag unter anderem das JS1 Duo Uwe Augustin und Kai Glatter startklar. Mit dabei Franco Fritzsch auf Ventus cT und Benny Schüch mit der LS8. Die schnellen Ligaschenkel waren in Richtung der Niederlausitzer Heiden und Polen schnell absolviert, wenn auch jeder ein wenig anders die Wenden setzte. Auch der Heimweg nach Pirna und damit in den Zielkreis gelang kurz vor Eintreffen der doch recht aktiven Gewitterzellen. Kai konnte mit 103,19 den schnellsten Flug einreichen, dicht gefolgt von Franco mit 103,03 Speedpunkten und Benny mit 99,93 Speedpunkten. Nach dem Abrüsten der Flieger im Regen bei zuckenden Blitzen über Dresden war die Freude über den zwischenzeitlichen Rundenplatz 1 sehr groß. Thomas Melde versuchte am Sonntag das Ergebnis nochmal zu verbessern. Da sich das Wetter aber an die Prognosen hielt, kamen von Pirna aus (wie auch größtenteils in Deutschland) keine schnelleren Flüge mehr in die Wertung. Der AC Pirna freut sich über den Rundensieg und ist nun endlich in der Saison 2020 angekommen.
 
Text und Fotos: B. Schüch
 
Schöne Optik in Südbrandenburg,
wenn auch das Steigen nicht
immer zuverlässig war.
Reihungen entlang des Südwestwindes.
Abkühlung von oben beim Abrüsten.

 


Monday, 29. June 2020 FV Celle: 100 km gehen immer translate news

Die Prognose für das Segelflugwetter am Wochenende war nach der guten Optik in der Woche eher niederschmetternd. Dennoch konnten sich einige FV Celle Piloten motivieren, kleine Strecken bei schwülen Temperaturen auf sich zu nehmen – getreu dem Motto von Michael Schönenberg (AM): „100km gehen immer“, verteilten sich 5 Protagonisten Richtung Westen, Osten und Norden.
 Philipp Reinecke auf dem Discus 2c FES flog als Erster ab und entschied sich für Flugrichtung Ost – dem guten Wetter entgegen. Er nutzte eine größere Lücke mit Sonneneinstrahlung und versuchte im blauen die etwa 30 Kilometer entfernten Kumulanten zu erreichen. Michael Schönenberg (DG 300 WL) und Christian Schneiders (ASW 28) benötigen zwei Ehrenrunden, bis die Heidethermik sich gnädig zeigte. Die Steigwerte im Westen gingen kaum über 1 m/s während es im Osten etwas flotter voran ging. Wie es geht zeigten uns die Gifhorner Fliegerfreunde, die trotz Gewitterlage sportlich nach NO flogen. 
Philipp war zu diesem Zeitpunkt bereits mit Elektromotor auf dem Rückweg: Das „Uelzener Thermikloch“ hatte wieder einmal zugeschlagen. Noch im Rennen waren Sebastian Felstermann mit Fluglehrer Carsten Bischoff auf DG 500T zur anspruchsvollen Überlandflugeinweisung, die den dritten Wertungsflug für die FV Celle beisteuerten. 
Zum Schluss musste es schnell gehen. Eine kräftig wachsende Gewitterzelle zog direkt auf unseren Platz zu und beendete den Spaß vorzeitig.
 
Text: Christian Schneiders, Philipp Reinecke
Fotos: Christian Schneiders
 
Kein Wetter für hohe Geschwindigkeiten
Schlechte Vorboten. Die Gewitterzelle
zieht genau Richtung Platz.
Deckel zu – keine 60 Minuten später
erreicht die Böenwalze den Flugplatz Celle
 
 
 

Friday, 26. June 2020 Vorhergesagter Hammertag endet früher und langsamer als gedacht translate news

Ausgehend von einem Hochdruckgebiet mit Schwerpunkt über der Nordsee fließt aus Nordost trockene Kontinentalluft ein. Diese Wetterlage sollte laut den Vorhersagemodellen von Topmeteo und DWD für einen Hammertag sorgen. Vor allem großflächig im Bereich um Nürnberg wurden von beiden Modellen die besten Bedingungen vorhergesagt.
Am Abend zuvor haben wir uns Gedanken gemacht, wie man am besten um Nürnberg fliegen kann, ohne am Abend Gefahr zu laufen, auf dem letzten Schenkel zu verhungern. Aufgrund der extrem guten Vorhersagen haben wir ein Dreieck um Nürnberg und Stuttgart nicht ausgeschlossen. Mit einem frühen Start über die Rhön, im Anschluss die Rennstrecke bis kurz vor den Bayerischen Wald, danach über die gut entwickelte Alb und am Schluss nochmal durch den Kraichgau in den Odenwald kämpfen. Soweit der Plan…
8:45 Uhr
In der Rhön sind erste Flusen zu sehen. Für den perfekten Start im Teamflug werden Tobias Pachowsky und ich von zwei Schleppmaschinen gleichzeitig geschleppt. Punkt halb 10 klinken wir in 1600MSL und gleiten die ersten Wolken ab. Zu diesem Zeitpunkt stand schon eine schöne Linie auf der westlichen Seite der Rhön bis in Verlängerung des Thüringer Waldes. Leider konnten wir diese Linie nicht nutzen, da sie direkt durch das EDR 134 führte.
Mit einem 60er Schnitt fliegen wir die erste Stunde Richtung Nordosten und folgen nach der Wende den Wolken etwas vorgelagert zum Thüringer Wald. Zwischen Grafenwöhr und Nürnberg ziehen wir den ersten Bart über 2,5m/s und haben das Gefühl, dass es ab hier besser vorangeht.
12:45 Uhr
Mit der Wende über Regensburg liegt nun der beste Schenkel vor uns. Gemeinsam fliegen wir einen Stundenschnitt von über 120km/h und unser anfangs niedriger Schnitt krabbelt immer mehr aus dem Keller. Die Linien und das durchschnittliche Steigen sind hier deutlich besser als zuvor.
15:00 Uhr
Nach ca. 550km werfen wir einen Blick aufs Satellitenbild, welches leider keine guten Neuigkeiten mit sich bringt. Nördlich der Schwäbischen Alb fängt es an, stark abzutrocknen. Obwohl wir bis dahin den Gesamtschnitt auf 100km/h verbessern konnten, schien es unmöglich noch um Stuttgart zu fliegen. Bei Albstadt wenden wir und setzen unser nächstes Ziel auf Hammelburg. Mühsam kämpfen wir uns bei schwachen Bedingungen gegen den Wind voran.
18:10 Uhr
Die vergangenen zwei Stunden haben wir mit einem 60er Schnitt im Blauen mit teilweise sehr kurzlebigen Dunstkappen verbracht. Über die Steigerwald-Kante haben wir uns nun bis nach Schweinfurt gekämpft. Direkt neben der Stadt kurbeln wir nochmal 0,6m/s für den sicheren Endanflug auf Hammelburg, jedoch müssen wir noch das Dreieck schließen. Am Saaletal treffen wir noch einmal 0,5m/s und können somit das Dreieck schließen.
Fazit
Früher Starten wäre wohl kaum möglich gewesen. Selbst wenn wir die Linie an der Rhön geflogen wären, hätten wir uns später auf der Schwäbischen Alb für ein riesiges Dreieck um Stuttgart oder für den direkten Weg nach Hause entscheiden müssen. Ich bin mir sicher, dass das Umdrehen die richtige Entscheidung war. Eine halbe Stunde später und wir hätten es vielleicht schon nicht mehr geschafft.
 
Hier geht es zum Flug.
 
Eric Schneider
 
Im engen Teamflug ...
... Richtung Regensburg.
Die letzten Wolken auf dem Rückweg
von der Schwäbischen Alb.

 


Friday, 26. June 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 26.06.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt Deutschland in einer südwestlichen Strömung, wobei im Südwesten und Westen des Landes sehr labil geschichtete Warmluft wetterbestimmend ist. Im äußersten Nordosten sorgt ein Höhentief über Polen ebenfalls für Labilität, dazwischen ist in einem breiten Streifen von Schleswig-Holstein bis nach Sachsen zunächst meist recht trockene Luft wetterbestimmend. In der zweiten Tageshälfte weitet sich jedoch die hochreichend labile und feuchte Warmluft über die Mitte Deutschlands hinweg bis in den Nordosten aus. Zum Spätnachmittag/Abend gibt es im äußersten Westen des Bereichs Stabilisierungstendenzen.
Am SONNTAGmorgen hat die labile Warmluft den Nordosten bereits wieder verlassen, nur über Bayern und dem Süden Baden-Württembergs bleibt die Labilität ganztags erhalten. Im Nordwesten zieht am Morgen bereits eine schwache Kaltfront auf, diese verlagert sich langsam
südostwärts und erreicht gegen Abend eine Linie Ostsee - Harz - Pfälzerwald und intensiviert sich in der zweiten Tageshälfte in der Westhälfte des Landes. Hinter der Kaltfront sorgt die einfließende kühlere Luft von Niedersachsen bis zur Ostsee für eine Labilisierung im unteren und mittleren Niveau.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG von Südwesten her Fronteinfluss samt Abschirmung/Überentwicklungen und zu schweren Gewittern samt Begleiterscheinungen neigende Bedingungen. Am ehesten im Osten des Bereichs noch längere Zeit gute nutzbare Wolkenthermik.
Am SONNTAG zeitweise abschirmende Bewölkung und/oder Überentwicklungen. Dazwischen strichweise mäßige und zerrissene CU-Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG teils mäßige Wolkenthermik, aber häufig durch Abschirmung und Überentwicklungen gestört und/oder zerrissen.
Am SONNTAG kann sich im Osten nur kurzzeitig mäßige Wolkenthermik entwickeln, ehe diese abgeschirmt wird. Ebenso lokal durch Überentwicklungen eingeschränkt.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG meist nur geringe bis mäßige Wolkenthermik, ab Mittag von Schwaben regional durch Überentwicklungen und Ausbreitungen gestört.
Am SONNTAGvormittag vor allem Richtung Südosten noch mäßige Wolkenthermik. Im Tagesverlauf von Schwaben her durch Überentwicklungen und Ausbreitungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Wednesday, 24. June 2020 LSG Fallersleben: Schöne Ausflüge mit guter Ligawertung translate news

Nach der überlandfluguntauglichen Vorrunde erfreute die Runde 4 in Ummern mit zwei fliegbaren Tagen. Am Samstag machten sich gleich sieben Streckenflieger auf den Weg in die Lüneburger Heide. Die größte Strecke (fast 600km) und die beste Geschwindigkeit (105 Pkte) erreichten dabei Helge und Franz Liebertz in der ASH25e, obwohl es kaum über 1000m ging. Auch Kathrin Busse (ASW19), Peter Meurers (LS1f), Arnie Weber (DG400), Roman Langer (Twin III SL) und Benno Beesten (Nimbus 4M) brachten wertbare Flüge nach Hause. Bei Timo Kämpf (ASW15) verhinderte ein Loggerausfall > 60sec die zweitbeste Tagesspeed der LSG.
Die fast deutschlandweit gute Wetterprognose für den Sonntag ließ schnell erahnen, dass für eine gute Rundenplatzierung am Sonntag nachgelegt werden musste. Dumm war, dass dafür mit Bernd Meindermann (Pferdetritt) und Benno Beesten (Infekt) zwei Protagonisten kurzfristig ausfielen. Immerhin konnte Familie Liebertz (mit getauschter Verantwortlichkeit) einen Ausflug zu den Ostseebädern zwischen Lübeck und Kiel für einen weiteren guten Flug nutzen (92 Pkte). Den schnellsten Streifen legten sie dabei über die Lüneburger Heide bis kurz vor Tarmstedt. Streckenmäßig toppten sie dabei mit 633km das Vortagsergebnis. Franz war sichtlich begeistert. Und nach Schleswig-Holstein fliegen wir von Ummern im Segelflug auch nicht wirklich oft. Mit Arnie Weber, Roman Langer und Antje Philipp (ASW15) waren am Sonntag weitere LSG-Streckenflieger unterwegs. Während Arnie eine Speedverbesserung verpasste, ist diese Roman einsitzig im Twin gelungen. Mit seinen 79 Speedpunkten kam die LSG auf Rundenplatz 6 und Roman freute sich zudem über seinen ersten 300km-Flug in diesem Jahr.
 
Benno Beesten
 
Helge und Franz Liebertz
bei Startvorbereitungen.
Phasenweise ging es gut
geradeaus voran.
Und noch kurz am Arbeitsplatz
vorbeigeschaut: alles im Lot.

 

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