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Mittwoch, 18. Juli SFG Giulini: 600 in 6 und 330 in 3 Artikel übersetzen

Bei guter Wetterprognose am Samstag starteten wir zunächst gut gelaunt in den Odenwald, leider war der Weg weiter in den Osten noch blau und wir schwenkten in Richtung Schwarzwald. In Freudenstadt trafen sich 4 Dannstadter Liga-Piloten (Karsten Koop im Ventus cM, Alex Meinicke in der LS-1f, Dieter Bartek und ich auf LS-4WL) und wir beschlossen wieder in Richtung Nordost zu drehen, da es weiter nach Süden nach schlechteren Bedingungen aussah. Die nächste Wende war Gmünden im Spessart, dann noch einmal zurück an den Langenbrand im Schwarzwald und nach Hause. Mit 611km in 5:52 Std. und 106 Liga-Speedpoints waren wir sehr zufrieden. Ein schöner, entspannter Flug bei knackigem Wetter.
Der Sonntag war wesentlich labiler und niemand rechnete wirklich mit einer Verbesserung der Schnitte. Aber wie so oft, kam es anders... Wir starteten in Erwartung eines puren Spaß-Fluges. Es zeigten sich im Odenwald schon früh große Schauer, doch am Rand entlang konnte man schön die tragenden Energielinien nutzen. Zwar wusste man nie, wie weit es geht und was hinter einem passiert, aber es war sehr interessant und spannend. Am Schluss hatte wir das Glück, das in einer beleuchteten Schauerwand, die uns den Heimweg versperrte, sich ein kleiner Durchgang offenbahrte, den wir dankend nutzten. Wir waren zwar nur knapp 3 Stunden in der Luft, konnten aber 330km gleiten und erreichten 112 Speedpoints. 
Komplettiert mit der Wertung von Charly Müller (Ventus cT, CS) am Samstag gab es den 9. Rundenplatz und 12 Punkte. Damit klettern wir auf Rang 22 der Bundesliga-Tabelle. Das war ein wirklich schönes, erlebnisreiches Flugwochenende...
 
Uwe Melzer
 
Am Langenbrand Richtung Odenwald Das Tor nach Hause

 


Mittwoch, 18. Juli Gewitter bringen speed: Bauder holt wichtige Punkte Artikel übersetzen

Am Samstagabend dieser 13ten Runde sah es zunächst so aus, dass trotz den schnellen Flügen von Dirk Ströbl und Philipp Söll nur ein Trostpunkt für die FLG bleiben würde, da wie schon so oft dieses Jahr der Dritte schnelle Flug fehlte. Dirk Ströbl reichte es dabei nicht ganz nach Blaubeuren und er musste bei den Drachenfliegern im Blaubeurer Teilort Seissen landen. Voll motiviert startete Philipp Söll am Sonntag erneut im Doppelsitzer der FLG, konnte jedoch mit Copilot Jonas Hafner keinen nennenswerten Schnitt erfliegen. So hingen alle Hoffnungen an Charlie Bauder, der top trainiert von der Meisterschaft aus Lüsse bei Berlin zurück kam.
Mit Copilot Andreas Sebald von der FG Gingen/Fils ging es für ihn entlang der Gewitter über die Alb. Auf deren Rückweg von Osten schnitt ihnen ein Gewitter den Heimweg ab und sie mussten bei den Fliegerkameraden in Erbach landen. Glücklicherweise liegt deren Platzrunde keine 15 km Luftlinie von Blaubeuren entfernt, sodass der Flug gemäß neuer Regelung noch für die Liga gewertet wurde. Mit 8 Punkten dank Rundenplatz 13 waren die Blaubeurer dann letztendlich sehr zufrieden. Sie stehen punktgleich mit dem FLC Schwandorf auf dem 6ten Platz.
Dass der Bayerische Wald die letzten Runden bessere Ligaflüge zugelassen hat sieht man auch an der Tabellenspitze, an der die LSG aus Bayreuth erstmals den Luftsportring Aalen überholte. So bleibt es die letzten 6 Runden der Liga noch spannend und mit 23 Punkten auf den ersten Platz haben die Blaubeurer noch eine Chance auf einen Podest Platz am Ende der Ligasaison. Auf der Weltmeisterschaft im polnischen Ostrów liegt das Blaubeurer Nationalmannschaftsmitglied nach 5 Wertungstagen auf einem beachtlichen 15ten Platz. Noch bis zum 21. Juli geht es um den Weltmeistertitel.
 
M. Söll
 
Dirk Ströbl nach seiner
Landung auf dem
Drachenflugplatz
Seissen
Dunkler Heimflug
Gewitter auf der Blaubeurer
Rennstrecke
 

Mittwoch, 18. Juli Erfolgreiche Runde 13 fürs SFZ Artikel übersetzen

Gab es am Freitag den 13. noch sehr gutes Segelflugwetter in den Alpen und Mathias Schunk konnte einen Flug mit mehr als 1000km Flugstrecke zurücklegen, auch wenn ihm das EU Ministertreffen EDR gewisse Hürden abverlangte. Die 13. Ligarunde am Wochenende war dann einmal mehr von nicht so gutem Flugwetter in den Alpen geprägt.
Alpenwertungen am Samstag
Das höhere Relief war auch dieses Wochenende aus Wettergründen nicht nutzbar, so wurde einmal mehr nur am Alpenrand geflogen. Thomas Wolf und Jonathan Cross im Arcus erzielten zwischen Lech- und Inntal, entlang der Vorberge mit 91,4 km/h den besten Schnitt. Die rasch wechselnden Bedingungen machte es allerdings allen sehr schwer, so musste Klaus Peter Renner, auf ähnlicher Route unterwegs, nur zu einem etwas anderem Zeitpunkt, in Pömmetsried landen. Junior Jakob Edmaier musste sogar in Rottach Egern außenlanden, hatte zu diesem Zeitpunkt aber zumindest schon eine Wertung von 45 km/h in der Tasche, da er zuvor schon einmal in den Zielkreis um Königsdorf geflogen war. Mathias Schunk und das Dirk Weisel/Paul Ramsauer in der ASH 25 waren Richtung Osten unterwegs. Mathias, der an den Loferer Steinbergen wendete, erzielte 88,2 km/h, während das Team Weisel/Ramsauer bis zum Dachstein weiterflog und es auf 85,4 km/h brachte. Nicht viel langsamer war, auf ähnlicher Route wie Mathias, Johannes Beyer mit 84,5 km/h und erzielte damit die schnellste Königsdorfer Juniorenwertung. Patrick Wölfel, der im Alpenvorland unterwegs war erzielte mit 75,2 km/h den zweitbesten Juniorenschnitt des SFZ.
Sonntag kurzes Wetterfenster im Flachland
Sonntag konnte in den Bergen dann gar nicht geflogen werden und so nutzte man ein kurzes Wetterfenster im Alpenvorland. Junior Nikolai Wolf, der als erstes gestartet war kam von Anfang an gleich richtig schnell voran und meldete dies sofort, woraufhin der Rest dann auch startetet. Mit 113,4 km/h erzielte er dann auch die schnellste SFZ Wertung des Wochenendes. Johannes Beyer und Benjamin Bachmaier im Arcus kamen auf ähnlicher Routenführung auf 105,7 km/h und Mathias Schunk verbesserte seine samstägliche Wertung ebenfalls um 10 km/h, die allerdings, wie alle anderen sonntäglichen Flüge, nur für die Bundesliga und nicht für die Alpenliga zählte. Emanuel Schieck vervollständigte mit 96,4 km/h das Juniorentrio. Das Wetterfenster war genau so, dass wir danach das WM Endspiel beim benachbarten Kroatischen Restaurant angeschauen konnten. Leider konnten wir, mangels Vorhandenseins nicht in ein französisches wechseln...
Spannender Zweikampf an der Tabellenspitze
Es gab den fünften Rundensieg 2018 in der internationalen Alpenliga. Der Tabellenzweite SMBC Kirchdorf/Micheldorf flog auf Platz vier und verliert damit drei Punkte, nachdem es in der letzten Runde genau umgekehrt ausgegangen war, als wir vier Punkte auf die Österreicher verloren hatte, so dass der Zweikampf weiter geht. Die Junioren flogen hinter Pirmasens auf Rundenplatz zwei und machen auf den Tabellenzweiten Lichtenfels, das auf Rang sechs flog in der Tabelle vier Punkte gut und führen nun mit 52 Punkten Vorsprung.
 
Mathias Schunk
 

Dienstag, 17. Juli LSG Fallersleben: Viele glückliche Gesichter Artikel übersetzen

Die Runde 13 war durch viele glückliche Pilotengesichter in Ummern geprägt. Dabei fing der Samstag doch recht verhalten an. 8/8 am Vormittag ließen nur die ganz Motivierten ihre Flugzeuge vorbereiten und die LSG sah mit Günter Raab (Ventus cM) und Arnie Weber (DG 400) sowie Benno Beesten (Nimbus 4M) nur motorisierte Segelflugzeuge in der Luft. Während Günter und Arnie über Südheide und Altmark ihre Kreise zogen, wollte Benno den Nimbus nach der Lilienthal Glide 2018 von Lüsse nach Hause fliegen. Blöd ist, dass so ein Heimfliegen durch die Start-Zielkreis-Regelung nur schwer für die Liga zu nutzen ist. Aber mit einem Abstecher (Kringel) nach Südosten sprang wenigstens ein verkürzter wertbarer Ligaflug dabei raus.
Sonntag zeigte sich das Wetter in Ummern dann besser als vorhergesagt und einige Piloten planten große Strecken – z.B. um Berlin herum. Andere ließen sich durch den schönen Wolkenhimmel spontan zu einem Überlandflug motivieren. So gingen Arne Brüsch mit Max Müller (ASH25), Heinz Brunßen-Gerdes (PIK 16), Thomas Quindel (Discus), Carsten Rietig mit Roman Langer (Twin III SL), Kathrin Busse (ASW19), Michael Waibel mit Rainer Schardt (ASH25e), Achim Elvers (DG300), Norbert Schulz (Discus) und Benno Beesten (Nimbus 4M) nach und nach von Ummern überland.
Insbesondere die Frühgestarteten konnten bei moderater Basis die geringen lateralen Wolkenabstände zu sehr langen Geradeausfluganteilen nutzen. Bei einigen lag zwischen Windenbart und erster Wende kein einziger Kreis. Da der Wind kaum einen Faktor darstellte, führte die Wolkenoptik die meisten zunächst Richtung Nordosten. Hinter der Elbe wurden die Bedingungen schwächer, so dass man gut daran tat, rechtzeitig zu wenden. Da die Lüneburger Heide gut entwickelt war, konnte man den zweiten Schenkel bis an die Weser legen. Versuche, die Flüge deutlich nach Süden auszudehnen, wurden hingegen schnell mit Wolkenentzug bestraft. Alle neun in Ummern gestarteten Besatzungen konnten ihre Flüge in die Speedwertung bringen, die meisten erreichten 90 bis 98 Speedpunkte. Nur der in Bronkow zu einem verheißungsvollen Flug gestartete Thorsten Föge (Ventus ct) musste im Endanflug seinen Motor nutzen und fiel so aus der Ligawertung. Arne und Max haben zwar ihren Plan, Berlin zu umrunden, aufgegeben, brachten aber mit 835 km einen der weitesten Flüge in Deutschland an diesem Tag und mit fast 98 Speedpunkten den besten LSG-Ligabeitrag nach Hause.
Da die Heide ohne Wind gegen die süd- und mitteldeutschen Rennstrecken das Nachsehen hat, reichte es in Runde 13 für die LSG nur zu Platz 16. Thomas Quindel und Norbert Scholz erkämpften zudem einen weiteren Punkt für den LSV Altkreis Isenhagen. Wichtiger als die Punkte waren aber an diesem Wochenende die vielen glücklichen Pilotengesichter nach tollen unvergesslichen Flügen.
 
Benno Beesten
 
Die Spätstarter im Ummern
Schöne Cumuli über dem flachen Norden
Arne und Max nach ihrem 835km-Flug
 

Dienstag, 17. Juli 13. Runde U25: Flotte Flüge und lange Gesichter prägen die Dreizehnte Artikel übersetzen

Ein Teil der Aalener
U25-Mannschaft. Foto: Michael Kost
Eine spannende Runde mit vielen Möglichkeiten, Überraschungen, aber auch für einige mit Enttäuschungen liegt hinter uns. Während Königsdorf seinen Vorsprung weiter ausbauen und auch Lichtenfels ordentlich Punkte ergattern kann, bringt die „13“ für Aalen kein Glück. Diese Ein-Punkt-Runde reißt zwischen ihnen und dem Silber-Team Lichtenfels eine ordentliche Lücke. Wie in den letzten Wochen auch, steht das Aalener U25-Team hochmotiviert an beiden Tagen in den Startlöchern. Mit vier Flugzeugen warten sie auf einen günstigen Zeitpunkt, wenigstens auf eine kleine Lücke, die der Wettergott gewährt. Die gibt es jedoch nicht. Die starken und früh auftretenden Gewitter geben keine Gelegenheit für einen Liga-Flug. So bleibt den Aalenern nichts übrig, als in der kommenden Runde erneut durchzustarten.
Und das werden sie, denn auf die Leistungen in der bisherigen Saison können sie mit Stolz zurückschauen. Das in diesem Jahr neu gefundene U25-Team besteht aus meist frisch gebackenen Lizenzinhabern um die 17 Jahre. Eigentlich wollten sie erstmal nur schauen, was sie so erreichen können und wie sie im Vergleich zu den anderen Mannschaften stehen. Daraus wurde dann ein richtiger Volltreffer. „Mal gucken“ heißt ihr Ziel schon lange nicht mehr. Den dritten Platz wollen sie gern halten.
Eine gute Hilfe sind die U25 Piloten der ersten Stunde. Die damaligen Youngstars aus 2014 unterstützen das junge Team. Und ganz selbstverständlich gehört das Strecken- und Speedfliegen direkt während und nach der Ausbildung dazu. Paul Schwarz, der sofort nach Erwerb seiner Lizenz im vergangenen Jahr Blut geleckt, nicht nur am Platz zu fliegen, gehört derzeit zu den erfolgreichsten U25-Piloten.
Deutlich mehr Wetterglück hat in dieser Runde das Team aus Pirmasens (RP). Sie nutzen ihre Möglichkeiten hervorragend aus und verweisen die Favoriten auf die nachfolgenden Ränge. Das hier aber nicht nur Wetterglück, sondern auch definitiv Können hinter steckt, zeigen die interessanten Flüge. Komfortabel ist anders. Es gibt nicht immer unbedingt richtig gut Luft unterm Flügel, auch wenn teilweise super Steigwerte belohnen. Florian Spath berichtet, dass die Flüge aufgrund der starken Überentwicklung „schon eher spannend“ waren. Es macht jedoch nicht den Eindruck, dass ihn dies stört. Im Gegenteil. Für ihn sind alle Flüge und Herausforderungen Training.
Gemeinsam mit Felix und Maximilian Kries knacken sie schlussendlich die magische 300er Speed-Punkte-Grenze. Eigentlich fokussieren sich die Pirmasenser jedoch auf die zentralen Wettbewerbe. Insofern waren sie über den Rundensieg überrascht und erfreut. Das eine schließt das andere jedoch gar nicht aus. Die U25 ist aus Sicht des OLC eine hervorragende Chance, die Fertigkeiten bei allen Wetterlagen auch für zentrale Wettbewerbe zu schulen.
Rundenwertung U25: 1. AC Pirmasens (RP) 301,79 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 294,34 Speed/49 Punkte, 3. AC Nastätten (RP) 285,42 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 13: 1. SFZ Königsdorf (BY) 603 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 551 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 497 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Mittwoch, 25. Juli 14. Runde Landesligen und Quali-Liga: Heißes Rennen Artikel übersetzen

Hier geht es zum Flug von
Bernd Goretzki im OLC.
Hier geht es zum Flug von
Jan Lippert im OLC.
Endlich kann das, was in den letzten Wochen verpasst wurde, nachgeholt werden. Nach einem entgegen den Prognosen eher verhaltenen Samstag hat man schon wieder die Punkte davon schwimmen sehen. Aber dem war nicht so. Dieses Mal hält der Himmel, was er versprochen hat. Denn ob Norden oder Süden, in weiten Teilen findet man am Sonntag richtig gute Wolkenthermik mit ordentlichen Arbeitshöhen. Bei mehr als 2.000 gemeldeten Flügen, fünf Tausendern und diversen Hochkarätern startet ein heißes Rennen um die Platzierungen.
Der FSG Schwarze Heide (NW) festigt seinen ersten Rang in der Quali-Liga. Auch wenn nicht der Rundensieg abfällt, können sie zum dritten Mal in Folge den Thron halten und erneut den Vorsprung, wenn auch nur um einen Punkt, auf den Verfolger ausbauen. Die Werdenfelser (BY) werden vom SFC Riesa-Canitz (SN) auf den dritten Rang verwiesen. Die Abstände sind hier aber spannend hauchdünn. Nach wochenlanger Treppchen-Platzierung muss der AZF Unterwössen (BY) diese abgeben.
Auch wenn das Wetter überall gut ist, setzen sich in dieser Runde die Vereine in den östlichen Gefilden durch. Der FC Schönbebeck (ST) und der Warener LSV (MV) hängen sich mit Bundesliga-tauglichen Schnitten an die Spitze. Die Warener, die oft unter dem negativen Einfluss der Seeluft leiden, erfliegen sich einen wohlverdienten zweiten Platz. Sie stellen mit Jan Lippert und seinen 114,3 Speed-Punkten den Speedy-Gonzalez des Wochenendes. Na fast. Nur Bernd Goretzki hämmert mit 124,05 Speed-Punkten im südlichen Brandenburg gen Polen und ist damit schneller. Dabei sei angemerkt, dass Jan nicht in einem High-End-Flieger unterwegs ist, sondern mit einem Twin Astir Trainer. Um Punkte zu machen, egal, ob für den OLC-Speed-, -Plus-Wertung oder die Ligen, muss man nicht zwangsläufig das beste auf dem Markt verfügbare Material haben.
Rundenwertung Quali-Liga: 1. FC Schönebeck (ST) 307,19 Speed/50 Punkte, 2. Warener LSV (MV) 301,98 Speed/49 Punkte, 3. SFC Riesa-Canitz (SN) 288,0 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 14: 1. FSG Schwarze Heide (NW) 375 Punkte, 2. SFC Riesa-Canitz (SN) 298 Punkte, 3. SFG Werdenfels (BY) 289 Punkte
 
Steffi Keller

Dienstag, 24. Juli Vereinsbericht zur Liga-Runde: LSG Fallersleben Artikel übersetzen

Endlich gutes Streckenwetter
Nach einer reparaturbedingten Auszeit in Runde 13 (Dank an Helge für das schnelle Reparieren des ASH-Fahrwerks) konnten wir in Runde 14 endlich bei gutem Streckenwetter in das Zweitligageschehen eingreifen. Wie fast überall und auch gut vorhergesagt war der Sonntag der Tag für die großen Fl&¨ge.
Während Timo Kämpf mit der Vereins-ASW15 von Stölln (DM Junioren) an den Start ging, wurden in Ummern Strecken über 500km aufgeschrieben: Kathrin Susenburger (ASW19) und Peter Meurers (LS1f) haben sich für Ummern-Allertal-Neustadt-Glewe-Lüsse-Ummern = 515km entschieden. Später startend war es dann für die Twin III SL-Besatzung Benno Beesten / Carsten Kuban eine Herausforderung die beiden Clubklasse-Flieger einzuholen.
Auf dem Weg nach Westen stießen alle drei Flugzeuge etwa 20km vor der ersten Wende auf erhebliche Ausbreitungen, die das Vorankommen schwierig gestalteten. Diese Ausbreitungen hatten auch zur Folge, dass von den später in Ummern gestarteten Piloten nur Michael Waibel vom Platz weg kam und einen guten Bundesligaspeed erfliegen konnte.
Für die Clubklasse-Flieger und den Verfolger-Twin lief es nach dem schwierigen Stück in der Lüneburger Heide recht gut und die Basis hob Richtung Osten merklich an. Gute Steigwerte auf dem Schenkel nach Süden und die Möglichkeit das EDR71 zu durchfliegen, erlaubten es, den Rückstand auf den Zeitplan bis Lüsse auf 15 Minuten zu reduzieren. Die tolle Sicht bei der Kaltluft erlaubte hier einen Blick bis ins Zentrum von Berlin. Bei Brandenburg waren die Clubklasse-Flieger eingeholt und die drei Flieger konnten sich gegenseitig helfen.
Ein Tiefkommen bei Belzig hat dann etwas Zeit gekostet, aber zunächst ging es mit guten Steigwerten zurück Richtung Ummern. Weiteren Zeitverlust brachte dann das Umfliegen des aktiven EDR74 ein und die Steigwerte wurden im Raum Haldensleben signifikant schlechter. Letztlich ging es aber Stück für Stück voran und bei Wolfsburg konnten alle drei Endanflughöhe erkurbeln. Mit Landungen nach 19:00 Uhr war es zwar kein außergewöhnlich guter aber immerhin ein erfreulich langer Tag. Letztlich bescherte er uns schöne Streckenflüge und unserm „neuen“ Twin das erste 500km-Dreieck.
 
Text und Bilder: Benno Beesten
 
Hauptstadtblick: über Brandenburg
nach Berlin
Im Team geht’s Richtung Heimat
Copilot Carsten und unsere
neue Geheimwaffe
 

 


Dienstag, 24. Juli Der RC-OnlineContest bei der Segelflugmesse in Schwabmünchen Artikel übersetzen

Der RC-OnlineContest war vom 20.- 22.7. wie angekündigt bei der erstmalig veranstalteten Segelflugmesse (siehe www.segelflugmesse.de).
Reiner Rose hatte den Stand organisiert, Andreas Hörer ein genial anschauliches Modell gebastelt (Fluggelände mit Start-Ziel-Kreis/Zylinder und Segelflieger im Maßstab 1:100), und mit Tobias Jenert, Andreas Hörer, Oliver Hoppe und Gert Hägele waren alle Betreuer des RC-OLC mit dabei.
Zunächst einmal beeindruckend war, dass quasi alle und alles da waren, was in der Großseglerszene Rang und Namen hat: Sowohl was Hersteller, Händler und Modelle betraf als auch was das fliegende Personal, sprich die Piloten betraf. Dementsprechend fand die Messe vor allem am Freitag und Samstag Zuspruch durch ein fachlich sehr interessiertes Publikum.
Mittendrin war der kleine Stand des RC-OLC, und der war an allen Tagen gut besucht. Statt der angedachten Kurzpräsentationen zu bestimmten Uhrzeiten wurde schlicht jeder sofort mit Informationen und Erklärungen versorgt, der am Stand vorbeikam. Sowohl das o.g. Modell als auch der FMT-Sonderdruck haben sich dabei bestens bewährt!
Auffällig waren zwei Aspekte: Zum einen hatten die meisten Besucher am Stand bereits vom RC-OLC gehört, die Internetseite teilweise auch schon angeschaut. Aus verschiedensten Gründen kam es aber noch nicht zu einer aktiven Teilnahme am RC-OLC. Zum anderen endete fast jedes Gespräch mit dem (motivierten) Versprechen, beim RC-OLC einzusteigen.
Das Interesse am RC-OLC drückte sich auch darin aus, dass einige der Show-Piloten am Stand vorbeischauten, und dass der Moderator der Flugshow das OLC-Team an allen drei Tagen zu einem Interview vors Mikrofon bat. Besser kann's (fast) nicht laufen!
Schön auch dass bereits bekannte Namen aus der Teilnehmerliste vorbeischauten, wie zum Beispiel Miki Adang, der mit seinen Vereinskameraden eigens aus Bruneck angereist war. So kennen die Betreuer des RC-OLC zum Namen in der Teilnehmerliste nun auch das passende Gesicht!
In Summe also ein erfolgreiches Wochenende. Das RC-OLC-Team ist gespannt auf die vielen neuen Teilnehmer!
 
Text: Gert Hägele/Fotos: Reiner Rose
 
Segelflugmodelle soweit
das Auge reicht
Administrator Gert Hägele (re.) wird
vom Veranstaltungssprecher ausführlich
zum RC-OLC interviewt.
Das ist die Kern-Message des
RC-OLC: Modellflugerlebnis
Streckensegelflug.
 

/td


Dienstag, 24. Juli Vereinsbericht zur Liga-Runde: SFG Giulini Artikel übersetzen

Ein langer Tag
Nach dem der Samstag lediglich eine Aufbauübung war, begann der Sonntag für Rheinebene Verhältnisse unheimlich früh - schon um 9:56 Uhr startete Dieter Bartek mit seiner LS-4. Durch den Ausfall einer Schleppmaschine zog sich die Schlepperei des Dannstadter "Liga-Feldes" leider in die Länge. Die Bundesliga-Piloten hatten fast alle Strecken zwischen 530 und 764 km auf dem Zettel, pardon, im Logger. Alle Flügen gingen zunächst nach Osten bzw. Nordosten. Charly und Daniel flogen über die Alb und dem Schwarzwald um Stuttgart herum. Buddy, David, Karsten und Uwe flogen erst bis östlich der Rhön, dann in den Süden und nördlich Stuttgart nach Hause.
Der 5. Tagesplatz zeigt, das das Ligafliegen nicht unbedingt konträr zum flächigen DMST-Fliegen stehen muss. Charly landete nach erfolgreicher Umrundung seines 764km-FAI Dreiecks erst kurz vor 21 Uhr local. Buddy musste zwar seine Vorhaben im Nordosten aufgeben, flog aber mit seiner LS-4 stolze 800-OLC-Kilometer. Daniel, David und Uwe machten die Schnitte für die Bundesliga. Ein langer Tag, der zufriedenes Grinsen auf die Gesichter der Piloten gezaubert hat – so macht es richtig Spaß. 
 
Uwe Melzer
 
Der Einstieg in den Odenwald
Schöne, homogen Wolkenverteilung
Vettel und Schumi haben schon Feierabend
 
 

Montag, 23. Juli Segelflug – BUNDESLIGA: Runde 14 am 21. und 22. Juli Artikel übersetzen

- FCC Berlin erfliegt mit 324,30 Speed den Rundensieg
- HAC Boberg mit 309,14 Speed erneut Rundensieger
- Einfließende Kaltluft lädt zu Langstreckenflügen ein
 
Allgemein: In Segelfliegerkreisen wird der 22. Juli 2012 nicht so schnell vergessen sein. Einfließende Kaltluft sorgte in großen Teilen Deutschlands für bestes Überlandflugwetter. Nur der Alpenraum und Südosten bekamen wenig Flugwetter ab. Hier dominierte die Restfeuchte der eingeflossenen Luftmasse.
Anders der Südwesten, wo laut Wilfried Großkinsky (1108,45 km) der beste Flugtag  der Saison vorherrschte. Qualitäten des Wetters belegten Flüge von Alexander Müller (1105,23 km) und Wolfgang Clas (1110,63 km).
Bei Deutschlandweit 1821 Flügen wurde man mit achtbaren 700 km Flügen buchstäblich durchgereicht. Dass es mit Standardflugzeugen weit geht, belegte Lutz Heydecke auf LS 7 mit 832,78 km.
Der 21. Juli brachte einen guten Thermikstreifen Richtung Polen. Diesen nutzte Bernd Goretzki von Locktow aus zum rasantesten  Speed mit 140,80 km/h(124,05 Punkte). "Selten so spendable Wolkenstraßen erlebt", so Goretzki, der das Polnische Leszno erblickte. Am selben Flugtag stürmte der FCC Berlin mit 324,30 Speed zum Rundensieg. Weiterhin auf Erfolgskurs der HAC Boberg mit 309,14 Speed.
Bericht Segelflug - BUNDESLIGA:  Den ersten Rundesieg der laufenden BUNDESLIGA-Wertung erzielte der FCC Berlin mit 324,30 Speed. Dabei nutzten in Lüsse beheimatete Aufwindexperten gute Bedingungen Richtung Polen.
Auf ASW-22 BLE delphinierte Herbert Maertin 108,48 Punkte/128,01 km/h heraus. Natalie Lübben auf ASW-22 BLE schaffte 108,28 Punkte/127,77 km/h. Die 107,54 Punkte/126,90 km/h von Gismut Schröder auf Nimbus 4M belegten ein eingespieltes Trio. Langstreckenprofis vom LSG Bayreuth erflogen 311,29 Speed sowie Rundenplatz zwei. Wolfgang Clas legte auf ASW-22 BLE-  107,12 Punkte/126,4 km/h vor. Taktisch flog er sein OLC Plus Dreieck von 930,8 km (Gesamtstrecke 1110,6 km) gegen den Uhrzeigersinn über Hessen, Baden- Württemberg und Bayern. Alexander Müller war auf selben Kurs unterwegs (OLC Plus 929,9 km) um 106,89 Punkte/126,13 km/h zu erfliegen. Johannes Baier auf ASG 29/E/18m absolvierte 97,28 Punkte/111,15km/h.
Im Nordosten erflog der FK Brandenburg mit 308,62 Speed Rundenrang drei. „ Diesmal mit mehr Schwung“, so Herbert Horbrügger, der auf LS 6/18m – 110,84 Punkte/124,97 km/h erflog. Anfangs bremste Matthias Kaese eine Abschirmung aus. Nach erfolgreichen Windenstart sprangen auf DG 800S/18m heitere 109,84 Punkten/124,67 km/h heraus. Von Stölln Rhinow erflog Sarah Drefenstedt auf LS 1f - 87,94 Punkte/km/h.
Rundenwertung Segelflug - BUNDESLIGA: 1. FCC Berlin (BL) 20 Punkte/324,30 Speed, 2. LSG Bayreuth (BY) 19/311,29,
3. FK Brandenburg (BB) 18/308,62
Tabellenstand  Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 14: 1. LSV Burgdorf (NI) 200 Punkte, 2. FK Brandenburg (BB) 171,
3. SFZ Königsdorf (BY) 162
Bericht zweite Segelflug - BUNDESLIGA: Erneut nichts anbrennen lies der HAC Boberg mit 309,14 Speed. Auf Discus 2 wählte Jan Umlauf den SO Kurs um 108,51 Punkte/115,02 km/h zu erlangen. Sebastian Huhmann flog auf JS 1 Revelation 101,04 Punkte/115,44 Km/h heraus, um in Roitzschjora zu landen. Um Perleberg- Stölln- Lüneburg erflog Patrick Kharadi auf Discus 2- 99,59 Punkte/105,56 km/h. Die Theisingers vermeldeten bei ihrem Familienausflug 306,75 Speed für den DJK Landau nebst Rundenplatz zwei. Richtung Frankreich und Odenwald zog es Florian Theisinger mit 113,9 Punkte/125,0 km/h auf ASG 29. Georg Theisinger nebst Co. Laurenz Theisinger meldete auf Duo Discus XL - 111,98 Punkte/121,21 km/h. Martin Theisinger flog noch mehr nach Frankreich hinein um 80,88 Punkte/88,76 km/h auf ASW- 27  abzuliefern.
Im Hegau hob der SFG Singen mit 294,26 Speed zu Rundenplatz drei ab. Jürgen Wenzel war auf Ventus 2cM/15m über Schwäbische Alb und Südschwarzwald mit 106,44 Punkte/117,62 km/h unterwegs. Kurt Renner bog mit dem Ventus cT/17,6 von der Alb aus Richtung Gemünden/Main ab, um mit 94,63 Punkte/105,27 km/h heimzukehren. Beim Trainingsflug zur Junioren DM erlangte Wouter van Essen von Stölln Rhinow 93,19 Punkte/95,98 km/h auf LS 4.
Rundenwertung zweite Segelflug - BUNDESLIGA: 1. HAC Boberg (HH) 20 Punkte/309,14 Speed, 2. DJK Landau (RP) 19/306,75,
3. SFG  Singen (BW) 18/294,26
Tabellenstand zweite Segelflug-BUNDESLIGA nach Runde 14: 1. HAC Boberg (HH) 181 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 171,
3. FG Freudenstadt (BW) 145
 
Lothar Schwark
 
Tilman Fuchs lichtete gute
Bedingungen über dem Main in der
Region rund um Schweinfurt ab.
(Foto:Tilmann Fuchs)
Glückliche Heimkehr in Musbach
 immer noch bei bester Thermik.
(Foto: Lothar Schwark)
 
Richtungen Südschwarzwald sah
es von Musbach aus am frühen Abend so aus.
(Foto: Lothar Schwark)
 

Montag, 23. Juli Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Endlich mal wieder hat sich ein "H" auf unsere Wetterkarten geschlichen, endlich konnte der Himmel wieträumig ausfreissen und endlich mal wieder ein Wochenende, an dem über 3000 Flügen den Weg auf den Server des OLC gefunden haben. Mitschuld trägt auch die gute, kühle Luftmasse und die Mitte Juli immer noch langen Tage.
Samstag:
Noch konnte sich das Hoch aber nicht nachhaltig durchsetzen, denn es lag das Hoch über Frankreich und streckte erste, zarte Fühler in den Nordwesten Deutschlands. Die Inversion war schon da, die Feuchte der Vortage leider auch, bzw. wurde auf der Vorderseite von Norden her noch bnachgeführt. In Tateinheit sorgte das anfänglich stellenweise für eine gute Optik, dann aber für weiträumige Ausbreitungen, unter denen auch die gute Kaltluft nicht wirklich Streckengefühle aufkommen ließ. Das Satellitenbild zeigt aber wenigstens zwei einigermassen offene Streifen, von dem der bessere bis nach Polen hineinragte.
Sonntag:
Deutlich besser dann der Sonntag. Das Hoch hatte sich in der Nacht bis in den Norden Deutschlands vorgearbeitet und dabei ganze Arbeitgeleistet: Die Luftmasse - immer noch thermisch sehr gut - war deutlich trockener. Auch wenn der Tag vielerorts noch etwas feucht und unstrukturiert begann, konnte sich nach und nach homogenes Streckenwetter einstellen. Nur in Richtung Thüringer Wald, Erzgebirge und Lausitz war es noch feuchter, wie das Satellitenbild zeigt.
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 

 


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