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Freitag, 20. April DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 20.04. 2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Hochdruckgebiet relativ stationär über der Nordsee. Für weite Teile Deutschlands bleibt somit warme, trockene und stabil geschichtete Luft wetterbestimmend. Im Süden der Bundesrepublik sorgen flache Hitzetiefs im Tagesverlauf für eine zunehmende Labilisierung der Luftmasse. Dabei ist nachmittags besonders an und in den Alpen auch hochreichende Konvektion denkbar.
Am SONNTAG wird der in den vergangenen Tagen wetterbestimmende Keil im Tagesverlauf von einem ostwärts durchschwenkenden Trog Richtung Polen verdrängt. Mit einer westlichen bis südwestlichen Strömung wird feuchtere, kühlere und teils hochreichend labil geschichtete Luft
herangeführt. Im Zuge dessen steigt ab den Nachmittagsstunden im Westen und Süden der Republik das Risiko für teils schwere Gewitter!
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG überwiegt mäßige bis gute Blauthermik mit Arbeitshöhen von 1000 bis 1400 m. In den Seewindbereichen/Küstenbereichen mit auflandigem Wind mitunter gestörte Thermik, im Bergland darf es etwas mehr sein. Eher lokal auch gezeichnete Thermik. Im Westen und Nordwesten sind am Sonntag Überentwicklungen denkbar.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Thermikbeginn gegen 08 UTC. Gute, besonders im Bergland zum Nachmittag ausbildende, sehr gute Blauthermik mit Arbeitshöhen allgemein um 2200 m, maximal bis 3000 m. Dabei besonders im Bergland Ausbildung von flachen, hoch ansetzenden CUs, die sich im Nachmittagsverlauf meist rasch wieder auflösen. Thermikende gegen 16:30 UTC. Bis auf Weiteres letzter, störungsfreier Thermiktag.
SONNTAG: Mit Thermikbeginn ausbildende, meist mäßige bis gute Blau-, teils auch CU-Thermik, Richtung Schwarzwald und Schwäbische Alb am frühen Nachmittag sehr gute CU-Thermik zeitweise möglich. CU-Bewölkung am Nachmittag rasch auflösend. Thermikansätze ab den späten Nachmittagsstunden im Westen durch auflebendem Höhenwind teils zerrissen oder durch hochreichende Überentwicklungen gestört.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG durch das Einsickern etwas kühlerer und geringfügig feuchterer Luft kann sich meist gute Wolkenthermik entwickeln, die am Nachmittag am Alpenrand durch einzelne Wärmegewitter gestört sein kann.
Am SONNTAG gelangt aus Südwesten wieder etwas wärmere Luft in den Vorhersagebereich. Es kann sich mäßig bis gute Wolkenthermik entwickeln, die nachmittags besonders über den Bergregionen durch Überentwicklungen gestört wird.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Montag, 16. April Mission Titelverteidigung beginnt Artikel übersetzen

Es geht wieder los! Am Wochenende startet die Segelflug Bundesliga 2018. Dann heißt es für die Segelflug-Piloten des Luftsportrings Aalen wieder, fliegen- möglichst weit und möglichst schnell. Doch in dieser Saison sind die LSR-Piloten zu ersten Mal die Gejagten.
Als Titelverteidiger hat man es besonders schwer. Pünktlich zu Saisonstart am Samstag scheint der Wettergott auch den Luftsportring-Segelflug-Piloten hold zu sein. Denn es könnte über der Schwäbischen Alb durchaus gut nutzbare Thermik geben. Also können sie am Samstag und vielleicht auch am Sonntag zu ihren ersten Liga-Flügen starten. 30 Vereine starten in der ersten Liga, aber nur wenn das Wetter stimmt. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Segelflugjahr für den LSR- Aalen. Als Meister in die Saison zu starten ist natürlich die richtige Motivation für eine gute Liga-Saison!“ – analysiert der LSR- Segelflugreferent Manfred Streicher die Ausgangslage. „Der Winter war für die Piloten ausdauernd, schneereich und meist grau!“. Wir konnten kaum trainieren, aber das ging auch vielen anderen Vereinen so.
Steffen Schwarzer hat als Einziger in den vergangenen 3 Wochen fast jede Wetterlage genutzt, um ein paar kurze Flüge mit seinem Segelflugzeug zu machen. Die Wetterlagen über der Ostalb waren aber bei weitem noch nicht so, dass überhaupt Streckenflüge von über 100 Kilometer geflogen werden konnten. Dennoch wird auch er sicher in der kommenden Saison eine der Stützen der Bundesliga-Mannschaft sein.
Alle Elchinger Segelflieger sind sich einig, das wird ein ganz besonderes Jahr. Es wird wieder gejubelt werden. Emotionen und Tränen gehören zum Wettbewerb. Wenn es mal nicht gut läuft, sollte man sich den Spruch von der Fußball- Trainerlegende Sepp Herberger zu Herzen nehmen. " Nach dem Spiel( Flug) ist vor dem Spiel( Flug). Die Saison geht über 19 Runden/Wochenenden bis August. „In diesem Sinne freuen wir uns auf die nächsten, sicherlich hochspannenden 19 Runden!“ so Manfred Streicher.
Auch Wolfgang Gmeiner mangelt es nicht an Motivation. Er glaubt ernsthaft an die Titelverteidigung. „Wir müssen einfach wieder den Selben Team-Spirit wie letztes Jahr bekommen!“. Wichtig ist dabei natürlich das Wetter. Wenn das nicht mitspielt und die ersten drei Runden wetterbedingt nicht gut laufen, muss der Luftsportring gleich mal hinterher fliegen. „Wenn wir es schaffen, gleich am Samstag unter die ersten 10 zu kommen, dann ist das Bundesliga-Feuer wieder voll am brennen!“, so Gmeiner.
 
Michael Kost

Freitag, 13. April 21./22. April: Startschuss zur 18. Saison der Segelflug-Bundesliga Artikel übersetzen

Endlich geht’s wieder los, das allwöchentliche Runden-Ritual der Segelflug-Bundesliga!
Es startet die erste Runde am 21./22. April, und nach 19 Runden ist dann am 25./26. August wieder Schluss. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden gerade in den letzten Runden wieder spannende Kämpfe in den jeweiligen Ligen um Titel oder Aufstieg, resp. Kassenerhalt angesagt sein. Aber das ist ja gerade das Geniale am OLC-Ligaprinzip, dass, wer letztlich gewinnen wird, nicht schon im Mai/Juni nach den markanten Super-Langstrecken-Wetterlagen feststeht, sondern das Punktsystem für Spannung bis zur letzten Runde Ende August sorgt.
Die Segelflug-Liga – eine permanente Kontaktchance zur Öffentlichkeit
 Das Endergebnis 2017 der Landesklasse Bayern.
Es war eine der markanten Zielsetzungen beim Einrichten der Segelflug-Liga vor rd. 20 Jahren, dass das System nahezu allwöchentlich den Vereinen die Möglichkeit gibt, ihre Lokalpresse mit Infos aus dem Segelflug-Sport zu versorgen, wie es auch in anderen Sportarten üblich ist. Eindrucksvolle Beispiele von hervorragender Pressearbeit bekommt der OLC immer wieder zugesandt. Dabei hat sich gezeigt, dass es absolut nicht erforderlich ist, irgend einen Titel zu gewinnen … oftmals ist die Sympathiewirkung für den Verein erheblich größer, wenn man via Pressearbeit die Öffentlichkeit den Kampf um einen Abstieg miterleben lässt. Mancherorts geht das sogar so weit, dass, wenn einmal kein Bericht zum Liga-Wochenende bei der örtlichen Zeitung abgeliefert wird, der zuständige Redakteur anruft und fragt, wo denn der Report bleibt – so muss es sein!
Und ganz wichtig zu wissen ist es … die Kontaktchancen betreffen nicht nur Vereine, die in der Segelflug-Bundesliga oder 2. Segelflug-Bundesliga mitfliegen, sondern auch die Clubs aus der Quali-Liga, welche in den Landesklassen der jeweiligen Bundesländer ausgewiesen sind. Als Beispiel ist rechts das Endergebnis der Landesklasse Bayern abgebildet (es fehlen hier natürlich diejenigen Vereine, welche in der Segelflug-Bundesliga, resp. 2. Segelflug-Bundesliga fliegen).
Zu jedem Wochenbeginn: Perfekte Rundenberichterstattung incl. Wetter-Report
Ganz hervorragend hat sich die Kooperation mit Bernd Fischer / TopMeteo bewährt, nach jeder Runde in Form einer Kombination ‘Sportergebnis & Met-Report‘ zu berichten. Der Kern der Aussage ist dann immer … was haben die in der jeweiligen Runde erfolgreichen Teams aus der eigentlich ja für alle gleichen Wettersituation besser gemacht … diese Infos sind das Salz in der Suppe für unseren Sport … so kompakt bekommt man das nirgendwo geboten.
Und natürlich werden die Redakteure des OLC-Magazins mit eigenen Beiträgen zu den Runden die allwöchentliche Information vervollkommnen (– so es etwas Interessantes zu berichten gibt).
Wichtig, weil auch interessant: Beiträge aus den Vereinen
Mit großem Interesse werden die dem OLC zugesandten Beiträge aus den Vereinen gelesen. Es werden hierbei keine großen Erkenntnisse erwartet oder spektakuläre Hinweise ‘wie gewinne ich eine Liga-Runde‘ … nein … hier freut man sich auf Schilderungen (und Bilder) zum Liga-Fliegen in den Vereinen, ‘wie es eben leibt und lebt‘.
Der OLC freut sich auf eine spannende Liga-Saison ;-)

Donnerstag, 05. April MILVUS Segelflug - Bekleidung Artikel übersetzen

Nach knapp 4 Jahren Flugeinsatz, zehntausenden von OLC Streckenflugkilometern und mit dem Feedback von vielen Segelflugpiloten hat MILVUS die Segelfliegerhose 2.0 entwickelt. Neu gibt es die Pilotenhose in zwei Farben, Grössen bis XXXL, einen integrierten Klettgürtel, mehr Taschen und einen Zweiwegreissverschluss für ein noch einfacheres Blasenmanagement.
Jetzt NEU im Onlineshop: Pilotenhose «MIKE» und «LIMA»Benütze den Gutscheincode OLC2018 und profitiere von 10% auf das gesamte Sortiment von MILVUS bis Ende April 2018.

After almost 4 years of flying, tens of thousands of OLC flight kilometers and with feedback from many glider pilots, MILVUS has developed the glider trousers 2.0. The pilot pants are now available in two colors, sizes up to XXXL, an integrated Velcro belt, more pockets and a two-way zipper for an even easier bladder management.
New in their Onlinestore: Pilot trousers «MIKE» und «LIMA» Use the coupon code OLC2018 and benefit from 10% on the entire range of MILVUS until end of April 2018.
 

 


Mittwoch, 12. Juli Runde 13 - SFZ verteilt quer durch die Republik Artikel übersetzen

Stendal, Schwandorf und Dannstadt - das waren die drei Startorte des SFZ-Teams für die dreizehnte Runde:
Schon eine Woche verbrachten eine Vielzahl der Dannstadter Segelflieger ihr Sommerlager beim (ehemaligen?) Tabellenführer der 2.Liga, unseren Freunden aus Schwandorf. Wie überall in der Republik hatten die ersten Juli-Tage ein buntes Potpourri an Wetterkapriolen zu bieten. Am Samstag schafften es dann vier Dannstadter von Schwandorf aus einen Wertungsflug zu platzieren.
Teamleader war wieder einmal Peter Mangold, der die Vereins-LS8 (L8) bewegte und sich aus der Oberpfalz Richtung Thüringerwald kämpfte. Sein Kommentar: "erst alles Mist, dann ging's so". Immerhin 106 kmh standen auf Peter's Uhr.
Mit in Schwandorf gestartet waren auch Lutz Hildebrandt/Reinhardt Hähndel im DuoDiscus (DL) und Klaus Dibbern mit der LS 6 (WK). Ihnen gelang der Anschluß an den Thüringer nicht, was sich in deutlich geringeren Schnittgeschwindigkeiten niederschlug.
Frank Fröhlich/Andrea Abt verbrachten die Runde in Sachsen-Anhalt bei der DSM in Stendal. Mit der ASG32Mi zwar chancenlos in der DM gegen die EBs und Nimben gelang am Samstagnachmittag doch eine Mini-Racing-Aufgabe über 197 km. Keine großen Schnitte, aber mit 76 kmh wichtige Zähler für das Mannschaftsergebnis.
Von den Daheimgebliebenen in Ludwigshafen-Dannstadt schafften es Peter Höll/Fritz Thiessen mit dem DuoXLT (FT) unter die Top-3 der Mannschaftswertung. Erst spät ging es in der schwül-heissen Luftmasse los, aber die Heimstrecke zwischen Pfälzer- und Odenwald ermöglichte einen langen Schenkel Richtung Osten, sodaß die Beiden 77 kmh zum Teamergebnis beitragen konnten, bevor es dann ab Möckmühl wieder mit Turbo-Energie nach Hause ging.
Mannschaft-Fazit: Vierzehn Punkte für die Leistung in Runde 13, die Gesamtplatzierung konnte verteidigt werden. Die Urlaubsflieger bleiben noch eine Woche in der Oberpfalz. Vielleicht bietet sich ja in Runde 14 auch ohne Eigenstarter eine Chance auf Anschluß an die Rennstrecken an der Grenze zu Tschechien.
          
Bernd Schwehm
Fotos: Lutz Hildebrandt, Dagmar Fröhlich, Peter Höll
 
Startaufstellung in Schwandorf
Team Fröhlich/Abt in der ASG32Mi
Der DuoDiscusXLT in
heimischen Gefilden


Mittwoch, 12. Juli Dannstadter Segelflieger im Aufwind Artikel übersetzen

Am Samstag lag Dannstadt auf der Sonnenseite des Wettergeschehen in Deutschland. Der Tag begann zwar ein wenig zögerlich, entwickelte sich aber schön und brachte stellenweise Basishöhen über 2.500m MSL in der Rheinebene. Auf einer West-Ost-Achse zwischen Pfälzer Wald und Odenwald suchten die heute aktiven 6 Bundesligapiloten die besten Gleitwege. Am schnellsten war in dieser Runde unser Trainer Charly Müller (Ventus ct, CS), vor Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE).
Ein 5. Rundenplatz bringt uns weitere fette 16 Punkte und hebt uns wieder in die angestrebte Top Ten, punktgleich mit dem LSV Rinteln. Überhaupt sind die Punktabstände im oberen Mittelfeld sehr gering und machen somit die noch kommenden Runden zur äußerst spannenden Angelegenheit. In der U25-Sonderwertung konnte leider nur Alexander Meinicke (LS-1c, 04) punkten - in der Prüfungszeit ist unserer Juniorenbesetzung etwas dünn. Mit Spaß und stetiger Motivation geht es jetzt ins Schlussdrittel der Liga-Saison.
 
Uwe Melzer
 
Durchaus brauchbare Bedingungen.
Alex Meinicke in der LS-1c
Speyerer Brezelfest
 

Dienstag, 11. Juli Stellungnahme des DSV zur „BFU Studie Airprox 2010-2015“ Artikel übersetzen

DSV hat seine Stellungnahme zur „BFU Studie Airprox 2010-2015“ an das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur übergeben.
Im März hat die BFU eine Studie publiziert, die zu erheblicher Unruhe geführt hat. Dies insbesondere, da die Studie mit ihrer Umsetzung für die Luftraumnutzer – und hier besondere für den Segelflug - Konsequenzen mit erheblichen Auswirkungen bedeuten würde. Die BFU schlägt als Ergebnis ihrer Überlegungen in zwei Empfehlungen zum einen die Aufhebung der Sonderregelung zur Befreiung der Segelflugzeuge von der Verpflichtung zur Transpondernutzung über 5.000 ft (oder 3.500 ft über Grund) vor und zum anderen eine Kontrolle des Luftverkehrs im Luftraum E vor. Leider hatte es vor der Veröffentlichung keinerlei Diskussion mit den Luftraumnutzern gegeben. Im Rahmen der Erarbeitung der DSV Stellungnahme haben der DSV und sein AUL-Segelflug sachliche Diskussionen mit der BFU und anderen Einrichtungen geführt. Damit will der DSV dazu beitragen, dass eine sinnvolle und einvernehmliche Lösung gefunden wird.
Der DSV setzt sich in der Stellungnahme zum einen mit der BFU-Studie, deren Annahmen und Schlussfolgerungen auseinander und zum anderen mit den Konsequenzen und möglichen Maßnahmen für die Luftraumnutzer. Um gerade diese Schritte überlegt und für alle Beteiligten im Bewusstsein der sich daraus ergebenden Konsequenzen zu machen, hält der DSV zeitnah eine Diskussion darüber für zwingend notwendig. Daher hat der DSV dem BMVI die Einrichtung der „Initiative Luftraum und Sicherheit“ vorgeschlagen und die BFU und AOPA, das BMVG sowie die DFS um aktive Unterstützung des Vorschlags des DSV gebeten. Damit kann auch der notwendige Schritt umgesetzt werden, der die Luftraumnutzer in dieses relevante Thema mit einbezieht. Somit soll die in der Luftraumplanung in Deutschland so erfolgreich praktizierte und im Ergebnis immer weitgehend konsensorientierte Form der kooperativen Zusammenarbeit der Luftraumnutzer erreicht werden.
 
Hier finden sich weitere Informationen und die DSV Stellungnahme.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

Dienstag, 11. Juli Nur einen Ehrenpunkt für den AC Braunschweig Artikel übersetzen

Die Begleitumstände dieser Runde bringen nur einen Ehrenpunkt für uns. Am Samstag gab es endlich nach den vier zurückliegenden thermiklosen sowie regenträchtigen Wochenendtagen mal wieder die Option zum Streckensegelfliegen. Auch heuer war erneut die entsprechende Geduld bis zum Thermikbeginn erforderlich.
Und das wurde von Waggum aus vom Aero-Club nur von Wiebke Holste und Christian Ueckert, die gegen 13.30 Uhr starteten, genutzt.
Der wichtige dritte Flug kam von Kornelius Volosciuk, der zur Zeit in Stendahl an den Deutschen Segelflugmeisterschaften teilnimmt.
Heiko Braden und Joshua Arntz, die ebenfalls an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen, konnten an diesem Tag keinen Flug von Stendahl aus beisteuern, weil sie leider sie nach 65 Kilometern den Motor in Anspruch nehmen mussten.
Am Sonntag gab es dann keine Möglichkeit mehr, von Waggum in die Heide zu kommen und der geplante sechste Wertungstag in Stendahl musste sogar neutralisiert werden. Somit bringen 219,73 Punkte mit diesem Trio Rang 21:
Christian Ueckert, LS 6/18m, 94,86 Speedpunkte,
Kornelius Volosciuk, ASW 22BLE, 74,34 Speedpunkte,
Wiebke Holste, LS 4, 50,53 Speedpunkte,
Ueckert schlug gleich Ostkurs ein und flog in den thermikträchtigen Fläming. Er wendete bei Treuenbrietzen, das östlich von Bad Belzig liegt. Volosciuk spulte von Stendahl aus ein Dreieck von 220 Kilometern mit den Wendepunkten Irxleben und Niemegk ab.
Holste war mit der LS 4 zwischen Haldensleben und dem Vogelschutzgebiet Drömling unterwegs.
Der Rundensieg wurde mit 327,58 Speedpunkten von der LSG Bayreuth eingefahren und in der Gesamtwertung führt weiterhin der LSR Aalen mit bereits 182 Punkten. Wir liegen mit jetzt 74 Punkten auf Position zwanzig.
Den Sonntag nutzten noch Conni Bruns, Christian Ueckert und Rolf Radespiel, um mit ihrer Minimoa per F-Schlepp in Wilsche zu schönen erlebnisreichen Flügen in die Luft zu kommen.
 
Rolf Wagner
 
Wiebke Holste komplettierte erneut unser Bundesligatrio.
Christian Ueckert befindet sich mit seiner LS 6 im thermisch gut entwickelten Bereich Haldensleben.
Landung der Minimoa unserer Braunschweiger Haltergemeinschaft am Sonntag in Wilsche.
 

 


Montag, 10. Juli Neuer Beitrag im Blog 'Soaring USA':Weltrekord, Absprung, schnelle Flüge Artikel übersetzen

Inzwischen haben sich auf dem Flugplatz Ely 20 Segelflugzeuge eingefunden. Auslöser war eine Rundmail in der darauf hingewiesen wurde, dass für eine begrenzte Zeit eine Schleppmaschine samt Schlepppilot in Ely zur Verfügung steht. Der Eigentümer einer JS 1C wollte mangels deren Eigenstartfähigkeit nicht auf Flugaktivitäten im Great Basin verzichten und hat mal so eben seine eigene Schleppmaschine einfliegen lassen und auch allen Interessenten zur Verfügung gestellt. Da wurde es an der Startstelle am Ende der Hauptpiste fast ein wenig eng und abends kam es immer wieder vor, dass gelandete Segelflugzeuge die  Landebahn unnötig lange blockierten.
Am 01.07. störte uns noch etwas die aufziehende Schichtbewölkung, aber das sollte sich in den folgenden Tagen ändern. So entwickelte sich der Flugtag nicht unbedingt perfekt. Es war trotzdem ein netter Flug…Am letzten Sonntag (02.07.) war wieder einmal recht gutes Wetter vorhergesagt. Allerdings sollte es schon morgens im Norden Überentwicklungen geben, während der Südwesten blau vorhergesagt war, hier absolut nichts ungewöhnliches ...
 
...bitte hier weiterlesen.
 
Rubys von Norden.
Foto: © Ingo Andresen
Im Chinook der National Gard.
Foto: © Ingo Andresen
Nach getaner Arbeit.
Foto: © Ingo Andresen

 


Montag, 10. Juli Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Irgendwie scheint die Mitte der Saison durch schleifende Fronten gekennzeichnet zu sein!? Niederschläge sind eher nicht ihre Kennzeichen (dafür sind dann doch eher konvektive Schauer oder Gewitter in diesem bisher sehr trockenen Jahr zuständig), aber Abschirmungen und vor allem thermisch schwierige Bereiche wenn sich die Luftmassen vermischen, machen es segelfliegerisch nicht leicht(er). Und was die exakte Vorhersage angeht... Ich bin glaube ich momentan nicht der einzige meiner Zunft, der das eine oder andere graue Haar mehr hat Wetter und Wetterräume gab es auch in dieser Runde mal wieder reichlich, homogenes Wetter ohne Grenzen war dagegen nicht drin.
Samstag:
Die Fronten/Luftmassen wechselwirken natürlich mit dem Boden. Das was schwacher Hochdruckeinfluss und Strahlung von der Front im Norden übrig gelassen haben, ist auf dem Satellitenbild zwischen Emsland und Müritz zu erkennen, wo sich zumindest nach Osten nachmittags sogar noch etwas Fliegbares auftat.
Der Süden war dagegen von trockenwarmer Luft dominiert, die - und auch das ist gut erkennbar - schon am frühen Nachmittag erste Tendenzen zur Überentwicklung zeigte. Bis zum späteren Nachmittag war sollten die nicht nur über dem Nordschwarzwald und der Donauregion zahlreicher werden.
Sonntag:
Noch labiler war dann der Sonntag, denn im Vorfeld eines Troges über Frankreich hatte sich ein Randtrog gebildet, der in den Südwesten immer mehr Labilität schaufelte. Noch sind im Satellitebnbild nur die erste Ansätze über Frankreich zu erkennen, bis zum Abend sollten die sich aber weiter verstärken. Aber auch die schwache, wellende Front war noch da. Die hatte sich etwas südwärts verlagert und lag nun am Nordrand der Mittelgebirge. Zwischen dieser und der Labilität im Süden gab es aber auch einen Streifen guten/fliegbaren Wetters, ebenso im Norden, wo die kühle Luft zwar nur flach eingeflossen war, aber zumindest Blauthermik produzierte.
Wer hat was draus gemacht?
Wieder mal fast alle haben etwas daraus gemacht. Schon am Samstag hatten sich die Wertungslisten gut gefüllt und (fast) alle Vereine über beide Ligen hatten bereist gepunktet. Und (mal) wieder lagen die Vorteile ganz klar im Süden, wobei man hier natürlich auch die aufkommende Labilität bei der Flugwahl eine klare Vorgabe gemacht hatte: "Je weiter im Südwesten, um so eher musst Du wieder zu Hause sein, im Südosten hast Du noch was länger Zeit". Das zieht sich dann durch eine ganze Reihe der Flüge, wobei auch der Westwind mit Reihenbildung durchaus eine Rolle gespielt hat. So war der eine oder andere Flug gar nicht mal entlang der üblichen Strecken (z.B. der Alb), sondern ging durchaus auch quer zum Kamm, dann den Reihungen im Wind folgend. Das zu erkennen und auszunutzen, war sicher auch ein Garant, vorne mit dabei zu sein.
Klar dominiert haben diese Runde die Spitzenvereine aus dem Süden. Mit Rundenplatz 3 festigt Aalen dabei seine Spitzenposition in der Gesamtwertung weiter. Der FSC Odenwald-Walldürn schafft als Zweiter durch die bislang beste Platzierung in dieser Saison einen weiten Sprung in der Tabelle nach vorne. Und Rundensieger Bayreuth liegt nun auf Rang 3 der Tabelle und lässt die SFG Donauwörth-Monheim immer mehr den heissen Atem des Verfolgers spüren. Aalen scheint zwar langsam zu enteilen, dahinter drängen sich aber noch mehrere Vereine mit Ambitionen auf die Spitzenplätze. Und nicht nur der Rundensieg geht nach Franken, von hier schaffte Clemens Papa mit 123km/h auch den mit Abstand schnellsten Schnitte der Liga 1. Aber auch am Tabellenende bleibt es spannend. Das Gros der Teams findet sich in dieser Runde im Mittelfeld wieder, so dass es hier fast ein totes Rennen gegeben hat und damit bleibt auch hier (fast) alles offen.
In der 2. Liga kommt es zu den in der letzten Woche schon angedeuteten "Verschiebungen" durch das Wetter, denn die an der Spitze konkurrierenden Vereine sind nicht im gleichem Weterraum unterwegs. Das musste leidvoll die SFG Stadtlohn erfahren: Zwar schaffen sie mit Rundenplatz 10 noch den Besten aus der Rige der Nordvereine, aber die Tabellenführung müssen sie trotzdem abgeben. Der FLC Schwandorf zieht durch Platz 2 in dieser Runde an ihnen vorbei, ebenso wie Rundensieger AC Lichtenfels. Vor allem Dank eines schnellen Jan Kretzschmar, der mit 125km/h den schnellsten Flug ünber beide Ligen hinweg schaffte - übrigens auch nicht auf einer "ganz klassischen" Spur. Es bleibt also auch hier bei dem spannenden Kopf-an-Kppf Rennen in den  mindestens auch noch der LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn eingreifen kann, so eng liegen die Punkte zusammen ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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