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Dienstag, 24. April SFG Giulini: Start in die neue Saison Artikel übersetzen

Zum Start in die neue Saison sah es auf dem Flugplatz Dannstadt aus wie auf einem kleinen Wettbewerb. In 2er Reihen standen 21 Gleiter der 3 Mannschaften - davon 2 in der 1. Bundesliga - im Grid.  Am Samstag war es zunächst gar nicht so einfach aus dem Rheintal Anschluss an die Wolken im Odenwald zu bekommen. War dies allerdings bewältigt, wurde man mit schönen Bedingungen und einer hohen Basis belohnt.
Jan Hertrich jagte seine LS-8/18t über Odenwald, Spessart und Rhön zum Thüringer Wald. Mit einem 107er OLC-Schnitt und über 600km ein toller Flug. Johannes Dibbern im E-Shark flog rund 50km weiter wie Jan, war aber mit einem 90er OLC-Schnitt nicht ganz so flott. Am Sonntag entwickelte sich recht spät im Pfälzer Wald vor der nahenden Kaltfront eine interessante Linie. Der Einstieg in dieser unlandbaren Region war recht schwierig, aber erstmal "eingefädelt" konnte man bei Basishöhen über 2.500m MSL schön gleiten. Leider in einem recht begrenzten Bereich und auch nicht sehr lange - kein Vergleich mit den phänomenalen Bedingungen auf der Alb - aber für einen Rheintal-Piloten ziemlich begeisternd. Unser A-Trainer Charly Müller nutzte diese Bedingungen mit seinem Ventus-cT optimal und wurde mit einem 107er OLC-Schnitt - ganz knapp vor Jan - der Schnellste unserer Truppe.
Die erste Runde brachte uns - den überragenden Bedingungen auf der Alb geschuldet - lediglich müde 2 Pünktchen, dafür 2 tolle Flugtage mit eindrucksvollen Flügen.  Spaß und Motivation sind wie in den letzten 15 Jahren präsent und versprechen eine spannende Saison. 
 
Uwe Melzer
 
Fast wie ein kleiner Wettbewerb. Vier LS-Flugzeuge vorne im Grid. An der Rhön.

 


Dienstag, 24. April Große Strecken über den Alpen Artikel übersetzen

Zunächst einen ganz recht herzlichen Glückwunsch an die Wahnsinns-Schnitte auf der Alb! Einfach UNGLAUBLICH!
Der Ligaauftakt für uns in Königsdorf war geprägt durch eine, für den frühen Zeitpunkt im Jahr, sehr homogene großräumige Alpen Wetterlage. Daher entschieden sich die allermeisten von uns für die DMSt große Strecken auszuschreiben. Junior Nikolai Wolf flog hierbei samstags ein 706km DMSt Viereck mit dem Discus 2b und am Sonntag mit der ASG 29 das 765km Viereck, welches Papa Thomas am Samstag geflogen war (praktisch, wenn man nicht umdeklarieren muss..) und scheiterte am Ende für den OLC nur hauchdünn an der 1000er Marke.
Oli Wolfinger umrundete ein gemeldetes 700er FAI Dreieck, während ich selbst ein 860er und ein 880er Viereck, mit kleiner OLC Verlängerung flog. Die Ligaschnitte waren hierbei am zweiten Schenkel nur ein Abfallprodukt. Einzig Johannes Achleitner setzte nach einem ausgiebigen Frühstück mit der Freundin voll auf die Liga und war dann auch unser schnellster Mann.
Den Alpenliga Rundensieg erflogen allerdings unsere Jungs in Nötsch, die entlang der Karawanken und Pustertal jojoten. Aber selbst wenn wir mit diesen Flügen in der Bundesliga gewertet würden, hätten wir zwar in die Phalanx der zehn Alb Vereine (schon auffällig, wenn alle 10 Teams von der Alb unter den top ten der Rundenwertung liegen…) eindringen können, aber über Platz neun wären wir auch so nicht gekommen… Gut für unsere U 25 Truppe, dass es auf der Alb wohl nicht ganz so viele Junioren gibt ;-)
 
Mathias Schunk
 

Dienstag, 24. April U25: Speed-Start in den Ligasaison Artikel übersetzen

Was für ein Start in die U25-Saison. Diesen gab es so in den letzten beiden Jahren nicht. Das Wetter meint es hauptsächlich mit dem Süden und der Mitte Deutschlands gut, so dass immerhin 100 Vereine ins Rennen gingen. Wer eher nördlich oder östlich in Deutschland zu Hause ist, konnte sich lediglich mit schönem Fußgängerwetter zufrieden geben und hat im Nachgang nicht schlecht  Bauklötze über diese Speedrunde gestaunt.
Der FC Eichstätt (BY) hängt mit 353,35 Speedpunkten die Messlatte extrem hoch. Ein relativ kleiner Verein mit einer hochmotivierten Jugendtruppe. Wie bereits im vergangenen Jahr zählen sie ganz klar zu den Favoriten und sind eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Titelverteidiger SFZ Königsdorf (BY). Fast schon selbstverständlich sind die Königsdorfer wieder ganz vorn mit dabei. Ihre Alpenflüge sind nicht nur schnell, sondern metern auch in der OLC-Plus-Wertung.
Jedoch schiebt sich der LSR Aalen (BW) auf den Silberrang. Sind die Aalener wieder zurück? Im Geburtsjahr der U25 waren sie eine Zeitlang fast unschlagbar und mussten sich am Ende nur knapp mit Silber zufrieden geben. Schon damals zeichnete den Verein eine hervorragende Jugendarbeit aus. Oder anders: die Youngsters hier sind ein super Team, das die Wochenenden gemeinsam plant, sich für das Strecken- und Ligafliegen allein organisiert und gegenseitig motiviert. Ganz selbstverständlich werden sie früh an den Streckenflug von den alten Hasen herangeführt und begeistert. Finden sie in dieser Saison zu ihrer Stärke aus dem Jahre 2014 zurück?
Den schnellsten Flug legt jedoch Nino Welz von der FG Schwäbisch Gmünd (BW) zurück. Wie bereits Bernd Fischer in seinem Bericht über die Segelflug-Bundesliga schreibt, brennt die Schwäbische Alb. Und so muss auch Nino „einfach nur“ geradeaus fliegen. Kreisen? Fehlanzeige, das hält nur auf. 155,56 Speedpunkte packt er aufs Konto. Bei den Bedingungen geht das Segelfliegerherz auf. Damit müsste man als Verein doch ganz vorn in der U25 stehen können. Eben nicht, denn leider haben sie die Chance auf einen dritten Piloten verschenkt und konnten somit nur den Rang sechs ergattern. Schade, denn bei diesen Bedingungen hätten auch absolute Neulinge erste Erfolge im Streckenflug erzielen können. Jeder Punkt zählt und kann entscheidend sein. Ein Manko, dass allerdings fast durchweg in der U25 auffällt: Es gibt nur wenige Vereine, die konsequent drei Jugendliche ins Rennen schicken.

Rundenwertung U25: 1.  FC Eichstätt (BY) 353,35 Speed/50 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 332,82 Speed/49 Punkte, 3. SFZ Königsdorf 321,88 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 1: 1.  FC Eichstätt (BY) 50 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 49 Punkte, 3. SFZ Königsdorf 48 Punkte

Steffi Keller (OLC-Redaktion)


Montag, 23. April Ein Bundesligastart der Superlative - die Schwäbische Alb brennt Artikel übersetzen

Bereits Mitte der Woche stand fest, dass in der ersten Runde der diesjährigen Saison in Blaubeuren geflogen werden konnte. So kam es nicht von ungefähr, dass gleich 10 Segler der FLG am Samstagmorgen am Start waren. Gegen Mittag gestartet, wurden die Piloten gleich mit einer Basis von 2000 m belohnt, die später sogar noch auf über 2500 anstieg. Über die Alb in der Schwarzwald gesprungen und kurz vor dem Luftraum Basel gewendet und wieder zurück, so war meist die Streckenwahl der Erstligisten mit langjähriger Erfahrung.
Nach den grandiosen Flügen vom Samstag (Dirk Ströbl 128 Punkte, Sebastian Bauder 122, Oliver Stockinger 117) dachte keiner daran, dass diese Gesamtpunktzahl von unschlagbaren 367 Punkten am Sonntag noch getoppt werden kann. Doch niemand hat damit gerechnet, dass sich die Aufreihungen und die Überentwicklungen auf der Alb sich so brachial entwickeln würden. Diesmal ging es zwar nicht so weit in den Westen wie am Samstag doch die Wendepunkte reichten aus, dass in den zweieinhalb Stunden Strecken von bis zu 430 km erreicht wurden. Dabei kamen Schenken von über 100 km mit einem Schnitt über 200 km/h zustande.
Schnellster Blaubeurer im Albjojo war wie schon am Vortag Dirk Ströbl mit sagenhaften 162 Punkten schlug er in seiner schönen LS 8neo den Vereinsrekord von Altmeister Charlie Bauder aus dem Jahre 2011 um mehr als 20 Punkte. Gefolgt von Philipp Söll 153 Punkte, der am Vortag seine standesamtliche Hochzeit feiern durfte und umso froher war, dass der Sonntag der bessere der beiden Tage sein sollte. Joachim Krais ergänzte perfekt die beiden Top Schnitte mit 152 Punkten. In seinem Kommentar gab er dann schließlich zu, dass es vielleicht heute mal doch gut gewesen wäre Wasserballast in seinen Ventus 2cm zu tanken.
Alle drei waren sich einig sie brauchen nicht nach Namibia, solange es so ein Wetter auf Ihrer geliebten Alb gibt. Beachtlich ist auch, dass selbst die nächsten Drei Flüge aus Blaubeuren immer noch zu einer top ten Platzierung gereicht hätten. So kann für die Blaubeurer mit Rundenplatz 3 hinter Gmünd und Aalen die Saison weiter gehen.
Auch die aufgestiegenen Nachbarn von FSV Laichingen konnten mit nur 20 Punkten weniger einen guten vierten Platz behaupten. Hier schrieb Altmeister Bernd Nübling in sein Kommentar, dass er so ein Wetter in 48 Jahren nicht erlebt hat. Schnellster Laichinger war Bernd Weber der eben mal in seinem neuen Ventus 3 über 1036 km flog.

Martin Söll
 
Namibia-Wetter auf der Alb. Blaubeuren mit Fluggelände Sonderbuch. Rekordpilot Dirk Ströbl in seiner LS 8 neo.
 

Donnerstag, 13. Juli HVL Boberg: Runde 13 – Endlich kann man mal kämpfen! Artikel übersetzen

Nach 2 wetterbedingten Nullrunden in Folge war der Frust groß. Wie bestreitet man einen Abstiegskampf, wenn man nicht die Möglichkeit bekommt daran teilzunehmen? Runde 13 hieß für uns potentiell eins, G20 Gipfel in Hamburg, 30nm ED-R. Rien ne va plus!
Es war also schon langfristig klar, dass nur die Flucht half, sodass sich Piloten des HVL großzügig über den Nordosten der Republik verteileten. Neu Gülze, Neustadt Glewe und Klix, so lauteten die Fluchtorte; Schulungsverlagerung, Wochenendüberlandflug und zweiwöchiges Fliegerlager die Betriebsmodi.
Die Ligaflüge am Samstag fanden von Neustadt Glewe aus statt. Hier gingen 3 Piloten an den Start und konnten auch 3 Flüge in die Wertung bringen. Erst am Samstagmorgen hatte die Topmeteoporgnose deutlich aufgedreht und die fliegbaren Bedingungen sehr gut vorhergesagt. Leider war das Wetter nicht stabil genug, sodass sich kurze Aufreihungen immer wieder mit Abschirumungen, Lücken und Schauern abwechselten. Bei Arbeitshöhen unter 1000m hieß das, nicht zu viel zu riskieren, zumal keine Rückholer verfügbar waren. Jana mit ihrere Libelle "FG" erreichte 79,92 Speedpunkte, Peer auf ASW-27 "JP" 78,26 und Enrique auf Ls1-f "8H" 65,17.
Nachdem das ED-R über Hamburg überraschend schon am Samstagabend deaktiviert worden war, wurde am Sonntag auch wieder von Boberg aus geflogen. Blauthermik und niedrige Basis standen auf dem Speiseplan. Trotzdem schaffte unser Nachwuchstalent Philip es noch auf den dritten Wertungsplatz und konnte auf LS-8t "DA" mit 72,53 Speedpunkten über 7 Zusatzpunkte beisteuern!
Wie wertvoll diese 7 Speedpunkte waren zeigt das extrem knappe Ergebnis im Mitelfeld dieser Wertungsrunde. Rang 13 anstatt Rang 17 durch 7,36 Speedpunkte und somit 4 Punkte für die Gesamtwertung.
So schlecht wie diesen Sommer war das Wetter im Norden "gefühlt" schon ewig nicht mehr. Die Hoffnung auf eine Verbesserung stirbt natürlich zuletzt!
 
Peer Konitzer
 
Startaufstellung am Samstag
Wetteroptik am Samstag Elbquerung mit C1 am Sonntag.


Mittwoch, 12. Juli Runde 13 - SFZ verteilt quer durch die Republik Artikel übersetzen

Stendal, Schwandorf und Dannstadt - das waren die drei Startorte des SFZ-Teams für die dreizehnte Runde:
Schon eine Woche verbrachten eine Vielzahl der Dannstadter Segelflieger ihr Sommerlager beim (ehemaligen?) Tabellenführer der 2.Liga, unseren Freunden aus Schwandorf. Wie überall in der Republik hatten die ersten Juli-Tage ein buntes Potpourri an Wetterkapriolen zu bieten. Am Samstag schafften es dann vier Dannstadter von Schwandorf aus einen Wertungsflug zu platzieren.
Teamleader war wieder einmal Peter Mangold, der die Vereins-LS8 (L8) bewegte und sich aus der Oberpfalz Richtung Thüringerwald kämpfte. Sein Kommentar: "erst alles Mist, dann ging's so". Immerhin 106 kmh standen auf Peter's Uhr.
Mit in Schwandorf gestartet waren auch Lutz Hildebrandt/Reinhardt Hähndel im DuoDiscus (DL) und Klaus Dibbern mit der LS 6 (WK). Ihnen gelang der Anschluß an den Thüringer nicht, was sich in deutlich geringeren Schnittgeschwindigkeiten niederschlug.
Frank Fröhlich/Andrea Abt verbrachten die Runde in Sachsen-Anhalt bei der DSM in Stendal. Mit der ASG32Mi zwar chancenlos in der DM gegen die EBs und Nimben gelang am Samstagnachmittag doch eine Mini-Racing-Aufgabe über 197 km. Keine großen Schnitte, aber mit 76 kmh wichtige Zähler für das Mannschaftsergebnis.
Von den Daheimgebliebenen in Ludwigshafen-Dannstadt schafften es Peter Höll/Fritz Thiessen mit dem DuoXLT (FT) unter die Top-3 der Mannschaftswertung. Erst spät ging es in der schwül-heissen Luftmasse los, aber die Heimstrecke zwischen Pfälzer- und Odenwald ermöglichte einen langen Schenkel Richtung Osten, sodaß die Beiden 77 kmh zum Teamergebnis beitragen konnten, bevor es dann ab Möckmühl wieder mit Turbo-Energie nach Hause ging.
Mannschaft-Fazit: Vierzehn Punkte für die Leistung in Runde 13, die Gesamtplatzierung konnte verteidigt werden. Die Urlaubsflieger bleiben noch eine Woche in der Oberpfalz. Vielleicht bietet sich ja in Runde 14 auch ohne Eigenstarter eine Chance auf Anschluß an die Rennstrecken an der Grenze zu Tschechien.
          
Bernd Schwehm
Fotos: Lutz Hildebrandt, Dagmar Fröhlich, Peter Höll
 
Startaufstellung in Schwandorf
Team Fröhlich/Abt in der ASG32Mi
Der DuoDiscusXLT in
heimischen Gefilden


Mittwoch, 12. Juli Dannstadter Segelflieger im Aufwind Artikel übersetzen

Am Samstag lag Dannstadt auf der Sonnenseite des Wettergeschehen in Deutschland. Der Tag begann zwar ein wenig zögerlich, entwickelte sich aber schön und brachte stellenweise Basishöhen über 2.500m MSL in der Rheinebene. Auf einer West-Ost-Achse zwischen Pfälzer Wald und Odenwald suchten die heute aktiven 6 Bundesligapiloten die besten Gleitwege. Am schnellsten war in dieser Runde unser Trainer Charly Müller (Ventus ct, CS), vor Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE).
Ein 5. Rundenplatz bringt uns weitere fette 16 Punkte und hebt uns wieder in die angestrebte Top Ten, punktgleich mit dem LSV Rinteln. Überhaupt sind die Punktabstände im oberen Mittelfeld sehr gering und machen somit die noch kommenden Runden zur äußerst spannenden Angelegenheit. In der U25-Sonderwertung konnte leider nur Alexander Meinicke (LS-1c, 04) punkten - in der Prüfungszeit ist unserer Juniorenbesetzung etwas dünn. Mit Spaß und stetiger Motivation geht es jetzt ins Schlussdrittel der Liga-Saison.
 
Uwe Melzer
 
Durchaus brauchbare Bedingungen.
Alex Meinicke in der LS-1c
Speyerer Brezelfest
 

Dienstag, 11. Juli Stellungnahme des DSV zur „BFU Studie Airprox 2010-2015“ Artikel übersetzen

DSV hat seine Stellungnahme zur „BFU Studie Airprox 2010-2015“ an das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur übergeben.
Im März hat die BFU eine Studie publiziert, die zu erheblicher Unruhe geführt hat. Dies insbesondere, da die Studie mit ihrer Umsetzung für die Luftraumnutzer – und hier besondere für den Segelflug - Konsequenzen mit erheblichen Auswirkungen bedeuten würde. Die BFU schlägt als Ergebnis ihrer Überlegungen in zwei Empfehlungen zum einen die Aufhebung der Sonderregelung zur Befreiung der Segelflugzeuge von der Verpflichtung zur Transpondernutzung über 5.000 ft (oder 3.500 ft über Grund) vor und zum anderen eine Kontrolle des Luftverkehrs im Luftraum E vor. Leider hatte es vor der Veröffentlichung keinerlei Diskussion mit den Luftraumnutzern gegeben. Im Rahmen der Erarbeitung der DSV Stellungnahme haben der DSV und sein AUL-Segelflug sachliche Diskussionen mit der BFU und anderen Einrichtungen geführt. Damit will der DSV dazu beitragen, dass eine sinnvolle und einvernehmliche Lösung gefunden wird.
Der DSV setzt sich in der Stellungnahme zum einen mit der BFU-Studie, deren Annahmen und Schlussfolgerungen auseinander und zum anderen mit den Konsequenzen und möglichen Maßnahmen für die Luftraumnutzer. Um gerade diese Schritte überlegt und für alle Beteiligten im Bewusstsein der sich daraus ergebenden Konsequenzen zu machen, hält der DSV zeitnah eine Diskussion darüber für zwingend notwendig. Daher hat der DSV dem BMVI die Einrichtung der „Initiative Luftraum und Sicherheit“ vorgeschlagen und die BFU und AOPA, das BMVG sowie die DFS um aktive Unterstützung des Vorschlags des DSV gebeten. Damit kann auch der notwendige Schritt umgesetzt werden, der die Luftraumnutzer in dieses relevante Thema mit einbezieht. Somit soll die in der Luftraumplanung in Deutschland so erfolgreich praktizierte und im Ergebnis immer weitgehend konsensorientierte Form der kooperativen Zusammenarbeit der Luftraumnutzer erreicht werden.
 
Hier finden sich weitere Informationen und die DSV Stellungnahme.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

Dienstag, 11. Juli Nur einen Ehrenpunkt für den AC Braunschweig Artikel übersetzen

Die Begleitumstände dieser Runde bringen nur einen Ehrenpunkt für uns. Am Samstag gab es endlich nach den vier zurückliegenden thermiklosen sowie regenträchtigen Wochenendtagen mal wieder die Option zum Streckensegelfliegen. Auch heuer war erneut die entsprechende Geduld bis zum Thermikbeginn erforderlich.
Und das wurde von Waggum aus vom Aero-Club nur von Wiebke Holste und Christian Ueckert, die gegen 13.30 Uhr starteten, genutzt.
Der wichtige dritte Flug kam von Kornelius Volosciuk, der zur Zeit in Stendahl an den Deutschen Segelflugmeisterschaften teilnimmt.
Heiko Braden und Joshua Arntz, die ebenfalls an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen, konnten an diesem Tag keinen Flug von Stendahl aus beisteuern, weil sie leider sie nach 65 Kilometern den Motor in Anspruch nehmen mussten.
Am Sonntag gab es dann keine Möglichkeit mehr, von Waggum in die Heide zu kommen und der geplante sechste Wertungstag in Stendahl musste sogar neutralisiert werden. Somit bringen 219,73 Punkte mit diesem Trio Rang 21:
Christian Ueckert, LS 6/18m, 94,86 Speedpunkte,
Kornelius Volosciuk, ASW 22BLE, 74,34 Speedpunkte,
Wiebke Holste, LS 4, 50,53 Speedpunkte,
Ueckert schlug gleich Ostkurs ein und flog in den thermikträchtigen Fläming. Er wendete bei Treuenbrietzen, das östlich von Bad Belzig liegt. Volosciuk spulte von Stendahl aus ein Dreieck von 220 Kilometern mit den Wendepunkten Irxleben und Niemegk ab.
Holste war mit der LS 4 zwischen Haldensleben und dem Vogelschutzgebiet Drömling unterwegs.
Der Rundensieg wurde mit 327,58 Speedpunkten von der LSG Bayreuth eingefahren und in der Gesamtwertung führt weiterhin der LSR Aalen mit bereits 182 Punkten. Wir liegen mit jetzt 74 Punkten auf Position zwanzig.
Den Sonntag nutzten noch Conni Bruns, Christian Ueckert und Rolf Radespiel, um mit ihrer Minimoa per F-Schlepp in Wilsche zu schönen erlebnisreichen Flügen in die Luft zu kommen.
 
Rolf Wagner
 
Wiebke Holste komplettierte erneut unser Bundesligatrio.
Christian Ueckert befindet sich mit seiner LS 6 im thermisch gut entwickelten Bereich Haldensleben.
Landung der Minimoa unserer Braunschweiger Haltergemeinschaft am Sonntag in Wilsche.
 

 


Montag, 10. Juli Neuer Beitrag im Blog 'Soaring USA':Weltrekord, Absprung, schnelle Flüge Artikel übersetzen

Inzwischen haben sich auf dem Flugplatz Ely 20 Segelflugzeuge eingefunden. Auslöser war eine Rundmail in der darauf hingewiesen wurde, dass für eine begrenzte Zeit eine Schleppmaschine samt Schlepppilot in Ely zur Verfügung steht. Der Eigentümer einer JS 1C wollte mangels deren Eigenstartfähigkeit nicht auf Flugaktivitäten im Great Basin verzichten und hat mal so eben seine eigene Schleppmaschine einfliegen lassen und auch allen Interessenten zur Verfügung gestellt. Da wurde es an der Startstelle am Ende der Hauptpiste fast ein wenig eng und abends kam es immer wieder vor, dass gelandete Segelflugzeuge die  Landebahn unnötig lange blockierten.
Am 01.07. störte uns noch etwas die aufziehende Schichtbewölkung, aber das sollte sich in den folgenden Tagen ändern. So entwickelte sich der Flugtag nicht unbedingt perfekt. Es war trotzdem ein netter Flug…Am letzten Sonntag (02.07.) war wieder einmal recht gutes Wetter vorhergesagt. Allerdings sollte es schon morgens im Norden Überentwicklungen geben, während der Südwesten blau vorhergesagt war, hier absolut nichts ungewöhnliches ...
 
...bitte hier weiterlesen.
 
Rubys von Norden.
Foto: © Ingo Andresen
Im Chinook der National Gard.
Foto: © Ingo Andresen
Nach getaner Arbeit.
Foto: © Ingo Andresen

 


Alexander Schleicher
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