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Montag, 16. April Mission Titelverteidigung beginnt Artikel übersetzen

Es geht wieder los! Am Wochenende startet die Segelflug Bundesliga 2018. Dann heißt es für die Segelflug-Piloten des Luftsportrings Aalen wieder, fliegen- möglichst weit und möglichst schnell. Doch in dieser Saison sind die LSR-Piloten zu ersten Mal die Gejagten.
Als Titelverteidiger hat man es besonders schwer. Pünktlich zu Saisonstart am Samstag scheint der Wettergott auch den Luftsportring-Segelflug-Piloten hold zu sein. Denn es könnte über der Schwäbischen Alb durchaus gut nutzbare Thermik geben. Also können sie am Samstag und vielleicht auch am Sonntag zu ihren ersten Liga-Flügen starten. 30 Vereine starten in der ersten Liga, aber nur wenn das Wetter stimmt. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Segelflugjahr für den LSR- Aalen. Als Meister in die Saison zu starten ist natürlich die richtige Motivation für eine gute Liga-Saison!“ – analysiert der LSR- Segelflugreferent Manfred Streicher die Ausgangslage. „Der Winter war für die Piloten ausdauernd, schneereich und meist grau!“. Wir konnten kaum trainieren, aber das ging auch vielen anderen Vereinen so.
Steffen Schwarzer hat als Einziger in den vergangenen 3 Wochen fast jede Wetterlage genutzt, um ein paar kurze Flüge mit seinem Segelflugzeug zu machen. Die Wetterlagen über der Ostalb waren aber bei weitem noch nicht so, dass überhaupt Streckenflüge von über 100 Kilometer geflogen werden konnten. Dennoch wird auch er sicher in der kommenden Saison eine der Stützen der Bundesliga-Mannschaft sein.
Alle Elchinger Segelflieger sind sich einig, das wird ein ganz besonderes Jahr. Es wird wieder gejubelt werden. Emotionen und Tränen gehören zum Wettbewerb. Wenn es mal nicht gut läuft, sollte man sich den Spruch von der Fußball- Trainerlegende Sepp Herberger zu Herzen nehmen. " Nach dem Spiel( Flug) ist vor dem Spiel( Flug). Die Saison geht über 19 Runden/Wochenenden bis August. „In diesem Sinne freuen wir uns auf die nächsten, sicherlich hochspannenden 19 Runden!“ so Manfred Streicher.
Auch Wolfgang Gmeiner mangelt es nicht an Motivation. Er glaubt ernsthaft an die Titelverteidigung. „Wir müssen einfach wieder den Selben Team-Spirit wie letztes Jahr bekommen!“. Wichtig ist dabei natürlich das Wetter. Wenn das nicht mitspielt und die ersten drei Runden wetterbedingt nicht gut laufen, muss der Luftsportring gleich mal hinterher fliegen. „Wenn wir es schaffen, gleich am Samstag unter die ersten 10 zu kommen, dann ist das Bundesliga-Feuer wieder voll am brennen!“, so Gmeiner.
 
Michael Kost

Freitag, 13. April 21./22. April: Startschuss zur 18. Saison der Segelflug-Bundesliga Artikel übersetzen

Endlich geht’s wieder los, das allwöchentliche Runden-Ritual der Segelflug-Bundesliga!
Es startet die erste Runde am 21./22. April, und nach 19 Runden ist dann am 25./26. August wieder Schluss. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden gerade in den letzten Runden wieder spannende Kämpfe in den jeweiligen Ligen um Titel oder Aufstieg, resp. Kassenerhalt angesagt sein. Aber das ist ja gerade das Geniale am OLC-Ligaprinzip, dass, wer letztlich gewinnen wird, nicht schon im Mai/Juni nach den markanten Super-Langstrecken-Wetterlagen feststeht, sondern das Punktsystem für Spannung bis zur letzten Runde Ende August sorgt.
Die Segelflug-Liga – eine permanente Kontaktchance zur Öffentlichkeit
 Das Endergebnis 2017 der Landesklasse Bayern.
Es war eine der markanten Zielsetzungen beim Einrichten der Segelflug-Liga vor rd. 20 Jahren, dass das System nahezu allwöchentlich den Vereinen die Möglichkeit gibt, ihre Lokalpresse mit Infos aus dem Segelflug-Sport zu versorgen, wie es auch in anderen Sportarten üblich ist. Eindrucksvolle Beispiele von hervorragender Pressearbeit bekommt der OLC immer wieder zugesandt. Dabei hat sich gezeigt, dass es absolut nicht erforderlich ist, irgend einen Titel zu gewinnen … oftmals ist die Sympathiewirkung für den Verein erheblich größer, wenn man via Pressearbeit die Öffentlichkeit den Kampf um einen Abstieg miterleben lässt. Mancherorts geht das sogar so weit, dass, wenn einmal kein Bericht zum Liga-Wochenende bei der örtlichen Zeitung abgeliefert wird, der zuständige Redakteur anruft und fragt, wo denn der Report bleibt – so muss es sein!
Und ganz wichtig zu wissen ist es … die Kontaktchancen betreffen nicht nur Vereine, die in der Segelflug-Bundesliga oder 2. Segelflug-Bundesliga mitfliegen, sondern auch die Clubs aus der Quali-Liga, welche in den Landesklassen der jeweiligen Bundesländer ausgewiesen sind. Als Beispiel ist rechts das Endergebnis der Landesklasse Bayern abgebildet (es fehlen hier natürlich diejenigen Vereine, welche in der Segelflug-Bundesliga, resp. 2. Segelflug-Bundesliga fliegen).
Zu jedem Wochenbeginn: Perfekte Rundenberichterstattung incl. Wetter-Report
Ganz hervorragend hat sich die Kooperation mit Bernd Fischer / TopMeteo bewährt, nach jeder Runde in Form einer Kombination ‘Sportergebnis & Met-Report‘ zu berichten. Der Kern der Aussage ist dann immer … was haben die in der jeweiligen Runde erfolgreichen Teams aus der eigentlich ja für alle gleichen Wettersituation besser gemacht … diese Infos sind das Salz in der Suppe für unseren Sport … so kompakt bekommt man das nirgendwo geboten.
Und natürlich werden die Redakteure des OLC-Magazins mit eigenen Beiträgen zu den Runden die allwöchentliche Information vervollkommnen (– so es etwas Interessantes zu berichten gibt).
Wichtig, weil auch interessant: Beiträge aus den Vereinen
Mit großem Interesse werden die dem OLC zugesandten Beiträge aus den Vereinen gelesen. Es werden hierbei keine großen Erkenntnisse erwartet oder spektakuläre Hinweise ‘wie gewinne ich eine Liga-Runde‘ … nein … hier freut man sich auf Schilderungen (und Bilder) zum Liga-Fliegen in den Vereinen, ‘wie es eben leibt und lebt‘.
Der OLC freut sich auf eine spannende Liga-Saison ;-)

Donnerstag, 05. April MILVUS Segelflug - Bekleidung Artikel übersetzen

Nach knapp 4 Jahren Flugeinsatz, zehntausenden von OLC Streckenflugkilometern und mit dem Feedback von vielen Segelflugpiloten hat MILVUS die Segelfliegerhose 2.0 entwickelt. Neu gibt es die Pilotenhose in zwei Farben, Grössen bis XXXL, einen integrierten Klettgürtel, mehr Taschen und einen Zweiwegreissverschluss für ein noch einfacheres Blasenmanagement.
Jetzt NEU im Onlineshop: Pilotenhose «MIKE» und «LIMA»Benütze den Gutscheincode OLC2018 und profitiere von 10% auf das gesamte Sortiment von MILVUS bis Ende April 2018.

After almost 4 years of flying, tens of thousands of OLC flight kilometers and with feedback from many glider pilots, MILVUS has developed the glider trousers 2.0. The pilot pants are now available in two colors, sizes up to XXXL, an integrated Velcro belt, more pockets and a two-way zipper for an even easier bladder management.
New in their Onlinestore: Pilot trousers «MIKE» und «LIMA» Use the coupon code OLC2018 and benefit from 10% on the entire range of MILVUS until end of April 2018.
 

 


Mittwoch, 28. März Aktuell: Das OLC Liga/Speed-Update - ein Plus für den Segelflug Artikel übersetzen

Seit einigen Jahren ist die Feststellung unstrittig, dass immer mehr ‘motorisierte Segelflieger‘ bei Speed- oder auch Liga-Flügen ihren Motor bewusst für taktische Maßnahmen nutzen. Man hat das schon seit geraumer Zeit aufmerksam beobachtet, war aber immer der Auffassung, dass, solange das nicht ergebnisverzerrend ist, eine Regelanpassung (noch) nicht notwendig wäre.
Dies hat sich aber mit der Saison 2017 grundlegend verändert: Beim Liga-Finale im letzten Oktober in Poppenhausen wurde hierzu eine Analyse von ausgewählten Liga-Runden vorgestellt und erläutert. Auffallend dabei vor allem, dass gerade in Runden mit eher schlechteren Wetterbedingungen offenbar die Möglichkeiten den Motor taktisch zu nutzen immer öfter besonders zählen (z.B. um von einem entfernten Fluggebiet wieder zurück zu fliegen). Folglich brechen die Teilnehmer mit Segelflugzeugen ohne Motor in einer derartigen Runde regelrecht weg – die Liga-Runden werden in diesen Fällen eine Angelegenheit von fast 2/3 motorisierten Segelflugzeugen (welche dann auch in den betreffenden Runden die taktischen Möglichkeiten des Motors zum fast hälftigen Anteil nutzen).
An guten Runden hingegen nehmen nach der Statistik in etwa zur Hälfte gleich viele motorisierte und nicht motorisierte Segler teil. So beendeten beispielsweise in einer derartigen Runde 7,5 % der reinen Segler ihren Flug mit einer Außenlandung, bei den Motorisierten nutzten hingegen trotz gutem Wetter 30 % ihren Motor, um wieder nach Hause zu kommen. Nach eingehender Analyse ist eindeutig erkennbar, dass die deutlich vielen Rückflüge mit Motorkraft taktisch geplant waren (z.B. überlange Rückenwindschenkel). Dieser Effekt ist natürlich eine extreme Schieflage und verzerrt den sportlichen Vergleich motorisiert / nicht motorisiert in den einzelnen Ligen.
Nun wird der OLC regulierend mit einer Regelanpassung in der Form eingreifen, dass es für das Fliegen einer Speed- oder Liga-Aufgabe völlig unerheblich ist, ob ein Segelflugzeug einen Motor hat oder nicht.
Dieser Ansatz geht auch völlig konform mit der OLC-Philosophie, welche schon vor über 15 Jahren formuliert wurde und unverändert bis zum heutigen Tag gilt: Der OLC unterscheidet nicht zwischen motorisierten und unmotorisierten Segelflugzeugen.
Ab dem 30. März wird jetzt, neben dem seit Jahren bekannten Startkreis mit einem Radius von 15 km, auch ein Zielkreis mit 15 km Radius eingeführt.
Die neu hinzu gekommene Regel lautet exakt:
Nach dem Sprintendpunkt muss der antriebslose Flug in einem Zylinder mit 15km Radius um den Startplatz enden beziehungsweise diesen kreuzen.
 

Freitag, 14. Juli DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 14.07. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG Morgen wird der Osten Deutschlands noch von einer ostwärts
abziehenden Okklusion mit feuchtlabiler Meeresluft beeinflusst. Die rückseitig einfließende mäßig warme Meeresluft gelangt von Westen her unter den Einfluss eines Azorenhochkeils. An seiner Nordflanke nähert sich am Abend die Warmfront eines Islandtiefs Nordwestdeutschland.
Sie überquert am SONNTAG die Nordhälfte Deutschlands langsam ostwärts und führt mit westlicher Strömung wieder zunehmend warme Meeresluft heran. Die zugehörige Kaltfront greift am Nachmittag auf das norddeutsche Küstengebiet über und verlagert sich unter Abschwächung
langsam südwärts. Im Süden Deutschlands bleibt Hochdruckeinfluss wetterbestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann mit mäßiger, vor allem nach Nordosten auch mit guter Wolkenthermik gerechnet werden, die nach Südosten bis Mittag durch Überentwicklungen gestört sein kann.
Am SONNTAG ist auf Grund länger anhaltendem Niederschlag und abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik zu erwarten.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann mit mäßiger bis guter, in Baden-Württemberg auch sehr guter Wolkenthermik gerechnet werden, Basis 5000-6000 FT AMSL.
Am SONNTAG ist die Thermik oft durch hohe und mittelhohe Bewölkung abgeschirmt und deshalb meist nur gering bis mäßig, im Süden besser als im Norden.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG an den Alpen staubedingt keine nutzbare Thermik. Sonst oft Beeinträchtigungen durch Ausbreitungen und kräftigen Höhenwind. Dadurch meist nur mäßige Thermik. Lediglich im Westen lokal bzw. zeitweise auch Chancen auf mäßige bis gute Wolkenthermik. Arbeitshöhen am Nachmittag bei 2000 m.
Am SONNTAG mäßige Wolkenthermik mit Arbeitshöhen bis 2300 m am Nachmittag. Zeitweise Beeinträchtigungen durch dichtere hohe Wolkenfelder. Vor allem im Westen und Norden am Nachmittag auch dichte mittelhohe Wolkenfelder und dadurch nur geringe Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Donnerstag, 13. Juli HVL Boberg: Runde 13 – Endlich kann man mal kämpfen! Artikel übersetzen

Nach 2 wetterbedingten Nullrunden in Folge war der Frust groß. Wie bestreitet man einen Abstiegskampf, wenn man nicht die Möglichkeit bekommt daran teilzunehmen? Runde 13 hieß für uns potentiell eins, G20 Gipfel in Hamburg, 30nm ED-R. Rien ne va plus!
Es war also schon langfristig klar, dass nur die Flucht half, sodass sich Piloten des HVL großzügig über den Nordosten der Republik verteileten. Neu Gülze, Neustadt Glewe und Klix, so lauteten die Fluchtorte; Schulungsverlagerung, Wochenendüberlandflug und zweiwöchiges Fliegerlager die Betriebsmodi.
Die Ligaflüge am Samstag fanden von Neustadt Glewe aus statt. Hier gingen 3 Piloten an den Start und konnten auch 3 Flüge in die Wertung bringen. Erst am Samstagmorgen hatte die Topmeteoporgnose deutlich aufgedreht und die fliegbaren Bedingungen sehr gut vorhergesagt. Leider war das Wetter nicht stabil genug, sodass sich kurze Aufreihungen immer wieder mit Abschirumungen, Lücken und Schauern abwechselten. Bei Arbeitshöhen unter 1000m hieß das, nicht zu viel zu riskieren, zumal keine Rückholer verfügbar waren. Jana mit ihrere Libelle "FG" erreichte 79,92 Speedpunkte, Peer auf ASW-27 "JP" 78,26 und Enrique auf Ls1-f "8H" 65,17.
Nachdem das ED-R über Hamburg überraschend schon am Samstagabend deaktiviert worden war, wurde am Sonntag auch wieder von Boberg aus geflogen. Blauthermik und niedrige Basis standen auf dem Speiseplan. Trotzdem schaffte unser Nachwuchstalent Philip es noch auf den dritten Wertungsplatz und konnte auf LS-8t "DA" mit 72,53 Speedpunkten über 7 Zusatzpunkte beisteuern!
Wie wertvoll diese 7 Speedpunkte waren zeigt das extrem knappe Ergebnis im Mitelfeld dieser Wertungsrunde. Rang 13 anstatt Rang 17 durch 7,36 Speedpunkte und somit 4 Punkte für die Gesamtwertung.
So schlecht wie diesen Sommer war das Wetter im Norden "gefühlt" schon ewig nicht mehr. Die Hoffnung auf eine Verbesserung stirbt natürlich zuletzt!
 
Peer Konitzer
 
Startaufstellung am Samstag
Wetteroptik am Samstag Elbquerung mit C1 am Sonntag.


Mittwoch, 12. Juli Runde 13 - SFZ verteilt quer durch die Republik Artikel übersetzen

Stendal, Schwandorf und Dannstadt - das waren die drei Startorte des SFZ-Teams für die dreizehnte Runde:
Schon eine Woche verbrachten eine Vielzahl der Dannstadter Segelflieger ihr Sommerlager beim (ehemaligen?) Tabellenführer der 2.Liga, unseren Freunden aus Schwandorf. Wie überall in der Republik hatten die ersten Juli-Tage ein buntes Potpourri an Wetterkapriolen zu bieten. Am Samstag schafften es dann vier Dannstadter von Schwandorf aus einen Wertungsflug zu platzieren.
Teamleader war wieder einmal Peter Mangold, der die Vereins-LS8 (L8) bewegte und sich aus der Oberpfalz Richtung Thüringerwald kämpfte. Sein Kommentar: "erst alles Mist, dann ging's so". Immerhin 106 kmh standen auf Peter's Uhr.
Mit in Schwandorf gestartet waren auch Lutz Hildebrandt/Reinhardt Hähndel im DuoDiscus (DL) und Klaus Dibbern mit der LS 6 (WK). Ihnen gelang der Anschluß an den Thüringer nicht, was sich in deutlich geringeren Schnittgeschwindigkeiten niederschlug.
Frank Fröhlich/Andrea Abt verbrachten die Runde in Sachsen-Anhalt bei der DSM in Stendal. Mit der ASG32Mi zwar chancenlos in der DM gegen die EBs und Nimben gelang am Samstagnachmittag doch eine Mini-Racing-Aufgabe über 197 km. Keine großen Schnitte, aber mit 76 kmh wichtige Zähler für das Mannschaftsergebnis.
Von den Daheimgebliebenen in Ludwigshafen-Dannstadt schafften es Peter Höll/Fritz Thiessen mit dem DuoXLT (FT) unter die Top-3 der Mannschaftswertung. Erst spät ging es in der schwül-heissen Luftmasse los, aber die Heimstrecke zwischen Pfälzer- und Odenwald ermöglichte einen langen Schenkel Richtung Osten, sodaß die Beiden 77 kmh zum Teamergebnis beitragen konnten, bevor es dann ab Möckmühl wieder mit Turbo-Energie nach Hause ging.
Mannschaft-Fazit: Vierzehn Punkte für die Leistung in Runde 13, die Gesamtplatzierung konnte verteidigt werden. Die Urlaubsflieger bleiben noch eine Woche in der Oberpfalz. Vielleicht bietet sich ja in Runde 14 auch ohne Eigenstarter eine Chance auf Anschluß an die Rennstrecken an der Grenze zu Tschechien.
          
Bernd Schwehm
Fotos: Lutz Hildebrandt, Dagmar Fröhlich, Peter Höll
 
Startaufstellung in Schwandorf
Team Fröhlich/Abt in der ASG32Mi
Der DuoDiscusXLT in
heimischen Gefilden


Mittwoch, 12. Juli Dannstadter Segelflieger im Aufwind Artikel übersetzen

Am Samstag lag Dannstadt auf der Sonnenseite des Wettergeschehen in Deutschland. Der Tag begann zwar ein wenig zögerlich, entwickelte sich aber schön und brachte stellenweise Basishöhen über 2.500m MSL in der Rheinebene. Auf einer West-Ost-Achse zwischen Pfälzer Wald und Odenwald suchten die heute aktiven 6 Bundesligapiloten die besten Gleitwege. Am schnellsten war in dieser Runde unser Trainer Charly Müller (Ventus ct, CS), vor Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE).
Ein 5. Rundenplatz bringt uns weitere fette 16 Punkte und hebt uns wieder in die angestrebte Top Ten, punktgleich mit dem LSV Rinteln. Überhaupt sind die Punktabstände im oberen Mittelfeld sehr gering und machen somit die noch kommenden Runden zur äußerst spannenden Angelegenheit. In der U25-Sonderwertung konnte leider nur Alexander Meinicke (LS-1c, 04) punkten - in der Prüfungszeit ist unserer Juniorenbesetzung etwas dünn. Mit Spaß und stetiger Motivation geht es jetzt ins Schlussdrittel der Liga-Saison.
 
Uwe Melzer
 
Durchaus brauchbare Bedingungen.
Alex Meinicke in der LS-1c
Speyerer Brezelfest
 

Dienstag, 11. Juli Stellungnahme des DSV zur „BFU Studie Airprox 2010-2015“ Artikel übersetzen

DSV hat seine Stellungnahme zur „BFU Studie Airprox 2010-2015“ an das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur übergeben.
Im März hat die BFU eine Studie publiziert, die zu erheblicher Unruhe geführt hat. Dies insbesondere, da die Studie mit ihrer Umsetzung für die Luftraumnutzer – und hier besondere für den Segelflug - Konsequenzen mit erheblichen Auswirkungen bedeuten würde. Die BFU schlägt als Ergebnis ihrer Überlegungen in zwei Empfehlungen zum einen die Aufhebung der Sonderregelung zur Befreiung der Segelflugzeuge von der Verpflichtung zur Transpondernutzung über 5.000 ft (oder 3.500 ft über Grund) vor und zum anderen eine Kontrolle des Luftverkehrs im Luftraum E vor. Leider hatte es vor der Veröffentlichung keinerlei Diskussion mit den Luftraumnutzern gegeben. Im Rahmen der Erarbeitung der DSV Stellungnahme haben der DSV und sein AUL-Segelflug sachliche Diskussionen mit der BFU und anderen Einrichtungen geführt. Damit will der DSV dazu beitragen, dass eine sinnvolle und einvernehmliche Lösung gefunden wird.
Der DSV setzt sich in der Stellungnahme zum einen mit der BFU-Studie, deren Annahmen und Schlussfolgerungen auseinander und zum anderen mit den Konsequenzen und möglichen Maßnahmen für die Luftraumnutzer. Um gerade diese Schritte überlegt und für alle Beteiligten im Bewusstsein der sich daraus ergebenden Konsequenzen zu machen, hält der DSV zeitnah eine Diskussion darüber für zwingend notwendig. Daher hat der DSV dem BMVI die Einrichtung der „Initiative Luftraum und Sicherheit“ vorgeschlagen und die BFU und AOPA, das BMVG sowie die DFS um aktive Unterstützung des Vorschlags des DSV gebeten. Damit kann auch der notwendige Schritt umgesetzt werden, der die Luftraumnutzer in dieses relevante Thema mit einbezieht. Somit soll die in der Luftraumplanung in Deutschland so erfolgreich praktizierte und im Ergebnis immer weitgehend konsensorientierte Form der kooperativen Zusammenarbeit der Luftraumnutzer erreicht werden.
 
Hier finden sich weitere Informationen und die DSV Stellungnahme.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

Dienstag, 11. Juli Nur einen Ehrenpunkt für den AC Braunschweig Artikel übersetzen

Die Begleitumstände dieser Runde bringen nur einen Ehrenpunkt für uns. Am Samstag gab es endlich nach den vier zurückliegenden thermiklosen sowie regenträchtigen Wochenendtagen mal wieder die Option zum Streckensegelfliegen. Auch heuer war erneut die entsprechende Geduld bis zum Thermikbeginn erforderlich.
Und das wurde von Waggum aus vom Aero-Club nur von Wiebke Holste und Christian Ueckert, die gegen 13.30 Uhr starteten, genutzt.
Der wichtige dritte Flug kam von Kornelius Volosciuk, der zur Zeit in Stendahl an den Deutschen Segelflugmeisterschaften teilnimmt.
Heiko Braden und Joshua Arntz, die ebenfalls an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen, konnten an diesem Tag keinen Flug von Stendahl aus beisteuern, weil sie leider sie nach 65 Kilometern den Motor in Anspruch nehmen mussten.
Am Sonntag gab es dann keine Möglichkeit mehr, von Waggum in die Heide zu kommen und der geplante sechste Wertungstag in Stendahl musste sogar neutralisiert werden. Somit bringen 219,73 Punkte mit diesem Trio Rang 21:
Christian Ueckert, LS 6/18m, 94,86 Speedpunkte,
Kornelius Volosciuk, ASW 22BLE, 74,34 Speedpunkte,
Wiebke Holste, LS 4, 50,53 Speedpunkte,
Ueckert schlug gleich Ostkurs ein und flog in den thermikträchtigen Fläming. Er wendete bei Treuenbrietzen, das östlich von Bad Belzig liegt. Volosciuk spulte von Stendahl aus ein Dreieck von 220 Kilometern mit den Wendepunkten Irxleben und Niemegk ab.
Holste war mit der LS 4 zwischen Haldensleben und dem Vogelschutzgebiet Drömling unterwegs.
Der Rundensieg wurde mit 327,58 Speedpunkten von der LSG Bayreuth eingefahren und in der Gesamtwertung führt weiterhin der LSR Aalen mit bereits 182 Punkten. Wir liegen mit jetzt 74 Punkten auf Position zwanzig.
Den Sonntag nutzten noch Conni Bruns, Christian Ueckert und Rolf Radespiel, um mit ihrer Minimoa per F-Schlepp in Wilsche zu schönen erlebnisreichen Flügen in die Luft zu kommen.
 
Rolf Wagner
 
Wiebke Holste komplettierte erneut unser Bundesligatrio.
Christian Ueckert befindet sich mit seiner LS 6 im thermisch gut entwickelten Bereich Haldensleben.
Landung der Minimoa unserer Braunschweiger Haltergemeinschaft am Sonntag in Wilsche.
 

 


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