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Mittwoch, 23. Mai SFZ Königsdorf: Samstag hui, Sonntag pfui Artikel übersetzen

Der Samstag zeigte sich kurzfristig besser als durch die Wetterprognosen erwartet. Zwar war die Basis in den Bergen noch relativ niedrig, nichts desto Trotz startete Mathias Schunk um halb elf, um vor den Schauern vielleicht doch eine Ligawertung zu erfliegen. Am Geierstein fand er den ersten schwachen Aufwind und flog weiter nach Südosten, wo die Wetteroptik durchaus optimistisch stimmte. Die Wettereinschätzung meldete er natürlich sofort nach Königsdorf. Nach knapp drei Stunden landete er wieder in Königsdorf und hatte, bei den Wetteraussichten komplett überraschend eine Ligawertung von 92,6 km/h erflogen. "Offenbar war ich zufällig immer zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle".
Kurz danach saß Mathias schon wieder im Schleppflugzeug und zog Junior Johannes Beyer nochmals in die Luft, der bei seinem ersten Versuch leider in Greiling außenlanden musste. Markus Eggl war sofort losgefahren, um ihn wieder heimzuholen. Beyer flog dann im Voralpenland, nachdem die Berge mittlerweile bereits komplett mit Schauern dicht waren. Nach eineinhalb Stunden war aber auch der zweite Versuch zu Ende, da die Thermik um 16 Uhr komplett zusammengebrochen war. Aber immerhin 41,9 km/h in der Wertung. Für die Junioren erzielten Nikolai Wolf und Vincent Heckert bei der Quali in Erbach Wertungen von jeweils 53 km/h. Die Senioren Wertung vervollständigte Andrea Abt beim Dannstädter Vergleichsfliegen.
Mit der samstäglichen Zwischenwertung war man beim SFZ dann durchaus zufrieden, lagen die Junioren doch auf Rundenplatz sechs und übernahmen wieder die Tabllenführung und in der Bundesliga wurde man auf Rundenplatz acht und als Tabellensiebter geführt. In der gesamten Alpenregion gab es samstags insgesamt nur 19 gültige Wertungsflüge und da es nur vier Teams schafften, mehr als einen Flug in die Wertung zu bringen, lag das SFZ durch den insgesamt schnellsten Flug der Alpenregion von Mathias auf Rundenplatz fünf und eroberte sich die, wie bei den Junioren, die am letzten Wochenende verlorene Tabellenführung zurück, da die Hauptkonkurrenten aus der Schweiz und Österreich keine Wertung schafften.
Sonntag hatten die Prognosen dann leider recht und an Ligaflüge war in Königsdorf nicht zu denken.Auch in Erbach wurde frühzeitig neutralisiert, so dass alle Hoffnungen auf dem ASH 25 Team Julius Hoffelner/Dirk Weisel, die zum Training für die Quali in Bayreuth flogen. Sie erzielten dort zwar eine sehr gute Wertung von 100,0 km/h, aber andere Teams waren eben mit drei Piloten dort. Das SFZ rutschte sowohl auf Rundenplatz, als auch auf Tabellenplatz neun zurück. Die Junioren wurden zwar bis auf Rundenplatz 13 durchgereicht, liegen aber dennoch in Tabelle wieder vorne. In der Alpenliga konnte der Tabellenführer vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf am Sonntag drei Wertungen erfliegen und holte sich Rundenplatz zwei hinter dem AeC Belluno aus Italien. Das SFZ beendet die fünfte Runde auf Rang sieben und liegt hinter Kirchdorf/Micheldorf jetzt auf Tabellenplatz zwei.
 
Mathias Schunk
 
Julius Hoffelner (links) und Dirk Weisel (rechts) erzielten am Wochenende in Bayreuth den besten Königsdorfer Ligaschnitt
 
Tiefen Wolken am erschwerten am Samstag das Alpenfliegen
Echter Einsatz für die Liga, nach einer Außenlandung startet Johannes Beyer zum zweiten Versuch und holt den dritten Flug für die U25 Wertung

 


Mittwoch, 23. Mai Erfolgreiche Außenstellen bringen dem AC Braunschweig 9 wichtige Punkte Artikel übersetzen

Auch diese fünfte Runde lief erneut zur Zufriedenheit des Aero-Clubs aufgrund eines guten Mittelfeldplatzes ab. Zur Zeit laufen in Jena, Bayreuth und Hockenheim die Qualifikationsmeisterschaften zur nächsten Deutschen Meisterschaft 2019 mit Piloten unserer Segelfluggruppe.Christian Ückert und Joshua Arntz mit Copilotin Wiebke Holste nehmen in Jena am Wettbewerbsgeschehen teil.
Kornelius Volosciuk sowie Heiko Braden fliegen in Bayreuth und Hockenheim und konnten zwei wichtige Flüge für die Bundesligawertung beisteuern.
Am Samstag gab es von Waggum wegen nicht vorhandener Thermik keine Möglichkeit, einen Streckenflug in die Wertung zu bringen. Der Sonntag hingegen wurde bei erneut mäßiger Blauthermik von Klaus-Dieter Arntz, Rolf Wagner, Holger Scholz, Rolf Radespiel und Lennard Waschke, der früh außen landete, genutzt. Dieses Trio brachte 254,12 Speedpunkte mit nach Hause:
Kornelius Volosciuk, ASW 22BLE, 95,90 Speedpunkte,
Klaus Dieter Arntz, ASH 26E, 81,64 Speedpunkte, Heiko Braden, Ventus 2cM/18m, 76,57 Speedpunkte,
Arntz, der sich gerade mit der ASH 26 vertraut macht, flog zunächst gegen den strammen Ostwind an und wendete in Lüsse. Dieser Rundensieg ging mit 329,42 Speedpunkten nach Bayreuth. Die Gesamtwertung wird mit nunmehr 85 Punkten vom LSR Aalen dominiert und wir liegen weiterhin auf Rang 24 mit jetzt 17 Punkten.
 
Rolf Wagner
 
Die neu erstandene ASH 26E der Haltergemeinschaft Arntz/Dombrowsky
Erneut gab es am Sonntag mäßige Blauthermik ohne Ende in Niedersachsen
Faszination Streckensegelfliegen
 

Dienstag, 22. Mai 5. Runde U25: Vierer-Pulk setzt sich an der Spitze ab Artikel übersetzen

Die Alpen und der äußerste Norden haben es in dieser fünften Runde nicht wirklich gut erwischt. Allen anderen eröffnet dieses Wochenende zumindest eine Chance auf Punkte. Auch wenn es nicht das einfachste Wetter mit den schnellsten Schnitten ist -manch einer hätte sich den Pfingstmontag zum Liga-Wochenende dazu gewünscht- konnte fast überall problemlos eine Wertung erflogen werden. Oder anders… hätte. Einige Möglichkeiten, wenn vielleicht auch kleine, sind liegen geblieben.
Einer, der diesmal zuschlägt, ist die SFG Stadtlohn. Sie holt sich souverän den Rundensieg und kann nach einer extrem starken 2017er Saison wieder ins Geschehen einsteigen. Und das wetterbedingt mit eher drei durchschnittlich schnellen Flügen von jeweils um die 80 Speedpunkte. Aber eben drei. Sie sind jedoch noch ein Stückchen von einer Top-Platzierung entfernt, denn die Vereine aus dem Süden haben weiterhin die Nase vorn. Noch?
War der Süden Deutschlands im ersten Viertel vom Wetter bevorteilt? Schauen wir in die anderen Ligen – ein klares „Ja“. Dominiert werden sowohl die Segelflug Bundesliga, 2. Bundesliga, als auch die Quali-Liga eher von Bayern und Baden-Württemberg. Erst diese fünfte Runde ist eine, die für örtliche Durchmischung sorgt.
Schauen wir noch einmal zurück auf diese Runde. Genauer zum AC Schweinfurt. Hier meistert Jens Elflein mit über 109 Speedpunkten den schnellsten U25-Flug der Runde fünf und kann damit 29 Punkte für den Verein sichern. Super Leistung und zugleich schade. Was hätten drei Piloten bewegen können?
Das sieht man an der Spitze. Erneut legt der AC Lichtenfels eine konstant gute Leistung hin, versilbert diese Runde und kann somit weitere wichtige Punkte scheffeln. Gemeinsam mit den drei „Treppchen-Besetzern“ Königsdorf, Aalen und Eichstätt formiert sich ein Vierer-Pulk, dass sich deutlich nach vorn absetzt. Es kann und wird jedoch noch viel passieren. Hoffen wir, dass das Wetter fair wird, so wie ansatzweise in dieser Runde und damit allen gleiche Chancen bietet. Und viel wichtiger: es sollten noch mehr Vereine die gebotenen Chancen ergreifen und die U25 dadurch spannender werden lassen.
Rundenwertung U25: 1. SFG Stadtlohn (NI) 239,42 Speed/50 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 216,61 Speed/49 Punkte, 3. Aero-Club Rhein-Nahe (RP) 202,21 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 2: 1. SFZ Königsdorf (BY) 230 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 227 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 227 Punkte

 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Dienstag, 22. Mai LSG Fallersleben: Weit verteilter Einsatz bringt 9 Punkte Artikel übersetzen

Auch in Runde 5 bringen die LSG-Piloten wieder viele Flüge in die Wertung. Am Samstag konnte die LSG-Delegation beim Spreewald-Pokal in Bronkow den vierten Wertungstag für die ersten – allerdings nicht besonders schnellen - Liga-Flüge nutzen. In der mäßigen Blauthermik war man froh, sich nicht permanent in Außenlanderisiko zu finden.
Sonntag lag nur die halbe Aufgabe im Blauen und die Basis war meist deutlich angestiegen und so konnten Michael Waibel + Klaus Busse, Lothar Kaps + Arne Brüsch, Kathrin Busse, Peter Meurers und Benno Beesten ihre Liga-Schnitte über Polen und der Lausitz deutlich steigern. Endlich konnte auch Helge Liebertz als Teilnehmer des Jenacup mit seinem Wettbewerbsflug zum 1. WT ins Geschehen eingreifen und den zweitbesten LSG-Flug in Runde 5 beisteuern. Schnellster LSG-Pilot war wieder einmal der im heimischen Ummern gestartete Günter Raab. So erreichte die LSG mit Flügen aus Niedersachsen, Thüringen und Brandenburg einen guten 12. Platz in dieser Runde.
 
Benno Beesten
 
Die Fallersleber Offene Klasse im Grid
Endlich Wolken
Bronkow, Austragungsort des Spreewald-Pokals

 


Dienstag, 22. Mai Bayreuth-Wettbewerb 2018: Bayerische Segelflug-Meisterschaft und Qualifikation zur DM Artikel übersetzen

Nach Pfingsten findet am Bayreuther Flugplatz wieder ein großer Segelflug-Wettbewerb statt. 85 Piloten kämpfen in drei Wertungsklassen um die Bayerischen Meistertitel und die Qualifikation zur nächsten DM. Darunter befinden sich u.a. drei Welt- und Europameister. Zehn Tage bis zum 2. Juni wird das Spektakel dauern.
Segelflug-Wettbewerbe werden wie Luftrennen ausgetragen: Morgens erhalten die Piloten eine Liste mit Wegpunkten, die schnellstmöglich abzufliegen sind. Für jeden Piloten zählt dabei die individuelle Zeit vom Überqueren der virtuellen Abfluglinie bis zum Überqueren der Zielkreislinie kurz vor der Landung. Die Piloten müssen dabei die besten Aufwinde finden und entscheiden, wo entlang und wie schnell sie fliegen. Wer schneller fliegt, muss eher wieder einen Aufwind suchen. Denn die Segelflieger müssen sich nur mit Hilfe aufsteigender Luft am Himmel halten. Auf diese Weise schaffen sie im Laufe eines Fluges Strecken zwischen 100 und 600 km, ganz ohne Motor.
Sportleiter Wolfgang Clas kann für die Konstruktion der Strecken auf eine Auswahl von 200 Wendepunkten zurückgreifen. Die äußersten liegen südlich von Dresden, am Ende des Bayerischen Waldes, bei Kassel, kurz vor Karlsruhe und auf der Schwäbischen Alb. Auch über Tschechien werden die Teilnehmer wahrscheinlich fliegen müssen.
Der Bayreuth-Wettbewerb ist eine von elf Qualifikationsmeisterschaften in diesem Jahr, auf der sich die Piloten für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2019 qualifizieren können. Bayreuth ist dabei eine von nur zwei Qualifikationsmöglichkeiten der Offenen Klasse, der Wertungsklasse mit den größten Segelflugzeugen, die fast eine Tonne auf die Waage bringen und bis zu 32 m Spannweite aufweisen. Für bayerische Piloten ist Bayreuth auch die Landesmeisterschaft. Neben der Offenen Klasse starten auch Flugzeuge der 18-Meter-Klasse (18 m Spannweite) und der Standardklasse (15 m Spannweite).
Drei ehemalige Welt- und Europameister zählen zum Starterfeld: Michael Buchthal aus Freudenstadt, Weltmeister der Standardklasse 2008, Bruno Gantenbrink aus Iserlohn, Weltmeister der 15-Meter-Klasse 1989 und Europameister der Offenen Klasse 2000 und Werner Meuser aus Marburg, Weltmeister der 15-Meter-Klasse 1997 und 2001.
Sechs Mitglieder der LSG Bayreuth wollen ebenfalls um die DM-Qualifikation und die Bayerischen Meister-Titel mitkämpfen: Langstreckenspezialist Alexander Müller, Heiko Hertrich und Uwe Förster treten in der Offenen Klasse an, Johannes Baier in der 18-Meter-Klasse und sein Bruder Georg in der Standardklasse, wo auch Hertrichs Neffe Jan starten wird. Somit ist der Gastgeber auch heuer wieder gut auf dem eigenen Wettbewerb vertreten.
Offiziell startet der Wettbewerb am Dienstag abend, 22. Mai um 19 Uhr mit dem Eröffnungsbriefing. Von Mittwoch, 23. Mai bis zum Freitag nach Fronleichnam finden die Wertungsflüge statt, am Samstag, den 2. Juni um 10 Uhr werden die Sieger in der Segelflughalle am Flugplatz geehrt.
Von der Besucherterrasse am alten Terminal aus lassen sich Starts und Landungen gut verfolgen. Gestartet wird ab etwa 11 Uhr, wenn es die Wetterlage zulässt. Innerhalb einer guten Stunde werden dann alle Segelflugzeuge per Flugzeugschlepp oder mit ihren Hilfsmotoren (die nach dem Start natürlich auszuschalten sind) in die Luft gebracht. Der Bayreuther Flugplatz hat dann kurzzeitig mehr Starts als der Frankfurter Flughafen. Mit den ersten Landungen ist etwa zwischen 16 und 17 Uhr zu rechnen. Auf der Besucherterrasse gibt es auch Informationen über den aktuellen Stand des Wettkampfes und den Wettbewerb allgemein.
Auch unter www.bayreuth-wettbewerb.de sind Bilder, Wertungen und Liveberichte zu finden. Erstmals lassen sich dabei die Flugzeuge auch live auf einer Karte verfolgen.
 
Daniel Große Verspohl
 

Freitag, 14. Juli Der OLC-Smiley: Offener Brief von Wilfried Großkinsky Artikel übersetzen

Wilfried Großkinsky - ein großartiger Förderer des OLC!
Foto: Gerhard Marzinzik
Ein genialer Gedanke von Reiner Rose, der mit einem überregionalen und inzwischen weltweit verbreiteten Wertungssystem den OLC geschaffen hat! Schon von Beginn an hat sich damit unsere Segelfliegerwelt verändert und revolutioniert. Das Überlandfliegen wurde insbesondere in den Vereinen angekurbelt und etabliert. Die verschiedensten Wertungsangebote bieten jedem seinen eigenen Vergleich und damit auch ein Erfolgserlebnis.
Gäbe es nicht den OLC, so hätten wir sicher heute auch andere Plattformen.
Reiner Rose hat es aber zur richtigen Zeit erkannt! Unterstützt von Helfern und Enthusiasten, die uns alle in diesen Bann geführt haben und damit die weltweit größte und anerkannteste Wertungsplattform geschaffen haben.
Der große Dank gilt ihm und seinem OLC Team!    
Aber nun kommen wir zu einem ganz wesentlichen Punkt: Wie finanziert sich der OLC?
Der Veranstalter des OLC ist eine gemeinnützige GmbH, aber etwas früher wurde der OLC-Förderverein Segelflugszene e.V. installiert. Der Beginn jedoch vor fast 20 Jahren beruhte auf freiwilligen Helfern mit dem notwendigen Fachwissen und Kompetenzen. Notwendige Hardware musste jedoch schon damals gekauft und lizenziert werden. Dank der vielen Unterstützer und auch einiger Werbeträger hat das bis heute funktioniert, ohne jedoch große Rücklagen machen zu können.
Der Gedanke, mit dem bekannten "Smiley" alle Teilnehmer/Nutzer mit an den laufenden Kosten zu beteiligen ist mit Sicherheit der richtige Weg und auch gerechtfertigt. Für 12 € im Jahr eine weltweit sichtbare Wertungsplattform benutzen zu können, ist nicht nur eine Anerkennung an dieses geniale System, sondern auch ein notwendiger Beitrag, die Überlebensfähigkeit des OLC zu sichern!
Dass dieses Modell "Smiley" auf freiwilliger Basis aufgebaut ist hat den Hintergrund, möglichst alle Segelflieger weltweit zu erfassen und eben im Google Zeitalter zum Mitmachen zu animieren - was auch mit Erfolg gelungen ist.
Die Größe und Verbreitung des OLC ist heute jedoch nicht mehr (nur) mit Ehrenamt zu bewältigen. Server-Leistungen und auch Personal müssen immer wieder erweitert und gekauft werden.
Wer sich dem verschließt hat nicht verstanden, dass in der heutigen Welt nichts ohne eigenes Engagement und damit auch nicht ohne Kosten geht.
Ich möchte mit diesem Beitrag noch einmal das Bewusstsein bei allen OLC Teilnehmern wachrütteln, sich mit einem "Smiley" an der genialen Idee OLC zu beteiligen! Zeigt man nicht damit auch eine Anerkennung für die Möglichkeit des eigenen Vergleichs in einem so vielschichtigen Wertungssystem?
Mal ehrlich … wie oft schauen wir denn in den OLC … täglich … oder sogar mehrmals täglich?
In dieser Saison 2017 zählte man bisher 74,3 Mio. Klicks von 2,4 Mio. Benutzern in die Seite, es sind mit Stand Anfang Juli fast 13 Tsd. Teilnehmer, die in fast 80 Tsd. Flügen knapp 22 Mio. Streckenkilometer zurücklegten.
Die Zahlen sprechen für sich und die Saison ist noch nicht abgeschlossen!
Daher fällt es mir schwer Argumente zuzulassen, die auf keinerlei Wissen der tatsächlichen Fakten schließen lassen.
Wenn der OLC auch in weiter Zukunft überleben soll, müssen wir alle auch unseren kleinen freiwilligen Beitrag leisten!
Ganz viele machen ja auch mit und sind damit auch Vorbild für die, die diese Freiwilligkeit der Idee "Smiley" noch nicht verstanden haben! Ein gutes Beispiel setzen hierbei unsere Junior Flieger, die zu einem hohen Prozentsatz diesen "Smiley" als Zeichen der Wertschätzung mit dem eigenen Namen im OLC führen!
Stelle sich doch jeder Benutzer des OLC mal diese Fragen:
- Was hat der OLC in den letzten fast 20 Jahren geleistet?
- Was hat der OLC mir persönlich gebracht?
- Welche Bedeutung hat der OLC in unserem Sport, in unserem Verein?
- Zeige ich mit dem "Smiley" nicht auch nach außen, dass ich hinter der Sache stehe und verstanden habe, wie das alles zusammen hängt?
 
In diesem Sinn – Euer Wilfried Großkinsky

Freitag, 14. Juli DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 14.07. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG Morgen wird der Osten Deutschlands noch von einer ostwärts
abziehenden Okklusion mit feuchtlabiler Meeresluft beeinflusst. Die rückseitig einfließende mäßig warme Meeresluft gelangt von Westen her unter den Einfluss eines Azorenhochkeils. An seiner Nordflanke nähert sich am Abend die Warmfront eines Islandtiefs Nordwestdeutschland.
Sie überquert am SONNTAG die Nordhälfte Deutschlands langsam ostwärts und führt mit westlicher Strömung wieder zunehmend warme Meeresluft heran. Die zugehörige Kaltfront greift am Nachmittag auf das norddeutsche Küstengebiet über und verlagert sich unter Abschwächung
langsam südwärts. Im Süden Deutschlands bleibt Hochdruckeinfluss wetterbestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann mit mäßiger, vor allem nach Nordosten auch mit guter Wolkenthermik gerechnet werden, die nach Südosten bis Mittag durch Überentwicklungen gestört sein kann.
Am SONNTAG ist auf Grund länger anhaltendem Niederschlag und abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik zu erwarten.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann mit mäßiger bis guter, in Baden-Württemberg auch sehr guter Wolkenthermik gerechnet werden, Basis 5000-6000 FT AMSL.
Am SONNTAG ist die Thermik oft durch hohe und mittelhohe Bewölkung abgeschirmt und deshalb meist nur gering bis mäßig, im Süden besser als im Norden.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG an den Alpen staubedingt keine nutzbare Thermik. Sonst oft Beeinträchtigungen durch Ausbreitungen und kräftigen Höhenwind. Dadurch meist nur mäßige Thermik. Lediglich im Westen lokal bzw. zeitweise auch Chancen auf mäßige bis gute Wolkenthermik. Arbeitshöhen am Nachmittag bei 2000 m.
Am SONNTAG mäßige Wolkenthermik mit Arbeitshöhen bis 2300 m am Nachmittag. Zeitweise Beeinträchtigungen durch dichtere hohe Wolkenfelder. Vor allem im Westen und Norden am Nachmittag auch dichte mittelhohe Wolkenfelder und dadurch nur geringe Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Donnerstag, 13. Juli HVL Boberg: Runde 13 – Endlich kann man mal kämpfen! Artikel übersetzen

Nach 2 wetterbedingten Nullrunden in Folge war der Frust groß. Wie bestreitet man einen Abstiegskampf, wenn man nicht die Möglichkeit bekommt daran teilzunehmen? Runde 13 hieß für uns potentiell eins, G20 Gipfel in Hamburg, 30nm ED-R. Rien ne va plus!
Es war also schon langfristig klar, dass nur die Flucht half, sodass sich Piloten des HVL großzügig über den Nordosten der Republik verteileten. Neu Gülze, Neustadt Glewe und Klix, so lauteten die Fluchtorte; Schulungsverlagerung, Wochenendüberlandflug und zweiwöchiges Fliegerlager die Betriebsmodi.
Die Ligaflüge am Samstag fanden von Neustadt Glewe aus statt. Hier gingen 3 Piloten an den Start und konnten auch 3 Flüge in die Wertung bringen. Erst am Samstagmorgen hatte die Topmeteoporgnose deutlich aufgedreht und die fliegbaren Bedingungen sehr gut vorhergesagt. Leider war das Wetter nicht stabil genug, sodass sich kurze Aufreihungen immer wieder mit Abschirumungen, Lücken und Schauern abwechselten. Bei Arbeitshöhen unter 1000m hieß das, nicht zu viel zu riskieren, zumal keine Rückholer verfügbar waren. Jana mit ihrere Libelle "FG" erreichte 79,92 Speedpunkte, Peer auf ASW-27 "JP" 78,26 und Enrique auf Ls1-f "8H" 65,17.
Nachdem das ED-R über Hamburg überraschend schon am Samstagabend deaktiviert worden war, wurde am Sonntag auch wieder von Boberg aus geflogen. Blauthermik und niedrige Basis standen auf dem Speiseplan. Trotzdem schaffte unser Nachwuchstalent Philip es noch auf den dritten Wertungsplatz und konnte auf LS-8t "DA" mit 72,53 Speedpunkten über 7 Zusatzpunkte beisteuern!
Wie wertvoll diese 7 Speedpunkte waren zeigt das extrem knappe Ergebnis im Mitelfeld dieser Wertungsrunde. Rang 13 anstatt Rang 17 durch 7,36 Speedpunkte und somit 4 Punkte für die Gesamtwertung.
So schlecht wie diesen Sommer war das Wetter im Norden "gefühlt" schon ewig nicht mehr. Die Hoffnung auf eine Verbesserung stirbt natürlich zuletzt!
 
Peer Konitzer
 
Startaufstellung am Samstag
Wetteroptik am Samstag Elbquerung mit C1 am Sonntag.


Mittwoch, 12. Juli Runde 13 - SFZ verteilt quer durch die Republik Artikel übersetzen

Stendal, Schwandorf und Dannstadt - das waren die drei Startorte des SFZ-Teams für die dreizehnte Runde:
Schon eine Woche verbrachten eine Vielzahl der Dannstadter Segelflieger ihr Sommerlager beim (ehemaligen?) Tabellenführer der 2.Liga, unseren Freunden aus Schwandorf. Wie überall in der Republik hatten die ersten Juli-Tage ein buntes Potpourri an Wetterkapriolen zu bieten. Am Samstag schafften es dann vier Dannstadter von Schwandorf aus einen Wertungsflug zu platzieren.
Teamleader war wieder einmal Peter Mangold, der die Vereins-LS8 (L8) bewegte und sich aus der Oberpfalz Richtung Thüringerwald kämpfte. Sein Kommentar: "erst alles Mist, dann ging's so". Immerhin 106 kmh standen auf Peter's Uhr.
Mit in Schwandorf gestartet waren auch Lutz Hildebrandt/Reinhardt Hähndel im DuoDiscus (DL) und Klaus Dibbern mit der LS 6 (WK). Ihnen gelang der Anschluß an den Thüringer nicht, was sich in deutlich geringeren Schnittgeschwindigkeiten niederschlug.
Frank Fröhlich/Andrea Abt verbrachten die Runde in Sachsen-Anhalt bei der DSM in Stendal. Mit der ASG32Mi zwar chancenlos in der DM gegen die EBs und Nimben gelang am Samstagnachmittag doch eine Mini-Racing-Aufgabe über 197 km. Keine großen Schnitte, aber mit 76 kmh wichtige Zähler für das Mannschaftsergebnis.
Von den Daheimgebliebenen in Ludwigshafen-Dannstadt schafften es Peter Höll/Fritz Thiessen mit dem DuoXLT (FT) unter die Top-3 der Mannschaftswertung. Erst spät ging es in der schwül-heissen Luftmasse los, aber die Heimstrecke zwischen Pfälzer- und Odenwald ermöglichte einen langen Schenkel Richtung Osten, sodaß die Beiden 77 kmh zum Teamergebnis beitragen konnten, bevor es dann ab Möckmühl wieder mit Turbo-Energie nach Hause ging.
Mannschaft-Fazit: Vierzehn Punkte für die Leistung in Runde 13, die Gesamtplatzierung konnte verteidigt werden. Die Urlaubsflieger bleiben noch eine Woche in der Oberpfalz. Vielleicht bietet sich ja in Runde 14 auch ohne Eigenstarter eine Chance auf Anschluß an die Rennstrecken an der Grenze zu Tschechien.
          
Bernd Schwehm
Fotos: Lutz Hildebrandt, Dagmar Fröhlich, Peter Höll
 
Startaufstellung in Schwandorf
Team Fröhlich/Abt in der ASG32Mi
Der DuoDiscusXLT in
heimischen Gefilden


Mittwoch, 12. Juli Dannstadter Segelflieger im Aufwind Artikel übersetzen

Am Samstag lag Dannstadt auf der Sonnenseite des Wettergeschehen in Deutschland. Der Tag begann zwar ein wenig zögerlich, entwickelte sich aber schön und brachte stellenweise Basishöhen über 2.500m MSL in der Rheinebene. Auf einer West-Ost-Achse zwischen Pfälzer Wald und Odenwald suchten die heute aktiven 6 Bundesligapiloten die besten Gleitwege. Am schnellsten war in dieser Runde unser Trainer Charly Müller (Ventus ct, CS), vor Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE).
Ein 5. Rundenplatz bringt uns weitere fette 16 Punkte und hebt uns wieder in die angestrebte Top Ten, punktgleich mit dem LSV Rinteln. Überhaupt sind die Punktabstände im oberen Mittelfeld sehr gering und machen somit die noch kommenden Runden zur äußerst spannenden Angelegenheit. In der U25-Sonderwertung konnte leider nur Alexander Meinicke (LS-1c, 04) punkten - in der Prüfungszeit ist unserer Juniorenbesetzung etwas dünn. Mit Spaß und stetiger Motivation geht es jetzt ins Schlussdrittel der Liga-Saison.
 
Uwe Melzer
 
Durchaus brauchbare Bedingungen.
Alex Meinicke in der LS-1c
Speyerer Brezelfest
 

Dienstag, 11. Juli Stellungnahme des DSV zur „BFU Studie Airprox 2010-2015“ Artikel übersetzen

DSV hat seine Stellungnahme zur „BFU Studie Airprox 2010-2015“ an das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur übergeben.
Im März hat die BFU eine Studie publiziert, die zu erheblicher Unruhe geführt hat. Dies insbesondere, da die Studie mit ihrer Umsetzung für die Luftraumnutzer – und hier besondere für den Segelflug - Konsequenzen mit erheblichen Auswirkungen bedeuten würde. Die BFU schlägt als Ergebnis ihrer Überlegungen in zwei Empfehlungen zum einen die Aufhebung der Sonderregelung zur Befreiung der Segelflugzeuge von der Verpflichtung zur Transpondernutzung über 5.000 ft (oder 3.500 ft über Grund) vor und zum anderen eine Kontrolle des Luftverkehrs im Luftraum E vor. Leider hatte es vor der Veröffentlichung keinerlei Diskussion mit den Luftraumnutzern gegeben. Im Rahmen der Erarbeitung der DSV Stellungnahme haben der DSV und sein AUL-Segelflug sachliche Diskussionen mit der BFU und anderen Einrichtungen geführt. Damit will der DSV dazu beitragen, dass eine sinnvolle und einvernehmliche Lösung gefunden wird.
Der DSV setzt sich in der Stellungnahme zum einen mit der BFU-Studie, deren Annahmen und Schlussfolgerungen auseinander und zum anderen mit den Konsequenzen und möglichen Maßnahmen für die Luftraumnutzer. Um gerade diese Schritte überlegt und für alle Beteiligten im Bewusstsein der sich daraus ergebenden Konsequenzen zu machen, hält der DSV zeitnah eine Diskussion darüber für zwingend notwendig. Daher hat der DSV dem BMVI die Einrichtung der „Initiative Luftraum und Sicherheit“ vorgeschlagen und die BFU und AOPA, das BMVG sowie die DFS um aktive Unterstützung des Vorschlags des DSV gebeten. Damit kann auch der notwendige Schritt umgesetzt werden, der die Luftraumnutzer in dieses relevante Thema mit einbezieht. Somit soll die in der Luftraumplanung in Deutschland so erfolgreich praktizierte und im Ergebnis immer weitgehend konsensorientierte Form der kooperativen Zusammenarbeit der Luftraumnutzer erreicht werden.
 
Hier finden sich weitere Informationen und die DSV Stellungnahme.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

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