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Dienstag, 24. April U25: Speed-Start in den Ligasaison Artikel übersetzen

Was für ein Start in die U25-Saison. Diesen gab es so in den letzten beiden Jahren nicht. Das Wetter meint es hauptsächlich mit dem Süden und der Mitte Deutschlands gut, so dass immerhin 100 Vereine ins Rennen gingen. Wer eher nördlich oder östlich in Deutschland zu Hause ist, konnte sich lediglich mit schönem Fußgängerwetter zufrieden geben und hat im Nachgang nicht schlecht  Bauklötze über diese Speedrunde gestaunt.
Der FC Eichstätt (BY) hängt mit 353,35 Speedpunkten die Messlatte extrem hoch. Ein relativ kleiner Verein mit einer hochmotivierten Jugendtruppe. Wie bereits im vergangenen Jahr zählen sie ganz klar zu den Favoriten und sind eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Titelverteidiger SFZ Königsdorf (BY). Fast schon selbstverständlich sind die Königsdorfer wieder ganz vorn mit dabei. Ihre Alpenflüge sind nicht nur schnell, sondern metern auch in der OLC-Plus-Wertung.
Jedoch schiebt sich der LSR Aalen (BW) auf den Silberrang. Sind die Aalener wieder zurück? Im Geburtsjahr der U25 waren sie eine Zeitlang fast unschlagbar und mussten sich am Ende nur knapp mit Silber zufrieden geben. Schon damals zeichnete den Verein eine hervorragende Jugendarbeit aus. Oder anders: die Youngsters hier sind ein super Team, das die Wochenenden gemeinsam plant, sich für das Strecken- und Ligafliegen allein organisiert und gegenseitig motiviert. Ganz selbstverständlich werden sie früh an den Streckenflug von den alten Hasen herangeführt und begeistert. Finden sie in dieser Saison zu ihrer Stärke aus dem Jahre 2014 zurück?
Den schnellsten Flug legt jedoch Nino Welz von der FG Schwäbisch Gmünd (BW) zurück. Wie bereits Bernd Fischer in seinem Bericht über die Segelflug-Bundesliga schreibt, brennt die Schwäbische Alb. Und so muss auch Nino „einfach nur“ geradeaus fliegen. Kreisen? Fehlanzeige, das hält nur auf. 155,56 Speedpunkte packt er aufs Konto. Bei den Bedingungen geht das Segelfliegerherz auf. Damit müsste man als Verein doch ganz vorn in der U25 stehen können. Eben nicht, denn leider haben sie die Chance auf einen dritten Piloten verschenkt und konnten somit nur den Rang sechs ergattern. Schade, denn bei diesen Bedingungen hätten auch absolute Neulinge erste Erfolge im Streckenflug erzielen können. Jeder Punkt zählt und kann entscheidend sein. Ein Manko, dass allerdings fast durchweg in der U25 auffällt: Es gibt nur wenige Vereine, die konsequent drei Jugendliche ins Rennen schicken.

Rundenwertung U25: 1.  FC Eichstätt (BY) 353,35 Speed/50 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 332,82 Speed/49 Punkte, 3. SFZ Königsdorf 321,88 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 1: 1.  FC Eichstätt (BY) 50 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 49 Punkte, 3. SFZ Königsdorf 48 Punkte

Steffi Keller (OLC-Redaktion)


Montag, 23. April Ein Bundesligastart der Superlative - die Schwäbische Alb brennt Artikel übersetzen

Bereits Mitte der Woche stand fest, dass in der ersten Runde der diesjährigen Saison in Blaubeuren geflogen werden konnte. So kam es nicht von ungefähr, dass gleich 10 Segler der FLG am Samstagmorgen am Start waren. Gegen Mittag gestartet, wurden die Piloten gleich mit einer Basis von 2000 m belohnt, die später sogar noch auf über 2500 anstieg. Über die Alb in der Schwarzwald gesprungen und kurz vor dem Luftraum Basel gewendet und wieder zurück, so war meist die Streckenwahl der Erstligisten mit langjähriger Erfahrung.
Nach den grandiosen Flügen vom Samstag (Dirk Ströbl 128 Punkte, Sebastian Bauder 122, Oliver Stockinger 117) dachte keiner daran, dass diese Gesamtpunktzahl von unschlagbaren 367 Punkten am Sonntag noch getoppt werden kann. Doch niemand hat damit gerechnet, dass sich die Aufreihungen und die Überentwicklungen auf der Alb sich so brachial entwickeln würden. Diesmal ging es zwar nicht so weit in den Westen wie am Samstag doch die Wendepunkte reichten aus, dass in den zweieinhalb Stunden Strecken von bis zu 430 km erreicht wurden. Dabei kamen Schenken von über 100 km mit einem Schnitt über 200 km/h zustande.
Schnellster Blaubeurer im Albjojo war wie schon am Vortag Dirk Ströbl mit sagenhaften 162 Punkten schlug er in seiner schönen LS 8neo den Vereinsrekord von Altmeister Charlie Bauder aus dem Jahre 2011 um mehr als 20 Punkte. Gefolgt von Philipp Söll 153 Punkte, der am Vortag seine standesamtliche Hochzeit feiern durfte und umso froher war, dass der Sonntag der bessere der beiden Tage sein sollte. Joachim Krais ergänzte perfekt die beiden Top Schnitte mit 152 Punkten. In seinem Kommentar gab er dann schließlich zu, dass es vielleicht heute mal doch gut gewesen wäre Wasserballast in seinen Ventus 2cm zu tanken.
Alle drei waren sich einig sie brauchen nicht nach Namibia, solange es so ein Wetter auf Ihrer geliebten Alb gibt. Beachtlich ist auch, dass selbst die nächsten Drei Flüge aus Blaubeuren immer noch zu einer top ten Platzierung gereicht hätten. So kann für die Blaubeurer mit Rundenplatz 3 hinter Gmünd und Aalen die Saison weiter gehen.
Auch die aufgestiegenen Nachbarn von FSV Laichingen konnten mit nur 20 Punkten weniger einen guten vierten Platz behaupten. Hier schrieb Altmeister Bernd Nübling in sein Kommentar, dass er so ein Wetter in 48 Jahren nicht erlebt hat. Schnellster Laichinger war Bernd Weber der eben mal in seinem neuen Ventus 3 über 1036 km flog.

Martin Söll
 
Namibia-Wetter auf der Alb. Blaubeuren mit Fluggelände Sonderbuch. Rekordpilot Dirk Ströbl in seiner LS 8 neo.
 

Montag, 23. April Pflichtpunkt zum Saisonauftakt für den AC Pirna Artikel übersetzen

Hochmotiviert gingen die Speedjäger des AC Pirna an beiden Tagen des ersten Ligawochenendes an den Start. Da im Erzgebirgsraum nicht klar war, welcher Tag besser für die Kilometerjagd geeignet war, teilten wir uns auf Samstag und Sonntag auf. Im Nachhinein war der Sonntag besser, was Franco Fritzsch mit einem Flug nach Hof und 97 Speedpunkten bewies. Patrick Schkrock gelangen 76 Speedpunkte. Komplettiert wurde die Wertung durch den Flug von Benny Schüch mit 56 Speedpunkten am Samstag. Gegen die Konvergenz auf der Schwäbischen Alb kann unser Erzgebirge leider nicht mithalten; Gratulation in den Südwesten für die tollen Flüge. Aber es kommen ja noch 18 Runden...
 
Benjamin Schüch
 
Nicht die besten Bedingungen über der Sächsischen Schweiz.
Auch die ersten Außenlandungen waren in Runde 1 dabei.
Sonntag war das Wetter über dem Erzgebirge besser.

 


Montag, 23. April Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Vergangenes war Deutschland überdeckt von starken Frösten, dieses Jahr dagegen zeigt sich ein ganz anderes Bild: Hochsommerlich und mit den ersten kräftigen Gewittern startet die OLC-Liga 2018. Aber gezündet hat auch und vor allem das Wetter im Süden (eigentlich Warmluft), während der Norden (Kaltluft) eher das Nachsehen hatte. Aber immerhin fanden 59 der 60 Vereine in Liga 1 und 2 die Möglichkeit, Punkte zu erfliegen.
Samstag:
Die Kaltluft im Norden lag zwar unter Hochdruckeinfluss, war aber nur flach eingeflossen. Die daraus resultierende Inversion lag wie ein Deckel auf der Luftmasse und begrenzte die Blauthermik auf Arbeitshöhen nur wenig über 1000m. In der Summe also nicht gerade die besten Bedingungen.
Blau ist dann zumindest auf dem Satellitenbild von 12UTC (14MESZ) auch im Süden die dominierende Farbe, denn zu der Zeit zeichneten erste, einzelne Entwicklungen die Kämme nach. Aber mit zunehmender Einstrahlung kam dann die warme Luftmasse immer mehr ans Laufen und 2h später waren verbreitet Quellungen zu sehen. Ein später Start war also kein Nachteil, wenn man "nur" auf Ligapunkte aus war. Aber man konnte die Ligapunkte auch "nebenher" auf der großen Strecke mitnehmen, dafür waren Wetter und Rennstrecken weitläufig und homogen genug.
Sonntag:
Der Sonntag sollte für den Süden aber noch einen drauflegen: Vorderseitig eines Troges war es nun eine etwas labilere Luftmasse, die sich im Satellitenbild durch die Feuchtefelder über Nord- und Nordwestdeutschland bzw. BeNeLux andeutet. In den Folgestunden sollten sich daraus zum Teil kräftige Schauer und Gewitter entwickeln. Weit weg vom Trog nach Süden hin fand sich genau die Balance von Labilität und Feuchte, die hohe Basiswerte vor allem über den Kämmen brachte. Ideales Ligawetter, bei dem sich die Cumuli z.T. in deutlich über 2500m reihten.
So zeigen die Flugspuren auch sehr deutlich (übrigens für beide Tage), welche Linien die lohnenswerten waren.
Wer hat was draus gemacht?
Keine Überraschung - das Wetter hat für eine klare Nord-Mitte-Südverteilung gesorgt. Dabei hatten die erstgenannten auch nur einen der beiden Tage für Ligaflüge zur Verfügung. Vergleich man dann auch noch die Kurbelanteile, wird schnell klar: Geradeaus ist einfach schneller, aber es muss eben auch das Wetter dafür sein. Cumuli in 2700m und mehr am Sonntag über der Alb gegen 1000m Blauthermik über der Heide - jeder von uns weiss, welches die anstrengendere Variante ist. So finden sich bei den Spitzenflügen, die indexkorrigiert im Bereich von über 160km/h liegen Kurbelanteile, Kurbelanteile die (teils deutlich) unter 10% lagen.
Spitzenreiter mit 0% - und gleichzeitig auch die punkthöchsten Ligaflüge - steuerten Michael Lange und Jürgen Koch von der FG Schwäbisch Gmünd bei. Jeweils kreislos und mit 165km/h bzw. 164km/h ging es die Alb entlang. Als dritter steuerte Bastian Hörber 158km/h bei, was in der Summe herausragende 488 Runden-km/h bedeutete. Und mit welcher Mannschafts-Power man hier rechnen muss, zeigt der Blick auf die weiteren Flüge vom Hornberg aus, denn noch 3 weitere Flüge lagen auf fast dem gleichen Niveau.
Rundenplatz 2 mit rund 13 Runden-km/h weniger erreichten die Titelverteidiger der LSR Aalen. Hier holten Steffen Schwarzer (161km/h, 0% Kurbelanteil), Wolfgang Gemeiner (absolut schnellster Flug mit 182km/h) und Peter Aigen die Punkte für den in dieser Saison "Gejagten". Platz 3 geht nur knapp dahinter an die FLG Blaubeuren.
Ein Blick auf die erste Rundenwertung zeigt natürlich die Alb-Vereine ganz vorne, die ersten Flüge vom Samstag dann aber doch noch unter den ersten 10 Vereinen (Michael Schlaich, LSV Schwarzwald).
Bemerkenswert ist neben er hohen Punktzahl der Rundensieger aber sicher auch die Dichte in der Spitze, denn bis zur Tabellenmitte liegen die Runden-km/h bei über 330 - ein Wert der an vielen Runden ausreicht, um als Erster auf dem Treppchen zu stehen.
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass sicher nicht das Unvermögen entscheidet, ob man in dieser Runde am Tabellenende steht, sondern dass einfach das Wetter seinen Teil dazu beigetragen hat - das es ausgerechnet einige Aufsteiger trifft, ist auch kein Kriterium, die notwendigen Kurbelanteile an die 50% schon eher.
EIne ganz ähnliche Geschichte ließe sich auch für Liga 2 erzählen. Dort hatte die FLG Grabenstetten in dieser Runde die Nase vorn, für die Patrick Kutschat (148km/h, nahezu 0% Kurbelanteil), Silvan Meckelnburg und Raphael Ladner den Rundensieg souverän vor der LSG Ravensburg und der FG Freudenstadt erflogen.
Der Ligastart war ja schonmal ganz brauchbar (mit schwäbischer Bescheidenheit ausgedrückt), für einen spannenden Anfang ist also gesorgt. Das Wetter sieht zwar für Runde 2 momentan etwas zweifelhaft aus, hat damit aber Potential nach oben
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 

 


Freitag, 20. April DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 20.04. 2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Hochdruckgebiet relativ stationär über der Nordsee. Für weite Teile Deutschlands bleibt somit warme, trockene und stabil geschichtete Luft wetterbestimmend. Im Süden der Bundesrepublik sorgen flache Hitzetiefs im Tagesverlauf für eine zunehmende Labilisierung der Luftmasse. Dabei ist nachmittags besonders an und in den Alpen auch hochreichende Konvektion denkbar.
Am SONNTAG wird der in den vergangenen Tagen wetterbestimmende Keil im Tagesverlauf von einem ostwärts durchschwenkenden Trog Richtung Polen verdrängt. Mit einer westlichen bis südwestlichen Strömung wird feuchtere, kühlere und teils hochreichend labil geschichtete Luft
herangeführt. Im Zuge dessen steigt ab den Nachmittagsstunden im Westen und Süden der Republik das Risiko für teils schwere Gewitter!
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG überwiegt mäßige bis gute Blauthermik mit Arbeitshöhen von 1000 bis 1400 m. In den Seewindbereichen/Küstenbereichen mit auflandigem Wind mitunter gestörte Thermik, im Bergland darf es etwas mehr sein. Eher lokal auch gezeichnete Thermik. Im Westen und Nordwesten sind am Sonntag Überentwicklungen denkbar.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Thermikbeginn gegen 08 UTC. Gute, besonders im Bergland zum Nachmittag ausbildende, sehr gute Blauthermik mit Arbeitshöhen allgemein um 2200 m, maximal bis 3000 m. Dabei besonders im Bergland Ausbildung von flachen, hoch ansetzenden CUs, die sich im Nachmittagsverlauf meist rasch wieder auflösen. Thermikende gegen 16:30 UTC. Bis auf Weiteres letzter, störungsfreier Thermiktag.
SONNTAG: Mit Thermikbeginn ausbildende, meist mäßige bis gute Blau-, teils auch CU-Thermik, Richtung Schwarzwald und Schwäbische Alb am frühen Nachmittag sehr gute CU-Thermik zeitweise möglich. CU-Bewölkung am Nachmittag rasch auflösend. Thermikansätze ab den späten Nachmittagsstunden im Westen durch auflebendem Höhenwind teils zerrissen oder durch hochreichende Überentwicklungen gestört.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG durch das Einsickern etwas kühlerer und geringfügig feuchterer Luft kann sich meist gute Wolkenthermik entwickeln, die am Nachmittag am Alpenrand durch einzelne Wärmegewitter gestört sein kann.
Am SONNTAG gelangt aus Südwesten wieder etwas wärmere Luft in den Vorhersagebereich. Es kann sich mäßig bis gute Wolkenthermik entwickeln, die nachmittags besonders über den Bergregionen durch Überentwicklungen gestört wird.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Sonntag, 16. Juli Perlan 2 Ready to Soar Artikel übersetzen

On July 14, 2017 the Airbus Perlan Mission II team was finally ready to take to the skies of El Calafate, Argentina. The pressurized 2 seat glider was purpose built to fly high in mountain and stratospheric waves.
El Calafate has two sources of soaring weather in the winter time. Mountain wave is created from winds off the Pacific Ocean over the Andes Mountains. But the southern tip of the Andes is also under the South Pole’s polar vortex. Typical mountain wave runs out of energy around 35,000 feet. But if the polar vortex is spinning at that altitude and above, it contributes additional energy to keep the mountain waves growing higher. (Very simplified description of very complex weather) Eleven years ago Einar Enevoldsen and Steve Fossett set the current soaring altitude record above El Calafate at 50,722 feet. They wore pressure suits but felt a pressurized glider would be a better approach for going higher. Thus began the idea of Perlan 2 before they even landed from their record altitude.
We have spent the past week preparing the Perlan 2 to fly high. The rebreather system was ready, the oxygen and air supply systems were serviced. The local airport authorities were briefed. The pilots were more than ready. Our communication and telemetry team was on alert. The weather balloon test flight had gone well. Ground support assisted with the test pressurization in front of the hangar. But rather than making a short functional check flight it turned out to be a “dress rehearsal.” The tow plane had fouled spark plugs. After changing to new plugs and making a short test flight on its own, there was not enough daylight left for Perlan 2 to take a tow.
We are now planning for a wave flight on Sunday 16th. The wave forecast looks promising.
You can follow our blogs at http://perlanproject.org/blogs. We also will have a Virtual Cockpit running during any wave flights of Perlan 2: http://perlanproject.cloud/VirtualCockpit.html. This will show the near real-time moving map, airspeed, altitude, wind speed and direction, oxygen level, battery level, and (soon) some notes real time from El Calafate.
Perlan Soars! Perlan se Eleva!
 
Jackie Payne
 

 


Freitag, 14. Juli Der OLC-Smiley: Offener Brief von Wilfried Großkinsky Artikel übersetzen

Wilfried Großkinsky - ein großartiger Förderer des OLC!
Foto: Gerhard Marzinzik
Ein genialer Gedanke von Reiner Rose, der mit einem überregionalen und inzwischen weltweit verbreiteten Wertungssystem den OLC geschaffen hat! Schon von Beginn an hat sich damit unsere Segelfliegerwelt verändert und revolutioniert. Das Überlandfliegen wurde insbesondere in den Vereinen angekurbelt und etabliert. Die verschiedensten Wertungsangebote bieten jedem seinen eigenen Vergleich und damit auch ein Erfolgserlebnis.
Gäbe es nicht den OLC, so hätten wir sicher heute auch andere Plattformen.
Reiner Rose hat es aber zur richtigen Zeit erkannt! Unterstützt von Helfern und Enthusiasten, die uns alle in diesen Bann geführt haben und damit die weltweit größte und anerkannteste Wertungsplattform geschaffen haben.
Der große Dank gilt ihm und seinem OLC Team!    
Aber nun kommen wir zu einem ganz wesentlichen Punkt: Wie finanziert sich der OLC?
Der Veranstalter des OLC ist eine gemeinnützige GmbH, aber etwas früher wurde der OLC-Förderverein Segelflugszene e.V. installiert. Der Beginn jedoch vor fast 20 Jahren beruhte auf freiwilligen Helfern mit dem notwendigen Fachwissen und Kompetenzen. Notwendige Hardware musste jedoch schon damals gekauft und lizenziert werden. Dank der vielen Unterstützer und auch einiger Werbeträger hat das bis heute funktioniert, ohne jedoch große Rücklagen machen zu können.
Der Gedanke, mit dem bekannten "Smiley" alle Teilnehmer/Nutzer mit an den laufenden Kosten zu beteiligen ist mit Sicherheit der richtige Weg und auch gerechtfertigt. Für 12 € im Jahr eine weltweit sichtbare Wertungsplattform benutzen zu können, ist nicht nur eine Anerkennung an dieses geniale System, sondern auch ein notwendiger Beitrag, die Überlebensfähigkeit des OLC zu sichern!
Dass dieses Modell "Smiley" auf freiwilliger Basis aufgebaut ist hat den Hintergrund, möglichst alle Segelflieger weltweit zu erfassen und eben im Google Zeitalter zum Mitmachen zu animieren - was auch mit Erfolg gelungen ist.
Die Größe und Verbreitung des OLC ist heute jedoch nicht mehr (nur) mit Ehrenamt zu bewältigen. Server-Leistungen und auch Personal müssen immer wieder erweitert und gekauft werden.
Wer sich dem verschließt hat nicht verstanden, dass in der heutigen Welt nichts ohne eigenes Engagement und damit auch nicht ohne Kosten geht.
Ich möchte mit diesem Beitrag noch einmal das Bewusstsein bei allen OLC Teilnehmern wachrütteln, sich mit einem "Smiley" an der genialen Idee OLC zu beteiligen! Zeigt man nicht damit auch eine Anerkennung für die Möglichkeit des eigenen Vergleichs in einem so vielschichtigen Wertungssystem?
Mal ehrlich … wie oft schauen wir denn in den OLC … täglich … oder sogar mehrmals täglich?
In dieser Saison 2017 zählte man bisher 74,3 Mio. Klicks von 2,4 Mio. Benutzern in die Seite, es sind mit Stand Anfang Juli fast 13 Tsd. Teilnehmer, die in fast 80 Tsd. Flügen knapp 22 Mio. Streckenkilometer zurücklegten.
Die Zahlen sprechen für sich und die Saison ist noch nicht abgeschlossen!
Daher fällt es mir schwer Argumente zuzulassen, die auf keinerlei Wissen der tatsächlichen Fakten schließen lassen.
Wenn der OLC auch in weiter Zukunft überleben soll, müssen wir alle auch unseren kleinen freiwilligen Beitrag leisten!
Ganz viele machen ja auch mit und sind damit auch Vorbild für die, die diese Freiwilligkeit der Idee "Smiley" noch nicht verstanden haben! Ein gutes Beispiel setzen hierbei unsere Junior Flieger, die zu einem hohen Prozentsatz diesen "Smiley" als Zeichen der Wertschätzung mit dem eigenen Namen im OLC führen!
Stelle sich doch jeder Benutzer des OLC mal diese Fragen:
- Was hat der OLC in den letzten fast 20 Jahren geleistet?
- Was hat der OLC mir persönlich gebracht?
- Welche Bedeutung hat der OLC in unserem Sport, in unserem Verein?
- Zeige ich mit dem "Smiley" nicht auch nach außen, dass ich hinter der Sache stehe und verstanden habe, wie das alles zusammen hängt?
 
In diesem Sinn – Euer Wilfried Großkinsky

Freitag, 14. Juli DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 14.07. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG Morgen wird der Osten Deutschlands noch von einer ostwärts
abziehenden Okklusion mit feuchtlabiler Meeresluft beeinflusst. Die rückseitig einfließende mäßig warme Meeresluft gelangt von Westen her unter den Einfluss eines Azorenhochkeils. An seiner Nordflanke nähert sich am Abend die Warmfront eines Islandtiefs Nordwestdeutschland.
Sie überquert am SONNTAG die Nordhälfte Deutschlands langsam ostwärts und führt mit westlicher Strömung wieder zunehmend warme Meeresluft heran. Die zugehörige Kaltfront greift am Nachmittag auf das norddeutsche Küstengebiet über und verlagert sich unter Abschwächung
langsam südwärts. Im Süden Deutschlands bleibt Hochdruckeinfluss wetterbestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann mit mäßiger, vor allem nach Nordosten auch mit guter Wolkenthermik gerechnet werden, die nach Südosten bis Mittag durch Überentwicklungen gestört sein kann.
Am SONNTAG ist auf Grund länger anhaltendem Niederschlag und abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik zu erwarten.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann mit mäßiger bis guter, in Baden-Württemberg auch sehr guter Wolkenthermik gerechnet werden, Basis 5000-6000 FT AMSL.
Am SONNTAG ist die Thermik oft durch hohe und mittelhohe Bewölkung abgeschirmt und deshalb meist nur gering bis mäßig, im Süden besser als im Norden.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG an den Alpen staubedingt keine nutzbare Thermik. Sonst oft Beeinträchtigungen durch Ausbreitungen und kräftigen Höhenwind. Dadurch meist nur mäßige Thermik. Lediglich im Westen lokal bzw. zeitweise auch Chancen auf mäßige bis gute Wolkenthermik. Arbeitshöhen am Nachmittag bei 2000 m.
Am SONNTAG mäßige Wolkenthermik mit Arbeitshöhen bis 2300 m am Nachmittag. Zeitweise Beeinträchtigungen durch dichtere hohe Wolkenfelder. Vor allem im Westen und Norden am Nachmittag auch dichte mittelhohe Wolkenfelder und dadurch nur geringe Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Donnerstag, 13. Juli HVL Boberg: Runde 13 – Endlich kann man mal kämpfen! Artikel übersetzen

Nach 2 wetterbedingten Nullrunden in Folge war der Frust groß. Wie bestreitet man einen Abstiegskampf, wenn man nicht die Möglichkeit bekommt daran teilzunehmen? Runde 13 hieß für uns potentiell eins, G20 Gipfel in Hamburg, 30nm ED-R. Rien ne va plus!
Es war also schon langfristig klar, dass nur die Flucht half, sodass sich Piloten des HVL großzügig über den Nordosten der Republik verteileten. Neu Gülze, Neustadt Glewe und Klix, so lauteten die Fluchtorte; Schulungsverlagerung, Wochenendüberlandflug und zweiwöchiges Fliegerlager die Betriebsmodi.
Die Ligaflüge am Samstag fanden von Neustadt Glewe aus statt. Hier gingen 3 Piloten an den Start und konnten auch 3 Flüge in die Wertung bringen. Erst am Samstagmorgen hatte die Topmeteoporgnose deutlich aufgedreht und die fliegbaren Bedingungen sehr gut vorhergesagt. Leider war das Wetter nicht stabil genug, sodass sich kurze Aufreihungen immer wieder mit Abschirumungen, Lücken und Schauern abwechselten. Bei Arbeitshöhen unter 1000m hieß das, nicht zu viel zu riskieren, zumal keine Rückholer verfügbar waren. Jana mit ihrere Libelle "FG" erreichte 79,92 Speedpunkte, Peer auf ASW-27 "JP" 78,26 und Enrique auf Ls1-f "8H" 65,17.
Nachdem das ED-R über Hamburg überraschend schon am Samstagabend deaktiviert worden war, wurde am Sonntag auch wieder von Boberg aus geflogen. Blauthermik und niedrige Basis standen auf dem Speiseplan. Trotzdem schaffte unser Nachwuchstalent Philip es noch auf den dritten Wertungsplatz und konnte auf LS-8t "DA" mit 72,53 Speedpunkten über 7 Zusatzpunkte beisteuern!
Wie wertvoll diese 7 Speedpunkte waren zeigt das extrem knappe Ergebnis im Mitelfeld dieser Wertungsrunde. Rang 13 anstatt Rang 17 durch 7,36 Speedpunkte und somit 4 Punkte für die Gesamtwertung.
So schlecht wie diesen Sommer war das Wetter im Norden "gefühlt" schon ewig nicht mehr. Die Hoffnung auf eine Verbesserung stirbt natürlich zuletzt!
 
Peer Konitzer
 
Startaufstellung am Samstag
Wetteroptik am Samstag Elbquerung mit C1 am Sonntag.


Mittwoch, 12. Juli Runde 13 - SFZ verteilt quer durch die Republik Artikel übersetzen

Stendal, Schwandorf und Dannstadt - das waren die drei Startorte des SFZ-Teams für die dreizehnte Runde:
Schon eine Woche verbrachten eine Vielzahl der Dannstadter Segelflieger ihr Sommerlager beim (ehemaligen?) Tabellenführer der 2.Liga, unseren Freunden aus Schwandorf. Wie überall in der Republik hatten die ersten Juli-Tage ein buntes Potpourri an Wetterkapriolen zu bieten. Am Samstag schafften es dann vier Dannstadter von Schwandorf aus einen Wertungsflug zu platzieren.
Teamleader war wieder einmal Peter Mangold, der die Vereins-LS8 (L8) bewegte und sich aus der Oberpfalz Richtung Thüringerwald kämpfte. Sein Kommentar: "erst alles Mist, dann ging's so". Immerhin 106 kmh standen auf Peter's Uhr.
Mit in Schwandorf gestartet waren auch Lutz Hildebrandt/Reinhardt Hähndel im DuoDiscus (DL) und Klaus Dibbern mit der LS 6 (WK). Ihnen gelang der Anschluß an den Thüringer nicht, was sich in deutlich geringeren Schnittgeschwindigkeiten niederschlug.
Frank Fröhlich/Andrea Abt verbrachten die Runde in Sachsen-Anhalt bei der DSM in Stendal. Mit der ASG32Mi zwar chancenlos in der DM gegen die EBs und Nimben gelang am Samstagnachmittag doch eine Mini-Racing-Aufgabe über 197 km. Keine großen Schnitte, aber mit 76 kmh wichtige Zähler für das Mannschaftsergebnis.
Von den Daheimgebliebenen in Ludwigshafen-Dannstadt schafften es Peter Höll/Fritz Thiessen mit dem DuoXLT (FT) unter die Top-3 der Mannschaftswertung. Erst spät ging es in der schwül-heissen Luftmasse los, aber die Heimstrecke zwischen Pfälzer- und Odenwald ermöglichte einen langen Schenkel Richtung Osten, sodaß die Beiden 77 kmh zum Teamergebnis beitragen konnten, bevor es dann ab Möckmühl wieder mit Turbo-Energie nach Hause ging.
Mannschaft-Fazit: Vierzehn Punkte für die Leistung in Runde 13, die Gesamtplatzierung konnte verteidigt werden. Die Urlaubsflieger bleiben noch eine Woche in der Oberpfalz. Vielleicht bietet sich ja in Runde 14 auch ohne Eigenstarter eine Chance auf Anschluß an die Rennstrecken an der Grenze zu Tschechien.
          
Bernd Schwehm
Fotos: Lutz Hildebrandt, Dagmar Fröhlich, Peter Höll
 
Startaufstellung in Schwandorf
Team Fröhlich/Abt in der ASG32Mi
Der DuoDiscusXLT in
heimischen Gefilden


Mittwoch, 12. Juli Dannstadter Segelflieger im Aufwind Artikel übersetzen

Am Samstag lag Dannstadt auf der Sonnenseite des Wettergeschehen in Deutschland. Der Tag begann zwar ein wenig zögerlich, entwickelte sich aber schön und brachte stellenweise Basishöhen über 2.500m MSL in der Rheinebene. Auf einer West-Ost-Achse zwischen Pfälzer Wald und Odenwald suchten die heute aktiven 6 Bundesligapiloten die besten Gleitwege. Am schnellsten war in dieser Runde unser Trainer Charly Müller (Ventus ct, CS), vor Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE).
Ein 5. Rundenplatz bringt uns weitere fette 16 Punkte und hebt uns wieder in die angestrebte Top Ten, punktgleich mit dem LSV Rinteln. Überhaupt sind die Punktabstände im oberen Mittelfeld sehr gering und machen somit die noch kommenden Runden zur äußerst spannenden Angelegenheit. In der U25-Sonderwertung konnte leider nur Alexander Meinicke (LS-1c, 04) punkten - in der Prüfungszeit ist unserer Juniorenbesetzung etwas dünn. Mit Spaß und stetiger Motivation geht es jetzt ins Schlussdrittel der Liga-Saison.
 
Uwe Melzer
 
Durchaus brauchbare Bedingungen.
Alex Meinicke in der LS-1c
Speyerer Brezelfest
 

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