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Donnerstag, 19. Juli Sperrung Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) Artikel übersetzen

Der Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) ist ab sofort wegen eines großen Open Air Festivals bis Dienstag 24.7.18 gesperrt und nicht anfliegbar (siehe auch Notam).
Es sind auch keine  Aussenlandungen in Flugplatznähe möglich.
Bitte dringend beachten!!!

Mittwoch, 18. Juli SFG Giulini: 600 in 6 und 330 in 3 Artikel übersetzen

Bei guter Wetterprognose am Samstag starteten wir zunächst gut gelaunt in den Odenwald, leider war der Weg weiter in den Osten noch blau und wir schwenkten in Richtung Schwarzwald. In Freudenstadt trafen sich 4 Dannstadter Liga-Piloten (Karsten Koop im Ventus cM, Alex Meinicke in der LS-1f, Dieter Bartek und ich auf LS-4WL) und wir beschlossen wieder in Richtung Nordost zu drehen, da es weiter nach Süden nach schlechteren Bedingungen aussah. Die nächste Wende war Gmünden im Spessart, dann noch einmal zurück an den Langenbrand im Schwarzwald und nach Hause. Mit 611km in 5:52 Std. und 106 Liga-Speedpoints waren wir sehr zufrieden. Ein schöner, entspannter Flug bei knackigem Wetter.
Der Sonntag war wesentlich labiler und niemand rechnete wirklich mit einer Verbesserung der Schnitte. Aber wie so oft, kam es anders... Wir starteten in Erwartung eines puren Spaß-Fluges. Es zeigten sich im Odenwald schon früh große Schauer, doch am Rand entlang konnte man schön die tragenden Energielinien nutzen. Zwar wusste man nie, wie weit es geht und was hinter einem passiert, aber es war sehr interessant und spannend. Am Schluss hatte wir das Glück, das in einer beleuchteten Schauerwand, die uns den Heimweg versperrte, sich ein kleiner Durchgang offenbahrte, den wir dankend nutzten. Wir waren zwar nur knapp 3 Stunden in der Luft, konnten aber 330km gleiten und erreichten 112 Speedpoints. 
Komplettiert mit der Wertung von Charly Müller (Ventus cT, CS) am Samstag gab es den 9. Rundenplatz und 12 Punkte. Damit klettern wir auf Rang 22 der Bundesliga-Tabelle. Das war ein wirklich schönes, erlebnisreiches Flugwochenende...
 
Uwe Melzer
 
Am Langenbrand Richtung Odenwald Das Tor nach Hause

 


Mittwoch, 18. Juli Gewitter bringen speed: Bauder holt wichtige Punkte Artikel übersetzen

Am Samstagabend dieser 13ten Runde sah es zunächst so aus, dass trotz den schnellen Flügen von Dirk Ströbl und Philipp Söll nur ein Trostpunkt für die FLG bleiben würde, da wie schon so oft dieses Jahr der Dritte schnelle Flug fehlte. Dirk Ströbl reichte es dabei nicht ganz nach Blaubeuren und er musste bei den Drachenfliegern im Blaubeurer Teilort Seissen landen. Voll motiviert startete Philipp Söll am Sonntag erneut im Doppelsitzer der FLG, konnte jedoch mit Copilot Jonas Hafner keinen nennenswerten Schnitt erfliegen. So hingen alle Hoffnungen an Charlie Bauder, der top trainiert von der Meisterschaft aus Lüsse bei Berlin zurück kam.
Mit Copilot Andreas Sebald von der FG Gingen/Fils ging es für ihn entlang der Gewitter über die Alb. Auf deren Rückweg von Osten schnitt ihnen ein Gewitter den Heimweg ab und sie mussten bei den Fliegerkameraden in Erbach landen. Glücklicherweise liegt deren Platzrunde keine 15 km Luftlinie von Blaubeuren entfernt, sodass der Flug gemäß neuer Regelung noch für die Liga gewertet wurde. Mit 8 Punkten dank Rundenplatz 13 waren die Blaubeurer dann letztendlich sehr zufrieden. Sie stehen punktgleich mit dem FLC Schwandorf auf dem 6ten Platz.
Dass der Bayerische Wald die letzten Runden bessere Ligaflüge zugelassen hat sieht man auch an der Tabellenspitze, an der die LSG aus Bayreuth erstmals den Luftsportring Aalen überholte. So bleibt es die letzten 6 Runden der Liga noch spannend und mit 23 Punkten auf den ersten Platz haben die Blaubeurer noch eine Chance auf einen Podest Platz am Ende der Ligasaison. Auf der Weltmeisterschaft im polnischen Ostrów liegt das Blaubeurer Nationalmannschaftsmitglied nach 5 Wertungstagen auf einem beachtlichen 15ten Platz. Noch bis zum 21. Juli geht es um den Weltmeistertitel.
 
M. Söll
 
Dirk Ströbl nach seiner
Landung auf dem
Drachenflugplatz
Seissen
Dunkler Heimflug
Gewitter auf der Blaubeurer
Rennstrecke
 

Mittwoch, 18. Juli Erfolgreiche Runde 13 fürs SFZ Artikel übersetzen

Gab es am Freitag den 13. noch sehr gutes Segelflugwetter in den Alpen und Mathias Schunk konnte einen Flug mit mehr als 1000km Flugstrecke zurücklegen, auch wenn ihm das EU Ministertreffen EDR gewisse Hürden abverlangte. Die 13. Ligarunde am Wochenende war dann einmal mehr von nicht so gutem Flugwetter in den Alpen geprägt.
Alpenwertungen am Samstag
Das höhere Relief war auch dieses Wochenende aus Wettergründen nicht nutzbar, so wurde einmal mehr nur am Alpenrand geflogen. Thomas Wolf und Jonathan Cross im Arcus erzielten zwischen Lech- und Inntal, entlang der Vorberge mit 91,4 km/h den besten Schnitt. Die rasch wechselnden Bedingungen machte es allerdings allen sehr schwer, so musste Klaus Peter Renner, auf ähnlicher Route unterwegs, nur zu einem etwas anderem Zeitpunkt, in Pömmetsried landen. Junior Jakob Edmaier musste sogar in Rottach Egern außenlanden, hatte zu diesem Zeitpunkt aber zumindest schon eine Wertung von 45 km/h in der Tasche, da er zuvor schon einmal in den Zielkreis um Königsdorf geflogen war. Mathias Schunk und das Dirk Weisel/Paul Ramsauer in der ASH 25 waren Richtung Osten unterwegs. Mathias, der an den Loferer Steinbergen wendete, erzielte 88,2 km/h, während das Team Weisel/Ramsauer bis zum Dachstein weiterflog und es auf 85,4 km/h brachte. Nicht viel langsamer war, auf ähnlicher Route wie Mathias, Johannes Beyer mit 84,5 km/h und erzielte damit die schnellste Königsdorfer Juniorenwertung. Patrick Wölfel, der im Alpenvorland unterwegs war erzielte mit 75,2 km/h den zweitbesten Juniorenschnitt des SFZ.
Sonntag kurzes Wetterfenster im Flachland
Sonntag konnte in den Bergen dann gar nicht geflogen werden und so nutzte man ein kurzes Wetterfenster im Alpenvorland. Junior Nikolai Wolf, der als erstes gestartet war kam von Anfang an gleich richtig schnell voran und meldete dies sofort, woraufhin der Rest dann auch startetet. Mit 113,4 km/h erzielte er dann auch die schnellste SFZ Wertung des Wochenendes. Johannes Beyer und Benjamin Bachmaier im Arcus kamen auf ähnlicher Routenführung auf 105,7 km/h und Mathias Schunk verbesserte seine samstägliche Wertung ebenfalls um 10 km/h, die allerdings, wie alle anderen sonntäglichen Flüge, nur für die Bundesliga und nicht für die Alpenliga zählte. Emanuel Schieck vervollständigte mit 96,4 km/h das Juniorentrio. Das Wetterfenster war genau so, dass wir danach das WM Endspiel beim benachbarten Kroatischen Restaurant angeschauen konnten. Leider konnten wir, mangels Vorhandenseins nicht in ein französisches wechseln...
Spannender Zweikampf an der Tabellenspitze
Es gab den fünften Rundensieg 2018 in der internationalen Alpenliga. Der Tabellenzweite SMBC Kirchdorf/Micheldorf flog auf Platz vier und verliert damit drei Punkte, nachdem es in der letzten Runde genau umgekehrt ausgegangen war, als wir vier Punkte auf die Österreicher verloren hatte, so dass der Zweikampf weiter geht. Die Junioren flogen hinter Pirmasens auf Rundenplatz zwei und machen auf den Tabellenzweiten Lichtenfels, das auf Rang sechs flog in der Tabelle vier Punkte gut und führen nun mit 52 Punkten Vorsprung.
 
Mathias Schunk
 

Dienstag, 17. Juli LSG Fallersleben: Viele glückliche Gesichter Artikel übersetzen

Die Runde 13 war durch viele glückliche Pilotengesichter in Ummern geprägt. Dabei fing der Samstag doch recht verhalten an. 8/8 am Vormittag ließen nur die ganz Motivierten ihre Flugzeuge vorbereiten und die LSG sah mit Günter Raab (Ventus cM) und Arnie Weber (DG 400) sowie Benno Beesten (Nimbus 4M) nur motorisierte Segelflugzeuge in der Luft. Während Günter und Arnie über Südheide und Altmark ihre Kreise zogen, wollte Benno den Nimbus nach der Lilienthal Glide 2018 von Lüsse nach Hause fliegen. Blöd ist, dass so ein Heimfliegen durch die Start-Zielkreis-Regelung nur schwer für die Liga zu nutzen ist. Aber mit einem Abstecher (Kringel) nach Südosten sprang wenigstens ein verkürzter wertbarer Ligaflug dabei raus.
Sonntag zeigte sich das Wetter in Ummern dann besser als vorhergesagt und einige Piloten planten große Strecken – z.B. um Berlin herum. Andere ließen sich durch den schönen Wolkenhimmel spontan zu einem Überlandflug motivieren. So gingen Arne Brüsch mit Max Müller (ASH25), Heinz Brunßen-Gerdes (PIK 16), Thomas Quindel (Discus), Carsten Rietig mit Roman Langer (Twin III SL), Kathrin Busse (ASW19), Michael Waibel mit Rainer Schardt (ASH25e), Achim Elvers (DG300), Norbert Schulz (Discus) und Benno Beesten (Nimbus 4M) nach und nach von Ummern überland.
Insbesondere die Frühgestarteten konnten bei moderater Basis die geringen lateralen Wolkenabstände zu sehr langen Geradeausfluganteilen nutzen. Bei einigen lag zwischen Windenbart und erster Wende kein einziger Kreis. Da der Wind kaum einen Faktor darstellte, führte die Wolkenoptik die meisten zunächst Richtung Nordosten. Hinter der Elbe wurden die Bedingungen schwächer, so dass man gut daran tat, rechtzeitig zu wenden. Da die Lüneburger Heide gut entwickelt war, konnte man den zweiten Schenkel bis an die Weser legen. Versuche, die Flüge deutlich nach Süden auszudehnen, wurden hingegen schnell mit Wolkenentzug bestraft. Alle neun in Ummern gestarteten Besatzungen konnten ihre Flüge in die Speedwertung bringen, die meisten erreichten 90 bis 98 Speedpunkte. Nur der in Bronkow zu einem verheißungsvollen Flug gestartete Thorsten Föge (Ventus ct) musste im Endanflug seinen Motor nutzen und fiel so aus der Ligawertung. Arne und Max haben zwar ihren Plan, Berlin zu umrunden, aufgegeben, brachten aber mit 835 km einen der weitesten Flüge in Deutschland an diesem Tag und mit fast 98 Speedpunkten den besten LSG-Ligabeitrag nach Hause.
Da die Heide ohne Wind gegen die süd- und mitteldeutschen Rennstrecken das Nachsehen hat, reichte es in Runde 13 für die LSG nur zu Platz 16. Thomas Quindel und Norbert Scholz erkämpften zudem einen weiteren Punkt für den LSV Altkreis Isenhagen. Wichtiger als die Punkte waren aber an diesem Wochenende die vielen glücklichen Pilotengesichter nach tollen unvergesslichen Flügen.
 
Benno Beesten
 
Die Spätstarter im Ummern
Schöne Cumuli über dem flachen Norden
Arne und Max nach ihrem 835km-Flug
 

Mittwoch, 04. Juli AS 33...the most modern 15/18m sailplane Artikel übersetzen

Almost thirteen years after the first flight of the highly successful ASG 29, our development team is happy to introduce its successor, the AS 33. The continuously improved ASG 29 is still a fully competitive 15/18m sailplane in the competition scene. Nevertheless, we have decided on a new design since the latest innovations in the area of aerodynamic simulations show that additional and decisive performance improvements can be achieved. Over countless hours of work using a commercial CFD program our engineers were, among other things, able to optimize the 3D airflow around the fuselage/wing intersection and at the wingtip.
By combining the many years of experience in sailplane construction and the fully developed features of its predecessor, a completely new standard in the 15/18m class has been created. The totally new wing of only 10 sq. meters (18m) permits a very high wing loading thereby achieving maximum performance in the high speed spectrum.
New wing profiles based on the latest aerodynamic findings were developed and tested in the wind tunnel. This ensures that the profiles have all the characteristics of modern laminar profiles: very low drag combined with even higher lift while circling and pleasant handling. Together with the proven Schleicher-typical harmonized aileron and flap interaction, excellent climb performance is assured even in turbulent thermals.
In addition to the very popular 18m version it will again be possible to fly in the FAI racing class with 15m span. Because of the further inboard half span position at 5m, it was possible to achieve a performance optimal wing planform also with the smaller wingspan version.
Naturally, the reliable and continually further developed “Es” propulsion system with electric start capability and simplest operating controls will also be available for the AS 33. Many other features of modern sailplanes, for example the safety cockpit, will be integrated into this latest design. Other refinements such as a retractable tail wheel will be available as options.

We would be happy to provide you with additional information about equipment options by providing a quotation. Simply contact us at:
info@alexander-schleicher.de


Mittwoch, 04. Juli AS 33…der modernste 15/18m Segler Artikel übersetzen

Fast dreizehn Jahre nach dem Erstflug der überaus erfolgreichen ASG 29, freut sich unser Entwicklerteam nun deren Weiterentwicklung, die AS 33 vorstellen zu dürfen. Die ASG 29, welche kontinuierlich immer weiter verbessert werden konnte, ist noch immer als konkurrenzfähiges 15/18m-Segelflugzeug im Wettbewerbsgeschehen vertreten. Dennoch haben wir uns für eine Neuentwicklung entschieden, da die jüngsten Innovationen im Bereich der numerischen Strömungssimulation weitere entscheidende Verbesserungen der Flugleistungen ermöglichen. In unzähligen Stunden konnten unsere Ingenieure so unter anderem die 3D Umströmung am Flügelrumpfübergang und am äußeren Ende des Flügels mit einem kommerziellen CFD Code optimieren.
Kombiniert mit der langjährigen Erfahrung im Segelflugzeugbau und ausgereiften Elementen des Vorgängers, entsteht so ein ganz neues Niveau in der 15/18m-Klasse. Der komplett neu entwickelte Flügel erlaubt mit nur 10m² Flügelfläche (18m) sehr hohe Flächenbelastungen für beste Gleitleistungen im hohen Geschwindigkeitsbereich.
Basierend auf den aktuellsten Erkenntnissen der Aerodynamik wurden neue Tragflügelprofile entwickelt und im Windkanal vermessen. Dadurch ist sichergestellt, dass diese alle Eigenschaften moderner Laminarprofile aufweisen: sehr geringer Widerstand kombiniert mit noch höherem Auftrieb im Kreisflug und angenehmem Handling. Zusammen mit der bewährten Schleicher-typischen Querruder- und Wölbklappenüberlagerung ist so für ein sicheres Steigen selbst in turbulenten Aufwinden gesorgt.
Neben der beliebten 18m-Variante wird es auch wieder die Möglichkeit geben mit 15m Spannweite in der FAI Rennklasse zu fliegen. Durch eine weiter innen liegende Flügeltrennstelle, jetzt bei 5m Halbspannweite, kann auch mit der kleinen Spannweite ein leistungsoptimaler Flügelgrundriss realisiert werden.
Selbstverständlich wird das zuverlässige und immer weiter entwickelte „Es“-Triebwerkssystem mit elektrischem Anlasser und einfachster Bedienung auch für die AS 33 verfügbar sein. Viele weitere Features moderner Segelflugzeuge, wie zum Beispiel das Sicherheitscockpit, werden serienmäßig in der neuesten Entwicklungsstufe integriert sein. Weitere Raffinessen, wie zum Beispiel ein einzieh-bares Spornrad, werden optional erhältlich sein.

Mehr Informationen zu möglichen Ausstattungsvarianten lassen wir Ihnen gerne in Form eines Angebots zukommen. Kontaktieren Sie uns einfach unter: info@alexander-schleicher.de


Mittwoch, 04. Juli SFG Giulini weiter auf einem Abstiegsplatz Artikel übersetzen

Die Wetterdienste gaben mal wieder unterschiedliche Prognosen für den Samstag ab. Für Sonntag allerdings bestand Einigkeit - der wird bei uns im Rheintal blau und windig. Also rasteten Dieter "Buddy" Bartek (LS-4WL, UY) und ich (LS-4WL, UWE) am Samstag früh mal Neresheim und Reiselfingen in die Logger ein und machten uns mit hoher Ausklinkhöhe auf in Richtung Osten zur ersten Thermik im Odenwald. Nicht wirklich gut, aber beständig ging es über den Odenwald, Schwäbisch Hall, Ellwangen und Bobfingen und um 14 Uhr erreichten wir unsere Wende Neresheim. Nun kam die Entscheidung entweder weiter in Richtung Osten, der zu dem Zeitpunkt recht brauchbar aussah, zu fliegen oder hier abzubiegen und die Alb in Richtung Südwesten zu nutzen.
Wir entschieden uns, gemäß unserer deklarieten Aufgabe, die Alb runter zu fliegen. Nun mit etwas Wind im Rücken, lief es nicht unbedingt toll, aber ganz brauchbar und je weiter wir nach Südwesten kamen, desto besser wurde es. Um 15:45 Uhr ereichten wir die zweite Wende Reiselfingen und flogen noch ein Stück weiter Richtung Hotzenwald. Kurz nach St. Blasien drehten wir dann Richtung Heimat. Blau wurde hier im Südschwarzwald gar nichts, eher zuviel Bewölkung, die etwas breit lief. Aber paar Kilometer weiter im Norden war wieder genügend Sonne am Boden zu erkennen.
Dem Schwarzwald nach Norden folgend war es dann wieder richtig gut. Noch weiter Richtung Norden ging die Bewölkung immer weiter zurück und nach dem Schwarzwald schwebten wir ins blaue Rheintal. Bei Bruchsal trafen wir auf Flugzeuge vom Quali-Wettbewerb in Landau, bei dem auch 5 Dannstadter am Start sind. Zusammen erkämpften wir uns mühsam die letzten Meter für den Heimweg. Um 18:30 Uhr machten wir das Dreieck zu und flogen nach Dannstadt.
Schöner Tag - ereignisreicher Flug, das 500er-FAI-Dreieck rumgemacht und rund 100 Speedpoints für die Liga erzielt. Am Sonntag startete noch Charly Müller zu einem Trainingsflug bei Lilienthal-Glide in Lüsse - nachdem er früh morgens in Dannstadt losgefahren ist und in Lüsse seine technische Abnahme absolvierte. Charlys Einsatz wurde belohnt und er holte ebenfalls noch 100 Speedpoints für die Mannschaft. Alles in Allem nur ein 17. Rundenplatz mit 4 Punkten, die uns nicht aus der Abstiegszone holen. Aber solange das Rad noch nicht rollt, sind wir nicht unten.
 
Uwe Melzer
 
Neresheim
Klippeneck
Schluchsee
 

Mittwoch, 04. Juli Hammerwetter bringt Braunschweig ganz wichtige Punkte Artikel übersetzen

Was war das für ein geniales Streckenflugwetter im Rahmen dieser 11. Bundesligarunde! Wir hatten eine Sicht von Pol zu Pol und sowohl im Blauen als auch unter den Cumuluswolken brüllte mitunter die Thermik. Vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum aus wurden an beiden Wochenendtagen vom Aero-Club insgesamt 21 Streckensegelflüge durchgeführt und Michael Schoof und Philipp Helwig lieferten noch einen Beitrag mit dem Arcus T vom Startort Lüsse. Dort laufen aktuell die Qualifikationsmeisterschaften der Doppelsitzer für die Deutschen Segelflugmeisterschaften 2019. Unsere Bundesligawertung wurde am Samstag mit 326,26 Speedpunkten von folgenden Piloten gemacht:
Christian Ueckert, LS 6/18m, 109,60 Speedpunkte,
Heiko Braden, Ventus 2cm/18m, 108,51 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cm/18m, 108,15 Speedpunkte,
Ückert glitt gegen den Wind in Richtung Osten und wendete nordwestlich von Finsterwalde. Dann trieb er seine Maschine bis nach Schneverdingen und zurück nach Waggum. Ergiebige 756 Streckenflugkilometer zeigte sein Logger nach dem Flug an.
Braden und Bennewitz (B&B) bildeten eine Reisegruppe, die ebenfalls in die gleiche Richtung flog und bei Lübbenau/Spreewald den Umkehrpunkt setzte. Ihr gemeinsamer Westkurs führe sie bis nach Zeven. Beide Aufwindjäger konnten sich jeweils über 817 Flugkilometer nach ihrer Landung freuen. Der Rundensieg ging mit 339,51 Speedpunkten nach Brandenburg. Spitzenreiter ist weiterhin Aalen mit nunmehr 166 Punkten und wir konnten uns leicht auf Position 22 mit jetzt 57 Punkten verbessern. Conni Bruns schaffte am Sonntag mit der Ka6 ein aufgeschriebenes Dreieck von 305 Kilometern und Christian Ückert flog als absolutes Novum um Hamburg herum.
 
Rolf Wagner
 
Hammerwetter am Samstag
bei Magdeburg
Karsten Bennewitz und
Heiko Braden im engen Teamflug
Momentaufnahme vom
Verkehrsflughafen Schwerin-Parchim
am Samstag
 

Dienstag, 03. Juli 11. Runde U25: Wolkenstraßen und Hammerthermik bringen Speedflüge Artikel übersetzen

Die zweite Halbzeit wird mit einer ordentlich schnellen Runde eingeläutet. Fast egal, wo man sich in Deutschland am Himmel bewegt, es gibt nur eine Richtung: nach oben. Insbesondere im Nordosten kann man sich vor Wolkenstraßen nicht retten. Genutzt haben diese Chancen allerdings die dortigen U25-Teams eher gar nicht. Dafür sammeln die Spitzenreiter wieder ihre wichtigen Punkte ein, so dass es unter den Top 10 wenige Überraschungen gibt. Burgdorf und Eichstätt setzen sich in dieser Runde mit enormen Abstand und weit über 300 Speedpunkten ab.
Schaut man exemplarisch in die Flüge der jeweils schnellsten Piloten dieser beiden Vereine, Yannik Freund (Burgdorf) und Mike Bauer (Eichstätt) an, erkennt man schnell, was da abging. Egal, ob Nord oder Süd, drei bis vier Meter Steigen waren nicht die Ausnahme. Auch wenn beide ein absolut unterschiedliches Streckenprofil gewählt haben, gibt es viele Gemeinsamkeiten. Wirklich ausbuddeln müssen sie sich an diesen Tagen nicht wirklich. Sie kleben recht locker oben dran. Der Kurbelanteil ist erwartungsgemäß übersichtlich, im Wertungszeitraum geht er sogar auf um die 15 Prozent zurück. Das Ergebnis ist klar: Geschwindigkeit und Speedpunkte.
Allerdings sind sie trotzdem nicht die schnellsten der U25. Hier schlägt erneut der Gifhorner Dennis Polej zu. Zusammen mit Nico Klingspohn schafft er trotz der harten Konkurrenz, die mit kompletten Teams ins Rennen geht, einen gigantischen Punktwert. Die Teamkollegen der beiden sind aus der U25 herausgewachsen, erzählt Dennis. Also kämpfen die beiden hier meist allein und sind natürlich dabei, das Ziel des Vereins: den Aufstieg in die 1. Segelflug Bundesliga zu unterstützen. „Um den Aufstieg zu schaffen, haben wir mit Gerrit Feige, C-Kader Trainer, den perfekten Motivator gefunden. Er übernimmt die Liga-Briefings und gibt uns Tipps bei unseren gemeinsamen Teamflügen.“ Das ist jedoch nicht Dennis einziger Antrieb „Mich persönlich motiviert die vom OLC geschaffene Nachwuchsförderung in Form der LS8-neo und dem Grand Prix auf der Wasserkuppe enorm, auch wenn ich weiß, dass dies altersbedingt meine letzte Saison als Junior ist.“ Und schaut man in die Wertungen kann er sich vielleicht sogar diesen Traum erfüllen.
Nico schließt sich an und ergänzt, dass das Ligafliegen motiviert, die kleinen Wetterfenster auszunutzen. So hat er am Samstag nach seiner „Ackerung“ einen zweiten kurzen Versuch gestartet. Das Ergebnis ist ein knapper hunderter Schnitt. Ob er das ohne Liga-Fliegen in Angriff genommen hätte?
Vielleicht locken die vielen erstklassigen Flüge und die derzeit tollen Wetterbedingungen, den einen oder anderen in der Runde 12 aus der Reserve.
Rundenwertung U25: 1. LSV Burgdorf (NI) 311,09 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt 308,49 Speed/49 Punkte, 3. LV Lüneburg (NI) 287,16 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 11: 1. SFZ Königsdorf (BY) 505 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 466 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 456 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Dienstag, 03. Juli FLG Blaubeuren: Berliner Luft bringt speed Artikel übersetzen

Am vergangenen Wochenende fand die elfte Runde der ersten Segelflug Bundesliga statt. Hierzu fanden sich am Samstag erneut zahlreiche Segler der FLG auf deren Fluggelände im Blaubeurer Teilort Sonderbuch ein. In den wolkenbehangenen Himmel geschleppt, ging es in klassischer Manier die geliebte Alb auf und ab. Am Abend zeigte sich, was sich schon in der Luft angekündigt hatte. Nur zwei der gestarteten Piloten hatten bundesligataugliche Geschwindigkeiten erreicht. So war Dirk Ströbl mit 112 Punkten schnellster und Philipp Söll mit 109 Punkten drittschnellster der über 300 am Samstag gestarteten Piloten im „Ländle“. Zwar hatten sie zunächst mit Daniel Schmid, der sein Bundesliga Debüt mit einem beachtlichen Schnitt von 68 Punkten abgab einen Dritten Piloten, jedoch reichte dies lediglich zu einem Trostpunkt.
Da der Sonntag durch Blauthermik keine schnellen Flüge im Süden zuließ, war man froh, dass sich derzeit ein Blaubeurer auf einem Wettbewerb im Norden aufhielt. Altmeister Charlie Bauder flog am Sonntag einen Trainingstag des am Montag beginnenden Lilientalglide auf dem Flugplatz Lüsse bei Berlin. Ergänzt durch diesen Flug mit 106 Punkten schafften es die Bundesligisten auf einen hervorragenden fünften Rundenplatz und festigten sich den sechsten Tabellenplatz.
Auf Platz eins steht unvermindert seit der zweiten Runde der LSR Aalen vor der LSG Bayreuth und der FG Schwäbisch Gmünd. Während Charlie Bauder in Berlin fliegt trainiert dessen Sohn Sebastian auf die anstehende Weltmeisterschaft im polnischen Ostrow. Sebastian nimmt hier in der 15m FAI-Rennklasse neben 39 weiteren Teilnehmern aus 28 Ländern teil.
 
Martin Söll
 

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