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Thursday, 06. September Segelflug-BUNDESLIGA 2018: Die Auf- und Absteiger stehen fest translate news

Am vergangenen Wochenende ging die Bundesliga-Saison 2018 in einem noch nie dagewesenen, hochspannenden Finale zu Ende. Der LSR Aalen wurde trotz leichtem Vorsprung noch auf der Zielgeraden von Bayreuth überholt und wird nach dem Sieg im vergangenen Jahr nun Deutscher Vizemeister. Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand mit der SFG Steinwald  schon vor der Finalrunde fest (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier). Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf. Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächstuntere Liga ab.

Am 6. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!       
 
                                                                                                                                      
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 262,00
2 260,00
3 219,00
4 184,00
5 183,00
6 174,00
7 164,00
8 159,00
9 159,00
10 156,00
11 153,00
12 145,00
13 143,00
14 136,00
15 135,00
16 133,00
17 133,00
18 130,00
19 123,00
20 120,00
21 119,00
22 117,00
23 115,00
24 115,00
25 108,00
26 93,00
27 68,00
28 60,00
29 38,00
30 33,00
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 296,00
2 272,00
3 221,00
4 200,00
5 198,00
6 198,00
7 192,00
8 181,00
9 180,00
10 161,00
11 160,00
12 156,00
13 133,00
14 132,00
15 123,00
16 118,00
17 112,00
18 110,00
19 107,00
20 106,00
21 101,00
22 95,00
23 95,00
24 90,00
25 77,00
26 72,00
27 68,00
28 57,00
29 46,00
30 10,00
 
 
 
 

 


Tuesday, 04. September Das OLC U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe … ein krönender Saisonabschluss translate news

Zehn herausragende U25 Liga-Juniorpiloten hatten die Einladung des OLC angenommen und waren auf der Wasserkuppe zum U25 Speed-Camp zusammen gekommen. Sie stammen aus dem gesamten Bundesgebiet … von Burgdorf über Gifhorn, Hammelburg, Grabfeld, Grabenstetten, Lichtenfels, Eichstätt bis Königsdorf.
Mit diesem Projekt plante der OLC wieder einmal einen Versuchsballon in Richtung ‘innovatives Segelfliegen‘ und bot ein Trainingslager speziell für Junioren an, welches sich am bekannten IGC Grand Prix Format orientierte. Den TOP-Nachwuchspiloten wollte man hier die Möglichkeiten aufzeigen, in dieser Form Defizite bei eigenen Fertigkeiten zu erkennen … oder aber zumindest zu checken, wo man steht. Kaum etwas anderes ist für ein derartiges Vorhaben geeigneter als das Grand Prix Format mit seinen exzellenten unmittelbaren Vergleichsmöglichkeiten.
Gleich nach dem Liga-Ende, also schon am darauffolgenden Montag, reisten die Teilnehmer an, um dann am nächsten Tag eine kleine Grand Prix Aufgabe mit 174 km zu fliegen. Alle erledigten dies mit Bravour, wenngleich dann der Tagesschnellste doch überraschte: Es war der junge Eric Schneider aus Hammelburg, der mit seiner LS4 allen LS8en und Discen eine lange Nase zeigte und die Ziellinie als erster überquerte. Insbesondere der Zweitplatzierte Philipp Lauer musste etwas Federn lassen, denn in der allerletzten Phase des Race blieb ihm nichts anderes übrig als vorzufliegen, um noch einige Meter zu erkurbeln, damit es zum Zielüberflug reichte. Eric Schneider hingegen gelang es kurz dahinter noch etwas Höhe zu ersteigen, um dann am etwas tieferen Philipp Lauer vorbeizuziehen und als erster über die Ziellinie zu fliegen. Absolut spannend war es, alles im OGN Online-Tracking mit zu verfolgen.
Sieger an diesem ersten Tag war aber das Grand Prix Format als solches. Denn ganz entspannt handelten alle Teilnehmer das komplette Prozedere, auch beim Zielüberflug lief alles sehr diszipliniert ab. Wie an einer Perlenkette aufgereiht kamen die Junioren nacheinander an und überflogen die Ziellinie in der regelkonformen Höhe.
Der darauffolgende Tag (Mittwoch) war meteorologisch eine Geduldsprobe … man stand zwar akkurat in der Startreihe, aber die Thermik wollte und wollte nicht auslösen. Und kaum war um 15:30 Uhr der Tag neutralisiert, bildeten sich über der Rhön die ersten Wolken. Einzig Mike Bauer erkannte seine Chance, startete und gönnte sich einen atemberaubenden Lust-Flug im präfrontalen Bereich. Der Flug findet sich hier im OLC.
Die Erkenntnis aber aus diesem Tag wird man beim nächsten U25 Speed-Camp nutzen. Falls ein Tag zwar für eine Grand Prix Aufgabe an sich als nicht machbar erscheint, aber es dennoch fliegbar ist, wird man einfach umswitchen und nach OLC Speed-Regeln fliegen – in einem Trainingslager kein Problem … die Endwertung spielt ja definitiv nur eine Nebenrolle.
Atemberaubend schlecht und absolut eineindeutig waren dann die Wetterprognosen für den Donnerstag – es war definitiv Pause angesagt, der Besuch des Segelflugmuseums stand auf dem Programm.
Aber der Freitag sollte es dann doch noch bringen … eine Grand Prix Task über 220 km stand an. Obwohl sich alles gut anließ, besserte sich das Wetter nicht wie prognostiziert. Das führte dann dazu, dass fast alle Teilnehmer nach Umrundung der ersten Teilaufgabe wieder auf der Wasserkuppe landeten. Aus Sicht eines Traningsfliegens war der Tag jedoch keineswegs verloren, denn bestimmt 65 % der Aufgabe waren ja gemeistert!
Am Samstag ging man das Finale des Meetings an. Die Aufgabe war die gleiche wie am Vortag. Und es sah am späten Vormittag auch ganz hervorragend aus. Allerdings ein Nachteil stellte sich später doch ein … es breiteten sich um die Mittagszeit herum die Cu’s ganz markant aus und man hätte fast mit dem Startbetrieb Probleme bekommen. Letztlich ging es noch einmal gut, um 13:35 Uhr war die Linie offen und das Feld machte sich geschlossen auf den Weg. Schon an der ersten Wende Alsfeld bildeten sich zwei Gruppen und es gelang danach der zweiten Gruppe nicht mehr, wieder zur ersten Gruppe aufzuschließen. Dieses Zurückfallen und die darauf folgenden Aufholbemühungen machten den gesamten Verlauf, wenn man das im OGN-Tracking beobachtete, sehr spannend und umso packender, je mehr sich der kleine Führungspulk dem Ziel näherte. Die Frage, die beim Grand Prix immer in der Luft liegt ist stets: Wer hat die entsprechenden Höhenreserven, um in einem Sprint (wie bei der Tour de France) die anderen auf den letzten Metern abzuhängen und über die Ziellinie zu jagen. Diese Spannung ergab sich an diesem Tag jedoch nicht, und so überflogen Dennis Polej, Philipp Lauer und Christian Lampert kurz hintereinander diszipliniert die Ziellinie.
Im anschließenden Video-Debriefing wurden die einzelnen markanten Phasen des Tages nochmals aufgezeigt und ausgiebig diskutiert.
Fazit der Veranstaltung: Es war eine kompakte fünftägige Angelegenheit. Die Wasserkuppe mit dem Personal der Fliegerschule unter der Leitung von Schulleiter Harald Jörges ist hervorragend geeignet für derartige Veranstaltungen im Grand Prix Format. Mustergültig war aber auch die Betreuung von Naviter/SoaringSpot (Andrej Kolar) und OGN (Dominic Spreitz). Die eindeutigen Sieger unterm Strich waren die außerordentlich diszipliniert fliegenden U25-Juniorpiloten, sie setzten fraglos mit diesem Meeting der 2018er Flugsaison ein Sahnehäubchen auf.
 
Hier finden sich alle Tagesberichte mit den Links zu Wertungen und Videos.
 
Bilder: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
 
 
 
Der U25 GliderRace-Grid 2018: Ganz vorne der spätere winner Denis Polej (Gifhorn)
Eine markante Bereicherung: Mit dem OGN Online-Tracking stetst im Bilde, was sich unterwegs tut.
Die Fliegerschule Wasserkuppe der Gesellschaft zur Förderung des Segelflugs auf der Wasserkuppe e.V. (GFS), ein für das Grand-Prix Wettbewerbsformat prädestinierter Austragungsort.
Die Teilnehmer des OLC U25 Speed-Camps (von links): Hen­rik Theiss (FLG Graben­stet­ten), Mike Bauer (FC Eich­stätt), Philipp Lauer (AC Licht­en­fels), Chris­t­ian Lam­pert (FSV Grabfeld), Den­nis Polej (LSV Gifhorn), Patric Rießner (AC Lichtenfels),Yannik Fre­und (LSV Burgdorf), Dominik Biese­necker (AC Licht­en­fels), Eric Schnei­der (FSG Ham­mel­burg), Johannes Beyer (SFZ Königsdorf).
Die besten am ersten Tag (von links): Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels), Eric Schneider Sieger (FSG Hammelburg), Mike Bauer (FC Eichstätt)
Ziel erreicht ... Zielüberflug und Wasserhahn auf!
Die besten am 4. Flugtag (von links): Christian Lampert 3. (FSV Grabfeld), Dennis Polej Sieger (LSV Gifhorn), Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels)
Mit dem Softwareprodukt SeeYou/NAVITER erfolgte die Auswertung. Die Präsentation war perfekt in SoaringSpot eingebunden. Markant konnte man über eine Animation die Flugphasen im Nachhinein bis in's Kleinste aufbereiten - genial!
Markante Köpfe im Deutschen Segelflug (von links): Gerd Peter Lauer (zusammen mit Reinhard Schramme Deutscher Meister 2005) und sein Sohn Philipp Lauer (Sieger der OLC U25 Pilotenprofil-Wertung 2018, qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften in der Standard-Klasse 2019, qualifiziert für die Junioren-WM in der Club-Klasse 2019)
 
 

Wednesday, 29. August SFG Giulini: Finale in der Segelflug-Bundesliga translate news

Nach der abgezogenen Regenfront starteten am Samstag um 15:30 Uhr Peter Franke, Dieter Bartek und Uwe Melzer noch zu sehr interessanten und eindrucksvollen Ligaflügen. Immerhin kamen bis zu 96 Speedpoints und ein vorläufiger Platz 1 in der Tabelle zustande - aber der Sonntag sollte der ausschlaggebende und bessere Tag werden.
Schnellster der Giulini´s am Sonntag wurde Johannes Dibbern und Fritz Thiessen (Duo XLT, FT) mit einem 750km Flug um Frankfurt und Nürnberg, gefolgt von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE), die erst weit in Westen nach Frankreich ausholten und dann einen 250km Mitwindschenkel nutzten. Mit den 3 Tagespunkten beenden wir die Saison auf Platz 16, dem bisher schlechtesten Endergebnis unserer 16jährigen Bundesligakarriere - aber wir hatten, wie immer, viel Spaß und tolle Flüge und in der nächste Saison weden wir wieder am Start stehen und aus der Rheinebene in der Bundesliga mitmischen.
Wir gratulieren den Bayreuthern, die auf den letzten Gleitmetern noch die starken Aalener Piloten abgefangen haben - großartiger Sport.
 
Uwe Melzer
 
Samstags, hinter der Regenfront
Sonntags, tief im Westen
End of Bundesliga 2018
 

Wednesday, 29. August FLG Blaubeuren: Fulminantes Liga Finale translate news

Nun ist sie vorbei die wohl spannendste Bundesliga Saison aller Zeiten. Neunzehn Runden lang kämpften die 30 besten Vereine aus der Republik um den begehrten Ligapokal. Für die wenigen Piloten der FLG Blaubeuren war es ein sehr erfolgreiches Jahr, wobei zum Schluss ein kleiner Wehrmutstropfen hingenommen werden musste.
Der Sonntag zeichnete sich als der Tag aus, der den Abschluss der Saison bringen sollte. Zunächst galt es jedoch ein logistisches Problem zu bewältigen, da beide Schleppmaschinen der FLG unterwegs waren. So wurde kurzerhand die Winde aufgebaut sowie bei den befreundeten Fliegerkameraden aus Oppingen angerufen. Hier kam Bernd Sebald mit deren Schleppmaschine um die Piloten der FLG zu ihren Ligaflügen zu schleppen. Der zuerst an der Winde gestartete Sebastian Wastl machte sich auf den Weg entlang der A 7 Richtung Norden. Philipp und Martin Söll mit Copilot Michael Heiß flogen zunächst gen Osten. Charlie Bauder und dessen Sohn Sebastian machten sich Richtung Westen auf. Nachdem die Wolken bei Harburg nicht zuverlässiges Steigen brachten kehrte Philipp Söll auch Richtung Westen um. Das Arcus Team Heiß und Martin Söll kämpften sich weiter Richtung Osten bis hinter Eichstätt im Altmühltal. Bei klarer Sicht und guter Steigwerte ging es für sie über Franken hinweg nach Westen bis Rothenburg ob der Tauber und erneut in den Osten.
Die beiden Bauders und Philipp Söll versuchten währenddessen ihr Glück im Schwarzwald. Um 15 Uhr meldete Wastl im Funk, dass er die 230 Kilometer entfernte Wasserkuppe in der Röhn erreicht hat und sich nun wieder auf den Rückflug nach Blaubeuren auf macht. Dort warteten schon seine Vereinskollegen mit einem kühlen Bier um auf die erfolgreiche Saison anzustoßen. Trotzdem dass die FLG Piloten in alle Himmelsrichtung verstreut flogen, waren deren Ligapunkte nahezu gleich. So kamen Sebastian Bauder mit 112,89 Punkten, Team Heiß und Söll mit 112,30 Punkten und Philipp Söll mit 109,49 Punkten in die Wertung.
Dies reichte immerhin für Rundenplatz 17 und somit zog der AC Lichtenfels, welcher Rundenplatz 3 erreichte um einen Platz noch knapp an den Blaubeurer vorbei auf Platz vier. Dass es in Bayern besser lief zeigte auch der knappe Wechsel an der Spitze. So überholte die LSG Bayreuth dank Rundensieg noch den LSR Aalen mit nur 2 Punkten Abstand und sicherte sich somit den Pokal, den die FLG bereits zweimal gewonnen hat. Wir können uns nun voll und ganz auf unser Flugplatzfest am kommenden Sonntag konzentrieren.Glückwünsch noch an die Sieger und Aufsteiger, wir freuen uns auf die neue Konkurrenz insbesondere auf unseren „Nachbarn“ die FLG Grabenstetten.
 
M.Söll
 
Aufreihungen am großen Brombachsee.
Martin Söll und Michael Heiß.
Mit den Platzgeiern über der Wasserkuppe.
 

Wednesday, 04. July AS 33...the most modern 15/18m sailplane translate news

Almost thirteen years after the first flight of the highly successful ASG 29, our development team is happy to introduce its successor, the AS 33. The continuously improved ASG 29 is still a fully competitive 15/18m sailplane in the competition scene. Nevertheless, we have decided on a new design since the latest innovations in the area of aerodynamic simulations show that additional and decisive performance improvements can be achieved. Over countless hours of work using a commercial CFD program our engineers were, among other things, able to optimize the 3D airflow around the fuselage/wing intersection and at the wingtip.
By combining the many years of experience in sailplane construction and the fully developed features of its predecessor, a completely new standard in the 15/18m class has been created. The totally new wing of only 10 sq. meters (18m) permits a very high wing loading thereby achieving maximum performance in the high speed spectrum.
New wing profiles based on the latest aerodynamic findings were developed and tested in the wind tunnel. This ensures that the profiles have all the characteristics of modern laminar profiles: very low drag combined with even higher lift while circling and pleasant handling. Together with the proven Schleicher-typical harmonized aileron and flap interaction, excellent climb performance is assured even in turbulent thermals.
In addition to the very popular 18m version it will again be possible to fly in the FAI racing class with 15m span. Because of the further inboard half span position at 5m, it was possible to achieve a performance optimal wing planform also with the smaller wingspan version.
Naturally, the reliable and continually further developed “Es” propulsion system with electric start capability and simplest operating controls will also be available for the AS 33. Many other features of modern sailplanes, for example the safety cockpit, will be integrated into this latest design. Other refinements such as a retractable tail wheel will be available as options.

We would be happy to provide you with additional information about equipment options by providing a quotation. Simply contact us at:
info@alexander-schleicher.de


Wednesday, 04. July AS 33…der modernste 15/18m Segler translate news

Fast dreizehn Jahre nach dem Erstflug der überaus erfolgreichen ASG 29, freut sich unser Entwicklerteam nun deren Weiterentwicklung, die AS 33 vorstellen zu dürfen. Die ASG 29, welche kontinuierlich immer weiter verbessert werden konnte, ist noch immer als konkurrenzfähiges 15/18m-Segelflugzeug im Wettbewerbsgeschehen vertreten. Dennoch haben wir uns für eine Neuentwicklung entschieden, da die jüngsten Innovationen im Bereich der numerischen Strömungssimulation weitere entscheidende Verbesserungen der Flugleistungen ermöglichen. In unzähligen Stunden konnten unsere Ingenieure so unter anderem die 3D Umströmung am Flügelrumpfübergang und am äußeren Ende des Flügels mit einem kommerziellen CFD Code optimieren.
Kombiniert mit der langjährigen Erfahrung im Segelflugzeugbau und ausgereiften Elementen des Vorgängers, entsteht so ein ganz neues Niveau in der 15/18m-Klasse. Der komplett neu entwickelte Flügel erlaubt mit nur 10m² Flügelfläche (18m) sehr hohe Flächenbelastungen für beste Gleitleistungen im hohen Geschwindigkeitsbereich.
Basierend auf den aktuellsten Erkenntnissen der Aerodynamik wurden neue Tragflügelprofile entwickelt und im Windkanal vermessen. Dadurch ist sichergestellt, dass diese alle Eigenschaften moderner Laminarprofile aufweisen: sehr geringer Widerstand kombiniert mit noch höherem Auftrieb im Kreisflug und angenehmem Handling. Zusammen mit der bewährten Schleicher-typischen Querruder- und Wölbklappenüberlagerung ist so für ein sicheres Steigen selbst in turbulenten Aufwinden gesorgt.
Neben der beliebten 18m-Variante wird es auch wieder die Möglichkeit geben mit 15m Spannweite in der FAI Rennklasse zu fliegen. Durch eine weiter innen liegende Flügeltrennstelle, jetzt bei 5m Halbspannweite, kann auch mit der kleinen Spannweite ein leistungsoptimaler Flügelgrundriss realisiert werden.
Selbstverständlich wird das zuverlässige und immer weiter entwickelte „Es“-Triebwerkssystem mit elektrischem Anlasser und einfachster Bedienung auch für die AS 33 verfügbar sein. Viele weitere Features moderner Segelflugzeuge, wie zum Beispiel das Sicherheitscockpit, werden serienmäßig in der neuesten Entwicklungsstufe integriert sein. Weitere Raffinessen, wie zum Beispiel ein einzieh-bares Spornrad, werden optional erhältlich sein.

Mehr Informationen zu möglichen Ausstattungsvarianten lassen wir Ihnen gerne in Form eines Angebots zukommen. Kontaktieren Sie uns einfach unter: info@alexander-schleicher.de


Wednesday, 04. July SFG Giulini weiter auf einem Abstiegsplatz translate news

Die Wetterdienste gaben mal wieder unterschiedliche Prognosen für den Samstag ab. Für Sonntag allerdings bestand Einigkeit - der wird bei uns im Rheintal blau und windig. Also rasteten Dieter "Buddy" Bartek (LS-4WL, UY) und ich (LS-4WL, UWE) am Samstag früh mal Neresheim und Reiselfingen in die Logger ein und machten uns mit hoher Ausklinkhöhe auf in Richtung Osten zur ersten Thermik im Odenwald. Nicht wirklich gut, aber beständig ging es über den Odenwald, Schwäbisch Hall, Ellwangen und Bobfingen und um 14 Uhr erreichten wir unsere Wende Neresheim. Nun kam die Entscheidung entweder weiter in Richtung Osten, der zu dem Zeitpunkt recht brauchbar aussah, zu fliegen oder hier abzubiegen und die Alb in Richtung Südwesten zu nutzen.
Wir entschieden uns, gemäß unserer deklarieten Aufgabe, die Alb runter zu fliegen. Nun mit etwas Wind im Rücken, lief es nicht unbedingt toll, aber ganz brauchbar und je weiter wir nach Südwesten kamen, desto besser wurde es. Um 15:45 Uhr ereichten wir die zweite Wende Reiselfingen und flogen noch ein Stück weiter Richtung Hotzenwald. Kurz nach St. Blasien drehten wir dann Richtung Heimat. Blau wurde hier im Südschwarzwald gar nichts, eher zuviel Bewölkung, die etwas breit lief. Aber paar Kilometer weiter im Norden war wieder genügend Sonne am Boden zu erkennen.
Dem Schwarzwald nach Norden folgend war es dann wieder richtig gut. Noch weiter Richtung Norden ging die Bewölkung immer weiter zurück und nach dem Schwarzwald schwebten wir ins blaue Rheintal. Bei Bruchsal trafen wir auf Flugzeuge vom Quali-Wettbewerb in Landau, bei dem auch 5 Dannstadter am Start sind. Zusammen erkämpften wir uns mühsam die letzten Meter für den Heimweg. Um 18:30 Uhr machten wir das Dreieck zu und flogen nach Dannstadt.
Schöner Tag - ereignisreicher Flug, das 500er-FAI-Dreieck rumgemacht und rund 100 Speedpoints für die Liga erzielt. Am Sonntag startete noch Charly Müller zu einem Trainingsflug bei Lilienthal-Glide in Lüsse - nachdem er früh morgens in Dannstadt losgefahren ist und in Lüsse seine technische Abnahme absolvierte. Charlys Einsatz wurde belohnt und er holte ebenfalls noch 100 Speedpoints für die Mannschaft. Alles in Allem nur ein 17. Rundenplatz mit 4 Punkten, die uns nicht aus der Abstiegszone holen. Aber solange das Rad noch nicht rollt, sind wir nicht unten.
 
Uwe Melzer
 
Neresheim
Klippeneck
Schluchsee
 

Wednesday, 04. July Hammerwetter bringt Braunschweig ganz wichtige Punkte translate news

Was war das für ein geniales Streckenflugwetter im Rahmen dieser 11. Bundesligarunde! Wir hatten eine Sicht von Pol zu Pol und sowohl im Blauen als auch unter den Cumuluswolken brüllte mitunter die Thermik. Vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum aus wurden an beiden Wochenendtagen vom Aero-Club insgesamt 21 Streckensegelflüge durchgeführt und Michael Schoof und Philipp Helwig lieferten noch einen Beitrag mit dem Arcus T vom Startort Lüsse. Dort laufen aktuell die Qualifikationsmeisterschaften der Doppelsitzer für die Deutschen Segelflugmeisterschaften 2019. Unsere Bundesligawertung wurde am Samstag mit 326,26 Speedpunkten von folgenden Piloten gemacht:
Christian Ueckert, LS 6/18m, 109,60 Speedpunkte,
Heiko Braden, Ventus 2cm/18m, 108,51 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cm/18m, 108,15 Speedpunkte,
Ückert glitt gegen den Wind in Richtung Osten und wendete nordwestlich von Finsterwalde. Dann trieb er seine Maschine bis nach Schneverdingen und zurück nach Waggum. Ergiebige 756 Streckenflugkilometer zeigte sein Logger nach dem Flug an.
Braden und Bennewitz (B&B) bildeten eine Reisegruppe, die ebenfalls in die gleiche Richtung flog und bei Lübbenau/Spreewald den Umkehrpunkt setzte. Ihr gemeinsamer Westkurs führe sie bis nach Zeven. Beide Aufwindjäger konnten sich jeweils über 817 Flugkilometer nach ihrer Landung freuen. Der Rundensieg ging mit 339,51 Speedpunkten nach Brandenburg. Spitzenreiter ist weiterhin Aalen mit nunmehr 166 Punkten und wir konnten uns leicht auf Position 22 mit jetzt 57 Punkten verbessern. Conni Bruns schaffte am Sonntag mit der Ka6 ein aufgeschriebenes Dreieck von 305 Kilometern und Christian Ückert flog als absolutes Novum um Hamburg herum.
 
Rolf Wagner
 
Hammerwetter am Samstag
bei Magdeburg
Karsten Bennewitz und
Heiko Braden im engen Teamflug
Momentaufnahme vom
Verkehrsflughafen Schwerin-Parchim
am Samstag
 

Tuesday, 03. July 11. Runde U25: Wolkenstraßen und Hammerthermik bringen Speedflüge translate news

Die zweite Halbzeit wird mit einer ordentlich schnellen Runde eingeläutet. Fast egal, wo man sich in Deutschland am Himmel bewegt, es gibt nur eine Richtung: nach oben. Insbesondere im Nordosten kann man sich vor Wolkenstraßen nicht retten. Genutzt haben diese Chancen allerdings die dortigen U25-Teams eher gar nicht. Dafür sammeln die Spitzenreiter wieder ihre wichtigen Punkte ein, so dass es unter den Top 10 wenige Überraschungen gibt. Burgdorf und Eichstätt setzen sich in dieser Runde mit enormen Abstand und weit über 300 Speedpunkten ab.
Schaut man exemplarisch in die Flüge der jeweils schnellsten Piloten dieser beiden Vereine, Yannik Freund (Burgdorf) und Mike Bauer (Eichstätt) an, erkennt man schnell, was da abging. Egal, ob Nord oder Süd, drei bis vier Meter Steigen waren nicht die Ausnahme. Auch wenn beide ein absolut unterschiedliches Streckenprofil gewählt haben, gibt es viele Gemeinsamkeiten. Wirklich ausbuddeln müssen sie sich an diesen Tagen nicht wirklich. Sie kleben recht locker oben dran. Der Kurbelanteil ist erwartungsgemäß übersichtlich, im Wertungszeitraum geht er sogar auf um die 15 Prozent zurück. Das Ergebnis ist klar: Geschwindigkeit und Speedpunkte.
Allerdings sind sie trotzdem nicht die schnellsten der U25. Hier schlägt erneut der Gifhorner Dennis Polej zu. Zusammen mit Nico Klingspohn schafft er trotz der harten Konkurrenz, die mit kompletten Teams ins Rennen geht, einen gigantischen Punktwert. Die Teamkollegen der beiden sind aus der U25 herausgewachsen, erzählt Dennis. Also kämpfen die beiden hier meist allein und sind natürlich dabei, das Ziel des Vereins: den Aufstieg in die 1. Segelflug Bundesliga zu unterstützen. „Um den Aufstieg zu schaffen, haben wir mit Gerrit Feige, C-Kader Trainer, den perfekten Motivator gefunden. Er übernimmt die Liga-Briefings und gibt uns Tipps bei unseren gemeinsamen Teamflügen.“ Das ist jedoch nicht Dennis einziger Antrieb „Mich persönlich motiviert die vom OLC geschaffene Nachwuchsförderung in Form der LS8-neo und dem Grand Prix auf der Wasserkuppe enorm, auch wenn ich weiß, dass dies altersbedingt meine letzte Saison als Junior ist.“ Und schaut man in die Wertungen kann er sich vielleicht sogar diesen Traum erfüllen.
Nico schließt sich an und ergänzt, dass das Ligafliegen motiviert, die kleinen Wetterfenster auszunutzen. So hat er am Samstag nach seiner „Ackerung“ einen zweiten kurzen Versuch gestartet. Das Ergebnis ist ein knapper hunderter Schnitt. Ob er das ohne Liga-Fliegen in Angriff genommen hätte?
Vielleicht locken die vielen erstklassigen Flüge und die derzeit tollen Wetterbedingungen, den einen oder anderen in der Runde 12 aus der Reserve.
Rundenwertung U25: 1. LSV Burgdorf (NI) 311,09 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt 308,49 Speed/49 Punkte, 3. LV Lüneburg (NI) 287,16 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 11: 1. SFZ Königsdorf (BY) 505 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 466 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 456 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Tuesday, 03. July FLG Blaubeuren: Berliner Luft bringt speed translate news

Am vergangenen Wochenende fand die elfte Runde der ersten Segelflug Bundesliga statt. Hierzu fanden sich am Samstag erneut zahlreiche Segler der FLG auf deren Fluggelände im Blaubeurer Teilort Sonderbuch ein. In den wolkenbehangenen Himmel geschleppt, ging es in klassischer Manier die geliebte Alb auf und ab. Am Abend zeigte sich, was sich schon in der Luft angekündigt hatte. Nur zwei der gestarteten Piloten hatten bundesligataugliche Geschwindigkeiten erreicht. So war Dirk Ströbl mit 112 Punkten schnellster und Philipp Söll mit 109 Punkten drittschnellster der über 300 am Samstag gestarteten Piloten im „Ländle“. Zwar hatten sie zunächst mit Daniel Schmid, der sein Bundesliga Debüt mit einem beachtlichen Schnitt von 68 Punkten abgab einen Dritten Piloten, jedoch reichte dies lediglich zu einem Trostpunkt.
Da der Sonntag durch Blauthermik keine schnellen Flüge im Süden zuließ, war man froh, dass sich derzeit ein Blaubeurer auf einem Wettbewerb im Norden aufhielt. Altmeister Charlie Bauder flog am Sonntag einen Trainingstag des am Montag beginnenden Lilientalglide auf dem Flugplatz Lüsse bei Berlin. Ergänzt durch diesen Flug mit 106 Punkten schafften es die Bundesligisten auf einen hervorragenden fünften Rundenplatz und festigten sich den sechsten Tabellenplatz.
Auf Platz eins steht unvermindert seit der zweiten Runde der LSR Aalen vor der LSG Bayreuth und der FG Schwäbisch Gmünd. Während Charlie Bauder in Berlin fliegt trainiert dessen Sohn Sebastian auf die anstehende Weltmeisterschaft im polnischen Ostrow. Sebastian nimmt hier in der 15m FAI-Rennklasse neben 39 weiteren Teilnehmern aus 28 Ländern teil.
 
Martin Söll
 

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