OLC-Magazin ... powered by Bürklin


Samstag, 21. Juli OLC GliderRace 2018: Speed-Camp für die U25-Cracks Artikel übersetzen

 
Unter dem Motto ‘Die Besten treffen sich‘ lädt die OLC-Organisation das Top Piloten-Dutzend der U25-League zu einem Speed-Camp auf die Wasserkuppe ein.
Die Basis für die Auswahl ist hierfür das Ranking ‘U25 Pilotenprofile‘, welches sich im OLC-Menue in der Länderauswahl Deutschland unter OLC-Liga findet … und ein Smiley ist natürlich obligatorisch ;-)
In diesem Spezial-Ranking sind alle U25-Teilnehmer mit ihren Flügen und Punkten aufgeführt, mit denen sie sich in den jeweiligen Runden in der Mannschaft ihres Vereins platzieren konnten. Wer sich in dieser Sonderwertung also ganz vorne findet, der muss nicht nur gut fliegen können, sondern er muss in Punkto U25-Liga kontinuierlich die komplette Liga-Saison über ganz einfach am Ball geblieben sein!
Fraglos ist das der Schlüssel zum Erfolg.
Nicht selten sind in den Vereinen derart eifrige Piloten auch die Sport-Vorbilder für den Nachwuchs, der sich noch in der Grund- o.a. Lizenzausbildung befindet.
Und gerade solche Vorbilder sucht und braucht unser Sport – deshalb engagiert sich hier der OLC markant.
Und … last but not least … die Einladung umfasst:
- Kein Nenngeld
- Keine Campinggebühr
- Keine Schleppgebühr
Geflogen wird im Kern nach dem Regelwerk des FAI/IGC Sailplane Grand Prix.
In der nächsten Woche gehen (natürlich unter Platzierungs-Vorbehalt) Einladungen an die besten 18 Teilnehmer … dann wird man sehen, wie sich der Teilnehmerkreis u.U. zusammensetzen könnte (denn nicht alle Geladenen haben Zeit oder vllt. kein Standard-Klasse Flugzeug zur Verfügung). Aber mit jeder Runde werden dann die Teilnehmer konkreter.
Die OLC-Organisation freut sich auf die Veranstaltung und dankt der Fliegerschule Wasserkuppe für die Kooperation.
 
 

Freitag, 20. Juli DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 20.07.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG hält sich über der Nordhälfte Deutschlands noch Hochdruckeinfluss mit störungsfreiem Wetter. Ein breiter Höhentrog über Frankreich ist für die Südhälfte wetterbestimmend. Ein flaches Bodentief auf der Vorderseite des Troges führt aus Südwesten hochreichend feuchtlabile Warmluft in die südlichen und teils in die westlichen Teile des Landes heran. Hier kommt es überwiegend südlich des Rheins und Mains zu verbreitet kräftigen konvektiven Umlagerungen, welche sich zum Abend bis in den Osten von Bayern ausbreiten.
Am SONNTAG wandert der Höhentrog von Frankreich über die Alpen in den Mittelmeerraum. Dabei wird vor allem Süddeutschland von der feuchtlabilen und warmen Luftmasse bestimmt, wo es weiterhin zu kräftigen konvektiven Umlagerungen kommt. Auf der Trog Rückseite fließt im Tagesverlauf im Westen mit einer nordwestlichen Strömung etwas kühlere und stabilere Luft ein und die konvektiven Wetterescheinungen lassen hier nach. In der Nordhälfte Deutschlands können sich vor allem im Nordosten in der am SAMSTAG eingesickerten leicht labilen Luftmasse tagesgangbedingt einzelne Schauer und Gewitter bilden, ansonsten herrscht hier bei schwachen
Druckgegensätzen meist ruhiges Wetter.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG zum Teil gute, vor allem in der Südwesthälfte durch abschirmende mittelhohe Wolkenfelder gestörte Thermik. Oftmals Blau-, örtlich auch Wolkenthermik, nach Süden hin Gefahr von Überentwicklungen. Arbeitshöhen zwischen 1500 und 2300 m.
Auch am SONNTAG gebietsweise Beeinträchtigung durch abschirmende mittelhohe Bewölkung, teils Blau-, teils Cumulusthermik mit
Arbeitshöhen 1500-2300 m sowie örtliche Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG nur in Sachsen mäßige bis gute Thermik, ansonsten keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG im nördlich des Mains und Rheins geringe bis mäßige Thermik gebietsweise durch Abschirmung gestört. In Sachsen und Thüringen mäßige bis gute Thermik, örtlich durch Überentwicklung gestört. In den übrigen Gebieten keine nutzbare Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG nur in Sachsen mäßige bis gute Thermik, ansonsten keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG im nördlich des Mains und Rheins geringe bis mäßige Thermik gebietsweise durch Abschirmung gestört. In Sachsen und Thüringen mäßige bis gute Thermik, örtlich durch Überentwicklung gestört. In den übrigen Gebieten keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Donnerstag, 19. Juli Sperrung Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) Artikel übersetzen

Der Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) ist ab sofort wegen eines großen Open Air Festivals bis Dienstag 24.7.18 gesperrt und nicht anfliegbar (siehe auch Notam).
Es sind auch keine  Aussenlandungen in Flugplatznähe möglich.
Bitte dringend beachten!!!

Mittwoch, 18. Juli SFG Giulini: 600 in 6 und 330 in 3 Artikel übersetzen

Bei guter Wetterprognose am Samstag starteten wir zunächst gut gelaunt in den Odenwald, leider war der Weg weiter in den Osten noch blau und wir schwenkten in Richtung Schwarzwald. In Freudenstadt trafen sich 4 Dannstadter Liga-Piloten (Karsten Koop im Ventus cM, Alex Meinicke in der LS-1f, Dieter Bartek und ich auf LS-4WL) und wir beschlossen wieder in Richtung Nordost zu drehen, da es weiter nach Süden nach schlechteren Bedingungen aussah. Die nächste Wende war Gmünden im Spessart, dann noch einmal zurück an den Langenbrand im Schwarzwald und nach Hause. Mit 611km in 5:52 Std. und 106 Liga-Speedpoints waren wir sehr zufrieden. Ein schöner, entspannter Flug bei knackigem Wetter.
Der Sonntag war wesentlich labiler und niemand rechnete wirklich mit einer Verbesserung der Schnitte. Aber wie so oft, kam es anders... Wir starteten in Erwartung eines puren Spaß-Fluges. Es zeigten sich im Odenwald schon früh große Schauer, doch am Rand entlang konnte man schön die tragenden Energielinien nutzen. Zwar wusste man nie, wie weit es geht und was hinter einem passiert, aber es war sehr interessant und spannend. Am Schluss hatte wir das Glück, das in einer beleuchteten Schauerwand, die uns den Heimweg versperrte, sich ein kleiner Durchgang offenbahrte, den wir dankend nutzten. Wir waren zwar nur knapp 3 Stunden in der Luft, konnten aber 330km gleiten und erreichten 112 Speedpoints. 
Komplettiert mit der Wertung von Charly Müller (Ventus cT, CS) am Samstag gab es den 9. Rundenplatz und 12 Punkte. Damit klettern wir auf Rang 22 der Bundesliga-Tabelle. Das war ein wirklich schönes, erlebnisreiches Flugwochenende...
 
Uwe Melzer
 
Am Langenbrand Richtung Odenwald Das Tor nach Hause

 


Mittwoch, 18. Juli Gewitter bringen speed: Bauder holt wichtige Punkte Artikel übersetzen

Am Samstagabend dieser 13ten Runde sah es zunächst so aus, dass trotz den schnellen Flügen von Dirk Ströbl und Philipp Söll nur ein Trostpunkt für die FLG bleiben würde, da wie schon so oft dieses Jahr der Dritte schnelle Flug fehlte. Dirk Ströbl reichte es dabei nicht ganz nach Blaubeuren und er musste bei den Drachenfliegern im Blaubeurer Teilort Seissen landen. Voll motiviert startete Philipp Söll am Sonntag erneut im Doppelsitzer der FLG, konnte jedoch mit Copilot Jonas Hafner keinen nennenswerten Schnitt erfliegen. So hingen alle Hoffnungen an Charlie Bauder, der top trainiert von der Meisterschaft aus Lüsse bei Berlin zurück kam.
Mit Copilot Andreas Sebald von der FG Gingen/Fils ging es für ihn entlang der Gewitter über die Alb. Auf deren Rückweg von Osten schnitt ihnen ein Gewitter den Heimweg ab und sie mussten bei den Fliegerkameraden in Erbach landen. Glücklicherweise liegt deren Platzrunde keine 15 km Luftlinie von Blaubeuren entfernt, sodass der Flug gemäß neuer Regelung noch für die Liga gewertet wurde. Mit 8 Punkten dank Rundenplatz 13 waren die Blaubeurer dann letztendlich sehr zufrieden. Sie stehen punktgleich mit dem FLC Schwandorf auf dem 6ten Platz.
Dass der Bayerische Wald die letzten Runden bessere Ligaflüge zugelassen hat sieht man auch an der Tabellenspitze, an der die LSG aus Bayreuth erstmals den Luftsportring Aalen überholte. So bleibt es die letzten 6 Runden der Liga noch spannend und mit 23 Punkten auf den ersten Platz haben die Blaubeurer noch eine Chance auf einen Podest Platz am Ende der Ligasaison. Auf der Weltmeisterschaft im polnischen Ostrów liegt das Blaubeurer Nationalmannschaftsmitglied nach 5 Wertungstagen auf einem beachtlichen 15ten Platz. Noch bis zum 21. Juli geht es um den Weltmeistertitel.
 
M. Söll
 
Dirk Ströbl nach seiner
Landung auf dem
Drachenflugplatz
Seissen
Dunkler Heimflug
Gewitter auf der Blaubeurer
Rennstrecke
 

Dienstag, 10. Juli OLC-Discus: Spannende Flüge im Juni Artikel übersetzen

Ich melde mich mit einem kleinem Bericht zu zwei Flügen Ende Juli. Am 23.06 ist für Süddeutschland gutes Segelflugwetter vorhergesagt. TopMeteo malt die Wettergrenze genau über Nastätten in den Himmel. Und in der Tat, die Optik ist nicht verlockend, als ich um zehn Uhr hinter unserer Dimona starte. Zudem herrscht strammer Nordwind. Mit 1600 Metern Höhe und am südlichsten Rand des Bundesliga-Kreises starte ich schließlich meinen Flug. Kurz hinter dem Hunsrück-Kamm fliege ich in starkes Saufen - komisch. Als es kurz darauf anfängt leicht zu steigen, drehe ich den Flieger in den Wind. Und tatsächlich - mit deutlich über einem Meter geht es in einem Wellenaufwind bis an den Luftraum in FL65. Der Blick nach Osten ist brutal. Im Lee des Taunus hat sich eine riesige Lenti entwickelt. Leider voll im Luftraum. Mit Rückenwind geht es nun nach Süden und bei Rammstein sinke ich unter die ersten kleinen Wolken.
Lukas Winterhoff ist auch bereits unterwegs. Zusammen geht es unter schönen Reihungen bis weit nach Frankreich hinein. Das leicht hügelige Gelände hier ist von oben wunderschön anzuschauen und auch thermisch sehr gut. Kleine Felder und Dörfer und immer wieder Waldrücken, die sich durch die Landschaft ziehen.
Südlich Nancy trocknet es zunehmend ab. Erst weit im Osten über den Vogesen zeichnen sich wieder schöne Wolken ab. Da müsste man doch hinkommen. Doch der Einstieg gestaltet sich schwierig. Das Gebirge scheint abzusaugen. Am Flugplatz ‘Saint-Die-des-Vosges’ bin ich bereits unter 1000 Meter gesunken. Im Lee eines Hanges kann ich einen rettenden Bart ziehen. Der Einstieg ist geschafft. Etwas zehn Minuten später ist der Hauptkamm überquert.
Ich steige nochmal auf 1700 Meter, vor mir das komplett blaue Rheintal. Ob das wirklich sinnvoll ist, jetzt Richtung Freiburg abzugleiten? Egal, notfalls gibt es ja den Turbo. Über dem Kaiserstuhl kann ich ein paar wichtige Meter Höhe machen. Doch so richtig gut geht es nicht. Der Kandel vor mit wird immer größer und die Luft immer unruhiger. Der starke Nordost-Wind macht die Luft so weit unten sehr unberechenbar. In 700 Metern suche ich den rettenden Bart. Als ich schließlich einkreise, schwankt das Vario zwischen Plus und Minus fünf Metern. Begleitet von vielen Paraglidern schleiche ich mich das Elztal hoch.
Aus dem Hang gelingt dann schließlich der Einstieg ins höhere Gelände. Über der Hochebene des Schwarzwaldes spielt der Wind dann keine große Rolle mehr, hier herrscht ganz anderes Wetter. Gute Steigwerte und eine Hohe Basis erlauben einen zügigen Weiterflug. Über das Murgtal geht es dann an Karlsruhe und Landau vorbei in den Pfälzer Wald. Hier ist das Wetter noch gut, doch von weiter Norden drückt bereits die Feuchte herein. Bei Ramstein versuche ich gegen den starken Wind nochmals an die Basis zu steigen. Doch es ist vergebens. Das zerklüftete Gelände südlich von Bad Sobernheim lädt nicht gerade zur Außenlandung ein, und so bin ich froh, dass das vertraute Brummen des Turbos mich schließlich zurück nach Nastätten trägt.
Für den folgenden Mittwoch kündigt sich wieder Wetter an. Per What’s App sind die anderen Junioren schnell motiviert und so bereiten Marcel Kaspari (Hornet), Max Karl (DG1000) und ich bereits am Dienstag Abend alles vor. Am Mittwoch Morgen dann leichte Ernüchterung. TopMeteo hat zurückgerudert. Für den Thermikbeginn trifft der niederländische Rasp jedoch meist am Besten zu. Und der verspricht erste Wolken zwischen zehn und halb elf. Also los.
Der erste Bart steht immer, und zwar wirklich immer, an der Autobahn, die durch ein kleines Tal den Hunsrück quert. Zwei Minuten bevor ich dort ankomme, bildet sich die Wolke. Es geht bereits mit zwei Metern. Bernd Fischer hat die Luftmassenverteilung für diesen Tag sehr gut beschrieben. Einzelne Nord-Süd Streifen mit unterschiedlicher Feuchte. Nach Süd-Westen fliegen wir leider in die etwas trockenere Luft. Kurz vor Idar-Oberstein dann der Wechsel vom ‘Soonwald’ kommend auf den ‘Schwarzwälder-Hochwald’. Hier muss ich kurz parken, bis das Wetter vor mir aufbaut. Danach geht der im Wind liegende Kamm aber super. An der Saar wende ich, nun heißt es gegen den strammen Nord-Ost Wind kämpfen.
Das hügelige Gelände nördlich des Pfälzer Waldes ist bei stärkerem Wind oft etwas eklig. Bis zum Donnersberg kann ich mich gerade so durchschwabbeln. Aus dem Lee gelingt dort dann wieder der Anschluss. Wann wird das Wetter endlich besser? Der Einstieg in den Odenwald ist noch etwas spannend, doch mit jedem Kilometer nach Osten wird die Basis höher und die Steigwerte besser. Gegen den Wind gelingt so ein 90er Schnitt. Kurz vor Bayreuth wende ich, die Optik nach Nord-Westen ist schwierig. Doch der Tag überrascht. Mehrmals frage ich mich, wie ich denn irgendwie auf den nächsten zehn Kilometer Höhe machen soll und ziehe kurz darauf drei Meter. Und das mit Wasser und Mücken.
Auch die Schnittgeschwindigkeit steigt nun endlich an. Nördlich des Sauerlandes wende ich wohl etwas zu früh im Luftraum von Paderborn. Der Rückenwind drückt und das Sauerland geht abends einfach so gut, dass es aus Nastätten sinnvoll ist, dieses auf Kilometer 40 so spät wie möglich zu verlassen. Um 19 Uhr sind wir alle wieder daheim, die 900 Kilometer geknackt und die Basis ist immer noch bei über 2000 Metern. Max zieht zu diesem Zeitpunkt sogar nochmal knapp 4 Meter. Doch beim Verlängern mache ich einen kleinen taktischen Fehler. Etwas zu lange fliege ich gegen den Wind an, die Wolkenoptik erscheint mir noch gut, doch irgendwie geht es nicht mehr. So reicht es am Ende nicht ganz für die 1000 Kilometer. Aber egal, an diesem Tag fliegen wir alle unsere bisher punkthöchsten Flüge und sind froh, die Möglichkeit und den passenden Startplatz zu haben, solche Tage voll auszureizen.
 
Moritz Althaus
 
Blick auf den Taunus nach Start,
die Thermik setzt meist vor dem
Hunsrück ein, nur der Luftraum stört.
Flugplatz Ramstein von oben
Landschaftsbild in Frankreich
Letzte Wolke vor
Rheintal-Querung
Marcel Kaspari und
Moritz Althaus
vor dem Start
Wellenaufwind am Taunus
 

Dienstag, 10. Juli 12. Runde U25: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Aalen und Lichtenfels Artikel übersetzen

Eine Chance hat an diesem Wochenende fast jeder, der Nordosten kann sogar mit komfortablen zwei Versuchstagen Punkte scheffeln. Genutzt haben die Möglichkeiten viele U25 Liga-Teams, was die Runde besonders spannend macht. Insbesondere für die derzeitigen Top-Vereine geht es um wertvolle Punkte. Vorneweg fliegt weiterhin Königsdorf; Lichtenfels und Aalen liefern sich knapp dahinter ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen um Silber.
Es muss nicht immer die große Truppe sein. In Lichtenfels hat sich ein Dreiergespann gefunden, dass zusammen, wie man an den Ergebnissen sieht, richtig Gas gibt. Natürlich heißt das für alle jedes Wochenende alles geben. Aber das ergibt sich. “Wir kommen einfach zum Flugplatz und fliegen drauf los“, erzählt Dominik Biesenecker. Sie haben sich anfänglich das Ziel gesetzt, unter die Top 10 zu kommen. Bereits die ersten Runden laufen so hervorragend, dass sie ihr Ziel hochschrauben. An Königsdorf wollen sie dranbleiben und hier Druck machen. Leider gibt es eine wetterbedingte Nullrunde, ärgert sich Dominik, so dass der Anschluss leicht abgerissen ist. Dennoch, ein Treppchenplatz ist definitiv der Plan in dieser Saison. Dieses Ziel motiviert, jede Woche anzutreten und natürlich die neue Nachwuchsförderung (U25 Pilotenprofil). Immerhin sind dank der konsequenten Speedflüge im Rahmen der U25 Liga alle drei Lichtenfelser hier mehr als verdient unter den ersten zehn. Eine geniale Leistung. Und nicht nur das, Philipp Lauer führt den Reigen seit Wochen an.
Schauen wir uns die Flüge an. So haben sowohl die Lichtenfelser, als auch der Rundenzweite Königsdorf die Herausforderungen zu Beginn ihrer Flüge zu meistern. Während sich Lichtenfels 60 bis 70 Kilometer durchs Blaue an die ersten Wolken herantasten muss, dümpelt Königsdorf anfänglich unter 8/8 Bewölkung. Klar wirkt sich das auf die Geschwindigkeit aus, aber am Ende läuft es. Das mutiges Losfliegen, auch bei scheinbar nicht so optimalen Bedingungen lohnt, zeigen die Endresultate. Die Drittplatzierten dieser Runde sind erneut die beiden Gifhorner „Raser“. Mittlerweile ist die Leistung des Zweiter-Teams fast keine Überraschung mehr. Denn erneut schafft Dennis Polej den schnellsten U25-Flug. Wie gelingt das? Man könnte meinen, er hat das Kurbeln einfach eingestellt. Keine fünf Prozent verwendet er innerhalb des zweieinhalb Stunden-Fensters für zeitraubendes Kreisen. Auch Nico Klingspohn steht in dieser Runde nicht ganz so auf das Kurbeln und bringt den zweitschnellsten Flug ein. Natürlich können die beiden dank des kräftigen Windes auf den Rückenwindschenkeln ordentlich Speed zu machen.
Schlussendlich haben alle vorn fliegenden Teams ihre Wetterbedingungen bestmöglich genutzt und es damit der Konkurrenz nicht leicht gemacht.
Rundenwertung U25: 1. AC Lichtenfels (BY) 265,77 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 262,67 Speed/49 Punkte, 3. LSV Gifhorn (NI) 243,49 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 12: 1. SFZ Königsdorf (BY) 554 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 506 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 496 Punkte

Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Dienstag, 10. Juli Lichtblick bei der SFG Giulini Artikel übersetzen

In den 3 Tagen vor dieser Ligarunde ging die PFD-Prognose für den Samstag im Rheintal von grün auf blau zu rosa zurück. Davon unbeirrt starteten wir (Dieter Bartek LS-4WL,  Johannes Dibbern LS-8neo und Uwe Melzer LS-4WL) spät (...nach 12 Uhr) mit Ostkurs. Bei Heidelberg ging es in den Odenwald das Neckartal entlang und je weiter wir in den Osten vordrangen, umso angenehmer wurden die Bedingungen. Die Bewölkung auf Kurs ging sogar immer mehr zurück und hinter Würzburg wurde es - zu unserem Erstaunen - sogar blau. Buddy und ich entschlossen uns den Streifen wieder zurück zu fliegen und Johannes drehte auf Südost-Kurs.
Zurück in Heidelberg gingen wir dann ebenfalls in Südost-Richtung Johannes wieder entgegen, der soeben hinter Neuburg auf KM220 auf Heimatkurs gedreht hat. An der A7 zwischen Crailsheim und Dinkelsbühl unter einer schönen Aufreihung trafen wir uns kurz. Wir nutzten die angenehme Wolkenstrasse noch bis zur ihrem Ende am Nördlinger Ries und gingen dort dann ebenfalls auf Heimatkurs. Unverhofft gut war dieser Tag und über 550km mit Speedpoints zwischen 99,50 und 103,66 standen bei uns 3 auf der Uhr. Hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Unser Trainer Charly Müller (Ventus cT, CS) war auf dem Quali-Wettbewerb in Lüsse nur unwesentlich langsamer.
Der Sonntag war zwar mit besseren PFD-Werten versehen, hielt sich aber nicht wirklich daran. Karsten Knoop (Ventus cM, XH) umrundete zwar ein angemeldetes FAI-Dreieck um Stuttgart, aber niemand von uns konnte heute die Samstagsschnitte noch toppen.  Immerhin brachte der 8. Rundenplatz mal fette 13 Punkte auf unser Konto und hievt uns auf einen Nicht-Abstiegsplatz.
 
Uwe Melzer
 
Morgens am Neckar Nördlingen Abends bei Heidelberg

 


Dienstag, 10. Juli FLG Blaubeuren: Im Osten steht das Wetter Artikel übersetzen

Am Freitagabend nach einer Versammlung der FLG schauten noch einige Mitglieder den Segelflug Wetterbericht an, der leider keine nutzbare Thermik für den Samstag vorhersagte. Dennoch war man sich einig trotzdem Punkte für die Ligawertung holen zu wollen. So standen am Samstagmorgen bereits 6 Segler an der Startstelle. Am Mittwoch hatten die Blaubeurer bereits Besuch von einer ASH25 die am Euroglide (Wandersegelflug durch ganz Europa) teilnimmt. Bei noch tiefer Basis machten sich die ersten auf Richtung Westen. Wegen der derzeit in Hayingen stattfindenden Deutschen Meisterschaft im Segelkunstflug wichen sie nach Süden aus und es ging langsam gegen Westen vor.
Nach erfolglosen langsamen Kilometern entschloss man sich das Glück im Osten zu suchen. Hier wurden sie mit hoher Basis und schönen Steigwerten belohnt. Es gelang den meisten dennoch nicht schnelle Flüge über die gesamte Wertungszeit zu erreichen, da sie immer wieder zu lange brauchten um unter den großflächigen Wolken das beste steigen zu finden. Joachim Krais hingegen machte alles richtig, indem er sich bereits morgens entschied gen Osten zu fliegen. In der Oberpfalz gewendet machte er sich auf über Rothenburg bis in den Odenwald und zurück zu fliegen, was ihm mit 101,36 Punkten den drittschnellsten Flug im „Ländle“ bescherte. Am Abend meldete sich noch spät ein Segler im Funk der FLG. Es war Christoph Klein von Travel by glider, der nonstop aus Riesa (zwischen Leipzig und Dresden) über 430 km nach Blaubeuren Wandersegelflug machte. Gestärkt durch gutes Bier und Essen von den Fluglagergästen des FC Aarbergen ging es für ihn nach einer Nacht im Tower der FLG weiter im Segelflug bis Dijon.
Für die FLG war am Sonntag nichts mehr drin, so blieb es dank dem Flug von Joachim, einem Flug von Charlie aus Lüsse (92 Punkte) und Martin Söll mit 88 Punkten bei einem Trostpunkt für die FLG, was an dem Tabellenplatz 6 nichts änderte. Am Sonntagabend schaute man gespannt auf die Wertung des ersten Wertungstages der Weltmeisterschaft an der Sebastian Bauder derzeit teilnimmt. Dieser liegt nach dem zweiten Tag bereits auf einem sehr guten elften Platz in der stark besetzten Starterfeld.
 
M.Söll
 
Luftige Begegnung bei Ingolstadt Heimflug des Blaubeurer Arcus Söllfie ;-)

 


Dienstag, 10. Juli Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Meteosat 8: Samstag 05.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 05.00 UTC
Was diese Saison auszeichnet, ist ganz sicher, dass (fast) jede Runde (fast) alle fliegen können. Auch diese Runde 12 gehört ganz sicher dazu: Wenn Luftmassen und Feuchte auch nicht immer homogen verteilt sind - jeder bekommt seine Chance auf Punkte. Die Rundensieger sind über die Ligen hinweg sowohl im Süden als auch im Norden zu finden und in Liga 2 wird (mal wieder) schneller geflogen als in Liga 1.

Samstag:
Aber das Wetter ist dann nicht immer ganz so einfach, ganz so eindeutig. Denn diese Runde hat auch wieder gezeigt, das ein gutes Stück Dynamik im System ist. Beginnen wir mit der Zeit zu der man (zumindest die ersten) Gedanken an das Wetter des Tages verschwendet. Morgens um 7 offenbart der Blick ins Satellitenbild vielleicht nicht ganz das, was man sich vielleicht vom Tag versprochen hat. Aber die offenen Bereiche, die Feuchte, die Strömung - alles das wird essentiell in den kommenden Stunden werden - und damit für die Zeit, die wir in der Luft verbringen.
Ein dickes Feuchtefeld zwischen Pfalz und Rhein-Main ist in der Frühe erkennbar, ebenso wie einiges an Feuchte über dem Nordosten und am Alpenrand. Die Situation gut 7h später stellt sich auf den ersten Blick ganz anders dar, aber die Ausbreitungen zwischen Pfalz und Schwarzwald sind durchaus ein Resultat der zwischenzeitlich mit der Nordströmung bis dorthin verfrachteten Fechte. Im Norden und Nordosten dagegen hat sich die Feuchte aus der Nacht in der trockenen Luft nahezu vollständig aufgelöst.
Sonntag:
Auch am Sonntag zeigt sich ein ähnliches Bild: Morgens liegen noch reichlich Feuchtefelder vor allem über den Mittelgebirgen, am
Nachmittag ist davon nicht mehr viel zu sehen. Die Tendenz, das sich in in den Nachmittagsstunden der Effekt der Sonneneinstrahlung und des verbreiteten trockenen Bodens immer mehr durchsetzt, ist beiden Tagen gemein. Das nachmittägliche Satellitenbild zeigt aber auch sehr schön die beiden (oder drei) Rennstrecken des Tages: Zum einem im Norden grob zwischen Nordheide und Wolfsburg und im Süden über dem Schwarzwald und - und das ist vielleicht nicht ganz typisch -, im Südosten nicht über Thüringer und Bayerischem Wald, sondern etwas westlich davon, vor allem über der Oberpfalz.
Wer hat was draus gemacht?
Beide Tagen (mal wieder) waren auch wieder für die lange Strecke tauglich, aber die schnellen Schnitte gehören dann doch in den
Nachmittag, teils auch späteren Nachmittag, wenn die Luftmasse durchgeheizt war. So offenbarte die Eifel beispielsweise am
Samstag das typische Phänomen, dass sich Konvergenzen bilden, die bis in den Abend hinein standen. Dieser Samstag hatte damit durchaus auch schnelle Schnitte zu bieten, die ihren Schwerpunkt eher im Süden und Westen hatten. Aber egal ob aus Donauwörth, Dannstadt oder dem Lüsseraner Exil - man musste am Sonntag zusehen, wie Wetter und Schnitte nochmal zulegen konnten.
In Liga 1 nutzte das vor allem das Team vom FLC Schwandorf. Angeführt von Roland Biesen, der seine Speed über der Oberpfalz - und dann noch mit einem weiten Schlag mit Rückenwind - machte, erreichten die Oberpfälzer den Sieg in dieser Runde. Auch die homogene Teamleistung war Mit-Garant, wobei auch Johannes Häring/Jonas Biesen und Christoph Klenk ihre Schnitte beisteuerten.
Herausragend schnell präsentiert sich das Wetter über dem Schwarzwald, wie der Flug von Matze Sturm zeigt. 127km/h bleiben selbst nach der Indexkorrektur noch von den 135km/h übrig. Nach der Waschkühe am Samstag zeigte sich der Schwarzwald nun von seiner besseren Seite. Joachim Schwenk und Sybille&Matthias Krauss komplettieren das gute Ergebnis für die Winzelner. Matthias sorgt aber letztendlich bei den knappen Punktabständen dafür, dass Platz 2 gesichert wurde.
Wiederum im selben Wetterraum unterwegs wie die Rundensieger aus Schwandorf waren die Bayreuther. Andreas Baier, Friedhelm Lotte und Heiko Hertrich nutzten ebenfalls die Entwicklungen über der Oberpfalz, um auf Rundenplatz 3 zu fliegen.
An der Reihenfolge in der Gesamtwertung der Top-Mannschaften hat sich gegenüber der Vorwoche nichts wesentliches geändert. Da aber sowohl Bayreuth als auch Schwäbisch Gmünd (5.) in dieser Runde etwas besser platziert waren als die führenden Aalener (10.), bleiben beide in unmittelbarer Schlagdistanz zum Titelverteidiger.
Das einer der besten Wetterräume des Wochenendes der über der Oberpfalz war, zeigen ja die bisherige Besprechung und natürlich auch die Flugspuren. Für die SFG Steinwald lag damit die Rennstrecke direkt vor der heimischen Haustüre, wobei es für den Rundensieg dieses Mal aber nicht gereicht hat, denn zu dominant waren die Flüge aus der Heide. Hier konnten die Teams aus Gifhorn und Fallersleben die Reihungen über der östlichen Heide optimal nutzen. Das gilt insbesondere für Bastian und Klaus Busse und Dennis Polej, die bis auf die letzten Meter knappe 350km im engen Team absolvierten. Selbst nach Indexkorrektur gelangen ihnen damit die mit Abstand schnellsten Flüge in dieser Runde. Selbst Nico Klingpohn war als dritter noch schneller als der Rest der Liga. Mit herausragenden 371 km/h Liga-Speed sind die Gifhorner damit auch das mit Abstand schnellste Team in der Rundenabrechnung. Und ein Blick in die "weiteren Flüge" zeigt, dass auch die breite Basis schnell unterwegs sein kann. Gleiches gilt übrigens auch für die zweitplatzierten Fallerslebener.
In der Gesamtwertung setzen sich Gifhorn als Zweiter und die führende SFG Steinwald langsam vom Rest des Feldes ab. Spannend dürfte hier - trotz der recht großen Abstände - werden, welche entscheidende Rolle das Wetter einnehmen wird, denn die Teams ja in ganz unterschiedlichen Regionen/Wetterräumen unterwegs. Aber die ersten Prognosen sehen für das kommende Wochenende wieder weiträumig fliegbares Wetter - schön ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Samstag, 07. Juli U25 - Liga: Bitte sendet uns eure Vereinsberichte ;-) Artikel übersetzen

Engagiert, wie kaum eine andere U25-Mannschaft - das SFZ Königsdorf berichtet regelmäßig über sein Juniorenteam.
Ihr fliegt aktiv in der U25-Liga und kämpft jedes Wochenende um eine gute Platzierung? Ihr baut auch an Wetterlagen auf, an denen anderenorts die Hallentore geschlossen bleiben und holt euch die entscheidenden Punkte? Dann schickt uns doch regelmäßig Eure Erlebnisberichte von den Liga-Wochenenden (das Smartphone für Fotos war auch mit an Bord? Perfekt!) Durch die Beiträge erlangt nicht nur eure Jugendgruppe an Bekanntheit, sondern ihr lasst auch die Segelfliegerwelt an schönen Liga-Erlebnissen teilhaben. Eine tolle Sache, wie wir finden.
So geht’s:
Am Wochenende habt ihr etwas Besonderes erlebt, seid stolz auf euer Ergebnis oder habt trotz mäßiger Wetterlage das Beste herausgeholt? Schildert uns die Eindrücke von der Liga-Runde in einem kurzen Bericht mit bis zu drei Fotos und sendet uns Text und Bilder über unser Kontaktformular oder direkt per E-Mail an magazin-cvd@onlinecontest.org. Die Bildbezeichnungen notiert ihr am besten unter dem Beitrag. Werden uns Vereins-Logos neu zugesandt, so bitte in sehr guter Qualität.

Wir freuen uns auf Eure Erlebnisberichte!
 

 


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